Erstes Blatt Sn Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. sowie deren ^tapfer 'in ■j»m MM ch nach 1848 Sam°s , per igsvoll ein, iden, Haut- ■ n. Kinder- etc. Rabatt, bzw. ein Verl,.............. _ _ . . , . diesen Maßnahmen erforderlichen Kosten (Anliegerbeitrag) geleistet mittag 4 Uhr durch eine Nationalfeier in der Paulskirche, aufgestellt und festgesetzt, selbstverständlich sind die notwendig werdendeii Entschädigungen der bisherigen Eigentümer ganz genau rechtlich geregelt. Sollte cs wirklich $u einer hessischen lex Adickes kommen, so wird man vorher die Erfahrungen Frankfurts heranziehen müssen. Es wäre erfreulich, wenn die preußische Versuchs- gebung, die viel seltener ist als die hessische, uns Zuerst zu Nutzen kommen könnte. Auf dasZnteressanteste an den Wirkungen des Frankfurter Umlegegesetzes möchte ich schon Ijeutc kurz Hinweisen. Das Gesetz, das am 1. Januar 1903 in Kraft getreten ist, ist nämlich bisher gar nicht angewandt worden. Die drohende Gefahr des Zwanges hat offenbar die freiwilligen Umlegungen ungemein befördert und in ein ganz neues erfreuliches Stadium gebracht. Seit 1903 sind nicht weniger als 126 Hektar — das ist mehr als das bebaute Areal der ganzen Stadt Gießen — im Sinne der zielbcwußten und originellen Adickes'schen Bodenpolitik freiwillig umgelegt worden. Aus 890 Besitzstücken sind dabei 249 geworden. IlUItg" —.... ........................ - - , . jcfore 1875, chat (man ähnliche Befugnisse der Kommune Mainz a it ihren ganz besonderen Verhältnissen zugestanden. Das Mainzer Bauregulativ, ein besonderes Gesetz, hatte die bemerkenS- 93tte Bestimmung, daß die Stadt auf Antrag der Besitzer von sr ti Vierteln eines Baublocks zur Expropriation derjenigen Grund- '.>r sitzer schreiten konnte, die die Aufteilung verhindern wollten. ;□ war also wenigstens eine gewisse Möglichkeit gegeben, das drlänbe Widerstrebender in eine planmäßige Baufigur einzu- t' -leiben In der Allgemeinen Bauordnung von 1881, die heute :«ed) gilt, befindet fick) folgende Bestimmung: „Ist die Einteilung .c- Grundstücke eines durch den Ortsbauplan festgestellten Bau- LTiitierö in Bauplätze durch Verständigung der Beteiligten nicht u. erreichen, so kann auf Antrag eines der Beteiligten die Ge- udnbe die betresfenden Grundstücke auf dem Expropriations- legc erwerben und nach vorheriger Einteilung in zweckmäßige ihkartoifeln Kaiserkrone u. Friit eriendei mit Tack prv Za 'ik. gegen Nachnahme »mad ha»!, chzcll i. d. Wellerau. 2u brin»6n 'es, 6 Getränk K9 Ünter. Die Macht der Verhältnisse legt deswegen den Gedanken nahe, ..ti Stelle des indirekten Zwangs, der nich- ausreicht, den bir,1.£ten •veten zu lassen. Man darf nicht alles dem Zufall und der '.n menhaftcil Spekulation überlassen. Es ist wohl nicht allge- ii-du, bekannt, daß der Weg einer solchen Legislative zuerst Großherzogtum Hessen in seiner „Allgemeinen Bauord- ' von 1881 beschritten worden ist. Vorher, bereits im waren mit Eichenlaubkräiizen geschmückt. Tie 16 Fahnen der Frankfurter Turncrschast hatten um den Altar ihren Platz gefunden. Die gewaltige Rotunde war von Turnern aus allen deutschen Gauen bis auf den letzten Platz gefüllt und es vollzog sich darin eine vaterländische Feier, die in ihrer schlicht gefühlvollen Einfachheit allen Teilnehmern unvergeßlich bleiben toird. Tas stimmungsvolle altniederländische Tankgebet von dem Organisten Mack auf der Orgel gespielt, leitete die Feier ein. Dann ertönte das Arndtsche Weihelied „Sind wir vereint zur guten Stunde", das gemeinsam gesungen wurde, machtvoll durch den Raum. Pfarrer Julius Werner hielt dann eine von warmer Begeisterung getragene Festrede, die einen Ueberblick gab über Jahns Wirken im Dienste des deutschen Volkstums und in dem Ruf „Heil Kaiser und Reich" ausklang. Dann sangen die Frankfurter Turnersänger „Tie Himmel rühmen des Ewigen Ehre", worauf der 82jährige Vorsitzende der Deutschen Turner- schast, Dr. Ferdinand Götz aus Leipzig, dann im Namen der Deutschen Turnerschast das Gelöbnis fernerer treuer Hingabe an das Vaterland ablegte. Die von Jahn ersehnte Einheit wollen wir festhalten, wenn auch in freiheitlicher Beziehung noch nicht alles erreicht ist, was unsere Väter erstrebten. Tem Vater- Wß in Rasier- Apparate» neuestes und S'SgtS säte s.sgÄ ,.1 »vflHlll ' M _ eÄ Auskunft ttW jtot Linie in Antwelst^ Mann iu Gichn. , Bahnhosslrabe s ippstem in LanM^ Dessen die Anlieger zu wenig. Warum soll die Gesamtheit die Stoffen der Pflasterung, Beleuchtung und Unterhaltung neuer öffentlicher Straßen allein tragen? Dieses Prinzip ist falsch. Durch den Straßenbau, der der Kommune ungeheure Lasten aufbürdet, werden die bisherigen Aecker, Gärten und Wiesen mit einem Schlage im Werte stark erhöht. Den Hauptvorteil haben also die Grundbesitzer. Mehr als die Wertzuwachssteuer läge eigentlich diese Form der Heranziehung der Interessenten zu den Kosten der Kommune. In Preußen ist man nicht so ängstlich den Bauunternehmern und Spekulanten gegenüber. Das preußische Straßen- und Baufluchtliniengcsetz vom 2. Juli 1875, das, wie ohne weiteres ersichtlich, die hessische Bauordnung in vielen ihrer Bestimmungen stark beeinflußt hat, sagt im § 15 Folgendes: „Durch Lrtsstatut kann sestgcstellt werden, daß bei der Anlegung einer neuen oder bei der Verlängerung einer schon bestehenden Straße, wenn solche zur Bebauung bestimmt ist, sowie bei dem Anbau an schon vorhandenen, bisher unbebauten Straßen und Straßenteilen von dem Unternehmer der neuen Anlage oder von den angrenzenden Eigentümern — von letzteren, sobald sie Gebäude an den neuen Straßen errichten — die Freilegung, erste Einrichtung, Entwässerung und Beleuchtungsvorrichtung der Straße in der dem Bedürfnisse entsprechenden Weise besck-afft, zeitweise, höchstens jedoch fünfjährige, Unterhaltung, hültnismäßiger Beitrag oder der Ersatz der zu allen der Stätte, auf der zur Zeit des Välkerfrühlings im Jahre die Hoffnungen Deutschlands ruhten. Die Plätze von Arndt und Jahn, die beide dem ersten deutschen Parlament angehörten. XI. deutscher Turnfest. (Originalbeitrag des Gieß. Anz.) eh. Frankfurt a. M., 18. Juli. Die Festvorbereitungeu. Frankfurt hat sein schönstes Festgewand angelegt, um die 50000 Turnergäste aus nah und fern zu empfangen. Von den Bahnhöfen ziehen wahre Triumphstraßen in das Herz der alten Kaiserkrönungsstadt und neben den Geschäftsstraßen sind namentlich die alten Stadtteile wie immer am festlichsten geschmückt Heiteres Grün und turnerische Embleme vereinigen sich mit den Farben der Reichs- und der, meisten deutschen Bundesstaaten zu einem farbenprächtigen Gesamtbild, auf das der zwar bedeckte, aber nicht regendrohende Himmel hereinlacht. Neben den Fahnen des Reiches findet man namentlich in den Sitzen der Altfrankfurter Bürgerschaft, in der Altstadt, Sachsenhausen und Bornheim die alten deutschen Farben Schwarz-Rot- Gold, die auch heute noch viele alte Turnerfahnen zieren. Außerdem sieht man die frischen hessischen Farben am meisten, ist doch rot-weiß auch die Farbe der Feststadt und der Deutschen Turnerschaft. ... Schon von etwa Mittwoch ab waren die ersten Turnergaste eingetrofsen und gestern häufte sich die turnerische Invasion in einer alle Erwartungen noch übertreffenden Weise an. Neben dm Vortruppen des fcstgebenden Mittelrheinkreises, die heute zumeist die fahrplanmäßigen Züge benutzten und überfüllten, kamen in gegen 40 Sonderzügen die über 30 000 Gäste aus den übrigen deutschen Turnkreisen. Die Züge kamen in rascher Auseinander- folge und fast ohne Verspätung an, eine Leistung, auf die die Eisenbahnverwaltung sich etwas einbilden kann. Ter gewaltige Hauptbahnhof konnte nicht alle Turnerzüge ausnehmen, auf ihm kamen etwa 15 000 Turner an, in Sachsenhausen 10 000 und auf dem Ostbahnhof 7000. Nach kurzen Begrüßungen vor den Bahnhöfen erfolgte unter Musikbegleitung und dem Jubel der Bevölkerung der Einzug in die Feststadt. Besonders herzlich gestaltete sich naturgemäß der Empfang der Reichsausländer, vor allem der der Deutschen Turnerschaft treu gebliebenen Deutsch-Oe st erreich er — die Hauptmasse derselben ist vor einigen Jahren ihrer antisemitischen Gesinnung und Betätigung wegen, die in der politisch neutralen Deutschen Turnerschaft keinen Raum hat, ausgeschieden — sowie der Nürnberger. Diese kamen, rund 1000 Mann stark, gegen 3 Uhr auf dem Ostbahnhof an. Als letztvorhergehende Feststabt brachten sie das Bundesbanner mit, das 1880 von den Frauen und Jungfrauen Frankfurts, der damaligen 5. deutschen Turnfeststadt, der Turnerschaft gestiftet worden war. Justizrat Tr. Meyer hieß im Namen der Stadt und der Turnerschaft Frankfurts das Wiedererscheinen des prunkvollen Banners in Frankfurt willkommen, worauf es int festlichen Zug nach dem Römer gebracht wurde, wo es für die nächsten 5 Jahre im Kaisersaal inmitten seiner stolzen deutschen Erinnerungen aufbewahrt werden wird. Arn Sonntag treffen in zahlreichen weiteren Sonderzügen — auch von Gießen kommen für die Turner des Hessengaues 2 Züge — die Turner des M i t t e l r h c i n k r e i s e s ein. Ihre Zahl ist mit 10000 nicht zu gering bemessen. Dazu kommen die über 10 000 Turner Frankfurts und der näheren Umgebung, so daß die Gesamtzahl der in Frankfurt vereinigten Turner sich auf über 50000 belaufen wird. Nach den Mittel- rheincrn sind die Sachsen (Königreich) mit gegen 8000 Turnern Die lex Adicker. Don Professor Dr. M. Bi er m er. In Hessen ist in der jüngsten Zeit mehrfach davon die Rede g,-wesen, die lex Adickes, die für die Stadt Frankfurt gilt, nrch in Hessen einzuführen. Diese lex Adickes verdankt, wie schon iix Name sagt, ihre Entstehung dem Initiativanträge des hoch- jjerbienten Frankfurter Oberbürgermeisters, den er im preußischen enhause stellte. 1902 wurde das nach ihm benannte Gesetz eodaffen und hat insofern einen ganz singulären Charakter, als i-j vorläufig allein für die Kommune Frankfurt gilt. Da dieselben Verhältnisse und Bedürfnisse wie dort in vielen anderen Stommuncn fafteben, aber man trotzdem mit einer einzelnen Kommune den Anfang gemacht hat, so ist ohne weiteres Har, daß es sich um cjne ausgesprochene Bersuchsgefetzgebung handelt. Man will also bitt Frankfurter Erfahrungen abwarten und dann erst weiter gehen. In Gemeinden mit zersplittertem Grundbesitz sind viele Grunb- slücke nach Form und Größe zur Bebauung nicht geeignet. Die projeltierten Straßenzüge können solche Gebiete nicht ohne weiteres b«r Baureife zuftlhren. Das gilt selbst bann, wenn es wenigstens iLiiglid? ist, die Terrains rechtwinklig zu zerschneiden. Manchmal nuuB sich aber die Straßenfluchtlinie damit begnügen, das Gedulde in spitzem oder stumpfem Winkel zu treffen. Die Her- lullung von Straßen, gleichgültig, ob es sich um „Verkehrs- lnaßen" oder bloße „Wohnstraßen" handelt, hat nur bann einen -lo-ibt, bleibt alles beim Alten. Die Kommune müßte das Recht wen. von Amtswegen einzuschreiten. Diesen Modus hat Ham- urg 1893, daü Großtzerzogtum Baden 1896 und neuerdings das iüiiigreid) Sachsen im Jahre 1900 gewählt. Auch in der ge- cnwärtig zur parlamentarischen Beratung stehenden württem- c:gischen Bauordnung, die die fortgeschrittenste Bauordnung des ichchs zu werden verspricht und allgemeinere Beachtung verdient, ’iinbcn sich, so viel ich weiß, eine analoge Bestimmung. In Hessen öunnte man sich freilich damit helfen, daß die Kommune mit Mitteln hues Stadterweiterungsfonds in dem fraglichen Baublocke frei» c.ibig eine Parzelle erwürbe, damit „Beteiligte" werde und dann EnleignungSaittrag stellte. Aber dieser etwas intrigante lusweg kann auch nicht immer beschritten werden. Meistens süid er viel zu teuer sein. Tie preußische lex Adickes sieht eine Imlegung „von Amtswegen" zwar ebenfalls n(d)t vor, aber ■u: den Antragsberechtigten gehört wenigstens der Stadtmagistrat, tiz Umlegung selbst zerfällt in zwei Stadien, in die Enteignung .. jmi) in die Zusanunenlegung. Man hat dieses ganze Verfahren | ilii einen höchst bedenklichen Eingriff in das Privateigentum ' !-tcholten. Ein Eingriff in das Privateigentum ist es selbstver- iätblid), aber jede Expropriation im öffentlichen Jnterefle trägt ' )iii|'cn unliebsamen Charakter. Hat man sich doch schon längst daran ic'vöhnt, ländliche Grundstücke zwangsweise zusammenzulegen. Es l't: das die sogenannte „Feldbereinigung", die den Zweck verfolgt, ixe ertragreichere Bewirtschaftung von Ländereien zu ermöglichen. ' 5*i der städtischen Umlegung soll ein zweckmäßiges Bauen und iir. gesundes und preiswürdiges Wohnen erreicht werden, -tiefe | fülle scheinen uns mindestens fo sozialpolitisch und vielleicht W) unentbehrlicher zu sein, als die der ländlichen ^eld- bneinigung, die einer gewissen agrarpolitischen Bevormundung i n ispringen. Die städtische Grundstückzufammenlegung un Wege cn Enteignung würde auch die Kosten der Stadterweiterung cmninbern und ihre gerechtere Vertellung auf die Jnterefsenten, or.:eit der Bau von Straßen in Frage kommt,, erleichtern. Ich -.c ize mich grundsätzlich dem Standpunkte zu, daß die Besitzer von .Gebautem Terrain, deren Grundstücke in das, städtische Stratzen- :ey eingezogen werden sollen, die Straßenbaulosten allein oder vor- Dvigenb aufbringen sollten. Nach meinem Dafürhalten zahlen ui <■ bieten. Wetter eine Telefonische Kursberichte llaaid Itörne, 20. Juli, 1.15 Uhr. Glanznummern der beutidKit Turnfeste sind. 3% do. Hebungen 3Konsols 3>je/e Hessen 3J4 Portugiesen Serie I 3X Portugiesen III 164 ÖO -um aber 19. 19. 20. 2" 9“ 7“ 18.4 18,4 18,0 80 88 93 NE N Juli 1908 4>j6/e russStaatsanl. 1905 4^®. japan. Staatsanleihe 4% Couv. Türken von 1903 Türkenloie 741,6 741,4 740,5 Baltimore- und Ohio- Eisentahu Gotthard bahn Lombard. Eisenbahn . . ucstcrr. Staatsbahn . . . Prince-Henri-Eisenbahn . 92 05 82.90 91.95 82.90 90.45 90.00 98 70 99.00 Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Deutsch-Asiat Bank Diskonto-Kommandit Dresdner Bank . . Kreditaktieu . . . Bed. Himmel Bed. „ Bed. „ 62.50 62 90 95 90 89.20 149.20 50 70 86.20 65.70 97.40 Kaiser und Reich ein Gut Veil aus. Eine dichte Zuschauersckiar umlagerte den Turnplatz, um sich die Freiübuugen anzusehen, bic stets eine der turnerischen . 1594 . 12V . 230 * . 1354 . 17V ■S-® A »> <2 Elektriz. Lahmeyer . . . Elcktriz. Schuckert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. PaketL Harpcncr Bergwerk. . . Lanrahütte Nordd. Lloyd . . . . Oberschics. Eisen-Industrie am 18. biS . 18. , Höchste Temperatur Niedrigste , grüßten ihn mit lebhaften Gut Veil-Rufen, worauf er in kurzer herzliä>er Ansprache dankte und «n Hoch auf die deutsche Turner- schäft ausbrachte. Tr. Götz sprach sodann dem Prinzen den Tank der Turnersckmft für sein Erscheinen aus und brachte auf Pom Sonntag morgen 5 Uhr bis mm Mittag waren aus dem vauptbahnboi noch 10 Turner-Sonderzüge und 40 Sonder- züge für andere Acübcfutber neben etwa 100 fahrplanmäßige» Sie brachte» freihändig zu 97,80 Proz. P eterS bu rg, 18. Juli. (Petersburger Telegraphen-Agentur!. Nach vorläufiger Berechnung des BankfyndikateS, welches die dritte fünsprozenligc innere Älnleihe übernommen hat, ist die Anleihe überzeichnet worden. Die Subskribenten erhalten 80 Pro;. Verantwortlich für „Aue- - I. V ladt und Land" und „Gerichtssasf: : E. Anderson. 6 2 o 3Oberhessen . . . 4?o Oesterr Goldrente. . 1365 1941 nx 1434 1*4 Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei des Giessener Anzeigers, nütgeteilt von der Bank für und Industrie, Glessf-n. 117 JE 106 1935 190» 1084 1984 205.« 924 984 12.7 ; 13,9 1 14,3 Frank tarier 3 'A•/, Beichsanleihe . . Meteorologische Beobuchtnngen der Station Gießen. 215.25 108.00 Prinz Oskar von Preußen, der am Dorinittag gegen 12 Ufor hier eingetrvfsen war, betrachtete den Festzug von der großen Tribüne am Opernhaus. Er begab sich von da Festplatz, wv er den allgemeinen J-reiübungen beiwohnte. Leider regnete es wälirend des Festzuges ab und zu, er wurde dennoch planmäßig zu Ende geführt. Durch die große Ausdehnung des Feftzuges gab es ziemlicl>e Verspätung, so daß mit ziemlieyem Zeiwerlust an den turnerischen Teil der Festvorübungen herangegangen werden mußte. 4'/e ?• Oesterr. Silbenente 4?„ Ungar Goldrente . . 4% Italien. Rente . . . 3% do. treffliche Verkörperung des Turnvaters Jahn durch verrn Bauer, dem denn auch am Ende e7n woUverdirnter Lorbeerkranz (mir schwarz-rot-goldener Schleife zu teil wurde. .1! In der Festhalle und auf dem F.''tvlatz iand-n^glcichze,ti, Doppelkonzerte und turnerische Vorführungen ItntL Ter Besuch war ganz außerordentlich Diele Lauser sind illuminiert. Festesten. Dem Prinzen Oskar zu Ehren wurde am Abend in der Rotunde des Matier^cPillonS in der Festhalle vom Fkstaui- schuß ein Festessen gegeben, zu dem 23 Gäste geladen wäre».. Ter Vrinr nabm dabei dreimal das Dort. Vor seiner Abreise nach Bonn iah sich der Prinz mit der Gallerie aus noch das Leben und Treiben auf dem nächtlichen Festplatze an. Als er aus öer Loge der Festdal! >'7aus.ra . br.' at ihr di.' Tausende, d« den großen Raum füllten, Ovationen. Bald darauf trat der Prinz die Reise nach Bonn an. Dom Verkehr. Vertreter, aus. , Eine zweite Fahne wurde gebracht, die Fahne des deut scheu Turnvereins in Swakopmund (Sübwestasrika), hier von Tr. Götz ihre Weihe erhalten sollte, x-cn der Afrikaner für diese Ehrung fpradj Sxrr Thomas, ein geborener Kasseler. Er schilderte die Anteilnahme der dortigen deutichen Turner an den blutigen Kämpfen, die zur Erhaltung der Stolonic geführt worden sind, und schloß mit der Versicherung, daß die dortigen Deutschn Gut und Blut daran setzen )verkett, das Land treu und deutsch für immer zu erhalten. Begeisterte Äeilruse ertönten, die sich erneuerten, als General von Eichhorn im Anschluß daran den deulsclu'n Kriegern für Südweft- asrika ein Gut Heil auSlwachte. Professor Rühl-Stettin dankte für die Turnerscltast i>en Glasten für ilw Ersck>eincn, »vorauf Cu- p e ru s - Amsterdam für die Ausländer dankte. Weilrevolle Musik eröffnete dann einen weiteren Glanzpunkt Hauptfammelpunkt m Lach«'enhau en ans in Der iung Eonnfc. Er marschierte über die Coermainbrüde utr ;3riL b.e große Bockenheimer Straße mit einer Schleiw am L!pernhaus, dann über den Roßmarkc zur Kaiserftraße und amxtabnOOT vorbei zum Festplatz. Ter ganze Weg war von zahlloien Zu,chouern dich: besetzt unb die Turner schmnen wie im -tnunttrouig bamn, die stürmischen Heilrufe ebenso erwidernd und mit Blumen ge- radezu überschüttet. ES war der grvßarrigite .reftiug, fax irgend eine deutsche Stadt erlebt hat und auch dem der sakye Fernstehenden wird bei seinem Dorüberziehen em Ventandni. der Bedeumng der deun'chen Tumerschaft geworden fern. Zugleich aber auch ein Bild von der Äusdrinung un'ercs Vaterlandes. Bolksstamm nach Volksstamm «g vorüber, jeher m -trafln, ^ine und Benehmen seinen besonderen Stammescharakterer kennen lassend, aber auch feine Einigkeit mit allen Bruderltamme» in der Liebe zum gemeinsamen deutschen Vaterland und Turnfad*. Kaum irgend ein irgendwie nennensw.'rtcs Ltadtchen im deutschen Reick» war unvertreten. Manche führten Enbleme mit llul, Ult uu.' -v, e Sveztalität in ihrem (Gewerbebetrieb u,w. hinwies, so bie Rheinhessen Dein, die Solinger scahlwaren, die Marburger ein Tibbchen usw. . Eröffnet wurde der Zug durch eine st' uorthme « v» tze. des Abends: eine Vorführung lebender Bilder, deren erklärender Text teils von beit vereinigten Frankfurter Gesangvereinen (600 Sängern gesungen, teils von Camilla Mondthal vom Frankfurter Schauspielhaus gesprochen »vurbc. Sie wurden von 350 Turnerinnen und Turnern gestellt nach Ent- würsen von Joh. Gg. Riohr. Die Tickstung stammte von 05g. Lang, die musikaiisck>e Leitung hatte Dr. Limpert, während txta 120 Mann starke Crrfjcfter aus dem Theatewrchester »nid den Kapellen des Palmen- und Zoologisckst'n Gartens gebildet war. Das 1. Bild stellte Jahn dar, wie er 1813 am 19. Juli --- 4- 19,8' C. 19. . = 4- 12,3 ' C. 5 i Verantwortung) Das diesjährige Jugendfest, ein Fest der Freude gai, besonders für Eltern und Kinder, wird nächsten Donnerstag gefeiert. Ob aber bafür gesorgt ist, daß auch der geringe Mann mit sei« Kindern ohne hohe Kosten für Speisen und Getränke das Fest Äb I inachen kann, entzieht sich der Kenntnis des Einsenders. pfehlenswerl wäre es aber auf jeden Fall, wenn rechtzeitigJufc gesorgt wurde, daß allzu hohe Zahlungskosten vermieden würda. und die? könnte dadurch gesckiehen, daß die maßgebenden Person» dafür eintreten würden, daß eine M e tz g e r e t m i t D i r r s ch aft zu dem Fest zugelasien wurde. Es war dieS schon mehr der ,;, .... . lllte rüstige Greis auf äcktte Turuerart ans, nämlich durch cm Mützchen ^urncrbuitb an. in Ehren: uub gewissenhaft, wie ein richltger Tnrnersmann fern ~ • b,e.-cn briden Kreisen, bie als die größtett an der Spitze soll, ließ er keine der Jungfrauen habet leer ausgehen. marschierten, weil sie an demselben Tag noch ihr Kreistttrnen! Noch war diese amüsante Wßeptiode nicht beendtgt, da durch- Lebigem kamen mt bunten Wechsel bic übrigen Turnkretse in brausten aufs neue jubelnde £>ctlrinc den Bam Zai Banner Der I .oIqcnt)Cr Reihenfolge: 3dmxtbcv, Oberrhein (Baden, Elsaß-Loth- Turnerschaft nahte, umgeben von prächtigen Nürnberger Turner- ^en und bahr. Pfalz-, Braitdenbnrg, Hannover, Bayern r. d. gestalten. Ihr Sprecher, Kreisvertreter Ha u bl c t n überreichte 1^,. Norden «Schleswig-.sdolftein, Mecklenburg und es nut warmherzigen Worten^dem Turnerichaftsvoriltzenden, der n,amburg AMesien und Südposen, Westfalen und Ltppe, Nteder- es alSbald in die Obhut der -stabt unb Turnerschast <>-ranNtlrts, . unß ^ms «Oldenburg, Bremen und Frieslandi, Pommern, die es bis zum nächsten deutsckren Turnfest, das ooraudlidftlid) £)bermcjeT. (nördl. Kurhessen), Niederrhein (nördl. Rl-cinprovinz), 1913 in Leipzig stattsinden wtrd, tut alten Katsersaal belmthren Sachien, Teulsd-Oesterreich und Nordosten (Ost- und West- wird. Für die Frankfurter Tumerfchast nahm Profesfor SÄtobiW der das Banner. Fräulem Kon zack fprach dann einen von Vorbeimarsd) der Turnerschast, die mehrere tausend Ver- F-ranz Rittweg er verfaßten Prolog und heftace tut Namen ^s^en N"t sich sührte, und von über 30 Kapellen geleitet der Frankfurter Turnennneu einen filbernen Kranz an Ixiö insgesamt gy, Stunden. Aber damit war der Zug Bundesbanner. Ten Tank der Turner für diese yPcnbe sprach I, . ^ichl zu Ende. Als 3. vauptteil kamen die Frankfurter Turntnspektor Sdsm u ck-Tarmstadt, der mtttelrheinische Ztreis- P^reine und Innungen: die Feuertvehren der Vororte, der Kreiskriegerveroand, die Innungen und gewerbridicn Korpo- h- raItalien, die Ruderer, Sd)ützen, Radfahrer und Sänger. Sie *'T 0 , führten eine ganze Anzahl zum Teil prach.iger F-esttvagen mit sich, „ | namentlich der Verein „Sck)närkel" (Kunstgeivcrbe), bic .Handwerkerinnungen, die Fleisclier, Brauer und Gärtner, bic Trüberer unb Radfahrer wetteiferten miieinanber, um etwas fchönes zu Brandenburger Tor in Berlin seine Turner und bic deutsche Jugend zum Kampfe gegen die srauzösifdxu Unterdrücker auf- ruft Das 2. Bild war eine Huldigung der deutschen Turner vor der Germania des Nicderwalddeiikmals, als dem Sinnbild der im harten Kampf errungenen deutschvn Einheit. Tas 3. und letzte Bild war eme .Huldigung der deutschen Turner an den Friedenökaiser Wilhelm II. . v . „ , Die farbenprächtigen Bilder riefen minutenlangen stürmischen standen unter der Leitung des 1. «ycstturnwarts B o l z e - Frankfurt Beifall lfervor. Sic bildeten den ^ölfepnnkt des Erstes und sind und klappten im allgemeinen reckn gut, trotzdem cs zeitweise heftig mit ihrer weit über das normale Maß hinausgehenden Wirkung regnete. cm unerschütterlicher Beweis dafür, baH bic Deutsche Turner. Nach ihnen traten etwa o0 00 Mittelrheiner zu emer sdraft, unbeirrt von allen Angriffen ncidvoller Gegner von rechts 1 großartigen Sondervorführung an im unb links auch fernerhin einen Eckstein int festen Bau der deutschen! Keulenschwingen. Einheit sein wird.^ . . Auch diese Hebungen wurden dm Kreis tu rnwart Bolze bc- Gesänge der 'frankfurter unicriangcr unb ^eitfonjcrt bd> I fc[ [igt und klappten vorzüglich, so daß am Ende jeder Gruppe deten den luurbigcn "losdiluß der Eroffnungsicicr. I Publikum in lebhafte Beisallskundgebungen ansbrach Aus dem weiten rot:l »tu übet bO 000 Zürnet 6t ipcifk in rinem Nedmtaum bet FesthuII- unb dem ersten Festabend beigewohnt haben. ^.aS fcstltck>c Treiben u6l bann na(ß Bonn zurück. ging bta tief in bic ^0^1 hinein weiter und setzte sich bann in I ^s begannen dann die Kreisturnen mit dem^Turnen, . firi . \rononoi.ini ben Straßen der ^tadt fort. der S a d) i c n , zu dem 3100 Turner angemeldet tvartn. Sie boten • .„KL« Fkstsouutag. ! als KreisfonderÜbung Freiübungen in dieser Zahl und turnten I . c, irAT;k-,.--e dann Musterriegen. Angemeldet waren 134 Riegen, die zum I 4 ohmesco * ' Zuerst gab es Allgemeine Freiübungen. In 35 Viercr-Sauicn marschierten etwa 12 000 Turner dazu auf. Gerade als sie ihre Plätze eingenommen hatten, fuhr Prinz Oskar auf dem Festplatz vor und begab sich sofort nach einer der Tribünen. Begleitet war er von Exz. von Eichhorn, Oberbürgermeister AdickcS, dem Rcgicrungs- und dem Polizeipräsidenten und dem Turnerschastsvorsitzendcn Dr. Götz. Die Turner bc tarb galt der dreifache .Heilruf des jugendfrischen Turnergrrises, | in das die FeftversamMlmrg tief ergriffen ernihmmte. ^as gemeinsam gesungene ,,So nimm ihn an, o Vaterland, den beugen Schwur der Treue" schloß die Frier. Tie Eröffnungsfeier. In dichten Scharen begaben sich die Turner^ die im glücklichen Besitz einer Zutrittskarte waren, tn bic Feithalle, deren gewaltigen Räume um 8 Uhr, zu Beginn der ,'terer, uberrüll waren Tas Innere des gewaltigen Suppelbaues, das fast ganz in Weiß gehalten ist und reichen Fahnenschmuck aunvies, gav in seiner feenhaften Beleuchtung einen herrlichen Anblick ab und die Akustik erwies sich als ganz vorzüglich. Em von ^he^id gedichteter unb von Heil komponierter Begrutzungschor teitete die Feier ein. Tann hieß der Vorsitzende des festes, Ltad - verordneten-Vorsteher Justizrat Tr. F rie die ben bu Gaue willkommen Im Namen der Ehrenvorfitzmden entbot der tom mondicrende General von Eichhorn den Turnern ernen her, lichen Willkommengruß. Seiner Rede lag das ^^vtw zu jagend eine Grunde „Ans Vaterland, ans teure ichließ dich an unb italoß | v;—-n mit einem Hoch auf den Kajser, das mächtig bie Hal le du rchbraune. Die Grüße der Stadt Frankfurt überbrachte Cberburgrnneijter lvutvv _ .... . qt |Ul UHVV1V . Adickes, der schon vorher die Vertreter der ^urnerfchaft veiU ben sterbe gang der Leibesübungen von ben Griechen bis zur I bic alle d-.chl besetzi nnnen, cingctroücn. . einem von der Stadt gegebenen Gbrcntrunr *m '. Homer (xancr' i ^cu,eit fjarfteilte. Es war ein großarnges fartenpradMigee -{♦ilb, I füpa ißÖQQO Menschen. Am Abend sind neben 150 wbrvla» saal) begrüßt hatte. Er schloß mit einem Gut Heu ^auf eaS U Äuge des Zuschauers in raidyr trolge poruber^og I mäßigen Zügen mindestens 70 Sond.rzüge. die Turner der nähere. Gelingen des Festes. Tann übergab ^ustizrat ^r r i e o -1 ^>,men diocs .«'ftberichts I ^^„^ung. sowie Festbesucher nirückbesörbcrten, abgegangen, btt leben bic Festleitung an den Vorsitzenden der ^euticben Tur- überschreiten. Ten Höhepunkt dies S ZugtaUs bildete der I fhpü 2(^3 (y)o 250000 Personen heimbrachten. nerfchaft mit einem Gut heil au£ bic deutsche ^"rnerichafL Prunk wagen Jabnsmü dem Bun>'sbanner und der Franko- ^-roy t»fm oft lebensgefährlichen Gedränge batten die 3t et. Ter Vertreter der preußischen Ltaatsregierung, wepeimerat I ^urtlQ ^it Burschenschafter unb Lützower-Jäger zu v'.crdc als I g s w a ch c n , die an verschiebenen Stellen der Stadt postien tzintze Dom Kultusministerium, überbrachte deren vrutze, 'N-1 Begleitern. An das Burchesbanncr schlossen fich die brci altcft-.n marcn verhältnismäßig wenig z u tun. Im Ganze» dem er bie Turner bes hohen Jnterefses verocherte, bas die deutschen Turnerschast an: bie ber Hamburger TurncT^ I n,urt)Cn ft* 6 Ubr obente ctma 100 (Jällc bcbanbelt, bie Icidjtera Regierung an ihren Bcstre bu n gen n e hm e Zum äußeren ^ctOKn tKlfi iß66, die der Tarrn ft äb ter ^urngemembe ™ J“|» schäft überreichte er 6 hervorragenden Förderern des '^stes uno xurnftfrcU’, angebracht worden — unb bic bes ^urnerbun^.» I 0 cjn Turner beim Abspringen einen Fersenbeinbruch erlitt er ber Frankfurter Turnsache Ordensauszeichnungen, u. a^Justizratl^^^^^ n 0. Saale. Tann kam ber ryeftausschuß unb bic fam qrankenbaus. Xt. ^riebleben, bem Wauoertreter bc? ^rnaauf Jron für ro Mtgäfte in ©agen. ,... s T I Am SamStag abenb wurde am Schaumainkai in Sachienhaufe» B e n b e r (einem geborenen Hungener, den Kronenorben 4^ttanc 2. unb vauptterl des Zuges bilbrien bic Murner, ftWÜ löbrigc Turner Anton llldrich aus Mark rs>or' in und bem bekannten Bockenheimer Turn^rt und Wetturner Mi. >on oaten rund 50 000 un Zuge marschiertem Zunächst kamen ~ r-cn pon bt.r ^rambabn erfaßt unb überfahren Tc Meller Es ist dies insofern bemerkenswert, als damit zum ■ Ausländer, die stürmisch bejubelt wurden. Zunackfst bie I «Äaefäf'rlich^crler. tc n-irbc der Klinik zugefühit erstenmal für Verbimste um die deutsche Turnsache preußuchc^'. Nord-Amerikanische lumcrbunb, der mit etwa 600 I l e b e a s i . u .... r ..r .jm Orden verliehen wurden. Nachdem der Regierungsvertreter feine erschienen war, bic Turnvereinigung ber etabt 3ürid> Ansprache beendigt hatte, übernahm, vom braufenden Jubel Kiner $crttclcTin des (ribgcnöhildxn Turnvereins, ber betaifchc unb Turner begrüßt, Tr. Götz die Festleitung. Er bankte der >2tavt lieberlnäbisck-e lumerbunb. Tann kamen bic Mitglieder l Kleine Finanzchronik. Tie Hauptversammlung Franksurr in seiner humordurchwehten Anfprache für die groß" bCT Deutschen Turnerschast im Auslande. Es »varen vertreten: I s Verein? der G e t r e i bc b än bl e v der Hamburger Böch artige Ausrichtung des Festes und verlas folgendes Telegramm l ^^silien, Mexiko, Istrien, die Buckowina, Rußland, England, I ^dnte ben mit Eifer verfochtenen Antrag einiger Mitglieder aui des Kronprinzen, des Festprotektors: ,, Spanien, Rumänien, Luxemburg, Aegypten und Australien. Ihnen > Einführung beS handelsrechtlichen L i e f e r u n g s g e- „Dcn zum 11. Deutichen Turnfest brr xcutidfcn .^unierfchafi ..Hessen s,ch bic Deutsch-Südwestafrikaner an, von denen Vertreter h $ ä f t c 3 in ©etreibe ab. — Zur G o 1 d b e w e g u n g ist w in Frankfurt a. Ni. versammelten Turnern entbiete ich als Xro31 Qug ^wakopmund, DindlMk unb Sl'aribib erschienen waren. Tann I ntc(ben, baß nach London gegenwärtig über 2 Millionen P'b. 6t z" r *" — .......... ' ---uiu umuii'cip Tuta, mooon 500 000 llfb. St. je^t cintrefjen. AktiengefeNschaft mit eine Million Kronen Kapital zur Herstellung von P e t r o 1 e umb r ik e 11 S nach patentierten Verfahren hat sich in Wien gebildet. — Tie Gstreidefrachtrate von New-Pori nach Hamburg wurde tun 5 auf 25 Pfg. erhöht. Tarauf ist dir Festigkeit in Paketfahrtaktien zuriickzuführen. — Die Siablvcroib- nelenoerfannnliing der Stadl WorniS beschloß bie neue Anleihe von IV, Million Mk. ber DiSkontogefettfcha't und Genoffen zu übertragen. Die Gruppe verkauft ben noch nicht untergebrachten Re''t Harpener Bergwerk. . . —•* Laarahiitte . .. . . . SG * Lombardeu E. B. ... Nordd. Lloyd Türkenlose .....14M* eh. Frankfurt, 19. Juli. | twnn Musterriegen. Ang» Ein klarer, nickst zu heißer Lommcrtag leuchtete aus die größten Teil auch antraten. , Stabt nieder, als srüh um fünfe etwa 2500 Turner jick» zur ersten Auf dem Festvlatze t)errschte den ganzen Nachmittag unb am Aktien turnerischen Arbeit auf den Festplatz begaben. Tas erste Wett- Abend lebhaft« Treiben. Weit über 100000 Mcnsckien roaren Bochum Guss . . . turnen begann nämlich schon um 6 111 r, es war ein anwesend unb fein Mißwn trübte bic frohe Feststimmung, bic auch Buderus E. XV . . Fünfkampf in volkstümlichen Hebungen. I durch K»nzert unb Vorführungen turnerischer Art sehr gehoben Tendenz: fest. 6# bcihinb au» Sikittodiir-imun, eteinftoBen. Dreifptung, nenbe. Berliner Mbr«. 20. Juli. Aulnwkum. Schleudcrda 11 weitwerfeii unb »dmcllauicn über 100 Meter. In I Tas Festspiel. Canada E. B. . allen Hebungen mürben deinerkens.verie L>öchstleistungcn erzielt Arn Abenb gelangte im . das Vater.Jahn Fest-1 Darmstadter Bank uno es »st zu erwarten, baß d.-e Mittelrheinkveis, in dem das I spiel von Tr. t'cnjen zur erstmalig en Ausführung und fand bei Deutsche Bank . . . .210.00 volkstümliche Turnen am meisten zu xxiufc ist, dadei gut ab» t>cn Zuhörern, bie größtenicilS aus Turnern bestanden, begriiterte I Dortmunder-Union C. . . —- geschnitten hat. Aufnahn,e. Dabei hatte man auch Gelegenbeu, verrn B a u e r, I Dresdner Bank . . . 136.70 s)h>d) war dieser eiste turnenube Wcttka.iipf nicht zu Ende, den Tarftelk*r des Tumvatero, in der >' fängnisszene mit .v>etrn I Tendenz: fe-t da begann sck»on ui den ver-ckued.-nm Stadtteilen Frankfurts die Scknvarz als Gesangenenwärter bedir ringen zu sehen und die . IZrnirili;n |inb”'e» # Aufstellung ber einzelnen Viele Millionen lbKc.. m.b "»önteUWW 6<*m. einttn «ft einen Raba , Zurnroern. ixr reibt anmui , _lbl J*® ? uSsS» Tic Aufstellung ging daul iXi um sic gen Vorbereitung flott gejührt wurde. 4.en e. olg des Abeitas, der den Autor an brL. g x r b D11 n°f c i ?e, baber auch die ircuen Anhänger und der pon tzstttriL so daß sich ber Zug puukttich um JL2 Uhr vom I Attfchlüuen, irhedcrholt auf die Buhne neu* ficherte aber bic vor.1 wachsende Erfolg. Zum Jugend-Fest 4432 ausgeführt von der ganzen offeriere Eintritt 75 Pfg. Anfang S I hr. in schwarz und braun zu bedeutend, herabgesetzten Freisen Zur Von der Reise zurück Dr. Ploch 4423 üßetlei 8 A I sparsame Hausfrauen] Imlt der Schutzmarke: g Eichhörnchen,! B20/, | Zum Jugend-Fest Knaben- Kinder B11 ! A.Salomon&Cie ntsprechender Aufschrift versehen, frist 3 Wochen. Braubach. Bu/t Tel. 119. 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"< wenn rechtzeitig A IZkosten vermieden n»W die maßgebenden gerei mitWirlii x dies schon mehr der- it Freuden begrübt rott: ;in Familienvalt: Bezeichnung der Grundstücke. Grundbuch für Alten-Buseck. Band XII, Blatt 918. Flur XI, Nr. 1055/10, Bauplatz am Troherbrunnen, 628 qm, 314 Mark. F Zum Einweichen^ und Auskochen der Wäsche V e r. w e n d e n mühle bet Alten-Buseck im Grundbuch eingetragen war, soll Samstag, den 12. September 1908, nachmittags 4 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht auf dem Dienstzimmer des Großherzoglichen Ortsgerichts Alten-Buseck versteigert werden. Die Bersteigerrlng erfolgt im Wege dec Zwangsvollstreckung. Der Bersteigerungsoermerk ist am 13. Juni 1908 in das Grundbuch eingetragen worden. Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung des 23er» stcigerungsoermerks aus dem Grundbnche nicht ersichtlich waren, sind sie ' spätestens im Bersteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehendes Recht haben, werden aufgcfordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. Einmach-Zucker 10 Pfund Mk. 2.30 Ludwig Steinhäuser Klavier- Stimmen Reparieren Polieren In tadelloser Ausführung durch (I>7i Willi. Rudolph Großh. Hess. Hoflieferant Planohandlg. u. Reparaturwerkstätte, Seltersweg 91. Bekanntmachung. Wir bringen zur öffentlichen Kenntnis, daß m 1908 Impftermine für die Stadt Gießen nur noch am Mtttwoch den 15., Keliamitmachung. Betr.: Die Abhaltung des Jugendfestes. Donnerstag, den 2 3. Juli l. Js., nachmittags von 2 Uhr ab, wird das diesjährige Jugcndfest im Philosophenwalde abgehalten werden. Zwecks Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit bestimmen wir hiermit, daß am genannten Tage von iy2 Uhr nachmittags ab der Fuhrwerksverkehr nach dem Philosophenwald nur den Mittelweg entlang und von da zurück nach der Stadt nur durch die Eichgärten, von 6 Uhr nachmittags ab aber inumgekehrterRichtung bewerkstelligt werde. Das Publikum wird gebeten, sich nicht in den Zug hineinzudrängen, auch nicht die Spielplätze im Philosophcnwalde zu betreten oder in die Spiele einzugreifen und insbesondere beim Passieren des Zuges durch die FZtplatzeingängc diese sreizulassen. .Gießen, den 13. Juli 1908. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Froelich. 0.15—1.25 Mk. 0.25—0.75 Mk. 0.25-1.00 Mk. 0.35-0.75 Mk. Schuhhaus Adolf BaerMi,iK irössle Giessener Dampfschön- Mmi ii. cta. Waschanstalt L. Z. droon Fabrik n. Laden Marburger Sir. 42a. Pili-Jon befinden sich Mäusburg 1, 1 lllulull Kaiserallee 5^eltersweg89 Eilsachen 1—2 Tage. — Tel. 266. [3430] MMemn täglich frisch cintreffend, empfiehlt zum billigsten Tagespreis. J« HankeS, Tel. 612. I4223] Neuen Baue 7. i NE j NW N Neues Sauerkraut Neue Salz-Gurken Neues Grünkorn eingetroffen 4379 I. BI. Schulhof. Pakete ä Ko. 20 Pfg. Fabrikant: Fritz Müller jun. Göppingen (Wurü.) j Zwangsversteigerung. Das nachstehend bezeichnete Grundstück, das zur Zeit Eintragung des Versteigerungsoermerks auf den Namen Weißbindermeisters Wilh. Becker XV. zu Mittelst- nur.Fritz Miiller’s Teig-Seife, Hgp'Telegramml*'^^ Verkaufe morgen, Dienstag auf dem Brand einen Waggon frischer neuer Kartoffeln, 10 Pfund 50 Pfg., Centner 4.50 Mk. mit Sack. 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Diplom-, die Handelslehrer- und die Versicherungsveratandigen-Prüfungen werden unentgeltlich beim Portier verabfolgt und von der Qnästur zugesandt. B8«./t Der Verwaltungsausschuss: Dr. Adickes, Oberbürgermeister. Furunkel, Hautgcschwüre, Hautjucken, juckende Haut- auSschlägc, Gesichlsvickcl, Mitesser, Blüten, Wimmerln, Sommersprossen rc., wer daran leidet, gebrauche Zuckcr's Patcnt-Mc- diziual-Seife, D. R. P-, ärztlich empfohlen und tausends, bewährt, Preis 50 Pfg. «kleine Packung, 15%i(|) und A!k. l,5o (große Packung, 35 % ig, von stärkster Wirlung). Wundertitire Erfolge, zumal bei gleichzeitiger Anwendung von ,$U(f 955 • (Srfimc, dem herrlichsten und einzigartigsten aller Hautcrömes, Preis Ml. 2,—, Probctubc 75 Pfg-, sowie der nach dem gleichen Patent hergeslellten, wunderbar mild wirkendenZuck^5-Tcifc, Preis 50 Psg. (kleine Gcbraüchsvackungs und Mk. 1,50 (große Geschenkpackung), werden zahlreich berichtet. Jeder, der bisher vergeblich hasste, mache einen Versuch. 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