isdi'Marinatlen amstag 17» Oktober 1908 158. Jahrgang Drittes Blatt Nr. 245 »dcfsdnl tagfid) mit Ausnahme des Sonntag«. sowie in- u. ausländisch© die Rin’s Mm Der Vorstand. Neu! Patentamilich geschützt. 5707 zu haben bei: W Km«, Wiaiiilluin, Bisen Bia 4 ihien-P-ssssteme der ttaatlicheu ('rube LudWigSboffnung billigster und vorzüglichster Brand» icichwertig jedem Braunkohlenbrikett. ssto/2 Grosch. Bergwerksdirektion Friedberg, Hess. Telefon 330 Valencia Blutwein Lacrlma Christi Muscatel Pajaretc Tokajer Valdepenas Priorat© Babnbofftrahe, Ecke Wolkcngassc empfiehlt RotattonSdnick and Verlag der Brühlffchm UnwersilälS - Buch» und Stetndruckerei. ÖL Lange. Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« flraße ?. Expedition und Verlag,' 5L Redaktionen! ^2 T-ll.-SldruAnzeigerDießen. Weinstuben F. Schott, Weinhandiung ■—P—P7 Die nach- AaV7|a sind Sonntag, 1 ».Oktober, nur von stehenden aCl Liv 12 Uhr mittags bis 12 Ihr nachts tue dringende Fälle sicher anzutreffen: lD ho Dr. v. 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Nur was die geringe Beteiligung dec Gesamtheit aller Schüler an der Waldschule betrifft, so möchte ich doch nicht unterlassen, darauf hinzuweisen, daß diese Erscheinung doch in der Natur der Sache begründet ist. Spezialschulen wie diese werden sich stets nur an einen geringen Prozentsatz aller Schüler wenden, wie wir dies vom Kinderhort, den Stotterkursen u. s.'sw. schon längst gewöhnt sind. Oder ist es denkbar, daß jemand die Stotterabteilung als überflüssig ablehne, weil unter hundert vielleicht nur ein Schüler in der Lage ist, die Wohltat solcher Kurse zu genießen? Dabei ist doch auch zu beachten, daß es sich mit den zwei in Aussicht genommenen Klaffen der Waldschule vorerst nur um einen Versuch handelt. Andere Städte, wie Charlottenburg, Mühlhausen u. s. iv„ haben auch nicht gleich mit acht oder mehr Klassen angefangen, sondern haben das neue Unternehmen nach Bedürfnis wachsen lassen. Daß sich aber auch Gießen bei günstigen Resultaten mit 2 Proz. der Beteiligung nicht beruhigen würde, dafür bürgt die Erfahrung bei ähnlichen Fragen der Jugendfürsorge. Ganz deplaciert finde ich jedoch den Hinweis de§ Gegners auf die höheren Schulen, trotz seines Geivährsmannes. Einem Vertreter der Bürgerschaft (also auch derjenigen Eltern, die ihre Kinder in die höheren Schulen schicken) sollte doch bekannt sein, daß sich nicht nur die Volksschule, sondern alle Schulen seit einigen Jahren bezüglich der Lokalitäten in schwieriger Lage befinden beziv. befunden haben. Ich nehme an, daß der Gewährsmann noch nie Gelegenheit hatte, das Zimmer im Turmhaus zu beaugenscheinigen, in dem seit Jahren eine Gymnasialklasse untergebracht ist. Dann würde ich ihm raten, sich nachträglich noch einmal das frühere Schulzimmer der höheren Mädchenschule im Plochschen Hause (Aslerweg) zeigen zu lassen. Vielleicht besucht er auch im Vorbeigehen die Klassen des Realgymnasiums im Webetschen Haus (Wetzsteingasse). Wenn er dann noch eine helle Töcker- sche Baracke für keinen Schulpalast hält, dann ist ihm nicht zu helfen. Selbstverständlich soll durch vorstehende Richtigstellung das Verlangen des Verfassers nach hygienisch einwandfreien Räumen für alle Volksschulklassen nicht im geringsten abgeschwächt oder die Berechtigung solcher Forderung gar geleugnet werden. Die Gerechtigkeit verbietet jedoch, diesen Zweck durch den ungerechtfertigten Hinweis auf die scheinbar begünstigteren höheren Schulen fördern zu wollen. Der Vers. des 1. Waldschulartikels. 2.. _____Z2--22__L_> Weiß- und Rotweine, Cham- pagnei1 und Mousscux direkter Bezüge. ;)503 2OG Zigarren umsonst! Kaufte letzthin gr. Konkurslager re. u. versende wieder für kurze Zelt 200 volle 0 Pfg.-Cigarrcn für Mk. 10.73 oder 200 volle 8 Vig.- Eigarrcu für Mk. 12.75. Äußerd. gebe 200 Cigarren gratis mr Weiterempfehl. 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"anzmusik 'lichsl einladet s«-> > Abel, Laiser-Me MÄU ästend «fSUIce« “ ‘“«•CM« iz-Nik '' meiuartz. Samos do. (Auslese) Malaga Madeira Portwein rot u. weiß Sherry Wermuth di Torino MM Rüstzeug der Diplomatie und manch- kritische Frage in der Politil ist schon an iben Börsen zum Austrag gebracht worden. Je mächäg.'r nun die Banken bei uns werde.i, je größere Kapitalsunirncu sich bei ihnen ansammeln, desto näher liegt es, daß auch unsere Regierung in geeigneten Fällen sich dieses Jn- truments bedient. . So ist diesmal fofie Deutsckie Bank der türlychen Negierung in ihrer ')un mit einem .Vorschuß, beigewrungen. Mag dieses Geschäft auch Hier Initiative der Verwaltung des Instituts ent- pruugeu sein, ohne vorherige Fühlungnahme mit dem auswärtigen Amte wurde es faum abgeschlossen und daß man es zum Ab- chluß brachte, kann nur als ein glücklick-er Schachzug betrachtet werden. Denn hätte nmn nicht rechtzeitig eingegriffen, sowohl durch die Erklärung, daß Deutschland Liber diej Pläne seines BuudeS- genosseti vorher nicht sondiert worden ist, als auch durch daS Eutaegenlommeu bar Deutsck>cn Bank, bann hätte ebenso wie über die Waren österreich-ungar. Herkunft auch über die deutschen Waren im osmanisckren Rcick>c der Boykott verhängt toerden können und dadurch wäre nicht nur die deutsche Industrie schwer geschädigt worden, auch die deutsche Politik wäre in Konstantinopel in Mißkredit gekommen; das hat man durch diese Maßnahmen aber verhütet. Auch die österreichische Regierung hielt es filr geboten, die Vcrweter der haute banque &u berufen, um ihnen tot- ruhigende Erklärungen zu geben und damit eine Panik an der Börse %u verhüten, überhaupt bemühte man sich an der Donau durch friedliche Erklärungen Beruhigung tzU verbreiten und diese hatten denn auch den Erfolg, daß die Bö^en die Besonnenheit nicht verloren haben. Die Kurse konnten sich nach dem in der vorigen Woche erfolgten idjatfen Rückgang sogar wieder beträchtlich erholen. Rian möchte die Erholung fast über haftet nennen. Aller- dillgs greift die Zuversicht immer mehr um sich, daß c-3 der Kunst der Diplmnatie gelingen wirb, einen Weg zu finden, um die Schwierigkeiten, die imrdj die Ereignisse hcrvorgerusen wurden, zu beseitigen, indessen sollte man doch nicht übersehen, daß die Verhandlungen voraussichtlich längere Zeit dauern werden und noch manche Phasen ein tret en können, die geeignet sind, die Märkte zu beunruhigen. Aus diesem Grunde wäre eine größere Zurückhaltung wohl mehr am Platze. Die Aufmerksamkeit der Börsen wurde naturgemäß fast vollständig durch die politischen Meldungen in Anspruch genommen, diese sind augenblicklich saft allein bestimmend Tür die Tendenz. So weit daneben noch Moments wirtschaftlicher Natur, in Betracht kamen, waren sie eher geeignet, ungünstigen Einfluß auszuüben. Insbesondere lauteten die Meldungen vom Montan markt wenig erbaulich. In der Eisenindustrie wurden weitere Preisermäßigungen borgenommen, bei den großen Weckken gehen die Auftragsmengen zurück und der Kohlenmarl't wird einerseits durch den geringen Bedarf bet Eisenindustrie, andernteils durch den schwachen Abruf von Hausbrand infolge der milden Witterung ungünstig beeinflußt. So sieht c5 iciflso in den tonangebenden Industriezweigen augenblicklich recht ungünstig aus.. Wenn die Börse auf diese ungünstigen Verhältnisse nicht stärker reagiert, so erklärt sich dies nur daraus, baß sie zum Frühjahr sicher auf eine Besserung rechnet. Selbst M v n tau pap ier e konnten ihre Kurse saft durchweg um 2—3 o.o erhöhen. Wesentlich größere Avancen erzielten aber andere I n du ft r i epa p i er e. So haben Badische Anilin und höchster Farbwerke je 10 o/o gewonnen, Scheideanftalt und Albert je 5 o/o, Adlerwevke Kleyer, für die ein sehr günstiger Jahresabschluß ertoartet wird, 15 °/o, Dürkopp 10 °.o und Wittener Stahlrohren 20 °ö. Ele'ttrizirätslverke sind ebenfalls mehrere Prozent gestiegen, auch Mannesmannröhren, Waghäusler Zucker und Zellstoff Waldhvs-B ankal'tien erholten sich um 2—3%, auch if enbahn a 111 en waren großenteils besser, Sch i f fa yr t S- aktien fest. Auf dem Renten markt erholten sich die Balkanwerte um etwa 2 %, auch andere Fonds lagen fest. Privatdiskonto 3 %. ' Gießener Anzeiger General-Anzeiger sm Gberhesjen 1888 Bratheringe, Bismai ckheringe Rollmöpse, Sardinen, marinierte Heringe, holl. Vollheringe lOStk 45Pfg. M. Maternus, Ecks Klinik- und takfoMr. Gies1Sd««»-“ir i: 'fcS'* ^voööat® „Ding an sich“ frei von Chlor und Soda ist und bleibt das erste und beste Waschmittel der neuen Methode. Clor zerfetzt die Wäsche. Soda macht sie selb, größere Mengen davon sind schädlich: auch greift sie die Hände empfindlich an. Der Sodazusatz verringert die Güte. Es gibt Waschmittel, die erhebliche Mengen Soda, zum Teil bis zu 90% enthalten. Man lasse sich durch die Billigkeit solcher Waschmittel nicht beeinflussen. ss*Vio Zu haben in Drogerien und besseren Kolonialwarengeschäften. Sonntag, LS. wkt., von nachni. Lj«*««-r? O 4 Uhr bis 9 Uhr abends nur geöffnet: iiirbvJ^d.üUUIviiü Giessen, den 17. Okt. 1008. ‘ R2S, tirostsh. Polizeiamt. Reinhart. L> ,i Tamenvercm. ^DieVorstandL itcheapl««9- 61™ ante iater-o^s^‘ den 18. Lüober i»i». Amdlichst ein (üöffi van gen HaffeaL, ereia (1846) gen Sonntag: ngaisg elbeim, Kinzenbach, >c nach Bubenrod. 2 Uhr von der Lahn- V”/« Ter Vorstand. H. V. -en 18. Oktober | in M i ^.astwaßer ,» Uhr nachmittags. Der Vorstand. ®äTHT den 18. Oktober M utfl im Veremslokm s, verbunden mit tzortränco, Tanr. äisang 4 Uhr und Bonner, des « l' reundlichit emgeladen. Der Boritand. -in- Schank- Md SpeiseWkifchast eröffnet habe. Es wird mein Bestreben fern, in jeder Hinsicht meine werten Gäste zufrieden zu stellen. — Ilm gütigen Zuspruch bittet crgebenst (2e©Pg HoSCh. Biere aus der Gambrinusbrauerei Butzbach. ___Tf3~ Mittaaotisch 60 Vsg. 68662 Aurzug a. d. Stantzeramtsregiftern der Stadt Sietzen. Aufgebote. Oktober. 10. Heinrich Beruges, Knecht, mit Maria e-eng, beide in Gießen. 12. Heinrich Wilhelm Brinkmann, Ingenieur in Gießen, mit Anna Marie Emilie Pactsch m Eharlottcnbnrg. Id. Georg Eckhard, Handarbcuer in Jugenheim, mit Eleonore 2lrnold m Gießen. 13. dionrad Lieber, Schilhmacher in Gießern nut l'lavic Katharine Brand in Rosenthal. 13. Johann Prelß, Oekonom^nul Älarnarele Hermann, beide in Gießen. 13. Adoli öcijilö, qCIu« wedel, mit Elisabeth Grah beide in Gießen. 14. Karl enpiuhl, Sck;losser, mit Maria Bott, beide in Gießen. 16. Friedrich Stlmrel, Eiscndrcher, mit Luise Kinzenbach, beide in Gießen. Eheschlictzungen. Oktober. 10. Wilhelm Sehrt, Schlosser, mit Barbara ---perlmg, beide in Gießen. 10. Paul Ernst, Gärtner in Schierstem, mit Karoline Schmidt in Gießen. 10. Wilhelm Walther, Zigarren- inacher in Vetzbergs mit 'Marie Hatz in Gießen. 10. Bruno Döttcher, Diakon, init Alarie Wilhelmme Bertha Leidhecker, beide in Bensheim. 10. Karl Schmitt, Taglöhner in Garbenteich, mit Katharine Janz in Gießen. 12. Karl Eich Hoss, Kgl. öicgierttngv- banmeislcr in Freiendiez, mit Martha Caesar in Gießen. Geborene. Cflober. 5. Dem ßaitbbiiejiräqer Heinrich Arend eine Tochter, Elisabeth. 7. Dem Tienstmann August König ein Sohn, Heuirich. 7 Tem Bademeister Andreas Rödel eine Tochter, Johanna Käthe. 7. Tem Taglöhner Wilhelm Becker ein Sohn, 9lngnst Wilhelm. 8. Dem Kallimaim Georg Zörb ein Sohn, Georg Richard Heinrich Ernst. 9. Dem Schneider yugo Richard Bromm ein -Lohn, Heinrich Peter. 9. Dem Badeivärlcr Adam Nickel eine Tochter, -Lora Wilhelmine Marie. 10. Tem Taglöhner Hemrick; Alagel eme Tochter, Karola. 12. Dem Bautechnilrr Heinrich Hohn em Sohn, Wilhelm Hans. 13. Tem Taglöhner Heinrich Schneider eine Tochter, Wilhelmine. 13. Dem Kanstnanii Augnst Johann Lesters eine Tochter, Lilli Anna Wilhelmine. 14. Dem Schausteller Ludwig Haubeil ein Sohn, Gustav. Gestorbene. Oktober. 10. Wilhelmine Orbig, geb. Frech, 73 Jahre alt, Brnchstraße 13a. 11. Mana Karola Balser, 15 Jal)re alt, Llid- ivigsplatz 8. 15. Karl Ochs, Techniker, 19 Jahre alt, iLonnenstr. 2. WeimHiglinge durch irgendwelche Umstände nicht selbst gc> stillt werden können, so reiche man ihnen das bereits durch Generationen bewährte Restle sche -unidermehl, welches durch feine stew gleichblelbende Reinheit und Güte die ab olute Sicherheit bletcl, dem Wachstum und Gedeihen der Kinder ,örherlich zu lein. Probedosen versendet gratis und franko ^testle's Kindermehl G. m. b. H., Berlin 8. 42._________________ E, Wenn Sie Ihr- Kind gesund, munter und geistig frisch sich entwickeln sehen wollen, so geben Sie ihm ,^r. Hvmme» s Haematogen. Lassen Sie sich ledoch keine der öie< len Rachahmungen aufreden! GeDgelzucht- und Schutzverein für den DMmA Ortsgruppe Sm»r. Am 7., 8. und 9. November findet die I. Allgemeine Geflügel-Ausstellung in den Sälen des Gastwirts Adolf Cuuz in Sinn itatt Die Prämiierung erfolgt durch den bekannten Preisrichter Herrn Carl Hut h-Frankfurt a. M. Programme und Anmeldebogen sind bet Herrn W E. Wellcr- Sinn portofrei zu erhallen. Anmeldefchtnß r 24. Ottobcr. !)'/,» Verein Städtischer Beamten. Hauptversammlung am Samstag dem 31. Oktober 1908, abends 81/, Uhr, im oberen Saale des Cas^ Ebel. TageS-Ordnung: § 9 der Satzungen. Daran anschließend findet eine kleine Feier zu Ehren einiger Ticnstjubilare statt. Um allseitiges Erscheinen bittet ___ Kfcän cheYv ' B“/i0 Gießen, 9. Oktober 1908. Grohherzogliche Bürgermeisterei Gießen Mecum. CelälideverMchtMg der Ltaöt Meßen. Montag, den 19. Oktober 1908, vormittags 9 Uhr beginnend, findet an Ort und Stelle die . Wrcderverpachtung der leihsällrgen Triebviertel und zwar in Gewann 21, 22 und 29 statt. Die Zusammenkunft ist auf der sicher,trage am Larchenwaldchen. An demselben Tage, nachmittags 2 Uhr beginnend, werden ^an Ort und Stelle verpachtet: _ ,, L verschiedene Grundstücke am «chincnbcrgcr Weg, Riegel- Vfad, Aulweg und Lciligesterncr Weg; 2. verschiedene Grundstücke bei der vormaligenAtticnbrauerci; 3. verschiedene Grundstücke zwischen Klinik- und Hillebrand- 4. eftie^Auzahl kleinere Grundstücke au der Kläranlage bei der Margarctenhütte: , ri„ , 5. zwei Gärten und verschiedene Grundstücke aus dem Hamm, aus der Fusel bei dem Elektrizitätswerk und hinter der Pulvermüble; 6. ein Grundstück am Wismarerweg. Die Zusammenkunft ist nachmittags am Schlffenberger Weg am Eingang in die Keplerstratze. Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß die Friedhöfe vom 16. Oktober bis 15. November 1908 von morgens 8 bis abends 6 Uhr geöffnet find. v . Die Schließung des Friedhofes wird durch Lauten der ^rieo- bossglocke angezeigt. Bei Beginn des Läutens mutz der Friedhof sofort vertanen werden. Eine Viertelstunde nach dem Lau.en werden die Friedhofstore geschlossen. Gietzen, den 15. Oktober 1908. . B“/» Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. __________ Bekanntmachung. Am Dienstag dem 20. Oktober d. Js., nachmittags 3V, Uhr, wird im Gemeindesaal im neuen Schulhmrse zu Lützellinden die Fischerei in der Gemarkung Lützellinden auf 6 Jahre öffentlich an den Meistbietenden verpachtet. Groß-Rechtenbach, ben 15. Oktober 1908. B17/w> Der Bürgermeister. Verdingung. Beim III. Bataillon Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm 9?t. 116 soll die Lieferung der im Küchenbetrieb erforderlichen Kartoffeln, Gemüse, Eier und sonsttgen Lebensmittel für die Zeit vom 1. November 1908 — 31 Oktober 1909 vergeben werden. Ebenso wird die Abnahme des Spülichts für vorgenannte Zeit verdungen. Vertragsbedingungen vp. liegen auf dem Ge-. schäfszimmer der Kassenverwaltung zur Einsicht auf. Angebote sind für jede Lieferungsart getrennt und verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, der Kuchen-Verwaltung zunr 19. Oktober 1908, vormittags 10 Uhr einzureichen. Die Oeffnung der eingegangenen Offerten erfolgt um 10Vt Uhr vormittags im Beisein der etwa erschienenen Submittenten im Geschäftszimmer der Kaffenverwaltung des Bataillons. III. Bataillon Dw/W Fufanteric-Rcgimeut Kaiser Wilhelm (2. Gr. Hess.) Nr. 116. Lieferung voll BerpslegnugsbeWrsnissen. Beim unterzeichneten Bataillon soll die Lieferung der im Küchcnbetriebe erforderlichen Lebensmittel für die Zeit vom 1. November 1908 bis 31. Oktober 1909 in nachstehenden Losen vergeben werden: Los 1. Kolonialwaren. Los 4. Milch. Los 2. Gemüse. Los 5. Käse. Los 3. Kartoffeln. Gleichzeitig wird die Abfuhr des Gespüls vergeben. Dl5A0 Vertragsbedingungen liegen auf dem Zahlmeister-Geschäftszimmer des Bataillons — neue Kaserne — zur Einsicht auf. Angebote sind verschlossen mit entsprechender Aufschrift versehen der Küchenverwaltung bis zum 19. Oktober 8 Uhr vorm. einzureichen. EröffnungStermin am 19. Oktober 9 Uhr vorm. II. Bataillon Ins. Rcgtö. Kaiser Wilhelm Nr. 116. Lieserungsvergebung. Für die chirurgische Universitäts»Klinik in Gießen soll auf dem Wege öffentlicher Ausschreibung die Lieferung von: 15 Zentner Aepfeln 450 f Kartoffeln 7 , Zwiebeln 4 e roten Rüben 1 u weißen Rüben 3 n gelben Rüben iy2 „ unterirdischen Kohlraben 1 „ Meerrettig 20 , Weißkraut 60 Stück Rotkraut 300 „ Sellerie 80 , Lauch vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen liegen an den Wochentagen von 3 bis 5 Uhr nachmittags auf dem Verwaltungsbureau offen. Angebote, verschlossen, und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind mit den Mustern bis zum Dienstag de« 20. Oktober l. Js., mittags 12 Uhr abzugeben. Die Zuschlagsfrist beträgt 8 Tage. Gießen, den 3. Oktober 1908. Direktion der Großh. chirurgischen Universitäts-Klinik. Popp e r t. Submission. Für die Großh. Nniversitäts-Angtuklinik Gießen soll die Lieferung von 5 Ztr. Tafeläpfeln 250 , Kartoffeln Wz v Zwiebeln 2 v roten Rüben 1 „ gelben Rüben 1 , untecerd. Kohlraben V3 , Meerrettig 10 , Weißkraut 50 Stück Rotkraut 100 , Sellerie 50 , Lauch a«f dem Wege öffentlicher Ausschreibung vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen sowie dec Dtinisterialerlaß oom 16. Zum 1893 können auf unserem Verwaltungsbureau nachmittags von 3 bis 5 Uhr cingesehen werden. Angebote, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind mit den cinzureichcnden Proben bis spätestens Dienstag, den 20. Oktober d. I., vormittags 11 Uhr auf unserem Verwaltungsbureau abzugeben, zu welcher Zeit deren Eröffnung m Gegenwart etwa erschienener Submittenten stattsindet. Zuschlagsfrist 3 Tage. Bt, Gießen, den 5. Oktober 1908. Großh. Direktion der Universitäts-Augenklinik. Vossius. Submission. Für die Großh. Universitäts-Augenklinik Gieße« soll die Lieferung von Weißzeug und Kleidungsstücke« auf dem Wege öffentlicher Ausschreibung vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen und der Minifterialerlaß oom 16. Juni 1893 sowie die Muster können auf unserem Verwaltungsbureau nachmittags von 3 bis 5 Uhr eingesehen werden. Angebote, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind mit den einzureichenden Mustern bis spätestens Mittwoch, den 21. Oktober d. I., vormittags 11 Uhr auf unseren: Verwaltungsbureau abzugeben, zu welcher Zeit deren Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Submittenten stattsindet. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 5. Oktober 1908. Großh. Direktion der Universitäts-Augenklinik. ___________________Vossius.__B71b Vergebung voll Leilharbeiten. Die Herstellung von Dämmen mit Rasenbelag in der Gräflich Solms-Laubach'schen Gelsewiese Gemarkung Laubach soll tn öffentlicher Submission vergeben werden und zwar: Abtlg. 1—5 Losen, transportieren und planieren von 3602,7 cbm Grund Abtlg. 1—5 Rasenansatz . 3000 qm Abttg. 6-9 Losen, transportieren und planieren von 1965,5 cbm Grund Abtlg. 6—9 Rasenansatz Qm Die Vergebung ersolgt mit noch kleinen Graben- und Dammarbeiten in einem oder zwei Losen. Zeichnung, Voranschlag und Bedingungen liegen von heute an 14 Tage lang während derDienst- stunden zur Einsicht der Interessenten bet Gräflich Eolms Laubacher Renlkammer in Laubach offen. Offerten werden bis zum 24. d. Mts. abends 6 Uhr mit entsprechender Aufschrift portofrei an unterzeichnete Stelle erbeten. Abschriften werden nicht versandt. D“/io Laubach, den 12. Oktober 1908. ________________Gräfliche Forstverwaltung.________________ I. Futteriteferung für die Gioßhcrzogliche medizinische Beteriuär-Klirrik (ttlinit für innere Tierkrankhelten). Für die Zeit vom 1. Roo. 1908 bis zum 31. Oktober 1909 soll die Lieferung von Heu, Stroh, Hafer, Futtermehl, Reis und Hundekuchen für die „Innere Klinik" vergeben werden. Ii. Berkans von Dünger. Der in der Zeit vom 1. Roo. 1908 bis zum 31. Oktober 1909 gewonnene Dünger soll nach dem Gewicht, so wie er sich in der Grube befindet, an den Meistbietenden verkauft werden. Reflektanten wollen ihre Angebote an die Direktion bis zum 20. Oktober d. I. einreichen. Die Bedingungen sind in der Klinik, Frankfurterstraße 85, einzusehen. Gießen, den 14. Oktober 1908. Großh. Direktion der medizinischen Veterinär-Klinik. Prof. Dc. ©meine r. d16/10 Weitznachtsdäume. Ca. 8000 sehr schöne 12jährige Weihnachtsbäume (Fichten) abzugeben. Zwecks näherer Auskunft beliebe man sich an die unterzeichnete Oberförsterei oder an den Freiherrlich von Rabcnau'schen Forstwart Leyerer I zu Odenhausen bei Grünberg zu wenden. Londorf (Oberhessen), den 14. Oktober 1908. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. B17/io)Schmieder. C. Röhr Bahnhofstr. 44 & ©Sa Bahnhofstr. 44 Fertige Feöcrbc.ten mit gewaschenen, neuen Federn gefüllt: Patent-Matratze« bewährter Systeme, Roßhaar-Matratze« Stück Mk. 13.-, 15.-, 18.-, 21.— und besser Kapok-Matratze« Secgras-Matratze« McstzcMsm Anfertigung jeder Größe Fertige Äisscii mit 21 lt Psd. Federn gefüllt: Dtk. 4.-, 4.75, 5.50, 6.70,8.— und besser Verschiedene komplette Wchimcr Bcttjlelleii in Eisen: Mk.9.-,1L-, 18.-, 30.— bis 100.— 3“ wesentlich herabgesetzten Preisen Sölzeriie Bettsielleu von Mk. 18.— bis 70.—. Mer Bettstellen in schönen modernen Fa^onS, alle Preislagen. SloinpL Betten bestehend aus Bettstellen, Matratzen, Deckbett und Kissen von 37.- Mk. bis 150- Mk. 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Anmerkung: Zur Vorbereitung für die Meisterprüfung können Handwerker an einzelnen Lehrfächern als Hospitant teilnehmen, ausgenommen hiervon sind Maurer und Zimmerer, die nur als Vollschüler ausgenommen ivcrden.(v"/. Allee-Schule. Der Wcihnachtskursns hat begonnen und können jederzeit Schülerinnen eintreten. Unterricht in allen Arten von Stickereien sowie allen modernen Arbeiten. In die Bügel- und Turnstunde werden auch zu jeder Zeit Schülerinnen angenommen. c16/10 Bei genügender Beteiligung sindet wieder ein Buchführungskursus statt und bitten wir um baldige Anmeldung. L. Moeser, Oberlehrerin. Wir empfehlen in grosser Auswahl: Loden-Capes in grau und Jagdfarbe, Mk. 9.—, 11.50, 15.75, 18-, 21.— bis 30.—. Für Knaben entsprechend billiger. Loden-Mäntelwasserdicht 1U grau und Jagdfarbe, neue Form: Bozener Mäntel, M. 21.—, bis 30.—. Loden-Anzüge Loden-Joppen L"".? bis zu den feinsten. Gummi-Mäntel neueste Form, Mk. 23.50. Mr. Stamm Giessen. 5375 Marktplatz. Telephon 384. Schulstrasse. 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