Nr. S72 Zweites Blatt 158. Jahrgang Mittwoch 18. November 1908 Erscheint tLgllch mit Ausnahme deS Sonntag». ®te „Sietzener FamtliendlStter- werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Krelsblfltt für den Kreis Glehen" zweimal wöchentlich. D»e ..Landwirtschaftlichen Srit» fragen“ erscheinen monatlich zweimal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Sderheften Rotationsdruck und Verlag der vrühl’schen Universums • Blich, und Stemörudcrel ÖL Lange. Gießen. Redaktion. (Eroebthon und Druckerei: Schulstraße 7. Ervedinon und Verlag: öl. Redaktion:e-^112. Tet.-AdruAnzeigerGieben. Zur Lage in China. In bet Befürchtung uinc» Anwachsens der revolutionären Bewegung hat der Regent Tschun die Zügel der Regierung mit fester Hand ergriffen, so daß die Aufrechterhaltung des Friedens wenigstens sür einige Zeit gesichert erscheint. Es sind alle Vorsichtsmaßregeln getrvfsen, um eine Wiederholung der revolutionären Vorgänge vom April und Mai zu verhindern. Besondere Abteilungen chinesischer Truppen bewachen die Zugänge zu den Gesandtschaften. Gestern herrschte ein lebhafter Ansturin aus die Banken, vierzehn einheimische Bankinstitute wurden geschlossen. Unter der eingeborenen Bevölkerung herrscht große Erregung. Die Polizei drängte die Menge von den Bant aebäuoen zurück. Besonders die Nokohama-Wechselbanl hatte einen schweren Ansturm zu erleiden, während die englischen, deutschen und russischen Institute unbehelligt blieben. Die Ursachen des Todes des Kaisers und der Kaiserin-Witwe sind noch unbekannt, obgleich eine Anzahl langer, sür den Fremden unverständlicher Berichte ausgegeben worden ist. Obwohl andererseits (verrichte von unsauberen Machenschaften weit verbreitet sind, hat man keinen Grund für die Annahme, daß die beiden Todesfälle anderen als natürlichen Ursachen zuzuschreiben seien. Der Kaiser ist lange leidend gewesen. Die Kaiserin- Witioe wurde während der Feier ihres Geburtstages am 3. November von Kongestionen der Lunge befallen. Man besürchtet, daß die Resormpartei sich die gegenwärtigen Unruhen zu Nutze machen wird. Ein Teil der Chinesen sieht in Pulun den legitimen Thronerben. Der Abschieds-Erlaß des Kaisers, der in Kwang- hsüs Warnen vom großen Rat ausgesetzt war, zeigt, daß der Einfluß der chinesischen Staatsmänner den Einsluß des Mandschus überwiegt. Der Erlaß mutz als ausdrückliche Erklärung der neuen Regierung über ihre Politik betrachtet werden. Der Erlaß, der unter anderem eine energische Durchführung des Resormpregramms vorsieht, sagt, der Kaiser beschäftigte sich während seiner Negierung mit Schnnerig leiten, die sich aus dem Verkehr mit den Fremden und aus dem Verkehr zwischen den Christen und Nichtchristen ergaben. Er vermehrte das Heer und die Schulen, förderte die Industrien und bereitete die Verfassung vor. Dem Vernehmen nach führte der Regent Tschun bereits nunmehr Neuerungen im Palaste ein, so einen modernen Betrieb in der Erledigung von Geschäften. Die Erziehung des unmündigen Kaisers soll nach modernen Grundsätzen geleitet werden. Obwohl der Regent aufrichtig gewillt ist, Reformen zu gewähren, wird er doch nicht als em starker Mann betrachtet. Die Herrschaft über die Truppen in Tschili ist geteilt. Eine Division ist unter der Gewalt des Thrones; zwei Divisionen werden kommandiert von dem Kriegsminister Tiehliang, der der heftigste Gegner Duanschikais ist. Dies macht es . für den Regenten Prinzen Tschun schwierig, sich auf Man- schikai zu stützen. Unter den Revolutionären geht das Gerücht, daß einige ihrer Führer sich nach Peking zurück begaben. - Deutsches Neieh. Die Beisetzung des Grafen Hülsen-Häseler hat gestern im Beisein des Kaiserpaarcs stattgefunden. Zum Chef des Militärkabinetts ist der Kommandeur der 19. Division Freiherr v. Lyncker ernannt worden. Die Zahl der Arbeitslosen in Berlin beläuft sich nach einer vorgestern vorgenommenen Zählung aus 40 124. Davon entfallen aus die Stadt Berlin 29 123. Eine große Studentenversamm lung hat gestern in Berlin eine Sympathiekundgebung sür die Prager Studenten angenommen. Schutz deL gewerblichen Eigentums. Gestern wurde im Auswärtigen Amte zu Berlin der Vertrag zwischen dem Deutschen Reiche und Ungarn über den gegenseitigen Schutz des gewerblichen Eigentums unterzeichnet. Ausland. Der ö st e r r e i ch i s » .. u r a t wird am 26. Nov. wieder zufammentreten. Russische Anarchisten in Dänemark. Aus Kopenhagen wird der „Daily Mail" gemeldet, daß die Karscrin-Witwc von Rußlaird die mit ihren Schwestern gemeinschaftlich bewohnte Villa verlassen werde, weil die dänische Polizei erklärt hat, daß russische Anarchisten den Aufenthalt dortsclbst gefährlich machen. Es kam bereits zu einem Zusammenstoß zwischen Anarchisten und Polizisten, wobei von letzteren bret verwundet wurden; doch gelang es der Polizei, einen Anarchisten festzunehmen. Klagen über deutsche Luftschiffer. , Echo de Paris" stellt eine ziemlich lange Liste deutscher Lustballons und ihrer Insassen zusammen, die während der letzten Monate über die Ostgrenze kamen und in Frankreich landeten. Aus der Tatsache, daß sich unter den Lnftrcisendcn säst regelmäßig aktive Offiziere befinden und daß wiederholt mehrere Ballons gleichzeitig ausgestiegen waren, schließt das genannte Blatt auf die Av.icht militärischer Sp.onage und kündigt an, daß die Regierung strenge und wirksame Maßregeln ergreifen werde. Die englische Admiralität. Tie „Moming Post"' greift die Mministration dcr ei.g.i,chen Kriegsmarine an, indem sie behauptet, die Offiziere oer Flotte befrachten die Möglichkeit eines Krieges mit Unruhe, weil die Flotte vollständig desorganisiert lei. Die Fr ölte habe kein Vertrauen zur Admiralität. Ein Krieg würde Niederlagen herbeisühren, deren Wirkung vielleicht nicht mehr gut zu machen wäre. Die russische Festung Libau wird aufgelassen. Ihre Besatzung geht zum Teil nach Wladiwostok. Die Flottenstation bleibt, aber nur für kleine Fahrzeuge. 0. Sitzung Großherzoglicker Handelskammer Gießen für die Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach. Protokoll-Auszug. Gießen, den 4. November 1908. Anwesend sind die Herren: Kommerzienrat Koch als Vorsitzender, Kommerzienrat H e i ch e l h e i m als stellvertrerender Dor- sitzender, Tür deck, Friedberger, Grünewald, Hoos, FHring, Klingspor, Münker, Ramspeck, Röhr R ü h l, Kommerzienrat Schirmer, Stammler, Zurbuch und der Syndikus. 1. Aus dem Geschäftsbericht ist folgendes mitzuteilen: a) Auf die Eingabe der Handelskammer betreffend die Einlegung eines Abendzuges auf der Strecke Kassel- Frankfurt a. M., welch-c einen Anschluß für die nach Abgang des v-Zuges abends 7 Uhr in Kassel eintreffendcn fünf Schnellzüge auf der Main - Weser - Bahn herbeiführen soll, teilte der Herr Minister der öffentlichen Arbeiten mit, daß bei der späten Lage, die der Zug 69 im Falle seiner Fortführung von Kassel nach Frankfurt a. M. erhalten müßte, auf eine ausreichende Benutzung nicht zu rechnen sei. Die aufzuwendenden erheolichen Kosten würden sich demgegenüber nicht rechtfertigen lassen. Bet den zwischen Kassel und Frankfurt bestehenden zahlreichen Zugverbindungcn fei auch ein Bedürfnis für die Einlegung neuer Züge zur Zeit nicht an- »uerfennen. Dem Anträge könne deshalb uichl fLtitgegeben werden. Da die Handelskammer diese ablehnenden Gründe nicht als berechtigt anerkennen kann, wird sie dem Antrag für den Sommer- Fahrplan aufs Neue ausnchmen. b) Einem des Nähern gegründeten Wunsche des Kaufmännischen Vereins zu Alsfeld Folge gebend, hat oie Handelskammer uei der Kgl. Eisenbahnmrettion Frankfurt a. M. die E i n l e g u n g eines Zuges, der etwa kurz vor 8 Uhr morgens aus der Rickttung Fulda in Alsfeld eintreffen müßte und eines entfprcchenden Gegenzuges, etwa 7,35 Uhr abends ab Gießen, beantragt. Tie hierauf bezüglichen Erhebungen der Eisenließt ferner, btc Wähler auf die neue Fassung des Artikels 5 des Handelskammergesetzes besonders aufmerksam zu madten. — Dieser Artikel hat folgenden Wortlaut: Eine Person, die nicht unter Vormuirdschaft oder Pflegschaft steht, übt ihr Wahlrecht persönlich oder durch einen Vertreter aus. Die Vertretung des Wahlberechtigten kann nur durch einen für ihn im Handelsregister eingetragenen Prokuristen oder, wenn ein solcher nicht vorhanden ist, durch einen volljährigen kaufmännischen oder technischen Angestellten seines Geschäftes erfolgen; der 2In* gestellte bedarf dazu schriftlicher Vollmacht. Diese neue Fassung des Artikels unterscheidet sich von der früheren dadurch, daß eine selbst zur Wahl berechtigt« Person sich künftig nicht mehr durch einen anderen Wahlberechtigten vertreten lassen kann und daß ferner derProkurist keiner Vollmackst mehr bedarf. 3. Einschränkung des Flaschenbier Handels. Von dem Verein der Gastwirte von Gießen und Umgegend ist eine Eingabe des Rhein-SNain-Gastwirte-VerbandeS zur Vorlage gelangt, in welcher gefordert toiro, daß der Flaschenbieroerkauf konzessionspflichtig und außerdem von der Prüfung des Bedürfnisses abhängig gemacht wird. TH Handelskammer lehnt eine Unterstützung dieser Forderungen als zu weitgehend ab, spricht sich aber für eine Aenderung des § 35 Ach. 1 der Gewerbeordnung dahingehend aus, daß die Erlaubnis znm Flaschenbier- hanüel zu »erjagen ist, wenn Tatsachen vorliegen, welche di« Unzuverlässigkeit des Gewerbetreibenden in Bezug auf diesen Gv- weroebetrieb dartun. 4. Eingänge 1. Dem Vernehmen nach sollen ht Zukunft am 1. April eines jeden Jahres in das hiesige Infanterie-Regiment „Kaiser Wilhelm" nur noch Studierende der Medizin und der Pharmazie eingisitellt werden. Die Handelskammer beschließt, da sie in dieser Maßnahme and) eine Schädigung des hiesigen Kaufmannstandes erblickt, beim Großh. Minsi'ttruim des Innern vorstellig zu werden. 2. Nach einer Mitteilung des Kaiser!. Gouvernements für Deutsch-Lstafrika, soll die Lieferung des Jahresbedarfes an Ge. rxiten und NMaterialien für das Rechnungsjahr 1909 im Wege der öffentlichen Ausbietung vergeben werden. Die Bedarfsnadjweisungen sowie die Lieferungsbedingungen liegen auf dem Bureau der Handelskammer zur Einsicht offen. 3. Von unterrichteter Seite liegen Mitteilungen vor über zweifelhafte Firmen im Auslande, ferner eines Hondelssachver- stündigen bei oem Kasierl. ^kvnsulat in Mexiko, Herstellung von Südweinen, von Tce, von Arrak und von Koprolith in den Erzeugungsländern. Interessenten Eönncn hierüoer naßere Auskunft auf dem Bureau der Handelskammer erhalten. Aus Stadt und Land. Gießen, 18. Slooember 1908. — Vom Großherzoglichen Hose. Tie anläßlich deS BerkaufStages der Großherzogin im Neuen Palais zu Besuch weilenden Herrschaften reisten un Laufe deS 16. Sloo. nach Lich und Schloß Heiligenberg zurück. Der Großherzog begab sich, n. d. Darmsl. §tg.*, früh in Begleitung des Oberjägerineisters und deS Hofmarschalls im Auto nach Schloß PhitippSluhe zur Jagd bei Sr. K. H. dem Landgrafen Alexander Friedrich von Hessen. Die Rückkehr nach Taimstadt erfolgte am Abend. Tie Großherzoglichen Herrschaften besuchten am Dienstag mittag das Mausoleum auf der Rosenhöhe. • * Festessen an Großherzogs Geburtstag. Zu unserer Slachncht vom Alontag über das Festessen an Groß- Herzogs Geburtstag teilen wir berichtigend mit, daß daS Essen nicht um 21/, Uhr, sondern um l1/, Uhr beginnt. ** Gießener freie Studentenschaft. Morgen abend 8y< Uhr findet im Saale des Cafe Metropol die Erofs- nungsversammlung der Gießener freien Studentenschaft statt. Als Siebncr ift der bekannte Vorkämpfer für freiftuden- tische Ideen, Privatdo^ent Dr. Ohr-9Nünchen, Generalsekretär des Slationatvereins, gewonnen. Sein Thema lautet: Der deutsche Student uno das deutsche Volk. Eine sich anschließende freie Diskussion wird den Anwesenden Gelegenheit geben, sich über Freistudentenschaft und ihre Bestrebungen auszufprechen. ** Kolosseu. m. Im Kolosseum herrschte gestern abend die ausgelassenste Stimmung, und die überaus zahlreich erschienenen Zuschauer kamen dabei vollständig auf ihre Rechnung. Und das hat mit seinem Singen der Otto Reutter getan. Seit Jahren schon wird Reutter von nahezu allen Humoristen mit mehr oder weniger Erfolg nachgeahmt, aber keiner erreicht ihn, und wenn nichts anderes, so spräche schon diese Nachahmung für ihn. Wer wie er seine stets zeitgemäßen, geistreichen Couplets vorträgt, wie er die Pointe sicher und schlagend herauslacht, das macht ihm keiner nach. Vorzüglich war sein Lied vom Block, der „Kompro-mißgeburt", das Lied vom schlafenden Michel und all die anderen Verse, zu deren Zugabe er sich wieder und wieder verstehen mußte. Auch das übrige Programm ist recht gut. Etwas ganz neues ist die schöne Lilly mit ihren Luft- und Farbeneffekt-Tänzen, die aber mit Tanz nicht das geringste zu tun haben. <Än sehr witziger Humorist ist Max Frei, der mit seinen launigen Couplets ebenfalls großen Beifall fand. Die dressierten Katzen werden manchen belustigen, wenn man bei manchen Stücken auch nicht von dem Mitleid mit den armen Tieren lostommt. Von den übrigen erwähnen wir noch die Akrobaten The Chi- Mayos, die Verwandlungssoubrette Mary Lose, die australische Tänzerin Malaya, den Affen „August" und die Malerin A l o n e. •• Die im Panorama gegenwärtig ausgestellte Serie ,Reise durch Thüringen* übt, wie vorauszusehen war, eine große Anziehungskraft aus. Bei allen, deren Fuß jemals die herrlichen Gegenden der Thüringer Wälder betrat, ruft das hier Gezeigte die schönsten Erinnerungen wach. Wer sich aber die Gelegenheit zu persönlicher Anschauung an Ort und Stelle bisher entgehen lassen mußte, der gewinnt die besten Eindrücke von all dem Schönen, mit dem die Natur das Thüringer Land so reich gesegnet hat. iß Kirch-Göns, 17. Nov. Gestern wurde hier gegen 4 Uhr ein Dieb stahl im Gasthaus „Zum Stern" verübt, ßnn junger Mensch trank in einer Wirtschaft einen Schnaps. Als der Wirt mit seiner Frau die Gaststube verließ, um Kartoffeln zu verladen, verließ auch der Gast die Stube und folgte den beiden bis auf die Straße. Als er sah, daß die beiden Wirtsleute sich entfernt hatten, ging er in die Oberstube, wo er in einer Kommode nach Geld suchte. Ter Wirtin Mutter, die in der Wirtschaft allein war, wurde auf das Geräusch aufmerksam, ging hinauf und sah gerade, wie der Dieb eine verschlossene Schublade gewaltsam öffnen wollte. Der Ertappte wollte sich durch den .Hof entfernen, wurde aber durch Nachbarn festgenommen, die ihn auf das Wachtlokal verbrachtem Ein hierher beorderter Gendarm führte ihn nach Butzbach ab. r. Hungen, 17. Nov. Die Sprechzelle der hiesigen öffentlichen Fern sprech stelle befindet sich an dem ungeeignetsten Platz, den es nur geben kann, nämlich zwischen der Haus- und Vorplatztür zum Postamt. Infolge des Verkehrs zum Postamt, wobei die Türen zugeschlagen werden, kommt es nicht selten vor, daß die Gespräche sehr unverständlich sind Und unnötigerweise doppelt werden. u. Schotten, 17. Nov. An der Verschönerung unseres Stadtbildes wird stets gearbeitet, so daß neben den vielen Neubauten auch in landschaftlicher Hinsicht Fortschritte zu verzeichnen sind. Der Gastwirteverein läßt am Postamt eine Anlage Herrichten und der Vogelsberger Höhenklub, Sektion Schotten, hat Manches geleistet. Es wäre 511 wünschen, wenn alle, die e§ angeht, es sich angelegen sein ließen, schöne Bilder in der Natur zu schaffen oder 31t erhalten. Mit Bedauern kann der, der die Bilder in der Natur wirklich sieht, oft bemerken, daß sie in rücksichtsloser Weise und ohne besonderen Zweck vernichtet werden. Wo es also angängig ist, sollte das zwecklose Zerstörungswerk unterbleiben. — Innerhalb der Stadt ist der Stadtbach nun völlig in Rohre gelegt. Die Bahnhofstraße ist mit Liiiden bepflanzt und die Ortsdurchfahrt wird demnächst mit Kleinpflaster hergestellt werden. Die Kosten betragen ca. 33 000 Mk., zu welcher Summe die Provinz, der Kreis und die Stadt zu gleichen Teilen beisteuert. Der Schloßweiher, der sich vor Jahren noch als klares Waffer mit Fischen reich besetzt zeigte, ist jetzt, nachdem er noch verkleinert ist, in einem Zustand, in dem er nicht verbleiben kann. Meterhoher Schlamm, Pfuhl und Unrat füllen den Weiher und e§ ist verwunderlich, daß diese Bazillenbrutanstalt noch nicht zii Erörterungen Anlaß gegeben hat, wo sie inmitten reich bewohnter Häuser liegt. Ausfüllen wäre das beste, einen Zweck erfüllt der Schloßweiher doch nicht mehr. r. Schotten, 18. Nov. Aktuar M 0lter am hiesigen Amtsgericht ist seit vorigen Mittwoch abwesend, ohne daß jemand über den Verbleib etwas wüßte; auch gibt keinerlei schriftliche Mitteilung Aufschluß, wohin er sich gewendet hat. Sowohl auf dem Bureau als in der Wohnung ist alles in Ordnung. R. Babenhausen b. Mücke, 17. Nov. Die Frau des Samenhändlers Sch ar mann von hier versuchte gestern beim Nachhausefahren eines Wagens voll Reisig, der aus einer abschüssigen Stelle umzusalken drohte, sich durch einen Sprung in den nahegelegenen Bach zu retten, doch dadurch, daß sie auf einen Stein sprang, glitt sie aus und erlitt erhebliche Verletzungen am Bein. Der schnell zu Nate gezogene Arzt stellte fest, daß an der Kniescheibe ein Knochen gesprungen ist, infolgedessen wird die Frau noch längere Zeit das Bett hüten müssen. 0 Friedberg, 16. Nov. Ter Neubau des VolS- bades ist jetzt soweit gediehen, daß die Eröffnung mit Sicherheit am 1. April erfolgen kann. Der mächtige Schornstein, das geräumige Schwimmbecken und der Aufbau der zwei großen Dampfkeffel sind fertiggestellt. Der innere Ausbau geht rasch vorwärts. Tie Zentralheizung wird bis Weihnachten von der Firma Schaffstaedt-Gießen vollendet sein. Im unteren Stockwerk sind die Kaffenraume, das Schwimmbad und die Brausebäder für Herren, im obeiea befinden sich die Tamenbadezellen und das Sonnenbad. Das Gebäude, das nach den Plänen des Architekten Meyer- Gießen erbaut wird, zeigt ein höchst gefälliges, schmuckes Aeußere. R. B. Darmstadt, 17. Nov. Die sozialdemokratische Partei hatte gestern in Darmstadt eine Massenv er sammln lig veranstaltet, um gegen das persönliche Regiment des Kaisers Stellung zu nehmen. Zu dieser Versammlung war auch Neichstagsabg. Dr. Osann cia$et»ben worden, der jedoch seine Beteiligung brieflich mit dem Hinweis ablehnte, daß Abg. Bassermann den Standpunkt der gefaintcn Partei mit aller Schärfe bargelegt habe und et eS nicht für zweckmäßig halte, diese Ansicht auch m einer Versammlung zu vertreten, die dazu berufen sei, »den immer mehr sinkenden bürgerlichen Parlamentarismus gebührend zu kennzeichnen.^ — Die Brandstiftungen von Zwangszöglingen im St. Josep hssti ft zu Klein- Zimmern nehmen kein Ende. Obwohl erst jüngst wieder der Zwangszögling Freund ans Kastel wegen versuchter Brandstiftung zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt wurde, hat sich dieser Tage der 14jährige Bruno Faber von Kastel desselben Verbrechens schuldig gemacht. Faber war in der Spenglerei beschäftigt und hatte sich dort einen größeren Ballen Putzwolle mit Oel getränkt, den er anzündete und in den über der Werkstätte liegenden Speicher warf. Der Brand wurde jedoch bald bemerkt und im Keime erstickt. Der Brandstifter flüchtete gleich nach der Tat; er wurde jedoch in Gimdernhausen wieder aufgegriffen und ist jetzt wegen versuchter Brandstiftung unter Anklage gestellt worden. ---- Lind he im, 17. Nov. Die unter Leitung der Landwirtschaftskammer stehende landw. Haushaltungsschule zu Lindheim eröffnet am 3. Januar 1909 einen neuen fünfmonatlichen Kursus. Der Ziveck und die Ausgaben der Schule bestehen in der Heranbildung der Mädchen aus dem Bürger- und Landwirtsstande zu künftigen tüchtigen Hausfrauen durch angemeffenen theoretischen Unterricht und praktische Unterweisung in allen in einem bürgerlichen Haushalt vorkommenden Verrichtungen. Der Preis für Wohnung und Mobiliarbenutzung beträgt für Mädchen aus Hessen 25 Mk., für Nichthessinnen 40 Mk. Der Preis für Verpflegung wird zum Selbstkostenpreis berechnet. Der Unterricht ist unentgeltlich. Sitte Anmeldungen, welche baldigst erbeten werden, sind an die Ortsschulkommlssion der Haushaltungsschule nach Lindheim zu richten. Diese, sowie die Landivirtschastskammer selbst sind zu jeder Auskunftserteilung, sowie Verabfolgung von Prospekten und Slnmelbebogen gerne bereit. (:) Dutenhofen, 15. Nov. Es sind nunmehr zwei Jahre verflossen, daß Oberregierungsrat Löffel-Koblenz mit unserer Gemeindevertretung in die ersten Verhandlungen bezüglich eines Schulhaus-Neubaues ein trat, aber bis jetzt ist die Platzfrage noch immer nicht entschieden. Wie seuierzeit bei der hiesigen Bahnhofserwelterung, so kommen alich jetzt ungefähr 20 Parzellen in Betracht, und es hält schwer, so viele Besitzer unter einen Hut zu bringen. Auch hier kann nur das Enteignungsverfahren zum Ziele führen, das gar manchem Interessenten eine große Enttäuschung bereiten dürfte. w Frankfurt a. M., 17. Nov. Die Stadtverordneten - Versammlung bewilligte heute einstimmig 5000 Mark für die Verunglückten auf Zeche „Nadb0 d*. — Hier war heute das Gerücht verbreitet von einem geplanten Attentat auf den kaiserlichen Hofzug. Die Eriilittelungen haben bisher ergeben: Vor einigen Tagen lief bei der Eisenbahndireklion ein anonymes Schreiben ein, unter dem Titel „Weissagung-, des Inhalts, daß bei der Rückkehr des Kaisers von Donaueschingen zwischen den Stationen Hanau—Mühlheim ein Attentat verübt werden würde. 'Dian hat auch in Wirklichkeit schon vor zivei Tagen und gestern abend auf den Schienen der Strecke Hanau—Mühlheim zwei Patronen gefunden. Verschiedene Umstände deuten darauf hin, daß es sich um die Tat eines Irrsinnigen handelt. Zur Erläuterung sei noch bemerkt, daß das Gleis, auf dem die Patronen gefunden wurden, nicht das ist, das der kaiserliche Ziig passierte, solidem das Parallelgleis. Ter Vorfall ereignete sich auf hessischem Gebiet. Die Darmstädter Staatsanwaltschaft hat sich der Angelegenheit angenommen, die wohl nicht die Bedeutung hat, die man ihr anfänglich zuschrieb. — Die Untersuchung der Patronen hat ergeben, daß es sich um verwitterte Dynamitpatronen handelt, die aus dem nahen Steinbrnch herrühren. Der Umstand, daß der Sonderzug des Kaisers gestern abend auf freiem Felde hielt, hat mit dem Patronenfunde nichts zu tun. Das Halten ist auf einen Blockfehler zurückzuführen. Nach der SDleinung von Sachverständigen kann von einem Attentat gegen den kaiserlichen Hofzug keine Rede sein, denn die aufgefundenen Patronen hätten, selbst wenn sie auf den Schienen gelegen hätten und der Zug darüber gefahren wäre, wegen des völlig unbrauchbar gewordenen Dynamits keinen Schaden angerichtet. Kassel, 17. Nov. Das Automobil des Arztes Nikolay aus Gensungen überschlug sich heute in Nähe des Dorfes Holzhausen und ging vollständig in Trümmer. Dabei wurde eine Dame getötet; die übrigen Insassen, zwei Damen und zwei Herren, erlitten schwere Verletzungen. Oicßcner Strafkammer. ) ( Gießen, 17. Mvember. Ein trübes Familienbild. Tas Schöffengericht Herbstein hatte den schreiner Gg. Hch. K. von Engel rod wegen Körpervcv- letzung Ku 6 Monaten Gefängnis und seine Ehefrau zu 100 Mk. Geldstrafe verurteilt. Tie Angeklagten bewohnten das ihnen von den Eltern des angeklagten Ehemannes übergebene Haus, in dem die alten Leute sich Einsitz- und Auszugsrechte oorbehatten hatten. Es kam mehrfach zu Streitigkeiten und als im letzten Sommer die Eltern, start, wie es ihnen zukam, den jungen Leuten bei der Heuernte zu helfen, anderweit arbeiteten, waren diese sehr erbost, zumal sie die plötzlich Erkrankung eines Kindes auf das Verhalten der alten Leute zurückzuführen glauben müßten. Als die alte Frau sich über dessen Bett bückte, bekam sie von ihrer Schwiegertochter mehrere Schläge mit der Hand in das Gesicht und der Sohn gab ihr einen Stoß, daß sie zu Boden fiel. Der alte Mann rief Don her Nebenstube aus seine Frau zu sich und nun drangen beide Angeklagte in die Stube und — wie das Schöffengericht feststellte— ichlugen sie gemeinschaftlich auf den alten Mann ein unb btt junge Frau rief:, „Jetzt wird er geschlachtet". Ein '.öTuber des Angeklagten riß sie auseinander und schlichtete den Streit; doch kurz darauf sprang K. wieder auf feinen Vater zu, wobei tgm btqer mit einem Stock einen Schlag auf den Kops Der» lebte unb er von seinem Sohn wieder mehrere Schläge mit einem Holzstück erhielt, schließlich flüchteten die Alten aus dem Hause und im Hof ivari der, Vater mit einem Stück Holz nach seinem Sohn, der den Wurf mit einem Prügel erwiderte, der dem Mann einen Sinn zweimal cntzweisck-lng. Tie Angeklagten verfolgten Berufung,; fie- leugneten aber nicht, sehr roh vorgegangen zu fein, doch muffe ber Umstand, daß die i'llten einen großen Teil ber Schuld auf |ich nähmen, ihr Verhalten in milderem Lichte erscheinen Innen, inzwischen haben sich wieder geeinigt: sie sagen ihre Strafantrage, soweit zulässig, zurück und verweigerten ihre Auslagen. Es stand nidjt fest, daß die junge Frau sich an der Körperverletzung ihres Schwiegervaters beteiligt hat: die Sckilage, welche }ie ihrer Schwiegermutter in bas Gesicht versetzt umrben alx> e 1 n fache Körperverletzung aufgefaßt und in dreier Be-oiehung mußte mfolge Zurücknahme des Strafantrags dc^ Verfahren eingestellt werben und int üorigen Freisprechung drfolgert. Wenn auch bezüglich des Angeklagten K. wegen der seinem Vater zugefügten Verletzung die Zurücknahme beS Strafantrags unzulässig war, so drang er doch mit seiner Berufung soweit durch, daß die Freiheitsstrafe in eine Geldstrast von 100 Mark umgewandelt wurde, wobei das Gericht in Betracht zog, daß im Falle der Verbüßung einer Freiheitsstrase beide Teile in ihrer Existenz schwer geschädigt wurden. Bürgermeister-Beleidigung. In einer gegen den Sohn des T a g l 0 h n e r s W. M. II. von Homberg a. d. Ohm vor der Strafkammer verhandelten Sache war der Bürgermeister von dort zur Auskunsiserteilung über die Familienverhältnisse des Angeklagten geladen und äußerte sich u. a. daß die Familie von der Gemeinde unterstützt würde. Ein damals vernommener Zeuge und der alte M. Jfcitifierten in der Hornberger Bahnhofswirtschaft, wo sich ein Schwager des Bürgermeisters befand, die Aussagen des Bürgermeisters und M. bemerkte, er werde das Urteil anfechten, während, der andere sagte, der Bürgermeister habe einen Meineid geschworen, da doch feststeht, daß M. von der Gemeinde nicht unterstützt wurde, sondern nur unentgeltlich im Gemeinde hause wohne. Ge- nau konnten die Aensjerungen am Schöffengericht nicht festge- stellt werben, doch hielt das Gericht eine Beleidigung für vorliegend und verurteilte M. zu zwei und den anderen zu vier Wochen Gefängnis. M. bestritt jede beleidigende 2leußerung seinerseits und focht das Urteil an. Tie Strafkammer nahm zwar für erwiesen an, daß der Angeklagte, dem. Sinne nach, _ gesagt hat, er werde das Urteil durch Revision nachprüfen lassen. Hierin konnte sie aber keine Beleidigung erblicken, weshalb das Urteil der Aufhebung unterliegen und Freispruch ergehen mußte. Ter Hund im Kurpark. Ter braft. Arzt Tr. B. in Bad-Nauheim hat trotz mehrfacher Warnung seinen Hund im Park umherlaufen lassen, weshalb ihm schon mehrere Strafbefehle zugingen. U. a. hat er gegen zwei, die auf je 5 Mk. lauteten, Einspruch erhoben. Tas Schöffengericht wies aber beit Einspruch zurück. Er glaubte aber, er habe keine höhere Strafe als die Minimalstrafe von einer Mark verdient und focht das Urteil an. Die Strafkammer entschied dahin: eS sei für die erste Uebertrexuiig die Bestrafung mit einer Mark erfolgt; für die zweite sollen 3 Mk. und für die dritte 5 Mk. langesetzt werden. Mithin wurde die eine der Strafen auf 3 Mk. ermäßigt, während es bei der anderen blieb und der Angeklagte mit den Kosten belastet wird. Ter Hinterbau. Dem Schuhmachermeister L. Ch. G. zu Bad-Nauheimj ging ein Strafbefehl über 40 Mk. zu, weil er entgegen den Bestimmungen des Ortsbanstatnts in feiner Hofreite einen Hinterbau errichtet hat. Wie die Verhandlung ergab, besteht zwischen ihm und der Stadt schon seit Jahren ein Kampf, der bis aufs äußerste geführt wird und zur Folge hatte, daß er schon zwei Gebäude niederlegen mußte. Nunmehr hat er eine sog. Werkhalle errichten lassen, die ans Brettern gefertigt und mit einem Glasdach versehen, jedoch nicht mit der Erde verbunden ist, viel- meyr liegt auf der Erde ein Holzrahmen, worauf das Holzwerl gebaut ist und die Halle befindet sich ii£ einem rechten Winkel und lehnt sich N.f.i das Haus an. Tas Schöffengericht gab dem Einspruch des^Angeklagten start und sprach ihn frei, da die Halle kein Bau im Sinne des OrtSoaustatuts sei. Sie ist transportabel und kann in ganz kurzer Zeit vom Platz gebracht werden, auch wird durch sie nichts beeinträchtigt. Tie Strafkamrner pflichtete den Ausführungen des Schöffengerichts bei und bestätigte das von der Staatsanwaltschaft angefochtene Erkenntnis. Bei der Pflichtfeuerwehrübung zu Rödgen bei Bad-Nau peim hat der Maurer H. H. IV. inr Glied gespr 0 ch e n und auf eine Bemerkung des Kommandanten sich sticht sofort ruhig verhalten. Gegen den ihn ge- tvoffenen Strafbefehl erhob er Einspruch und gegen das seinen Einspruch zurückweiiende Erkenntnis des Sck-öfsengerichts auch Berufung. Er gab an, er habe keinen Ungehorsam gezeigt, sondern nur einer Bemerkung des Kommandanten beigepflichtet. Es stand jedoch fest, daß er eine disztplinarwidrige Bemerkung gemacht, weshalb die StrafEaimu.r im Interesse der Aufrechterhaltung der Autorität Lies Kommandanten zur Bestätigung des Urteils Lun. Bei der nämlichen Hebung jorcic bei einer früheren ist der Bahnarbeiter Ehr. N. nicht erschienen. Er verfuhr mit den Strafbefehlen und den Schöffengerichtsurteilen wie bet Vorhergehende und behauptete, er sei H a l b i n v a l i d e und brauav deshalb zur Hebung nicht zu erscheinen. Es steht zwar fest, daß er früher wegen dieses Umstandes von dem Erscheinen bei den Hebungen entbunden war, nacktem er aber seine Tätigkeit wieder ganz ausgenommen hatte, kam er wieder auf die Liste der Bslich. tigen und har trotz Offenlegung derselben keinen Einspruch erhoben. Seine Angabe, er habe vom Kreisamt die Weisung b> kommen, 1 ich an die Bürgermeisterei zu wenden, war hinfällig, da feststand, daß er ohne von der Verpflichtung entbunden zu sein, der Uebung ferngeblieben ist. Tas Urteil mußte somit seine Bestätigung finden. am Abend desselben Tages entleibte. tem h. Berlin, 17. Nov. Ter Ooetiehrer Hermann FaubeL vom Sphienchsteal-Gymnafium wurde heute von der 10. Strafkammer deS Landgerichts I wegen vorsätzlicher Körperverletzung! im Amte in zwei Fällen zu 150 Mk. Geldstrafe ober 10 Tagest Gefängnis^ verurteilt. Ter Staatsanwalt hatte 300 Mk. beantragt. Fandet hatte int DUwember 1907 den 16 jährigen Schüler Mathieu so heftig geschlagen, daß der junge Mann sich aus verletz' J.C. Leipzig, 17. Nov. Der Prozeß gegen Möhring und Genossen nahm heute vormittag am Reick-sgcricht seinen Fort- Lang ; dis gegen 1 Uhr dauerten die Verhandlungen, dann trat der Gerichtshof in Beratung. Etwa um 2\2 Uhr wurde das Urteil verkündet, nach dem Möhr in g wegen Verrats militärischer Geheimnisse zu 3 Fahren Zuchthaus und 5 Jährest Ehrverlust, Rohm er wegen desselben Vergehens zu 1 Jahr 6 Monat Zuchthaus und 3 Jahren Ehrverlust verurteilt ist. Fran Möhrung wurde freigefprochen. Die Angeklagten standen mit einem Bureau in Frankreich in Verbindung, und fuhren öfter zu einem Agenten in Belfort, bei einer solchen Reise wurde Möhrung ergriffen. Bei Ziohmer kam noch Hehlerei von Patronen- hülfen in Betracht, die sich auf die Straftaten bezog, die der als Zeuge anwesende Militärgefangene Mees in Rastatt begangen, welcher deshalb eine mehrjährige Gefängnisstrafe verbüßt. Die Grube Radbod unter Wasser. Nun die Toten von biovood bestattet sind, sollen gewaltige Massermassen, die noch immer wütenden Branche zum Erloschen bringen. Die etwa 500 Meter lange Rohrleitung von der Lippe zur Zeche ist gestern fertiggestellt worden. Inzwischen ist durch die Berieselungsaiilage andauernd Wasser in den Schacht geleitet worden. In etwa 14 Tagen soll so viel Wasser der Grube zuge- sührt werden, daß die zweite und dritte Sohle unter Wasser gesetzt fein wird; die erste Sohle, die als Wettersohle diente, soll trocken bleiben. Tas Auspumpen der Zeche wird un* 2Ljähr 10 Tage dauern, so daß die Leichen erst mitte Dezember geborgen werden können. Auf &em Zechenpratz war gestern folgender Anschlag an- gebracht: „Im „Berl. Lok.-Anz." steht, daß ein Bergmann erzählt habe, er habe nn Revier des Steigers Kary gearbeitet. Dort sei am Mcontag und Dienstag voriger Woche, also während zweier Schichten, kein.Tropfen Wasser gewesen. Der Kohlenstaub habe dort zuweilen fußhoch gelegen Es fehle an richtigen We tterkontr0 lleuren. Die Wetterstrecke sei steilmweye schlecht und so klein gewesen, daß man nur auf dem Bauche kriegend durchgekommen wäre. Wasser sei nie dort g e w e se n. Ter Sprecher habe in der Mitte von 100 Mann gestanden, die die Worte des Mannes bestätigt hätten. Wir setzen hierdurch cinc Belohnung von 100 Mk. für denjenigen aus-, der uns beii Sprecher derart namhaft machen kann, daß eine geritzt* liche Vernehmung des Mannes möglich ist." Der betreffende Bergmann hat sich sofort bei der Zechenverwaltung gemeldet. |l B r üsse l sprach bei Beginn der gestrigen Kammersitzung Vläep ras ident Nerinx die Anteilnahme der Kammer an ocm llngtpck Ui Hamm Ms und bat deü Minister des Acußern, pes y in 100 1 ^au-Nautzeie « entgegen den K, ^steile einen äinfe, '0°b, besteht jnnfa, «Wt der bis ach - daß er schon zn< ■ er eine sog. M 'rtrgt und mit eines e verbunden ist, nie »vorauf das Holzivü MM rechien Bin!- -ossengericht gab br >hn frei, da die Hal! eie ist transpoilab( kebrache werden, an, sttafiainmcr pslichnr i und bestätigte k- Erkenntnis. jung iaurer h. h. IV. in er hing des &nw? Gegen den ihn p- inb gegen das feines wfsengerichts auch de- iri'flm gezeigt, pnbeni tigejjflidiiel ticmcrfung genuin, lufrechte.rl;al.M iar ,ng bts UrB to Mr frite ui te Lr vechchr mit dm ilen wie ta oalide M btaW s liebt zwar K, M m Erscheinen bei den seine Mgkeil wie!« s die Liste der Astich feinen EinsMch cf ;amt die Weisung bF »enden, war hmMiz >[ig entbunden zu sein, il mußte Mil je® ^vitseri.i, ,w s kv. fahrend d?7. Emeiü 9ejS ! rde nicht lgerrcht J1. n®?"8 i’inetjtt. ZA-L • ergehen mußte. Auheim hat S".'7Z ■J; ®r glaubte abu imalftrare von $ biJ?kAmei em' 3 ®fie ^lhaN X Mk. und für tr, °>e eine dn Stran- ^ren blieb und J- er ^ermann F-»^ «TÄffg! •ZÄ1« ?SS- s entleibte. Sridf-y”^ -ergehens-u 1 3J -SÄ«°-Z InNÄ"" iMra^K-S r Düßer. K-'S is ^Tis&? E'Üeleitc-^ sauer u--l itte ®?’«wter^ ile, di- «>» • ss?** dab^.^ie^'-' lasser ■ WH M l’-t M- . „. m3111. iS I 'GfcfüfrTen der Kammer Ausdruck zu verleihen. Mrnrster Davig- n v n teilte mit, daß der belgische Gesandte in Berlin das Verleid Belgiens bereits überbracht frohe. An die Spitze der Hilfsaktion für die Hinterbliebenen hat sich das Kronprinzenpaar gestellt und sich bereit erklärt,Gaben «ntgegenzunchinen. Tie Sammlung der „Köln. Ztg." hat bis beute 108 215 Mk. ergeben, die der „Franks. Ztg." 27 352,85 Mk. Die Stadtverordneten von Tüsscldorf haben 6000 Mk. bewilligt. Die Sammlung des Gießener Anzeigers: Bisher quittiert: 577.— Mk., Ungenannt 1.—, W. W. —50, Joseph Herz 10.—, PräloriuS 20.—, Ä. B. 3.—, I. M. Schulho' 3.—, F. IS. Henzerling 3.—, W. Wist 3.—, V. L. 3.—, Moritz Kann 20—, Ungenannt 4—, Ad. Fischer 40.—, Louis Emmelius 50.—, (5. Horn 5.—, H. 2.—, Ungenannt 3.—, M. S., Sich, 20.—, Tr. E. 8.—, Ungenannt 1.—, Landgerichtsrat i. P. Kullmann 5.— Mk. 3ufmnmcn 776.50 Mk. Ter gestern der Lohlen-Bezugsgesellschast quittierte Beitrag war nur von dem B o r st a n b der Gel elll chatt. Stieme TagcSchroutk. Ein Schwindler versuchte unter Mißbrauch des Nomens des Prinzen Johann Georg von Sachsen die Dres - teuer Want um 75 000 Alark zu schädigen. Gestern früh 7 Uhr fuhr auf dem Bahnhofe Jannowitz- brücke ein Zugauf einen anderen. 5 Personen wurden leicht verletzt. Der Betrieb der Staatsbahn erlitt eine mehrstündige (Störung. InLievin wurde gestern in Anwesenheit des Bautenministers Bart Hou und verschiedener Ingenieure Versuche mit einem Apparat zur Verhinderung der Explosion schlagender Wetter gemacht. Tic Versuche verliefen erfolgreich In der vergangenen Nacht entstand bei 5) a m m c r in Schlesien ein großer Waldbrand. 6) roße lieber jdjroemm ungen haben in der Umgegend von Port Elisabeth stattgeiunden. Tic E i s e n b a h u l l n > e n fiub teilweise zerstört. Der durch das Wasser angerichtete Schaden beläuft sich allein für die H a f e n b a u t e n auf zwei Millionen Mark. TaS Wasser stieg innerhalb weniger Stunden mehrere Fuß hoch. Durch die Gewalt der Wasscrmeugcn wurden Straßenbahnwagen i o r t g e s ch w e m m t. Cingefanfrt (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel Übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Ob Karten der Völkerwairoerung und Mrdfrankreichs in eine Volksschule oder, wie Herr Stadlv. Eichenauer in dem gestrigen Eingesandt noch zu fügt, in eine höhere Lehranstalt gehören oder tnidit, überlassen wir am besten den Fachleuten. Te gilstibus non cst disputandum! Derrn Gicf-nuuiet sind seine Mitteilungen von berufener und unterrichteter Seite geworden: nun, mein Gewährsmann, den ich auch für berufen und untcrtid)tet halten muß, teilt mir mit, daß die fragliche Karle sage und schreibe 10 ML, nicht 29 Mk. geastet habe. Mein Gewährsmann teilt mir ferner mit, daß in der Bezirks- schule an der Mest-Anlage etwa 100 Anschanungsbilder, etwa 30 Landkarten und eine ganz stattliche Anzahl ansgestopfter Tiere torfranben seien. Es sind dies Zahlen, wie sie manche höhere Lehranstalten nicht aufzuweisen haben. Und da spricht der Gewährsmann des Stadw. Eichenauer davon, dorten fehlten die allernotwendigsün Anschauungsmittel. Am besten gibt wohl die Leitung der städtischen Schulen genaue Auskunft, welcher von den beiden Gewährsleuten der am besten unterrichtete ist. Angesichts dieser ganzen Debatte taucht immer wieder in mir die Frage auf: „Samt wird endlich die Volks; cpule verstaatlicht?" Dr. S. Markte. Limburg a. b. Lahn, t6. Nov. Fruchtmarkt. Durch- fthuittspreis pro Malter. Roter Weizen (nassauischer) 16,-T> Mk., weißer Weizen (angebaute Fremdsorten) 1?>,16 Mk., Korn 12,60 Alk., Gerste: Fnltergersle 10,00 Alk., Braugerste 12-00,00 Mk., Haier 6.80-7.40 Mk., Erbsen 0,00 'Mk., Kartoffeln 4,60-5,40 Alk., Gicßcncr Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Heficu am Donnerstag den 19. November: Neuerdings stärkere Trübung und Regen'älle Nachts kühler, am Tage wärmer wie heute. Starke westliche Wiiide. (Dvigiiiab&ratytincldunßcii. Triest, 18. Nov. Hier wütet seit 36 Stunden eine heftige Bora. Das Betreten der Straße ist lebensgefährlich. Zahlreiche Schiffsunfälle sind zu verzeichnen. Vier Dampfer erlitten schwere Havarie. Paris, 17. Nov. Major Dollfus stellte der „Ligue nationale aerienne" einen Preis von 10000 Franken zur Verfügung für einen französischen Drachenflieger, der imstande ist, einen Menschen 200 Meter hochzuhebcn und in dieser Höhe eine Stunde zu halten. Ein solcher Apparat ist bereits vorhanden. .Er wurde schon in der englischen Armee verwendet. Peking, 18. Nov. Ein gestern veröffentlichtes Edikt des Kaisers Puyi verkündet die Uebernahme der Re- Iaierung durch den neuen Regenten und drückt dessen große Trauer aus über den Tod des Kaisers und der Kaiserin- Witwe. Der Erlaß wendet sich dann an das Beamtentum, dem besohlen wird, dem neuen Kaiser im Sinne des Verstorbenen bei der Regierung zu helfen. Ein zweites Edikt verbietet den auswärtigen Beamten, jetzt nach Peking zu kommen. Sie sollen auf ihren Posten bleiben. An Ausführung des Gesetzes, betreffend die Fürsorgekaffe derGemeindcbcamtcu und -Bediensteten rc., hat Herr Bürgermeister Mühlfchivein in Vilbel — tn Unkenntnis meiner Bekanntmachung im .Gießener Anzeiger" — an jedes der 906 Mi glteber der Kasse in der Provinz Oberhefsen briefliche Einladung nach Steins Garten auf Sonntag den 22. Nov. 1908, mittags 1 Uhr, ergehen lassen, während die Versammlung im Leuz'scheu Felseukcller aus 3 Uhr nachmittags angesetzt war. Auch haben die Polizeidiener dec Provinz Lberhesscn bereits auf 1 Uhr im Lenz'schen Felsenleller Vorbesprechung ausgeschrieben. Taz» kommt UOd), daß der LVahllommissär, He»r Rrgierungs- rat Tr. Merck, ein Referat über das Gesetz im Lenz'schen Felsenkeller auf 3 Uhr nachmittags zugeiagt hatte. Hiernach mache ich folgenden Vorschlag: 1. Vorbesprechung und Mittagessen in Steins Garten uni 1 Uhr (311m Mittagessen direkte Kartenanzeige an Steins (Sorten); 2. Dorbejpcechung der Pol: Verdiener im Lenz'schen Felsenkcllcr um 1 Uhr; 3. Haup-vei sammlung im Lenz'schen Fetsenkeller um 3 Uhr nachmittags; Tagesordnung: a. Referat des Wahlkommissärs, Herrn RcgicruugS-f rat Tr. Merck, über das Gesetz und die sachftchej Ausführung der Ausschußwahlen; b. Aufstellung der Kandidatenliste. Ich bitte alle Zeitungen der Provinz Oberhcffen^ um kostcusreic Veröffcntlichuug dieser Anzeige. Eventuelle Zujchriften an mich bitte nur nach Langsdorf, wohin ich SamStag nacht von Berlin aus zurücklehre. [D*/1^ Köhler-Langsdorf Mitgl. d. Reichst, u. d. Hess. Landt. Putzextract y. I DL THOMPSON'S SEIFENPULVER zücken das beste existierende Waschmittel, dessen enorme Wasch- und Bleichkraft das höchste Ent Hausfrauen hervorruft. Well seine wunderbare Wirkung scheinbar unerklärlich, fürchten manche Hausfrauen, daß Persil der Wäsche schädlich sei, aber viele Tausende von Hausfrauen haben sich durch fortgesetzten Gebrauch von der absoluten Unschädlichkeit dieses einzig dastehenden Waschmittels überzeugt und sind sogar zu der Einsicht gekommen, daß Persil die Wäsche schont, überzeugen Sie sich gleichfalls I Alleinige Fabrikanten: Henke! & Co., Düsseldorf auch der weltbekannten Henkels Bleich-Soda. N jy r y>- K W U 1 Unentgeltliche Arbeitsbeimitlelung. Ltühtisiher ArbtitsNchmeis Gikßkii. Gartenstraßc 2, Zimmer 2. Gs köuneu eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Wayenlackierer, 1 Wagner, 1 Fuhrknecht, 2 Dienstmädchen, 1 Lausmädchen. Lehrlinge: 1 Schreiner, 1 Wagner gegen Vergütung. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 Schneider, 1 jüngerer Schweizerdegen, 1 Schmied, 1 jüngerer Wagner. Es iudicit Arbeit: Bto/n 2 Mafchlilenschloffer, 1 Schreiber, 1 Gärtner, 1 Eisendreher, 2 Bauschlosjer, 1 Heizer und Maschinist, 3Svengler, 6 Weißbinder, 2 Omtallatcurc, 1 Steinhauer, 2 Wagner, 1 Maler, 1 Backer, 1 stoefr, 1 Sattler und Tapezierer, 2 Polsterer und Tapezierer, 5 Schreiner, 4 Fuhrknechte, 3 landw. Arbeiter, 1 Packer, zwei Wärter, 1 Hausdiener, 3 Tienstmädchen, .6 HauSburschen, 38 Arbeiter, 4 Launrauen, I Fiickirau, 1 Lautmädchen, 2Putzirauen. Lehrlinge: 1 Polsterer und Dekorateur. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Göbelnrod liegt vom 21. d§. Mts. an acht Tage lang aus dem Bürgermeisterei- bureau zur Einsicht der Interessenten offen. 6671 Göbelnrod, den 17. Äiovember 1908. Großh. Bürgermeisterei Göbelnrod. D a m m. Bekanntmachung. Die Gemeinde Obcr-Lflciden gibt 600 bis 700 Stück Christbäumcheu ab. ftaufhebfraber wollen sich an die Großh. Obcrjörsterei Honiberg wenden. Ober-Ofleiden, am 16. November 1908. Großh. Bürgermeisterei Ober-Ofleiden. 6668) Becker. Bekanntmachung. Die landwirtschaftiichen Haushaltungsschuren zu ^migen und Lindheim betreffend. Die landwirtschaftlichen Haushaltungsschulen zu Langen und Linddcim eröffnen am 3. Januar 1909 einen neuen süusmouat liehen Kurins. Der Bweck und die Aufgaben der Anstalten bestehen in der Heranbildung der Mädchen aus dem Bürger- und Landwirtsstande zu fünitigen, tüchtigen HauSftaueu durch angemesienen wirtschaftlichen Unterricht und durch praktische Unterweisung m allen in einem einiachen bürgerlichen Haushalte vortornmenden Berrich- tuitflen und Arbeiten. Gegenstände des Unterrichts sind: Hauswirtschast, Gemüsebau, Cbftoerroertung, Gesundbeits- u. Ernährungslehre, Krankenpflege, Rechnen, Abjassung von Aussätzen und Brieien, Buchführung, sowie weibliche Handarbeiten. Auch ist für gute Lektüre gesorgt und wird Gesang gepflegt. Für Wohnung und Mobiliarbenutzung zahlen: a) Mädchen aus Hessen.......25 Mk. b) Mädchen von außerhalb Hessen . . 40 Mk. für den ganzen Kursus. Der Preis für die Verpflegung wird nach den Selbstkosten bezm. den Preisen der Lebensmittel berechnet. Weitere Kosten entstehen nicht, und ist inSbefonberc der Unterricht unentfleltlidj. Die Anmeldungen, welche baldigst erbeten werden, sind bei den Vorsiircndeu der Ortsjchultomulifsioucu dcr Hauohaltuugs- schulcn, beu Herren: Bürgermeister Metzger-Langen bezw. , Oekonomierat Westernacher-Lindhenn einzureichen, weiche ebenso wie die Landwirtschaftskammer selbst zu jeder weiteven Auskunft gerne bereit sind. Heuer die Aufnahme entscheidet der Vorsitzende der Landwirt- schastSkammer. Darmsladt, den 11. November 1908. (Die/U Der Vorsitzende der Landwirtschastskammer: Saas. Grösste Schonung der Wäsche beim Gebrauch von Di: Thompson’5 SEIFENPULVER */>2 U Paket 85 Pfg. Bekanntmachung, In Abänderung unserer Lelanutmaü-ung uum 10. Nov. ds. Jrs., Gießener Anzeiger Nr. 265 bringen wir zur Kenntnis, daß der Voranschlag der Gemeinde Beuern pro 1909, Nj. vom 20. d. Mls. ab 8 Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Bureau zur Einsicht offen liegt. Beuern, den 18. November 1908. (6675 Großherzogliche Bürgermeisterei Beuern. Walther. Vergebung m WHrleitnnMMen. Die zur Erbauung eines Brunnens für die projektierte Wasferleitling der Gemeinde Mufchenheim nötigen Arbeiten und Lieferungen sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Zelchntingen und Angebotsunterlagen liegen auf dem Bureau des Großh. Kreisbauiuspeklors Zimmer Nr. 24 zur Einsicht offen und können AngebotSunterlageu daselbst käuflich erworben werden. Die mit entsprechender Aufschrift versehenen Angebote sind portofrei bis zum 1. Dezember L I. vorm. 10 Uhr an den Unlerzciehncten emzuseiiden, woselbst die Eröffnung in Gegenwart der elwa erschienenen Bieter statt- finbet. — ZiischlagSfrift 3 Wochen. Bu/U Gießen, den 14. November 1908. Der Großh. Kreisbaiimspeltoc des Kreises Gießen. I. V. jialbfleisch. Bekantttmachung Der Voranschlag der Gemeinde Treis a. Loa. für das ^Rechnungsjahr 1909 liegt vom 21. November 1908 an, acht Tage lang auf dem hiesigen Bürgermeisterburean zur Einsicht der Interessenten offen. (6678 Treis a. Lda., den 18. November 1908. Großherzogliche Bürgermeisterei Treis a. Lda. Benner. 4j)d244j'4>4>4>4>44,4'44’ 4 44 Ü 4 sli 4 4444444X8^ Die glückliche Geburt eines gesunden Jungen zeigen hocherfreut an 6670 C Franz Hanstein n. Frau F Gertrud geb. Fischer E- Giessen 17. November 1908. Ila Bvatfchellfische 12 Psg. B la Nordseeschellfische 30 „ B la Cnbliau 22 „ ausgeschnitten 26 Pfg. Rhein. Kaufhaus I ©ic ßen. für LebeuSmittel. Bahnhofstr. 26. M Bullen- und Cververkauf. Freüag den 20. ds. Mts., nachmittags 1 Uhr soll ein fetter Vogelsberger Bulle und ein Eber auf hiesiger Bürger-^ meisteret verkauft werden. Ruddingshausen, den 16. November 1908. Großh. Bürgermeisterei RüddingShavsen. 6666) Braun. Nächsten Samstag nachm. von 2l/2 Uhr ab versteigert der Vogelsberger Geflügelzucht-Verein Grünberg mehrere Stämme ff. Rasse Ztutzgeflügel und Geräte im Saale des Gastwirt Beltrop zu Grunberg. (Tiere sind gesund und rasserein und Gewinne der Provinzial-GeflügelauSslellung, welche auf nichtverkaufte Lose entfielen. (D*/u) Grünbecq. Tcr Borstand. Aöcntiiltze nUücniciiieliiiitgliciicrDfijiiininlnng öcs LttcioS zur Prörlunß eines Luurbiius in tejtfn. Tagesordnung: 1. Endgültige Feststellung der neuen Satzungen. 2. Vornahme dec hiernach ersorderlichen Wahlen. 3. Jahresberieht. 4. 9tcchnungsbericht. Entlastung des Rechners. Zu der vorstehenden Mitgliederversammlung laden wir. unsere 'Mitglieder hiermit auf Freitag den 27. November 1908, abends 6 Uhr in den Geicllschaftsverem zu Gießen ein. Ter Borstand. Betrog* Sie Matratzen tau en, sehen Sie die gurtenloBc, staubfreie Poister-ffiatratze an. Beste Matratze d. Gegenwart! Daselbst: [U8861 Zo'.ad, Tivan, Talon-Garni- turcu. — AusarpeUen, Um- arbcucn, modernisieren von xolueruiöbcl iviid bei biüigiter Berechnung in wirklich gediegener An ausgetühn. Spezialpolfter-Gefchäft von Louis Hommcl West-Anlage 10. lOa Stück 5 Pfg. Xi. Steinhäuser Neuen Baue 17 [C1,aj Seltcrsweg27 Kostürne zu Theaterstück., Ausfübrnngeu leihwnsc preiswüiLiz. Kaiser’s [6380 Kostüm- u. Fahnen-Fabrik wtamz, Telejou Gt>4 T5Zaam Eänharra“ Donncrötag, 19. November ScMacht-Fest Morgens: Wellfleisch mit Kraut von 5 Uhr an: Metzcliuvvc._________09571 Verein -crDctaiUisten zu Gießen. Donnerstag den 19. November, abends 9 Nhr im Hotel Lraiserhof Mektlilhe General - Lersannnlung. Tages-Ordnung: 1. Berichterstattung, 2. Kassenablage, 3. Vorstandswahl, 4. Handelskammerwahl, 5. Achtuhr-Ladenschluß für die Colonial-, Farbwaren- und Drogen- Branche. Um rege Teilnahme bittet ^ieyu Der Vorstand. HB KH HM 60 BS B9 8^ E WiedeiYerkänfer E g Hausierer g kaufen [a»/to „ Ctetam-Äiick ! » Neujahrs-Karten g Spieiwaren etc. g zu äußerst Engrospreisen Versandhaus 6 S.ELSOFFERs § 411ESSEX b a 13 n m s n Stußkohtcn, Anthracstkohlerr, Union - Briketts, Coks, Vrtnilhol;, empstehlt [4813 J. Hapä$eE, Holzhandlung, Müvlgasse^Y. Früh morgens und abends eine Tasse Opsi-Te® versüßt mit Malzcxtrakt- boubou Hilst iowrl bei Husten, Heiserkeit u. Assel- tionen der Brustorgane. Central Drogerie Emil Karn, Schulstr. 6578 Gänse hv«/„ Enten gar. leb. Ank., 8 Mon. alt, vollkommen ausgewachsen, vollsedrig, fleischig, schlachtreif. 10 Stück ca. « Psund schwere Gänse 31 Mk.,- 18 ictiruere Ojutcn 29 Hilf. 2ld. Streusand.Dzieditz Schlesien 81 Stores, Vitragen, Kanten k Teppiche l Ä Tischdctken Bclliorlaacn | yj Portieren t’ | BtlldctkenUelidekoralion | S in grosser Auswahl I billigst 3 Hermann Domincas I 18 Kaplansgasse 18 s GlESbEX Ui Morgen Donnerstag: [09556 Metzeisuppe. Stein s Garten ßfliifiagstisch 6644 in und äusser Abonnement. Mainzer ö9t>8 Sauerkraut p.Pfd. 9 Pfg. L. Steinhäuser tiiua Totenfest! Eine große Auswahl i.gewöhnlich, wie besseren Kränzen empfiehlt Wilb. Geroard, 109566 neben dem alten rZrtedhos. C. liier, ita-keck Möbelschreiuerei nut maschin. Betrieb fertigt als Spezialität: Herren-,Speise-, Wohn- und Schlafzimmer, auch Einzelmöbel in jeder Stil- und Holzart. Büro-, Klein- und Luxcsmöbsl. Verlaus direkt an Private. Man verlange Preise und Abbildungen. (09459 Neue Morgen Donnerstag früh trifft eine große Sendung. (6681 irische Schell-Wche ein bei Georg Wallenfels, Marktplatz nur 21. Telefon 46. Gegenüber der Engelapotheke. Bestellungen erbitte frühzeitig! M-tasem Rollmöpse u.Bismarckher. per 4 Lt-Dose 2.00 M. per 1 Lt.-Dose 70 Pf&-. o974 Bratheringe 8 Liter-Dose 2.75 M. Russische Sardinen per Faß 1.60 M. L, Steinhäuser Sciivuc itttl. Zucht- u. Legehühner liciert seit 30 fahren gut u. billig. __2$r_ Gestügechvf Uecker, Wcibcnau- Sieg 57. PrewUste mit Abbildung tostenl. empfehle große Auswahl in Kränzen, Kreuzen etc. in schöner Ausführung, zu reell billigen Preisen. Carl Llaufmannn, Gärtnerei, Marburgev Straße 109 beim neuen Friedhof. (6679 SLutzkohLllN E.erkohlert Anihracitkohlen Union-Brik^rts Judustrte- u. Gcrökoks Brennholz 3636 Gst.UnverzigtL'Zi. Ludwig Kröll Plockstrasse 10. [5311 lt r r k ä u f c. Kanarienvögel seine Sänger zu verkauf. [09568 Wild. Leichtwciß, Sonnenstr. 18. Traucrsallö wegen Freitag Tbcater-Abouncmcnt, 1. Nang, Mittelplatz 9tr. 37, abzugeben. 6E]Steinstraße 71 vart. mm-] Schön, gr. weiß. Damcnvelz, sau neu, bill. abzug. Marktslr.2p. MM-Itt -u gto .karifu Ein Brodwagen, cm Mebl- kasicn, eine Liebmaickinc und noch gut erhaltene Backbrctter billig abzugeben. 6619>__________Fr. Hennings. Bäcker el-2Zerkauf. Bäckerei mit Spez.-Geschäft, prim. Geschäft, unt. günft. Beding. Verhältnisse halb. z. v. Preis 15000 Mk. Anzahlung nach Uebereinkunst. £rf- unt. 6664 an den Gieß. Anz. Gebäudeabbruch. Neustadt 13 ist ein altes Wohnhaus aus Abbruch zu verkausen. "Näheres durch Herrn Archi- tekten Metzer, Westanl. 6. (6661 HWWMWW auc 4ini|mamrü3™,6nm12”” kaust zu höchsten Preisen 165/2 C. F. Job, Heidelberg. 3« kaufen gesucht: Ein 8—10 jährigeö kräftiges Pferd. Schrift!. Angeb. m. Preisangabe unt. 6680 a. d. Exved. d. Bl. erb. 3n uwmietcu — Frankiurtcr Straße 29 Herrschaftliche 7-Zimmerwohnung mit Bad und allem Zubehör, per April zu vermieten. (6499 Näheres Frankfurter Str. 29. ün dem städtischen Hause Auer- weg 9, ist alsbald der 2. Stock, bestehend aus 7 Zimmer, Llammer, Mürbe und Zubehör zu vermieten. Die Wohnung ist gänzlich renoviert worden und wird, — da im 1. Stock die Amtsräume des Tiefbauamts untergebracht werden — in erster Linie auf ruhige Mieter reflektiert. [B,7/lo Gr. Bürgermeisterei Gießen. 6 Zimmer v-LZ.umlcr-ZtL>oouuug, -• Giage, einschließt Badezimmer, Gas cv. eleklr. Licht, Balkon, mit allem Stomfort der Neuzeit eingerichtet, mit allem Zubehör zu vermieten. 6562(__________9kord°Anlage 11. Ltebigstraße 68 I. Stock, 6 Zimmer mit Zubehör per sofort oder später, und der II. Stock per 1. April 1909 zu vermieten. Adolf Fischer, 64831 Alicestraße 28 oder 31. I 5 Zimmer | im obersten Geschoß, 5-Zimmer- Wohnung mit Bad und Logia per April auch früher zu verm. (6498 ^Näheres Frankfurter Straße 29. Landgraf Philipp-Platz 6 Parterre-Wohnung mit3größeren und 2 kleineren Zmunern per sofort zu vermieten. [6497 Näheres Frankfurter Straße 29. 6573s Wohnung, 5-Zimmer, zu ver- mieten. I. Lr-cinert, Neuenweg 9. Line 5=5iinmtr=iöoljnun8 wegzugöhalber zu verm. [5307 Carl Stückratb, Seltersweg. I 4 Zimmer | 2i>uuciiuiirouc 6 im II. St., herrschaftliche 4-Zimm.- Wohnung mit Bad, Ballon und sonstigem Zubehör, per April zu vermieten. [6196 Näheres Frankfurter Straße 29. 4-Z immer - llLobnuug neu hergcrichtet zu vermieten. (4504 (6g. Möbl, Bahnbosstr. 26. I 3 Zimmer | Etne neu hergerichtete Mansarden - LLobnung, 3 Zimmer, große Uüche und Vorplatz, Wasserleitung, sosvrt oder später an ruhige Familie, möglichst kinderloses Ehepaar, preiswert zu verm. Schriftl. Meldmigen unt. 6674 an den Gießener Anzeiger erdet. Ooutij 3-Zimmer-Wohnung wfort »u vermieten. Weferstraße 25. 3-IuiMPr-Wo nun । '°A',A cventl. Laden mit Wohnung. 64011__________Wallivrstragc 34. StiTkjthpUij 21. | 3-Zim.ncrwoonung im I. Stock evtl, nut WerlstlUt zu vermieten. Schnlkrllle 11 (Sfnbfaotl) Schöne Wohnung, 3 große Zimmer und Zubehör, wegen Wegzug anderweitig per 1. Januar 1909 oder früher zu vermieten. Die Näurue eignen sich auch vorzüql. für Bureauzwecke. (6005 Näheres Hofmannstraße 14. 58341 Eme Wohnung zu vermiet. Löwcngassc 28. 2 Zimmer 09561] 2-Zimmer-Wohnung zu ver- mieten._____________Asteriveg 7. 99554j Freund!. 2-Zimmer-Woh- nung zu vermieten. Anerweg 16. Snjoiit ^-Zimmkl-Wotznnng an kinderlose Leute zu vermieten. 6479]__Lieblgstraße 13. 5798] Bessere 2-Zimmerw. sofort zu vermieten. Ebelstraße 14. llorh^nlog? 1Ä"; schlosscnem Korridor, Küche und Zubehör, zu vermieten. (6103 ftaheres bei Bär & Wettcr- babn, Liebigstraße 3.____________ 5598) Freundl. 2-Zimmerwohng. zu vermieten.______Neustadt 23. | Verschiedene j 6049 Wegen Versetz, ist für sogl. ob. spät, schöne 4—5-Zim.-Wohn. zu verm. Belitz, Liebigstraße 83. 4730) 3- und 4-Zimmer-Wohnung (Mansarde u. Parterre) zu verm. Näheres Steinstrabe 31. auch kann dasselbe getrennt wer- den.________Kaiier-Allee 24. (64:19 6515] Sch. 2- u. 4-Zimmer-Wohn. billig zu vermiet. 'Marktplatz 18- 4696] 3—4-Zimmerwohnung sofort zu vermieten. I. Lkltngelhöffer, Afterweg 26. Schöne 2-, 3- und 4-Zimmer- Wohuuiigen, mit allem Zubehör und Gartenanleil, der Neuzeit etltfprccheud eingerichtet, in der Nähe des Bahnhofs, alsbald zu veriilieten. Näheres Ebelstr. 39. t;23o] Bangeichäft Weh rum. Musürdlnro I Möbl. Zimm er | 09530] Ein schöktes möbl. Zimmer zu vermieten. Ebelftraße 2. 09578] Schlafstelle ztl öCruueten. ________________Tiescnweg 1 . 64781 Möbliertes Zimmer zu ver- mieten._________Liebigstraße 13. züödücrtes Iimmkr zu vermieten. (6378 ___________Neuenweg 50. Gut müblierres Zimmer mit besonderem Eingang zu vermieten. 09507] Liebigstrage 71, Neubau. Herweg 59,1 RS' zu vermieten.______________(09514 094911 Anständ. Ard. kann 5kost u. Logis erhalt. Sämlstr. 11, Mans, l. I Läden etc. | mit oder ohne Woh- nung per sofort oder später zu vermieten. [09560 Franz Kleuler, Seltersweg 16. nut oder ohne Wohn. *•***•» zu vermieten. (5883 Näh, zu ersr. Rest. Stadt Mainz. SdlrisiBtg 8? pnricitt Ziontor und große belle Lagcr- Aäume, auch zu Bureauzwecken geetgliet, v. 1. Jan, zu verm. [6402 Ein Lagerkeller zu vermieten. 6136]___________Wollengasse 22. Wügenremilk^.°°?EL zu vermieten. Asterweg 29. [09o55 HWMH Geraum., hell., gut möbl. Zimm, gesucht. Nähe d. Bahnhofs erw. Schristl. Angebote unter 09551 an die Exved. d. Gieß. Anz. erb. Möbl.Zimm., mögl. mit Mittagstisch u. Kaffee, in der Nähe d. Nord- Anlage auf 3—4 Wochen v. junger Dame gesucht. Schristl. Angebote unter 09567 an d. Gieß. Anz. erb. Offene Stellen General-Agentur hat eine der größten Lcbenö- vcrsicherungs - Baukcn aus Gcgeufeitigkeit (Leben — Militärdienst — Töchter-Ausstattung — Studiengeld) für den Platz Gießen neu zu besetzen. , . , „ Bevorzugt werden in besseren Kreisen eingeführte Herren. Großes Inkasso vorhanden, fester Zuschuß und höchste Provisionen werden gewährt. Stillen Bermittlern (Beamten, Kaufleuten) wird für Zuweisung von Anträgen höchster Nebenverdienst zugesichert. Schrift!. Angebote unt. 09563 an die Geschäitsstelle ds. Bl. ycbcuötrhk^ÄM Gießen sucht Ernst Fanfou, Berlag, Schnevfcutal (Thür.) «7« Wir suchen per sofort einen (6672 jüngeiTB Lerküliser für dauernde Beschäftigung bei Station im «veufe. Angevote nut Gehattoanfprüchen erbmeu Friede. Heyo & So du, Butzbach Eljenwaren, Küchengeräte und ^iähutafchineu. KTolosseum Giessen Walltorftr. 36—38 (früher CafS Leib) Telephon 644 Spezialitäten-Theater 1. Bandes Heute Mittwoch den 18. November 1908: 2.GastspielOttoReutter dazu das mit Riesenbeifall ausgenommene Weltstadt-Programm 55 2 Vorsteliungtn, Ärfang 4 u. 8 Uhr In jeder Vorstellung Auftreten von OTTO REUTTER Es ladet ergebenst ein 09583) A. Bappmann, Dir. u Inh. d. verein. Kolosseuut-^.heater Frankfurt a. M. u. Gießen. Margarine- Vertretnnst! Eines der renommirteiten und ältesten Margarine - Werke Nbetnlands sucht für ihre konkurrenzlosen, feinster Natur- buitcr gletchkommenden Fabrikate einen tüchtigen, gut eiuge- führten Vertreter für Gießen und Umgegend. Der Versandt der Ware geschieht in eigenen Spezialwaggons. Es wollen sich nur solche Herren melden, welche Erfolge über ihre bisherige Tätig- teii nachweifen können. [hvw/n Gefl. Offerte nut Angabe des bisherigen Umsatzes soivle Ncse- reiizen unter T. K. 1950 an Haaienstein L Vogler, Akt.-Ges., Siöln.____________________________ Kutscher gesucht 09569] Lobnkulfcherei Waguer. Grdkiillichec j>ausdllr)^e gefiicht. [6643] Steins Garten. LinM»kr-LkhMüggeIucht. 09522]_____________Felfenkeller. LchrUng-iÄefuch Sohn achtbarer Eltern kann unter günstigen Bedingungen und Vergütung in unlerzeichneter Molkerei das Molkereifach gründlich erlernen. Eintritt sofort. Molkereigenossenschaft e. G. m. u. H., Altenstadt (Hess.) _________E. Bünzer._____166/3 taüitbtea juvzk.' flluUeH zu leichter Arbeit gesucht. Das- ielbe muß auch im Laden beim Berkaus mithelsen. (09565 Näh, i. d. Geschäftsst. d. Gieß. A. Sauberes Dienstmädchen per 1. Dezbr. oder später sucht (09564 Iran Or. Lagr^ze, Henselstr. 4 p. Lauffrau oder Mädchen ge- sucht. Bleichstraße 16 a, I. (09558 Zu älterem Ehepaar (Pfarrhaus in der Wetterau) wird gegen hohen Loiin ein Ulflhitipit stesucht, tüchtiges 5*lUöü|tu roelcb. toefjen kann. Eintritt Peterstag 1909. Schristl. Angebote unter 09557 an die Geschättsst. des Gieß. Anz. LaufinädchenLSL gesucht. Noonstraße 16, II. [0iU52 °u sofortigem An- LttU-sraU tritt gesucht. 09572]_______Goethesiraße:U, I. an'iÄaeiftkaniciin ("t sucht._______Seltersweg 3. (09576 Besseres Hausmädchen gesucht weg. Erkrankung des jetzig. (09573 Stellenbur. Hosmanii, Dammstr. 15 09538] Junges Mädchen tagsüber für leichtere Hausarbeit gesucht.________Grabenstraße 4, II. Dienstmädchen für Weihnachten gesucht. [6571 ,Walltorstraße 5. MMU-MWM 4>h vJifllier unverh., ev., 30 Jahr yu4jl)Uhil alt, in d. Lage grög, Kaution stell, zu k., s. Vcrtrauene- fteUe p. Ans. nächst. Jahr. ob. spät. Schrift!. Angebote unter 09575 an den Gießener Anzeiger erbet. 095741 Christi, gesinnte Mädch. s. p. l.Dez. u. l.Jan. dauei-nde Stlln. Stellenbur.Hosmann Dammstr. 15 Junge unabhängige Frau sucht sür den ganzen Tag Beschäftigung Zu erfr. i. d. Erved. d. Bl. ((^9570 09516] Fräulein, im Änfertigeu hübscher Handarbeiten, sowie im Weißnäheu gewandt, sucht Beschäftigung ins Hauö. Gest. Aufträge bitte an M. Betz, Bahnhofstraße 4, I, zu richten. Del sch rede n cs u^iier C. Stroh Wlssmar b. Giessen. Wohne feit dem 1. November B.ihnhosstratze 79 Sprach-Uulerrilyt in|Of^ Berlitzschule, Schulstr. 10. Std. (allein) 2 Mk.; in Kl. v. 85 Psg. an. Nur gcvr. sllationale Lehrkräste. Frivat-Unterricht und Nachhilfe in den Sprachen. Borbereitung für Maturitäto- urrd Ergäuzungs - Prüfungeu. Dr. Roese, Oberlehrer L P., 6564] Goethesiraße 34.J Tüchtige, kautionsfähige Wirtö- leute suchen gutgehende Wirrscyasi zu pachten. Schristl. Angebote unter 09433 an den Gießen. Anzeiger erbeten. Schneiderin nimmt noch Kunden an. Frankfurter Sir. 75. [09370 JILJdiP wird sauber gewaschen u. auf neu gebügelt. [®»u Hünermund, Wolkengaffe Nr. IS. Borsenster fertigt in kürzester Zeit an [6G5i ___Fritz Ninu,-Wetzstelngasfe.- QphnpiflPPin nimmt noch Kunde« obllllulUülUl QU in und außer dem Hause. Steinstraße 52. [09525 llnffniiljti.SdjQdilpifle™-^. Näheres Noonstraße 24. [09528 LmLerto es 6ljrpaare"Ä Kind in Pflege zu nehmen beabst wolle Cheilen unter 6683 an die Geschäftsstelle ds. Bl. einreichen. 200UÜ Mark auf 1. Hypothek auszuleiben. Schristl. Angebote unter 6677 an die Gefchästöst. d. Gieß. Anz. Schach-Club, taeral-teäeliiiig Donnerstag, d. 19. November, abends 8*/i Uhr, im Cafö Ebel. [09559 Tages-Ordnung: Jahresbericht,- Borstandswahl,' 50 jähriges Stistungsfest.} Theater-uBall- Tücher Echarpes Handschuh Pompadours Gürtel Fächer Ketten Broschen Haarschmuck in reicher Auswahl. [a”/e A. Salomon & Cie. Neues Stadttheater Giessen. Direktion: Hermann Steingoetter. Mittwoch, den 18. November 1904 nachmittags 3'/, Uhr. Kleine Preise! Kleine PreiseI Unter Mitwirkung der Kapelle des Infanterie-Regiments »Kaiser Wilhelm (Nr. 116). Der Schwiegervater oder Die beiden Reichenmüller Volks stück mit Gesang in 3 Akten von Anton Anno. Musik von G. Bätz. Anfang 37i Uhr. Ende 5Vs Uhv Abends 77i Uhr: Gewöhnt Preise. Gewöhnt Preise. 6JUttwocli-Abonnem.-VorstelliiiU .Madame Sans Göne‘ Lustspiel in 4 Akten von Biktorien Sardou. Anfang 77i Uhr. Ende 9-/. Uhr. "Nach der Mittwoch-Vorstellung hält ein Omnibus in der Sud- Anlage, der spätestens urn7«10Uhr nach der Bahn fährt. Freitag, den 20. November 1908, Anfang 8 Uhr. 8. Freitag-Äbonnement-Yorslellj. Die piccolomini Schauspiel in 5 Aufzügen von Friedrich v. Schiller. Anfang 8 Uhr. Ende 107t Uhr und nicht mehr bei Metzger Wirth. Damen- u.Äindcr-Gardcrobe, sowie B5eistzcug- u. Ztnabeu-Dn- zügc werben sauber angeiertiflt V.-577]____________Tiesenweg 18. Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß die Friedhöfe vom 16. November bis 15. Februar 190V von morgens 8 bis abends 5 Uhr geöffnet find. Die Schließung des Friedhofs wirb durch Läuten der Fried- holsglocke angezeigt. Bet Beginn des Lautens muß der Friedhof ioiott verlassen werden. Eine Viertelstunde nach dem Läuten wer« den die Jriedhofstore gefchlosseit. lb‘7n Gienen, den 16. November 1908. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießeu. / J.V.: UeUer.