**s Die heutige Nummer umsatzt 16 Seiten. Itiihrl! $ nun energischer und bedachtsamer gewesen ivare. Daß von ZMiO* W UsH Forderungen stoßen immerfort die schönsten Parteiforde- rungen über den Hausen. Nichts arckeres lehrt uns auch der Streit, der in den letzten Wochen im sozialdemokratischen Lager herrschte und jetzt in Nürnberg auf dem sozialdemokratischen Parteitag einen so temperamentvollen Ausdruck gefunden hat. Nicht anders ist auch schließlich das sonderbare Verhalten des Zentrums bei der Reichstagsersatzwahl in Speyer-Ludwigshafen zu verstehen. Man kann sich mit Recht darüber entrüsten, daß das Zentrum dort lieber dem Sozialdemokraten zum Siege verhalfen hat, als dem Grafen Posadowsch, aber man wird doch nicht im Ernste behaupten dürfen, daß das Zentrum damit seine Parteianschauung zugunsten der Sozialdemokratie geändert lstibe. Man kann das Verhalten des Zentrums, das ja bei den Landtags- Wahlen in Germersheim den Dank der Genossen ernten wird, ein häßliches Wahlgeschäft nennen, aber beruht im Grunde genommen nicht alle erfolgreiche Politik auf solchen Geschäften? Eine reine Machtpolitik vermag sich heutigen Tages nirgends mehr dauernd durchzusetzen; auf dem friedlichen Wege der Verhandlungen und der Verträge erreicht man sein Ziel weit besser. Solcl)e Erwägungen sind es auch gewesen, die die Interparlamentarische Union ins Leben gerufen haben, deren Konferenz gegenwärtig in Berlin tagt. Welche hohe Bedeutung man dieser Konferenz beimißt, läßt sich schon daraus ersehen, daß sogar der deutsche Reichskanzler dort das Wort ergriffen hat. Der Reichskanzler wies hierbei auf die segensreiche Wirksamkeit der internationalen Schiedsgerichte und der Handelsverträge hin, die ja schließlich auch nur ein Werk der Interparlamentarischen Union sind. Fürst Bülow glaubte in seiner Rede das Bestreben der heutigen Zeit rechtfertigen zu müssen, das internationale Streitigkeiten auf friedlichem Wege schlichten will. So neu ist noch der Gedanke, Streitigkeiten der Staaten untereinander durch friedliche Abkommen aus der Welt zu schaffen, daß der Reichskanzler gleichsam entschuldigend ausführte, Friedensliebe bedeute nicht Mangel an Vaterlandsliebe. Nein, gewiß nicht, und das deutsche Volk, das bisher ehrlich und aufrichtig bemüht gewesen ist, den Frieden aufrecht zu erhalten, verdient es sicherlich nicht, des Mangels an Patriotismus geziehen zu werden. Im Auslande hat die Versicherung Bülows von der ernsten Friedensliebe der Deutschen großen Eindruck gemacht, und sie wird vielleicht auch auf die fernere Entwickelung der Marokkoangelegenheit nicht ganz ohne Einfluß bleiben. Bisher hört man es immer und immer wieder, das Deutsche Reich habe mit seinem Vorschläge, Muley Hafid bedingungslos als Sultan anzu- erckennen, nur den Frieden in Marokko stören rooften. Man behauptete ja sogar, daß das Bestreben Deutschlands nur darauf hinauSginge, festen Fuß in Marokko zu fassen. Inzwischen haben Frankreich und Spanien eine Note über prosp^ , n. frd' Apolitische Lve eben schau. Gießen, 19. September. Die Nähe der hessischen Landtagswahlen kündigt sich immer deutlicher an. Die Liste der Kandidaten rn den einzelnen Wahlkreisen ist zwar noch nicht ganz -ertig, aber das Bestreben, sie endlich fertigzuftellen, zeigt ich allenthalben. Auch einzelne Parteien, wie Zentrum inb Nationalliberale, sind mit ihren Wahlaufrufen schon mf den Plan getreten. Auf der nationalliberalen Landes- Versammlung in Darmstadt äußerten sich die Herren Osann, Älässing und Stresemann am vorigen Sonntage recht ein gehend über die Hauptfragen, die das politiscl-e Leben in Hessen und ün Reiche beherrschen, insbesondere über das Wahlrecht. Neues brachten die drei Redner ja eigentlich Nicht, tonnten es auch nicht bringen. Für sie galt es nur, 2urz vor den Wahlen noch einmal den Standpunkt der «atioualliberalen Partei in den einzelnen politischen Fragen zu fixieren. Den Gegnern der Nationalliberalen l)at das natürlich erwünschte Gelegenheit gegeben, in sattsam be- lannter Weise die Haltung der Nationalliberalen zu kriti- pteren und zu verdammen. Neues hat man auch von üiefer Seite nicht vorzubringen vermocht, und die Ansichten über die hessische Wahlrechtsvorlage und über den Wert oder Unwert der nationalliberalen Verständigungsversuche scheinen nach wie vor weit auseinander zu gehen. Was ■ uf der einen Seite als Preisgabe wichtiger Volksrechte verschrieen wird, das bezeichnet die andere Seite als einzig ; möglichen Weg, um zum direkten Wahlrechte in Hessen jii gelangen. Es zeigt sich auch in diesem Falle wieder, i nie wenig positiven Wert eigentlich alles Hin- und Her- ebatticren in politischen Fragen hat. Man überzeugt . jemand. Das Wahre oder Falsche einer Weltanschauung Haßt sich auf dem Wege bloßer Dialektik nicht darlegen. in jeder sieht und hört in allem mir das, was er sehen i mb hören möchte. Schlimmer als diese Unredlichkeit gegen s ich selbst ist jene andere, die den Gegner aus taktischen ' Gründen herabzusetzen sucht. So verdächtigt man nun ldic Nationalliberalen, weil sie in einigen Wahlkreisen mit dem Zentrum gehen, als ob nicht auch eine jede andere Partei die ihr günstigste Konstellation auszunützen bereit ix’äre. In einem jeden Wahlkreise gestalten sich die Verhältnisse anders, weil nicht nur die Bediirfnisse der Wähler, | andern auch die Machtverhältnisse der einzelnen Parteien »erschieden sind. Das innerste Wesen einer Partei wird teurd) solche Gelegenheitskompromisse doch nidjt verändert. Tas weiß mhn auch in jeder Partei ganz genau, und wenn man die Geschichte der einzelnen Parteien und ihre Wahlkampfe betrachtet, dann stößt man auf die seltsamsten Kom- b inationen. Mit reinem Theoretisieren ist es hier also iricht getan; das wirkliche Leben und seine sehr realen KräncM -ss-M 'naeSaMa^? rSchuiittM Der Jltamidje £i- ^uton TchlE feibanl 'N Sendung • Insten BiumeiM ?' ArkauWM?, ö' Joies fpabttoü, m stricken sowie W Strümpien empiw eiegentlichsl. pickgarne ßM habe stets oo* p Preise biW. 7 ■nestine W RooMabeW, Crato’s kkoladt ramellei Ä »'S; Straße U. Harmon* i Jahre- mit viel Zartgefühl und liebender Sorgfalt recht glücklich' verwertet hat. Auch das gut erfaßte Bauernbild Vor dem Wetter möchte ich hervorheben. Ein sehr beachtenswertes Bild, das stark an französisd)e Schulung erinnert, ist dass farbeirreid)C Am Fenster von Anna Beyer in Darmstadt, bei dem besonders die Behandlung der Lichter vons eigenartigem Reiz und einer graziösen Nonchalance ist, die ein sehr starkes Talent verraten und nodj viel erwarten lassen. toidjer und flott in der Zeichnung sind auch die; fressenden Hasen des Karlsruher E. Eimer und daS allerliebste Blumen pflücken von Richard Hölscher in Darmstadt, von dessen weiteren Bildern ick) noch Ziehende Schatten, Wanderung und Die Korb- träger in erwähne. Ein anmutiges Bild ist auch der? Markt bei Nacht von Rud. Poe schm an n in Dresden; und Früh sonne im Wald von E. Selzam in Utting, dessen Selbstbildnis ebenfalls nicht unerwähnt bleiben darf. Als vortrefflicher Ntaler weiblicher Akte ist der Weimarer Ludwig von Hofmann schon lange bekannt und gewürdigt, und seine besondere Vorliebe für badende Weiber; kommt auch hier zur (Geltung. Sein Nymphen bad ist von erstaunlicher Wirkung, doch scheint mir die Komposition des Dtittelgrundes nicht einwandsfrei zu fein, besonders die Gestalt, die an dem Baume steht, verbindet sich mit diesem zu einiger Unklarheit. Auch die Farbengebung des Bildes erinnert zu sehr an Freskomalerei, um als Oelbild vollkommen zu sein. Weit bedeutender sind die Tänze, 6 Wandbilder des Künstlers, dessen liebstes Motiv die Schönheit des Körpers, der edle Kultus des nackten Menschen ist. Und gerade darin leistet Hofmann ja sein bo denkendstes. Die Art, wie er den warmen Ton der straffen Haut zu geben weiß, wie er feine Gestalten hinstellt, wie jede Muskel und jeder Mrv lebt, das ist seine eigentlichste Kunst, in der ertast unerreicht ist. Bon ganz anderer Art ist der Impressionist Schmoll von (Äsenwert h, der eigentlich nur Gefühlswerte in Farben gibt, die ein eingehendes Versenken erfordern, wenn man sie verstehen, wenn man ihnen gerecht werden will; denn er gibt nur Stimmungen, die der Beschauer in sich beleben muß, wenn er rum Verständnis kommen will. Am gelungen sten von seinen ausgestellten Bildern ist wohl dep Spaziergang, das ungemein wirkungsvolle Bildchen Das werße Kleid und dann Abendfriede Dicht neben dem Spaziergang hängen brei Bilder, die sich scharf von ihrer Umgebung abfvndern; Bilder, an denen die mellten achtlos vorubergehen, oder achselzuckend rasch darüber Hirn, gewisser Seite die Ausstellung in Bausch und Bogen gelobt wird, verrät nicht nur einen merkwürdigen Tiefstand im künstlerischen Urteilen, sondern auch einen ungesunden Par- tikularismus, wenn nicht gar mehr. In Wirklichkeit aber wird die ganze Gemäldeausstelluna nur von einigen wenigen längst bekannten Künstlern gehalten, wie von Bantzer, Bracht, O. H. Engel, Harburger, H. Heim, L. v. Hofmann und einigen anderen, von denen mir der junge G. Alt he im als Der weitaus bedeutendste erscheint. Kein zweites Bild der Ausstellung hat mir einen derartigen Eindruck hinterlassen, wie sein kleines Nachtbild, das man merkwürdig schlecht untergebracht hat. Die Mehrzahl der Besucher wird ed wohl übersehen, umso mehr als es trotz seines seinen, märchenhaften Stimmungsreizes von zu entschiedener Eigenart ist, um bei dem flüchtigen Besucher, der nur „gesehen haben" will, Verständnis zu finden. Auch seine Mondnacht im Vogelsberg ist ein wertvolles Bild. Altheims Farbensinn ist so sensitiv-vornehm und so fein abgewogen, daß ihm darin feiner der übrigen Aussteller gleichtommt, am wenigsten der neuerdings zu Unrecht DirigentIjnite Beithan aus Sprendlingen, der mit sehr zweiselhastem Erfolg Bantzer nacheifert. Im Gegenfatz zu dem stimmungsvollen Lyriker Altheim steht der markige, kraftvolle Dresdener Professor B a n tz e r, dessen H e s s i s ch e n B a u e r n t a n z und Hoch- zeits sch maus mit chren leuchtenden, fast grellen Farven schon seit Zähren bekannt und geschätzt sind. Der Bauerntanz mit feinem verhaltenen Rhythmus, unter dem es glüht und lebt von Freude und Leidenschaft und dem doch ein gelinder Zug von sentimentalem Ernst nicht fremd ist, dieser Bauerntanz scheint mir das wertvollste von Bantzers ausgestellten Werien zu sein. Wohl ist das große, scharf komponierte Bild, das Hessische Dauern darstellt, von einer bewunderungswürdigen Beobad)tung, einer meisterhaften Charakterisierung, aber es ist im Grunde doch nur eine große Studie, ein Bild, das man wohl mit Recht bewundert, aber seinen Bauewuanz m. E. nicht ganz erreicht, obwohl es von anderen höher bewerte! nxirb. Ich nerreirne babei ganz unb gar rncht feine wuchtige Größe, aber ich glaube nicht, baß es ben Höhepunkt im -schaffen bes Künstlers barstellt. Bedeutend ist sein Frauenbild- nis, bas von ganz hervorragender Behandlung ist. Ein recht gutes Bild, das die ihm in so reichem Maße erwiesene Beachtung vollauf verdient, ist das enq^uibfante, vorzüglich gearbeitete Bild des Müncheners Melchior Kern, Mutter und Kind, in dem der Künstler das Jahr- tausende alte Motiv der Mutterliebe, als deren Ausdruck wir ja auch die zahllosen Madonnenbilder anzusehen haben. Die freie ttunst auf der Landesausstellung, ii. Die M alerei. Das Manöver des 18. Armeekorps, u. Die Schlacht am Galgenberg. Biedenkopf, 17. Sept. Nachdem gestern noch einmal ein Rasttag unseren jetzt sehr angestrengten Soldaten Gelegenheit gab, sich auf neue Anstrengungen vorzubereiten, fingen beule im Divisions- verbande die großen llebungen an. Es lieht kriegerisch aus im Hinterlande. An allen Haustüren kleben die Zetiel, die Zahl und Art der Einquartierung anzeigcn. Früher machte man sich diese Arbeit leidster. Da nahni der Fourier ein Stück Kreide und malte die Zahl an die Haustüre. Zetzt wird ein Zettel angellebt, aus dem u ad) Rmig und Stand die Gäste säuberlid) ausgezeichnet sind. Die 9tod)t war noch nicht dem Tage gewichen, als inr Norden bei Laasphe und Biedenkopf und im bilden bei Manderbach und Harterod die Hörner zum Sainmeln riefen. Im Norden sammelte sich die blaue Partei, im Süden stua Role. Die Blauen unter Generalmajor v. Francois, sind die Infanterie-Regimenter Nr. 115, 116 und 168, das Dragoner-Regiment Nr. 24 und die 25 er Feldarlillcrie; i)u? Roten unter Generalmajor v. Tietlein setzten sich aus den 117 em, 118 ern, den 24. Dragonern und der Feldartillerie Nr. 63 zusammen. Für den Tag hatte Oberst v. Huticrr die Führung von Blau, Oberst v. Schlutterbach die von Not übernommen. Mr folgen zunächst ben Bewegungen der roten Abteilung. Diese sammelte sich vorwärts Breidenbach und trat von hier aus den Vormarsch in südwestlicher Zkichtung an. Nack) der rechten Flanke holten Patrouillen bis über Hessel-i bach, links bis über Dautphe aus. Die Ausllärung war um so schwieriger, je unsichtiger die Luft und fe durch- Blatt 158.Jahrgang Samstag 19. September 1908 Der Slehenrr Anzeiger Ä v ° ° „ erscheint täglich, außer Ä yv*. A vezugsprets: Sonntag?. - Beilagen: ■ W monalUct,75Pf„viettel- viermal wöchentlich Ä a A, JK FV A ▲ A. A A. A a a a >a a a. A A A jährlich Vtk. L20; durch GichenirZamllienblätter; K MG B Q MM M Abhole- il Zweigstellen iroeimalrood)enU.Ktd$: ■ CT1M ■ A W W.Z M H VH || JF ÄXä B M monatlich 65 Pf.; durch WZMeyener Lmzelger für die Redaktion 112, Verantwortlich Verlag u. Expedition 51 ■< ax w N au f ■< *a für den politischen Teil, :h~ General-Anzeiger für Oberhessen UM- bi Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'sche« MriV.-yUch- und Steindruckerei H. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. 8^igentZ?'H^Eck! Mesentlid) reidchaltiger als die feine Sammlung der PSastiten ist die Gemäldeausstellung, aber neben manchem ; jitbcutenben Bildwerk, das gleicherweise Künstler und Aus- ■ stillung ehrt, ist gar manches mitgegangen, tvaS besser im ■ st illeu Winkel der Werkstätte geblieben wäre Es soll da- B iinit nicht gesagt sein, daß diese Bilder überhaupt wertlos || t»iren — für ben Bllbner mögen sie immerhin einen ge- [I iveissen EntwialungSwert haben - aber bei der übergroßen I Luzahl der ausgestellten Tafelbilder wäre eine strengere I Auswahl durchaus am Platze gewesen, und selbst dann, ' :wnn man von bem besdstänkten Jia um absehen will. Mau ■ iDiire bainit aud) den Besuchern entgegen gekommen und Hütte ihnen viel Zeit erspart, beim nicht jeber ist in Der stitcklichcil Lage, sich tagelang in der Ausstellung anfzio- heilten, um in ein richtiges Verhältnis zu ihr zu kommen, inb and) nidjt jedem ist es gegeben, sofort mit scharfem Mick das Wesentliche und Wen gebende von dem Unwesen t- luhen und Belanglosen zu trennen. Don den ausgestellten : HO Bildern aber hätte mindestens die Hälfte, wenn nickst nichr, mhig fortbleiben können, beim es darf nicht der t ->ed einer Ausstellung sein, möglichst vieles zu bringen, : um ein paar Eitel leiten großzuziehen, lvas im Darmstadt, ofelleidit unbeabsichtigt, aber doch offensichtlich ge,d)ehen Hin. Dazu kommt noch, daß manche vollständig unzulang- !ihen Bilder, wie die fünfzehn Riesengemalde dev Idvnerd Karl Küstner mit ihrer anmaßenden Handfertig feit weit besseren Werken den 'Raum wegnehmen, wahrend ji.h wirklid) künstlerisd)e Leistungen, ttne Die des ^arm- lubterö G Altheim z. B., mit einem ganz bescheidenen Lünkelcheii begnügen müssen, lleberhaupt laßt die Platz- D*rteilung sehr zu wünschen übrig, und ich kann nicht em- jc^en, warnni nun nicht kurzerhand den minderwertigen Tmd ab gewiesen hat, ivo man dod) genau nber Die ve- icüränkten Raumverhältnisse untcrrid)tet war. So i)t Der ■ ernte Eindruck zugleid) der schlechteste, denn es verrat außer ! ösm schon gerügten Mißständen auch eine auffällige Uuftcher- b*it und Unfertig feit, die man, wie bei vielem anberen, ; loo aud) vorzugsweise bei dem Arbeiterdorf wohltuend ver- ! nutzte. Wie ist dagegen in den Mumen für die freie Küiift 1 viieles beengt und gezwängt, wie macht sich das BanauM- : tum so dreist und anmaßend breit und welch seine, wertvolle Sammlung hätte man zustande bringen können, menn nun — ich will nicht sagen verständiger — lonbern incnn -iner Sendung ifc" euren Blunieukostd it, Wirsing und M i wird billig verte" ___________ÜllW!.- örennhi! Igeichnilleiies Schice: z Ztt. M Lti rn frei ins Haus jubticr u. W iimergejchäst und 2c Tchiffcllbrrgcm Sefteüungen wtt 'iiemvefl 42II an!° AS Kartei e v.Emst M den l en Baue 7. die Marokkofrage den Mächten überreicht, und man wird nun demnächst erfahren, wie diese sich zu ben red)t ül'cr- triebenen Forberungen Frankreichs stellen. ES ist nicht ohne weiteres anzunehmen, daß die Mächte alle Wünsche Frankreichs erfüllen werden. Die Entscheidung auf dem sozialdemokratischen Parteitage in Nürnberg über die unbotmäßigen süddeutschen Genossen ist so gefallen, iuie man von Anfang an erwarten mußte: die sübbeillschen Budgetbewilliger wurden überstimmt, nachdem man sich drei Tage lang weidlich gezankt hatte. Es waren wahre Schimpflage, die wieder einmal offenbart haben, daß auch in der Partei der Gleichheit und Brüderlichkeit Haß und Feindschaft herrsd)en. Trotzdem wird es aud) dieses Mal schwerlich zur Spaltung kommen, und wenn auch, nxis hätte die bürgerliche Welt dadurch gewonnen? Unser vielspältiges politisd-es Parteileben wäre um eine Fraktion bcreid)ert, der Sozialismus hätte eine Nuance mehr. Aber dazu wird es, wie gesagt, wohl kaum noch kommen. Man ist überstimmt worden, aber man wird sich wohl hüten, hieraus die Konsequenzen zu ziehen, schon mit Rücksicht auf den gemeinsamen Todfeind, die bürgerliche Gesellschaft. E. A. . — i ii i । ___ü ■ 11 ■■___L'_—|_!1LA schnittcncr das Gelände war. Tie Gegend, die landschaftlich große viei-e bietet, ist das gegebene ai.^cLb^lnngsreiche Ma- növergeländc. In den Tälern weite Viesen und Leide- strecken, an den Hängen und auf den zahlreichen Bergen Wälder in vielfachen Beständen. Natürlich macht ein derartiges Gelände den Führern und den Truppen vielerlei zu schaffen. Gern nimmt aber jeder seinen Anteil auf sich, froh, fern von der Garnison, als Soldat sich betätigen zu können. Ein feiner Sprühregen, der stellenweise auch etwas kräftiger einfetzte, begleitete den Bormarsch. Ter Bortrupp, gefolgt von dec Borhut, an deren Spitze der Führer ritt, ging bedächtig vorwärts, da es ziemlich lange dauerte, bis über die Absichten des Feindes zutreffende Nachrichten Vorlagen. Als die Zweifel über etwaige Flanlenbedrohunaen behoben waren, wurde rasch disponiert TaS Kaiser Wilhelm-Regiment erhielt sogleich einen Auftrag, der ebenso anstrengend wie ehrenvoll war. Wahrend die anderen Ba> taillone den in einer Stellung westlich und südlich des Gal- genberges erkundeten Feind nach Kräften beschäftigten, wurde das Regiment aus die Unke Flanke des Gegners angesetzt. Tas gab natürlich cm endlo es Marschieren berg- auf und bergav. Tic gegneriscye Reiterei hatte Die Bewegung trotz aller Borsicht dennoch bemerkt und der Feind hotte seine t^egenmaßregeln getroffen. Ter zu gleicher Zeil in der Front und vom rechten Flügel der Blauen einietzende Angriff drängte den allerdings um drei Bataillone schwäche- ren Gegner zurück. Mit Aufwand der letzten Reserven setzten sich aber die Roten in einer Stellung westlich und judlich von dem Dorfe Roth fest. Tic Anläufe der 115ec halten hier keinen Erfolg. Tie Artillerie, die in Lauer- flellung gestanden hatte, sprach ein kräftiges Wort mit Der entsetzliche Lind, der um die Mittagsstunoe herrschte, machte den Aufenthalt aus den Hohen zu keinem besonderen Vergnügen. Um die Roten zu delogieren, hätten die Blauen von Neuem größere Umgehungsmärsche unternehmen müssen. Da ertönte das Signal „das Ganze halt". Gencrallcut- nant v. Strantz versammelte auf dem Helligenberg die Kommandeure und gab nach kurzer Kritik eine neue Gefechtslage bekannt. * * * * s)tad) biejer hatten die Roten Berstärkungen bekommen, die ihnen bic Offensive zu nehmen gestattete. Jetzt war es an den Blauen, um ihre Zukunft besorgt zu sein. Ter Führer erteilte rasch und bestimmt die nötigen Befehle. Xie Vorwärtsbewegungen wurden eingestellt, teilweise weit oorgedrungene Truppenteile, wie em Bataillon 116 er, wurden zuruckgenommen, die Artillerie baute an berbedter Stelle <^.'schutzstänbe unb bas erste Bataillon 115 wurde angewiesen, den z?vchtebcrg, ben Stützpunkt bes linken Flügels, zur äußersten Verteidigung einzurichten. Hier '.egte auch schnell die Telegraphenavteilung einen Feld- kelegraph, um ben Führer in steter Verbindung mit dieser wichtigen Stellung zu halten. Lider Erwarten richtete dec Gegner seine Angriffe gegen den linken Flügel der Blauen, während er den Hochlc- berg fortwährenb bedrohte. Tie Blauen bauten daher vom lintcn Flügel langsam ab, ohne vom Gegner übermäßig belästigt zu werden. Ter Abzug geschah in der Richtung nach Osten. Der Feind folgte nicht, da die Stellung aus dem Höchteberg stark besetzt war und von dort aus freies Schußfeld nach den beiden Flanken vorhanden war. Die 116er und 168er hatten einen guten Vorsprung gewonnen, als der Befehl einging, ben Höchteberg zu raumen unb bem Gros zu solgen. Zuerst fuhr unbemertt vom Feinb bic Artillerie ab, der Telegraph wurde wieder ausgenommen und aud) vom 115. Regiment zog nach unb nach Kompagnie auf Kompagnie ab, vis zuletzt nur noch die 1. unb 1. Kompagnie dem Feinde anogc|d)ivarmt gegenüber- lagen. And) diese letzten Truppen der Blauen traten in Schlitzenlinie ben Rlmmarsch an. Rur einige Zuge Dragoner blieben am Feinde, um die Augenfühlung nicht zu verlieren. Zwischen Ober- und Niederhöllen wurden Vorposten ausgestellt. Eine knappe Stunde weiter rüdiuarto bezogen Kuschen. Es sind Bilder von Engen Bracht, dem energischen Dresdener, der vieUeicht das bedeutendste unb kraftvollste Talent unter unseren naturalistischen Meistern ist. Im ganzen hat Bracht elf Lerke ausgestellt unb von diesen Icheinen mir'außer dem Otzberg im Odenwald seine Bilder der Arbeit als die weitaus vebcutcnbften; Hütten- verk, Mittagspause im Stahlwerk, Nacht s ch ich t. Drei Gemälde von einer fast überwältigenden Ludst und Schärfe, von denen jedes einen meisterlichen Künstler bezeugt, dessen starte 'personlichteit mit klaren, offenen Augen - um mit Freylag zu reden — die Menschen da beooamtet hat, wo sie am naivsten sind, minilia) bei ihrer Arbeit. Es ist leider nicht gut möglich, m diesem knappen liebervlia, bic Bilder vollständig zu würdigen, wenn man nid)t in hohlen Redensarten schwelgen will, unb ich will deshalb nur nochmals nachdrücklich darauf verweisen. Aehnlidse Wege wie Beacht gehl ein anderer Großer, 4in Kind des Odenwaldes, Otto Heinrich Engel in Berlin, Der kürzlich die große goldene Medaille für Kunst erhalten hat. Seine Trauerseier in Friesland ist zweifelsohne eines der besten Bilder bei ganzen Ausstellung, von einer bestechenden Realistik uno einem erstaunlichen Schwung. Tie einzelnen Gruppen sind mit einer Lebendig- Icu in die Landschaft gestellt, die nahezu verblüfft, und Farbe, Ausdruck, Haltung, Linie und Fiache verbindet fid) zu einem fd)iid>tcii und ooch vollen harmonisdsen EXinzen, das von ptiacnoer Stimmung ist Von den übrigen Werten nenne idi nom bic flotten friesischen Mädchen, die keck iin den duftigen, frifd)en Tag htnciuwandtrn, daß die dunklen Rocke flaggen und mit ihren ilarea Iungiveider- nuge» das Geheimnis vom Leben zu er,ragen scheinen, ferner Morgens am Strande, 3uni morgen in der Marsch, Haus wand, 2 u e l 11 e i ch unb Sommers- enbe. Sehr beachtenswert fmb nod> bic E>edächtniSauSstel- lungen von Harburger unb Heinz Heim, von benen Harvirrger am besten vertreten ist. Bon Heinz Heim, bem prächtigen Schilderer her Gassenbuben, jino nut M^uhe unb Rot nur 13 Silber zusammengebracht worben Von Harburger, her sliegenbrn Blatter luftigem Kobold, nenne ich: t u e Wirtin, G e m ü s e h ä n b t e ri n, Einkehr i m LÜiitShans, Großvater unb Enkel, das von ur- evuchjiger Komn ist, Beim Aepsekwein und Ruben- (d) u le r i u. Heinz Heim ist mit feinen prächtigen Pfrnnbner.i oertteteu, dem göttlichen Apsekesser, Sonntag i in O d e u iv a 1 d, Idylle, B i 1 b n i s der Mutter unb mehreren Jadpiuiigen Wohl wären noch einige andere Bilder zu erwähnen, tote z. B- Heinrich (" i e b e i s Großvater und Enkels was id) mir aber durch die Rüu ich» uU| den .xanin utrfagtn wuß. Marl Reuratst alle Truppen der Blauen das Biwak. Tie Roten waren nach den Anstrengungen des Tages nicht mehr in der Lage gewesen, von der ihnen gewordenen Verstärkung viel Nutzen ziehen zu können Sie setzten den Blauen gegenüber ihre Vorposten aus und bezogen gleichfalls Biwak, zedoch in der Gegend von Simmersbach. Tem unfreundlichen Vormittag roar ein heller Nachmittag und ein prächtiger Abend gefolgt. So werden nach des Tages Last und Mühe die wadcren Krieger einen vergnügten Abend haben. Ta die letzten Cuaruere nicht zu weil von der Stelle der Biwaks entfernt find, so werden sich die neugewonnenen Freunde mit ben belanntcn Paketen in Masse einstellen. Hoffen Aich plagt keinen ber Führer ber Ehrgeiz, in ber Nacht das wieder zu gewinnen. ivaS bei Tage verloren ging. Sollte dies der Fall fein, fo heißt es um 1 oder 2 Uhr in der Nacht an die Gewehre Tann Lebewohl bu warmes Strohlager, abicu, bu berüchtigter Biwakskaffee. 0 Nieder-D algern, 18 Sept. Eine große Armee- Felbküche wirb gegenwärtig an hiengem Bahnhof für bic Korpsmanövcr, 21.—23. eept, errichtet. Sogar Gleisanschluß an b:c Bahnstrecke nach Glabenbach hat man her- gestellt, um bic gelochten Spesen usw. rasch beförbem zu tonnen. ES wirb hier gekocht für baS große Friedens- biwak, bas am 22. Sept, auf ben Höhen um 'Jticbcr-fialgcm, Stebebach unb Kehna ftatljinbet. Auch werden am 23. Sept, hier etwa 10000 Mann abgeipcifl, um auf hiesiger Station unb ben Nachbarstationen verloben zu werden Ans Stadt und Land. Gießen, 19. Sept. 1908. •• Der Tank ber Großherzogin. Auf die Ihrer Kgl. Hoh. der Großherzogin am 17. bs. MkS. übersandten Glückwünsche dec Provinzial vertretu ng der Provinz Oberhessen erhielt Geheunerat Dr. Breidert an demselben Tage folgendes Telegramm: Für die treuen Glückwünsche der Provinz Oberhessen sage ich herzlichen Dank und bitte denselben übermitteln zu wollen. Eleonore. Auf ben Glückwunsch der LanbeS Universität ist folgende huldvolle Antwort an ben Rektor ber Landes- Universität gelangt: Für die treuen Glückwünsche der LandeSuniversität, über die ich mich sehr gefreut, söge ich heizlichen Tank, und biue Sie, denselben übermitteln zu wollen. Eleonore. ** Herr Lecoq ist ber Titel unseres neuen, höchst Ipannenbcn Romans aus ber Feber bes bekannten französischen Schriftstellers E. Gaboriaus, mit beifen Ab- bruck wir in bem heutigen Familicnblatt beginnen. Herr Lecoq ist ein junger Kriminalbeamter, bem es trotz ber größten Schwierigkeiten, bic ihm u. a. auch von seinen Vorgesetzten gemacht werben, gelingt, ein Verbrechen voll- stänbig auszubecken, baS monatelang Polizei unb Gericht beschäftigte, ohne baß es bie geringsten Spuren gefunben hätte, wenn eben nicht Herr Lecoq gewesen wäre. Wir sinb sid)cr, baß wir mit biesem Roman unseren Lesern eine hochspannenbe Lektüre für bie langen Winterabende bieten, bic allseitig großes Interesse finben wirb. ** Die Veteranen- Kapelle konzerkiert am Sonnlag nachmittag aus ber ^"lebigshöhe^. O AlSfelb, 17. Sept. Ter Skadloorstanb hat sich abermals mit ber Renovierung b cs Rathauses und der Walpucgiskicchc beschäftigt. Tie Renovierung beS Rathauses wird nächstes Frühjahr begonnen. Tie 76 000 Mk. betragenden Kosten werben in den Voranschlag für 1909 eingestellt. Die Arbeiten an ber Walpurgiskirche werden 1910 begonnen, — Bad-Rau heim, 18. Sept. Bis zum 17. Sept, sind 28 905 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem Tage noch 2919 anwesend waren. Bäder wurden bis zun, 17. Sept. 379 082 abgegeben. + Bad Salzhausen, 18. Sept. Gestern morgen gegen 4 Uhr brach im alten Badchause Feiler auS, das das ganze Tachwerk zerstörte. Ter ganze Bau wurde durck) die Wassermasseu des Hydranten stark beschädigt. Auch die Riddaec Feuerwehr erschien auf dcr Brandstätte. Schon seit zwei Wochen ist das alte BabehauS geschtosfen und eS wurde nm im neuen Badchause gebadet. Es ist deshalb unbegreiflich, wie das Feuer entstanden ist. Der Sohn des KnrhauSpächlers erlitt bei ben Löjcharbeilen einen Beinbruch. — Bei der späten Jahreszeit ist bic Frequenz bes Bades noch gut; eS treffen noch immer neue Kurgäste ein. R.-B. Darmstadt, 17. Sept. Auf Anregung der Großherzogin unb unter ihrer tätigen Mitwirkung wird Mitte November in den Räumen des Großh. ResibenzschlosicS, in welchen früher das alte LandeSniuseum unlergebrach! war, zum Besten armer Lungenkranken unb tuberkulöser Personen ein Verkaufsbazar abgehalten werben. Es sollen unter Leitung der Großherzogin eine Anzahl Samen der ersten Stände Verkaufst,sche errichten unb zu Wechnachts- gescheuten aller Art geeignete Gegenstände darbieten; auch Tee unb sonstige Erfrischungen, sowie Gebäck unb Eßwaren werden zu haben sein. sf Franken berg, 17. Sept. Ter Kreistag übernahm die Kosten des Grunderwecbs für die Eisenbahnen von Kirchhain noch Gemünden innerhalb der Gemarkung Gemünden unb von Eorbach nach Brilon innerhalb ber Ge- morhing Eimelrod auf den Kreis unb beschloß gleichzeitig bie Ausnahme eines Darlehens hierzu biS zur Höhe von 105 000 Mk. fc. Frankenberg, 17. Sept. TerLanbrat des Kreises Franlcnberg, Geh. RegierungSrat Rieht, würbe antäßtich seiner 25fähcigcn Tätigkeit als Lanbrat gen. KreijeS von der Stabt Frankenau zum Ehrenbürger ernannt. •• DieErschlicßungbesnvrdlichcii Taunus. Die beiden neuesten Taunnsdahncn Usingen — Grävenwiesbach—Weilmünster und Grävenwiesbach—Sol in Sbackstal— Wetzlar inerte» ausgedehnte Ok'bietc deS nördlichen Taunus tem Verkehr an- schließcu und das mittlere Lahntal von den beiten Städten Wetzlar und Weilburg aus mit Ufingen, Frankfurt und Bad-Honivuig teromteii. U fingen, das luelieiitlcgcnc Städtchen wird allinahlich ein Eiscnvahnliwtcnpunkt werden, zumal, wenn die noch schwcve'idcn Projekte, Bad Nauhemi—> Ufingen und Butzvach—i»>rävcnwicsbad), nod» zur Anssuh. rung kommen sollten Letztere Strede ist bereits von Butzbach bis Evcrs-Göns geirrt, es blcitiL also noch das Glied Ebers-^vns—rUecbcrg—Brandoternborf. Tie Bahn llsnigen Weilmünster ist jegt V,3 Fohr uu Bau begriffen. Man gedachte sie schon im Herbst 1908 eröffnen zu könne»: da aber die Strecke die Höhenzüge .zwischen Ufa und Weg zu überschreiten hat, so sind bic $u überwindenden Gelände» schwicngkeiken redn erheblich. Tesbalb dürfte die Er- Öffnung der Bahnlinie erst int Fruhjabr 190J enolgte können. Auf ter gan^n Strecke wird gegenwärtig eiRig gearbeitet. Tiefe Einschnitte durch die Höhenzüge, Bauten von hohen Dämmen und großen Brücken waren besonders zwifcden Mönstadt unb Grävenwiesbach, Hunbstabt unb Lek» helmsdori eriorterlich. sie sinb bis auf bie Cberbauu« größlcinclls seruggeftellt. Tie größiren Bahnbö e zu Grävenwiesbach, LildelrnSbors, Audenschmiede und >ür bu beiten Ctic Heinzenberg— Rönftadr sind tm Bau begriffe». Die größte E isenbahnbrüde fühc: bei Mönstadt über dos Tal des Li^Sbaches Ter Tunnel, welcher zwischen Aube»» schmicbe unb Weilmünster erbaut roirb, wirb bis Oktober vollenbet sein. Er ist cnoa 6o3 Meter lang unb fuhrr durch den Berg, dessen Gipfel eine Btzrg trägt. Was den Bahn- bau Wetzlar—Solmsvachtal—L i-v.uwi^'bach tetris t. so soll dieser im Heröst beginnen. Auch hier ist der Bau einet langen Tunnels — ca. 2 Kilometer eriorbcrlid). Hier mujj der 501» Meter hoqe Hv».eiizug zwi,a»en GcavenwieSdal, und Hassclborn burnbobrl nerven. Wae groß der Höhe» unter chied zwischen beiden Cr.cn ist, ersehen wir b-rau», daß Grävenwiesbach 234, Has.clöorn aber 410 Meter über Meeresiptegcl liegt. Bon pa,s.lborn fuhr: die Bahn üter Brandoderiidors, KTÖiidb-c , xrajt,olnu, '.»i.ter Quern.ss. Bon da den, Cbernboripüttc — la Kilometer *oon Brauns sels —, Oderdor«, Burgsolms durch SokmSbachral. Bo, Älbshausen bis Wetzlar wirb sie ber Bahn folgen. Handel und Verkehr, Volfiivirtfdiaft. — Tu Südbeulsche Elfen bahn-Geieltschaii tz« anläßlich der am 30. September 'laitsindendcn Generaloeriammiu»» der ü>e|eÜK.)ail ihren I a h r e » d e r l ch l heraliSgegeven. In t«i Berichi witö betont, Day öte im Grichätt^iayre cmnetretent tu£. läilsigc Beivegung m pandcl und Industrie auch iiaiiugtm.:« mox ohne limfluB aui bic eniivicfcUmj ihrer Unternehmungen gcdU^««. Tie Rciorin der Personen- und u-cvudianu habe au* allen Wcsti* bahnen der Gejellscha'i E l n n a h m e a u « i a 11 e zur Folge qc^abf; auch bei der Kaucrnuh.-Bahn seien weitere Aus'alle bmaj . et- legung des Güterverkehrs aut die badnche Staatsdahu e.unanbek Gleichwohl könne die Entwickelung der llnieniepmimgeii un all- gemeinen als delriebigend bezeichnet iverden. Ter 1'ecketzr un sctnbtgebut Essen fei burch ben 'Jluflbau ber 8trnBen^ah>Uunmi tiätlig t'clebt worben und öud gleiche sei auch bei den Wiesbaden« elcklruchen Slraßelibahnen der Fall gciuelcn. Minderernnayn«» feien nui Öen Mainzer Boron-Bahnen durch Perlust bes uionien» Heimer Verkehrs m olgc ber Siadt-Marnzer StiaBeni'ahn Gonsenheim—Mombach—Mainz, lernet am ber Seljtal - Bahn in'olgi schlechter Wemernte, nm ber Strecke Mannheun—Weinheim-peivei- berg, ’JJiaimhcimev rllahu durch 'Auslall von SchotlertrancoaneW lür ben Raugierdahnhoi Alannhelm und nut der Karlsruhe^ . Ja., bahn durch 'Almahmc beS Arbeiteiverlehis emgetreieii. Tte Äie ge- rung ber Gehälter und Lkohne, bcioubeifl aber ccr MaicrialprcM haoe ebenlallö weiter angcbalten, so daß eine den Mehremnahmn, entipredjenbe Besserung bes Betriedsergebnisies mcht cmgetreu.i i-l ■ - - --------- i Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, nnlßcted* tou der Bank für Handel und Industrie, Gieaaeu. Friinklartcr Börne, 3'A*!t lleicbsanleihe . . 92.06| 3% do. . . bd.lÄ) 3'4*ie Konsols .... 91.Hä öH do. .... ■ 83.. 0 3^*/, Heeicu — öH*I» Überuesbcu . . 90X10 I •» uesterr Goldrentc. . 98 LO 41/,H Oeaten. ^iibeneule —.— 4 7« Lugar Uoldrcnte . . 93 40 4Italien. Keule . . , — 3 ’o Portugieseu Serie 1 — .— 3% Kortiigieseu „ HI 62.60 4/s".e ruas blaaUaul. 190J 96 90 4>j „ ,apau Maatsaulcibe 91.30 4-, Couv. Türken rou luuä U3.VU Turkculuse 146 *ju 4-e Unecb. Mouopol-Aul.. 52.10 4 H äussere Argeutimer . 86.50 ov/e Slexuauer < Üiueseu .... 97.70 Aktien: Bochum Gus» 227 40 Buderus E. W 118.00 Tendenz; sehr fest. Berliner Jlörae, 10 Cauada E. B 170.75 Darmstadter Bank . . . — Deutsche Bank .... 239.30 Dortmunder-Union U. , . — Dresdner Bank . . . 147.6V Tendenz: fest 19. September, 1.15 Uhr. Elekuiz. Labmejer . . . 12110 Llektriz. »chuckerl . . . HW Lschacüer Bergwerk . . 201 VH udaebkirehen Bergwerk . 3001U Hamburg - Amerik. I akell UUt#f Uarpener Bergwerk -«ch" Laurantitte . . SV."» .\ordd. Lloyd . j übet seh ks Eieen-ludnatria IVLx Berliner ilandebgcs . . 1W4X) DarnuUdter Ban« . . . 127Ai Dcuucbe Baak . . . 238 90 DeuUcb-Aaiat Bank . . I*t6u Diakonto-KomuiauOJU . . 178p) Dre»uuer Bau« .... 147.40 KrcuilakUcu . . . . 2*1166 Baltimore- und üble- LisenLahu l*4u uoltUardbabu .... — Lomuaru. hiseubahu . . 23IV oeaten. htaauoahu . . . 149.1 ’ inuce-lleun-Eueubahu 1SL2U September. Aniangakun«. herpener Bergwerk. . . 208* Lamantine i.ombarden E. B. ... 22J0 \ordd Lloyd KLOU liUKenlose ..... Das Beste ist stets das Biltigstc. Wie jür jedes bekannte und eiligejül)rtc Prä» parat, so wird auch für ScottS Emulsion eine Reche von mehr oder weniger minbenvcrtigcn Nachahmungen geboten. Hierüber laufen käglnb Klagen bei uns ein, zumal nach Gebrauch dieser Nachahmungen der gewünschte Erfolg ausgcblieben ist. Deshalb sollten alle Eltern, die es gut mit ihren Kleinen meinen, uohl überlegen, ob es nicht vorteilhafter ist, das in allen Fällen bewährte Lriginalpraparar Lcotiö (Emulsion «zu nehmen, und ob sich nickt auck hier der Lpruch bcslatigt: das Beste ist stets das Billigste. Man verlange daher ausdrücklich: Scotts Emulsion diu unserer belanntcn nebenstehenden Aijcher« Ichutzumrtc. D* Hauptpreislagen in Meine Damen- u. Herren-Stiefel Die Beerdigung findet Dienstag den 22. d. Mts. nachm. 31/, Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 5577 Harktplatz 2 Marktplatz 2 Statt jeder besonderen Anzeige. I wird radikal beseitigt durch Lina Tel. 172 Ecke PIockNtrasne Selterewcfl; Blv/e 5)oevier. 5537 [5570] Si Löberslraße 5. 5554) zi wozu ergebenst einladet )a§ Billigt tzbstverfleigtruug Tas der Gemeinde Lich gehörige (5578 Näheres Schcmzenstr. 22, p. Di Unseziefe Giessen (Walltorstr. 31), Heuchelheim, 19. Sept. 1 Familie Barnick Familie Müller leis > daher ier Bank . . aküeu . . . ivie- und Ohio* lutahu . . - ober. Anlaugskum ner Bergwerk. . - Hütte jden E. B. - • ■ Lloyd . . • • • Giessen, den 18. Sept. 1908. Seltereweg 46. Veiwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Mitteilung, dass unser liebes, gutes Töchterchen, Schwester, Enkel und Nichtchen Kirchweihfest zu Climbach verlmndrn mit Wasscrieitrmgseinweihung am Sonntag, den 27. und Montag, de» 28. September 5531 Gastwirt Römer, Climbach. 1 Wohnung von 3 2 Zimmern, 7 möbl. Heule und Montag: IB% Fafclochscnfl risch, Vid. 40 Big- nach langem, schwerem, mit grosser Geduld getragenen Leiden, heute Nacht durch einen sanften Tod erlöst wurde. Die trauernden Hinterbliebenen Familie Ludwig fleuss. . Jlil . .ÄS Klein-Linden. Heuch elheim, den 18. September 1908. Grobherzogliche Bürgermeisterei Kreiling. zum Ausgebot. Alten-Buseck, den 18. September 1908. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Körber. txurbenteich. Nachdem meine Hofreite, welche im Frühjahr d. I durch Feuer zerstört wurde, wieder aufgebaut i|t, drängt es mich, allen meinen hiesigen und auswärtigen Verwandten, Freunden 1 mt> Nachbarn, die mich während des Brandes und der Bauzeit butd) Aufnahme des NieheS, Beschaffung von Futter, lieber« nähme von Fuhrleistuugen und alle sonstigen Arbeiten unter- 1 liitzt haben, meinen herzlichsten Dank auszuspcechen. [O7bO6] Ludwig Briegcl I. Neu! Neu! ©bftueriteißcriuiß. Donnerstag, den 24. September, vormittags von 9 Uhr an, soll das Gemeindeobst zu Allendors a. d. Lahn, bestehend in Aepfeln, Birnen und Zivetschen versteigert werden. Die Acpfel bestehen größtenteils in schönem Tafelobst. Zusamnien- kunft im Ort. [5549 Allendors a d. Lahn, den 18. September 1908. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendors a. d. Lahn. Volk. — Aepscl, Birnen und Ztoet jchcn — soll, beginnend am Mon^ lag bett 28. September l. IS., vormiliags 10 Uhr, an der Hanen- rober Strahe und nachul. 2 Uhr an her Aonnenröcher T trage öffentlich öcrfteigert werden. Lich, den 18. September 1908. Grog. Bürgermeisterei. B19/a) Türmer. Todes-Anzeige Heute morgen verschied unsere liebe Tante Frau Elisabethe Strack nach kurzem, schwerem Krankenlager. LMWtt LÜohmingsiiaüjivciS Wcu Olartenürake 2, Zimmer 2. iWeschäslssiunden von 8—1 und von 3—6 Uhr.) Obstversteigerung. Montag, den 21. September lfd. Js., vormittags 8 Uhr anfangend, wird das der Gemeinde Allendors a. d. Lumda zustehende Gemeindeobst versteigert. [5544 Allendors a. d. Lumda, am 18. September 1908. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendors a. d. Lumda. Nein. 1 Wohnung von b Zimmern, 2 Wohnungen von 7_ Zimmern, 3 Wohnungen von 6 Zimmern, 8 Wohnungen von a Zimmern, 15 Wohnungen von 4 Zimmern, 6 Wohnungen von 3 Zimmern, •* Zimmern mit Vabeu, 2 Wohnungen von linimcr, 1 unmöbt. Zimmer, 1 Werkstatt, AmMst lSitsitütt Briüinsttiiibergivtrke iiouimiü Krrilic. Berichtigung. In der gestern erfolgten Veröffentlichung der zur Aus- losung gelangten 4"/yigen Teilschiildverschreibungen sind die Nummern 36U4 und 4872 irrtümlich genannt. An deren Stelle treten die Nummern 3603 und 4874. Ohne Gutschein erhältlich. Prospekte gratis. 6*% Generaldepot; Pelikan-Apotheke ist die beste Schloß- u. Schlüsscllochsichcrung gegen Einbruch- u. Diebstahl, kannin jedes Schloß eingesetzt werden und ist beim Umzug ohne Beschädigung des Schlosses abnehmbar. Zu haben bei Wigandt & Graefe udbabu " ird. Eisenbahn . . -■ t, titaatsoahu . . . i-tieun-Eiseubahu ■ Obftversteigerung. Nächsten Freitag, den 25. September, von vormittags l/tll Uhr an soll das Obst in den Freiherrlich von 9tordeck zur Rabenauischen Gärten zu Alten-Buseck, bestehend in Aepfel, Birnen und Zwetschen, versteigert werden. [5548 Großen-Buseck, den 18. September 1908. Althaus. Freiherrliches Rendamt.________________ mit* Verkauf. Gebe von heute verschiedene Holzvorräte ab, wie Eichen, Linden, Birnbaum, Nußbaum, Kirschbaum, El'zbeer, Pappel, Pitch-Pine, Kiefer und Tannenholz, sowie einen Posten gute trockene Schreinerdielen, Lattenpäcke und unsortiertes Holz. Ferner mehrere gut erhaltene Hobelbänke mit gutem Werkzeug, em Satz Fournierböcke, Fourmerstücke. Heinrich Sack L Ww. Schreinerei. lfioa ,6 fi-h * * Im Anschluß an die Gemeindeoersteigerung kommt da§ Obst vom Pfarcbaumstück, bestehend in Aepfel und Zwetschen, [5539 Obftversteigerung. Das Obst der Gemeinde Heuchelheim, aus größeren Quantitäten Aepfel, darunter schönes Tafelobst, Birnen und Zwetschen bestehend, soll Dienstag, den 22. September 1908 versteigert werden. Anfang vormittags 8 Uhr am AuSgang des Orts nach sind Mk. 12.—, 14.22, 66.22 in bekannt guten, dauerhaften Qualitäten. tzöflverfleigerung. Donnerstag den 24. September, von vormittags 9 Uhr an soll das Gemeinde Obst zu Reiskirchen, bestehend ui einer großen Menge Aepfel, darunter schönes Tafelobst und Kelterobst, Birnen und Zwetschen, versteigert werden. Der Anfang ist am Sauweg. L0041 Reiskirchen, am 18. September 1908. Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen. Wagner._____ Gvstversteigerung. Donnerstag den 24. September, vormittags; oon z näc an soll das hiesige Gemeinde-Obst, bestehend tn Acps md Birnen, prima Tafelobst, an Ort und Stelle ^steigert verden. Der Slnfang ist an der Krcisstratze Wie,eck >llten-Buseck. [o°38 Alten-Buseck, den 18. September 1908. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Körber. Hößversteigerung. Donnerstag dcu 24. September d. Fs., vormittags von 10 Uhr an soll das Obst von den Gemeindebäumen, bestehend in größeren Quantitäten Aepfel und Birnen, darunter sehr schönes Tafel- und Mostobst, versteigert werden. Der Anfang ist am Bahnhof. [5580 Lang-Göns, den 19. September 1908. Gr. Bürgermeisterei. Rompf. __________ empfehle in denkbar grösster Auswahl Gardinen, Rouiem, Teppiche, Moderne Zimmerdekorationen sowie sämtliche Zubehörteile. 5525 Ernst BEoedner Naciif. Weinfässer (wein grün) [ 5558 in allen Grohen empfiehlt Witki. Ko^ilermann Küferei, Steuftobt 12. Auch kann ßcteltert werden. Bekanntmachung. DaS dritte diel Gemeindesteuer uhö Hanuiocbübr für 1908, sowie das Schulgeld für das 11. Quartal 1908 für Aealgymuastum und Overrealschule, für Gnnmaiialoorschule, für •votiere und Erivenerte Mädchenschule sind binnen a.d Tagen bei Vermeidung der Beitreibung zu zahlen. Gteuen, 19. September 1'308. Stadtkasse Gießen. Schuh Warenhaus Wilh. Herbert Inh.: Carl Herbert Geschäfts-Eröffnung. Bringe meiner werten Kundschaft hiermit zur Kenntnis, daß ich am 15. bs. Mis. Kaplansgafsc 14 ein Laden-Geschäft für Herreukleider, Zigarren und Zuckerwaren eröffnet habe. . Zudem ich prompte Bedienung und nur gute Ware zuuchere, bitte ich, mein Unternehmen freundlichst unterstützen zu wollen. 07802) Hochachtungsvoll Karl Bender, WIMM 14. sberiente u der Hank (ür Hut ssen. ptember, 1.1b Uhr. iz.Lahmeyer. . iz. t-chuckert. , :iler Bergwerk . . 1 iircheu Bergwerk . g-Aaerik. Pakell r Bergwerk. . Ute Lloyd des. Eiseu-Iuluatrie 1. r Bandelsges. . . 11 ädter BM . . . & he Bank . . . .Kl h-Asial Bank . M itvKommauail . ü'- ithnnhebk M 5; M iS Ä l LSÄ Nd iln j?11 lfc*l lcher ubtl t- «. .stzril folgen. 51 e "eijmuiiQen aeb^ e>be am allen Ä ,'°Ue zur Folge ü-. l,er® Ausialle burJS Unlernehinungen S Men. Ter '-ilerttin b 11 ^ItnbenbaljiiiJ au$ bei den Äieso'^.i v°ien. 2)linöereuuS »rch^ierlusl beefc zerviraßenbahn Wo* *l ^elzlal. Bahn M Henn—Äieinheiin-h^ non Sdjoiierivaneto nui öev Storlsvuljet ' cmgcireien. Tie «1 ö.aber der 'Jllaiemfa eine den Mehreim^ iiiiied nichi eingeirtx Bügel-Kursus. Wiederbeginn des Unterrichts im Glanzbügcln indet am 1. Okt. sowie auch außer der Zeit statt, bei 5565 Kran Hofmann. Anmeldung Steinstraße 49 erbeten. Unentgeltliche Arbeitsbeiiilittelnng. LtUWr Arbeitsilchioeis lSießen. Gartenftratze 2, Zimmer 2. Qs kiiuucu ciugeftellt werden: a. bei Diefinen SlrbeitQcbern: 1 Bauschloiser, 3 Taglöhner, 1 »djuncb, 7 Dienstmädchen, 2 Lau - fraucn, 1 Tapezier, 1 Haushälterin, 1 Minbcrmabcbcn, 1 lülobeb schreiner, 1 Bauichremer, 2 Installateure. Lehrlinge: 1 Stukkateur ßcocii Bergütung, 1 «chremer, 1 Wagner. . nr , . . b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 3 Zauschrelner, 1 Bauschlosier, .1 mattier, 1 Wagner, lAlaser, 4 Schneider, 1 Taglvhner, 2 Pauoburschcn, 1 tanbwn.tlchastl. Dienstmädchen. Lehrlinge: 1 Schneider, 1 Spengler. ßi9^ l"Schulied^2 Schneider, 2 Schlosser. 1 Maurer, 1 SchreibgeHllfe, 2 Schreiner, 2 Hetzer und Maschinisten, 2 dutirknechte, 3 .vaus- buridien, s Arbeiter, 1 lanbiu. Arbeiter, 2 Packer, 2 Auslaufer, 6 Vauitraucn, 4 Waschfrauen. 1 Haushälterin, 1 Flickirau. Vergebung von Draiiirohrliescruugcn, ^uhrleistnnnen und Drainagcarbeiten. Für die Fcldbcrcinigung Obbornhofen sollen Mittwoch, »eit 23. September 1908, vormittags 10 V2 Uhr die Lieferung und das Anfahren der Tramrohre, sowie die Graben- und Rohrverlegungsarbeiten zur Herstellung von Drainagen auf dem Wege schriftlichen Angebots getrennt an einzelnen Losen vergeben werden. L-d /« Die Verdingungsunterlagen, in welchen auch die Los- Dnteilung ersichtlich ist, liegen auf Großh. Bürgermeisterei Lbbornhofen zur Einsicht offen, woselbst auch die Angc- tote verschlossen einzureichen sind. Eröftnung der Angell ote in Gegenwart etwa erschienener Bieter; Zuschlags- Üiift 14 Tage. Gießen, den 16. September 1908. Grokherzoglichc ^ulturinfpcktiou Gietzcu. 1 Wagentialle. M 3u mieten gclucht: 26 Wohnungen von 2—, Zimmern. |B,B/0 stts EirmlsM 6® ger minberwei*1 miet laufe« tad) ®e6riudi * E-s-lg iffl, d>e 9" l überleg», 11' Versteigerung. Montag den 21. do. 9)it>5., nachm. 2'/, Ubr, tollen dahier WalNorstratze 6 iTarrnit. Haus) 2 Pferde, 4 Wagen, 2 Schweine, 5 Pferdegeschirre, 60 Peitschen, 12 Handkoffer, 1 Ladeneinrichtung, 1 Ladencheke, 1 Warenreat 1 Eis schrank, 1 Llasseuschrank, 1 Nähmaschine, 1 Partie Kilz- und Strohhüte, Schuhwaren, Haus- und Küchengeräte aller Art n. v. a. zwangsweise gegen bar verneigen werden. [07795 Giegen, am 19. September 190^. I. L.: Mort, Gerichtsvollz. Asp. Frische Scemuscheln treffen heute ein. [07825 Her». Moos, Rest, Löweng. 22. 0/ ICH Gleesen Ploekntraße 14—16 zaladen. Sept. 190H. Verkauf gegen Bar. zuweisen. Telephon 461, Telephon 461. Herbst-NsuheiteD, Kinder-Konfektion Weintrauben für das Alter bis zu 14 Jahren eingetroffen. Grosse Auswahl! 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