■Ci von vM ftetSn'i ÄÄtzL Erstes Blatt Montag 21. September 1908 es) unter Die heutige Nummer umfaht 10 Seiten. sung, -$j Stoffe für rilasverbandes initglieder vor. der Kronprinz iin Bülow weilt noch Ltemmrich machte 158. Jahrgang . . . ..... ertheim rci- durg i. Br.), daß der Verband freudigen Herzens an bcitt 5Eicg:i> feste Ires Vereins teil nehme. Gemeinsani wolle man gegen oen Alkoholmißbrauch kämpfen, den Deutschland l-offcnllich in weiteren Zum Erzabt von Beuron wurde Abt IldefonS Schober von Scckau in Steiermark gewählt. Die Reichs ta g ser fa tz wa h l in Spcv er Ludwigshafen. (Amll. Wahlresultat.) Bei der am V>. Sep>:. statlgehabten Reichstagsersatzwahl int ersten P ulzer Wa! bezirk Speyer wurden im ganzen 32 472 Stimmen abgegeben. Davon erhielt der Adjunkt Binder (So j.) 19 293 Stimmen, der Gutsbesitzer Buhl (natl.) 12165 Stimmen. Ersterer ist mithin gewählt. Claudes, unter Die Zigarre des armen Mannes. Man schreibt uns: In einem Artikel des „Hann. (Lourieiö, betitelt „Das arme N äch", ist unter Anderem geltend gemacht, daß eine Zigarren- $.:nberole|"teucr geeignet sei, eine mögliche Entlastung der ärmeren i!«Usjchtchlen herbetzttführeit. Tas ist ein großer Irrtum. Es Ie Aufbs. 2^5; || iKontc de Sonnar-Italien drückten dem Cant ihrer Gruppen aus. Tie Fürstin im Norderney. Frau Unterstaatssekretär || Die Honneurs. Gestern nachmittag 6 Uhr empfing 2lu$lanfc. T i e österreichisch -nn gartschen Delegationen sind nir den 8. Oktober nach Budapest einberuien worden. Wegen den Besuch des Zaren tn Italien bat der S o z t a l i st e n k o n g r e ß in Florenz am oninSlag eine Resolution angenommen. Alan hatte nämlich erfahren, daß Tittoni mid Iswolsky bet ihrer leigen Zusammenkunft auch einen Besuch des Zaren in Italien vereinbart hätten. DieUntersuchung gegen den f r ü h e r e n M i n i st e r Alberti hat cm weiteres Ergebnis gehabt. Man Hal ein Kontobuch vorgesunden, aus dessen Inhalt hervorgeht, daß Alberti mit der londoner Ioutt Stock-Baol in Verbindung gestandet» und m den Jahren 1891 bi-5 Teplember 1907 durch Spekulationen an der londoner Börse 6 600 000 Mark verloren hak. D t e F r a u e n im I i n n i { d) e n Parlament. Soeben haben die Wahlen zum ftnulschen Parlament ihr Ende gesunden und 25 Frauen sind diesmal zu Abgeordneten gewählt morden. Im vor. Jahre saßen nur 19 Damen in der Volksvertretung Finnlands. Von den 25 weiblichen Abgeordneten gehören 13 der sozialdemokratischen Partei an, 6 der alt finnischen, 3 der jungftnnisd)en, 3 der schroedtschen und 1 der agrarischen Partei. nik ^r- u. Ruh.vBIß Roeder-Herde ische Ode: m großer Auswahl | Spezial-Geschäft Offen- u. Herd-Inc:? hih, Diirbeck Neuenweg -ji Auch die Herren Berthold-Amerika und Reichskanzler den aden Sie in her?? igend schön. Aw bei t iebr. ■ Marktplatz 9-l Pattonc" 3V. Dürbeck. ^ cvarawrc°L^- äßnSr* öpfe «JÄ&b*6 öf!c Kienen ääisSS« “Sgg» oupe «• h TjcH Heinr1®11. Mein. Kaiser-Allee 11 MhmiAchO Dm itil KlikilmW imZftismW >7 Les' Emst köpf- 'reoer-Unteilaiiei!1^: sie alle 1'onittgen^ röen schön und W erligt in dem Hermann Plank **- ^^LavlanW^ . Züi* N emvickle Drillinßc werden. So versicherte der Vorsitzende des Chai für das katholische Deutschland, Geistl. Rat 2r, 2Si 'JSeuen Palais bei Potsdam im Auftrage des Kaisers den Mt und einige weitere Mitglieder der Interparlamentari- schen Konferenz, eiwa vierzig Herren mit dem Präsidenten Hinzen zu Schönaich-Carolath an der Spitze. Der Kronprinz hielt eine Ansprache, die folgendermaßen lautete: „Sehr geehrte Herren: Seine Majestät der Kaiser und König hat mir den Auftrag erteilt, an seiner Stelle One Hcrrön von der Interparlamentarischen Union hier zu vigrüßen. Cs gereicht mir zu besonderer Freude, mich dieser TAsgabe zu unterziehen. Seine Majestät verfolgt die Arbeiten und Bestrebungen der Inleipirlamentarischen Union, öttven zunehmende Bedeutung ihm nicht entgeht, mit leb h^.ftem Interesse. Der Kaiser wünscht und hofft, daß aus i^hrer Tagung in allerhöchstfeiner Hauptstadt wohltätige (r-gebnisse''hervorgehen iverden für die Sache des Friedens, u-uche die Grundlage aller wahren Kulturfortschritte ist u ib bleiben wird. Die Erhaltung und Bewahrung des säeiedens, der mein kaiserlicher Herr Vater seine ganze ^gierungszeit hindurch seine vornehmste Sorge gewidmet hüt, ist ein oftmals mühsames Werk, aber wert, daß die eäelften Geister aller Nationen ihre ganze Kraft dafür ein» seyen. Seine Majestät der Kaiser sendet Ihnen, meine harren, die herzlichsten Abschiedsgrüfie in der Hoffnung, 0?8 Mk. 6.4s für einheimische Fabrikate und Mk. 0.14 für importierte Fabrikate, zusammen also All. 6.56 pro Kops der Bevölkerung ausgegeben hat. In den zehn Jahren eines beispiellosen ivirtschastlichen Aufschwunges betrug also die Zunahme der Ausgabe des deutschen Bolles für Zigarre,i- verbrauch 62 Pfg., al'o bnrchschnntl.ch jährlich <,2 Pfg. pro Kopf der Bevölkerung und mm soll, ivcnn die Annahme richtig ist, daß die Zigarren-Banderolestener 80 Millionen Mark aufbringen soll, das deutsche Volk zii einer Zeit der ungünstigsten wirtschaftlichen Verhältnisse nut einem Schlage doppelt so viel mehr au5flcbenf alS cs seine Ausgabe dafür in zehn Jahren der höchsten wirtschaftlichen Blüte gesteigert hat. Mau muß schon ein Tabaksteuerjanatiker fern, nm zu glauben, daß dies möglich ist. Tie Folge der Steuer- erhöhilng wurde viclinehr em entsprechender Rückgang des Verbrauches mit den entsprechenden Arleiterenllassungen sein, während gleichzeitig das erträumte Mehr für die Reichskajse iuic bei der Fahrlartemteuer anSbleiben ivürde. Mau hört mitunter von freunden der Tabaksteuer sagen, daß man nirgends billiger und besser rauche als im Deutschen Reiche. Ja, ist denn daS cm vernünftiger Grund, die deutsche Zigarre zu verteuern ? In den anderen Ländern, ivo die Zigarre teurer ist als bei uns, sind doch iviederuni andere Tinge um vieles billiger als bei uns. 25 Jahren über die Grenze geworfen habe. Für den zentral-* ausschuß für innere Mission sprach Pastor Scheffel, für die Zcn- tralfteUe für öffentliche Bolkswohlsahrt Tr. Kaup Berlin. Gluck-- wünsche mehrerer Großlogen des Guttemplerordcns und Vereinigungen vom blauen Kreuz wechselten mit solchen des Bundes deutscher Frauenvcreine (Frau Professor ÄtuFcnberg, Kreuznach), des deutschen cvangel. Frauenbundes und des Bundes der abstt- neiUen Frauen. Es folgten Ansprachen der Vertreter des Vaterländischen Frauenvereins, der Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung, des Vereins für Volkshygiene, des Verbandes der Eisenbahnvereine der preußischen und der Reichseisenbahneii, des Gewerkvereins der Heimarbeiterinnen (Frl. Schäfer, (Siehe n), des Kasseler Lebrervereins und des Kasseler evanacl. Arbeitervereins u. a: Besonderes Interesse erregten die Aussührungcn des Grasen Starzinsü) aus Petersburg, der die Glückwuniche des russischen Tcmpercnzkomitees überbrachte. Die von dem R«.dnci vertretene Orgainsation hat 3900 Wirtschaften eröffnet, wo völlige Abstinenz beobachtet wird; im letzten Jahr verkehrten dort 80 Millionen Besucher. In der Zeit, in der die Sck-eidewände zwischen den einzelnen Reichen und Völkern immer mehr schwinden, muß gegenseitig Hilfe im Kampf gegen den gemeinsamen Feind dep menschlichen Gesellschaft Motto teder sozialen Arbeit sein. Der Kongrefe der Merparlamentarischen Union in Berlin 4t am Samstag mittag mit Ansprachen des Frhrn. von plener und des Prinzen zu Scl)önaich-Carolath geschlossen worden. Der interparlamentarische Rat beauftragte Lord Deardale, sich mit der kanadischen Regierung über die Frage )er Einberufung des nächsten interparlamentarischen zlvn- zrcsses nad) Kanada ins Einvernehmen zu setzen. Tie desini- .ioc Festsetzung von Jahr und Zeit der nächsten Konferenz ,leibt jedocl) Vorbehalten. Auf dem Bankett, das Freitag abend aus Anlaß ter IO. interparlamentarischen Friedenskonferenz im Zoologischen Garten veranstaltet wurde, nahmen Delc- zierte aller auf der Zloiderenz vertretenen Staaten zu Trink- jprüchen das Wort, in denen sie übereinstimmend ihre Genugtuung über die dem Fricdenswerk durch die Konferenz zuteil gewordene Förderung, sowie ihre Anerkennung und ihren Dank für die ihnen erwiesene deutsche Gastfreundschaft en herzlick-en Worten zum Ausdruck brachten. Reichskanzler Fürst Bülow hatte die Mitglieder des interparlamentarischen Kongresses mit ihren Damen ein* geladen, den Samstag nachmittag bei ihm zuzubringen, 'dei dem schönen Wetter gestaltete sich der Empfang zu einem cilartensest, doch loaren auch die bekamilen Empfaugsräume ccä Kanzlerpalais den Besuchern geöffnet. Im ganzen eiKiren über 1600 Pepsonen, darunter etwa 360 Damen, geladen. Der l)ieichsmnzler empfing seine Gäste mit gelohnter Liebenswürdig leit. Inmitten einer größeren /nippe hielt gegen Ende deS Festes unter einer der mächtigen Eicl-en des herrlichen Partes auf Beschluß der eng» ! ifchen Sektion des Kongresses Lord Wear da le eine An- wrachc an den Reichskanzler, in der er seinen Dank aus- -pvach für die vorzügliche Aufnahme, die alle hier gefunden .lütten, besonders auch für die freundlichen 3Lorte, die der Kanzler bei der Eröffnung des Kongresses geäußert habe, uir dankte ferner für das Interview, daS der Kanzler dem /englischen Journalisten Sidney Whitman gewährt habe, was li ganz England mit Befriedigung gelesen worden sei. Ter □ebner fügte hinzu, daß 99 Prozent aller Engländer die <11 (erbefielt Beziehungen zu Deutschland wünschten. Tie Rede n>urde von den Umstehenden wiederholt mit Kundgebungen | lebhafter Zustimmung unterbrochen. Ter Reichskanzler ant- > ödete in englischer Sprache: tr freue sich sehe, die Herren Lei sich zu sehen; er tönne von feiten des Kai fers und des iiiuitschen Volles wie von seiner eigenen Seite versichern, riaß wir nur beabsichtigen, die alleroesten Beziehungen zu England zu haben; er hoffe, baß bie Kongreßmitgliebcr sich hier von biefer guten Gesinnung überzeugt hätten unb | Ick) wohlgesüylt haben möchten. Uebrigens bebauere er, t»aß er lein besseres Englisch spreche. Auch biese Rebe irurbe mit lautem Beifall ausgenommen, ber Schlußsatz würbe mit heilerem Protest begleitet. In einem längeren (»espräch mit Alexanbcr Gutschkow, bem Führer ber russi- '. Irhen Ottobristeupartei, bemerkte Fürst Bülow, er persönlich |ei ber Meinung, d.iß zwischen Rußland und Deutschland imir solche Mißverständitisse bestehen, wie sie stets bcsei- tngt werden können Zum Beweise dessen führte ber Reichskanzler ben Umstand an, daß weit über WO Jahre zwischen I d kn 9cachbarländern Deutschland und Rußland kein Krieg | iLattgefuuben hätte. „Aber in ber Vergangenheit hat man ö och viel von einem oeutsch-russischen Kriege gesprochen, Durchlaucht!" bemerkte Gutschlow. „Aber es blieb auch nur Ab ei diesen Gesprächen!" criuibertc ber Fürst. Gutschkow I stellte bann dem Fürsten die im Garten anwesenden Duma- MM jfff. xr-w DezugSpret»: v pr ▼ monatlich 75 Pf., viertel- Eichener Anzeigers General-Anzeiger fOr Gberhesien bisDo^ü?a9g1ni0Uf)“ Rotationsdruck wnöVerlag dervrühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. Redaktion, Erpedition und Druckerei: Lchuiftraße 7. Zubiicium8versamm!ung des deutschen Vereins gegen den rMgbiauch geistiger Getränte. (Lriginalbeilrag des „Gieß. Anz.") 1L Kassel, 18. Sept. Einen erhebenden Verlauf nahm die von Über 1000 Personen besuchte Begrüßungsversammlung, die am Dienstag abend in dein großen Stadtparksaal stattsand. Die Vertreter von 22 örtlick-cn und auswärtigen Vereinen und Verbänden brachten dem Iubelverein Gruß und Glückwunsch dar. Wohltuend berührte bic Wahrnehmung, baß ihm Sympathien von allen Seiten ohne Unterschied der Konfession cittgegengebracht ferjidt werden, toctn die Trunksucht in den Fanulieu und ihrem Nachwuchs bekämpft werde. Ms Vertreter des russische« Finanzministeriums meirUe Qkaf ^Starzinsky, die Beglückwünschung des Vereins durch die ob.rste russische Finanzbehördc könne als Gegensatz erscheinen, da doch der russische Staat 22 Pro,, seiner Einnahme aus oer Besteuerung heS Alkohols erziele. Aber schon «Aadstone habe darauf bin- gewiesen, dak man die Einnahmen nur in den Taschen einer ttrbäir'äbigat und nüchternen Bevölkerung suchen könne. Wo Trunksucht, keine Arbeüsiähigreit. Tcehalb ist die Temverenr- hcweaung sür jeden Staatsmann von großer Bedeutung Ter schon zwei Jahrzehnte an der Sp ix des hessischen Landesverbände s Mdende Derlrcicc der hessisch-n Reqie- rnng Geh. Lber'Medizinalrat Dr. Neidhardt vergleicht den Verein m Anspielung auf den Herkules auf WilhelmShöhe mit diesem Heros Er Hobe der lernüischen Schlange schon einige Lüpfe abgesMagen und werde sie hoffentlich in weiteren 25 Jahren yan; vernichtet hoben. Stadtrat Italisch, Vertreter der Stabt Berlin, spricht auch für die anderen anwesenden Stüdtevertreter. Tie städtischen Vcr waltungcn hätten ein großes Interesse an der Bekämpfung des Alkoholismus, da dieser btc Ausgaben für Irren- und Kranken- häufet und die Armenlasten bedeutend anichwellen lasse. T> bei er besonders den behördlichen Bettretern, Geheimerat Tr. Eisenhut, Ministerialrat Tr* Usinger, Rrei6dmtnwnn Pfeiffer, Beigeordneten Jäger x. für »he E^chemen dankte. 9knch bem vom Vor' genden erstatteten Geschäfts, bericht würbe Wörrstadt als Cd der nächstjähnz^ Tagung bestimmt. Tann folgten verschledeix Referate. Te. Beder.Sprendlingen behandelte die Frage ber Be steuer« iing von GaS und Elektrizität. Tee Redner iorach üch namentlich gegen die Bestenening der Kraftquellen nn Kleingewerbe auS. Rach längerer Debatte wurde von bet Versammlung folgende Resolution angenommen: ,T>e Hauvivestammlrmg erfennt die ‘JlolmenDinfett rntt baldigen und gründlichen Reich»fma»izre»orin oi« Borvedma»u», einer gesunden iviriichatillchen Gutioidcluug an; sie beiracuiei fr« ijiage als nationale Frage, bereu ifölung nur möglich »ft. wem, alle Erwerbssiände unseres Volkes eniipiedxub »h er Veuii mt. iäbifilei» Cpter zu bringen bereu fmb. Tie Besieuerung ron v*»< iiiiö E'.ektriutöi würbe aber unter ollen Umstanden eine timeiiuit. der LcistuiigSiähigkeu nid t emlpted:enoe Belastung bei U'ervertet darstellen, wenn die Regierung eine B esteuer u n g Der Kratt bcaonduhjen fällte. Tie Berlainmlung nchiel daher an Den Vorstand die dringende Bitte, lo’ort nach Eesu einen der :Hegtenm* Vorlage alle Diejenigen Schritte zu tun, eine e i u f e i l»g c x> lafnutfl des GeiverbeS zu verhüien.* Rach einem von Herrn Prof. Scharoogel erstatteten Be» richt über die Delegierten-Versammlung deS BerbandeS deutschn Kunstgewerbevereine zu Hannover wurde noch eine Reih« vo> Anträgen beraten. Em Antrag deS BezirkSoerdandeS Erbach i. CDcuw. über bie Erhöhung der staatlichen Z». fchüfse zu den gewerblichen UnterrichtSanslallen wurde wieder zurückgezogen und dafür ein ähnlicher Antrag BrnSheim. Heppenheim angenommen. Mehrere weitere Anträge wurde» zu we.teren Erhebungen an Nomnusstonen verroiejeiu Darauf referierte RegierungSrat Noad noch über daS gewerbliche UntcrnchtSwejen m Hesien, ivobei er namentlich die geplante Reform der Gewerbeschulen näher darlegte. Ter gefchästlichen Beratung schloß sich ein gemeinsames Mittag, essen und später ein Besuch ber Landesausstellung an. W. Darmstadt, 21. Sept. (Tel.) Heute früh wurde auf der Bahnstrecke B i cte n b a ch — A l S ba ch ecn M öbetwa g e n des Spediteurs Äg. Ntüller auS Darmstadt von einem Zuge erfaßt und zertrümmert. Ter Lenka de» Wagens wurde sck)wer verletzt und ein Pferd getötet Offenbach, 19. Sept. Die Geschäftsbücher del K o n s u m v e r e i n s hier sind heute aus Antrag der Staats- anwaltschast m i t B e s ch l a g b e l e g t worden. Tie juagste Hauptversammlung bc» Verein» batte beschlossen, sich zur (Sanierung ber ungünstigen finanziellen VereinSvcrhalüri'se bem Frankfurter rkonsumvorcin anzuschließen. (?) Franke nbach, 20. Sept. Frankeiibacki, in etl- chem fick) das Gemeinschaftsleben immer mehr breit macht, fyattc heute roieber einmal ein gefüllte» Kirchlein. Um du MittagSstunbe bewegte sich ein großer Trauerzug durch die Dorfstraße nad) Dem Friedhof. Mau brachte den mciubercdpier Johannes Walbrecht zur letzten Ruhe Er ftanb im 62. Lebensjahr unb hat in großer Treue 27 Jahre hinbnrch bas Amt als Gcmeinbe- unb Kirchen- rechner versehen. Die Gemeinde, deren Kirchen- unb Schul- oorftanb er auch angehörte, wirb ihm ein eljrenbci An- benfeu bewahren. □ Marburg, 20. Sept. Nach einem arbeitsreichen Leben starb in ber Nacht zum Samstag ganz unerwartet im Alter von 57 Jahren ein bekannter hessischer BolkS- schriftsteller, der Berichterstatter unb Rebakteur Joham Beder. Der Verblichene, bessen Wiege auf bem svze». „GlaSkopse", einem Schascrhause unweit unserer Stadt, fianb, übte in feiner Jugcnb bie Kunst Gutenbergs cm! unb würbe bann Journalist. Wie kein anbercr, so kann» er bas Hesscnlanb unb Hessenvolk, besonders das in seine» engeren HeimatSgebiete, und deshalb begegnen dem Kemin hessischen BolkStumS m den vielen Dorfgeschichten o> Dialektdichtungen Beder» auf Schritt und Tritt bekannte i'Xstalten unb Begeben leiten. Ein Herzschlag machte bce Leben be» tätigen Mannes, der noch am letzten Tag» seinem Berufe nachging, ein Ende. (h.) Frankfurt a. M, 19. Sept Am 4. Scvtembs wurde, wie im Jiiternat. Krim -Polizcib^att mitgctcilt wird i'Us der Klingcr-Au-stetlung im Kunstverein eine Bronz» Figur — liegender weiblicher Akt —, 25 Zentimeter laG betitelt „Faulenzerei", entwendet Für WiedererlangnH ber Figur ist eine Belohnung von 200 Mt ausgese Auf bem O-ederweg fuhr ein Mann mit seinem Rabe me Derartiger Wucht gegen bie elekttifche Straßenbad» baß er bewußtlos liegen blieb. Er erlag bald darauf fair* schweren Verletzungen. w. Eronberg, 21. Sept. (Tel.) Tie Kronpri»' z ess in von Griechenland und die Erbprinzessl« von Meiningen sind heute vormittag von Schl^ Friedrichshof nach Meiningen abgereist •• Kleine Mitteili ugru tt» Hessen unb ><1 Nachbarstaa t eu Schwer verlebt bat sich der LandwirtJ» zu Nieber-Deisel, er stürzte beim Maschinen in M Tn* unb erlitt eine Gebirnerichü.trruna unb andere schwere Venete ungen. — In Podtgön » scheuten Pferde vor einem Äil*' » ... .rv'tn^c» wv leichte Verlevunacn. — Äaruifdlbeiionr ‘Reib ivur.e in 6l< ' • krovor b I hnbei n Da Vereinig u u t i t e statt. — iianelbet ii’irb, wuroe auf Dem W.ge ßwifchen ,yrttai*db AM Eiier-dausen der 21 sährig: 3timn.Tr.iann richaiidl von '.(Ur/- tr:e von »n. en vom qcr.iftn, am Äe*Jg® vnrsL« .er ebcmaligat 3 u dc r f a . r i f 5 t o d 1/ v t in mutt* -r tü*-’-v Mark cn die Kvnfrrven Umk Röbigcr in v bewilligt. —Der Premierminister Stolvpin Hot in Begleitung deS Stadt» Ixnwtmaraid General Traffchewski persönlich die Cholerabaracken und die Nachtasyle besucht. Die Garnison ist bisher ziemlich Der- (hont geblieben. — Im Lause des Samstags sind 398 Erkrow tungen vorgekommcn und 141 Ztrankc gestorben. Es Dcrlautet aber, daß die Ziffern in Wirklichkeit bedeutend höher wären. — In der abgrfaufcncit Woche sind im ganzen 1456 Erkrankungen und 439 Todesfälle gemeldet gegen 197 Erkrankungen und 53 Todesfälle in der vorigen Woche. — In Manila sind bis Samstag abend 38 Cholerasälle vorgekoounen, von denen 17 tödlich verliefen. * Der Luftschiffer Wilbur Wright hält dafür, daß ein Bruder enliveder nicht methodisch genug vorgegangen sei, oder aber, daß es ihm an Geduld gefehlt habe. Er seinerseits werde vorläufig keine Aenderungen an seiner Flugmaschinc vornehmen. In Zukunft werde er niemand mehr mit auflteigen lassen, und bei den vertraglill-cn Besuchen werde er einen Sandsact mitnehmrn. — Crüillc Wright, der sich ziemlich rasch er boll Hal, ordneic den Lau eines neuen Apparates an. Die Befürchtungen wegen seines Befnidens sind gegenstandslos geworden; außer einem Sclnuikelbruch erlitt er mehrere Rippciu rüche. innere Verletzungen aber haben sich nicht bemerkbar gemacht. Kleine Tagcschronik. Erhebliche Unregel in ä u 1 y f e t fc n icnd bei den Forttsika- tionsarveiten auf Helgoland ausgedeclt worden, duvci> die der Reichsfiskrs geschädigt wird. Am 15. Oktober beginnt der Verkehr des Ll0yd Expreß, der Hamburg, Bremen und Gcima täglich veroindel. Der Luftschiff er Faure ist am Samstag in St. Cloub aufgestiegen und nacy UftunDiger Fahrt über de n Kanal in Folkestone gelandet. Es ist seine fünfte Kanal-Fahrt gewesen. Ter bekannte Ld anal schwimmet Wolff, der in Dover abgeschwommen war, wuroe neben der Landungsbrücke in Ealais in erschöpftem Zi.süinde aus dem Wasser pcijoben. Die Pariser Telephonzentrale ist durch einen Brand vollständig vernichtet worden. Ter Tclephouverkehr mit der Provinz und mit dem Auslande i)t unterbrochen. (Siehe Telegramme.) Auch das große Warenhaus „Bille de St. Denis" ist eingeäschert worden. Ter in Aewyort eingelansene Tampser .Liberia' bringt die Meldung, daß ei beobachtet habe, wie die aui der Wesiseile der Insel Groß-ttnagua (roesnndien- gelegene Stadt S t. Alathe w von «nein Cifan vernichtet luuvbc. Die Häuser (die meist aus cinliödigcn Holzbauten bestehen) seien tu die V n i t g e- iü 1 v b c 11 worden, 10 bat, wohl sämtliche Einwohner, deren Zahl aus etwa 70u geschätzt wird, iiingetomnien sind. tjaiiOd iiitO Vcrtcbr, Volkswirtschaft. • Neue R e i ch s b a n t n c b e n sl e l l e. Am 7. Clt. d. Z. ivud in Happeln (Schlei) eine von der Reichsbankstelle in Flensburg abhängige Reichsbantiiebensietle nut Ma|jcncumd)tung und be- jchranttem Giroverkehr eiöjjnet woiben. Wien, 19. Sept. Arru) dem S a a t e u st a n d - und Ernte- bcricht für Mulc September ergau die Ernie für Winterweizen und Roggen einen gut mittleren i’ümierlrag und ziemlich guten Stroherrrug; für Sommergecieide, bloggen und Weizen, ist Aussicht auf eine ziemlich gute bis schwach-mittlere, für Gerste auf eine gute Ernte vorhanden, ebenso für Zuckerrüben, dagegen für Futterrüben auf eine mittlere Ernte. Die Grummeternte ergab im Durchschnitt einen mittleren Ertrag. Die Aussichten für die Weinlese sind sehr gut. Das Frühobst lieferte zumeist ein mittleres, bas Spatobst em recht gutes Erträgnis. Die Kartoffeln stehen sehr gut bis mittel. , . . . Paris, 19. Sept. Tas Landwirt,chastsmuiistenum veröffentlicht die jährliche Schätzung der Ernte in Frankreich. Ter Ertrag an Weizen ivird auf 109 428 755 Doppelzentner gegen 132 y53 578 Hektoliter ober gleich 103 753 000 Doppelzentner im Borjahre geschätzt. — Ter Erttag an Roggen auf 18 274 692 Hektoliter gleich 13 029 313 Doppelzentner gegen 19 697 811 fcettolitcr gleich 14 342 187 Doppelzentner im Vor/ahre. Obstversteigerung. Mittwoch, den 23. September d. I., von vormittags 9 Uhr an, soll das Gemeindeobst, bestehend aus Aepfel, Birnen und Zwetschen versteigert werden. Der Ansang ist an der Kreisstraße Gießen-Steinbach. Steinbach, den 19. September 1908. Großh. Bürgermeisterei Steinbach. Hans Hedewig’s Nacht. (Kurt Ronniger) VcrlagHbuchhandluns Leipzig. Eensesttirdt. Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel abetr . a’.t die Redaltion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Die hiesigen Tetailgeschäfte werde» hiermit gewarnt, einer der auswärtigen öligem, Rabattgestllschaften, iur die soeben am hiesigen Platze agitiert wird, beijiitreten, da hierdurch der Einkauf aiiswärls, insbesondere m Frankfurt, erleichtert wird fühl dem Buch, ivelchcs der hiesige Manimaim ausgibi, wird der hiesige Ein- wohner nach Fianliuit fahren, den Einkauf dort besorgen, sich Verkälts. Gebe von heute verschiedene Hohvorräte ab, wie Eichen, Linden, Birnbaum, Nußbaum, Kirschbaum, Elzbeer, Pappel, Pitch-Piue, Liefer und Tannenholz, sowie einen Posten gute trockene Schremerdiclcn, Lattenpöcke und unsortiertes Holz, ein Schrank mit diversen Beizen. Ferner mehrere gut erhaltene Hobelbänke mit gutem Werkzeug, ein Sag Zournierböcke, Fournierstücke. Heinrich Sack 9. Ww. Schreinerei. ,1 Uhr. Durch dieses Geläute ist, wie cs heißt, eine Störung dis evang. Begräbnisses entstanden- Infolgedessen wurde von dein (sang. Pfarrer Anzeige erstattet und der kath. Pfarrer mit einem -irahnanbat von 20 Alk. bedacht. Tas hiesige Schöffengericht hm J'tn Strafbefehl bestätigt und die Angelegenheit durste demnächst ) is Berufungsgericht beschäftigen. Chemnitz, 20. Sept. Tie Strafkammer verurteilte nach .leitägigcr Verl-andlung den früheren Expedienten der Orts- Inaiücntaffc, Schubert, den Verfasser der seinerz-.il Aufsehen ; . Trcgenben Broschüre über die Zustände in der Krankenkafje, zu 1. Jahr 4 Monaten Gefängnis, seinen Bruder und den dritten An- K,'.klagten Raabe zu je 9 Atonalen Gefängnis. Sie hatten Er- ixqfungcn gegen verschiedene Privatleute begangen. SDl a l m 0 e, 18. Sept. Henle wurde das Urteil gesprochen 1« dem Prozeß wegen des belannten B 0 >n b e n a n s ch l a g e s, ter am 12. Juli gegen englische arbeitswillige Arbiter auf dem «.S Logisschiff verwendeten Dampfer .Amalthea' verübt ivurde. äie Angetlageu vlieljon und Rosberg wurden zun» Tode, Stern .1 lebenslänglicher Zivangsarbeit verurteilt. Zwei Angeklagte wurden zu ö bez,v. zu 2 Dlonatcn Zivangsarbeit, die Angeklagte Xiatalie Dialmftroem zu 100 Kronen Geldftrase verurteilt. Zivei '.»geklagte wurden sreigefprochen. sd. Dari.. ftadt, 20. Sept. Dem ehemaligen G. CrbentL Professor, Gey. Baurat Eduard Sonne wurde in Anerkennung inner vielseitigen wifsensch. mtd schriftsdelleriichen Leistungen au» i*m Gebiet der Zngenienrwijsensa-asten sowie in des. Wert^ l«)äbung seiner saft 30iahrigen Längtett und seiner Verdienste um h-.e £)rgani|atü)n der Hou-ichule die Würde eines Doktor-Zn- xenieurs ehrenhalber verliehen. hc. Marburg. Auf eine 2ojdürigc Tätigkeit als ordent lnd)cr Professor der Erdkunde an unserer lliiivcriitdi kann dieser Lage der Geh. Regierungsral Tr. phil. Lheobätt» Fischer zuruck l .ulen. Ter Gelehrte ist Mitglied der Akademie der Wissen ie*ifiai in titom und Znhaoer oct start 3ittt:r-Medaille der Ge- leilfdMift für Erokunde zu Benin. — Ter Prioatdozcnt für Phuo- iipl)ic ait der Uniucrfiut Hal 1 ea. S., Professor Br. phil. .\)erni. Schwarz hat einen Ruf als außerordenil. Professor an die Uni bjqitdi Marburg angenommen. Tr. vr>a)iöa;j luiro den Professor •.1. Paul Menzer, der mit Ende dieses Sommerseuicsters aus der ’.-Larburgcr philosophiiehen Fakultät auSsck/eidei, erfetzen. hc. Frankfurt a. M. Tr. jur. et phil. Rick-aro P ass0 w, P-rivatdozent für 'Nationalökonomie an der Akademie für Sozial- mad vanoelSwifienfcpaflen zu Frankfurt a. M. ist zuni Dozcnien |.ll Privat- uilo Vottswirischastslehre an uer Technischen Hoch- )e.)ulc zu Aache n berufen ivorbcn; zugleich wurde ihm der Titel Professor verliehen. — Dem Vernehmen naa) ist oie Ernennung i :ä Cbcrarjtty ver inneren Abteilung am ftumfuieu strankenhause, ^cos. Tr. nid), Hugo Lüth 1 e zum ordentlichen Professor uno Direktor der medizinisck-en st.inii an der Universitär stiel als iNachfolger des Geh. Med.-deals Prof, v- Quincke erfolgt; er uirb oas stiel er Lehramt mit Beginn des Soinnicrscmeiters 1909 «vernehmen. hc. Ter erste w is se n s cha-s t l. pa n a mer i ka n 1, ch e >ongrcß foll dem „Globus" zufolge vom 25. Dezember 1908 i 5. Januar 1909 in Santiago unter dem Protettorate der »epublif Ehile tagen. Tie meiften Staaten Amerikas werden i.ird) amtlime Abgeordnete vertreten fein; von den Bereinigten -Maten sind 35 000 Dollars für ihre Vertreter, an deren Spitze der l-chnolog .Holmes steht, bewilligt worden. öcrmiftfrtes» ♦ Die Cholera in Rußland verbreitet sich i n m c r weiter und wütet jetzt auch unter den Kindern, da t»ie gesnnol-eitlichen Maßnahmen in [einer Weise genügen, wodurch t vortomml, daß Kranke stundenlang warten müssen, ehe sie in twn Krankenhäusern untergebracht werden. Tie Kranken erliegen c_ii"o mehr der geradezu haarsträubenden russischen Mißwirtschaft als der Seuche, der mit cm wenig Gcwifsenhaftigtett längft batten Grenzen gezogen werden können. Bis letzt sind nahezu [,000 Menschen gestorben. Diese Erwägungen haben denn (LUD am Freitag eine große P r 0 t e st 0 e r s a m m l u n g der Beters'burger Stadtverordneten veranlaßt, bei der das Sanitäts- Obstverfteigernng. Donnerstag, dcn 24. d. Mts., von vormittags 8 Uhr do läßt die Gemeinde Atzbach Obst versteigern, meistens Laselobst. .0^» Zusammenkunft an der Schmiede de§ ^ohann Cyrpt. Vriginal-Dr^htnrelSttttgen. Berlin, 21. Sept. Unter zahlreicher Beteiligung, namentlich aus Rheinland und Westfalen, trat gestern hier die 5. Generalversammlung der Deutschen Mittelstands- Vereinigung zusantmcn. Negierungsrat Erbslöh begrüßte als Vertreter der Rcichsregierung den Kongreß. Es folgten Begrüßungsreden von Abgeordneten, worauf Abgeordneter R a h a r d t über die Lage und die Aussichten der Mittcl- standsbewcgung referierte. In der Debatte traten Meinungsverschiedenheiten über die politische Richtung der Bewegung hervor, lieber diese soll heute in einer geschlossenen Sitzung beraten werden, um eine Spaltung zu vermeiden. Berlin, 21. Sept. Der ehemalige Reichstags- und Landtagsabg. Geh. ^be^uslizrat Stinte len (Ztr.) ist gestern gestorben. CiNi (Böhmen), 21. Sept. Hier und in Marburg kam es gestern zu Zusammenstößen zwischen Slowenen und Deutschen. Um 8 Uhr abends gestaltete sich die Situation so kritisch, daß eine Kompagnie des 87. Infanterieregiments eingreifen mußte. Eine Frau wurde durch Bajonettstiche schwer verletzt. 20 Verhaftungen wurden vorgenommen. Paris, 20. Sept. Bei einer Arbeiterfeier im Departement Jura hielt Minister Pichon eine Rede, in der er betonte, daß die Regierung den Frieden wünsche, sofern dieser auf dem Rechte, der iyraft und der Würde Frankreichs beruhe. Denn sonst würde er hinfällig und unsicher fein, ebenso wie die Beteuerung aller Herrscher und Staatsoberhäupter Europas, daß nichts den Frieden Europas bedrohe, und daß die verschiedenen Gruppieruuben dahin zielten, das Gleichgewicht zu sichern. Der Minister schloß mit der Erklärung, daß die kluge Politik Frankreichs in Marokko leine Schlappe erlitten und daselbst stets nach den Grundsätzen des europiiischen Patriotismus gehandelt habe. Darmstädter Pädagogium. Darmstadt, Hochstraße 58. Mttlnlfigc }?r;uatld)iilr Smnelle und gründ! che Vorbereitung zum Einjährigen-, Primaner-, und Abiturienten-Examen. Kleine SHaffcn — individuelle Bcbandlung. [hvl,A» ■ Die Anstalt erzielte stets sehr gute Erfolge. ■ M. Elias. Daulsaguug. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste unseres heben Töchterchen Lina sagen herzlichen Dank. Familie Ludwig Rcuß Seltersweg 46. -ins Wtn, b " b«ä fc ' llQ9 lÜQt t* ^6|'h« .‘St >9är«t S|*L 1, einer ®... njet !t fiJ fSj ytage bet yef. Qn9enoinnien- * JÄn 11,9 011; ”9 nur möglich btt sC» ch°'°°g-l «fiotldg,: gdesÄerbanbes bech "e noch eine fet'. Aezillsverbanbes )banftalten wurde >ch» Antrag Sötn^ weitere Anträge M ionen verwiesen. 2® über bas gerotr^ namentlich bie gepfc näher bartegte. ? 'in gemeinsames M vesansslellimg an. Tel) heute stutz Alsbach ein ler aus Damstadu mert. Der Lentci ein Pferd getötet »eschäftsbüchei! i auf Antrag der g t worden. Die sc itte beschlossen, jü [len Lereinsverhc 1 jiii'djliejjen. Franke/röach, ä mer mehr breit k Mes Kirchlein. Lv. roher Trauerzug , Man brachte tz- echt zur letzten L ) hat in großerJi- Gemeinde- und.iu:c eien Kirchen- und it- , ihm ein ehrendo d ach einem arbeit^.. amstag ganz unerkannter hessischer?- und Redakteur W t Wiege aus dm j? unweit unserer 6» ' Ennst Gutenberg-c e fein anderer, so , besonders das alb begegnen eien 2*1**.; in "*s r >,°ch m * gept tt 4 ' SS e vormittag unb Ä riiiann .. ül0 )C 5er' 'ütauiil. *;'v;• indttUj „jutbti Vier wichtige Werke über sexnelleAuiklng: 1. Wao muß ein juugeo Mädchen vor und von der Ebe tvinen? Bon Frau Dr. E. von Szczepansla. 8. vermehrte und verbefferle Auflage. G4 Seiten 80 Pfg. — 2. Was muß eine juuae Frau in der Ebe wissen? Von derselben Ver- fasserin. 5. Auflage. 52 Seiten, bu Pig. — 3. Was muß ein lunger Mann vor und von der Ebe wißen? Von Dr. Hermann Sefterheld. 1. bis 5. Taufend. «>4 Leiten, 80 Pfg. — 4. LLao muß jeder Ebemann in der Ebe wisteu? Von demfewen Vertaner. 1. bis 5. Taufend, bl Letten, 80 Pfg. Hessische Lchulzeitung 1908, Nr. 29: Das sind in der Tat vier Hand- und Lehrbücher für alle der Schule entwachsenen Jünglinge undFungfrauen. Man merktesdenfiotlgeschriebenen Vuchlem an, dav ne aus der Fever erfahrener Menschenfreunde uammen, deren heiligste Aufgabe darin besteht, das Gluck in die Ehen und Familien zu tragen. Was fie über Braut- und Ehestand, Kinder und Kindererzlehuiig sagen, ist so wahr und klar, dav mir ^av tut ^atz unter!chrewen. Zunge Leute, die dieie m vornehmer, dezenter und schöner Sprache abgefanten Bucher leien, werden einen qroücn Gewinn für ihr ganzes t^res "ebbn daoontragcn. Derartige Lchrifteit gehören in jede Vottsblbltother. Gerrcl)tssaal. Osthofen, 20. Sept. In Bechtheim besteht eine Ci- l t a n k i r ch e, in der laut Vertrag die dortige kath. Gemeinde es Recht hat, um \2 Uhr nachmittags ihren Gottesdienst abzu- dten. Am 22. März haue die evang. Gemeinde zwei Ve- ?iDigungen, deren eine um 1 Uhr, deren andere um 3 Uhr ftatt- 'iiden sollte. Dazwischen siel vertragsmäßig der kath. Gottesdienst. 2er kath. Geistliche ging, in dem Irrtum befangen, es fei */42 Uhr, die Kirche und lautete die Gemeinde zusammen. Er hatte sich >i dessen, wie er später angab, in der Zeil geirrt, denn es ivar erst Alarken einfleben laßen und den Gegenwert dann hier auSgezahlt erhalten. Es rt dies tm Gegensatz ju dem rxojcrtierteii hiestgen ^ Lrar-Rabattinarken-Verein', durch welch letzteren der auswärtige Emkaiif sozusagen vereitel! werden foll. L. Märkte. fc. Frankfurt a. M., 21. Sept. (Belege. Orig.-Bcricht der Gieß. Anz.".) 'Amtliche 9loticrungcn der heutigen ihehmarh« preise, ßum Verkaufe standen: 435 Echsen, 105 au4 Oesterreich 41 Bullen, 2 ai.S Eesterreich, 1044 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 361 Kälber, 387 Lchaie und Hämmet, -05G Lchiveine, 00 Ziegen, 0 Ziegenlämmer. 0 Schallänuner. Bezahlt.wurden iur 100 Psund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Unalilat <9—811'»., 2. Dualität 71—73 Alk., 3. Qualität 58—60 Mk.: Bullen: 1. Dual. 66—68, 2. Dual. 62—64; Kühe 1. Dualität 74—76 Alk., 9" 65—66 Bik., 3. Dual. 53—54 Alk., 4. Dual. 00—00 Mk., 5* Dual. 00—00 Alk. Bezahlt wurden für daZ Pfund Schlachtgewicht : Kälber 1. Qualität 92 bis 95 Pfg., Lebendgewicht 55—56 Pfg., 2. Qualität 88-90 Pfg., Lebendgewicht 47-53 Pig., Schlachtgew. 60-70Psg.; Schafe: 1. Qual. Schlachtgeiv. 80 bis 82 Pig., 2. Dual. 70—72 Pfg. Schweine: 1. Qual. 71—00 Pf., Lebendgewicht 55,5-00 Pf., 2. Dual. 69-70 Pt., Lebendgewicht 54,5-00 Psg., 3. Dual. 62—68 Psg., Lebendgewicht OO-uO P'g. Geschäft bei Hornvieh mittelmäßig. Hebet stand inibcbemenb. Be Kleinvieh, Kälbern, mitielmäBig gut, Ucberftaiib gering. ic. drantfurt a. M., 21. Sept. (Ovtg.-ielegr. oc6 „®icb 2lnz.') Amtliche Notierungen der heutigen Frilchlmarktprelse. Weizen Mk. 20 50—21.00, Kurhessischer L'lk. 21.00-00.00, La Plata Alk. 23.75—24.50, Kansas Alk. 23.00-23.50, Roggeii (bicfigcr) Nlk. 18.00—18.50 Gerste (Welterauer» Mk. 20.50—21.00, Franken- leider Mk. 21.50—22.00, Hafer 16.50—17.25, Mais Mk. 16.75—17.0«'. Weizenmehl Alk. 31.25—31.50, 00—00, 2. Dualität Alk. 80.25 Ins Mr. 30S0, 3. Dualität Mk. 28.75—29.00, Roggenmehl o NIk. 28.25—29.50,1.Dualität Alk. 28.25—28.50, Weizenklete Alk. 10.50 biS Alk. 10.50, 'Jioggcntlcic Alk. 1125.—11.50, Aiaiskenne Alk. 13.00 bis Alk. 18.25, Franken, Pfälzer, Ried Alk.00.00-00.00. SlUeS per loo Su], ub liiei. Gictzcticr Wetterdienst. VornttHsichtliche Witterung für veften am Montag den 22. September: Fortdauernd heiler und trocken. Temperatur un- vetänderi. Oestliche Winde. an. 5699 Ji-Jfj Madlhkit ficbtinung u. Schulaufgaben. "* 077611 Änft Hrbeit. L Äoft u. Voni» erhall. Schuliir. 11, Mans., link» EngUeche Damen-Koitttme, suchen Giessen Blockstrasse 1, I (BÖ05 zu vermieten. Zßllgtrer Lilchbinökr gesucht. 6590 M 078071 Schöne ü-Zimm.-Wohn. z. 1. Ekl. zu vcrm. Tammfir. ;JO. 3DOOOOOOOOQ M-Mi 3 Zimmer U7M4l M. tö 1908. Das AusstellunqSkomitee (fiflniit ver sofort ob. k'dte'tciiö UMUJIl i L5r. zuvcrl.,figes Kr St bic iltioliiiTnhc 11. mieten. & y*Ä J MiÄfthfl roitb «boeacb. 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