Nr. 2 Erscheint lägNch mit Ausnahme be« Sonntag». unter ihnen fordern. Um die armen Tiere wenigstens so viel wie möglich vor dem junget tobe zu bewahren, sollte man überall, ivo es angängig ist, Futterplätze errichten, die je mit wenig Kosten verknüpft sind. x Aus dem Ohmtal, 2. Jan. Das neue Jahr hat mit einem außerordentlich starten Frost begonnen. Die Ohm ist zugesrorcn, eine Erscheinung, die nur in den kältesten Wintern austritt. Die der eisigen Nordluft ausgesetzten Fenster der Wohnstuben sind nicht eisfrei zu bekommen. tyuui itu.u, v. oltke : Ich will noch einmal erklären, warum ich meinen Abschied genommen habe. Als ich den Artckel^ erbringen. Teilweise begründet wird der Vorschlag von der Post- vcrwallung damit, daß die Telcphoneinnahmen mit dazu dienen sollten, das Mind ererträgn iS aus den Tele- gram mg e bü h re n auszugleichen; aber was würde da die eine Million wirklich nützen, und das Mindererträgnls könnte doch wohl auch nach wie vor onS den sonstigen^hohen Uebev* schlissen der Postverwaltung gedeckt werden. L-o aber stellt sich die von der Postverwaltung in Aussicht genommene Reform der Telephongebühren als eine arge Belästigung für die Abonnenten dar, und Handel und Industrie hätten ganz beträchtliche Mehraufwendungen zu machen. Eme solche Taktik ist nicht vom (Leiste des Fortschritts diktiert und mutet seltsam an in einer Zeit, in der der Kaiser das bekannte Wort gesprochen, »die Welt steht im Zeichen des Verkehrs". Es wäre dringend zu wünschen, daß eine zum 7. Januar einberufene Konferenz von Interessenten der Reichspostverwaltung den Standpunkt gehörig klar macht, und diesen „Reform-Entwurf" einer gründlichen Reform unterziehe. Die „Giehener ZamiUenblStter" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kcetsblatt für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Leit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Exvedition und Druckerei: Scbul- straße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion: 12. Tel.-Adr^ An-eigerGießen, Ans Stadt ttiiO Land. Gießen, 8. Jan. 1908. ** Ordensangelegenheit. S. K. H. der Großherzog haben dem Rob. Schlieper, Generalsekretär des Deutschen Sport-Vereins zu Berlin, die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des von ihm vom König von Preußen verliehenen Roten Adler-Ordens 4. Klasse, des ihm vom Großherzog von Mecklenburg ^Schwer in verliehenen Ritterkreuzes 1. Klasse des Greisen^Ordens und des ihm vom König von Schweden verliehenen Ritterkreuzes 1. Kl. Andere Kostv^wattung. Unsere Post erfreut sich im allgemeinen großer Beliebt- , heit und ein Teil ihrer Einrichtungen kann gerade Muster- i gültig genannt werden; wenige Beamte haben sich einer , solchen Popularität erfreut, wie SlaatSsekretär Stephan, dessen ( Name sogar als volkstümliche Bezeichnung für die Post- . beamten selbst schließlich gebraucht wurde. Die Postverwallung betrachtete eS bisher stets als ihre vornehmste Aufgabe, dem Verkehr zu dienen und ihre Einrichtungen auf seine Inter- essen zuzuschneiden. Nach dieser Hinsicht wurden gerade unter einem Generalpostmeister die größten Fortschritte gemacht, der nicht Faehmann war, aber — so viel er auch sonu namentlich in seinen späteren Aemtern angefeindet worden sein mag — stets ein Auge für daS praktische Bedürfnis hatte und diesem gerecht zu werden suchte, und das war Herr von Po^lnclski. Nach ihm kam wieder ein Fachmann an die Reihe, Herr Krätke, von dem man noch mehr erhoffte, zumal er sich weit in der Welt umgesehen hatte, aber gerade unter seinem Regime ist in der Postverwaltung ein kleinlicher und bureaukratischer Geist eingekehrt, dec den gerade auf diesem Gebiete so notwendigen großen Zug vermissen läßt. Obwohl die Post ganz beträchtliche Ueberschüsse abwirft, kann sie noch immer nicht genug bekommen und bezeichnend wak die im Vorjahr erfolgte Beseitigung der Zweipfenuig-Poslkarte für den Orts-«.Nahverkehr, die seinerzeit ausdrücklich im Hinblick auf die Beseitigung der Privrtpost eingeführt worden war; allerdings hat diese Maßnahme durchaus nicht den erwünschten Mehrertiag gebracht, man unterließ eben wenn irgend möglich die Mitteilung oder bediente sich des Telephons, deffen Benutzung dadurch, namentlich in größeren Städten, eme beträchtliche Zunahme erfuhr. „Dieses war der er|ie Streich, doch der zweite folgt sogleich". Schon feit längerer Zeit munkelte man davon, daß die Postverwaltung daran gehen wollte, eine „Reform, der Telephongebühren in die Wege zu leiten, angeblich um den mehrfach un Parlament verlangten Ausgleich zwischen Stadt und Land herbeizuführen. WaS bei derartigen „Reformen" herauskommt, weiß man zur Genüge, stets ist eine jolche mit einer erheblichen Verteuerung verbunden, und so and) diesmal. Die Zahl derjenigen, die auf Grund des kürzlich offiziell mitgeteilten Entwurfes eine Verbilligung ihrer Telephongebühren erfuhren, und auch daS platte Land, sie kommen unter den neuen Bestimmungen kaum besser weg. Die Einführung einer Grundgebühr anstelle einer Pauschgebühr wäre an sich ein Akt der Gerechtigkeit, aber der in Aussicht genommene Preis eines einzelnen Gespräches von 5 Pfennig ist ganz enorm, zumal die Grundgebühr nicht mehr auf die Zahl der erfolgten Gespräche zur Anrechnung kommt. Verständlich wäre all dieses, wenn das Telephonwesen nicht rentierte, aber nach dem eigenen Geständnis der Postverwaltung liefert es einen jährlichen Ueberschuß von 10 Millionen und die neuen Gebühren würden höchstens ein Plus von einer Million herausgegebenen Patentschriften über die seit dem 1. Juli 1877 erteilten Patente. Die Auslegesteste ist gcöiinct an den Wochentagen von 10—121/3 und 3—5V2 Uhr (Sarnstagmitt-ig ausgenommen) und kann ton jedermann unentgeltlich benutzt werden. Durch diese Einrichtung soll jedermann Ge egenhcit gegeben werden, sicl) über den Inhalt von Patenten zu unterrichten. Um auch auswärts wohnenden Personen die Einsicht der Patentschriften zu ermöglichen, ist 'die leihweise Abgabe eiserner Nummern auf Türsere Zeit gestattet. Die neu er,cl-einenden Patentschriften werden den Aus.egestetlen in emwöche'ttüchen Zwischenräumen überwiesen und rem Publikum alsoarn nach ihrem «Lrschcinen zugänglich gemacht. , M, £ 1 e Verkehrsstörung aus der Biebertal- Bahn gibt einigen Lesern Veranlassung zu folgendem S. n. H. Berlin, 31. D^ember. \ Jusrizrat Seiko, der Vertreter des Nebenklägers: D«r Reinheit des Grafen Moltke steht so fest, daß die flammendstem Angriffe wirkungslos zerfallen müssen. Herr Harden hat ntmfc nur begeisterte Freunde, sondern hat auch begeisterte p-einde, die uns sehr viel Zeug zur Verössentlid>ung zugetragen haben. Ww haben dieses Material weder veröffentlicht, noch sonst benutzt. Wir haben in dieser Richtung keinen Finger gerührt. Von dcntz Vorwurf der Homosexualität ist "Mn Schatten übrig gemieden. Eine unglückliche Sundstut von Schmutzliteratur überschwemmtv das Land und vergiftete bie Heranwachsende Generation. ,u.refef Schuld kann Herr Harden nicht von seinen Lioasckwtzen ichuUelu. Herr Harden wird die Geister, die er gerufen, nickst los. Wehe dem, von dem das Acrgernis kommt! Die Harden',chen AngriNS waren ton tödlichster Tragweite, sie suchen an Tödlichaut chrcs gleichen. Die Behauptung, der Kaiser sei in den Briesen der streunde „Liebchen" genannt worden, ist in den Abgruno der Lächerlichkeit gefallen. Es war ein harmloses Wort, das die, alte Gräfin PourtaleS auf den alten kaiserlichen öerrn an-», wendete. — Herr Harden rvendet jetzt Jnlerpretationötunste an. Er arbeitet mit verhüllten Vorwürfen, die um jo schlimmer wirken. Ten guten Glauben gestehe ich Herrn Harden gern zu. Es wäre ja ein Abgrund von Ruchlosigkeit, wenn der gute Glauton niajt öa wäre, wenn die vergifteten Waffen mit bewußter -Jige geführt worden wär em Wenn Fürst Bismarck von Kpnäden sprach so hatte er keinen sexuellen Nebensinn. Er kannte den imihren Smu des Wortes wohl nicht, denn er war wohl em großer istaatsmann, aber sicherlich kein großer Philologe. Wir könnten über Frans 0. Elbe die Schale unseres Zornes ausgießen. >r tun es Nicht, weil eS eine kranke Frau ist. Wir haben ihre Gehemmte, dm Geheimnisse ihres Ehebettes nicht hier ans Licht gezogen. Möge endlich die unheilvolle Frucht verdorren, die die,er Drachen,aat entsprossen ist. CS war ein erhabener Augenblick, ach dies Schwester dcS Grasen, die Gräsin Tanbelniann, ihr Zeugnis 1 MC ben Bruder abgab. Wetterharten Mannern standen d.e Trauen in den Augen. Und den so geschilderten Mann suchte man als stari- kakur, als weibischen Jammerlappen hinzustellen? Dreien Mann, der eS ertrug, daß sein W-ib wie ein Raubvogel ihre Italien in seinen Arm schlug, der es nicht über sich gewann, bie Schande seines Weibes seinem Rechtsvertreter zu offenbaren. Seinen Namen hat man zu einem Spitz- und Ekemamen auf den Scraßen Berlins gemacht. Wer remer ist alö die,er Mann, der habe die Stirn und stehe auf! Zum Strafmaß wollen wir und müstautzern. Selbst das Leid dieser Tage hat in der Seele des Gca.cn nicht den Daß gereift, uito ich habe mich bemüht, [einen Spuren zu folgen. Ich habe aber die Empfindung, datz mast bloß der kämpfende Journalist sich feines Journalismus, sondern auch wir viel geschmähten Anwälte des Rechts uns einen gewi„en Pattw- lismus rühmen dürfen. Dieser Patriotismus lodert m hoher, Freude aus, daß endlich d»ie tolle und ungetrübte Sonne des Rechte über den Wirrsalcn dieses unlstiloollen Prozesses au.zugehc-u sckieint, die ©cime eines neuen Jahres, weläst den Glanz des alten Namens Moltöe rokocr Ijcrftetlen wird. Ich bin ber Ueberzeugnng, daß die Tat, die wir Isier im Dienste dec Ger echtigkeit verrichtet haben, uns deriimlcinst tont Vaterlande gedankt werden wird. Denn wir haben bie Ehre dcS deutschen NamcnS, die Ehre des deutschen Mannes- tunis, die Ehre eines Mannes, der fein Blut surS Vaterland faiuf dem Schlachtftlde vergossen hat, wieder yergo-,' stellt. Tas Gute dieses Prozesses aber ist, daß man in Zutun,d jedem Rauner und Flüsterer, jedem Hintcrtrcptonloltortcnr, der nachher von nichts weiß, der nichts gesagt haben will, entgegen^ rufen wird: Tn lügst! . , Graf Kuno v. M 0 l t k e : Ich will noch einmal erklären, toa* Schmerzensschrei: Sebou wieder tritt die Ohnmächtigkeit der Biebertal- sayn in vollem Glanze nn5 Tageslicht. In bcrrlicbcm Fcsmewand lieg, unier mütterliches Land; einen Tag hat e5 nur geschne" "" ../eoe. Kmd kann noch Slimden Weges vaiüe'e", aber trotzdem bau oie Biebe'lal'Bahn nut der Hohe von toleiberg z-un Spott nllet Vorüber, gehenden. Sille Arbeiter, hic in Gießen und Umgegend taug stnv, mußten die Reise zu Fuß znrüellegen. So kam es, daß eiii’flc luiige Bergleute, die sich bet Gastwirt Stork etwas erwärmt Hanen, das Züglein mitnelunen wollten; aber zum größten Eistauu"n war? angefroren und wird auf absehbare Zeit nicht wegzubrn'gen >em, beim die Rotte ist in kurzer Zeit mehr wie einmal am „2lbeuo- stein" gern.len und hat Petroleum geholt zum Austauen. Wann wird Abbitte geschassen werden? ** Weihnachtsstern. Eine neue eigene Kultur hat der Kunftgärtner F-riedrich Georg noch im allen Jahre auf den Blumen markt gebracht. Es ist dies die Poincettia pulcherrima, ober Weihnachlssteril genannt. B.si-er bezogen unsere Gärtner die wund'Uvolle eigenartige Saisonpfrunze, bie sich als Zimmer- schmuck rca)t banfoar eriveist, aus der Riviera, ton wo bereu Versand von Hunoerttausenden ton Stengeln vom 15. diovember bis Ende Januar besonders nach den deutschen Großstädten erfolgt. Herr Georg hat einen Versuch gemacht, den Wvihnach^s- lern in seinen Gewächshäusern am Rodberg zu zielen und damit über Erwarten Erfolg gehabt. Herr G-wrg will die Kultur der Poincettia als Spezial-Kultur ansnehmen. ♦* Tie friedliche Taube. AuS unferm Leserkreise berichtet man unS: Ich batte nach dem Mittagessen für die Stare den Knochen eines Kalbskoteletts auf ein unter meinem Fenster bcfinbliclsts flaches Dach geworfen, aus dem auch sehr häufig eine Anzahl Tauben ans der Nachbarsckwft zu Gast sich ein- stellen. Kaum hatten sich zwei Stareiimätzck-en um den Knochen zu tun gemacht, als auch ein junger Brieftaubentäubench auf >er Bildflache erschien und mit aufgehobenen Flügeln bie hungrigen Konkurrenten verjagte. Die Taube schickte sich an, bie restlichen Fleischfasern aus dem Knochen herauszupicken. Die Stare waren schreiend auf einen nahen Baum geflogen, und machten mehrere Versuche, die Taube zu verjagen. Mutig setzte sich der Täuberich jedesmal zur Wehr, wobei es die Angreifer ängstlich vermieden, einen ernstlichen Vorstoß zu unternehmen, 0 daß die Taube zwischendurch sich immer wieder an dem Zknochen zu tun machte und erst davon abließ, als ich ihr eme Hand voll Erbsen hinwarf. Solange die Taube auf dem Dache sich befand, wagten die Stare sich nicht an den Knochen heran. (:) Queckborn, 1. Jan. Mit dem Bau der neuen Bahnstrecke Lich-Grünberg planen die beteiligten Gemeinden zugleich bie Einführung der Feldbereinigung ihrer Gemarkungen. Nachdem vor einiger Zeit bereits Lich die J-eldbereini- gung beschlossen, hat sich auch in unserer Gemeinde bie nötige öahl ber Grundbesitzer dafür erklärt, so daß im Frühjahr bannt begonnen wird. In Ettingshausen und> Nieder-Bes- sing en ist die Einführung ebenfalls ziemlich, sicher, die Verhandlungen schweben noch. Da die Feldbereinigung gleichzeitig > mit dem Vahnbau ausgeführt wird, so stellt siv sich erheblich ^^'Ruppertenrod, 2. Inn. Unsere Gemeindevertretung hat oen Bau eines neuen S ch u l h a u s e s be» chlossen, das aus -wei Schulsälen und zwei r!ehrerwoh- nungen bestehen soll. Wie sehr dieser Bau ein Bedürfnis ist, erhellt daraus, daß in der Lberl'lasse mit <2 Scyulcrn auf ein Bnb nur ca. 1 Kbm. Luft kommt, wahrend das gesetzliche Mindestmaß 3Kbm. verlangt. Unserer Meisschul- >eHörde gebührt Dank und Anerkennuny, daß sie mit den alten, den modernen Anforderungen nicht entsprechenden Schulräumen aufräumt und an ihre Stelle zweckdienliche Neubauten errichten läßt. q Laubach, 2. Jan. Heute morgen wurde am Ausgang der Stadt nach Wetterfeld zu der öbjährige K. B a u e r» eld erfroren aufgefunden. Bauerfeld hat die beiden Feldzüge 1866 und 1870 mitgemacht, fein Name ist auf dem hiesigen Kriegerdenkmal verzeichnet. Er war früher ein tüchtiger Schuhmacher, hatte sich aber nach den Feldzügen stark dem Alkohol zugewandt. Im Sommer war er auf den Bauernhöfen m der Wetterau als Taglohner beschäftigt, kam aber immer zur Weihnachtszeit hierher, um ein Almosen zu erheben, das gewöhnlich in Alkohol um- gesetzt wurde. Er wird in feiner Heimat nun zur letzten SiuMtätte gebracht werden. — Die Erkrankung einiger W- qlieber des Hanauer Stadttheaters hat eine Aenderung in dem Programm notwendig gemacht. So wird morgen Maria Magdalena von bcbbel gegeben, während für den 1 April R. Beuedix' „Die zärtlichen Verwandten" borge» Äet ter selb, 1. Jan. Einen originellen Neujahrs wünsch leistete sich gestern, abend ein nut dem Zug 5 iß Uhr mitfahrenwollender Passagier an unserer Haltestelle, der folgenden Wortlaut hatte: . „ Neujahrswunsch eines Reisenden 1 n Wetterfeld. O Bahnverwaltung, herzig gute. Nimm weg die offene Bretterbude, Schaff' Schutz für Kält' und Sonnenglut, Gelt teuerste, du bist so gut Eben schlägt's erst 5 mal von dem Turm, Wie schrecklich pfeift hier Wind und Sturm. Wer reibt mir bie erstarrten Glieder? Hier steig ich ein wohl niemals wieder. -d Aus der Wetterau, 2. Jan. Nachdem seit ca. 14 Tagen' der höhere Vogelsberg sein Wmterkleid angelegt, hat auch die Wetterau vor einigen Tagen Schneefall erhalten, der auf dem trockenen Boden festen Fuß. fasien tonnte. Allenthalben erschallt Schlittengeläute und die wörtlichen Wuiter-Ver- gnügungen treten in ihre Rechte, p-ür unsere Fluren kam der Schnee gerade recht, denn schon; torftcr Ifatte sich h^ttge Mlle eingestellt, die den Saaten gefährlich zu »verdcn drohte, und die auch gegenwärtig noch anhält. Jetzt haben die durch den mflbcn Herbst recht üppig^gewordenen Saaten ledoch eine schützende Decke, die sie vor Frost bervahrt. Für uniere ge- liebcrten Sänger in Wald uitb Flur ist mit oem Schneefall . / • .f. .. . J. ... tl ft»» 1t VH 1 Hl* tzZictzener Strafkammer. ) Gießen, 81. T ez. Ein Uuverbesterlit.er. Im letzten kommet war der Dienstknecht I. F. au3 Tannn bei einem Landwirt in Massenhcim beschäftigt. Er entfernte sich heimlich und nahm einem Milkuecht em Paar Schuh- mit. Bei seinem Weggang sah er einen Landwirt, bei dem er früher in Arbeit gestairden hat. Hierbei schoß ihm ber Gedanke durch den Kopf, noch schnell ein Geschäft zu machen. Er ging zu der Frau des Landwirts und schwindelte ihr vor, ihr Mann habe iyn wieder gedungen und ihn beauftragt, bei ihr das Mietgeld in Höhe von einer Mark zu erheben. Tie Frau gab ihm das Geld, womit er verschwand. Es erging gegen ihn Anklage wegen Diebstahls und Betrugs. Einen großen Teil eines Lebens hat er ivegen solcher Straftaten in Gefä.ignisien und uchihäuscrn zugebracht, weshalb ihm auch mildernde Umstände versagt wurden. Wegen des Betrugs wurde eine Zuchthausstrafe von einem Jahr und 150 Mark Geldstrafe an gesetzt, bet Diebstahl sollte mit der Minimalstrafe von drei Monaten Gefängnis geahndet werden, die in zwei Monate Zuchthaus umgenxmbelt mit einem Monat ausgerechnet wurde. Weiler mürben ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf 10 Jahre aberkannt und ein SJtonat Untersuchungshaft ungerechnet. Teure Frstdraten. Zu Weihnachten 1905 kam der Taglöhner I. Sch. aus Steinfurth zu der Frau des Fuhrmanns A. St. zu Friedberg unb veranlaßte sie, mit ihm vor die Stadt zu gehen, wo ein Bauunternehmer Stallhasen in einem Verschlag ter gebt acht) hatte. Sck). tötete fünf Stück, die in bie Wohnung bet Frau St. gebracht wurden. Dort wurde sofort einer zubereitet und gemeinschaftlich verzehrt; die andern vier wurden geteilt. Da die Sache glatt verlies, sahen sie sich auch im folgenden Jahre nach einem billigen Weihnachtsbraten um und zwar wurde da auch der Ehemann St. zur Hilfeleistung zugezogen. Wahrend Frau St. Wache stand, brachen ihr Mann und Sch. das Gartenhäuschen eines in der Vorstadt wohnenden Taglöhners auf und entwendeten ebenfalls fünf Hasen, mit denen, genau so verfahren wurde wie im Jahre zuvor. Während den biestährigen Weihnachtsfeiertagcn hatten sie Gelegenheit, die ihnen zugegangene Anllageschrist zu stuoieren, statt den Hasenbraten zu verzehren, unb zwar Sch. im Arrcsthaus hier, da er rückchlliger Dieb ist. Dieser erhielt wegen eines einfachen und eines fcijivercn Diebstahls sechs Monate Gefängnis;, Frau öt. megen der nämlichen Vergehen drei Monate und fünf Tage, wahrend St., der sich nur an dem schweren Diebstahl im letzten ^ah-re beteiligt hatte, drei Monate bekam. Dem Sch. wurde em,Monat Untcrsiühungshaft angerechnet und es erfolgte die Aushebung des Haftbefehls. ; Sioziß Karsen. des Wasa-Ärdens erteilt. ** Lanoeshypothekenbank. Der Beamte der Landeshypothekenbank Hermann Edelmann au8 Darmstadt wurde zum Assistenten bei dieser Bank ernannt. ** Ein Chambord-Kämpfer t- Einer der 54 iää oruysÄS'Ä Färbermeister Jakob Marfilius. Er starb in seinem 59. Lebensjahre zu Newyork. . **Bei den Kämpfen um Casablanca m Ma- tofio ist, wie erst jetzt bekannt wird, °uch^>n lunger Heste, Hubert P j e i j s e r aus Oisenbach, gefallen. Er war Soldat im 1. Regiment der fränkischen Fremdenlegion. und ist, wie iCht bic iran^ösisckie Militärbehörde seinen Angeyorigen nut teflt, am 13. Oktober im Hospital von Casablanca' S^ben. SS'li L-b-n zu kämpf« unb Hmigcr unb Katie werden viele Op.er Zweites Blatt 158. Jahrgang Freitag 3. Januar 1908 d A ▲ aa Rotationsdruck und Verlag ber Br üblichen M HÄ Aw UnwersirätS. Buch- und Skeindruckerei. General-Anzeiger für Gderheßen der Zukunst vom 23. April gelesen hatte, begab ich mich zu meinem direkten Vorgesetzten, dem Generalfeldmarschall von Hahnke und habe ihm Meldung gemacht. Ich habe ihm dargelegt, daß ich glaubte, daß der Angeklagte nicht eine Gruppe konstruieren wolle, um sie anzugreifen und sich mit ihr zu schlagen, sondern daß er sic durch einen schimpflichen Verdacht hat unmöglich machen wollen. Zwei Tage darauf übergab ich dem General v. Plessen mein Abschiedsgesuch zugleich mit meinem Ehrenwort, daß ich nie mit Männern geschlechtlich verkehrt h<ü>e. Ich habe mein Abschiedsgesuch dahin motiviert, daß es nicht angängig sei, daß ein Mann in meiner Stellung unter einem Verdacht stehe, der nicht leicht zu beseitigen sei. Auch erhielt ich durch meinen Abschied freie Hand, auf dem Wege der Klage vorzugehen. — Nun muß ich noch der Auffassung widersprechen, als ob an unserem Kaiserhofe ein süßer unmännlicher Ton geherrscht hätte, oder überhaupt herrschen könnte. Ich bin der Einzige im "Saale, der darüber berichten kann und ich halte mich auch dazu für verpflichtet. Ich habe sieben Jahre als Flügeladjutant bei Sr. Majestät Dienst getan und versichere: Niemals hat ein süßer unmännlicher Ton am kaiserlichen Hose geherrscht. Dafür birgt schon die frische, urmännliche Persönlichkeit unseres Kaisers. Niemals hat ein Grüppchen existiert, niemals eine politische Zuträgerei, niemals eine Kamarilla. Auch eine Tafelrunde im anßezogcnen Sinne gibt cs nicht. Die Tafelrunde am kaiserlichen Hofe ist unsere kaiserliche Familie mit den dazu Befohlenen. lind daß wir zu dieser kaiserlichen Familie, int eiigeren und weiteren Vaterlande mit Stolz und Hochachtung aufblicken, das wollen wir uns nicht verkümmern lassen. Nach einer Pause ergreift das Wort der Verteidiger Juftizrat L e r n st e i n: Drei Stunden ist von zwei glänzenden Rednern gesprochen worden. Von dem Gegenstand der Anklage,^ der inkriminierten Artikel, war nur 15 Minuten die Rede. Herr Harden ist ein anständiger Mann und ein anständiger Schriftsteller. Ein solcher Mann verwandelt sich nicht vor Gericht in einen Lügner und in einen Mann, der seine Worte oerlcugnet. Er hat ein langes, geachtetes Leben geführt, es muß ihm geglaubt werden, wenn er sagt, er wolle nicht beleidigen. Er könnte noch manches sagen, er weiß noch vieles. Es würde ihm nützen, aber er schätzt das Interesse des Vaterlandes höher. Ob die angeführten Tinge wahr sind oder nicht, das kümmert uns nicht. Für uns handelt es sich nur darum, ob Harden glauben konnte, daß die Tinge wahr sind. Harden hat der Frau v. Elbe geglaubt, und das kann ihm niemand üdelnchmen. Frau v. Elbe hat ihn nicht als Journalisten benutzt, denn er ist kein Pamphletist, kein Lohnschreiber. Die Behauptung, daß es eine Kamarilla, eine Liebenbergerei gegeben hat, ist keine Behauptung Hardens. Tas haben angesehene Zeitungen verbreitet. Tic angezogenen Artikel machen 120 Druckseiten aus, die inkriminierten Stellen eine halbe. Aus dem 240. Teil eines Druckwerkes kann man doch nicht seine Tendenz herauslesen. ■ Bernstein geht dann die einzelnen Artikel durch und sucht nachzuweisen, daß sie keine homosexuellen Anspielungen enthalten. Aber wie auch die Artikel gedeutet werden, bestraft kann Herr Harden nicht werden, weil das Antragsrecht verjährt ist. Tenn nach der Aussage des Frhr. v. Berger hat Graf Moltke die Artikel richtig erst im März-April verstanden. Im Oktober und Novem-ber hat noch menmitb auf die Artikel hingewiesen, kein Mensch hat sie so interpretiert, wie es jetzt geschehen. Harden hat nie etwas getan, Deutschland in den Augen der Welt herabzusetzen. Er soll jetzt dafür büßen, weil er die Wahrheit gesagt hat. Wo ist das Echo seiner Artikel. Ein Echo, das ein halbes Jahr später kommt, ist kein Echo mehr. Bott welchen Personen spricht denn Harden in seinen Artikeln. Wo sind die Hohenau, die Lynar? Dem Fürsten Eulenburg kann ich nichts abbitten, weil das gegen die Vernunft und die Logik wäre. Wenn Bisntarck ein Wort brauchte, so ist anzunehmen, daß er die Bedeutung dieses Wortes kannte. Wenn er von Kynäden sprach, so wußte er, was damit gemeint war. Fürst Bismarck hat also Herrn Tr. Liman gegenüber den Fürsten Eulenburg belastet. Auch sein Sohn Herbert hat gleiches vom Fürsten Eulenburg erzählt. In München und Wien gingen Gerüchte dieser Art umher. Bezüglich des Grafen Moltke durfte Herr v. Tresckow auch über Gerüchte aussagen, bezüglich des Fürsten Eulenburg nicht. Tas ist auffällig. Fürst ^Eulenburg hat auch nicht Strafantrag gestellt. Bors, (unterbrechend): Er hat Strafantrag gestellt auch gegen Sie. Bernstein: Offiziell ist mir noch nichts bekannt. Im Prozeß Bülow-Brandt hat der Reichskanzler mit herzerquiclen- . der Frische das gesagt, was ein gesunder Mann in solchem Falle sagt. Die Erklärung des Fürsten Eulenburg lautete wesentlich anders, er schwor juristisch. Was allein Aufsehen erregte, waren die Entschlüsse des Kaisers. Er tut so etwas nicht auf Grund von Zeitungsnachrichten. Diese können ihn höchstens veranlassen, die Tinge zu prüfen, nicht aber sie zu glauben. Herr Harden ist absolut unschuldig. Das Ausland soll gejubelt haben. Ist an den Zuständen, die in der ersten Verhandlung enthüllt wurden, Harden schuld? Ist es beklagenswert, wenn jetzt die Adlervilla geschlossen ist, wenn die Buben in Uniform entfernt sind? Es ist ein Glück, daß wir die Krankheit noch zur rechten Zeit entdeckt haben. Die Krankheit ist das Uebel, nicht der Arzt. Der Deutsche und vor allem der deutsche Schriststeller muß das Recht haben, auf unhaltbare Zustände hinzuweisen. Ich lasse mir über mein Verhalten bei der ersten Verhandlung keinen Vorwurf machen. Ich würde meine Pflicht verletzt haben, wenn ich anders gehandelt hätte, und Rücksicht genommen hätte, statt' die Interessen meines Klienten zu vertreten. Tie Rechtswissenschaft hat sich gegen die Zulässigkeit dieses Verfahrens erllärt, doch will ich darauf weiter nicht eingehen. Der § 193 muß dem Angeklagten selbstverständlich zur Seite stehen. Herr Harden hat aus Vaterlandsliebe gehandelt. Er hat aus berechtigten Interessen gehandelt uitd muß freige- sprochen werden. Alles wäre wirkungslos geblieben, wenn nicht ein Mächtigerer gehandelt hätte. Wollen Sie die Folgen des Eingreifens dieses Mächtigeren auf Herrn Harden abwälzen? Dieser Mächtigere würde es sich gewiß sehr verbitten, wenn man seine Entschließungen auf Hardensche Artikel zurückführen würde. Von einer Freiheitsstrafe kann nicht die Rede sein, von einer Geldstrafe nur dann, wenn dem Angeklagten der § 193 versagt wird. Aber der Schutz dieses Paragraphen darf ihm nicht versagt werden. Er hat in gutem Glauben gehandelt und wollte seinem Vaterlande nützen. Wir sollten uns viele Männer wünschen, ftir die Vaterlands.iebe ein Motiv zum Handeln .ist. Das Wort der Wahrheit muß immer gelten. Oberstaatsanwalt Tr. Jsenbiel: Hier handelt es sich nicht um ein Wort der Wahrheit, sondern um ein Wort der Unwahrheit. Deswegen ist ja Herr Harden angeklagt. Was hat Herr Harden mit der Adler-Villa zu tun? Was hat Herr Harden mit dem Eingreifen eines Mächtigeren zu tun? Er hat nur die Folgen seines Tuns zu tragen. Jmtizrat Kleinholz: An der Ruhrnespyramide, die meinem Kltenten heute errichtet wurde, will ich nicht weiter arbeiten. Man hat aber vergessen, seinen Anstand und seine Wahr- hafttgkett besonders zu betonen. Wenn er sagt, er wollte nicht beleidigen, so soll man es ihm glauben. Der Boden, auf dem der Angeklagte baute, war fest und gut. Er konnte nicht tmssen, daß er nicht auf einen Felsen, sondern auf Sand gebaut hatte. Frau von Elbe mußte ihm glaubwürdig erscheinen. ISr mutzte annehmen, daß nicht bloß eine intime Freund- ictjait den Grasen Moltke mit dem Fürsten Eulenburg verband, er mußte annehmen, daß mehr dahinter steckte. Er mußte auch die Geheimnisse der Ehe hervorziehen, weil das Staats- interene^es verlangte. Berechtigte Interessen stehen ihm zur -^ustizrat Kleinholz bat ebenfalls um Freisprechung. ,Nach kurzen Erwiderungen des Oberstaatsanwalts und des Justizrats Tr. Sello wird die Sitzung um 4 Uhr auf Donnerstag 2. Januar, vertagt. i, , . . . 'S. u. H. Berlin, 2. Januar. Um 10Uhr betrat der Gerichtshm den Saal. Justizral Bernstein erklarie: Harden ist gestern abend jehr j u) m e r erkrankt und zu seinem Bedauern nicht m der Page, heute oo Gericht zu erscheinen. Pros. Eisenberg ist gerufen worden, und ich bitte, ihn über den Zustand deö Angeklagten zu Horen. Der Angeklagte hat das lebhafteste Interesse, den Prozeß zu Ende zu brtnqcn, heute ist er aber nicht in der Lage, hier zu erscheinen. Professor Tr. Eisenberg erklärt: Herr Harden ist heute so krank, daß er nicht kommen kann. Er liegt zu Bett, nachdem er sich gestern sehr schlecht befunden hat. Gestern abend erlitt er einen Ohnmachtsansall, der sich nn Laufe der Nacht beim Versuch, sich zu erheben, mehrfach wiederholt, hat. Ich ivar heule draußen. Es geht ihm schlecht. Er hat starke Schmerzen im Kopf, der Puls ist vermehrt, er ist schwacher geworden und vermag kaum die Augen zu öffnen. Ich habe ihm betohlen, nn Bett zu bleiben, denn er ist heute verhandtungsunfahig. Es ist nicht möglich, daß er morgen vor Gericht erscheinen fann. 25vrf.: Würde eine Verhandlung in seiner Wohnung möglich fein i — Sachvcrst.: Er kann der Verhandlung überhaupt nicpt folgen. — Oberstaatsanwalt Tr. Jsenbiel: Ich möchte zunächst eine Erklärung abgeben: Justizrat Bernstein hat es neulich nicht für gut befunden, dem Fürsten Eulenburg Aboitle zu leisten und ihm Genugtuung zu geben. Er hat gesagt: „Mir gefallt die Erklärung des Reichskanzlers Fürst Bülow oeifer ms die des rzürsten Eulen- ourg vom L. s)cobentber !" — Tas ist Geschmactssache. Darüber laßt sich nicht rechten. Jedenfalls folgt daraus nicht, das Mindeste für eine Schuld des Fürsten Eulenburg. Ter Fürst hat, wie er nur gestern ausdrüalich mitgeteilt hat, Strafantrag gegen Harden wegen Beleidigung mit Rücksicht auf die Arllkel der „Zukunft" deswegen nicht gestellt, lueil er sich sagte, auf diesem Wege könne er sich feine Genugtuung verschaffen, er könne insoes. nicht nachweisen, daß er von jeder sexuellen Verfehlung völlig frei fei. Denn in einem Beleidigungsoerfahren gegen Harden würde nur bewiesen werden fönnen und worden sein, daß die Tatsache, der Fürst Eulenburg habe sich sexuell vergangen, nicht erwe.sllch wahr ist. Dem Fürsten lag aber daran, daß diese Tatsache nicht bloß als nicht erweistich wahr, sonderii als völlig unwahr lstn- geftellt würde. Fürst Eulenvurg hat deshalb nicht gegen Harden, sondern gegen sich selbst Strafantrag gestellt. Er beantragte, gegen sich eine Untersuchung auf Gruno des § 1/5 einzuleiten und hat gleich nach Erscheinen des letzten Artikels vom 2 H April 1907 seinen Rechtsvertreter Justizrat Lümmel aus Neu-Ruppin zu dern GernralstaatsanwaltDr. Waelster ge>chickt und ihn gebeten, gegen den pursten eine möglichst rücksichtslose Untersuchung eiii- zuleiten. Der Fürst hat ferner bei der Staatsanwaltschaft in Prenzlau Strafantrag auf Grund des § 175 gegen fiel) gestellt. Tem Anträge ist stallgegeben worden. Die Umerfuchung ist ein» geleitet und geführt worden und Harden ist als Zeuge teiitonimen worden. Harden l-at nicht das Mindeste gegen den Fürsten zu be- funöen gewußt, sondern er hat sich uni er der Angabe, daß er lich anders selbst der Beleidigung schuldig machen würde, darauf beschränkt, sein Zeugnis zu oerioeigern. Der Staatsanwalt in Prenzlau hat das Verfahren mange.s jeden Beweises eingestellt. Trotzdem wird geredet, daß der Fürst sich solche Verfehlungen habe zu Schulden kommen lassen. Der Fürst Eulenburg bittet deswegen jeden Menschen, der noch einen Funken von Gerechtigkeitsgefühl in sich verspürt, ihn wegen Verletzung der Eidespfticht zu denunzieren, sobald der Betreffende irgend einen Zeugen wissen sollte, der ihm nachweisen könnte, daß er sich jemals eine Verfehlung gegen Paragraph 175 habe zu Schulden kommen lauen. Die Staatsanwaltschaft würde fich jeder Tenunziation annehmen und jeden Zeugen darüber vernehmen, möge er am Garoafee wvhilen, in der Schweiz oder sonst wv im deutschen Reiche oder im Auslande. Ter Fürst Eulenburg scheut sich vor feinem Zeugen, und die Untersuchung würde mit der größten Schroffheit geführt werden. Ter Fürst Eulenburg bittet dringend, jeden Zeugen gegen ihn zu nennen. Der Fürst hat ausdrücklich daraus hingewiesen, daß--- Bors, (unterbrechend): Ich bftte, nicht auf die Sache einzugehen. Es würde sich sonst ein Revisionsgrund ergeben. — Oberstaatsanwalt: Ich muß mich fügen, wenn auch blutenden Herzens. Wenn Herr Harden erscheint, werde ich meine Erklärung wiederholen. — Bors.: Wollen Sie sich zur Lage der Dinge äußern? — Oberstaatsanwalt: Herr Harden pflegt gegen ^kranke sehr mitleidslos zu sein. Als Fürst Eulenburg wegen schwerer Erkrankung hier nicht erscheinen konnte, da wurde Harden gefragt, ob es ihm gleichgültig sei, wenn Fürst Eulenburg plötzlich tot zusammenbrechen würde. Und Herr Harden antwortete mit „Nein." Einern solchen Mann gegenüber darf man doch auch in der Berücksichtigung einer Krankheit ziemlich schroff sein. Ta das Ausbleiben des Herrn Harden die ganze schwere, qualvolle Arbell der letzten ^ge zu nichte machen würde, müssen alle Mittel versucht werden, heute weiter zu verhandeln. Ich bitte Medizinalrat Tr. Hoffmann und Professor Zwingenberg zu Herrn Harden zu senden, um festzustellen, ob er verhandlungsfähig ist. Es wird auch zu erwägen sein, ob sich der gesamte Gerichtshof nicht in die Wohnung des Herrn Harden begeben soll, um dort unter möglichster Ausrechterhaltung der Oeffentlichkeit, d. h. unter Zulassung von soviel Personen, wie untergebracht werden können, zu verhandeln. Wenn die Äerzte die Ueberzeugung haben, daß Harden heute nicht verhandlungsfähig ist, dann sollen sie weiter darüber befinden, ob er morgen vor Gericht erscheinen kann. Justizrat Bernstein: Fürst Eulenburg ist ein Zeuge, wie jeder andere. Ich kann nicht besondere Rücksichten auf ihn nehmen. Der Oberstaatsanwalt hat erllärt, er glaube der Frau v. Heyden kein Wort. Ich nehme dasselbe Recht für mich in Anspruch, einem Zeugen nichts zu glauben. Beim jetzigen Stande der Tinge handelt es sich nicht etwa bloß um das Schlußwort Hardens, sondern ich habe auch noch Erklärungen abzugeben. Herr Harden will dem weiteren Fortgang der Verhandlung keinerlei Hindernisse bereiten. Ich habe nicht das Mindeste dagegen einzuwenden, daß er in seiner Wohnung untersucht wird. Ich möchte aber doch gegen eine Vernehmung in seiner ^S-ftung Bedenken erheben. Tas erscheint mir wegen der Beschränkung der Oeffentlichkeit strafprozefsual äußerst gefährlich zu jein. Und wenn gegen die Strafprozeßordnung gefehlt würde, so würde die Verteidigung das geltend machen müssen. Vielleicht wird der Wunsch Hardens, morgen zu verhandeln, sich erfüllen lassen. — Oberstaatsanwalt: Tie Vernehmung m der Wohnung ist prozessual unbedenklich. — Justizrat Sello: Ganz gewiß, es werden doch so viele Gerichtsakte an Ort und Stelle vorgenommen, Vernehmungen von erkrankten Zeugen, Besichtigungen usw. halbstündiger Beratung verkündete der Vorsitzende den Beichluß des Gerichts, den Gerichtsarzt Tr. Hoffmann zu Harden zu jenben, um ihn zu untersuchen, ob er termin» und Der» handlungsfähig ist. Er soll ferner erwägen, daß es darauf ankommt ob der Angeklagte in einem solchen Zustand geistiger Freiheit sich befindet, daß mit ihm in gültiger Weise verhan- öelt werden kann. Wenn der Zustand des Angeklagten so wäre, einigermaßen begründete Hoffnung besteht, daß er morgen ?? G^ch^ftette erscheinen kann, so wäre das dem Gericht das liebste dNAizinalrat Tr. Hosfmann: Es kann Vorkommen, daß über den Grad der Schwäche eines Kranken Meinungsverschiedenheiten bestehen. Ich bitte daher, mir noch einen zweiten Arzt mitzugeben, Las Gericht beschließt, noch den Prof. Eulenburg zu Harden zu senden. Darauf wird um 11 Uhr die Verhandlung bis 1 Uhr vertagt. Nach Wiedereröffnung der Verhandlung erklärt Prof. Dr. Eulenburg : Wir fanden Herrn Harden im Bette liegend in einem Zustand nervöser Erschöpfung, der nach unserer Ueber- zeugung für den heutigen Tag die Vernehmungsfähigkeit aus- fcylietzt Irgend eme Veränderung der früher bestandenen erblichen Erlernungen haben wir nicht nachweisen können und ebeipowenig ist em fieberhafter Zustand vorhanden. Wir sind daher der lUberzeugung, daß er morgen wieder vernehmungsfähig r r nulten aber den Antrag stellen, daß zur größeren Sicherheit Herrn Warben erlaubt wirb, die Morgenstunden noch meJr urlti> vollständigen Erholung benutzen zu können und daß die Verhandlung daher morgen erst um 11 Uhr oe- gmnt. — Oberstaatsanwalt Dr. Jsenbiel: Hat Herr Harden elbft lern Erfcheiiien morgen in Aussicht gestellt? — Sach- diger: Er hat die feste Absicht zu erscheinen. — Der ft aat5a it toalt : Dann stimme ich dem Anträge auf Vertagung bis morgen zu. — Sachverst. Tr. H o f f m a n n : Ich bestätige den Bericht des Prof. Dr. Eulenburg. Darauf wurde die Verhandlung auf Freitag vormittag 11 Uhr vertagt. GerichtsiaaL. Berlin, 2. Jan. Vor dem Schöffengericht stand heute vormittag die Beleidigungsklage, die der frühere Bnreailvorsteher Wlstllba gegen die Redakteure Eichler und Petrenz von bev deutschen Tageszeitung angestrengt Halle, znr Verhanblimg. Da ber Prioalkläger nur wegen formaler S-Beletbigimg Anklage erhoben Halle, fo lehnte der Gerichtshof das 'Angebot der Angeklagten, den Wahrheitsbeweis zu ei bringen, ab. Tie Beleidigung loar in einem Artikel, den der Angeklagie Pelrenz iüt,bie Deutsche Tageszeitung geschrieben Halle, enthalten. Der Gerichtshof ver- mieilie beibe Angeklagte zu je 20 Alk. Geldstrafe und billigte ihueu ben Schutz des § 103 zu, da sie sich in Wahrnehmung berechtigter Jnterefsen beiunben hatten und weil das Interesse ihrer Zeitnrig in Frage gekommen sei. Kanvel. — Heber den Nachlaß des Adam Ochsenhirt. Metzgermeister in Offenbach am Main, wurde am 13. Dezember das Konkursverfahren eröffnet. Gericpts- taxator Johannes Niederhof zu Offenbach a. M. wurde zum Zvonkursverivalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 1. Januar 1908 bei dem Amtsgericht Offenbach anzumeldem — lieber das Verutögen des Handelsmanns DabidLorsch zu Romrod wurde wm 20. Dezember das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Schuchard in Alsfeld wurde zum Kon- kursverwaller ernannt. Kontursforderungen sind bis zum 10. Januar bei dem Amtsgericht Alsfeld anzumelden. —- lieber das Vermögen des Schloß errneisters Karl Jung in Mainz wurde am 23. Dezemder das Konkursverfahren eröffnet Anwaltsgehilfe Peter Freitag in Mainz würbe zum Konkursverwalter ernannt Konkursforderungen find bis zum 15. Januar bei dem Amtsgericht Mainz anzumelden. — lieber das Ver- mögen des Karl Wolfskehl, Zigarrenhandlung in Mainz, wurde am 24. Dezember ba3 Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt M e i n tz i n g e r in Mainz wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 30. Januar bei dem Amtsgericht Mainz anzumelden. Airchttche Nachrichten tLvnttgeLifche Gemeinoe. Sonntag nach Neujahr, deu 5. Januar 1908: tt>otUsbitniL Ju der Stadtkirche. Vorniittags 91/, Uhr: Pfarrer 1». Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kiuberkirche der Matthäusgemeinde. Pfarrer D. Schlaffer. Die Vorbereitung findet Samstag, den 4. Januar, vormittags 11 Uhr, statt. Abends 5 Uhr: Siehe Johanneskirche. Nlltlivoch den 8. Januar, abeuds 8 Uhr: ^Bereinigung der konfirmierten Mädchen ber Atarkusgelneinbe. Doniierslag den 9. Januar, aveubs 8 Uhr, im Matthäus- saal: Bibelsluube. Offeud. Johs. Kap. 20. Pfarrer D. Schlosser. Ju der Johauneükirche. Vormittags 9'/r Uhr: Pfarrer A u s l e l b. Vormittags 11 Uhr: Kiuberkirche für die Johannes- gemeiude. Pfarrer Ansfeld. Avenbs 5 Uhr: Pfarrassistent Becker. Aveiibs 8 Uhr nn Konfirmanbensaal: Versammlung und Bibel- besprechmig. 'JJloniag den 6. Januar, abends 8 Uhr im Koiifirmandensaal: Bibelstunde. Pfarrer A u s f e l d. Ltächilkunftigen Sonntag, den 12. Januar, ivird das Laudes- M i j s i o u s f e fl gefeiert rverbeu. Dabei wird ine alljährliche Kollekte für b i e y e i d e u m i s s i o n erhöbe» werdeu. Ter Anhang zum Gefaugbuch ist bei den Kirchendienern zu haben. Die Geinelnbeglieder werben gebeten, ihn auzuschaffen, bannt er balb in Gebrauch genommen werben kann. Katholische Gemeiude. S a m S l a g den 4. Januar: Nachmittags um 5 Uhr und abenbs um 8 Uhr: Gelegenheft zur heil. Beichte. Souutag den 5. Januar. Vormittags vou 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. , um 7 Uhr; Tie erste heil. Meße, vor und tu derselben Austeilung der heil. Sioinmuiuon. , uni 8 Uhr: Die zweite heilige Aiesfe. „ uni 9l/3 Uhr: Hochamt mit Prebigt. Nachmittags um ö"/3 Uhr: Andacht. Abends um 8 Uhr in Sterns Garten: Wcihnachts'eier des Jünglingsverelns, wozu die ganze Gemeinde emgelabeii ist. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, nutgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Giessen. Frankfurter Jiiirse. 3. Januar. 1.15 Uhr. 3^% Reichsanleihe . . 94.10 o% do. . . 82.85 3^°/o Konsols .... 94.70 *6% do. .... 82.85 0/4°/0 Hessen 92 65 3>4°/o Überliessen . . . 92.00 4% üesterr. Goldrente. . 97 60 4l/6 % üesterr. tiilberreute 98.50 4y0 Ungar. Goldrente . . 93 80 4% Italien. Rente . . . —.— 3-v Portugiesen Serie 1 . 63.50 3% Portugiesen „ 111 64.20 4/4®/0 russ.btaatsanl. IUUd 93 30 4/4"/(, Japan. Staatsanleihe 89.60 Oö Üouv. Türken vou 1*JU3 94.20 Türkenlose 143.00 4% Griech. Ilonopol-Anl. . 51.00 \% äussere Argentinier . 86.00 au/0 Mexikaner .... 62.30 4^v/0 Chinesen . . . , 95.25 Aktien; Bochum Guss 188 80 Buderus E. W 112.00 Tendenz: ruhig. Beniner Börse, 3 Cauada E. B 155.00 Darmstädter Bank ... Deutscue Bank .... 228 60 Dortmunder-Union C. . * 54.7o Dresdner Bank . . . ' 137’öt Tendenz behauptet. Januar. Anfangskurse. Uurpener Bergwerk. . . i.aurauütte ..omoarden E. B. . . . .\ordd. Lloyd 1 uraenlose Elektriz. Lahmeyer . . . 120.00 Elektnz. Schuckert . . . 100 10 Eschweiler Bergwerk . . 204 50 Gelsenkirchen Bergwerk . 183.25 Hamburg-Amenk. Paket!. 116.80 Harpener Bergwerk. . . 193.75 Laurabütte 216.50 •\ordd. Lloyd 105.30 Übel stilles. Eisen-Iudustrie 96.u0 Berliner üandelsges. . . 154.50 Darmstädter Bank . . . 126.00 Deutsche Bank .... 228 90 Deutsch-Asiat. Bank . . 137 50 Diskonto-Komuiaudit. . . 171.00 Dresdner Bank . . . . 138 00 Kreditaktien 200.10 Baltimore- und Ohio- Eiseulahn 83.50 Golcuardbahu —.— bomoard. Eisenbahn . . 27 90 üesterr. btaatsoabu . . . 144.70 i'nnee-Henn-Ejsenbahu . —.— ileuneberg, SeidenLbiw., Zürich Direkte Bezugsquelle von Seidenstoffen .icder Art. ZollfreiI — Muster an Jedermann! D»/, Was Litt sich zum (scburtStug wünscht: Erne Puppe, btc Mama sagen fann; einen Puppenwagen HH ganzen ^erg Fays eci-te Sobener Allneral- hilnfiUi «niv'H A.t J. xIDL llUUlljCl) ganz oll und oenen bauten wirö auch, bau ne immer mobil ist. Haven Sie W ie krank gesehen:-. Oder hat sie je gehustet? Sehen Sie, .Ül . Ul °sr regelinavige, vorbeugende Gebrauch von ■ ß-amjc einen ^ebener. Versuchen Sic's nur auch bannt — Die ^chachlei tostet nur 85 Pfennig uub ist m allen Anoibeten. •■mäh Drogerien und Mmeralwasterhandlungen zu haben. vom 2. 3amtav $908 100 G. Staats-Anleihen Hyp.-Bt. Ser. Meininger i. Do, do. M. 1000/2000 Preußische GonlolJ Berl. urntfd/b, 1 31/, do. nnt b. 190 t i 4 Rudolf . . do. Bayr. E.-B -Anl. nnt. b. 1906 Hyp.V. 3f.4°/0 gar. v. d. G. b. 1904 E.-B. n. Allg. Anl. do bo. Landeskultur-Rente bo. Lire E.-B.-Anl. . . bo bo. M. 47, Bukarest 96. 4059 r bo. v. 1856,97,190 97 60 •2043 r 112.25 2000 r 1000 r Ser. '.9.82 unk. b. 1904 1022-0 bo. bo. Wien Kommunal u G. 5 gar. 1908 b. 77.25 4 4 V. 1888 Ausländische. do. b. i. Boden Kr. S. 53 u. 54 unk. b. 19u6 bis tncl. Ser. 52 do. Aktien Kr 98 6o M. B Lire bo. 30.5 i. G. M. N. P. bo. bo. ö. fl. Casseler LandeS-Creditansl. unk. Standesherriiche Anleihen 47s M. und Communal- (conv.) ProvinziaL 4 r. 102 bo. 41/, Cisenb. iHcutcnbanl bo. 119 70 M. 8 Dividende »06 bo. M. 90. Verzinsliche Lose. M. 41/, R-.iss 151 8 bo. v. 1898 BercinSbanl . v. 1891 Lik. H v. 189b stenerfr. bo. 31/. 7 Fr. "21/, Anrechtscheine 95. bo. Unverzinsliche Lose. 98.-0 Lstr. conv. umt. v. 1903 do. 4 Fulda v. 76.50 M. II. Pes. .. inn. G.-Anl. v. 1887 438. abgest. do. 1890 . 1888 u. 1903 Ultimo 7 Lstr. 7 |. fl, 350 u. 1898 loö.oO Fr- Indnstrie-Aktien. ptlDU. 31/, Lstr. 3 Pfandbriefe do. do. 14a.- 37, do. unk. b. 1905 126 40 Elektr.Llchtu.Krast 98.50 31 /, IIIE unk. b. 1905 99 80 1908 unk. b. 1899-1901 . . unk. b. 1913 1902 unk. b. Ausländische. unk. a. b. 1908 41/, Offenbach unk. b. 1906 Landw. Kreditbank Lit. D-J do 97.40 Lit. N-P . . do. 37, v. 1891 101.40 400 l. v. 1901 63.60 Fr- 6cr. 331-350 mit. b. 1913 i. G. abgest. v. 1883 do. T. v. 71 L G. 87u do v. 91 v. 97 do. do. do. do. v. 1889 v. 1889 1903 1879 1900 unk. b. 1901 uni. b. 1902 unk. b. 1908 unk. b. 1910 500 500 500 500 91. 91. NcichSbank Frankfurter 3 4 unt. unk. 4 4 4 5 5 5 47, 47. do. Gold-Rente . do. erndeitl. Rente do. StnaiS-Rente v. 1903 . v. 1896 . S. G. G G. G. 500 600 Pes. Lstr. M. 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 Prag-Dux v. 1896 Raab-Oed.-Edens. 4 4 37. unk. b. 1907 nnt. b. 1908 amori. ab 1907 amort. ab 1910 nnt. b. 1902 unt. b. 1908 nnt. b. 1906 mitgeteilt von der 4 37; 4 Ungar. Kreditbank . Unionbank (tli-un) . wiener Bankvercln. Ser. 18 Ser. 20 71 100- aus 807, abg unt. unk. unk. unt. unk. b, 1906 . d. 1911 . 204 75 160.25 184 30 194 25 149.00 133 40 251.— 4 4 6 4 4 4 4 4 4 4 37, 3 1888 . 1897 . M. ö. fl- 99.90 97.75 do. do. do. do. 47, 47, 47, 4 Oest.-Ung. Bank r^est.-Lauderbaiik rDest.-Ktedit-Anstalt 4 4 4 4 4 M. 1UUO M. IOoO M. 1000 do. do. do. b. b. b. b. b. 131.25 153.00 do. do. . 1000 . 500 . 1000 Gotthardbahn. . jtal. Miklelmecr Auatol. Eisend. . oruice Henri slrag-Lux St. Akt unt. b. 1905 u. b, nnt. b. 1907 . . 4 4 4 4 4 4 4 5 4 27, do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. v. 1901 . v. 1894 . o. 1888 converr. v. 1897 b 1902 b. 1905 v. v. 75.- 72.3 71.- DiStouio-Gesellschast M. 600/1200 Dresdner Bank . . 'DL 600/1200 S. 23 S. 26 S. 17 S. 18 S. 24 1909 1911 1913 1905 1907 22.- 190 10 11125 Lstr. M. Lstr. M. i0 9u 6u 90.60 144 3" 28.1 alt. K. 'Rbl. 100 alt. K. Rbl 100 b. 19-7 v. 1893 b. 1896 b. 1897 b. 1903 b. 1905 Ser. 6 Ser. 7 Ser. 8 Ser. 9 abgest. 2910 160.40 1'14.20 37.20 161.- 368,— 160.00 197.50 98.90 91.30 90.— 57, 57- 6 Ttr. 100 ö. fl. luO Tlr. 100 Tlr. 100 Tlr. dO h.st.l0o Tlr. 100 Tkr. 50 Fr. 80 Fr. 100 Tlr. loO ö. fl. 50v Llr. 40 87.5u 87.50 93.50 79.5" 79.— 80.20 102.— 101.— 102.— 130 — 1^0.60 1’49.50 363- 257.— G. b. 1903 i. G. b. 1891 v. 1894 . . b. 1898 . . 98.50 9 a.50 Fr. M. Ser. 12, 13 Ser. 15 unt. b. 1906 Ser. 19 . ..... Kommunal Ser. 1 unt. 1910 95.00 168.25 111.00 160.25 194.50 94.50 85.20 93.7o 93.50 210 60 103.25 216.25 116.50 151.- 13125 99.80 95.40 90.80 92.00 92.— 94.50 92.00 91 5o 918" 98.50 90.5u 90.5b 9o.60 90/ 0 8u — 92.— Bank-Aktien. . M. 10b0/300o 4 4 4 4 37, (Lomd.) sts. do. „ do. „ 92. 97.30 93.90 97.^0 do. b. 1902 unt. b. 1910 do b. 181'6 89 50 83.10 97.- 99.70 62.25 77.5 7b.- ö. fl Kr. M. Fr- Pes. Lstr. 8 47. StaatSanl. b. 1905 . . Consolid.-Anl. b. 1880 . . Gold-Anl. b. 1889 .... Cons. E. B. Ser. I u. II 89 Gold-Anl. Em. III 0. 1890 . Staats-Rente b. 1894 . alt. fit. Do. • b. 1902 stenerfr. Gold-Anl. b. 1894 stenerfr. . 100.- i4u.70 107 5u 134.— 185.— 135.— 170.— ö. fl. 150 ö. fl. 15o . - st- 97.6" 97.60 97.60 9 .'.80 98.20 98.— 98.40 93.80 92.— 92.— 92.— 9^.80 99.50 96.50 96 80 97.- 89.50 89..>0 90.30 a. T rutsche Deutsche Reichs-Anleihe n7.70 96.5' 9o.50 '.P. 1. G. b. 1881 b. 1888 b. 1898 b. 1903 1. 1901 Ser. I ytritntr yärfe. 139.00 Ülteseubach Bergw. 113.01 Bochumer Gug . 228 - 100 80 120.2" 170.10 lob — 102.— 116- 192,- 103.50 87 00 111.50 Ho.bO 113.00 2o2 50 127 50 103.- 37, 37, 4 4 4 4 4 37, 37, 37, 99.70 91.ä0 91.90 93.70 93 70 93^>0 40.00 70.— 143.60 143.40 328.— 9-<6u 92 6 ■ 92.6o 4 3*/, 37, 37, M. Tlr. M. Fr. do. S. 28, 30, 32 do. S. 29 unt. b. do. S. 45 (tiigba 118 - 11".- Franks. Ho, r. 105 Reue Boden r. 102 amort. do. do. amort. amort. 37, 4 37, 4 4 4 4 4 374 37. 37, 37, 37, 4 4 37, 37, 37, 4 4 4 4 4 37, 37, 4 37, 62.70 100 40 92.7" 91.70 82.- 91.40 91.40 80.:.0 1U0 2U 93 — Gießen do. do. do. , d0. , do. ftankfnrltt ßörsr Aschajs.Masch.Pap 'Reue Boden A. G. Brauerei Btndtng „ Hcuuinger . „ do. Pr. Akt. , Kempfs . . ff Hiautjcr Akt. „ Reltenmeyer . SterniObcrr.) ff B-erger . . Zements. Karlstadt Ci,'em. Bad Anilin „ Bleiu.Silb.Br. „ GrieSh. Elektr. , Albert . . . Dt. Atl. Telegraph Elektr. Böse Borz. , Allgem. Berlin ff Lai,melier . . „ ©ujUdcit . . ff Siem. HalSke ff Untern. Zürich Farbwerke Höchst. KuuitscldeFsl.a.M. Masch. Kleyer . . ff Gritzuer . . ff Fab.LSchleich. Hamb.-Am.-Pcktst. Rordd. Lloyd . . Steaua Rom. Petr. Oesterr. v. 1860 Oldenburger. . Russische v. 1864 37, 3 r- 4 do. do. Pfälzische . b. 1888 .... b. 1895 .... v. 1898 unk. b. 1903 1905 Alzey b. 1899 nnt. b. 1912 . . Aschaffenburg b. 1888 .... Augsburg b. 1901 unt. b. 1908 . Babenhausen (Hessen) Baden-Baden v. 1898 unt. b. 1903 87 50 100 80 98 5" 91.50 90.80 90.80 90.80 90.— 98.- 98 50 90.- 13U0 -..15 »7, 57, iL.'.'d 9 47- 7- 67, 8 II. Rg . . . Ionction . . . . 2020/4040 4 4 4 4 4 4 3»j loO 4" 37, "5.9" 3 -.— 4 95.50 4 102.50 98.- 92 — 92.- Staatsb. b. 83 „ I—VIII Em. „ IX Em. ff d. 1885 ff (Ergänzgs.-R.) „ v. 1895 sts. i. G. Würzburger Bolksbant Bayerische Bant f. Hand. u. Jnd. Diverse Obligationen. Buderus r. 103 Disch. Luxem., r. 100 37, 37, 37, do. 1 do. do. fiovrnhag do. do. 12 5 b 9 87, 6 67, ? 5 10 D/ro b 87. 47- 77, 5 7 9 87'. o 97, 7 77, AugSburgcr . . . Braunschweig . . Finnlandische . . Freiburger . . . Genua Mailander . . . Diatianoer . . . Dieinuiger . . . Reu.hatelcr . . . Ocstr. v. 1864 . _. Öestr. Kredit v. 1858 Papenh. Grast. . . RudolsS-Stiflung . Türkische .... do. .... Ungar. Staats . . Benetlaner . . . 37, 37, 37, 37, 7 9 87 4 8 >7, 7 1891/92 (abgest . 1898 1902 uni b. 1908 1905 Russische Sudost 97 sleucrsr. do. 98 uni. 1909 sttr. gar. 37, 3 /, 37, 3 4 37, 37, 3 87, 3 3 4 37, 3 4 4 37, 37, 3 3 87, 37, 37, 3 Eisenbahn-Prioritäten. Dnlänvtsche. u. 34 unt. b. 190 i . u. 41 unt. b. 1910 . unt. b. 1913 . . . Rente Rente do. Rente Rente do. do. do. do. do. 1 Psdbr. do. do. do. do. do. 110.- 89.— 89.— 97.10 97.10 97 10 97.30 97 oO 90.00 90.00 9O.tO 91.00 95.70 97.50 93.5Q 97.30 97.- 97.50 97.50 97.80 93.50 94 00 90 00 90.— 91— 97.20 97.20 90.— 90.50 91.90 97.40 97.40 97.20 97.80 98 — 90.60 90 hO 99.70 91.90 4 Italienische Rente . fl-7 Tlr. 20 Tlr. lu . Fr. 15 Lire 150 Lire 4u Lire 10 . f.st.7 Fr. 10 B. fl. 100 ö.fl. 10O . hfl.? ö. st. 10 Fr. 40 ' Fr. 400 ö. st. luO Lire 30 b. b. b. b. b. b. b. 4 37, 37, 371 do. do. do. dv. do. do. do. Worms do. do. do. do. do. do. bo. do. 218.8 Elchweiler Bergw. 1J8Oo Fayon Mannstadt 218.— Gelsenkirch. Brgw. 90. - Harpencr , 122.50 rrasper Eisenw. . 519.- yenunoor Zement 110 5 Hiberma Bergw. 235.- Mörder Borz.Bgw. 404.0 vösch. Eisenw. . 116 ui pumbolb Mafch. . 72..‘(1 Laurahüue. . . 196.00 Massen Bergbau. 121.80 Rlüheimer Bergw. 100.90 Rordd. Wolllamm. 171.00 Rordsleru Kohle . 166.5- Oderschles.E.-Ind. 431.00 Phönix Bergw. . 216.- Rhein-Rass.- 25 -.75 Rhein. Stahlwerke 21".— Rikdecl Montan . 138.00 Schalter Gruben 116.80 Schics. Berg- 104 60 Wegelm & Hübner 117.50 Westeregeln Mali do do. Hessische do. do. bo. do. Rumän. do. do. do. do. do. do. 4 3 do. do. do. do. do. do. do. do. do. 4 37, 4 4 4 4 37, 37, 37, 37, 4 1913 ... . iu 33 (tilgb.) 1906 . . . 3 5 5 5 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 68.60 37 —4 72.10 37. Fürst!, do. do. M. Kr. do. do. StaatS-Rente . . . . do. d. 1897 stenerfr. (Eisern Thor) Goldstsr. . A nßereuropäische. 57. Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch. lcoub. Franz-Zolrf) t. Silb. stenerfr. . 8 Oesterr. Lokalb. (berfiaatl.) . . . os/4 do. E.-B. St. Sck.-Bcrsch. (abgest. Elilab.-A.) 1. steuer,r. Pp. . . do. do. Oest. Süd do. . da. do. do. lw. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Rbctu. do. do. do.- do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. bo. do. do. do. do. do. St.-Rente . . St.-Anl. b. 1899 Anl. abgest. . . do..... do do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 1901 unco.b. 1915 sts. g. i. G. i. G. i. G. t. G. t. S. do. do. do. do. do. do. do. 99.40 91.— 99.60 91- 92.- 9ö 90 98 90 9 .6u 91.25 9125 91.-5 91.25 91 25 98 20 90.20 9" 20 9U.2U 9 ".60 91.— do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Argent. do. do. do. do. do. 4 377 G. G. G. G. G. Erlangen b. 19UU unk. i. B. b. 1900 37, do 149.75 b'4.5u 135.00 271- ) 51^)0 118 — 166.1'0 104.2" 10 7.4 1-6.— Berl. Hyp.-Bt. (br. Pommr./ abgest. 80°/» abgest. 8u°/e "7,Koln.Mludcner . . . . 37', Lübecker v. 1863 . . . 27,Lütticher b. 1853 . . . ^iavrider abgest. . . Meinmger Prom. Psaudbr. 92.50 Gvitdardbadn .... 92.5u I 3»/; Zura-Bern-Luzern gar. Jura-Simplon b. 1894 Schweiz. Central b. 1880 Moskau-Kalan unt. 1915 5 lu 83/ 6 oT° v'/. 47, 17, 90.— 99.— 98.- 91.— 31-—I do. do. 93 501 2yrrg|e 5)i5!oiitobaul Dlt. 600/12UU 87, Schwedische b 1880 abgest. . . . 37, do. b. 1890 ..... 3 do 37, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 4 ©erb. amort. . 1895 (405) . . . 4 Span. ausl. Rente v. 1882 abgest. Frk., .Vyp.-Bk. Ser. 14 Ser. 16 u. 17 unk. 1910 Ungarische do. do. do. äuh. E.-B. i. G. b. innere b. 1888 . . äußere Gold-Anl. u. do. do. b. Braunschweig. LandeS-E.-B. II E < IE abgest. ausländischer Transport- A nstalten. 37’ Oflenburg b. 1898 unt. b. 1904 Pforzheim b. 1899 unk. b. 1904 unt. b. 1906 Würzburg b. 1899 unt. b. 1910 v. 1903 nnt. b. 1910 47, Eisenwerke Voller r. 102 . . . 47, Elektr. ^. erk Homburg r. 103 . . D. Atlant Telegra, Franken-Allee, garant. b. Frankfurt 37, Bamberg r>. 1888 .... 37, Berlin b. 1886/92 .... Bingen 0. 1901 link. b. 1906 b. 1895 .... 93.80 82. 0 93.9 । 82.90 L"0.4i' 92.9" 9-.50 Bant . . 'M. 1000 Badische Bank . . . Tlr. luO Bayr Hyp.- u. Wcchselbk. s. fl. 500 Berliner Handelsg. . Dt. 500/100" do. Hup.-Bl. Lil. A M. luOO Lit. B M. 1000 do. Bagdad-Bahn . « Gold-Rente 2025 r do. Nürnberg do. do. do. Bank für handel und Zndnstrie Deposüenkasse Gießen. Oest.-Ung. Stsb. 1873/74 i.G. Brünn-Rs. 72 stf. i. G. . Russische b. 1866 . . . 27,2lUhtwelßelib.-Raab-Grch^ do. ex. A. Sch. do. -. - Mexit. amort. innere Ser. I—IV . Pes. do. cons. äußere b. 1899 steuersr. Lstr. do. cons. innere Pes. garantierte . . 47, Japaner Ser. II v. 1905 4 do. b. 1905 _. . D 5 3 37, Kassel abgest. . ., 37, fitssingen v. 1886, 4 fiöln 0. 1900 . . 37, Kreuznach 0. 1888 37- Lahr o. 1889 . 37, bo. 0. 1902 . 37, Limburg abgest.. 37, Ludwi Phasen 0. 1896 . . . . oi* do. b. 1903 unt. b. 1908 a ’ Mainz b. 1900 unt. b. 1910 . . abgest. 1878 u. 83 . . . abgest. Vit. J 0. 1884 . . do, do. Badische Anleihe b. 1901 unk. 1909 do. bon 1892 it. 94 Bremer St.-Anl. b. 1888, 92, 99 . . do. do 0. 18.>6 unt. 1912 . Hamburger 0. 1902 unt. b. 1912 . . Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 n .1909 v 0 do. v. 1887,91,93,99 Lissabon b. 1886 . MoSlau Ser. 60-33 unk. b. 1913 4 4 4 4 371» 4 37, 3 Oest. E.-B. St. Sch.'Versch. (conb. Elisab. Obi.) t. G. stenerfr. . . öfl.G. •j*? Metz 0. 1903 unt. b. 1912 .... 4 München 0. 1900/01 unt. b. 1910/11 37 do. b. 190" untügb. b. 1908 . 37* Nauheim b. 1902 unk. b. 1912 . . 37, 'Reuftadi a. d. H. b. 1889 . . . • - 0. 1903 unk. b. 1903 82.d0 ->7,°Süditai. (Mertd.) Sr.A-U. —•7 4 ToScamsche Central . . 100.70 5, Westsicilian b. 1879 Staatl. ober probinztal-garaut. Hcsi.Landes°Hyp. Bk. Ser. 12—13 unt. 1913 >_)e||.taubes»yqp.yi. 'Scr.I— V unt 19U9 do. do. Kommunal Ser In.II uni. 190y Nassauische LandeSb. Vit. E. G. H. K. u. L. 105.60 4 Stuttgart b. 1895 unt. b. 1905 . 104.— 37, do. b. 1904 untilgb. b. 1912 96.70 4 Trier b. 1901 unt. b. 1906 Porta. E. B. b. 86 Baira Baixa . 1. Rg. 37, Türk.-Egypt. Tribut prib. 0. 1890 ficitrrfr. 20/1 Om do. cons. b. 1890 stenerfr. . . 37, Frankfurt a. 'M. Vit. N u. Q abgest. ff R abgest. . (Strauenbahii) 0. 1899 I. Europäische. 47, Bosnien «. Hercegob. b. 1902 unk. 1913 4 bo, do. ..... 5 Vulgär. Tab. Anl. b. 1902 i. G. . !•/,. Griech. E.-B. 0. 1890 stenerfr. . I8/ do. stRonopol-Anl. b. 1887 . . Frk. Hyp.-Kred.-Ber. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 do. S. 27,37, 39 u. 42 uni. 1905 37, bo. Ser. 10 . . . 4 Prenß. Hypotheken-Aki.-Bk.) 47, Gri.Henctei Hg.o. ^onn r.äl"5b.84 4 Fürst!. SolmS-Brainnels b 1880 . 37 do. do. b. 1886 . 31/’ Gräfl. SolmS-Laubach abgest. . . 37, Fürst!. Solms-Vich 37, Grast. SolmS-RödelheiM .... • ^senbiirg-Budingen . . Bfenb. u. Bnd.-Birstein 0.1887 do. -Wächtersbach b. 18Y4 Pfälzische Bant . . . bteuß. Bodenkreditbank do. HhP-'Atl.-Bt. 'M. 600/1200 'Rheni. Kredltb'. Ri. 600/1000/1200 Rhein. HhP.-Bank M. "00/l-'00 Schaffhaus. Bankber. . M. 1000 Südd. Bodenkreblt-Baiik . 'M. 600 do. do. Kommunal Wcstd. Bdlr. Hyp. cKoln- S. 1 unk. b. 1904 Portng nnifiz. b. 1902 Ser. I do. nnifiz. b. 1902 Ser. III do. Spez Württbg. Bankanstalt . 600/1200 do. Bereinsoank s f. " 4 37, 37, 4 37, bo. » • . » ' • * * - * /’A0/ 3 Aagemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60 /e 37. Sudo. Eisenbahn-Ges. Tarmstadt . . . 37' do. do. bo. v. 1904 Commerz, u. D^2lonto-Banl . . Tarmstädter Baut . . M. 1000 (Bant s. Handct u. Jndilstrie/ Deutsche Bl. S.I-Vll M. 600/1200 Esjelt.- u. Wechselb. Tlr. 100 . . M. 600 37. fiQinbg. Hyp.-Bk. Ser. 1 — 190 unf.b. 1905 - Ser. 301-310 unk. b. 1908 öfl.G Kr. 4 do. (Salzkgtb.) stf. i. G 5 Ungar.-Galizische . sts. i. S N . 4 Vorarlberg . . „ 1. @. . - 27l» Jtat.stl.gar.E.D.Ser. A-R. i.G. . . 4 Jtal. Mittelmeer steuersr. i. G. . . 271O ViborneS. Vit. C. D. n. D/2 500 4 Sard. Sec. st fr. gar. Iu. II . - 4 Sicilianischc steuersr. 1. G. b. 1889 4 do. „ 1. G. b. 1891 do. do. do. do. do. do. ’/4 do. do. 1. P- . v. 1898 unt Jnbest-Anl. . 0. 1901 unt. b. 1907 v. 1887/89 . . . b. 1896 unt. b. 1901 b. 1903 mit. b. 1914 37, 4 Heidelberg Sächsische Rente . . . . . Wnrttcmbg. 0. 1875—80 abgest. b. 1900 .... do. . . . Bk. S. 18 S. 19 S. 22 S 25 Obligationen. Nheinprobinz AnSg. 20 u. 21 unt. b. 1902 do. ff 22 u. 23 • • • • do. „ 10, 12-16, 24-26, 29 Hess. Probinz Oberhesscn do. do. Starkenburg do. ... — -. - . Hambg. Hyp.-Bk. S. 141-340 unk. b.1905 do do. 341-400 mit. b. 1910 do' do. S. 401,470 unt. b. 1913 17 Chile Gold-Anl. b. 1889 . . 6 Chinesische SiaatS-Anl. o. 1895 5 do. bo. b. 1896 41/ bo. do. b. 1898 4 ’ Egyptlsche unifizierte.... do. — - - Tarmst. abg. u. 79 Lit. U n. 81 Lit. A n.V - 11. 1894 . . . Elisabeth steuersr. i. G. . . 2000 K. Ferd. Rrdv. 1887 sts. 1. S. do. do. 1887 stf. gar. . . Franz-Josef . . '. S. 200/1000 Kaschau-V/drb. u. 1889 u. 1889 Salonigilc-Constanl. do. 'Hionafttr bo. Südwest für. gar. 408/2040 Ryäsan-Koslow steuersr. gar . - bo. UralSt steuersr gar. 404/2020 bo. bo. 97 steuersr. gar. . Warsl'.-Wlen. »sr. gar. 2020/4040 Wladltawk. 95 stsr. gar. 4U8/2040 Anatolische 1. G 2040t do. 1. G. (S. II Ergnz.» 2040 iu2.- 38/l0 'Reabel laatl. gar. —.— 1 Stock-iolm b. 1880 d. 1886 u. 88 . . . . v. 1894 37" do. b. 1905 unt b. 1915 . 1 Mannheim r>. 1901 unt. b. 1906 4 Badische Prämien d Donau-Regulierung .... 37,Golhaer Pram. Psaudbr. I . . 37, do. do. II 3 Hamburger 0. 1866 .... 3 Holländische Komm. b. 1871 . . Hyp. Mannheim unk. b. 1902 do. unt. b. 1907 81.90 Oest.-llng.Slaasb. 95 1" Oest.S>idb.(Lomb 74.— Oest. Rordweu A ö.fl. Kr. 37, Zürich b. 1889 .... 77.—I 6 Stadt Buenos-AireS b. 1892 76.9" 4'j, do. 218.86 BuderuS Eisen . 135.06 Concordia Bergb. ! 320.— Dt. Luxemb. Bgw. 142 — Shrtitn »rnh 114 25 62.90 Raab-Odenb. . . 91.- 91.- 91.— 91.- 91 — I Dresdner Baukbereni . 97.86 I ^tsei'.bahn-Reiiten-Bk. . a8‘— I Franks. Hypothck.-Bant 90.80 °b0 H»p..Kred.-B. M. 600/1200 90.80 ^^uetd. Bdtr. (Greiz) An. 1000 90.80 Mitteldsche. Kreditb. . 'M. 300/1200 90.80 ^atlb. Dkschl. ©. i-V '1)1.300/1200 Nüriiberger Bank . . . 'M. 1000 Rurnbera. DerelnSbt. M. 300/1200 • - Kr. 1400 1 do. 27,0 do. do. 47s Oest. Silber-Rcnte do. Pap.er-Rente —37, do. —- 37, do. 99.50 Z'/, Karlsruhe 93.5 j 37, do. —3 do. 102.— o 69.3 q 98.40 ° bo. r. 101 —37, do. o. 1899 . . . . —37, Ulm b. 1905 —4 Wiesbaden b. 1900 unk. 84.75 4 7 7.- 37. 78.5" 37. 9 7'.50 8U1— 4 Freiburg 97 50 o Mn 47, Mecklb. Hyp. u. Wbk. Ser. I berl. L 125 do. do. Ser. 3 abgest bo. do. Ser. 2 u. 3 unt. b. 1905 . § öun^uqin® njj8ij(pna£ aciijüjajß Hnn asq Q Ä IHJÜ.X3<11U3X 2 T E oo o cd R K G jQ l£3' « e o o Cf AU Hdjihj(pn3^ ainjojqiß fi — o e jQ « R o uQ R C* CB liaii'nqai °0 urv Jdldiuoav^ c 2 c S? e c: g o o ‘R CM o ö § VD £ L> « 4* Q u> 2 B ’S SS « c CD c 6J Lq ' e: £ 1 s R H 3 o 2 -2 C Z ca "E u iXC V «a R Z" OS» «-» j=> L « vO 2 E<« cu «ORft CJ CJ «5 T> i-» ?-> JO CO r S> e ©5 E R Q «40 -V vC- »sä o »O L i— < ■ e Z 5 d Z . C k- «7> O t± CD JC ’-* Sv • c. c- SS o ~ CD c Sv '4) 1 t s .El -e ß * e<2< «s» — ‘g'R E E .2 = <$> E o a §E cn — E O CD E ‘5 s z R U3- CU LOD JO O >-> .D R E ä SS O " CD E rH S* CD •- -L jQ 00 _ o R L i» ^-i=R ZAK £- ---- «R- - c s» -ö'Ä 8 s «'S E «-> «-5® O — 22. c S -n. HO - E <2 S> *> v •g R c R so ’S 51 E jO E. Cr? _,=* >Ö (J 'cd NCQHCOÄ c £ ’ Sw E CI r-> ec R, o LZ o _ 5 E r y «> R -° Q.S SO —* CD E o ."ti -0-0■g c o 6^ 5 « e * E g E = > e^O 'S.® S C C = - 2% - a> >= c. 22 ° c g R S«a^ > C» o Ei C? Ü sO' a ■; r c v o Ct E C a SKLL » L r - .J ‘= 5 g 3 o e -> <3 2 v=> ES o R^, *- «o -C ö sC? — _ — xR o . o ’D c ® ° , CO ro „ ., 5-- -CDRD’-'CM i- t* K U « T' <1 — K) _ e-1 DO--/1 .ii^a-E^ U '-=• 6? Et» “aS«go;*®-8 8 ä 5.§■!» "-= ä ,® s-sf~t»2--“h >g- -O as» 25 Rr'c" Z »ff «.X 2S. o 'S .. V 2 Z S «-e°° e-» A.E N-.ZZ B»/, B»/i [D8/. . ________________________________________________________________ Gießen, den 28. Dezember 1907. Großherzoqllche Direktion: Dc. St o eri ko. «amstan, 4. Januar 1908, vormittags 11 Uür an Lrt und Stelle orfentlicö meistbietend versteigert werden. Greven, den 3. Januar 1906. Grotztz. Büraermeisterei Gießen. _______________;__________M e c u m. Ranos Flügel Harmoniums Ständiges Lager von 150 bis 200 Instrumenten Vertretung von "“• Steinweg, Jbaeh, ScJiledniayer & Söhne, Wand, liöinhiidt u. e. w. Annahme gebi auehter Instrumente. Günstige Zahlungsbedingungen bei Raten. Höchster Bar-IlabatL Garantie 10 Jahre. Vermietungen: 2 bis 10 Mark pro Monat 73 btuumungen, Reparaturen. Franko-Lieferung. August Förster in Giessen nntf Lieh. Bekanntmachung. Um für den kommenden Sommer der Schnakenvkaae wirksam entgegen treten, ist es jetzt notwendig, daß die überwinternden Schnaken in Kellern, Ltallen und sonnigen Gelassen vertilgt werden, eße sie ausslieg^n und ihre Ercr ablegen. Zu diesem Zwecke wird demnach,t die Stadtverwaltung durch Xieute, die hierfür besonders ausgebildet und, die Bernlgmrgsarbeit in den Kellern vornehmen lauen. Dre Einwohner unserer Stadt bitten wir in ihrem eigenen und tm allgemeinen Interesse, den hiermit beauftragten Leuten bereitwillig cntgegenzukommcn und ihnen bei Erledigung ihres Auftrages ^ede mögliche Unterstützung zu leisten. iLcmerzell wird sich hieran die Vernichtung der Schnakenbrut A^ den stehenden Gemäuern, Wassertümpeln ujro. anschließen und steht zu houen, bav aus diese Weise die Schnakenvlage unterdrückt werden kann. Das ist iedoch nur dann möglich, wenn die Vertilgung Auch in den Gebäuden vlanmaßig erfolgen tmm und jeder aus seinen Grundstücken die Vornahme der erforderlichen Arbeiten gestaltet Greven, den 31. Dezember 1907. u 1 UCL Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ____Mecum. Höhere und Erweiterte MaLchen-Lchnre zu Gießen. Die Anmeldungen der Mädchen, die von Beginn des kommenden Schuljahrs ab unsere Schule besuchen sollen werden DonnersLag, 16. Uttd Freitag, 17. Januar von 10—1 Uhr in dem Lchulhause, Nordanlage 14, entgegen- genommen. Vorzulegen sind: Geburts- und Impfschein, bezw. Bescheinigung der 2. Impfung, und bei Kindern, die fiuö einer anderen Schule kommen, ein Abgangszeugnis. Diädchen, die erst schulpflichtig werden, sind bei der Anmeldung vorzllirellen. Bekanntmachung. s Die Benützung des Schweinemarktplatzcö mw verschiedener M lür dİk°u?L°n bCß "" Vato 6eroom,enen Privat - Lehr-Institut Statt Karten Verlobte 025 h» Bertha K_atz Julius Hess Frankfurt a. M. Baumweg 23 , Mr 29 Scnmttzeichnen undKleidermachen . . Der Unterricht in den Vor- und NachmittagLLursen beginnt wieder ===== ab 6. Januar 1908. ====== Anmeldungen nehme jederzeit entgegen. Marie §ack, Lehrerin Ecke Westanlage S.chanzenshasse LL p Ecke Westanlage. Birst ein (Kreis Gelnhausen) Neujahr 1908 MMtoää® «SBäKSti»» Eisenbauanstalt DARittSTADT.^ Dachstühle — genietete Träger — Stützen — moderne Fassaden — Hallen —- Treppen etc. »MSMSTA«DEM»«LLTSLLM^M7S^rL SMDeMDKWrLM-T,« hiMUsr Vemin Giesseo. Sonntag den 5. Jannar, v,4 Uhr pünktlich, spricht Herr Neichstagsabgeordneter l>r. Osann - Darsaistadfc in einer öffentlichen Versammlung in Steins Garten dahier über Zutritt ist Jedermann gestaltet. v*/t Der Vorstand. 73 'fVW Mil un» u 1/x pasche IS Pfa */, Wasch# 10 Pj'g. empfiehlt MM M HM kein Gl ,Otz kein r6i ,HxM :/WD tf-K-v EM Henkel & Co. Düsseldor rerxi W'l . W|,