Dienstag 21. Juli 1908 Nr. 169 Zweites Blatt Erscheint täglich mti Ausnahme des Sonntag». kleines Feuilleton. 158. Jahrgang A-: libecher Seit einigen Tagen bringt das Theater lebender Bilder am Seltersweg, abgesehen von einem neuen überaus interessanten Programm, auch mehrere Nummern an§ Gießen. Da ist zuerst unser Wochenmarkt. Vom Brandplatz zieht an uns der ganze Markttrubcl im Einzelnen vorüber. Viele der Personen sind unS bekannt. Aber ganz kostbar sind die * lNen ttl U^" VNllbl>n^> Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'schen UniversitätS - Buch- und Sleindruckerei. R. Lange, Gießen. — Kleine Kunstchronik. Als eine Bayreuth- Nummer präsentierte sich das jüngste Heft der Leipziger „Jlln- strierten Zeitung". Es bringt unter dein Titel „Tie Mitwirkenden bei den Bichneniestspielen in Bayreuth 1908" die Bilder sämtlicher Künstler und Künstlerinnen, Orchester- und Bühnenleiter, Regisseure w. nut Text voll Cito Sonne, der als ein orientierendes SBabemecum durch die Aussührungen des diesjährigen Bayreuth zu gellen hat und nicht versehlen wird, das Interesse aller Wagnerfreunde und Feslspietbesucher zu erlvecten. — „D i e geschiedene F r a u" ist der Tuet einer neuen, dreiaktigen Operette von Leo Fall, dem Korn- ponisleii der „Totlarpruizejsin" und des „Fidelen Bauern". — Zum ersten Male bringt jetzt Professor At. Olbrich, in Berlin einen ganzen Raum zur Ausstelluiig Es ist ein kleiner, intimer Tameu-Saton, der in der Werkstatt für künstlerische Jnnen-Aus- slallung von Franz Holzamer, Nachodstraße 35—37, zu sehen ist. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» straße 7. Expedition und Verlag: es© 5L Redaktion: 1U Tel.-Adr.:AnzeigerGießen. Die „Eietzener Familienblätter" werden dem „Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Kretsblati für den Kreis Sichen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. c'geben. Bewerber M- !nöen an das Sommasii Das Palentgesetz in England. In der gestrigen Sitzung des englischen Unterhauses , f-rugle Lomdsoale, welches der genaue Inhalt der Erklärung sei, die hinsichtlich des Abschnittes 21 des Patentgesetzes | Don der englischen Regierung abgegeben worden sei, von der der deutsche Staatssekretär des Innern gesagt habe, daß sie bte Lage für die deutschen Patentinhaber in ein besseres | ijidjt gerückt habe. Hieraus erwiderte der Unttrstaatssetretär 1 des Reichsschatzamtes Pease namens des Staatssekretärs s Grey, der Inhalt ist folgender: Ter Abschnitt 27 fordert | nicht, daß jede patentierte Sache in England angefertigt L miet). Der Abschnitt sieht nur vor, daß, wenn bewiesen i merden kann, daß ein englisches Patent nach einer reich- I l ichen, durch das Gesetz gewährten Frist vornehmlich oder & ausschließlich im Auslande ausgesührt ist, daß dann jeder- ■ uiamt von dem Patentinhaber den Nachweis fordern kann, I warum sein Patent nicht in angemessener Welse in Eng- ■ l and in Ausführung gebracht ist. Falls der Patentinhaber | dem Patentkontrolleur und den Gerichten eine zusrieden- ■ stellende Erklärung geben kann, soll fein Patent nicht wider- Städten vorgeführt zu werden. •• Geldlotterie zur Wiederherstellung des Wormser Domes. Dem Propstei - Kirchenvorstande zu St. Peter in Worms ist die Erlaubnis erteilt worden, Lose der mit Genehmigung der Großh. Hess. Regierung in zwei Serien zu veranstaltenden Geldlotterie für die Wiederherstellung des Wormser Domes auch in den Provinzen Rheinland, Westfalen und Hessen-Nassau zu vertreiben. •• In Amerika oerstorbene Hessen. Frau Catharina Neumann, geb. Kloes, Witwe von Chas. F. A. den Zug und die Spielplätze hinemzudrängen und besonders auch beim Passieren des Zuges durch die Eingänge zum Philosophenwald diese freizulassen. •* Gießener Straßenleben im Kincmatograph. sen 23.31 Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gbrrhegen terjertigter C. CJj dje noch ausich- luiiocn bis Lum 5.v “ns, GbchW M den zu wollen,, da diru i Lage einlaurettbcn - , MdieiesSeE LüiMugt werdens C. c der Starkenbir» armen der niederen Lebewesen. Im Erdgeschoß, das die beiden Hanpisäle (den Wirbeltiersaat und den Saal der wirbellosen Tiere) ..... . , . enthält, zieren Aiedusen und Korallen, die Decken. Im Oberge- einzelnen Situationen auf dem Gemüsemarkt. Das ziveite choß wird cm Protislensaal und das „Phyletische Archiv" einge* j^en Moment dar, wo im Gymnasium die Schule Ä bic | auä .st. Ta >°hcn wir unser- Buben sau.tt.ch porträ,ähnlich Haeckel selbst gesammelt hat, oder die ihm geschenkt worden sind, anfänglich fein fittig vorubergehen, nachdem die jungen Jin städtischen Museum für Ortsgeschichle, das unter Leitung des $eiL-cn aber spitz gekriegt, daß sie photographiert werben, da Professors Paul Weber steht, ivird euie Jubiläilinsausstellnng: entivicfe(t sich ejn Bild wie bei dec babylonischen Sprachen- »mmrrung, fo dab zu... Schluß Herr .der Besitzer länden, die bisher in den Aiappen und Schränken des Museums des Kinematographen, dazivychen geht, um die fugend zum verborgen lagen, werden bei dieser Gelegenheit vorgesührt werden. I Weitergehen zu bringen. Aber gerade hierdurch erreicht er — Lauterbach uni Umgebung" nennt sich eine I baS Gegenteil. Das dritte Gießener Bild ist unsere Lahn kleine, soeben vom Verkehrsverein Lauterbach herausgegebene nut ihren herrlichen Ufern, rechts und links oberhalb des Broschüre. Ter ungenannte Verjasser ist, wie wir unseren Lesern , s>ie Wooa belebt durch die Ruder-Regatta des SÄÄ&5 ruüu“ »«Benet Ruderklub«. Soeben neuen Bildern nennen wir historischer Bildung uiid modernem Kimstgeschmack. Temgemäß ist nur das Pferderennen zu Frankfurt a. M. am Ostermontag der praktische und ideelle Wert des Bücheichens, dem eine stattliche 1908. Raubtier- re. Aufnahmen nach der Statur. Der Anzahl technisch wohlgelnngener Abbildungen beigesügt ist, auch für Alt und Jung interessanten und belehrenden und Sch,.tz7"'Geaend?^B-. °in°°AusLg?' die" N>°°hl Kine.natagraphen war an. Sa.nstag nachmittag, als wir dort nicht lauge aui fiel) warten lassen ivird, wäre aber mehr Sorg- iveilten, sehr gut. Es war kaum em Platz frei. Das Unter» samkeil aui die sonstige, die drucktechnische Ausstattung der Broschüre ist aber auch des Besuches wert, da es in seinen zu verwenden. Einrichtungen hinter den Unternehmen in den Großstädten Als eine B a yreut h-,nicht zurück steht. Wir hören, daß der Zug unserer gesamten Schuljiigend am Jugendfest ebenfalls für den Kinematographen photographiert werden soll, um auch in andern DaS AlterSpensionsgeseh vor dem englischen Oberhause. Bei den Verhandlungen über das Atterspensionsgesetz übte Lord Erorner Kritik an dieser Vorlage vom finanziellen Standpunkte aus und erklärte, cs würde eine Zuschlags- üefteucrung direkt oder indirekt eingeführt werden müssen, um den Aufwand zu decken, den dies Gesetz erfordern würde. Zn den gegenwärtigen Zeitläuften fei es die vornehmste üslicht der Regierung, mit ihren Hilfsquellen Haus zu halten und sich aus jede mögliche Weise auf einen europäischen Konflikt voczuberciten, der herein- t.rechcn könnte, bevor viele Jahre vergangen seien. Wir Hüben in einer Zeit, wo der Einfluß des Individuums be- .renzt ist. Wenn nationale Interessen auf dem Spiele stehen tnb Die Leidenschaften entflammt sind, ist die Gefahr vor- landcn, daß ein Zusammenstoß sich ereignet, so friedlich auch Tic Absichten der Regierenden sein mögen. Nach seiner : nsicht würde, wenn das Gesetz angenommen werde, die üäche des Freihandels gefährdet sein, und dies würde die : Krtschaslliche Kluft zwischen England und den auswärtigen Nationen erweitern und die Möglichkeit eines Zusammen- sioßes erhöhen. Lord Roseberry und mehrere konservative .ebner kritisierten gleichfalls das Gesetz, doch ist kaum ein Zweifel, daß die Vorlage angenommen werden wird. Mfts* !n'zuiu'UsM5^ Sek*6® D. L Oe. * 1 besühati. . Tdv n«| I;uf me'ne Kosten |u ^Ztitaogen -scheinende Reklame".' nd,9 mit ca, 2500 kur' Reflektanten für Ob» rt_ in Verbindung du nvi81e". durch gC "jungen nachweisbare; ■in 8 Jagen erzielten Erl- Bedingungen sind ' r besten, von Jedem, ibar. Verlangen Sie ket*1 »esuch zwecks Besicht iicksprache. kommen Nach! u. Rh., Kreuzgasse 8,' bestfundiertes (Internet' ireaux in Dresden, Lei: 'er, Köln a. Rh., Karlsruhe ÄeleibiguiWn, die: Wilhelm Rn 1 Mrofbori ausgesvm nehmen mir zurilL : :n, -vciirf Krombach t isenüeLerbächligunge: u haben. [ borst im M1906. lart Ho/mauu, Wii >.arl Euter, Müne rzeuznaben tonnen l :üuöüd) erlernen. Lteinitrahe 50,1 >em am 2. Äugusl flat 1 LjäHrigen Stiilungir eiw. Feuerwehr GM ach einige rufen werden. Wenn er beweisen kann, daß es noch eines I eine Besprechung mit dem Borstand für^zwcckmamg düse Otlecren Zeitraumes bedarf. ihn in Stand zu fchen, sein Patent u> angemest-ner W-.,e zu verwerten ° "eH=k m &trä$ k°mm-nd- Brauern ^Pflicht«, aui An. ihm tue notwendige tynft vom Patentkontrollenr oder, falls ^,ct .u liefern, ohne daß eine Emschädiaung 511 gewahren dieser sie verweigert, gerichtlich zugestanden werden. I jcj Ta durch diese drei Ausnahmefälle nicht ganz dem An- ' suchen der Versammlung vom 9. er. nachgckommcn sei, so wäre 2(11$ Mllö ffonb. I die Folge, bais nunmehr die heutige^ Verfammlung einberusen Giestei' 9i Qiifi 1908 würde. Ter Vorsitzende ersucht zum Schluß um eine recht aus- r , u Cb: ', , aicbiae aber sachliche Aussprache, denn nur durch btc|e fei cs ** Vom Gr 0 ßherzo g e e mp f^a n g e n wurden am I ^ie Wünsche der Beteiligten in dieser Angelegenheit kennen 18. Juli Oberlehrer Tr. Keller von 1-ppenheim, Profesforl.^ fernen. In der nun folgenden Debaire ergriff zunächst verr Sutter, Oberlehrer Schuchmann von Heppenheim: zum Vor- Braucrcibesitzer Bichl er das Wort und legte den Standpunkt dcs trag: Staatsminister Tr. Ewald, Minister des Innern Tr. Verbandes klar und verteidigte die verlangten drei Ausnahmcfälle Brann und der Vorstand des Kabinetts, Geheirnerat Röm- von denen die zwei ersteren kaum in Betrach: lämcn. Er er^ 1 suchte die Versammlung, die vom Brauerewerbande gemachten 9 '** Ernennungen. Durch Entschließung Großh. Mi- Vorschläge anzunehmen. Bemerkenswert ans den. ^us'uhrun^n nistertums der Justiz ^u^n die .^^erenba^Franz B l ^ ^nd?n^n,l' ein verfelsties war, und da» dieier'.Kund nschutz eine n er in Bensheim, Paul Becker m Worms, -lLUl-elmI gewisse Härte für die Wirte sei, der icdoch im Bezirk Gießen Eonzen in Darmstadt, Georg Hel) dt in Braunsyardt, 1 ^„^.„tlfch int ersten Jahre des Bestehens nur streng bnrdigc Jakob Käge in Bingen, Hans Kreiß in Mainz, Tr. Paul I fei, im zweiten Jahre hätte der Vervand selbst säw.n nach Lanaenbach in Worms, Karl Meifel in Darmstadt, geben zu müssen geglaubt und der K'undenschuß sei tunlichst müde Ernst Schneider in Heuchelheim, Manfred Scriba in gehandhabt worden. An der weiteren Auchprache beteiligten ftch Alsseld Tr Otto W a l l 01 in Darmstadt, Konrad Wolf insbesondere die Vertreter des Butzbacher Vereins, die -xirte (frni't Zimmermann daselbst zu Ge- Weller und Torfeld-Wtefeck, Bender Leihgestern, Ruth,atz, Berg in Darmstadt und Ernst Zimmermann oafeio, z (^iVen unb i>cc Borsitzende. Bei allen Wirten war nur der eme richtsafiesioren ernannt. <>0»,! Gedanke vorherrschend: Aufhebung des gänzlichen Kundenfchntzes ** lieber trage 11 wurde am 1t. Juli d. bem .fi • bcr gnci.-e Dies wurde auch durch einstimmig gefaßten Bc- Lehrer Ernst Krug zu Rexfeld, Kreis Lauterbach, eine bestätigt. Hierauf erklärte Herr Braucreibesitzer Bichler Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Klein-<-teinhclm, Namen des Braucreiverbandes. Gießen und Umgegend, sowie Kreis Offenbach. der mit demselben in Konvention stehenden Brauereien, mitAus- ** Pensionierung. Der Großherzog hat am nähme der Frankfurter, die noch nicht zugesagt hätten, deren Zu- ic ouli b K ben Aktuar bei bem Amtsgericht Laubach stimmung aber nach Ansicht deren Syndikus Stoll ltd)cr zu er lauf fein Wen mit® Äug UoS ma°.en ® bau m.. ... b» «UN» enu » - an, .ch 1. Oktober 1908 an und unter Anerkennung semer lang- ^1 gehoben ^.1^ fc r b fl nbe g c ro cfc 1L Tiefe Er- jährigen treuen Ttenfte in den Ruhe st and verfetzt unb i^m flüryng ^urdc mit allfcitigcm Beifall ausgenommen, unb wir die Krone zum Ritterkreuz 2. Klafie des Verdienstordens si„^ überzeugt, daß das gesamte Publikum von Stadt und Land Philipps des Großmütigen verliehen. sich diesem Beifall anschließr. Herr Bichler ersucht nun noch nach »• '7-u nfzinnfenni aftüde. Die Fünfziapfenniastücke diesem Entgegenkommen des Verbano.s die Wirte, die heimliche Hunssigpfennlgiiiiiie. ä>iv tfuiii6iapiuu yi Lg^uinbnftrie bczw. die mit derselben in Verbindung stehenden der älteren Gepragesormcn nut der Wertangabe ,50 Pfennig yrauercictt 5U untcrftiif.en und schließt sich diesem Ersuchen der gelten vom 1. Oktober 1908 ab nicht mehr als gc- Vorsitzende an. Um irrigen Berichten zu begegnen, sei noch er- fchlidie ^abliinaSmittel. Es ist von diesen'. Zeitpunkt wähni, daß aus eine diesbezügliche Fr^age des Vorsitzendeii, verr «b * ben mit bet EinlSfung beauftragten Kaffen 3^ nicmanb verpflichtet, diese Münzen in Zahlung zu nehmen. I gelegentlich ocs diesjährigen Jugendfestes der Wirt- Sie werden bis zum 30. September 1910 bei den Reichs- schasis-Ausschuß nicht mii den Wirten als direkt Beteiligte, son- >ind ^andeskanen zu ihrem gesetzlichen Werte sowohl in dem mit den Brauereien wegen der Wirtschaften sich in Ve» Z--H-UNS genommen, atS auch gegen Reichsmünzen u.nge- binbun^gefeötKb^^Ter tauscht. Die Verpflichtung zur Annahme und zum Um» tommcn, 9(nfragc dcs Wirtschaftsausschusses bezw. der Burgertausche findet auf durchlöcherte und anders als durch den ge- meisterei nicht an die Wirte verwiesen ist. Hierauf erwiderte Herr wöhnlichen Umlauf im Gewichte verringerte sowie auf ver- Bichler, daß dies cm Beziehen der Bmuercien sei. daß aber nur -...-v, 9.yi)■■ f cn; . qr,,,„o„Simn lun Drange der letzten aufgeregten Woch.n ersülgt sei und daß fatschte Niunzstucke keine Anwendung. a5ei. für ^ic Folge Sorge getragen wird, daß sämtlich: diesbezgl. ** Auszeichnungen anläßlich des 24. ^eutsä^cn bon Festausschüssen an die Wirte verwiesen werden, landwirtschaftlichen G e n o s s e n s ch a f t^s t a g e s. Tein sj;ad)ßem noch von Weller-Wicseck unb vom Vorsitzenden die Wirte Gcneralanwalt Geheimen Regierungsrat Haas-Tarmstadt wurde nnfgefordert wurden, von der Einrichtung der Brauereien, direkte verliehen: Dom Großherzog von Hessen der Charakter als Ge-l^^g^^osisinscheii-Abfüllung halten, ausgiebigen Gebrauch zu heimrat, vom König von Preußen der Rote Adlcrorden 2. Masse, inact)fn unt) Herr Bichler erklärt, daß die Brauereien die m ihren vom Prinz-Regent von Bayern der St. Mrchaelsorden 2 Klasse betrieben abgewogenen Flaschen mit dem Etikett „Brauerei-Ab- mit dem Stern, vom König von Sachsen das Komturkreuz 1. Klasse fgllung" versehen wollen, schließt Jaskowsky mit dem Wunsche, des Albrechtsordens, vom Großherzog von Baden das Korn- die heutigen Beratungen und der Erfolg zum Besten des Ge- mandeurkreuz 1. Klasse des Ordens vom 3abrmger" Storoen; lver(.cd jein mögen und zum Beitritt in den Gastwirte-Vercui dem ersten Direktor der Reickisgeiiossenschastsbank J tzrig-Darm- gefordert, um 7\\ Uhr die Versammlung. stadt: vom König von Preußen der Rote Adlerorden 4. Klasse, .» -^na endfest. Es wird darauf aufmerksain gemacht, S SÄtTc ^li£e. 1 SS™ ? baü «w M am T°nn°rstag bm 23. -.Mts. statt, von Hessen das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps findenden Jugendfestes von nachmittags ll/2 Uhr ab der des Großmütigen; dem Bureauvorsteher Venvaltungssekretär Fuhrverkehr nach dem Philosophenwald nur den Mittelweg Schneider- Tarmstadl: vom Großherzog von Dessen das I .. un^ Don da zurück nach der Stadt nur durch die Silberne Kreuz des Berdwnstordens Philipps des ®roB'uu l9en L^gärten, von 6 Uhr nachm. ab aber in umgekehrter Richt- " 0°ftn>irte »etfammlung. Am Srcitag fanb wie ung zu b°w°rlst-llig°» ist. Tas Publikum w,-d g°b°t°m u.n derilm eine vom hiesigen Gastwirteverein einberufene allgemeine I Störungen des Zuges oder festes zu vermeiden, sich nicht m Gastwirte-Versammlung im Lenz'schen Felsenkeller statt, um ge- " ' maß der Versamiulung vom 9. er. in der bekannten streit trage zwüchen Brauereien unb Wirten, „dem sog. Kundenschutz", endgültig zu beschließen. In den einleitenden Worten des Vorsitzenden Jaskowsly gab dieser einen Rückblick auf die Entstehung Der Unzufriedenheit der Wirte bezüglich des „Kundenschutz" des Brauereiverbandes, auf die am 9. er. stattgefundene Versammlung, des Beschlusses derselben sowie der ihm übertragenen Ausführung. Er brachte zur Kenntnis, daß der Brauereiverband am Montag politifcbc Tagesscbcru. Die internationale sojialistische Jugend. Wie es ein internationales sozialdemokratisches Bureau für 8 «auswärtige Politik gibt, so gibt es auch ein „Internationales ■Bureau der sozialistischen Jugendorganisationen". Sein Sekretär 11: Robert Danneberg, Mitglieder sind Henriette Roland Holst ilt Amsterdam, Gustav Möller in Malmö, Emanuel Skatula m Prag und Leopold Winarsky in Wien. Zweck dieses Bureaus i1t, Daten über die Jugendorganisationen aller Länder zu sam- ir.eln und jeder einzelnen mitzuteilen, was ihre Bruderorgani- ittionen leisten. So will sie größere Einheitlichkeit in die Jugendbewegung bringen unb die Jugend immer mehr zur Empfindung i*-’r Zusammengehörigkeit aller Völker erziehen. Tieses Bureau it von dem Beschlüsse des Hamburger Gewerkschaftskongresses i*r die Bildung besonderer sozialdeniokratischer Jugendorgani- f.ttioncn nicht für erforderlich erklärte, wenig erbaut. Zwischen Hamburg und dem Nürnberger sozialdemokratischen Parteitage, inif dessen Tagesordnung ebenfalls die Jugendorganisation steht, hat nun das Bureau durch Abfassung eines Memorandums die Affentliche Meinung innerhalb der Sozialdemokratie zu beeinflussen gesucht. Tarin wird zugegeben, daß „das Können mit dem Wollen oft nicht gleichen Schritt zu hatten vermochte und die Jugendorganisationen namentlich ihre erzieherische Aufgabe nicht so erfüllt haben, wie sie sollten". Das Bureau zieht f daraus die Schlußfolgerung, daß Partei und Gewerkschaft ihre .vianb nicht ganz von der Jugendbewegung abziehen, sondern sie erst recht — mehr als fetzt — unterstützen müssen. Die canje Stellungnahme des Bureaus ist sehr begreiflich. Es ficht ir sein Leben unb für feinen Brotkorb. Wenn es in keinem Staate mehr felbftänbige Jugenborganisationcn gibt, wirb bas ■ Bedürfnis nach einem „internationalen Bureau ber sozialistisclfen jugenborganisationcn" wohl von niemand mehr empfunden werden. — Das Freibad der Musen — unter diesem . 2üel hat Alexander Moszkowski im Berlage der I Cuftiaeii Blätter (Tr. Eysler & Co.) einen Band heiterer . Lnrik erscheinen lassen, der sich atS „sprudelnde Verse" charak- S terifiert Moszkoivsti ist ein Meister des verwegenen Reims J und der überraschenden Pointe; aber seiil beweglicher Witz I wird niemals zynisch und geht mit gutem Geschmack ^eder Roheit aus dem Wege; und mitten unter den wunderlichen Läufen und Kulturpflanzen, über die er sich gelegentlich Lustia macht, steht er selbst, als Modell liebenswürdiger Selbstironie. Hinter kecken, prickelnden und verärgerten Zersen ein kluger, gütiger Mensch. Man täte Mosztowsli Unrecht wenn man den Erfinder des „Lattenfritze",, auf Las Berliner Milieu festnageln wollte. Terselde «Potter, Ler den Berliner Schutzmann, die Berliner Mufificuche, da» Berliner Gartenfest und Dutzende anderer Bel.-lmer etoffe Inftia behandelt, findet für allgemein menfchliche Narrheiten, Lie an kein Vaterland und teine Landesfarden gebunden xins derselben Sicherheit den rechten Ton. llnd die m’rfite Pointe! Und dieses erstaunliche Talent zu pointieren, □nacht Moszkowski zu einem Liebling aller guten Vor.efer. Gedichte, wie „die etruskische Va,e", „der Schutzmann ickireibt" ..Weltreise eines Zerstreuten", die „moderne Familie" die'kecke Verulkung der „Salome", der witzige ,.Ro- -i'"mettel" werden Perlen des Humors int Reperiotr der Rezitatoren bleiben. Allen, die noch lachen können und die im echten Junior ein Heilmittel gegen den jammer ißt Welt sehn, wird dies Buch, dem von der gereirnken Anekdote bis zur wuchtigen Satire kein ^on des Humors iehlt fröhliche Stunden fajeitfen. Rudolf Presber. — ^enas Jubelfeier. 9(u§ Jena wird geschrieben; ^as neue Umversitälsgebäude ist, nachdem an dem ^appenglebet der i^fiirout eine Tatet nut dem Relie'bild des Gründers der Um- oersitäl des Kurfürsten Johann Friedrich des Grofzmnligen ange- dracht wurde, äußerlich vollendet. Auch das Phylogeneufche _lu- ieum Haeckels, das anr Universitätsjubilamn vom Liifter dem Prorektor übergeben wird, steht unmittelbar vor seiner ^ollelwung^ Im ganzen Haus findet man malerische Darstellungen der Kunst 'Neumann, aus Mainz gebürtig, 73 Jahre alt zu New-ihork. — John Ge o rg Ritter, geb. 1827 in Unter-Schönmattenwag, Kr. Lindenfels, gest. zu Ehillicothe. — Frau Magdalena Rößler, geb. 28. Juli 1840 zu Niedermöllrich, Kr. Melsungen, gest. zu Tayton. — Adam Wecht, geb. 1835 zu Himbach, gest. zu Logan-port. — Frau Marie Marx Haus en, geb. zu Volkmarsen, gest. zu Detroit. — John Scheid, geb. zu Oberneisen, gest. am 28. Mai in Ida, Mich. — Frau Margaretha Schluchter, geb. Hermann, geb. am 18. Ang. 1827 in Nieder- ofleidcn, gest. zu Heusall, Lnt. Täublingen, 19. Juli. Kleinkinderschule. Unsere Gfc* meinde beging heute unter allgemnncr freudiger Teilnahme die Einweihung der neu errichteten Mcinkint>:rickule. — Sie ist in den verlassenen Räumen der alten Schule untergebracht, die nach stattgejundcner innerer und äußerer Renovierung sich für diesen Zweck sehr vorteilhaft erwiesen hat. Um 3 Uhr fand sich eine stattliche Festversammlung aus dem vor dem Schulhaufe gelegenen treieil Spielplätze ein, darunter auch viele Schwestern aus Gießen und den Lrten des Ztteifes. Nach dem Gemcindegefang hielt Pfarrer Gußmann die Wethirede, in der auch öffentlicher Tank ausgesprochen wurde der Gesindevertretung, die die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte, dem Spar- und Vorschußverrin Taubringen, der von Anfang an jährliche namhafte Unterstützungen spendete, der Lezirkssparkasse Gteßen, die durch eine gwße Gabe die Einrichtung de- Dauses ermöglichte, und der Gencraldirckrion der Buderusschen Eisenwerke W.'tzlar, die sich scbr entgegenkommend mit Rücksicht aus die in Lollar beschäftigten Arbeiter, des Werkes angenommen hat. — Tcc Gesangverein Eintracht trug durch Dortrag eines passenden Liedes zur Verschönerung des Festes bei. Nach dem Ehorgesange hielt Dekan Strack eine längere, packende Ansprache. Er gab seiner Freude Ausdruck über das gelungene Werk und übermittelte die Dünsche der Kirchenbehörde. Sodann begrüßte Bürgermeister Walter im Namen der Gemeinde die Schwester mit her'lichen Worten und dankte noch einmal allen, die zur Verwirklichung des Werkes mitgcholsen haben. — Eine zwanglose Nack seien bei Wirt Weimer, wo der Gesangverein noch einige f^öne Lieder vortrug und manch gutes Wort'geredet wurde, hielt die Vorstände der Gemeinde und andere freiwillig erschienenen Gemeindeglieder noch einige Stunden zusammen. In allen Reden kam die Freude zum Ausdruck, daß das Werk nach 8 Jahren der Arbeit mit freudiger, verständnisvoller Unterstützung der ganzen Gemeinde vollendet, sicher auch der Gemeinde ium Segen gereichen wird. — Steinbach, 20. Juli. Bei dein Nadfahrfeste in Wiescck errang der im Jahre 1903 gegründete Radfahroerein die zwei II. Preise. Der Verein beabsichtigt auch an der großen Dauerfahrt in Schotten teilzunehmen. A Ruppertsburg, 19. Juli. (Fahnenweihe.) Nach Regentagen ein kühler, aber trockener Sonunertag. Festlich hatte unser Ort sich aufgeplitzt zur Fahnenweihe des Gesangvereins Sängerbund, zu der von aiisivärts 21 G» sangvereine als Gäste erschienen waren. Die neue Fahne, in Hildesheim hergestellt, hat bereits ihre Geschichte. Sie zeigt das hessische Landesivappen, das ober nur die hessischen Kriegerverelne zu führen berechtigt sind. Letzteres erfuhr inan erst, als die Fahne bereits fertig gestellt war. Der Gesangverein wandte sich vergeblich an das Kreisamt, sowie nn das Großh. Ministerium. Erst einem Gesuch an unseren Landesfürsten erfolgte die Genehmigung unter der Bedingung, daß der Verein so lange die Fahne tragen dürfe, als er nicht sozialdemokratischen Tendenzen huldige; dies dürste bei unserer reichstreuen Bevölkerung nicht zu befürchten fein. Nach 2 Uhr bewegte sich ein stattlicher Festzug, voraus 4 fein kostümierte Reiter und 4 Radfahrer, durch das Dorf zum Festplatze. Bürgermeister Lehr brachte cm Hoch auf das Hessenland aus. Vereinsprüsident Böcher toastete auf Kaiser und Grobherzog. Pfarrer Fritsch sprach über den Wert de§ Volksgesanges und endete mit einem Hoch auf den Gesangverein Sängerbund. Frl. Auguste Högg entrollte die neue Fahne, auf deren einen Seite die Stickerei zeigt: .Sind wir von der Arbeit müde, bleibt noch immer Zeit zum Liede." 9hm sang unter Musikbegleitung der Verein Sängerbund ein Preislied, worauf in bestimmter Reihenfolge jeder Gesang- verein einen Gesangsvorlrag hielt. R. Ober-Mockstadt, 19. Juli. Verband oberhessischer Pviaunciichör-'. Unter überaus zahlreicher Beteiligung aus Nah und Fein fand heute hier das dritte Jahrcsfest des „Verbandes vberheffi scher P o sa un e n chö r e" statt. 13 Ehöre mit 145 Bläsern hatten fiel: eingcstmden und mächtig hallten die herrlichen Weisen alter Kirchenmusik über das lieblich geschinücktL Törslein von dem der würdigen Z-eier würdig angepaßten Fest- platze aus hinaus, angehört von einer andächtigen wohl 2000- köpftgen Menschenmenge. Tie vereinigten Ehöre standen unter der tüchtigen Leitung des siir die Posaunenchorsache so außer- vrdentlich rührigen Ortspfarrers Kalbhenn von Ober-Mockstadt. In der ersten Feier um 1' Uhr sprach nach einer kurzen Begrüßungsansprache des Vorsitzenden, Pfarrer Weber von Lang- göns, der Missionar Hoffmann von Neu-Guinea, ntdem er schöne und traurige Bilder aus der Mission im fernen vcrdenlande vor den gekannten Zuhörern entrollte, beredtes Zeugnis ablegend von den großen Erfolgen der deutschen Veidenmission. In der zweiten Feier um 3>_. Uhr fesselte Pfarrer Tr. Busch von Sachsenhausen dte Zuljvrer, mit markigen Warten unter Anführung trefflicher Beispiele aus dem täglidjrn Leben, eine vorzügliche Auslegung des feiner Ansprache zu Grunde gelegten Textes 3 er cm. 32, 40 gebend. Las Schlußwort hatte Herr Superintendent D Petersen aus aarrnstadt, nachdem der Lrtsgeistliche den Tank der Gemeinde ausgesprochen und einen kurzen Ueberblick über die Ge- stichle der Pofannenchöre gegeben hatte, da bet l-ervorhebetid, daß — nachdem vor etwa 50 Jaljrcn in Klein-Linden der erste ober- desslsche Posaunenckwr entstanden fei — erst in den letzten Jahren eine weitere Verbreitung dieser für das kirchliche Leben in den Gememden w bedeutungsvollen Sach? stattgefunden habe. Beide Versammlungen verschönte der gut geschulte Kirck-en-Aesangverein von Ober Mockstadt, ebenfalls unter Leitung des Herrn Pfarrer Kalblicnn stehend, bürd' trefflich zu Gcljör gebrachte Gesangs- Vorträge. Tie für die Heidenmission erhobene Kollekte ergab den getvttz crtrculidjcn Betrag von 220 Mk. hoffentlich wird dief"s dritte Posaunenchorfest zu weiteren guten Erfolgen ermuntern. sd. D ar mit ab t, 20. Juli. Generalmajor Keim hat auf wiederholtes Bitten der Kommission für die Bismarck- feier dem Reichs- und LandtagSabgeordneten Osann mitgeteilt, daß er nun doch bereit sei, die Rede zu dieser Feier am 30. d. zu halten. Offenbach, 18. Juli. (Genehmigung zur Annahme einer Erbschaft.) Vor mehreren Wochen ging die Notiz durch die Zeitungen, daß der Freien Neli- gionSgemeinde zu Breslau der Antritt einer Erbschaft von 10000 Mark verwehrt wurde, da die Minister die Ge- nehmigung beim König von Preußen nicht befürworten konnten. Ntinmehr ist nach der ,Cffcnb. Ztg." der Ge- memde, die sich im Vereinsregister zu Offenbach a.M. hatte eintragen lasten, die Genehmigung zur Annahme seitens des DroßherzogS von Hessen erteilt worden. X Wißmar, 19. Juli, pöauarbeiten.) Wie int Dorigeu Jahre so tuirb auch wieder hier viel gebaut. Sehr begehrt ist das Baugelände an der Straße nadi Laun^ballj Md nach dem Bahnhofe. Die Bahnhofsstraße ist nunmehr fast vollftäirdig ausgebaut. _ Neben dem stattlichen Cefo- nomiehof steht - auch gar-manches - gefällige Arbeiterhäuschen. Tie seit dem Jahre 1904 hierselbst eröffnete Güter- verladestelle bringt auch dem Baulustigen große Vorteile. Während früher alle Baumaterialien per Allste angefahren werden mußten, bringt diese jetzt die Eisenbahn. Tas große Werk der Wasserversorgung ist soweit vollendet. Durch alle Straßen bis hinunter nach dem Bahnhof find die Rohre gelegt und werden jetzt noch die Hausanschlüsse Dorgcnomfaen. Schon bei den durch Unternehmer Schott- Gieken ausgeführten Erdarbeiten zeigte sich die große Lasserfülle, welche die erbohrten Quel.en zu liefern imstande sind. Letztere liegen im „Aschbachtal" und im „Stockborn" und sind von ganz vorzüglicher Güte. Unsere sorgenden Hausmütter warten sehnlichst auf den Augenblick, wo auch ihnen der Krahn klares Luellwasser nach Bedürfnis liefern wird. = Dutenhofen, 19. Juli (Schulhausfrage) Trotz wiederholter Verhandlungen konnte die P atzsrage für den geplanten Schulhausneubau bisher nicht gelöst wer den. Bei der regen Baulust und den hohen Bodenpreisen, die hier herrschen, ist es eben schwer, ein größeres Objekt käuflich zu erwerben. Tie neue Schule ist für vier Klassen mit entsprechenden Lehrerwohnungen vorgesehen. Man bc» alstichtigt, das Gebäude in den Gärten, gegenüber der Kirche in der Richtung nach Gießen zu stellen: ein Platz, der für die Hinter von allen Seiten bequem zu erreichen ist. Falls die Besitzer nicht freiwillig das vorgesehene Gelände abtreten, so wird, wie im Jahre 1904 bei unserer Bahnhofserweiterung, das Enteignungsrerfahren eingclcitct werden Ter Schulbau ist schon längst ein Bedürfnis und kann auch hier nicht mehr länger aufgeschoben werden. •n. Bottenhorn, 20. Juli. (Bezirksseuer- wehrfe st.) In unserm sonst so stillen Dorfe herrschte am gestrigen Sonntage reges Leben. Begünstigt von der Witterung, wurde unter großer Beteiligung das Bezirks- feuerwehrseft für den Kreis Biedenkopf gefeiert. In der Bezirksvorstandssitzung begrüßte Lezirksvorsteher Gg. Hermann III. den neu ernannten Kreisbrandmeister Achenbach-Biedenkopf, sowie die Abgeordneten. Tie für den ersten Bezirk Biebentopf ausgearbeiteten Satzungen sowie der Antrag: „Gleichmäßige Ausrüstung der Kommandanten", wie diese vom Verband gewünscht luirb, wurden angenommen. Sodann zeigte die hiesige freiwillige Feuerwehr einige Schulübungen, darunter als Glanzpnnlt emen wohlausgeführten Brandangriff. Gegen 2\2 Uhr bewegte sich ein großer Festzug, geleitet von Ehrenjungfrauen, durch die Ortsstraßen nach dem Festplatz. Kommandant Hermann hieß alle Gäste willkommen und schilderte in kurzen Worten die bisherige Tätigkeit der im Jahre ItiOu gegründeten hiesigen Wehr. Mit dem Kaiserhoch schloß die Ansprache. Kreisbrandmeister Achenbach sprach hierauf im Auftrage des leider verhinderten Landrates Tr. Taniels über das Feuer löschwesen im Kreise Biedenkopf. Gerade unserm Landrat haben wir cs zu verdanken, daß in kurzer Zeit bis jetzt fünf junge Wehren begründet und zwei weitere in Wallau und Niederwerdbach im Entstehen begriffen sind. Dem eifrigen Förderer des Feuerlöschwesens im hiesigen Kreise wurde ein donnerndes Hoch aus der Versammlung bar gebracht. b. Biedenkopf, 19. Juli. (Heimatmuseum — Bezirksschau.) Eine rührige Tätigkeit entfaltet die vom hiesigen Geschichtsverein erwählte Kommissio.i zur Begründung eines Heimatmuseums. Tie Königliche Tvmänenver- waltung hat in entgegenkommender Weise auf dem hiesigen Schlosse einen Raum zur Verfügung gestellt. Tie ui Umlauf gesetzte Liste zur Zeichnung einer einmaligen Spende für den MuseumSfondS war vom besten Erfolge gekrönt. Da der Geschichtsverein auf die tätige Mitwirkung weiter Ä'reifc selbst aller Kreisgemeinden rechnen darf, so hofft er auf diesem Wege ein Werk zustande zu bringen, das dem Kreise zur Ehre und der Kreisstadt zur Zierde gereichen wird. — Recht zahlreich sind die Anmeldungen eingelaufen zu der am Montag, 27. Juli, aus dem hiesigen Seewasen ftattfinbenben Bezirks sch au für ben 2. Zuchtbezirk bes Vogelsberger Rindes. Es kommen bei dieser Tierschau zur Verteilung 1140 Mk. für Rindvieh nebst 450 Mk. für Aufzuchtprämien, 115 Mk. für Schweine und 80 Ml. für Ziegen. Wie immer, so wird auch diesmal die Bezirksschau durch ein Volksfest am voraus gehenden Sonntag eingeleitet. Zu der damit verbundenen Verlosung sind die Lose bereits vergriffen. Ij Marburg, 20. Juli. (Selbstmord e.) In den letzten Tagen haben sich hier, in Wehrda und in Schönstabt je ein Einwohner erhängt unb in Dreihausen schnitt sich gestern ein älterer Mann bie Kehle durch. Universitäts-Nachrichten. Professor Pfleidcrer j. Wir erhielten, seltsam verspätet, gestern kurz nach Schluß der Redaktion folgendes Telegramm: W. B. Berli n, 20. Juli. Ter Theologieprofessor Otto Pfleidcrer ist am SamStag abend in Großlichtcr. felde gestorben. Professor Tr. Pfleiderer, der berühmte Theologe, ist, heutiger Meldung ziäolge, 69 Jahre alt, einem Herzschlag erlegen. Noch bis zum Mittwoch hatte er seinen Lehrberuf ausgeübt; an diesem Tage suhlte er sich unpäßlich und legte sich zu Ben. Sein Befinden ucr- schlimmerte sich von Tag zu Tag, bis ein Herzschlag seinem reichen Leben cm Ende gemacht. Professor Pfleiderer war au5 dem Predigerberus hervorgc- gaiigcn, mit dem er in seiner wärttembergischen Heimat zu Tübingen im Jahre 1865 sein Wirken begann. Zugleich halte er sich an der dortigen Universität habilitiert. Er ivirtle dann als Prediger in Heilbronn und darauf in Jena. 1870 wurde er ordeml. Professor an der theologischen Fakultät der Universität Jena. '2115 durch -Zweitens Tod der Lehrstuhl für systematische Theologie an der Berliner Unweisität srclgewordeu war, wurde Pfleiderer als dessen Nachfolger dorthin berufen. Der nun Entfchlasene gehörte zu den- icingen deutschen Gelehrten, die über den Kreis ihrer Umversitäls. Hörer hinaus zu lehren und zu wirken suchen. So bat er in öffentlichen Vortragen Fragen der Religion, des Unter-rrchls u-.id der Ethik behandelt. In jungen Jahren hatte Pfleidcrer ui England und Schottland Reisen gemacht und sich die englische Sprache so vollkommen ungeeignet, daß er in ihr religiös-philosophische Werke schrieb.^ Im Frühjahr 1903 war er einer Einladung der Harvard- Univerirtät gefolgt, um bort theologische Vorlesungen zu halten ZC'" bekanntestes Werk ist „Tie E>,tstehuug des EhnstenlumS"' Aur Mutwoch mittag findet die Beisetzung aus dem Fricdiichs- kirchhos m Groß-Lichterselde-Ost statt. — Seitens des preuß. Land.-virtschaftSniinifterS ist für die Sa n b w i r t s cha f t l i ch e Hochschule in Berlin bie Einrichtung eines bo tan isch-m i kros koPi f chen Parallel- kuri us sur das Winter-Semester, mit dessen Leitung der Privat- oozent Magnus betraut wurde, genehmigt ivorbeibIiL ■3ei- Ach Abnah-. l?ge>amt 115202 den Vororu- liehen 97769 lag in Frankrest n-xie veröffentlicht it 1 von Remiremont c erordentlich wunderbc Uhr abends, acht Tabes Papstes die Stau or) in Remiremont c gerade zu der W ie Prozession st„ C'-chen 28 Mark wöchentliches Krankengeld, 37o Mark Begrabnis- ■ o ■ für die Ehefrau, die Kinder bis zum vollendeten 16. Lebend v re, die den Haushalt führende Mutter, Schwester oder erwachsene chter eines Unverheirateten oder Verwitweten 26 Wochen freie etliche Belxuidlung, zahnärztliche Behandlung und Gewährung ■er Beihilfe bei Unterbringung in einem >trankenhau|e. 1 auf •• vs&y ' »“ unb > ! °° "«»>-" foQte bft ®arolfo ü *rt Seit Slepatafan, r. le beuertuehr uN I fluff Trebc Q,l§ ? KM fctrttb 7: Ter Backfisch. Umschlagzeichnung von F. von WeZnieek. Band 8: Sport. Umschlagzeichnung von F.von Ile micet Preis jedes Bändchens steif broschiert 1.50 Mk. I lag von Albert Langen in München. Diese zwei Bänd- "ren ans dem Simplizissimus umfassen je fünfzig Bilder |m d Witze aus der Sphäre, die ihr Titel umschreibt. — femb 7 „Der Backfisch" behandelt eines der reizvollsten .ittbiete, die der bildenden Kunst offen stehen, hier sieht Ot einmal, wieviel Können die Zeichner des Simplizissi- irs, vor allem Reznicek, von dem auch das graziöse Titel- ild stammt, auf die Darstellung des mondänen jungen is idchens verwendet haben. Band 8 befaßt sich mit dem II Sport" und wird jetzt, da auch wir Deutschen den körper- giftien Uebungcn endlich die gebührende Teilnahme ent- lenbcingen, Erfolg bei allen haben, die einen Sport be- :te cinen QaniP», rmben. Denn in diesem Büchlein kommt jeder von ihnen Grosse ui seinem Recht: Winter- und Sommer-, Land-, Wasser- ‘ wird mit J** nnb Luftsport. __________________________ Frnnkfnrter Kör h"ir inländisches Getreide am 3% Portugiesen HI 90.60 165.35 230.20 148.50 . 136.50 163.75 (+ 1.50) Mk. Märkte. 100 Stück 50—00 21460 108.20 Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Deutsch-Asiat Bank Diskonto-Kommandit Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . 90.00 98 60 98.80 93.45 104.60 62.50 63 00 95 90 89.05 95.80 21. Juli, 1.15 Uhr. Elektriz. Lahmeyer . . . Elektriz. Schuckert . < » Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paket!. Harpener Bergwerk. . . Laurahütte...... Nordd. Lloyd..... Oberschles. Eisen-Industrie Baltimore- und Ohio- Eisenlahn ..... Gotthardbahn..... Lombard. Eisenbahn . . Oesterr. Staatsbahu . . . Prince-Heuri-Eisenbalm . Harpener Bergwerk Laurahütte . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . Türkenlose . . . . 159.50 . 122.70 . 230.10 . 136.00 . 170.70 . 136.70 . 193.75 117.50 106.75 195.00 189.10 108.50 205.00 92.25 98.50 4;» Oesterr Goldrente. . 4*/6 % Oesterr. Silberrente 4 56 Ungar Goldrente . . 4?L Italien. Bente . . . 356 Portugiesen Serie I . 8jT/a 3% 3 H7. 3% 3X°/< 3H’/e . 149.20 . 50.70 . 86.20 . 65.80 . 97.30 Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: geteilt. 92.10 82.80 91.85 82.80 rBei der Rasenbleiche bewirkt lediglich der Sauerstoff der Luft (Ozon) das blendende Weiss und den frischen Geruch der Wäsche. Das Gleiche wird erreicht durch einfaches Kochen der Wäsche mit Augil, welches ebenfalls Ozon entwickelt, hierdurch die Wäsche gleichzeitig reinigt, bleicht und desinßeirf. Vollständig selbsttätig! Kein Reiben! Kein Chlor! Absolut unschädlich und gefahrlos! Neueste Erfindung! Überall erhältlich. Alleinig. Fabrik. Jos. Müller, Seifen- und chemisch- 1 bK. tcchn. Fabrik, Limburg a. d. Lahn. Beichsanleihe do. Konsols . . do. Hessen . . Oberhessen 22 10 148.30 120.50 Türkenlose..... 4% Griech. Monopol-Aul, 4% äussere Argentinier b°/„ Mexikaner . . •1^% Chinesen . . . Aktien: Bochum Guss .... Buderus E. W. . . . haben, WU gegenroiuiig weniger ins Gewicht, da |ur i>ic Lage dieses Artikels die Verhältnisse im Auslände und die herrschende Knappheit an greifbarer Ware vorerst von aussMaggebender Be- deutting sind. Angesichts ungünstiger Ernteberichte aus Amerika, Rußland, von der Donau und der neuerlicheir Verschlechterung der Aussichten in Frankreich, hat sich die Stinunung auf dem Weltmärkte weiter befesttgt. Tic deutschen Märkte vermochten sich der allgemeinen Festigkeit um so iveniger zu entziehen, als die fortlaufenden Ansprückx' der Mühlen den Dei^nbcstand der hiesigen Importeure bereits stark verringert haben. In diesem Zusammenhänge machte sich auf dem Liefernngsmartte fortgesetzt tärkeres Tecknngsbedürfnis geltend, dessen Befriedigung bei großer Zurückhaltung der Abgeber zu einer merklickien Erhöhung der Preise führte. Im Roggengeschäft hielt sich die Unternehmungslust in Erwartung baldiger Zufuhren neuer Ernte in engen Grenzen, während aus dem gleichen Grunde der Wunsch,^ die alten Vorräte -u räumen, dte Besitzer zur Ermäßigung ihrer Forderungen veranlaßte. Bisher vorliegende Proben zeigen meist ein schwach entwickeltes Korn, auch ist es fraglich, ob sich der neue Roggen schon setzt ohne Beimischung alter ttockener Ware verarbeiten lassen wird. Von Rußland liegen Angebote auf W- ladung nur spärlich und zu teuren Preisen vor, ein Umstand, der hier Abgeber für spätere Lieferung vorsichtig stimmt. Für frafer zeigte sich der Konsum in der letzten Woche weniger kauf- lusttg, doch sanden die nur schwach angebotenen guten Qualitäten nach wie vor vorteilhafte Verwendung. Für Herbstlieferung wurde zeitweise ein Aufgeld von 4'Mk. erzielt. Ter preußische Bericht stellt bei Hafer eine Verschlechterung von 4 Punkten fest; stellenweife soll der Hafer auf dem Felde gänzlich verdorrt sein. Mais lag bei steigenden Auslandsforderungen unb knappem Angebot andauernd fest. Auch für Futtergerste wurden wieder höhere Preise Sept. 203.25 (+ 4.50). Budapest Cft. 189.40 (— 3.60). Parts Zult 184.20 (+ 5.40). Liverpool Sept. 165.85 (4- 2.05). Chicago Juli 139.15 (4- 2.25). Roggen: Berlin Juli 189.00 (— 0.00). Sept. 180.25 (— 0.75), Hafer: Berlin Juli 161.00 (— 0.00). Sept. 414% russ.Staatsanl. 1905 4lA°l0 japan. Staatsanleihe 4% Conv. Türken von 1903 gefordert. Es stellten sich die Preise 197.20 204.20 22.20 Tendenz: unentschieden. Berliner Börse, 21. Juli. Anfangskurse. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Giessen. ipig., per .tftr. u—uu wn mit imelte ^arteiuE ichen Pa' Mag Donfi ZB' KAL -L-s 'chr!m7ha^duä^ mü einem W- SÄSÖSK - jungen nt aulgctraen ca-, CO o CO er Uö - GO - L'Z SS* —« - o sä ca 2 K ra •* Ä S er s o o er 35 » K) & o 5 ? 5 *So a ** Zf. cn ca S Ä ra erS. C'W ap *X <-t ° ra O." „ — §*03'5. <2 = 2. <2 er n 3 = C: 3 2^ er »F 2 5 "a--- KZ — zz un «Sc-, -s? a —" — O ta — ra 5 " ö 3-5 ÖD ^^er^ 5^" Ort ca a _ c — — CO Sü)O - rt CO er — — ° O-S2 er 5 = c,3- Jzi 2- «,2,5 § X s ca —.s |||' Bit O.ca CO 5 5 co£ - coL - er e « gr. er er ra -r. 7= -ÖDE., s ° 3' zo;cr • — a^t’a co' =■ o GO 3^3-2 — ra yzjta ca » r§ig 'LZO-: 2"-'s — «So Z WMZ'K « S^^cS’S er1 Ci 2.Ö9 -S Ö ” e.«-. er ra ro e en er — —- o ra a O: S'isS0 Z ®a CSD' — - yO ra rt =,'22 72 er — tO— — e> c’’’ es 5T “ 2C 0,3-0 = P ca er LffMS erceca C" n o 2L öt er 5 O-L.ZA- ^2 O — ra a a= Zj. □,0 o er" V sw ° ra 150 r; » = w ra , S'Ära 2 2 2 aas « V ^-e e X J Ss Q V or> rCT oj -. ■+-r 0 II o X' F « a« -T — a ZCT- CS - 12.“ 2 <•* J=> o O «O 1 •»■ZT E L» o S-® XI Jc5v = © E x> ^'LZ X’~ - /= =^Av“fe A - e^jL-*^ -« = . X ArCT X jiaj6n(pna£ V»»T «Q (£) E E 8« Z T *? u E O -> V ' K. & M « *■* 'S s «r» E 9 jijitnqaa .0 »no laiauioiDQt s -L. (5 a o c: tr. 5 S-o" 3 v et «a SS o -b tO s e £ CQ L A 2 S 3 — o r Ü 3> v 4 3 e X — a — z> ,-0 3 ZK '5-S M y «ft *e ,a --a < s M_______ ÄfStö ©SSäjäuo ■ö w ,^-b o- ^°Z- LM- CDG' |cq ft: Z-ZZ iS Ü E« 3 — *-. a ^a 9 : o C -- I -cl£ ; ~ A — 5- 5 o »a V --'S % « - es §3 — a si=i!F “ — » o(9 a 2$-is|’e«~ 3 sGMDZZ LZ^drss-L — OK^=--C..E^ öS «S -i oi 3 3 CTS ■» „ “ ;otr €-@xjg®5 •c- — £ ">!' "5v x. 8-Z»Z -VE 3 M CJCT'v’ CT -O x> E uo 3 CB VS-- M CQ~ “*2-=cä LU^tt .06 c >O a<3 lis 55S§ §£ 5 = «CT« ^SH CT CT « (CT ° C = - »D'S - LZ *c =» HZ Oft CM <5> 2»o- Ö = 'c S A *a, S **“ e «*r — S CXcas uJO §& S^S -2 = a-S CT —v# — -ct 3*«’ « -X2: CD Es 3« V --L -c^e = 3 ^5© L gA u. sr^ g MäS® eo cd c- — —« ct r—' = £££ ± . - - —— -_, <3 cl‘G 8 t t *5-2 wat’ '2 — Act = öS =® S ®-g ’S S# SS p ►=> K" ZZTZ-S^ c- A v x «>- V»BM «ft** Q 3 ar-, <= . CS- MZ c^2 ö 'S § es ^52, Z SA « «• o a 5: S 3 o S E'o Z5 8 ±:« 2.4$25 2$ K 00 8> 8 s w.?a N 00 oC? 00 AS8 2 s i CQ S. ©X 3 JHBt = 5 2 E E ,g © = Z. ü> L ,S1S = S 2 =2$ «:sä B L 6* -L" e 2$ •'S 3» M E Ex i® §SI B-g E E >?u2 ®z £ i' '=s «a c L a s s«* L.-S M H i fjs «5 S s K E i 3 s M N ää ZK El JE« 3 U-J ZA L2$ 5i eS = L Z K 00 5 -o 3 *eeo Ot-< . L 2-3 . «ft »ft 3 SON C'i'af-'i o CD u? gF!I=i - o «gg8 -«t öS E «2 2a iS A»=5. . 1 = 11= ZK Z^D §N7. — >3 *>.o u. 3 eBgsS® JCBe«5 3(3^ L8Z MZ i?®- 'S E E E.y 3 LS- *J7 «ft ca ^b, «3 Ti’sl «Sy gÄ-- ZRHL b g =z A X 3 aSs -e.Z Ä ■ — 4 i?x 3« 'S Ls ®q: ty ZZ .:£u5« u^3E 4»3E s E.*e^-» C OT o 12 82 iSi ^CT> - “A ^EZ.LSE- S e©| «ft 77 3 LZ L = V '-. 3 «5$ =-2 aa“° oj 5* =.ti *> c-U 52 ct a CTL 3 . -s.L 3-S- V 3 .'- f-3 b§DK M «ft 2$2$ fe S&s5ss*i JS 3 3 - X . acft id£. 3’ IP s=ä =s; Z-? ZZ-Bßs7WZL §iS a? ’CA^o « E» 8&S = «e^A€ ,ta N 3 'S 3 ’d Sä’"© I® (9 ct^c Sä'» -Ä - SO*2 £85 .-CQ 2 A 3 e3 — «s» X k v e?s® >-. 5» 0*0 -Ks^- «« J X «» 2X a®8 ZZH S 3o.S »JJgx '^A^5 Z"!l ZU SeEfa-ß «■ Q 3 "D — tSZZÄ ~* rs.se ?-= , g* g®i3!& UZZ^Zs X a *> ± s . ® . Jfcv « = O ZLZ Li? isil 3 Lr-L P CD .3 5 _-es: Zs-L -TZ^ gsssg^el >3 3 5'C XS X *= 5 . so ■ 3 3 >-. «—-—CT . E'« cs “ 'S Jfwgjjsf •*> CT "2 5 S1“ 5i$iio 5^Egt = ZL-ZS-4 «Q^E^- 5C c « CD .CT-tx.« B-: S -Zr-Z *= §««ft ^'S^L Lx«Z ae§& SV g.V 3 S ® Z^^HZZ®SL ■5tA ■? § SS.äNft^-SCL Kfs 4^-^L ZL? ZrZtz-tzZZ ö V v H fc V ■—— e»«j» Ah— l. E = — .= < E 2 ct .2 sK. Z 8 § c t- ■jCJ V E 5? 2 2L ZM KsI s-ec 5 5 »ft SW s L s*2-^ E^3> ;EZ?3§t#^fsX C A Vud 3 X «CT . 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