iM Nr. 222 Zweites Blatt Montag 21. September 1908 Erscheint täglich mit Ausnahme deS EonntagS. id Der Mitberichterstatler, Pastor Clemens Schultz aus ■ 158. Jahrgang Die „Stehen er ZnmiNenblStter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Kretsbptl für den KreU Stehen" zweimal wö^u^uich. Die „Laudwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. nehmer in den schönen Räumen des „ffteuen Hauses" am Eingang der Eilenriede begrüßt worden waren, wurden die Verhandlungen heule um )U4 (Ujuptai 1UI| |V4l, Ull L | IV VV Ulli lUUllVUllllCllV «IU.HU|U lem, daß binnen kurzem dieser echle Eckermann mit fernem ie Iweise wesentlich veränderten «Originaltext m einer zugleich. reich illustrierten Ausgabe erstmalig erscheinen wird. Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen Unwersitälö • Buch» und Siemdruckcrei. R. Lange, Gießep. 2 8. Jahresversammlung des Deutschen Vereins für Armenpflege und Wohltätigkeit. (Original-Bericht dvS Gießener Anzeigers.) + Hannover, 17. Sept. 1908. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- ftrafee 7. ExpediNon und Verlag: 3L Redaktion: ^^112. Tel.-AdruAnzeigerGicßen. Nachdem der Zentralausschuß gestern abend in ein* ehender Beratung die letzte Zeile an das Programm der I^gung gelegt hatte, und die zahlreich erschienenen Teil- ULK. BCleoL. dderenHochgeW: lttlM 5 feilen KiriheB^ ' iotoPlaKL' — Das Original Manuskript von Eckcr- ma n n s Gesprächen mit Goethe hat der Literatur- Moriler Dr. youben kürzlich im Brvcthausschen Ar- jjii D z u Leipzig wieder aufgefunden, außerdem ein zuoßes, aus die itiuü bei Brocthaus erschienene erste Aus- jebe bezügliches Briefmaterial, das zum Inhalt und zur beschichte jened klassischen "Buches wichtige Ergänzungen litsert. Den yreunben Goethes, die auch seinen Eckermann schätzen wissen, biivfic es eine willkommene Uvberraschung NM Wiiüta n^tag, den 22. LLÄUtz entgegen. nöeit erfolgt nach £ Wilhelm Will kurn- uud lam-iiiin Sobetttrapr — Für eine lebensvollere Gestaltung des naturgeschichtlichen Unterrichts in den Volksschulen har die Berliner städtische Schuldeputation eine dankenswerte Anregung gegeben, indem sie den Schulen die Anschaffung eines Aquariums ans dem Lehrmittelfonds empfiehlt. Es ist ganz zweifellos, daß die Schüler durch die Beobachtungen, bic sie an einem solchen mit Leben erfüllten Anschauungsobjekt machen können, ganz besonders, wenn sie auch bei der Pflege mithelfen dürfen, erheblich stärker interessiert und daß ihre Naturerkenntnis wie ihr Naturgefühl dadurch wesentlich bereichert werden. (Unsere hessischen Gewerbeschulen sind fast durchgängig im Besitze von Aquarien und auch Terrarien, die sich erfreulicherweise immer größerer Beachtung erfreuen, wie n. a. auch die kürzlich in Rüsselsheim veranstaltete Ausstellung des Rhein- Mainischen Verbandes für Volksbildung gezeigt hat. Es wäre wünschenswert, wenn diese Art der Naturkunde auch von den übrigen Schulen rasch aufgegriffen würde. Die Red.) — Für die Hebung der literarischen Bildung bei den V o l k s f ch ü l e r n hat die König!. Regierung zu Minden einen eigenartigen Weg beschritten. Sie hat bejiimmt, daß in sämtlichen Schulen jede deutsche Stunde mit der Einprägung eines Wochensinnspruchs aus einem beigegebenen Verzeichnis von Sinnsprüchen aus der vaterländischen Literatur zu beginnen har. Gegen die seit langer Zeit zur Gewohnheit gewordene Gepflogenheit, aus dem Zusammenhang gerissene Bibelverse lernen zu lassen, die bann hauptsächlich als „Beweisstellen" für den dogmatisch angelegten Religionsunterricht Verwendung finden, ist schwer anzutämpfen, obwohl einsichtige Pädagogen schon lange die Auffassung vertreten, daß damit den biblischen Schriften, denen solche „rternworte" entnommen werden, Gewalt angetan wird, und daß der damit erzielte Gennnn für die religiöse Bildung äußerst gering einzuschätzen ist. Wenn nun aber für den Literaturunterricht gar etwas Aehn- Uches geschaffen werden soll, so fordert ein solches Beginnen sowohl im Interesse unserer Voltsschuljugend wie im Interesse unserer Literatur entschiedensten Wioerspruch heraus. Ein einer Dichtung entnommener „Sinnspruch" hat nur für den Wert, dein er ungezwungen bei der Lektüre im Gedächtnis haften bleibt, sonst bekommt er ohne weiteres den Eharakter eines Gemeinplatzes. Wenn unferc Bolts- fchüler so nach und nach einen kleinen Buchmann auswendig ICUinc» Feuilleton. — Frankfurter Theater. Aus Frankfurt a. M., Iw. ds., wird uns geschrieben: Wir sind nun im vollen ! yeaterbelrieb, und der Wagen läuft wieder int alten (Meife. Es gibt alle 8—10 Tage eine Premiere, mit weiser Erteilung auf die verschiedenen Abonnementstage, damit imcht die TienStags-Abonuenten vor den Mittwochs-, Don- nocrstags- ober Samstags-Abonnenten etwas voraus haben unb dank dieser Einrichtung ist es natürlich nicht möglich, Dafj sich eine größere literarisch interessierte Gemeinde bildet. Kan wartet eben, bis man „das neue Stück im Abonnement hat". „Premierenpublilum" und „Premierenehrgeiz" sind unbefannte Begriffe in Frankfurt. Bei der gestrigen Pre- untere, dem Bernsteinschen Schauspiel „Simsost", war es >. B. nicht gerade voll, da es zufällig ein sog. schlechter Äjonucinentdtag war, d. h. ein Tag, an dem es nicht „schick" ift, abonniert zu fein. Daher besagt auch bie Premierauf- n«hme eines Stückes in Frankfurt nicht dasselbe wie etwa im Berlin, wo der Areopag immer derselbe ist. „Sirnson" nur zu zwei Drittel ein Darstellungserfolg und nur zu ein Drittel ein Erfolg des Stückes. Das war noch viel -i m viel. Man sollte diese Bernsteinschen Stücke in Deutschicmd ganz ablehnen. Es find gefühllos errechnete Kunststücke, und daß immer Geldaffären tu den Konflikten eine tolle spielen, macht die Stücke noch unerquicklicher. .Dieser Airsenkönig, der beit Verführer seiner Frau nicht totschießt, Mdern durch Börsenspiel finanziell erdrosselt, ohne Rück- n ht, ob er selbst mit zugrunde geht, ist wahrhaftig kein 5cmson! Gespielt wurde, namenlliu) von Frl. Wulfs und den girren Bauer und Lcngbach, sehr gut. lesters*^. an B!i, auf W 5“ W*1 e::;- UÜ Mlii • i. 3an. g: -- , U?6;n an ben Si-i q_ ie Beleidigung gegukt fron des -einrud;r men wir als unito;..- U) M. W. H könnte. Da muß neben anderem eine freiere Jugendarbeit eintreten. Man darf die Jugend in dieser schwierigen Zeit nicht in einen Gegensatz zu ihrer ganzen Umgebung treiben, dem sie enttveber innerlich nicht gewachsen |inb, ober der, weil er unnatürlich ist. die Gefahr des Hochmuts oder der Heuchelei zeitigt. Auch manche unmodernen Züge, altertümlichen 'Namen und AusdruckSweisen der fird)lic'en XJU> beiten bilden ein Hindernis der Arbeit an den Großnadt- jungen. Diese Arbeit wollen die Lehrlingsvereine des Sicb- ners leisten. Tie darin älter gewordenen werden in den Gehilfenvereinen durch Vorträge und Diskussionen in die ernsteren religiösen und sozialen Fragen ciiigeführt. Daraus erwachsen dann Männer, die gerne und Nichtig Mitarbeiten bei den Aufgaben des öffentlichen Lebens, auch bei der Armenpflege. Tie Jugendarbeit ist darum große SSoltv- sache, die von den öffentlichen Körperschaften, zwar niait selbst direkt zu betreiben, wer auf jebc Weise, namentlid) mit Geld, zu unterstützen ist. Unsere deutsche Jugend hat heute viel Liebe nötig und sie ist sehr empsänglick) dafür. Die sich anschließende Diskussion, an der sich zunächst die Herren Geheimerat v. M a s s o w, Dr. Jaques- Hamburg, Dr. Westhmaiin, Präses des Verbandes der kath. Charitasvereine, Pastor Lüßenhop au5 Hannover beteiligten, geht zunächst auf den Unterschied der neueren und älteren Formen der Jugendfürsorge ein. Auch die älteren evangelischen und katholischen Vereine arbeiteten im Grunde in ähnlichem Sinn und Geist von El. Schultz. Andererseits wird das Bedürfnis einer darüber hinaus- gehenden religiösen Beeinflussung vertreten. P. Stubbe- Kiel und P. Holtz (Vertreter der Guttemplerloge) toeisen auf die Notwendigkeit hin, bie Jugend vom Alkohol frei zu machen, Gräfin von der Gröben-Hannover auf die Rot der weiblichen Jugend. Stadtshndikus Luppe rät, nach Frankfurter Erfahrungen auf die Anknüpfung der Fürsorge an die Fortbildungsschule nicht allgemein zu große Hoffnungen zu setzen. Frau Fr ie d e n re ich-Hannover bittet, der männlichen Jugend vor allem den Respekt vorder Ehre der Frauen einzuprägen. P. Scheffen, Sekretär des Zentralausschusses für innere Mission in Berlin, mahnt, jede Arbeit, die bereits für die Jugend geschieht, trüjtig au unterstützen, auch von feiten der Frauen und der Frauen- Vereine. Justizrat Dr. Ruland-Eolmar will das pral- tische Resultat der Verhandlungen feststelleu, vor allem für die Frage, was für die von den kirchlichen Vereinen nicht erreichten Massen getan werden könne. Jedenfalls widerspreche er der Psychologie jede schulmäßige Methode, daher auch die Anknüpfung au die Fortbildungsschule. Vielmehr freie persönliche Einflechtung durch Mitglieder aller Stände und besonders Pflege der Leibesübungen. Landesrat Ger • Hardt hofft demgegenüber doch viel von der Fortbildungsschule und wünscht darum deren baldige Eiiisührung ui Vreußen. Senator Gr o te-Hannover hält neben den bisherigen kirchlichen Vereinen nur Vereine ohne religiösen Eharakter, aber nicht solche Mischformen, als welche er die von El. Schultz erklärt, für möglich, wogegen dieser energisch Einspruch erhebt. Rach kurzen! Schlußwort der Reserenleil wird von einer Abstimmung über deren Leitsätze abgcfcljcn. Heber das folgende Thema: „Behänd!ung et* werbsbeschrän ktcr und erwerbsunfähiger Wanderarmen" referierte zuerst Magistratssyudikiis Dr. Luppe aus Frankfurt a. M. Er führt aus, eine wie große Rot die Arbeitslosigkeit überhaupt sei. Bei den Kranleu- lassen Deutschlands seien in diesem Winter 220000 Arbeiter als arbeitslos abgemeldet worden. Was wird aus ihnen? Menn feine Arbeit da ist, helfen keine Arbeitsnachweisstellen, die ytotftanbdarbeiten der Städte Helsen meist nur Den Ortsansässigen, die Armenpflege immer nur für den Augenblick, die Arbeitslosenversicherung erfaßt nicht die im Erwerb durch irgend einen Defekt beschränkten. So bleibt immer nur wieder Mandern und Bettel mit all seinen Gefahren und Schäden. Ein großer Teil dieser Wanderer wird, wenn sie es noch nicht waren, eben durch das Wan- Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheflen politische Tagesschau. Der Kaiser uud daS Haus Lippe. Seitdem der gräflichen Linie Lippe die Thronfolge im Fürstentum Detmold zugesprochen worden war, dachte man wohl allgemein, daß nun auch alle Spannung zwischen ' dem Hause Hohenzollern und den Biesterfeldern beseitigt f ti. Dem scheint jedoch nicht so zu fein. In Lippe-Detmoid erregt jetzt ein neuer, das Verhältnis des Kaisers zum . Fürsten Hause beleuchtender Fall großes Aufsehen. Hierzu treibt die Lippesche Landeszeitung: Prinz Bernhard, der Stuber des regierenden Fürsten, der vor wenigen Monaten Mm Eskadronches des Husaren-Regiments Landgraf Frie- drich n. von Hefsen-Homburg (2. kurhessisches) Nr. 14 in Dassel ernannt wurde, hat fein Abschiedsgesuch eingereicht, rote man sagt, aus dienstlichen und persönlichen Gründen. Diese Gründe knüpfen sich in erster Linie an die jüngsten i lavallerie-Hebungen in der Senne, an denen sich auch 'Hrinz Bernhard mit seiner Schwadron beteiligte. Während dieser Hebungen fühlte sich der Prinz in einer solchen Weise । v.arückgesetzt und gekränkt, daß er sofort fein Abschiedsgesuch i rnnreichte. Selbst das dringende Ersuchen treuester Freunde t*t5 Prinzen hat ihn in feinem Entschluß nicht zu erschüttern i»ermocht. Bisher ist eine Entscheidung des Kaisers noch nicht erfolgt. Prinz Bernhard weilt seitdem auf, seinem Schloß in Oberkassel. Sehnsucht nach einem neuen Dreibunde. In einer Versammlung der in den freien Gewerkschaften mnd in der sozialdemokratischen Partei organisierten Arbeiterklassen Berlins überreichte gestern eine aus 21 eng- Ä lßschen Arbeiterführern bestehende Deputation den Berliner (*‘enoffen eine Friedensadrefse. Sie trägt die Heberschrift: ,-Die Arbeiter Britanniens an die Arbeiter Deutschlands", und bezeichnet als unheilvolle Hrsache die Kriege und die kapitalistische Presse und weist darauf hin, wieviel Jahre Frankreich und England ihre Mittel durch Wetteifer im .-ttlitarismus und Rüstungen vergeudeten, bis durch den z vischen ben beiden Ländern geschlossenen Schiedsvertrag t'ir Friede gesichert worden sei. Was kann, so heißt es im der Adresse, die Arbeiter Deutschlands und Großbritan- miens hindern, zu tun, was Frankreich und Großbritannien g.ttan haben? Für den Abg. Singer, der noch in Nürnberg z arückgehalten war, beantwortete Abg. Fischer die Adresse. S Ser Gedanke des Völkerfriedens, wie er auch von den sran- - osischen Arbeitern in gleichem Maße geteilt wurde, so führte er aus, sei bie beste Garantie für bic Aufrechterhaltung des Friedens, deshalb müßten sich die deutschen, ciiglischen und französischen Arbeiter vereinen, um zu ermöglichen, daß anstelle des alten Dreibundes ein neuer Dreibund, nämlich Deutschland, Frankreich und England träte. Redner verlas bann eine Resolution, die auch Ä a ns dem Nürnberger Parteitag angenommen wurde, und H b ie jeden Krieg wegen der ungeheuren materiellen wie kulturellen Schädigungen für die Gesamtheit des Volkes X v trurteilt. Tie Entschließung wurde von der Versammlung a »genommen. eröffnet. Nach den üblichen Begrüßungen durch die Behörden wurde in die Behandlung des ersten Themas: „Finanz ft ati st ikderArmenverwaltungen" ein- getreten. Ter Berichterstatter, Dr. SolbeSgleit, Direktor des statistifchen Amtes der Stadt Berlin, legte die großen sdpDie- rigfeiten äußerlicher und innerer Art dar, die einer solchen Statistik entgeaenstehen, und daher ihre Ferligstellung bisher verhindert haben. Tie Voraussetzung dafür fei ein sehr sorgfältiger Haushaltungsplan der Armenverwaltungen. Aber auch die beste Statistik fei mit großer Vorsicht zu benutzen. Jedoch fehle ohne eine solche Statistik die sichere Grundlage zur Beuneilung der Leistungen der Armenpflege und der dabei zutage tretenden Gesichtspunkte. Heber das zweite Thema: „Für f orge für die schulentlassene Ingend", waren die Berichte der Berichterstatter nach gutem Brauch deS Nweins bereits vorher im Druck zugegangen, so daß Die Berichterstatter nur kurz zu rekapitulieren hatten. Der erste Berichterstatter, Dr. Glum aus Dortmund, wies Darauf hin, einen wie geringen Teil unserer schulentlassenen männlichen Jugend die im übrigen so seaensreich wirkenden kirchlichen Jugend- oereinigungen umfassen, wie auch die neueren Versuche, im Sinne Der Jugendklubs von Pastor Clemens Schultz und des Clasenschen Volksheims in Hamburg, wohl keine Aus- ficht haben, bie noch verbleibenbe Lücke völlig auszusüllen. Wirklich aussichtsvoll fei es, bei der Organisation ber Ju- genb an bie Fortbildungsschule anzuknüpfen. Die Gemeinden selbst müßten das im eigenen Interesse in bie Hand nehmen (Vereine der entlassenen Fortbildungsschüler). Schon in der Schule seien die Schüler zu zweckentsprechender Verwendung ihrer schulfreien Zeit (Turnen, Spiel, Handfertigkeit) anzuleiten. Die Innungen müßten bie Fürsorge für ihre Lehrlinge zu ihren Hauptaufgaben rechnen, bie großen gewerblichen Hntemehmungen sollten sich in größerem Mage als bisher bieser Aufgabe zuwenben. Die Krieger- vereine würben sich ein Verbienst erwerben, wenn sie ihre jüngere Mannschaft zu Sport unb Spiel an leiten. Für bie Lehrlinge, bic nicht im Eltern Hause ober beim Meister wohnen, sind in größeren Stäbten Lehrlingsheime empfehlenswert, doch wäre zu hoffen, daß unsere Jugend durch Die übrigen Bestrebungen zu größerer und charaktervoller Selbständigkeit angeleitet werden könnte, Die solche Heime überflüssig machte. :arußt worden waren, wurden die 9 Uhr in dem herrlichen Festfale des ehrwürdigen alten Rathauses durch den Vorsitzenden des Vereins, Herrn Stadtrat Ludwig-Mols aus Leipzig lernen, werden sie ihre literarische Bildung wahrlich nicht vertiefen. — Eine „Hochschule für Schönhei t". Am 1- Oktober wird im Berliner Eispalast wohl eine der seltsamsten „Hochschulen" errichtet, die die Welt aufzuweisen hat. Die Gründung geht von der ^bekannten Vereinigung „Die Schönheit" aus, die auch die Aufführungen ber nackten Tänzerin Olga Des mono, bie nächstens auch in Frankfurt auftritt, vor einem großen Publikum veranstaltet. Diese Vereinigung, die hauptsächlich die Pflege der Nacktheit und Körperkultur unter ihren weiblichen und männlichen Whig Hebern zum Prinzip erhoben hat, will in bieser Hochschule einen „Mittelpunkt für bie Pflege aller auf die Förderung menschlicher Körperschön- heit gerichteten Bestrebungen" bilden. Run kann es ja unseren jungen Damen und Herren an nichts mehr fehlen. Es sollen nämlich hier auch Vorlesungen darüber avgehalien werden, wie man sich schön und geeignet kleidet. Auch Der Tanz soll hier kultiviert werden. Aber vor allen Dingen sind natürlich die Bestrebungen zu erwähnen, bic sich auf bie Nacktkultur beziehen. Nach den Grundsätzen der Vereinigung ist es als sicher anzunehmen, daß bie Pflege ber Nacktheit von beiden Geschlechtern gemeinschaftlich betrieben werden soll. „Se x u a 1 r c f o r m", „sittliche Reinheit des Nackten", „bas edel Kuiistlerische des Vtadten", das sind die Sck)lagworte, die gleichsam das Grunc- thema aller dieser Bestrebungen bilden. Die Rückkehr zur Natur, d. h. zur Bekleidung, die der Mensck' von .iamr aus hat oder vielmehr nicht hat, bildet die .Haup.sorderuiig. Die Vereinigung beabsichtigt jetzt sogar, ein eigenes (wund- |tüct zu erwerben, auf Dem sie dann ungehindert ihre siele befolgen können. — Rückkehr einer französischen Afrika- Expedition. Nach zweiundzwanzig Monate lanu?r Abwesenheit i,t die erste Hälfte Der französischen u.nia-Ex- pedition des Hauptmanns Tilho, die in Gemeinschaft mit einer englischen Kommission zu Grenzregulieruiigszwecken unternommen war, kürzlich in Bordeaux wieder eingetrossem -ter zweite -teil unter Leutnant Aildonin trifft im . lODember ein. Hauptmann Tilho i)at bas Tschadseeg^diet neu kartographiert, so daß jetzt Die Mündung des Komadoju und mehrere Grenzpuntte geographisch feiigelegt sind. r- Das. größte Telestop der. Welt wird jetzt Hamburg, begründete die 'Jtottoenbigfeit, in der Fürsorge ür die schulentlassene Jugend neue Bahnen ;pr.Aeug.M)fi ebmelchzur.. Nürnberg, 19. Sept. Ter Parteitag nähert sich seinem Ende. Nach den tenv pevamentvollen AuSeinanl das Iutcrcssc nn den weiteren Beratungen stark nachgelassen. Bebel läßt sich nicht mehr sehen, auch viele süddeutsche Delegierte sind bereits heim gereist. Tic Pressetische sind fast leer. An erster stelle referierte Micl*StagSabg. Geher über die R e i ch S s i n a n - r c f o r m. Er legte eine Resolution vor, in der cs heißt: Tie Steuern des Rciclies sind ungcDcrfrt und unwirtscl^ftlich. Durch die Zölle und Verbrauchsabgaben werden die iirmftcn Klassen der L^völkernng am schärfsten getroffen. Dabei koynni nur ein geringer Bructzoil der Millionen, die die Steuerzahler ansgeben, in die Reichekasse. Deo größte Teil stießt in die Taschen oer Gioßgrmidbcsitzcr und t^roßkapitalisteii. Gesunde Finanzperhiltiiisse können nur gv° scl»affni werden, wenn die Ausgaben für Militär, 'Marine und Sinfonien l-erabgcsetzt nnd die Steuern oer Zohlungsfähigkell der Steuer ui hier an gepaßt werden Ter Parteitag protestiert gegen bic Erhöhung bereits best.hcnder, sowie die Einführmig neuer Steuern auf Massenverbrauchsartikel. Insbesondere protestiert der Parteitag gegen die Banderolenstcucr auf Zigarren und Tabak, sowie gegen die Erhöhung der B l e r st e u e r. 3-erner protestiert der Parteitag gegen Steuern auf Licht und Kraft. iPetroleum, Ga-.', Elektrizität. Der Parteitag fordert die Ab- schasfung aller indirekten Steuern, Zölle und sonstiaen steucr- politifchen Nfoßnahmen, n>cld)e die Interessen der Allgemeinheit ben Interessen einer bevorzugten Minderheit ovjern. Er fordert die Einführung einer stufenweisen steigenden Reichs-Einkommen- uitb Vermögenssteuer, die Reform der Erbschaftssteuer durch Hcran- tziehung aller größeren Erbschaslen und Erhöhung der Steuersätze uad) dein Umfange des Erbgutes und nach dem Grade der Vcr- n»andtschaft. insbesondere die erbsdxiftsftcucrlidic Heranziehung des Erbgutes jur Ehegatten und SHnber. Geher lvendct iid) gegen die veimlichtuerei gegenüber den neuen Steucrplancn. Tic ganze THnanireTorm sei nichts weiter alS ein frivoles -Mel Der 'Jiame ist nur eine wohlwollende Umier 'Jlntrag sür ivürbigtre Ausgestaltung der Alaifest-Zcitung wird angmommen. Ein Antrag Nürnberg tritt für eine ständige Arbeit- komm iss ion ein, bic für den nächsten Parteitag erne Erörterung der 'Jlfliarirage vorbereitet. Ter Antrag iinrb in der o-orm angenommen, daß der Vorstand ausgeford.rt wird, eine Konferenz zum Studium der Agrarfrage cinzuberusen. Ein Antrag Hamburg und Lamm erklärt, daß ein Genosse der deutschen Turncrschast nicht angehörcn darf. Ter Antrag wird angenommen. Ein Antrag Königsberg i. Pr. regt eine Nekr uten- Abschiedsfeier an. Reicl^tagsabg. Zubeil empfiehlt vor allem rege Agitation unter den 'Jicjerviften. Ter Antrag wird angenommen. Eine Resolution erhebt eiieraischen Protest gegen bic Ausnahmegesetze geaen die Polen und besonders gegen das Verbot der Muttersprad)e in öffentlichen Versammlungen. Zugleid) werden die polnischen Proletarier aufgefvrdert, sich der Partei anzuschließen. Der Parteitag stimmt einstimmig zu. Eine Resolution über die Kriegshetze fordert Oie Genossen auf, gemäß oer Resolution deS internationalen Kongresses in Stuttgart mit allen in Betracht kommenden Mitteln lür bic llebcrroinoiing des chauvinistisd)cn Geistes und die Sichenlng des Friedens einzutretcn. Klara Zetkin weist auf die Kriegsgefahr hin, die durch das Treiben literarischer und w i s s c n s ch a s t l i ch c r Zuhälter entstanden sei. Tie Resolution wird einstimmig angenommen. Singer: In Berlin tagt eben unter der Aegide des Fürsten Bülow ein Friedenskongreß. Englisd)e Arbeiter kommen im Interesse des Friedens nad) Berlin. In diesem Augenblick sprechen wir uns noch einmal für den völligen Frieden aus. (Scbb Beifall.) Es folgen die V o r standS w a h l e u. Singer: Damit ist unsere Arbeit erledigt. Ich danke den Nürnbergern für ihre Arbeitsfreude, durch die sie unseren diesjährigen — den sünfund zwanzigsten — Parteitag ermöglicht baden. Wir haben reiche Arbeit erledigt. Wir haben durch Resolutionen unsere Meinung kundgegeben. Dir haben unser? Feind- schaft gegen den bestehenden Klasscnstaat luiebcr scharf hervor- gchoben Die Jugend wollen wir kampfbereit machen Ausräumen müssclt wir mit dem Duste öden Krams, mit dem die stopfe der Jugend in der Schule gefüllt werden. Heiß umstritten wurde die ^ragc der Bnd^ctbewilliguiig. Vor 40 Jahren wurde hier bcschlo)scn, die Arbeitervereine loszulösen aus dem Banne bürgerüdjer Vormmidschast. Tamals wurde den deutschen Arbeitervereinen ein sozialdemokratisäicS Prvgranmi gegeben. ES wurde befchlosjen, daß der Kamps nur geführt werden könne durch bic Arbeiter selbst. Lier haben wirausgesprodicn, daß der Kamps, den wir führen, nicht geführt werden darf in einem Sinne beö Entgegenkorn- von bet Tarnegie Institution in Washington errichtet. Es hat einen Turchinesser von nicht weniger als zweieinhalb Metern. Wie der „Gaulois" berichtet, leitet Prof. Ritchez )ie optische Seite der Arbeit. Die Maschine, die zuin Schliff de> Oilases bienen soll, ist der Vollendung naljt. Dir Glasblock, der zur Verarbeitung kommt, hat das Riesen- gewicht von 4500 Milb; nach langen Vorbereitungen gelang der schwierige Guß dieses gewaltigen Ellasklumpens in der Fabrik zu Saint^Gobain ohne jeden Zwischenfall. — Die Zerstörung eines vorchristlichen Denkmals ist durch eine merkwürdige Ver- ständnislofigleit erfolgt. Th. Benecke teilt darüber int der Zeitschrift „Riederjachsen" näheres mit Es handelt sich um die einzige, bisher noch vollständig erhaltene Stein- lummer im Landkreise Harburg, um ein herrliches St ein grab nahe bei dem Orte Alvesen (I1/* Wegstunde von Harburg- am Rande des sagenumwobenen Kgl. Forstes Rosengarten. Der Kinftlid) aufgetragene Hügel hatte bei Meter Höhe einen Umfang von 60 Meter Die Kammer selbst nnirbc erst vor etlichen Jahren entdeckt. Mancher Altertumsforscher und Tonrist stand an dieser einst geheiligten Stätte und ließ die ^schichte ziveier Jahrtausende an Jirf) vorüber ziehen. Selten hütete sich jedermann, diese ötälte zu enttvelhen Und nun Ixit der — eigene Besitzer diese einzige wirNiche Steinkammer im tveiieftcn Umkreise vollständig zerstört: einmal, um bartniS gute 1 -* Kubikmeter Pflastersteine zu gewinnen, zum andern aber, weil ihm die Besucher angeblich das Korn zertraten. AIS ihm Benecke ernste Vorwürsc machte, iinttvoriete der gute Mann: „Tat güng nid) miyr so wieder, be Hamborg er pett't mi den ganzen Roggen dahl." — Der ointlidie Schutz des Denkmals scheiterte, ivctl der Besitzer sich weigerte, das Stückchen Acker mit dem Grabe und einem Zugangswege an das LaiideS- bireftorium zu verkaufen. — A r d)äo l o g i f d) c Fuiide in Tibet. Rach Mitteilungen des Fvrjchiingsrc'isendcn Tr. Stein aus Shotan Vorn l >. Juli sind in Kara schar Tibet in der nvrdöst- lidicn Ecke der Tarimwüste mälde und Skulpturen gefunden worden, die vorherrschend graeco budhiftijchen Einfluß verraten. In den Xmmmem eines verfallenen Dacht- turms auf einem einsamen Hügel in der Nähe von Masar- Tag wurde eine große Sammlung von Schrift stuck en auf Holz und P.ipier gefunden, bic hauptsächlich indischen. ck)incsischen und tibctanisd-en Ursprungs sind. Die Schriftstücke stammen frühestens aus dem achten oder neunten Jahrhundert und gehören offenbar zur Periode der tibeta- mfd>cii Invasionen. Stein beschreibt in den Mitteilungen aud) die gefahrvolle Reise durch die Wüste, wo sich der Kerufaflun im Sande verläuft. — Uder die neuesten Ausgrabungen auf dem Forum Rom an um wird der „Kunstdirouik" berichtet: Giacomo Boni, der verdienstvolle Leiter der Ausgrabungen auf dem Forum Romanum, hat jetzt den Titusdogcu zum Mittelpunkte feiner neuesten Arbeiten gcinad)t und dabei interessante Funde anS Licht gefördert. Nadidcm die großen Pflastersteine der aud augusteischer Zeit stammenden Bia Sacra entfernt waren, fand man ein aus der römischen Republik Zerrührendes Pflaster mit etwas kleineren Quadern und viel tiefer darunter einen noch älteren Weg, bei mit dickem Flußkies bestreut war. Tie Heinen Schleusen neben diesen Straßen ergaben eine reiche Ausbeute an Fragmenten von römischen Lampen, unter ihnen eine bleierne tunische Ampel, und schönen Glaspasten mit figürlick-cm Schmud. Auch für bic Richtung, in bet die Via Sacra verfiel, find neue Anhaltpuukte gegeben. In der Nähe deS TituS- bogens kamen große Tuffblöcke von ben Grundmauern eines mächtigen Baues zum Vorschein, bic als Reste deS Iupitcr- Stator-TempelS gedeutet werden. Ten Tempel umgaben kleinere Bauten, über die im Mittelalter neue Gebäude aufgefuhrt wurden. Außer diesen Arbeiten am nördlichen Ende des Forums werden auch die Ausgrabungen der Basilika Aemilia eifrig gefördert, so baß im Laufe deS Herbstes die noch übrigen 3000 Quadratmeter Erde entfernt fein werben und damit die ganze Basilika freigelegt ist. — Kleine Chronik aud Kunst und Wissenschaft. InWiedbaden ist, wie bic „D.cSb. Ztg " mit* teilt, ber Ornamenten- und Myihenjorscher, srahcrc Direktor der Kunstgcwerbefchulc in St. (Wien, Friedrich Fisch, ba ch, im Alter von 69 Jahren geswrben. Der Dahmgc- schiedene, der aud Aachen stammte, gründete lbtk> ein Mustcr- zeichnungSatelier in Bien. — Tas Badifche Minlsterium bo- üntragte bei der Stuttgarter Oberftaalsanwaltschaft das Strafverfahren gegen den vcrannDortlid>en Redakteur des ,. Sirnplizis s l m us wegen Beleidigung des Großherzogs von Baden. menSacsenbiebürgcrl,ckeGc,c!l,äba,t.Dir unsere Politik weiter auf dem Boden des Uancnkcnnpsts iilfcrrn. Jedes Entgegenkommen gegenüber den bürget, lieben Parteien ist » u r ü d i u ro e o en. xerJLampf die Franc der Bud^ethewilligang war heitz. Er m zu ^aoc. Venn die'er Gegenstand lociia berührt iverden sollte m bei «.resse und m ben B-reinen, dann bitte td> ^ne ie-de biilenntg zu tun rcb.cac Ausgaben st-h i ber Pan.i ben-r ES wäre gerade.u felüstmörderifch, wenn Oie Fregr cuf» in ber heftigen Weise diskutien rvunx-. ine tu3 .rschetz« und r. mußte. Tvür und bandelt es sich ben«, emig und geschfo'sen zu ÜIN. tu:nit wir oen m-ä'^gen «gner Nieset ringen. Ter iranb ist nicht in uniev.n Rrih.n, her strdt draLj - (Beifall.- Ich hoffe, daß auch die juddeutschen c»,. nossen von nun a n d i c Dege finden werde», bit Bejchlüsfe des Parteitages zu respektieren, müfien eimj fein. Vori^irrS an Oie ÄrLtü! T.e Fuhne» jur: Kumpfe gegen fißpualu.nu* und Militarismus! üce bettHhe Äojialbenwfrauc lebe ivxb. (Lebd. Beifall- Unter Äbimgung der Ar>eiteimarfeillatsr hatte der Partei tag um 1 Uhr sein Ende erreicht.____________________________ 21 us unt Gießen, 21. Sept. 1906. Fnbiläum des Gießener volksbadeS. AuS 'Anlaß seines lOiährigen Bestehens Halda« Siebener VolkSdad heule geflaggt. Unsere Stadt roac W erste Mittel- oder Kleinstadt, bic eine solche jüc die gefan-.# Bevölkerung segensreiche An ialt errichtete. Der bürgerliche Gemeinsinn in unserer Stadt brachte et zuwege, damals eine Einrichtung zu schaffen, die seit terra bestehen für andere Städte vorbildlich wirkte. Wohlhabende Bürger gaben die Hälfte des zur Er. richtilng einer DolkSbadcanstalt erforderlichen Kapital- bet. ben Rest stellte bie Stabt zur Verfügung, die sich weiter o«» pflichtete, innerhalb 25 Jahren bie von privater Seite vor» geschoffenen Beträge zu amortisieren. In ben ersten r n VetriebSjahren arbeitete baS Unternehmen mit einem Fr!;', betrage von 10 000 TL, ben bie Stabt beckte, ieitbeui ronbei Zuschüße nicht mehr crsorberlich. ES wurden sogar |tbrt Jahr kleine Ucdcrschüffc erzielt, bic für Verbeffetungen ba Anstalt Perivcnbung fanden. AllerbingS konnte bisher rnt Verzinsung beS im Volksbad angelegten privaten und städN ch« iapilatS — mit der man übrigens von vornherein cmch nicht gerechnet hatte — nicht erzielt werben, trotzbem ieit Befiek«, bcr Anstalt nahezu eine Million Bäder verabreicht ioutO:n. Ist auch eine Dicnlabilität ber 'Jlnflalt im vollen Lir« nicht vorhanben, so besteht doch darüber Einigkeit, baß ras VolkSbab für unsere Stabt unentbehrlich geivocben ist. euu Wohltat für Arni und Reich, die nut bem ZuiSoerlujt bd von der Stabt bafür angelegten Kapitals nicht zu teuer erkauft ist. Die 9ln|"talt wurde nach Planen beö Architekn- HanS Meycr hier erbaut. Tie Installation unb bie Lieierun. bcr Einrichtung ivurbe von ber Firma H. Schaff laedt h« >cforgt. Die Benutzung beS Volksbades seit seinem Bestehen. o?'i vorn 21. September 1898 biS 1. April 1908, stellt sich w< folgt: Im ganzcii wnrden 973 693 Aäber verabreicht, ui zwar 591 928 Schwimmbäber. 165 778 lifonnenbtic. 198 875 Brausebäber und 17 112 hygienische Bäder, ter Wasserverbrauch stellte sich m den abgelanfenen 10 Iat.-c auf 444 490 Kubikmeter. An Kohlen wurden 72 782 Jartwr verbraucht. . * Vom Großh. Hofe. Zur Mittagstafel au|$#^ schloß WolsSgartcn ivarcii n. d. „Tacmft. Ztg." am ^ams«ß geladen: Die Erbprinzessiu von Meiningen, die Urr.- prinzefsin von Griechenland und bie Prinzessin Friedru: Karl Don Hefscn. Im fiaufe deS Nachmittags kehne» bk Herrschasten nach Schloß Fcicdricbshof zurück. * • Ordensverleih »ing. Seine Kgl. Hoh. der Ä r o s- Herzog haben dem Major v. Schaumann im Qrora Generalstabe, seither im Gencralstade bcr Heff. (25.) Division daS Ritterkreuz 1. Klaffe des BcrdienstocbeuS Philipp- bd Großmütigen verliehen. ' AuS bem Forstdienst. Erledigt sind: die zitüt be 3 Oberförsters ber Lberfürsterei Wind Hausen: bie Stelle dcr Forstwarte ber Forstwartei Arn - ha »n, Odeiförftnr Wahlen, bcr Forslwarlei Lichtcnklingerhof. Lberföi'ien Walb-Tlichelbach, unb ber Forstwartei Seilbach, Ctc- törflerei TreiS a. d. Lda. • • In den Ruhe st and wurde versetzt am 5. cav lcniber d. IS. der Lehrer an der Geineindeschule zu Ai> Lechtern, flreid Heppenheim, Gg. Pfeifer auf sein suchen, unter Anerkennung seiner mehr alS 50jährigen trrun Dienste. * * Der Partei ta g deS freifinnigen Lande»- Vereins Iinrb, wie bereits mitgeteilt, am 2i; und 27 in o r in s stattfindc n 2 'c i' '.gung beginnt am 26. abew mit einem gefelltgcii Abend Nach Erledigung bcr öffc» itagSverhandlungen juiOct am 1 »4 Uhr eine große ö f f e n 11 i di c Verfarn inlung ’X- in welcher '!< • 11, Geheimrat Iuftizrat Reh und andere cniSwärtige Politiker ipw uraeiüose . . . Harpeuer Bergwerk. . . Laurabutte Nurdd. Lloyd Obeischlcs. Eisen-Industrie Berliner Üaudelsges. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat Bank . . Diskouto-Kommandit . . Dresdner Bank . . . . Kreditaktien Baltimore- und Ohio- Eisenbahn Gotthard bahn Lomoard. Eisenbahn . . Uesterr. btaaisoalui . . . i'nuce-Heuri-Eisenbahu 123.25 117.90 200.50 Dresdner Bank . . . Tendenz: behauptet. 22.80 149 10 123.20 92.20 83.95 92.10 83.80 90.80 90.00 98 80 99.20 93 50 61.20 96 60 91.50 93.90 146 90 52.00 86.50 3 >4°/, 3% 3>i°/o 3^°/e Geschäft; - Empfehlungen u«ieti billig» vrühl'sche Universltätr-Vrulkeret, Gießen. geben. * Ein neues Schnellbahnsystem. In England und Industrie, Giessen. Frankfurter Börse, 21. September, 1.15 Uhr. arüber Einigkeit, ehrlich geworben i;, mit dein ZinSvttch- lapitcils nicht zu t« ch Planen des Acht lallalion und die fe 8>rma p. Schassstaiil kegeln, das gut besucht >oar. 91 IS Preise waren neben Geqcn dieses llru.l baue der bcUagtc staniiiclU'cüncv tHc- vision beim Reichsgericht emgelegt. Der VL Zivilsenat deZ höchsten GerichtSboses pflichtete der Urteilsbegründung bc5 tbri- landeSgerichls bei und cilanutc unter Bestätigung deS Vorder- urteile aus Z u i ü d iu c i f u n g d c r e v ' i i o n. Beichsanleihe do. Konsole . . do. Hessen . . überliessen 207..<0 212.90 91.80 102.75 168.30 127.80 238.90 138.50 177.70 146.75 202.90 vermischtes. ♦ Ei n neues Hilfsmittel der Polizei. Tic modernen Errungenschaften der Wissenschaft und der Technik machen den Herren Verbrechern daS Leben sauer. Zu den modernen Hilfsmitteln, die der Polizei daS Ergreifen der Verbrecher erleichtern, ist neuerdings die Fernphotographie gekommen. Vor kurzer Zeit gelang cs der Londoner Polizei eines Verbrechers habhaft zu werden, der einen umfangreichen Zuwelendiedstahl in Paris vollführt hatte und mit seinem Raub nach London geslüchtet war. Tiefe Ergreifung erfolgte durch Fernphotographie. Tie Pariser Polizei besaß nämlich ein Bild des Einbrechers, der mit Hilfe der Spuren, die er hinterlassen hatte, ermittelt worden war. Diese- Bild wurde nun nach London telegraphisch weitergegeben, wo eS am nächsten Tage veröffentlicht wurde. Bald darauf meldeten fich einige Leute, die in dem Bilde einen Mann erkannten, der sich seit jener Zeit in London aushalte. Der Polizei gelang es, des Diebes habhaft zu werden, der seine jmnilkndlad^ridyten. Geboren: Herrn Lehrer Schneider und tzrau Ottilie, geb. _eip, in Unrer-SchmUlen, ein Sohn. — Herrn '-iß. Taulh und 5von in Friedberg cm Lohn. - seit seinem teilet-: April 1908, stellt >93 Bäder verabnii. 165 778 Wa« ? hygienische Baba : abgclansenen 10 i n würben 72 782 Teieiontscnts Kursoericnte des Gicsscnei Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für ! ntorden. Preise erhielten folgende Herren: 1. Fr. Schäfer, Meteorologische ^eovuchrnngen der Station Gießen. lumbec, vornntlagS 10 Uhr, die 'Ausgabe der Abonnc- inents in der Tageskasse des StadtlheaterS beginnt. ' Die Ria ul- und Klauenseuche ist auS- gebrochen im Streife Saarburg am 18. September. + . Wie seck, 21. Sept. Gestern nachmittag veranstaltete d«r hiesige Kaninchen- und Geflugclzuchtveretn I öie 4'cu.i r - • ’W*» berittrj-j fntben >? lt‘: Ute !.?"•(! ' :|,ul* ta k,. . kll. x„, ax-a «nm.i Ter Kinder bester Schutz gegen Kranthen ist außer Sauber- kannte aui Abwepung der Klage. A-as Lbertandesaencht H a m. I fcit uni) Avharmng eine eimactze, rcgelinagige Ernährung. 3u Iburg erklärte auf die Berufung der Klager den Anipruch dem I ieyterer wählt eine ttuge ^tutter das 8tef»te fche Kindermehl, der Rente nlastl Grunde nach für gerechlferttgl. Las ^berlandesgerichl cc-1 cme naturgemäße, leicht verdauliche und gern genommene i i*— k-» N...... >>"» *«»1 jiobrunn, welche die >tleinen vor Darm und chtagentalarrhcn Schuld gestand. * O r v i l l e W r i g h t S P r o p h e z c i u n g e n. Orville Wright erklärte einem Journalisten, daß er mit seinem jetzigen Acroplan imstande sei, mit einem Passagier drei Stunden in der Lust zu bleiben und daß er durch Einsetzung eines größeren Gasolin-Behälters in einem Tage die Reise von Newyork nach Washington und wieder zuruck bewältigen kann, was einer Entfernung von über 3U0 Kilometern gleichkommt. Bon heute in zehn Zähren werden nach seiner Meinung ebensoviel Aeropläne existieren, die sechs Personen zu befördern imstande sind, wie heute Automobile. Ter Personen- und G.'päcktransport, der weder durch Eisenbahnen noch durch Automobile in den zerklüfteten Teilen Nordamerikas geregelt werden konnte, wird leicht zu bewerkstelligen sein und der Bodenreichtum dieser bisher beinahe unbewohnten Landlstriche dem Allgemeinwohl erschlossen werden. Mit dem Aeroplan, der so sicher arbeiten wird, wie die Eisenbahn, wird es tatsächlich kein Hindernis der Entfernung mehr bi-#* H wickle. * W bes J äu* b>'sq»,ik pm°t!iEid,;: 3” btn tt[tn. mit Mlg V 'N Mit, ItiibnmJ . wurden joqoi “ ,iüt «KW rbmgg konnte ten privaten und si^tz j 3 üon vomherein ® erden, trotzdem seil äder verabreicht w? Anstalt im vollen t. r Mittagstafel su| armst. W am Si Meiningen, die < die Prinzessin ; Nachmittags kehrr ichshof zurüä. seine Kgl. hoh. bet 6: Schaumann imQc ibe der Hess. (25,) fc erdienstocdens PW Erledigt sind: tos Windhausen; dieö Arnshain, Ltttt klingerhos, Ltti- slwartei veilbach. r. wurde verseht m--- er Gemeindeschule j« ■ Pseifer aus se>^ wehr als 50jahrig!" - sreisinniaenLar! eteilt,am2b.und- - qung beginnt am kB». S**»' ÄStz ÄAZZfi ammenhl^^ ]C|. lenkaltt' soc be> MniKÜ11;’, ! Ä Oberhes srscher Geschichts verein. Aus Friedberg wird uns geschrieben: Samstag, 26. Sept., Icmmt der Oberhessische G-eschichtsvercin aus Gießen zu besuch. Tie Ankunft in Friedberg erfolgt 3.11 Uhr. Folgende Tagesordnung ist vorgesehen: Besichtigung der Lieb- iiaucnfird)€ (Stadtkirche) unter Führung von Prof. Tr. -ducr aus Gießen. Gymnasiallehrer Müller wird als Ab- schluß die neue Orgel iu Wort und Sptel vorführen, zur.zeit ! »s größte und klangprächtigüe Werl seiner Art im Groß- :■ -rzogtum Hessen. Gang zur Burg. Zwischen a und G Uhr ..rholungSpauje im Burghotel. (Kaffee und Kuchen 70Pfg.) ..ach Berichtigung bcu tunstg.schich.lich bedeutenden Fuden- . cdes (13. Jahrhundert) im Hotel Trapp Borcrag von rerrit Oberlehrer Helmte über den Stand der Ausgrabungen u.-if der Kapersburg (mit Bildern). Im Anschluß hieran M g.rmeinsaines Abendessen (1.50 Mt.) und gemütliches Bei» H iimmenjein. Wie man hört, nehmen auch zahlreiche Tamen 1 c:n der J-ahrt teil. Der Friedberger Ge,chfchtsverein wird nicht verfehlen, den Gästen wenigstens am Abend Gesell- v. jr-aft zu leisten. '6en ” iäU!> öcm Bureau des S t a d t t h e a t e r s (rs wird nochmals daran erinnert, daß Wt i t twoch , 23. Scp- „gehens b Uns«- 61Qb! ne solche jüc chtete. 1 ble 9r- der 3ienlenempfMiger, fowie eine zweckmäßige Äusgeswltung des! Heilverfahrens bei den Bcrufsgcnosscnschasfcn beznchnet. Tic von dem Sekrcrär Pieper der hessischen Berufsgenossm- schäft bearbeitete Schrift über das Hcilversahren wird als Lcionberd | geeignet beseidjnct, den 4tkrt der frühzeitigen Fürsorge auch im । Sinne einer Entlastung der Bersicberungsträger darzutun. I (6. Versammlung der Zorftvereinr für dar Grohherzogtum Hessen. ----- Bad-Nauhcim, 18. Sept Durch eine gesellige Bereinigung im Gsartensaale dcs Sprudel- Hotels wurde die Versammlung des ävrswcreins für das Groß- Herzogtum Hessen am Mittwvdi abend eingeleitet. Am Donners tag ianü unter Führung des «^.nstmeislers .vo s s m a n n-Butwach der H a u p t a u s s l n g m die aus den iwrdöstlichen Ausläusern des Taunus zur Wetterau gelegenen Waldungen der Obersörsterei Bukbad, stau. T.r Erkurfwns,i>eg führte durch die Waldungen der Gemeinden Lang-Göns, Kirchgöns, Gambach, P o h l g ö n s , Hausen und ')2 i c b c r tu c i 1 c I, den Butzbacher Stadt- sowie den Griedel er M a r k w a l d und war so gewühlt, baß die Teilnehmer an dem Ausilug Einbliü sowohl in die Eigenart oer ^.ta.wotis- und L,estanc imü/tm leichtem Lehnt ftvaenben OOiäljrigen und schon mit älterem Buchenni.terwuchs versep nen Äies rnbestÄnd im Lichlwuclsvetrieb, dessen schöne Stamnlforinen und bed-eutende Zuwaäfsieistungen viel btincrit wurden. Einfchncibettoe Erziehungsmaßregeln ließ der hierauf durchsdfrittene Bestand, eine 2Üjahrige Misdfung aus Eiche, Buche, Ahorn und Eju-e ciLitncn. Turuj alljährliche Läuterungen, frühzeitige Ästungen, Begünstigung der Hohewriebe der edlen Lichtholzer uno oas Zurüctdrungen d.r Buche waren Eid)-,! '16 Nreilma 3 L Weller' 4 H Trautmann 6 u I Ahorn und Gsa/e zur Brldung schianlcr glatter Schäfte veranlaßt l'r11 U a ’aix «?■' ** n r* 4‘ o ^CQt 11 nQnn* o. rt. die Anzucht wertvollen Nutzholz^ vorbereitet worben. Im 8 Weller, 6. Ad. Pfeif, 7. Z. Hunger, 8. n. Lotz. I Ttstrikt kleine yaiDc des Kirchgonser GerneurdewaldeS bat eine (b.) Mi it je it bad), 1U. Sept. Zwet > chcn find in! auf gerodeten Streifen unter Seitenschutz ausgesührle ein- und zwei 1 Vinbetrad)t der geringen Ernte diesmal sehr begehrt. Siel iährige Ahormaat sowie ein zur Starkiwlzzucht geeigneter, mit hingen meist vereinzelt und das Pflücken ist deshalb eine I Buchen und Erchen unterbauter langschasltger Miesernaltholzbcstand fahr mühsame Arbeit. Gestern wurden dura) einen Händ- besonoeres Suter.isc. Wohlgelungene ^^^iveriünguttgen fefsel Lr aus Xranifurt die ersten ttiveckcken auiarlauft- er aahUe lcu das Auge im Gambacher Gememdewald. Erwähnung ver- 'ErauSvranisurt die ersten ^zwerflyen ausgetaust, er Dahlie Ciicnt öor nllcm clltc aus der Umwandlung eines indigcn Laub- 1 Mk. pro Zentner. -Ina) die Birnen ergeben diesmal eine I Nadelhoizbestanoes horvorgegangene Hege im Distrikt Tunner» schr geringe UTitte; dagegen find bte Aep,elbaume ubcr> roaVb mit il)rcu srohwüchsigen, burd> Pflanzung auf Auedoden •tid) beladen. . begründeten 8jährigen EsdE'ngruppen, den burd) Phramiben Marburg, 20. Sept. Das neue Bahnhofs- schnitt in die Hohe gebrachten gletdjalien Eiä-en aus Natursaat o.e bände ist in seinem äußeren Aufbau der Bollendung und den im Schutze ocr vorhandenen Buchenvorwüchse erzogenen n ahe. In diesen Tagen wuroe mit großen 3d)luicrigfeiten jüngeren Ahorngruppen. In welcher Werse die Erche nnd sonstige die eiserne Dad)lonslruttion über oem Hauprportal auf- Nutzhölzer auf^paftenden.^°ndorten m dui zur.^eriungung an- t>or kurzem der Ingenieur Learuey ein neues System 8 «pellt. Tas C'ebäube wir» nur filrbcn Setrir» cingcriait.-t. Äic^rwlgmch d"s e*ribmfer Wchm auf Ul)cu. für Schnellbahn-» demonstriert. Nach einer Mitteilung -- Biedenkopf, 2(>. ^sept. Tie alte .yoljbrnde xvvdti foiintC m einigen Laubholzdiaungen an einer 'Reil-c von English Mechanie handelt es sich um eine Etnschienen in der Gemartung ^auipye^gegenuber der Wilh^imshülte die,e Maßregel herausgearbeiteter Gruppen beobachtet wer- Anlage, deren hauptsäd)lichster Vorzug darin besteht, daß ijt verschwunden. Gegenwärtig i|t man nut der Anlage ven; siegreich hallen die Eichen den Lamp, nni der sie vorher be- . - , Steiaunaen von 1:3 leicht zu übcriüinben i Hier massiven Brücke über die Lahn beschäftigt, die in drängenden Bnd)e l>eitanben. Durch den Gnedeler Marstvald I • 1 . . ®.. u hfinTmpn hictpr oirt hip (ffiti inbetracht des großen B. eiehrs sa-vn läng t e.n Bedürsnis mit seinen zum Teil der ersten Güteklasse angehörigen Buchen- vermag, so da,; bei Untergriinbbaljncn dieser Art die Lin- i ar. Dir Anlage verursacht nicht geringe Sch.vicrigtciten. u»L vuDcnbcftanaen, an einem, für tue Sitücitcr neuetbauten ge- richtung von Treppen und Auszügen Ivigfolten wurde. ®ie r xtrci.-. die G -meinde Dauivae und siüttcnbcfiber stlein schmaclvollen Cchutzhaus voroer, wuroe nunmehr Uber den Bw Züge lausen in zwei parallel übereinander angeordneten S^^ÄÄS^SÄn[SSet.^£ Umn,' unter Beibehaltung d°. M°n°rai,.Sy. !L>rüde. Man hosft, sie nod) un Oktober dem Verkehr über- rcn^ jjCll hüherin Lagen aus slacl>grünoigen armen Böden in I stems die doppelte Sicherheit geboten ist. Das zur -emon- Anssührnng begrinenc oder bereits vollzogene tlmwandlungen stration hergestellte Modell hat seine Probe in ausgezeich- — mangeil-attcr Scoaifchtäge und alter krüppechafler Buchen in er-1 neter Ueise bestanden, so daß fid) sofort ein >tonsortium Honferctij der deutschen iandw. berussgenojsenschasten. xarmitabt, 19. Sept, und selbst anspruchsvoller Laubhoizer auf irifchem tieigrunolgem I Parlamentstagung eine Konzession für die praktische .lus Tie Verhandlmigen der Konferenz der oeutsdfen landw. Be- Lehmboix-n mreuen. Lion den von den Wegen aus geselfenen Be- führung nachsuchen wird. - sSaenossenjchasien luurben heute vormittag unter dem Vorsitz stünden in dem nochmcus berührten nirchgönier Walde ist eine ■■ । i Geh. ttiegiernngsrates B i ch m a n n eröffnet, der die zahl- mit Zuhilfenahme des Waloseldbaus entstanoene irohwuchfige und l i ,ch erschieneiieti Teiliiehnter sowie die Vertreter der Be-1 gesdilofsene Eichen- und Buchenhege, ferner wohlgepflegte Buchen-1 1 rden ivilitoinmen hie» uno oen Beratungen guten erfolg wünschte l und Eidfenstangenhölzer, fowte eilte durch Pilanzung mit oem I t Förderung sozialen Empinwens uno der Stärkung des Geist-.s Spiralbohrer begründete, fetzt ojaljrtgc zneiernichottung hervor- f , r Zusainmengehorigleit in gemeinsamer! Arbeit. Von ausw.ir- zuheben. Nach Besichtigung einiger, in vielfacher Hinsicht in- 3en Gästen waren die Landeshauptmänner der Provinzen Ost teressanter Veriniigungen un Butzbacher -Lladupatd, wozu auch ; eußeu, Pommern, Posen, eine Anzahl Landesräte aus Preußen, die in Distrikt Gillenberg int Gange besindlia-e Umwandlung :~.cgierung8rätc aus Bavern und höhere Beamte aus den übrigeit geringwertigen Eici>enjd>alwaldes, fe nach Boden und ^age, tn rZichtc i utschen Bundesstaaten anwesend, auch hatten sich eine Reihe von oder Kiefer und Weymouthsneser zu rechiten ist, wurde das für i eschästsführernber beteiligen Beruisgeiwsfenschaften eingefunden, den Forstwart der Forstiuartei Butzbach neueroaute I-orilhaus .cie Geiamizahl der Teilnehmer wird etwa 70 betragen haben. I erreicht. Bet der hier eingenommenen Erfrisuiung brachte der -ad Grofjh. '.Uiinifteriiim des Innern halte in Vertretung des Vorsitzende des Vereins, Foistmeister H ehe r - Jugenheim, dem L -.urlaubten Ministers Tr. Braun Ministerialrat Tr. llftnger Leiter des Ansslugs den ."'/^o^uen z w Teilnahme entsandt, der eine sting-re Begrüfzungs-Änsprache anerkennenden Bkirten zum Ausdruck. Er toastete auf denButz- l ’ I bacher ^tadtvorftano, wahrend der amveiende Vertreter deS letz- L- in ti.-.Mu’n, CinS£. ÄiÄÄÄnreWÄ wurde die Stellunanabmc zu den Grundzügen für Aussicht in die Taunusovvoerge Mit ihren nack) der Bodenbe- d.e Abänderung'der CrÄ* € r öhre ns und des fchaiienheit rasch wechselnden Besmnrso.ldern, Von d-m nun- iur bculidK you.jc.utrue »crösicnrtichlcn Ärunozng- nncd-r crr-n«. si.utb(lu(l. .„ Bad-Nauhcim bei r,£ "S gs “ SM®3SSI3ESS«5 gi iaßtcn Beschlüsse wiederholt 3u bitten, wcttttec ocr Ätai t n , I Kinc Bertreler des Großh. tt-re.samts Friedberg, Geh. Re- anfall- und ^nvalideitverfichernngs k)rgani|attoiicn nut berate e I qcricungsirat Fey, ioivie die erschienenen Beamten der Großh. Kur-1Äegterr Goldrente Stimme zur Abmnnng des ^.'UwurfS '' JSSK fiircfm Freiherrn von Siara, Bauinspekwr Zost I ^ D^terr bUbene'nU nchcrungsgeietzes, alfo der Abgaoe an und Regrerungsoaume.slLr Drest'el. Auf die Damen toastcte Forst- t£'Ln?ar bJidreuu . . fl.>rfck)aiten zusugirhui, und den Entwurf mogrtchst iruihcitig »u f von Lorsch, .sturdirektor Zn:hrr. von Starck sprach ltaJiea Reutu nÄ« 3«i.mm«»f»l»B »er I = „».-. ™ *n «enos s e nscha f t e n tmd der in demfelben Bezwk ansaingc .. ^„or der ländlichem Heimat- uno Kunstpslege; sein Hoch galt .usk.Ltaatsaul. ibo- ÄTeiGÄti Ä’S« .. . . stressen sprach Geh. Regierungsrat Kehl - ^usfr-ldocf ^eme Aus Sicichsgerichtsbricf. rnrkeuhise riörungcn Offelten. m. ben ^^ohieS fiTjiDCd? W^hrneh lNachdruck verboten.- Leipzig, September. Griech. Monopol-Aul.. rL,feiisQ)aitlich^n V^rwaltur ge P ) . , ;rcjcn ^.run; y a 11 p 111 d) t bei Uni all auf einem Karussell. 4°» äussere Argentinier . rnung gern cm i am er oiüirlKt .. * - Bereinigung Infolge mangelhafter Einrichtung eines Karussells kam der „*-/ Kenianer . . . : SUNS geroqIerqr^^l^ttäUtShm S'^a|ll)ei^^erfahren, Garnier Lowfchnridt m Lübeck am Abend des 17.JiiNi 1995 äu )h\ Llnuesou .... zweckt den Austausch von^rsa^ngenu^^ I "^^rem Unglück. Er Hane em Karussell bestiegen, um am dem Aktien: inö1b£C!Ucbcncmfauna^er und die bauti hervor- letzten von vier hmtereinanderstehenden Pferden Platz zu nehmen. BOchaln Guss mnö dre Urbeutachung ^cr drentrnemp j Begutachtung, Zn diesem Zwecke begab er sich m den Zwi chenraum iivu^en buderUfl K w getretenen Uebetitanbe. Ucbe a^ ia^r^ndl^ B O cmHer @ollbeL Als er sich zwischen dem Kops ^u^^^ reseziert. SÄ 'Ä'gÄ U - - — - ' K B mü 3rt;^.|b^n„nÄrt «.um J JqWer_gemei!isa!^ftUchen ^^ES °°r den D°-l'Michte^ wurde 'chUAUch cme^&unber^ d^'ttr! I Dortmunder-Linon C. fpwie die schafsunZ von Guirtchtungen zur Au 9 1Ue?bsidl)igfeit des G. und schließlich dessen Tod herbei. Tie Hinier- lur Die < . i.ii»genonen|u-a11en tätigen 1 - bliebeneu deS G., seine Frau und 5 Kinder, machten daravshm Geh. Regierungsrat u> maxtnaabbdanntb^ N^veffcn Karussellbesitzer verantwortlich. Tas Landgericht Lübeck er- scare derartige Vereinigung bereits lns ^Xoen gert f . b€ru- fannle üu, Abweisung der Klage. Tas Lbertanbesgencht Ha m- kLirksamtert man irch eine iviientlid^ oordeu g - I b u r a erklärte am die Berustmg der Kläger den Anspruch dem -ienoisensckfaftlichen Interesten venprcche. 1 u u -* ~ Ueocr die Gründe für die Z u N a b w c I dkA'Hn Verschulden des'BeNagten darin, daß dieser weder die leiden landw. ^erub.^Lnoneiiiii'aiicn unb Oie i. - «Hcul I idimalen Zwijchci>räume zwischen den Pferden und den Gondeln ffier Rentenlast beincksteten Eoanzegierungärat gesperrt, noch das Publikum vor ihrem Betreten gewarnt hatte, pttgen und ^andesrat ±x. s ch r o e d e r ^a'st 1- . I ^,wcrerjeus nimmt das Lberlandesgertcht aber auch cm M11- Man >var stch dann emtg, datz ^^r Beharrm g s I und v e r s ch n 1 d e n des Verunglückten an, da er den breiten und tkrtschädigungsteiftung noch lange Nicht »u - az..^uu I stcheren Zugang zwischen ]e zwei Pferdegruppcn hatte wählen Sie ^^^LiU^ ^r nach wie v^r baram 3 E tz/wurde dLhald Lr Anspruchs de? Kläger zu -/. für TttU^ gLgL ^ntrvlle! gerechtfertigt erklärt, und im übrigen die Klage abgewtesen. Sept. 1908 Barometer aui 0° reduziert Temperatur der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative sreuchtigkeit Windrichtung Windstärke Wetter 20. 2" 20. 916 21. 7" Höchsn sttiedri 753,3 753,5 753,1 Tenrp ifte 18,9 9,9 5,6 Statut 7,2 7,8 6,2 »m 11 , Iti 45 86 91 —20. —20. B 8E NE Septbr Ql « || || Sonnenschern Klarer Himntel Sonnenschein 18,9 ° C. - 5,5" U. Lithmrkt-Nttlezisg,jn Gießen. Ter für Tienötaa ben fl. Cttober Dorflrfebem tRinbtiicbetarft anbei mit fflüdflcfct nur bie jüdischen «Rfttafle Mittwoch den 7. Oktober aalt. An diesem Tage ift auch Schweine- und 5hrämennarft Ziehen, den 18. September Uv*. B*/» Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ________________Mecum. Bekanntmachung. DaS dritte diel Mcmeinbeftenet und Kanalgebäbr für 1908, sowie bas Schulgeld für das 11. Caartal 1008 für kNealgomnasium und Cberrealftbule, für Gomnanatoorichuic. für Hoher« und IrciDcitcrtc Ma-Lenschule Nnd binnen acht Tagen bei Vermeidung der Beitreibung zu zahlen. Gießen, 19. sevtember 1908. B“.', Stobitaffe Gießen. _______T o e p i c r. CbflVetjteigerungen an den Kreisstraßen des Kreises Gießen, bestehend aus meistens besserem Tafelobst. II. Baubezirt: 1. Mtttwoch, den 23. September 1908, Anfang vorm. 9 Uhr am Bahnhof Lich von den Straßen Lich—Langsdorf (bis zum Waid-, Lich—Collnhaufen und Lich -Stembach (biß zum Wald), ca. 220 Ctr. 2. LonnerStag, den 24. September 1903, Anfang vorm. 9V< Uhr an der Kreisbaumschule bei Lieh von den Straßen Licy — Riederbesfmgen — Münster—Wetterfeld, ca. 162 Ctr. 3. Jreitaa, den 25. September 1908, Anfang vorm. 10 Uhr am Abgang der Straße nach Albach von den Straßen Hof-Albach—Steinbach—Gießen bis zum Wald, ca. 24 Ctr. 4. Samstag, den 26. September 1908, Anfang vorm. 10 Uhr am Bahnhof Hofgill von den Straßen Hofgill— Eberstadt—Oberhörgern—Kreisgrenze, ca. 150 Ctr. IV. Baubezirk: 5. Montag, den 28. September 1908, vorm. 9'/, Uhr, Anfang an der Gansenburg, Straße Gießen—Reiskirchen, ca. 215 Ctr. 6. Dienstag, den 29. September 1908, Beginn vorm. 9 Ubr am Ortsausgang Reiskirchen von den Straßen Reiskirchen—Lindenstruth—Grünberg. ca. 180 Ctr. 7. Mittwoch, den 30. September 1908, vorm.^0 Uhr, Anfang an der Kleinkinder schule Grünberg die Straßen Grünberg—Röthges, ca. 50 Ctr. 8. Donnerstag, den 1. Oktober 1908, j>orm. 10 Uhr, Anfang an der unteren Ziegelstcige die Straßen Grünberg—Mücke und Grünberg—Weickartshain, ca. 50 Ctr. VI. Baubezirk: 9. Freitag, den 25. September 1908, Anfang vorm. 9 Uhr bei Kirchberg die Straße Kirchberg—Sichertshausen, ca. 100 Ctr. I. Baubczirk: 10. Samstag, den 26. September 1908, Anfang vorm. 8'/, Uhr bei Kilometerstein 2 die Straße Gießen— Rodheim. ca. 350 Ctr. 11. Montag, den 28. September 1908, Anfang vorm. ’S1/, Uhr am Ortsausgang Kleinlinden die Straße Klein- linden—Dutenhofen, ca. 265 Ctr. 12. Dienstag, den 29. September 1908, Anfang vorm. 8*/, Ubr am Ortsausgang Kleinlinden die Straße Kleinlinden—Großenlinden—Langgöns, ca. 475 Ctr. 13. Mittwoch, den 30. September 1908, Anfang vorm. 8*/, Uhr an der Straßenwartivohnung die Straße Gießen—Leihgestern, ca. 40 Ctr. 14. Donnerstag, den 1. Oktober 1808, Anfang vorm. 8*/, Uhr am Bahnübergang die Straße Gießen—Steinbach bis zum Wald. ca. 50 Ctr. Gießen, den 17. September 1908. Der Großh. Kreißbauinspektor des Kreises Gießen. ___________ 3. V.: Kalbfleisch.__________(B1^ Aufforderung. Ansprüche an die nachstehend näher bezeichneten, den beibemerkten Besitzern tn den Grundbüchern zngoschriebenen Liegenschaften, die teils veräußert, teils überschrieben werden sollen sind, so gewiß binnen 4 Wochen vom Erscheinen in den Blättern gerechnet, dahier gehörig begründet geltend zu machen, als sonst die Verträge bestätigt, die Beschränkungen gelöscht und die Einträge in das Mutations- verzeichnis verfügt werben. Gemarkung Gießen: Austerlitz, Adolf und Ehefrau geb. Levi in Gießen Flur 26 Ar. 303,7 und Flur 26 Nr. 803,67. Beschränkungen vom 30. August 1872 und 15. August 1873. Lenz, Ludwig IV., Lenz, Wilhelm II; Lenz, Margarete und Lenz, Linse von Heuchelheim Flur 37 Nr. 11 Beschränkung vom 25. Juni 1903. Stroh, Heinrich in Wißmar Flur 23 Nr. 280 Beschränkung vom 10. Januar 1899. Gemarkung Launsbach—Wißmar. Speiet, Ballh. (Melchiors S.) Schuhmacher zu Wißmar Flur 1 Nr. 1 16/100 und Flur 1 Nr. 22,9 Beschränkung vom 18. Dezember 1861. eirei), Johannes in Wißmar Flur 1 Nr. 104. Grog, Johannes zu Wißmar Flur 1 Nr. 1 12/100 Beschränkung vom 18. Dezember 1861. Adam, Johannes jr. zu Wißmar Flur 1 Nr. 1 26/100 Beschränkung vom 18. Dezember 1861. Adam Balthasar, Wißmar Flur 1 Nr. 142 2/10 Beschränkung vom 18. Dezember 1861. Gemarkung Watzenborn Steinberg. Stcaßheun, Georg und Ehefrau geb. Müller in Watzenborn Flur 1 Nr. 1318, 1819, 1321, 1322, Flur 6 Nr. 767, Flur 8 Nr. 586, Flur 13 Str. 255. Burger, Heinrich 111. und Ehefrau geb. Schäfer in Watzenborn Flur 1 Nr. 1173 Beschränkung vom 8. Ium 1877. Gemarkung Heuchelheim: Lenz, Ludwig IV., Lenz, Wilhelm 11., Lenz, Margarete und Lenz Louise von Heuchelheim Flur 1 Nr. 938; Flur 12 Nr. 332 Beschränkung vom 25. Juni 1903. Gieren, den 16. September 1908. b“„ Großycrzogticher, Amtsgericht. Jnftitm Boitz Ilmenau i. Thür, in - . Ein].-, tubui.*. Auiiur..(Ex.) SamcU, sicher. Pr. frei Konkursverfahren. In dem Konkursverfahren über das Vermögen bc6 Sattlers Isaak Hirsch von Hungen ist zur Abnahme der Schluß, rechnung des TcrroaÜnS, zur Erhebung von Einwendungen gegen hafl SchlußoerzeichniS der bei der Verteilung zu berücksichtigenden Forderungen und zur Beschlußfassung der Gläubiger über die nicht verwertbaren VermSgenSftücke, sowie zur Aeußerung über die dem Konkursverwalter und den Mitgliedern des Gläubiger- auSschufieS zu geroäbrenbe Vergütung, der Schlußtermin auf Donnerstag, den 5. Roy. 1908, nachmittags 3 Uhr, vor dem Großhrrzoglichen Amtsgerichte Hierselbst bestimmt Schlußrechnung mit Belegen und Bemerkungen deö Gläubi- gerauöschufseS, sowie Verzeichn n:8 der bet der Verteilung zu berücksichtigenden Forderungen liegen zur Einsicht der Betei- ligten auf derGerlchtSschrelbeeei offen. B”/, Hungen, den 19. Sept. 1908. Der GecichtSschreidcr deS Großheczogl. Amtsgerichts. Mittwoch, den 23. ds. Mts., nachmittags 't Ubr, werden nn Bieter scheu Saale versteigen: 5M 1 'Harne Lattlerwaren.^eine Barne Schubwaren, 1 Sofa, 1 .«ieiderichrank, 1 Kommode, 1 vollst. Beu, 1 ov. Tisch, ein Smegel, 1 Nähmaschine, ein Berukvw, 1 Klavier, 1 Glav- schrank, 2 Sessel, 1 Schreibtisch, 1 Soiatisch, 2virischaswmobel, 1 Ei o schrank, 1 Bun'ei u. a. Geißler, Gerrchtwotlpeher. Versteigerung. Ticnotag, den *4. Septewocr, nachmittags - Ubr, versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: 15667 1 zrasjenichraut, Tisch, 3 Stühle. Kommode und mehrere Grabdenkmäler. Born, Gerichtsvollzieher Versteigerung. Mittwoch, den 23. September, nachmittags 27» Ubr, versteigere ich nui Station Abeudilern gemäß § 373 des Handels-Gesches (öübb luU Jrntntr tzamklucr Roggenkleie gegen Barsablung. Born, Gerichtsvollzieher in Gießen. Ca. 200 Stück zurückgeselzle Diese Woche! Ziehung schon 26. Sept Grosse Badener Geld-Lotterie 3288 Bargewione o. Abzug. 45, »90 1 1. Hauptgewinn 327 Gewinne M. 2060 Gewinne 1O98 Handlung des Rechtsstreits vor das Großherzoglich« Amre, geeicht zu Hungen auf Freitag den 27. November IMh vormittags v Uhr Zum Zwccke der öffentlichen Zus..'- wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. v, Hungen, den 10. Septeuiber 1908. Ter GcrichtSschreibcr deS Grobherzlichen AmtSgeuchtS. Hbüversteigerung. Donnerstag den 24. September d. Fs., oonmttati von 10 Uhr an )oll das Obst von den Gememdedäurit- bestehend in größeren Oiiantitäten Aepfel und Birnen, batunir sehr schönes Tafel- und Nlostobst, versteigert werden, £c Anfang ist am Bahnhos. södSd Lang-GönS, den 19. September 1908. Gr. Bürgermeisterei. Rompf. ______ .j Zbstversteigcrung. In, Anschluß an die Gemeindeoerstcigerung kommt bal Obst vom Pfarrbaumslück, bestehend in Aepfel und ^wrtscher. zum AuSgebot. 165* Alten-Buseck, den 18. September 1908. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Körber.__.1 Htfllversteigerung. Donuerdtag den 24. Scptemdci, von vormd:---t 9 Uhr an soll daS Gemclnbe Obst zu Reiskirchen, besieheO in einer großen Menge Aepfel, darunter schönes Dafelock und Kelterobst, Birnen und Zwetjchen, oersteigett weis» Der Anfang ist am Sauweg. (SMi Reiskirchen, am 18. September 1908. Großh. Bürgerinelstere» Reiskirchen. Wagner. Pickel im Gefleht ia> tu WtKt. VI4»«. Bcnut ta. VU..-X. Semsw:1,. jr#r. C*a^iiu4nL Tyra»» fet k.. nxr banw lh>n ft» fren;»; .'Jurfrr’i t)nicnt-9Zr»nm«l1 C«lfr. T M. f. Itr’.il r-=.b In «b Uc'nbfa» Im« 80 (Mtlnc •a*i*L ux» 180 (flreNe 38'/Ja »»■ ftärffUr tSrfufl). Wunderbare Erfolge, |KMJl kl e-H4)riiige: BesfOar« m 3a<1eo**,5rttrr. tr=< etnOÄta eil fiXM-ni-TT-i cür- K'atrhH. Bm« «1T-. 7L Vi« i.-n* kr it» ke «'.ries famd rswxktfc« ■Ub wirfnxx OMcf-wb-efll«. BrtU 80 SH flrbic ikkii re» Pt I > (gref|r b«»ci M»lni4 brrfttn. Iekr. kr h*xr myfc- fc» fw*tr r-:-tw n-r-i Urr^ct iHt V» itn« tat ■ t Rinder n——kf bre- Tis:; ; iBiiUBi»or*Rnbrr’Zeifr. t- W iS Srrt» 50 6*1.. •'» Vitineeer- ftlab«r>Gr«eir. 3-n «0 ¥1«. tm* W? be< Ski», »rftc ei» *«+et• •*t! ■ Hrbrrefl u bebae. TO» t -*r V ZuScr * K. VrrliM. BeteMMnSt- 71 On (liirncn cdn in dec Uni vcrmaic zuwibeic, Mart Urian Hirikt» Avoivekr i«iT., Hbsiversteigerung. Donnerstag den 24. September, vormittag» 9 Uhi an soll das hiesige Gememde-Lbst, bestehend m tMtrV und Birnen, prnna Tafelobst, an Ort und Stelle ver'tt'4^ werden. Der 'Anfang ift an der KrelSslraßr Wiend- Alten-Buseck. (MU Alten-Buseck, den 18. September 1908. Gioßh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. ____________________Körber. ____ lObftverfteigerung. Donnerstag d. 24. Septeruver von oonumagJ 101.- an, 'oll das Gemcinde-Lbit zu Treis a. Ldru. denehead r Aepfel, Birnen und ^wttfchcn, vertteigert werden. — 3“' fammenkunft an der Ltraße nach Allendorf a. Lda. zu. Großh. Bücgerm.-isterci TreiS a. Lda. Benner. W* KigK* u)er bcuiiflcn .'iuinmtr i;cgt em ^rolpch der d,r<* 4W W -ixriudaur, riooiciiOaiiOtie it W * ay In Kbaiicv uoct «ynclcuauvrcc Uramdohten BrUerui ba. bv*<