Dienstag 17. März 1908 158. Jahrgang Erstes Blatt Kr. 65 N ' Itörtj, Die heutige Nummer umfatzt 10 Seilen. ,»e. b:m f-ito' Deutsches Reich \ clcn 'SiBung ocr etaDtycroruuciui^K. gelangte ein Bericht des Betriebsleiters m'eTe» ftäbtiidrw*« mr ■iRprfehincr. der über rai‘eaä Müschen Elektrizitätswerkes zur Verlesung, der über Sich. ' Mitivirkung des Konsumenten kann jedoch nachträglich der nicht gemessene Strom, wie es auch in allen übrigen Fällen geschieht, im Mittel mit ziemlicher Genauigkeit festgestellt werden. Zwecks Feststellung werden in die betr. Kraftleitungen Zähler eingeschaltet. Turch sie kann der durchschnittliche Konsum sestgestellt werden. Durck) 8 5 der Stromlieferungsbcdingungen ist sowohl die Stadt als auch der Konsument gegen Ungenauigkeiten, welche auch in fast sämtlichen ElettrizätätswerLbetrieben nach meinen Erfahrungen Vorkommen, geschützt.---- sofort alle Anwesenden bei. Sein Hauptzweck ist nach Direktor Pitz, die Mitglieder über die politischen Verhältnisse zu orientieren und den parlamentarischen Vertreterin die Stimmung der Wählerschaft stets ausdrücken zu können. Mit einem Appell zu weiterer, energischer Werbearbeit wurde die gut verlaufene Versammlung, 1 geschlossen. am- mmen parieren lieren [loser Ausführa» durch H i. Rudolph Hess. Hoüielerdül ndlg. o. Reparatur tte. Selterswegll Gesichtspunkten. ** Ein interessantes Thema wird morgen mit landwirtsch astlichen Lokalverein behandelt werden. Es wirbt u. a. über Kartoffelbau und Kartoffelsorten gesprochen, u. lt. gedruckter Einladung, die als volkstümliche Redensart bekannte Frage „Wieso ernten die dümmsten Bauern die dicksten Kartoffeln ?" erörtert werden. Man darf auf die Beantwortung der Frage gespannt sein. ** Allendorf, a. Lda., 16. März. Der Bienens zuchtverein Allcndorf und Uingegend hielt gestern eines Sitzung bei Gastwirt Ranft hier ab, die sich eines zahlreichen Zuspruchs seitens der Mitglieder zu erfreuen hatte, stand doch auch auf der Tagesordnung ein alle Imker jetzt bei Beginn des Frühjahrs interessierendes Thema: Die Reiz-« fütterung. Der Vorsitzende, Lehrer Adam, behandelte in fast 2/^stündiger eingehender Ausführung die Art und Weise, wie die Reizfütterung, auch Spekulationsfütterung genannt, und zu welchem Zeitpunkt sie vorgenommen werden müsse, um die Volker möglichst stark in die Frühjahrstracht zu bringen^ Der anregende Vortrag fand den Beifall aller Anwesenden. (:) Treis a. Lda., 16. März. Die deutsch-sozial^ Partei hatte für gestern abend in Benners Saal eine Ver-- sammlung einberufen, in welcher Oberlehrer Werner und Redakteur Reuther aus Gießen vor den zahlreich erschienenen Zuhörern über das Landtagsprogramm ihrer Partei eingehend^, referierten und ihre Stellung zu anderen Parteien darlegten. Da sich keine Gegner zum Wort meldeten, wurde die Versammlung, nachdem den Rednern von Müller Schuch hier der Dank der Zuhörer ausgesprochen worden war, gegen 10 Uhr geschlossen.. r. Eberstadt (Kr. Gießen), 17. März. Heute verliest der in weiteren Kreisen bekannte Lehrer i. P. Hassel bäum unsere Gemeinde, nachdem er hier 56 Jahre gewohnt hatte. Rach der Absolvierung des Seminars zu Friedberg fand er seine erste Verwendung im Schuldienst 1848 zu Hatzfeld, das damals noch hessisch war, dann kam er auf kurze Zeit nach! Metzlos im Kreise Lauterbach, dann hierher, wo er 18981 sein 50jähriges Dienstjubiläum feierte und in den wohlver-, dienten Ruhestand trat. Der jetzt 82jährige alte Herr zieht! nach feiner Heimatgemeinde Groß-Hausen bei Bensheim, woselbst er seinen Lebensabend zu verbringen gedenkt. = Hirzenhain, 16. März. Die letzten H o l zv e r st e i gerungen in den siskalischen Waldungen erzielten sehr hohss Preise. So erreichten Scheitholz der Pieter ca. 11 Mk., Knüppel 9 Mk. bei der Versteigerung im Distrikt Stein. Die Steigererwaren fast sämtlich aus nächster Umgebung. Bei der Versteige- rintg int Distrikt Schießenburg erlöste die Gemeinde Gelnhaar, recht schöne Summen, der Meter war aber für alle Holzsorteu etwa 2 Mk. billiger. — Seit einigen Jahren sind die Holz- preise erheblich gestiegen, da Staat und Gemeinden für gute Abfuürwege sorgen, wie denn auch die Bahn sehr viel Holz verladet. x Homberg a. d. Ohm, 16. März. Gestern nachmittag sand hier im Hotel „Hessischer Hof" eine nationalliberale Versammlung statt, die von Anhängern der Partei aus allen Tellen unseres AmtsgerichtvlwzirkS gut besucht war. Wegen plötzlicher Verhinderung des ursprünglich vorgesehenen Redners sprach Sperr Riedel ans Gießen unter lebhaftem Beifall iit fast zweistündiger Rede über die politische Lage und die nationalliberale Partei. Realschuldirektor P i tz aus Alsfeld dankte dem Redner für seine begeisternden Ausführungen und forderte zur Organisation auf. Em Antrag von Pfarrer Böckner, Deckenbach, auf Gründung eines „Nationalliberaleit Wahloereins für Homberg und Umgegend" wurde nach eingehender Erläuterung ein* stimmig angenommen. Dem neuen Verein, der sich dem Wahl* kreisverlln Alsseld-Lauterbach-Schotten anschließen wird, traten. Berlin, 17. März. Zwischen den Abgeordneten Dr. Hahn ind Goldschmidt kam es gestern zu erregten Austritten. ?cf)n hatte behauptet, daß die Agitation der Freisinnigen von 'n Grogbanken bezahlt würde, worauf Goldschmidt rief: Frech- bcit! Um J ..3 Uhr kamen zwei konservative Abgeordnete im Aus- f::cgc des Abg. Dr. Hahn zu Goldschmidt und forderten ihn auf, leinen Ruf: Frechheit! znrückzunehmen. Goldschmidt war dazu nut dann bereit, wenn auch Dr. Hahn seine Behauptung be- ostich der Banken zurücknehme, was Halm aber ablehnte. Hierauf ncgten die Abgeordneten im Auftrag Hahns, ob Goldschmidt Ofn Dr. Hahn Satisfaktion geben wolle, was von G o l d - läimibt aber abgelehnt wurde. mi Gold sei. Kein Sterbenswort fiel am Ministertisch! Nach i-L'Tvn Schiffer kam sofort Herr Fischbeck von der Volkspartei in Worte, oer sich eingehend mit Herrn Dr. Diederich Hahn liitb dessen jüngster Wahlrede im Avgeordnetenhause beschäftigte, vetr Fischbeck sprang ziemlich unsanft mit dem temperamentvollen .undesmatabor um. Aber dem war das nicht unlieb; fand er d) so Gelegenheit zu einer zweiten großen Wahlrede. Während c Zentrumsgraf P r aschm a und der Fveikonservative v. Zed- ' 8 aufs Wort verzichteten, fuhren Dr. Pachnicke von der Freis, etg. und namentlich der Nationalliberale Dr. Friedberg Tr. Hayn mit gutem Evsvlg schveres Geschütz auf, so daß dicklich die Rechte selbst schleunigst den Schluß der Debatte befragte. Ein paar peqonlidjc Bemerkungen noch, bann war die 1 cneralbcbattc erledigt, und die Spezialdebatte konnte beginnen. 4t drallste fürs Erste nicht sonderlich Bemerkenswertes, und | In’, vor fünf Uhr vertagte man die Weiterberatung auf Dienstag. das bekannte Flugblatt des Jnstallationsmeisters t P. Wille, soweit es uns angeht, folgende Aufklärung gibt: „In dem erwähnten Flugblatt behauj-tet Herr Wille, daß in der Brühlschen Druckerei ein falscher Apparat und zwar ein Zweileiterzähler, Modell G. B. 100 Amp. 440 Volt, eingebaut und daß durch diesen falschen Apparat der Stadt ein Schaden von 3000 Mark erwachsen sei. Des ferneren behauptet Wille, daß dieser Zähler für Gießen nutzlos und die Kosten lyierfür hinausgeworfen seien. Wie aus jeder Zeile des Flugblattes meine Person klar hervvrgeht, werde ich für diese von Wille behaupteten Fehler allein verantwortlich gemacht. Sie werden im Nachfolgenden sehen, ob mich überhaupt und in wie weit das Elektrizitätswerk in der Angelegenheit ein L^rschulden trifft. Tie erste Behauptung des Flugblattes geht dahin, in der Brühlschen Druckerei sitze ein Zweileiterzähler statt eines Drei- leiterzählers, also ein falscher Apparat, das ist unrichtig: Tie Zähler Modell G. B. 440 SSoIt, Fabrikat der Siemcns- Schuckert-Werke, haben den Vorteil, daß man sie als Zwei- und auch als Dreileiterzähler verwenden kann. In dem betr. Zähler befinden sich zwei Hanptstromspulen, loelche bei Zweileiterschaltung hintereinander geschaltet werden, wobei man nur einen Außenleiter in den Zähler einzuführen branllst. Soll nun der gleiche Zähler als Dreileiter registrieren, so müssen beide Außenleiter eingeführt werden und jede der beiden Hauptstromspulen arbeitet für sich. Von Herrn Wille, welcher 6 Jahre in Diensten des städtischen Elektrizitätswerkes stand, müßte man wohl verlangen, daß ihm bekannt ist, daß die Zähler Modell G. B. 440 Volt ohne den geringsten Anstand auch als Dreileiterzähler bermenbet werden können. Der von mir bestellte Zähler i st für die Brühlsche Druckerei vollkommen richtig. Ein Praktiker, welcher auch nur über geringe theoretische Kenntnisse verfügt, muß die Einrichtung kennen, umsomehr, wenn derselbe sich eine Reihe von Jahren mit Elektrizitätszählern beschäftigt hat. Tie zweite Behauptung geht dahin, daß über ein volles Jahr Strom an die Brühlsche Druckerei abgegeben worden sei, ohne vom Zähler an- gezeigt zu werden. A u ch d a s i st n n w a h r oder doch jedenfalls nut sehr mit Einschränkungen richtig. Sie werden aber auch zu beurteilen haben, in wie weit an einer unrichtigen Messung das Elektrizitätswerk eine Schuld trifft. Ter provisorische Zahler, welchen Herr Wille erwähnt, war ebenfalls ein Zähler Modell G. B. 440 Volt Nr. 148 414. Derselbe wurde unter meiner persönlichen Leitung angebracht und als Dreileiterzähler geschaltet. Derselbe hat nach meinen vorherigen Ausführungen den Stromverbrauch zunächst ganz richtig registriert. Diese Angelegenheit hatte folgenden Verlauf: Am 26. 9louembet 1906 sand auf Antrag des Installateurs Weißbäcker, welcher, wie ich betone, dem städt. Elektrizitätswerk gegenüber für die Ausführung allein verantwortlich ist, (da die betr. Anlage die Druckerei des Gieß. Anz. betrifft, können wir milleilen, daß die Installation von der Firma Lahmeyer in Der M Wille. 2>l der letzten Setzung der Stadtverordneten-Bei» Stimmnngsbilö aus dem prentz. Abgeordnetenhaus. Berlin, 16. März. Mit einer großen Ueberraschung hat die dritte Lesung des Etats in, Abgeordnetenhause begonnen: Die Erörterung der Beamten- rTgen, mit der man sicher gerechnet, für die die Freikonservativen xcit§ einen Antrag (auf Gleichstellung der Stadt- und Lanb- ,,-tjccr im Gehalt) eingebracht hatten, wurde völlig ausgeschaltet! gilt von allen Parteien ausgehender Anttag forderte im Interesse (iitrt rechtzeitigen Fertigstellung des Etats die Ausmerzung Hier Beamtens ragen aus der Erörterung, und n sand selbstverständlich einstimmige Annahme. Tie Petitionen xt Beamten, Geistlill-en und Lehrer waren Arbeit pour 1c roi de Bfiuffe: sie wurden in Bausch und Bogen der Regierung „zur rttoägung" überwiesen. Etwas post feftum, scheint uns! Diese Petitionen werden den Schlaf der Herren Minister nicht mehr jiTOt. Tie Vorlagen sind fertig: glaubt irgendwer, die preußische .'ie^icrung werde sie nach den Wünschen der Beteiligten noch ein- mil umarbeiten? Es wäre von einigem Interesse, authentisch in erfahren, wem die Beamten und Lehrer die Anregung zu risser Versenkung ihrer Eingaben in die Schlünde der ministeriellen viiinctEötbe zu danken haben! Zunächst schien es übrigens, als Oe der Zweck, den dieser interfraktionelle Antrag verfolgte, die Hintanhaltung von Wahlreden, nicht einmal erreicht werden. Zwar oerr Tat. Schiffer von den Nationalliberalen, der erste Etats- icbner, faßte sich kurz und forderte von der Oiegieruitg nur eine iluStunft über die Grundzüge der Besoldungsreform, eine For- rang, die die Herren Minister in aller Gemütsruhe ignorierten. Äie denn überhaupt in der Generaldebatte alle vier anwesenden Minister, Herr v. Rheinbaben, Herr v. Moltke, Herr Delbrück und ' nr v. Arnim, dem Satze huldigten, daß Reden Silber und Sckstvei- pellkohlensaotu istärksteHwn re mit Heilberidita® ■ rlageiB--(liesst 1 an ralwasserhtoM I Telephong^l Bei Ilustcn StisS •SS-ff .ßonbonsl- • ii(6 p eidJ^Lffer. «0.U’’S , i’ c l(b u- 'S» ä» Frankfurt ausgeführt wurde, für die Herr Weißbäcker als ihr hiesiger Vertteter lediglich den Namen hergab, well auswärtige Firmen als solche T)icr keine Jnstallationsarbeiten ausführen können. jRed.j) eine provisorische Abnahme von 2 ober 3 Motoren für die Brühlsche Druckerei statt. Der Abnahme ging eine Fertigstellungsanzeige voraus. In letzterer wurde vom Installateur angezeigt, daß Motore von 1 PS. und abwärts nicht angeschlossen werden sollten. Gelegentlich dieser Inbetriebsetzung wurde dem Elektri- zitätswerk von Seiten der Brühlschen Druckerei weiter rnitgeteill, daß nunmehr die Maschinen im alten Bau außer Bcttieb gesetzt würden. Alsdpnn war ein Motor für 220 Voll nicht mehr ange- sckstossen, so daß künftig bei Zähler Modell G. B. 440 Volt nur ein Außenleiter in den Zähler eingeführt zu werden brauchte. Inzwischen war die umfangreiche Hauptschalttafel für die Druckerei fertig gestellt und am 16. Januar 1907 wurde dieselbe angebracht und auf derselben der neue Zähler 100 Amp. 440 Volt montiert. Im alten Bau waren die Maschinen in der Zwischenzeit, wie an- gezeigt, außer Betrieb gesetzt. Ta die Umschaltung und Anbringung der neuen Schalttafel wegen der Betrieösverhältnisse in der Brühlschen Druckerei innerhalb weniger Stunden vorgenommen werden mußte, wurde der betr. Monteur von mir beauftragt, in den neuen Zähler vorläufig nur einen Außenseiter einzuführen. Der zweite Außenleiter könne später, wenn nötig, immer noch eingeführt werden. Zurzeit war die Einführung des zweiten Außenleiters nicht erforderlich, weil nach der vom Installateur eingereichten Fcrtigstellungsanzeige und laut § 7 der Jnstallationsvorschriften die angefchlosfencu Motore an 440 Bolt angeschlossen sein mußten. Ter Zähler zeigte den Stromverbrauch demnach richtig an. Am 27. Juni 1907 wurde auf Antrag des Installateurs Weißbäcker die endgültige Abnahme der Gesamtanlage durch den Revisionsoeamten Stranefoer, tvelcher erst seit dem 1. Ma: 1907 in Tiensten des städt. Elettrizitätswerkes stand, Vvrgenommen. Herr Kranefoer hat hierbei nun, wie nicht geleugnet werden kann, übersehen, daß in dem betr. Zähler nur ein Außenleiter eingeführt war Ties Versehen formte aber umso leichter erfolgen, als von außen die Schaltung des Zählers nicht ersichtlich war. Treses Versehen wäre aber ohne Folgen geblieben, wenn nicht mittlerweile eine Aenderung an der Anlage vor sich gegangen märe, von der das Elektrizitätswerk keine Ahnung hatte. Wie sich nämlich jetzt erst herausgestellt hat, sind in der Seit vom 26. Rcovember 1906 bis zum 27 Juni 1907 von dem Installateur Weißbecker eine Anzahl Motore, hauptsächlich solche für 220 Bolt ohne Anzeige und Genehmigung des Elektrizitätswerkes installiert, angeschlossen und in Betrieb gesetzt worden. Herr Liranesoer, welcher erst kurze Zeit in unseren Diensten stand, und mit den Verhältnissen noch nickst genügend vertraut war, namentlich nicht ahnen konnte, daß ein Installateur solche Eigenmächtigkeit sich erlauben könne, nahm bei der Abnahme an, weil eben alles in Betrieb war, daß bereits eine provisorische Prüfung der Gesamtanlage vorausgegangen sei. HÄte der Installateur, wie es die Borschrist verlangt, vor Einschaltung der 220 Volt-Motore Projektzeichnung vorgelegt und um Genehmigung der Anlage nachgesucht, so bin ich außer Zweifel, daß der Zähler reckstzeitig richtig geschaltet worden war. Zum dritten behauptet Mtte, der der Stadt durch die unrichtige Messung entstandene Schaden betrage 3000 Mark. Was nun diese Behauptung betrifft, so muß ich erklären, daß nach meiner Ueber- zeugung diese Berechnung rein willkürlich und ohne jede gesunde Unterlage ist. Ohne Mitwirkung der Brühlsckien Druckerei ist niemanden möglich, den ungemessenen Strom festzustellen. Unter I geschlossen. Berlin, 16. März. Der Kaiser unternahm heute eine &chrt auf der Hoch- und Untergrundbahn vom Leipziger Mtz bis an die Schlußstation der noch nicht eröffneten Strecke Slhelmplatz-Reichskanzlerplatz. — Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht das Scheckgcietz. — Tie „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: ,Die Mitteilung der I?-r Ettbrner Anzeiger A Ä Bezugspreis: •r cf)ernt täglich, außer M HM W monatlich75Pf.,viertel- MGwstpnpr UlKCtQCT (netmal monatl. Land- gL ■ W W ■ HL W xfcef |L Zeilenpreis: lokal 15Pf^ c^lttschaftliche Aeitfragen auswärts 20 Pfennig, slrnifprech-Anfchluffe: WS MM Verantwortlich i i die Redaktion 112, * AW e &99 für den politischen Teil: General-Anzeiger für Gberheffen MW iftTbie T°n°snumm-- Notaiionrdruck und Verlag dervrühl'schen Univ.-Vuch- und Sleindruckerel. «. fange. Redattion, Expedition und Druckerei: Schuiftrahe 7. Kaente^:4>ü,«eX fcll vormittags iv uyr« u 3 - * * _ —rmw—rTTi»i——n—TMii .ijjm,-. ihui । jxwrwrtf r; -nr'’VTTT'«FTV ■ 1*».* .51 ▲ e Bhcoc1 flite "---SS i bar'"*““ iause^ Issmacnsbäus«! henGkbhiatw' Aus Stcr-t und Lornd. Gießen, 16. März 1908. ** Tageskalender für Dienstag, 17. März. Stadt- Heater: Gyges und sein Ring. Anfang 8 Uhr. * ** Kreisvorturner stunde. Die am Sonntag in Aschaffenburg abgehaltene Kreisvorlurnerstunde, zu der sich die Mitglieder des Geschäftsführenden und TurnausschuiseS und ämtliche Gautnrrrwarte eingefunden hatten, war loegen des bevor- teheiiden deutschen Turnfestes von außergewöhnlicher Bedeutung. Zunächst wurden die für das Fest bestimmten Freiübungen durchgenommen, die, in r.ichcr Mann g al i k i. kce.s voll ausg prägte Sttl- lungen im Wechsel mit ebensolchen Bewegungen zeigend, ein großartiges Bild turner. Kraft und Gewandtheit bieten werden. Auch die Gruppe von Keulenübungen, als Sondervorführung des Mittelrheinkreises vorgesehen, gaben eine schöne Vorprobe für das Fest. Neu ist für den Mittelrheinkreis die für Frankfurt vorgeschriebenL Wertung der Geräteübungen bis zu 10 Punkten. Zum Zweck der Einübung stellte der Turnverein Aschaffenburg eine Anzahl Turner für Kürübungen. Fey-Mainz führte eine Gruppe ?yrct- Übungen mit verbindenden Ordnungsübungen, der zweite Kreis- turntoart Münch eine' Gruppe Hebungen am dreifachen Barren vor. Nach Beendigung des praktischen Teils hielt Turnlehrer Poller-Nialstatt einen physiologischen Vortrag über die Körper- Übungen, in dem er an der Hand von Beispielen nachwies, wie die Organe durch diese verschiedenartig beeinflußt und verändert werden und wie dadurch eine schöne, gerade Haltung zu erzielen sei oder erworbene und auch angeborene Fehler durch orgfältige Auswahl der Hebungen gebessert ober ganz geheilt werden können. Gerade die zu Anfang durchgenommenen Fe,t- reiübungen zeigen einen sehr schönen Aufbau nach physiologischen^ 'Seife, Sm? et=«cnc. 2. s. j ?: ttnmcor;ftiutct:Rrtx inb'Sdnfli'fiii'biitoj!' iH ju heben. 8? * ^^8uvothekc,AtarkÄL ArrsLanS. _ Wien, 16. März. Heber das Befindendes Kaisers .ranz Josef wurde mittags aus Schönbrunn folgendes Bulkin ausgegeben: Der Kaiser hat die Nacht gut verbracht. Das tfeber ist gering, der Schnupfen hat etwas zugenommen. Der Listen hat sich bis jetzt nicht lästig fühlbar gemacht. Von privater -■üe lauten die Nachrichten über das eserzeit ung", ein preußischer Minister habe die Führer 7 I d2 Landtagsparteien, unter Ausschluß der Frei,innigen, iK’ v-lcsammelt, und dabei sei seitens der Regierung lebhaftes Interesse : Mn ’' m einer frühzeitigen Vefchränkung der freisinnigen W a h l - ijitation bekundet worden, ist von Anfang bis zu Ende '' ( ‘funben. a &ogiiali iic, garantier! na ärztlich empsoblezr 2 M, iit Her; ' id beliebt roegen i n tieidjinaic:-. 8 lesrawonichenLW unalücridtlui; ab lt Es stellten sich die Preise für inländischem Weizen Roggen L (+ 1) (+ 1) (- 3) (- 2) Franko- Lieferuni 164.50 (- 0.50) Mk. der neue Handel des 91.801 Elektriz. Lahmeyer SLi-a) berliner iturse, 17. Mälz. Anfangskurse. i 72- Sil, 145.30 237.90 137.50 Em serWasser Kränchen. Elektriz. Schuckert . Escbweiler Bergwerk Wetzlar trug nahmen und bestand von 2072.42 Mk. überwiesen. in den manchem 8«itag, h ab (on 3% 3% 3% Harpeuer Bergwerk. . - Laurauütte ..... uumbarden E. B. . . . Nordd. Lloyd..... lurkenlose.....• • 182.9»} IIO.mO 193.1)0) 97.000 95JcO . 117.U0 . 103.0(0 . 204.900 193.® 209AÖ 25.® 97?;c 149.9® Cauada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmuhder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: schwach. 2514) 142.99) 118.M Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. PaketL Harpeuer Bergwerk. . . Laurabütte...... Eordd. Lloyd . . . . Obeischles. Eisen-Industrie . 158.® . 124.00) . 237.99J , 139.® . 175.5 c) . 137.® . 201.® 142 155 172 162 165 161 170 165 163 170 170 177'/, 175 195 (- ) 190 (- ) 193 (- ) Berliner Haudelsges. . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . . . Baltimore- und Ohio- Eisenlahn . . . . Gotttiardbahu . . . . Lombard. Eisenbahn . Uesterr. Staalsbahn . . Prince-Heuri-Eisen bahn A 23 -«•<' w die Jahresrechnung vor, die 1437.44 Mk. in Ein- 1395.58 Mk. in Ausgaben, mithin, einen Kafsen- 41.86 Mk. ergab. Das Kapitalvermögen betragt Von der „Parole" wurden dem Kreisverein 45 ML Eine zum besten der Kriegerwaisenhäuser veran- bleiben, ob es sich einen gewöhnlichen faßt den Vorgang Er steht auf dem sein Leben ge- Berlin, 16. März. Der Redakteur der Berliner Morgenpost, Martin Schmidt, wurde heute von der 7. Slraikammer des Land- Gerichts 1 wegen Beleidigung des Fräulein Olga Molitor in Baden-Baden dem Anträge des Staatsanwalts gemäß zu 9 Monaten Gefängnis verurteilt. Der Vertreter des Nebenklägers Rechtsanwalt Tr. Pannwltz-München halte anderthalb Jahre Gesängnis beantragt. Berlin, 14. März. Die Redakteure des „Vorwärts", Ka^l Wermuth und Johannes Weber, wurden heute von der •4. Straskammer des Landgerichts Berlin I wegen Beleidigung des Amtsrichters Dr. Stargardt im Mittenwalde, ersterer zu drei Atonalen, letzterer zu einem Monat Gesängnis verurteilt. Ter Staatsanwall hatte gegen Wermuth 4 Monate, gegen Weber drei Monate Gefängnis beantragt. 82.25 91.90 82.30 91.10 92.00 98 90 99.40 93 85 104.10 60.80 61.25 91.95 87.20 95.00 149.60 49.40 85.80 08.00 95.85 sich reden gemacht. Es mag dahingestellt um ein wirkliches Attentat oder nur um Roheitsakt handelte. Ter Gelehrte selbst jedenfalls von der e r n st e n Seite auf. Standpunkt, das; ein Anschlag gegen Q Laubach, 16. März. Immer mehr lichtet sich die Reihe der KriegZveteranen. In den Kreisen der letzteren ist iber alte Büchsenmacher Anton Stückle bekannt, der zu Neustadt a. d. Main-Weserbahn im 81. Lebensjahre verstarb und heute zur letzten Ruhestätte verbracht wurde. Stückle war von hier gebürtig, hatte bei seinem Vater das Geschäft erlernt und war lange in dem Regiment Nr. 118 als «Büchsenmacher angestellt, al§ welcher er die Feldzüge 1866 und 1870 mitmachte; und humorreich waren seine Erzählungen aus diesen. Er war ein unternehmungsreicher Kopf, der nach den Kriegen eine Schiefertafel- und eine Patronen- Fabrik in Worms betrieb. Sein hohes Alter brachte er in seiner Vaterstadt zu, bis er vor kurzem mit seinem Sohn nach Neustadt verzog, wo er einemSchlaganfall vor wenigen Tagen erlag. RB Darmstadt, 16. März. Ueber den Darmstädter Bahnhöfsbau ist sicherem Vernehmen nach soeben die Entscheidung getroffen worden. Von den drei preisgekrönten Entwürfen, von denen keiner in seinem vorliegenden Plan zur Ausführung gelangt, erhielten Professor Pütz er-Darmstadt und Professor Klingholz- Aachen je einen ersten und Prof. Olbrich einen zweiten Preis. Vielmehr ist Prof. Pützer, dem die Bauleitung überfragen wurde, mit einer Umarbeitung der beiden mit dem ersten Preis gekrönten Entwürfe beauftragt worden. Mainz, 15. März. Gestern abend feierte in der Stadthalle das 1. Nassauische Feld-Artillerie-Ngt. Nr. 27 (Oranien) das Fest der 75. Wiederkehr de§ Stiftungstages. Das Regiment war vollständig vertreten. Außerdem waren von nah und fern etwa 13—1400 frühere Angehörige des Regiments erschienen. Glückwünsche brachten dar der Generalleutnant G a l l w i tz - Köln und Ober- Bürgermeister Dr. Göttelmann. Dr. Göttelmann rühmte die guten Beziehungen zwischen dem Regiment und der . Bürgerschaft. Oberstleutnant Bothe vom festgebenden Verein teilte mit, daß ein Reserveoffizier einen namhaften Betrag zu einer Stiftung dem Regiment überwiesen hat. Aus den Zinsen sollen Unteroffiziere und ihre Angehörigen unterstützt werden. Den unterhaltenden Teil des Abends bildeten Vorführungen lebender Bilder aus der Geschichte des Regiments. tSJer begleitende Text war von Hofrat Boerckel verfaßt. -ch. Wetzlar, 16. März. Gestern tagte im „Schützengarten" die Generalversammlung des Kreis-Krieger verband es Wetzlar. Leider war der Vorsitzende, Generalmajor z. D. Ea ste ndy ct, Braunfels, erkrankt und so leitete dessen Stellvertreter Gpmnajialprofessor Braß die gutbesuchte Versammlung. Nach Begrüßung wurde das Kaiserhoch ausgebracht und die Nationalhymne gesungen. Berbandsrechner Cloos aus ♦ Die Tro h brie fe gegen Ernst Haeckel. Mau schreibt aus Jena: „In ben letzten Tagen hat das gegen Professor Haeckel verübte Steinwurfattentat viel von Beichsanleihe do. Konsols . . do. . . Hessen . . . Oberhessen . TeBefomsctitG: Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie, Giessen. Frankfurter M5ör«e, 17. März, 1.15 Uhr. Vermisch-e*. • „Eisstürme." Aus Petersburg wird gemeldet: Auf der Ostsee herrschen furchtbare Eisstürme. An der Küste von Kurland wurden 40 Fischer auf einer Eisscholle ins Meer getrieben. Zahlreiche Fischer ertranken auch nahe der Esthlandküste, wo der Sturm auch sonst großes Unheil anrichlete. — Aus der mecklenb. Hafenstadt Wismar liegt folgende Nachricht vor: Ein hier angekomniener Dampfer rettete 30 Seemeilen von Memel entfernt vier halb verhungerte russische Fischer, die mit Eisschollen in die Ostsee getrieben waren. Spieiplmt Der vereinigten zrankfurter Ltaüttheater. (Opernhaus. Dienstag den 17. März*-: „Cavalleria rustieana.“ Hieraus: „Der Bajazzo." Mittwoch den 18. März: 6. Abonnements-Konzert. Donnerstag den 19. März: „Euryanthe." Freitag den 20. März, abends halb 8 Uhr: „Ein Walzertraum." Samstag den 21. März: „Der Prophet." Sonntag den 22. März, nachmittags halb 4 Uhr: „Tie lustige Witwe." Abends 7 Uhr: „Undine." Montag den 23. März: Zum Besten der Pensionsanstalt der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger: Zum ersten Male: „Der Wanderer." Hieraus: Zum ersten Male: „Rübezah I." Zum Schluß: Neu einsludiert: „ Fortuni os Lied." Dienstag den 24. März! ,/Madame Butterfly." Schauspielhaus. Dienstag den 17. März V: „Tie Nibelungen." („Der gehörnte Siegfried", „Siegfrieds Tod".) Mittwoch den 18. März: „Panne." Donnerstag den 19. März (Abonnements - Vorstellung): Z u m ersten Ata le: „Erde." Komödie des Lebens in drei Ulkten von Karl Schönherr. Freitag den 20. März: „Nathan der Weise." Samstag den 21. März: „Erde." Sonntag den 22. März, nachmittags halb 4 Uhr : „Bei uns da drüben." Abends 7 Uhr: „Erde" Montag den 23. März: „Panne" Dienstag den 24. März : „Doktor Klaus." V Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. Getreide an, Hafer 150 (— ) 155 (— 5) 155 (— ) tz Lage des Weizenmarktes durch L".t argen!.':: ischcn ®2ttbero:r» beeinflußt. Den russischen Offerten ist eine ähnliche Bcdeutvnr für die Gestaltung des Roggengcschäftcs nicht beizumossen, br. einerseits die Leistungsfähigkeit Rußlands nicht hoch eingeschä^ wird, andererseits die dortigen Forderungen gegenüber hiesige Preisen keine Rechnung bieten. Auf dem Lieferungsmarkte ginget die Preise infolge geringer Beteiligung heute wieder etwas znrücl, so daß Weizen ungefähr 2 M., Roggen per Mai J,i M., per Juli 13/i M. unter letztwöchigem Stand schließt. Hafer fand in feinen Qualitäten vereinzelt mehr Beachtung, blicb aber im allgemeinen weiter vernachlässigt. Zwar Bieter sich zuletzt wieder mehr Wendung zum Export, doch wurde die G-.'saintlage dadurch bisfy,- wenig beeinflußt. Für Mais mußten Konsumenten int Anschluß an die festen Forderungen Amerikas und Argentiniens, zumal n Anbetracht knapper Vorräte, höhere Preise anlegen. staltete Lellersammlung ergab den Betrag von 22.55 Mk. Der Verband zählte int abgelaufenen Jahr in 65 Vereinen 3234 Mitglieder. Der stellvertretende Vorsitzende überreichte an 24 Mitglieder für langjährige Tätigkeit als Vorsitzende oder Rechner ihres Vereins je ein Diplom. Eine lebhafte Debatte entstand über die Abhaltung des diesjährigen General-Appells, um den sich 6 Vereine beworben hatten. Die Vereine Wetzlar-Nieder- girmes und Kinzenbach erzielten im ersten Wahlgang 38 und 35 Stimmen, alle anderen Bewerber weniger. Es kam daher zwischen diesen beiden Vereinen ein engerer Wettbewerb ein, wobei Wetzlar-Niedergirmes den Sieg davontrug. Am letzten Juni- soimtag soll der Appell abgehalten werden. s. Aus dem Kreise Wetzlar, 15. März. Der Kreis- kommunalverband Wetzlar ist dem Mitteldeutschen Arbeitsnachweisverband beigetreten und hat innerhalb des Kreises mehrere Arbeitsvermittlungsstellen eingerichtet. Die Arbeitsvermittelungsstellen, welche aus einer Kreisarbeitsvermittelungsstelle zu Wetzlar und je an den Sitzen der 7 Land- bürgermeificreien errichteten Ortsarbeitsvermittelungsstellen bestehen, sollen die Versorgung des Kreises Wetzlar mit Arbeitern jeder Art, insbesondere auch mit landwirtschaftlichen Arbeitern (Tagelöhner, Knechte, Mägde) bezwecken. n. Naunheim, 15. März. Dank der Anregung unseres Bürgermeisters Kern ist die hiesige Ortsgruppe des Flotten- veretns int steten Wachsen begriffen. Sie zählt z. Zt. 130 Mitglieder, die größtenteils dem Arbeiterstande angehören. Die am Freitag hierselbst veranstalteten tinemato- graphischen Vorführungen waren überaus zahlreich besucht. Das finanzielle Ergebnis sowohl der Schüler- als auch der Abendvorstellung darf als befriedigend bezeichnet werden. Auch im benachbarten Hermannstein wurden am gestrigen Tage dieselben Vorstellungen gegeben. Dillenburg, 16. März. Für die Landtagswahl 'hoben die Nationalliberalen für unfern Wahlkreis, der den ^Dillkreis und Oberwesterwaldkreis umfaßt, den Amtsgerichtsrat Lohmann von Weilburg aufgestellt. Lohmann war auch bei der letzten Reichstagswahl in unserm Bezirk aufgestellt, unterlag aber damals dem christlichsozialen Dr. Burkhardt, der seine Wahl nur der Unterstützung des Zentrums zu danken hatte. Unser bisheriger Landtagsabgeordneter, Amtsgerichtsrat Hofmann-Rennerod, wird aus Gesundheitsrücksichten nicht mehr kandidieren. w ta Geivahrun hckAuljabr. K> Äsel MRech MM 100 (üeia 60 Bibe jO üieue lüü Satei 120 Aila, M Äeai M Lchii M 2djn W Alfs 6000 2(01 1200 Ctta 50 Gror und: 400 StiiO M tinn 800 3eid) 1000 Wen 600 Radi M Bapr I. bO Hau- 3 tmc gtifeerc Dih in der S ,Meinung w und vor! •Äiidjieijene Lie Am der;»! tWeu Schiilgru ttiMflljenidj; *Nenid)t bc fc v. II Mote - ] I: * ’mb bis it 15®Widjneteii I Krisen, ein I Men, ben Ärohh plant war, wie aus einem Briefe Professor .Haeckels hervorgeht, in dem es heißt: „Daß das Attentat vom 4. März ernst gemeint war und meinem Leben galt, geht daraus hervor, daß ich 16 Tage zuvor, zu meinem 74. Geburtstage (16. 2.) einen Drohbrief aus Bamberg erhielt, in dem mir (wegen meiner Angriffe aus den „Offeirbarungsglauben" usw.) die „wohlverdiente Todesstrafe" als nahe bevorstehend angekündigt wurde." Zwei der an Professor Haeckel gerichteten Drohbriefe, die ein wahres Konglomerat von Schmähungen bilden, beide aus Essen, fann das „L. T." veröffentlichen. Der vom Juni 1907 lautet wörtlich: „Mit Ihrem von Schmutz stinkenden Buche (die „Welträtsel") haben Sie ungeheures Verderben angerichtet. Sie sind reinster Psaffenfresser, Religionsmörder, Ehrabschneider. Sie kommen noch mal aufs Schafott! Sie müssen noch mal in der Hölle braten. Wir warnen Sie hiermit, auf die Straße zu gehen (vom 10. bis 25.), da werden Sie von einem Studenten gelyncht werden! Tu Bluthund, Tu Affenfreund! Tu Unmensch! Rache! Blut! Du wirst in der Maisländer Ausstellung als Asfenfreund ausgestellt. Ein früherer Student." Von einer anderen Handschrift herrührenü, folgt dann dem Vorstehenden folgender Satz: „Ich bin evangelisch, muß aber die Jesuiten als echte königstveue Männer verehren." Wiederum von anderer Hard geschrieben, schließt das Machwerk mit folgeirder Apostrophe: „Tu Bluthund! Die Bombe ist fertig, das Messer ist scharf!" Auf offener Postkarte erhielt Professor Haeckel am 22. Februar dieses Jahres, ebenfalls aus Essen, folgenden Erguß: „An den mit Ehren gekrönten im Stadium eines „Professors" begriffenen Affen zu Jena. Trauriges Subjekt, verseuchtes Wesen, verkappter Egoist! Kränklicher Verdummungs-Apparat liegt in Ihrer verseuchten Tätigkeit verkörpert. Unbegreiflich ist es, daß die dortigen Studenten solch raffiniert fredjem Treiben keinen Einhalt bieten, und Inhaber nicht an die frische Luft setzen. Knnstsalon. Hirz Seltersweg 22 I. Etage. Sonderausstellung Balestrieri’s Origmalgemälde Beethoven“ nebst zahlreichen Koproduktionen. Eintritt 50 Fig. <111,05 Getreide-Wochenbericht der Preisberichtsstelle des Teutschen Landwirlschastsrats vom 10. bis 16. Marz 1908. Tie Wirrung schwächerer Auslandsoerichte und umfangreicher argentinischer Verschiffungen wurde zumteil durch ungünstige Witterung abgeschwächt. Es konnte sich in diesem Zusammenhang zeitweise sogar eine etwas festere Tendenz entwickeln, der sich auch die nord- amerikanifchen Börsen zuletzt anschlossen, sa daß der oorwöchige Preisstand ungefähr wieder erreicht, in Berlin vorübergehend sogar überschritten werden tonnte. Wenn man im März auch noch mit K'älterückfällen zu rechnen pflegt, so sind solche namentlich für die empfindlichen englifck^n Weizensorten doch keineswegs unbedenklich, während andererseits der Arbeitemvangel, unter dem unsere Landwirtschaft leidet, Verzögerungen bei den Vorarbeiten für die Frühjahrsaussaat um so schwerer ins Gewicht fallen läßt. Ter- artige Besorgnisse waren aus das Verhalten der Warenbesitzer von unverkennbarem Einfluß, und das machte auch die Abgeber auf dem Liefcrungsmarlte vorsichtig, so daß zeitweise stärkeres Kausund Teckungsbedürfnis ein Anziehen der Preise veranlaßte. In der Provinz sand das mäßige Angebot, abgesehen von Schwierigkeiten, die iid) bei der Verwertung abfallender Qualitäten ergeben, vermehrtes Interesse und verhältnismäßig gute Aufnahme. Wenn sich die Geringfügigkeit des inländischen Angebots nicht empfind- lid . c bcm.dbar ui ach,, so ist dies dem llmstande zuzuschreiben, daß üic Aufnahmechsigt ii der Mühlen durch mangelnden Mehl- abzug wesentlich eingeschränkt wird. Vor allem aber wird die Durch derartige Elemente werden die Universitäten Schmutz besudelt. Ein Kaufmann für viele der noch „Professor" die Wahrheit sagen kann." Kleine Tageschronik. In Dresden wurde in Gegenwart des Königs 1 n Wgen .^vchelhe Ul. --1 • - Vollnlir i 8810,S ■1 Nilti« Bochum Guss.....197.50 Buderus E. W.....110.00 1 euden•:: schwächer. Zogor meinen Ltoimililsch hott' ich tiiiioegM weil das Miaucöcn und die Tabalstuft mir nicht bekam. Husten Verschleimung, Sodbrennen — das waren so die o-oul^ Aber wenn man sonst nichts Hal und man soll auch nva> 0^1 Stammtisch enrbehren — das ist auch kein Leben, lind da am der Förster mir denn einmal eine Schachtel Gai)* echte Sooevsc Ntineral-Pastillen gegeben und ich nah' sie vernicht. jetzt> Sie sehen, wie meine Pfeife mir schmeckt und das ^2- und ich bin wohler, als je zuvor, llrsache: Jaus echte ^poemn. MM Wer klug ist macyt s nach. Man kauft ste für 8b Pfg-rn Apothele, Drogerie und Mineralwasserhandlung. letzten Markttage: Königsberg Danzig Stettin Vosen Breslau Berlin Atagdeburg Halle Leipzig Hamburg Hannover Braunschweig Düsseldorf Köln Frankfurt a.M. Ntannheim Straßburg Stuttgart ! Atünchen , , , , Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Mai 207.00 (— 2.25», Budapest April 201.90 (- 1,00). Pans April 180.35 (- 2.45®. Liverpool Mar 157,50 (— 1.95). Chicago Mai 149.10 (+ 0.20). Roggen: Berlin Äiai 201.00 (— 0.25). Hafer: Berlin Mch 4>‘6 Uesterr. Goldrente. . 4l/8% Uesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldrente . . 4% Italien. Rente . . . 3% Portugiesen Serie I 3% Portugiesen „ III 4>£0/0 russ.Staatsanl. 19Ua 434°/0 japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 Türkenlose...... 4% Griech. Monopol-Anl. . 4% äussere Argentinier . 3U/O Mexikaner . . . 4>sv/0 Chinesen . . . . Aktien: Ballon des sächsischen Luftschiffer-Vereins vom Kronprinzen Georg mit flüssiger Luft auf den Namen „Dresden" getauft. Der Ballon stieg bar.nif mit drei Herren und einer T«me in südlicher Richtung auf. Bei der Füllung erlitt ein Arbeiter eine Gasvergiftung. In Würzburg hat der Schmied Höfling, der unter dein Verdacht verhaftet wurde, vier Kinder von ihm und seinen Stieftöchtern ermordet zu haben, em Geständnis abgelegt. Er hat mit den beiden Stieftöchtern die Kinder getötet und 2 im Keller vergraben, die beiden anderen in den Main geworfen. In seiner Wohnung ui Potsdam erschoß sich der 27jährige Garde-Leiiluant Friedrich v. P l ü s k 0 w. Er war seit längerer Zeit leidend und hat den Selbstniord, wie es scheint, m Verzweiflung ausgeübt. Friedrich v. Pliiskow ist ein Sohn des durch seine auffallende Größe bekannt geivordenen rangälleslen Flügeladjutanieii des Kaisers, Obersten v. Plüskow, Kommandeurs öer Alerander-Grenadiere. (Man erinnert sich ans diesem betrüblichen Anlasse eines Scherzes, den die Pariser machten, als einst Herr v. Plüskow fen. der französischen Hauptslaol einen Besuch abslatlete. Der hübsche Wortwitz auf den übergroßen Herrn lautete: „Monsieur de Plüskow est plus qu'haut.“ D. Red.). Auf dem Friedhöfe der Di ä r z g e s a l l e n e n im Friedrichshain zu Berlin halte die Polizei Vorsichtsmaßregeln getroffen, da nach den Erfahrungen der letzten Jahre und gerade angesichts der 60. Wiederkehr des Revolutionstages starker Besuch eriuariet wurde. Aber dieser blieb infolge des widrigen Wetters atls. Em großer Lorbcerkranz wurde von der Arbeiterschaft eines Vorortes an dem Denkmal mebergelegt, als schon die Dämmerung sich einstellte. Die rote Schiebe trug die Inschrift: „Wir kämpfen für das allgemeine, gleiche, geheime niid direkte Wahlrecht." Schulpflichtige Knaben erbrachen das Pulvermagazin im Steinbruch bei Leutersdorf (Schleswig) und entwendeten eine Menge Pulver, das sch in einer Vertiefung auf freiem Felde anzündeten. Das Pulver explodierte mit großer Kraft. Ein Knabe verlor das Augenlicht und mußte tödlich verletzt dem Hospital übergeben werden. Alehrere andere wurden leichter verletzt. Märkte. Gießen, 17. März. A!ar iiv er icht. Auf heutigem Wochen- mailte kostete: Butter pr. Pfd. 1.00—1.15 Mk., Hühnereier 1 C» 6—7 Pfg., Käse pr. St. 6—8 Pf., Käsematte 2 St. 5—6 Pfg_ Erbsen p. Pfd. 18—24 Pfg., Linsen p. Pfd. 25—40 Pfg., Taudii pr. Pr. 0,80-1,00 Mk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk., Hahne pi_ Stück 0,80—1,80 Mk., Gänse pr. Pfd. 00—00, Enten pr. Stück 1,^ bis 2,20 Alk., Ochseilfleisch pr. Psd. 76—84 Pfg., Kni,- imd ^tindfleisch pr. Pfund 74—76 Psg., Schweinesleis; pr. Pfund 66—80 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd, 84 Pfg,, Kalbfleisch pr. Psd. 70—76 Pfg., Hammelfleisch pr. Pid, 70—84 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 6.00—7.00 Alk., Zwiebeln pr. Ztr. 5,00—6,00 Alk., Milch per Liter 20 Pfg., Weißkraut per Stück 0—00 Pfg., per Zentner Alk. 0.00—0.00. — Aepsel per Zir 10—25 Mk., Birnen per Ztr. 10—25 Alk. Nüsse 100 Stück 40—IM Pfg., per Ztr. 0—00 Alk. Marktzen von 8—2 Uhr. — K a r l 0 f f e l m a rk t - B e r l ch t vom 16. März 1908, Friedberg (Hessen): Rote Sorte Mk. 2.20-2.50, Alagnmn bonum 2.50—2.70, weiße runde 2.20—2.30, Gelbfleischige, weiße, 2.70 bis 2.80. Frankfurt a. M.: Rote Sorte Alk. 2.20—0.00, Magnum bonum 2.50—2.65, weiße runde 2.25 bis 0.00, Gelbfleischig«, rote, 2.50, iveiße 3.25. Wiesbaden: Magmim bonum 2.80—3,00, weiße runde 2.50. M aunhei m: Alagiium bonum All. 2,70—2.75, Gelbfleischige, blaue 3.75—4.00, role^4.20 bis 4.30. Köln: Siete Daber Alk. 0.00—0.00, andere rote Sorten 0.00, Aiagnuni bonum 2.75 bis 3.30, weiße runde 2.50—0.00, Gelbfleischige blaue 3.00-0.00, rote 2.60—2.70, weiße 3.25 bis 3.50. Dortmund: 'Tiagniin bonum lüif. 3.00, weiße runde. 2.65, Gelbfleischige, blaue O.üj, rote 2.90, weiße 3.70. M ünster: 2)lagmun bonum 2.60-2.7a Gelbfleischige rote 3.00 bis 3.10, ivetße 3.75—4.00. H agen:> Rote Sorte Nik. 0.00, Magnum bonum 3.00—0.00, GelbfleischiH weiße 0.00. W i 11 i ch b. K r e s e'l d : Rote Sorte 0.00, Magnus bonum 2.80—3.00, Gelbfleischige rote 2.80 bis 3.00, nieisi 2.70—2,90. Saffig-Plaidt: Rote Sorten 2.50, iWagniu n bonum 2.80. Saarlouis: Rote Sorte 2.60, iDlagmun boinn n 'Mk. 0.00, weiße runde 'Mk. 2.60. Frankenthal: Rote Soric 1 2.50, Magnum bonum 2.50, iveiße runde 2.35, Gelbfleischige blaxt 3.25, rote 3.00, weiße 3.25. (Alles per 50 Kilogr.). 216 (- ) 188 (+ 3) 220 (— ] 1 188 (- 4) 214 (— ) 1 188 (- 1) 219 (4- 1 ) 192 (— 1) 216 (— 3 ) 195 (- 2) 207 (— 1 ) 196 (— 2) 203 (— 4 ) 197 (- 3) 205 (— 1 ' 200 (- ) 212 (— J 1 204 (- 2) 208 (— 2 ) 192 (- 2) 208 (— 2) 200 (- ) 205 (- 2 > 195 (— 2) 215 (+ 5; 1 192 (+ 2) 210 (— 2V,) 190 (- ) 216 (— ) 197 7, (+ IV2) 224 (- 2) 206 (- ) 215 (- ) 2077, (- ) 27'A (+21/, ) - 234 (— i: ) 206 (- ) "3 7 Goerz Trieder-Binocies, Operngläser, Feldstecher ä 20 2000 Lose sind auch zu haben bei den Kgl. nehraern u. allen durch Plakate kenntlichen Verkaufsstellen. TELEFON 132 GIESSEST Brandplatz. Brandplatz. Nutzholz-Versteigerung Freitag, Saale des Gastwirts Wilhelm 1*0 Uhr ab kommt QETHPMPSON'S Engels-Stiftung SEIFENPULVER Nadelholz: 22 Stäm irtkiirW1 1655 1651 3000 2000 3000 OOOO ich, geialze», pi. | Hainmelslkifil..... ■7.00 L'll., ) Pjg., ÄeihliLi Sied-Eier Sehmalz 2 ä «00 20 ä 100 in Weimar, in NOm- borg, in MUnchcn, Kaufingerstrasse 30. Preues. Lotterie-Ein- 8 rm. Nutzholz und 2 3. Kl. — HärZj l-lä . Laiwieyer. ■ . schlickert. ■ ler Bergwerk . neben Bergwei» ,.Anierik. ftW “menten im r9entiniens 11 Lose für 10 Mk. Porto u. Liste 25 Pf. extra n., 1 3. Kl. : Stamm 2. Kl , — 5,41 Buchen: 1,58 Fm. ies. Eisen-Inj^ . jjaudeßgei ■ • n., 14 3. Kl rm. Nutzholz. bis 3. Kl. und 9 rm Nutzholz. 5. Lützellinden Eichen: 3 Stämme 2. Kl. Weimar-Lose ä 1 Mk., Lud. Müller L Go mit 10% Nachlass. 1,37 Fm nie 3. Kl. Otto Täubert Schanzenstr. 6. ^“gSHlLlb ii-LG n Mai 207,00 i- April 180.35 (~ Mai 119.10 (+ Haser: Berlin an Aeün arme und würdige Familien verteil! werden. Bewerbungen dazu wolle man bis zum 20. d. Mts. in jeder der vier Gemeinden an deren Pfarrer richten. Gies;en, den 13. Marz 1908. 1696 Der evangelische Gesamt-Kirchenvorstand. D. Schlosser. ___________ Hui heutigem M., Hühnueiälg mtte 2 St. 5-6 L '. 25-10 Pjg., Id *0-1,60 Lik, 0, Luten pv.cb.'j 76-84 Pig, U Di- Thompson SE1FEMPULVER LOÄV" 2OÖO»| 2000 m.1 2000«. I öom 16. Mij li k. 2.20-250, M Selbileiichige, Sorte 'DK. 2.2’.-.j !5 bis 0.00, GelbW niim boiuim 2.M| n bonuin M. 2JW1 bis 4.30. Köln: iJ , 0.00, 'Dlagnumy leiichigc blaue 3.(0--'| ort in uni): 2» >dbfkijd)igc, uulu bomun 2.&--. 3.75—4.00. N 3.00-0.00, EkM ite Sorte 0.00, 2.80 bis 3.0?, Lorten 2.50, 9 oo, ’Dlagiimn"' tenibal.N^ 2.35, Äelbslciich"^' ___* ibericaie der toi»'11“1 Ziehung am 1. April In W e c m a r —™ Gßlti-Är l cberall zu haben [ss10/i L Paketen von 200 gr. Inhalt zu 10 Pfennig. 3. Hörnsheim. Eichen 6-2. Kl. = 10,34 Fm. u. I föobeH Masse Tapetenhan dlung_______- Musikwerke selbstspielende, sowie Dreh- Instrumente mitMctall- ■j *’ no t e n. I~'**^*————~^®",nme,,*n Älmend hicrselbst aus den Waldungen der nachbezeichneten Wmeindcn folgendes Holz zur Versteigerung: 1. Hochelheim. Eichen: 6 Stämme 2. Kl. — 11,82 Fm., -LO Fm., 48 Stangen 1. und 2. Kl. und 42 rm. Nutzholz. 6. Weidenhauseu. Eichen: 10 Stämme 3. Kl. — $67 Fm., 12 4. Kl. — 2,44 Fm. u. 7,5 rm. Nutzholz. 7. Klein-Rechtenbach. Nadelholz: 39 Stämme 3. HL = U7/1O Fm., 23 4. Kl. = 4,17 Fm., 22 Stangen 1. Kl. u. 21 rm. Nutzholz. [B13A Die Herren Förster Müller-Niederkleen, Roth-Nollnkirchen »*. Schüler-Klein-Rechtenbach, werden die Hölzer auf Ver- l'-ngen den Kauflustigen zeigen und nähere Auskunft erteilen. Groß-Rechtenbach, den 11. März 1908. ______ Das Bürgermeisteramt.__ Pa. Braunschw.iL Gothaer Cervelatwurst, Pa. Strassburg.G änseleber ßaiautine ühö Wirst, g italienische Salami, Echte Franklurter Würstenen, Zunge. Roastbeef, Rauchfleisch, Gänsebrust, div. Rouladen u. Pasteten im Aufschnitt, empfiehlt Carl Schwaab, H ofiieferant. t. 1 3. Kl. = 0,94 Fm. 2. Vollnkirchen. Eichen Darmstädter Pädagogium D™‘»dt 1. Aufnahme schulpflichtiger Schüler, vom 9. Jahre ab. 2. Vorbereitung für alle Erlassen höherer Lehranstalten. 3. Vorbereitung zum Einjährigen-, Primaner-, Fähnrichs-, Seekadetten und Abiturientcn-Examcn. Kleine Klassen, individuelle Behandlung, vorzüql. Erfolge hv1-/. 31. Elias. Verkaufe wie jeden Donnerstag auf dem Fischmarkt eine grobe Sendung lebendfrische Fische Kabliau und Schellfisch zu staunend billigen Preisen, pro Pfund von 15 Vfg. au. Mache die verehrten Käufer darauf aufmerksam, das; nur lebcndfrische Ware zum Verkauf kommt. Klees, Elberfeld. 4 Stämme 2. Kl. — 8,25 4 4. Kl. — 1,01 Fm. und Stangen 1. Kl. u. 37 rm. Nutzholz. Nadelholz: 5 Stämme 3:. Kl. = 2,15 Fm., 13 4. Kl. — 2,20 Fm., 708 Stangen Lieferung m Lernmittel für die LsWsAleih Rut Gewährung freier Lernmittel an den Volksschulen werden S Iüt das Schuljahr 1908/09 annähernd erforderlich: 850 Lesebücher, 500 Rechenbücher, 250 Biblische Geschichten, 100 Gesangbücher, 60 Bibeln, 40 Reue Testamente, 100 Katechismen, 120 Atlanten, 500 Realienbücher (Heine Ausgabe», 1600 Schiefertafeln mit Schwämmchen, 1000 Schwämmchen, 7000 Griffel, 6000 Schreibhefte mit Schoner und je 2 Löschblättern, 1200 Oktavheftchen, liniiert, mit je 2 Löschblättern, 50 Groö Stahlfedern, und zwar 30 Gros Mitchels 0,/o und 10 Gros weihe Brausefedern, 400 ^tück Federhalter, 200 Griffclraslen, 600 Zeichenblvcke, 1000 Bleistifte, 600 Radiergummi, 200 Pappumschläge für Zeichnungen, 80 HauShallungsbücher, ..... o oie eine größere Menge voü Rtaterialien für den HandarbeltS- lciierricht iii der Stadtmädchenschule. Die Lieferung dieser Bedürsniffe toll tm Wege ichrntltchcn Angebots und vorbehältlich der Verteilung gröberer Lieferungen mverschiedene Bieter vergeben werden. Dtuster der zu liefernden Gegenitände, welche von den Schulern ter beiden Schulgruppen benutzt werden, liegen bei dem Hauptlehrer >er Stadlknabenschule und Ätuster der Ataterialien tot den Hand' n-deitsunterricht bei dem Hauptlehrer der Stadtmädchenschule vom '7 bis 21. Aiärz, vormittags von 11 bis 12 Uhr, offen. Angebote — wozu Vordrucke bei den Hauptlehrern erhältlich 11®b - sind bis spätestens 28. März, vornnttags 10 Ubr, bei bet unterzeichneten Stelle verschlossen und mit entsprechender Aus- Mist versehen, einzureichen. Eichen, den 14. Marz 1908. . . . Grohherzogliche Bürgerrncisteret Gtegen. Meeu m. _________________ Blo/3 den 20. März ds. Js., von vormittags 1 Stamm 1. Kl. — 2,74 Fm 3. Kl. — 6,05 Fm. Eichen: 11 Stämme 2. Kl. = Zithern aller Arten, f Saiteninstrumente, Violinen Mandolinen, Guitarren, Harmonikas 4. Groß-Rechtenbach U,97 Fm., 39 3. Kl. — 28,79 Fm., 5 4. Kl Bekanntmachung, Die Holzversteigerung vorn 13. d. Mts. ist genehmigt. Empfang der Abfuhrscheine bei den bett. Gr. Unterhebstellen, Holzüberweisung: Freitag, den 20. März. Treis a. Lda., den 15. März 1908. , B17/s Grohherzogliche Oberforsterei Treis. Schneider.____________________ Von heute bis 29. März Auf Teppiche, Vorhänge, Portieren, Tischdecken, Linoleum, Vorlagen, Reisedecken, Angora- und Ziegenfelle alles nur moderne und beste Ware 10% Rabatt. Grosser Posten seltener achter Orientalischer Teppiche, Vorlagen, Portieren und Tischdecken erstaunlich billig. C6/, Th. Brück, tat Hess. Hoflieferant vis-ä-vis dem alten Schloß WigXern Monatsraten von Aufforderung r Nachdem die folgenden Einlagebücher der Bezirkssparkasse Gießen (vorher Spar- und Leihkasse Gießen) nämlich: 1. auf den Namen Elisabethe Steitz aus K'ir'chv ers Nr. 32363 über 40,42 Mark und 2. auf den Namen Christian Schmalz Kinder 1. Ehe in Grüningen Nr. 9461 über 68,66 Mark lautend, abhanden gekommen sind, werden die Inhaber der Bücher aufgefordert, ihre Ansprüche an diese binnen 3 Monaten, vom Erscheinen dieser Bekanntmachung an bei der Bezirkssparkasse dahier geltend zu machen, gegenfalls die Kraftloserklärung erfolgen wird. Gießen, am 13. März 1908. b17/3 Der Vorstand der Bezirkssparkasse Gießen. Doering. ____________ ZIMMERTÜREN ♦ FENSTER JEDES MUSTER - JEDE HOLZART - JEDES PROFIL TREPPEN 17-16 KEHLLEISTEN MODERNE LADENEINRICHTUNGEN EMIL MÜL LEE, HOLZBEARBEITUNGS - FABRIK Mke an Grammophone zgß. garantiert echt, mit Hartgummi-Platten. ' . Phonographen eichen poliert u. tannen lackiert, stets vorrätig. (1585 &ar-E QCöhSer, Schreinermstt., Dammstt. 32. Ein Zusatz von Kaiser - Otto - Kaffee zum Bohnen- oder Malz-Eiafiee ergiebt das gesündeste, bekömmlichste HausgetränSc! Verlangen gratis und frei. Postkarte genÄ Bial & Freund in Breslau H T®peiesi teste in jeder Rolleuzahl zu bedeutend herabgesetzten Preisen empfiehlt 1115 Wme Besinn des SommerscmesterB • 27. April 1908. L Jahresklassen für Knaben und Jünglinge von 12—20 Jähren; KauEm u. wissenschaftl. Ausbildung Dis zum einjähr. Examen. IL Halbjährige Handelskurse für junge Leute von 16—30 Jahren; Ausbildung zur kaufmänn. Praxis und Selbständigkeit Schul- u. Pensionatsräume in imposantem Neubau. Gute Verpflegung u. gewissenh. Beaufsichtigung. Ausführl. Prosp. d. d. Direkt. A. Harr. abgepasst und am Stück Krises-Bises. 02035 Wanderbare Sachen aussergewöhnlich billig. . Schwarze und farbige WrMZÄtt, Bante und schwarze üamsle, hänra, Barchente Pehcie-Beckee, £ Kinder. BAER Marktplatz 7. ■ -Ä M ■ - G K W L* r a ® Die Eröffnung meines eleganten Schuhwaren-Hauses ergebenst anzeigend, gestatte mir, das geehrte Publikum heute ganz besonders auf meine Spezia.1 - Marke „Baer“ aufmerksam zu machen. Ich biete durch diese Spezial-Marke in Bezug auf Qualität, Fa^on und Eleganz das Beste was in dieser Beziehung geleistet werden kann. Es liegt deshalb im Interesse eines jeden Käufers, meine Spezial-Marke ohne Kaufzwang zu besichtigen. a17/. k Specialität: Herren-&bamen-Stiefel o,5o Mk.iz.soMV^^ Einheitspreis Einheitspreis Einig eitspreis Einheitspreis Marke Baer Marke Baer Marke Baer Mark® Baer Mk. 10.50 Mk. 12.50 Mk. 14-50 Mk. 1650 Ausserdem unterhalte eine grosse Auswahl in Kinder- und Mädchen-Stiefeln sowie Baus- und Spangen-Scbnhen. Giessener Pferde- Lose äMk. 1^.0"«) find in allen durch Plakate kenntlichen Geschäften u. bei sämtlichen Lose - Verkäufer zu haben. Sehr günstige Gewinnchance. Har,ptgem.1^Wu°r. Foblcu, Nabmaschincu, Fahr rüder, silb. Gegenstände, Uhren :c. General-Vertrieb Richard Buchacker, 11M) Neuen Baue 11. Daselbst 11 Lose für 10 Mark, lo lange Vorrat. l'Für Liste und Porto 25 Vfg. mehr).___________ QiirtriS« sind meine FelkfiarteBSämiei sowie Blnmeii-Samen tn bekannt frischer keimfähiger Ware. (1170 toM-Orogm Earl Seibel Fraukfurtentr. 39. Tel. 593. NB. Sortiments-Verzeichnisse stehen gern zur Verfügung und werden Auftrage nach auswärts prompt erledigt. Neberall zu haben Fabrikanten: taabszynski &, Co. Berlin JSO. hve/; Vertreter gesucht. Maßt te schmu^We Metall spiegtlhlaiik «ist schmiert nicht. In GlaS- slafch-n LIO,20.30 tu Blech- S*»?l9illu.5O^to. * 'S' Sßsehälis-UehFiialinie. Konkurs - Ausverkauf. Freunden und Bekannten die ergebene Mitteilung, datz ich die Wirtschaft im Hause W@st>>AnDage 64 Ecke Tstvaldsgarten (früher Heinrich Schneider) übernommen habe. Mein eifrigstes Bestreben wird eS sein, die mich beehrenden Gäste durch nur xute Kpeiaen und Getränke zu angemessenen Preisen in jeder Beziehung zufrieden zu stellen. Hochachtungsvoll 02001 Carl Pösinger früher Kutscher bei Herrn Braucreibesitzer Bichler. M- Ein neues schönes Musik - Instrument ist ausgestellt. -3G Eisenbauanstalt DARMSTADT. Dachstühle — genietete Traget* — Stützen — moderne Fassaden — Hallen — Treppen etc. Sämtliche Warenbestände der Konkursmasse Christian Wallenfels werden im Laden Marktplatz 17 einem Ausverkauf unterstellt, auch werden dieselben insgesamt und partiewcise Abgegeben. Günstige Gelegenheit zum Einkauf aller Spezerei- und Kolonialwaren, Konserven, Spirituosen, Liköre usw. usw.; letztere Artikel mit bedeutender Preisermäßigung. 1738 L Althoff, Äoiifursueimiilfer. Tapeteri Linkrusta Linoleum ssss "ROBERT HASSE, Inh.: Otto Täubert Schanzenstrasse 6 [17501 Telephon 326 ttnttkasLMHta-Mp a11/» Mk. 55 55 55 55 55 55 Dieser Posten besteht nur aus 125 Stück, welche gesondert von meinem übrigen Lager ausgestellt sind. Carl Frensdorf, Giessen ii in SL50 13.50 Kammgarn und Cheviot Satin, Kammgarn u. Meltons Pique u. Kammgarn, Cheviot Croise- u. Tuch-Kammgarn Ich hatte Gelegenheit einen großen Posten Konfirmanden-Anzüge, nur prima Qualitäten, weit unter Preis einzukaufen und bin daher in der Lage, solche zu nachstehend außergewöhnlich billigen Preisen abgeben Ich bitte höflichst um recht baldige Besichtigung, da der außergewöhnlichen Preiswürdigkeit wegen diese Anzüge bald vergriffen sein dürften. zu können. Serie 0 Freibank. Schweinefleisch, Pfd.40PsM>, i. >«M 10 Psd. 1.90 DU. i,M (Ludwigshafener 0) 10 Pfund 2 Mark L Sie#« 27 Seltersweg 27 17 Neuen Bäue 17 71*» M feiMMll desEvang. Kirchengesanw Vereins in der Stadtkirchie zu Giessen am Sonntag, 22. März 19öS» abeiids 6 Uhr. Dirigent: Herr Professor w- Trautmann. Mitwirkende: Li*- Emmy Reichard aus Franklin a. M. (Alt), Herr 0. Görladi, Organist, nnd andere geschätzte hiesige Kräfte. Zur Auflührung kommen: Max Reger: Choralkautate l Lhict, Solovioline, Solobratsche uw Orgel „Meinen Jesum lass nicht“, Frauz Torna: Fac me tecum gw fiere, f. gemischten Chor mit Orgelbegleitung, J. 8. Bach; Arien aus der HJ- thäuspassion, J. Haydn: Die sieben Worte Kreuz, für gemischten CM mit Orgelbegleitung. Eintritt frei. Für die inaktiven Mitghe'.’.ei weiden Plätze auf den Emxe.«u und am Altar reserviert. Der Eingang am Turm ist nw für Mit wirkende und die। w Karten versehenen Mitglied geöffnet . t _ Kindern kann der Zutritt öti in Begleitung von erwachse®e Angehörigen gestattet werden Texte zu 20 Pfg. au den Ku®» türen zu hauen. . Zur Deckung der Kosten werso freiwillige Gaben in die BücW erbeten. T" Mv"M' i“ stopfen. I langen ni iti jo wirkungs Minter. 2 I; Die Tenaluri a ihm mit s adti eines T« dlitaaleu bei ! nicht in Ein! h elf Uhr Im W Uhr wurd ra. Tie Kvfd iftlt Herr Sh! Bibern tour! ^iOfchadamt ^'zustande, 1 tonbung n feit zu briiti Teilnehmer c dafür die gktvisscs 2 Bidens r Win ben L**« Mi ^Ntgej ?vg der t)( «fit an riiim richtig k 5 ai^ aut w wtiM vier 1 uh hebe Bcr -L-^tär W v tzal'Mwck M die Mk Micke m> kf, einen und «Ilten Ljjtiki gtivorl Ui. Tic Zc j^wmi& »nW hikxender Znterr !xuM einen i^Mnzoll k d der Eins! Mffc haben: 4 ülr Fulterg, ü M grMi st hohen und <4 hcdile. Äbei i jdöii ersonnci sa in jedem 1 ,9 höheren Zoll jt LMn <üs ! ton zeigte, v taettt und bi L-Hrstt ' vtei ^ei Wr.. ^rbi