Nr. U7 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Siebener Zarnillenblätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Sieben" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^5> 5L Redartwn:T^i.rATLl..sid^AnzeigerGiekzen. , Ungarische Ministerkrisis? Es bestätigt sich, daß infolge bcr ab lehnendn Haltung, welch e die ungarischen Minister bei der letzten gemeinsamen Ministerialsitzung bekundeten, die Situation in politischen Kreisen als sehn ernst aufgefaßt wird. Sollte es in der Sitzung ain Tonnerstaag micht gelingen, zwischen dem gegenteiligen Standpunkte der beiderseitigen Regierungen ein Kompromiß zu schaffen, so dürfte eine Ministerkrisis unvermeidlich sein. \ Schließung der Universität Innsbruck. Als gestern morgen in Innsbruck die der frclheitlicben Richtung angehörigen Studenten die Kollegien besuchen wollten, fanden sie die Türen der Universität besetzt von zahlreichen klerikalen Studenten und anderen Personen, die jenen den Einlaß in die Universität gewaltsam verwehrten. Als die Vermittelung d-es Rektors erfolglos blieb, ordnete dieser die vorläufige Sistierung der Vorlesungen an. Als auch dies nicht wirkte, vielmehr heftige Zusammenstöße erfolgten, befahl der Rektor die Schließung der Universitär vorläufig auf acht Tage, woraus die Klerikalen sich entfernten. Massen Verhaftung en in St. Petersburg. In Petersburg wurden gestern nacht 60 Studenten und Studentinnen, darunter die Tochter eines Professors, im Pagen-Corps, in ihren Quartieren verhaftet. Sie wurden in den Kasematten der Peter Paul-Festung eingeschlossen. Es soll sich um ein weitverzweigtes Komplott handeln. Die Lemberger Staatsanwaltschaft hat die Voruntersuchung gegen die Mutter des s>Nörders des Grafen Potocki eingestellt und sie sofort auf freien Fuß gesetzt. Eine britische Vorpostenabteilung wurde vorgestern nacht von Mohmands angegriffen. Auf britischer Seite wurden neun eingeborene Soldaten getötet ^lud 24 verwundet. Der Feind hatte ebenfalls große Verluste. Die Regierung v o n H a i t i hat sich damit einverstanden erklärt,, daß die in die Gesandtschaften geflüchteten Personen die Insel verlassen. Ein Teil ist bereits nach St. Tomas abgereist und der übrige Teil recht nach Jamaika ab. > ” Set Erb großherzog Georg reist heute nach- ; mittag 6 Uhr von Eckernförde nach Darmstadt ab, wo er ' morgen vormittag 10 Uhr eintrifft. ** Vom Manöver. Wie nunmehr feststeht, werden i die diesjährigen Manöver der 21. Division im RegiernngS- ; bezirk Arnsberg abgehaltcn und zwar in dem Gelände, das von den Städten Meschede-Altena-Hohenliw.bnrg-Arns- 1 berg begrenzt wird. An den letzten Tagen der diesjährigen Herbstübungen findet ein Äorpsmanöver der 21. Division gegen die 2 ü. (G r o ß h e r z o g l i ch H e s s i s ch e) D i v i s i o n : die im nördlichen Westerwald und im Siegerland . übt — statt, das sich nach der Hessen-Nassauischen Grenze hinzieht. ** Oeffentliche politische Versammln n g. Wir machen nochmals auf die Versammlung aufmertsam, die von den beiden hiesigen linksliberalen Vereinen, d. h. dem freisinnigen und dem nationalsozialen Verein, nächsten Donnerstag hier veranstaltet wird. Pfarrer Korell aus Königstedten ist in Hessen und weit darüber hinaus als hervorragender Redner bekannt. Auch seine Gegner erkennen die tief eindringendc Gründlichkeit seiner politischen Vorträge an und jeder, der ihn gehört hat, weiß, das; er mit feinem Takt feine Person durchaus zurücktreten läßt vor den Problemen, die er behandelt. — Der Vortrag ist frei für jedermann, auch Damen sind willkommen. Wenn wir recht unterrichtet sind, werden auch die Gegner von der äußersten Linken und von der antisemitischen Rechten anwesend sein — mit Ohr und Mund, und da ßdie national- liberale Partei vertreten sein wird, ist bei der Behandlung des Themas „Einigung des Liberalismus" selbstverständlich. Mögen Referat und Diskussion auf gleicher Höhe stehen. *• Eine eigenartige Fassade hat der Bauunternehmer H. W. Rinn seinem nach Plänen des Architekten Hamann erbauten Hause in der Plockstcaße gegeben. Das Gebäude, im modernen Styl erbaut, hat einen Lithinverputz erhalten, dessen einzelne Farben besonders angetragen wurden. Der Parterrestock macht den Eindruck, als wenn er in Sandstein ausgeführt worden sei, wahrend die übrige Front eine durch matte Tönung überaus wirksame Modellierarbcit zeigt, die noch durch Vergoldung gehoben wird. DaS Gebäude ist ziveifellos eine nicht gewöhnliche Zierde der Straße. ** Geschäft Sjubiläum. Am 15. Mai feierte die Firma Joh. Spieß u. Eo., Inhaber M. Levi, Schirmsabrik hier, ihr 2 5jähriges G e s ch ä f t s j n b i l ä n m und vereinigte ihre sämtlichen Angestellten am Sonntag auf der Liebigshöhe zu einer Feier, die bei Reden, Gesangs- und komischen Vorträgen glänzend verlief. , ** Israelitischer Lehrerverein. Sonntag, den 3 1. Mai, findet die diesjährige Jahresversammlung des Israel. Lehrervereins im Grotzherzogtum Hessen unter dem Vorsitz des Lehrers Wertheimer aus Heldeubergeu im Gesangsaal des Philanthropin zu F r a n k f u r t, Rechneigrabenstraße 16, statt. ** Der Kaufmännische Verein veranstaltet morgen abend in feinen Vereinsgärten ein Konzert, welches von der Regimentskapelle ausgesührt wird. *"* Eine Sänger--Maifahrt mit Familie veranstaltet der '„S äng c rkra nz" am nächsten Sonntag nach Braunfels. Nach der Bahnfahrt durch das im jetzigen frischen Frühlingsgrün besonders reizvolle Lahntal wird der kleine Tiergarten besticht und im Schloßhotcl der Kaffee eingenommen, während das Abendessen im Hotel Wittkopp bestellt ist. Brattnfels und der Ruf der Sängerkranzfahrten werden die VereiuSangchörigen zu recht zahlreicher Beteiligung anregen. ** Stenographisches. Die „Deutsche Stenogr.- Ztg.", das Bundesorgan des „Deutschen Stenographenbund Gabelsberger", bringt in ihrer Nr. 11 folgende Nachricht: Im Reichsamt des Innern findet, iüic die „Post" berichtet, Ende dieses oder Anfang nächsten Monats eine Konferenz von Vertretern der bundesstaatlichen Negiert, ng cn zum Zwecke der Festsetzung des modus procedendi für die in Aussicht genommene amtliche Stenographie-Konferenz, die bekanntlich ein einheitliches deutsches Ste- n ograp h iesp ste m schaffen soll, statt. Die sämtlichen verbündeten Regierungen werden je einen schultcchuischen Referenten zu dieser Beratung entsenden. Preußen wird durch Geh. Oberregierungsrat Dr. Matthias vertreten sein; den Vorsitz wird enhveber Geh. Oberregierungsrat Dr. Lewald vom Neichsamt des Innern oder Ministerialdirektor Just führen. ** V. H. C. Nach dem schönen Lahntal ging die zweite diesjährige Wanderung des Vogelsberger Höhen-Elub, Zweigverein Gießen, der es sich zur Ausgabe gemacht hat, nicht nur den Vogelsberg, sondern auch andere sehenswerte Punkte zu bc- fuchen. Und gerade die diesmalige Wanderung gehörte mit zu den schönsten, die sich der Verein erkoren hat. Bis Obernhof ging die Bahnfahrt. Hier wurde erst das nahegelegene Kloster Ä r n st e i n , diese Stätte längst entschwundener Zeiten, sowie die sehenswerte Pfarrkirche einer Besichtigung unterworfen, um hieraus den Marsch durch das wild-romantische Dörsbach- oder Jammertal, das an der Neubäcker Mühle wieder verlassen wurde, anzutreten. Das erste Ziel war das hochgelegene, saubere Städtchen Singhofen. Nach kurzer Rast erfolgte der Weitermarsch zum idyllischen Mühlbachtal. Bot schon das Törsbachtal genug des Interessanten und Eigenartigen, so wurde es doch bei weitem durch das nunmehr durchwanderte Tal übertroffen. Ter erste Halt wurde am S ch i l d e k o p f gemacht, einem Felskegel, von dem aus man eine entzückende Aussicht auf Täler, bewaloete Höhen, sonstige Wiesengründe, silberne Bäche und Mühlen hat. Schwer nur konnte man sich von diesem herrlichen Fleckchen Erde trennen. Doch immer neue, reizende Punkte bet das liebliche Tal mit seinen vielen Windungen und Schluchten, mit seinen zum Teil schroffen Schieserfelsen und seinen blumigen Wiesen. Der spätere Zug führte die Teilnehmer von Nassau, das den Ausgangspunkt des Mühlbachtales bildet, noch nach Balduinstein, von wo aus Schloß Schaumburg erstiegen und hierauf nach Dietz gegangen wurde, um von hier aus die Heimfahrt an* zutreten. ** In der Unter such ungss ache gegen den Fürsten Eulenburg bat das hiesige Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin einen Zeugen, der hier wohnt, vernommen. ** Diakonissenhaus Elisabeth enstift. Kirche» rat D. Schlosser schreibt uns: Als Gaben zum üOjäh- rigen Jubiläum des Diakonissenmutterhauses Ausland. ... Kass er Franz Josef fühlt sich durch die Anstrengungen ^^präsentationspflichten der letzten Zeit foiuie infolge ewjs v»llupfens der Nasenschleimhäute etwas müde und mutz. sich l-iti"Ultraton seines Leibarztes für die nächste Zcic nur ^aut bie N^äuglichen. .notwendigsten Empfänge b cj di mit feit. n oer -ung des Kaisers wird jedoch versichert, daß acholut ketnu vorhanden und daß das Befinden em vollständig su- -^e'MlleiMs sei. Deutsches Reich. Fürst Eulenburg. Da die Besserung im Befinden ’j Fürsten Eulenburg anhält, so dürfte dessen lleberführung hii der Charite nach der Krankenabteilung des Moabiter ^«csuchungSgefängnisseS in diesen Tagen erfolgen. Die Lehmungen in der Affäre Eulenburg haben einen solchen Ihpimg angenommen, daß der Abschluß der Voruutersuch- cg in diesem Monat kaum zu erwarten ist. Die Maler- und T ü n ch e r m e i st e r - Ve r e i n i - l'.mg Ludwigshafen und Mannheim sowie die : Weitung des Verbandes der Maler und Tünchergehilfen genannten Städten erlassen in der Tagespresse Er- ■ ittttngen. Die Meister behaupten, die Gehilfen begingen Me« Tarifbruch und suchten ihre Kollegen in den Streik zu Iten. Die Meister versuchten, die vom Berliner Schieds- 136äi(f)t festgesetzte Lohnerhöhung (pro Stunde 1 Pfg.) zu lAgrhen. Die Aufnahme der Arbeit, die gestern erfolgen UM•!, ist deshalb unterblieben. Umbau des Stuttgarter Hauptbahn Hofes. -^„Schwäbischen Merkur^ zusolge hat das Schiedsgericht täii betrag, welchen der Staat an die Krvngutsverwaltung fit »en zuin Umbau des Hauptbahnhofes erforderlichen Teil Anlagen zu zahlen hat, auf annähernd 5 Mill, festgesetzt. Die Jacht „H o h e n z o l l e r n" ist gestern von der Mit- kerreise wieder in stiel eingetroffen und alsbald in die ^rfnliche Werft gegangen. .. y ... Das Minenschulschiff „Pelikan" ist nach zehn- IfWkiizer Tätigkeit aus g'e s ch ie d e n. Stab und Besatzung !IN® auf den modernen, 2000 Tonnen großen Minenleger itroß" über. t Sanfen en quete. Nach dem bisherigen Fortgang a rbeiten in der Bankenenquete ist mit Sicherheit anzu- ittiinm, daß die Vernehmung der Sachverständigen vor birgst en beendet sein wird. Soweit nicht besondere "®i)fl!tungen etwa eintreten, finden die Sitzungen auch vWhin täglich statt; erledigt wurden am Samstag die Wg m III bis V über engeres Bankwesen, s/ie Arbeiten ^Enquete werden vertraulich behandelt. -on seiner Erwiderung auf die Ausprache Haldanes sagte der i verbürge r meist er von München, nichts wäre ver- -chlter, als aus dem freundlichen, wenn auch energischen Wettrups auf wirtschaftlichem Gebiete und aus Maßnahmen, die das -"Ische Reich zum Schutze seines mächtig entwickelten Handels- rckehres dem unerreichbaren Beispiel Englands solgend zu treffen i-iwtigt ist, auf eine feindselige Gesinnung gegen Ihr herr- !chis Vaterland schließen zu wollen. Was ein mächtiges Deut- )?5 Reich für die Erhaltung des Völkerfriedens bedeute, habe l’-e Geschichte der letzten 37 Jahre genugsam erwiesen. Alle Iik Ströme Bluts, mit denen sich Großbritannien herrliche Siege uf deutschem Boden erkaufte, hätten erspart werden können, die Verhängung der Kontinentalsperre durch bidpolcou I., die trotz \x glorreichen Heldentaten Nelsons bei Trafalgar fast ein De- uuim hindurch den englischen Handel unterband, wäre unmög- ■ i) gewesen, wenn sein liatürlicher, stammverwandter Bundcs- nrosse Deutschland nicht so schwach und so elend gewesen wäre, lngesichts dieser Tatsachen, mit denen die Geschichte, die Lehr- "ifterin der Völker, in ernster Sprache zu uns sprach, erscheint l’t Gedanke, daß Großbritannien und Deutschland, für die beide i len einander Platz genug an der Sonne ist, und it die eine Kollision politischer Interessen absolut nicht existiert, l aus wirtschaftlichen Gründen entzweien könnten, als das über; innig ft e, waS es gibt. Möchten meine Worte nicht ux in diefem Saale, sondern auch weit darüber hinaus die ■ Leitung finden, die sie als Ausdruck herzlichen, ehrlichen deutschen klnchsindens verdienen. — Später erschien Premierminister As- siulh und die Bürgermeister wurden ihm vorgestellt. Auf dem Bankette zu Ehren der süddeutschen Bürgermeister, int Sir John Gorst präsidierte, und an dem 195 Gäste, h runter der Botschaftsrat Fr eil;. v. Stumm, alle Londoner und ?le Provinzialmaiser teilnahmen, herrschte die größte Herz- • fjfeit. Sir John Gorft brachte die Gesundheit des deutschen trisers aus und sagte, der Kaiser vertrete stets die berech- yten Interessen seines Volkes, habe aber erkannt, daß das größte Finesse seines Volkes der Friede sei. Nach seinen Besuchen ^Deutschland, fuhr Sir John Gorst fort, sei er stets mit der laeczeugung zurückgekehrt, daß nicht die deutschen Pan- >!l schiffe, sondern die deutschen Schulen eine i:reite Gefahr für England seien. Der Abgeordnete tiaä Isaacs betonte die großen Fortschritte, die die deutschen Etälte in der Fürsorge für die Armen gemacht hätten, Bö schloß mit dem Hinweis auf die herzlichen Beziehungen inschen Deutschland und England. Tie Bürgermeister von ‘aintfurt a. M. und München betonten in ihren Errungen mit Wärme den hohen Wert der in den letzten Jahren iülixehabten gegenseitigen Besuche für die Sache des Friedens, bö die Kenntnisse, die man durch die gegenseitigen persönlichen ckamntschasten gemacht habe. Ferner sprachen der Bürgermeister *ii Heidelberg und der englische Konsul in Köln Niessen. Ans Stcrdt und Land. Gießen, 19. Mai 1908. Bom Turnen. Man schreibt uns: < . Wiederum haben die Schulen Zehntausende junger Menschen entlassen, die zwar geistig in den Gewerbe- bezw. Fortbildungsschulen usw. weilergebildet werden, körperlich aber sich selbst überlassen bleiben. Unb doch ist gerade diese Zeit auch körperlich von größter Bedeutung für Die Entwicklung des Menschen. 9^och sind Leib und,Glieder bildsam und formbar, gleichsam weiches Wachs in ber Hand eines tüchtigen Erziehers. Jeder Mann ist nicht nur seines Glückes Schmied, sondern innerhalb sehr weiter Grenzen auch. Selbstbildner des eigenen Körpers. Tazu gehört aber mehr Willenskraft, als sie unsere schulentlassene, vielen äußeren Einflüssen ausgesetzte Jugend entfalten kann, sie braucht fortgesetzt Anregung und dauernde sichere Führung durch ältere, vorbildliche Leute. Hier setzen die Turnvereine mit Inge ndabteilun gen und Jugendriegen ein, worin meist ältere Vorturner, oft Familienväter oder jugendfreundliche Jungäesellen, sich der Jüngsten int Turnverein au» nehmen. Regelmäßige, an das Schulturnen anschließende Turnübungen, straffe, wohlgeleitete Ordnungsübungen, Gesang vaterländischer und Volkslieder, Turnfahrten und Turnspiele, Wettkämpfe int Freien, alles das ist geeignet, die erwachende Jugendkraft in die rechten Wege zu leiten. Gerade aber die Teutsche Turner sch ast und mit ihr die dazu gehörigen Turnvereine erblicken ihre hehre, ideale Ausgabe darin, die schulentlassene Jugend beiderlei Geschlechts in weitere treue Obhut zu nehmen. Deshalb ergeht an die Lehrer die Bitte, die Schüler der Gewerbe-, vezw. Fortbildungsschulen auf die fernere Pflege der Leibesübungen aufmerksam zu machen und sie auf den Eintritt in die Vereine der Teulschen Turnerschaft hilczuweisen. In noch höherem Grade liegt diese Pflicht den Eltern ob, denen die weitere gedeihliche Entwicklung ihrer Kinder ganz besonders am Herzen liegen sollte. Viel, sehr viel vermag in dieser Beziehung daS Elternhaus zu tun, wenn die nötige Einsicht vorhanden ist und der gute Wille nicht fehlt. Ebenso gilt aber auch diese Frage für die L e h r h e r r e n der Heranwachsenden Jugend. Je gesunder und kräftiger, je gewandter ihre Gehilfen, desto vorteilhafter für sie selbst in wirtschaftlicher Beziehung, ganz abgesehen davon, daß sie die freie Zeit derselben zu nützlichen Zwecken in guter Gesellschaft verwandt wissen, was sonst nicht immer behauptet werden kann. Alle, die so ihre Mitwirkung leihen, die Jugend nach der Schulentlassung auf die richtigen Wege zu weisen, sie helfen zu gleicher Zeit mit an der Lösung einer hohen vaterländischen und sozialen Aufgabe. Wo wäre also ein zweites, gleich wichitges Gebiet der weiteren Erziehung in gut deutschem Sinne für die schulentlassene Jugend wie das deutsche Turnen"? Es ist in bester Weise dazu berufen, die klaffende Lücke in der Fortbildung unserer Jugend nach der Schulentlassung auszufüllen. — Parlamenta risches. Der Text dec Lan o gern eindeordnung, sowie er auS der letzten Beratung des Anschusses hecvorgegangen ist, wurde in den letzten Tagen durch die Referenten Köhler und Uebel festgestcllt. Der Entwurf ist bereits gedruckt und iuirb voraussichtlich von dem Präsidenten Haas dieser Tage zur letzten Beratung nochmals dem Ausschuß vorgelegt werden. Es besteht sonach die Ansicht, daß der Ausschitßbericht zur Landgemcindeordnung noch den gegenwärtigen Landtag vorgelegt, wahrscheinlich aber nicht mehr durchberaten wird. Tie Erläuterungen zu dem Bericht, die in Stärke von 65 Joliofeiten vorliegen, werden, wenn dem Anträge der Berichterstatter nachgegeben wird — eben» älls noch auf dem gegenwärtigen Landtag zur Verteilung gelangen. Hand in Hand damit werden auch die zahlreichen Petitionen zur Landgemeindeordnung ihre Erledigung finben. DaS Material bürste bann als wertvolle Unterlage für bie Beratungen im nächsten Lanbtage bienen. — Auf bie Interpellation bes Abg. Bähr betr. bie Grundsätze, die für die Regierung bei Versetzung von Staatsbeamten maßgebend sind, hat der Staatsminister geantwortet, baß er vor ber Beantwortung bieser Frage zunächst um Auskunft barüber bitte, welche Becnnterwersetzung in ber Interpellation gemeint seien. Die süddeutschen Bürgermeister in London. Die süddeutschen Bürgermeister besuchten das Parlament ft") sie von Haldane, Harcourt, Lord Avebury, Hcmiikerhealon und auoeren Parlamentsmitgliedern empfangen wurden. H a l- d : n e hieß sie namens der Regierung und des Premierministers zu Hause zurückgehaltcu sei, willkommen. Er drückte seine Z icude über den freundschaftlichen Besuch aus und sagte, daß Mschcn beiden Landern mancherlei Bande beständen Der rrfer schenkte England vor kurzem die Ehre seines Besuches, >iZ> das ^villkommcn, das ihm in London zuteil geworden ist, 'en dem ganzen Volke von Herzen gekommen. Die Bande : 1C i w.U on England nnd Teutschland bcftändeu! nun geistiger Natur. Deutschland lese und verehre Shakespeare, uuchrend das englische Volk den Taten Teutschlands auf dem üebretc der Industrie und der geistigen Kultur Achtung zolle. .3 gäbe auch noch andere Bande; Deutschland wie England Balten ui ihren Kolonien die Zivilisation zu fördern: sie" ver- uctteten dies schwere Werk im Interesse des Friedens und des artschritts, nicht für sich selbst, sondern für die Welt im all- Meinen und müßten dabei gemeinsam vorgehen. Haldane schloß iü den Worten: „Wir. haben in der Vergangen heil jiLiammen gearbeitet, lassen Sie uns das in Zu- liLiift noch mehr tun." Zweites Blatt 158.Jahrgang Dienstag IS. Mai 1SV8 A JbA Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen General-Anzeiger sür Sberhesse» Elifabethenstift in Darmstadt sind gespendet worden: 1. Durch Schwester Julie Fuchs von Frl. L. 5 Mk., Fr. St. 10, Frl. F. 10, Fr. Pr. H. 5, Fr. Schl. 1, Fr. Z. 1, Hr. H. 2, Fr. A. 5, Frl. W. 10, Irl. Schn. 2, Hr. 21. 4, Hr. 2lb. 2, Fr. H. ß, Fr. 11. 1 «= ß.3 Vlk. 2. Durch Pfarrer 1). Schlosser: vou Frl. E. 2 yjlf., Hr. N. 3, Fr. V. 2, Hr. S. 3 --- 10 Ml. 3. Durch Pfarrer 2lbolph: von Hr. P. im Provinzial- Sicchcnhauü 6 Mk. 4. Durch Herrn Pfarrer AuSfelb: von Hr. H. S Mt., Fr. Sch. l.Mk. - - 4 Mk. Sa. 82 Mk. Herzlichen Dank! Weitere Gaden nehmen die Pfarrer und die evangelischen Schwestern entgegen. I. A.: D. Schlosser. ** Der OrtSvcrein Wichen des Verbände- deutscher Eisenbahn ■$) n » d werter 11 n o - r b c i t e. c (56 000 Mitgl.) feierte am Samstag sein 1.0 j d ()r i fl e s S t i f t u n g K s e st in der Tilnihallc am Oswaldsginten. Eine «.ältliche Anzahl Mitglieder, eingelad-^'ne Gaste und Arcuiibe des Vereins waren dazu erschienen. Wad) einer Begrüßungsansprache des ersten Vorsitzendc'u, die in ein Hoch auf S. M. den Kaiser nnd S. K. Hol), den 6üos;herzog anSklang, erschien, ein bei fällig allsaenommen.eS, lebendes Bild: Hnldtgnilg der Landes- rilrftcn. An Stelle des verhinderten VerbaubS-Vorsitzenden P. Molz. Trier, batte daö Anffichtöratmitglied G. Jörg, Frank- fnrt a. M. die Festrede übernommen. Der Bauers ä>e Ole* san averein unter feinem bewährten Dirigenten Lehre.) O. Gdrlach bmchte cinijjc stlinrnuilgSvolle Chöre unb Lieder 6nm Vortrag, die der sangcSiwhen Sängerschar ivoblucrbicntcn Beifall embrachten. Den Mittelpunkt der Feier bildete ein von einem Vereinülnitglied vevfassteS Festipiel, daS den Well- ftreit Mischen Dampf unb Elektrizität und deren Sieg über die (lute, alte Feit versinnbildlichte. Deo reiche 2kifall galt der farbenprächtigen, kostümierlen Aufführung, nnd den Darstellern, von denen einige über da- gewöhnliche Mas; hinausragende Leistungen boten. Der Beveinülviniker brachte durch seine gut pointierten EonplelS bald die Lad>er auf seine Seile. Die Weine der Firma Fr. Hcstn, sowie das sich ansdstiesicndc ge nüitüchc TäiiAdjen bei den flotten Weisen d r Weiterschiu Musik Fabel le brachten es fertig, bah die meisten Teilnehmer erst nach Sonnenallsgang hochbefriedigt ihren heimijchetl Penaten zu. ftvnerten. 0in Frühschoppen int Vereinslolat „Stadl Kassel" nnd eilt wohlgelungener AnSflng auf die „Karlsruhe" bildeten eilten würdigen Abschluß der Feier. • • Ordensverleihung. Se. Kgl. Hol), der Groh- Herzog haben dem Königlich Preußischen NegierungSrat im Königlich Preußischen Ministerium der öffentlichen Arbeiten, Joseph Pape zu Berlin, bisher Mitglied der Königlich Preuhifchen und Grohherzoglich Hessischen Eifenbahndirektion Mainz, auS 2lnlaß seines Ausscheidens aus dem Eisenbahn. direktionSbezirk Ntainz daö 'Ritterkreuz 1. Klasse deü Verdienstordens Philipps des Grohmütigen verliehen. • • Erledigt ist eine mit einem evang. Lehrer zu bc- fetzende Lehrer st eile an der Gemeindeschule zu Duden- Hosen (Kr. Offenbach). • • ©mannt wurde der Militaranwcirter Mart. Mill auS Darmstadt zum AmtSgcrichtödiencr bei dem Amtsgericht Alsfeld. •• Ucbertragen wurde dem Lehrer Johs. Verl zu Brensbach eine Lehrerstclle an der Gemeindefchule zu Nieberuhaufen. ** Eine sonderbare U e b c r r a s ch u n g wurde heute früh gegen 4 Uhr einem in der Liebtgstrahe in einem Parterre ziinmer wohnendeu Herrn zuteil. Er schlief bei offenem Fenster und wurde infolge eines GeräufcheS wach. Hier bemerkte er in feinem Zimmer in gebückter Stellung einen unbekannten M a n li, der mit den Händen auf dem Tifd) herum lastete. Ans das Aufschreien des Herrn sprang der Unbekannte behende zum Fenster hinaus. Offenbar handelte es fiel) um einen Ein schleich hieb, der gestört wurde, denn entivenbet war noch nichts. Alten Partcrreboivohucrn, die bei offenem Fenster zu schlafen pflegen, umhne der Vorfall zur Vorsicht. ” Auf dem HoherodSkops ist am 15. Akai eine Po sthilfstelIe eingerichtet und die Verwaltung derselben dem Klubwirt Stein übertragen worden. ? NutterShausen, 18. Mai. Gestern fand in der Gastwirtschaft deö Herrn Heinr. Schoen 11 hicrfelbst eine von n a t i o n a 11 i b e va l c v Seite ein berufene Versa mm - tung statt, in der Professor Lu len aiuS Giehcn einen Vortrag über die Blockpolitik sowie über die Ziele und Bestrebungen der nationalliberalen Partei hielt. Die Aus führmigen des Redners fanden den Beifall der Anwesenden. Die Gründung eines nationa(liberalen Vereins wurde beschlossen, der größte Teil der 'Anwesenden erklärte seinen Beitritt. Linden st r nth, 18. Mai. Gestern hielt Herr Osw. Riedel aus Wichen eine Versa m m lung hier ab, die. zum grosten Teil aus jugendlichen Sozialisten bestand. Ta die Zeit beschränkt war, war Herr Riedel so lohal, seinen Vortrag so ab zukürzen, da st Redakteur Vetters aus Giestcu nod) zum Worte kam. Dieser spradi so lange, dast Herr Riedel kaum uoeb Zeit halle, ihm zu erwidern. w. BerSrod, 18. Akai. Die Submission der Kanalisation unserer Gemeinde zeitigte folgendes Resultat: H. W. Rum-Gießen 26 112 Ml., M. Panzc-Wetzlar 25 887 Vik., G. Becker 23 616 Mk., Feit u. Balser-Lich 23 073 Mk., E. Wehruin 22 036 Vtk., Schlebusch-Leun 21 474 Mk., H. Bender 21 358 Mk., Berlisch-Wetzlar 20 959 2Ak., Schepp u. PrciS-Saasen 20 379 Mk., Will). Echepp-Saasen 18 595 Mk., Gernert-Qneckborn 18 358 Mk., Joh. Fischcr-Grosten-Linden 17 869 'Ulf. Der staatlich ans- gestellte Voranschlag für die Herstellung soll rund zirka 30 000 Mk. betragen. An Materialien sollen für ca. 10- biß 12 000 Ulf. erforderlich fein. ------ Harbach, 18. Mai. In der Wirtschaft von Wive. Schcld veranstaltete gestern »iachniittag die national- liberale Partei eine öffentliche Versannnlung, die sich eines recht guten Besuches erfreute. In längerer Rede führte Herr O. Niebel aus Gießen die äußerst aufmerksamen Zuhörer diireh sämtliche Gebiete der äußeren und inneren Politik. Geleitet wurde die Versammlung von Werkmeister Gg. Hcrzberger. Eine Diskussion schloß sich an den Vortrag nicht an. ? Sichenhausen, 17. Mai. Bei der gestern vorgc- nominencn Wahl eines Bürgermeisters winde der Beigeordnete Ludwig Fischer IV. mit 34 Stimmen gewählt. Sein Gegner Ludwig Fischer III. erhielt 18 Stimmen. — Ende voriger Woche sand die leigte Versteigerung von Brennholz ans einzelnen Distrikten der Forslwartei Sichenhausen und Burkhards statt. Die Preise waren bieö- mal nicht so hoch als bei Versteigerungen vorher, da viele Leute ihren Brennholzbebarf schon gebeckt hatten. Scheitholz l. Kl. kostete bmchschnittlich 4,50 — 5 Mk., Knüppel 1. Kl. 3,50—l Mk, pro Raummeter. r. Hu n gen, 18. Mai. Die lanb cSpolize iliche A b n a h in e unseres bedeutend erweiterten B a h n h o s c S findet aiu 2. Juni statt. Lauterbach, 15, Mai. Unter dem Vorsitz be§ 1 ban unseres altehrwürbigeu Rathauses bürste nunmehr Schulrats Anbreö wirb bic Großh. KrciSschnlkonnnission, in Bälbc näher getreten werden. Die städtischen Behörden im Hauptschulhanse hier durch LandwirtschaftSlehrcc Heck haben nämlich als erste Baurate 50 000 Mf. hierfür in den von Alsfeld einen Kursus in la n d w irtfcha f tl. Ratnr - außerordentlichen Etat eingestellt. Selbstredend soll der Um- kimde für ländliche Fortbildungsschulen abhaltcn lassen, bau dem historischen Charakter deö BaubcnkinalS angcpaßt Die Vorträge werden an schulfreien Nachmittagen gehalten und umfasfen ca. 40 Stunden. Der Beginn ist auf den 27. d. Mts. festgesetzt; ca. 30 Lehrer der Umgegend werden sich hieran beteiligen. — Der vor ktirzein hier gegründete Verke hröv crc i n zählt bereits über 100 Mitglieder. Als erste Tätigkeit läßt der Verein demnächst einen vom Oberlehrer Eomo verfaßten Führer durch Lauterbach und Umgegend in einer Auflage von 10 00O Exemplaren erscheinen. Der Führer, der tünstlerisch auSgeslattet und daS Historische unb SehenSwürbige unseres Stäbtchens wicber- giebt, kommt gratis zur Verteilung. Die sich auf ca. 1500 Mark belaufenbcn Kosten werben auS bcn Einnahmen ber Anzeigen gebeckt. 4- AuS bem Kreis Lauterbach, 18. Mai. Im laufenben Jahre werben in ben Orten 'Allmenrob, Fleschenbach, Gunzenau, Heblos, Lanzenhain, ReichloS unb Steinfurt Telefonanschlüsse hergeslellt. Für eine größere Anzahl von Gemeinben, bic einen Teil zn bcn Baukosten beitragen, sind für daö nächste Jahr Anschlüsse in Aussicht genommen, so baß alöbann fast sämtliche Gemeinben bem Fernsprechnetze angcschlosscn sinb. X WerngcS, 18. Mai. Vor einigen Tagen würbe baß hiesige Quellen gebiet zwecks Erbauung einer Wasserte i t u n g burd) bic Großh. Kulturinspektion Gießen unb baS Großh. Kreisamt Lauterbach besichtigt. Die hinter bem Dorfe gelegene Quelle soll zur Wasserspeisung benutzt werben. Der Gemeinberat beschloß, ein Projekt burch bic Kultur- inspeltion aiiSarbcilcit unb bic erforberlichen Arbeilen vornehmen zn lassen. DaS Wasser soll burch eine Wasscrhebe- maschiue gefördert werden. r. Schotten, 18. Mai. Wie verlautet, beabsichtigt Graf Don (st örst gen. vou Schlitz das Jagdhaus „Wolfs- l a ii f" bei Ra in rod zu raufen und den umliegenden größeren Jagdbezirk zn übernehmen. Der seitherige Besitzer, Rentner Eloos zu Atdda hat mit Rücksicht auf feine Gesundheit eine nähere Jagd gepachtet, so das; ihm Jagdhaus und Jagdbezirk entbehrlich find. Das Jagdhaus ist ein massiver viNeuartiger Bau, wohnbar eingerichtet und zu längerem Aufenthalt geeignet nnd hat Telephonverbinduiig mit Scholten. Das ganze. Jahr über wird der Jagdschutz von einem aus deut Jagdhaus tvohueuden Jägermeister aus geübt. Heute wurde einer unserer geacl)testen Bürger, der Stadl , Kreis - und Spanassenrechner Hch. Glock zur l e tz t c ii N ii I) e gebettet. Ein inneres Leiden machte die Verbringung in die Gießener Klinik nötig, doch konnte die er sehnte. Heilung nicht erreicht werden. Ein mit Arbeit fast libcrlabener kräftiger Mann ist in verhältnismüßig niedrigem Alter zur ewigen Ruhe gekommen. || Groß-Eichen, 17. Mai. Vor zwei Jahren würbe auf bem FrühjahrLnmrft zu Ruppertenrob cm unserem Bürgermeister Schombcrt gehöriger SchwcincbchäOer ^cstohlen. In biesem Jahre würbe auf bcinfelbcn 9)larf i. ; Behälter von feinem Eigentümer wiebergefunben. Als D 1 h urbc ein 'Ulann von 'Ruppertenrob erkannt. = Vindsachsen, 17. Mai. Der in gelegene Fürstlich Isenburg-Birsteinische G u t kurzer Zeit zum Kaufpreis vou 13 000 Alk. ai Maul hier über. Wie man hört, beabsichtige, bem Hof eine Holzschneiderei einzurichten. Die hörigen Grunbslückc sinb seit einer 'Reihe von Ja Landwirte in Pacht gegeben. Sie sollen bei zu erwartenden Feldbercinigung möglichst in c einigt und später mit Wald angelegt werden. /rein Dorfe ging vor Gebrüder v elben in Hofe gc " an hiesige demnächst lur vcr- sd. Erbach, 17. Mai. Die H a uptv e r, u m lung des Gesamlverenis des O d e u w a 1 d l l u b s , je heute im hiesigen Saalban stattfand, war von 15 neu mit über 600 Mitgliedern besucht. Es war die am stärksten besuchte Versammlung seit Bestehen de-.' Klubs. Besonders stark waren Mannheim, Worms und Darmstadt vertreten. Den Vorsitz führte Bürgermeister Dr. Glässing-Darmstadt. Der Jahresbericht und die Rechnung der Zentral fasse für 1907/08 wurde genehmigt und Decharge erteilt. Auch der Voranschlag für 1908/09 wurde mit unwesentlichen Aende- riiitßcn gutgeheißen. Jin übrigen wird aus den im Druck UDrltcgcitbcn Jahresbericht venrüescn. Als Ort der nächsten Hauptversammlung wurde Eber dach und für den Gc saiutausflug König gewählt. Die Errichtung eines Oden- waldmnseums wurde im Prinzip gutgeheißen. Der Antrag Darmstadt, die Sektionen in Zutnnft als „Ortsgruppen" zu bezeichnen, wird angenommen. Hieran schloß sich'das Festmals, an dem sich über 600 Personen beteiligten. Den Toast auf die Bunde Hörsten von Hessen, Bayern, Württemberg und Baden brachte Bürgermeister Dr. Glässing aus; daran schlossen sich Toaste des Kreisratcs Schliephake- Erbach, des Oberbürgermeisters Köhler-Worms, soivie Vorträge, Lieder, Gedichte re. Die Veranstaltung nahm den besten Verlauf. sc. Reu Isenburg, 18. Mai. In der Gcucralver- fammluug der hiesigen Gew erbe bank wurde sestgestellt, daß die Eieileigwareusabrik an die Bank 108000 Mk. fchuldet. Der Fabrik war ein MJcbit von 18 000 Mk. ciugcräumt worden. Der Kassierer WaaS, so wurde erklärt, hat nun ohne Wissen des Vorstandes und des Aufsid)tSralö der Fabrik weitere 49 000 Mark Kredit eingeräumt. Die Gewerbebauk hat nun als Sicher heilen erhalten eine Hhpothck von 90000 'Ulf. auf bic Eierteig- wareusabrik, zwei -weile Hiipolhekeu von 10 000 Mk. unb 8000 Mk. aus bas Wohnhaus des Fabrikinhabers DebuS unb eine zweite auf das Wohnhaus des Waas vou 20 000 Mk. Verluste füll trotzdem die Kaffe haben, unb wurde beschloßen, Vorstand und Auf- fichtsrai für alte Haudluugeu des .staffiercrs Waas veraulwortlidi au machen. Au herbem wurde beftinunt, daß ein Revisor aus Darmstadt die Bank einer genauen Prüfung uitterziehen soll. R. B. Weinheim, 18. Mai. Der M vrde r des dreijährigen Georg Fischer hier ist in der Person des 15 Jahre alten Fabrikarbeiters Philipp Borweißer ans Bürstadt ermittelt und verhaftet worden. Wißmar, 17. Mai Vom herrlichsten Wetter begünstigt Hielt unser T u r u ver ci u heute hier sein Scha n t u r uen ab Turner Eule r leitete bic Feier durch eine Anst>rachc ein, in der er den erschienenen Vereinen Dank anssprach. Er hob bann hervor, bah fich ber Verein m beit vier Jahren seines Bestehens trotz mancher politischen Aufciubnugeu nicht zersplittern liest. Er betonte, baß die Tu merci zur Pi lege der Gesundheit da fei und in diesem Sinne müge ber Veretn auch fernerhin cmporblühcu. Er führte daun uod) aus, dast bas Preisturnen am fnützen Alorgen zur Zufriedenheit aller ausgefallen sei unb schloss mit einem Gut Heil auf daS fernere Blühen und Ge deihen des Vereins, sowie deS Turncrbunbcß Lahn DünSberg. f] 'Ularbiivfl, 17. Ulai. Dem seit Jahren angeregten, infolge deS vergrößerten Geschäftsbetriebs notwendigen Umwerben. II Marburg, 18. Mai. Rach dreistündiger Fahrt von Dortmund aus landete gestern nachmittag bei M ü n ch- Hausen der Luftballon „Frede bäum". Von den fünf Insassen war einer bereits bei Laisa bei einem Lan- dungSversuch aus einem hohen Baurn ausgestiegen und hatte sich dabei eine leichte Handverletzung zngezogcn. Frankfurt, 18. Mai. Der 27jährige Schausteller Heinrich Orth, Beudergasse 21, mißhandelte am Freitag seine Fran so schwer, daß sie nach bem Krankenhause gebracht werden mußte. Dort ist sie gestern an Gehirn^ blutung gestorben. Orth ist flüchtig und wird wegen Totschlags verfolgt. - Ein brutaler Totschlag ereignete sich gestern abend im Parterre deS Hinterhauses Schweizcrstraße 21. Dort warf der Ausläufer Otto Wetzel * sein zweijähriges So hnchen, das der Aufforderung, zu ihm zu kommen, nicht Folge leistete, mit aller Gewalt zu Boden. Das Kind erlitt einen Schädclbruch und starb wenige Stunden später. Der Vater mürbe in Hast genommen. Frankfurt a. M., 19. Mai. Jin Hause Wittelsbachcr Allee 139 hat gestern die Frau des Werkmeisters Emil Jaenkc sich und ihre drei Kinder mit Gas vergiftet. Sofort vorgcnommene Wiederbelebungsversuche waren nach auderthalbitundiger Tätigkeit nur bei der Mutter von Erfolg, die Aufiiayme ins Heiliggeisthospital fand. Die Leichen der drei Kinder wurden nach dem Bornheimer Friedhöfe verbracht. Der Mann, der in Freienwalde bet Berlin geboren ist und in einer hiesigen Kunstdruckerei bc- schästigt ist, lebte mit seiner Familie in bestem Einvernehmen. Die erst 27 Jahre alte Frau dürfte, laut „Franks. Ztg.", die unselige Tat mit voller Ueberlegnng vorbereitet und ansgesührt haben. Gerrchtssaal. Hanau, 18. 9)lai. Vor der Strafkammer hatte sich heute Herr E o h c u au- Frankiurl a. Ai. tucgcit Vergehen- gegen die 111 und 110 des Str.-G.-B. zu verautivorteu. Der Angeklagte halte am 9. Januar m einer foziaibcinokralifchen Wahlrechks-Te- mouslrakiouS-Verfaminlimg hier die Worle gcbraud)t: „Ich wundere mich bloß, dast die Arbelter die Fenster des AbgeotdiieteuhaufeS noch nicht eingefchlagen haben, hofsenllich werden sie dies bald tim". Daraufhin löste ber übevivadjcnbe Polizeikoimnissar die Versannnlnng aid, weil er in diesen Worten eine Aufreizung zu einer strafbaren Handlung erblickte. Tiefe Aeußerung bildete auch die Grundlage der heutigen Verhandlung. DaS Gericht erkannte nach kurzer Beratung am Freisprechu n g. Wien, 18. Mcn. In der E h r c n b e 1 e i d i g u n g S k l a ge der ruthenifchen Studenten gegen den polnischen Dichter Heniht S i e n t i e m i r z , die heute vor bem Schwurgericht zur Verhandlung staub, würbe ber Angeklagte zu 300 Kronen Geldstrafe cvcut. 30 Tage Arrest verurteilt. Nttiverfttäts-riachrrchten. — Von der A ka-dcntic z n Frankfurt a. M. Am 7. er. wurden 8 2 Studierende neuaufgenommeu. Die nädiftc Immatrikulation findet Montag, 18. d. Mts., statt. Es wird darauf nufmctTfnm gemacht, das; die Studierenden diejenigen Zeug- niste, ans Gründ deren die Immatrikulation erfolgt, wahrend der Dauer der Studienzeit im Original bei der Quästur au deponieren haben. — Dr. Otto Schultze, Assistent des Pfhdwloa. Zuslituts und deö Seminars für Philosophie und Pädagogik, ist als Privatdozcut für das Gebiet der Philosophie, Psychologie und Pädagogik an der Akademie zugelasscn worden. Aunst uitfc rvö-scttlchast. — W o wäre n die Verehrer Bachs? ES ist lehrreich, bei DcnkmalS-Enthüllimgen sich daran zu eriuneru, ivclchcS Geschick den Berühinlheiteu, in deren Glanz sich viele Tausende sonnen, und den natürlichen Forlsetzern ihrer Persönlichkeit, nämlich ihren Kindern, deschieden war. Die „Leipziger Abendzeitung" frischt anläßlich der Aach-Feier einige Daten dieser 'Art airi. Ter große ThomaS-Kanlor und gewaltige Tonschöpfer Johann Sebastian Bach, dessen 'lUomimem jehi mit so viel Feierlichkeit am Thomas- Kirchhof zu Leipzig eiugeweiht wird, Hal wenig Dankbarkeit von den Leipzigern erfahren. 'Mau Hal ihn in alter Stille begraben und seine Grabstätte der Vergessenheit anhennsallen lassen. Seine Witwe nnd seine unversorgten Kinder aber waren der öffentlichen Wohltätigkeit pveisgegeben. Aus Griuid der Jahrgänge 1800 bi-3 1801 der „Allgemeinen musikalischen Zeitung" (Verlag von Breii- kops u. Härtel) ivivd daö Schicksal einer greifen Tochter Bachö in ein besonders Helles Licht gerückt. Jin Mai 1880 erlieg Friedrich Rochlitz einen Aufruf für diese greise Frau, in bem cs heißt: ' „Tic Familie ist ausgestorben bi5 auf eine einzige Tochter bcö großen Sebaslia>i Aach, uub diese Tochter, jel;l in hohem 'Alter, diese Tochter darbt. Sie soll, sie wird nud) nicht betielu." Im Dezenibcr 1800 quittierte Regina Susanna Bach über 36 Taler 5 Groschen. „Wenn cß den Geistern ineincö verdienten Vaters und meiner verdienten Jörübcr vergönnt ist," so schrieb bic Tochter AachS, „an meinen Schicksalen Anteil zu nehincu: wie sehr muß ihr bisheriges 'Uhllcib in Mitfreube ver- ,vanbeit worden fein." . . Tic Unterstützungen gingen von Berlin, Dresden usw. ein. In Leipzig kommt höchstens ein Ungenannter mit 16 Groschen in /rage, doch steht baS iiicht cimital fest. Im Mai 1801 ivurde der Tochter AachS eine zweite, burd) Äubreaü Streicher in Wien gesammelte Summe überwieseii. Der Wiener Touküusller Streicher war der Galle der berühmten Ä(avicrbaiicriu Nanetle Streicher geborene Stein. Rochlitz unb Arcilkovf u. Härtel ui Leipzig teilten nunmehr der Oesscnllichteil folgoides nut: Mit inniger Rührung empfingen wir durch den Wiener Tonkünstler, Herrn 'Andreas Streicher, die ansehnliche Summe von 307 Gulden Wiener Eourant (200 Taler). Die Sammlung war vornehmlich betrieben von dem verdienten Herrn Grafen Fries in Wien, an welchen ohnedies, wer unter uns Sinn bat für das Gute und Schöne, von feinem 'Aufenthalt in Leipzig her, fo gern denkt. Zugleich erklärt sich der berühmte Kouipouisl und BirtlioS, Herr van Becl- hoven, er werde eins feiner iieueflcn Werke einzig zum Acfteu der Tochter AachS im Brcilkopi-Härlelfchen Verlage hevaudgeben, damit bic gute Alle von Zeit zu Zeit Vorteil bavon ziehen mochte: wove» er auf so cblc Weise auf nwglistc Aeschleunigting der Herausgabe dringt, „dainit uns ja nicht diese Bach etwa früher stürbe, alS„jener Zweck erreicht würde. Friedrich Rochlitz. Areilkops u. Hörtel.' Tic Wiener Spender waren 2cule von 'Adel: Fürst Lobkowitz, die Grafen FricS, Wobna, Apvom), Schönfeld, Hardegg, Lerchenfeld, Flavigin) und die Aaroiie toivietcv, ESkeleS und Herz. TaS „gute Weib", die alle Regina Susanna Bach, ivar überglücklich. Am 20. Mai 1801 schrieb sic: „Atil Tränen der Freude empfange ich diese, alle meine Eewarluugcu weit übersteigeude ©imune. Keiner von ben Tagen, bic mir die Vorsehung noch schenkt, soll vergehen ohne bah ich bi cs er meiner Wohltäter uul innigem Tank gedachte. Vermischtes. • Die Mörbcrin Guincß. 21 uS 9lew • Port wirb geniclbct: Die amerikanische Polizei glaubt auf der opur ber Mörderin von Laporlc, Frau Guincß zu fein. Die eingehenden Nachforschungen in allen Teilen ber Vereinigten Staaten haben zu bem Ergebnis geführt, baß Frau Guineß sich nach Euro pa gcflüchtct hat, um Sicherheit zu ci- Ifliiflcn. Ferner glauben bic mnenlaNischen Behörben er* iDibedegtwoi zuständiger 61 bkvblichtet. »iW ll,r4' 5 ai 3«i[i p« f4 6«m’- »ib-V i »ij i"bet. gefunbe«- , DieDia feit eineni E «ar, ist ich ° rodeSuchche i Ein Ovs WlknabeBa ediiiiiblilerflhr schossen. Zum "o ist jetzt on§ bei uimitveficnb er Archiv fioliev Sxmlsm Citzimilssanle Architektenkong Könnet. Choleri indischen Vizek ßxpeditionckori Ein fiir im i Leid Onkf D Strasse Öon iigu ngsklo;! en Lichter Haff :icf)t zur Lech» i Gcldslrase bk. hatte,ich 5ta jetjens gegen fr- Ter bgeordnetenhch 'den sie biei to izeiloiniiiiffn h mc 3(ii!reijuiup ining bilbete i Gericht edfluie beiE • 1 einem L 8cn und dH, en. e.ain?ne,^ ^önfen^i'. ?Qn w‘. ?? hMta 0 y.^69 Q: vnteibfmj.. NotbtJ °lltt euch und fej ' ln hast 8(, ■ '-E'itteUbii;- uneistus fe^ n’t Gas jq, edungsvcij^ beider chtal fanji. m Bornhefe reienivald- > nitbruderei^ beitem '/ laut (,W nug vorbM. Müiin? 'all b(tL ül§ Sw Vft $9' Ätf ePl cht I« ('><< - »'•; e*6 -S-' »lt. ? Es ist lehriÄ ment, welch-!«' m viele sanier« iönlichkei', namli: llK 2lbeiW ei«ßJrtK jitett am wÄV- mSanfbadeil^ ler cüfie begt^ illcu laßen- eß. M'L L'Ä'L greije 3^, ben bis am ;. diese ToM-Z ,e kfjÄ IlKn5v* BreilkovI^ K Wiener" n>e7>! ! in 3Me, *** 'te: sfcjsg Sä- ijetlWj' gart* P$Pkb'd?M Fürst arbB < Äfe en. irt a. 9)1. L inten, Tic M , statt. Es ms n tiejenigenN erfolgt, ronkts Quästur tont de- PffM unö 1‘äbflgni ophie, Psych-l-p iben. beobachtet. Kleine Tageschronik. Onkel Georg* Suehan im 76. Lebensjahre. e BL'» K51/08 04270 Gießen, den 19. Mai 1908. B7,s K50/08 - r<;Ä. Oeffentlidhe Boden- Sitahlspähne, [2644 wachs etc. fl Job. Valltant Remscheid. Feldstecher 3183 Jagdgliiser Operngläser Brillen und Pincenez sowie alle anderen optischen Artikel empfiehlt in größter gleitet war, richtete am Sonntag int Bezirk Tarnopol sehr großen Schaden an. Saaten wurden vernichtet, Bäume entwurzelt, Gebäude beschädigt und Dächer abgetragen. In Cho- dacskow wurde ein Mann getötet, fünf Männer wurden durch einen vom Sturm umgeworfenen Wagen schwer verlebt. Unterschlagung. Der Wiener Hof- und Gerichtsadvokat Dr. Emanuel Quittner ist nach Unterschlagungen und Wcchscl- fälschungcn, die sich zusammen auf mindestens 800 000 Kronen belaufen, flüchtig geworden. S e l b st m o r d. In W i l b e l m s l) a v e n hat sich ter Leutnant zur See, Rotenbevgcr, vom Linienschiff 'Preußen, erschossen. TaS Motiv der Tat ift unbekannt. Raubmord. In Bad Livik in Ungarn wurden der Ben- sionSinhaber Krähler und das Ehepaar Pavlicek unter dem Verdachte verhaftet, einen Preußen namens Michel, ter angeblich in München 38 000 Mk. unterschlug und nach Lipik flüchtete, vergiftet und beraubt zu haben. Tod in den Bergen. Von Les Plans oberhalb Dex aus, suchte eine Bergsührerkarawane seit Samstag nach den Leichen ter seit d'in 22. 3-cbvimv vermißten Skiläufer Böhm- Bern und Otto Mep er-Pforzheim. Die Leiche Meyers wurde am 17. Mai gefunden, die Leiche Böhms dagegen noch nicht. Ta die Leiche Meyers keine äußeren Verletzungen aufweist (sie war an einen Felsen angelehnt und sehr gut erhalten), so ist anzunehmen, Meyer sei der Stätte und der Erschöpfung erlegen und nicht in einer Lawine umgekommen. — Am Sonntag stürzte von dem hohen Sol stein bei Ziryl bet 25 jährige Geschäftsreisende Jäger beim Blumensuchen über eine Felswand; er war sofort tot. Eine folgenschwere Explosion hat sich gestern Mittag kurz nach'11 Uhr auf dem allen Schießplatz des Krupp'schen Werkes in Essen ereignet. Eine Geschoßkiste flog plötzlich in die Lust. Zwei A r b e i t e r 'w u r d e n getötet, acht schwer verletzt. — Beim Bahnhoisbau in Wittlich hat sich eine schiverer P u l ve r- explosion ereignet. Eniolge der Unvorsichtigkeit der beim Bau beschäftigten Kroaten flog ein fünszigpsündiger Pulversack in die Lust; sieben Arbeiter wurden s ch iv e r v e rletzt. Müller'schc Badeanstalt. W a s s e r w arme mittags 12 Uhr gemessen 15° Teig-Seife. Märkte. \ r. Hungen, 18. Mai. Heute fand hier Ferkelmarkt statt, desien mäßig starker Aiistrieb in kurzer Zeit ausverkaust war. Ohne lange zu handeln, wurden für zehn Wachen alte oerfel 60 Mk. das Paar verkauft, geringere gingen verhältnismäßig teurer zu 54—56 Mk. ab. Der Markt fing um '/,9 Uhr an und war um 7,11 Uhr völlig geräumt, zumal da die Landivirte nach ihren“ äebearbeiten eilten. Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hessen am Mittwoch, den 20. Mai: Heiter, Trocken. "Hach elmas wärmer. Donnerstag, den 21. Mai 1908, nachmittags 3 Uhr werden aus hiesigen Ortsgericht die vor dem 'Hamen des Earl Graf und Ehcjrau geb. Gabelln stehenden Grundstücke: 1/642=20 qm Hofreitc in der rtaplansgasse, 1/641 —104 qm -Hofreite daselbst, öffentlich meistbietend versteigert. Gießen, den 6. Acai 1008. Gr. Ortsgericht Gießen. Gros. F Zum Einweichen^ und Äuskochen^dete Wäsche ’ v.e r w end en Kartoffeln scinste Speise- u. Salatkartoffeln empfiehlt zu den billigsten Tagespreisen 1004 I. Hankel, 'Jicucn Baue 7. Telephon 612. Ratten, Die Beerdigung findet Mittwoch, 20. Mai, nachm. 3 Uhr vom Tra strasse 80 aus statt. fi 0 handel. Reichsbank-Auswcis. Tie Kräftigung des Status in der zweiten Maiwoche hält sich annähernd in vorjährigen Grenzen. Ter Wcchsclbcstand ist um 14.16 Mill. Mk. zurück- gegangen, während er i. V. nur 4.23 Mill. Mk. verlor Der Lombard ermäßigte sich um 1.39 Mill. (i. V. 2.63 Mill. Mk.) und der Effektenbestand ist um 34.28 Mill. Mk. (auf 106.86 Mk.) reduziert: in der vorjährigen Parallelwoche ermäßigte er sich nur um 9.22 Mill, aus 98.72 Mill. Mk. Die sonstigen Aktiva, die i. A. um 10.56 Mill. Mk. zurückgegangen waren, haben sich diesmal um 7.17 Mill. Mk. erhöht: er dürfte auzunehinen sein, das; dies durch die zinsfreien Vorschüsse auf Goldimporte veranlaßt wurde. Die Vermehrung der Depositen um 66.77 Mui. Mk. entspricht annähernd der vorjährigen mit 64.12 Mül. Mk., ebenso die Erhöhung des Metallbestaudes um 38.15 MUl. -’-ü. mtttclt zu haben, daß sie sich auf dem Dampfer „Tama' der Hamburg-Amerika-Linie von Galvestone nach Hamburg eingeschifft hat. • Mysteriöse Todesfälle. Am Sonntag vormittag durcheilte die Südoorstadt Dresdens die Kunde von einer blutigen Studentenaffäre, die sich dort abgespielt haben sollte. Der russische Student Andreas Tsowleowsky war in einem Zimmer der ersten Etage, wo sein Freund, der 31 Jahre alte Russe Watschinosky wohnte, tot aufgefunden worden und zwar mit einer Schußwunde in der Herzgegend. Es soll bei einem Zechgelage zu Streitigkeiten gekommen sein, über deren Verlauf und dem schließlichen tragischen Schluß dieser Szene sind die Erörterungen noch im Gange, doch scheint cs fest zu stehen, daß eS sich ent- weder um einen Selbstmord oder um ein sogenanntes amerikanisches Duell handeln dürfte. — In Wach - witz in der Nähe des königlichen Parkes, wo der sächsische Hof gegenwärtig residiert, wurde am Sonntag früh der französische Lehrer der königlichen Kinder, durch Messerstiche verwundet, im Hofe liegend aufgefunden. Das Gerücht, daß em Naubanfall auf den Verletzten ausgeführt worden wäre, ist jedoch durch die Feststellung widerlegt worden. Vielmehr dürfte es sich um einen Racheakt handeln, der aus einem Abenteuer entstanden ist. Von zuständiger Seite wird über den ganzen Vorfall Stillschiveigen Tedles^B^eä^e. Am Sonntag mittag 12 Uhr entschlief sanft nach schwerem Leiden unser treubesorgter Vater und Grossvater, Schwager ”~z1 (39.84 Mill. Mk ). Der Notenumlauf ist um 60.18 Mlll. MN (55.27 Mill. Mk.l zurückgegangen und die Notenreserve erhöhte sich von 30.28 Mill. Mk. auf 140.59 Mill. Mk., während sie in der vorjährigen Parallclwoche von 724 Mill. Mk. aus 111.03 Mill. Mk. gestiegen war. Welche Einwirkung dieser Auswels auf die Entschließungen der Reichsbank wegen der Diskontherabsetzung haben wird, läßt sich nicht sagen. Tic Diskontpolitik der Retchs- bank ist nach wie vor äußerst zurückhaltend. _____ Donnerstag, b. 21. Mai 1908, nachmittags 3 Uhr, werden die den Eheleuten Carl Gras und Ehesrau geb. Gobelin vor Namen stehenden Parzellen der Gemarkung Gießen: 1/642—20 qm .Hofreite in der NaplanSgasse, 1 641 -104 qm Hofreite daselbst, öffentlich meistbietend aus hiesigem Ortsgericht versteigert werden. Es kommt hier nur die dem Carl Graf zustehende ideelle Hälfte zur Versteigerung. Gießen, den 6. Mai 1908. Gr. Ortsgericht Gießen, (tf r o s. Enthaarungspulver .Hin" wirksames Mittel gegen lästige Haare wie Damenbarte usw. (jäermania Drogerie, Carl Seibel. [2722 Bttiisieiüsilksirbe über Nacht hart trocknend Wliislachrbe *V° sofort trocknend. Ölfarben, Lacke, Pinsel. Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Verluste unseres lieben Heinrich Rühl sagen herzlichen Dank. Tic trauernden Hinterbliebenen. Frankfurter Apfelwein Gebrüder Bertha Bahnhofstraße 27. la19/? Grignial-DvahtmeLdungeti. Berlin, 18. Mai. Der zurzeit rund 120 000 Sänger umfassende „Deutsche Sängerbund" wird im Monat September in Berlin einen außerordentlichen Sängertag abhalten. Wien, 19. Mai. Die österreichischen Flach S- spinner und Leineweber beschlossen, eine Produktions-Einschränkung vorzunchmen, um die Preise auf der gegenwärtigen Höhe erhalten zu können. Prag, 19. Mai. Die Teilnehmer einer von der nationalsozialen Partei e i n b e r 11 f c n c u Versammlung zogen nach Schluß der Versammlung zur Hauptpost, um zu lärmen. Die Menge, die inzwischen auf 4000 Mann angewachsen war, begab sich sodann zum neuen deutschen Theater, wo sie die Fensterscheiben einwarfen. Tie Polizei wurde, als sie einschreiten wollte, mit Steinen geworfen, so daß mehrere Polizisten verletzt wurden. Auch einige Nevolverschüsse wurden aus den Reihen der Demonstranten abgegeben. Schließlich gelang es, die Menge zu zerstreuen. London, 19. Mai. „Morning Leader" meldet aus Tanger, gerüchtweise verlaute, daß ein neuer Zusammen- st 0 ß zwischen spanischen Soldaten und französischen S p a h i s stattgesundcn hat, wobei drei Spanier, darunter ein Kapitän, getötet worden seien. Die Diakonissin E l s a M ö l l e r , die vor einigen Tagen seit einem Spaziergange im Essener Stadtwalde vrschwunden mar, ist jetzt als Leiche nu§ der Ruhr gelandet wordeit. Die Todesursache ist noch nicht nnfgeflört. Ein Ovser der Schundliteratur. Ter 13 jährige Schulknabe Bahnsen in Neumünster, überreizt durch das Lesen von Schundliteratur, hat sich in ©egemunrt seiner Schulkameraden er- ^ü,lony m K 0 nitzer Mord. Ter Arbeiter Richter aii§ Könitz ist jetzt aus der Hast entlassen worden. Seine Aussagen sind als unzutreffend erwiesen. . f . r Architekten - K 0 ngreß. In Anwesenheit zahlretcher hoher Staatswürdenträger wurde in W i e n gestern vormittag un Sitzunassaale des Abgeordnetenhauses der achte mtenmtionnle Architektenkongreß durch den Minister des Innern, v. Bienerth, rrösfnet. Einem Telegramm vom 16. b. M. zufolge, das vom indischen Bizeköiiig eingetroffen ist, sind 27 Soldaten des englischen Ervedilionskorps an der Grenze Afghanistans der Ehalera erlegen. Gin furchtbarer Orkan, der von .vagesichlagen be- VaHM’s Patent-Oas-Etodeöfere und aütomat ^eisswasserapparate Grösste und bedeutendste Special-Fabrik für Gas-Badeöfen, verkauf nur durch did tostallatisnsgoichäfte. - Katalog kostenlos und portofrei. Versteigerung. 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Nur die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden 9242 63 307 501 673 83 722 i0-179 501 855 [500] 909 [500] 24 66 11012 75 172 763 93 854 93 1 2021 87 153 613 1 3070 116 27 [1000] 415 [1000] 748 79 825 948 [500] 14139 84 291 405 692 luu 890 15038 206 65 96 336 595 96 646 761 893 920 32 18177 [500] 219 436 43 795 843 93 94 903 72 SO 17044 2o6 431 55 656 [1000] 18116 40 [500] 251 373 548 677 713 891 Nummern in Klammern beigefügt. (Ohne Gewähr.) ‘ (Nachdruck verboten.) O 243 "9 526 63 [3000] 97 766 935 1220 307 893 2039 70 100 32 231 [1000] 59 669 772 87 826 67 965 3046 287 344 601 4176 212 341 426 790 849 95 5010 98 119 207 323 23 6074 187 523 60 [500] 867 999 7017 93 219 310 99 8’6 41 8057 120 75 324 [1000] 555 636 [3000] 832 129100 7 4 675 710 949 941 13 1 082 130029 78 79 328 33 o2j 53 650 793 gB8J{X[jgj 412 . 219 89 [10001 538 ?1S [1000] 13200- 63 -51J. 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Kl. 218. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 18. Mai 1908. nachmittags. Kur die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. /' (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 341 43 406 653 87 950 75 1105 74 215 [1000] 682 809 2054 [1000] 135 [3000] 99 441 978 3153 337 [500] 454 643 40’2 33 141 423 [3000] 715 5014 245 46 67 75 79 365 70 494 660 SOI 42 621t [500] 467 (1000J 577 671 7158 377 547 630 771 [3000] 843 906 23 24 52 8031 155 409 54S 647 9037 89 146 332 55 833 96 913 79 1Ö010 505 639 741 82 110’0 43 721 893 95 925 12041 [500] 79 190 266 493 500 684 878 89 9’9 62 13163 355 516 914 14164 347 479 51-1 [500] 865 92 8 15063 [1000] 192 202 499 776 S05 64 16053 145 270 508 64 694 850 17028 136 47 96 326 401 26 77 6’8 51 915 82 18469 10’81 4S7 2O032 82 490 [500] 738 41 51 60 21035 141 58 313 33 49 604 SOS 23 927 87 22279 [1000] 394 434 35 633 719 22 35 820 23161 404 8 691 714 24163 305 466 [1000] 553 912 2 5006 2 7 66 178 909 2 6030 847 88 413 49 511 27 694 871 904 27036 107 43 267 3’3 28005 129 80 [3000] 231 372 624 379 292’8 [500] 449 98 633 30023 189 274 338 501 8 637 811 996 [3000] 31005 187 [500] 222 [500] 497 557 885 3 2015 68 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287002 119 221 59 562 607 700 (5001 Berichtigung: In der Liste vom 16. Mal, vormittags lies 2816S0 statt 251680 > - ' - " o ■ er 5 ÖOs i5§, s toS S1’ § s KtzbK'S ZI §'S ^S'g'2' fi to’CB _H —'TO o»« — B — ■r ;sr 2$% Ei = =S — S * 2 (ito — e — F§-° Pc? S3. «?u SZ*^ » p. 2L^ 3? er o r;- 2-f p B rV-T. vuA » ='to ° ~ pr d p. c A 2"«v es* cs er tojiv o-to (35 2 «Tu a* «-» — .E'cB o co » E ‘to= to c. 9? er» — d' es f.. to - er ?.. 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