tfinber ober Gatten fällt, erst bei Iber Gewerbeordnung int Großherzogtum ihre -O^lsierpril- ÄVweUen An. Liesen sung bestanden haben, dasauf dene^n Blick als Die heutige Nummer umfaßt 16 Seiten. s liefern zusammen täglich etwa ’ta 2 2 66 S 15 ■S3 S i IP s g Q Z poliHfd^c Lvochenschan. Gießen, 17. Oktober. Auf dem Jungliberalen Parteitage in Elberfeld zeigte es jich dieser Tage, daß mau im Reiche auch beute noch in der Stärkung des liberalen Einigungsge- bankenS bas beste Mittel erbüctt, um dem beutschen Liberalis- ncits wieder zu Macht und Ansehen zu verhelfen. Man erachtete es in Elberfeld als vornehmste Ausgabe der national- ( Geraten Partei, den Einigungsgedanten unablässig zu fördern und praktische Wege zur Verwirklichung dieses Gedankens zu faiben. Wenn man nun gerabe bei uns in Hessen einen solchen Weg nicht gefunden hat, und wenn iitan hier von einer liberalen Einigung mit Einschluß der ^ationalliberalen l-eute weiter denn je entfernt ist, so liegt die Schuld nicht aus uationalliberaler Seite, oder bvch zum maibesten nicht allein. Die eigen» dingen parteipolitischen Verhältnisse in Hessen haben hier die Mtionatliberalen aut Wege gedrängt, die mau im Reiche i)«bauerte. Aber auch die auberc Hälfte bes Liberalismus, yaudwerrer-verjamniiung. R. B. Darmstadt, 16. Okt. 185 Kubikmeter Wasser. — Beltershain, 16. Okt. Vom Haltepunkte Beltershain werben Fahrkarten 3. Klasse über Londorf nach Gießen verabreicht. Die Karte kostet 90 Pf. Sonderbar ist es nun, daß in Gießen keine Karten über Londorf, sondern nur über Grünberg nach Beltershain verabfolgt werden. Der Beamte am Schalter erklärte kurz: ,Ja, über Londorf haben wir keine Karten; ich kann Ihne« auch keine schreiben, denn wir haben keinen Tarif dorthin. Nehmen Sie Karte bis Lumda und lösen Sie da nach." Wie teuer kommt nun die Fahrt? Von Gießen nach Lumda 95 Pf. und von Lumda nach Baltershain 10 Pf., zusammen 1,05 Mk. Wie erklärt sich das? Warum soll durch das Nichtvorhandensein eines Tarifs dein Fahrgast eine jedesmalige Mehrausgabe von 0,15 DU. entstehen? Dem Miß- stände wäre doch sehr leicht abzuhelfen, wenn die Fahrkarten von Gießen nach Beltershain über Grünberg auch Giltigkeit über Londorf hätten. l. R o ck e n b e r g, 16. Okt. Die von dem Gustav-Adolf- Verein für die hiesigen evangelischen Gemeindeglieder zu erbauende Kapelle geht ihrer Vollendung entgegen, so baß sie bestimmt zeitig im Frühjahr eingeweihr Werber bischen Königstuhl will mau einen englischen Prinzen setzen. —... E- A. O r. Arrs Stadt und Land. Gießen, 17. Oktober 1908. •< Vom Großh. Hof. Prinz Heinrich von Preußen traf gestern 2lbenb mit dem Großherzog von Jagdschloß Wolssgarten in Darmstadt ein und wohnte der Vorstellung im Hoftheater bei. •» De r Gesellenprüfung gleich erachtet werden unter gewissen Voraussetzungen die Prüfungs- und AbgangS- zeugniffe folgender gewerblicher Unterrichtsanstalten: der Lehrwerkstätte für Elfenbeinschnitzerei und Modellieren, sowie für Drechsler, Holzschnitzer und Ziseleure der Großh. Fachschule ür Elfenbeinschnitzerei und verwandle Gewerbe zu Erbach i. O., der Lehrwerkstätte der Großh. Webschule zu Lauterbach, der Lehrwerkstätte für Dekorationsmaler bei der Gewerbeschule zu Darmstadt, der Lehrwerkstätten für Modelleure, Holzbildhauer, ßifeleure, Töpfer und Dekorationsmaler der Kunstgewerbe, und Handwerkerschule zu Mainz, der bei den Staatseisenbahnwerkstätten zu Darmstadt, Gießen und Mainz für das Schlossergewerbe bestellten Prüfungsausschüsse; bei Maler-Jachllasse an der Gewerbeschule zu Bensheim und bei Malerabteilung an der Gewerbeschule zu Worms. △ Leihgestern, 16. Okt. In wenigen Wochen wird die Wasserleitung unserer Gemeinde vollendet sein. Die Arbeiten an der Quellfassung sind ziemlich fertiggeslellt und die Rohrlegung hat begonnen. Die beiden Quellen befinden sich auf der Anhöhe zwischen Grüningen nnd Leihgestern in der Nähe des Neuhofs. Sic liefern zusammen täglich etwa r? h, c 9 -C' n 2, n ro m Die hessische Handwerkskammer hielt heute vormittag im Kaisersaal hierselbft eine von ca. 500 Teil- nehmern aus den verschiedensten Landesteileu besuchte Versammlung der Prüfungsausschüsse und ge- etzlich geprüften Meister ab, der als Vertreter der Großh.'Regierung Herr Oberregierungsrat Dr. Wagner beiwohnte. Ter Vorsitzende der Handwerkskammer, Gewerberat Falk-Mainz, sprach seine Freude über den zahlreichen Besuch auS, der belveise, daß das Verständnis für die Ausgaben des Handwerks im Wachsen begriffen sei. Er legte bann den Zweck der Versammlung näher dar und be- VezugSpretSr monatlich 75Ps.,vierteljährlich Mk. 2L0; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Ps.; durch diePost Atk.2.—viertel- jährl. ausjchl« Bestellg. Zeilenprets: lokal 15Ps* auswärts 2ü Pfennig. Verantwortlich tüt den politijchen Teil, füt „Feuilleton' und .Bennischles': Ernst Anderson; für «Stadt u. Land" und „Gerichts- UHU UCU-Ull.ur.4i ifuvuu. «— ---1 . , ■ < . eine Härte gegen die älteren Meister erscheinen mag, die vielleicht schon seit Jahrzehnten gewissctihast Lehrlinge ausgebildet haben, so sei betont, daß im Gesetz für )ie besonders vorgesorgt wurde, indem es in feinen Uebergangsbesttm- mungen vor schreibt, daß allen, die mindestens a' ^9 im Besitz der Ausbildungsbefugnis sind, diese mich weiterhin durch die Verwaltungsbehörde erteilt werden kann. Redner betont, baß die neuen Vorschriften den langjährigen Mrde- rungen der Handlverker entsprächen. Ihre Sache sei es, bei der Durchsühmng tatlrästig mitzuyelsen, daniit sich der Uebergang in geordneter Weise vollziehe. Shnditus Engelbach sprach noch eingehend über die Gefelleri- und Meisterprüsungen nach dem neuen Gesetz. Die Prüfungen hätten durch das Gesetz sehr an Bedeutung gewonnen und an die Prüfungsausschüsse trete die Pflicht heran, in gewissenhafter Weise ihres Amtes zu walten, um den Prüfungen das Ausel-en und die Bedeutung zu geben, die ihnen nach Lage der heutigen Gesetzgebung zu- tommen. Diese Pflicht werde erleichtert dadurch daß das Gesetz jetzt klipp und klar fordert, daß sich der Lehrling nach aböelausener Lehrzeit der Gesellenprüfung unterziehen soll und weiter, daß ihn die Innung und der Lehrherr zur Ablegung der Gesellenprüfung anhalten sollen. Man ersieht daraus, welchen Wert der Gesetzgeber dem Prüsungswesen beilegt, weil späterhin für die Zulassung zur Meisterprüfung die abgelegte Gesellenprü> ung neben anderen Voraussetzungen erforderlich ist. Die bestandene Meisterprusmig gibt aifo das Recht zur Lehrlingsausbildung und zur Fahrung des Meistertitels, dem auch durch das neue Gesetz ein gewisser Schutz verliehen wird. Bisher wurden in manchen Fällen, insbesondere im Baugewerbe, um den Schein einer bestandenen Meisterprüfung zu erwecken, Titel, wie Bau- meister, Baugewerksmeister oder bergt angewandt. Das Gesetz bestimmt nun, daß die Führung des Meistertitels in Verbindung mit anderen Bezeichnungen durch den Bundesrat geregelt werden soll und daß bis dahin ein solcher Titel nur mit Zustimmung der Landesregierung geführt werden darf. Damit wird also ausgesprochen, daß in Hessen der Titel Baumeister, Baugewerksmeister usw. tnt Handwerk nicht mehr geführt werden darf; die unbefugte Ehrung eines solchen Titels kann Strafe nach sich ziehen. Nachdem der Redner noch näher aus die Bestimmungen . für die Gesellenprüfung eiugegangen und deren Bedeutung dargelegt hatte, sprach Gewerberat Fall über dm Einführung des Meistertitels im Hinblick auf § 133. Der Meister solle sich auch als solcher nennen und nicht erst darauf warten, daß der Bundesrat erst neue Titel, wie Konditormeister, Friseurmeister, Buchoruckermeister usw. ein- führe. — An bieje Vorträge schloß sich noch eine lebhafte gegenseitige Aussprache, in ber zahlreiche weitergehende Mnsche des Sganbroerts vorgebracht wurden, die der Vorsitzende nach Möglichkeit zu berücksichtigen versprach. des Nachlasses, ber an : einer höheren Vermögensgrenze vorzunehmen. Anschauungen halten wir nach wie vor fest. Mr glauben, daß damit Unbilligkeiten genügend borgebeugt wird. Aber wir wüßten nicht, weshalb wir „mit Vergnügen" den Gedanken fallen lassen sollten, einer Witwe ober emem Sohn, die zehn ober fünfzig Millionen erben, eine Nachlaßsteuer zugunsten des Reichs abzunehmen. Die Nachlaßsteuer schliesst die Vermögenssteuer nicht aus-und umgekehrt, die Vermögenssteuer macht die Nachlaßsteuer nicht üderflussig. Es wirb nur zwischen beiben ein bestimmtes Verhältnis herzustellen sein." Wie das wohl geschehen könnte, darüber wird jedenfalls noch viel debattiert werden müssen. Auch um das nunmehr von Iswolsky und Grey m London vorgeschlagene Programm für die Balkankonferenz tmrb noch viel debattiert werden. An eine glatte Erledigung ber Balkansrage ist jedenfalls nicht zu denken, da imn beinahe jeder Tag neue KomPLikationen bringt Es schwirren die ungeljeuerlichsten 0fenid)te durch die politischen Blatter, und das seltsamste ist das von einer Isolierung Oester- reichs und die Sprengung des Dreibundes. Wie das bewerkstelligt werden soll, ist vorläufig noch oas Ge- r? A», 1 6'2 32 S 8 2.^2 s ' = 2" 5 aJ« c'k 5-; * 2 rf 1 n *2 3 S.gtW 5 = C'p, ~ 2 ? c 2. c3 ^3 2 g - q so o- 53®^ , ? cSafc - pH.3. 5- 's gewiß' nicht korm ^me der Freisinnigen in Worms hat sich nun leider em men, selbst wenn die iiiilerpollti.chen Verhalwtfse Serbiens > eil der Gießener i>lationalliberalen nicht mehr üuertomben einen neuen Umschwung zeitigen sollten, ^er Tyron dev I>nnen, auch fernerhin, wie bisher,, für bie Freisinnigen Königs Peter wackelt wieder einmal recht bedeutlich, sein L unulreten. "Wenn sie bei der bevorstehenden Landtagswahl edler Sohn hält sinnlose Brandreden, und e» werden im für Dr. Gutfleisch eintreten sollten, so wirb das bis- Lande bereits Stimmen laut, die mit ber Herrschaft der >enge gute Verhältnis zwischen den hiesigen Nutionallibe- Karageorgiewitsche ein Ende machen wollen. Aus den ser- alen Uiib Freisinnigen doch gestört sein. Das ist für uns tf.KwmhtM mill man einen cncjlneben Prinzen setzen, ii Gießen bie erste bedauerliche Wirkung der wenig, heil- vollen politischen Wirksamkeit des Herrn Ko reit und seines UnHanges. Wenn hierbei auch auf nationalliberaler Seite Fehler gemacht worden sind, so können sie in dieser Be-§ tmchtung außer Acht bleiben. 1 tzerr Pfarrer itorell will alle wahrhaft Liberalen pceinigt sehen, aber er frage sich doch selvst, ob sein Weg "*1 einer solchen Eiiiigung wirklich oce geeignete ist. Mr 1= ii Zusammenschluß aller Freunde einer liberalen Welt- (ä.l'i ।aifung ist sein Auftreten, namentlich in letzter Zeit, ncnig günstig gewesen. Wer Führer uno nicht bloß Verführer im politischen Kampfe sein will, bir sollte sich auch derzeit seiner großen Veraiilworaing bewußt sein. Wenn man aber bie politische Tätigkeit bes toerm Pfarrers Korell recht betrachtet, so mochte es manchem scheinen, al» meiui. v«.... M----— - > c , Vielem hochbeaabteii Scanne dieses Verantwortungsgefühl sprach besonders das neue, am 1. Ortvber in Straft getretene moch ein wenig fehlt. Mr den gesamten Liberalismus Gesetz über den sog. kleinen Befähigungsnachweis, wirb in naher Zutunft vielleicht schon weit mehr auf dem Oberregierungsrai Dr. Wagner betonte, daß er als G.- Sviele stehen als der theoretische Streit wert ist, den er schäftsleiter der Landesausstelmiig viel mit den Handwerkern I j beaentert um den Begriff Liberalismus führt. Bei ben her verschiedensten Art zusammengearbeitet und sie naher kommenben Verhandlungen rni Reichstage über bie Reichs- kennen und schätzen gelernt habe. Der Handwerter müsse nnanaen wird wahrlich nicht um Begriffe gestritten werden, besonders auf bie Hebung bes Stande»bewußiseins bedacht _a wird es vielleicht auf eine jede einzelne liberale, auch sein, wie das frühere Handwerk, und er hoffe, daß auch die nationalliberale, Stimme ankornmen, um zu verhüten, daß heutige Bersammluiig dazu beitragen werde, die Mversicht hie weniger leistungsfähigen Schultern mit Steuerlasten! im Handwerk und bas Ltandesbewußcsein zu starken. Ge- uberbürbet werden Augenblicklich herrscht über die werberat Reuter begrüßte die Versammlung namens der finanzpolitische Frage noch eine so große Ungewiß- Zentralstelle für dm Gewerbe. Dann hielc Handwerks- heit dan oile Möglichkeiten in der Entwicklung dieser Fragehammersyndikus Engelbach zuerst einen Vortrag über S gar n cht zu übersehen sind. die An 1 e itun g o o n Leh rItngen rm Handwerk. Jo?m Miueipuntte des Interesses steht z. Z. die Nach- Der Redner wies darauf hin daß schon in der Handwerker- La ü neuer, bie von Ions. Seite aus heftig bekämpft wird, Novelle vom Jahre 1897 in ncr Ab sichst, bie gründliche Aus- i .ährend bie Regierung ihre Notwendigkeit oaizulegen sucht, bildung des Nachwuchses zu fordern, ^^^ Borschriften ie Dksch Tages?tg.", das Organ des Bundes der Landwirte, sür diese Ausbildung aufgestellt und insbesondere das Recht iit mü ber „meuz-zcg." darin einig, daß der Gebaute einer her Anleitung von Lehrlingen an ^ Voraussetzung geknüpf ousgedchnten Nachlaßsteuer leine uljancen mehr habe, und wurde, daß der Betreffende ein bestimmtes Alter ^rercht >ieiut daß auch die liberalen Parteien diesen Steuergedanken haben mußte und den 'Naf^mns seiner bestandenen Lehrzeit viit Vergnügen fallen ließen. Seit sich in nationalliberalen unb ber Gesellenprüfung fuhren konnte. Man habe lange Me intteisinnigen Kreisen draußen im Lande eine Bewegung I Zeit die Forderung erhoben, diese Vorbedingungen noch en en öieicn Teil des Regierungsplanes bemerkbar mache, heraufzusetzen, und oas s^cht zur Anleitung von Lehrlingen wbe man diesen Umschwung erwarten können. Die Artikel hur noch dem geprüften Meister zuzusprechen. Diesem der Kreuzzeitung" hätten die erfreuliche Wirkung gehabt, Wunsche sei jetzt durch das neue Gesetz Rechnung getragen ah die Organe des Liberalismus nunmehr mit voller Deut- worden. Die Forderung, daß man die Befähigung der .ichteit den Umschwung in ihrer Stellungnahme zur Mch- Lehrherren zur Lehrlingsausbitdung nicht nur für die Fach- . aß steuer volizogeii hatten. Dieser Teil der RegierungS-husbildung verlangt, sondern auch, weck der Lehrmeister : erschlüge — wohlgeinerkt, so weit die Ausdehiiung der für die ganze weitere Erziehung des Lehrlings sur -Erbschaftssteuer auf Kinder und Ehegatten in Frage kommt und Beruf mit in Ampruch genommen wird, sei si.cherliä) _ tonne also nunmehr allseitig als erledigt gelten." Hierzu berechtigt- In Deutschland stelle die Gesetzgebung im all» .»merkt nun die freisinnige ,Voss. Ztg.": „Tie „Deutsche gemeinen strengere Anforderungen an bie sich mit der Ju- oageszeitung" befindet sich im Irrtum. Die bürgerliche genderziehung beschäftigenden Personen^und^^^sondere Linke ist weit entfernt, den Gedanken an eine ausgedehnte werde von ihiien der Nachweis ber eigenen, möglichst voll- Nachlaßsteuer mit Vergnügen fallen zu lassen. Von einem kommenen Durchbildung in dem betreffender Erziehungs- limschwurig in chrer Stellungnahme ijr keine Rede. W.rs uns zweige verlangt. Es s^daher nur folgerichtig und mck tanlangt, so hatten wir, lange bevor bie „Kreuzztg." ihre bem Grundsatz oer Gewebefreihcck burchDusvereinbcu, wenn Irtitel über bie Vermogensueuer veröffentlichte, ausführ- von den Lehrlinge Misbckdenden Handwer^n als Regel ich erörtert, baß bie ^rage nicht |0 gestellt zu werben verlangt wird, datz sie selbst den üblichen Erziehnngvgang örauche' Nachlaßsteuer oder Vermögenssteuer, sondern daß von Anfang bis ju toibe:, al)o biö jur ^cl^^erg.£ufung burcy- ;. eine Kombination beider Steuerformen zur ausgiebigen gemacht haben. BeUries möalifh ici Die maßlosen An-1als Hauptbestimmung bie Anorbnung gebracht, baß für biv lebten auf^ We ^SWuer Wen m«, ins- Folge nür noch ber Lehrlinge ausbilden darf, der 24 Jahre Lfonbere unter Hinweis auf England, wo ganz dieselben alt ist und seine Meisterprüfung bestanden hab Es besitzt ünariffe erhoben wurden unb sich dann in ber Praxis als also seit dem 1. Oktober d^ ^. niemand mehr da^ iiänzlich unbegründet herausstellten, zurückgewiesen. Aber Recht, Lehrlinge ^.st^ähbilben, als dr vir haben für zulässig unb geboten erachtet, bie Besteuerung IH a u d w er ks m eister, bie seit 1902 auf Grund des §133 cktz x-- - S'5i * rt3 ~ .n'e‘.2 ^cr7?5 Wt.245 Erstes Blatt 158. Jahrgang Samstag 17. Oktober 1808 Der »tetzever »njetflet ätocct» Wtz e^cheim täglich, außer W? v WGlchener Anzeige MW General-Anzeiger für Gberheffen 'in die TagesliiMliuer Ko1atson§bruck und Verlag der Vrühsischen Untv.-Vuch- unb Zteindrnckerei R. Lange. Redaktion, Expedition unb Druckerei: §chulstratze 7. Auzetgentell: H. Beck. ms vormütags 10 Uhr. 9 - -L-Ä s k-L s ' -ip 5 = 2 3 g P, * 'S 5 5 O P - A 5 « S ' ö-* r *» iS erhebt sich auf einer An- -+- 16,8 ° C. Oktober — Höchste Temperatur Niedrigste Handel 92.20 3% Portugiesen III . . 126.80 97.60. Berliner Börse, 17. Oktober. Anfangskurse. werden könne. 63.90 96.50 a n der im . 218.75 . 111.00 59 60 60.80 9610 90.30 90.30 139 60 49.20 83.20 92.30 83.00 90.90 90.10 Harpener Bergwerk Laurahütte . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . l'ürkenlose . * . . 22.30 . 145 70 . 123.00 Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohw> Eisenbahn . . . Gotthard bahn . . . . Lombard. Eisenbahn . Oesterr. Staatsbahn . . i 'rince-Henri-Eisenbabn m daß wirt- ihm Industrie. Glessen. Börse, 17. Oktober, 1.15 Uhr. 92.301 Elektriz. Lahmeyer . . 3)-°/c 3% 3^*7, 3% 3^7. 3/^7 ( . 174 00 . 126.1C . 236.60 . 57.5u 145.20 Elektriz. Schlickert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Paket!. Harpener Bergwerk. . . Laurahütte...... Nordd. Lloyd..... Obeischics. Eisen-Industrie und Frankfurter Beichsanleihe do. Konsols . . . do. ... Hessen .... Oberhessen . . 4^7« russ.Staatsanl. 1905 4 XA °/0 japan. Staatsanleihe 4% Conv. Türken von 19U3 Türkenlose ...... 4% Griech. Monopol-Anl. . 4% äussere Argentinier. . und dies umsornel;r, als der gewöhnliche Lebertran und billigere 9tachahinungen Ihres Präparates unserm Söhnchen nicht das Geringile gehoben hallen- (gez.) Friedr. Schröter und uralt. Sie können sich leicht vor solchen Enttäusche ungen bewahren, wie sie diese Eltern öfter ei'* lebt haben, ehe sie einen Versuch nut Scotts Emulsion gemacht hatten, wenn Sie beim Ein« kauf immer darauf achten, daß auf der Verpackung unsere Schutzmarke — der Fischer nut dem Dorsch — angebracht ist. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. höhe in unmittelbarer Nähe der in letzter Zeit vom Staate im Darmstädter Stile erbauten Beamtenwohnungen. Durch seine Errichtung wird einem langgehegten Bedürfnisse der hier ansässigen Evangelischen abgeholfen. Während es ihnen früher gestattet war, an dem Gottesdienste in der Zuchthaus- tirche teilzunehmen, mußten sie nach Aufhebung dieser Erlaubnis ihre sonntäglichen Gottesdienste in dem hiesigen Schulhaus abhalten. Vor einigen Tagen sind die für die Kapelle bestimmten drei Glocken angekommen und am Eingang des Torfes feierlich abgeholt worden. Die eine der Glocken soll von dem Tekanate Hungen, wozu die hiesige Gemeinde gehört, aufgebracht werdeu, während die zweite von einem ungenannten Gemeindeglied gestiftet wird^ — Das alte Schulhaus wird zurzeit mit einem .Kostenaufwand von 5000 Ml. in eine Kleinkinder schule umgewandelt. — Auch wird hier eben von dem Staate für den hiesigen Forst wart ein Wohnhaus errichtet. — Das in der Gemarkung gelegene mehrere hundert Morgen große ft a a t l i ch e H o f g u t wurde durch die Vermittlung des Ministerialserretärs Balser einschließlich aller Gebäulichkeiten von der Gemeinde unter Voraussetzung her Genehmigung für den Preis von 450 000 Ml. angekauft. Doch läuft der jetzige Pachtvertrag zunächst noch drei Jahre. Gegen diesen^ Schritt der Ortsverwaltung macht sich eine starke Gegeubetveguug im Torfe geltend, die von diesem Geschäfte im vermeintlichen Interesse des Gemeindesäckels und der Gemeindesteuern nichts wissen will. — Der hiesige latholische Geistliche ist in Gemeinschaft mit noch drei seiner Amtsgenossen aus der Umgegend zur Papstfeier nach Rom gereift. Tie kirchlichen Amtsgeschäste worden während dieser Zeit durch den katholischen Missionar Karl Wolf aus Togo, einem geborenen Rockenberger, besorgt. — Büdingen, 16. Ott. Dem Vermächtnis des verstorbenen Fürstlich Jsenburg-Büdingischen Kammerdirektors Kor eil hier an das hiesige Mathüdcnhospital im Betrag von 1OOOO M. wurde die erforderliche landesherrliche Genehmigung erteilt. s. Aus dem 2 o l m s b a ch t a l, 15. Okt. Der Süden des Kreises Wetzlar wird durch den in Angriff genommenen Bahnbau von Al b s h a u s e n n a ch Grävenwiesbach dem Verkehr erschlossen werden. Die neue Linie geht von Wetzlar ab und läuft der Liuie Gießen-Koblenz entlang bis Albshansen, wo sie nach dem Solmsbachtal abzweigt. In Grävenwiesbach biegt die Bahn in die Linie Wieilburg- 11)ingen ein, die von Weilburg bis Weilmünster schon im Betrieb ist. Durch die Solmsbachtalbahn wird eine direkte Verbindung zwischen Lahn und Main geschaffen. Nicht weniger als 111 Grubenselder harren int Solmsbachtal aus Mangel an Verkehrswegen der Erschließung. Das Verkehrsgebiet der Bahn umfaßt rund 220 Quadratkilometer mit etwa 30 000 Bewohnern. h. Herborn, 15. Okt. Keine unserer städtischen Unternehmungen wird einer solch lebhaften Besprechung unterzogen als die Ausführung des großen Wasserwerks. Sind doch durch seine günstige Vollendung alle Vorbedingungen erfüllt, die die Anlage der soeben begonnenen Landes-Irren Heilanstalt am Merlenbacher Weg erheischen. Die Quellen liegen in der Gemarkung Driedorf, unmittelbar im Rchbachtal. Um die Wasserversorgung für Stadt und Anstalt möglichst vollständig zu gestalten, werden nunmehr auch in der Gemarkung Heilgenboru noch einige .Quellen angeschlossen. Hier wie dort hat die Bauleitung kolossale Schwierigkeiten zu überwinden, dem: überall gilt cs. mächtige Felsblöcke hiuwegzuräumeu, was meist nur durch Sprengungen geschehen tarnt. Die Hauptleitung, die dem Rehbachtal unmittelbar folgt, und durch die Gemarkungen Guntesdorf und Hörrbach geht, ist schon vollendet und laun ihr bereits zu den soeben begonnenen Bauten der Anstalt Wasser entnommen werden. Während die Stadt Herborn von der Gemeinde Driedorf das Quellgebiet zum Preise von 11000 Mk. angekauft hat, handelt es sich in der Gemarkung Heitgenborn nm Privateigentum, woselbst die Rute zu 6 Mk. käuflich abgerteten wurde. Ihn: rcht mit dieser Marie—dcmF-ischer — d:m Garantie« Zeichen des Grotte Wim DerfahreaLt Kö- Hiw- Berliner Haudelsges. . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat Bank Diskonto-Kommandit . Scotts Emulsion wird von itnS ou8|djliefjltd) Im groben verkauft, und zwar nie lose nach Gcwickn oder Mas;, sondern nur in versiegelten Origiiialilaschcu in Karton mit unserer e-chu^marke Milcher mit dem Dorich). Scott u" Lowne, &. w. b. H., Franksurt a. 2>L Äcstanüictlc: feinster Medijinal-Lcbertran i5o,o, prima Glyzerin 60A untcipk)ospyorigsanrcr stait 4,3, unterphoophorig aurcs 'Jintvoii 2,u, putu. Tragant SA fctnster arad. Gummi pulv. 2,0, destill. Wasser 129,0, Alkohol n,o Hierzu aromatische Emulsion mit Zimt-, Mandet- und Gaultheriaöl je 2 Tropfen. laitiL Das schm.lckc 4% Oesterr Goldrente. . 4l/6 % Oesterr. Silberrente 4% Ungar Goldrente . . 4% Italien. Bente . . . 3% Portugiesen Serie I Teiefonischo Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für . 165.60 . 126.25 . 237.10 . 138.00 . 175.70 . 145.50 120.80 120.00 193.00 186.00 105.75 198.50 200.00 85.30 98.00 ö70 Mexikaner . . I>a7o Chinesen . . . Aktien: Bochum Guss . . . . Buderus E. W. . . . Tendenz: schwach. Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . . . Tendenz: schwach. 4. u. 5. Sitzung Grotzherzogl. Handelskammer Gießen für die Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach. Protokoll-Auszug. I. Sitzung vom 2. September 1908. Anwesend sind die Herren: Kommerzienrat Koch als Vorsitzender, Kommerzienrat Heichelheim als stellvertretender Vorsitzender, Friedberger, Grünewald, Münker, R a m s P e ck , R ö h r , Rühl, Stammler, Wallach, Zu r- b u ch und der Syndikus. Vor Eintritt in die Tagesordnung gedenkt der Vorsitzende des verstorbenen Vorsitzenden der Handelskammer Offenbach, Geh. Kommerzienrat Weüuraud, zu dessen Ehren sich die Anwesenden von den Sitzen erheben. 1. Aus dem Geschäftsbericht ist folgendes mitzutcilen: a) Die Hessischen Handelskammern IjaSen gemeinsam bei der Großh. Regicruirg die Erhöhung des Staatszuschusses zu den Kaufmännischen Fortbildungsschulen au 25000 Mark von neuem beantragt. „Mit 15 Monate» trappelt er herum." in Darmstadt vorstellig geworden. d) Bei der Kaiser!. Ober-Poftdirektion in Darmstadt war die Zulassung des Fernsprechverkehrs zwischen Gießen einerseits und Posen, Thorn und Heringen (Helme) bei Nordhausen in Anregung gebracht worden. Nach Mitteilung der genannten Behörde ist der Sprechverkehr von Gießen mit Heringen (Helme) und Posen eröffnet worden: mit Posen muß jedoch der Verkehr wegen der starken Belastung einzelner Leitungen zunächst aus die verkehrsschwache Zeit beschränkt bleiben, d. i. die Zeit während.der festgesetzten Ticnstftunden mit Ausschluß der Stunden von 9 bis 12 Uhr vormittags und von 3—7 Uhr nachmittags an Werktagen. Die Einrichtung des Sprechverkehrs zwischen Gießen und Thorn ist mit Mcksicht auf die bestehenden Leitungsverbindungen nicht zulässig. 2. Wahlen der Beisitzer für die Durchsicht der Handelsregister. Da mit Ende dieses Jahres die Amtszeit der seitherigen Beisitzer und deren Stellvertreter abläuft, war eine Neuwahl vorzunehmen. Es wurden getvählt als Beisitzer die Herren Kommerzienrat H. Schirmer, M. Friedberger und C. Röhr und als Stellvertreter die Herren Kvmmerzienrat S. Heichelheim, W. Zurbuch und 5?C. Klingspor. 3. Handel skamnrerwahlen. Auf Grund des Gesetzes vom 1. Juli 1908 ift der Artikel 19 Abs. 1 des Gesetzes vorn 6. August 1902 die Handelskammern betreffend, wie folgt abgeändert worden: Die Mitglieder der Handelskammer werden auf 6 (seither 4) Jahre gewählt. Am Schluß jeden zweiten Jahres sckieioet ein Drittel der Mitglieder aus. Ist die Gesamtzahl durch drei nicht teilbar, so scheidet zunächst die größere Zahl aus. Die zum ersten- und zweitenmal Aus- cheidenden werden in angemessener Verteilung auf die einzelnen Wahlbezirke durch das Los bestimmt. — Da die von den hessischen Handelskammern dem Großh. Ministerium des Innern bezüglich der Wahlen gemachten Vorschläge nicht vereinbar mit den, gesetzlichen Bestimmungen erscheinen, wird sich das Großh. Ministerunn aller Voraussicht nach für eine Neuwahl sämtlicher Handelskammermitglieder, welche am Ende des laufenden Jahres stattfinden soll, entscheiden. 4. Die Reform der hessischen Brandversicherung. Die Handelskammer erklärt sich mit dem Wortlaute des Berichts-Entwurfes, welcher von einer von den hessischen Handels- kammern eingesetzten engeren Kommission ausgearbeitet worden ist, einverstanden. 5. Einschränkung des Flaschenbier Handels. Bon dem Verein der Gastwirte von Gießen und Umgebung ist eine Eingabe des Rhein-Maiu-Gastwirte-Verbandes zur Vorlage gelangt, in welcher gefordert wird, daß der Flaschenbierverkauf lonze,sionspf sichtig und von der Prüfung des Bedürfnisses abhängig gemadjt wird. Die Handelskammer, um Unterstützung dieser Vorschläge ersucht, hält es für zweckmäßig, in dieser für die Allgemeinheit so wichtigen Angelegenheit mit den übrigen hessischen Handelskammern gemeinsame Sache zu machen und sieht deshalb vorerst von einer Beschlußfassung ab. 6. Eingänge. a) Die Pfändung vonLohn. — Das Einkommen der im Privatdienst beschäftigten Angestellten wie dasjenige des Arbeiters unterliegt nach dem Gesetz, betreffend die Beschlagnahme des Ar- beits- und Dienstlohnes, vom 21. Juni 1869 in seiner jetzigen Fassung, insoweit der Gesamtbetrag die Summe von 1500 Mark für das Jahr übersteigt, unbeschränkter Pfändung. Diese Regelung wird neuerdings von Privatbeamten-Vereinen als nicht mehr zeitgemäß angefochten. Der Staatssekretär hat deshalb durch den Deutschen Handelstag die Vertretungen des Handels- und Gewerbestandes ersuchen lassen, sich zu äußern, ob vielleicht die Grenze des pfandfreien Einkommens für Privatbeämte und Arbeiter gleichmäßig zu erhöhen sei. — Die Handelskammer spricht sich, gleich den übrigen Hessischen Handelskammern gegen jede weitere Erhöhung der Unpfändbarkeitsgrenze aus, weil sie einmal vom Standpunkte der freien Selbstvecfügung des Individuums zu verwerfen sei und sodann auch eine ungünstige Wirkung auf den persönlich»! .'-itebit der Angestellten und Arbeiter ausüben wie auch nach beit gemachten Erfahrungen zu einer Schädigung des Mittelstanbes führen werde. b) In Sachen der Frachtermäßigung für Eisenerz aus Frankreich ist dem Großh. Ministerium der w» nanzen ein weiterer Bericht übermittelt worden, welchem immer wieder darauf hingewiesen wird, der oberhessische Eisenerzbergbau sich in einer schafklich ungünstigen Lage befindet, aus welcher nur durch geeignete eisenbahntarifarische Maßnahmen geholfen c) Ein gemeinsam mit den Handelskammern Darmstadt, Frankfurt, Friedberg, Hanau und Offenbach beim Reichspvstamt gestellter Antrag, in die nach Ober-Postdircktionsbezirlen aufgestellten Fernsprechteilnehmerverzeichnisse außer den zu den betreffenden Bezirken gehörigen Netzen auch andere, nach Maßgabe besonderer wirtschaftlicher Bedürfnisse ausgewählle Fernsprechnetze aufzunehmen, ist aus grundsätzlichen Rücksichten abgelehnt worden. d) Ein von der Kämmer wiederholt unterstütztes Gesuch der Gemeinden von Ruttershausen und Staufenberg um Er- richtulig einer Haltestelle nach Bedarf Brücke zu Ruttershausen ist von niglichen Eisenbahndirektion Frankfurt a. 9)i. blick auf den starken Zugverkehr auf der Hauptstrecke Gießen- Kvssel und die dadurch bedingten Betriebsschwierigteiten abgelehnt worden. — Auch für die Herstellung einer Haltestelle bei Block Dorlar an der Bahnstrecke Gießen-Wetzlar konnte die Eisenbahnverwaltung ein Bedürfnis nicht anerkennen. e) Dem von der Kammer befürworteten Wunsche des Handelsvereins in Lauterbach, den Personenzug 538 auf der Strecke G i c ß c u - F u l d a in Wallenrod halten zu lassen, wird die Eisenbahnverwaltung vom 1. Oktober d. I. ab entsprechen. — Dagegen erklärte die Kgl. Eisenbahndirektion eine Erfüllung des weiteren Wunsches auf Verlegung des Personenzuges 529 (ab Gießen 5,52 Uhr nachm.) derart, daß er in §ulda noch den Anschluß an den 8,41 Uhr nachmittags daselbst nach Frankfurt a. M. abfahrenden Schnellzug D 130 erreicht, aus verschiedenen Gründen für ausgeschlossen. _ . . f) Von der Ktzl. Regierung zu Allenstem in Ostpreutzen ist der Antrag gestellt worden, die in Samendarren entleerten Kienäpfel, Kienzapfcn, Fichtenzapfen, Tannenzapfen, die b em Spezialtarif II ange- höres,inden Roh st offtarifaufzu nehmen. Zur Be- ani 15.—16. „ 15—16. Märkte. Gießen, 17.Oktober, Marktbericht. Aus heutigem Wochen- niatttc kostete: Butter pr. Psd. 1.10—1.20 Mk., Hühnereier 1 St 8—9 Psg., Käse pr. St. 6—8 Ps., Kasematte 2 St. 5—6 Pfg Erbsen p. Psd. 18—24 Psg., Linsen p. Psd. 25—40 Psg., Taube» pr. Pr. 0,80—1,00 Mk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Pik., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Gänse pr. Psd. 00—00, Enten pr. Stück 1,86 bis 2,20 Mk., Lchsenfleisch pr. Psd. 78—86 Psg., Kuh» und Rindfleisch pr. Pfund 74—76 Psg^ Schweinefleisch pr. Psund 68—80 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd. 84 Pfg., Kalbfleisch pr. Psd. 70—80 Psg., Hammelfleisch pr. Psd. 70—84 Psg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 5.00—6.00 Mk., Zwiebeln pr. Ztr. 5,00—6,00 Mk., Milch per Liter 20 Pfg., Weißkraut per Stück 10—15 Psg., per Zentner Mk. 0.00—0.00. — Aepsel per Ztr. 5—8 Mk., Birnen per Ztr. 5—10 Mk. Nüsse 100 Stück 40—00 Psg., per Ztr. 0—00 Mk. Zwetschen per Zentner 4,00—6,00 Mk. Märktzeit von 8—2 Nhr. gmnoung rottD im wesentlichen geltend gemacht, daß es den wirt- -chaftlichen Bedürfnissen, den Preisperhältnissen und, dem Verwendungszwecke entsprechen wüpde, den ausgedarrten, lamenfreren Nadelzapfen, die nur als Brennstvff verwendet werden, mit dem Brennstofftarif, der dem Rohstofftarif angehört, tartfariich Zleich- zuftellen. Vom Standpunkte des Mlgemein-Jntereues ist der Antrag befürwortet worden. g) In Sachen der Löschung eines Warenzeichens 'ür Scheuertücher hatte das Kaiserliche Patentamt Erhebungen anzustellen. Die zu diesem Zwecke ausgestellten Fragen sind nach Anhörung der lachverstan- digen Kreise entsprechend beantwortet worden. h) In einem Schreiben der Handelskammer Ehemmtz an den Deutschen Handelstag machte dieselbe Mitteilung von Klagen der Kolonialwarenhändler ihres Bezirkes über den geringen Ausfall der Ablieferungen von schottischen Heringen Auf eine tob frage des Deutschen Handelstages, ob auch in den Bezirken anderer Handelskammern ähnliche Klagen laut geworden seren, stellte die Handelskammer fest, daß die gleichen Uebelstände in ihrem Bezirke zwar nicht bei schottischen, sondern bei holländischen Heringen zutage getreten waren. i) Aus Anlaß ihres 25 jährigen Geschastsiubilaums sind’ ben hiesigen Firmen L. Georgi und C. Klingspor dre Glückwünsche der Handelskammer übermittelt worden. 2. Wahl des Rechners der Handelskammer. Herr C. W. Nowack, der seitherige Rechner der Kämmer, hat ein Schreiben an die Kämmer gerichtet, in welchem er aus Gesundheitsrücksichten seinen Austritt aus , der Kämmer erklärt und gleichzeitig der Kammer für das bewiesene Vertrauen, dankt. — Die Kammer nimmt mit Bedauern von diesem Entschlüsse Kenntnis und beschließt, Herrn Nowack in einem .Schreiben den Dank für die der Kammer während seiner 8 jährigen Mitgliedschaft geleisteten Dienste auszusprechen. — Als Rechner der Kämmer wird das Mitglied Herr C. Röhr bestellt. II. Sitzung vom 7. Oktober 1908. Anwesend sind die Herren: Kommerzienrat Koch als Bor- itzender, Kommerzienrat Heichelheim als stellvertretender Vorsitzender, Dürbeck, Friedberger, Grünewald, Ihrs n g , Klingspor, Münker, Röhr, Rühl, Kommer-- zienrat Schirmer, Zurbuch und der Syndikus. Dor Eintritt in die Tagesordnung gedenkt der Vorsitzende ut warmen Worten des kurz nach seiner Amtsniederlegung verstorbenen Herrn C. W. Nowack, zu dessen Ehren sich die Anwesenden von den Sitzen erheben. 1. Aus dem Geschäftsbericht ift folgendes Mitzuteilen: a) Die Handelskammer hatte s. Zt., einer Anregung des hiesigen Detaillistenvereins Folge gebend, bei dem Großh. Ministerium des Jnnerti beantragt, bei Vergebung von 'taatlichen Lieferungen die Zeit eines Lieferungsjahres vom 1. November bis 1. November festzusetzen, den Submissionstermin auf den 1. Oktober anzuberaumen und ferner vorzuschreiben, daß den Submittenten, welchen der Zuschlag erteilt worden ist, mindestens 3 Wochen vor dem ersten Lieferungstermili Mitteilung darüber geniacht wird. Unterm 28. Dezember d. Js. haben nun die Großh. Ministerien des Innern, der Justiz und der Finanzen an sämtliche unterstellten Behörden eine das Verdingungswesen betreffende Verfügung erlassen, in welcher auch die von der Kammer vorgebrachten Wünsche Berücksichtigung gefunden haben. b) Ta keine zuverlässigen Daten über den Verbrauch von Gold zu gewerblichen Zwecken in Deutschland zur Verfügung stehen, beabsichtigt das Reichsamt, eine entsprechende Enquete zu veranstalten. Mit den Ermittelungen, welche mittels Fragebogen erfolgen sollen, sind die Handelskammern beauftragt worden. c) Die Handelskammer ist von neuem wegen Einlegung eines Abend-Eilzuges aus der Strecke Kassel- Frankfurt a. M. bei dem Minister der öffentlichen Arbeiteic in Berlin und bei dem Großh. Ministerium der Finanzen der . . 198.60 . . 199.70 22.20 * 85'30 . . 139.40 Ilmenau t. Th., Burggasse 12, 13. Dezember J907. »Unser kleiner Walter vermochte im Alter von l*/4 Jahren noch nicht zu sitzen und war immer schwach, so daß mir uns entschlossen, ihm Scotts Emulsion zu geben. Die Wlrktrng war derart, daß wir selbst nicht genug darüber staunen konnten. Eine Reihe von Zähnchen ist vollständig schmerzlos gefoiyimcn, worüber wir uns umsomehr wunderten, als die Zähnchen, die der Kleine vor dem Gebrauch von Scotts Etmüsion bekam, ihm große Schmerzen vertirsachlen. Hetite ist das Kind munter und lustig, entwickelt |id) prächtig, kann sich allein aussetzeu, und wenn man es bet den Aermchen nimmt, so trappelt es ganz schön verum. Der Kleine hat eine gute, gesunde Farbe bekommen und tji cm wilder, leben- dtger, strammer Beitgel, wie keiner seiner Kanleraden. Für dlesen überrajchettbeit Erfolg können wir Ihrer attsgezeich- neten Scotts Emtilsrott nicht genug dankbar sein Gerichtstzaal. Wien, 16. Okt. Der wegen Verkuppelung seiner eigenen Tochter angeklagte Graf Marcel Veith wurde zu einem Jahr schweren Kerkers verurteilt. Seine Frau wurde freigesprochen. Spielplan des Neuen Gietzener Stadtthealers. Sonntag den 18. Oktober, nachmittags 3*/2 Uhr, bei kleinen Preisen: ,Jm weißet! Rößl." Ende 5'/, Uhr. Abends 71/3 Uhr, bei kleinen Preisen: „Die Dame von Maxim." Dienstag, abends 8 Uhr: 3. Dienstag - Abonnement - Vorstellung : „Ein EUolg.- Ende gegen 101/. Uhr. Mittwoch, abends 7 Uhr: 2. Mittwoch- Abonnement-Vorstellttng: „Dte Jungirau von Orleans." Ende gegen 10 Uhr. Freitag, abends 8 Uhr: 4. Jreitag-Abonnemem- Vorstellung: „Simson." Ende gegen 107« Uhr. b) Ter Zentralvcrba'.'.d deutscher Handlungsagenten-Verem«! beabsichtigt an die gesetzgebenden Faktoren mit der Bitte heran- zutreten, durch Wanderung des Handelsgesetzbuches gesetzlich festzulegen, daß im Prozeß die vertretene Firma verpflichtet ift, ihre Handelsbücher vorzulegen, und wünscht daher über diesen Vorschlag die Meinung der deutschen Handelsvertretungen zu hören. — ^.Da der Verband 'elbst die früher von anderer ecite gestellte For. berung, baß die Geschäftsbücher überhaupt bei Streitigkeiten vorzukegen sind, als zu weitgehend bezeichnet und ausdrücklich erklärt, daß er n u r die Vorlegung der Bücher im P r o z e ß f a l l e begehre, so glaubt die Handelskammer, diesem gemäßigten Verlangen des Verbandes die Zustimmung^ nicht versagen zu sollen. c) Von unterrichteter Seite liegen noch Mitteilungen vor über zweifelhafte Firmen im Auslande und über die Be. teiligung des Deutschen Reiches an der Meltaus- iellung in Brüssel 1910. Oktober 1908 Barometer aut 0° reduziert Temperatur der LuÜ Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Wetter 16. 21& 748,9 16.3 10,0 72 N - 2 Sonnenschein 16. 9’5 749,1 8,6 7,9 95 N 0 Klarer Himmel 17. rjib 750,1 6,5 7,1 99 N 2 Nebel u beachten! 9 Kostüm-Röcke K 00 aparte Neuheiten von “I an 'iS an Qlpin'oMen P.ipcopnlB-OiOSSOUm ESS8GW 666111 U 11(21 1611c UluÖÜÜfll I Walltorftr. 36—38 (früher (Lase Leib) Telephon 644 16 1 in 'Bellet Z s 2 N W'.Hen schon? Man wäscht mit Cao«! 2 Wäsche iCorsette Philosophenwald Heizende KTeuheit exi D5, 6172 Seide Besatz Saiumt u. Schneiderei-Artikel Billige Preise Gute Qualitäten Rabatt-Marken Nenttadt 23. (6081) Neustadt 23. (D17/io Um zahlreichen Besuch bittet Der Borstand. Seifenpulverß _ W iuer tiaudelsges. ustädter Bank . . Mi .M Sonnenlos Rlavei'^inr. SRebel [D"/io Jozie! o^ichtnugen iejjen. IS kL sberichte ,n der Wr lk- inen. . SUI , w , Hoi . 115? . 116» . 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Lampenputztas cb en Mk. 0.75—2.00 Klammer-Schürzen Mk. 0.76-3.00 Klammerbeutel 1.00—2.50 Kttchenstreifen Mtr. 18-26 Pfg, Frühstücksbeutel Mk. 0.75—1.50 Markttaschen 1.10—1.50 Fingerzeig, was Si Diverse teilen: Bürstcutaschen 0.25—1.50 Plaidtaschen 1.25—450 Schirmhüllen 1.00—2 50 Reise-Negessairs 2.00—3.50 Schlittschuh taschen Mk. 0.75—3.00 Alle neuen Muster für moderne Häkel-Arbeiten. Hardanger u. Durchbruch- Decken und -Läufer. Reiche Auswahl in Sudan- und Smyrna- Kissen, -Läufer und -Vorlagen, gezeichnet, vorgezogen und halbfertig, arbeiten können. Fertig gestickte Lanier, Milieux, taücher, Deckchen, Kissen eie. = ein grosser Posten =* mit 580 pCt. Rabatt. Korbwaren wegen Aufgabe mit 20 pCt. Rabatt. Stickkasten Jtfähkasten leer und gefüllt von 50 Ptg. bis 5 Mk. "W