Nr. 114 auf der er- dort das ermordet auf dem und Lonystraße die Balkonen. Ermordung des Emirs von Afghanistan? Nach einer Depesche aus Petersburg zirkuliert Gerücht, daß der Emir von Afghanistan Habit Ullah und durch seinen Bruder Nasr Ullah Khan erhält für seinen Neubau Ecke der Goethe- erbetene Erlaubnis zur Anbringung von erbetene Erlaubnis zur Anbringung eines Schaukastens den Häusern Marktplatz 5 und 7 wird mit Rücksicht dortigen starken Verkehr abgelehnt. Straßenangelegenheiten. Freitag 13. Mai 1908 Rotationsdruck und Verlag der Bruhl'schen Universttäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Die „Siebener Zamilienblätter« werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Krdsblotl für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit« fragen" erscheinen monatlich zweimal. Throne von Afghanistan ersetzt worden sei. Der neue Emir- gelte als ein Gegner des englischen Einflusses in A f g h a n i st a n, und es sei möglich, daß, wenn dieser Thron- Dänemark und Island- Die während des Besuches des Königs von Dänemark in Island im vorigen Jahre eingesetzte Kommission, bestehend aus Mitgliedern des dänischen Reichstages und deS isländischen AltingS, zum Zwecke der Regelung der zukünftigen Verhältnisse zwischen Dänemark und Island, hat ihre Arbeiten beendet. Der Entwurf besagt in den Hauptpunkten: Island ist ein freies, selbständiges Land und mit Dänemark durch einen gemeinsamen König und gemeinsame Angelegenheiten verbunden, welche in diesem Gesetz festgesetzt werden. Island bildet auf diese Weise zusammen mit Dänemark eine Staatsoerbindung und das gesamte dänische Reich. Der König führt zukünftig den Titel König zu Dänemark und Island. Für Dänemark und Island sind später die gemeinsamen Angelegenheiten im wesentlichen dieselben wie jetzt; im übrigen werden Island Zugeständnisse gemacht bezüglich der Fischerei - Inspektion, der Naturalisierung, der Errichtung eines obersten Gerichts auf Island und der Kriegsflagge. Die Handelsflagge verbleibt nach außen die gcmeinjame. Oie Isländer können aber eine eigene Heimatflagge führen. Die isländische Landeskasse steuert einen Anteil zur Zivilliste des Königs bei. Isländer und Dänen genießen die gleichen Rechte in Dänemark und Island. Nach 25 Jahren kann das Gesetz revidiert und danach die Gemeinschaft teilweise gekündigt iverden, falls eine Einigung über das neue Gesetz nicht erreicht werden kann, doch ist die Königsgemeinschaft, das gemeinsame Ministerimn des Aeußeren und das Verteidigungswesen unkündbar. Die dänische Staatskasse bezahlt an Island einen einmaligen Betrag von 1V3 Millionen Kronen. Das isländische Mitglied Thoroddscn meinte, daß aus dem Entwurf nicht klar genug hervorgehe, daß Island als souveräner Staat mit Dänemark völlig gleichgestellt sei; er stellte deshalb einen Abänderungsantrag, Island ausdrücklich als freien, souveränen Staat anzuerkennen; alle gemeinsamen Angelegenheiten, mit Ausnahme der Königs- geinelnschaft, sollen kündbar sein. Der 2lbändcrungsantrag wlirde schließlich mit alten Stimmen gegen die deS Abgeordneten Thoroddscn abgelehnt. Dispens wegen der H. E. M ül lc r Redaktton, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion ^Ll.-AdruAnzeigerGießen. Tie beabsichtigte Herstellung eines Bürgersteiges in Henselstraße mit Gai Ischen Klinkern wird gulgehcißen. Zwischen den beiden oberhessischen Bahnlinien will die Eisenbahn-Verwaltung einen Anbau an ein Werkstätte-Gebäude errichten, wodurch die Verlegung eines Feldweges forderlich ist. Tic Versammlung ist damit einverstanden. Vor kurzem tvurde mit dem Ausbau der Goethe- und der Bismarckltraße begonnen. Ta die hierfür erforderlichell Beträge nur bis zur Henselstraße bewilligt sind, wird nachträglich die Summe für den Ausbau bis zum Schifsenbergcr Weg mit 6000 und 4000 Mk. bewilligt, ebenso für die Befestigung des Bürgersteiges in de^Bismarckstraße zwischen Stephan- und Henselstraße die Summe von 1600 Mk. Karl Leib will Kirchstr. 2 ein Werkstattgebäudc errichten, dem der Hof und das dort erforderliche 2. Stockwerk fehlen! wird. Auch soll das Dachgesims etwas über das Stadtbach- gelände vorspringen. Die Versammlung erteilt die erforderlichen Dispense. Aus dem Grund stück S ü'd- An l a g e N v. 7 soll nach der Einfahrt zu ein Schaukasten angebracht werden. Tie bestehenden Bestimmungen bieten keine Handhabe, die Sache zu v. r- hinderu, was int Interesse des Srraßcnbildes wünschenswert wäre. Stadtv. Tr. Ebel fragt an, ob der Schaukasten gerade so schön werde, wie das an dem Haus angebrachte Firmenschild. Stadlv. Haubach teilt dazu mit, die Baudeputation habe lebhaft bedauert, daß das für die Süd-Anlage im vorigen Jahr beschlossene Ortsstatut keinen Anhalt biete, die Sache zu verbieten. Durch Laden werde jedenfalls das Straßenbild weniger beeinträchtigt werden, wie durch derartige Sck-aukästen. Man solle das Lrtsstattlt in dieser Hinsicht erweitern. zwisckren ' den Ein von Herrn. Plank Wtw. für Käplansgasse 2 beabsichtigter Neubau bedarf in verschiedener Hinsicht des Dispenses. Die Einfahrt soll statt der vorgeschriebenen zwei Meter nur 1.40 Meter breit werden, außerdem hat der verbleibende Hof nicht die vorgeschriebene Mindestgröße von 8 :4 Meter und läßt weniger als ein Fünftel der ganzen Hofreitc unbebaut. Das Gebäude soll höher werden, lvie die Vorschrift gestattet. Entsprechend dem Antrag der Baudeputation wird nach Bemerkungen der Stadtvv. Huhn, Brück und Plank lediglich der Dispens wegen der Form des Hofes befürwortet. Städtische Arbeiten und Lieferungen. In dem städtischen Hause Selterslocg U sollen auf Wunsch des Mieters die Schaufenster nach innen vertieft werden, was 150 Mk. erfordern wird. Die Lndenmietc wird um 20 Mk. jährlich erhöht. Die seither am alten Schloß angelegten A npflan - Zungen wurden vom Botanischen Garten aus dessen eigenen Mitteln ausgeführt. Tie wünschenswerte Anpflanzung an ders Ostseite kostet für die Pflanzenbeschaffung 150 Mk., die bewilligt/ Zum Empfang der Abgesandten Mulay Hafids ^Auswärtigen Amt zu Berlin bringt die „ Deutsche Marolko- ^riespondenz" nSch einige Mitteilungen von Interesse. Mulay will sich verpflichten, die französische Anleihe von sechzig Millionen Franks zurückzuzahlen, danlit die Zollämter, auf ■bien die Franzosen 60°/0 der Eingänge für die Verzinsung Anleihe kassieren, wieder frei werden. Die Gesandten auch Handschreiben Mulay Hafids an den Eliser von Rußland, die Königin von Holland “ib den Präsidenten dec Vereinigten Staaten ■ > Erbracht, die sie auf den Berliner Botschaften der erwähnten Mächte abgeben iverden. Daily Graphic greift die 'ätsche Regierung wegen des Empfanges der beiden ; .Manbten des Gegensultans Mulay Hafid heftig an und Sstzttng der SLttdtverordrretett. Gießen, 14. Mai. Anwesend: Oberbürgermeister Mecum, die Beigeordneten Keller und Heyligenstaedt, und die Stadtverordneten Tr. Bicrmcr, Brück, Tr. Ebel, Eichcnaucr, Emmelius, Fabcr, Grünewald, Habc- nicht, Tr. Haberkorn, Haubach, Helfrich, Helm, Huhn, Jann, JugHardt, Löber, Loos, Petri, Plank, Simon, Troß, Tr. Wim- menauer, Winn. Mitteilungen. Tie Lehrer der Fortbildungsschule haben sich schriftlich für die Erhöhung Zier Vergütung bedankt. Für deii S t a d t c r iv e i t c r u ii g s s o n d s wurde von der Firma H e h 1 i g e n st a c d t u. Eo. ein 27 259 Quadratmeter großes Gelände am Aulwcg oberhalb der Schönen Aussicht zum Preis von 1 Mk. für den Quadratmeter an getauft. Ter Preis wurde in uneigennützigster Weise io billig bemessen, weshalo Oberbürgermeister Mecum dem Veig. Heyligenstaedt den Dani der Stadt ausspricht. Wie der Vorsitzende mitteilt, hat der Regimentskomman- dcur heute nachmittag ein Telegramm aus Wiesbaden bekommen, nach dem eine H ierhevku n ft des Kaisers in diesem Jahre sehr zweifelhaft geworden ist. Sollte der Besuch dennoch stattfinden, wrid in einer besonderen Sitzung das Erforderliche beschlossen werden. Vom Viehmarkt. Sodann gelangt ein Schreiben des Ministeriums zur Verlesung, in dem durch das Kreisamt Auskunft verlangt wird über die in einer der letzten Stadtverordneten-Sitzungen vorgekommene Debatte über die Abwehrmaßrcgeln zur Verhü- tnug der Schweinepest-EinschlcpMng. Der Vorsitzende verliest dazu den Entwurf einer Antwort, in der u. a. gesagt loird: in der Stadtvcrordnetensitzung! am 26. Vdärz habe der Oberbürgermeister auf eine Beschwerde auf 'eine Beschickung unserer Viehmärkte ausgeführt, eine Abhilfe sei zurzeit^bei den in Hessen herrschenden Grundsätzen nicht zu erwarten. In anderen deutschen Staaten scheine man nicht so ängstlich zu sein; er habe erst vor wenigen Tagen den Schlacht- und Viehhof in Mannheim besichtigt. Diese lägen unmittelbar nebeneinander und seien durck) große — bei der Besichtigung offen gewesene — Tore direkt mit einander verbunden. Der Vergleich mit den Vdürkten in Wetzlar und Herborn wurde darauf aus der Mitte der Versammlung gemacht. Diese Beschwerden wurden allgemein als berechtigt anerkannt, zumal das Beispiel der Nachbarstaaten beweist, daß man mit den Maßregeln zur Verhütung von Viehseuchen nicht so weit zu gehen braucht wie in Hessen. Weiter wird in dem Antwortschreiben gebeten, vorstehendes nur als Ergänzung des Zeitungsberichts anzusehen, nicht etwa als Rechtfertigung, denn Stadtverordneten-Versammlung und Stadtverwaltung machen nur von ihrem guten Recht Gebrauch, wenn sie alle Maßnahmen, die die Interessen der Stadt zu schädigen geeignet sind, einer sachlichen Kritik unterziehen. Stadtv. Tr. Bicrmer bittet, das Schreiben einmütig zu, genehmigen. In dem Tarmstädter Zcntralorgan scheine eine eigentümliche Empfindlichkeit zu herrschen. Die Versammlung habe jederzeit das Recht, Vcrivaltungs- und auch Gesctzes-Mas^ nahmen der Regierung zu kritisieren. Das vorliegende Schreiben sehe beinahe so aus, als ob das Kreisamt eine Arc Aussicht steckst über die Versammlung ausüben solle, was gesetzlich nicht statthaft sei. Bei der vorliegenden Sache sei dies umso auffallender, als bei anderen Gelegenheiten, z. B. bei der KäiscrhofaktiLU- Assär.', nicht in gleicher Weise > vorgegangen werde. (Bravo.» Die vorgeschlagcnc Antwort wird einstimmig gutgeheißen. Für die Erweiterung des Vichrnarktes ist ein: dem Stadterweiternngssonds gehöriges Geländestück von rund 8800 Quadratmeter benötigt worden, das dem Fonds mit 3 Mk. für den Quadratmeter aus der Stadtkassc bezahlt wird. Laugesuche «sw. Joh. Gg. P s a f f will an der Straße bei der Vcterinür- Ninik einen Neubau errichten, der etwas hinter die Fluchtlinie zu stehen kommen soll. Ter deshalb erforderliche Dispens wird erteilt. PoLitejche Lagesßcharr. Tas Kaiserpaar in Wiesbaden. Der Kaiser und die Kaiserin trafen gestern püttktlich fit. 12 Uhr 45 Min. mittags bei schönem, trvckenein Wetter t Wiesbaden ein. Der Kaiser fuhr in offenem Auto durch die neue Kaiserstrane und die festlich dekorierte Wil- 'luitstraße, von dem zahlreichen internationalen Publikum iuetf), lebhafte Zurufe begrüßt, direkt zum Schloß, wo die taiserstandarre gehißt wurde. Die Fahnenkompagnie des D. Infanterieregiments brachte sofort die Fahnen zum khloß, von dessen Balkon der Kaiser den Parademarsch vmahm. Nachmittags unternahm das Kaiserpaar eine Aussh it im Automobil nach dem Jagdschloß Flatte und machten kui einen Spaziergang. Abends begannen int Königlickstn Krater auf Allerhöchsten Befehl die diesjährigen Fester st e l l n n g c n. Das Thea!er war mit Girlanden und sis'hen Blumen reich geschmückt. Im Publikum bemerkte ttn die Intendanten vieler anderer Bühnen, sowie zahl- tidje Künstler und Schriftsteller. Der Intendant v. Mutzen- itzw geleitete beide Majestäten in die große Hofloge. Tas Mikum begrüßte das Kaiserpaar mit Hochrufen, worauf H die Majestäten nach allen Seiten dankend verneigten, /geführt wurde „Golberga", dramatisches Gedicht von Vs'rph Lauft, mit begleitender Musik von Joseph Schlar. Stück verherrlicht bekanntlich die Wiesbadener Heil- Mlen. Die Besetzung der Rollen war im wesentlichen gleiche wie im Vorjahr: Titelrolle Frau Willig, Kaiser Mnius Pius Herr Sommersdorfs, Herzog Thuiskar Herr Mer; Schlar dirigierte. Nach der Vorstellung dachte der -Wer an einem Bierabend bei dem Intendanten v. Mutzen- '■Ntr in den Räumen des Theaterfoyers teilzunehmen. Ein französisch-spanischer Zwischenfall. In Casablanca feuerten spanische Tirailleure auf französische Zuaven. Ein Spanier wurde getötet, zwei Franzosen verwundet. Die Zuaven hatten das Feuer erwidert. General d'Amade telegraphiert über den Zwischenfall in Casablanca folgendes: Arn 12. Mai entstand ein Streit zwischen spanischen Soldaten und zwar eingeborenen R i f f l e u t e n, die mit Gewehreir bewaffnet waren, und einem algerischen Schützen, der keine Waffen trug. Dieser wurde niedergeschlagen. Ein Zuavensergeant, der Befehlshaber eines in der Nähe befindlichen Postens, der herbeigerufen wurde, kam allein und ohne Waffen, um den Streit zu schlichten. Die Risfleute wichen zurück, legten sich hinter der Mauer in einen Hinterhalt und schossen. Sie trafen einen spanischen Korporal und einen französischen Schützen. Ein Korporal und vier Zuaven, die zu Hilfe eilten, empfingen ebenfalls Feuer von den Niffleuteu. Der Korporal und zwei Mann erwiderten dasselbe und töteten einen der Risfleute. Dieser Vorfall hat in Madrid zunächst peinliches Aussehen erregt und man hielt mit seiner Ueberzeugung nicht hinter dem Berge, daß ein friedliches Zusammengehen spanischer und s r a n z ö s i s ch e r Streitkräfte auf die Dauer unmöglich sein werde. Neue Zusammenstöße werden befürchtet, die in den Augen der Mauren das europäische Ansehen völlig untergraben müßten. Der „Liberal" sordert die Regierung energisch auf, die spanischen Streitkräfte sofort aus Casablanca zurückzubeordern. Die spanische Regierung bemüht sich indessen, Die Ausgereizten zu beruhigen. Ter spanische Staatsminister Allen de Salozar und Kriegsminister Rivera erklärten, der Vorfall in Casablanca sei ohne Bedeutung. Wie der Kriegsminister glaubt, handelt es sich um einen Streit zwischen wahrscheinlich betrunkenen Gegnern. Nach Ansicht oes Ministerpräsidenten Maura wird der Zwischenfall die herzlichen Beziehungen beider Staaten in keiner Weise beeinträchtigen. Auch in Paris berühren die im Ministerium des Auswärtigen eingegangenen Nachrichten über den Zwischenfall in Casablanca sehr unangenehm. Zwischen den Kabinetten von Paris und Madrid finden Verhandlungen statt, um von Spanien die Zurückziehung der Riffleute und ihre Ersetzung durch sprachkundige andere Soldaten zu erreichen. Die meöicndurgische „Verfassung". Der mecklenburgische Versassungseutwurs liegt nunmehr vor, titib wenn man sich auch von vornherein nicht allzu viel v-r- »..rochen halle, so halte man trotz alledem aber so wenig wahrlich .nicht erwartet. Tie ganze Vorlage ,nacht den Eindruck, als ob man aus den verschiedenen in Teutschland vorhandenen Wahl- I-!lemen nicht etwa das beste, sondern gerade das fchlechteste als smr Alecklenburg gut genug sich atisgesucht habe, um eine Harrifatuv von Volksvertretung zustande zii bringen. Stände- r -rtretiing und gewählte Abgeordnete sind hier bunt durcheinander gewürfelt, ja sogar die beiden Landesfürsten baden obendrein das Recht, noch besondere Abgeordnete m wählen G3 ist ja begreiflich, daß man den bisher Privilegierten n ck.t allzu viel Vorrechte nehnien will, aber dann Halle man v-ielleicht besser getan, anstatt Stände und sogenannte Volksvertreter in ornem Parlament znsammen sitzen zu lassen, nach Dem Muster -'»derer Buudesstaalen das Zweikammersystem eiiizwühren, das umter solchen Umständen unbedingte Vorzüge aiiizu.veisen hat • beim wenn einmal der Bcfchluß der ans gewählten Vertretern n,jammengesetzten Kammer vorlicgt, so ist es doch immerhin etwas nrißlich für die erste Kammer, einen derartigen Beschluß schroff abziilehnen, lvährend bei einem Parlament, baS sich derart zusammensetzt, wie das in Aussicht ge- iiornmene mecklenburgiscbe, die ständischen Vertreter infolge ihllÄ Mehrheit in der Lage sind, von vornherein einen un- bememen Beschluß zu verhindern, indem die übrigen Abge- iebneten einfach überstimmt werden; denn von den Mitgliedern l'i allgemeinen Landtages gehören nicht weniger als 47 Mn- difchen Vertretungen an, während nur 32, also 15 weniger, ms allgemeinen Wahlen h.rvorgehen. Unter den ständischen Vertretern überwiegen, wie nicht anders zu erwarten, wie- brrm die der Ritterschaft, die nicht, weniger als 24 zählen, zil. denen iwch 15 Vertreter der Landstände hinzukommen, wäh- r.nb bie Städte nur ganze sieben Vertreter zn wählen haben. :ie Vcrtrtter einzelner Berufsstände, der Universität, der Landcs- l.dje, der Geistlichkeit, sowie der Kammern für Landwirtschaft, vaiiücl und Handiverk, kommen hiev weniger in Betracht. Aber ncht genug damit, zwifchen der städtischen und der ländlichen yeDöÜcmng wird auch bei den ans allgemeinen Wahlen her- corgehcndcn Vertretern streng geschieden nnb es entspricht dem sarzeil Charakter dieser Verfassung, daß auch hierbei das platte tänd bevorzugt wird, indem cs für beide Großherzogtnmer ! ’ Vertreter zugewiejen erhält, während die Städte insgesamt m 13 Vertreter endenden können. Trotzdem also nach Kräften j-fiebt worden ist, hat man sich obendrein nach preußischem iiiiffer zu einem indirekten Wahlgange entschlossen, zu einer beit wo dieses System allerorts, wo es wirklich iwch besteht, llbjt in Preußen, wegen seinem großen Fehler auf den schärfsten titberjianb stößt und man seine Beseitigung anstrebt. 9iach pLaßischcin Vorvilbe fchei.ll man auch iin Klassensystem ein führen U wollen, bemt cs heißt ausdrücklich, daß für das Wahlrecht jvLsitz und nebenbei auch Bildung ui Betracht kommen soll, alt macht cs den Eindruck, als wenn man die Wahlbeteiligung o die allgemeinen Wahlen durch dieses System möglichst ein- '.iränten möchte, um ja nur gefügige Vertreter int Landtage i- haben. Etwas besser sieht es, wenigstens äußerlich, dagegen • it den Aufgaben aus, die dem Landtage zufallen sollen. sind dies: Zustimmung zu jedem Landesgesetz, sowie z>.t der ,.|t|kllung des Voranschlages für den Staatshaushalt und auf unjicht bet Rechnungen, Sonderung des landesherrlichen Vcr- i^gens in das dem großherzoglichen Hause verbleibende Haus- ii;t und in das mit feinen Einkünften dein Staate zu übcr- -■iienbe Dominium, Vereinigung des nicht dem Hansgute vor- : lultenen landesherrlichen Vermögens mit bemjenigen des Lan- k3* zuni Staalsvermögen. und Uebertragung auf beiden Vcr- 'i^ensmajfeit ruhenben. Verbindlichkeiten aus den Staat, AuS- • 11 der Verfassung Der evangelisch-lutherischen Landeskirche aus ^-uobakr Grundllige. Freilich bieten diese Punkte angesichts ber ? Mmmenfetzung des meckleiibuvgischen Landtages feine Gefahr I »c ihre Verabschiedung. Tenn im großen und ganzen ist die Sar'affung so gestaltet, daß in Mecklenburg alles wie bisher xim alten bleiben wird, nur mit dem Unter schiede, daß man Rfi eine „Verfassung" hat. Z" behaupten, der Empfang sei nicht amtlich gewesen. Der, Empfang sei gegenüber Frankreich u n freundlich und gegenüber den anderen Signatarmächten von Algeciras illoyal. Die Aufgabe Frankreichs in Marokko sei dadurch viel schwieriger geworden. — Es muß von England aus doch immer wieder gehetzt werben! — Gegenüber solchen englischen Hetzereien ist hervorzuheben, daß in Paris über bas korrekte Verhalten der deutschen Regierung gegen die Berliner Gesandtschaft Mulay Hafids alle Blätter einig sind, doch hebt der Temps noch einmal hervor, daß ein Empfang besser vermieden worden wäre. Debats schreiben: Wenn Deutschland dazu geneigt ist, die marokkanische Frage für sich allein zu betrachten, wird es erkennen, daß seine wirtschaftlichen Interessen und unsere politischen Interessen weit eher solidarisch als unvereinbar sind. Zweites Blatt 158. Jahrgang Erscheint KgNch mÜ Ausnahme des Sonntags. G Eichener Anzeiger Seneral-Anzeiger fSr Oberheffen oes yzegeniuuuH» ...... — wechsel sich bestätige, die englische Regierung die Besetzung Ü^der Empfang sei höchst bedauerlich. Es sei lächerlich, jein es Teiles von Afghanistan verfügen werde. werden. Tas Anpflanzen und die Unterhaltung geschieht ebenfalls durch den Botanischen Garten. Für Kanal- und Straße nreinigung sind mehrere Gerätanschaffungen notwendig, die freihändig erfolgen sollen. Tie Lieferung von zwei Schlammabsuhrwagen mit je 11/2 Kubikmeter Fassungsvermögen bekommt die Firma Brink in Kassel für 1570 Mk. übertragen, die Lieferung der Piassawabesen die Firma E. F. Winter hier'zu 1.50 Mk. das Stück, die Lieferung von Schlauchen für die Kanalspülung eine Firma in Nippes für 625 Mk. und die Lieferung der Gerätschaften für eine dritte Kanalveinigungskolonne, die 1500 Mk. erfordern wird, soll ebenfalls freihändig erfolgen. Für die Feuerwehr sind zwei Schlauchhaspelwagen notwendig, die von einer Fabrik in Biberach für 275 Mk. bezogen werden sollen. Die Lieferung von Zementrinnsteinen für den Flutgraben im Neustädter Feld erfolgte durch Sack und JugHardt, was unter Bewilligung des bis jetzt ausgegebenen Betrages von 1307.61 Mark genehmigt wird. Auch die freihändige Vergebung der nodj erforderlichen Steine wird gutgeheißen. Verschiedenes. Für den Betrieb des Anschlußgeleis es der Bannt n ge r s ch e n Fabrik ist der Erlaß einer besonderen Polizeiverordnung erforderlich. Der vom Polizeiamt vorgelegte Entwurf, der dem bezgl. des Gleises zum Ferniewcrk gleicht, wird nicht beanstandet. Einige Kaufverträge mit L. Huhn, Adolf Noll, Urban und K. Huhn, bei denen es sich um kleinere Objekte handelt, werden genehmigt. Bei dem Vertrag mit Urban, der von der Stadt 3,2 Quadratmeter Gelände erwerben muß, weil er beim Bauen die Grenzen nicht einhielt, und städtisches Gelände bebaute, beanstandete Stadtv. W i n n den angesetzten Einheitspreis von 30 Mk. für den Quadratmeter, während daneben an K. Huhn zu 20 Mk. verkauft wurde. Tie Versammlung hielt jedoch den Preis mit Rücksicht aus die Umstände aufrecht. Ter Aufseher der Fu hrw er ks'w a ge an der Mar- gare t h e n hüt tc ist gestorben und man erwog, ob man die nur wenig benutzte Wäge — sie brachte in der letzten Zeit jährlich Meistens weniger als 200 Mk. ein — nicht eingehen lassen solle. Da es jedoch möglich ist, den Betrieb unter Beschränkung aus die Arbeitsstunden durch den Vorarbeiter auf der Margarethenhütte versehen zu lassen, soll die Wäge weiter benutzt werden. Ein früher abgelehntes Gesuch der Firma Gebr. Kahl um Verpachtung eines weiteren Teils des Hochwafserdamms bei der Kläranlage wird nunmehr genehmigt, da die Firma auf das Befahren des Dammes mit Fuhrwerk verzichtet hat, und auch sonst jede Sicherheit hinsichtlich der Schonung des Dammes bietet. Tie Anerkennlingsgebühr, die die.Firma dafür zu zahlen hat, erhöht sich von 30 auf 60 Mk. Als Vorsitzender des Gewerbegerichts wird Oberbürgermeister Mecum aus drei Jahre wiedergewählt. Dem Verein sür Licht-, Lnft-iund Sonnenbäder wird die Einrichtung bezw. Einfriedigung! 1 eines Sonnenbades an der Lahn gestattet unter der Bedingung, daß das später in die Straße sallende Gelände nicht mit eiitgefriedigt wird. Stadtv. Löber unterstützte das Gesuch mit warmen Worten. Stadtv. Jug Hardt verliest einige Stellen aus einer im Südwestoerein ani 14. April beschlossenen Resolution- in ibenen der Stadtverwaltung fortgesetzte Vernachlässigung des West- und Südwestviertels vorgeworsen wird. Er weist diese Behauptung als gänzlich unbegriindet zurück und spricht sein Bedauern aus, daß die in der damaligen Versammlung anwesenden Stadt- vewrdneten nicht widersprock)en hätten. Ter Vorsitzende schließt sich Stadtv. Jughardt an mit dem Bemerken, daß die Interessenten jeden Viertels über angebliche Vernachlässigung klagten. Stadtv. Winn bemerkt, daß auf feinen Widerspruch hin die ursprünglich noch viel schärfer lautende Resolution gemildert wurde und er nicht dafür gestimmt habe. Stadtv. Löber bittet eindringlich unter Hinweis auf den dortigen gänzlich unbefriedigenden Zustand um bessere Herstellung der Nord-Anlage. Ter Vorsitzende hält die Klagen nicht Mr unberechtigt und sagt Abhilfe zu. Stadtv. Brück regt art, an dem der Stadt gehörigen Semm- lerschen HauS die Läden zuzulassen, damit der nicht schöne Einblick vermieden werde. Stadtv. Winn fragt nach dem Stand der Enteignung der NollschenHofreite in der Mühlgasse. Ter Vorsitzende bemerkt dazu, daß die Sache demnächst den Kreisausschuß beschäftigen werde. Stadtv. Simon regt an, den Stadtverordneten zu Jnfor- mationszwecken Stadtpläne zur Verfügung zu stellen. Stadtv. Winn bringt zur Sprache, in der Stadt gehe das Gerücht, er habe in der Verkehrskommission für eine Pferdebahn gesprochen. T-ies sei unrichtig. Er habe Oberbürgermeister Mecum lediglich gefragt, ob es möglich sei, wenn jetzt die Schienen für die elektrische Bahn gelegt würden, einstweilen und bis zur Ermöglichung des elektrischen Betriebs in den Schienen eine Pferdebahn laufen zu lassen. Das habe der Oberbürgermeister verneint, womit für ihn «Redner, die ssache erledigt gewesen sei. Der Vorsitzende bestätigt diese Darstellung. Tie nächste Sitzung findet voraussichtlich in drei Wochen statt. Aus Stadt und Land. Gießen, 15. Mai 1908. *• Einigkeit macht st a r k. Vor einigen Tagen gerieten einige Leute in einem hiesigen Geschäftsbetrieb abends nach Feierabend in einen Disput und Schlägerei. Einer machte vom Messer Gebrauch und verletzte zwei andere nicht unerheblich. Der eine erhielt einen Stich in den Rücken, der anscheinend die Lunge verletzt hat. Er liegt noch zu Bett in ärztlicher Behandlung. Verhaftet wurde gestern hier der von der Kgl. Staatsanwaltschaft Hannover wegen Rückfalldiebstahls und von dec Herzogl. Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen Betrugs steckbrieflich verfolgte Kuhschweizer Andreas S ei ff er! aus Storchenest. Ferner wurde ein hier wohnhafter Kutscher wegen Ausschwindelns und Unterschlagung zweier Fahrräder festgenommen. -s- Lauterbbach 14. Mai. Die Arbeiten an dem Turnhallneubau gehen allmählich zu Ende. Dieser Tage wurde mit der letzten, der Legung des Parkettbodens begonnen, sodaß nun Aussicht auf baldige Einweihung besteht. Die Kosten des Baues belaufen sich außer dem Bauplatz auf ca. 80 000 Mk. ** Herbstein 14.Mai. Der Schad en, der benverschiedenen Feuerwehren bet dem großen Brande an ihren Gerätschaften erwachsen ist, beläuft sich zusammen auf ca. 1300 Mk. — Büdingen, 13. Mai. Rach einem Beschluß des hiesigen Zweigvereins soll die Wa n d e r v ersa rnrn l u n g des Oberhessischen Bienenzüchtervereins, verbunden mit Ausstellung und Honigmarkt, am 16. und 17. August d. I. in unserem Städtchen abgehalten werden. Als 93er» sauimllmgslokal ist der Saal des „Hotel Fürstenhost' in Aussicht genommen; die auszustellenden Objekte finden auf der anliegenden Hegelbahn sowie im Garten Aufstellung. □ Bleichenbach, 15. Mai. Dem Kirchendiener Heinrich Heß VI. wurde von Sr. K. H. dem Großherzog das Allgemeine Ehrenzeichen für langjährige treue Dienste verliehen. Seit 36 Jahren versah Heß das Am des Kirchendieners mit Liebe und Treue und mußte jetzt Voraussichtliche Witterung für Hessen am Samstag den 16. Mai: Zunächst noch trüb und Regensalle. Spater Aufheiter 9 und wärmer. Aussicht auf trockenes heiteres Welter^^^^^^ Original-Drahtmelöringen. Wiesbaden, 15. Mai. Heute vormittag 'and die Enthüllung des vom Kaiser gestisleten Denkmals $341ne 1 • von Oranten in Gegenwart des Kaisers und der Kaiserin 1 - S t r a ß b n r g , 15. Mai. Als Nachfolger d es taais- sekretärs von Köller ist der Uitterstaatssekrelar j ' Zorn von Bulach in Aussicht genommon. Wien, 15. Mai. Hier verlautet, daß P r 0 s e s s 0 r W ay r mund nach seiner Rückkehr nicht nur die innerhalb des w Rahmens des Kirchenrechts liegenden Kollegien lesen, sonder das K i r ch e n r e ch t s - S e m l n a r behalten wird. , , Rom, 15. Mai. H e u t c b e g a n n vor de n Ge sch reuen in Neapel der Prozeß des Bildhaiiers Elssar der vor drei Jahren aus Eifersucht seine Frau tötete. ■. Rom, 15. Mai. Im Bahnhof von Erup 0 l 1 , g . Eisenbahn-Zusammenstoß, wobei 2 Personen g 15 verletzt wurden. „..molenbe Petersburg, 15. Mai. Der in Petersburg anw I Vizepräsident des deutschen Reichstages, Geheimrat -p wohnte gestern der Sitzung der Duma bei. Men New-York, 15. Mai. T>e Schiffahrts-Gesellschaften licue sür April eine Abnahme von ca. 6°/0 in der Be > 0 r 0 von Kajüten-Passagier en 1. Kl. fest, dagegen ) Zahl der Passagiere in der 2. und 3. Klasse zugenommen. krankheitshalber vorn Amte, das sein Vater ebenfalls lange Jahre versehen, scheiden. Im Pfarrhause geschah die Ueber- reichung der Auszeichnung durch Kreisamtmann Dr. Lößlein- Büdingen vor dem versammelten Kirchenoorstand. sd. Darmstadt, 15. Mai. (Tel.) Der Großherzog wird die Ausstellung am 23. Mai um 11 Uhr vormittags persönlich eröffnen. — Der Schlitz er Konflikt lvird demnächst auch die Zweite Kammer beschäftigen. Abg. Dr. Osann hat, wie uns aus Darmstadt drahtlich gemeldet wird, in der Zweiten Kammer eine Anfrage an die Regierung gerichtet, worin diese um Mitteilung darüber gebeten wird, ob und welche Schritte sie zum Schutze der Gemeinde Schlitz in ihrem Konflikte mit dem Grafen v. Görtz getan hat. — Das Reichsgericht hat die Revision des Fuhrmanns Gumbert in Mitteldick, der wegen Totschlags seiner Frau verurteilt worden war, verworfen. X. Offenbach a. M., 14. Mai. Die Stadtverovdnetenver- ämmlung stellte in ihrer heutigen Sitzung den S t e u e r ausschlag für das Rechnungsjahr 1908 auf 15 4,8% fest, mithin rund 31 % mehr als im Vorjahre. Die Sozialdemokraten timmten dagegen. Nach der Meinung ihres Wortführers hätte zur Verminderung des Steuerznschlags die Einsetzung von Beträgen einer Wertzuwachsstmer und Besitzwechselabgabe beigetragen. Auch die Abschreibungen bei dem Elekttizitätswerk seien zu hoch Stadtv. F e i st m a n n entgegnete, daß über die beantragten Steuerarten noch keine Vorlage eingegangen sei, die Unterlagen also fehlten, um den Voranschlag dahingehend einzurichten. Auch wurde bestritten, daß die Abschreibungen zu hoch seien, die r£an dicl- mehr als noch zu niedrig bezeichnen lönne. Eine längere Debatte entwickelte sich noch darüber, ob sich die Einführung einer Best tz w e ch f e l a b g a b e und einer Wertzuwachs st euer empfehle oder nicht. Stadtv. Boehm sprach für die Wertzuwachs- teuer, während er der Besitzwechselabgabe nicht sympathisch gegen- überstand. Stadtv. Ulrich plaidiert für die Einführung beider Steuerarten. sj Marburg, 14. Mai. In der heutigen Stadtverordnetensitzung wurde mitgeteilt, daß die an die Regierung gerichtete Eingabe, die Bahn durch das Wohratal nicht nach Kirchhain, sondern nach Marburg zu führen, ablehnend beschieden worden sei, weil die Linie zu teuer würde. — In der philosophischen Fakultät der hiesigen Universität bestand gestern Frl. Hertwig ihr Examen als Dr. p hil. cum 1 aude.__ Gerrchtskaal. K. B. Dar m stadt, 14. Mai. Das Kriegsgericht der 25. Division verurteilte heute den Gefreiten Konrad Paul von Groß- Eichen in Lberhessen, der in der 5. Eskadron des Drag.-Regts. ‘24 seit mehreren Jahren dient, wegen unternommener Verleitung jum Meineid, Diebstahls und Unterschlagung, trotz Leugnens, zu 1 Jahr 6 Atonalen Zuchthaus, 3jährigen Ehrverlust und Ausstoßung ans dein Heere. P. hatte als Stubenältester mehreren jüngeren Kameraden Wichszeug, sowie 5 Mk. gestohlen und einen anderen veranlaßt, ihm 2 Alk. 80 Psg. an den Wachtmeister zu übergeben, die er für sich behielt. Als die Untersuchung wegen der Diebstähle im Gang war, versuchte er umsonst, einen Kameraden zu einer falschen Aussage zu bestimmen, indem er ihm zuredete, die Dreijährigen müßten znsammenhallen. Er wieder- holte dies auch auf dessen Bemerkung, er könne doch keinen Meineid leisten. F.E. Frankfurt a.M., 14. Mai- Ter Gardist Willi Reis aus Nieder-Florstadt (Kreis Friedberg) vom. 115. Infanterie-Regiment macht seinen Vorgesetzten viel zu schaffen. Ausschweifendes Leben und Vernachlässigung im Dienst haben ihm zahlreiche Disziplinarstrafen eingetragen. Aber sie haben nichts gefruchtet, deshalb muß ec jetzt auf die Festung wandern, Am 9. Tezember v. I., einem Sonntage, sollte er aus Befehl des Kvmpagniechefs am Nachmittag stündlich beim Unteroffizier vom Dienst antreten. Tas tat er> nur teilweise. Am folgenden Morgen beim Exerzieren zeigte es sich, daß er den Befehl, eine Gmnmi- schnur an der Achselklappe anzunähen,- nicht befolgt hatte. Als ihn sein Korporalschaftsführer zur Rede stellte, log er ihm vor, er habe kein Geld gehabt, um eine Schnuv zu kaufen. Arn selben Tage verletzte er wiederholt die Achtung vor versammelter Mann- sck-aft, indem ec sagte, er werde behandelt wie ein Verbrecher, er lasse es sich nicht mehr gefallen und werde sich beim Oberst beschweren; wenn er abgehe, werde man es schon sehen und was dergleichen Redensarten mehr waren. Am 25. Januar d. I. fand bei Mörfelden eine große Felddieustübung statt. Bei einem Sturmangriff mußte seine Kompagnie einen 1\2 Meter breiten Graben überspringen. Alles sprang hinüber, nur Reis nicht. Auf 'den wiederholten Befehl, den Graben zu nehmen, erklärte er, ich springe nicht hinüber. Tann ging er ein Stück am Graben entlang, bis zu einer Stelle, wo er seichter wurde, fühlte hier vorsichtig mit dem Gewehrkolben hinein, um die Wassertiefe festzustellen, und watete dann hindurch. Als die Kompagnie zurückgehen mußte, wiederholte sich das Schauspiel. Alles sprang über den Graben,-Reis aber spazierte 150 Meter weit weg und ging über einen Steg. Vor dem Kriegsgericht der 25. Tivision, das am 14. April gegen ihn verhandelte, erklärte er, er habe nicht springen können, weil er Hühneraugen an zwei Zehen habe. Tas hat auch feine Richtigkeit. Aber die Verletzung einer Dienstpflicht aus Furcht vor einer persönlichen Gefahr ist ebenso zu bestrafen, wie die Verletzung aus Vorsatz, sagt das Gesetz. Tes- hald wurden Reis für diesen Fall von Ungehorsam drei Monate Gefängnis zudiktiert. Diese strafe und die Einzclsttasen für die anderen Vergehen wurden zu einer Gesamtstrafe von sechs Monaten Gefängnis zusammengezogen. Tas Oberkriegsgericht verwarf die Berufung dcS Angeklagten gegen dieses Urteil. Vor dem Oberkriegsgericht behauptete Reis, die Achtungsverletzungen habe er in der Aufregung über seinen Korporalschaftsführer begangen, der ihn ungerecht behandett habe. Ter Sergeant bekundete, er habe den Reis auf Befehl des Kvmpagniechefs „ftreng anfassen" müssen. Berlin, 14. Mai. Vor der Straskarnrner am Landgericht II haben sich heute der Schrifsteller und litterarische Leiter des Verlags „Vita", Kurt Münzer, der Inhaber des Verlags „Harmonie", I a d a f s 0 h n, der Zeichner L i e b i s ch und der Drucker I m tu i s ch wegen Vergehens gegen den § 184 zu verantworten. Es handelt sich um ein von Kurt Münzer verfaßtes Buch „das verlorene Lied", das von der Anklagebehörde für unzüchtig gehalten wird. Der Angeklagte Münzer wurde zu 100 Mark Geldstrafe verurteilt, die übrigen Angeklagten wurden freigesprochen. Karlsruhe, 14. Mai. In der heutigen Vormittags - Verhandlung im Beleidigungsprozeß Molitor mußte die Verhandlung vorzeitig abgebrochen werden, da Olga Molttor in eine Ohnmacht verfiel. Nach Wiederaufnahme der Sitzung erklärte dec Vorsitzende, der Arzt habe ihm mitgeteilt, daß eine Wiederholung des Ohnmachtsanfalles zu befürchten fei, wenn nicht eine längere Pause eintritt. Ter Vorsitzende ließ mit Rücksicht darauf vorzeitig die Mittagspause eintreten. Er fügte gleichzeitig den Wunsch zu, daß die Zeugen sich so kurz wie möglich fassen möchten, da ja schon so viel gesprochen sei, daß neues wohl nicht mehr zu erwarten sei. Rnttst und Wissenschaft. Die historische Kommission für das Groß- Herzoginrn Hessen tagte n. b. Durmst. Ztg. am 11. l. Mts. unter dem Vorsitz des Ministers Dr. Brau n. Anwesend waren Geh. Hosrat Prof. Dr. Behaghel-Gießen, Pfarrer D. Dr. DiehsiDarmstadt, Haus- und Staatsarchivar Dr. Dieterich-Darmstadt, Prof. Dr. Haller-Gießen, Geh. Hofrat Dr. H aup t -Gießen, Oberlandesgerichtsprasideitt Dr. Lippold-Darmstadt, Prof. Dr. R a ch f a h l - Gießen, Geh. Justizrat Dr. Schmidt- Gießen, Direktor der Hofbibltothek Dr. Schmidt-Darmstadt, Prof. Weckerling-Worms. Entschuldigt fehlten Prof. Dr. Falk-Klein-Winternhcim, Geh. Kirchenrat Prof. Dr. Krüger-Gießen, Archivdirektor Dr. Freiherr Schenk zu Schweinsbcrg-Darmstadt und Prof. Dr. Schrohe- Mainz. Auf Antrag des Geh. Hofrat Prof. Dr. Behagbel und Genossen stellte die Kommission den allgemeinen Arbeitsplan fest. Hiernach kommen zunächst folgende Werke in Betracht: Die Herausgabe von Quellen und zwar des Codex Laureshamensis, eines Codex diplomaticus Mogun- tinus, der Protokolle des Mainzer Domkapitels des 15. bis einschließlich der ersten H>ülfte des 17. Jahrhunderts, der S7tatuten der Universität Gießen, der Hessischen Weis- tümer, der Briefe und Akten zur Geschichte Hessens unter Ludewig I. Weiter sollen als 9rachschlckgewerke und Darstellungen herausgegeben werden: eine Hessische Bibliographie, eine Hessische Biographie, ein" Hessisches Ortsnamenwörterbuch, eine Hassia saerju — Die dritte Gruppe gilt den historischen Karten. Von diesen Arbeiten sollen zunächst und gleichzeitig in Angriff genommen werden: 1. die Herausgabe des Codex Laureshamensis. In den Ausschuß hierfür wurden gewählt die Mitglieder Behaghel, Dieterich, Falk und Freiherr Schenk zu Schweinsberg. Zum Leiter wurden Freiherr Schenk zu Schweinsberg, zu Bearbeitern des Werks Dieterich und Freiherr Schenk zu Schweinsberg ernannt. 2. Die Herausgabe eines Codex diplomaticus Moguntinus. Ten Ausschuß hierfür bilden Haller, Schmidt-Gießen und Schrohe. Zum Letter und Bearbeiter wurde Prof. Haller bestellt. 3. Der Ausschuß für eine Hessische Bibliographie soll bestehen aus Diehl, Haupt und Schmidt-Darmstadt. Leiter soll sein Schmidt-Darmstadt und Bearbeiter Oberbibliothelar Dr. Voltz-Tarmstadt. 4. In den Ausschuß für eine Hessische Biographie wurden gewählt Diehl, Haupt, Krüger, Freiherr Schenk zu Schwemsbecg und Schmidt-Tarmitadt. Letter soll Haupt sein. Ein einzelner Bearbeiter kommt nicht in Betracht. 5. Die Herausgabe der Protokolle des Mainzer Domkapitels bis zur 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts soll ein Ausschuß vorbereiten, der sich zusammensetzt aus Dieterich, Falt und Rachfahl. Zum Leiter wird Dieterich, zum Bearbeiter Lic. Hermann- Darmstadt ernannt. 6. In den Ausschuß für Herausgabe der Statuten der Landes-Universität Gießen werden gewählt Diehl, Haupt und Schnudt-Gießen. Als Leiter wird Haupt und zum Bearbeiter Oberlehrer Tr. Becker-Gießen bestellt. — Wegen Inangriffnahme der übrigen Arbeiten sollen in der nächsten Kommissionssitzung Vorberichte erstattet werden und zwar für die Hessischen Weis- tÜrner durch Schmidt-Gießen, für die Briefe und Akten zur Geschichte Ludewigs I. durch Rachfahl und Freiherr Schenk zu Schweinsberg, für das Hessische Ortsnainenwörterbuch durch Behaghel und Dieterich, für Hassia sacra von Tiehl und Falk, für die historischen Karten Haupt und Weckerling. Allgemein wurde dem Wunsche Ausdruck verliehen, daß bald mit den Veröffentlichungen begonnen werden soll. Als sachverständiger Beirat für die Geschäftsleitung wurde Staatsarchivar Tr. Dieterich bestellt. Z. Aus Frankfurt a. Ai. wird uns untenn 14. ds. Mts. geschrieben: Gestern gab es im Schauspielhause wieder eine Uraufführung : „Die Große n und i) t e Kleine n", drei Akte von Aioritz Goldschmidt. Ter Dichter, der bisher wesentlich mit Balladen und Epigrammen Ijeroorgetreten ist, Hal den Schrill auf die Bühne mit gutem Erfolg getan. Wenn and) fein Drama — das aus drei selbständigen, aber durch den Fortgang der Handlung doch zu einer Einheit verbundenen Stücken besteht — in vielem mehr den geistreichen Eauseur als den Dramatiker verrät, so fesselt es doch vom ersten Augenblick an, und im letzten Akt, bezw. im letzten Stück, erhebt es sich auch zu echt dramalischei Wirkung. Die Handlung, die frei erfunden ist, verläuft sehr einfach und ohne Verwickelungen. Sie ist auch mehr Nebenfache. Tie Hauptsache ist dem Dichter, einen interessanten Gegensatz zu zeigen: verschiedelie Menschentypen in ihrem Verhallen zu derselben Lage. Im ersten den gebietenden Herzog (das Stück heißt „Der Gebieter"), im zweiten den armseligen Krämer Gelotto (das Stück heißt „Tic Hörner Gelottos"), im dritten die Herzogin (nach ihr führt das Stück den Namen). Ter Herzog erfährt, daß feine Gattin ihm untreu fei: alle Welt spricht davon, — ivte soll er sich dazu verhalten, er, der das Gerede der Alenge stolz verachtet? Auch G^elotte ist in gleicher Lage: der Herzog ivill das Gerede gewaltsam durch seinen stolzen Willen umerörüden, Gewtte will feige tun, als höre er es nicht. Dieser Gegensatz ist mit sehr viel Geist und Witz durchgeführt, stiach all der feinen Ironie der ersten beiden Akte waren dann die schivereir tragifcheu Acceiite des dritten um so wirkungsvoller. Gespielt tuurbe oürchweg sehr gut. Tel Dichter wurde oft gerufen. Kleine Tageschrvurk. B a u m e i ft e r Sehring wurde gestern Abend 7'/, llhr ge« gen Hinterlegung einer Kaution von 80 000 Alk. in Görlitz au5 der Haft entlassen. E i n U n gl ü cks fall hat sich auf Zeche Bruchstraße in Langendreer ereignet. Durch eine Explosion auf Schacht 3 erlitten fünf Arbeiter teils schwere, teils leichtere Verbrennungen und mußten ins Krankenhaus gebracht werden. Zum K 0 n t tz e r Al 0 r d. Der in Burg bei Magdeburg bc« dienstete Knecht Richter aus Könitz, der sich durch Aenße« rungen über die noch nicht aufgeklärte Ermordung des Gymnastaiten Winter in Könitz verdächtig gemacht hatte, wiirde auf dem Amtsgericht ücanommen. Ebenso fand bereits eine Zeugenvernehmung statt. Ter Tornado in den amerikatiischen Südstaaten hat annähernd 100 Tote gefordert. Die Stadt Gillis (Luisiana) i|t vollständig zerstört. In Cratidall (Texas) wurden 50 Häuser demoliert. In Oberndorf bei Wörgt brach gestern früh aus mwe« faimter Ursache Feue r ans, daß bei dem herrschenden -vm rasche Verbreitung fand. Bis zttm Mittag waren die Kirche unc sechs Häuser niebergebrannt. _ , r . Die verhaftete Wirtschafterin Minna: Doll t Leipzig gestand, den Buchhändler (Siegler gemeinschastucy m dem verhafteten Buchdrucker Schmidt vergiftet zu haben. Für die K a i s e r p r e 1 s f a h r t W i e n ° B e r l i n des oe - scheu und österreichischetl sreiwilügen Ailtomobil--Korps habcit deutsche Kaiser, Kaiser Franz Josef und Prinz Heinrich Ehrenpre l 98.10 4 Stuttgart v. 1895 tünbb. ab 1905 . Oest.-Ung. Stsb. 1873/74 i.G. 1904 untilgb. b. 1912 do. Brunn-Rs. 72 flf. 100 do. v. Staats-Anleihen do. Scr. 2 u. 3 (ünbb. ab 1905 Trier v. 1901 lünbb. aö 1906 Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 a. Teutsche ö do. Preußische GonfolS 1000/2000 M. i. L v. 104. S. lö Lünbb. ab. 190b v. 1903 unk. b. 2Dir. ppp. (.»tollt; S. 1 u. 2 . . y. v. 1888 i. G. do. oo. M Kr. t. G. (S. II Erguz./ 2040 do. 4 DO. do. 4 Porkg. E. v. 86 (Barni Baixa) 178— 72.50 Lire 102.60 64 20 37, t. G< do. 120. "*/ - ho Da do. B . Du. ö‘/3 'Jirt|faiu|d)e t'aiioe^D. Vit. E. G. 11. K. u. L. M- 99.20 'Jiaab-Cbcitb. . . 21. N. P. oo. 3% lSa||cicc LauDes-EreDitanfl. um. and Commnnal- Provinzial- Obligatiouen. Standesherrliche Anleihen 4*/2 Gr,, yeudui Hg.v. Tonn. r.äK'b d.84 Nheinprovinz dlnSg. 20 u. 21 unl. b. 1902 4 SoLms-Braunsels v. 188u . Elisab. Obi.) v. 1886 do. r. 10. do. 92. 4l/t Eisenb. iHciiteiibam Hess. Provinz T-beryeffen Kr. oo. 3 Lcstcrr. Votalb. do. oo. 92. 4‘/a Elseuwerle VoUac r. lu2 37, Frankfurt 4 90.60 u)< M. Wächtersbach v. 1884 4 00. 96.50 Rente 1881/88,92,93 Dividende Bank-Aktien Verzinsliche Lose, iwj? M. Bank iLa»iufi. Badische 2öanl . 3lt, 11 00. 00. Vit. A 2Ji. luOÜ Vit. B M. 1000 00. M. v. 1902 flcucqr. Tarmst. abg. v. 79 Vit. U u. 81 Vit. A u.V 106.50 do. Gold-Anl. v. 1894 fleuerfr. v. 189b stenerfr. 124.50 do. 93.10 . . M. 600 Bereinsbanl Tiskonto-Geseüschaft M. 60U/12OO Äpan. auSl. Rente v. 1882 abgcfl. M. 600/1200 4 ^7, 3“, Türk.-Egypi. Tribut jlni-ed)t|d)cine Eisenbahn-Renten-Bk. . do. Unverzinsliche Lose Lstr. conv. UNls. v. 1903 . do. Staats-Rente . v. 1897 stcuerfr. do. M. unl. b. 1910 1905 v. n. 98.80 Pe>. inn. G.-Anl. v. 1887 abge|l. do. 90.50 1890 D, 3 150. do. do. Ultimo Lstr. v. 1896 5 v. 1898. 4 7, Sr. ■1 Egyptische unifizierte Industrie-Aktien Lstr. BcreinSbanl do. Würzburger Bolksbanl 65.50 r. 98.60 abgeil. 8O°/o Riannheim v. 1901 lünbb. ab 1906 Eisenbahn-Prioritäten Inländische. IUEunt. b. 1905 99.00 86.20 1899-1901 . . 1902 unl. b. 1913 1903 lünbb." ab 1908' 96.60 unk. b. 1913 41/, Offenbach lünbb. ab 1906 97.60 do 4 1905 . . v. 1891 i. G 102.70 400 1901 v. 1901 lünbb. 1906 Fr. 62.10 90. v. 1883 abgefl. do. E. V. 71 i. G. 1879 1900 v. 1889 v. 1891 Dresdner Laut . . dresdner Bankverein 37, dv. 37, bo. do. do. 100.60 134.80 do. Spez. . Rumän. amort. do. do. 61.25 62.70 36.60 81.90 4 4 37. S. 19 S. 22 329— 31— r 1 t 1 4 1888 . 1897 . 500 500 M. Fr. 90.80 90.70 4 37, 37, 37, v. 1889 v. 1889 G. G. G. G. G. G. 500 1000 400 400 400 101.80 101.80 78.00 86.59 91.60 98.50 90.20 v. 1884 v. 1888 v. 1895 v. 1898 S. 47 S. 44 M. 1000 M. lOOÜ M. 1000 1914 . b. 1910 b. 1910 7 6 4= bi 4- 98.60 97.30 97.30 3 3 4 37, 3 lünbb. lünbb. lünbb. amort. ab 1907 amort. ob 1910 500 500 500 500 94.20 99.60 92— 90— 90.50 97.70 Ocst.-Ung.SlaaLb. Ucft.S>uDb.^Vombj Ucfl. "Ji orbiücfl A 4 4 4 4 4 conv. COllD. 2000 r b. 1913 1000 r 135.50 131.75 143.00 143.80 119— 99.20 99.50 91.10 4 4 4 v. v. ab 1901 aö 1902 ao 1908 Ser. 6 Ser. 7 Scr. 8 Ser. 9 abgcfl. lünbb. lünbb. 170— 131.50 4 4 4 82.70 ,5.06 Rbl. Lire M. 4 5 <7ä Ser. o mit. b. 1909 Ser. 6 mit. b. 1911 Ser. 7 nnt. b. 1U13 Ser. 3 lünbb. ab 1905 Ser. 4 lunbb.ab 19o6 99.50 91.10 90.20 81.70 89— 79 50 99.80 90.50 81.50 98 80 9130 99.1.0 46 80 98— 97.90 Bayr. B. s. Hand. u. Jnd. M. 1000 Bayr. Hyp.-11. Wechseibt. ). fl. 500 Berliner HauDelSg. . M. 500/1000 Ungar. Hrcbitbant . . UnionDant (Wien) . . Wiener löaulDcreui. . Wurttbg. yaulanflalt . ö. st. 200 ö. fl. 200 0. fl. 200 600/1200 1. st, 350 300/1200 100.10 150— 111.30 133.80 192.75 134.50 108.50 fünbb. ab 1906 unl. v. 1911 . öfl.G Kr. 91.50 82.10 91.50 82.10 v. 1888 coiiDcri. v. 1897 v. 1902 v. 1905 37, 4 S S. S. S. S. S. ab 1905 . ab 1907 . 99.30 87.50 93.70 93.60 82.70 d. 18/5—80 abgcfl, v. 1900 .... v. 1903 .... v. 1896 .... 11. 1894 . . v. 1891 Vit. H u. 41 unk. b. 1910 unk. b. 1913 . . lünbb. ab 1908 . 47, 4 4 4 4 37, 4 Babische Prämien . . . 5 Donau-Regullcrilng . . 37,Gothaer Pram. Psandbr. I 1. 1^. v. 1503 1. G. v. 1891 V. 1894 . . b. 1898 . . 37, 37, 37, d /, 4 4 ' 37, 37, 37, 37, 37, v. 1895 v. 1898 M. Tlr. M. Fr. ö.fl. M. ö.fl. v. 1901 lünbb. ab 1906 . abgcfl........ v. 1887 v. 1891 abgcfl v. 1896 v. 1898 v. 1902 Ser. II lünbb. ab 1907 1901 lünbb. ab 1907 . . Madrider abgefl. . . Meiiiluger Prum. Psandbr. Ücstcrr. v. 1860 . . . Cibciiburger Russische v. 1864 . . . Russische v. 1866 . . . . ö. fl. 150 . ö. fl. 150 ö.fl. M. Schweiz. Zentral v. 1880 . Moslau-Kaian mit. 1915 . Russische S'.idofl 97 sleuerir. v. 1886 u. 88 . . . v. 1894 v. 1905 unk. b. 1915 v. 1888 v. 1895 v. 1898 lünbb. ab 1903 1905 500 200 bo. S. 40 bo. S. 43 bo. S. 46 Stockholm v. 1880 . . Wien Kommunal t. G. 97.40 97.— 95— 101.20 Fr. M. unk. v. 1914 Kommunal . äuß. E.-B. i. G. innere v. 1888 . äußere Gold-Anl. 37, 37, 3 /, 87, 37- v. 19v7 v. 1893 v. 1896 v. 1897 v. 1903 94.75 82.60 Fr. Fr. 90— 98 — 98.30 mttgeleilt von der 57, 7 9 87, v 10 77- 99— 94.30 90.2 > 91.50 v. 1901 ..... v. 1894 v. 1905 v. 1902 lünbb. ab 1907 v. 1903 lünbb. ab 1908 v. 1897 um. b. 1909 . unk. b. 1912 . unl. b. 1914 . unl. b. 1915 . unk. b. 1912 . um. b. 1914. u. S. 18 . . uul. 0. 1912 . bo. Ser. 14 3 n 5Pi Starkenburg . . . a. M. Vit. N u. Q abgcfl, 99— 90— 97.50 97.80 97.50 98.50 90.60 90.60 91.60 92.30 98.60 92 — 88.70 83.80 90 — 98.50 89.60 90.— v. 1887/89 .... v. 1896 lünbb. ab 1901 Do. do. M. 10U0/300U M. lOOu Tlr. loü 37, 37, 4 4 4 4 4 37, 37, 37, 1 ■d'l DO. bo. DO. do. do. do. do. bo. bo. bo. bo. do. bo. bo. I. Rg. . . II. big . . . ^onctiou . . . . 2020/4010 Do. Do. do. do. vo. 130— 153.30 bo. S. 28-30, 32 (ttlgb.) bo. S. 45 (tilgb.) . . Lanbw. Krebitbank Vit. D-J Fr- M. P-I- Lstr. M. 85.70 86— 104.70 101.10 96 25 102.80 do. do. do. de. do. do. 124. 214. do. Do. bo. bo. bo. bo. Staatsb. v. 83 „ I—VIII Em. „ IX Em. „ v. 1885 „ (ErgänzgS.-R.) „ v. 1895 flf. i. G. Kr. S. 53 u. 54 lünbb. ab 1906 bis mcl. Ser. v2 . . bo. do. do. DO. . . Air. 100 . . 0. fl. 100 . . Air. 100 . Tlr. 100 . . Air. 50 . . h.fl. lOo . . Tlr. 100 . . Tlr. 50 . . Fr. 80 . . .-Ber. 4 n 3 1 3U„ 3 ■ 3% 3 3 ! j1;, aLi 3 b 4J. 4 b 4 1 1 Aschaffenburg v. 188d Augsburg v. 1901 uuk. b. 1908 . . Babenhausen (Hessen) Baben-Badeu v. 1898 lünbb. ab 1903 Bamberg v. 1888 . Berlin v. 1886/92 Gingen v. 1901 lünbb. ab 1906 . , Metz v. 1903 unk. b. 1912 . . . . München v. 1900/01 unl. b. 1910/11 Str. M. Fr. Pes. Lstr. 4 37, 4 4 4 4 37, 37, 37, 37, 4 M. ö.fl. do. do. bo. bo. 37, 3/2 37, -»taall. ober prou 11151 al-garaiit. Hess. VanbeS-Hyp. Bank Ser. 12—13 91.10 91.10 93.(0 93 70 93.0V b. 1907 . . . . „ K abgefl. . . (Straßenbahn/ v. 1899 . v. 1901 Abt. I. . . . v. 1901 Abt. II. u. III. 1899 unl. 0. 191- . . . 84.90 76.50 76.40 7» 60 74.80 70.00 97.50 n 3*1, j Sächsische Rente . . Wnrttembg. v. 1907 . 80.30 80.30 79.00 79.00 87.80 80.25 98.10 12 5 6 9 87: 6 77: 9 8 u Hamburger v. 1866 . . 3 •yullaiibiidje Komm. v. 1871 O'/zKoin-MinDencr .... 3'/,Lübecker v. 1863 . . . 27, Lütticher v. 1853 . . . 343— 255— 105.20 92 50 97.30 93.50 97.30 97.25 97.50 97.30 97.30 92.80 92.50 90— 90.30 97— 97.- - 89.90 89 9 j 91.50 97.20 97.20 97.20 97.50 90.50 91.00 59.20 l 0.50 i. Staaisani. v. 1905 Eonsolid.-Anl. v. 1880 . . „ Gold-Anl. v. 1889 .... „ Eons. E. B. Scr. 1 11. II 89 „ Gold-Anl. Em. III v. 189j . SiaatS-'Reme v. 1894 . alt.Kr.Rbl. 7 7.40 77— 101.50 4 Freiburg Solms-Laudach abgefl. . . Solms-Vich...... SolmS-Rödclheiiu . . . . V)|enburg»yüDingcn . . . '/)jciib.«. Bud.-Blrsleln v. 1887 u. 7—8 . do. Kommunal Scr.Iu.ll unk. 1909 4 5 5 4 4 37, 6 do. bo. 92.10 92.10 92.10 92.10 92.10 98.10 99.00 90.70 '.0.80 80.10 81.40 100.20 90.80 90.70 90.70 83— 132.0e 485.2t 08— 239.00 4u3. — 113— 67.50 218.50 122.30 37,Hambg. Hyp.-Bk. Scr. 1—190 u. 301-310 31/, bo. bo. Ser.311-350 unk.b. 1913 3=1, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 4 Serb. amon. . 1895 (405) . . . 233.30 100 00 122.20 175.20 139.20 101.50 121.00 201— 15340 94.70 115 70 115.10 Diverse Obligationen, Buberus r. 103 Tijch. Vuxeirn. r. wo..... do. Gold-Rente. . . . do. cinhettl. Rente (conv.) do. Siaats-Rentc . . . do. Anleihe v. 1901 unk. 1900 . do. von 1892 u. 94 . . bo. v. 1902 unk. b. 1910 . do. v. 1896 v. 1901 Ser. 1 lünbb. ab 1906 . 72.20 101.80 101.20 102.20 70.50 112.40 102.20 d-4.80 96— 191.40 105.50 104— 96.20 87.50 Brest. DiSkornobant Ml. 600/1200 Commerz, u. LlSkonto-Bant . . TarmflaDier Banl . . 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VaiiDesluttur-Retile . . . do E.-B.-Anl Bremer St.-Ant. v. 1888, 92, 99 25 27 23 -6 17 24 Argem, do. do. do. do. 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 Franks. Hypothek.-Baul Do. Hhp.-KreD.-B. M. 600/1200 do. do. do. bo. '/. do. 4 37, 37, 37 2 37, 4 bo bo. 1887 flf. gar. . . Franz-Joscs . . i. S. 200/1000 4 37, 37, 37, 4 3 37, 37, 37, 37, 37, 37, 3 /, 4 bo. bo. bo Lstr. M. Lstr. M. 37, do. v. 1899 3 47, v. 1900 unl. b. 1911 . . . 1. B. v. 1900 lünbb. ab 1905 . v. 1881 11. 1884 abgefl. . v. 1888 v. 1898 lünbb. ab 1902 . v. 1903 lünbb. ab 1908 . VI. Teutsche ReichS-AnIethe ' * bo. G. G. G. G. S. do. Bagdad-Bayn . - Gold-Rente 2025 r do. do. Do. do. do. Alzey v. do. do. 89— 89— 97— 97— 97— 97.10 97.20 90.50 90.50 90.50 91.30 oo. DO. do. dv. 00. DO. Do. Hessische do. bo. bo. bo. St.-Rente . . Si.-Anl. v. 1899 Ant. abgcfl. . . bo bo % 63 10 6«|7o 67, 97 8 5 1891/92 (abgefl) . . 1898 1902 lünbb. ab 1908 Pforzheim v. 1899 lünbb. ab " ab Aktien aasländischer Transport- AustaSten. 00. 1. P v. 1898 lünbb. ab 1908 Ittvesl-Aul 00. Do. do. Do. oo. M. Kr. 17, Oest. Sllber-Rente . . do. Papier-Ltente . . 00. Do. Do. Do. Wefld. Dv. dv. do. dv. Du. 4 Pfälzische n Mainz v. 1900 unk. b. 1910 abgcfl. 1878 u. 83 . abgcfl. Vit. J v. 1884 Mitleid. Bolt. (Greiz) Au. B. Ri.laoo Mitteldschc. Kreditb. . M. 300/1200 Ratlb. |. ätscht. S.I-VI M.30a/1200 Jiuriibcrger Baut . . . M. luuü •Jiurnbcrg. Bcretnsbl. M. 300/1200 iJcil.-Uiig. Baut . . Kr. 1400 Scst.-Valtoerbam . . 0. st. 20a läest.-KreOil-Anslalt. . 0. st. 260 Pfälzische Baut ... M. 12uu ^rcnfl. BoDenlreDttbaitk Tlr. 2uu Do. Hi)p.-Akt.-Bl. 17.600/1200 Rhetn. Kreotlbk. M. 60O/1000/1200 rllyeut. Hyp.-Banl M. 600/1200 Schaffyaus. Bankver. . M. 1000 Sudd. Booenlredlt-Battk . M. 600 do. bo. dv. Do. Fulda : Gteszen do. do. , vo- , Do. , do. Lest. E.-B. St. Sch.-Vcrsch. (conv. i. G. fleuerfr. . . öfl.G. bo. bo. do. do. bo. bo. do. do. do. do. do. do. do. Worms do. do, do. DO. Do. bo. do. do. do. 00. Do. DO. Pfdbr. Bk. DO. Do. Do. Do. Do. Do. Do. Do. 4'/, Mecklb. Hyp. u. Wbk. Ser. I ocd. A125 Do. Set. 3 abgefl 37, do. 4 '.Nürnberg 5 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 4 pnv. v. 1890 stcuerfr. do. cons. v. 1890 fleuerfr. Frk. Hyp.-Kred. S. 15-19,21-27,31,34,35-39, 42 do. Bukarest Do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. DO. do. do. do. DO. 22 u. 23 . . . . la, 12-16, 24-26, 29 DO. do. DO. bo. DO. bo. bo. Ser. 10 do. do. Hamburger St.-Aul. amrt. 190011.1909 . do. d. 1887,91,93,99 Snlb. Boden Do. 27,S>tuhlweijzenb.-Raab-Graz . do. ex. 21. Sch. 26.60 42.75 220.75 111— 322 50 154.50 114.80 207— 182— 186— 194.10 199.75 162.25 137.50 248— 224.60 111.25 210.10 120.50 159 — 127.10 100— 185.90 208.75 177TO 195— 384— 152.90 179— 102.75 4 1 n, 4 n 3 ■ 3 4 4 3 5 5 37, Schwedische v. 1880 abgefl. . v. 1890 . . . Braunschweig. LandeS-E.-B. II E . IE abgefl. 37, Kassel abgefl 31/- Kissingen v. 1886, 1888 u. 1903 . . 4 Köln 0. 1900 37, Kreuznach v. 1888 u. 1898 .... 37, Vahr 0. 1889 ........ 37, do. v. 1902 37, Limburg abgcfl 3\ Ludwigshafen v. 1896 do. v. 1903 lünbb. ab 1908 4 2 37, 37, 37, 37, 37, 4 37, 37, 37, 37, 37, 4 Allg°cmcineDeuts'che Kleinbahnen abg. 60% Sübd. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . do. do. bo. v. 1904 Ungarische do. do. do. i dv. vu. -•--- 17 Chile Gold-Anl. v. 1889 . t " Eyincstsche Staats-Anl. v. 1895 Do. do. M 1kQh do. do. Sank für handel und Industrie Depositenkasse Gietzen. ItiUo 8.22 9 67, 5 IZ.Vb 9 57- 5 7, 6 67, 8 Ausländische. Elisabeth fleuerfr. l. G. . . 2000 St. gerb. Rrbb. 1887 flf. i. S. . - do. (Salzkglb.) flf. i. G. . . Ungar.-Galizische . stf. t. S Vorarlberg ... „ .. S. i>% do. E.-B. St. Sch.-Bersch. (abgefl. Elisav.-A.) t. flenersr. Pp. . . 3 Portug. unifiz. v. 1902 Ser. I . . bo. untfiz. v. 1902 Ser.III . Prag-Dnx v. 1896 flf. Raab-Oed.-Ebenf. , do. do. v. 91 „ bo. bo. v. 97 „ Rubolf . „ Kursblatt des Eiehener Anzeigers vom 14. Mai syO8. Satoilique-Conslant. do. JJionaflir Pfandbriefe. Berl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr./ abgcfl. 80°/( 3% bo. v. 1905 37, Offenburg v. 1898 lünbb. ab 1904 37, bo. 4 Heidelberg 37, Do. 37, „ Do. 3% Karlsruhe Do. v. 1886 . Do. v. 1895 . Lissabon v. 1886 . Moskau Ser. 30-33 Ztal. Mittelmeer fleuerfr. i. G. . . Livornes. Vit. C. 1). 11. D/2 500 Sctrd. Sec. flfr. gar. 111. II . . Kaschau-Obrb. v. 1889 1. S. do. do. v. 1889 i. G. bo. do. Elcltr. liiert yomburg r. 103 . . T. Atlant Teiegras Franlen-Allec, garant. v. Frankfurt Frankf. Hof r. lüo Pieue Booeu r. 102 do. do. r. 101 do. v. 1896 mit. 1912 bo. v. 1902 unl. b. 1912 b Vulgär. Tab. Aul. v. 1902 t. G. . !«/._ Gnech. E.-B. v. 1890 fleuerfr. do. üJionopol-'Jlul. u. 1887 . . 4 * Italienische Rente —— Jlitatol. Eisenb. . 1 — — । 4'ruice Henri . . 27— I Prag-Dux St. Aki. | 4 do. 37, Ulm v. 1905 4 Wiesbaden v. 1900 lünbb. ab 1905 4 37, 37, 37, 37, 37, 37, 4 Y- 37, 37, 4 37, 47, 47, 47, 47, 4 37, 3 4 4 202— 128.90 Llü.iO bo. bo. do. bo. do. do. do. 37, do. 4 ißreuß. Hypotheken-Akt.-Bk. abg. Hyp. B. Zf. lünbb. ab 1905 . . b. Ausländische. L Europäische. 4% Bosnien u. Hertegov. v. 1902 nnt 1913 3do. privil. . . . 3 do. garantierte . 4Japaner Scr. II v. 1905 1 bo. v. 1905 . . - - i> Mexik. amort. innere Ser. I—IV . Pes. bo. cons. äußere v. 1899 fleuerfr. tflr. do. cons. innere Vc1- do. bo. Vit. N-P Hambg. Hyp.«Bk. S.141 -340 lünbb.abl905 bo. bo. S. 341-400 unk. b.1910 bo. bo. S. 401-470 unk. b. 1913 öiyasan-KoSlow fleuerfr. gar. . . Do. UralLl fleuerfr. gar. 404/2020 Do. oo. 97 fleuerfr. gar. WarsP.-Wicn. flfr. gar. 2U2O/404O WlaDltawl. 85 flfr. gar. 408/2010 Anatolische i. G..... 204ur 17011111)01111 lünDb. ab 1902 Do. lünbb. ab 1907 5%Defl. E.-B. St. Sch.-Bersch. (conv. Franz-Zoses) t. Silb. fleuerfr. . ö.fl. ' “ (Dcrflaatl.) äiy do. v. 190d lünbbb. ab 1908 . 3X/’ Rauheim v. 1902 unl. b. 1912 . . al/. 'Jteuftaöt a. b. H. v. 1889 .... d. 1903 lünbb. ab 1903 Oest. Süd (Vomb.) flf. 1. G. bo. „ t. G. do. „ G- Turn-Schuhe Für Kinder 5» n jj » »ei [3093 Die he Lähden etc. Sestern chillt, boi ^Schöne Zucht- und M?-«^Lcgcllübuer soiv.Nasse- Frisöfo eingefr'offen * Eine grosse Sendung fst. frans. Blumen-Kohl per Stück 30 Pfg. Oder sich M >, feinte Mta 26 Bahnhoistrasse 26 [a16/ kann mit “ass Der Vorstaud. Gießen, den 14. Mai 1908. 2 Zimmer K52/08 B“/, 2899 WH 04126] Zweiräderiaer Handwagen zu verkaufen. BlSmarckstr. 11. 3029] Bahnhofstraße 43. MWMG Joh.Vaillanr-Remscheid j Verschiedene'' jl^thnnfe. 8.45 S.85 35 43 Geflügeih. Becker, Weidenau-Sieg 57 Preisliste mit Abbildung gratis. 04049] Laden mit ob. o. Wohnung zu verinieten. Wetzsteingasse 10. Eire Kleines Für Knaben u. Für Damesi u. 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