Mittwoch LS.Apri! 1908 1S8. Jahrgang Erstes Blatt Nr. SO I die Türkei sich verschiedenen Forderungen Italiens aIUakam aw k U rvMh All Ra r t flnl A t A Xa v 11 a I , zv*> Die heutige Nummer umfatzt 12 Seiten. S ftr I »ess6; O-2 enüber n Bot- Arrslan-. — Erzherzog Joses Ferdinand, der zweitälteste Sohn des verswrbenen Großherzogs von Toskana, hat vom Kaiser einen sechsmonatigen Urlaub als Oberst unter Verzicht auf seine &age erhalten. Es verlautet, daß der Erzherzog nach Ablauf dieses Urlaubs aus dem Armeeverbande ausscheiden werde, da er durch seine militärische Karriere nicht befriedigt werde und bei dem letzten Avancement nicht zum Brigadier ernannt worden sei. — Bv ykott gegen die Japaner. Der „New Park Herald" meldet: Die chinesischen Exporteure verschissen nichts mehr in japanischen Schiffen. Mehrere chinesische Firmen zer- ftörten ihre japanischen Waren. Der Boykott nimmt überhaupt beständig an Ausdehnung zu. ite^- ns aB/i " Tageskalender für Mittwoch den 16. April: Kolosseum: Letzte Vorstellung vor Ostern (Benefiz für Minny di Cerenottl-Strauh). — Die Beerdigung des Kanzleirats Wilhelm Demuth. Eine zahlreiche Trauerversammlung hatte sich gestern nachmittag gegen 4 Uhr in der Kapelle auf dem alten Friedhof eingefunden, um dem Heimgegangenen verdienten Beamten die letzte Ehre zu erweisen. In einem schlichten Sarge, der vollständig von Kränzen und den ersten Boten des Frühlings bedeckt war, ruhte die sterbliche Hülle des Entschlafenen. Unter der Trauerversammlung befand sich fast der gesamte Stadtvorstand mit Oberbürgermeister Mecum an der Spitze. Sämtliche Beamte unserer Stadt, die den verstorbenen Kollegen gekannt haben, hatten sich ebenfalls an dessen Bahre zum letzten Abschied eingefunden. Pfarrer Aus selb von der JohanneSgemeinde hielt die Gedächtnisrede, der er das Wort der Schrift zu Grunde legte „Jesaia 46, Vers 4': .Ich will euch tragen bis in das Alter und bis ihr grau werdet. Ich will eS tun, ich will heben unb ablehenend verhält. So hat jetzt die Pforte ber Italiens chast eine neue Note übersandt, die die Neuerrichtung von polifikbe Cages^art* Das Kaiferpaar auf Korfu. Zwischen Kaiser Wilhelm und Kaiser Franz Josef sind nach der Ankunft des Ersteren auf Schloß Achilttion herzliche Depeschen gewechselt werden. Ter Kaiser von Oesterreich beglückwünschte Kaiser Wilhelm zur Besitznahme des Schlosses, das die unvergeßliche Kaiserin Elisabeth erbauen ließ. Es erfülle ihn mit besonderer Genugtuung, zu wissen, daß der Lieblingsbcsitz der teueren Kaiserin bei Kaiser Wilhelm am pietätvollsten aufgehoben sei. — Der Aufenthalt des Kaiserpaares im Ächilleion auf Kvrfu soll bis zum 2 8. April dauern. Prinz Oskar, der nach den früheren Dispositionen heute abreisen sollte, bleibt bis zum 20. d. M. italienischen Postanstalten in Konstantinopel, Smyrna, Jerusalem, Salonik und Balena energisch ablehnt und auf die Erklärung der Pforte anläßlich der Beilegung des Postkonslikres im Jahve 1901 hinweist, wonach die Pforte die bestehenden Post- anstalten zwar geduldet hat, die Neuerrichtung weiterer Anstalten aber nicht gestattet. Außer dein italienischen Stationär wird nun das in der Suda-BmÄ (ftteta)) liegende italienische Kriegsschiff nach Dakkar (Tripolis) abgehen. Neben dec Sühne für Ermordung des Kapuzinermönchs will Italien auch den Kirchenbau in Dakkar nachdrücklich betreiben. Die Türkei weigert sich, diesem Bau die Genehmigung zu erteilen, weil sie finoer, daß der Bau viel eher als Kaserne für mehrere Bataillone dienen könnte. Auch hegt man in Konstantinopel wegen des Fanattsmus der Muselmanen in Dakkar gegen die Italiener Bedenken. B q M"" 'Oiw" Tritter Verbandstag der Vereine akademisch gebildeter Lehrer Deulichlands. Mit einer Vertreterversammlung begann am 13. April im Dilhelmsgartcn zu Braunschiveig der dritte Berbaudstaq der Vereine akadeiniscy gebildeter Lehrer Deutschlands. Hinsichtlich der Schüler- )d)l bcv einzelnen Klassen und der Anstalten wurde einstimmig be- ! ilNojien, daß die Lcbülemahl der Oberklassen 25, die der Mittel- llasseu 30 und die der Unterklassen 40 nicht übersteigen und daß nicht mehr als 500 Schiller unter einem Direktor stehen dürfen. ilui§ neue wurde, ebenfalls eirrstimmig, die Forderung auf Gleich- 'lellung der Oberlehrer mit den Richtern an den fchnts- und Landgerichten im Gehalle, und wo eine Staats- und tzosrangordnung vorhanden ist, airch im Range ausgesprochen. Nach einem Bericht des Vorsitzenden, Dir. Prof. Wernicke, Braunschweig, und nach unerheblicher Debatte wlirde folgender Antrag mit großer Mehrheit angenommen: „Für die Anwärter des Standes ist eine geeignete, der landesüblichen T i l u l a tu r bet höheren Beamtenschaft auqepaßte Amtsbezeichnung zu schaffen. Darails begründete Prof. Wirz, Siraßburg, den Antrag Elsaß- Lrthringens auf A n r e d) »i u n g des Al i l i t ä r j a h r e s auf die Tienstzelt. Der Antrag lautet: „Der Verbandstag möge die ihm geeignet erscheinenden' Schritte tun, um in den verschiedenen Bundesstaaten und in Eljaß-Lothringen eine Aiired)nung des Mililärjahres für die akademisch gebildeten Lehrer an den staatlichen höheren Lehranstalten nach einheitlichen Grundsätzen herbei- zusühren". Der Antrag >vird einsliininig angenommen. Sodann sprach Prof. Dr. Bünger, Görlitz, über neue Aufgaben der Statistik im SD t e n ft e der höheren Schulen. Direktor Dr. H u ck e r t, Patzschten, macht ergänzende Mitteilungen über ben Zudrang zunr ärztlichen Beruf und befürchtet einen Mangel etwa vom Jahre 1912 ab. Der Verbandstag beschloß, den nächsten Berbandstag zu Cftern 1910 ui Magdeburg abzuhalten. Von den zahlreichen Begrüßungsansprachen sei hier nur die des Obersd)ulrats Dr. Block- Ta r m st a b t im Flamen ber Hess. Regierimg bejonbers erwähnt. Aus Sta&t und LanS. Gießen, 15. April 1908. Allerlei Städtisches. Hunderttausend Al a r k werben vom Staate zur Erbauung einer neuen UniversitätS-Ohren- und Hals-Klinik von der Stadt als Ziischuß verlangt. Die Stabt hat erst vor einigen Jahren für die Lhirurgische und für die Augenklinik 200 000 Mk. geopfert. — Jmolge einer in 1907 besonders durch Zugang von außerhalb eingetreienen erheblichen Vermehrung der Steuerkraft unserer Stadt wird die städtische Verwaltung erfreu- licherweise mit den seitherigen Steuerzn sch lägen 1908,09 auskommen. — Das Statut zu dem Bebauungsplan des Geländes ber ehemaligen Aktien-Brauerei re. ist unmittelbar nachbem die Verhanblungen über bie Angelegenheit in bet öffentlichen Sitzung ber Stadtverorbneten burch die Presse bekannt geworden waren, vom Ministerium genehinigt worden. - Oberlehrer aus Oesterreich, bie sich auf Rollen ihres Heimatsstaatcs hier aufhalten unb an einem lanbwirtschaftlichen Kursus des Prof. Dr. Gisevius teilnehmen, sprachen gestern in ber Bürgermeisterei vor und siichten um bie Erlaubnis nach, die städtischen Werke und Einrichtungen besichtigen zu können, was ihnen bereitwilligst gestattet wurde. Die Herren, 5 an ber Zahl, hatten am Sonntag abend im Stadttheater Maria Stuart geiehen und äußerten sich über die Leistungen unserer Bühne, sowie über bie Anlage und Einrichtung be5 Gießener Musentempels sehr an- erkennend. Der Südwesten rührt sich! Der Bezirksverein „Südwest" batte für gestern eine Versammlung nach dem Hotel Schütz einberufen, die Stellung nehmen foltte zur Linientt'chrung der elektrischen Bahn. Der Besuch zeigte von dem lebhaften Interesse, das ber Bezirk an der Frage nimmt, und auch zahlreiche Stadtverordnete — die Herren Gabriel, Habenicht, Krumm, Orbig, Plank, öinum und Winn — bekundeten durch ihre Anwesenheit bas gleiche Interesse. Die Versammlung ging über das in ber Einladung angegebene Thema hinaus und beschäftigte sich mit bei feit Jabren von ber bortigen Einwohnerschaft behaupteten unb beklagten Vernachlässig- und der Bahnhofstraße überhaupt. Der Vorsitzende, Bankier Grünewald, führte in längerer Ansprache aus, daß bei dem beabudjtigten Bau euter Linie mit Stichbahn nach bei Kaiser-Allee die Bahnkwfstraße ausgeschlossen werde, was von großem geschäst- Einführung der fakultativen Feuerbestattung in Preußen. Nachdem fast zwanzig Jahre lang die Parteien des preußischen Abgeordnetenhauses die Einführung ber fakultativen Feuerbestattung in Preußen gefordert haben, ohne allerdings einen Erfolg verzeichnen zu können, hat sich, wie das Berl. Tgbl. erfährt, jetzl endlich die preußische Negierung entschlossen, dieser so übe rauswichtigen Franc näherzutreten. Wenigstens lind die Erwägungen und Vorbesprechungen so weit gediehen. Daß man auf eine Einführung der fakultativen Fe u e r b e ft a 11 u n g rechnen darf. In dem zuständigen Ministerium ist dem Verl. Tgbl. die Rickstigkeit dieser Information bestätigt worden. Gleichzeitig wurde über ben gegenwärtigen Stand Dtr Angelegenheit folgendes erklärt: Seit geraumer Zett schweben zwischen den beteiligten Ressorts Erwägungen und Verhandlungen, welche die Einführung der fakultativen Feuerbestattung, wenn auch unter gewissen Käulelen, erwarten lasset!. Zu diesen Stautelen, Die in erchr Linie von der Justizbehörde gefordert werden, gehört unter anderem die Bestimmung, daß eine Leiche nur dann ein- geäschert werden darf, menn sie von einem Arzte untersucht worden jt und wenn nach dem Gutachten des Arztes nichts gegen die Verbrennung geltend gemacht werden kann. Ferner wird eine dieser nautelen die Verbrennung ber Leiche verbieten, wenn die ärztliche Untersuchung ergibt, daß ber Tod nicht auf natürliche Weife erfolgt ist oder ein Verbrechen als vorliegend erachtet wird. In Diesen Fällen kann die Verbrennung natürlich erst dann erfolgen, renn eine Verwischung ober Verdunkelung der Spuren des Verbrechens nicht mehr zu befürchten ist und Gericht und Staatsanwaltschaft sich eingehend mit dem betreffenden Fall beschäftigt haben. Kömmt die fakultative Feuerbestattung in Preußen zur Einführung, so wird sie durch cinbesonderesGesetz erfolgen. Hocystivahrick^inlich dürfte dieses Gesetz bereits dem neuen Landtag in nächster Session zur Begutachtung und Verabschiedung unterbreitet werden. parlamentarisches ans tzessem Der Finanzausschuß der Z io c 11 e n M a nt nt e r hielt gestern eure längere Beratung ab, an ber bie Minister Dr. Braun unb Dr. Gnauth und Ministerialrat Dr. Becker teilnabmen. Zur Beratung gelangte zuerst der Gesetzentwurf, betreffend die Herstellung mehrerer Nebenbahnen. Der Entwurf bestimmt, daß die Regierung ermächtigt wird, 1. zur Herstellung einer vollspurigen Nebenbahn Alsfeld-Landesgrenze Mieder-Aula) mit Abzweigung nach Schlitz den Betrag von 8 118 000 Mk. aus Staatsmitteln zu verwenden und nach Maßgabe des Art. 20 des preußisch-hessischen Staatsvertrags ber gemeinschaftlichen Eisenbahnverwaltung zur Versiigung zu stellen; 2. bem Unternehmer einer vollspurigen Nebenbahn von Griedel nach Bad-Nauheim und dem Unternehmer einer vollspurigen Nebenbahn Butzbach-Landes grenze (Ebergöns) je einen Betrag von 30 v. H. ber wirklichen Baukosten, bei der letzteren nur, soweit sie auf hessisches Gebiet fallen, ausschließlich der Kosten des Geländeerwerbs aber, einschließlich ber Kosten ber erstmaligen Beschaffung ber Betriebsmittel zu gewähren und 3. das für bie Linie Alsfcld-Lanbesgrenze ersorberliche, zum Großh. Familieneigentum gehörige Gelände dem Unternehmen unentgeltlich als Eigentum zu überlassen, sowie weiterhin zu den Kosten des Geländeerwerbs dieser Nebenbahn 100 000 Mk. zu bewilligen. Der Finanzausschuß erklärte sich einsttmmig für die Genehmigung dieser Gesetzesvorlage. — Dann wurde noch die Beratung der Regierungsvorlage betr. die Fürsorgekasse für die Beamten der Landgemeinden unb weiteren Kommunalverbände fortgesetzt und in allen wichtigen Differenzpunkten eine Verständigung zwischen Regierung und Ausschuß erzielt, so daß begründete Hoffnung besteht, bie Vorlage noch in ber gegenwärtigen Tagung enbgültig fertigzustellen. Die Beratung darüber wird morgen fortgesetzt. — Der Gesetzgebungsausschuß der Zweiten Kammer hielt ebenfalls eine Sitzung ab und beschäftigte sich eingehend mit dem Antrag Köhler betr. den Mißbrauch ber Volksversammlungen (Gesetz vom Jahre 1849). Der Antrag dürfte zu einem gemeinsamen Ausschußantrag umgearbeitet werden. Weiter wurde im Ausschuß noch über die Vorstellung derRechts- ko n s u l e n t e n betr. die Zulässigkeit an den Amtsgerichten debattiert. — Der vierte (Beschwerde-) Ausschuß beschäftigte sich in Gegenwart des Gebeimerats Freih. v. Biegeleben mit der Revision ber Bauordnung resp. den Anträgen Müller und Dr. G läs sin g dazu, bie sich hauptsächlich um Art. 27 u. ff. drehen. Die Beratung darüber gestaltete sich äußerst diffizil und wurde schließlich auf Mittwoch, 22. April, vertagt. ____________ liehen Nachteil für sie sein werde. Tie Strecke vom Felsenkeller bis zum Markt, die bann nicht gebaut werde, sei nur 880 Meter lang unb werbe etwa 75 000 Mk. erfordern. Um eine solche Summe zu sparen, wolle man ben ganzen Südwcften und Westen bei Stadt unberücksichtigt lassen. Hiergegen müsse man energisch protestieren unb den gleichzeitigen Bau beider Linien fordern. Ter zweite Referent, Rechtsanwalt Raab, sprach sich in ähn- lichem Sinne aus und schlug eine entsprechende Resolution vor. Es entspann sich sodann eine sehr lebhafte Aussprache, an ber u. a. die Herren Käusmann Frensdorf', Stadtvv. Plank, Winn, Habenicht, Krumm und Gabriel, Kaufmann Berdux, Gastwirt Nahnefeld, Jnstallatcur Zimmer und Uhrmacher Philipp sich beteiligten. Bei allen Rednern tret der Gedanke hervor, daß die Bahnhofstraße nicht vernachlässigt werden solle. Es wurde aber auch, insbei. von den Rednern au5 Stadwerordnetenkreisen, festgestellt, daß ein Plan oder gar ein Beschluß, eine Linie unter Umgebung ber Bahnhofstraße zu erbauen, nickst bestehe. Wenn biese Meinung dennoch Platz greifen tonnte, so liege dies an der seither oft zu beobachtenden Vernachlässigung der Bahnhofstraße und an dem irreführenden Bericht einer auswärtigen Zeitung über die letzte Stadtvcrordneten-Sitznng. Schließlich fand die von Rechts- anmalt Raab inzwischen entsprechend dieser Feststellung abgeänbene Resolution einstimmige Annahme. Sie lautet: Tie am 14. Avril l. I. abgehaltene Versammlung des Bezirksvereins Südwest hat ihrer Befürchtung Ausdruck gegeben, daß bei Einrichtung ber elektrischen Straßenbahnlinien bet Sttastenzug Bahn- lfvistrafte—Marktplatz von ber beabsichtigten Linienführung aus- gefchlvisen werden soll. Die Versammlung führt hiermit berechtigte Klagen über die seitens der Stadtverwaltung förmlich zur Gewohnheit gewordene Vernachlässigung des West- unb Südwestteils ber Stadt unb macht hiergegen energisch Front. Nur eine vollständige Verkennung der geschästlick;e!i Bedeutung, des großen Passanten- (nicht Bummler-) Verkehrs dieser Stadtteile läßt die bisher geübte ftiefmütterliche Behandlung verstehen. Die Versammlung richtet deshalb die dringende Birte an die Bertretungs- organe ber Stadt, bei der Einführung der elekttischen Sttaßenbahn sofort zwei Linien zu bauert, von denen bie eine dem Straßenzug Bahnhofstraße—Marktstraße—Marktplatz unbedingt im Interesse der gesmtden Weiteventwickelung der Stadt folgen muß. •Ci von ffkel Be 14 in allen iktai- Mzievliik tder-Mu Schein.— a*@omintr tfmftgeinridfaE lierimMoim!--. ’ lite LMM LandwirtschastSkammer-Ausschukr für Oberhesfen. Am Samstag, 11. d. Mts., hielt der Lairdwirtschastskammev-. Aussck>ub für Oberhessen seine vierte Sitzung im Hotel zum Prinz Carl in Giepen ab, an ber als Vertreter ber Großh. R-v- gier'.lng Herr Landesökonomierat Müller, 37 Mitglieder und bie Beamten Schwarz unb Musch teilnahmen. Am Erscheinen verhindert unb entschuldigt waren ber Vorsitzende ber Landwirt- fchaftsiammer, Geh. Regierungsrat Haas^Darmstabt, sowie fünf Mitglieder. Den Vorsitz bei den Verhandlungen führte ber Vorsitzende des Ausschusses, Landtagsabg. Ko r e l l - Angenwd. Der Ausschußsitzung gingen, von 9 Uhr ab beginnend, Sitzungen der KÄmmissionen für Ackerbau, Obswan und Vichzuckst voraus, die sich insbes. mit der Vorberatung des wichtigsten Punktes ber Tagesordnung, nämlich: mit der Genehmigung der vom Bureau fertiggeftellten Llrbeitspläne für die Provinz Oberhessen, befaßten. Nach der vorliegenden, im Druck erschienenen Arbett, ist die Provinz Oberhessen in 38 Bezirke mit gleichen wirtschaftlick)en Verhältnissen, gemeinschaftlichen Berufsintevessen und gleichgearteter Bevöllcrung eingeteilt, unb die zur Förderung der landwirtschaftlichen Technik in Anivendung kommenden Maßnahmen sind Jo aus die Bezirke verteilt, daß die geförderte unb unterstützte Sache auch wirklich für bie betreffende Gegend hohen wirtschaftlichen Wert besitzt, unb ein gerechter Ausgleich der Geldverwttligurrgen gewährleistet wird. Die Pläne .finden im wesentlichen sowohl den vollen Beifall ber Kommissionen als auch des später tagenden Ausschusses und werden einstimmig genehmigt. Sie werden dem-, nächst irersweise im Drucke vervielfältigt und sämtlichen Ver- ttauensnrännern, den Mitgliedern des Landwirtscha ftskammer- Ausschusses, sowie ben Bürgermeistereien ber betr. Kreise mit dem Ersuchen um Aushang auf den Bürgermeisterbureaus zugestellt werden, so daß iObermann leicht die Möglichkeit geboten ist, sich in Zukunft über baS Vorgehen unb die Aiaßnahmen ber Land- wirtschaftskammcr zu informieren. Zu einigen Aenderungen bett Unternehmungen des Landwirtschaftskammer-Ausschusses gibt der von der Landwirtschaftskammer in Darmstadt in einzelnen Punkten abgeänderte Voranschlag, der ttlsbes. in den Mttteln für Förderung der Rindvtthzucht um einen Betrag von ca. 4000 Mark gekürzt worden ist. Zur Ausgleichung dieses Ausfalles soll ttt diesem Jahve von einem Import von Zuchtvieh aus der Schweiz abgesehen werden, zumal zurzeit die Gefahr eurer Seuchenein- Meppung besteht, und bie hierfür verfügbaren Mittel im Bettage von 3700 Mark zur Unterstützung an Gemeinden beim Ankäufe von Simmentaler Herdbuchbullen verwendet werden. Bon ben sonstigen Beschlüssen der ergebnisreichen Sitzmrg fei nur noch hervvrgehoben, datz man sich über bie Zusammensetzung der Kör- kommissionen für bie einzelnen Kreise verständigte, als Referenten für Pferdezucht beit Vorsitzenden des Landespferde-zuchtvereins, Oekonomierat Müller-Neuhof, wählte und als Mitalieder der Lutweidenrommission bie Herren Korcll-Angenrod, Jost-Bermuths- hain unb Eellavius-Schvtten ernannte. Ein Antrag auf Verlegung des Bureaus nad) Gießen wird nach eingehender Erörterung dahin abgeändert, daß man eS dem Vorstände anheimgibt, den Zettpunkt der Bettegung selbst zu bestimmen. Nach Dierftünbigey Verhanblungen wurde die Sitzung gegen 6 Uhr geschlossen. Der Aletzener Anzeiger ÄSM8Ä Bezugspreis: erfcheuu täglich, außer LÄ V monatlich75Pf., viertel- (Dienstag und Freitag)-. M M W M M M W W H M W H tahrl. ausschU Bestellg. ssääXzWVIIVIl’VH- 111VIUVwaswes WZ General-Anzeiger für Gberheffen KM Annahme von Anzetge« 1 v » » u. Land* und.Gerichts- & Do(mmagTiönu!)" Rotattonstirud und Verlag der vrühl'schen Univ.'Vuch. NN» Stdnöruderel R. lange. Redaktion, Expedition UN» Druckerei: Schulstratze 7. Die Besserung der deutsch-französischen Handelsbeziehungen. „ Dcr Teutsch-srauzösische Wirtsck-astsverein unb das Komitee ^ranco-Allemand haben sich über ein vorläufiges gemeinsames - rbettsprogramm geeinigt. Die beiden Bereinigungen sollen nach d-m Bert. Tgbl. zunächst diejenigen Reformen ins Auge fassen, die auf eine Beschleunigung und Verbesserung des Per- ”nen- und Waren t ranspor tes sowie eine Verbllligung bs Drucksachen tarifeS zwischen beiden Ländern hinzielen, und gewisse bringende Verbesserungen auf bem Gebiete des Pa - tent- unb Biarkenwesens herbeiführen. Die beiden Ver- enigungeu wünschen die Beziehungen zwischen Känfleuten und Industriellen beider Länder zu fördern unb werden zu diesem Zweck an ber Besserung der Zolls erhäl tnis se zunächst in o^rbereitenbem Sinne arbeiten, ohne in oie Tätigkeit der Regie- niigen cin^ügreifen. Beide Gruppen betrachten es als ihre Auf- Albe, die Wünfck)e, die ihnen von den durch sie Dertret^ien Jn- Aesien kreisen zu gehen, in geeigneter Weise bei ben zdindrgen «Horden zu vertreten. Außerdem beabsickstigen beide Vereinigungen, sich gegenseitig Mitteilungen statistischer, legislativer und Uirlschastlicher Natur zugehen zu lassen und alles zu tun, um tine genaue Kenntnis ber Verhältnisse der beiden Länber und eine -Verbesserung der Beziehungen in Handelspol i- ^sischer Art zu erreichen. Außerdem sollen die Mitglieder dr einen Vereinigung für den Fall von SckfLvierigkeiten in Zoller ähnlichen Fragen berechtigt sein, die Hilfe der anderen Gruppe v!i deren Heimatsbehörde zii beanspruchen. PolitischeFragen derben aljo von bem Programm Her Vereinigung gänzlich ausgeschlossen sein. * Italienisch-türkische Mihhelligkeiten. Zwischen Italien unb der Türkei sind verschiedene Mißhellig- «Wn auSgebrocheu, die sich dadurch zu verschärfen drohen, daß $ tragen und erretten". Trefflich schilderte ec das Leben und Wirken des nun abgerusenen Mannes, dessen 63jährige Tätigkeit im Dienste seiner Vaterstadt gedeihlich und pflichttreu gewesen sei. Zwar seien ihm dafür im Leben mancherlei Ehren zu teil geworden, aber eS entspräche der Bescheidenheit des Verewigten schlecht, wenn man an dieser Stelle davon reden wolle. Nachdem der Geistliche mit dem Gebet geendet hatte, trat Oberbürgermeister Mecum an die Bahre. Er widmete dein Verstorbenen folgenden, ivacm empfundenen Nachruf: „Wenn em Mann, wie er, der in diesem Sarge ruht, geschieden ist, iDcim die Rechnung des Lebens abgeschlossen, dann ist es Pflicht der Ueberlcbenden, zu bezeugen, daß sein Streben und seine Arbeit nicht vergeblich qeivesen und das; sie von denen, welchen sie ge= widmet waren, als Quell des Segens, als Grund der Dankes- pflicht anertaimt werden. Er war em echter Sohn unserer Stadt, der sein ganzes Leben gewidmet war vom Austritt aus der Schule bis feine Kräne erlahmt waren. Eiserne Pflichterfüllung, Liede zu seiner Vaterstadt und Entgegenkoininen gegen seine Mitbürger 'ennzeichnen seinen LebenSiveg. — In der Stadtverwaltung war er der stille Hausgeist, der seinen Vorgesetzten treu zur Seite stand und für die anderen Beamten das Vorbilo eifriger Pflichleriüllung. Wir beivahren dankbaren Herzens sein Bild bei uns, als das eines ehrenfesten Gießener Bürgers. Die Summe seines Lebens ist gezogen. Sie hecht Mühe und Arbeit, erfolgreiche Arbeit für seine Mitbürger und seine Vaterstadt. Wohl dem, dem solches nach- gerühml rverdeii kann! Namens des Stadloorslandes lege ich diesen Kranz nieder am Sarge eines treuen Mannes, des lang- sährigen Protokollführers der Stadtverordiieten-Versammlung, und als- der erste Beamle der Stadt widme ich diesen zivelten Kranz iianiens der städtischen Beamten unserm verdienten Bnreau- vorsleher." Trauernd erklang das Glöcklein der kleinen Friedhofskapelle, als die Leidtragenden die Leiche des alten Temuth auf ihrem letzten Wege nach der Höhe des Friedhofs geleiteten, wo er an der Seite seiner ihm vor einem Jahre oorangegangenen Gattin zur ewigen Ruhe gebettet wurde. ** Hessische Handwerkskammer. Vor wenigen Tagen sand die 41. Vorstandssitzung der Handwerkskammer statt. Der in dieser Sitzung erstattete Tätigkeitsbericht weist daraufhin, daß die Kammer zur Vorsitzenden Kammer der Kommission für G e w e r b e r e ch t des Deutschen Handwerks'- und Gewerbekammertags gewählt worden ist. In Angelegenheiten des V e r d in g u n g s w es en s hat die Kammer bei verschiedenen Behörden vorstellig werden müssen. Es kann mit Genugeuung sestgestellt werden, daß diese Vorstellungen in den meisten Fällen von Erfolg begleitet waren. In der Frage der Führung des Meistertitels mußten verschiedene Strafanträge yesteltt werden. Im übrigen werden die Beauftragten dieser Frage ihre besondere Aufmerksamkeit zuwenden. Aus oer nun vorliegenden Uebersicht über die G e f e l l e n p r ü f u n g e n in 1907 ergibt sich, daß 1899 Prüflinge sich mit Erfolg der Prüfung unterzogen haben. Die Durchführung der Gesellenprüfungen hat in mehreren Fällen zu Beanstandungen Anlaß gegeben, weshalb besästossen wurde, das Material den Beauftragten zu überweisen, damit sie bei ihren demnächstigen Revisionen Gelegenheit nehmen, in den in Betracht kommenden Orten bei den Vorsitzenden der gewerblichen Korporationen bezw. der Prüfungsausschüsse auf eine gewissenhaftere Durchführung hiuzuwirken. — lieber, die Frage der Abänderung der § § 88 und 100c der Gewe rbe- ordnung, welche die Leistung von Beiträgen aus der Jn- nungskasse zu Arbeitgeberorganisationen und bezw. die Festsetzung von Mindestpreisen durch die Innungen betreffen, hat die Kammer der Aufsichtsbehörde gutachtlich Bericht erstattet. — Beschlossen wurde die Abgabe von Formularen zu Unterrichtszweäen für Handwerker- und Fortbildungsschulen zum Selbstkostenpreis. •• Das Reichsverelnsgeseg im Großherzogtum Hessen. Abg. Köhler-Langsdorf teilt uns mit, daß er feinen Antrag, betreffend die Hessischen Ausführungs- beftimmungen zum Reichsvereinsgesetz, zu § 6 wie folgt verändert bei der .Zweiten Kammer eingebracht habe: Zu § 6 des Reichsoereinsgesetzes: Emer Anzeige bedarf es für Versammlungen nicht, die durch Anschlag oder Aufschrift an einem durch die Bürgermeisterei hierzu allgemein bestimmten, jedermann zugänglichen Orte, oder auf ortsübliche Weise, oder in einer Zeitung, die in der Gemeinde, in der die Versammlung stattsinden soll, gehalten oder verbreitet wird, vor ihrer Eröffnung bekannt gemacht worden sind. **2)ic hessischen Linksliberalen haben zum Frankfurter Parteitag der freisinnigen Vereinigung einen Antrag Korell und Gen. eingereicht, der folgenden Wortlaut hat: ,.Der Parteitag spricht sich für die Aufrechterhaltung der linksliberalen Fraktionsgenieinschaft auS. Voraus- setzung hierfür ist die weitherzige und vorbehaltlose Zusammenfassung aller der Kräfte, die geiuiltt sind, im Rahmen dieser Gemeinschaft auf dem Boden der Grundsätze des entschiedenen Liberalisn)us zusammenzuwirken". ** In den Ruhestand versetzt wurden der Gerichts- oollzieher bei dem Amtsgericht Darmstadt I Fnedr. Heinrich Wittich und der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze in Oppenheim Franz Bucher auf Nachsuchen unter Anerkennung ihrer langjährigen treuen Dienste. *• lieber!ragen wurde dem Schulamtsaspiranten Karl Germann aus Flonheim eine Lehrerstelle an der höheren Bürgerschule zu Dieburg. •• Das Sta dtt heater wird bald nach Ostern seine Pforten wieder öffnen, und zwar beabsichtigt der Thcater- oerein nut einer Opernvorstellung zu beginnen, für die wieder das Darmstädter Hoftheatcr gewonnen ist. Die auf» zuführcnde Oper und der Tag der Vorstellung werden m stürze bekannt gegeben. ** Kaiserpanorama. Nach, dem heiligen Lande führe uns diele Woche das Panorama. Es ist die erste der verschiedenen Bilderserien Palästinas, die uns hier in vortrefflicher Darstellung geboten roirb. Tie höchst interessante Reise beginnt in Haifa am Fuß- des Berges Karmel und wir lernen bann in un- mrLtjrocC.net Wanderung Jasta, Bechlehein, Nazareth, Jericho, Bethanien, Kanu, Sichem, Ramleh, Hcoron und Tioerias eennen. In Bethlehem fesselt uns insbesondere die Kirche zur Geburt Ehristi, ui Nazareth treten wir in die zum Andenken an die Verkündigung oer Geburr des Heilands errichtete Kirche ein, deren schöu.n Hauptaltar unsere Auimertfamkeit in Anspruch nimmt In Kana ^besuchen wir das Haus, wo Christus sein erstes Wunder wirkte. Strand-, Markt- und Straßenszenen aus verschiedenen Orten und reisende Eingeborene mit Maultieren veroollständ'gen das abwechsclungsreiche Bild, oa§ sich uns zeigt. Einen reizenden Eindruck ntaajl das in Felsen gebettete Kwster bei Jericho und auch die Moscheen mit ihren schlanken Minaretts gefallen uns. Beim Abschied winken wir auch den Fischern am See Tiberias einen Gruß zu. ? Hungen, 14. April. Ein Teil der hiesigen Einwohnerschaft hat sich letzter Tage mit einem Schreiben an das Kreisamt Gießen gewandt. Es handelt sich um die Platzfrage für das zn errichtende neue Schulgebäude für die Volks- und höhere Bürgerschule. Im Genieinderat ist schon lange ein sehr geeigneter Platz (am oberen Ende der Pfannwiese) m Aussicht genommen. Diesen Platz halten nun einige Einwohner aus untriftigen Gründen für nicht geeignet ; doch dürften auch gegen den anderen, zu wert vom Zentrum der Stadt entfernten Platz (im neuen Viertel, an der Gießener Straße), der auch noch andere Nachteile hat, große Bedenken ins Feld geführt werden, und »väre zu wünschen, daß der schon lange in Aussicht genommene Plan aufrecht erhallen und das Schulhaus dort errichtet wird. ? Trais-Horloff, 14. April. Eine ganz enorme und unsinnige Leistung im Schnell- und Vielessen vollbrachte am Sonntag ein junger Mann in einer hiesigen Wirtschaft. Er hatte mit mehreren Kameraden um em Faß Bier gewettet, daß er innerhalb 10 Minuten lx/2 Pfund Wurst und vier Stücke Brot esse, unb hat seine Wette glänzend geiuonncn. Ja, er gab sogar, nachdem er dieses Quantum verspeist, zu verstehen, daß er noch mehr hätte essen können. ---Oppenrod, 14. April. Unsere Gemeinde erhält nunmehr Telefon Verbindung über Großen-Buseck. Sie bezahlt dazu einen Beitrag von 270 Mk. Friedberg, 13. April. In der Stadtverordnetensitzung gab Bürgermeister Stahl bekannt, daß nach einer Mitteilung der Eisenbahndirektion die Pläne für die Erbauung eines neuen Personen- und Güterbahnhofes an das Ministerium abgegeben worden seien. Die Gesamtbaukosten seien auf 6,688,000 Mk. veranschlagt. Die Eisenbahnver- waltung verlange von der Stadt Friedberg einen Zuschuß von 40,000 Alk., sowie Herstellung, Beleuchtung und Unterhaltung der Ziifahrtstraßen. Die Beschlußfassung wird erfolgen, wenn die Pläne der Stadtverordnetenversammlung vorliegen. r. Hungen, 15. April. Heute früh wurde in der hiesigen Holzschneiderei Schäfer ein Arbeiter von der Transmission erfaßt, vom Riemen herumgeschleudert und alsbald getötet 0 Ruppertsburg (Kr. Scholten), 14. April. Die an der Horloff gelegene, dem Verein für chemische Industrie zilstehende Fabrik FriedrichShütte, die im letzten Jahrzehnt ihren Betrieb verdoppelt hat, vollzieht eine neue Erweiterung, die bauliche Veränderungen hervorruft. Die alten Retorten rverden abgerissen und durch neue ersetzt, die ein solches Volumen haben, daß sie einen Waggon Holz fassen können. Schon vor mehreren Jahren wurde die elektrische Beleuchtung eingerichtet, minmehr soll durchMotore, die elektrisch betrieben werden, das Ein- und AiiSladen der Retorten erfolgen. Die Produktion in Holzessig unb Holzkohlen wird somit gesteigert, ohne daß eine Vermehrung dcs Arbeiter- personals erforderlich ist. 8 Gedern, 11. April. Tic eine Reihe von Jahren bestehende, im Schlosse untevgebrachte Privatfchule, sog. „Hof- t a p l a n e i s ch u l e", an ber eine Lehrerin unb zwei hiesige Lehrer hciticn, und die meist von israclitifchcn Schülern besucht ivirb, scheint aller Voraussicht nach einzugeyeu, da alle Schüler jüdischen Glaubens am 1. April d. I. ausgetreten und mir 5 Scyüler dem „Institut" verblieben sind. ? Ober-Lais, 11. April. Unser Tors hat Telephonanschluß nach Nidda erhalten. ! Aus dem oberen Schwalmtals, 13. April. Ter April zeigt wieder eine sehr üble Laune. Seit heute morgen schneit cs bei lebhaftem 'Noroosc ununcervrochen, wie mitten im Winter. Der sog. „Toten kippel" bei Meiches schaut tief verschneit ins Tal. In ber Landwirtschaft herrscht noch völlige Winterruhe. Die Felder sind durch), die letzten Regengüsse so aufgeweicht, daß man sie kaum betreten, geschweige bebauen kann. Halt dieses Wetter auch über die Feiertage an, so wird sich ine gesamte Frühjahrsbestellung in den Mai hinausschieben. P. Sch11tz, 13. April. Gestern mittag 2 Uhr la ndete hier in der Nähe des Hoses Sassen ein mit zwei Herren bemannter L»istball on. Obwohl die Herren, (1 Offizier voni Garde bu Corps, ein anbercr in Zivil) mit Mitteilungen fein' zurückhaltenb waren, war jeboch zii erfahren, baß ber Ballon Aero-Klub Berlin Nr. 2., am Samstag 6. Nm. in Berlin aufstieg, um in Bagern zu landen. Wie Bauern auS dem Dorfe Oueck, die den Ballon bergen halfen und zum hiesigeii Bahnhof beförderten, mitieilen, hatte sich das Schlepptaii m der Krone einer Fichte gefangen und man war gezwungen zu landen. Die Rückreise der Herren nebst Ballon nach Berlin erfolgte gestern abend 7 Uhr. fc. Sir ft ein, 14. April. In Nürnberg hat gestern die standesamtliche Trauung des Prinzen Viktor zu Isenburg (von der Ofsenbach-Äirsteiner Linie) mit Fräulein Anna Rohrer, ber Tochter des praktischen Arztes Dr. Rohrer in Schlacheuwcrth bei Karlsbad in Böhmen, stattgefunden. Fräulein Rohrer wurde vom Großherzog vou Heuen in den Adelsstand erhoben und erhielt den Namen Frestrau von Rüdiger. Ter Prinz stand früher als Leutnant im 1. Garde-Regiment zu Fuß, quittierte nach kurzer Dienstzeit den aktiven Dienst und würbe mit der Unijorm des 2. Kürh. Husarenregiments 9h. 14 ä la suite der Armee gestellt. Gegenwärtig wird er als Rittmeister ä la suite geführt. Prinz Viktor hat seine Gemahlin in Schlackenwerth, einer Besitzung seines Onkels, des verstorbenen Großherzogs Ferdinand 1\. von Toscana, kennen gelernt. Der Prinz ist ein Sohu des Fürsten Karl von Isenburg unb der Fürstin Marie Louise Anuuneiata geb. Erzherzogin von Oesterreich. Er hat 4 Brüder und 4 Schwestern. Prmz Viktor wird nach Mannheim übersiedeln. -p- Renzendorf, 14. April. Den großen Fortschritten gegenüber, die em Teil ber Provinz neuerdings in verkehrstechk- nischer und wirtschaftspolitischer Hinsicht macht oder in nächster Zeit zu matijicii gedenkt, sucht auch ber Nordavhang des Vogelsberg cs mect Kurückzublciben. So wurde vor kurzem über ein neues Bahn Projekt (Alsfeld — Vadenrod— Ulrichstein ) berichtet, das auf einer Versammlung in Vadenrod zur Besprechung kam. Die Mittel für Vermessungsarbeiten sind von den intcr:ssier:en Gemeinden bereits bewilligt. Gleichzeitig konnte in genannter Versammlung der Vertreter Gwßh. Kreisamts Als- svld den anwesenden Bürgermeistern und Gemeinderäten die Grundlagen eines großzügigen Wasserversorgungsprojekts entwickeln. Die neugeplante Wasserleitung soll bei einer Länge von 20—25 Kilometer alle Gemeinden des ooeren Schwalmtalcs (Meiches, Storndors, Vadenrod, Ober-Sorg, Unter-Sorg, Hergers- dvrs, Renzendorf, Hopfgarten und Alsfeld) und einige Orte des KveiscsLauterbach (Dirlammen, Allmenrod und Wallenrod) mit gutem Trinkwafser versorgen. Als Quellgebiet kommt eine Wiesenfläche am Rande des Oberwaldes in der Gemarkung Ziebgeshain in Behackst. Gegenwärtig erläßt das Kreisamt Alsfeld ein Aus- schveiben an die betreffenden Bürgermeistereien zwecks Bewilligung der Gelder für Vorarbeiten, die zu 10000 Mk. veranschlagt )inb. □ Wetzlar, 12. April. Unsere Kreissparkasse hat am 1. April das fünfzigste Jahr ihres Bestehens beendet und trotz der schlechten Geldlage in 1907 wieder einen recht befriedigenden Jahresabschluß vorlegen können. An Sparbüchern sind im Umlauf 11109, darunter ca. 5000 deren Einlagen von kleinen Sparern gemacht unter 300 9Nk. betragen. Tie Spareinlagen haben sich in 1907 von 9 720 562 Mk. auf 11 948 206 Mk. vermehrt, von denen allerdings 1 701 333 Mk. zurückgezogene Einlagen in Abzug kommen. Der Reservefonds der Kaffe beläuft sich auf S84 769 Mk. Für öffentliche Zwecke wurden im abgelaufenen Jahre 42 249 Mk. — seit dem Bestehen der Kasse 987 521 Mk. — au5gegeben. Ter Kursverlust an Jnhaberpapteren deS Reservefonds im Jahre 1907 beläuft sich auf 20480 Ml Wetzlar, 14. April. Die kon s erv ati v e Partei des hiesigen Wahlkreises wird den bisherigen bewährten Vertreter deS Kreises im Abgeordnetenhaus, den RegierungSrat a. D. Stackmann, wiederum als Kandidaten für die bevorstehende Landtagswahl aufstellen. Frankfurt a. 9N., 13. April. Mit dem heutigen Tage nehmen die A u s b i l du n g S k u r s e, die der N a t io n a l - Ve v ein für dgs liberale Deutschland hier in Frankfurt für liberale Politiker zum erstem Male Veranstalter, ihren Anfang. Ter National-Verein, der cs sich zur Aufgabe gesetzt hat, liberale Massenstimmung ins Voll zu tragen und damit den Boden für eine vertiefte politische Arbeit der liberalen-bemokraiischen Parteien zu bereiten, versucht auch mit den jetzt eingerichteten Äürsen ein Stück ber Aufgabe, die er sich gestellt hat, der Verwirklichung näher zu führen. w. Frankfurt a. M. 14. April. Die Wahlkommission ber nationallibcralen Partei hat beschlossen, ber Mitglieder- versainmlung als Kandidaten ber nationalliberalen Partei für die bevorstehenben Lanbtagswahlen ben Stabtverorbneten Kommerzienrat Labenburg vorzuschlagen unb ferner die Unterstützung der Kandidatiir des bisherigen Vertreters der Stadt im Landtage, Herrn Karl Ludw. Funck, zu empfehlen. <0crid?tsfaaL Posen, 14. April. In Schneidemühl hatte vor einiger Zeit ein P istv l e n d u ell zwischen einem Referendar und einem Studenten ber Medizin ftattgefunden. Heute wurde der Referendar zu 4 Monaten Festung, ber Student zu 3 Monaten Festung und drei Mitglieder des Ehreurates zu je 23 Tagen Festung oerutteiu. Madrid, 14. April. In Barcelona wurde kurz nad) Mitternacht das Urteil in dem Prozeß gegen Juan Rull und Genossen gefällt, die beschuldigt waren, eine große Zahl ber B arcelo ner Bombenattentale der letzten Zeit verübt zu haben. Der Haupttäter Juan Rull, dessen Bruder Hermene- gilde und die Mutter der beiden 9Naria Qucralw wurden zum Tode v erstrteilt, ein anderer Bruder Joso zu 17 Jahren Zuchthaus, ferner Amadeo Trilla zu 24 Jahren, Trigueros 14 Jahren Zuchthaus und Burguet zu vier Monaten Zwangsarbeit. Parelkv und Perals wurden freigesprochen. Der Verteidiger wird Berufung einlcgen. ________________________ Der Kuabenmor) von Berlin und der Brand der Garnisonkirche. Berlin, 14. April. Der Mörder des Schneiderlehrlings Hermann Blechert wurde heute in der Person des 43 Jahre alten verheirateten Schuhmachers, Aushilfskellners und Couleurdieners August Seiber aus ber Lietzmannssttaße 2 verhaftet. Die in einem Berliner Krankenhause untergebrachte Frau H., die von dem Morde keine Kenntnis hatte, erkannte die bet der Leiche aufgefundene Schürze als die ihrige. Eine Reihe anderer Momente bestätigte, daß niemand als Hcider der Täter gewesen sein-kann. Heider ist in Neu-Buckau (Mecklenburg) geboren und wegen Körperverletzung mehrfach vorbestraft. Er mar fchon einmal zur Behandlung in einer Irrenanstalt untergebracht. Es steht fest, daß Heider pervers veranlagt ist. Zugegeben hat er, daß er mit dem ermordeten Knaben bis zum Morgen um 1/2 6 Uhr zusammen war: er hat auch zugegeben, daß er in seiner Wohnung großes Reinmachen vorgenommen hat, um Blutspuren zu vertilgen. Die Angabe seiner Gattin, die die Schürze mit Bestimmtheit rekognosziert hat, bezeichnet Heider als Lüge, lieber den Gang der Ermittelungen ist folgendes von Interesse: Nachdem man ermittelt hatte, daß der Knabe ein orientalisches Aussehen hatte, meldete sich eine grobe Anzahl von Zeugen, die den Ermordeten kannten. Der Knabe Zwiebanm führte die Beamten nach dem Bouillonkeller von Hoffmann in der Alexanderstraße, und dort wurde ermittelt, daß dort der ermordete Knabe Blechert mit drei Männern zu- sammengesessen hatte. Der eine war ein Aushilfskellner, dessen 91amc der Wirt nicht kannte. Durch andere Zeugen erfuhr man, daß er noch in derselben Nacht wegen Diebstahls tn öee ^ irtidjajt von Schmidt verhaftet worden war. Nach der Beschreibung wurde dieser Mann festgestellt und gab an, daß der zweite unbekannte Gast den Blecher frühmorgens zu seinem Vater bringen wollte. Blecher hatte aber vorgezogen, mit dem dritten Manne mitzugehen. Es konnte in anderen Kaschemmen ermittelt werdeii, daß jener dritte ein Mädchen namens Berta vor kurzem nad) feiner Wohnung mitgenommen hatte. Die Nachforschungen bei der Sittenpolizei und 9iachsragen bei anderen Mädchen ergaben, daß es sich um die 18 jährige Eckardt handelte, die |tw in einem Krankenhause befand. Sie führte den Beamten nad) dem Hause Lietzrnannstraße 2, wo sie auch die Wohnung des unbekannten Mannes entdeckte. Der Mieter dieser Wohnung war Heider, der augenscheinlich seine Verhastung befürchtete und geflohen war. Es wurde eine Hausfuchung veranstaltet. Gleuy zu Beginn fiel dem Beamten eine Hofe in die Hände, die über und über mit Blut besudelt war. Nicht zu lange brauchten Die Kriminalbeamten zu suchen, da sanden sie ein großes p-rauen- hcmd, das gleichfalls blutig war. Es bestaub kein Zweifel mehr, daß hier der Tatort gefunden war. In einer Photograpvie des Mieters erkannte die Eckardt den Mann wieder, dcn ste begleitet hatte. In der Wohnung des 9Nörders wurde auch eine ganze Anzahl Medizinflaschen gefunden, mit bemeiben W turen beklebt wie ber Pfropfen, der bei der Lerche gefunpen wurde. Auch die Waffe ist gefunden worden: cs ist ein irtira geschliffenes, ungeheuer scharfes Schustermesser. Die Krimmai' beamten patrouillierten nun in Begleitung emes Bekannt Hcidcrs in den verschiedensten Straßen und Lokalen., ^ gelang es heute früh den Beamten, den Heider zu treffen. 0 weiteren Llufklärung des Klrabenmordes und zur Ergänzung 0 Belastungsmaterials gegen Heider wurde dessen Wohnung ye nachmittag nochmals untersucht. Keine Behausung konnte ql 9 neter sein zur Ausführung des Verbrechens als pieie. m an den Hof, nach dem hinaus sie liegt, grcnzt eine Schta ) tcrei, in der von morgens bis abends eine ^ampfmafch läufst Der Lärm dieser Maschine übertönt jeden Schrei 1X1 gegenüberliegenden Hinterwohnung. Kein Laut des Opfers to hier den 9Jlörber stören und verraten, ungefährdet tonnte er j bei die Knochen der Leiche zerschlagen und zerbrechen. L Blutspuren entdeckte man in einem Eimer. Die Innen! der Tür des Küchenspindes wies blutige Ftngcrabdrucke. • In der Stube zeigte die Tapete in der Gegend des KttideM mit der blutigen Hose drei Blutspritzer. Auf dem aenfici brett sanden sich wieder Blutflecke. Spuren ausgewafch Blutes zeigte auch ein Kopfkissen, Blutflecke auch die ^an neben der Wasserleitung. In der Asche sand >uan den eines verbrannten Fingers. Die Arme und Danoe Opfers fehlen noch, ohne Zweifel hat der Mörder he n fehlenden Fleischteile verbrannt. Die Ausführung de denkt man sich so, daß der Mörder sein Opfer vor de erdrosselt und zerstückelt hat. Dabei ist^ihm ein SW heruntergefallen und blutig geworden. Die Durchiuchung noch fort, während Heider nach dem Polizeip^islduiM g c wurde. Sie förderten an einem Stuhl noch einige Haare zutage, die denen des Ermordeten gleichen- . Heute vormittag 3*11 Uhr erschienen ber A*onp unb die Kronprinzessin an der niebergebrannten .QJatnii kirche. Tie ungeheuere Trümmerstätte macht emen tro, Eindruck. Die Brandstätte ist in weitem Kreise abgeiperrst die Lösck)züge arbeiten mit Hochdruck an den Ausraumug» beiten, btc Amso schwerer sind, als die eisernen Trager, durch die ui^eheuere Hitze, geschmolzen sind, sich Mit den uv 9 Trümmern zu festen Massen verkittet haben, die sehr Iw zu bewegen sind. Von all dem altertümlichen Gerate der N das an die glorreichen Zeiten des Preußentums ermnen, nichts erhalteii. Mehrere Blätter scheinen geneigt zu 1 rr Broni k können. u. aufgehoben. B16/4 031121 J. Ikorneck. Giessen, 15. April 1908. 2510 MH ^trilltr' ^aser linü Bisquithasen und Pariser Kopfsalat [a15/« neue Finder Wasser W Kränchen. Ktmkui'simfahttn. Das Kon(ursverfahren über das Vermögen der Friedrich Kühne Witwe in Gießen wirb nach erfolgter Abhaltung des Schlußtermins hierdurch Brandstiftung anzunehmen, doch beruht diese Annahme mr auf Kombinationen, die bisher keinerlei tatsächliche Betätigung erfahren haben. Leute nachmittag wurden aus dem Landwehrkanal die Leichen einer ungefähr 35 jährigen Frau und eines 40—45 Zahre alten Mannes gezogen. sandten Fragebogens an alle angemeivcten Meß-Einkäufer kostenfrei verbreitet. Interessenten, die den jefct ausgesandten Fragebogen für die Michaelis-Messe 1908 und die Qster-Vvrmesse 1909 nicht erhalten haben sollten, wird empfohlen, sich beim Meß-Ausschuß der Handelskammer Leipzig baldigst zu melden und durch rechtzeitige Ausfertigung des Formulars ein Buch im voraus zu sichern. Visitenkarten Liefert rasch and billigst Brühl'scbo Univ.-Druckerei. 1 1. i Bei scharfem Wind zündeten sie aus einem (reihen Felde ein Feuer an, um Lumpen zu trockenen. Ter Wind fegte den brennenden Haufen fort und fetzte Hunderte von ölgetränkten Stücken Papier und Baumwolle in Brand. Diese wurden gegen eine große Sumpen- fabriE getrieben, die sofort in Flammen aufging; von da sprang daS Feuer auf eine andere Fabrik über. Noch ehe Feueralarm gegeben werden konnte, stand fast die ganze Stadt in Flammen. 87 Personen werden vermißt, eine Anzahl von ihnen ist jedenfalls verbrannt. • Ein Reichsmuseum für Bienenzucht. Auf Anregung des Bienenzüchters Pfarrer Gerstung in Oßmannstedt in Thüringen wird in Weimar ein Bienenmnseum vorbereitet, das alle Gegenstände vereinigen fotT, die mit der Bienenzucht von den frühesten Zeiten menschlicher Kultur bis auf die Neuzeit in ursächlichem Zusammenhänge stehen. Man findet da zahlreiche zur Bienenzucht gehörige Geräte, Typen der verschiedenen Bienenwohnungen, von den ältesten pcimitlv- ften ,Klotzbeuten" bis zu den modernsten „Bienenpalästen" mit beweglichem Wabenbau, eine Sammlung verschiedener Wachsarten, zahlreiche Abnormitäten im Wachsbau und interessante Präparate japanischer, chinesischer und afrikanischer Bie- nenarten. Alles, was zur Behandlung „des BienS", wie die modernen Imker mit einem Sammelnamen das fleißige Bienenvolk bezeichnen, gehört, eine Sammlung der einschlägigen Literatur über Bienenzucht und Abbildungen ist hier zusam- mengebracht. Die Bezeichnung „Museum" klingt allerdings etwas zu stolz für die kleinen Räume, in denen die Sammlung provisorisch untergebracht worden ist. Das Reichsbie- nenzilchtmuseum ist dem städtischen naturhistorischen Museum in .der Weise angegliedert, daß alle ihm zugewendeten Gegenstände in das Eigentum der Stadt übergehen und der städtischen Verwaltung unterstehen. Kleine Tageschrouik. Bei dem Bahnbau der Strecke Bleicherode-HerSfeld ereignete sich heute em schwerer Unglücksfall, indem die provisorische Holzbrücke, die über die Chauss ee bei Craja führt, einslürzte. Zivei Tote und vier Schwerverletzte wurden inner den Trümmern hervorgezogen. In der Rhön herrschte am 13. d. M. heftiger Schneefall. BiS ins Tal hinab liegt 20 cm Neuschnee. »In Venedig wurde der reiche Rechtsanwalt und SportS- mann Munari von seiner Haushälterin erdolcht; bann tötete sich bie Mörderin selbst, indem sie Leuchtgas emannete. In Paris, wurde der Graf Lau et von seiner Gattin erschossen. Es scheint, daß der Graf, der nach Aussage seiner Gattin seit längerer Zeit an Verfolgungswahn litt, sich in einem Anfall von geistiger Umnachtung auf ferne Frau stürzte, die ihn dann in der Notwehr erschoß. Die Gräfin ist schwer verletzt. Univerfität$*nad?ridytctu Marburg. Wie wir hören, hat der Privatdozent Lic. theol. Jßilbelm Heitinü11er in Göttingen einen Ruf als orbent- jcher Professor ber neutestamentlichen Exegese an die Universität (Marburg erhalten; er soll dort Professor Dr. theol. Johannes Beiß ersetzen, der nach Heidelberg übersiedelt. Ter Professor der inneren Medizin und pathologischen Histologie m bei medizinischen Fakultät zu Paris und ehemalige Senator Lornill ist in Mentone int Alter von 71 Jahren gestorben. kryptische Zwiebel WMer BMx Bahnhofstraße 27. l Biöquiteier empfiehlt täglich frisch 2451 Ludwig Döll, Konditorei. Marttitraße 32. hatte vor t$> * uitbeÄ btt StjttBEt Altung 3) fcitung Krills Dürfe kllij$ buan N Snt onuxt vaiW. Ito rourbtn e zu 17 hjg Jl, JligujrjJ ■_ en Zivüm»ix Verteidig!: r. Stets irische ech.e Vogelsberger HöhenKräuter- Süssrahmbutter unstreitig die beste am Plaste, Mit Mgstbutter vorzüglich imGesiymack, empfiehlt H. F. Nassauer Neuenweg 15. 2150 Handel und Verkehr, Volkswirtschaft. — Das Offizielle Leipziger Meß-Adreßbuch, dessen letzte Auflage über 3500 Aussteller von keramischen, Metall-, Hol^- und Lederwaren, Kurz-, Galanterie- und Spielwaren, Instrumenten, Apparaten und den verschiedensten andern Artikeln verzeichnet, wird vor jeder Messe auf Grund eines jährlich ver- WWkriiikKr! N'Eistämme bis zu 70 cm k f.,Kc werden sauber und ft.j.J1111« geschnitten bei 4 Ke'chthold ^chlnenberger Weg 64. 12486 Märkte. -th. Gießen, 15. Älpril. Auf dem gestrigen Rindvieh- mar k t betrug der Auftrieb ca. 850 Stück Großvieh und 150 Kälber. Ter Handel in Milchware war überaus belebt, bet dem kleinen Vorrat und da auch die Fettviehmärkte wieder emo steigende Konjunktur aufweijen, zog der Preis für frischmelkende Kühe wieder etwas an. Schwere Tiere, die am Markt knapp waren und start begehrt wurden, erzielten sogar sehr hohe Preise. Ebenso waren junge Fahrkühe spärlich bei guter Nachfrage am 'Markt rind miißteit aut bezahlt werden. Ter Handel m Fetwieh war der beoor- Iiehenden Festtage wegen ebenfalls recht lebhaft, doch konnte nur der Bedarf an Rindern gedeckt werben, da fette Kühe nicht zum Verkauf standen. Der Handel in Gangochjen war ohne Bedeutung, da es an solchen fehlte. Wegen der noch tühlen 'Witterung, bei der das Grünfutter ausgeblieben, war auch kein Handel in Jungvieh zu machen, doch erwartet ber Handel darin mit dem Eintreten günstigeren Wetter§ in diesem Frühjahre ein gutes Geschäft. Ter Markt in Kälbern war wiederum nicht schlecht, weil der Ofterbebarf vor der Tür steht; nur dadurch war es möglich, gute Preise zu erzielen. Es wurden bezahlt für Milchkühe das Stück 1. Qualität 500-550 Alk., 2. Qual. 400-470 Mk., 3. Qual. 325-375 Alk. Fette Rmder ging der Zentner Schlachtgewicht ab: 1. Qualität 70—72 Mk., 2. Qual. 67—69 Alk., Kälber würben gehandelt der Zentner Schlachtgewicht: 1. Qual. 72—75 Mk., 2. Qual. 64—»9 Alk., 3. Qual. 56—61 Alk. Ter Auftrieb wurde fast in allen Vieh- gatlungen glatt abgeseht. fc. Frankfurt a. M., 14. Avril. Auf dem gestrigen. Hauptviehmarkt gingen die S ch W e i n e p r e i s e bei flottem Geschäft gegen die Preise am 6. April ds. Is. um 1—2 Pfennige für das Pfund Schlachtgewicht in die Höhe. Mag die Hausse etwas bedingt werden durch die bevorstehenden Osterfeiertage, so fragt man sich doch, wie ist der Preis, der gestern hier bezahlt wurde, vereinbar mit den Preisen, die die Hänoler in vergangener Woche den Züchtern bezahlt haben. Wie aus Oberhessen und dem Taunus berichtet wird, erhalten die Landwirte z. Zt. für vollfleischige Schweine der feineren Rassen im Alter bis 114 Jahren, also für prima Qualität, für das Pfund Schlachtgewicht 52 Psg. (Lebendgewicht 39 1/2 Pfg), während gestern am Markt bezahlt wurde pro Pfund Schweine 1. Qualität Schlachtgewicht 61 Psg. (Lebendgewicht 48 Psg.), 2. Qual. 60 Psg. (Lebendgew. 47 y2 Pfg.), 3. Qual. 52 Psg. Vergleicht man die Preise mit denen, die am HauptmarLte in der Charwoche im vergangenen Jahre — am 25. März 1907 — gezahlt wurden, zu einer Zeit, in der eine Fleischknappheit tatsächlich bestand, so ergibt sich, daß zurzeit die Preise höher sind/ wie damals. Am 25. März 1907 kosteten Schweine 1. Qual, das Pfund Schlachtgewicht 57—58 Pfg. (Lebendgewicht 45 Pfg.), 2. Qual. 55—56 Pfg. (Lebendgew. 431/2 Pfg-), 3. Quält- tät 50—52 B Gießener Wetterdienst. Boranssichtliche Witterung für Hoffen am Donnerstag beit 16. April: Fortdauer der heiteren trockenen Witterung. Warrn. Nördliche bis östliche Winde. Danksagung. Allen denen, welche unserem unvergesslichen Vater, Schwiegervater und Grossvater Herrn Kanzleirat Wilhelm Denrath die letzte Ehre erwiesen, ihre Teilnahme durch Wort und Blumenspenden bekundet haben, insbesondere dem Herrn Pfarrer Ausfeld für seine trostreichen und dem Herrn Oberbürgermeister namens des 'Stadtverordneten-Kollegiums und der städtischen Beamtenschaft gesprochenen anerkennenden und ehrenden Worte, sagen herzlichen Dank. Die tieftrauernden Hinterbliebenen Louis Frech, Louise Frech geb. Demuth und Kinder Statischer Arbeitsuchseis Gieße«. Garteustraße 2, Zimmer 2. Es können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Anstreicher. 1 Buchbinder, 1 Bauschlosser, 1 Wagner, 2 Haus- burschen, 1 Ausläufer, 1 Pm-frau, 5 Kauffrauen, 2 Laufmäbchen, 1 Haushälterin, 1 Kindermädchen, 3 Dienstmädchen, 1 Tabarent- ripperin. Lehrlinge: 1 Buchbinder gegen Vergütung, 2 Drucker, 1 Färber, 1 Mechaniker, 1 Tapezierer gegen Vergütung, 1 Schuhmacher, 1 Glaser, 1 Lehrmädchen, 1 Schreiner, 1 Stukkateur. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 jüngerer Schmied, 1 Schreiner, 3 Wagner, 3 jüngere Schneider, 5 Ziegeleiarbeiter, 1 Sattler und Polsterer, 3 landwirtsch. Arbeiter, 2 Dienstmädchen, 1 Haushälterin. Lehrlinge: 1 Schreiner, 1 Bäcker, 2 Schlosser, 2 Schmiede, 1 Sattler. Es suchen Arbeit: _ B15/« 1 Hausdiener, 1 Kutscher, 1 Tapezierer u. Polsterer,.! Schlößer, 1 Schreiner, 1 Weißbinder, 2 Hausburschen, 6 Arbeiter, 2 Lauffrauen, IRaherin, ILauimädchen, 1 Haushälterin,!Hausmädchen. Lehrlinge: 1 Mechaniker. Geschäftsumfang der Versicherunasgefelllchaften. Nach 8 81 d. B. A. G. werden die Kosten des Kaiserlichen AuinchtsantteS für Privatversicherung ungefähr zur Hälsw von den seiner Aufsicht unterstellten Unternehmungen getragen. Die alliährllche Gebührenerhebung erfolgt im Verhältnis zur Prämieneinnahme der einzelnen Gesellschaften aus den im Deutschen Reich lausenden Derncherungen abzüglich der an die Bersicherten zurückgewährten GMUnnantetle. 1901 machte diese Prämieneinnahme 554, 1906 m nie an Freunden und Lesern fehlen, die aus diesem Buche Belehrung und tieferes Verständnis für das wuitderbare Wesen der Musik schöpfen Gießen, den 13. April 1908. Großherzogi. Amtsgericht. &cSstimg! Wer eine Herren- 0. Damen- Ubr, Wecker, Regulator zu Ostern oderKonfirmation braucht, der besichtige mein Schaufenster Löweugasse 20. Für red« Uhr wird zwei Jahre Garan.w geleistet. Erg. Repar.-Werkst ?'Wid fr 4,1 ' kutiatn 1 '.tionouK Nm » hi bat i;?c' Sg DtQiNrorb?,r,. und ferr.{c; ’ Trittin; § zu rnM , 14. April 1 •ermann M \ ten vnhciMl rbieneiübl vllhasltt i’l ite Frau 5„ h I utie bie m x j ine Reihe ate l r der Tm pl Melkleiihiii?i p I üorbeihöi. il JnenanÄb d I rs Berank? i! i Knaben WI it auch 1 ,en vorgeiM I ibe ieintr 1 rt Hai, Wa ! ttelungen it - ] it hatte, w r ■it sich Mp iten. Ta s Zouillonkella' rouibe eirr Drei Mmais chilfskellnctF tagen eWk 5 Ul LeschrcE' zlvcitc W" er brinq ten '®QI!n£J? eriniticli vor :ien J handelte,« dcn LeMN '- die iel'er M 3 beiur^ >eranM?^ te Hände,. :iit E y.j i«i» ö einer -j in iviedtt, > v it deines» er ft* 2 -> ’ einer 'M ine ienÄl^ ebeiKtV ,r. lid Ade ‘, ,e nnd.^/ it t-Jpm .-j Kun ft und WLffenfchaft. — Die Stadtverordneten in Offenbach beschäftigten sich in ihrer letzten Sitzung (u. a. mit dem Antrag des 'Äauauchchusses, sür die Wiederherstellung des alten Theater- Gebäudes 80000 Mk. zu bewilligen. Die Stadtverordneten-- leriammlung war der Meinung, daß man mit der geforderten tZuinme nrcht auskommen und schließlich doch nur ein unzulänglich ausgebessertes Gebäude haben werde. Man möge deshalb den Uau eines Neineven Theaters ins Auge fassen. Die Stadtverordnetenversammlung besck-loß, die Vorlage an den Bauausschuß rurückzuveriveisen und ihm aufzugeben, nochmals einen Kosten- wranschlag für den Umoau nne auch für die Errichtung eines kleineren Theaters vorzulegen. — Kleine Chr 0 nrt aus Kunst und Wissenschaft. Tas Befinden des großen Dichter-Grafen Leo Tolstoi hat sich lieuerdings verschlimmert. Augenscheinlich liegt eine Darmer k r a n k ung vor.________________________________________________ Vermischte». ♦ Ein neuer Journalistenstreik. Man schreibt uns cmS Berlin, 14. April: Im Festsaale des Neuen Schauspielhauses versammelten sich gestern abend etwa 200 Mitglieder Der Berliner Journalisten- und Schriftstellervereine, um der Frage näher zu treten, wie ein gemeins ames Vorgehen der Redakteure, Journalisten und Schriftsteller bei bestimmten Gelegenheiten zu erreichen sei, etwa durch Schaffung eines aus Vertretern aller Berufsvereine gebildeten Zentralkomitees oder durch Einsetzung eines Zentralausschusses, in dem alle Verbände vertreten sind. Die Versammlung nahm eine Ent- ichließung an, in der die anwesenden Korporationen sämtlich ihre Entrüstung aussprechen über bie standesunwür- Dtgc Haltung der „Rhein. Wests. Ztg." gegenüber bem streik der Tribünenjournalisten des Deutschen Reichstages, vor allem aber gegenüber ihrem Berliner Redakteur Harnst ch, und iüe Erwartung, daß alle Berufskollegen: Redakteure, Journalisten, schriftsteller, Korrespondenz-Herausgeber und Einzelberichterstatter oie weitere Mitarbeit für die „Rhein.-Wests. Ztg." einstellen. * Der entführte Polizist, Atan schreibt uns aus Äöttingen: Ein heiteres Intermezzo haben die Bewohner eines Städtchens in der Näl)e von Göttingen einem lustigen Berliner Automobilisten zu verdanken. Dieser erschien dort mit seinem luxuriös ausgestatteten Automobil, das er vor das einzige Lafehaus des Städtchens lenkte, um sich hier nach Möglichkeit ,u amüsieren. Er ließ sich „Herr Graf" titulieren und wußte bald einen fröhlichen Zecherkrecs um sich zu scharen, zumal er oaS Geld mit vollen Händen um sich wavs. Schließlich wurde dk städtische Kapelle herbeigeholt, die bis Mitternacht konzertieren wußte. Die Likörslaschen usw. wurden erschöpft, si'daß der Inhaber us Cafes in einer Nachbarwirrsä>aft Nachschub holen mußte. dem ungewohnten Getöse, das die lustige Gesellschaft voll- uhrte, konnten die Nachbarn nicht einschlasen und erstatteten polizeiliche Anzeige. Bald erschien denn auch der Hüter der Lronung, um Feierabend zu bieten. Jedoch wurde auch er verblaßt, einige Tropfen „auf die Lampe zu gießen", und nach uitjcr Zeit — man weiß nicht recht wie — saß er mit dem _,Öerm Grafen" im Automobil, das im flotten Tempo dem Öaniidn entgegensauste. Der Bürgermeister des seines Hüters «raubten Sräbtchens telephonierte stberall hin, um den Polizisten russindia zu machen. Dieser aber fuhr im anderen Ntorgen im prächtigen Landauer wieder seiner Heimat zu. Unterwegs '.reignete sich noci) ein Malheur: die Pferde wurden scheu, gingen )urd) und der Wagen fiel in einen Graben, wobei die Deiclffel yrad). Nach Reparierung des Schadens fuhr der Landauer mit Polizisten im Städtchen ein. Dcv Bürgermeister sah vom S'euftcr feiner Wohnung den „Einzug" mit an. Wie die Begrüßung aussiel, — davon schweigt.des Säugers Hbflichkeit. Das ccDönfte bei der Sache aber ist, daß der Graf gar kein Graf, sondern ein Berliner Schauspieler gewesen fein soll, ber fl beim Einlaufen in den Haien von Bari (Italien) gestrandet ob erhielt ein großes Leck. 9)lan versucht die Bergung der Ladtmg. - Der Hamburger Fischdampfer „Fritz", Kapitän Rteßen, der seit Februar überfällig war, ist, wie nunmehr feststeht, in der Nordsee nit der ganzen Besatzuttg u rt t e r g e g a 11 g e 11. * Der Brand 00 n Chelsea. In Boston sind bereits 10000 Tollar zu Gunsten der Hinterbliebenen der Opfer der Brand- kctastrophe vott Chelsea gezeichnet worden. Von deit zahlreichen Lerletzten, die sich tu den Krankenhäusern befinden, schtveben nur 'i in Lebensgefahr. Drei Leichen sind aufgefunden worden. Dte Letrolenm-Behälter östlich der Stadt breitnett noch. Sämtliche Silber, bie ihre Eltern verloren haben, sind der Stadt überwiesen torben. Tie Lumpensammler haben die Feuersbrunst verursacht. Aus der Landrichter Dr. Mütter'schen Stiftung zu Darmstadt sind durch unterzeichnete Behörde drei Unterstützungslegate von jährlich 500 Mk. an bedürftige elternlose Studierende der Rechtswissenschaft aus den Provinzen Starkenburg oder Oberhessen zu vergeben. Bewerbungen um diese Legate sind binnen vier Wochen bei der unterzeichneten Behörde einzureichen. Darmstadt, 13. April 1908. D15/t Großherzogliches Ministerium der Finanzen Abteilung für Finanzwirtschaft und Eisenbahnwesen I. 93.: Dr. Rohde. Wimm en au er. Bekanntmachung. Die Arbeiten und Lieferungen zur Chaussierung von einem Feldweg in der Gemarkung Rödgen sollen Donnerstag den 23. l. Mts., nachmittags 2 Uhr in dem Ge- meindehause Rödgen öffentlich Erdarbeiten Chaussierarbeiten .... Liefern von Grundbausteinen . , , Decksteinen . . „ , Kies..... „ Zementröhren . . Gießen, 15. April 1908. Sen ßfel vergeben werden und zwar: veranschlagt zu 458,— Mk. « , 326,- , r , 760,- , r , 420,— , „ „ 160,- „ h ,, 48, ,, [2512 der, Kreisstraßenmeiiter. *Tri,'rTim~^11 ilHi IMIIliFI ■ Konfirmanden- == Stiefelns iür Knaben und Mädchen Bekannt solide Fabrikate, Grosse Auswahl I Alle Preislagen. Wilh. Herbert Inh.: Carl Herbert a'/< = Marktplatz 2 ----- Männer-Turnverein. Karfreitag: Familienuusflug nach Wetzlar Abmarsch: Punkt '/.2 Ubr von der katholischen Kirche. In Wetzlar Zusammenkunft „Bur Post" (Almenröder). v15/« Es bittet um rege Beteilung Der Vorstand. fandeter! Frische Vogelsberger Stück 7 Psg. 12499 Central - Molkerei, Bahnhofstraße 43. V r r kii u fe ft-""- Sötrncnvolkkr billig zu verkaufen. (2504 Heuchelt,ein, Gartenstr. 11. Federrolle zkrta 20 Zentner Tragkraft fast neu, billig abzngeben. [2494 ______Sonnenstrabe 6. DäObijf Sltzlafzimmer-Einrichtuna, Sekretär, Damenrad- Wasch- maschine z. vcrk. Ostanlage 31, III. 03033! Gute Speise-Kartoffeln verk- Chr.-vaubach I., Hint. d.Westanlage Wagen. Landauer, Halbverdeck, mehrere Jagdwagen, Phaeton, Sandschnei- der, Dockart, Gigg und gebrauchtes Break gibt biUigJt ab Konr. 8tvpriLir,Wageniabrik,Groken- Buleck b. Gießen. 2416 neues und ein gebrauchtes 1 sowie ein Handwagen zu ver- kaufen. Ticfcnwcg 17. [0:5027 5M ft Mei» in Stücken zirka 3 Dieter lang, 20 mm breit, billig abzugeben. (2470 Zu erfrag, in der Geschäftsstelle des Gieß. Anzeigers. iHotorrna Iktafulm tadellos tm 15Ü it1b Stand für 10w Ulli, verkaufen. 03111) Ziegler, Steinstr. 31a. H- Schlcwtljly XäM gesucht. [031011 Martivlatz 2, 03102] Gin cy.nhrrnh zu gebrauchtes o"l)lltlv kaufen gejucht.Lahnstraste 10. WEiiUeleli ortatuiUCie^ Beletage b Zimmer zuai 1. Juli ober alsbald zu vermieten. i^01(> 2422s Äüresträste n Beletage 7 Zimmer per 1. Juli zu uerin. 3tüU. Büro EnnlHorit, Riegelpfad 2321) Schälte /-Zimmer-Wohnung mit allen Beauentlichkeiten in der Ptvckürane zu vermieten. Rah. bet A. Geißner »Konditorei, Seltersweg 22._______ 2455) Der 3. Stock meines Hauses, 7 Zunmer mit Zubehör, ijt per 1. Juli cuibeuucit zu vermieten. Adolf Zinsten Süd-Anlage U. 6 Zimmer In meinem Haufe, Ludwigstr. 19, ist eine elegante Parterrewohn. 6 Zimmer, Badezim., Gartenant. u. Zubehör alsbald ob. später zu vermieten. lElektr. Licht u. Gas.) Frau ü(. Petri, 9ieucn Läue 29,1. ________________12501J_______________ Ludwigstraße 52. [2214 >sch. 6-Zimmer-Wohu. mit Zubeb. per sofort ob. später zu verm. Näh. bei KlippelLLaucht, Neuenweg42. 1222) 6-Ztmmermohnung mit Zubehör per L Juli zu vermieten. Ludwigstraße 26, mittl. Etage. Angrenzend an die Kaiserallcc sind am Schiffenberger Weg vier 6-Zimmerwohnungen mit Bad u. Mädchenzimmer, Loggia u-Balkon Bleichplatz und Gartenanteil, per 1. Juli oder früher zu vermieten. Näheres Moltkestraße 24. 1901) NicolauS. Süd-Anlage 23, I. Etage, schöne 6-Zimmer-Wohn. mit Gaö und elektr. Licht, Bleichplatz und allem Zubehör per sofort ober später zu öermieten. 2117] Näheres Parterre. I 5 Zimmer I In mein. 'Jteubau, Roouftr. 12, Ecke Gr. Steinweg, sind vier 5 Zimmer-Wohnungen mit Bad und allem Zubehör per 1. Juli evtl, früher zu vermieten. Näheres Will). Seipp III., Bau- und Weistbindergeschäft, 1777] Ludwigstraße 28. 232«) 5-Ziln.-Wohn. per 1. Juli zu vermieten. Schillerstrage 9. Großer Steinweg 24, schöne 5-Zimmer-Wohnung (vier gröstere u. ein kleineres Zimmer) mit Zubelu, Gartenanteil, Bleichplatz und Trockenb. per 1. Juli zu vermieten. (2244) Näheres pari. Sehr geräumige (2148 5 Zimmer-Wohnung mit fämtl. Zubebür zum 1. Juli zu vermieten. Näh. Ebelstr. 14 p. Miihelinllrchc^gME terrewohnung wegen Bers. des Herrn Major Krause alsbald ober zum L Juli zu verm. 5 Zimmer mit Bad, Fremden- u. 'Mädchenzimmer, Erker, Balkon, Gas, elektrisches Licht, Garten. (18o9 Bclttz, Liebigstraste 83. Wilsoustraße 10. 5-Zimmer - Wohnung per sofort ober spater zu oeruüeten. 11775 'Näheres Licherstrabe 5, v. Withetmstrage öl, vollst, neuhergerichtete 5-Zimmer- Wohnung im H. Stock sof. ob. spät, preiswertdU ”cvmie,c^ 'ItähereS parterre baselbst. 115) 5-Zimmer-Wohnuug mit Zubehör, Gas- unb elektr. Licht, wort oder später preiswert zu vermieten. Nah. Bleichurabe 29. 21151 Geräumige 5-Zimuier-Wohtt. im 2. Stock, unt Mantarde und Bodenkammern, Trockenboden, Bleichplatz, Gartenanteit p.l.Juli zu verm. Nah. Stein itr. 15, part. 2122) 5-Zimmer - Wohnung mit Mansarden-Zinnner, Bleichplatz, Trockenvoden usw. per 1. Juli zu vermieten. Ludwigstraße 33. Seltersweg 75 Gießen 03109 Fisr1 Äetes» kostenloser [1774 Licherstr. 5. Telephon 520. Eine tchöne [2278 3 Zimmer für dauernd gesucht. (2471 2149] Schöne Steinbachern herzlichst L&den etc. Verschiedene | I 2373 Seltersweg 79, L (Offene Strllrii WUMKlin' lk*lTd}ichriicii Miekgesuche kann, gegen Pad#Bifis nun Wellungen durch Adolf Schmidt, Lehrer Eissfeller u. Familie. 123] Wohnung im 2. «Lckock, 4 grade und 4 schräge Zimmer, zu verm. Frankfurter Str. 31. Fleißiges, braves Mädchen welches bürgerlich kochen per 1. '1Rai event. später, hohen Lohn gesucht. FranksurtcrStrüße25U Bersetzungshalber ist eine schöne geräumige Wohnung per sofort oder später zu vermieten. 4 Zimmer mit Loggia, Badezimmer mit Gasbadeofen und Zubehör. Näh. Frankfurterstr. 251. [2276 Juiigec Monteur sucht sich als Mechaniker auszubild. Schriftliche Angebote unt.030b7 an den Gietz. Anz. erbeten. 2406) Schöne 3-Zunmer°Wohnung Mit Gas, Balkon u. a. Zubehör per 1. Juli zu vermieten. Liebigstraste 70, H., I. Stock. 24uu, »-Zimmer-Wohnung neuzeitl. eingericht. z.vermieten. Zu erfrag. Georg Möbl, Bahnhofstr. 26, 11. 03106) Schöne 4-Zini.-Wohn., Gas, Bleichplatz. Frankfurter Str. i)5. 1 bis 2 leM&beo auf sofort ober später gesucht. Anna Kramer, Löberstaste 11, parterre, Damenkonfektion. 2518) In meinem Neubau m eine 3-Zimmer°Wohnung per 1. Alm ob. später zu vermieten. Näheres __Low eng ajfe_28. 3-Zimmer -Wohnung mit allem Zubehör zu vermieten. [2517 Georg Dahmer, Neuemoeg 40. 2232) In m. Gartenh., Moltkestr. 2, ist e. schön gel. Wohn. v. 4—5 Zim. zu vermieten. Max Stablbcrg. NcOenhans zum 1. Mai zu vermieten. [02965] Seltersweg 81. Sraves ÄS bess. Familie p. alsbald ges. (03113 Frau Bärrn, Kirchenvlatz 11. 2454] In meinem Neubau Plock- strage 11 ist der 2. Stock, 6 Zim. mit Bad und allem Zubehör, sowie eine schöne Mawarbenwohn. 3 Zimmer, per 1. Juli zu verm. _____________Georg Todt. Kaiier-Allcc 117 (Germania) schön gelegene unb eingerichtete Billa mit Gartenanteil, sowie tui Borberhause eine eins. Wohnung zu verm. 'Näheres bei L. Althoff, Walltorstraße 16.(1978 ! Lebewohl Bei unserm Scheiden sagen wir allen unsem lieben 2423] Wilsoustraße 2 unb 4 sind 3 schöne 3 Zimmerwohnungen per sofort oder später zu verm. Näh. Büro EmilHvrst, Riegelpsad. Slüvkl Junge “Ä6 H. Schneider, Buchbindermstr., Kirchenplatz 5. 12035 03042] Kleine Wohnung zu Vermietern Schoitstraije 17. SortiBPerinoen und Bekleberinnen sowie (2453 W icke^macher können eintreten. Mädchen z. Anlernen werben angenommen. (5. Kliugspor, Zigarrensabriken. 2463) Em jetzt derlSchule entlass, sauberes, williges Mädchen ne- sucht. Bahnhofstraße 59 HL Karfreitagstour: Krofdorf—Waldhaus—Kirchvers lÄ'l« i« der Lahnbrücke. I. Feiertag: „ Frühschoppen im „Vater Jabo. II. Feiertag: Frühschoppen b. Mitgl. Wigaadl. 'i'cr Vorstand. Jasta, Haua, ., Bctblcbcm, Nazarctb, 2ertw^ Tiberias mw. I Bries liegt Hauptpost. Brief abgesanbt. Der Einsame. ______________[03098]___ Letaätiea gegen hohe monatliche Ver- gütungögesucht [02967 A. Goldschmidt, liessen. Kirchenplatz Nr. 9 (Laden). Diese Woche Reise durch das Heilige Land 3—4 Ziiiiincr-WodniliiA mit Gartenanteil, sowie eine 3 Zimmcrwobnung per 1. Juli zu verm. 'Näheres Schillerstr.26. 3- oder 4-Zimmer Wohnung neuzeitlich eingerichtet zu verrn. Georg Möbl, Bahnhofstr. 26. (2132) ÄsMaiäMni sofort gejucht. (2491) Ludwigstr. 14, L 03(65) Jüng. will. Mädchen per sofort ges. Landgraienstrahe vp. Ein junges solides Mädchen in kleinen Haushalt gesucht. 03046) Nord-Anlage 12 part. nnffrrti!oö- Aladchen f. morgens Qi), nachmittagsgetucht. 031051 Bahnhofstr. 29 (Laben). Ruhig gelegene, schöne 5-Zim- merwobnung mit allen Beauem- lichkeiten von 2 alt. Leuten für sof. ob. 1. Juli gesucht. Schr. Angeb. »n. Preisang. u. 03050 an den G. A. Aeltere Frau sucht 2- bis 3-Zimmer-Wohnung. Schriftl. Angeb. mit Preisang. nut. 03063 an den Gieß. Anz. erb. Kinberll Ehepaar sucht p. 1. Mai 2—3-Zlm.-Wohn. Frankfurter Str. ober bereit Nahe. Ost. mit Preis unter K M. postlagernd Giehen. (03104) Für Schulzwecke wird von der Alireschule eine Anzahl Heller, lustiger Raume von etwa 400 qm Gesamtfläche gesucht. Anerbieten nut Preisangabe wolle man an Frau Geh. Juitizrat Gebbardt, Bergstraße 3, richron. 3 Zimmer-Wohnung 2. Stock, nebst slüche, Bleiche und allem Zubehör per 1. Juli an ruhige Leute zu vermieten. __________ Blcichstr. 18. 183ÖJ Eine 3-Zimmer - Wohnung mit Bleichplatz u. Gartenant. au, 1. Juni zu vermieten. Steinstr. 38. Gerämige 3-Zimmcr - Wohn. zu vermieten. (2169) Licherstr. 9. 03045] Grotze, schöne 3°Zunmerm. mit Zub. int 2. St. per 1. Mai zu verm. Näh. 'ILeustabt 14, pl. 03049] 3 - Zimmerwohnung mit Gartenanteil zu vermieten. Gerber, Schützenüraste 37. Licherstraste 37, Mansarde, 3-Zumner-Wvhnungzu vermieten. 2445] ^iaheres Steinstraste 31. bcüüier Pension sürGymnas. u. Oberrealsch. Kleine Zahl.Borzügl. Berpflegung! energ. 'Nachhülfe. Eigenhaus nm Walde: erste Reterenzen. Osterten sub. „Professoi- O.“ an Rudolf Moste, Frankfurt a. M. Iss*/» 03036] Saub. Frau empfiehlt sich z. Waschen u. Putzen, .'lliegetpfad 30. 03110) Garten hmt. d. Bleiche zu verm. Osterlen unter 03110 a. ö. Geschäftsstelle d. Giehener Anz. Wer giebt jg. strcbs. GcschästSm. 509 bis 600 Ma-k geg. gut Sicherheit a. ca. 2 Jahren. Schriftl. Angebote unter 03M an den Giei>. Anz. erbeten. 8—10000 Mark auf prima Objekt an II. Stelle zu leihen geb SchriitL Angebote unter 03038 an den Giegener Anzeiger. Aus Neubau in hervorragender Lage, amzerordentlich gllning vermietet, wird II. Hypothek Schriftl. Angeb. von ^elbügever unt. 03037 an den Gicst. Anzeige^ Colosseum Giessen Walltorstr. 36—38 (trüber Cafe Leib) Telefon 644 Spezialitäten-Theater I. Ranges. Heute Mittwoch den 15. April Benefiz und Ehrenabend für Minnydi Corenetti Strauss sowie Mchieds -Noikrllirng dr» grfnuiten güiiöltrpttfonalg. aß“ Anfang präcis 8 Uhr 03115 Ab Montag, den 20. Avril (2. Osterfeiertag) Vvllstandii] neucs Niesen-Pcogr mm Nur Attraktionen 1. Ranges. 2. Mrsciertlig 2 ßroye ÄitMniigkii 4 uni) 8 W Es ladet ergebenst ein Direktion -41dort Kappmann. Eine leistungsfähige Seiien- u. Seiicnvulver-Fabrik sucht für den Platz Gietzen und Umgebung einen bei der einschlägischen Kundschaft gut eingeführten Wertretsr. Schriftl. Angebote unter 2508 an den Gießener Anzeiger erbeten. Jnstallationsgcschält in größerer Stadt Oberhessens sucht zum baldigen Eintritt einen praktisch und theoretisch tüchtig durchgebildeten, gewistenhaften Tec^mkez* für Heizungen und Gesundheits- technlsche Anlagen jeder Art für Bureau und Reise. Schriftl. Angcb. mit Gehalts- ansvrüchen und Lebenslauf unter 2505 an den Gieß. Anz. erbeten. Zur Leitung einer ausroärtigen Filiale wird ein tülht. Meister od. gewandter Zigarreumachcr gesucht, der sich aufs Anlcrucn versteht. [2452 C. KHngspor. Kaiier-Allce 58, HI. Stock per sofort zu vermieten. 2369] 'Näheres Kaiser-Allee 56a. 2144) Elegante 4- u. 3-Zimmcr- Wobuungcn mit Bad, Mädchen- larniner, (Äas, elektr. Licht und allem Zubehör per sofort oder später zu vermieten. _______51. Damm, Liebigstr. 97. Wctzlarerwcg 41, (2370 m. Stock per 1. Inti d. I. zu vermieten. Näh. Kaiser-Allee 56a. 2342) Schöne ger. 3-Zimm.-Wohn. nebst allem Zubehör per 1. 'JJtai zu vermieten. Steinstraße 75. Schöne 3-Zimmer- Wohnung an ruhige Familie zu verniieten. 2094]West-Anlage 62, p. 2 Zimmer 2uioj ^ajone L->j,mmcr-Lvoouuiig u. Küche rm 1. Stock zu vermieten. (Smtl Därr, Spenglermeister, Gr. Steinweg 14. Wohnung von 2 Zi^r u. Küche, auch als Bureauräume geeignet, zum 1. Juli zu vermieten. Anzuehen von nachmittags 4 Uhr ab. 2322)__ 2435] Schöne 2 Zimmerwohn. nut Balkon n. d. neuen Theaters zu. verm. Neuenweg 50. 'Nlodern eingerichtete2-Zimmer° Wohiiung mit Loggia zu verm. 2411] Asterweg 56, Hinterhaus. 15681 Verschiedene 3-, 4- und 5-Zimmer-Wohnungen zu verm. Näheres Stephanstraße 25, 1. 2409) Wohnung für kl. Familie zu vermieten. Schützenstrabe 11. Balkon und Loggia in feinster Lage (Neubau) p. £ Juli evl. früher zu verm. Schisteubcrgcrwcg 16. 1950]Nähe Bergstraße. 1971] Der 1. Stock meines Hauses Ecke Gutenbergstr.-Schifsenberger Weg, 6—7 Zimmer, Badezimmer, Beranda und sonstiges Zubehör, ist auf den 1. Juli zu vermieten. Mhlins. 03103)3wei kl. Etagen m. Veranda u. Garten bes. für einzelne Dame passend, zusammen oü. getrennt, 1. Juli zu verm. '^lord'Änlage 41. 03U88j Ein Logis in meinem Hause, Wehilelnga!m,lstzuvernr.,bezicbb. am 1. Dia*. 1908. Ziarl Sact IM. 03108) (iinc sch. 4-Z.-W.,2. St., mit Gaö, Balk., Trockenb., Madchenz., Bleichplatz zum 1. Juli zu verm. Ebelstr.9, zu erfragen im Hinterh. Per 1. Juli tat obersten Stock meines Hauses, Selterswe» 79a, (2252 schone Wohnung 4 Zimmer, Küche, abgeschlossener Vorplatz, großer Keller, Bodenraum, Leucht- und Heizgas, an ruhige Leute zu vermieten. W. rrilbiugcr, Löwen-Drogerie. 2 schöne 4-Zimmer-Wohnungen parterre u. 1. Etage mit Mans.- Zimmer, Bleichplatz, Gartenant. u. all. Zubehör per sof. od. später zu vermieten. Marburgerstr. 32. 2077) Näheres Hinterhaus das. 1835) 4-Zimmcr - Wohnung per 1. Juni zu verm. Dammftr. 31. 1031] 4-Zimnterwohnung im II. Stock per 1. Mai zu verm. Ad. Bourgeois, Neven Bäue 16. 2352] 4-Zimmerwohnung zu vermieten. Karl BeU, Marburger Straße 42. Nord-Anlage 29, 5-Zimmcr-Wohuung zu verm. 305] ^läh. Löberstr. 10, pari. 1516) Schöne 5-Zimmerwohnung mit allem Zubehör per 1. Juli zu vermieten. Näh. Bleichstr. 31, v. 2114) Eine 5-Zlnnner-Wohnung im II. Stock des Hauses Ostanlage 36 ist sofort zu vermieten. Nahres Liebigftraße 19. 4 Zimmer Kraule & Clo., Großen Linden. 03047) Em Lavezrerlehrling gegen sofort. Vergütung gesucht. A. Schmidt, Polsterer, Neuüadt59 ges. Otto E. itobe, Glasbläserei, 2366)Ludwigstr. 35. Lucht. Schmuer »gg Wesleoschneider u.Rocksdiß&ider für dauernde Beschäftigung ges. Georg Leib u. Sohu 2448) Seltersweg 871. Zevttliiifiger Fuhrmann LllGrillker - Lehlliiil] gesucht. Sofortige Vergütung. lieppcier <& Meyer, Buchdruckeret, Ludwigüraße 30. ________________(2514)__ Brliöcr Junge in die Lehre gesucht. (03100 I. Atzbach, Bildhauerei, Gießen, Marburgerstraße 49. Schuhbranche! Suche eine tüchtige Verkäuferin bei hohem Gehalte in ein seines Spezial-Schuhgeschäft. Zeugnisse nebst Photographie erb« Aiynhwarrnhaus Stcmuirtz, ________Marburg i. H. [sb14/. 03091) HauSrnädchen ges. z. 1. Mai. v. Knobelsdorfs, Liebigstr. 46,1. Putzfrau für vormittags von 8—10 Uhr os. gesucht. Frau Carl Nowacr, 2502]Seltersweg 85. G-rossartiges Programm. GeLssttet von 2 Uhr mittags bis 10 Uhr abends. L Platz 70 Pfg^ II. Platz 50 Psg., in. Platz 30 Pfg. Vltjt ♦ Kinder und Militär am allen Platzen die Hälfte. 03094) Seltersweg 50, Laden. Tüchtiges lau uiüdcheu für morgens und mittags gesucht. 03093)Blcichstratze 31, I. Laden mit Wohnung zu vermieten. Seltersweg 50. Daselbst 2 gut erhaltene Eis- schränkc zu verkaufen.2457 2506) Ein Laden mit Wohnung, Dammstraße 42, per 1. Mai zu vermieten. Näheres im II. Stock. Haus mit Laden zu vermieten. Asterweg 3. 2456] Zu erfr. Seltersweg 50. Noonstraße 2. (2329 Im Vorderhaus 1 Stube, 2 Kammern und Küche per 1. Mal zu verm. Näh. Ludwigstr. 28, I. 2513) Geraum. 'Mans. - Wohnung zu verni. Frankmrter Str. 11. 2402] Kleine Mans.-Wohnung zu vermieten. Rodheimstr. 38. IlMlllfr Kabinet für einzelne Person zu vermieten. Carl Stückrath, Seltersweg. __________________(214)_________________ | Möbl. Zimmer | os««] Frcundl. möbl. Zimmer zu vermieten. Steiustr. 10, III. Frcundl. Zimmer an loliöen Arbeiter zu verm. Hammstr.10, p. 02973] Schon möbl. Zimmer zu vermieten. Grabenstr. 10, 1 Tr. 02599) Möbl. Zimmer mit od. ohne Pens, z. v. Ludwigstr. 33, Hinter!). 1958) 2 schön möblierte Zimmer, zusammen oder getrennt zu ver- mieten. Seltersweg 2V, II. Schönes Wohn- und Schlafzimmer preiswert zu vermieten. 1008 Wallthorstraße 15. 03057] Schönes Wohn» u. Schlafzimmer nut Bücherschrank und Schreibtisch, für 2 Herren pass., bitt, zu o. Dammsn-aße 41, II. 03080) Ein möbliertes Zimmer zu vermieten. Marktstraße 11. Modi. Zimm »aggffin.