tote üme zu Wz harten.) tbend* 8 Uhr üiaxBeckei ilein dili Menge; ander Karnbach k. und Familien, ässe 7'/, Uhr. (W Mph, Gielien. !lg. öc eingetragen 6t« , in Eichen: IM enen ^anöel§gt|tfl, Zeilpunll erlojchm. iefcllschafler Jostph unter Uebeniahm •x sticht Hilft. ilr 19u8, VWb eingezogem 'M acht Tage in da ehers offen. -gemeinde Gießen. nT- lOr.Sgcineinbe Gießen i für 1909 liegen des unterzeichneten |tcn offen. ßgemeinbe Gießen. ]|||(|* aSwirdimGelM auch fieSebinflU " vaien für^W fScXyS i$uTiiwarerr veriev torK Nidda: Slugit- iu 9 Nieter onflii. ca. 3 * Mge des . ,,Ä-n «* „b--1906 „ ... inl N* ■£ wR » *'äJ *8' , Aß- “ sr°ch"'^'d Kh"' erinantel M 663», Nr.S7O Zweites Blatt 15S. Jahrgang Montag 16. November 1908 Erlcheiw tS-llch mit Ausnahme deS Sonntag». Dte „Stehener $amillenbiatter** werden dem »Anzeiger* viermal wöchentlich be,gelegt, das „Kretsblatt für den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die „rondvlrtschaftttcheti Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Glehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhesfen Rotationsdruck und Verlag der Drü bliche» Unwersiläts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Eleven. Redaktion, Erveditwn und Druckerei: Schul- straße 7. EroediNon und Verlag: es$ä) &L Redaktion: 112. Teü-AdruAnzeigertSreßen. ventschrift der Regierung zur Relchrfinanzresorm. Nach der Nvrdd. Allg. Ztg. sind jetzt dem Reichstage »on dem bereits in der Slllgemcinen Begründung zum Entwürfe eines Gesetzes bett. Aenderungcn im Finanzw^fen angekündigtcn Denkschriftenband die beiden umsangreichsten Teile I und II zugegangen. Band I behandelt die histprijcl>e Entwicklung und den gegenwärtigen Ausbau des deutschen Länanzwesens aus 840 Seiten, Band II die F-inanzen der wichtigsten fremden Länder, nämlid} ton Frankreich, Großbritannien und Irland, Italien, Japan, Oesterreich, Rußland, der. Schweiz und den Vereinigten Staaten txm Amerika. Die geschichtliche Entwicklung der deutschen Reichsfinanzen wird auf Lien ersten 120 Seiten in einer Bearbeitung bärgelegt, die wiederholt ausgcsproencn Wünschten der F-inanzwirtsa-ast und der jjuihi)d)€n Politiker entspricht, indem sic grundsätzlich aus den in unserem Etat erscheinenden DrutwKifsern den Netiobedars und die Ätettocinnahmen herauslöst. Es wird sodann das, vielfachen Umwandlungen unterworfene, finanzielle Verhältnis zwisa>en Reich und Einzelstaaten bargeiegt. Weiter wird die Entwicklung der Schulden von der Neichsgrün- düng am Jahr für Jahr verfolgt und dabei die einzelnen Lc- wiUiß2ngan, die einzelnen Emissionen, ihr Nomiiralbetrag, ihr Zinsfuß, ihr Begebungspreis, ihr Emissionskurs, ihr Nettorapital- erlös, der durch, chnitUich erzielte PrcrS und Realzins sowie der Sclmldbestand am Ende jedes Jahres in tabellarischer Form wic- dergcgcben. Daneben werden die langftistigen verzinslichen Sck-otz- anwelfungen, sowie die gesamten schveoenden Schulden, insbe- solidere bte Entwicklung der kurzfristigen Schapanweisungen, vorgeführt. Im zweiten, weit umfangreicheren Teil bc5 I. Bandes ,ver- bat sodann die Finanzperhältnisse sämtlicher uffen{lieber ilör- versckzaslen in der Gegenwart und zum Teil auch in der historischen Entwicklung dargelegt. S-dann sind für jeden der Dundesstaaten die Gesetze über die staatliche und Kommunale Besteuerung auszugsweise meihooijch zujammengestellt; damit wird es zum ersten Male möglich, ein genaues Bild der überaus versc icdenen Steuersysteme in Deutschland zu erhalten. An diese Darstellung der Gesetze schliesst sich an eine Finanzstutistik von yieidj uiu> Bundesstaaten und zwar üuer die bcnird vorliegende von 1901/1903 hinaus erweitert auf die Jahre ILLI, 1891 und soweit angängig bas Rcchnungssahr 1907, sowie die Voranschläge von 1908. An diese einzeistaauia-e Sta- tistik schliesst sich die umfangreiche Mitteilung der Ergebnisse der Kommunalijtischen Erhevungen. An die Darstellung der kommunalen Fiiianzwirtschaft schließt sich die Wiedergabe der Jtesultatc der Kirchensteuer-Enquete. Die Drnksäwift l)at sich nicht darauf beschränkt, die Erträge der öffentlick)en Abgaben zur Darstellung zu bringen, sondern stellt in weitgehendem Matze die Belastung dar, rotltuc die Abgaben für den einzelnen Steuerzahler bedeuten. In einer umfangreichen Statistik wird dargelegt, wie grotz die Belastung auf den oerjck.iedencn Einkommenftufen bei 47u Gemeinden mit staatlichen, kommunalen und kirchlichen Einkommensteuern ist. Mit ter Zusammenstellung und Veröffentlichung dieser Erhebung wird zum ersten Male einem oft ausgesprochenen Wunsche der politischen und. wissenschaftlichen Erörterung Genüge getan. Der Denkschriften oand 1 schließt ab mit einer Darstellung derjenigen Slus- sälle, welche die Gemeinden infolge der Aushebung ter Oktrois durch die Bestimmung des Zolitarisgesetzcs vom 25. Dezember 1902 für die Zeit von 1910 ab erleiden werden. '.Rad) denselben Grundsätzen, wie die deutschen Finanzen, ist nun ferner im Neichsschatzamt von den Finanzen des Auslandes ein Bild entworfen worden. Auch hier sind überall neben den staatlick-en Verhältnissen, soweit irgend möglich, die tbmniunale Finanzwirtschast in den Kreis der Betrachtung einbezogen worden. Das übrige Material über die Entwickelung des Wohlstandes in Deutschland und die Zusammeuhuige zwischen denl öffentlichen Schuldenwescn und dem Uapiialmarrt sollen dem Reichstage demnächst zu gehen. Alle diese Veröffentlichungen sollen der bevorstehenden finanzpolitischen Diskussion im Reick-stage die erwünschte Unterlage geben. Deutßches llcicb* Pr inzreg ent Luitpold von Bayern ist leicht erkrankt. Zu ernsten Besorgnissen liegt jedock) kein Anlaß vor. Die beiden Vorsitzenden des bayerischen Gießener Aonzertvereirr« 11. Erster Orchester-Abend. Bei Henri Marteau erinnert eigentlich nur der Name an den Franzosen. Sein blondes Aeußere und fein Spiel erscheinen uns urdeutsch, und es ist wohl auch mehr als ein eigenartiger Zufall, der diesen Franzosen in die deutsche Neichshauptstadt geführt und ihn zum königlich preußischen Akademieprosessor gemacht hat. Sein innerstes Wesen ist, von der deutschen Mutter her, deutsch, und darum wohl können wir in ihm einen so einzigartigen Interpreten BachS bewundern, des deulschesten aller deutschen Musiker. Marteau geht mit tiefgründigem Ernste an seinen Kompv- nisten heran, er ergründet iyn logisch, verstandesgemäß und versucht es in erster Linie, die innersten Adstchteu der jeweiligen Komposition so klar und deutlich wie nur möglich zum Ausdruck zu bringen. Seine musikalische Gewissenhastigkeit verbietet es ihm, irgend etwas eigenes in sein Spiel hineinzulegen, was der Empfindung dc§ Komponisten nicht entspräche. Bei ihm ist die ausgearbeiteistc und staunenswerteste Technik und sein eminent musikalisch- ästhetischer Sinn rastlos int Dwüste der künstlerischen Idee, die ihm aus dem Werke des Meisters entgegenj^ringt Wir bewundern darum die saubere Subtilität seiner Kunst und lieben an ihm die Ehrfurcht, mit der er selbst den großen Meistern der deutschen Musik gegenüber steht und mit der er sie uns mitgenießen läßt. Das aber ist baä Größte, was ein so vollendeter Meister seines Instruments, wie Marteau, dem Zuhörer bieten kann, daß er uns alle Schön beiten eines musikalischen Kunstwerks rein und unverfälscht hören läßt. Wir Gießener haben ja schon mehrmals ba-> Glück gehabt, diese seine Art kennen zu lernen und wir bewundern sie und erfreuen uns dieser wahrhaft seltenen Kunst, je öfter wir Marteau hören. In dem gestern gespielten Konzen für Violine und Orchester (op. 77 in v-dur) von Brahms mußte schon dem mus italischen Laien die gewaltige Gedachtme'arbeit imponieren, mit der Marteau dieses schwierige Werk bewältigte. ^>aß es aber noch unendlich viel mehr war, als bloße Ge- MchtniSarbeit, daß es ein tiefes Eindringen, ja ein völliges Lurchdringen die,er grandiosen musitalischen Schopsung bar, dieser Eindruck prägte sich einem schon bald naa) -en ersten Latten ein. Wie entfesselte Litailengewaiten über fluteten du; Lomvellen des. Beachmschen Meisierw^tes Flottenvereins v. Braun und Oberstleutnant v. Spies haben ihren Rücktritt erklärt. Bei der L a n d t a g S e r s a tzw a hl für den Wahl- kreis Kaiserslautern wurde laut „Pfalz. Presse" der Lehrer a. D. Hoffmann (Soz.) mit 5755 Stimmen gewählt. Der Werkmeister Wolf (liberal) erhielt 3467 Stimmen. Schücking. Wie die „B. Z. am Montag" erfnljrt, wird Bürgermeister Dr. Schücking gegen daS auf 500 Mk. Geldstrafe lautende Urteil des Schleswig, chen Bezirks-AussclMsses daS Rechtsmittel der Berufung cinlegcn. Todesfälle. Ter Kommandeur der 66. Infanterie-Brigade, Generalmajor Salz mann, ist infolge von Herzschwäche in Metz gestorben. — Der erste Delegierte Großbritanniens für die Berliner Urheberrechtskonferenz Sir Henry Bergne ist gestern früh einer Lungenentzündung erleg.n. — Generalmajor a. D. Philipp v. Frank ist gestern vormcktag im Alter von 10 2 Jahren in Berlin gestorben. Ausland. DaS neue österreichische Kabinett. Der Kaiser hat die Vorschläge des Freih. v. Bienerlh bezüglich der Bildung des neuen Kabine,ts genehmigt. Das Präsidium übernah.u Bie- nerth. Zum Minister deS Innern wurde der Sekliousck>ef Geh. Rat v. Hürdtel, zum Minister der Landesverteidigung der frühere Landesverteidigungs-Minister Feldmarschall -Leutnant v. Georgi ernannt. Die Leitung der übrigen Mmistericn wurde den rangältesten Sektionsche s übertragen. Außerdem wurde zum Minister ohne Portefeuille als pvlni,cher Laudcsminister Abra- hamovicz, als t|djed)ifdjar Landsmanniuinister der Vizepräsident des Abgeordnctenhau,cS Zacek, als beutfdjer Landsmaunmünster der deutsch-agrarlsche Abgeordnete Schrciuer ernannt. Politischer Klatsch. Wie das Reuterscl^ Bureau zu dem Artikel des „Vaderland" aus bester Quelle erfährt, ist weder beim Ausbruch des russisch-japan.stz-en Krieges, noch sonst im Laufe des Jahres 1904 ein Brief des deutschen Kaisers Gegenstand einer Unterhaltung zwischen der Königin von Holland und dem Dr. Kuypcr gewesen. Alle daran gclnüpftcn Kominentare, und ganz besonders, soweit sie diese Angclegeuh-.it mit dem Nord- seeabtommeu in Zusammenhang bringen, an welchen Znfami- en- hang in diplomatischen Kreisen übrigens niemand geglaubt hat, sind demnach ohne jeden Wert. Zunahme der Verbrechen in Frankreich. Im Zusammenhänge mit der Beratung des Gesetzes über die Abschas- sung der Todesstrafe in Frankreich wwd heroorgel-obcn, daß die Verbrechen in Frankreich in den letzten 5 Jahren in erschreckender Weise zugcnommen ljaben. In den letz-en 6 Jahren hat sich die Zahl der Morde nahezu verdoppelt. Unter diesen Umständen glaubt man, daß die Kammer die Abschaffung dec Todesstrafe nicht bestätigen wird. Rücktritt des russischen Unterrichtsministers. Petersburger Blättermeldungen zufolge hat der Unterriastsminister Kaufmann seine Demission gegeben infolge eines kaiserlichen Ukasses, der ohne Anfrage des Ministers erschien, und durch ben die Studentinnen ermächtigt wurden, ihre S:u- dien aus den Universitäten zu beenden. Der UlaS bedeutet einen öffentlichen Tadel sür den Unterrichtsminister, der die Studentinnen in diesem Jahre von der Universität ausgeschlossen hat. Der Kabinettschef bemüht sich, einen Ausgleich herbe ^zu führen. Millionen-Defraudation en. ZeitungS-Telegram- men aus Petersburg zufolge sind in die Muliouen-Tefrau- dations-Afsäre auf der kaiserlichen NewSff-Werst über 2 2 0 9)t a » rine-Offiziere,darunter8aktiveAdmirale,ver- wickelt. Nur ein Teil der Beschuldigten ist bisher dem Sraats- anwalt zur Strafverfolgung übergeben worden. Prinz Ludwig von Battenberg. Wie die „Darmstädter Zeitung" mittcilt, ist Prinz Ludwig von Dattenberg, seither zweiter Ches des englischen Mittelmeergeschwaders, zum Höchst- kommandierenden der Atlantischen Flocke mit dem Sitze in Gibraltar ernannt worden. Präsidentenwahl in Kuba. Die allgemeinen Wahlen endeten mit dem Siege der Liberalen. General JosS Miguel Gomez wurde zum Präsidenten, Dr. Alfredo Zayas zum Vizepräsidenten von Kuba gewählt. Ans Sia&t und Land. Gießen, 16. Äiovember 1908. •• Vom Großherzoglichen Hose. Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen sind am Samstag abend von Tarmstadt noch Kiel obgereift. Prinz Ludwig von Battenberg, seither 2. Chef deS englischen Mitlel- meer-Ge,chivaders, ist zum Comnjander-m-Chiet (Höchst- kommand 7) der atlantischen Flotte mit dem Sitz in Gibraltar ernannt worden. ** Der Verkaufstag der Frau Großherzogin, der am Samstag nachmittag bis 9 Uhr abends im Re.ioeiizschloß zu Dar m sra d t stattsand, dürfte zum Besten der armen Lungenkranken und Tuberkulösen einen reichlichen pekuniären Erfolg erzielt haben. Die Idee Hatto trotz deS Widerspruchs, der von einer Anzahl Geschäftsleute dagegen erhoben worden war, beim Publikum lebhaften Anklang gefunden, denn der Zudrang zu den Bazarräumen war so stark, daß der Verkehr längere Zeit sehr beengt war und die mit Gepäckstücken aller Art beladenen Besucher Mühe hatten, vorwärts zu kommen. An den verschiedenen Vertuufsstänoen, die meist mit Prunk und Geschick aufgebaut waren, beteiligten sich außer der Großherzogin und dem Großherzog auch Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen, Prinzessin Ludwig von Battenberg mit ihrer Tochter Luise, Prinzessin F-riedrich Karl von H.s.en, Prinz und Prinzessin F-ranz Joses von Dattenberg, Fürst uno.Fürstin zu Solins- tzohensolms-Lich. Fürst und ßürjiiu Jsenburg-Birstein, Prinz und Prinzessin Leopold zu Jfenburg-Dirstein und die beiden Prinzessinnen zu Solms-Draunscls, sowie die Damen der obersten .Hofchargen und Würden.rager. Die Damen hatten durchweg schinuae Phautasielostüme im Stile der tunst- lerisch ansgestatleten Zelte und Berkaufsftände angelegt, alles war mit Girlanden, weiß lackierten Gitterlauben re. verziert. An den Verkaufsständen konnte man Kunst- und Ziergegenstände aller Art erhalten, besonders weibliche Sü)muckiachen, prächtige Stickereien, seidene Tücher, Pompadours, Etuis, Scksalen, Vasen, Nippessachen, Blumen, gestickte Westen und als Spezialität künstlerische Hutnadeln nach Entwürfen des GrotzherzogS. Viel getauft wurden aueg die zahlreichen Stücke der Kaiserin von Rußland, die an einem prächtig dekorierten Verkaussstand beionders aus- geboten waren; an anderer Stelle wurden sogar in schmucken Käsigen „Winterhärte" Zieroögel, z. B. Wellensittiche, das Paar zu 8 Mk., ans der Kolonie Jagdschloß Kranichstein, verkauf. Bei der liebenswürdigen Anpreisung der Gegenstände durch die schmucken Vertäuferinnen wurde natürlich sehr viel getauft, und eine äuperft lebhafte Frequenz fanden auch die mannigfachen Erfrischungsräume, woselbst auch eine besondere Viellieochenbudc mit Verlosung auigestellt war. Es herrschte bis zum Schluß der Veranstaltung ein. äußerst reges Leben. •• Fe stessen an Großherzogs Geburtstag. Wii alljährlich findet auch in diesem Jahre zur Feier des Ge- burtsl ges S. K. H. des Großherzogs Pffttlvoch, ben 25. d. MtS., nachmittags 21/» Uhr im großen Saale dcs Geseltschaftshauses cm Festcsstn statt. Listen zum Einzeichnen hierzu liegen nn Bureau deS Großh. Krelsamts Gießen, der Großh. Bürgermeisterei Gleßen und nn Gesellschafts- Hause, Sonnensiraße, offen. ** Eine Sitzung des Provinzial-Aus- s chu sses findet am Samstag, 21. d. M., vorm. 9 Uhr mit folgender Tagesordnung statt: 1. Gesuch des 3otß. Kunz in Romrod um Erlaubnis zum Betrieb einer Gastwirtschaft. 2. Klage des Ortsarmenoerbandes Gettenau gegen ben Orcksarmenverband Heuchelheim wegen Unterstützung der Konr. Herzberger Wwe. 3. Gesuch des Johs. Scyroth zu Düdelsheim um Erlaubnis zum Betrieb einer Gastwirtschaft. bie Zuhörer. Man luylte ,ich in Urweltrie,en jäh hineingeschleudert und aus dem Wogen und Wallen dieser Fluten heraus führte einen bann der ffchere, süße, gleißende Geigenton an der Spitze dieser tosenden, brausenden Tonmassen wieder zurück zur Erde, ins Leben und Menschendasem. Diese Musik war ein Erlebnis, ein überwältigendes Ereignis, das in die geheimsten Tiefen des eigenen Innern hinabreicht. Man vergißt zu atmen, man vergißt, daß man lebt, man fühlt sich nur noch im Genießen unausfprechlich Schönen. Wie ein erquickender Regen nach einer furchtbaren Gewitterschwüle wirkte die auf Brahms folgende liebliche Mo- zartsche Symphonie in Mur. Die Spannung laßt nach, oiese sanften Töne umfangen den Zuhörer mit ihren ein» schmeichelnden Rhythmen. Mozart wirkt nach Brahms wie eine Erlösung. Dann gibt» noch einmal eine gewaltige Anspannung für die Sinne bei Bachs Sonate M. 1 in G-moIl für Bwline solo. Marteau entlocEr feinem Jnstru- mente Töne, die nahezu über alles Begreifen gehen, aber Bach spricht in dieser Komposition eigentlich mehr zum Verstände als zum Gemüte. 5iachdem Marteau fein meisterliches Spiel beendet hatte, durchbrauste ein freudiger Applaus ben Raum; man ries den Meister immer und wieder hervor und war beglückt, daß er sich noch zu einer Zugaoe entschloß. Mati) dem Brahmsschen Konzert wurde Herrn Maneau ein prachtvoller Lorbeerkranz überreicht. Eingeleitet wurde das Konzert mit Beethovens Ouvertüre zu Fidelio (op. 72 in L-dur), geschlossen mit Mendel- fohns Ouvertüre (op 21) zum Sommernachtstraum. Die Der flaute Synrphoniekavelle des Zoologischen Gartens aus aus Frankfurt a. M. erledigte sich unter der ausgezeichneten Leitung des Herrn Prof. Traut mann feiner Ausgabe aufs beste. —n. • — Stadt thea ter. Mit ungemein lebhaftem Erfolg wurde gestern abend das bekannte Lustspiel „Kean" auf- geführt. Die Regie arbeitete nicht immer mit wünschens- werter Genauigkeit; vor allem herrschte im ersten Auszuge anfangs bedauuliche Unordnung. Das Spiel war iin allgemeinen recht anerkennenswert. Erich Wein gärtner zeigte sich als jican sehr vorteilhaft und geroanbr, wobei rhm vor allen- feine vorzügliche Sprache zu einem ungewöhnlichen Lc-julge verhaii. Max Kronert verkörperte uukL dem wpcrMrsigen, sowniLeA Humor, der ihn be^onoerö schätzenswert uno selten macht. Sehr nett und sinnig war Torte Maifarth als Seiltänzer Pistol, Anni R ö b e r als Anna Tandy und Claire Albrecht als Helena ließen nichts zu wünichen übrig. Hermann Ba kof war als trotteliger Graf wieder sehr gut, und auch Clemens R 0 d e n als Prinz von Wales und Rolf Ziegler als Lord Melvill genügten vollauf. — Ein bisher unbekanntes Scherzgedicht R i ch a r d Wagners, an den Besitzer deS Ho'el de Pruste in Leipzig gerichlel und auS dem Jahre 1871 stammend, findet sich in einem Bersleigerungsc'aialoge wertvoller Antogravheu, den die ffirma I. H. Stargardt in '-derlm foeven erichemen läßt. Wenn Wagner seine Vaterstadt Leipzig befuchte, pflegte er stets in dein genannten (vaslhote gu wohnen und ans Dankbarkeit widmete er „feinem sreunütichen Wirt, Herrn Louis Kraft", folgende Verfe^ Der Worte viele sind gemacht, Doch selten wird die Tat vollbracht: Was ein Hotel zum Eden Ichasjt, DaS sind nicht Worte, sondern Straft In meiner lieben Vaterstadt, Mas hab' ich dort vom -Magistrat? Ter mir hier Wohn' und Wonne schafft Das ist der edle Wirt, Herr Krall. Von ihm, der mich so schön empfing. Fortan mein rühmend Lied erllmg’. Des Königtums, der Künstlerjchaft Sinnreicher Wirt, es lebe Krall. » Hole! de Pruste. Leipzig, 22. April 1671. Richard Wagner. Dem Text ist eine leicht sangbare Melodie beigegeben, in .scitlich^narichariigem Charakter', „in dankbarer uevendigkeü" überschrieben und emsiimmig. Es ici noch hinzugeiügt, daß Uragner sich damals an einem wichtigen Wendepunkt seines Lebens be'ano. Als er nn Frühjahr 1871 nn Hotel de Pruste m Leipzig abjneg, be and er jich aus der Reise von Bayreuth nach Berlin, um dort die Gründling von Patronatsvereinen zu besprechen, >vo- durch er die yenipiele 111 Bayreuth finanziell sichern ivoUte. "7, c lu ‘ • ie,lt)Q'tigteit und Schillern re ts. Ein Straßburger Zerleger hatte, so erzählt man der „Täglichen Nnnd- ichau , das in ,einem Berlag eischienene Drama 'eims iur die ostentUche Meinung noch nicht abgettempelten Autors der Lchlllerpreis - Komnnssion emgereicht, rote das nach den iüc öcn Wettbewerb gütigen Vorschriften gestattet ist. Mit der Dlotu hn? \!!U ö? 1 Ll e ,r p l"e 15 111 d) 1 -" erka n n t worden sei,' tjat nun der in Berlin wohnende Verfasser dieser Tage daS ge^chn^i't^E ^"^"dmtnislertum zuruckerhaltcn, {aber miauf- k. , Rob eloreis für Wissenschaft Die Stockholmer Akademie der Wisienschasteu hat vejchlosteu^ deustüobelprech 2ujt geflogen. Menschen wurden nicht verlebt. ueqdjafft, um den Lehrer lot zu schieben. x Lollar, 15. Nov. Die Bewohner im oberen Teile unseres -Ortes wnrden heute, am Sonntag M-vrgen in früher Morgenstunde mehreremals in höchst unliebsamer Weise aus dem Sei)läse geweckt durch Johlen, Brüllen, Schlagen mit Blechgeschirr usw. Wie man hört, sollen diese Störungen durch junge, von einer Tanzbelustigung heimkehrende Burschen verursacht worden sein. Der Jugend wird gerne ein Vergnügen gegönnt, es muß aber auch verlangt werden, oaß die Nachtruhe der Bewohner nicht durch Uebermut gehört wird. Gutem Vernehmen nach soll in einer für die .nächsten Tage einberufenen Versammlung eine Besprechung der in hiesiger Gemeinde bestehenden Mißstände und die zu unternehmenden Schritte zu deren Abstellung erfolgen; oabei dürste auch wohl der obenerlvahnte Falt nicht unerörtert bleiben. Die Sammlung des Gießener Anzeigers: F. 10.—, I. Boeck 3.—, Sammlung des Männer-Turnvereini 21.—, Bücking 100.—, Chr. Inderlhal 10.—, Kommerzienrat Heichel- beim 50.-, Freimaurer-Loge „Ludivlg zur Treue 112.45, Spohr, Oberst a. D. 20.— Alk. Zlgammen Mk. 320.45. Das Dynamitlager an der Jungfrau bahn mit 30000 Kilogramm Sprengstoff ist durch Explosion in big eigener Friedhof angelegt. Die Zeche Radbod macht bekannt, daß die Belegschaft verringert werden müsse und daß die Zechen Wendel und Werner bereit seien, sofort 300 Mann anzunehmen. — Ferner stellte die Verwaltung fest, daß sich unter den Verunglückten eine große; Anzahl Italiener und Oesterreicher befinde. Der Reichskanzler hat an den Generaldirektor. Janssen- Damm nachstehendes Telegramm gerichtet: „Tief erschüttert durch die Nachricht von der furchtbaren Katastrophe auf der Zeche „Radbod", der soviele brave Bergleute zum Opfer fielen, bitte ich Sic, den Angehörigen der Verunglückten den Ausdruck Meiner herzlichen Teilnahme zu übermitteln. Reicbs- gewicht vollziehen. Kleine TagcZchroutt. — Die Pension des Präsidenten. Aus New-Pock wird uns berichtet: Allem Anschein nach wird Präsident Roosevelt der letzte Präsident der Vereinigten Staaten sein, der nach abge- lauleuer Amtszeit das Weiße Haus verläßt, ohne vo>n Staat ein Ruhegehalt zir empiangen. Tie öffentliche Meinung Amerikas bc- schä'tlgt sich jetzt ledhait mit der Frage einer gesetzlich geregelten Präsidenlenyension, und alle Politiker sind sich darüber einig, daß es sich nut dem Ansehen eines großen Staates nicht verträgt, wenn der Präsident später eine Anstellung annimmt, um sich zu ernähren, womöglich gar in Kreisen, die er während seiner Amtszeit bekäinp'en mußte. Wenn auch bei Rooicvcll das nicht gerade der Fall ist, so glaubt man doch solchen Alöglichkenen voibeugen zu sollen, und man erinnert an den Fall des Präsidenten Clcvc- laud, der seiiierzeit genötigt war, von seinen politischen Feinden eine Stellung anzuuehmen. Die Zeitungen verlangen die Aussetzung eines Ruhegehaltes von mindestens 100 000 Mk, während andere dainr plädieren, gewesene Präsidenten zu außerordenllichcn Alitgliedern des Senals zu ernennen. Insbesondere von Noojeveli hätte man einen günstigen Einfluß oui den Senai erwartet, den er als Präsident so o't bekämpil hat, und in dem viele Amerikaner nur ein Werkzeug der großen Finanzkorporallonen sehen. Als Senator von Rciv-Pork würde er ein behalt von 30 000 Alark im Jahre beziehen. Wenn der Staat nicht emgrclst, ist es nicht ausgeschlossen, daß eine Anzahl reicher Amerltaner sich ju.ammeii- schließt und einen Fonds aisibrmgt, aus dem künitig allen gewesenen Präsidenten em Ruhegehalt ausgezahlt werden soll. — S e l b st e n t s ch n l d i g n n g eines Schülers. Die folgende, in ihrer kindlichen Sorge rührende Entschuldigung hat cm Schüler kürzlich seinem Lehrer gesandt: «Geherter Herr Lehrer l Ich entschuldige das meine Alnucr gestern erkrankt worden ist. Atem Vater ist in der Arbeit und kann nicht zuhause bleiben. Ich habe einen kleinen Jungen, der ist drei Jahre alt. Und ich bitte Ihnen ob sie könnten so gut sein und mich auf em paar Tage ent- schuidigen. Ich verspreche Ihnen meinen besten Tank/ hervor. Kommerzienrat Rautenstrauch aus Trier erklärte auf eine Anfrage, daß alle Beamten davon überzeugt seien, daß sckwn am Donnerstag keiner der Verunglückten mehr am Leben gewesen sei. Die, die nicht der Explosion erlegen seien, wären durch die giftigen Schwaden erstickt oder in den Flammen umgelommen. Den s Entschluß, den Schacht abzudämmen, habe man gefaßt, um des Feuers Herr zu werden, das sich sonst immer mehr auSgebreitet haben würde. Die Unterwassersetzung ist der einzige Weg, um die giftigen Gase aus dem Sclfachtc zu entfernen. Sie wird voraussichtlich 14 Tage dauern. Die Beerdigung der Verunglückten erfolgte heute 10y2 Uhr vom Zechenplatz ans nach dem Fried- Hof der Gemeinde Hövel. Für die Verunglückten wird ein In der Nähe von Dresden wurden in der Richtung bott Freiberg mehrere Erdstöße wahrgeiwmmen. Aus Böhmen werden cbensalls mehrere Erdstöße gemeldet. Die Ortschaft R i z z a l a g o bei Äaselga im Pin ci d e t* t a le wurde durch eine Feuersbrunst gänzlich zerstört. * Luftschiffahrt. In Dödkjaersbro (Jütland) landete gestern ein Ballon mit drei Insassen, die am Morgen von Berlin ausgestiegen roarciL Die Fahrt ging über die Ostsee und die Insel Fünen nach Jütland. — Der deutsche Ballon „Berlin", der kürzlich von Berlin nach Frankreich slog, ist unter Führung von Reserendar Sticker aus seinem Rückflug aus Frankreich gestern an der Südspitze deS Z u i d e r s e e s in Holland glatt gelandet. Der Wiird hatte den Ballon anfangs östlich, schließlich aber nordwärts getrieben, so daß die Absicht, tm Ballon nach Berlin zurückzukehren, ausgegeben werden mußte. — Wilbur Wright wird sich heute, morgen und übermorgen um den Preis deS s r a n z ö s i s ch e n Aeroklubs bewerben. Er wird seinen Ausstieg ohne Gleitbahn und ohne Gegen- Earuler Fürst Bülow." Der französische Botschafter C a m b o n drückte dem stellvertretenden Staatssekretär des Auswärtigen v. Kiderlen-Wäch- t e r im Namen seiner Regierung das Beckeid zu dem Grubenunglück aus. — Jin Namen des sclfweizerischen Bundesrats ließ Bundespräsident Brenner der dcutsdrcn Regierung durch ** Genossenschaftliche Vteyv erwerrnng. Die Kornhaus-Genosfenschaft Alsfeld, von der man anerkennen muß, daß sie mit großem Geschick unb streng solid geleitet wird, befaßt sich seit neuerer Zeit cmch mit der genossenschaftlichen Verwertung von Vieh, besonders fetter Schweine. Bisher sind größere Posten dieser Tiere an Metzger nach Fulda, Gießen usw. zur Zufriedenheit der Abnehmer geliefert worden. Der ViehverwertungS-Ge- nossenschaft sollen bisher ca. 100 Landwirte angehören. Ob der Versuch dazu führen wird, den Zwischenhandel aus- zuschallen, bleibt abzuwarten. Jedenfalls erklären die Metzger, daß sie zu gewissen Zellen ihrer Aufgabe, die Städte mit Fleisch zu versorgen, ohne einen kräftigen, b. h. leistungsfähigen Zwischenhandel nicht gewachsen sind. Interessant ist, oaß die Alsfelder Vereinigung nach Lebendgewicht ver kauft, während bei Händler fette Ware nur nach Schlacht- gewicht abläßt. ** Der Turnverein feierte am Samstag abend Lei lebhafter Beteiligung von Mitgliedern unb Angehörigen fein Winterfest, bas bei bem sorgfältig zusammengestellten hübschen Programm einen sehr besriebegenben Verlaus nahm. Vor allem verdienen die turnerischen Vorführungen Er wähnung, die den lebhaftesten Beifall fanden. Acht Mitglieder der Männcrabteilung — lauter Vorstandsmitglieder — führten die Freiübungen vom Frankfurter Turnfest tioi und zeigten damit die Hervorraaende Schönheit dieser Hebungen und den von Erfolg belohnten Eifer, mit dem neuerdings die älteren Turner des Turnvereins die turnerische Arbeit wieder zu fördern suchen. Die Tamenabteilung bot einen sehr gefälligen unb tabellos vorgesührlen Stabreigen, während die erste Riege der aktiven Turner am Reck eine Reihe hervorragender Hebungen vorführte. Auch der Sängerchor beteiligte sich unter Herrn Kastens tüchtiger Leitung durch den Vortrag einiger Chöre an den Darbietungen des Abeubs und zeigte trotz der augenblicklichen Kleinheit des Chores tüchtige Schulung unb gutes Stimm material. Herr Straub erntete für seine gelungenen heiteren G^angsvorträge lebhaften Beifall und bewie-. ferner durch die ergreisenben „Bilder aus dem Großstabkleben", baß er auch ernsten Aufgaben mit Erfolg gereckn wirb. Ein flott ge.pielles Thearersrückchen bilbete ben Ab schluß bes Unterhaltungsprogramms, bas im übrigen aiu Konzert bestand. Ein sich anschließender fwtter Ball, an dem sich etwa 100 Paare beteiligten, hielt die Turnerslemc bis zum frühen Morgen zusammen. Eine gut besucht!. Nachfeier am Sonntag nachmittag im Phllv.ophenwall bildete den Abschluß des schön verlaufenen Festes. *• Der Männer-Turnverein feierte am Samstag abend aus Anlaß feines 23jährigen Bestehens eine Stiftungs- fe st kneipe im »Darmstädter Haus", die zahlreich von al. und jung besucht war. Der 1. Sprecher, Rechtscmwcili Kaufmann, gab in kurzen Zügen die Geschichte des Männer- TurnveremS von feiner Gründung ab wieder und forderte alle Männerturner auf, treu zur Fahne zu halten und wackei für die gute deutsche Turnsache weiterzuarbeiten. Das am den Jubilarverein ausgebrachte Gut Heil fand bei allen Anwesenden begeisterten Wiederhall. Geineinsanle Gesänge, Musik- und Gesangsoorträge einzelner Turner würzten in würdiger Weise die Feier. Der 1. Schriftführer Carl Lang gedachte in beredten Worten der Opfer, die das schrecklichi Bergwerksunglück in Rabod gefordert hat, und regte eine Tellersammlung zu Gunsten dec Hinterbliebenen der verunglückten Bergleute an. Diese Anregung fiel auf fruchtbaren Boden. Die sofort veranstaltete Sammlung ergab den schönen Betrag von 21 Mk., die an die Sannnelslelle des (Siebene. Anzeigers abgeführt werden. Turner Georg Kling feierte in humorvoller Rede die alten Männerturner und unter diesen insbesondere die Gründer. Aber auch die jungen müssen lodend erwähnt werden. Sie hielten ivacker aus, unb es |oü sehr früh gewesen fein, als die unermüdlichen die heimatlichen Penaten aufsuchten. BiS Samstag in 8 Tagen findet das große Stiftungsfest in Steins Garten in Gestalt emcS Winterfestes mit Ball statt. •• Stadttheater. Die Dienstags - Abonnenten seien darauf hingewlefen, daß m o r g e n £ e t n e 21 b o n n c m e n 15 =» Vorstellung stattfindet, sondern »Jungfrau von Orleans" als Voltsoorstellung unb zwar zum letzten Riale aufgeführt wird. — Ain Mittwoch, dem preußischen Buß- unb Beilage finden zwei Vorstellungen heiteren Charakters statt; nachmittags die bekannte Posse „Der Schwiegervater" oder Q Sinnen, 15. Nov. Heute wurde in feierlicher Weise unsere au5 dem 13. Jahrhundert stammende Kirche, die unter der bewährten Leitung des Ärchllellen Daubcr aus Marburg ihrem althistorischen Charakter entsprechend, wieder wie neu hergestellt ist, eingeweiht. Die Gfemeinbcmit- glicder von Winnen, 4rvrbeck und Wermertshausen, die das _uc ÜUU jurdjipicl bilden, halten sich hierzu zahlreich eingefnnden. Familien sind och.e Obdach. Anjprachen hlltten Generalsuperrntenbent Werner-Cassel,' ~ ~ SiiperIntendant .Happick-Marburg imb Pfarrer Berdux- Winnen. ' * = Staufenberg, 15. Nov. Dem ehemaligen Hntcr- offizier bei Kaiierl. Schutztruppe für Sübwestasrika Wilh. Stephan wurde von C. L 5). bem Groß Herzog von _____________________________________ Hessen das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Auf- den sckfweizerischen Gesandten bas Beileid der Eidgenossenschaft »chrift „Für TaPierSeir" am Kriegsbande verliehen. Es übermitteln. m . muröe ihm bei ocr Kontra llverjammlung von. bem Herrn Der Präsident bes Grubcnarbeiterverbaudes von P a s - de - BellrkSonllier übemidt Calais. AaSln, sandte an den Reichstagsabgcordneten ^e§il.l»O| UDcrcvid^L. Sachse folgendes Telegramm: Die Grubenarbeiter von Pas-dc- --- G r ü n b e r g, lo. Rcov. Beb nutende E rw e ite» Calais sind über das schreckliche Grubenunglück bei Hamm rungen erführt gcgenivartig uitfer Bahnhof Ocstllch vom Schmcrz erfüllt und senden den deutschen Brüdern unb den Stationsgebäude werken die Gleisaiilagen betrachtllch erwellert Angehörigen der Opfer des Hnglücks den Ausdruck inniger 2üt- durch mehrere Rangiergleiie, die an die Strecke Grunberg—Lrm- ^cknalMe darf—Lollar an schließen. D^stelliiugcn eines Perionentunnels Pariser Blätter erörtern in sympathischen Worten die nach dem. Alsfelder und Londorfer Dalmste.ia wurde am.Frellag w bcm Präsidenten Falliöres unb Kaiser Wilhelm in Angriff genommen Ec foll bis 1. April vvlünde. serm Die I ^Eclten Depeschen. Die „Action" schreibt: Die Telegramme Ävbeilcu. am B a^hnho f. der G tun b er g £ie r Bahn werden in beiden Ländern einen gleich guten Eindruck hei> werden feu acht ^.agcn eifrig betrieben, ^.allehallekoi mt \ WVrufen. Bilden sie nicht einen greifbaren Beweis dafür, daß Mnchen. das ^ftgeoaube und dm Staatsbahnhof. Dre neue j ^ijckirn den beiden Völkern von ehrlicher und friedlicher Cour- Strecke fall am 1. Aprck eröffnet werden. I toific erfüllte Beziehungen bestehen und sich immer mehr und = Billertshausen, 15. Rcov. Hnser neues Schul- besestigcn können? — Die „Pctite Republique" sagt: Mit Haus, das als das Darmstädter AuSstcllungs-Schulhaus bcEannt ycfL-icbigung vermerken wir die aufrichtige Herzlichkeit ist, wurde l-eute im Beisein des Krciscats und Kreisschmlms^kchrS Antwort Kaiser Wilhelms. von Alsfeld eingeweilst. Pfarrer Bermingcr hielt di.cWeche- ^tx Aufsichtsrat der Gewerkschaft Trier bewilligte rede. < • I 60 000 Mk. für die Hinterbliebenen, der B i s cho f v o n M ü n st er R. D. Darmstadt, 15. Nov. Hier fand gestern mittag 2000 Mk. bic Gründung eines hessischen Landesverbandes Der Kaiser hat 25000 Mk. gestiftet, die Kaiserin 1000 Mk. oes Deutscljen L u f t s l o t t e n o e r c i n s statt. Den Vorsitz.führte Von Berliner Banken habeii die Deutsche Bank, die Dis- Stadtkommandant Generalmajor v. E cke n b r e che r , ivährcnd konko-Gefellschast, die Dresdener Bank, die D a r m st ä d t e r Bank, C-cncrallcutnant z. D. v. N i e b e r--Mannheim den cinlcitcnbcn bic Berliner Handelsgesellschaft und Mendelfohn u. Co. je 5000 Vortrag über die Gründung von Luftflollenvercinen hielt und Mark gespendet. ... _ babei besonders bet Verdienste Zeppelins gebadyte. Man könne Der Magistrat von Dresden erließ einen Auftuf zu einet erst dann von bcm Vorl>andcufein eines mir nid} brauchbaren lenk- Sammlung. baren Luftschiffs sprechen, wenn es gelinge, 20 Meter Geschwindigkeit in der Minute herzu stell en. Es sei eine Lufftckmfcrfchulc in Friedrichshafen in Vorbereitung, ebenso sei bic Errichtung eines LuftsMfserhosenS geplant, der eine Million Mark erfordern werde. Der Vorfitzcudc teilte darauf mit, daß auch StaatLministcr Ewald j unb die beiden anderen Äeinister ihr Einverständnis zu der Gründung der hessis. r:n Abteilung erklärt hätten. An der Debatte beteiligten fiJi Obcrbürgcrmcister Dr. Göttelmann-Mainz, Oberbürgermeister Köhler- Worms u. a. Wie mitgeteilt wurde, hat fick) auch in Worms eine Ortsgruppe mit 44 Mitgliedern gebildet. Es wurde darauf zur Gründung eines vorläufigen gejü'äftSführeirdeu AuSjchusfcs geidjritten und zum ersten Vorsitzenden Generalmajor von Eckenbreckfer, zum zweiten Vorsitzenden Regievungsrat Frhr. von Stark, zum Sck>ristführer Overleutimnt a. D. von Winsloe, zum Kassenwart Stadtver- erbneter Stemmer gewählt. Als Beisitzer wurden gewählt Oberbürgermeister Göttelmanii-Mainz, Oberbürgermeister Köhler- Ävr»aS, Stadlveroronetcr Theodor Böhm--Offcnbach. Der Vor- sitzeiidc der demnächst in Gießen zu gründenden Ortsgruppe foll ebenfalls zum Mitglied des LlusschufieL gewählt werden. — 3u Mitgliedern der Handelskammer mürben gestern ivcitcr von der Erwerbsgruppe Großhandel die Herren Direktor Paraus, Eugen Trier und Berthold Bodenhetmer geioahlt. für Wissenschasi bem Erfinder bev drahtlofcn Telegraphie Marconl zuzuerkelinen. Alarconi ist der ersle Italiener, der den Nobelpreis für ivisseiifchaftliche Eriolge erhält. — E i n neues WienerBurgtheater? Tie Errichtung eines drillen Hoilheaiers für Wien, von dem schon oil die Rede war, ist, wie ans Wien gefck)rieben wird, nenerdingS so ernslhaii in Erwägung gezogen worden, daß man in cingewcihlcn Kreiicn schon ziemlich fest mit dieser Talfache rechnet. ES handelt sich darum, dem Biirglheater oui dem Franzensrnig, dem Hatise, das allen intimen Wirkungen so abhold ist und nEufnid) zu den ver- sehltesten Theotcrii gehört, em zivettes Kleines B u r g t h e a t e r ein die Seite zu stellen und dort alle die Stücke auizninhren, die einen kleineren Rahmen und emc intimere Wirkung ücrlangcn. Ncans, eilt der Regifieur des Eoventgaroernycarers uoec ö«ri On)C Bühne mit den Worten »Vorhang Herunter, es kann nicht wurde tm großen schuppen des pauptbahnhofs der weiter gespielt werden.« Ter diensttuende Feuerwehrmann lomatioputzer G. Hartmann von den Pustern zweier Ma- hielt den betreffenden Paragraphen seiner Instruktion für er- schmen tot geb rückt. — ^-er unter dem: Verdach der Be- füllt unb ließ sofort den eisernen Vorhang fallen und hätte leiligung an dem Kaiserslautercr Gutcrkaffen-^ ebitahl ^er- dem 5. Akt des Lustspiels vorenthalten, wenn er nicht über hastete Werkzeugmacher Bill ut wieder auf freien ö'UB seinen Jrrtuin aufgeflärt worden wäre. Der Vorfall erregte gesetzt worden, da er sein ^rbi nachweifen konnte. in i.nllrri^teten Kreisen araße Heiterkeit. Hanau, 15. Nov. Heinrich Nickel, von 1884 bis ** Kolosseum. Nackü>2n das so beifällig aufgenommenc 1887 Landtagsabgeordneter, von 1887 bis 1890 freisinniger .rflc Novemberprogramm gestern sich verabschiedete, hat Direktor Reichstagsabgeordneter, Ehrenbürger der Stadt Hanau, i|t .Rappmann für oie zweite .HÄsce des Monats noch besseres engagiert. Li p ft o r 1) e n. LL a. tritt der menschliche A f f e A u g u st, eine vorzügliche IG. Höchst a.M, 15 Nov. In bei chemischen Fabrik z«f)ur to" M«r Oncton mit n in «. M. h-b-n mnfangreiefe Ar be ite> urkomischen Repertoire auf. tfür Dienstag und MitMwch entlassungen in der letzten Zeit itattgcfuubcm. Auch haben -tto Re utter gewonnen worden,^zu eine Anzahl Ärbeller ihre Entlassung genommen unb sind in ihre Forvcrkaus bereits crosfuct wurde, -vre Nachfrage ist fchou fetzt Heimat z. B. in ben ökveis Gießen, nad) Utphe, Inheiden, «ehr groß. Am Mittwoch, bcm preu^si^n Bußtage, tickt bu surücrg.fci>rt unt roie ftuhcr in den dortigen laiid.virtsck>aft- jehcohft: aller Hiunv r ist en auch am RaaMcktag auf. An dem I ,.,xn $nctx(CüCn Arbeit zu nehmen. Es bleibe ihnen zur Zell gleichen Tuge findet aua) y-rubid)oppenuorft?nung statt. Autzcr- bmi J^Orikslohn nichts übrig insolge der hohen Lebens- ocm konzertiert die Damcni.apclle rote Sonntags. Mittelpreise unb der Hausmietcn, sagen sie. Vortrag über Indien. Freitag, 20. d. Mts., .. n — -------------1 - - ' wird Herr Missionsiuspettor Fr o hnmeyer aus Basel in der Dll5 GlllbeNUNgM bei hllMM. leuen Aula des Unioersitätsgebäudcs einen Vortrag übet Zur Aufrechterhaltung der Ruhe trafen am Samstag früh Wohin steuert Indien?" hallen. Lec Redner ist lange etwa 90 Gciidarmen unb Polizisten ein. Der ZcckfCiiplav rourdc 3abre in 3nbi.cn tätig hat sich durch - U e Schrift als cm wisienschastlich gebildeter unb gründlicher I f an unb betrat viele Häuser, um den HiiiterbUcbencu Kenner der indischen Geschichte, Kicktur und Religion ausge- ^ine Teilnahme auszusprechen. In der Kolonie sind allein 13 9 wiesen und ist ein ausgezeichneter Redner. Bei dem großen Citroen vorhanden. Eine Frau verlor ihren Mann und vier Interesie, mit heM° d,° Entmick°iung »on. 3nb«rin«.. »jtox Srib« riSfTffiK&ug? 'S oersolgt wird, darf dieser Votliag wohl auf Beachtung ? h Arbcitcrschutz ! Gegen 11 Vs langte dec Prinz auf aller Kreise auch unserer Stabt rechnen. Näheres i|t aus ß^c Zeche an unb besichtigte bic gesamte Zechenanlage. Zum Dem Inserat zu ersehen. Schluß würbe ber Pcmz in bas Mafchinenhaus geführt, wo die - . . , , • v. (ro- I Särge der Verunglückten aufgcbahrt waren. Jnblanergcschlchten. Wie sehr das ^.efen vo g^cngc grüßte den teilnahmsvollen Prinzen, der sich Fndianergcschichlen noch unter der Schuljugend verbreitet I ^sch beliebt gemacht hatte, lebhaft. Um 3 Uhr reifte der Prinz i|t, geht daraus hervor, daß der Hauptlehrer der erweiterten wieder ab, ebenso die behördlichen Vertreter. .xiiabeiischule (Äiitlelschulc) zu O is e n bach bei zwei Schülern I Die Nachricht,^ daß die U n t c r w a s sersetzung des -Item 162 »iefn Hchchrn fonflSiicrcn mußte. Dem Uebel I A^^gm-mmen^d^rrtt gE Er^gun^ kann nur gesteuert werden, wenn die Eltern und die Oestcnt- ichkeit immer wieder borauf aufmerksam gemacht werden, ivas wir hiermit getan haben möchten. Wenn die Jugend sich an diesen Geschichten oder ähnlicher Literatur ergötzt, ist cs schließlich fein Wunder, wenn der eme oder andere Schüler einmal auf die Wanderschaft geht oder sich einen Revolver »Die beiden Reichemnuller-, abends (im Avonnemenk) ,Ma-I FC. Frankfurt a. M 15. ^ojmber. Der 27 jahnge dame Sans Gene- Schlosser Karl Hardt au? Gießen und der 18 Jahre •• Ein heiterer Vorfall, der von der Promptheit alte Buchbinder Ludwig Vußmannn aus Munster t. W. unserer Feuerwehr im Stadttheater zeugt, ereignete sich wurden verhaftet wegen D'ebltahls elnes KosterS nut bei der sonntäglichen Keanaufführunq. Im 4. Akte, bei dem Kleidern un Werte von 530 Dlark, der im Hausflur be_ Theater im Theater, nach der bekannten Wahnsinnsszene Hauses Scharnhorltraße 20 gesianden hatte. Kcans, eilt der Regiffenr des Coventgardenthcaters über bie| Frankfurt, 15. Nov. Heute früh gegen 6 ,2 729 •87 037 14121 [10001 331 85 522 759 830 43 940 •6 87k 272 80 1 71128 254 320 28 412 920 1721 809 71 73 80 89 915 173105 54 [5001 803 185160 82 839 057 ( 30001 702 83 824 990 37 876 892 955 1 87010 204 307 03 60 678 777 569 673 770 807 192117 87 1500j 402 [5001 s;3 117 430 94 940 942 61 230077 ISO 720 89 99 999 231215 33 381 87 647 205 502 56 251149 449 610 51 751 811 99 2 5 2010 254 62 526 64 944 81 451 941 05 17! 238 302 820 11048 463 536 745 56 843 154 »9 226 932 97 13293 389 406 59 0S3 80 706 229 47 345 07 282 505 6 64 246 897 580 679 809 204 7S0 123 250 873 68 940 384 693 684 347 450 684 763 108055 897 900 170160 95 714 577 615 924 54 79 2 53107 532 97 llOOOj 729 2 5 1570 779 823 905 11 255118 71 326 462 562 623 727 93 973 4=4 587 151 570 803 767 81 78 [1000] 65 700 8 23 48 [500] 155 419 833 462 860 255 833 849 413 708 96 114 828 508 668 31229 720 49 101 54 57 821 694 930 963 655 704 278 428 385 215 539 892 10005 12095 832 445 806 326 601 79 972 323 449 227 47 188076 189U16 85 702 8 5097 624 8 6 307 475 537 813 919 97 78 320 74 [1000] 88uO5 801 61 456 866 965 51 577 626 733 907 315 401 525 032 33 54 60 91328 433 640 [5000] 92030 122 459 [1000] SO 602 733 73 925 [ 3000] 87 [500] 411 08 651 836 912 69 628 63 88 784 814 091 158217 394 479 744 68 74 817 87 409 00 656 77» 85 t 4 IS 550 6." 4 883 8057 79 169 339 607 980 9 3 29 616 74 100'20 169 207 735 11272 314 424 [1000] 626 [500] 60 997 12011 34 804 37 717 52 03 867 048 13264 529 80 100U21 196 306 29 536 821 71 943 09 1 01113 304 584 603 85 7 2 805 81 202150 229 56 349 11000] 457 843 [500] 103070 267 350 733 981 104018 L500J [1000] 58 247 836 484 527 80 | 3000] 679 1 05176 214 76 [500] 606 710 887 924 [500J 81 106213 3öS 647 527 603 712 842 2 4 7 317 81 494 2 4 8028 127 63 264 643 74 63 86 947 [500] 249012 16 91 121 L5000J 35 410 604 35 58 745 2 5 001= 26 109 25 45 267 347 427 32 552 [500] 727 [jOO] 424 84 735 922 50337 [1000] 41 [500] 74 658 763 940 51041 [3000] 218 99 486 509 949 52004 [3000] 236 311 24 514 5 3 035 450 866 5 4 252 520 824 56 [500] 956 5 5045 94 202 [3000] 791 5 6 410 500 783 57 123 575 796 98 923 5 8 269 801 42 636 707 868 961 67 [ 500 ] 85 2 24171 328 557 622 63 816 2 2 5321 26 502 10 834 928 2 2 6331 50 56 809 41 62 918 2 2 7339 505 53 777 84 99 2 2 8096 555 606 [1000] 79 89 917 [1000] 229135 [3000] 511 [500 ] 8 1 015 437 500 725 8 2014 44 140 229 304 65 508 671 727 323 65 954 83l>57 841 [3000] 450 676 997 [1000] 84323 416 553 57 87082 167 89127 402 90204 726 81 993 484 827 279 147 57!) 745 882 971 225 2743« 96 721 903 15 61 98 2 8104 [8000] 80 222 609 73 773 29036 147 444 780 993 39015 31 138 59 523 [10' 0] 683 724 87 913 24 333 494 643 79 723 [1000] 44 3 21=2 66 3 3104 550 82 34035 [500] 590 624 46 322 35'02 [300] 26 51 67 2Ü7 [300] 6 '0 98 779 [3000] 36136 [500] 523 747 156007 20 91 133 275 157187 553 71 [3000] 879 829 49 159128 222 160089 200 53 05 910 33 161010 55 136 55 35 82 94 51 [500] 93 074 86 109 230 405 571 634 965 9 4096 226 69 527 33 35 84 770 95048 166 256 398 426 47 553 813 61 [5000] 9 6265 473 80 706 883 97 104 315 429 686 970 9 8162 [3000] 87 69 891 94 410 660 866 [500] 97 911 [3000] SO 83 990<3 272 449 610 70 [5<>0] 815 902 400 632 86 862 938 53 2 4 8169 205 610 14 958 85 249^6 92 12H 2.26 469 80 R12 72 907 624 71 140=1 2 0 56 67 412 545 826 15069 [500] 113 517 16357 47P 609 815 66 85 1 7 109 619 4 5 88 [500] 8G6 18ü86 106 75 [500] 82 297 836 417 18 22 83 19001 27 159 416 44 85 095 861 [500] 20263 621 709 86 43 60 99 859 21172 [3000] 572 709 332 39 2 21-U 353 59 71 89 40!) 543 718 9s0 23018 24 53 69 213 337 24244 334 513 633 796 =33 61 994 [1000 ] 25021 ISO 882 910 32 [500] SO 261=9 99 619 798 697 [500] 921 37169 265 [8900] 94 561 3 8069 [ 500] 869 479 626 37 70 9J2 39023 300 25 527 64 65 70 95 613 739 837 958 68 40045 95 [3000] 462 576 665 93 [1000] 738 51 53 41146 444 9' 5=5 641 43 719 950 61 42255 396 460 647 833 [500] 93 943 4 3001 80 [500] 479 (1000) 753 82 970 4 4023 471 764 [500] 810 067 45193 284 414 569 619 810 988 46010 [5001 236 875 423 87 561 94 728 813 47212 57 415 671 922 48070 224 341 [1000] 69 695 209 37 47 4 9 077 211 23 86 92 [1000] 97 867 1 0 7071 189 428 824 93 942 1 0 8032 161 71 324 4=6 679 823 922 1 09009 85 241 302 705 36 827 110584 553 62 [lOOOj 663 755 839 916 111015 [3000] 233 41 40 448 593 702 62 008 1 12203 82 82 488 89 721 50 924 113096 127 [ 500] 234 703 370 994 114157 [1000] 582 473 LlOOOj 93 821 524 77 [500] 115075 91 263 426 604 891 976 [500] 116014 807 449 50 522 735 67 71 77 996 [1000] 1 17026 199 251 605 875 1 18030 416 23 74 491 691 806 999 2 1 6168 275 878 08 426 638 217118 47 237 301 541 893 2 1 8034 89 108 50 [ 3000] 581 54 631 64 880 219031 37 [500] 401 502 220156 239 317 53 735 221052 (500] 222037 353 [3000 ] 509 [600] 745 2 2 3018 56 205 267 152 89003 81 [500] 246 376 482 90139 230 320 54 68 456 517 54 856 94! 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Voraussichtliche Witterung für Hellen am Dienstag den 17. November: Helleres und trockenes Frost,vetler. Schwache östliche Winde. 7. Ziehung 5. Kl. 219. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 14. November 1908. vormltlaee. Nur die Gewinne Uber 240 Mark elnd den betretenden Nummern In Klammern belgefUgt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 47 138 279 504 792 1186 433 [500] 783 87 [1000] 815 871 2300 631 =04 7 93 918 3'26.1 431 59 530 50 [ 500 ] 701 15 [500 ] 65 4068 192 !10 70 5008 (.1000 ) 20! 30 402 77 DC MU 039 7 40 60 863 (1000) 6-87 (1000) 603 [1000] 7034 (500) 191 783 62 817 937 8369 940 72 90i8 113 287 376 [3000 ] 830 58 963 1 27178 90 365 639 08 799 934 1 2 8030 [1000] 126 11000 ) 822 434 82 654 [500] SS 739 78 884 (3000) 129023 840 454 506 758 816 SIS 130019 45 207 64 ! 817 131184 914 [500] 132024 20 4260 542 722 908 2 0 5188 465 uO [500 ] 511 29 41 701 (5000) 824 2 0 6104 74 [ 500] 83 [1000J 526 39 G3 658 [3000] 761 82t 27 62 207093 222 313 23 540 697 [1000] 855 2 O8010 205 [8000] 525 59 2 0 9033 113 336 38 610 732 807 1'16 210'128 41 4! 51 260 4=0 568 (.1000] 636 211114 Gl 251 566 [ 500 ] 652 [500] 212377 (3000) 698 213021 110 [ 500J 264 [5001 367 444 [500[ 678 2 1 4036 89 124 270 882 66 446 52f 85 40 733 215321 [8000] 479 509 52 927 88 1 98197 336 89 549 659 70 805 058 1 9 9 002 804 043 (5OOJ 200103 342 70 425 [10 000] 593 646 [500] 78!) 827 58 2O10J1 28 66 265 327 521 45 (1000] 604 771 97 2 0 2028 514 75 910 2 03-09 523 79 648 [ 500] 60 766 2 0 40'9 IGO 400 510 610 99 708 4 8 883 (5001 205013 112 87 278 341 494 604 11 7C3 840 206126 411 [1000] 56 692 8Gl 076 20 7009 66 109 25 287 Bl 531 641 [3000] 765 86 800 43 20 8400 634 726 32 M 845 941 66 2 0 9 005 194 583 03 689 [500] 704 908 Literarisches. — Für jeden Studierenden wertvoll sind die im Verlage der Buchhandlung des Waisenhauses in Halle a. d. S. erschienenen Bücher, die der Universitäts-Sekretär O. Schröder herausgegeben hat. Da ist zuerst zu nennen: Aufnahme und Studium an den Universitäten Deutschlands auf Grund amtlicher Quellen und mit besonderer Berücksichtigung des Franen- studiums. Weiter: Die Erteilung der Doktorwürde an den Universitäten Deutschlands, mit den amtlichen Satzungen: auch in Sonderaukgaben m.t Umschlag in den Fakultätssarbcn. Jeder Ausgabe ist eine Ucbersicht über die Erfordernisse (Gebühren) für die Erwerbung der Doktorwürde bei betreffenden Fakultät bei- gegeben. 945 (500) 524 51 792 883 914 > 500 , 24 (500) 15 4 044 158 126 (500) 27 447 635 976 155123 624 744 646 61 919 66 83 483 542 71 01 619 40 7b7 843 90 [500] 182'37 86 211 442 555 622 28 52 950 1 83011 209 341 (500) IGO 772 99 618 830 (1000) 015 1 83177 269 643 [3000] 888 184236 370 719 874 986 [500] 185153 345 470 576 605 [ 500] 033 1 86037 112 67 886 4C5 53 [500] 671 715 [3000) 01 05 805 027 18701I3 124 210 39 75 489 (500 ) 685 87 [ 500] 99 754 1 38054 87 335 SOG 832 1 89138 223 62 402 [500] 150124 262 697 406 798 817 1 51=02 12 440 804 28 152016 214 74)4 1 9 64 7 74 1 47 6 1 026 1 5 3 029 |5( J 47 390 422 834 946 1 5 4012 20 43 [500] 127 [ 500] 46 218 410 SCO 803 939 1 55'166 210 78 91 [1000 ] 3G7 "4 4=5 738 987 |3uOO| 15 6079 06 110 407 35 801 9=6 40 157285 400 638 71 802 953 1 5 8016 78 309 506 63 610 7G1 928 82 1 59046 LlOOOj 88 113 250 446 667 834 [500) 16O062 213 35 87 426 676 760 823 [ 500] 161277 521 48 6'3 23 39 48 704 f-01 79 1 6 2013 127 503 |3o00) . 74 57 688 775 659 83 2 4 2118 19 58 [300") 470 GIL 65 830 49 75 f.500] 943 2 4 3 340 411 19 95 = 04 (10,>01 042 87 244089 162 11000] 743 74 807 (5001 2 1 5.150 510 753 246104 82 81 266 443 547 687 841 998 2 4 70. 2 142 84 30 767 80010 [1000] 169 303 51 [500] 486 631 606 731 81136 84G 050 93 82u96 163 90 209 596 613 23 776 975 11000] 8 3 643 913 84.106 <30 512 50 [1000] 787 833 962 8 5011 32 09 310 71 485 87 536 (500 ) 757 883 929 5 3 94 8 6 465 90 811 906 8 7141 337 608 [3000] 88257 [1000] 339 469 GruncwaldS (Lntbaarunas pnlver. 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(1000) 881 4681'553 |500) 71 671 773 827 064 16 > 6 5 78 [15000] 641 76 7 63121 272 [500] 821 22 602 62 [600] 712 817 75 164117 73 201 19 4G0 508 165029 65 [ 500 ) 206 [5000) 833 470 569 818 953 166018 76 832 (1000) 167 031 86 214 31 86 343 69 146 60 711 LlOOOj 16 (500) 169102 26 530 346 (500] 504 86 723 805 2 3 2 0-8 114 45 99 3-5 4.'S 604 28 37 [ 3000] 78 816 903 2 3 3048 128 214 |1000| 53 [3000] 97 972 2 3 403» 124 207 17 [ 300 | 314 560 235IM 620 921 22 36 2 3 6072 261 746 2 3 71.7 424 02 2 3 8166 329 43 462 M8 877 932 54 [500] 239065 [5001 477 683 731 881 240321 36 86 [10001 423 89 802 26 2 4 1 029 121 303 LlOOOj 85 676 822 082 196061 [1000] 71 260 537 002 1 97-14 831 759 96 872 k>> --------— — —- - - , 15270 387 471 [1000] 624 708 829 16040 306 591 [3000] 670 09 715 65 869 [3000] 17029 216 [1000] 57 93 [ 3000] 407 518 606 [1000 ] 854 76 09 951 18128 93 419 ( 5000) 32 51 770 1925t 393 478 539 73 80 853 [500] 63 Generalmajor a. D. Philipp v. Frank ist gestern im Mter von 102 Jahren zu Berlin gestorben. In einzelnen Gegenden Dalmatiens ist der Hungertyphus ausgebrochen. Es herrscht entsetzliche Not. Hilfsaktion wurde eingeleitet. In Sontmcl (Belgien) wurde während eines Diners einer der Teilnehmer plötzlich wahnsinnig. Er ergriff ein Tischmesser und schnitt feinem Tischnachbar die Kehle durch. Prinz Heinrich XXXVII. Rcuß hat sich in einem Hospital zu Havanna einer Operation unterziehen müssen. In San Francisco wurde der Staatsanwalt Henry, ein furchtloser Bekämpfer der Korruption, während einer Gerichtsverhandlung durch einen Schutz in den Kops tödlich verletzt. Der Täler sollte bei der Verhandlung als Geschworener fungieren, wurde aber als bestrafter Verbrecher von dem Staatsanwalt ob» gelehnt. Der Mörder hat sich spater selbst entleibt. 80 298 389 724 848 1 33'205 304 401 49 5 22 617 35 76 134090 1500) 101 680 7 7 606 921 135194 212 484 551 730 [3000] 933 1 3 6031 72 100 268 90 451 64 735 801 66 88 1 3 7 219 837 406 84 1 3 8395 417 (10001 610 47 50 05 711 79 1 3 9 032 391 02 573 786 811 14 6005 47 123 814 842 686 720 1 410=2 263 62 652 802 14 2163 - 45 434 90 633 791 14 3 050 -44 585 751 857 9=2 144146 666 779 1450=8 [1000] [500J 537 92 663 670 919 146095 22? *38 518 ?7 11O330 78 435 43 605 816 68 (500) 933 11 1069 146 83 86« [500 ] 452 623 732 [500) 112t'O9 SS 50") "S 36= 404 53 [560] 75 531 41 59 90 778 0S3 [500] 113019 317 610 853 993 114041 109 550 717 22 1 15074 133 99 427 710 40 1 16205 46 469 514 35 746 1 17236 87 317 4G6 88 95 666 719 83 821 925 113090 313 94 5C6 890 119-21 728 [1000] o09 120232 (500) 982 1 2 1026 06 135 48 208 28 350 [8000] 509 69 712 16 942 [3600] 122105 65 319 467 577 760 944 1 23 071 218 67 610 794 98G 124129 [ 500] 321 519 737 917 87 125207 622 93 702 800 7 126049 199 502 [500] 37 694 908 89 1 27177 147 406 629 78 88 [ 500] 128151 203 79 362 404 500 646 49 807 54 1 2 9065 246 933 |500] 130276 448 512 602 765 980 1 3 1016 -7 536 817 M 77 937 132129 282 370 05 634 852 SS 13314g 265 438 [500] 59 [500) 760 858 082 1 3 4 277 482 580 609 7S1 861 045 1 3 5499 674 1 36114 200 414 77 595 91 (500) 697 960 1 3 7 317 119 81 843 (500) 54 486 515 47 833 946 65 1 3 8097 [8000] 321 563 608 716 50 [500] 879 902 [500] 58 1 39165 542 43 GS 606 Bl 140372 S61 718 44 [ 600] 815 66 [ 500] 141001 31 835 85 [ 3000] 794 ( 3000 ) 924 1 4 2016 76 335 498 722 550 14 3 003 2 7 48 240 63 402 540 41 647 712 22 837 66 930 144074 841 414 19 [600] 569 96 703 850 1 4 5032 43 M 118 389 411 51 G43 765 843 993 1 4 6013 67 264 4=3 « 90 527 64 1500) 147044 202 565 774 954 03 148604 10 56 7to 149048 LlOOOj 3M *1* 79* [500J 65 491 (500) 532 65 813 012 76 [1000] 552 733 SS [5001 190152 258 861 [500] 67 497 [500] 191189 [1011] 287 327 412 592 634 94 75 2 5 6005 73 134 89« 564 658 849 918 St 66 257296 707 2 5 8113 236 336 473 927 70 2 5 9119 53 52 [SOOJ 235 40 321 412 617 [500 ) 798 900 26OH0 47 7R1 93 881 23 1 797 440 2 6 2027 140 181 (1000) 000 794 1 6 4022 230 554 034 70 1 65UU4' 378 424 [5000] 999 186229 705 42 72 9C6 167095 [ 702 878 013 1 6 8024 120 277 334 412 26 [1000J 652 73* 169'172 145 79 3U2 [ 500] 402 28 (1000] 88 99 170122 LOS (500) 422 550 612 14 790 171005 858 42.3 711 14 33 34 60 978 1 72108 17 619 728 45 bO 173041 874 76 436 45 597 653 174275 523 71 GG 725 175009 9 242 75 617 730 (1000) 34 [ 500 ] 36 857 (1000) 930 1 7 6016 71 63 244 635 751 850 177128 418 55« 75 634 42 806 61 170 037 89 91 443 545 70 729 087 1 7 9033 184 307 39 532 635 78 [ 600] 723 18O001 280 435 617 32 004 (3000] 181193 [500 ] 226 51 96 434 72 [.'.00) 99 526 780 015 68 1 82U33 245 409 89.1 SS 903 23 [1000 ] 27 1 84196 435 826 [SCO] 915 89 - --- 186086 — 7. Ziehung 5. Kl. 219. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 14 November 1908. nachmittag«. Nur die Gewinne Uber 240 Mark elnd den betretenden Nummern In Klammern beigefllgt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 81 1=3 265 [SOOJ 425 SS 49 517 652 [ 500 ] 716 986 1065 112 297 305 591 (10 000] 904 40 2019 256 [500] 485 732 641 3019 123 19 79 233 3S0 658 [1000) 982 4218 345 561 656 9.1 *10 974 89 5 309 415 6081 [1000] 180 3'20 639 804 7086 40109 407 [500] 76 674 745 896 [1000] 919 63 41017 65 96 33" 51 422 4 2110 843 97 [1000 | 416 594 (500) 979 (3000) 43125 301 [3000] 481 510 756 44221 314 56 961 72 92 45027 [1000] 432 61 867 050 46'070 73 228 371 463 [500] 565 732 SGI 919 47123 (3000) 214 [3000] 63 624 [10001 959 7t 48227 29 410 42 685 723 40 49050 53 76 176 [500] 376 453 706 917 51 50US3 397 506 663 750 51198 [500] !41 87 337 647 608 33 768 899 52»30 216 451 512 73 817 20 55 83 973 53.330 652 929 83 54.168 535 85 (1000) 95 623 90 714 939 5 5077 159 8« 56377 732 571G0 230 314 60 525 45 (1000) 723 61 826 58180 [3000] -45 (5001 452 62 OSO 780 835 59124 239 97 398 481 933 [500] 72 98 [ 3000] 60151 57 217 57 444 569 731 34 81 93 61021 30 118 631 942 62185 290 403 567 602 98 [1000| 719 93 [ 500] 9 '3 632=1 321 31 49 97 643 8=0 905 46 64043 62 4 800 C9 18000) 77 6 5092 205 360 416 70 760 892 (500) 6 6077 214 2d 308 55 576 630 757 870 93 67153 222 333 69 436 715 811 37 89 971 68150 -44 651 66 69110 88 362 435 602 711 930 70121 238 824 99 561 749 71027 183 3(3 748 53 810 23 72'218 69 493 614 [8000] 723 65 73064 502 964 [500] 74177 307 412 80 833 7 5 357 526 601 773 814 42 909 14 7 6 018 851 423 548 677 85 t 73 77-07 13 594 656 791 78364 4C5 [1000] 602 725 (1000) 58 7 9033 285 519 Märkte. ?c. Frankfurt a. M., 16. Nov. (Orig.-Telegr. de? „Dietz Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktpreise. Weizen Mk. 20 00—20.25, Kurhessischer Mk. 20.50—20.75, La Plata Mk. ”3.75—24.50, KansaS Mk. 28.00—23.50, Roggen (hiesiger) Mf 17.75—18.00 Gerste (Wetleraner) Mk. 21.50—22.00, inanlen- felber Mk. 21.50—22.25, Reifer 16.00—17.50, MaiS Ml. 17.75—18.00. Weizenmehl Lik. 31.50—32.00, 00—00, 2. Qualität Ml. 80.50 bx? Ntk. 31.00, 3. Qualität Mk. 29.00—30.25, Roggeninehl o Mk. 27.75—28.00,1.Qualität Mk. 26.75—27.00, Weizenkleie Mt. 10.25 bis Alk. 10.50, Roggenlteie Mk. 10.75—11.00, Maiskeime Mk. 13.50 bis Alk. 13.7b, Franken, Pfälzer, Ried 2)lt.00.00—00.00. Alles per 100 Kg. ab hier. le. Frankfurt a. M., 13. Nov. (Teiegr. Orig. - Bericht dcS „©ie6. Linz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Viehinarkl- preise. Zum Verkaufe standen: 407 Echsen, 111 aus Oesterreich 49 Bullen, 6 aus Oesterreich,. 942 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 331 Kälber, 548 Schaie und Hämmet, 1724 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegenlämmer, 00 Schastämmer. Bezahlt wurden im 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qnalitäl 78—80 Mk, 2. Qualität 70—72 Mk., 3. Qualität 60—62 Mk.: Bullen: 1. Qnal. 66—68, 2. Quak. 62-64; Kühe 1. Qualität 70-72 Mt., 2. Qnal. 62—64 Mk., 3. Qnal. 50-52 Mk., 4. Qnal. 00—00 Akk., 5. Qnal. 00 —00 Mk. Bezahlt winden für das Pinnd Schlacht- gewicht: Kälber 1. Qualität 92 bis 95 Pfg., Lebendgeivicht 55—Pfg., 2. Qnalitäl 85—92 Pfg., Lebendgewicht 50 -54 Pig., Schlachtgew 70—72 Pfg.; Schafe: 1. Qnal. Schlachtgew. 70 bis 72 Pig., 2. Qual. 50—54 Pfg. Schweine : 1. Qnal. 73—00 Pf., Lebendgewicht 57,5—00 Pf., 2. Qual. 72—72 Pi., Lebendgewicht 57 0-00 Big., 3. Qnal. 66—68 Pfg., Lcbcndgewichl 00 - 00 Pig. Geschäft bei Hornvieh mittelmäßig, Ucbciflaub unbedeutend, bei Kleinvieh gut, kein Ucberstcmd. 210818 211009 71 288 [1000] 346 93 409 904 11 2 1 2'25 297 [ 10001 335 015 52 95 741 800 24 88 213.12!) SGI 871 2 1 4111 830 [30001 479 (500) 529 (5001 830 86 89 9.19 2 1 5107 28 605 033 60 2 1 6"00 11 327 5"2 768 2 1 7001 410 631 55 887 943 99 2 1 80-3 136 895 Origrnal-Orahtirrelöunizen. Berlin, IG. Nov. Zur politischen Lage berichtet der „Lokalanz.": Ter Kaiser weiß bereits, daß sowohl das preußisck^ Staatsministcrium lme die in Berlin versammelten Vertreter der verbündeten Negierungen die Stellungnahme des Kanzlers und dessen Rede im Reichstage billigen und sich in voller Ucdcrcinstimmung mit der großen Mehrheit des Volkes darüber be,inden, datz ein Rücktritt des Fürsten Bülow im gegenwärtigen Augenblick einen schweren Verlust für die Krone sowohl wie für das Reich bedeutet. Ter Kaiser Hut, wie schon einmal durch Ablehnung des Entlast urngsaesuches des Fürsten B-low ßu erCcnncn gegeben, daß er die,e allgemeine Auffassung teilt. Bis zur Stunde liegen keinerlei Anzeichen dafür vor, daß er anderen Sinnes geworden wäre. Mailand, 16. Nov. Während eine Kompagnie Pioniere mit dem Bau eines Forts bei Belluna beschäftigt war, explodierte eine Mine, wodurch 4 Soldaten tödlich verletzt wurden. — In der Ortschaft Berina sind 50 Wohnhäuser niedergebrannt. Mehrere Personen erlitten bei dem Brande Verletzungen, einige Familien sind obdachlos. Paris, 16. Nov. Au§ Cettinje meldet der .Malin*: Unter der Bevölkerung von Bosnien und der Herzegowina nimmt die Bewegung gegen Oesterreich immer mehr zu. Die Gendarmerie wurde bedeutend verstärkt. Die Wohnungen der Notablen werden streng bewacht. Cherbourg, 16. Nov. Das schwedische Königs- paar ist gestern hier cingctrofscn und iwni Prasck.cu ün Auf- ivagc dcr Regierung empfangen itwrben. Ter König drückte seine Freude darüber aus, den Präsidenten Falliöres wieder zu sehen. London, 16. Nov. Die „Times* meldet aus Peking: Ein Edikt kündet den Tod der Kaiserin-Mutter an und schreibt eine 27 Monate währende Trauer vor. Ein Dekret, welches noch die Unterschrift dec Kaiserin trägt, ernennt den Prinzen Puy zum Kaiser und den Prinzen Tschum zum Regenten. 25 Pfd. 2.25 Mk. [6567 I Steinhäuser. 912 25211 302 437 725 -------------- - - 82 ( 500) 2 7 017 448 667 87 97 4 2 8'230 90 301 785 9 2 2 9 576 731 849 [ 500] 30212 065 31002 14 33 210 84 40= 671 [1000] 73! 74 849 916 3 2003 361 469 500 701 918 [1000] 3 3352 53 600 45 96 [ 5001 700 932 71 97 3 4 028 219 45 660 [10001 73 [ 500 ] 618 42 3503= (1000) 121 [1000] 306 GS* 95 837 935 36060 [590] HO [1000] 57 293 399 412 [500] 51 73 6S3 717 3 7 232 (500 ) 520 37 938 78 3 8065 91 109 259 97 [5000] 339 41 80 83 627 [500] 98 781 823 57 985 3 9167 545 26 0025 185 303 444 6!S 799 814 2 61ns 225 89.1 7-7 L>00| 816 917 2 6 2311 682 99 «31 013 263'15 6,1 C93 000 2 64054 222 314 2 6 5-G2 [ j 0001 600 751 821 2 6 6 08 17 CG 6!'O [5001 716 812 90 [1000 ] 267873 [3000] 268"03 28 85 130001 88 M, 485, 87 532 bS0 901 269150 264 422 601 S8 4G 75 724 ( 500 821 01 ... 535 618 793 879 27 1 090 «1 m.0 406 j27 C-7 272129 515 [5001 823 29 81 2 7 3 79 [rno] 539 61 066 274062 219 SCI 454 57" 6G7 7 4 2 7 2 65 727 12 2* 81 297 590 [3000] 572 902 87 276.317 711 9 5 Än’r^7,70“5 57 1,5 225 475 6:8 110001 940 m 1500) 278029 [5001 284 415 29 [ 5001 671 82 110001 874 [5001 27 9 042 222 73 867 89 430 87 528 674 952 93 1 2801!« 253 629 70 729 83 841 281141 203 321 69 99 421 503 674 =03 8.3 2 8 2136 432 501 [500] 742 28311" (2000) 51 338 159 651 867 93 935 284019 333 00 477 507 62s 870 [500] 2 8 5159 225 807 (5001 55 83 709 019 ! 500] 76 286381 *57 [500] 560 628 800 287083 *83 534 66 Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Siebaftion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) In der Stadtverordnctensitzuug Dom 12. d. MtS. sind eigenartige, Unterricht und Schule betreffende Urteile laut geworden. Nach des Stadtv. Eichenauers Ansicht gehört eine Karte, die die Schlacht bei Sedan genauer veranschaulicht, sowie eine Karte der Völkerwanderung nicht in eine Schule. Nun, ich halte solcljc Spezialkartcn für sehr förderlich und instruktiv, auch für die Volksschule, die wir doch nicht immer als minderwertig st.nnpcln wollen. Ich mutz es sogar mit Freuden begrüßen, daß man solche Karten hier in G. einführt. Datz übrigens eine einzelne Starte 29 Mark kosten soll, wird wohl auf falscher Information des Herrn Eichenauer beruhen. Stadtv. Jann bemängelt, daß Lei dcn Anschaffungen planlos vvvgegangen worden sei. Welch' scleveren Vorwurf Herr Jann mit dem Worte „planlos" gegen feine eigenen Kvllegen erhebt, dessen scheint er sich gar nicht bewußt Ui sein. Ooer macht Herr Jann, der doch wie seine Kollegen an der Volksschule seminaristisch gebildet ist, vielleick^ den Anspruch», in p.dagvgisckjer Hinsicht jenen überlegen zu sein? Die Entscheidung hierüber überlasse ich denen, die ihn und seine Pädagogische Bedeutung besser kennen als ick». Die welterschutternde, eiserne Reckstange, die Herrn Jann so viele Gedanken macht, überspringe ich. Es kommt mir als Nicht lelsver nur darauf an, darauf hnizuweisen, datz derartige öffentlich erhobene Vorwürfe aus dem Munde eines Lehrers die ArveitSfreudigkeit seiner Kollegen an den chiotischen Schulen go- witz nicht fördern können. Dr. S. 814 [500] 39 55 936 193070 248 62 471 77 517 24 [500] 803 1 94164 67 209 566 (3000) 0.19 1 95108 531 644 84 [500] 710 66 833 [10C0J 911 196106 05 51 385 549 [SOOj 53 [ 3000] 762 913 26 1 97168 (10000j 312 527 47 02 054 [1000] 19 8 022 367 489 514 4 0 760 [3000] 199027 [30001 217 360 622 68 929 41 [1000] 200)16 86 142 280 339 608 839 201111 812 21 08 |500] 572 656 740 884 202-64 346 4ö6 713 835 99 20 3354 99 404 30 53 (500) 517 19 60 734 952 2O075 83 133 55 3!8 670 717 21029 97 136 469 763 845 68 2 2244 392 ( 500) 535 713 8 4 86 858 919 4 0 2 3 069 [1'100] 244 53 474 [1000] 509 724 073 24129 (30001 45 [3000] 263 495 [1000] 591 000 27 738 42 77 864 78 [500] - 2 6 009 135 82 254 382 612 926 30 100.14 705 1 0 1 049 106 80 289 349 453 586 1 02 195 340 516 ( 500) 620 28 68 1 03056 127 331 37 485 609 ___ 104124 [500] 83 254 99 39! [1000] 803 !6 105021 23 180 83 86 664 700 96 974 1 0 6009 2 9 44 102 10 311 29 90 809 1 07111 220 517 937 97 1 08118 93 2U3 563 67 87 621 73 754 979 1O90S2 259 361 410 621 57 797 997 270677 877 926 27 1 231 S94 529 2720=5 4C3 527 619 [1000 1 89 69 1300) 80 84 713 47 64 861 273021 126 51 328 663 757 274373 426 84 809 2762.35 375 662 778 895 900 276064 182 2C7 71 356 [SOOj 00 4C0 516 796 010 27 7116 29.3 315 97 415 51 78 566 725 85 =90 2 7 8004 42 55 172 371 440 621 2 7 9154 57 333 891 933 28 0047 166 256 51t 85 88 700 857 [1000] 9!5 47 C9 fSOOl 281005 224 282070 [ 3000] 104 413 517 P73 995 283*34 [3000] 723 818 947 70 284091 196 [3000] 218 473 541 940 [500] 78 285028 29 64 99 201 [500] 433 2 8 6 269 92 520 639 62 2 87192 243 461 678 754 919 Im Gewinnrade verblieben: 1 Prämie tu 300 000 tf., 1 Gewinn ä 200 000, 1 ä 150 000. 2* 100 000. 1 ä 75 OuO, <* ä 60 000. 3 8 50 000. 3 & 40 000. 14 ä 30 000. 21 & 15 000. 61 ä 10 000, 111 L 5000,, 16iO ä 3000, 2582 1 1000, 3 ^6 ä 600./ z 'z‘ ■ Maare [6520 ,-k-w < im Keucht, au den Armen, end CBIC IC vClU ferm sicher u. schmerzlos Pro).vr. .. 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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen Herrn Johannes Benner sowie für die trostreichen Worte deS Herrn Pfarrer Hellwig am Grabe sagen wir unfern innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebene». Theater-n.Bali- Tücher Echarpes Handschuh Pompadours Gürtel Fächer Ketten Broschen Haarschmuck in reicher Auswahl. [a”/9 A. Salomon & Cie. Steinbutt, Heilbutt, Fiusshecht, Roizunge, Karpfen, Miesmuscheln, Kheinsaim, Suppenkrebse, geräucherte Aale und Flundern, Bücklmge, Sprotten, Schellfisch, Gänsebrust, Geestemünder Fischhallen Johannes Himtscli R OOolO) Fraulein, im Anfertigen hübscher Handarbeiten, sowie im Weitzuäben gewandt, sucht Beschäftigung ins Haus. Gerl. Aufträge bitte an 2)L Betz, Bahnhosslrafie 4, I, zu richten. 0951H Mädchen sucht Aushilfs- fielle. Näh. Neuen Baue 15, II. { pflilhf für em Engros-Geschäst trockene Lagerräume. Schriltl. Angebote unter 09500 an die Geschäftsst. des Gies;. 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Gebhardt Frau Landgerichtspräsident Güngerich Frau Oberstleutnant v. Lindequist Frau Oberbürgermstr. Mecum, Frau Oberst v. Müller Fabrikant A. Klingspor. krszrLM fc Festes ftm 21. November 1908 in den Bännien des tiesellschafts-Vereins. —■ Prolog — Honzert - Kalte Bnflets, Verkauf von kleinen Knnst- tiegenstäuden, Jammen, Zigarren etc. Eintritt pro Person Mk. 1____ Kartenverkauf am Eingang des Gesellschaftsvereins- ----- haus es. ----- 3 -Zimmcrwobnnng im I. Stock cötL mit Werkstatt zu vermieten. Schulstraft 11 (stnötpaii) Schöne Wohnung, 3 groheZtmmer und Zubehör, wegen Wegzug anderweitig per 1. Januar 1909 oder früher zu vermieten. Die Räume eignen sich auch Vorzugl. flfirhs Ai'IrtflP 1 2-Zlmmerwoh- ^UO5j Einfach möbliert. Zimmer zu vermieten. Neustadt 10, 111. w Llebtgfirafie 68 i. Stock, b Zlmmer mit Zubehör ver sofort oder später, und der II. Stock per 1. Avril 1809 zu vermieten. Adolf Fischer. (>4831 Alicefirafie 28 oder 31. . 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