BMni Giessen. . Februar ds. IS, iskenbali Räumen des Ltmi i LierbaÜe, LckibubeiU Erbietungen, Sn&|| i)t Toilette oö.MaskaD Worten werden nre 1. Äorsivenden mV iinfiitoino von ©äitae rigc Anmeldung ümK cht gestattet. GÄmM ^W.veiMnstmaM iie 26 unö Fmt W\x. 4. ISinlQbun? icn m genügender 6 . jerfügung. , Ter Poritmld- e Berlin, Passage, ges und gwhles jnjcheS uenc^aM der Welt. M des öeuti®. MD »lati Sir. SZadeij< ü*$S* Neapel sä? —- Peh,n..... uei^. Cbraap 1908- »illsll , ^Qitf)etuinbp|n WnUrten äsfiir, SÄ“* »S.*Ä vä*« ■ '-'tonrn». '•®S! -ag dc? °^ nur n\ ng,0K8en .Angebote unter» Heuer Anzeiger A iflP^pnm *. *»«„„ Aunerod? u am Sonntag aber1 Eremkleiiujilbe^ Henmu Auiickn- Wmfi. 1 ^cn tvcbtuot: n ratis ^reisoerteilllü;! .Preise sind in meine' rilemgasse8,ausgcstA ergebenst ein p; i« Hofmann, Fff TuuH et,»ile ö$ w»8*^ GW. 8»nWl>w LllM Msang d W-lsi-L Kssä- nsä Die heutige Nummer umfuht 12 Leiten. Einzelstaaten beanstandeten Wunsch nach Erhöhung der Gebührnisse und Reiseentschädigung für Zeugen und Sachverständigen zum Vortrag brachte, kamen heute mit größeren Reden nur zwei sächsische Richter, der Konservative Dr. Wagner und der Nationalliberale Tr. Heinze zum Wort. Besonders der letztere fesselte trotz der späten Stunde das Haus mit seiner großzügigen Erörterung der Mißstände in unserer Rechtspflege. Besondere Au,merisamkeit fand die reimütige Anerkennung, die er für die Berechtigung der ozialen Kritik der Rechtsprechung hatte. Indem er auch )as Vorhandensein einer Klassenjustiz in einem gewissen Umfange zugab, wand er der Soziatdemokratie eine Waffe aus der Hand; um so wirkungsvoller konnte er die Ueber- treibung in ihren Anschuldigungen zurüctwcisen. Die Lage der hessischen LchreibgeMen. Im Hinblick auf die Teuerungsverhältnisse hat man sich auch in Hessen dazu verstehen müßen, den kleineren und mittleren Beamten, den Volksschullehrern und Lehrerinnen eine entsprechende Ausbesserung ihrer Bezüge zu gewähren. Hand in Hand damit ging auch die Verbesserung der Vergütungen für das Heer der Schreibgehilsen sowohl im vorigen, wie im laufenden Jahr; im neuen Staatsvoranschlag sind allein bei den Land- und Amtsgerichten intl. der Staats- lind Amlsanwaltschaften für Vermehrung des Schrciopersonals und Erhöhung der Ber- gütungssrufen rund 51000 Mark mehr eingestellt worden. Daß aber trotzdem die Lage unserer Schreibgehilsen keineswegs günstig oder auch nur Halbwegs zufriedenstellend genannt werden kann, ist bekannt und es war daher ein dankenslverteS Beginnen des Finanzausschusses unserer zweiten Kammer, daß er sich gelegentlich der jüngsten gemeinsamen Vorberatung des neuen Staatshaushaltsetats eingehend mit der Frage des Scl)reibwesens und der finanziellen Lage der Funktionäre im Schre.ibdienst beschäftigte. Rach dem von der Regierung dem Ausschuß voraeleg- ten statistischen Material beträgt die Gesamtzahl der Schreibgehilfen in Hessen zurzeit 847 Personen, von denen das Finanzministerium 885 Personen (darunter 172 im Alter von 14—20 Jahren, 102 von 21—25 und 65 von 26—30 Jahren), das Ministerium des Innern 120 Personen (darunter 29 von 14—20, 46 von 21—25 und 27 von 26—30 Jahren) und das Justizministerium ?12 Personen (darunter 42 von 14—20, 125 von 21—25 und 75 von 26—50 Jahren) beschäftigt. Nach dem Alter geordnet sind in Hessen 243 Schreibgehilfen im Alter von 14-00 Jahren, 273 im Alter von 21—25 Jahren, 167 von 26—30 Jahren, 66 von 31—35 Jahren, 41 von 36—40 Jahren, 16 von 41—45 Jähren, 15 von 46—50 Jahren und noch 26 im höheren Alter tätig. Für diese 847 Schreibgehilfen nun ist im Jahre 1908 ein Gesamtaufwand von 896221 Mark erforderlich, so daß also durchschnittlich auf jeden Schreiber eine Vergütung von etwas über 1000 Mark kommen würde. Nun hat nach einer allerdings nicht genauen Berechnung der Gesamtaufwand für Schreibhilfe kosten im Elatsjahr 1900/01 nur 508 700 Mark betragen; die Ausgabe dafür ist demnach in den letzten sieben Jahren in einem die Beamtengehülter weit übersteigenden Maße in die Höhö gegangen und doch weisen auch jetzt noch die unteren und mittleren Lllters- klassen der Ähreibgehilsen nur sehr dürftige Bezüge auf. Nach der von der Negierung vorgelegten Tabelle bezogen die Schreibgehilfen für das Jahr 1907 bis zum vollendeten 16. Lebensjahr 150 Mark, bis zum' vollendeten 17. Lebensjahr 300 Mark, bis zum 18. 600 Mark, dann weiter 675, 750, 825, 900, 950, 1000 Mark und vom 25. Jahr ab 1050 und dann jährlich 50 Mark mehr, bis zum 32. Jahr 13OO Mark, bis 35. Jahr 14OO Mark, bis 38. Jahr 1500 Mark, bis 41. Jahr 1600 Mark, bis 44. Jahr 1700 Mark und von da ab 1800 Mark pro Jahr. Der Finanzausschuß hat bei seinen Erörterungen mP der Regierung die Dürftigkeit der Bezahlung der Schreib- gchilfen namentlich in den unteren Altersstufen hervor- gehobcn und dabei die Frage angeregt, ob nicht eine Verbesserung der Vergütungen ohne Erhöhung der gewiß schon recht respektablen Gesamtsumme durch eine Verminderung des Personals erreicht werden könnte, was vielleicht am besten durch eine aus ge d e h n t e r e Ve r w e n d un g von Schreibmaschinen zu ermöglichen wäre. Regierungsseitig wurde aber daraus entgegnet, daß auf den größeren Bureaus eine Anzahl von Lehrlingen zur Anleitung im Schreibfach notwendig sei. Tie Regierung sei übrigens seit Jahren bestrebt gewesen, eine Vermehrung der Schreibmaschinen herbeizuführen, und es seien auch zurzeit schon 40 Schreibmaschinen beim Justizwesen im Gebrauch, nämlich 29 bei den größeren Amtsgerichten, 9 bei den Staatsanwaltschaften und 2 im Justizministerium. Bei vielen schriftlichen Arbeiten, besonders bei Verwen- duna von Formularien usw. seien sie aber nicht zu verwenden, auch bringe in Bureaus tnit starkem Publikum- Verkehr die Beirutzung der Schreibmaschine Mißlichkeiten mit sich. Zur Frage der Gestattung von Privatarbeiten für die Schreibgehilfen erklärte die Regierung, daß ein strenger Ausschluß von Privatarbeiten keineswegs bestehe. Die beiden diesbezüglichen Erlasse datierten aus )en Jahren 1883 und 1885 und setzten die Art der zugelassenen Privatarbeiten näher fest; Privatarbeiten seien darnach insoweit erlaubt, als durch Uebernahme solcher Arbeiten die Erfüllung der Dienstpflichten nicht leide. Im Ausschuß wurde dagegen noch betont, daß es weder der Stellung der Schreibgehilfen zuträglich, noch auch den Pflichten des Staates entsprechend sei, wenn die Gehilfen wesentlich auf Nebeneinnahmen verwiesen würden. Der Ausschuß hält aber doch dafür, daß für die Ausführung von Privatarbeiten ein etwas größerer Spielraum gewährt und sie überall mit Erlaubnis der vorgesetzten zugelasfen werden könnten, soweit das dienstliche Interesse nicht leidet und sonstige Bedenken nicht entgegenstehen. Im übrigen sprach der Ausschuß einmütig den Wunsch aus, die Regie- Nr. 42 Erstes Blatt 1S8. Jahrgang Mittwoch IN. FebrlmrLNos Der Siebener Anzeiger Ä _ erscheuu täglich, außer Mfäfä&sr sEy "Wfy DezugSpreiSr Sonntags. - Beilagen: 'v monatlich 75Pf., viertel- Dicrmal wöchentlich MM W jÄk A jährlich DU. 2.20: durch B=8g®tCfiCitct zliKCtöcr wirtschaftliche Zeitfragen W" ■ H H w ■ Sy M HL Wh/ HBy Zeckenpreis: lokal 15Pf^ sternlprech - Anschlüsse: N gl auswärts 20 Pfennig. für öte Redaktion 112, v «7 Verantwortlich MN General-Anzeiger für Gberheffen WW «otatkonrdruck und Verlag der vrühfschen llniv.Guch- und Steindruckerei. 8. Lange. Nedattion, Lrpediiion und Druckerei- Schu'stratze 7. ^li"?öG.“?e6®iü?Cbe« '_____ __________ ____________________________________________ ‘ ' Anzeigenteil: H. Beck. rung möge über den Gegensatz zwischen dem starken Anwachsen der Schreibkosten im Ganzen und der Dürftigkeit der Schreibgehälter im Einzelnen nachdenken und im nächsten Etat Vorschläge für eine Besserung der Verhältnisse machen. Aus Sta-t ittt& Land. Gießen, 19. Febr. 1908. Aus dem städtischen Verwaltungsbericht für 1906. VH. Tie Stadt müdchens chule zählte 23 Klassen wie im Vor- fahre. Tas Lel/rpersonal bestand aus 14 definitiv angesteltten uiw 9 ä^hrcrmnen darunter 3 definitiv augestclüen. Die Schül'-rzahl betrug am Anfang b.s Schuljahres 12ö0 gegen 1200 im Vr,rjal7r. Tovon waren 1141 evangelisch, 86 katholisch und 3 israelitisch. Entlassen wurden nach crsi'Ulter Schulpflicht 152, von denen 99 alle Krassen durchlaufen hatten. Ter 5)tlssklajsL wurden 15 Mädchen und 12 Knaben überwiesen, gegen 12 bezw. 9 im Vorjahr. Ter Handarbeitsunterricht wurde von 7 Lehrerinnen erteilt. In der 1. Klasse ist der Haushaltungsunterrickü als obligatorischer Unterrick/tsgegenstand eingeführt, er umfaßt in wöchentlich 3—4 Stunden Kochen, Nahruugsmittellehre, einfacha hai.slv.rtfchastliche Vuchchnrung und Reinigung der Gebrauchsgegenstände und Küche. Außerdem ist der Lehrplan für Naturlehre und Naturbeschreibung dem haus.'virtsch. Unterricht möglichst angepaßt lvvcovu. Warmes Frühstück erhielten 271 Mädchen. Tas Schulbad wurde von den mindern der sechs oberen Klassen benutzt. . Ter Aiäda>nhort stand unter Aussickü zweier Handarbeitslehrerinnen, er ivurde durchschnittlich von 37 Kindern besucht. Tie Blumenpslege durch Schulkinder wurde dadurch fortgesetzt, daß im Juni an die 238 Schülerinnen der zwei oberen Klassen 2 b.s 3 Blumenstöcke übergeben wurden, loährcud im November die Ausstellung mit entsprechender Preisvertcilung stattfand. Tie Gewährung freier Lehrmittel an 485 Knaben und 492 Mädchen, deren Eltern mit einem Einkommen von weniger als 900 Mk. zur Steuer veranlagt sind, hat einen Aufwand von 3898,07 Mk. gegen 2951,87 Mk. im Vorjahr verursacht. Ter Zuschuß de r S t a d t k a s s e zu den gesamten Kosten der Volksschule (ohne Fortbildungsschule, Knaben- und Mädchenhort, Stottcrer-Unterrickst, Haushaltüngsschule, Hand-sertigkeitsun- terricht und freie LehrmÄtel- beträgt 147148,48 Mk. gegen 146 915,16 Mk. im Vorjahr, ohne die Verzinsung und Abschreibung der Baukapitalien. Die s ch u l ä r z t l i ch e 'U e b e r w a ch u n g begann wieder mit der Einschulung der kleinen Schulanfänger. An diese Untersuchung schloß sich im Juni eine Sehprüfung sämtlicher Schulkinder und anfangs Oktober die jährliche Hauptuntersuchung sämtliche Schulender. Ter Reinlichkeitszustand war im großen und ganzen bcsriedigend, insvcs. ist die Zahl der mit Läusen behafteten Kinder im Rückgang begriffen. In der Knabenschule sind die Läuse ganz verschwunden. Weitere Einrichtungen, die sich bewährt haben, sind die Abhaltung regelmäßiger Sprechstunden, die Einführung des sog. Wunschheftes und die Klassenbcsuche durch den Schularzt. Für die Zahnpflege der Schulkinder wurde in der Person be§ Zahnarztes Metz ein besonderer Schulzahnarzt bestellt, dessen Tätigkeit jetzt schon recht erfolgreich war. Es wurden 719 (30°/o) Volks,chulkinder in 1172 Sitzungen behandelt. In 801 Fällen wurden Zähne gezogen, 606 Zähne wurden gefüllt und 43 Nervtötungen, 30 Zahnwurzelfüllungen, fowie 94 Zahnreinigungen und 77 sonstige zahnärztliche Behandlungen vorgenommen. Zum erfvenmal war cs durch die Stiftung des Rentners Ludwig Bücking möglich, 15 besonders bedürftige Schulmädchen zu ihrer Erholung auss Land — nach Weitershain — zu schicken. Ter Erfolg war fehr gut. * ** Tageskalender für Mittwoch, 19. Febr.: Volksoorstellung im Stadttheater: „Lutnpaeivagabundus.E Anfang 8 Uhr. ** Genehmigte Schenkungen für die Landes- Universität. S. K. H. der Großherzog hat die der LaTides- universitär aus Anlaß ihres dreiqundertjährigen Bestehens zugedachten, nachstehend aufgeführven Schenkungen aus Grund des Artikels 12 des Gesetzes, die AuÄüyrmrg des Bürgerlichen Gesetzbuck)eS betreffend, vom 17. Juli 1899 genehmigt: 1. Landständisck-e Jubiläumsstiftung, Kapital 30 000 M., 2. Jubiläumsstiftung der Provinz Oberhessen, Kapital 20 000 M. 3. Stipendium der Stadt Gießen, SVe prozcntige Jahreszinsen von 20 000 M., 4. Jubiläumsstiftung der Gießener Kausmanufchaft, Kapital 18 581 M., 5. Kommerzienrat Siegmund-Heichclhcim- Stipendiunv, Kapital 15 000 M., G. Zuwendungen einzeliier für den allgemeinen Stipendienfonds, Summe rund 15 000 M., 7. Karl Fricdrich-Heimburger-Stiftung, Kapital 10 000 M., 8. Stiftung der Stadt Tarmstadt für den allgemeinen Stipendienfonds, Summe 10000 M^, 9. Stiftung des Ritterscl-aftlichen Kausunger Stistungsfvnds in Tarmstadt für den allgemeinen Stipendienfonds, Summe 10000 M. ** FreiherrvonBufeck t- Am Montag nachmittag wurde auf dem hiesigen Friedhöfe der k. f. Rittmeister a. D. Otto Freiherr von Buseck-Buseck bestattet. Geboren am 17. Nov. 1829 zu Alten-Buseck, war der Vek- torbene, nachdem er seine Vorbildung zu Gießen emp- angen hatte, beim Garde-Chevauxlegers-Regl. zu Darm- tadt eingetreten. Er machte als Kadett den badischen Feldzug mit, worin er sich auszcichnete und zum Offizier ernannt wurde. 1856 trat er in die kaiserlich-österreichische Armee über und wurde den Radetzki-.Husaren zu- geteilt. Den Feldzug von 1866 machte er als Adjutant des Feldmarschall-Leutnants Freiherrn v. Koller mit. Im Korps Gablenz stehend focht er bei Trauten au und König- grätz. Nach dem Feldzuge begleitete er den F^eldmarschall- Leutnant Fweiherru v. Stoller nach Böhmen, (dessen Statthalterschaft dieser übernommen hatte) ebenfalls in der Eigenschaft eines Äldjulanten. Im Jahre 1875 quittierte Otto Frhr. v. Buseck den österreichischen Dienst und zog sich nach Baden-Baden zurück, sodann nach einem kürzeren Aufenthalte in Karlsruhe nach Gießen, in die Nähe des alten Stammsitzes. Er betrieb eifrig die Familiengeschichte seines Haiiscs und besaß eine schöne Sammlung von Bildern und. Kwiltsachen, die sich hierauf bezogen. Betrauert von allen, die den liebenswürdigen alten Herrn näher konnten, führte ihn ein sanfter Tod am 14. Februar aus diesem Leben weg. R. i. p. — Er hinterläßt eine Witwe, mit der er seit vierzig Jahren in glücklichster Ehe lebte, und einen einzigen Sohn, der als Oberleutnant beim 2. Großh. Hess. Feld-Art.-Regt. Nr. 61 steht. Ein um mehrere Jahre älterer Bruder lebt noch in unserer Stadt. Ans diesen vier Augen steht nun- vernburg über die Kolonien. Staatssekretär D e r n b u r g gab gestern in der Budgel- kommisfion des Reichstages 'bei Beratting des Etats des Reichsrolonialamts einen Ueberb lick über den Etat der Schutzgebiete, mit Ausnahme von Südwest-Afrika. Togo balanziere in Einnahme und Ausgabe ohne einen Reichszuschuß. Kamerun weist eine außerordentlich günstige Handelsziffer für 1907 auf, über 34 Millionen. Dies bedeute eine Steigerung von 40 Prozent gegen das Jahr 1906. Auch die Zolleinnahmen würden den Voranschlag wohl um mehr als eine Million übersteigen. Die Entwickelung des Handels in Ost- afrika sei erfreulich. Der Reichszuschuß habe sich um 33 Prozent verringert und werde dies voraussichtlich noch mehr tun. Die Hütten steuer auf das ganze Schutzgebiet ausgedehnt könnte bei 10 Millionen Eingeborenen viel mehr bringen. Die Plantagenwirtschaft er» strecke sich bisher auf einen verhältnismäßig kleinen Teil des Schutzgebietes. Bei der günstigen Entwickelung der Südsee-Gebiete lasse sich mit Sicherheit sagen, daß die seinerzeit für die Karolinen ausgegebenen Beträge aus dem Gebiet wieder gewonnen werden. Aus der Insel Nauru befinden sich 40 Millionen Tonnen Phosphate, von denen das Deutsche Reich pro Tvnne 50 Pfg. erhebe. Auch für die Ausbeutung der beträchtlichen Phosphatlager auf der Insel Angaur würden Abgaben erhoben. So biete die Entwickelung der Schutzgebiete ein günstiges Bild. Die Kehrseite fei jedoch, daß mit dem Vordringen der Kolonisation immer größere Reibuugsslächen mit den Eingeborenen entwinden. Die Reichsverwaltung müsse aber jowoht Hüterin der deutschen Rechts gründ j ätze sein, als auch für die finanzielle GeftalMng Sorge tragen und endlich auch die Rechte der Eingeborenen berücksichtigen. Der Staatssekretär gab dann eine ausführliche Darstellung seiner Reiseerfah- cungcn in Oftafrika. Staatssekretär Dernburg sagte, Ostafrika lasse sich nur durch eine kräftige und gerechte, bci den Eingeborenen Vertrauen genießende Verwaltung halten. Eine die Neger erhaltende Politik folge also schon aus den tatsächlichen Verhältnissen: mit dem '.Dhitterlaube zusammen bringe der Neger die Hälfte der Einnahmen des Schutzgebietes auf, der weiße Pflanzer nur 2Vo Prozent. &as btt Eingeborenen leisten können, zeige die Entwicklung eines Handels von acht Millionen in drei Jahren im Seegebiet nach Schafsmrg eines Ab fatzweges. Die Verwaltung selbst sei reformbedürftig. An der Küste seien zu viel, im'Innern zu wenig Beamte. Das Rechnungswesen sollte vereinfacht werden; die Abrechnung solle statt in Potsdam, im Schutzgebiete erfolgen. Die Inder seien wegen ihrer Bedürfnislosigkeit notwendig, um den fandet weit in das Land hmeinzubringen; für eine große Einwanderung deutscher Ansiedler sei dagegen der Zeitpunkt noch nicht gekommen. Der Vorsitzende der Kommission Frhr. v. Gamp dant're dem Staatssekretär für sein Reserat, das den Abgeordneten gedruckt zugehen solle. Stimmungsbild aus dem Reichstage. Berlin, 18. Februar. Kritik der Rechtspflege. Endli.ch dürfte Herr fträite mit seinen Räten die Au- ildgebank vor dem Tische des Reichstagspräsidenten verlassen. Die lange Tauer der diesmaligen Postdebatte staubte ein unseliger Tribünenftammgast als Erklärung iiehmen zu können für das Post — multa faecutn! Was ?eute noch bin in die sechste Smnde über postalische Fra- zen gesprochen wurde, war Kleinkram: die Maßregelung mie3 verschuldeten Beamten, eine F-rühstücksverordnung öer Königsberger Oberpostdirektion, der Konflikt der Telegraph enstang eit mit den Chausseebäumen und dgl. m. Mit ^enn Krätke griff heute u. a. auch sein Unterstaatssekretär vr. Sydow in die Erörterung ein, der über den Bereich ferner Amtsverwaltung eine gewisse Popularität besitzt, als forschender der Berliner Settion des Dcuisch-österreichischcn Ä.penvcreins und der, als im vergangenen Sommer ein f^chsolger für Herrn v. Studt gesucht wurde, und man richtigem Instinkt auf den Unterstaatssekretär >nes Ressorts riet, das den Vorzug besaß, mit den Angelegenheiten des preußischen Kultusministeriums nichts zu mn zu haben, an Stelle des Herrn Holle aus dem Ar- WsmwiifterimH genannt wurde, weil cüi Kultusminister ^ocy wenigstens fein Vater gewesen sei. , verr Krätke machte Herrn Nieberding Platz. Der Leiter 866 -Echsjustizamtes benutzte die Gelegenheit zu einer De- nentjerung eines noch gestern erst verbreiteten Gerüchts, i^'^r?^0Aoß^ovelle solle wegen der Kritik, der sie in fluschen Kreisen begegnet, zurückgezogen werden. Der ^letzenllvurf wird im Gegenteil schon in nächster Woche Reichstage zugehen. Auch sonst ist Herr Nieberding rn unt“.^0 gewesen; seine Mitteilung von der Fertig- ■ iiung eines Entwurfs über die Haftung des Reickes -ei t e Handlungen seiner Beamten wirb die Fülle Der 3Cnt E^t zur Besprechung kommenden Fragen we- iipr sn r um einen Punkt vermindern. Wie vielgestaltig ^dandlungsstoff auf dem Gebiete der Justizverwal- ng ist, das ließ schon die große Zahl von Wünschen und ^^3angen ernennen, durch die Herr Nieberding sich erst H nouraiarbeiten muß, ehe auch ihm das Gehalt, aus das finrJrf r e der Berufung in fein Amt einen rechtlichen An- 6?^ ^om Reichstage wieder für ein Jahr bewilligt eS« ^agendgerichte und überseeische Deputation, Selbst- ,und Zeugnisverweigerungsrecht, Gesinderecht o odjoifendiäten, einheitlicher Strafvollzug und manch oere alte Forderung wurden, teils als einseitiges Pro- KfpHffr Clner oinzeluen Fraktion, teils durch stets wieder- Gemeingut der Parteien geworden, demi matssekretar präsentiert. Außer Herrn Brünstermann, der raeu uremand als vielleicht den Finanzministem der I -mehr Mc protestantische Linie des Hauses Buseck-Buseck. — Die Familie Buseck, die 'bis in das zwölfte Jahrhundert sich Nachweisen läßt, teilte sich in vier Lrnien, Buseck gen. Buseck, Buseck gen. Rüser, Buseck gen. Brandt, Buseck gen. Münch. Bujeck-Rüser starb 1575, Buseck-Münch 1750, Buseck-Brandt 1813 aus. Den alten Stammsitz der letzteren Linie hatte im vorigen Jahrhundert die Familie Enrmelius erworben und das Herrschaftshaus in eine Zigarrenfabrik umgewandelt (in Alten-Buseck). Tas Busecker Tal, das den „Vierern und Ganerben des Busecker Thales" gehörte, bestand aus den Dörfern Großen-Buseck, Alten-Buseck, Albach, Beuern, Bersrod, Oppenrod, Burkhardsfelden, Reiskirchen, Rödgen. In einem gewissen Zusammenbange muß auch Trohe gestanden haben. Das dortige Geschlecht ist 1641 ausgestorben. Die Ruinen seiner Burg sind noch zu sehen. ' Der Bezirk Gießen des .Hessisch-Nassauischen (Main-Rhcingau) Verbandes GabelsbergcrscherSteno- graphen" hielt an den beiden letzten Sonntagen im Cafe Ebel einen V o r b e r e i t u n g s k u r s u s für Stenographielehrer ab. Der Beztrkslciter, Prof. Kramer in Friedberg, gab wertvolle allgemein methodische Belehrungen, während Lehrer Kling und Sekretär Loh an mustergültigen Untcrrichtsproben zeigten, wie man Anfänger in das System einführen kann. Die Ausführiingen der praktisch sehr erfahrenen Stenographielehrer hinterließen bei den Teilnehmern viel Aregung. ** e r i o n a 1 i c n. D:r Assistent bet der Landes-Hypothekenbank Joh. Jäckel zu Darmstadt wurde auf sein Nachsuchen aus dem Dienste dieser Bank entlassen, und Jean Rehorn ans Offenbach juui Schreibgehilfen bei den Obersörstereien Grünberg und 'Tcieder-Ohmen ernannt. ** Ans b c m Bureau des Stadttheatcrs. Tas „Erdgeistensemble", daS am nächsten Samstag gastiert, erzielt auf "feiner Tournee überall ausverkaufte Häuser. Ta sich auch hier lebhaftes Interesse kundgibt, und zahlreiche Vorbestellungen vorliegen, werden Interessenten gut tun, bei Zellen sich Plätze zu sichern. — Im Zeichen des Karnevals wird der erfolgreichste französische Schwank der letzten Jahre, „Fräulein Josctte — meine Frau", bei uns feinen Einzug ballen. Am nächsten emuttag gelangt das übermütige Stück, das in Berlin am Trianontheater bereits über 300 Ausführungen erlebt hat, mit Irl. Sylva und den Herren Goll, Becke und Reimer-Schlegel zur ersten Aufführung. Bemerkt sei, daß das Stück im Abonnement nicht gegeben wird. "* Kolosseum. Am zweiten Tag der internationalen Tamen-Ringkämpfe ivaren die Ramne des Kolosseums bis auf den letzten Platz gefüllt. Tie Kämpfe brachten folgendes Ergebnis: Frl. Bery-Berlin siegte mit großer Ueberlegen- heit über Frl. Knorr-Rheinland in 15 Minuten 5 Sek. durch Toppel-Nelson am Boden. Ein schöner Kamps war der zwischen Frl. Simson-Haniwver und Frl. H a n l o n - Elsaß. Griffe und Paraden wechselten in steter Reihenfolge, doch die gewandte Elsässerin machte der schweren Hannoveranerin sehr viel zu schaffen, immer und immer wieder wandt sie sich aus den gefährlichsten Stellen heraus, nachdem nach 20 Minuten kein Resultat erzielt werden konnte, wurde der Kampf als unentschieden abgebrochen, die Entscheidung wurde aus Donnerstag festgesetzt. Ter letzte Kampf des Abends war der zwischen Frl. Philippi -Aachen und Frl. Muranky-Ungarn; bei diesem Kämpfe errang Frl. Philippi den Sieg durch Toppel-Schulter- schwung in 1-1 Minuten. Alle Kämpfe wurden mit Interesse ausgenommen und das Pnblilum belohnte Siegerin wie Besiegte mit stürmischem Applaus. ” 2ct akadem ische Dürerbund Gießen veranstaltet am 26. d. Mts. im Hotel Großherzog einen „heiteren Abend". •* Der Schweineversicherungsverein hielt am 14. d. Mts. seine Generalversammlung bei Wirt Sauer ab. Der Vorstand wies in seinem Jahresbericht nach, daß im abgelaufenen Geschäftsjahr 934 Schweine mit einem Kapital von Mk. 62 163 versichert waren. Entschädigungen wurden in 14 Fällen mit Mk. 679,40 vergütet. Der Reservefonds steht auf Mk. 719,88 und die Mitgliederzahl beträgt 57. Ter Rechenschaftsbericht erwies eine Einnahme (einschließlich 100 Mk. von dem vorjährigen Reservefonds) von Mk. 869,00, denen Ausgaben in gleicher Höhe entgegen standen. ** Kaninchenzucht. Ter Kaninchenzüchterverein „Votkswohl" in Dillenburg hielt am Sonntag feine Hauptversammlung ab, in der Herr Pän necke-Klein-Linden über die Entwicklung der Kaninchenzucht im Lahntal, in Oberhessen und besonders i m K reise Gießen, sowie über „Die Tätigkeit des Mitteldeutschen Kaninchenzüchter- Verbandes" einen Vortrag hielt. Nach seinen Aussührnn- gen hat die Kaninchenzucht itt. unserer engeren Heimat rapide Fortschritte gemacht, und es wurden zahlreiche Vereine gegründet. Zahlreiche Vereine des mittleren Lahntals und des Kreises Gießen gehören bereits dem Mitteldeutschen Verband an. Den besten Beweis für den Stand und die Verbreitung dieser Kleintierzucht wird die demnächstige Bun d es aus ste l inn g in Wieseck bringen. Auch tn diesem Jahre wird der Verband eine rege Tätigkeit entfalten und Vertreter hinaussenden, um immer neue Anhänger zu gewinnen. Unter anderem ist geplant, ähnlich pie in verschiedenen größeren Städten, z. B. Dresden, Görlitz, auch iauf dem Markt zu Gießen einen Verkaufs- stand für Sch lach t t‘ a n i n ch e n zu errichten, um das oillige und nahrhafte Fleisch dieser Kleintiere bem Publikum zugänglicher zu machen. -dt. Lollar, 16. Febr. Tie Gen era lv ers amm - lung der „Liedertafel" war sehr gut besetzt. Der Vorsitzende Ludwig Besier eröffnete die Versammlung. Tie Tagesordnung ergab im wesentlichen das folgende: Die „Liedertafel" errang auch im verflossenen Vereins- jahr schöne Ehrungen in Gestalt von Preisen auf den besuchten zwei Wettstreiten. Der Zu- und Stbgang an Mitgliedern ergibt einen Zugang von 12. Die Abrechnung schließt trotz außerordentlicher Aufwendungen mit einem kleinen Ueberschuß ab. Bei Punkt „Vorstandswahl" wurden sämtliche Mitglieder wiedergewählt. Unter „Verschiedenes" beschloß dann noch der Verein die Veranstaltung eines Maske nballs am diesjährigen Schalttag, 29. Febr. Es werden durch ein Komitee diesmal ganz besondere Darbietungen vorbereitet werden. „Mögen sich diese heiteren und die nachfolgenden ernsteren Veranstaltungen in 1908 würdig denen von 1907 anreihen und auch im neuen Vereinsjahr die „Liedertafel" weiter wachsen, blühen und gedeihen!" das war der Wunsch, mit dem man die anregend und doch sachlich verlaufene Versammlung schloß, um noch ein Stündchen beim Gesang von Chorliedern und fröhlicher Unterhaltung beisammen zu bleiben. X Grünberg, 19. Febr. Jrn Lause des letzten Winters wurden hier wiederholt Einbrüche in verschlossenen Gartenhäusern ausgeführt und dabei deren Inhalt an Icbenbcm und totem Inventar, soweit möglich war, vernichtet oder gestohlen. Auch nnd den Leuten mitunter bc:- Nachts die Hühncrställe usw. erbrochen worden um zu rauben ober sonst Unheil anzustiflen. So wurde cm Dezember v. Js. das Gartenhaus des Wachtmeisters i. P. Jockel erbrochen, mm der Inhalt, ca. 20 Bienenstöcke mit Völkern, sowie Gartengeräte usw., durcheinandergeworfen und dann Feuer angelegt, das zum Glücke nicht ins Brennen kam. Vor zwei Tagen wurde nun in das Gartenhaus des Gärtners Ulrich eingebrochen, die dort befindlichen Kaninchen- und Taubenställe geöffnet, deren Inhalt teilweise getötet oder geraubt, und die anderen Sachen zum Teil zerbrochen. Ter Verdacht, diese lichtscheuen Taten zu begehen, richtete sich sellher schon gegen ein übelbeleumundetes Individuum namens B. Er ist im Herbste vom Militär entlassen worden unb während seiner Tienstzeit schon im Jrrenhause zur Beobachtung gewesen. Früher war er schon einmal wegen ähnlicher Taten längere Zeit in einer Besserungsanstalt interniert. Gestern weilte nun der Untersuchungsrichter, Landgerichtsrat Koch von Gießen, hier zur Untersuchung der Vorkommnisse. Als ein Gendarm und der Polizeidiener den höchstverdächtigen V. vor- sührcn wollten, entsprang er durch die Hintertür seiner Wohnung und eilte in großen Sätzen ins Feld und dem Walde zu, verfolgt von Polizei und einer großen Anzahl Erwachfencr und Kinder. Er konnte noch nicht ergriffen werden. Es sollen übrigens iwch zwei halbwüchsige Bürschchen an den nächtlichen Streifzügen beteiligt gewesen sein. Tie hiesigen Einwohner werden aufatmen, wenn der unheimliche Einbrecher festgestellt und dingfest gemacht morbeit rft w.' Retnhardshain, 16. Febr. Bei der Neuverpachtung unserer Jagd blieb der Rentier Wasser sch lebe n- Gießen, der seitherige Jagdpächter, mit jährlich 820 Mk. Bestbietender. Bisher brachte die Jagd 450 Mk. pro Jahr der Gemeinde ein. -st Oppenrod, 17. Febr. Am verstossenen Samstag abend hielt hier in der Wirtschaft von Weller Lehrer Volk einen interessanten Vortrag über die Belagerung von Straßburg. Der Kriegerverein, der den Vortrag gewünscht hatte, war nahezu vollständig erschienen, außerdem noch mehrere Ortseinwohner. Rach dem Gesang patriotischer Lieder erläuterte der Verbandsredner die Wohlfahrtseinrichtungen der Kriegerkameradschaft Hassia und enipfahl allen noch nicht 65 Jahre alten Mitgliedern den Eintritt in die Sterbekasse des hessischen Kanierad. Es steht gu erwarten, daß mehrere jüngere Mitglieder beitreten werden. — Samstag, 29. Februar d. I., abends, wird derselbe Redner über das gleiche Thema im Kriegervecein 511 Großen-Buseck, und Sonntag den 1. März, nachmittags, in Lich sprechen. Zu diesen Vorträgen sind Gesangvereine und Nichtmitglieder, die ein Interesse für die schöne vaterländische Sache bekunden, lvillkolnmcn. — Griedel, 18. Febr. Der hiesige Zimmerpolier Adam Wetz feierte gestern sein vierzigjähriges Arbetts- jubiläiini im Dienste des Zimmermeisters Arnold Oehl- schlägel in Butzbach. — Unser Kriegerverein hält am 5. und 6. Jiili das Fest feiner Fahnenweihe ab. (tj Rockenberg, 17. Febr. Seit der Neuorganisation des hessischen Strafvollzugs herrscht in den letzten Jäh-ren hier eine rege Bautätigkeit. Ein großer Neubcru wurde an der Strafanstalt vor etwa I1/3 Jahren durch einen neuen Zellenflügel und mehrere Doppelwohnhäuser für die jetzt bedeutmtd größere Zahl der Gefcmgen- aufseher vollendet. Gegenwärtig sind wieder vier Toppcl- wohnhäuser im Bau begriffen. Sie sollen int Frühjahr bezogen werden. Das neue vierklassige Volksschulgebäude ist int inneren Ausbau begriffen. Da die Zahl der evangelischen Einwohner in dem früher vollständig katholischen Ort stark zugenommen hat, so hat die evangelische K'ircheügemeinde den Bau einer Kirche beschlossen; schon im März wird der Bau begonnen. Früher wohnten die Evangelischen dem Gottesdienst in der Anstaltskirche des Zuchthauses Marieuschloß bei. Unser Ort, ist seit einigen Jahren in regem Aufschwung begriffen, es fehlt nur noch eine Eisenbahn; doch auch diese wird jetzt durch den bevorstehenden Bau der Wettertalbahn Griedel—Bad-Nauheim kommen. ak. Stümper tenrod, 16. Febr. Heule wurde unter Beteiligung fast der ganzen Gemeinde und zahlloser auswärtiger Trauergästc der Großh. Bürgermeister Stein zu Grabe getragen. 24 Jahre hatte er zur vollsten Zufriedenheit der Behörde jein Amt geführt. Die Rede des Geistlichen, sowie die anerkennenden Worte der Vertreter der Behörden und Vereine, die Kränze am Grabe niederlegten, zeugten von der allgemeinen Liebe und Hochachtung, deren sich der Verstorbene zu erfreuen hatte. Besonders warm war auch der Nachruf des Vertreters des Großh. Kreisamts Schotten, Kreisamtmann Haberkorn, der den Verstorbenen als ein Vorbild der Pflichttreue, Gewissenhaftig- keit und Uneigennützigkeit schilderte. Die Wertschätzung aller Behörden tam in ihrer ausnahmslosen Beteiligung an der Leichenfeier zum Ausdruck. th. Kirtorf, 16. Febr. Tie Neuverpachtung der hiesigen Gemein de jagd brachte eine Jahrespacht von 820 Mk. gegen 805 Mk., die bisher dafür bezahlt wurden. Pächter war bisher Graf Karl Schaumburg, für dessen Nachfolger die Jagd wieder gepachtet ist. ltz Alsfeld, 18. Febr. Unserer Stadt stehen im Laufe der nächsten Jahre große Bauaufgaben bevor. Es ist ein Volksschulgebäude und ein Neubau für dieOberrLall' ch u l e zu errichten, das altertümliche Rathaus unb bie Walpurgiskirche müssen renoviert werden, die stabt. Kanalisierung unb die Feldbereiuigung sind weiter zu führen, unb die Erbauung der Bahnlinie Älsfeld-Nie- berauln erfordert den Umbau und die Erweiterung unseres Bahnhofs. Tas Krankenhaus ist nahezu vollendet und wird am 1. April eröffnet. O Wetterfeld, 17. Febr. Die hiesige Gemeinde beabsichtigte den Bau eines neuen Pfarrhauses, falls ihr für das jetzige alte Pfarrhaus, das seinen Zwecken nicht mehr entspricht, 12 000 Mk. geboten würden. Bei der am, letzten SamStag abgehaltenen Versteigerung legte Metzger- meister Christian Müller das höchste Gebot mit 14 300 Mk. ein. Infolge davon hielt über die Platzfrage des neuen Pfarrhauses, das bis zum Herbst noch unter Dach soll, dec Kirehenvorsland am gestrigen Tage eine Sitzung ab. BisseS, 15. Febr. Unsere 80 Hektar Wald und 140 Hektar Feld umfassende Gemeindejagd, welche bisher an eine Frankfurter Jagdgesellschaft verpachtet war, erreichte bei der Neuverpachtung nur ein Höchstgebot von 550 Mk. Die Höchstbietenden sind Friedberger Jäger, doch ist der Zuschlag für die Jagd noch nicht erteilt. cp Gedern, 17. Febr. Die Vogelsberger Sän- gervereinigung hält am 1. März in Merken fritz eine Hauptversammlung ab, um über die Wohl eines 1- Vorsitzendmr und Anschluß an den Landessängerverbanü für Oberhessen zu beraten. _W. W o r in 5 , 17. Febr. In dem Vororte Hochheim hal der Schremermeisler Peter Roth, anjcheiliend m einem Anfalle von Geistesstörung seine Frau durch einen Revoloerschuß in den Kops erschossen. Daraus versuchte er sich selbst zu erschießen, wurde daran aber durch seine Söhne verhindert. Röth wurde verhaftet. ? Dutenhofen, 17. Febr. Trotz, der schönen neuen Lahnbrückc ist wieder die Verbindung mit den Nachbarorten jenseits der Lahn (Atzbach und Kinzenbach) infolge der anhaltenden Nässe fast unmöglich. Diesem Uebelstand kann nur durch die Herstellung der schon seit Jahren geplanten Straße von hier nach Atzbach obgeholfen werden. (!) Krofdorf, 17. Febr. Die durch den Tod des Försters Schneider im vorigen Herbst hier zur Erledigung gekommene Förfterstelle wurde zum 1. März dem Förster Echternacht zu Forsihaus Tenn, Oberförsterei Adenau übertragen. Q Atzbach, 16. Febr. Auf Anregung des Handwerker- Vereins der Bürgermeisterei Atzbach-Launsbach findet Montag, 24. Februar, eine öffentliche Handmerkerversammlung statt, in der u. a. die Errichtung einer gewerblichen Fortbildungsschule für Atzbach imd Umgegend auf der Tagesordnung steht. th. Frohnhausen b. Gladenbach, 16. Febr. Fabrikant I. RoetS in Alienhunden pachtete die hiesige Gemeindejagd für jährlich 705 Mk.; bisher >oar sie an den Fabrikanten I. Rahmer in Altena i. Wests, für 350 Mk. verpachtet. w. Frankfurt a. M., 18. Febr. In der heutigen Stadt-- verordnetensißung kam es zu lebhaften Auseinandersetzungen, weil der Kultusminister dll Eröffnung von vier neuerbauten Schulen als Simultan schulen verweigert hat und die Errickstung dreier Konfessionsschulen verlangt. Dec Magistrat wurde darauf Hinzuwirten ersuchst, daß die neuen Schulen beim Inkrafttreten des Bolksschulgesetzes am 1. April nicht mit in Berechnung gezogen roerßen. Bürger meister Grimm erklärte, her Magistrat stehe auf dem Standpunkte der Simultanschule, müsse aber auch das Vvlksschnlgefetz loyal durchführen. h. Hanau, 18. Febr. In der Nähe der Putveriabrik hat sich in der verstossenen Nacht ein Liebesdrama abgespielt. Der 20jährige Emil Wendel and von hier brachte seiner Braut, der 19jährigen Amra Langer mit deren Einverständnis zwei Schüsse bet unb versuchte bann sich selbst durch einen Schuß ui bie Brust zu töten. Beibe würben schwer verletzt; das Mädchen dürste kaum mit dem Leben davonkommen. ** Kleine Wc i 11 e u u it g e n a n s Hessen und den N a ch b a r st a a t e n. In dem gestrigen Bericht aus Nidda muß es statt an der „Berstädler" Straße an der Ran stad ter Straße heißen. — In Bürgel brachte in einer Backstemfabrik der Arbeiter Schätzte feinem Arbeitskollegen N 0 th einen Stich in die Lunge bei. Au Roths Aufkommen wird gezweifelt. — Am Tunnel vor dem Mainzer Hauptbahnhof ist eine erhebliche Senkung eingelretcu. Eine amtliche Darstellung des Vorkommnisses wird von der Cisenbabiidirektion ausgegeben werden.____________ Gcrichts?n i n e wie folgt festgesetzt: Theologen am 21. und 27. April, 1. und 7. Mai, Juristen am 22. nnd 28. April, 4. und 8. Mai, Rkediziner nm 23. nnd 29. April, 5. und 9. Mai, Philosophen am 24. und 30. April, 6. und 11. Mai. Tie elldgnltige Immatrikulation soll am 16. Mai in der Aula stall- finden; die Vorlesirngen müssen bis 511m 18. Mai belegt sein, andernfalls das Semester als Studienzeit nicht Ungerechnet wird. . Märkte. Saatgutmärfte. Tie Landwirtschastskammer hält, um den Landwirten Gelegenheit zur Beschaffung von bestem Saatgut unserer ertragsreichsten Sorten zn geben, eine Anzahl Saatgntmärkle ab. Aul ihnen werden Proben von Getreide und Kartoffeln aus den SaalbausleUen der LandmirtfchaftSkammer ausgestellt und ist Gelegenheit dortfelbst geboten, Bestellungen austugeben. Die nächsten Saatgulmärkte finden statt: Wörrstadt, Rheinhessen, Donnerstag, 20., Febr. im Rathaus von norm. 10 bis nachm. 3 Uhr; Sprendlingen, Rheinhessen, Montag, 24. Febr., im Hotel Demmer von vorm. 9 bis nachm. 3 Uhr; B ü dingen, Oberhessen, Dienstag, 25. Febr., von vorm. 11 bis nachm. 4 Uhr. ss Kirchhain, 18. Febr. Heute wurde hier em Rindvieh- und Schwei ne markt abgehalten. Bei ersterem betrug der 2(iiftrieb 700 Stück, die bei hohen Preisen flott gehandelt ivurden. — Aus dem Schmeinemartt ging bas Geschält flau. Ferkel kosteten 14—20 Btk., Läufer 30—50 Mk. bas Paar. Bei Fett- schweineir wurde das Pfund Lebendgewicht mit 40—44 Pfg. berechnet. fc. Frankfurt a. M., 19 Febr. Schweinemarkt. (Org.- Tel. des Gieß. Anz.) Zum Verkaufe standen 1546 Schweine. Bezahlt wurden: für Schweine 1. Qiial. 57—58 Pig., Lebendgewicht 45,5 bis 45,5 Pfg.; 2. Qualität 56—00 Pfg., Lebendgewicht 44,5-00 Pfg.; 3. Qual. 48—50 Pfg. Preise gut, Ueberftanb unbebeutenb. Tie Marttpreise für Bieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Broipreise am 17. Februar 1908. Höchste Schlachtviehpreife in F r a n k i u r t a. Di. Fleijchpreise m ® i e B e» Ochsen Kälber Schweine 50 Kg. Schlachtgewicht 80—83 Mk. ‘/2 Kg.Schtachigew. 92—94 Pi. vli. • ' 58 „ 7, Kg. 80-88 Pfg. 7, , 70—80 , 7, „ 66-80 ,___, Gelreidepreise in Mannheim Brotpreife in Gießen Weizen 100 Kg. 22.25-00.U0 Atk. Roggeii 100 Kg. 19.75—00.00 Mk. Weißbrot 2 Kg. 62 Pig. Schwarzbrot 2 Kg. 58 Pfg- VoranSsichtLichc Witterung für Hessen am Donnerstag den 20. Februar 1908: Nach vorübergehender Aufheiterung und Nacht' frost moigen wieder Trübung und Erwärmung. Später Niederschläge. Auffrischende westliche Winde. -Set1' SÄF Ä hiesig- Millionen fl W Ut Selk .Judrabi' MU7 Q; yii) i‘!t ■ti dic> S AirüM- touje Wlben 1 MbiuU 5£icninMödJ garteivbesm 9 2elrtlillgc, 1 gacker, 13 b. bei aus zpeaglet, - r Lebrlmge 1 @laier,l knecht, IW' louier, 4 M diener, 3M tragennjjy c H«! w 207 W 22t W Gießen, den Großh . Rriltag, bi •.ictnb, werbet Witn Hcgstra Ä7 Kchi U öichi - Ämr Mw. M Well G , W ; U5o ; 3ulanin ließen, ben Troßhi Tonnerstag, •«iimenb wecke, Mitten stuic L 15 11t IS 35 11 13 4 1295 5),2 11 1(1 - 11 $ 1t W“01 7<9e 1 ‘ X bei pbetfl v. । ^lichi k; v^n-, ( ^uchei ,^ntag, bet / Mrouc werben: ni^"K "°'°biq7Z7' n,b‘ui d--Äg,.'. tf.5*'* ä' ®ei«einbi. “"bt» Sobc. I« 350 »’™ UW ^F. cinuiüanjthyif rchschren. Wlüeriabrif hat ;;vw. Z J!e Jcl,llcl: '-Braut, bR llanbms zwei SchD .,Ä"b ui die $rw: -'iaödjen dürste taun besten und den >)t aus Nidda iW der Ranitadte: 1 emer Äachcmsabn! 1 Noth einen Stit >rd geziveisell. - L °i ist eine erheblich ig des Vorkommnisst! werden. Ergehen gegen dL ifani Lchlannwu üutöe ;ur la|i gelegt, . ui Frankinrt a. i ejanbt zu haben. Li ii g _be5 ülngetlagler. i!ze sich auch nach k ibeu konnten. gegen die wegen W tralgoirsetneu lobordzicka uemeüua leu Meuchelmord wi Ilad) kurzer Beraluez e [yreifprcdjun beijdjiiitet unb fofor : hielt der Wertteil die Nation selbst st Gelder antlage. b für Reisen, Anter: e Nmerstühuugen c X re Huldigung M. ch 2hos wolle die beite )ou Geldern tur Ach ,r ercu Punkten sei A' / lützuug von fiünffc ij- jqb man iür die J- iaigesetzbuches in ichtsn. , [Chile üommenemi.;. ; wie folgt settMs Mai, Jiinsten am- Ni 23. und 29. > Avril, 6. unb 11. > Lin derM!« 18. Mai belegt |ej „ebt rfngerecgj^ K-Z Len von ®ew** Mtschaftökammi^ ,*8Ä i«s • ich- »" ,u -M 7»-ch" '''T'L®* ‘i,ßj'w ,, , H L Ä^tA'AgA iniui'S' Handel. w. Berlin, 18. Febr. Zur Sanierung der Berliner Hotel- gesellfchaft „Kaiserhof soll den Aktionären bte Umwandlung ihrer Aktien in Vorzugsaktien unter Zuzahlung von 40 Proz. des Nominalwerts vorgeschlagen werden. Ferner soll auf das hiesige Hotel „Kaiserhof" eine weitere Obligationsanleihe u011 3 Millionen Mark aufgenonuneu werden^ deren Sicherheit durch bie, Eintragung hinter die bereits bestehenbe Anleihe von 5 Millionen gewährleistet wirb. Wetter notwendig werdende Mittel sollen durch einen Kredit beschafft werden, welcher durch Eintragung auf bas Hotel „Atlantic" in Hamburg hinter bie erste Hypothek von 2 990 000 Mark sichergestellt wirb. Kleine Tageschronik. In Weihen dorn (Eichsfeld'i ist die C hriftb an misch muckfabrik von Heinrich Worbis vollständig niederge- drannt. Drei Akädcheu erlitten schwere Brandwunden. Zn dem niederbayerischen Torfe istefansposching zogen nachtS zwei mit Gewehren bewaffnete Männer durch das Torf und feuerten Schüsse ab. Sie zertrümmerten in vielen Hausern die Fenster. Tie Störenfriede wandten sich dann nach dem Kirchhofe, wo sie in entsetzlicher Weise hausten. Grab- Ireuze wurden aus Lier Erde gerissen, nvassioe Grabsteine unr- gcworsen und zerschlagen, Kreuze von Kindergräbern in Stücke gehauen. Ein /° in Eispackung < . »ur FfflzÄlIers Teig-Seife. Musterbuch über moderne Möbel in künstlerischen .rj Entwürfen für bürgerlicbo hdi! sululiri/erliciieffoliDuogs-Einritliiaiigen kommen und hole an Hand unserer Referenzenliste (ca. ßl 900 Referenzen aus allen Teilen Deutschlands unb des HM Auslandes> AuStimil über unser Fabrikat ein. Wir liefern mit 5 jähr. Garatitic direkt an Private ™ und bieten deshalb Borteile. Lieferungen erfolgen fracif- und emballagcnfrei und unter Garantie nie gute Ankunft. Dlv/3 M Ein Vagerbejudj (ca. 60 bis 70 komplette Zimmer- Byj einrichlungen Nets vorrätig! unb eilte Besichtigung unseres W1 Fabnk-Glavttffcments i|t mlerefsant unb bie Reije loljnenb. 1Ä > d efe' Fluß- und Seesische in nur blut- Für Jäger! Centralleuer Cal. 12 mit Hähnen, Drilling Cal. 16; Kugel 9, 3; obuc Häbne, bestes Suliler Fabrikat, die Gewehre sind vorzüglich erhallen und haben sehr gute Schuß- iciitung. (990 Äug. Kilbinger, Scltcrswcg 79. U Con?*» LÜANS, Fuida (2) k« M Möbelfabrik mit Dampfbetrieb. Gegründet 1883. ar Fein GemifchteS Dörrobst per Pfund 48 Pfg., k L. Sleinhäuser j „Donnerstag früh“ trifft eine Sendung frischer Schellfische ein bei: [223 Georg V/allenfels nur Marktplatz No. 21 gegenüber der Engel-Avotheke. Bestellungen erbitte frühLeitig! feinste geschälte Ricsen-Erdsen Pfd. 22 Psg., t>c: 5 Pfd. 21 Pfg. feinste geschähe Grdsen, gejp. Pid. 18 Pfg., bei 5 Pfd. 16 Pfg. grüne Suppcn-Grbren Pfd. 18 Pfg., bei 5 Pfd. 16 Pfg. ff. Koch-Erbsen, ungesch. Pfd. 18 Psg., bei 5 Psd. 16 Psg. ff. weiße Bohnen, kleine Psd. 20 Pig-, bei 3 Pfd. 18 Pfg. extra große HeUcr-Liitsen Psd. 38 Psg., bei 5 Psd. 36 Pfg. mittlere Liu,en Pfd. 28 Psg., bei 5 Pfd. 26 Psg. neue tun. Linien, gereinigt Pfd. 22 Psg., bei 5 Pfd. 20 Pfg. feinsten franz. Hartgries Pfd. 28 Psg., bei 5 Psd. 26 Psg. feinen Weizcn-Gries Pfd. 24 Vfg., bei 5 Pfd. 22 Pfg. ff. Bruch Reis Psd. 16 Pfg., bei 5 Pfd. 15 Pfg. ff. Rangoou-Rcis Pfd. 20 P,g., bei 5 Psd. 18 Psg. ff. Iicingoon-Rers 1 Psd. 24 Psg., bei 5 Pfd. 22 Pfg. ff. Patna-Rers Psd. 26 Psg., bei 5 Pfd. 24 Psg. ff. Lava Lasel-Reis Psd. 30 Psg., bei 5 Psd. 28 Pfg. Carolnreu-Rets Ü-r '45fb. 40 '4'10., bei 5 Pfd. 38 Pfg. Gerste, grob Psb. 18 Pfg., bei 5 Psd. 16 Psg. Gerste, mittel Pfd. 20 Pfg., bet 5 Pfd. 18 Psg. Gerste, fein Pfd. 30 Psg., bei 5 Pfd. 28 Pfg. extra prima '4Zerl-Gerfte Pfd. 40 Pfg., bei 5 Pso. 38 Pfg. Gebrüder Berta Bahnhofstraße 27. [a10/? Dutzend 70 l’lg. I L. Steinhäuser | Hel-iriimg empfiehlt sich zur Lieferung von ff. Dekorationen wie Saditl, StijiuiMc, stMe«, Aüchsblunicn eil. Hub. Franken, M Düsseldorf, Kreuzstr. 11. Mmbm-er iischhll!ld!uug von A. 5loch Nachfolger. Schulstraße 10. Telephon 212. Billigste Bezugsquelle für frische, lebende, marinierte u. geräucherte Ä August WaUeusels. Walltorstr. 43. Teles. 614. [366] Marktplatz 15. I53] Telefon 39O.: Ntttzjchalen-ELtmkl aus der r>rgt.Hofparfümene-Jabr. von C-D-Wunderlich, Nürnberg, um den Haaren ein dunkles Ansehen zu geben, Dr.Qrfila's Nußöl, zugleich feines -vaaröl, macot das Haar dunkel und wirkt haar- starkend, beide ü 70 Pfg., 120 Mk LZ. Slilbinöcr, Drogerie. ir, Reines Schweineschmalz v. Pfd. 60Psg., frische SiedeierStck.8 Pfg. empfiehlt [01154 W. Ullrich, Schloßgaffe 7. Fluß- und Seefische, Mastgefiügel, Delikateficu, anerf. nur allerfeinst Qualität zu dill. Preisen, tägliche Sendungen. (J. G. Kitiinhcnu, Bahubosstr. 59. («•) Telefon 66. Pronwter Versand n. auswärts. la. feinst, gewässerten Stockstich. = Eier groß und fcinschmcckend, toöchentlich frisch eintreffend, empfiehlt zum jeweiligen Marktpreise Georg Wallenfels, nur Marktplatz 2L [938 Gegenüber der Engelapocheke. Telefon 46. RGZDLSGTZM liessen Telefon 644 Direktion; Albert Itappmann. 11081 Ke?;?» Der Technik und dem Feuerwehrwesen Nahestehende sind höflichst eingeladen. Der Vorstand D18/t Donnerstag, Freitag, Samstag Damenu. KmderSchiirzen n in «,l>e,n Kolonial-, Delika- ts.-enwaren u. Drogengeschäften ^-'^^-.^-7-^.- . —:- -7: -7, 7 - - --_. - - - - — - ---- Durchschnittspreis Stück Mk. L45 843 M.1 Heilbronn® Nur in Paketen erhältlich niemals losel , m MMMMtz fr'.". qua ML lüge Veitaifstaie R. Fertsch Seltersweg 83 Der tägliche Gebrauch der nahrhaften Quaker Oats wird den Kindern gesunde Körper und ein blühendes Aussehen geben wie keine andere Speise. Quaker Oats ist ein wohlschmeckendes und sparsames Nahrungsmittel für die ganze Familie. W Er Sämtliche Schürzen werden an diesen 3 Tagen zu BCT Ausnahme-Freisen verkamt M $ ju tW 1 Posten Träger Reform-Schürzen lernen erst den Wert eines guten Schuhputzmittels schätzen, wenn Sie einmal Qalop-Creme Pilo probieren. Sie erhalten dasselbe kn den meisten einschlägigen Geschäften. Mäas-ktsta-asse 07 Telefon 673. Walltorstr. 36-38 (früher Cafe Leib) Mk. 1.45, 1.20, Pfg. 95, Kittel-Reform-Schürzen extra weit, vorz. echte Qual. 1 CK Durchschnittspreis Mk. l«öd Damen-Mieder-Schürzen vorz. Qual., elegante Ausführung 0 PA Durchschnittspreis Stück Mk. fo*uü Vorz. Siamosenqual. 1 (JK Ei gtiiw11 fe S“ * S es * 3 * ®!n,J üd Mlrdc w M ^Herden, den ' ^LibeE SßuiPüB gcr [ihre ei e>n xiviialc Poütlk itiriicte. Im m&inbcn, aber ja «neu Ack " td deutsche w tüt Sian» an Irsgck betrachte gojialbcntorra Möilgcn, einem im Hl-li mit e H usntiagte t Ilion anjunel ® betrat d W QtüJEDel begri Ibüliti die Re | tut,iß einegein lit Manches i' L- M des vl j^elung von ti&ning bei' L Mchigt? Ei Ivätzst, c «Wen dotI> W. daß cs d fcwH für bei tiai cor uns t üctrübene Epeb kaxzenüber sie hi- ubeilvinde LlÄvii'lschaii beleben bli fc nicht ausai 2 kucrabc A ä dänbcrlaliche fc berührt i U Wo liegt tonn, ico j ‘Wj ist t ^Wn lvir «iiul unab -stäube bas Mm. Mi Wt täusch Maft M S*M '6 fWl gelt gesunde Nlver Mn um A.ne heute RMen. » der J b^rnjh galten ^dgen Tage iwtf Frische Fische hochfeinste lebcndfrische Angelschcllfische per Pfd. 40 Pfg. frische Bratfische per Pfd. 18 Pfg. Rotzungen per Pfd. 45 Pfg. blütenhellen Cablsau ohne Kopf per Pfd. 28 Pfg. im ganzen Fisch per Pfd. 34 Pfg. im Ausschnitt. Dorsch per Pfd. 35 Pfg. frische grüne Herings per Pfd. 10 Pfg. empfehlen aus Mittwoch und Donnerstag eintreffenden Zu fuhren Osb^= Berstax Bahnhofstraße. Die Beachtung des Spezi al-Schürzentensters ist sehr zu empfehlen. aio ______Zu haben in ecu nu i.-ien ein ■i.uä.rigcii Geschäften, fss28/,, Gr.Technische Hochschule zu Darmsk di Abteilungen für Architektur. Ingenieurwesen, Maschinenbau, (Papierfabrikation,) Elektrotechnik, Chemie (Elektrochemie und Pharmacie). Allgemeine Abteilung (insbesondere für Mathematik u. Naturwissenschaften), Kursus f. Geometer I. Kl. Prüfungen zur Erteilung des Grades eines Diplom-Ingenieurs u. der Würde eines Doktor-Ingenieurs. Fachprüfungen. Keichsprüfung für Pharma- ceuten u. Nahrungsmittel-Chemiker. (Gegenseitige Anerkennung der Diplom-Vor- und Hauptprüfung in Hessen u. Preussen für den Staatsdienst im Hochbau-, Ingenieurbau- u. Maschinenbaufache.) Beginn des Studiums im Herbst oder zu Ostern. Aufnahmen vom 16. April an. Beginn des Unterrichts 22. April. Programme gegen Einsendung von 50 Pfg. ' " Das Rektorat. SÄ m our ne" ^‘-^übertü - ß'^Ikn. । ■ r Tie ^.Mess np / «mtn (j Ä'k? ihtr Mz C* |eine Bfiftä JLP. JL. V. Donnerstag, den 20. Februar 1908, abends 8y2 Uhr im Saale des Hotel Einhorn des Herrn Ingenieur Patentanwalt D. W. Reutlinger- Frankfurt a. M., über „taraWz Wl! Fosffrtri Drillmaschinen EiXhuhenrÄ. Äar ein Särad für alle Getreidearten. c1/. KoiWÄ - Stahl - Pflüge 3 zwei- u. dreischarig, m. staubdichten Radnaben für Öelschmierung. Eggen. * Waben. Päi. BWayfarth & ©o-.9 Frankfurt a.ftl. Tüchtige Vertreter gesucht, wo wir noch nicht vertreten sind. Erste Haftpflicht-, Vlufall- und Lebeusvcrftcherungsüeiclb schäft sucht für den Platz Gienen tüchtige» Vertreter rur.Besorgung des bedeutenden Jncaflo's und Erweiterung deS Geschasts. Osserten unter IM an den Gieb. An/;, erbeten. Holossetmi. Samstag, den 22. Februar 1908: taer == tar VasMtl-Ball. Prämurung d. schönsten Damen- u. Herren-Masken. Preis der Herrenkarte Hk. 2.— „ „ Damenkarte „ 1.— Karten sind im Kolosseum zu haben. ZZ alfi-Orchester 64 Anfang: 8 Ehr 15 Hin. in dem festlich dekorierten Saal. Busuerkaul infolge anderweitiger Unternehmungen: Beleuchtungskörper, Gas- und Wasserleitungs-Artikel, Badeöfen, Badewannen, Gasherde und -Oefen ....... zu bedeutend herabgesetzten Preisen Speziaütäien-Theater I. Ranges. Feinst.Famelien-Vergnügungs-Etablissement Heute Mittwoch den 19. Februar 1908 und folgende Tage das vollständig neue Rieicn-Weltstadt-Programm sowie 3. Tag dec grossen inte** Bbi - fatal! - Mn um den Preis von 1000 Mark m bar. 01172 Donnerstag großer l’amilicn-Abend mit Präsenwerteilung. Wiener-WaschciMiiei-Büll Prämiirung der schönsten Wajchermadeln. Herrenkarten ä fl)tt 2.—, Damenkarten ä Mk. 1.— , Karten sind im Kolosseum sowie in den be* kannten Borverkaufsstellen zu haben. Samstag, den 22. Februar 1908: Wege» Festnchkeit keine »Vorstellung. Dagegen findet Sonntag Älittag von 11—1 Uhr Frühschoppen- Konzert und Vorstellung statt. — Eintritt frei. Nachmittags von 4 bis 6*/a Uhr: VorsieBlussg sowie tiamen-Rfin@kampf> Um den Wünschen des ausivärtigen verehrten Publikums nachzukommen, fangen die Borstellungen wahrend den Damen-Ring- rämpfen abends präzis 8 Uhr an. ^m vordererl uicimurout täglich von 7 Uhr an grotzcs Äünstler- Liouzert des beliebten Wiener Damen-Orchesters Stcugevaucr bei gänzlich freiem Eintritt. Es ladet ergebenst ein Direktion Albert Oappmann. Mk. l.Sr) Hochelegante Sachen in aparter 9 9P Geishaausführung Mk. u»dÜ Schwarze Kittel-Reform-Schürze mit Volant vorz. Qual., Wert bis 0 fjA 5.00 jetzt Durchschnittspreis Mk. 1 Posten Satin-Tändel-Schurzen in ganz feiner Qual. m. eleg. Borden besetzt, verschiedene Farben 1 Iß Durchschnittspreis Mk. l*lt) Batist Tändel-Schürzen mit Stickerei i n Durchschnittspreis Pfg. 45 rundherum mit Stickerei 00 Durchschnittspreis Pfg. v5 Kinder Hänge-Schürzen pra. Percal nA Durchschnittspreis Pfg. Uv Kinder Reform-Schürzen Mk. 1.75, 1.45, 1.20, Pfg. 90, 78 Knaben-Schürzen KP