Nr. 142 ent- 3. Die „Siebener FamNienblStter" werden dem »Anzeiger^ viermal wöchentlich betgelegt, das „Krcisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „LandwirtschaftliSsen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal. wolle 1. Heren, und den im Großherzogtum Hessen gewerbsmäßig Lieh- handel treibenden Personen eine Buchführung über Ab- und Zugang, über Wohin? und Woher'? ihrer Viehbestände aufzuerlegen." Abg. Köhler erklärt, er wolle der Regierung den Rücken stärken gegen den Ansturm des Viehhändlertums, und bittet um Annahme des Antrages. Abg. Korell: Im Interesse der Viehzucht sei es nötig, daß alles geschehe, um die Viehseuchen lernzuhalten. Angesichts der Gefahr der Verschleppung der Seuchen über die Grenzen bitte er die Regierung, Hand in Hand mit der preußischen Regierung zu gehen. Abg. Brauer spricht sich in demselben Sinne aus. Minister b. I. Dr. Brau n: Rach einer Zeitungsnotiz sei die gleiche Angelegenheit vor wenigen Tagen im bayerischen Landtag verhandelt worden. Dort habe der Minister des Innern, v. Brettreich, erklärt, die Regierung habe der Angelegenheit große Aufmerksamkeit geschenkt und Schutzmaßregeln sofort ergriffen; auch werde man entsprechende Schritte in Berlin tun. Wenn diese Mitteilung richtig ist, dann wird sich die Großh. Negierung gern anschließen. (Beifall.) Abg. Köhler: In Baden und Württemberg seien die Viehhändler zu einer genauen Buchführung verpflichtet, aus der ersichtlich sei, woher jedes Stück Vieh komme, und wohin es gehe. Eine derartige Bestimung solle man auch in Hessen treffen. Minister d. I. Dr. Braun: Ob eine derartige Einrichtung in Württemberg und Baden besteht, weiß ich nicht, kann im Augenblick auch nicht beurteilen, ob sie rechtlich möglich ist. Ich werde die Frage sorgfältig prüfen, doch erscheint es mir zweifelhaft, dag jene Eintragungen für die Verhütung von Seuchen von beionberem Wert sind. Abgg. Leun und Breidenbach befürworten den Antrag Köhler.' Der Antrag wird dem Ausschuß überwiesen. Redaktion, Expedition und Dnlckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: Redaktion:^Eii^.Tel.-2ldr.:AnzeigerGießen. Genossenschastsbrauereien wurde schließlich folgende Resolution angenommen: „Der 3 5. Deutsche Gastwirtstag empfiehlt allen Ga st Wirtsvereinen, dort, wo es angängig ist, und wo sich die Rentabilität nach gehöriger Information voraus sehen läßt, Vereins- oder Genossenschaftsbrauereien zu grün- d e n." Hierauf hielt der Generalsekretär Brückner «Berlin) einen" Vortrag über die Reichsbank und die G e l d t c u e r u u g. Er wies auf die finanzielle Krise der letzten Monate hin und begrüßte die Herabsetzung des Bankdiskonts — Darauf wurden die Verhältnisse des Gastwirtsverbandes mit dem Allgemeinen Deutschen Versicherungsverein zu Stuttgart besprochen. -- Ter Abschluß eines Begünstigungsvertrages für die Verbandsmitglieder mit der Stuttgarter Mit- und Rückversicherungs-Aktien-Gesell- schaft bezüglich Einbruchs-Diebstahl, Wasserleitungs-, Glas- und Sturmschäden wird nach kurzer Empfehlung genehmigt. — Weiler beschäftigte man sich mit dem Verbandskolstcnsäurewerk Sondra. — Ein Antrag des Hamburger Vereins forderte die Einführung von Kontrollmarken beim Sondrawerk, die Einrichtung einer Flaschen - kontrolle mindestens an denjenigen Orten, wo Umfüllstationen und Zentrallager sind, ferner wurde noch ein Einheitspreis für sämtliche Vereine gefordert. Die Anträge wurden darauf ange- n o m m e n. sicheres Referat darüber: Der Antrag lautete: „Tie verehrliche Zweite Kammer beschließen, Großherzogliche Regierung zu ersuchen: Die veterinärpolizeiliche Aufsicht auf den Viehmärkten des Landes so streng als nur möglich zu gestalten; besonders aber auch das Viehhändlertum so genau, so streng und so gewissenhaft, als nur irgend möglich, sowohl in allgemein-polizeilicher wie besonders auch in veterinär-polizeilicher Hinsicht zu kontrol- Ans Stadt und Land. Gießen, 19. Juni 1908. Aus der Sitzung der Stadtverordneten. Für $rage der TierseuchenadMhr. In der jüngsten Sitzung der Zweiten Kammer kam betanntlich auch der dringliche Antrag Köhler, betr. Abwehrmaßregeln gegen Tierseuchen, zur Beratung. Da bei dem überreichlich bargebotenen Bera-- tungsstoff diese Sache in unferm Kammerbericht nur kurz behandelt -werden konnte, geben wir hier noch ein ausführ- 35. Deutscher tzLastwirtstag. S. u. H. Görlitz, 17. Juni. Im Europäischen Hof trat heute unter außerordentlich zahlreicher Beteiligung die erste Hauptversammlung des diesjährigen Deutschen Gastwirtstages zusammen. Ter vorliegende Geichasts- bericht weist darauf hin, daß der Verband nun in eine rechtsfähige Korporation verwandelt ist. Ter Bericht erwähnt weiterhin den Beitritt zum Bund Deutscher Verkehrsvereine und weist auf die Tätigkeit des Ausschusses in den verschiedenen aktuellen Fragen hin, die das Gastwirtsgewerbe betreffen. Tie Abstinentenbewegung hat, wie der Bericht bemerkt, sonderliche Leistungen nicht hervorgebracht. Tie bekannten. Reformgasthäuser mußten wegen Unrentabilität zum Teil geschlossen werden. Bedauerlich sei die Rechtsunsicherheit auf dem Gebiete des Spiel automa- tenwesens. 38 neue Vereine mit einer Mitgliederzahl von rund 1000 sind dem Verbände neu beigetreten. Ter Bericht schließt mit den Worten: „Mit Befriedigung kann aus die getane Arbeit und die erzielten Erfolge zurückgeblickt werden. Möchten die schweren Gewitterwolken, die am steuerpolitischen Horizont sich aufzutürmen beginnen, jeden Kollegen den Ernst der gegenwärtigen Lage erkennen lassen und sie zuiammeilscharen, um vereint und machtvoll den wirtschaftlichen Bedruckungen Widerstand zu leisten, getreu dem Grundsätze: --Einigkeit macht ft an . Präsident Ringel- Berlin eröffnet den 35. Deutichen Gast- wirtstag und dankt für die Willkommensworte. An den Kaiser wird ein Telegramm abgesandt. Der Gastwirtstag des Jahres 1909 wird in Stettin stattfinden. Dann wurde die Frage behandelt: Empfiehlt sich die Gründung vonGenossenschafts- Brauereien? Pach längerer Absprache, überjen^ Wert von politische Tagesschau. Zum Schutze der Schwarze». Der französische Deputierte Lucien Hubert, der auch im Aus- kande, besonders in Berlin und London, durch seine Theorien über die Eingeborenenpolitik bekannt ist, hat den für koloniale Fragen in Betracht konnnenden Persönlichkeiten der interessierten Mächte einen Plan zur Zus am m ende ruiung eine? europäischen Kongresses zum Schutze der Schwarzen unterbreitet. Hubert erklärt, der warme Empfang, den er in Berlin und London gefunden habe, sei ein Beweis, daß seine Anregung weder deplaziert noch verfrüht sei. An? dein afrikanischen Boden seien alle europäischen Mächte solidarisch und müßten notwendigerweise zusammen arbeiten. Hubert entwirft schließlich das Programm des vorgeschlagenen Kongresses, der ein Naturvölker, recht proklamieren würde. Kolonialminister Millies-Lacroix beglückwünschte Hubert zu seinem humanitären Werke und versprach Unterstützung der Regierung. Die Präsidentschastseandidatur Tafts. Der republikanische Konvent hat Taft zum Präsident- schaftskandidaten nominiert. Das Resolutionskomitee des republikanischen Konvents unterbreitete dem Parteitag bas Parteiprogramm, bas eine lange Reihe wichtiger Fragen behanbelt. Bezüglich der Tariffrage sübrt es aus, bie republikanische Partei erkläre sich unzweideutig idzafür, daß die Tarifrevision in einer Spezialsession des Kongresses sofort nach dem Amtsantritt des neuen Präsidenten verhandelt werde. Das Parteiprogramm erklärt weiter, das Prinzip des Schutzzolles werbe am besten gewahrt burch bte Auferlegung solcher Zölle, bie bie Differenz zwischen ben Produktionskosten bes Inlandes und des Auslandes ausgleichen und ferner der amerikanischen Industrie einen angemessenen Verdienst sichern. Weiter wird in dem Programm ein Minimal- und Maximal-Tarif befürwortet; dieser soll gegen die Länder angewendet werden, bie amerikanische Waren unterschieblich behandeln. Der Minimaltarif soll dagegen nicht nur den amerikanischen Fabrikanten, Farmern usw. einen Schutz gegen den Wettbewerb des Auslandes sichern, sondern auch die hohe Lebenshaltung der amerikanischen Arbeiter, die den unmittelbaren Nutzen des Schutzsystems genießen, erhalten. Das Programm beftirwortet ferner den zollfreien Austausch zwischen den Vereinigten Staaten und den Philippinen mit Einschränkungen nur bezüglich des Tabaks und des Zuckers. Zum Schutze dieser heimischen Interessen befürwortet das Parteiprogramm die Abänderung des Sherman-Antitrustgesetz es zwecks Erweiterung der Kontrolle seitens der Regierung über die Korporationen. Das Parteiprogramm betont die Riesenfortschritte des Landes unter dem republikanischen Regime. Das Nationalvermögen übertreffe das Englands und aller seiner Kolonien und sei größer als das Deutschlands und Frankreichs zusammengenommen. "Nach einer, die ganze Nacht währenden Sitzung gewannen die Anhänger Tafts in dem zur Beratung der Resolutionen eingesetzten Ausschuß des republikanischen Nationalkonvents den Sieg, indem alle Punkte der Platform, die von Taft und Roosevelt befürwortet waren, zur Annahme gelangten. Insbesondere wurde auch der Punkt in der Platform genehmigt,' der ein Gesetz empfiehlt, wonach die Arbeiterorganisationen bei Streitigkeiten zwischen den Arbeitgebern und den Arbeitnehmern nur bundesgerichtlichen Verordnungen unterworfen sind, die nach ordnungsmäßiger Vernehmung beider Parteien beschlossen wurden. Ausnahmen sollen nur die Fälle bilden, wo ein nicht wieder gut zu machender Schaden aus einem Verzüge entstehen könnte. Nachdem der republikanische Konvent die Platform angenommen hatte, begann die Aufstellung der Kandidaten seitens der Staaten in alphabetischer Reihenfolge. Illinois nannte Cannon. Indiana Fairbants, Newyvrk Hughes, der nur mit schwachen Beifallsbezeugungen ausgenommen wurde. Die Galerien, ungeduldig, Taft genannt zu hören, unterbrachen die Sprecher. Als Ohio endlich Taft nominierte, erfolgte eine Szene größter Begeisterung und 25 Minuten dauerte das Flaggenschwenken, die lauten Zurufe und das Singen von Liedern. ' Die hessische Mahlrechtroorlage betreffend. Ein von Abg. Dr. G l ä s f i n g im Auftrag des Gesetzgebungs- ausschusfes gestellter Antrag, über dessen wesentlichsten Inhalt wir gestern kurz berichteten, lautet: Als Ergebnis der letzten gemeinschaftlichen Beratungen der zuständigen Ausschüsse der beiden Kammern ist jestzustellen, daß der Ausschuß der Ersten Kammer mit Majorität beschlossen hat, sowohl den Initiativantrag auf Abänderung der Artikel 67, 110 der Verfassungsurkunde (21. ijum 1905) fallen zu lassen und seine seitherige ablehnende Stellungnahme zu den. Anträgen Glässing, mitgeteilt in dem Schreiben vom 22. Mai ls. Js. zu modifizieren. Der Ausschuß der Ersten Kammer erklärt sich bereit, den Antrag Glässing zu Art. 67 der Vcrfaffungsurkunde anzunehmeu. Hiernach ist der Zweiten Kammer die seitherige entscheidende Stellung hinsichtlich des Budgets gesichert unb diese Stellungnahme analog den Bestimmungen der Versassungsurkunden Süddeutschlands ausdrücklich ausgesprochen. Im wesentlichen sollen dem seitherigen Brauch entsprechend in Zukunft Rekommunikationeu durch ausdrückliche Vorschriftder Verfassung zulässig sein. Die Erste Kammer soll nur das Recht der Annahme unb Ablehnung des Budgets im Ganzen haben, eine Durchstimmung soll ferner auch in dem Falle stattsinden, wenn die Zweite Kammer das Budget ablehnt. Hier loirb jeboef) an dem Erfordernis der einfachen Majorität festgehalten, was bei der gegenwärtigen und künftigen Anzahl der Mitglieder der Zweiten Kammer von Bedeutung ist. Nachdem diese Vorschläge angenommen sind, hält der Zweite Ausschuß der Zweiten Kammer eme Verständigung auch hinsichtlich des Artikels 75 für möglich, ^iese Verständigung erscheint mit Rücksicht auf bie Wichtigkeit unb große Bedeutung der Wahlrechtsvorlage, auf die dringliche nicht mehr aufschiebbare Forderung des direkten Wahlrechts wünschenswert. Nachdem der Ausschuß der Zweiten Kammer zu Artikel 7o den Vorschlag auf Einführung der Majorität befürwortet hat, handelt es sich nunmehr nur noch um eine Differenz von sieben Stimmen. Soll die Einführung des direkten Wahlrechts an dieser Differenz scheitern? Es steht fest, daß die Negierung den Kammern ein Recht auf Durchstimmung nicht verleihen will und'lach lote vor allein über die Handhabung des Artikels 75 zu entscheiden bean- PlU$a die Vorschrift des! Artikels! 75 feit Bestehen der Verfassungs- urfunbe im wesentlichen eine praktische Bedeutung überhaupt nicht erlangt hat, auch in Zukunft kaum erlangen durfte, und es lediglich die Regierung ist, und nicht die Vertretung des Volkes, welche im Vorliegenden Fall Rechte preisgibt, dürste doch diö Verantwortung für das Scheitern der Wahlrechtsvorlage sehr zu überlegen feilt. Sollen alle Fraktionen des Landtags, welche bei dem bevorstehenden Schluß erst auf dem! Nächsten Landtage eine endgültige Stellung einnehmen können, die vorwiegend theoretische Bedeutung des Artikels, 75 der Verfassung so hoch einschätzen, daß sie deswegen die Verantwortung für das Scheitern des direkten Wahlrechtes und des damit gegebenen Fortschrittes übernehmen können? Nach der bestimmten Erklärung der Großherzoglichen Regierung ist es ausgeschlossen, daß in absehbarer Zeit eine Vorlage cin- gebracht wird, wenn nicht die Zweite Kammer vorher die Basis zu einer Verständigung mit der Ersten Kammer gut geheißen hat. Um zu verhüten, daß der neue Landtag in dieser Frage vor einem „Nichts" steht, ist fdjon jetzt vorbehältlich der befinitioen Stellungnahme des neuen Landtags- eine Aeußerung des Ausschusses Zweiter Kammer erforderlich. Unter der Voraussetzung, daß demnächst eine Verständigung auf vorstehender Grundlage gebilligt wird und das Plenum der Stoeiten Kammer e r n st h a f t n n d mit Ener - gie bie Forderung des direkten Wahlrechts verwirklichen will, beantrage ich: Ter Ausschuß der Zsweiten Kammer wolle sich dahin aussprechen: 1. Hohe Zweite Kammer wolle die Grohherzogliche Regierung ersuchen, eine neue Wahlrechtsvorlage einzubringen, welche auf vorstehender seitens des Ausschusses der Ersten Kammer, angenommenen Verständigung beruht und somit einen erheblichen Fortschritt gegenüber ber gegenwärtigen Wahlrechtsvorlage barstellt. 2. Ta dieser Antrag in dem gegenwärtigen Landtag nicht mehr behandelt werden kann, so erklären die Mitglieder des Ausschusses, daß sie — ihre Wiederwahl vorausgesetzt — im nächsten Landtag einen entsprechenden Antrag bei der Zweiten Kammer stellen werden, damit durch Plenarentscheidungen der Zweiten Kammer bie Möglichkeit des direkten Wahlrechts und seine Einführung bei den Landtagswahlen in Hessen entschieden wird. Für den Fall der Annahme vorstehender Anträge int Ausschüße bitte ich, dem Zweiten Ausschüsse der Ersten Kammer eine entsprechende Mitteilung zugehen zu lassen. 128 Uhr bemühten sich unsere Stadtväter im hohen Rat um bas Wohl ber Stabt unb bewiesen bamit eine Aufopse- rungsfreubigkeit, die beshalb nicht geringer angeschlagen ei, baß es sich nicht jjerabc um Millionenprojekte drehte. ,Man kann auch in Kleinigkeiten groß fein", biefer Ge- )anke war bas Leitmotiv ber Sitzung, bie auch sonst sehr rieb Lid) verlief. Frieblich, aber nicht ruhig. Tie Unterhaltung war zeitweise so lebhaft, baß bie sie Führenben tellenweise ihre eigenen Worte kaum verstehen konnten und beshalb der hohe Magistrat einen anderen Platz bekommen soll, damit auch das „Unterhaus" ihn hören kann. — Das interessanteste der ganzen Sitzung kam gleich! zu Beginn, nämlich eine Illustration der „tunlichsten" Berück- ichtigung hessischer Eisenbahnwünsche durch Preußen. Wie Oberbürgermeister Mecum nämlich mitteille, hat die Eisen- bahndirektion die Errichtung des Gießener Nordbahnhofs aus Betriebsrücksichten abgelehnt. Nack) dem seitherigen Gange ber Verhandlungen mußte man annehmen, baß bie betriebstechnischen Bedenken nur ins Feld geführt mürben, um eine größere Leistung der Stadt für die Haltestelle herauszuschlagen. Bis zu einem gewissen Grade war das ja auch erreicht worden, da die dürft) Geländebesitz in jener Gegend Interessierten unter Beihilfe der Stadt die Kosten der Einrichtung ber Station tragen wollten. Darüber hinaus verlangte der Herr Fiskus noch einen Zuschuß zu den Betriebskosten. Als die Stadt sich nicht breitschlagen ließ, mußten die vorsorglicherweise schon früher, allerdings mehr nebensächlich geäußerten Betriebsrücksichten herhalten, um die Ablehnung zu recht- fertigen. Zwischen ben Zeilen bes Absagebriefes kann man aber lesen, baß ber eigentliche Grund das Rechenexempel ist, nack) dem die vom Nordbahnhof nach Worben fahrenden Reisenden 5 ober 10 Psg. weniger bezahlen müßten, als wenn sie vom Hauptbahnhof aus fahren. Eine wahrhaft grandiose Verkehrspolitif. auf bie bie preußische Eisenbahn- verwaltnng in ber Tat stolz sein kann. Die Stadtverord- netenversammlung beschloß in erfreulicher Einmütigkeit, die Flinte noch nicht ins Korn zu werfen. Vielleicht gibt es auch später einmal eine Verwaltung, bie burch Taten beweist, daß die Eisenbahnen nicht nur eine fiskalische Finanzquelle sind, sondern and) zur Erleichterung des Verkehrs dienen sollen. Tann wird and) das nördliche Gießen und das an der Frage stark interessierte Wieseck zu seinem Recht, kommen. — Im übrigen gab es im bunten Wechsel Ban-! gesuche, Straßenangelegenheiten, Wirtschaftskonzessions- gesuche und andere schöne Tinge zu erledigen. Von ben zahlreichen Interessenten wird die Herabsetzung der Miete für die Elektrizitätszähler mit Befriedigung aufgenommen werden unb nach einer kleinen Ottroidebatte wurden die Bestimmungen über das Oktroi für Branntwein gemäß früher vom Ministerium geäußerten Wünschen geändert. Tie Stiftungen für Arme haben durch ein Vermächtnis des verstorbenen Kanzleirats Temüth eine Vermehrung erfahren, was mit Dank zur Kenntnis genommen wurde. — Wäd)fte Woche wird die Frage ber elektrischen Bahn behandelt werden. * ** Zu Geheimerats Heß Jubiläum. Wie wir bereits mitteitten, beging am 3. Pfingstfeiertage Herr Geheimrat Professor Dr. Heß sein fünfzigjähriges Tienst- jubiläum. Das ihm von dem Rektor im Warnen des Ge- famtfenats der Landesuniversität zugesandte Glückwunschschreiben hat folgenden Wortlaut: „Hochverehrter Herr Geheimerat! Am 9. Juni ds. Js. sind seit Ihrem Eintritt in den Herzoglich Sachsen-Koburg-Gotha'schen Staatsdienst 50 Jahre abgelauien. Und von diesen 50 Dicnstjahren gehören volle 39 unserer Hochschule an. n z _ . . . Wenn Ihre Kollegen an der Alma mater Ludoviciana ^hnen als ihrem verehrten Senior an diesem für Sie so bedeutungsvollen Tage ihre Glückwünsche darbringen, so gedenken sie in Dankbarkeit alles dessen, was Sie in dieser langen Reihe von Jahren für die Hochschule und das Land geleistet haben. Nach elfjähriger praktischer Tätigkeit im Dienste Ihres Geburtslandes, die Ihnen auch schon zu umfangreicher literarncher Arbeit Anlaß gab, sind Sie im besten Mannesalter dem Rufe an unsere Universität gefolgt. Sie haben hier das Erbe eines hervorragenden Gelehrten angetreren. Sie haben mit dem Ihnen anvertrauten Pfunde unermüdlich gewuchert und mit verhältnismäßig geringen Mitteln Großes gewirkt, so daß die forstliche Le'hrstättc Gießens — damals die einzige an Deutschlands Universitäten — auch heute noch neben anderen größeren, die inzwischen entstanden sind, ihren alten guten Ruf bewahrt. Von ben hundert hessischen StaatssorsHeamten haben neunzig als Schüler 311 Ihren Füßen gesessen. Sie alle bewahren Ihnen ein dankbares Andenken unb was sie dem Lande leisten, dankt dieses zum großen Teile dem Wissen unb Können, das Sie Ihren ^chmern vermittelt hahen. Aber noch weit über die Grenzest^ peshefftschen Zweites Blatt 158. Jahrgang Freitag 19. Juni 1908 «rfdjetnt tägiid) mit Ausnahme des Sonntags. T Xl A a a X AA Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scheu ® HM» SLT ST MW HW U O Unwersitäts - Buch- und Steindruckerei. VHvyvIlvl UlljviyVl — — General-Anzeiger für Gberhefsen Ter großen Ausdehnung ber gestrigen Sitzung sprach zwar die Länge der erledigten Taaesordnung, nicht aber die Tragweite der verhandelten Gegenstände. Bis I' 'y V Vormittags 11 Uhr: Po 3 Si: 4 des Ilan del £i 3% Portugiesen 111 Ur 87.00 203 50 ö 3 < Tro / 4 211 30 109.50 4 4 4 4 4 Mr bi b: oP-°/< 4 4 4 4 4 >/,8i 4 b »l Harpener Bergwerk Laurahütte . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . 1 ürkenlose . . . 6 Ar b 8‘/, 3 4 H 4 3*/, 3 Ci 3 3 6 4 ii der Iohanneskirche. Pfarrer B e ch t o t ä t) e i in c r. 4 bi 3*/, ö 3 bi V- 8‘/, «*/,«( 4 §( 4 6| . 157.30 . 123.60 . 230.5U . 56.90 137.50 25 50 149.00 117.50 4yo Uesterr Goldrente. . 4l/6 % Uesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldreute . . 4% Italien. Bente . . . 3 >6 Portugiesen Serie 1 . 82.90 91.85 82.75 90.70 80.70 99 00 99.30 93.35 104,10 63.7u 63 85 95 25 89.35 96.70 148.80 50 60 87.10 66.70 96.70 r l C 3n Vormittags 8 Uhr: 3-6 316°, bu/0 UlexiKaner ihul0 Chinesen . . Aktien: Bochum Guss . . . Buderus E. W. . . Tendenz: fest. berliner Cauada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: fest. 6 4 4 4 4 4 3’/ 3'j, S'/> b b b bi V D7W TeBefomscfoe; Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank lilr und Industrie, Giessen. ■ü Chi b ft 8'/, 4 4 4 4 4 4 F Krnderkirche mt Die Atatlhäiisgemeinde. Pfarrajfislcnt 43 e cf e r. 4>6°/o xuss.BtaatsanJ. 19uo 4/iu;0 Japan, Staatsanleihe 4% Conv.Türken von luuö Türkenlose...... 4 -L Griech. Ilouopol-Aul. . 4-6 äussere Argentinier . Elektnz. Sehuckert . . . Esehweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Paket*. Harpener Bergwerk. . . Laurahütte...... Bordd. Lloyd..... Obeischles. Eisen-Industrie Berliner Hauaelsges. . . Darmstädter Bann . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat. Bank . , Diskontü-Kommandit. . Dresdner Bank . . . . Kredituktien..... Baltimore- uud Ohio- EisenLahn..... Gottnardbahn . . . . . Lombard. Eisenbahn . . Uesterr. btaatsuaini . . . Prince-Henri-Eisenbahn . 117.60 106.00 204 00 187.80 109.10 198.50 2ü2.u0 94.00 98.00 161.70 123.80 230.50 134.00 172.70 137.50 195.60 ? „ »«I /. sa 3‘/, », Reisen. Die SBcnölfernnn des Deutschen Reichs hat sich seit 1871 nahezu verdoppelt. Die Bevolternu^szuiiahmc fonuiit rast ausschtteylich den Großstädten zu nute. So verfallen immer mehr Menschen der intensiven Arbeit, dem intensiven Gemißleben, dem nie ruhenden Vimn uud dem fomnneii Drum uud Dran der Großstadt. Die Sehnsucht, dieiem aufreibenden Getriebe nur kurze 3eit zu entrinnen, ist nur zn erklärlich. Der Reiseverkehr schwillt daher von Jahr zu Jahr an; selbst Personen mit dem bescheidemten Einkommeit machen ihre Sommerreise. Und mit Recht! AVer um mit Ruhe der (Lrholuiin leben zu können, muß man sich vor Antritt der Reise gegen alle Eventualitäten gerichert haben. Dazit gehört inibedingt eine Einbruchdiebstaht-Berficherung. Die Prämie dafür ist int allgemeinen kleiner als für die Fener-Persichernng, bei der Victoria ist sogar bei einer Bersicherilngsdauer von mindestens 6 Jahren die Zahlung der Prämie in Wvchenraten ztllassig. Mait sollte aber auch eine lebenslängliche Eisenbahn- und Dampfschiff - Unglück-Bersicherung nehmen. Die Victoria geivahrt diese Versicherung ans die ganze Lebenszeit gegen eine einzige Jahrespränne, die ui ^odjenrnten von 20 Pfg. an entrichtet werden kann. Bhre Versicherung gilt für alle Eisenbahnen, Straßenbahnen u. s. w. der ganzen Erde iind sür Dampfichiffe und Motorboote aus europäischen Binnengewässern. Der Preis der Versicherung ist verschivindend klein, beiragt er doch ans die ganze Lebenszeit verteilt, nur ivenige Pseninge für die Woche. Wer eine Reiie macht, kann auch noch die weirtgen Alark für diese Versicherungen an legen, zumal beide dauernden Wert haben. Denn es wird im ganzen «Zähre eingebrocheii. und nmn rährt fortwährend auf Schienen, ohne gerade „eine Reise" zu machen. — Cli7s 91.1 3'/,? : • 3'/. 2*/^ 4'/. ° Arrchttche Nachrichten« Evangeiifche (yemeinöe. A in 1. Sonntag nach Drin i tat is, den 21. Juni: Kollekte für die evangelischen Glaubens-- g e n o s j e n i in A u 2 l a n d. Gottesdienst. 3n der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr : Pfarrajsislenr 25 e cf c r. Zugleich Ehrisleiilehre für die Öicufonruinierten nu3 der Diarkusgetneinde. Vormittags 9'/2 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Stadterweiterung und StadtdebauungLpläne. Gießen, 18. Juni. Tie hiesige Ortsgruppe des Bundes Deutscher Bodenreforincr hielt cyti Mittwoch abend im Einhorn eine öffentliche Vcr - l ammlung ab, die trotz der für solche Beranstaltungen äußerst ungünstigen Witterung sehr gut besucht war, auch Oberbürgermeister Mecum und zahlreiche Mitglieder der Stadtver- vrdneten-Bersammlung waren erschienen. Stadtv. Henrich- Darmstadt hielt einen Vortrag über S t a d t e r lv e i t e c u n g und Stadtbebauungspläne, also ein für Gießen besonders aktuelles Thema. Er führte aus, daß die Bevölkerungs- vermehriing der Städte den Städten die dringende Aufgabe auf- erlege, ihnen für Wohnungsgelegenheiten zu sorgen, insbesondere auch im Interesse des Verkehrs Durchbrüche in der inneren Stadt zu schaffen. Derartige Maßnahmen erfordern viel Geld, besonders auch, weil dabei gewöhnlich frühere Unterlassungen mir mit großen Kosten wieder gut gemacht werden können. Die zweite an die Städte heranlrelende Ausgabe ist die Schaffung neuer Wohnquartiere in der äußeren Stadt. Auch hierbei werde vielfach sehr zu Unrecht in kurzsichtiger Weise gespart und hauptsächlich damit die moderne Wohnungsnot geschaffen. Es werben zu wenig Straßen zum Bauen eröffnet und das Gelände wird zuviel bebaut. Durch beides werde die Spekulation groß gezogen, die sich immer aus das zunächst zu eröffnende Bauland wirft. Es macht dabei keinen Unterschied, ob das Gelände schon in einem Bebauungsplan liegt, was der Redner durch feine Erfahrungen in Darmstadt zu beweisen sucht. Danach ist die Ausnutzungs- Möglichkeit bestimmend für den Preis, so daß die Billenquartiere das billigste Bauland haben. Es ist unrichtig, allzu ängstlich zu sein mit der Festlegung der zukünftigen Bebauungsabjichten und auch mit ihrer Geheimhaltung. Zu einem gewissen Grade sei sie berechtigt, aber vielfach sei sie doch bedenklich. Wo es sich um eine feste Idee handelt, sollte man die Pläne herausgeben. Wenn man weiß, was man bezügl. des Bauens in einer bestimmten Stadlgegend will, soll man möglichst auch das Land zum Bauen freigeben, denn dadurch würden die Geländepreise am natürlichsten geregelt. Außerdem ist die Möglichkeit zu schaffen, zur Schaffung geeigneter Bauplätze die zwangSweife Umlegung des Geländes einzuführen, falls fich die Besitzer nicht einigen können. Tie wichtigste Maßnahme ist aber, daß die Städte selbit fich frühzeitig das Gelände für ihre Zwecke, für Plätze usw. sichern. Tie Stadt soll sich nicht an der Spekulation beteiligen, aber durch Erwerbung eines Teils des Geländes auf die Preisgestaltung Einfluß gewinnen. Nötig ist dazu vor allem die Durchführung der erforderlichen gesetzlichen Maßnahmen, um dieser Aufgabe gerecht zu werden, wie Zwangsumlegung, Grundwertsteuer nfw. und es ist zu hoffen, daß der nächste Landtag diese Gesetze beschließt. Schließlich gab der Redner noch die Ansichten einiger Autoritäten auf dem Gebiet des Städtebauwesens bekannt: Stubben-Berlin und Baumeister-Karlsruhe, die etwa aus dem voin Redner entwickelten Standpunkt stehen. Der Geschäftsführer des Vereins für Wohnungsreform von Mangold ist zwar für unbedingte Geheimhaltung der Bebauungspläne, aber sür die Geländeerwerbung durch die Stadt, bezw. für die sog. reformierte private Baugelände-Aufschließung. Zum Schluß verlangt der Redner, daß nicht der Bauunternehmer, sondern die Stadt die Kästen für die Straßen, die Kanalisation usw. trage und auf die einzelnen Grundstücke verteile anstatt umgekehrt zn verfahren, um dann dazu aufzufordern, die wichtige soziale Frage der Bodenreform besser kennen zu lernen und zu unterstützen. Nach dem mit starkem Beifall aufgenommenen Vortrag sprach der Vorsitzende, Stadtv. Dr. Ebel, dem atebner Tank aus. In der Diskussion führte Stadtv. 5b a n b a ch aus, er sei damit einverstanden, daß man bezüglich der Geheimhaltung der Baupläne und der Freigabe der Gelände nicht so ängstlich sein solle. Weiter bemerkte er, man habe hier Bebauungspläne genug, habe aber Mangel an eröffneten Straßen. Mit der vermehrten Frei- gäbe von Straßen werde man mäßigend aus die Geländepreise einwirken. Bezüglich der Einteilung des Baugeländes nach Bau zwecken stimme er dem Redner zu. Tie zu dichte Bebauung fei durch entsprechende Ortsstatutsbestimmungen zu bekämpfen. Bezüglich der Bauplatzkosten habe nmn hier natürlichere Zu stände wie in Tannstadt, da Baugelände für Villen im allgemeinen teurer sei als solches für andere Zwecke. Auch insofern sei es hier besser als in Darmstadt, als das noch nicht in Baupläne einbezogene Gelände hier weniger der Spekulation anheimgefallru Börse, 19 Juni. Anfang sknrse. Börse, 19. Juni, 1.15 Uhr. 91.80 | Elektriz. Lahmeyer . Sandel. P reußi f ch e S ch a tz s ch e i n - E m i s s i o n. Wie gemeldet wird, hat das Preußen-Konsortium beschlofsen, einen Teilbetrag von 100 Mill. Mark preußischer Schatzschetne gegen Ende -des Monats zur Subskription aufzulegen. 6li|i M bo StQl Nc dc _ dc V'sl. 4 L a*;, : ü1/, . 37,® 3 Frank inrter P.eichsanleihe . . do. . . Konsols .... do. .... Hessen..... Uberhesseu . . . katholische Gemeinde. Gottesdienst. Samstag, b c n 20. 3 u n i: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit gilt heil. Beichte. Sonntag, den 21. Juni, 2. Sonntag n a ch P f i n g st e n. Vormittags von 61/.» Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. „ um 7 Uhr: Tie erste heil. Messe. , um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe. Militärgoltesdieust mit Predigt. g um 9'/, Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Christenlehre, daraus Sakramentalische Briiderjchafts-Andacht. Landes hinaus Hot Ihre wissenschaftliche Arbeit durch Ihre anerkannt vortrefflichen Bücher die besten Erfolge gebracht. -^-So dürfen Sie an Ihrem Ehrentage mit voller Befriedigung ans eine segensreiche fünfzigjährige Amtstätigkeit zurückblicken Wir aber, Ihre Kiollegen, vereinigen uns mit Ihnen in dem herzlichen Wunsche, daß es Jlchen noch lange vergönnt sein möge, sicti in körperlicher und geistiger Rüstigkeit an den Früchten Ihres Lebenswerkes zu erfreuen." ** Defsentliche Lesehalle. Im Mai wurden 2327 Bande ausgeliehen. Davon kommen ans: Erzählende Literatur 1135, Zeitschriften 377, Jugendschristen 268, Vers- dichttmgen 66, Literaturgeschichte 15, Länder- und Völkerkunde 93, Kulturgeschichte 18, Geschichte und Biographien 113, Kunstgeschichte 22, Naturwissenschaft und Technoloaie 123, Heer- und Seewesen 23, Haus- und Landwirtscha't 8, Gesundheitslehre 23, Religion und Philosophie 16, StaatSwissenjchast 12, Sprachwissenschaft 4, Fremdsprachliches 11 Bände. Nach auswärts kamen 69 Bände. ** Zur Schlitz-Fehde schreibt man uns aus Schlitz, 18. Juni. Tie in Ihrer heutigen Nummer gebrachte Nachricht zum Schützer Swett aus der Kl. Pr. ist leider nicht wahr, sondern logar in manchen Einzelheiten noch gelinde behandelt. Man weiß wirklich nicht mehr, was man von dem Grafen denken soll, an dem, wie man fich erzählt, sogar die Vorstellungen seiner Töchter wirkungslos bleiben. Die Herren von hier, um die es sich handelt, waren Webermeister Kolb und dessen Schwiegervater H. Kaufmann. Daß der Graf nach den Kunden gerufen habe, behaupten die Herren, wollen jedoch nicht gesehen haben, ob sie die Badegäste wirklich angegrissen haben, dies ist aber doch schließlich egal. Ebenso kann ich Ihnen die Entlassung des S?ernt Jen sch lein geborener Niddaer) nur bestätigen. Ter anonyme Brtes hänge jedoch nicht mit der Jagdsache zusammen, sondern sei schon früheren Datums, was er enthält, weiß bis jetzt niemand. Herrn Jensch fei er nicht vorgelegt worden. Neu, und in der Kl. Pr. nicht mitgeteilt ist, daß man Herrn Jimsch aufgesordert hat, innerhalb 6 Wochen die Stadt zu verlassen, es würde ihm in diesem Falle eine Gnadenpenston bewilligt werden. Laß er dies nicht tun wird, ist selbstverständlich, wie ich erfahre, hat I. schon Schritte zu seiner Rechtfertigung getan und es dürfte dann wohl ein Pro- zeßsall bevvrstehen. Lay sich ber Gemaßregelte großer Sympathie in ber Bürgerschaft erfreut, ist nicht etwa eine Folge der Spannung, die zwischen Graf und Bürgern herrscht, dies möchte ich hier besonders konstatieren. — Auf eine Anfrage des Abg. Osann über die Angelegenheit in Schlitz, hat die Regierung ber Zweiten Kammer mitgeteilt, baß sie wegen der zwischen dem Grafen Görz und der Gemeinde Schlitz schwebenden Verhandlungen zur Zeit nicht in der Lage sei, die Interpellation zu beantworten. Trotz dieser Ablehnung ist die Interpellation auf die Tagesordnung der henngen Sitzung der Zweiten Kammer gefetzt worden. .Da der 'Abg. Tr. David angekündigt hat, daß er auch die Frage des Schlitzer Geldes anfchneiden werde, ist eine interessante Debatte zu erwarten. -f- L ich, 18. Inni. Heute Nachmittag ging ein schweres Gewitter mit Hagel über unsere Stadt nieder. Ein Wirbelwind riß ui ber Ziegelgasse fünf der stärksten Aepfelbäume nieder. 21 n den Bäumen sind viele Reste abgerissen. Der Regen, der nur 10 Minuten anhielt, überschwemmte alle Straßen. + Büdingen, 18. Juni. Die vielumworbene Stelle eines fürstlichen Kammerdirekto rs, die seit dem Tode des Herrn Korell erlegigt war, ist jetzt mit Forstmeister Müller besetzt worden. Herr Müller behält die Leitung des Forstweses bei und erhält einen juristischen Beirat. Zugleich Christenlehre tue die Neukonsirmierten aus bet Lukasgememde. Bormittags 91/., Uhr: Professor D. Schia n. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche »ür die Johannes- gemembe. Pfarrer Ansteld. Abends 8 Uhr im Konfirmandensaale: Versammlung und Bibelbefprechung. ?*/. 3 l'U'i 4 i fei. Sodann stelle er fest, daß die Stadt Gießen jederzeit bestrebt fei, selbst Gelände zu erwerben. Man könne auch darüber ün Zweifel sein, ob man auf längere Zeit hinaus Bebauungspläne schassen solle. Er könne es namentlich da nicht für richtig halten, wo die Stadt selbst genügend Baugelände besitze. Bibliothekar Dr. Hepding ist der Ansicht, daß gerade mit ber Durchführung der Forderungen des Vortragenden sich eine wilde Geländespekulation geltend machen werde. Er seinerseits stehe auf dem Standpunkt der alten Bodenreformer, daß der Grund und Boden der Allgemeinheit gehöre. Stadtv. Tr. Ebel bemerkt, daß die Forderung der Bodenreformer, den Boden in die Hand der Allgemeinheit zu bekommen, auch heute noch bestehe, man suche dies nur jetzt in ber Form einer richtigen Besteuerung zu erreichen. Generalagent Schmidt kann es nicht für richtig finden, daß die Stadt mit Gelände spekuliert. Wenn die Stadt durch Spekulation das Gelände verteuere, so fei das sozialpolitifch gerade so schädlich, als wenn dies die Privatspekulation tue. Die Trennung des Baugeländes in verschiedene Bauzonen, Villen-, Jndu- striegelände usw., sei nötig und es sei nur bedauerlich, daß es in Gießen noch nicht geschehen sei. Das eigentliche wilde Spekulationsgelände sei das Rohbauland, von dejfen Verwendung man noch nichts bestimmtes wisse. Auch die moralische Seite sei dabei zu beachten, daß nicht allein der etwas von der Spekulation habe, der etwas von den geheimen Planen ersahren habe. Deshalb sei er für möglichste Bekanntgabe der Bebauungspläne. Stadtv. Krumm ist ber Ansi.t, baß man auch für Gießen zn 9ö Proz. den Ausführungen des Referenten zustimmen könne. Durch die Geheimhaltung der Pläne würden so hohe Liebhaberpreise bezahlt, daß das Bauen kleiner Wohnhäuser fast unmöglich sei. Daß die Stabt hier bic Gelänbespekulation in bestimmte Bahnen lenke ans finanziellen Gründen, könne fein Mensch behaupten. _ Der Forderung, einen großzügigen Bebauungsplan zu schaffen, stimme er durchaus zu. Bedauerlich sei, daß der Staat die Revision der Allgemeinen Bauordniing so lange hinauszöge. Ten Verkauf von städtischem Gelände sehe er durchaus nicht gern, viel lieber würde er sehen, wenn die Stadt das Gelände in Form des Erbbaurechts hergebe, das werde auch zur Gesundung des Baugewerbes beitragen. Besser als die sog. Geheimhaltung der Pläne sei bic_ vollste Oesfentlichkeit, man lege sich damit aus jcöc Einzelheit fest, aber einen großzügigen Bebauungsplan mühe man schaffen. Oberbürgermeister Mecum verwahrt sich dagegeil, daß irgend jemand etwas von geheim zu haltenden Plänen erfahre. Auch er danke dem Redner für seine Ausführungen, wenn er auch nicht mit allem einverstanden sei. Nicht zutreffend fei es, wenigstens in Gießen, daß mit der Aufnahme eines Gebietes in den Bebauungsplan Nicht der Speuklation der Weg gebahnt werde. Auch für Gießen bestehe ein weitsichtiger Bebauungsplan, was von Bebauungsplänen veröffentlicht werde, passe fich in diesen Plan ein. Daß ber ganze Plan Nicht veröffentlicht wirb, hänge mit ben besonderen hiesigen Verhältnissen zufainmen. Durch die Nichtveröffentlichung des Bebauungsplanes fei es möglich gewesen, eine Masse Gelände, namentlich auch Straßengelände, billig zu erwerben. Deshalb sei es bedauerlich, daß man die Mittel des Stadterweiterungsfonds so beschnitten habe. Der Stadterweitc- fonds habe bis letzt Millionen erfordert, der Buchwert des erworbenen Geländes sei etwa ebeiisoviel, aber man habe bis jetzt etwa 1 Million verdient. Daß nicht mehr Straßen ausgebaut würden, liege zum großen Teil daran, daß die Bebauungspläne vom Ministerium zu spät genehmigt würden. Der Bebauungsplan für die Schwarzlach sei jetzt noch nicht genehmigt, und cv werde jetzt einfach mit dem Ausbau mehrerer Straßen begonnen werden, ohne die Genehmigung abzuwarten. Baurat Stubben gehe bei seinen Vorschlägen von preußischen Verhält- mssen aus, bei uns seien die Verhältnisse infolge der anderen gesetzlichen Bestimmungen ganz anders. Durch die Geheimhaltung der Bebauungspläne könne sich die Stadt den Wertzuwachs in höherem Maß sichern, wie dies durch den Wertzuwachs der Fall sei. Mit seinem Antrag, dem Erbbaurecht hier in größerem Maß Eingang zu verschaffen, habe er bei den Stadtverordneten kein Glück gehabt, in einzelnen Fällen sei feine Anwendung durchgeführt. Es sei nur da vorteilhaft anwendbar, wo die Stadt größere znsamincnhängende Komplexe besitze. Der Ausschluß von Gewerbebetrieben in bestimmten Gegenden durch OrtSftatut fei nach dem Gesetz nur möglich, soweit |ic unter § 16 der Gewerbeordnung fielen. Hiervon habe die Stadt nach Möglichkeit Gebrauch gern ad) Lj Schon 1901 hatten die Städtebürgermeister die Einführung einer lex A dick es für Hessen beantragt, aber bedauerlicherweise habe die Ri'gierung bis jetzt noch nichts in der Sache getan. Rechtsanwalt Raab vermißt bei den Bestrebungen der Boden- resormer die Rücksichtnahme auf den ererbten Grundbesitz. Er sei der Ansicht, daß die Frage des Gießener Bebauungsplans erst dann entschieden werden könne, wenn über die zukünftige Gestaltung der Einführung der oberhessischen Bahn Klarheit gc- chaffen sei. Die Bodenpolitik der Stadt Gießen erscheine ihm nicht ganz cinwandftei. Das Verlangen nach der Schaffung von baureifem Gelände fei berechtigt, aber es genüge nicht, um die Verhältnisse zu bessern. Aus der weiteren Diskussion ist die Aeußerung des Ober- bürgerineisters Mecum bemerkenswert, daß bei der seinerzeitigen Ausarbeitung des Bebauungsplanes für den Nahrungsberg keinerlei Rücksicht auf die Interessen eines einzelnen Grundbesitzers genommen worden sei. Die Namen der betr. Besitzer seien zum weitaus größten Teil weder ihm noch Stadtbaumeifter Braubach bekannt gewesen. Nach einem Schlußwort des Vortragenden schloß etwas nach 12 Uhr die sehr anregend verlaufene Versammlung. 2) Preis der Stadt Frankfurt: Willy Poege auf Mercedes (Nr.44>- 3) Preis der Stadt Lübeck: A. Paul, Geller aut Adler (Nr. 87;; 4) Preis der Stadt Köln: L. Ziinnieriii, v. Lengerke auf Benz (Nr. 135); 5) Preis des Frankfurter Autoinobilklubs E. Löhr auf Adler (Nr. 86); 6) der Stadt Kiel: E. Ladenburg auf Benz (2ir.26>- 7) Preis der Stadt Hamburg: A. Hooch auf Hooch (Nr. 136) • 8) Preis der Stadt Hannover: Tr. Stoeß auf Hoch (Nr. 139); 9) Preis der Stadt Bremen: Jochems auf Aiereedes (Nr. 42 ; 10) Stellinpreis der Vereinigten Benzinfabriken Llltona: B.Flinsch auf Mercedes (Nr. 41). Für die Schnelligkeitsprüfung m der Ebene: 1) Preis der Prinzessin Heinrich : F. Erle auf Benz (Nr.63); 2) Preis des Großherzogs von Niecklcnburg-Strelitz: Willy Poege auf Niereedes ('Dir. 44 ; 3) Preis des Verkehrsvereins der Stadt Kiel: A. Paul, Geller auf Adler (Nr. 87). Für die Schnelligkeits- Prüfung im Bergfahren: 1) Preis des Großherzogs Ernft Ludivig von Hessen: F.> Erle auf Benz (Nr. 268); 2> Preis der Erbvrinzessin von Sachsen-Meiningen: W. Poege am Mercedes (Nr. 44); 3) Preis der Stadt Trier: A. Paul Geller auf Adler (Nr. 87). Spezialvreije: Preis für den beslbewerleten Wagen deutschen Fabrikats und falls dieser der Sieger ist, für den zweii- beften deutschen Wagen, gegeben von der Großherzogin Aiutter von Mecklenburg-Schwerin: W. Poege auf Mercedes; Preis des Kölner Auiomobiltlubs für den Wagen, der in einer Herkomer- Konkurrenz feinen Preis erhalten hat und ferner m der Prinz Heinrich-Fahrt, weder der ersten noch in einer der Echnelligkeits- puihmgen, einen Preis erhalten hat: L. Zimmer:, v. Lengerke auf Benz (Nr. 135). Preis für den Klub, für den der Besitzer des siegenden Wagens fahrt, gegeben vom Großherzog von Ntecklen- burg-Schwenn: Rheinischer r'lutomobiEKlud. v. «k.135 a6 — Zollfrei! — Muster au jedermann! — alt Seidenfabrikt. lienneberff, Zürich. L d°. L'," d°. % be Die Prinz yeinrich-zahrl. ix. Frankfurt a. M., 18. Juni. Bei dem Ber g r e n n c n z u Bachara ch hat Erle auf Benzwagen nicht 4*/2 Minuten, sondern 57; Minuten zur Zurücklegung der Rennstrecke gebraucht. Danach wird Pöge auf Mercedeswagen absolut b e ft er. Frankfurt a. M., 18. Juni. Heute Mittag gab der Frankfurter Automobilklub in seinem Heim aus Anlaß der Prinz Heinrich-Fahrt em Frühstück, zu dem 43 Herren geladen waren. Es erschienen der G r o ß h e r z o g von Hessen, Prinz Heinrich von Preußen, Prinz und Prinzessin Friedrich Karl von Hessen, ferner u. a. Landrat Tr. Ritter von Marx, Oberbürgermeister Dr. Adlckes. Tie Begrüßungsansprache hielt Eduard Engter, der Vor- ttzende des Frankfurter Automobilklubs. — Ein tragikomischer Vorfall gab Anlaß zu viel schadenfroher Heiterkeit. Ein G e- ^ch t S v o l l z i e h e r hat hier auf Antrag eines Leipziger Schneiders em Rennauto gepfändet. — Am Abend veranstaltete der Kaiserliche Automobilklub m den Räumen des „Franlsiirter Hoss" das Schluß di ner, das mit der P reis- v e rt e il ung verbunden war. Anwesend touren u. a.: Prinz Heinrich und Oberbürgermeister Tr. Adickes. Nach dem Liner hielt Prinz Heinrich eine Ansprache, m der er seiner großen Freude über den Verlaus der Tourenfahrt Ausdruck gab. Er dankte den Bundesfürsten von Hessen, Nlecklenburg - Schwerin iind Lippe sowie den Hansastädten für die Unterstützung, die sie der Fahrt hätten zu teil werden lassen, ferner den Bürgermeistern der Städte, die Preise geflutet hätten ?c. Ter Redner gedachte erner der vorzüglichen Haltung des Ptiblikums, schließlich des Kaisers, des Förderers des Llutosporls, und forderte die Anwesenden au*, in ein dreimaliges Hurra aus den Kaiser einzustimmen. Der Präsident des Kaijerl. ^lutomobilkliibs, Herzog von R a t i b o r, antwortete. Er erwähnte, daß das Jahr 1908 beinahe ohne jede größere aiitomobilistijche Veranstaltung vorübergegangen märe und daß es ein „erlösendes Wort für den Automobilsport" gewesen ei, als Prinz Heinrich eine Toureusahrt unter besonderen Bedingungen proponierte. Die Dankbarkeit gegen ihn, die Stütze amb Den Hort des deutschen AutomobilismuS, faßte die Versammlung tu em Hoch auf den Protetlor der Tourenfahrt zilsammen. — — Hierauf verlas der Herzog von Ratibor die Siege r. Es erhielt : 1) P rlnz H e r n r t ch - W a n d e r p r e i s und Den Preis des Kaiserl. Automobilklubs Fritz Erle auf Benzwagen (Startnr.68); Kursblatt des Gießener Anzeigers ä* Bank für handel und Industrie vom 18. 3um ^908. Niederlassung Sieben. 5 G. 100 t. do. do. Preußische ConsolS do. do. Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 Vorarlberg . . S. Lire 4 i. G. v. 1891 do. do. ü. 1886,97,1902 90.70 95.10 ,01.80 M. lltnssische Südost 97 steuerst, gar. 97 stcuersr. gar. . do. do. Anatolische i. G. 2040 r 4% Bosnien u. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 Kr. 99.20 Lire 104.20 65 20 ö. II. 99.30 Rheinprovinz AuSg. 20 u. 21 unt. b. 1902 29 70.80 M. 3 Rente 1881/88, 92, 93 M. 89.60 v. 1902 steucrsr. do. .V Gold-Anl. v. 1894 stcuersr. v. 1896 steuersr. oo. Erlangen v. 1900 unt. b. 1911 98. 4 Freiburg conv. ums. v. 1903 Lstr. v. 1901 Ser. 1 iundb. ad 1906 M. II. mn. G.-Anl. v. 1887 P-!. 90. 37= abgest. do. 1890 v. Lstr. 92. do. Fr. 97.60 Lstr. 3 90. 37, do. 1899-1901 . 1902 unt, b. 1913 tündb. ab 1908 1903 v. v. 1879 47, Offenbach tündb. ab 1906 1900 1891/92 (abgest) ab 1908 v. 1891 90.50 400 Oest. Süd (Bomb.) stf. do. v. 1901 tündb. Fr. v. 1883 abgest. do. E. v. 71 i. G. 1888 1897 100.00 4900 99.40 91.10 auiori. ab 1907 aiuori. ab 1910 do. do. 37, 37, 37, Warsch.-Wlen. stsr. gar. 2020/4040 Wladtlawk. .85 stsr. gar. 4U8/2040 do. do. do. do. do. tündb. ad 1901 . tündb. ab 1902 . tündb. ab 1908 . unk. b. 1910 . . ab ab ab 500 1000 4 5 4 4 4 4 ö 5 3 v, v. öfl.G Kr. 3 3 37, 37, 4 4 1 37, 37, 37, 37, 37, 3 v. 1889 1. Rg. v. 1889 11. Rg G. G. G. G. G. 90.20 90.20 90.20 90.20 89.50 90.— 97.80 97.20 89.80 4 4 4 4 4 4 4 5 4 Lstr. M. Lstr. M. 104.80 101.20 96 60 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 4 37, 3 1904 1904 1906 400 400 400 500 200 Fr. M. 5 5 5 47, 47. t. G. v. 1903 i. G. v. 1891 v. 1894 . . v. 1898 . . 500 500 M. ö.fl. 97.- 82.70 97.10 98.50 500 500 500 500 M. Kr. 96.35 87.10 93.40 92.95 83.00 77.30 v. 1888 convert. v. 1897 v. 1902 v. 1905 80 20 80.20 80.20 82.80 98 00 98.50 90.50 85.80 v. 1875—80 abgest. v. 1900 .... v. 1903 .... v. 1896 .... 63.80 64.— 11.— 89 30 101.00 88.50 89.- 88.20 95.40 83.95 95.80 104.45 91.90 M. Fr- 107.30 104.00 96.40 86.20 84.10 do. Papier-Rente do. Gold-Rente ..... do. einheul. »tcnte (conv.) . . . do. Staats-Rente . Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch. (conv. do. Südivest stsr. gar. 408/2040 Rhäsan-Kosloiv steuersr. gar. . . do. Uralst steuersr. gar. 404/2020 abgest. Bit. J v. 1884 v. 1886 u. 88 . . . v. 1894 1898 . . 1902 tündb. 1905 . . u. 1894 . . v. 1891 Lit. H ö.st. M. ö.fl. 102.00 101.90 81.50 94.25 75.49 4 37, 37, 37, Schweiz. Central v. 1880 . Moskau-Kasan unk. 1915 . v. 1895 v. 1898 v. 1888 v. 1895 v. 1898 tündb. ab 1903 1905 v. 19u7 v. 1893 v. 1896 v. 1897 v. 1903 v. 1905 do. (Salzkgtb.) stf. i. (5. . Ungar.-Gallzische . sts. i. S v. 1901 v. 1894 v. 1905 v. 1902 tündb. ab 1907 v. 1903 kündb. ab 1908 v. 1897 ö. st. M. do. do. do. 83.65 76.75 77.90 74.50 37, 37, do. von 1892 u. 94 do. v. 1902 unt. b. 1910 do. v. 1896 4 37, 37, 37, Fr- M. Pes. Lstr. M. Fr- Fr. v. v. 90.10 99.10 90.10 90.10 90.10 4 37, 37, 4 do. do. do. do. do. Staatsb. v. 83 „ I—VIII Em. „ IX Em. „ v. 1885 „ (ErgänzgS.-N.) „ v. 1895 sts. ,. G. 69.70 97.30 96.65 104.00 i. B. v. 1900 liiiibb. ab 1905 v. 1881 u. 1884 abgest. v. 1888 v. 1898 lünbb. ab 1902 v. 1903 tündb. ab 1908 99.50 99.— 96.80 94.- 87.10 83.90 78.60 71.90 89.30 81.- 98.25 91.70 82.70 91.75 82.70 99.60 99.00 97.- 97.40 94.30 99.90 92 30 92.00 92.00 92.00 89 80 89.80 98.00 9/.50 M. n t. S. t. Ü5. i. G i. G. i. G. i. G. 81.05 83.10 100.40 92.00 91.60 91.60 84.— l’roviuxial- nnd Conuuunub Obligatiouen, i a. M. Lu. N u. Q abgest. v. 1907 . . . „ K abgest. . (Straßenbahn- v. 1899 v. 1901 Abt. I. . . v. 1901 Abt. II. u. III 1899 unt. b. 1912 . . 37, 37, 4 37, 37, 37, 3 /, 1000/2000 i. G. . . 101.50 72.-*5 102.10 101.40 102.20 70.55 113.00 M. Tlr. M. Fr- do. do. 27ioSüdital. (Merid.) @r.A-H. 4 Toscamsche Central . . 5 Westsicilian v. 1879 37, Gotthardbahu .... 3'/, Jura-Simplon v. 1894 do. 98 unk. 1909 stsr. gar. do. 1901 Uiicv.b. 1915 sis.g. 91.65 91.00 82.00 do. do. Hessische do. do. do. do. do. do. do. do. 80.30 80.30 99.50 91.50 82.30 91.50 91.50 84.- 91 60 do. do. 99.- 94.60 90.20 90.50 Staats-Rente . . . . do. v. 1897 steuersr. (Eisern Tor) Gold stsr. , Außereuropäische. b. AnSlänVische. L Europäische. 80.40 80.20 amort. do. do. amort. amort. St.-Rente . . St.-Anl. v. 1899 Anl. abgest. . . do..... do Staats-Anleihen a. Deutsche. Deutsche Reichs-Anleihe . . . . Rente do. Rente Rente Go'.d-Anl. v. 1889 .... „ Cons. E. B. Ser. I u. II 89 w Gold-Anl. Em. III v. 1890 . „ Staats-Rente v. 1894 . alt. Kr. Rbl. do. do. v. v. v. v. v. Rumän. do. do. do. do. 2;/-. d°. 2%, d° Ungarisch! do. do. do. do. do. do. do. Bagdad-Bahn . . Gold-Rente 2025 r 4 3 37, 37, 37, 37, Gießen do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 90. 90. 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 4 Sächsische Rente ' v. 1907 do. i. G. (S. II Erguz.) 2040 Portg. E. B. v. 86 (timra Bcuxa) i. G. i. G. i. G. 1. S. r* T1' 4 37. 37. 3 4 N' b7, 3 r* 37, Schwedische v. 1880 abgest. 3% do. v. 1890 . . ö do....... do. do. do. do. Argent. do. do. do. do. do. 37, ^0. 4 Nürnberg do. prw. v. 1890 stcuersr. . cons. v. 1890 steuersr. Oest.-Ung. StSb. 1873/74 i.G. do. Brünn-RS. 72 stf. i. C. do. do. do. do. do. do. do. do. 37, 37, Karlsruhe äuß. E.-B. 1. G. innere v. 1888 . äußere Gold-Anl. do. do. 4% do. do. v. 1898 4 EgYPtische unifizierte. . . . 27io Jtal.stl.gar.E. B.Ser. A-E. t-tSJ. . . 4 Jtal. Mittelmeer steuersr. i. G. . . 27io LlvorneS. Lit. C. I). u. D/2 500 4 Sard. Sec. stsr. gar. 111. II . . 4 Siciliantschc steucrsr. 1. G. v. 1889 37, Kastel abgest 37, Klssingen v. 1886, 1888 u. 1903 . 4 Köln v. 1900 37. Kreuznach v. 1888 u. 1898 , . . 37, Lahr v. 1889 ....... 37, do. v. 1902 3*/, Limburg abgest 37, Ludwigshafen v. 1896 .... giya do. v. 1903 tündb. ab 19 4 37, 37, 37, 37, do. do. do. do. do. d. 87. 3 4 4 37. 87, 3 3 4 87, 87, 87, V Mainz v. 1900 unk. b. 1910 abgest. 1878 u. 83 . Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 n. 1909 . do. 0.1887,91,93,99 47, Rust. StaatSanl. v. 1905 . Consolid.-Anl. v. 1880 do. do. do. do. do do. 1887 sts. gar. . . Franz-Josef . . i. S. 200/1000 Kaschau-Odrb. v. 1889 0. 1889 4 4 4 4 87io 4 37, 3 Eisenbahn-Prioritäten. Inländische. Braunschweig. Landes-E.-B. II E . . do. do. I E abgest. . do. do. IIIE unt. b. 1905 Pfälzische - • do............ VL Chile Gold-Anl. v. 1889 . . .6 Chinesische StaakS-Anl. v. 1895 5 do. do. v. 1896 87, _ 4 ßUlbft 37, do. privil 3 do. garantierte . . 47, Japaner Ser. II v. 1905 do. v. 1905 . . . Ausländische. Elisabeth steuersr. i. G. . . 2000 K. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S. . . 37, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 4 Serb. amort. . 1895 (405) . . . 4 Span. auSl. Rente v. 1882 abgest. 37, Türk.-Egypt. Tribut 4 4 4 4 4 4 87. 3 Darinst. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A11, 37, ........... 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% Elisab. Obl.) t. G. steuersr. . . öfl.G. 87. Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch. (conv. Franz-Joses) t. Silb. steuersr. . ö. fl. 3 Oesterr. Lotalb. (verstaatl.) ... Kr. 57. do. E.-B. St. Sch.-Bersch. (abgest. Elisab.-A.) t. steuersr. Pp. . . „ 37, . 4 Heidelberg 4 do. do. . . . . 5 Bulgar. Tab. Anl. v. 1902 1. G. 1% Grtcch. E.-B. v. 1890 steuersr. 1% do. Monopol-Ant. v. 1887 . 4 Italienische Rente .... 24/10 do. do. i. G. . . 47, Oest. Silber-Rente .... 47» 4 4 4 4 37' do. v. 1905 unt. b. 1915 . . 1 Mannheim v. 1901 kündb. ab 1906 Salouique-Colistant. Jonetwu . . do. Monastir . . 2020/4040 Württembg. do. do. do. do. Pormg. Uitiftz. v. 1902 Ser. I do. untftz. v. 1902 Ser. III do. Spez. Frauksurt do. do. do. do. do. 37' Alzey v. : 37 Aschastenburg v. 188b .... 4 Augsburg v. 1901 unt. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen) 37 Baden-Baden v. 1898 tündb. ab 1903 37 Bamberg v. 1888 37 Berlin v. 1886/92 Bingen v. 1901 tündb. ab 1906 . 37 Metz v. 1903 unk. b. 1912 .... 4 München v. 1900/01 unk. b. 1910/11 37 do. v. 1903 kündbb. ab 1908 . 3% Nauheim v. 1902 mit. b. 1912 . . 37, Neustadt a. d. H. v. 1889 .... v. 1903 kündb. ab 1903 Prag-Dux v. 1896 stf. Raab-Oed.-Ebcns. „ do. do. v. 91 „ do. do. v. 97 „ Rudolf .... „ Bahr. E.-D.-Aiil. mit. b. 1906 . . . do. E.-B. u. Allg. Anl do. Landeskultur-Rente do E.-B.-Ant. Bremer St.-Anl. v. 1888, 92, 99 . . do. do. v. 1896 unt. 1912 . do. do. v. 1902 mit. b. 1912 Mexit. amort. innere Ser. I—IV . Pes. do. cons. äußere v. 1899 steuersr. Lstr. do. cons. innere Pes. Südd. Eisenbahn-Gcs. Darmstadt . . . do. do. v. 1904 4 37. do. „ 22 ll. 23 . . 37, Do. „ 10, 12-16, 24-26 37, Hess. Provinz Oberhestcu . . . do. do. Starkenburg . . . do. do. do. de. 3% do. 3% Offenburg v. 1898 kündb. 4 Psorzheun v. 1899 Iundb. 4 37, 4 Stuttgart v. 1895 kündb. ab 1905 . . 37, do. v. 1904 unlilgb. b. 1912 . . 4 Trier v. 1901 kündb. ao 1906 . . . 37, do. v. 1899 37, Ulm v. 1905 . 4 Wiesbaden v. 1900 kündb. ab 1905 . , 4 do. v. 1901 kündb. ab 1906 . . 37, do. abgest 373 do. v. 1887 ...... 37, do. v. 1891 abgest 37, do. v. 1896 37, do. v. 1898 37, Do. v. 1902 Ser. II kündb. ab 1907 4 Worinä v. 1901 kündb. ab 1907 . . . 37, do. v. 1887/89 37, do. v. 1896 tündb. ab 1901 . . . 37, do. v. 1903 unk. b. 1914 .... 4 Würzburg v. 1899 unk. b. 1910 . . . 37, do. v. 1903 unt. b. 1910 . . . 47, Bukarest v. 1884 conv M. 47, do. v. 1888 conv „ 4% do. v. 1895 . . . 4050 r „ 47, ' do. v. 1898 „ 4 Kopenhag. v. 1901 nnk. 1911 2043 c „ 37, do. v. 1886 ..... „ 3 do. v. 189a w 4 Lissabon v. 1886 . . . 2000r „ ! 4 Moskau Scr. 30-33 unt. b. 1913 Rbl. 3%0 'Neapel |iaatl. gar. . . lOOOr Lire 4 Sloclholni v. 1830 M. 5 Wien Kommunal i. G „ 5 do. Do. >. P Ö. fl. 4 do. v. 1898 lünbb. ab 1908 Kr. 4 do. Jnvest-Aiil M. 37, Zürich v. 1889 ..... Fr.! 6 Stadt Buenos-Aires v. 1892 t. P. Pes. 41/, do. do. v. 1888 1. G. Lstr. 98.50 90.80 99.- 90’20 97*70 80.— 80.90 30.- 101.60 97.- 97.40 97.— 95.- IOI.80 Aktien ausländischer Transport- Oest..llng.Slaasb. Ocst.Südb.(Loinb.i Oest. Nordwcst A do. B . Raab-Odenb. . . Anstalten. 148.75 25.55 26,v0 Gotihardbahu. Jtal. Mittelmeer .'Inatol. Elscub. licmce Henri . sirag-Dux St. Akt 118*— 111.50 Standesherrliche Anleihen. 47, ®Vj. Wendel ^g.o.Xomi. r.a 105ü.84 ll>i. 4 Für st e. Solins-Braunselö v. I08J . „ 37, do. do. v. 1886 . „ 3% Grast. SolnlS-Laubach abgest. . . s. st. 37, Fürstl. SolinS-Llch 37, Grast. SolnlS-Röüelheini .... „ 4 Fursll. '-)senburg.Bu0lngcn ... „ 37, do. v/senb.u. Biid.-Birsteln v. 1887 Iw. 4 do. do. -Wächtersbach v. 1884 „ 92.- 92^- 92*- Divldende Wv7 Bank Badische Bant . Hyp.-Bt. Lit. A UJi. luUU Lil. B M. 1000 do. . . M. 600 BereinSbanl . DiSlonto-Gciellschast M. 600/1200 IN. 600/1200 do. abgest. 80% do. Frt., Hyp.-Bk. Ser. 14 . . 4 unk. b. 1913 do. Landw. Kreditbank Pfdbr. Lit. Q>S S. 401-470 unt. b. 1913 DO. DO. Do. 4 4 4 4 Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein 4 4 4 4 4 4 M. 1000 1111.1000 Uli. 1000 7 7 6 144.— 144.90 117.60 Eisenbahil-Renten-Bt. . Franks. Hypothek.-Bant 3°/. do. 3% Do. 37, do. ReichSbant Franksurler 12 5 6 9 87. 6 ö. fl. 200 ö. fl. 200 0. fl. 200 600/1200 I. sl, 350 300/1200 Oest.-Uilg. Bank . . Ocst.-Landerbant . . Ocst.-Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bant . . . Preug. Bodenkreditbank S. 28-30, 32 (lilgb.) , S. 45 (tilgb.) . . . M. 1000 Tlr. 100 u. 41 unt. b. 1910 . nnk. b. 1913 . . . kündb. ab 1908 . . 7 9 87, 8 10 77, Bank-Aktien. . . M. 1000/3000 154.— 199.60 134.— 103.80 286.— 160.10 97.20 97.40 97.70 97.50 97.90 93.80 92.— do. do. 4 rz- Kr. 1400 i). fl. 200 ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 106.40 197.— J 23.60 Hainbg.Hyp.-Bk. S. 141-340kündb.abl905 do. Do. @. 341-400 unf. b. 1910 101.- 95.— 96.50 98.- 96.50 96.75 97.— 90.— 90.25 95.40 90.— 97.50 97.80 97.50 98.50 90.60 90.60 91.60 92.- Bayr. B. s. Hand. u. Jnd. M. 1000 Bayr. Hyp.- u. Wechsel»!. |. st. aOO Berliner Handelög. . Rk. 500/1000 Ser. 16 u. 17 unk. 1910 Ser. 18 Ser. 20 Scr. 12, 13 Ser. 15 Ser. 19 Kommunal Scr. 1 unk. 1910 '.-Per. S. 15-19,21-27,31,34,35-39, 42 Brest. DiSkontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. Diskonto-Bant . . Darmstaoicr Bank . . 2)i. 1000 (Bank f. Handel u. Industrie) Deutsche Bk. S.I-X M. 600/1200 Efsctt.- u. Weu/sclb. Tlr. 100 S. 40 S. 43 S. 46 S. 47 S. 44 229.50 100.10 121.40 172.25 136 60 102.00 125.00 201.60 153 30 94.00 115.4o 113.50 108.50 205.50 125.00 110.ÜU 196.30 lOu.lÜ 150.- 110.— 134.75 192.- 131.55 169.- Do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schasfyaus. Bankvec. . M. lOUÜ Sndd. Boocntrcdit-Bank . 'M. 600 1900 8.22! 9 67, 5 12.U6 9 57, 57 2 0 67, 8 do. do. do. do. Ungar. Kreditbank . . Umonbauk (Wien) . . Wiener Bankverein. . Württbg. Bankaiistalt . do. BercinSbank Würzburger Bolksbank 9 A $ 6 10 63,lio 67, 97» 5 do. Lit. N-P . do. do^ Do. do. do. do. do. 87, Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 u. 301-310 37, do. do. Ser.311-350 unk. b. 1913 47’ Landw. Kreditbank Psandbr. . do Landw. Kreditbank Lu. D-J do. Hyp.°Kred.-B. M. 600/1200 Mittcid. Bdkr. (Greiz) Au. B. M. looo Mitteldschc. Kredub. . U>i. 300/1200 ’Jlatlb. s. Dkschl. S.I-VI M. 306/1200 Nürnberger Bank... Ni. 1000 Jiürnberg. BereniSbk. M. 300/1200 Pfandbriefe. Berl. Hyp.-Vk. (vr. Pommr.) abgest. 80% 4 do. do. 4 do. do. 4 do. do. 37, do. do. 37, DO. do. 37, do. do. 37, do. 00. Mccklb. Hyp. u. Wdk. Scr. I verl. L125 Do. Scr. 3 abgest. . . do. Scr. 2 u. 3 lünbb. ab 1905 Mcuiingcr Hyp.-Bk. Scr. Ser. 10 . . Do. Hyp.B. Fs. kündb. ab 1905 do. do. S. 18 tündb. ab. 1908 Rhein. Hyp. Westd. Bdlr. 1. Boden Kr. S. 53 u. 54 kündb. ab 19u6 biS tncl. Ser. 02 do. 4 do. Kommunal Ser.In.il unk. 190v do. Nafsamjche LandcSb. Lit. E. G. 11. K. n. L. M. N. P. do. do. 31/a Casscler Landes-Crediiansk. unt. r. 10. 00. 47z Eisenb. Rcntenbant Do. Verzinsliche Lose 133.50 0. st. 150 27, Lnverzinsliche JLose Ultimo do. do. 4 4 4 4 3 4 4 3 ö do. do. Ser. 6 Scr. 7 Ser. 8 Ser. 9 abgest. S. 17 S. 24 4 5 47, Ser. 5 uni. b. 1909 Ser. 6 mit. l>. 1911 Ser. 7 mit. b. Iul3 Ser. 3 kündb. ab 1905 Ser. 4tundb. ab 1906 169.- 141.60 47, Eisenwerke Lollar r. 102 . 47, Elektr. Werl Hornburg r. 103 do. ex. A. Sch. Anrechkscheine . S. 19 S. 22 kündb. ab 1906 unk. 0. 1911 . tündb. ab 1905 kündb. ab 1907 Nladriocr abgest. . . Nkelnlnger Pram. Psandbr. 148.60 148.40 o2j.— 99.30 90.60 Ul 10 99.30 99.60 91.10 93.70 93.70 93.dU ui,k. b. 1914 . . . Kommunal..... Hyp. (Köln) S. 1 u. 2 . . unk. b. 1909 . unt. b. 1912 . mit. b. 1914 . uul. b. 1915 . nut. b. 1912 . nnk. b. 1914 . u. S. 18 . . mit. d. 1912 . 130.50 152.50 130.50 4% 37, 37, 4 4 4 4 4 37, 37k *7, 25 27 23 26 S E. S. S. . . . fl. 7 . . Dir. 20 . . Tlr. Io . . . Fr. 15 . . Lire laU . . t'lte 45 . . Lire 10 . . . I-ft.7 . . 0. st. 100 . . o.sl. 100 . - - I-fl. 7 . . 0. st. 10 . . Fr. 4üo . . Fr. 400 . . 0. sl. 100 . . Lire 30 Staatl. oder provinzial-garant. Hess. Lalides-Hhp. Bank Scr. 12—13 . 37, 4 87, 4 4 4 4 4 aus 80% abg. 37, 4 11. 14—15 . Ser.I—V nnk. 1909 Som. Obl. S. 5—6 . u. 7—8 . oo. . . Ungar. Slaatü Benetiaiier Augsburger . . . . Braunschiveig . . . Fimilandlsche . . . Freiburger . . . . tsenua...... Mailänder . . . . Mailander . . . . lNeiningcr . . . . Oestr. u. 1864 . . . Oestr. Kredit v. 1858 . Papcnh. Gräfl. . . . UtudolsS-Stistung . . Türkische..... 97.201 102.— 99.25 101.— 97.— 102.50 100 50 95.00 do. Do. Biverse Obligationen. Buderus r. 103....... Tisch. Luxeiiio. r. 100 89.— 89.— 97.10 97.10 97.10 97.20 97.30 90.60 90 60 90.60 91.30 95.10 88.20 97 30 93.00 97.10 97.10 97.10 97.30 97.80 92.75 92 25 89.70 ’ 96.30 * 97.— 97.-- . 89.70 8990 91.50 97.— 96.80 97.20 97.50 90.50 91.— 1-9.30 91.60 37, 3*/, 37, Tlr. 100 > —.— ,b. fl. 100'129.40 do. Do. DD. Do. Do. do. do. Südd. 20.30, 32.00 456 — 402.50 do. do. Do. do. do. do. Tlr. 106 ! Tlr. 100 । Tlr. 50 ! h. sl. 106 | Tlr. 100 : Tlr. 50 ' Fr. 8o Fr. 100 Tlr. 160 ö. sl. büu Tlr. 40 37. 37. 37, 37, 4 4 37, 37, 37, 4 4 4 4 37, 37, 4 37, do. Du. Do. Do. DO. Do. Do. Do. Do. Do. DO. DO. Do. do. do. Do. do. do. Do. do. do. Do. Do. Do. Do. Do. do. Do. Do. DO. DO. Do. Do. Do. do. do. Do. Psdbr. Bk. Do. DO. Do. Do. Do. Do. Do. Do. do. 3% do. 4 Preust. Hypotheken-Aki.-Bt. | Mannheim kündb. ab 1962 Do. tündb. ab 1967 4 Badische Prämien . . . 5 Donau-Regulierung . . 3%Gokyaer Pram. Psandbr. I öl/2 oo. Do. 11 3 Hamburger v. 1866 . . 3 .holländische Komin, v. 1871 3%Koln-Mltt0cner .... 37,Lübecker v. 1863 . . . 27,Lütticher v. 1853 . . . T>. Atlant Telegras Franken-Allee, garant. v. Frauksurt Franks. Hos r. 16a Neue Boden r. 162 .... do. Do. r. 161 Oesterr. v. 1866 . Oldenburger. . . Russische v. 1864 . . . alt. K. Rbl. 166 ; —.— 5 Russische v. 1866 . . . alt. K. Rbl. 166 1 255.— 2%-Viuhiwcißcnb.-Raab»Graz . . 0. fl. 156 IGö.bo 4 do. Industrie-Aktien. 136.26 339.56 118.- 215.60 138.0b 140.- 131.0i 190.50 120.50 213.06 Franiifitrlet Aörfe Aschafs.Masch.Pap 'Neue Boden A. G. Brauerei BlNdlng „ Hennuigec . „ 00. Pr. Akt. „ Kempss . . „ Mainzer Akt. „ Rcitenmeycr „ Stern(Oberr.) „ Berger . . Zements. Karlstadi Ehern. Bad. Auiliil „ Blciu.Silb.Br. n GrtcSh. Elektr. „ Albert . . . Tt. All. Telegraph Elektr. Böse Borz. „ Allgem. Berlin „ Lahmeyer . . n Schuclert . . „ Siem. ösch. Eisenw. . Humbold Masch. . Laurahüttc. . . Massen Bergbau. ü'iülhcimcr Bergw. Nordd.Wollkäinm. 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