Nr. 15 General-Anzeiger für Gberhesjen I N«k. lle. n Divi- aill|tmen beugen sfynöl'kat it »erpflichtet gegen einen Jahresgehalt von — Aus Mnxfjeii wird geinclbet, dag r Firma L.Mntnrr -m Luguftasir. 11 inten mnnn (Rallen* bei Teuljchen Laa!, 23 840 63750 151250 22« 750 2«9 250 333 750 315550 »/, 8 10 12 15 18 21 25 Gleiten und Kajsel, verlangt jedoch seinen freiwilligen Rücktritt im Inter, esse der Einigkeit. ihm, dem Minister, bic Anregung sehr sympachisch; sich mir, wer die Tränen troclnen solle, die Ge- oder, wie er vermute, der Staat. Köhler tourt)d# Leruckfichtiguug der Müller an-der zungs-Me»' a je 1000 chneten Bettages deren Bankkonto leisten, den Rest t diese Zeichnung ien, Abbildungen I loslensrei jugk« werk: zwei Fremdenzimmer, Schlafzimmer, Badezimmer, Kinderzimmer, Halle und Schrankzimmer; unter dem Dache: ein Fremdenzimmer, zwei Mägdekammern, eine Kammer zum Aufbewahren von Wäsche, ein Schrankzimmer und ein Trockenraum. Auf die Ausstattung der Jnnen- räume und die Verwendung verschiedener Holzarten usw., sowie auf weitere Einzelheiten der Bauausführung werden wir später zurückkommen. Das Haus trägt seinen nach dem Erbauer, Architekten Johann Gewin in Darmstadt; es wird für Bauunternehmer Ludw. Wagner errichtet. Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen Unioersuäts - Buch- und ©temörucfeceL R. Lange, Gießen. — Gießener Kunstverein. Die seither ausgestellten zwei Slubai-Büder von. A. Bennewitz aus Schönberg gingen dnrch Ankauf nach Saarbrücken, bezw. hier in Privalbesitz über. Ferner verblieben noch durch Antaui hier von G. Butzengeiger aus München „Schloß Steuschwanstein' und.Schloß Hohenschwangau", von F. v. Joeden aus Mainz .Rheinstimmung bei Atainz". Detttßche» rreich« Berlin, 17. Jan. Der Kaiser hielt heute im königlichen Schloß zu Berlin das KapiteldesSchwarben Adlerordens ab. — Die polnischen Studenten sind auf Grund ministerieller Verfügungen aus den Jahren 1886 und 1902 durch den Universitätsrektor darauf aufmerksam gemacht worden, daß sie, solange sie Hörer auf der hiesigen Universität sind, von polnischen Vereinen und Versammlungen sich fernzuhalten hätten. i— Der „Reichsanzeiger" meldet: In der gestrigen Plenarsitzung des Bundesrats wurde die dem Bundes- rate vorgelegte Berechnung der nach dem Rcichshaushalts- etat für 1908 aufzub ringend en Matrikularbeiträge genehmigt. Zweibrücken, 17. Jan. Die hiesige Ortsgruppe des Flottenvereins findet das Verhalten des Generals Keim seit der Kölner Tagung nicht tadelnswert. Sie wünscht eine entsprechende Ehrung Keims in Das Haus, ein einstöckiger Bau, wiederholt gleichsam in seinem Aufbau die Geländegestaltung und schmiegt sich auch eng dem terrassenförmig aufsteigenden Garten an. In die Augen fällt vor allem die vornehm und einfach gehaltene Außenarchitektur, ferner sind es die zurück- jtrebenden Fenster, die einen Einblick von der Straße aus verhindern! Dom ersten Stockwerke ab entwickelt sich der mächtige Giebelaufbau, der durch eine Loggia durchbrochen ist. Diese hat ihren Zugang von einem Schlafzimmer aus. Das ganze Dach ist mit^roten holländischen Dachziegeln gedeckt, die einen wirksamen und farbenreichen Kontrast zu dem Grün der Landschaft und den Häusern der Umgebung bilden. Die Ostseite des Hauses ist ganz geschlossen gehalten und durch einen Giebel gedeckt. Jede Fassade ist anders ausgestaltet; in ihrer Gesamtheit sind sie doch einheitlich gebildet und verleihen so dem Hause ein geschmackvolles, immer gleich anziehendes Aeußere. Die Westseite weist einen eleganten Vorbau auf mit einer durch eine Doppelsäulengruppe getragenen Terrasse mit Ausgang auf die Halle. Der Giebel ist durch das weit ausladende Dach geschützt. Die Südseite bildet gleichsam die Fortsetzung des Geländes mit ihrer Terrasse mit zurückgesetzter Loggia und durch einen säulenartigen Aufbau wird das Dach gestützt. Die Spitze des Daches gipfelt in zwei fein durch- gesührten Kaminköpfen. Der überdeckte Eingang des Hauses liegt an der Ostseite und ist durch eine Muschelkalktreppe zu errcidjen. Im Sommer ist er umrankt von wildem Wein und Kletterrosen, während er im Winter noch durch eine Glaswand seitlich geschützt wird. Der Dienstboteneingang befindet sich im Sockelgeschoß. Ein nicht zu unterschätzender Vorzug ist es, daß dort auch die Küche liegt und nicht im Keller. Die Kohlen für die Zentralheizung werden durck) einen besonderen Eingang in einen Kellerraum gebracht, der mit der Waschküche in Verbindung steht. Der Keller enthält einen umfangreichen Vorraum mit einem Meinen Aufzug, ein Bügelzimmer, die Waschküche, einen Trockenraum, einen Raum für die Gartengeräte und die eigentlichen Keller- räume. Unter diesen ist auch ein Weinkeller, bei dessen Anlage Rücksicht darauf genommen wurde, daß die Weinflaschen viel besser in Stein eingebettet liegen als auf Holzgestellen. Daher ist die Kellermauer mit Löchern durchsetzt, deren jedes bestimmt ist, eine Flasche auszunehmen; durch den die Flasche umgebenden Stein ist eine gleichmäßige kühle Temperatur des Weines gewährleistet. Im Erdgeschoß liegen: Diele, Kück)e, ein Anrichte- raum, Speisesaal, Wohnzimmer und Salon; im ersten Stocks TW .Gletzener Laintltendlätter- werden dem ,Lnzei«er" viermal wöchentlich beigelegt, das ^Itftsblan für den Kreis Gießen" zweimal »ochemnch. Dte ..Landwirtschaftlichen Seit- tragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: 5L Redaktion:^-^ll2. rel.-AdruAnzeigerGießen. tzMche Landeranrsteüllng Darmstadt 1908. Das Haus Gewin. Einen eigenartigen, vielleicht nicht den unvorteilhaf- ücsten Anblick gewährt das Ausstellungsgelände auf der Mathildenhöhe von der Erbacher Straße aus. Der alt» nützlich in Terrassen ansteigende Boden findet gleichsam s rin Widerspiel in den Ausstellungsgebäuden, die auch von den kleineren zu immer höheren übergehen. Von den Reineren Häusern, wie dem Odenwaldhause, dem Hause Gewin und dem oberhefsischen Hause strebt der Blick immer tzöher zu den größeren Ausstellungsgebäuden von Prof. Älbin Müller und Prof. Olbrich bis zum gipfelkrönenden tzochzeitsturme. In dieses sanft ansteigende Landschasts- lrild fügen sich aber nicht allein die Gehäude ein, denn auch die Gärten haben zumeist eine Anlage, die sich der terassen- s'örmigen Bodengestaltung vorteilhaft anpaßt. Dies gilt in besonderem Maße von dem Garten des Hauses Gewin, der mit dem eigentlichen Gebäude zu einer Einheit untrennbar verknüpft ist. Die Geländegestaltung des Gartens und die Umrißlinien des Hauses weisen in dem allmählichen Ansteigen analoge Formen auf. Der Pflanzenschmuck des Gartens besteht fast ausschließlich in großen Rasenflächen, hin und wieder unterbrochen von kleinen Blumenbeeten. Hinter dem Blumenflor, der im Sommer dem Ausstellungs- esucher entgegentreten wird, soll fast ausschließlich die «'ose vorwalten. Nicht ohne Reiz ist eine kleine Teichanlage Nit einem Springbrunnen im Garten, der aus zwei Teilen besteht. Der untere von diesen ist durch eine Rohmauer abgeschlossen, über die sick) Schlinggewächse ausbreiten und bie gewissermaßen eine Kulisse gegen die Straße- zu bildet. In der rechten Ecke erhebt sick; ein Gartenhäuschen, von d°-m aus man, namentlich abends, eine herrliche Aussicht genießen wird. Das Häuschen ist nach Osten offen, damit d°er Blick über die umliegenden Gärten und zu den Bergen des Odenwaldes schweifen kann; gleichzeitig können aber bon dort aus auch die im Garten spielenden Kinder bequem beaufsichtigt werden. Die breite Treppe im Vorgarten wird von Stammrosen umsäumt. Den Abschluß des Gartens nack) der Straße hin bildet ein Steinmosaikstreifen, der verhindern soll, daß die Pflanzen durch den Straßen- ftau6 in Mitleidenschaft gezogen werden; sie werden dadurch stets ein frisches Aussehen haben. Ein leichtes, in weiß gehaltenes Gitter bildet dann die Grenze; der Einlaß ist eine etwas zurückgebogene Mauer mit einem Tor, des gleichfalls in weiß gehalten ist und durchbrochene Bänder und Sockel aufweist. Darüber erhebt sich eine kunstvolle vergoldete Statue mit einer Nummernplatte in Slasmosaik. eigentlich falls sei es frage mein den, Abg. ** poütijd>6 Lager-cbasr. Grotzherzog Ferdinand von ToScana In Salzburg ist der frühere Großherzog Ferdi- »and IV. von Toskana gestern nack)t 2^ Uhr gestorben. Der Verstorbene war am 10. Juni 1835 zu Florenz geboren imb folgte seinem Vater Leopold II. nach dessen Abdankung ann 21. Juli 1859 aus dem Thron. Aber lange dauerte Ferdinands Regierung nicht; unaufhaltsam vollzog sich «rotz aller seiner Versprechungen von Aufrechterhaltung Her Verfassung und Anerkennung der Volksrechte der An- ßchluß Toskanas an das Königreich Italien. Die öfter» «eichische Reaktion, die schon zur Vertreibung Leopolds »ach dem italienischen Kriege von 1859 geführt hatte, ! ßorderte auch den Sohn Leopolds als Opfer. Die Landes- Versammlung beschloß am 16. August 1859 die Thron- gmtsetzung des Hauses Habsburg-Lothringen, und nach der Volksabstimmung erfolgte am 22. März 1860 die Vereinigung Toscanas mit dem Königreiche Italien. Die ent» Ihronte großherzogliche Familie lebte seitdem in Oesterreich, »leist in Salzburg. Die älteste Tochter des verstorbenen - Großherzogs ist Frau Luise Toselli, frühere Gräfin Mvnlignoso, noch frühere Kronprinzessin von Sachsen. Einer der Söhne ist der frühere Erzherzog Leopold, der nach dem Verzicht auf alle ihm zustehenden „Geburtsrechte" imter dem Namen Leopold Wölfling bekannt ge- worden ist. An der Beisetzung des Großherzogs von Tos- caua, die am 22. Januar in der Kapuzinergruft in Wien erfolgen wird, werden Leopold Wölfling und Frau Loselli nicht teiluehmen. Ersterer wurde vom Tode ■ feines Vaters durch die Familie des Großherzogs ver- slündigt, während von Frau Toselli überhaupt nicht Notiz genommen tour' e. Der König von Sachsen sandte an die Familie Toscana ein herzliches Beileidstelegramm. Ter s ächsische Hof legt auf sechs Wochen Trauer an. ppel Fichtes ser inzelnen. unjeren Zeichnung Er dmeilung 2oo i 19us, 1909, 1910 jt UOuö •* betrog, dit l' d“ieüuiig 2000 4 tl jcbren je 2500 JL. en nul C, verzins: wer Aerrchnunq btt oibeuie von 800 * 3«. hessische Zweite Kammer. B. B. Darmstadt, 17. Jan. Arrt Ministertisch: Minister Tr. Braun und mehrere Mi- rtiftcrüalrüte. Nachdem Präsident HaaS die Sitzung um 9Vs Uhr eröffnet hat und die Kammer mit der Beratung des Bachgejehes fortsahren will, bezweifelt Abg. Schönberger die Beschlußfähigkeit des Hauses. Da bie Auszählung nur die Amoestnl)ett von 17 Mitgliedern ergibt, wird die Sitzung bis 10 Uhr vertagt. In dcr dann wieder eröffneten Sitzung erfolgt die Spe- iie ^schiverden bei der Regierung einge- reickst haben, in irgend einer Weife entschädigt werden." Nach einer längeren Geschäftsordnungsdebatte, in der von den Abgg. N e i n h a r t, Tr. Schmitt, Molthan, Bähr u. a. die Notwendigkeit möglichster Beschleunigung der parlamentarischen Arbeiten betont wurde, tritt die Kammer in die Beratung des flreiSgeometer- und DermessnngSwesens ein, wozu nicht weniger als 10 Vorstellungen vorliegen. Abg. Molthan gibt als Ausschugreserent eine längere Darlegung über die Angelegenheit. Eine Aushebung der Kreis- vermesfungSämter sei nach seinem Dafürhalten nicht angängig. Tie Uebernahme von Privatarbeiten durch die Kreisvermessungs- ämter sei durch Verfügung der Regierung wesentlich eingeschränkt worden: es müsse aber auch darüber gewacht werden, oaß diese Versügung richtig gehandhabt werde, Damit der Privatgeometer nicht der Konkurrenz unterliege. Dem Finanzminister sei es zwar gelungen, das Budget ohne Fehlbetrag abzuschließen, es sei 0*6er keine Aussicht vorhanden, auch iwch eine größere Summe für andere Zwecke flüssig zu machen. Dcr Ausschuß hat sich deshalb entschlossen, zu beantragen, von einer Verstaatlichung des ^eisgeometerwesens Abstand zu nehmen, inbczug auf die zahlreickwn sonstigen Wünsche und Vorschläge nach verschiedenen Richtungen hin aber alle billigen Wünsche nach Möglichkeit zu berücksichtigen. Minister Tr. Braun dankt dem Ausschußberichterstatter für die übersichtlick)e und prompte Bearbeitung der schwierigen Materie und bespricht dann die Einzelheiten des Berichts. (£r bedauert daraus, daß, nad>bem die Frage schon Jahrelang die Stammet beschäftige, der Abg. Tr. Heidenreich erst heute mit einem ganz neuen „Primärantrag" hervortrete und bittet, diesen in der Kammer abzulehnen. Abg. Tr. Heidenreich legt die Absicht seiner Anträge näher dar und betont, daß sie durchaus nicht neu, sondern, meist nur eine Wiederholung der früheren Anträge seien. Er hege vor allem den. Wunsch, daß das ganze Kreisvermessungswesen unter einem Ministerium vereinigt werde. Ministerialrat Tr. Becker betont, daß bie Regierung nt erster Linie die sachlichen Interessen bei der ganzen schwierigen Frage vertrete und Abg. Dr. Heidenreich hätte dem zweifellos ebenfalls mehr gedient, wenn er seine Anträge rechtzeitig und nicht erst jetzt rm letzten Moment eingebracht hätte. Er hätte doch vor allem dem Ausschuß Gelegenheit geben sollen, zu diesen Anträgen Stellung zu nehmen. Tann waren jedenfalls auch die vielen Irrtümer richtig gestellt worden, die in den Anträgen enthalten seien. Es sei auch nicht richtig, daß sie eine Wiederholung der früheren Anträge bildeten; dies treffe nur bei ganz wenigen zu. Redner wendet sich dann noch ausführlich gegen diese Anträge und ersucht das Haus um Ablehnung derselben. , t Um 1 Uhr wird die Beratung abgebrochen und auf Timstag, 9 Uhr, vertagt. R.B. Darmstadt, 17. Jan. Die von einem Lokalreporter verbreitete Nachricht, daß der Seniorenkonvent der zweiten Kammer eine öffentliche Erklärung erlassen und darin sein Bedauern ausdrücken werde, daß ein Mit« glied des Gesetzgebungsausschusses (gemeint ist der sozial- )cuern p sIcrka^ JJ ; m ,, e»1 M1” jidi* dj -st daß den Betreffenden nach billigem (Sanenen Entschädigung gewährt werde, fck-on in Rücksicht daraus, daß diese Leute ja die gesetzliche Regelung veranlaßt haben. Jeden- I Abg. Brauer erklärt sich mit dem Vorredner einverstanden. Tie Forderungen der Wcüller seien häufig viel zu hoch gewesen und d.e bewilligten Entschädigungen gerecht. — Nach lurzer weiterer Debatte wird folgender Antrag Lang über Zweites Blatt 158. Jahrgang Samstag 18. Januar 1868 G^tzener Anzeiger Der 197.25 . 118.00 Berliner itörse, 18 Januar. Anfangskurse. 4-tz 4% 157.20 126.uü 58.00 137.70 liurpeuer Bergwerk i.aurauüLie . . ■ umbarueu E. B. AurdcL Lloyd . , i urkeidose , . . Canada E. B. . . Darmstädter Bank Deutsche Bank . Dortmunder-Union C, Dresdner Bank Tendenz. fest. Ungar Goldrente Italien. Bente . 81.90 93.00 81.90 92 00 92.00 98.00 98.40 93 60 103.80 62.80 63.90 94 60 88.00 95.25 143.60 49.80 85.50 63.10 95.50 123.50 106 50 205 75 187.00 116.10 201.30 217.00 10430 99.00 157.00 126.50 231.00 138 50 171.80 137.75 200.00 89.50 27 JO 145.20 . . 200 75 . . 217.00 . . 27.70 . . 104.60 . . 144.20 W!t 3% 3)L°/< "ö% ■^°/c 3>ä°/c Esebweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amenk. Paket!. 1-larpener Bergwerk. . . Laurabütte ..... . -\ordd. Lloyd . , . Ubeiachlea. Eisen-Industrie 06 Uesterr. Goldrente. 4*/6 % Uesterr. Silberrente Berliner riaudelsgea. . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat Bank . Diskonto-Kommanuit. . Dresdner Bank . . Ixreditaktieu . . . Baltimore- und Ohio- Eiseulahn ... Gotinardbahu . . . . Lomuard. Eisenbahn . Uesterr. Staatsouiin . . 1 'nnce-Henn-Eiseu bahn EJektriz. Labmeyer Elektnz. Schlickert Eröffnung der Versammlung durch den 1. Vorsitzenden erfolgte die Entlastung des Rechners für 1906/07; sodann fand die Wahl des Vorstandes statt. Die seitherigen 23 or* standsmitglieder wurden sämmtlich fast einstimiuig wiedergewählt. Am Schluffe der Versammlung ergriff dann der frkkl)ere langjährige Vorsitzende das Wort und dankte namens des Vereins dem Vorstände für seine Tätigkeit im verflossenen Jahre. Sodann ivandte er sich an die jungen Turner, legte ihnen den Wert der Turnerei nahe und führte aus, daß es einem jeden Turner angelegen sein müßte, die Turnerei za pflegen, nur dann könue das Ziel eines Turnvereins erreicht werden. A Gr ü nb erg, 17. Jan. Heute wurde hier der Stra- ßenwart Konrad Troll er geb. zu Ruppertenrod, unter zahlreicher Beteiligung von Leidtragenden zu Grabe getragen. In seinem Dienste war er an einem Herzschlage verschieden. Der Kriegerverein Ruppertenrod, dessen Mitglied der Verstorbene gewesen, erwies ihm mit der Fahne und einer dreifachen Salve die letzten Ehren. Hj H i r z e n h a i n, 17. Jan. Gestern feierte der hiesige langjährige Bürgermeister Gußmann seinen 70. Geburtstag. Entsprechend seiner ersprießlichen Wirksamkeit fanden viele Ehrungen durch die einheimischen Vorstände statt. Auch die Bezirks-Sparkasse Ortenberg, als deren eifrigstes Vorstandsmitglied der Gefeierte schon über 30 Jahre wirkt, ehrte den 70jäyrigen Beamten durch Ueber- reichung eines Bildnisses S. K. H. des Hroßherzogs. —. Der Direktor der Sparkasse Ortenberg, Kaufmann Fr. Lenz, vom Vorstand der Kasse begleitet, überreichte das Geschenk mit einer herzlichen Ansprache. Möge es dem Gefeierten vergönnt sein, noch manches Jahr zum Segen zu wirken. A Darmstadt, 17. Ian. Im Juli v. I. meldeten wir, daß hier drei Diebe m eine Vlllä eingedcungen und do. Konsols do. Hessen . . Oberbessen ldemotratychc Aog. Dr. Fulda) tue gemeinsame Beratung >der beiden Ausschüsse über die Wahlrechtsvorlage nicht, wie ^vereinbart, als vertraulich behandelt habe, entspricht ^nicht den Tatsachen. Der Seniorenkonvent hatte !zwor eilte solche Erklärung geplant, sie aber aus ver- ' schiedenen Gründen unterlassen. dort die in der Mansarde gelegene Stube des Dienstmädchens, in dec noch Licht brannte, aiifbrachen und eine silberne Uhr mit Kette, sowie ein Portemonnaie mit 8 Mk. stahlen. 3% Portugiesen Serie I 3% Portugiesen „ III v/e russ.Staatsaul. 19üo 4>$",0 Japan. Staatsanleihe 06 Conv. Türken von 1UU3 Türkenlose...... 4 >6 Griech. Monopol-Anl. . 06 äussere Argentinier . d°/0 .Mexikaner . . . Chinesen . . . Aktien: Bochum Guss..... Buderus E. W. . Tendenz: schwächer. eine der Täter wurde am anderen Tage verhaftet und vom Schwurgericht zu 3 Jahren Gefängnis verurteilt. Die anderen beiden Täter konnten danials nicht ermittelt werden. Der im Gießener Provinzial-Ar re st Haus befindliche „kleine Sachse" hat nun noch die anderen Komplizen, mit Denen er später noch Einbrüche verübte, angegeben und wurde gestern durch den hiesigen Untersuchungsrichter m Gießen vernommen. Der eine, auch im Gießener Pcovmzial-Arresthaus befindliche Komplize legte em GeständniL ad und gab die Warnen der Mittäter an. () Marburg, 17. Jan. Die Viehzählung im Kreise Marburg hatte folgendes Ergebnis: 3497 Pferde, 34 278 Rinder, lo 376 Schafe, 35 755 Schweine, 4844 Ziegen, 81466 Stück Federvieh, 2545 Bienenstöcke und 3 Esel. . 0 Marburg, 13. Jan. Die Meldung, daß in Züschen (Kreis Fritzlar) mehrere Personen an Genickstarre erkrankt seien, bestätigt sich nicht. Bon der hiesigen Universitätsklinik wurde festgestellt, daß es sich nicht um diese gefährliche Krankheit handelt. s. Bottenhorn, 14. Jan. Am Sonntag tagte hier die zweite Bezirtsoerjammmng des 1. Bez ms (Bieoenkopf) vom Feuerwehrverband Wiesoaden. Es waren erschienen der Bezirksvorstand sowie die Vertreter der Wehren Rod- heim a. d. Bieber und Bottenyorn. Auch Bürgermeister Lböhler sowie der Kommandant und Stellvertreter per jüngst zu Gladenbach ins Leben gerufenen freiwilligen Feuerwehr wohnten der Ver,ammlung bei. Bezirisvor,ceher Gg. Her- mann-Bottenhorn erstattete Bericht über das verflossene Jahr. Die diesjährige Bezirtsubung wurde für Bottenhorn, die nächstjährige Bezirlsver,ammlung für Gladenbach vorgesehen. Bei der Borstandswahl blieb es beim alten. Bürgermeister Mhler-Gladenbaci) erklärte, daß ihre junge Wehr sich dem Verband Biedenkopf anschließen werde. Es wurden deshalb aus Antrag des Kommanoanten Bender- Rodheim die erschienenen Herren aus Gladenbach als Vertreter ihrer Wehr zur Versammlung zugelasfen. Als Beitrag zur Bezirkstage soll jedes Mitglied 10 Pfg. leisten. Nachdem noch ver,chtedene Fragen erörtert, wurde die Versammlung mit einem kräftigen Hoch auf den eifrigen Förderer des Feuerlöschwesens, Landrat Daniel-Biedenkopf ae- schlossen. *SreietomsciiBc Kursier acute waä sxx'ääss’1"1“ H-cnf^nun^^ SS. 12, nstc|)anlc Thema sprechen: Grundlegung der Pi oral ohne dogmatische Voraussetzungen. Jeh?rmann ist harzu emgeladen Wer msbesoiihere mit regem^Jnteresse den fragen oer freien kirchlichen Vereinigung, hie P.arr^ Fuchs aus RuMlsheun h,e gel-alten hat, gefolgt ist, imrofidtr nrn V Anregung aus dem Vortrag schöp.en. Wir Een erwarten J-H^Hanle Frage Beantwortung finden wird ^ade rn der dem letzten Fuchs scheu Bortrage folgenben Dlskuifwn im Mittelpunkte Itanö; durum seien iusoes die Hörer °om estat sxatag auf birs-n Vvrirag ausmLLn g-Lchb X »lein.sinben, 16. Jan. B-, unseren, T°r,° be- finden sich an den, Bahnkörper der Wetzlarer Bahnstrecke aU| Oencn seither täglich muntere -chsttiichnhiauser von h,er und Giehen -msanden. L-lder g,eb es auch unter der stähl,chen st.nderschar sorigesetzt solche die ,,ch den Un,ug genauen und das Schils uud Gesträuche an, User anz UN den Auch ,st es sehr bedauerlich, dag man u„ Herbst fast alles Weidengestrüpp und Buschwerk ab- geholzt hat. 'Dian sollte dies doch slehen lassen denn es bietet für 'Högel und anderes Getier ein sicherer Sch'lnviwinkel und für Sie lieblichen Sänger .... Frühling gute N.stae"a n. ’elL 2" ""deren Gegenden und Gemarkungen pflanzen^ die ^-ute Hecken und Buschwerk als Bog el herberge.. än, unb l).ec zerstört man das Vorhandene, das doch als Brennholz nur geringen Wert hat. Der Nutzen der darin nistEn SBerf « ble Allgemeinheit oon bedeutend höherem Werte. Vogelschutz wäre hier am Platze. --- Daubringen, 17. Jan. Der Turnverein nVk’V'!’’ ^g-lmdet 1896, hielt am Sonntag seine 13- Jahresversammlung ab. Von den 97 Mitgliedern die bet Verein gegenwärtig zählt, waren 80 anwefend. Nach Wir haben die Zuversicht, daß jeder Teilnehmer die Tagung betriebigt verläßt, möge sie ein Wahrzeichen auch werben für die Einigkeit im Hanbwerkerstande. 3n diesem Sinne rufen wir allen Teilnehmern zu: Willkommen in Gießen __beim 2. Hessischen Handwerkertag. „^etoerbeMatt" bringt in seiner heutigen Nummer Hanower'kermo^h^ P beni- am Montag hier stattfindenden a? !u-c urpere gewerbetreibende Bevölkerung von be,anderem Interesse sein dürfte. a beschenk für das staatswissen- ' k V a 11 fr1 f d) e Seminar. Der langjährige und hochverdiente "Präsident des Reichsbankdirettoriums A l K W M JcSt N N A r KZSITZES 6 Zimmer 3 Zimmer ZjgMtll- u. rlijättMulher Lehrmädchen sucht [410 [270 gesucht. Sffl. Hof-Wenzel 4 Uhr an grosses (0344 gesucht. Löberitr. 14, LIL mieten. Ble,ch,rraße 18. mieten. 2 Zimmer sucht für Ostern einen [408 (£. H^Slächratv 120] [212 X Aprtl zu vermieten. [U3k 1208 zu vermiCion. zu vermieten. lllb Ö-roniturter Str. 30. 32J 111/ zu vermieten. H. W. Niuu, Ostanlage 18. | Verschiedene j 427) I. Heilbronner. Nvro-Anlage 20, 11. 3oj 0332] B. I, Möbs. 125 zu vemneten. Gieken ID“/* 7 3n ucvmu*ti>ii Verschiedenes Höne 2=5immri=yjei)tiiiui. mit abgeschl. 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