Die heutige Nummer umfatzt 10 Seiten. Handelsminister verliehenen Auszeichnungen Huldigung der deutschen Bundesfursten in Wien. offiziere Lriquet. Die Wie politische Lagesscha«. Das Kaiserpaar m Korfu. Anregung des Reichskanzlers zur scheidenden Abstimmungen im Reichstage richtete Fürst von Bülow an den Kaiser ein Telegramm, worin er die Annahme der beiden Blockgesetze meldete und sür seine beiden Mitarbeiter, denen „nicht zum geringsten Teil" die Annahme der Regierungsvorlagen zu verdanken gewesen, einen Beweis kaiserliclzer Anerkennung erbat. Darauf erfolgten die bereits gemeldeten Ordens- Nachteile bringt. Das letztere ist bis jetzt nicht lestge^cllt. Es steht fest, das; bir Hrrlosf ein nicht unbedeutender Teu ihres Was)ers entzogen wird. In den Gemeinden st'gt man die Befürchtung, das) durch die am s)Lordostrande der Wetterau geplante bedeutende Wasserentnahme — 20 000—25 000 Kubikmeter täglich — die Bodenfeuchtigkeit eines gwsten Teiles der Welterau, sowie der Wasserstand, dcr die Frucl^tbarkeit der Wetterau bedingenden Fllisz- chen, insbesondere der Horloff und Nidda, wesentlich vermindert wird, nwdurch umfangreiche Schciden für die Landwirtschaft^ und die Mühlenbetriebe sich einstellen und namentlich in tvoclenen Jahren schwere Nachteile erwachsen kibnnen. Die weitere Ber- mindcrnng dcs Wasserstandes der Flüßchen kann, da fremde Stosse eingeleitet werden, außerdem auch eine Gefahr für den Gciund- heitszustand der an den Flüßcl)LN liegenden Gemeinden herbeiführen. Der Kreistag vermag daher zu dem Prvzctt so lange keine Stellung zu nehmen, als nicht das gesamte Projekt nebst fpezisiznrtem Bericht vor liegt und als nicht durch ein Gutachten dcr Obersten Landcskulturbehörde und der Landesgcjundhe'iläbe- lwvde ausdrücklich dargelegt ist, dast die beregten Gefahren und Nachteile nicht zu befürchten sind. Er sprichr sich insbesondere gegen eine M i n d e ru n g d e s W a f se rst a n de s de r &orlofj aus, die nachteilige Folgen für die Horloff und die 9iidda haben würde, und ersucht den Kreisausschust, die erforderlichen Schritte zur Wahrung dcr Interessen der betreffenden Gemeinden des Kreises hriedbcrg in die Wege zu leiten." Die Refolution wurde einstimmig angenommen. Ein großer Marmeskandal in Amerika. Das peinliche Aufsehen, das die vor kurzem erhobenen Beschuldigungen wegen Durchstechereien bei den neuen Unterseebootkontrakten erregt haben, wird noch vergrößert durch eine Rede, die das Kongreßmitglied Lilley in der gestrigen Sitzung des Repräsentantenhauses hielt, und durch die sich die Angelegenheit zu einem förmlichen Skandale auswächst. Der Abgeordnete versicherte, es seien in wenigen Jahren 100 Millionen Dollars vergeudet und mißbräuchlich verwendet worden; er behauptete weiter, die Werft von Marriosland, die 17 Millionen Dollars koste, sei nicht im stände, ein Schlachtschiff zu docken, und erklärte weiter, es seien fortdauernd Aufwendungen gemacht worden für andere Wersten, die schon längst eingegangen seien. Schließlich brachte Lilley den Antrag ein, sechs Schiffswerften als solche auszuheben und ihre Anlagen außer Betrieb zu setzen. Die Anklage Lilleys wird wahrscheinlich die Einleitung einer genauen und weit ausgreisenoen Untersuchung zur Folge haben, Die alle Btoeiginftitiite der Marineetablissements umfassen wird. Verleihungen. — Nach einer telegraphischen Meldung des Kommandos der Schutztruppe für Südwestafrika ist der Gefreite Gieseue infolge eines Schädelbruchs durch einen Unfall am 25. Mürz in Zcßfvntein gestorben. — Der frühere Oberrichter von Dcutsch-Oft- Afrika, der jetzige Konsul Viktor Esch.kc, wurde von der Tesziplinarlammer in Potsdam wegen Di en st vergehen zur Dienstentlassung verurteilt. Eschkc war beschuldigt, in mehreren Berichten beleidigende Aeußerungen gegen das Auswärtige Amt gebraucht u. ferner durch Versendung einer Druckschrift über b;c früher von ihm geführten Prozesse die Absicht gehabt zu haben, unter den Bcrufstonsuln, die bieic Schrift erhielten, Mißstimmung zu erregen. SMeßlich soll Efchke sich einem Verbot bes Auswärtigen Amis widersetzt haben. Kiel, 11. April. Auf der Kaiserlichen Werft erfolgte heute vormittag 11 Uhr der Stapellauf des Panzerkreuzers „E", des größten deutschen Kriegsschiffes dieses Typs. Ter Feier wohnte aus bet festlich geschmüuten Tauf kanzel das Prinzenpaar Heinrich bei. General v. d. Goltz hielt die Tausrebe, worauf die Gräfin Blücher von Wahlstatt den Taufakt auf den Namen „Blücher" vollzog. München, 11. April. Infolge der Affäre des Pfarrers Grand lnger ist eine allgemeine geistliche Anordnung der bayrischen Bischoffc ergangen, wodurch die katholischen Pfarrer aus Gründen b er kirchlicheuDisziPlin jede aktive Teilnahme an liberalen Versammlungen und Vorträgen zu u n t e r l a s f c n haben._______________________________ 23aisSand. Rom, 12. April. Der R e i ch S t a n z l e r traf hier mit der Fürstm Bülow, begleitet von dein Gesandten v. Flotow, ein. L on d o n , 11. April. Zwischen England und Venezuela ist ein ernster Streit cmsgcbrochen. Präsident Castro hat ohne weiteres daö einem englischen Konsortium verpachtete Sal^-uud S t r e i h o l z m o n o p o t plöijltcb eingezogen und in Selbstverwaltung genommen. Castro hat ]ebc Verhandlung mit den Direktiofeu. der Monopole abg.'lel ul iuid diese a-.ch seinen Ministern verboten. t , ,e nur bann begrüßt werden, wenn sie der Wetterau keine Die (Erfolge der preußisch-yeMM Eisenbchn- Geineiilschaft. Gelegentlich der Etatsberatung war int Finan'ausschuß der Zweiten Kammer von mehreren Mitgliedern der Wunsch ausgesprochen worden, es Möchte von der Regierung die Schaffung eines Werkes in die Wege geleiier werden, worin ein klarer lleberblicf über die W ^ksamkeit der preußisch- hessischen Eisenbahngeineinschaft im allgemeinen gegeben wird, um einerseits ihren Einfluß auf die Gestaltung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Landes besser beurteilen, anderseits auch viele Mißverständnisse aufklären oder absichtlichen. Entstellungen der Gegner dcr Gerncinschast nachdrücklicher entgegentreten zu können. Diesen Wünschen ist von ber Regierung mit großer Promptheit und Bereitwilligkeit entsprochen worden. Ter Finanzminister hat den Ständekammern noch während ber Eratsberatung eine Denkschrift im Umfange von 150 AU »feiten überreicht, die nicht nur über alle wichtigeren Punkte in der Gemein- schaftsverwaltung genaue, alten» oder .zahlenmäßige Auskunft gibt, sondern auch ein wertvolles Dokument über oas hessische Verkehrsleben unb die wirtschaftliche Eutwictlmrg in ben letzten zehn Jahren überhaupt bietet. Die Denkschrift behandelt in acht Kapiteln die Entwicklung bes hessischen Eisenbahnnetzes unb die Baukosten der neuen Strecken, die Ergänzung 'unb Erneuerung der vorhandenen Bahnanlagen, die Organisation und Verwaltung, die Mohlsahrtseinrichtungen für das Personal, den Betrieb, Verkehr unb Ertragsnachweis und endlich auch die Beteiligung oer hessischen ^Unternehmer, Kaufleute und Handwerker an ben Lieferungen und Leistungen. Aus dem ersten Kapitel erfahren wir zum ersten Male den aktenmäßigen Beweis über den ganz außerordentlichen Aufschwung, den das Eisenbahnwesen in Hessen im Laufe des ersten Jahrzehnts der Eisenbahngemeinschaft genommen hat. Während am 1. April 1897, dem Tage des Inkrafttretens der Eiseubahn-Betriebs- unb Finanzgemeinschaft zwischen Preußen und Hessen, die Länge der hessischen Bahnstrecken 853.46 Kilometer betrug, wovon 718.42 Kilometer Hauptbahnen und 135.04 Kilometer Nebenbahnen, war die Länge der Eisenbahuftrecken in Hessen am 31. März 1907 auf 1245.84 Kilometer augewachsen, 786.49 Hauptbahnen und 459.35 Kilometer Nebenbahnen. Das hessische Bahnnek hat sich also im ersten Jahrzehnt der Betriebsgemeinschaft um 392.38 Kilometer ober 46 Proz. vergrößert. Die Vermehrung ber Nebenbahnen beträgt nicht weniger als 240 Proz. und durch diese Tatsache allein werden die noch jüngst bei ber Etatsberatung und später erho-- benen Klagen, daß Hessen bezüglich ber Erbauung neuer Nebenbahnen von seinem großen Eisenbahn6,ionipaguon stiefmütterlich behandelt oder terrorisiert würde unb die berechtigsten Wünsche der Volksvertretung unberücksichtigt blieben, widerlegt. An neuen hessischen Strecken wurden seit 1897 die Haupt- bahnlinien Gau-Algesheim-Münster a. St. unb Mombach- Kostheim-Bischofsheim eröffnet, die erstere 1902, die andere 1904. An neuen Nebenbahnen wurden der Reihe ihrer Eröffnung nach geschaffen: Gau-Odernheim-Heßloch Tittels- heim-Osthosen, Tarmstadt-Groß-Jimmern, Friedberg- Hungen, Beienheim-Nidda, Salzschlirf- Schlitz, Bieber-Dietzenbach, Undenheim-Nierftein, Rheindürkheim-Guntersblum, Mörlenbach-Wahlen, Niederge- mÜnden-Niederofleideu, Lautervach-Gre- benhain-Crain seld, Lollar-Londorf, Hafenbahn bei Offenbach, Lorsch-Heppenheim, Jsenvurg-Neu- Jsenburg, Laubach-Mücke, Worms-Gundheim, Ober- roden-Sprendlingen, Lampertheim-Weinheim, Stockstadt- Höchst a. d. N., und Greben Hain-Crainfeld-Ge- d e r n. Die Baukosten für die H a u P t b a h u st r e ck c n stellten sich bei Gau-AlgeSheim Münster a. St. auf 3171000 Mark, wovon Hessen 634 200 Mk. zu tragen hatte, unb für Mombach-Kostheim-Bischossheim auf 8 8j8 000 Mk., wovon Hessen 4 431 800 Mk. zahlte. Für die Herstellung der Ver- binoungsbahn zwischen Lampertheim-Mannheim hatte Hessen 605000 Mk. beizutragen. Im ganzen sind für neue hessische Bahnen und für die ' Ergänzung und Erueuerung vorhandener hesfischer Bahnanlagen für hessische Rechnung verausgabt worben: Für (Erbauung von Haupt- unb Nebenbahnen zusammen 21489 64-1 Mk. für Ausbau zweiter Geleise int Eiseubahn- ; direktionsbeHirk Mainz unb schweren Oberbau bafelöst . 5 406 206 Mk., sür neue Brücken nebst Zubehör und Brücken- i Verstärkung im Bezirk Mainz 5 617 967 Mk., für Erweiterung : bestehender Bahnhossanlagen insgesamt 14 790 000 Mk., fü$ Bahnhof offiziell empfangen unb sich mittags am 7. Mai im Schönbrunner Schlosse mit Kaiser Mlhelm zur Hulbi- !)ini2 vou Kaiser Franz Jvsef bereinigen. Am Abe?td wLd ein Galabiner bei bem Kaiser stattfinden. An diesem werden das deutsche Kaiserpaar, die regierenden deutschen Fürsten unb die Mitglieder des Kaiserhauses teilnehmen. Die Abreise der Gäste erfolgt am 7. Mai abends. — Der zur Jubel- feier des Kaisers in Men ciutreffenbc Hamburger Bürgermeister Dr. Burcharb wird, wie offiziell mirgeteilt wird, bei seiner Ankunft in Wien gleich den' deutschen Bundes- jürsten am offiziellen Ehrcn-Empfang und an der abends im Schloß stattfindcndcn Galatafel teilnehmen. * Ermordung des Statthalters von Galizien. Graf Potocki, der Statthalter von Galicien, ist am Sams- lag nachmittag von einem ruthenischeu Studenten namens -jezynsti ermorberfc worden. Der Mörder, der um eine ilubieuz uachgesucht hatte, feuerte gleich nach dem Ve- ireten bes Aubienzsaales den erestn Schuß ab, unter dem Kufe: Daö. für das den Rutheneu bei den letzten Landtags- ivahlen zugefügte Unrecht. Der Attentäter wurde von den Dienern festgenommen. Als er von der Polizei abgeführt ivurde, rief er einigen Bauern zu, die im Vorzimmer warteten : Das geschah um euretwillen. Die letzten Worte Po- ivckiö waren: Meldet dem Kaiser, daß ich stets sein treuester Diener gewesen bin. An seinem Sterbebett waren seine Aattin und 8 Kinder. Sjezynski ist ber Sohn eines früheren cuthenischen Abgeordneten und Geistlichen. Unmittelbar veranlaßt ist Sjezynski zu dem Attentat durch das Masfakre 'n Koropeez, wo der Bauer Kohanee, der gegen Wahlmiß- brüuche protestierte, in dem Augenblick, als ihn Frauen und Ander mit fortziehen wollten, von Gendarmen durch Ba- .onnettstiche getötet wurde. Sjezynski bereut seine Tat nicht uub erklärte, sie fei im Interesse des ruthenischeu Lölkes notwendig gewesen. In Lemberg herrscht große Erbitterung gegen die Rnthenen. Nr. 88 Erstes Blatt 1S8. Jahrgang Montag L 3. April 1$)®8 Der Stetzener Anzeiger 4«w/sew «wajT’ Bezugspreis: ericheini täglich, außer moncnlich75Pf.,viertel- msGipftener An^laer ssässäXJIVIIVI’IV* WvIIJV»äs WL? General-Anzeiger sm Oberheffen rN-s Annahme von Anzeigen V -*7 1 9 II u.Lcind" und..Geiichis- bi vEmags'io^uh/ Rotnfiotisbrutf und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Steindruckerei. R. Lange. Redattion, Expedition und Druckerei: 5chu!straße 7. Anzeigemeü- H."BeL die Korrespondenz Wilhelm meldet, kann nunmehr die Huldigung der deutschen Bundes- fürsten, an deren Spitze Kaiser Mlhelm stehen wird, als feststehende Tatsache betrachtet werden. Wie weiter mitgeteilt wird, werden außer dem deutschen Kaiser zu der Huldigung noch 14 bis 16 regierende deutsche Fürsten in Men anwesend sein, um dem Monarchen am 7. Mai ihren Glückwunsch gemeinsam und persönlich darzubringen. Die deutschen Fürsten treffen in der Mehrzahl schon am 6. Mai im Laufe des Abends in Wien ein. Ein Teil trifft erst am 7. früh ein. Alle Souveräne werden in ber Hosöurg ihr Absteigequartier nehmen. Nur der deutsche Kaiser unb die Kaiserin, die am 7. Mai früh auf der Rückreise von Korfu über Triest hier einireffen und auf der Station Penzing oussteigen, werden in Schönbrunn wohnen. Sie werden jene Appartements beziehen, die Kaiser Wilhelm I. int Okt. 1873 inne hatte, als er anläßlich ber Weltausstellung in Lien weilte. Alle deutschen Buudessürsten werben auf bem stündlich. Alles in allem gewann man von ihrem gestrigen Spiel I allen Umstünden eine aus der Nalur schöpfende erireuliche Kunst hrnn^hnVö. <$er g-effem hier borgens«- menen Kreistagswahl wurde Apotheker Welker vonAllen, dorf einstimmig wiedergewählt. -m. Nieder-Wöllstadt, 12. April. Gestern abend um 8 Uhr kam ein betrunkener Dreschmaschinen- a r b e i t e r in die Wirtschaft des Georg Wilh. Schmidt Hauptstr. 20. Als der Betrunkene einige Zeit daselbst zu." gebracht hatte, kam es zwischen ihm und dem Sohne des Gastwirts, Otto Schmidt, der als Metzger in dem Geschäft tätig ist, zum Disput. In seinem Verlauf schlug Otto Schmidt dem Betrunkenen derart an den Kopf, daß er sofort t o t z u s a m m e n st ü r z t e. Schmidt, der noch gestern abend verhaftet wurde, ist verheiratet. Fran kfurt a. M., 12. April. Heute vormittag brachte her 23 Jahve alte Ignaz Bernhardt aus Schlettftadt seiner Ge. liebten Kathr. Nizmer in deren Wohnenug, Rodelheimer Landstraße 16 einen Schnitt in die Pulsadern bei. Darauf brachte CT s ich selbst einen Schnitt in den Hals bei und verstarb bald an der erlittenen Verblutung. Tas Mädchen wurde in wußtlosem Zustande in das Städtische Krankenhaus übergeführt Vermietete * Br an de. Durch eine Feuersbrunst wurde das Theater Saint Jean zu OPorto vollständig zerstört. Verluste an Menschenleben sind nicht zu beklagen. Da der Brand zu einer Zeit ausbvach, wo keine Vorstellung statlfand. — In Derby Rosd, einer engen Stvaße int Mrd en Londons brach in einem dreistöckigen Hause Feuer aus, das schnell um sich griff. Trotz herv- stcher Rettungsarbeit eines in der Nahe wohnenden Mllabsahrerä, dem es gelang, vier Kinder aus der Glut zu retten, verbrannte n zwei Kinde«. Zehn andere Personen erlitten teils Brandwunden, teils verunglückten sie beim Herausspringen. * Bombenattentate wurden am gestrigen Sonntag in Frankreich und Rußland verübt. In Tourcoing (franz. Tcp. l'toröj explodierte in dem Eingang zu oem Gebäude des Polizei. k o m Ni i s s a r i a t s des brüten Arrondissements eine Äunbe, die auf die Schwelle gelegt wovden war. Ein Chauffeur, der den Zünder der Bombe hatte auslöschen wollen, wurde schwer im Gesicht verwundet. Im Kommissariat und an den benachbarten Gebäuden zersprangen fäintlidie Fensterscheiben. Ein aus Belieng stammender Anarchist wurde verhaftet. — In der großen Industriestadt Lodz explodierte im Hause des Tuchhändlers Beermann eine Bombe.- Beermann wurde der Leib vollständig a u f g e r i s s e n. Seiner Frau wurde eine Hand abgerissen und die Bcinc zwölfmal durchlöchert. Kleine Tageschronik. Magdeburgs Stadtverordnete beivllligten dem Ober- b ärger m eist er Dr. Lentze eine beträchtliche G ehaltser- höhn n g. Dieser lehnte fie aber mit Rücksicht aus die schlechte Finanzlage a b. Gme D iebesbande von Volksschule r n wurde in dein westfälischen Orte Sevinghausen ermittelt. Die Zungen unternahmen gemeinsame Raubzüge und lieferten die erbeuteten Sachen ui einem Versteck ab. Bisher sind 15 Schüler verhaftet. In Leipzig wurde wegen Veruntreuung tm Amte von der Staaisailwaltschaft die Verhaftung des Rechtsanwalts Bürde vorgenommen. Ter als zerstückelte Leiche vor einigen Tagen im Tiergarten au'gefundene ermordete Knabe ist als der 1893 in Ungarn geborene Mische Schneiderlehrlmg FeitaS genannt Blecher erkannt worden. Er war seit einem halben Jahre bei dem Schneider- iuei|ter Laub in der Lehre. Der Vater des Ermordeten ist Witwer und Kassierer in einem Abzahlungsgeschäft. Tel P arifer „Petit R S p u b l i q u e" erzählt General Pau, Kommandant des 20. Korps, soll von einem Deutschen, dessen Identität bisher nicht festgestellt wurde, beschimpft und g e o h r \ e i g t worden jein. In B rüffel würbe ein frecher Raubmord in einer der belebtesten Straßen begangen. Drei Personen drangen in einen I u w e l i e r 1 a b e n em, erwürgten bie Inhaberin und eiiiwenbcien eine große Menge Juwelen. Als zufällig em Polizist an dein "abcn vorüber ging, ergriffen bie Diebe die Flucht. Es gelang jeboch, alle zu verhaften. Der aut bent Newa-Fluß bei Petersburg plötzlich eingetretene Eisgang s ch w e in m t e eine provisorische Brücte fort, auf welcher sich ü b e r 100 Männer, Frauen und K inder befanden. Tas Eis stürzte über die Brücke hinweg und spülte die Menschen hinab. Eine unbeschreibliche Palük entstand. Glücklicherweise standen ßiir Rettung der Hinabgesttirzten Boote zur Berkügmig. Ten Wettern gelang es unter Lebensgefahr, fast Alle zu retten. Während der Vorstellung eines militärischen Dramas im Ambique-T Heater zn Parts kam es seitens des Piibltkums zu lebhaften Protest-Kundgebungeir besoiibers wegen Der fchcüibaren Hinrichtung eines zum Tode verurteilten Soldaten. Gie11 eine leichte Unsicherheit, war aber sonst durchaus am Platze. Wir sehen in ihm einen jungen Künstler von eifrigem Streben und keineswegs geringer Begabung von uns scheiben, Der in manchen Charakterrollen, wie z. B. bent Oberlehrer tm „Großen Tag", nut sicherem unb klugem Blick bas Rechte zu treffen wußte. Wein- gärtner war nut ber imglückltchen Rolle des Leicester betraut- Gr brachte für ihn bie blenbenbe Erscheinung mit. Gesprochen aber hat er ihn nur zum Teil überzeugend. Ter kurze Dialog mit Uurleigl) ging dadurch, baß er feine Rolle wieber einmal höchst mangelhaft memoriert hatte, vollkommen verloren. Das Schmeich' lyrische aber stanb ihm vorzüglich, unb was immer und überall [einen obersten darstellerischen Vorzug bedeutet: kein äußerliches und zu lautes Pathos störte; wie ja erfreulicherweise überhaupt lüstern ber böse Geist Deklamatorius fast ganz verbannt war und der gute Genius ber natürlichen Sprechweise vorherrschte, ohne in platten Alliagston zu verfallen. Man fanb bie mittlere Diagonale Zwischen Wischern Pathos unb glatter Prosaik. .ier Gegensatz ’u Elisabeth konnte von vornherein um so weniger herauskommen, als Helene 91 d) ter berg bie in einigen Jahren eine vorzügliche Elisabeth werden wirb, bas tiefere Crgan besitzt, eine prachtvolle Stimme, bie fie nur zu eintönig be- Dnnbelt. In ber Parkszeue war sie gleich zu Anfang von hni- tei&enber Leibeiischanlichkeit in ihrer jubelnden Freude, nahm ober wider |o bie Steigerung vorweg. In ber ganzen langen Abschieds- ijene hielt sie einen Heien monotonen ©runötou ohne jede Färbung fest. Tiefci Tämmerton einer Seele, die mit der Welt abgeschlossen hat, ging aber bock; zu Herzen. Unb in dieser Szene war fie in jebenr Zuge die hohe, königliche Frau, bie helbenhafte Dulderin -pter, aber boch erst hier besaß ihre Maria bie rührenbe, inelandio- lilcbe öcbineiöenslinte, bie „der Gram, bas lange Kerkerelenb" in ihr Antlitz geschrieben hat. Tie wilben Accente bes Trotzes des Wider,pruches und der Verteidigung waren mit Recht ohne' iede harmonische Klarheit. Unb so war beim ihre Diaria ganz und gar kein Bilb schlichter Größe unb Einheit. Tas aber jolls auch gar nicht fein, unb gerabc um biefer Zwiespältigkeit b b biefev Vermenschlichung willen ist ihre Alaria Stuart die beste 'die >ch seit langen Jahren gesehen habe. Frl. A. haue sich auch recht vorteilhaft zu kleiden und zu frisieren verstanden, unb ihre Er- schemung war wahrhaft königlich; ,hr fehlte aber jegliche Weich- beit; schroff vielmehr unb energisch ging sie ms Zeug. Ihrem tiefen L-vaan mfien |idi weiche Töne wohl schwer abgewumen, aber ihr fcljoiic5 Lprachinstrument scheint sie bock) noch nicht geniigenb zu kennen ju sie iclieint in diesem Betracht noch nicht einmal auf dem rechten 'iL^ge zu fern. Jedenfalls hatte Dir. Steiiigoetter, als er sie als Heroiiu- gewann -Denn Frl. Hocker wirb wohl feine Heroine mehr bef nun pielen, fonberu wahrfchernlich Frl. Eardung ersetzen), besonderes Sfl \UnLer *,ut "chi daran, daß er bieses junge bildsame Talent nichi ziehen lapt. Ebensowenig wie Roden, beffen übet- !!!?• ’A x11 t‘flcr ‘-l|CimLtei 3U,U Vesten ber gestrigen Voritellima Ö ^r m jedem Moment mtereffant war. Die flammende Sprache ber -cidenschast, die ben purer mit sich reißt, bleibt unter Gieszener Stadttheater. Maria Stuart. .. erste Spielzeit in unfernt neuen Stabttheater enbele mit bem Gastspiel einer Künstlerin, bie vom nächsten Wrnter ab unserer Bühne als eins der wichtigsten öhlgliebet angehören soll. Grete Hocker komnst zu uns vom Stabttheater rn 'Mainz. Trottbem wirb es chr nicht ganz leicht sein, bie Sympathien der Gießener U gewinnen. L-e stellte am Sonntag bie Königin Elisabeth bar- Diese „jungfräuliche" Königin spielt Komöbie vor aller Welt - vor ben Gesandten unb ben Ministern, vor ben Günstlingen unb vor dem Staatssekretär, bem fie bie Verantwortung für das Todes- jvtcü aufbürben will. Wenn sie ber Stuart in ber berühmten Gartenszene zuruft : „Jetzt zeigt Ihr Euer wahres Gesicht, Mulabn" so bürste Mana ihr dies zuruckgeben; ist es bock) außer beAlnter- rebung mit Mortimer unb dem großen Monolog im vierten Akte ber einzige Auftritt, in bem fie bie Aiaske fallen läßt, bie je nach Augenblicks Besorgnis für bas Wohl Eng- S' heuchlerisch frommen Augenaufschlag ober Züge weichlicher Milbe aufwetsen, immer aber dazu bienen muß, das einzige ^iel Wegrümnen der Mana, zu verhüllen und über die echten Empsind- ungen und Ziele zu tauschen. Dazu bedarf es einer beioiwcren Kunst der Belebung bes Gesichtsausdruckes. Ob der Frl. Höcker eigen ist, möchte man nach dem gestrigen Abend füglich bezweuelu. t a!10c. sowohl bie falte Härte als bie Heuchelei der „fallen gle.ßnenschen Romain". Ihre Vorzüge sind groß? Sicher- heit unb Äiihnenkunbe; ihr Organ t|i wohlllmgend, wenn auch die ^hPnfnn?6^11?05 ^wer-ftüssig, ihre Erscheinung nicht ohne Wucht jedenfalls Eindruck machend. Zuweilen, namentlich m ihrem ei'ic i Mortimer, traf sie auch das Gle.ßnerüche und hier unb ba hatte man auch bas Empfinden, daß sie mit tnuerr -J.arme eine Rolle auSzustatten vermöchte. Tie Elisabc-tv gibt ia dazu nur äußerst Kärlich- Gelegeuheu. Ob sie aber die siÄn .keu blaßere Buhueusianr jelbsischöplend au.zngeslalleu oo bkibt corlaufig recht lragllch. T°ch °x >nag s-m, daß d - wem, auch meister,tch kach!°>,e BeiangenheU sie hi cherle, ihr 'aän s können ,u -nttalt-n. Jeden,au- land sie sich tu d,e Akustik Uttlee-S Shea,er» nur schwer, 7'e dl.eb zu Ansang just nallkammen , naerk perstellung von Sicherungsanlagen 743 921 Mk. :c., insgesamt 57 918 525 Mk. Aus Anlaß der Herstellung neuer Brücken wurden im Direktionsbezirk Mainz 249 eiserne 'ckeberbauten und aus Anlaß der Erneuerung und Verstärkung vorhandener Brücken 105 eiserne Ueberbauten ausgeführt. Aucb zur Hebung der Leistungsfähigkeit der Werkstätten wuroeu, wie die Denkschrift hervorhebt, sowohl aus den laufenden Mitteln der Betriebsverwaltung, wie aus besonderen Mitteln bedeutende Summen aufgewendet. Zur Erhöhung der Betriebssicherheit wurden elf weitere Bahnhöfe mit einem Kostenaufwand von 223500 Mk. für elektrische Beleuchtung eingerichtet, auf andern die Gas- und Petroleum-Glühlichtbeleuchtung verbessert. Aus dem Kapitel: „Organisation und Verwaltung" ist zu entnehmen, daß bei Beginn der Eisenbahngemeinfchaft ein Eisenbahndirektionsbczirk Mainz gebildet wurde, dem der größere Teil der vormaligen Hessischen LudwigSbahnstrecken und verschiedene preußische Staatsbahustreckeu augchören, und gleichzeitig die Direktion der Oberhessischeu Eisenbahnen in Gießen aufgelöst und der Königlichen Eisenbahudirektion Frankfurt a. M. unterstellt wurden. Mit der Einführung der preußischen Verwaltungöordnung wurden auf hessischem Staatsgebiet im Direktionsbezirk Mainz 5 Eisenbahnbetriebsinspektionen (2 in Mainz, 2 in Darmstadt, 1 in Worms und 2 in Frankfurt), dazu eine Anzahl Maschinen-, Werkstätten- und Verkehrsinspeklionen, zusammen 16 Hess. Inspektionen errichtet. Eins der interessantesten Kapitel bildet die Darstellung über das Personal, dessen Löhne, Woylfahrtseiurichtungen usw., sowie über das Erträgnis der Eisenbahngemeinschaft, woraus zu ersehen ist, bay das Personal von 6238 auf 12 810 Köpfe, also auf mehr als das Doppelte, vermehrt worden ist, während sich die jährlichen Gehaltsbezüge von 5570000 Mk. auf über 11000 000 Mk. erhöhten. 2111$ Stadt und Land. Gießen, 13. April 1903. ** Kanzleirat Demuth f. Eine Trauerkunde, die wohl die gesamte Einwohnerschaft mit großer Betrübnis vernehmen wird, ist heute zu melden: Kan^lcirat Wilhelm Demuth, der zwei Menschenalter hindurch seine ganze Krast in den Dienst unserer Stadt gestellt hatte, und in seiner verantwortungsvollen Stelle hoch und niedrig mit gleichem Entgegenkommen stets hilfreich zur Seite stand, ist aus diesem Leben abgerufen worden. Wilhelm Demuth war ein Gießener Kind und seiner Vaterstadt allzeit treu ergeben. Er war am 20. November 182-1 geboren uud nach dem Besuch der Volksschule und der Realschule 1840, also in seinem 16. Lebensjahre, als Schreiber in den Dienst der Bürgermeisterei getreten. Unter 7 Bürgermeistern hat Demuth gearbeitet, und die Entwicklung der Stadt von ihrer bescheidenen Größe jener Zeit bis 19 unser Jahrhundert nicht allein miterlebt, sondern auch m seiner treuen und gewissenhaften Berufserfüllung miterftrebt. Mir offenem Blick hat er die Wandlungen verfolgt, die das 9000 Einwohner zählende Gießen seiner Jugend bis zu seiner jetzigen Blüte durchmachte. So konnte es kommen, daß der alte Herr gleichsam zu einem lebenden Archiv für alle städtischen Einrichtungen wurde und selbst nach seinem vor 5 Jahren erfolgten Rücktritt von feiner Stelle als erster Stadtsekretär mußte er manchmal noch zu Auskünftserteilungen yeran- gezogen werden, wenn alle sonstigen Hilfsmittel versagten Sehr ungern nur sah man den alten Herrn und hilfsbereiten Berater der Bürgerschaft vor 5 Jahren aus seinem Amte scheiden, unb die Trauer um den verstorbenen treuen Sohu der Stadt unb gewissenhaften Beamten wird groß und allgemein fein. Der Name Wilhelm Demuths aber wird allzeit m der Geschichte Gießens fortleben als leuchtendes Beispiel echter Bürgertreue! ** Hkfsische Handwerkskammer. Am vergangenen Freitag fand in ben Diensträumen ber Hanbwerkßkamnier zu Darmstabt in Erlebigung bes Beschlusses bes Gießenei! Hanbwerkertages eine Sitzung ber Antragsteller zum Ver» bingungswesen statt, in ber ihnen, wie beschlossen Gelegenheit gegeben werben sollte, ihre Wünsche und "Anträge persönlich der Ministerialabteilung für Bauwesen zur Kenntnis zu bringen. An der Sitzung nahmen daher auch die Vertreter ber Ministerialabteilung, wie auch ber Aufsichtsbehörbe ber Kammer, ber Abteilung III in Großh. Minifterinui bes Innern teil. Die mehrere Stunben währende Sitzung hatte für bie Antragsteller insofern besondere praktische Bedeutung als eine gründliche Aussprache hinsichtlich der zum Ver-' dmgungswesen uorliegenben Wünsche nach allen Seiten hin möglich war. Aus ben Kreisen ber Antragsteller würbe denn auch am Schlüsse der Verhandlungen der Befriedigung und ' bem Danke Ausbruck verliehen, ber obersten Baubehöcbe die । Anliegen direkt vorzubringen Gelegenheit gehabt zu haben. 0 Uebertragen wurde bem Lehrer an ber höheren ’ Bürgerschule zu Rimbach i. O. Simon Schwarz eine Lehrer- stelle an ber höheren Bürgerschule zu Groß-Gerau. ; konnte (inen sicherer« Sieg Wit 2: £ Tore erringen. Der Ball- ipiclflub spielte in der ersten Hälfte gexien den Wind und errang lrotzdem kurz nach Anfang das 1. Tor, dem bald das 2. folgte. Marburg konnte darauf ihr Tor folgen lassen. Ein gegebener l'l m Ball für Marburg wurde vom Gießener Torwächter glänzend gehalten. Nach Seitenwechsel, wo Gießen mit dem Wind spielte, -eigte sich Ballspielktub vollständig überlegen, konnte jedoch nichts mehr erreichen, da der Schiedsrichter das Spiel wegen des plötzlich eingesetzten Regens 40 Minuten vor Schluß abpfiff. handel. •• Konkurse in Hessen, lieber den Nachlaß der Eheleute Michael Bonn der Zweite und Eva geb. Schmitt, beide glicht wohnhaft zu Gernsheim, wurde am 1. April das Konkursverfahren eröffnet, da die Ueberschuldung des Nachlasses )urch das vorgelegte Vermögensverzeichnis glaubhaft gemacht ist. 'Initsgerichtslaxator Johannes D r a u t zu Gernsheim wurde zum Konkursverwaller ernannt. Konkursforderungen siiid bis 25. April heim Amtsgericht Gernsheim anzmnelden. — Hebet den Nachlaß der Jakob Friedrich T e u f e l Witwe, Elise, geb. Weingärtner, zu . a n g e n b e r g h e i nr wurde am 1. April das Konkursverfahren kröffnet, da der Nachlaß überschuldet ist. Sparkassenrechner Jakob Magner in Altenstadt wurde zunr Koiikursverwalter ernannt. Konkurs^orderungen sind bis zum 18. April bei dem Amtsgericht Ältenstadt anzumelden. „— Lieber das Vermögen des Moses Hobernheim in Mörfelden wurde am 2. April das Kon- larsversahren eröffnet. Rechtsanwalt S c r i b a in Groß-Gerau «lilde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind lis zum 23. April bei dem Amtsgericht Groß-Gerau anzumelden. Heber das Vermögen des Hotelbesitzers Aloys Göbel und sicher Ehefrau, einer geb. Schmidt, m Friedberg ist am 1. April das Konkursverfahren eröffnet worden. Rechtsanivalt Dr. L e y d in Friedberg wurde zum Konkursverwalter ernannt. Kon- lirsforderungen sind dis zum 29. April bei dem Amtsgericht Friedberg anzumelden. — Heber das Vermögen des Bierbrauerei- Besitzers Joseph Schmid zu Nidda wurde am 8. April das 5.onkursversahren eröffnet. Kaufmann Lollis H h l in Nidda wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 25. April bei dem Amtsgericht Nidda anzumelden. Berlin, 11. April. Tas Ergebnis der Zeichnungen aus die freute aufgelegten Reichs- u n d preußischen Anleihen hat sch bis zu später Abendstunde noch nicht endgiltig feststellen lassen, doch steht schon jetzt fest, daß die Gesamtsumme der Anleihen uderze ich n e t sind. Neue Bücher. (Hesprechung erfolgt nach ^us.o^yl. Eine Verpslichtung zur Besprechung und zur Aufbewahrung unverlangt eingesandter Bücher wird nicht übernommen.) P. I. Tonger: Wollen und Wirken. Der LÄensfreude 2 Bd., Srpüche und Gedichte, des. von P. I. Tonger. Köln, $. I. Tonger. I. E. Poritzky: Peter Brohs Geständnis. Erzählung. München, Etzold u. Co. Prl. 2 Mk. Elisabeth Goedicke: Inns Larsen. Roman. Leipzig, Max Hesse. Preis 60 Pfg., geb. 1 Mk. I. Voorhoe ve : Homöopathie in der Praxis. 3. und 4 Lieferung. Leipzig, Ernst Bredt. Naturwissenschaftliche Zeitsragen. Im Auftrag des Keplerbundes herausgeg. von Dr. phil. E. De n n e r t, Heft 1; Dr. Phil. nat. Johs. Riem: Unsere Weltinsel, ihr Werden und Vergehen, Pr. 1.50 Mk.; Heft 2, Pros. Dr. P. Gruner : Die Welt des Unendlich Kleinen, Pr. 60 Pfg.; Heft 3, Dr. phil. A. Braß: An der Grenze des Lebens, Pr. 1.50 Mk.; Heft 4, Prof. Dr. med. Ernst Müller: lieber den Bau der Knochen, Pr. 50 Pfg.; Heft 5, Prof. Dr. Adolf Mayer: Das Wesen der Gärung und der Fermentivirkungen, Pr. 60 Pfg. Hamburg, Gustav Schloeßmann. Gesetz und Recht. Zeitschrift für allgemeine Rechtskunde. 9. Jahr. Heft 1—8. Breslau, Alfred Langewvrt. Preis vierteljährlich 2 Wit. Hans Richert: Philosophie. Einführung in die Wissenschaft , ihr Wesen und ihre Probleme. (Aus Natur und Geisteswelt 186.) Leipzig, B. G. Teubner. Preis geh. 1 Mk., geb. 1.25 Mk. P. Hörenz: Besteht ein fittlickser Unterschied zwischen der Untreue des Mannes und der Untreue der Frau? Welche Aufgaben hat die Menschheit zu erfüllen, um die sittliche Kraft des Volkes, die Volkskrast überhaupt, zu erhalten und zu fördern? Halle, Curt Nietschmann. Märkte. ko. Frankfurt a. M., 13. April. ^elegr. Orig.-Bericht des .Gieß Anz."). Amtl. Notierungen der heutigen Viehmark tpreif e. Zum Verkaufe standen: 643 Ochsen, 110 aus Oesterreich, 47 Lullen, 16 ait§ Oesterreich, 0 aus Dänemark, 995 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 0 aus Dänemark, 4G3 Kälber, 222 Schafe und Hammel, 00 Schafe cuts Oesterreich, 00 Ziegen, 1938 Schweine. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht . Ochsen 1. Qualität 77—81 Alk., 2. Qual 69—72 Alk., 3. Qual. 58—60Mk.; Bullen 1. Qual. 65 bis 68 Alk., 2. Qual. 58—60 Alk.; Kühe 1. Qttal. 70—72 Mk., 2. Qual 64—66 Alk., 3. Qual. 44- 46 Alt, 4. Qual. 34-36 Alk., 5. Qual. 00—00Mk. Kälber: 1. Qual.86—98 Pfg., Lebendgewicht 55—58 Ps., 2. Qual. 87—95 Pfg., Lebendgelvicht 52—56 Pfg., Schlachtgewicht 70— 75 Pfg. Schafe: 1. Qual. 80—00, 2. Qual. 73—74 Pfg., 3. Qual. 00—00 Pfg.; Schweine 1. Qual. 61—00 Pfg., Lebdgew. 48,0—00,0 Pfg., 2. Qu. 60-00,0 Pfg., Lebcndgew. 47,5—00 Pfg., 3. Qual. 52—00 Pfg. Lebendgew. 00 Pfg. Geschält bei Hornvieh Ochsen schleppend, Kühe gut, Blillen mittelmäßig. Hebersland un- bedeutend; bei Kleinvieh gut, kein Hebersland. ___________________ Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hefie» am Dienstag den 14. April: Wechselnde Bewölkung. Temperatur wenig verändert. Nachts kalt bis zu leichtem Frost in höheren Lagen. Briefkasten -er Redaktion. lAuouyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.) Trais-Horloff. Lieber Herr! Wir haben Ihren Brief gelesen. O lieber Herr! Tas >var ja ein geradezu blutiger Scherz von uns in unserer Nummer vom 1. April, diese Geschichte von der „Beeinflussung des Haarivlichses durch Suggestion" diirch „Dr. La Fiiier". Lesen Sie mal diesen Namen von rückwärts! Kein Wunder, daß die gute Gießener Post diesen aus den Nedaklions- fingern gesogenen Doetor vergeblich gesucht hat. Ein Haus „Schulstraße 8" gtebt es nämlich gar nicht. Stoftbar ist die treuherzige Bemerklmg des Gießener Postamts auf Ihrem Brief an Dr. La Feiiier, daß „'Adressat in der Schulstraße unbekannt und zur Zetk noch nicht angemeldet* sei. Also auch die liebe Post hat sich hübsch dl'iviere>i Inficn. ______________________________________________________________________ Spielplan der vereinigten Zrankfurter Stadttheater. Opernhaus. Montag den 13. April, abends 6 Hhr: „Siegfried.* Dienstag den 14. April, abends 7 Hhr: „Hoffmanns Erzählungen.* Schauspielhaus. Dienstag den 14. April, abends halb 7 Hhr: „Fdust*. 1. Teil. £amilicit«Tladmd?teee. Gestorbene: Herr Gottfried Knöpp in Assenheim. — Frau Alwine Jüngst, geb. Schmuck in Wetzlar. — Herr Justizrat Richard Aldefeld in Wetzlar. — Herr Heinrich Hammel in Marburg. — Frau Elisabeth Bayer, geb. Trnsheim in 2)1 ar bürg. — Frau Minna Gans, geb. Klein in Marburg. lCtrd?c und Schule«, — Der vom preusi. Kultus,.. .^>cec int Parlament angc- kündigte Erlaß über die Wiedereinführung des biologischen Unterrichts in den Ober klassen der höheren Schulen wird int nächsten (Mai-) Heft des Zenlralblattes des Kultusministeriums veröffentlicht werden, so daß gegebenenfalls schon die Lehrpläne für das nächste Sommersemester entsprechend ausge- stastet werden können. VrLgLnaL-DrahtmeLdringen. Wien, 13. April. Ein Bruder des u.trentäters Sziczhnski erichoß sich 10 Minuten vor dem Attentat in einem Hotel, scheint also von dem Anschläge gewußt zu haben. Potocki soll ein Vermögen von 50 Millionen Kronen hinterlassen. Rom, 13. April. Den Reichskanzler Fürst Bülow begrüßt Popolo Romano mit folgenden Worten: Die absolute Loyalität Bülows hat ihm das Vertrauen der gesamten Diplomatie gesichert, sodaß er zur festen Stütze des Weltfriedens geworden ist und sich als würdigster Nachfolger Bismarcks überall eingeführt hat. Oas beste ist gerade gut genug, wenn cS sich um die Pflege der lieben Kleinen handelt. Darum verwenden auch sorgsame Mütter zum Waschen ihrer Lieblinge stets' die Myrrhvlin-Seise, denn sie iit die einzige feine, hygienische Toiletteseife, welche den kosm. Lestandteil — das Myrrholin — mit anerk. u. bew. Schönheitswirkung enthält. [b8/i »NESTLE" Difittarten in jeder beliebigen Zchrlllor« «ino Mario«« forte, sowie mit Zirkeln aller studentische» Vereinigungen. liefert zu mäßigen preise» tzrühl'sche Univrrsitüts-diuckerei. Schulstratze 7 Kelumntmachung. Betr.: Die Dussnyrung des Reill)sge,etzes, die Abänderung der Gewerbeordnung vom 30. Juni 1900 betr. Wir bringen hiermit zur Kenntnis der Interessenten, kuß au 3 Wochentagen vor Ostern, 15., 16. und 18. April 1908, die Vorschriften über die Mindestruhezeit und Mittagspause der Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter (§ 139 c rubr. Gesetzes) keine Anwendung zu finden haben und die Läden sowie die offenen Verkaufsstellen an diesen Tagen bis 10 Uhr abends offen gehalten werden dürfen. Gießen, den 1. April 1908. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. ______________________I. V.: B ilo._________________________ MtWr Arbeitsnachweis Gießen. Gartcnstraße 2, Zimmer 2. Eö können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Buchbinder, 1 Bauschlosser, 1 Wagner, 1 Kellner, 2 Putzfrauen, 4 Kauffrauen, 1 Haushälterin, 1 Kindermädchen, 2 Dienstmädchen, 1 Tabatentripperin. , Lehrlinge: 1 Buchbinder gegen Vergütung, 2 Drucker, 1 Färber, 1 Mechaniker, 1 Tapezierer gegen Vergütung, 1 Schuhmacher, 1 Glaser, 1 Lehrmädchen, 1 Schreiner. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: .. . 1 Schmied, 1 Schreiner, 3 Wagner, 1 Heizer, 3 jüngere Schneider, 1 Sattler und Polsterer, 5 landwirtschaftliche Arbeiter, 1 Kutscher, 1 Dienstmädchen, 1 Haushälterin. , Lehrlinge: 1 Schreiner, 1 Bäcker, 1 Schlosser, 1 Schmied, „ 1 Sattler. _ Cb suchen Arbeit: • , _ _ r Bl3/< 1 Kutscher, 1 Tapezierer u. Polsterer, 3 Installateure, 1 Schmied, 1 Schneider, 2 Schlosser, 1 Kellner, 2 Schreiner, 3 Wembmder, 3 Hausburschen, 0 Arbeiter, 1 Fuhrknecht, 1 Zeitungsträgerin, 8 Lausfrauen, 1 Näherin, 1 Laufmädchen, 1 Haushälterin, 1 Hausmädchen. Lehrlinge: 1 Mechaniker, 1 Schlosser.______________________ Mtischer WöhllllligsNlhlveis Gnrtenstraßc 2, Zimmer 2. (Geschäfts,runden von 8—1 und von 3—6 Hhr.) ■'ä sind zu Vermieten: M „ r 1 3 stockiges Haus zum Alleinbewohnen, 2 Wohnungen von 8 Zimmern, 1 Wohnung von 7 Zimmern, 7 Wohnungen von 5 Zimmern, 8 Wohnungen von 4 Zimmern, 2 Wohnungen von 3 Zimmern, 2 Wohnungen von 3 Zimmern mit Laden, 1 kleine Wohnung, 5 mübl. Zimmer, 1 Werkstatt. 2n mieten gesucht: 28 Wohnungen von 1—7 Zimmern. RB /* Bekanntmachung. . Die durch den Tod des bisherigen Jichabers sreigewordene stelle emes Feldschützen St alsbald anderweit zu besetzen. 'Dlit der Stelle ist ein Anfangs Schalt von 1125 Mk., steigend alle 3 Sabre um 9o Mk. bis zum s'vchstgehalt von 1600 Atk. verbunden. Die Annahme er folgt aus widerruf. Bewerber, welche mit den Besitzverhaltnisfen in der Feldge- rQt'unq vertraut find, werden bevorzugt. •, 1 . Gesuche um Hebertragung der Stelle imd lus zum 10. Mat ^908 bei der unterzeichneten Behörde einzureichen und denselben ^cheiislauf, Zeugnisse über bisherige Beschäftigung, Führung und Gesundheit, sowie Angaben über die FamilienverhalMiffe beizufugen. Aktlitaranwariet haben bei gleicher Befähigung den Vorzug. ' Giegen, den U. April 1906. . _ 15 Großherzogliche Bürgermeisteret Gießen. ,___________________Mecu m.______ ___________ Arvei1svec;;ednng. n Die zur Vornahme von Herstellungen in den Räumen des - Obergeschosses iui Haupthause der Hosreile Wetzstelngaife Jtr. tätigen Wechbinderarbetten sollen ... s - Donnerstag, den 10. April d. IS., vormittags 11 Uhr, Eftentlich vergeben werden. , . „ Arbeilsvefchreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Nicht onen. Ängeboie auf Vordruck, der daselbst erhältlich, find rum genannten Termin an >ms einzureichen. Zuschlags,rist 14 Tage. nu/ Eleven, den 11. April 1908. Städüsches Hochbauamt. I. V.: Altvater. Bekanntmachung. Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zur Kenntnis der Pferdebesitzer. Gießen, den 9. April 1908. .Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Wir machen die Besitzer derjenigen Pferde und Fahrzeuge, welche bet der Aushebung im Falle einer Mobilmachung zu ge stellen sind, bereits un Frieden ausdrücklich auf folgende gesetzlichen Bestimmungen aufmerksam: 1. Hebertretungen der hinsichtlich der Stellung der Pferde zur Aushebung getroffenen Anordnungen werden nach § 27 des KriegslesitungsgesetzeS vom 13. Juni 1873 mit Geldstrafe bis zu 150 Alk. geahndet. . 2. Pferdebesitzer, welche ihre gestellungspflichtigen Pferde nicht ungesäumt und vollständig vorführen, haben außer der gesetzlichen Strafe zu gewärtigen, daß auf ihre Kosten eine zwangsweise Herbeischaffung der nicht gestellten Pferde vorgenommen wird. 3. Der Verkauf eines Pferdes vor erhaltener Gestellungs- aufforberimg entbindet nicht von dessen Gestellung, sofern die Ablieferung an den neuen Erwerber noch nicht erfolgt ist. Eine Ausnahme findet nur statt, wenn nachweislich der Verkant an die Militärbehörde, an Offiziere, Sanitätsoffiziere oder Mlitärbeamte, welche sich ihre Pferde für die Mobilmachung selbst beschaffen, er- 4. Von Bekanntgabe deS Mobilmachungsbefehls bis nach Beendigung der PferdeauShebung ist jede Ausführung von Pferden in andere Kreise oder Orlfchaften verboten. Zuwiderhandlungen werden für jeden einzelnen Fall mit der in §27 des Kriegsleistungsgesetzes vom 13. Juni 1873 vorgesehenen Strafe geahndet. Eine Ausnahme von dem Verbot findet nur statt, wenn nachweislich der Verkauf an Militärbehörden des Aushebungsbezirkes oder an solche Offiziere, Sanitätsoffiziere oder Nlililärbeamte, welche sich die Pferde für die Mobilmachung selbst beschaffen, geschehen ist. 5. Bel der Vorführung müssen die Pferde durch den Besitzer versehen fein mit: . „ z ... Halfter, Trense, zwei mlndstens zwei Meter langen Stricken und gutem Hufbeschlag. „ .. . Der Wert dieser Stucke ist in der Taxe mit enthalten. Fehlt eines derselben, so werden die dadurch entitehenden Kosten bet der Taxsumme in Abzug gebracht. , 6. Pferde, welche als brauchbar ausgewahlt, aber zunächst nicht abgenommen werden, sind von den Besitzern, bei Meidung der unter 1 erwähnten Strafe, auf drei Wochen, vom Tage der Aushebung an gerechnet, zur Verfügung der Bltlttärbehörde zu halten. Bis zur förmlichen Abnahme haben die Besitzer oder deren Beauftragte die Pferde zu beaufsichtigen und auf eigene Kosten zu verpflegen. Wenn die Besitzer dieser Verpflichtung nicht genügen, werden die dadurch entstandenen Kosten bet Auszahlung der Tax- summe in Abzug gebracht. ... . 7. Bei den bereits trüber gemusterten Pferden sind an den Halftern auf der linken Seite die Bestimmungstäfelchen, welche die Designation der letzten Nluslerung auftveifen, zu befestigen. 8. Schläger und bissige Pferde sollen ausdrücklich als solche bezeichnet werden, um Unfäüen oorzubeugen. Gießen, den 26. März 1908. B“/< Großh. Kretsamt Gießen. I. V. gez. Weicker. Bekanntmachung. das Hanüelsiegiiier Abt. A. wurde eingetragen: 1. Die Firma Gebr. Waag, Schlrmfabrck, Gießen. In- Haber: Wilhelm Waag tn Königsberg und Carl Waag in Gießen. 2. Die Firma Ludwig Rack^ m Gießen ist erloschen. 3. Bezüglich der Firma Ernst Bloedner in Gießen: Tas Geschäft ist auf den Känfmann Willy Docter zu Gießen übergegangen, der dasselbe unter der Firma „Ernst Bloedner 9!achf., Inh.: Willy Docter* weiterführt. Uebernahme der Passiva ist ausgeschlosien worden. Gießen, 8. April 1908. 2"/. Großherzogliches Amtsgericht.________________ Interessenten ist Gelegenheit geboten, die praktische Sohr*-Zeit« Banlc bet Willi. Mayer, Kaiser-Allee 27, zu sehen. 2400 . Bestellungen werden daselbst entgegen gemnnmeu. AUSSTELLUNG MÜNCHEN 1908 s U.d. Protektorate S.K.H.d.Prinzregenten Luitpold von Bayern,im neuen Aussteilungspark,Mai bisOKtober AUSSTELLUNG MÜNCHEN 1908 i Alles,wasindie Erscheinung tritt, wird durch einfache, f sachliche Gestaltung die Beziehungen der angewandten ? Kunst zu Münchens Leben und Schaffen erkennen las1 i sen: Ha ndnrerk-Jndustrie-Handel-Oef fentliche Einricht ■ i ungen- Sportl.Wettbewerbe u.Spiele- Aufführungen auf der neuen Schaubühne -KonzertVeranstalt. : ungen- Künstlerfeste -Vergnügungspark.ooao M JRL 1 M f.lTB'W H '■ Hü W — M M ■ O BT Zu Ostcrgtschtsike entpfehle m. große Auswahl in Eiern leere und mit Inhalt, Hasen und Neife, Gunlmibätte, Fuß- und Schlcudcrbälle, Diabolos, Tennis- und Ballschläger, Turngeräte, Croquet und Bocciaspiele, Garteugeräte, Schmelterlingskastcn und Netze. ]2381 J.H.Fnhr. Gichts^: Elawnerkrankunscn < • 4 a durdi < ine neiiDar zu Hansel । mit demAssmanniihAiucpW nattti'lictien Gicht wasser. 1 An doppcltkohleneaurem LIthlonstärksteTherme. Broschüre mtt H-tlbcrichtcn frei. v,^8iyichtbad Assmannshausen Verwaltung . Mai_En6e September. Hanptnlederlage In-, (liessen Jean Weisel Mineralwasserhandlung Telephon 23Ö. ss7/s es. sucht für g Giessen [ss4/4 M einen rührigen, tüchtigen ■ Agenten | geg. Fixum und bobc Pro- 8 visiouen. — eiferten unter ■ F. V. li. 317 an Rudolf R Mofse, Frankfurt a. M. Seife! $a. weisse Kernseife bei 10 Pfd 27 Pf., la. gelbe seife bei 10 Psd. 26 Pf., la.wels,Schmierseife bei 10 Pch.20 Pfg., 10-Psund-Zinlenn. , 2.00 Mk. leugelb. Schmierseife bei 10 Pfd. 18 Ps., 10-Psd.-Zinkelmci. , . w »Dir. v8-1 L. StoinhlinHcr, 'Jicucn Baue 17. SelterSweg 27. Lcdls MWIM-Mmd mit leichten patentierten Kettenrädern werd, nur von uns gebaut, Köln- Lindonthaler Metallwerke A.-G. Grösste Fahr- und Motor- rad-FabrlK des Kontinents Alleinige Fabrikanten der weltberühmt Nähmaschinen „Rhelnperle“. 7n b ziehen drrch: Friedr- Linker. (8au/a S. IritihaiiB, Zbm Vooelsafiger Boi. (ssn/4) Damenbinden ver Dutzend 80 Pfg. u. 120 Mk. Gesc w. Mrosij KorsettenhauS, (2354 fetzt Seltersweg 59 gegenüber Hotel Prinz Karl. welches bürgerlich kochen kann, per 1. Mai evcnt. später, gegen hohen Lohn gesucht. SelterSweg 79,1. W'chkeit z tr* roo Miibei ring des R' :;aöire zu h 03043] Eleg. 5-Zimmerw. mit all. Zub. per 1. Juli zu Denn. Bahnhofstr. 35, II. Näh, im Laden gestreiften Stoffen 62 und in x*1 d> W £Si Pepsin-Magen-Bittern Ernst L. Arp, Kiel Prämiiert mit ersten Preisen aRi,0: Affin ytforir Sifch 8 Oft ßrnurs iiidjtigts yinii^rn für Küche u. Hausarb. zum 1. od. 15. Acai bei hoh. Lohn gci. (2428 Fran Benner, Bahnhofstr. 4] SelterSweg 81. Rechtsschutzsteüe erteilt unentgeldlich [D16/; Rat und Auskunft ivi kraue« und Mdcheu. _ Sprechstunden Drittwochs von 5—7 Uhr, Neuen Bäue 25, in. HmslMlheMil zum Alleinbew., am Hardwald von Homburg-Hübe, ist wegen Wegzug zu verkaufen, ev. auch zu vermieten. Das Anwesen hat 70 m Front, 2309 qm Warten. Villa bat 11 Zimmer, Kalt« u. Warmwasferleir., Warmwasser- bcizung, elektr. Licht, Koch- u. Heizcinrichtnng. Der Besitzer Emil Dröge, Homburg-Höhe, Hölderlmwcg. Näheres durch dessen Bureau Frankfurt a. M., Kronprinzenstr. 38, Telephon 9008. (58 »/<)_________________ MMIGute ^veise-^arlvsfeln oert. Chr.sana)- äimmer mit Bücherschrank und Schreibtisch, für 2 Herren pass., blll. zu v. Daminstrahe 41, II. 03035] Alöbl. Zimmer mit 1 oder 2 Betten zu v. Kaiser-Allee 34, II. 02907] Möbliertes Zimmer zu ver- Tücht. Mada-en für Küche und HauS in kleinen Haushalte bei hohem Lohn ver 1. Mai gefücht. '2420 FrauLudw.Nosenthal.Liebigur.il) Zur Irisjku liuiiiittpflt.f jemand in der Zeit vod 3—9 Uhr abends ges. |2414] Bahnhvfitr. 34, Zlöchinnen, Hausmädchen, AUeiumädchen, Kiudersräulein erhalten Stellung in kl. Famillen durch Frau Hürtcnberger, 03019)_______ SelterSweg 87. Fleistigeö, braves 2373 Kc8i©ss®Mm Giessen Walltorstr. 36—38 (früher Cafe Leib) Telefon 644 Spezialitäten-Theater I. Ranges, Bor den Osterfeiertagen nur noch eine Borstelluna. Am Mittwoch, den 15. Slvril: ' Beoeliz lör Mmny di Cerenotti Strauss, gleichzeitig Mättds-NorHells«g i>rs grfamtrn SnüBletperfonale. Wsijuu'S ti. Srr>«t§ modern hergerichtet. 4—7 Zimm, nut allen Bequemlichkeiten zuu: 1. Füll oder 1. Oktober preisw. an ruh. Fam. z. verm. Th. Brück, Brandpl., gegenüb. d. all. Schlotz. 2144. Elegante 4- n. 3-Zimmer- ELobnungcn nut Bad, '.i/iadchen-- kammer, t»-as, elenr. Licht und allem Zubehör per fosort oder spater zu vermieten. K. Damm, Liebigstr. 97. 15681 Verschiedene 3-, 4- und b-Zimmer-Wohnungen zu verm. Näheres Stepbanstratze 25, I. Zu. Lpkllglkl II. ZiiMllatliik sucht bis Anfang Mai pass. Stelle. Schriftliche Llngebote um. 2388 an den Gtetz. Anz. erbeten. Junges Mädchen mit guten Empfehlungen sucht per L Mai Stellung in kleinem Haushalt. Schriftliche Angebote unt.0805S an den Gicst. Anz. erbeten. Em Knecht für Landwirtschaft auf sofort ges. 2356] M. Ziefiler, Pserdemetzger. Himg. Klinik. Ein Wärter und ein Haus Feinster appetitanregender und dauungufuraernder Kräuterbittern VorzOglicbeni Wohlgeschmack. (Siehe Prospekt.) Zu haben bei: ' lagen, ine ö Mi|se d! ^Behörde. z g. 2ei ;i beftimmen :-MUilunk ^.ehrnigllng vchiing ersej k^ötbe blei M Aufzü rrrfen, und M nur Sur Leitung einer auswärtigen ale wird ein tüchtiger Meister od. gewandter Zigarrenmacher gesucht, der sich auw Aulcrncu versteht. Schrift!. Angebote unter 2452 an den (Siegener Anzeiger erbeten. Westehöelilerii.lioctofieiiiep jur dauernde Beschönigung ges. O.,O1 Wcoifl Leib u. Sohu 2448) Selteroweg 871. 2190] 2-Znnmer-Wvl)nung zu oer- mieten. Näh. Kaiser-Allee 58, II. 03031] Eine 2-Zimmer-W. alsbald zu vermieten. Schützenstr. 35. Zn dem städt. Hause sttodheimer Straste 23 ist im Erdgeschost eine Wohnung, bestehend aus 2 Zim.. Küche und Zubehör, nebst kleinem Gartenanteil alSbald zu verm. Aeltere oder kinderlose Ehepaare, von denen die Ehefrau bereit wäre die Reinigung der anstostenden 2 Bureauräume mit zu übernehmen, erhalten den Vorzug. Nah. bei der Bürgermeisterei, Zimmer 15. Bu/< | Verschiedene \ Die von verrn Banlier v»auS seither innegehabten Geschäfts- u. Woynräume, bestehend aus 6 bis 7 Zimmern, Küche u. Bad, sowie kleine 'Mansarden-Wohnung per 1. Zuli oder spater zu vermieten. Jean Ilern &, €o„ 030451 Grobe, schöne 3-Zimmerw. mit Zub. im 2. St. per 1. Mai zu verm. 9täh. Neustadt 14, pt. In dem städt. Hause Rodheimer Straste 23 ist der 1. Stock, besteh, aus 3 Zimmern, Küche und Zub. nebst kleinem Gartenanteil als- 1 bald zu vermieten. Näh. bei der ! Bürgermeisterei,Zimmer 15. |B13/< j 2461] Schöne 3-Zimmerwohnung an ruh. Familie zu vermieten. I Näheres West-Anlage 62, v. u:iO49J 3 - Zimmerwohnung mit Gartenanteil zu vermieten. ___Gerbe r, ^chützenstraste 37._ Lichcritraste 37, Mansarde, 3-Zimmer-Wohnung zu vermieten. 2445] Äläheres Stelnstrahe 31. 2342) Schöne ger. 3-Zimm.-Wohn. nebst allem Zubehör per 1. Alai zu vermieten. Steinstraste 75. 2188) 3-Zimmer-Wohnung zu vermieten^______ Löwengasse 28. Schöne 3-Zimmer-Wobuung an ruhige Familie zu vermieten. Leislimgsläliigelerreo im Bersicherungösache bewandert, werden gegen Fixum u. Provision zur Stiilhtotruitg der Aussteuer- und Lebcnoverstchcrung mit und ohne ärztliche Untersuchung 8ß"’ gesucht. "9® Nur ehrenwerte Persönlichkeiten, die sich über Erfolge auöwelsen können, mögen ihre Offerte unter »Erfolgreich" an die Expedition des Blattes elnsenden.2441 03016) Gut möbliertes Zimmer zu vermieten. Wilhelmstr. 10III. VMU\ Freundl. möbl. Zimmer zu vermieten. Steiristr. 10, III. Hansoursche gesuchtZ2462)^Zabnbolstraste 51. 03047) Ein Tapcsierlcbrliua gegen sofort. Vergütung gesucht. A. Schmidt, Polsterer, Neustadt.j9 Xia^i^ing1 ges. Otto E. Stöbe, Glasbläserei, 2366)_________Ludwigstr. 35. Wir suchen per sofort einen Jean Dorn & Co., Baumaterialien-Grosthandlungu. _____Zementwarensabrik. (Ä98 Liu ietzriuig gi]utzt. Lehrzeit 3 Jahre. Vergütung 468 Mk. [1854] F. Hcwel, Stein bildhaueret, Kaiser-Allee 7. Suche per sofort oder später LehHmg für Kontor, auS achtbarer Familie, unter günstigen Bedingungen. Wilhelm JbJgner, Baumalerialienhandl., Alsfeld (Oberhessen). (2376 Ludwig Döll, Konditorei. _______Marktstrafie 32. Ludwigstratze 5Z billig abzugeben: 1 Dccimalwage 2 Betten mit Sprungrahmen 3 Ztr. gute Kartoffeln 1 Partie Bretter u. Balken. TaglölmeiiiiiieD für dauernde leichte Beschäftigung gesucht. [2449 Ludwig Georgi, Ztgarrenfabrik. 03040) Lehrmädchen geg. sofortige Vergüt, gesucht. Settersweg 89. »anistre fanffruu srfuijt. Frau Emil Schmall, 2447] Frantiurter Str. /, II. 03011) Saub. Mädchen v. 14—15I. tagsüber ges. Blsmarckstr. 11 p. I Läden etc. | Laden mit Lvomiung zu vermieten. Seltersweg 50. Daselbst 2 gut erhaltene Eis- schränke zu verkaufen.2457 Haus mit Laden zu vermieten. Asterweg 3. 2456] Zu erfr. Seltersweg 50. Zuverl., Mrtttiir/i« wrklein, saubere Hnush. gesucht. (03014) Bahnhosstr. 26III. Schuhbranche! Suche tüchtige, gewandte Verkäuferin bei hohem Gehalt für feinesSvezial-Schubgeichäft Angenehme selbständige Stellung. Ofierten mit Zeugnissen u. Photographie erbeten an (es11/* Hart Euker, Marburg (Hessen). Solides Früulein, welche in allen Fächern der einfachen Buchführung u. Kontorarbeiten vertraut ist, wird von einem Fabrikgeschäft für Ende April nach Lllarburg zu engagieren gesucht. — Ofierten mit seitheriger Tätigkeit und Gehaltsansprüchen unter 2443 an den Gies;. Anz. erb. Sehr saubere, vrdentl. Putzfrau od. Mädchen für nach Ostern in fein. Haus gef.; solche die den besseren Zimmerputz verstehen, werben bevorzugt. Näh. in d. Geschäftsstelle des Estestener Anzeigers. (2442 MgdiziDisciieo.Frauenklinik. Küchclr-MtidGcn sofort gesucht.(B13/< Schweinefleischs Psd. 40 Pfg. Bisquithasen und Bisquiteier 2-129) Mansarden-Zimmer mit Kabinett, möbliert ober unmöbl., preiswert zu vermieten. _______Th. Brück, Brandplatz. 03042] Kleine Wohnung zu ver- LantkrUaqer lagbniijrn, auch für GeschäftSzwecke geeign., zu verk. Louis Kgber, Wagnermstr. Für Metzger. Gebrauchte Ladeucinrichtuug, eiserne stiolläden u. s. w-, billig zu verkaufen. 12325 Adolf Möbl, Bahnhosstr. 1. Groste Halle, geeignet für Gartenwirtschaft, gedeckt mit Falzziegel, sowie 12 Lungstcru- Tritte zu verkaufen. 102902 9lähereS Krosdorser Strafe 11. Gutgehende Wirhchast an mesigem Platze zu verkaufen, eventuell an tüchtige kaunons- sahlge Wirtsleute zu verpachten. Schriftliche Angebote unt. 2401 an den Giestener Anzeiger erb^ Wagen. Landauer, Halbverdeck, mehrere Jagdwaaen, Phaeton, Saudschnei. der, Dockart, Giga und gebrauchtes Break gibt billigst ab Konr. «tept»»»«,Wageniabrlk,Gros»en' Bmeck b. Giesten.__2410 (Sin neues und i, cm gebvauchieö sowie ein vaudwagen zu verlausen. Tteseuweg 17. (03U27 8-Zimmer-Wohnung mit all. Zubehör im Hause Moltkestr. 2 zum 1. Juli d. I. zu verm. durch 2086) Pros. Koffel, Moltkestr. 2. 2455J Der 3. Stock meines Hauses, 7 Zimmer mit Zubehör, lit per 1. Juli anderweit zu vermieten. Adolf Zinher, Süd-Anlage 9. 5 Zimmer Wäsche nommeu (02963) Mark 8610 Besucher, ra etc. kostenlos I. Sekretariat.