Viertes Blatt. Nr. 39 Samstag-15. Februar 1908 Erscheint Kgllch mit vuSnatzme deS VonntagS. 158. Jahrgang Die -Stetzeirer LamUienblätter- werden dem ,81nietger* otermal wöchentlich beigelegt, da? „Kreisblatt für den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Der Jjeffildje Landwirt" erscheint monatlich einmal. Notationsdruck and Verlag bei Br üblichen Untserftiäil Buch» anfc Gremdruckeret» ÖL ti o n g e, G'etzen. Ölebaffton. Exveditton and Druckerei' Schul- stratz» ? (Eipebtlton an6 Verlag 6L Öleüaktion.L^A 112. IeL*9U>t* 21n?etger®te6cn# Gießener Anzeiger General-Anzeiger flr Ober^^en Kinderzahl. ES würde Einzelmatznahmen erleichtern vielleicht zur besseren Balanzierung des Budgets der kinderreichen Familien. Die Beamten erwarten zum Teil eine wesentliche Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage. Tie Landbrieflräger erhoffen ein Einkommen von 1000—1500 Mark, und ein Unterschied zwischen den Landbriesträgern und Postschaffnern h't tatsächlich nicht be. rechtigt. Die gehobenen Umerbeamw icu,.. auf 1500- „uu Mark, die Assistenten auf 2200—42j0 und die Obersekrccäre auf 2500—4800 Mark. Die Erklärung des Unterstaatssekrcrärs wird die Erregung in der Beamtenschaft nicht beseitigen, auch der Hinweis auf die Schwierigkeit der Deckungsfrage nicht. (Beifall.) Abg. Beck-Heidelberg (natl.): Das Ergebnis der Verhandlung ist, daß auch in der Postverwaltung Licht und Schatten nicht gleichmäßig verteilt ist. Wir haben manchen Grund zur Anerkennung für das, was geleistet worden ist. Die Zunahme des Verkehrs hat gezeigt, daß unsere Postverwaltung auf dem richtigen Standpunkte steht, daß sie dem Verkehrsbedürfnis so weit wie möglich nachzukommen sucht, und daß sie bestrebt ist, die postalischen Einrichtungen zu vermehren. Die Zahl der Postsendungen ist ganz außerordentlich gestiegen. Wir sind der Ansicht, daß das ganze Bild des postalischen Verkehrs ein gerrcues Spiegelbild unseres wirtschaftlichen Lebens ist. Dementsprechend hat auch der Ueberschuß von 1900 den von 1905 nickt erreicht, und auch der von 1907 ist geringer als der vorjährige. Die Vorsicht bei der Aufstellung des Etats ist daher gerechtfertigt. Eine gewisse Zurückhaltung war geboten. Tie Poswerwaltung wird sicherlich selbst bedauern, daß sie viele der Wünsche, die an sie herangetreten sind, nicht erfüllen kann. Hoffentlich ist in den nächsten Jahren batii Gelegenheit. Der Redner befürwortet eine Ausgestaltung des Postamts in Baden-Baden. Für die Beamten muh geeignete Fürsorge getroffen werden. Man soll es ihnen nicht verübeln,, wenn sic ihre Wünsche laut werden lasten und wenn sie mit ihren Bitten zur Volksvertretung kommen. (Zu- stimmung.) Es ist bedauerlich, daß der Unterstaatssckretär uns nichts Bestimmtes über die Beamtenvorlage sagen konnte. Tie Regelung der BesoldungSverhältniste ist doch recht brennend notwendig. Mir allem Nachdruck muffen wir auf das endliche Zustandekommen dieser Vorlage dringen. Ich bitte die einzelnen Regierungen, mit tunlichster Bescklcunigung ihre noch ausstehenden Antworten an das Reichsamt gelangen zu lassen, damit der Bundesrat endlich seine Entscheidung fällen kann und der Reichstag die Vorlage erhält. (Beifall.) Es ist doch zweifellos nicht die Absicht der Negierung, uns mit der Vorlage zu überraschen und uns Hals über Kopf zu einer Entscheidung zu zwingen. Wir wollen die Sache recht gründlich prüfen. Auf die Beamtenfragen gehe ich nicht weiter ein, nicht etwa, daß wir nicht ein warmes Herz für die Beamten hätten, sondern weil die Besoldungsfragen gesondert behandelt werden muffen. Der Beunruhigung unter den Beamten muß endlich ein Ende gemacht werden. Tie Gehalts- regulierung muß noch in dieser Session zur Entscheidung gelangen. Tas liegt im Interesse des gesamten Staates, dem daran gelegen fein muß, einen, leistungsfähigen Veamtenstand zu haben. (Beifall.) Der Redner geht zu der höheren Laufbahn über, der Frage des dreijährigen akademischen Studiums. Es ist doch kein Zweifel, daß sich die bisherigen Beamten voll bewährt. Glänzendes geleistet und sich auch die Fortschritte der Wissenschaft recht reicklick zu Nutze gemacht haben. Eine Rückständigkeit der Poswerwaltung hat in dieser Hinsicht in keiner Weise geherrscht. Ter Redner wiederholt die sckon von dem Vorredner erhobene Forderung, daß die Nichtakademiker nicht zurückgeseht werden. Er unterstützt weiter die Forderung der Postdirektoren in den Postämtern erster Klasse nach Gleichstellung mit den Posträten. Wer sich den Postdienst in Frankfurt a. M. und Mannheim ansieht, mutz zugeben, daß sich die Stellung der Postdirektoren dieser Aemter im Laufe der Jahre durchweg geändert hat. Gar mancher Postrat wird dort kein guter Postdirektor fein, während vielleicht mancher Postdirektor noch einen recht guten Postrat abgibt. Daß wir für die Ost. markenzulage eintreten, wird niemand verwundern. Wie darf das Reich seinen Beamten verweigern, tvas Preußen den seinen gewährtI Sie sind in derselben wirtschaftlichen Lage, haben mit denselben Schwierigkeiten zu kämpfen. Nicht eine Prämie auf Schikanierung der polnischen Bevölkerung ist es, wie Herr Singer meint, sondern umgekehrt eine Vergütung für die Schikanierung durch die Polen. (Sehr richtig!) Zum Paketschalterschluß erklärt Beck, daß man vom grünen Tisck nicht einheitlich reglementieren kann bei den ganz verschieden gearteten Verhältnissen in den einzelnen Bezirken. Die späte Auflieferung ist eine Erziehungsfrage, aber die ist nickt Sache der Post, denn sie ist ein Verkehrsinstitut. Gestaltet der Verkehr die Ausdehnung der Sonntagsruhe, dann liegt sie ja in der Zuständigkeit der Oberpostdirektion. Der Redner spricht entschieden für die Ausbreitung des Postscheckverkehrs. Er darf aber nicht zu einer Schädigung der bewährten Sparkassen fuhren. Postsparkassen sind abzulehnen. In der Frage des Petitions- und Organisationsrechts und des Verkehrs der Beamten mit den Abgeordneten lehnt der Abgeordnete Beck, wie die Vorredner, die Stellung des Staatssekretärs ab. Die ganze Entscheidung dieser Fragen liegt doch im Parlament, da kann man es den Beamten nicht verdenken, wenn sie sich an die Abgeordneten wenden. Der Staatssekretär darf darin fein Mißtrauen gegen sich erblicken. Und wenn er ihnen die Vertretung ihrer Wünsche in der Beamtenzeitung erschwert, bann werden sie sich an die Zeitungen wenden, die unabhängig sind, und ob das zweckmäßiger ist im Interesse der Verwaltung, ist doch sehr fraglich. (Sehr wahr!) Der Beamtenstand muß sich aber auch ein gewisse Reserve auferlegen. Er mutz sich in erster Linie mit seinen Wünschen an die Regierung wenden. Die Verwaltung muß aber auch Vertrauen zu den Beamten haben, die vollkommen auf dem Boden unserer Verfassung stehen und die treu zu Fürst und Vaterland halten. Durch das Mißtrauen, das die Verwaltung den Beamten gegenüber gezeigt hat, schädigt sie sich selbst in schwerster Weise. Die Beamten wissen selbst, daß Disziplin und Subordination heilige Pflichten sind. Man kann es ihnen aber auch nicht verdenken, wenn üjnen einmal ein hartes Wort entfährt, nachdem sie solange vergeblich um Hilfe gebeten haben. Ter Zusammenschluß der Unterbeamten zu einem Reichsverbande wird sich auf die Dauer nicht verhindern lassen. Das Standesbewußtsem, das sich in der Bildung solcher Verbände kundgibt, liegt auch im Interesse des Staates. Es gibt die Garantie, daß die Poswerwaltung mit solchen Beamten immer in der Lage sein wird, den schweren Anforderungen des Verkehrs Rechnung zu tragen. (Beifall.) Abg. Linz (Rp.): Alle Redner zum Postetat scheinen es für ihre Pflicht zu halten, zwei Stunden lang zu sprechen. Man kann mit weniger Worten mehr sagen. Es ist ein bedauerlicher Mangel an Sub- ordinativn. wenn ein Untergebener seine Doraesetzten in schärfster Deutscher Reichstag. 101. Sitzung, Freitag, 14. Februar. Am Tische des Bundesrats: Kraetke, Twele. Präsident Graf Stolberg eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 15 Minuten. Der Postetat. (Zweiter Tag.) Die allgemeine Aussprache beim Gehalt des Staatssekretärs wird fortgesetzt. Unterstaatssekretär im Reichsschahamt Twele: Es ist gestern gefragt, wann das Gesetz über die Aufbesserung der Beamtenbesoldung kommen werde. Diese Angelegenheit ist bereits in der Budgetkommission eingehend erörtert worden. Ich habe damals erklärt, daß ich zu meinem lebhaften Bedauern nicht in der Lage fei, eine bestimmte Antwort darüber abzugeben, wann diese Vorlage an den Reichstag gelangen werde. Ich fiabe darauf hingewiesen, daß an der scheinbaren Verzögerung Der Fertigstellung der betreffenden Vorlage ausschließlich die ungemeinen Schwierigkeiten der vorzuschlagenden Regelung, sowie der bedeutende Umfang der Arbeitsleistung schuld sind. Ick habe schon betont, daß an der Vorlage seit Jahres- frist mit dem Aufgebot aller verfügbaren Kräfte gearbeitet wird. Ich habe auch hervorgehoben, daß die Beratungen zwischen den Ressorts als abgeschlossen gelten können. Damit sei jedoch die volle Arbeit noch nicht getan, da die Vorlage noch verschiedene Stadien zu durchlaufen habe, ehe sie an den Reichstag kommt. Ick hoffte jedoch, daß der Zeitpunkt der Vorlegung nicht allzu fern sein werde. Die Reichsverwaltung habe selbstverständlich das ernste Bestreben, die Vorlage so bald wie möglich fertigzustellen. Wegen der Kürze der Frist, die seit dieser Erklärung verflossen ist, bin id? zu meinem Bedauern heute nicht in der Lage, mehr a u jagen a l s damals. Ich kann nur hin- zufügen, daß die Forderung der Arbeit in den letzten 14 Tagen rüstig fortgeschritten ist, daß sie sich beim Reichsschatzamt ihrer Beendigung nähert. Wenn weiter gefragt wird, ob die Verzögerung etwa mit Rücksicht auf Preußen geschehen sei, so kann ich diese Frage unbedingt verneinen. Preußen war dem Reiche in der Besoldungsfrage sogar noch etwas voraus. Neuerdings ist aber der Rückstand des Reiches wesentlich ausgeglickcn worden.. Es handelt sich nur um die Frage, wer mit den Ar- beiten eher fertig wird, Preußen oder das Reich. Die Reichsverwaltung kann sich nicht der Auffassung anschließen, daß das Reich auf Preußen keine Rücksicht zu nehmen brauche. Die Notwendigkeit einer solchen Rücksicht ergibt sich schon au5 der Zusammensetzung des Bundesrats. Es ist mir bei der geschilderten Sachlage nicht möglich, heute einen bestimmten Zeitpunkt anzu- geben, an dem die Vorlage an dieses Haus gelangen wird. Staatssekretär Kraetke: Gestern wurde auch die Frage der Fernsprechreform berührt. Es wird zur Vereinfachung der Äskussion beitragen, wenn ich erkläre, daß eine entsprechende Vorlage dem Reichstage demnächst zugehen wird. Ich möchte daher Vorschlägen, diesen Gegenstand aus der Diskussion auszuscheiden, da sich ja bald Gelegenheit meten wird, diese Frage eingehend zu behandeln. Der Staats- lefretär geht dann auf die Resolution Mlatz ein, die eine Reform Der Beamtenorganisation bei der Postvcrwaltung fordert. Tic Uebcrtocifung von einfachen Beamtengeschäften an wohlfeiler bezahlte Beamte sei seit Jahren eingeleitet und werde weiter ausgebildet. Tie Verwaltung sei dazu übergegangen, die Gruppe der gehobenen Unterbeamten weiter zu entwickeln und durch Einführung eines Examens sich die Sicherheit zu verschaffen, daß nur Unterbeamte in diese Gruppe kommen, die den gesteigerten Ansprüchen genügen. Geeignetes Material aus den Kreisen der unterbeamten stehe genügend zur Verfügung. Abg. Hamcchcr (Zentr.): « Beweismaterial Singers gibt ihm in keiner Weise ein wedjt zu der Anklage der Verletzung des Briefgeheimnisses. Die Stellungnahme des Staatssekretärs in dem Fall des Postvertrauensarztes Sckellenberg mißbilligen auch wir entschieden. Das fuhrt zur politischen Korruption: übrigens denkt die badische Regierung über Stimmabgabe für Sozialdemokraten anders als der Staatssekretär. , Hamecher befürwortet den Wunsch der Assistenten, auch ohne Erfüllung der reglementsmäßigen Bedingungen in Sekretär- I, en einzurücken: in anderen Verwaltungen ist eS üblich, bei Umformung ber Personalverhältnisse gewisse Erleichterungen für dahin schon im Dienst befindlichen Beamten zu genehmigen. Mit Befriedigung beobachten tvir die andauernde Ten- 7?n3 ™f günstigere Gestaltung der Personalangelegenheiten Mnnchtlich der werktäglichen Dienstzeit, auch des wöchentlichen ~ci|tung8maffe§, der Sonntagsruhe, des Urlaubswesens und a» JeS $er Redner erklärt die Stellung des Zentrums n Resolutionen: Ablehnung der Wiedereinführung deS lligcn Ortsportos aus finanziellen Gründen, Ablehnung der Ost- scki>^£n.3ula.9e' dagegen Zustimmung zum früheren Paketschalter- ?cn S"nn- und Festtagen, mit dem Bedauern über die ^cr Konservativen von ihrem früheren rühmlichen asönc?un /e'' ur,b beschäftigt sich dann mit der Personalreform. mVneuerun9 das dreijährige akademische Studium, unti v ctuni> der bisherigen Vorbildung halten auch wir für otwendig aber erhebliche Bedenken bestehen bei einem Teil r.,-"esr politischen Freunde gegen den beabsichtigten Weg, inS- bnri° • Cte t?u“,.,nuS dem sozialen Gesichtspunkt der Verteuerung der ^^.^^..postalijchen Laufbahn für den Anwärter. Es wird künftig h»? lein, oatz aus ärmeren Volksschichten Angehörige in n RoherenJßoftbienft aufsteigen. Die jetzigen Anwärter fürchten im eine Zurücksetzung: wie es heißt, ist beabsichtigt bei Ve- nfnÜÄ.L108 Wohnungsgeldzuschusses einen Unterschied zwischen 00001110)011 unb nicht akademischen höheren Beamten zu machen. ein der Postdirektoren soll ja der Staatssekretär auf ,m behalt den Posträten gleichgestellt zu werden, LxÄ haben, das ginge nicht, weil sie nicht über akade- orinAi r Jkung verfügten. Es verlautet nichts darüber, was er ofräÄ. 'rx ai*f ihre Erwiderung, daß ja auch die Posträte nicht a°tmifcf) gebildet seien. ^'"erstaatssekretär Twele hat heute die lang erwartete 8rage der Veamtenbesoldungen abgegeben. Leider üidL a? *le den Erwartungen durchaus nicht (Sehr wahr!) und von der Feierlichkeit, mit der seinerzeit die Besoldungs- ''Mi fJmm ca9 und der Beamtenschaft verheißen worden ist. 9eithn n v Auftrag von meinen politischen Freunden, nach dem >ür- .oer Einbringung der Vorlage zu fragen; nun speziali. inniiMA , ö:mmission »rach langwierigen Beratungen im Entwurf fertiggeftellc worden sind, sollen in der nichtoffent- tichen Sitzung beraten werden. Vor Eintritt in diese Beratung crklart Stadw. Dr. Biermer Folgendes: In den vereinigten Kommissionen sei der Gedanke ausgetaucht, ob es möglich und zwjeckmflßig sei, in dem Statute über die Dienstverhältnisse den UNmittelbaven städtischen Beamten eine taktvolle Reserve in ihrer Betätigung bei den Stadtverordnetenwahlen anzuempfehlen. Tr. Biermer hält das juristisch nicht für angängig. Er habe aber, ohne im Schoße der Kommission Widerspruch zu finden, sich bereit erklärt, die Sache im Plenum zur Sprache zu bringen, was er hiermit ohne irgend wie auf die Vorgänge bei der letzten Wahl, über die er nicht zuverlässig unterrichtet sei, einzugehen, tue. Vielleicht könne man in der geheimen Sitzung eine mehr deklaratorische Resolution, die vor agitatorischem Auftreten warne, formulieren. Stadtv. Grünewald hat sich darüber informiert, daß bei der letzten Stadtverordnetenwahl von den städtischen Beamten nicht in unzulässiger Forni agitiert worden ist, deshalb will er auf eine historische Tarstellung der Sache nicht eingehen. Er sei der Meinung, daß man sich jeden Eingriffes in dieser Richtung grundsätzlich enthalten müsse. T-ie städtischen Beamten hätten genau dieselben Rechte sich an der Wahl und der Agitation zu beteiligen, wie jeder andere Wähler. Dian wolle irgendwelche Eingriffe von der Regierung in das Wahlrecht der Beamten bei politischen Wahlen nicht haben, deshalb solle auch die Stadt- v.rordnetenversaminlung nicht in die Rechte der städtischen Beamten ein greifen. Gegen unzulässige Uebergriffc seien die bestehenden Bestimmungen ausreichend. Er er kenne an, daß Stadtv. Tr. Biermer die (MRl/l(?iBERG ■ W -E WUW^^ Hausbesitzern hoben diflbatt Tapeten ä Diode o. 10 Pf. an. Elea, Goldtavete von 22 Pfg. an. Echte LEncrusta 53 cm breit, ä Meter 48, 60 und 70 Pf. Lincrmta-Ersatz, fertig lackiert, ä Meter 25 Pf. Muster überallhin srko. ßinglreie lapeien-lndoslrie C. Kupsch, Frankfurt a. M., Altegasse 27/29. Mx UM fei's ‘Februar. gtinsgw SÜkller -ged. 6iii|nt* Mel onimierenbe M- ■ 11 Müsenr omci: 1 bei, die Stimmung ■ W daher auf bei i i.bie Bnlusie übe 9 tiefc Funds gebt?. | ösierreichijch-ungc' I •tcu sich gleichfalls J '/ weil die Silur, I in ^weiten cemejk W nen waren stärk-:' I Verstaatlichung 56 I ächcr. >, I 'rjahr, waren ö u | itteilungcn im Er- | lWM. 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Rendant. 170 229 3 18 6 4 13 3 76 345 Haarausfall! Haarfrass! Haarspalte! Kahlköpfigkeit! Immer und immer wieder greift man zu dem einfachsten, alten und viel erprobten Wendelsteiner Hausners Urenneffel - (Apiritus per Flasche Att. 0.75 1.50 u. 3.-, ächt mit „Wendelsteiner Kircherl," u. „Brennessel". Kräftigt den Daarbodeu, retmgt von Schuppen, verhütet den Haarausfall, befördert bet täglichem Gebrauche ungemein das WachsNtm der Haare. Ausstellung aller Geräte für die Landwirtschaft. — Dienstag, den 18. Februar, 9—1 Uhr, Hotel-Nestaurant Kobel. Fr. Rasche, Ballenstedt, Bertreter der Firma Sckivabfir. 38a. Männer - Badcverein General-Bersarumlung. Montag, den 17. Februar, abends 9 Brauerei Förtsch. Ta g c s - O r 5 n n n g: 1. Berichterstattung. 2. Rechnungsablagc. ivahl. 4. Verschiedenes. 950,00 1500,00 100,00 230,00 234,50 . 435,00 Landwirtschaftlicher Konsum-Verein. Eingetragene Genossenschaft mit unbeschr. Haftpflicht. BrMdung von Bauarveiten. Die für die Nenovieruug der Kirche zu Odcu- hausen erforderlichen Jlrbeiten f ollen im Wege öffentlichen Angebots vergeben rvcrdcn. Die Angcbotsunterlagen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten, Ziinmer Nr. 18, ivährend den Drenststunden zur Einsicht der Interessenten offen. Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen sind verschlossen u. portofrei bis spät. Montag, den 24. Febr. l. Js., nachmittags l1/» Uhr, auf Großh. Bürgermeisterei Odenhaufen einzureichen, woselbst die Oeffnung in Gegenwart ehna erschienener Belverber erfolgt. Die Arbeiten sind wie folgt veranschlagt: Zu haben in allen A^oloma;-. ueiiiK i<-ssen waren u. Drogi des Restes der Herrenartikel Hüte, Cylinder, Cliapeaux-Ckeques, Krawatten, Glace-Stoll-Mamdsclaealie. Cill hleiiift liffi llormJwäfilje feijr billig, große Zluswahl schwarze und farbige Borden zu unter Einkaufspreisen. Masken-Sammt, Kreppet Kaffeetuchen Torten tt. Törtchen Tee- n. 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Noll, Drog. zum roten Kreuz, C. Schaaf, Adlerdrog., »Apotheke zum goldenen Engel, Victovta- drog.,Gcrmauiaorog.,E.Karn,Eentraldrog. hv?K ________________ Aktiva. ult $ Waren-Konto 10473.10 Kassen-Konto 2221.39 Dcbitoren-Kouto 10700.79 Ausgeliehene Kapitalien 1373.10 Passiva. ult Waren-Kreditoren 5520.85 Mitglieder-Konto 1910.23 Reservefonds-Konto 5859.19 Betriebsrücklage- „ 4980.25 Reingewinn 6497.86 24768.38 24768.38 Giessen, den 15. Februar 1908. 2*4 Roh r! s' unter der Firma am hiesigen Platze betriebene unter der Firma 995 nach SicMtitoilmifli Hochachtungsvoll Otto Täubert Prospekt gratis. Fh.laylirtHC«.Fr:nM"r,| MW 961 billige Preise 7,65 metipopol o Restaurant n, Cafe Pilsener Urqnell- I Saal lür Hochzeiten ________411] Ausschank | und Fest!»chkeiten. B“/s 1 Saal lür Hochzeiten rollkomDioiisle Konsirnktion. verehr!. Einwohnerschaft von Giessen und Umgegend mache ich ergebene Mitteilung, dass ich das von dem verstorbenen Herrn f Ersetzt Rasenbleiche. 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Eisenbahn - Betriebüruivektion Marburg soll öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen sind, soweit der Vorrat reicht, gegen post- und bestcllgeldfreie Bareinscudung von 0,75 Mk. von uns zu beziehen. Die Angebote sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum Eröffnungstcrmin Freitag, den 6. März 1908, vormittags 11 Uhr nach hier cin- rureichen. hv18/» Zuschlagsfrist 2 Wochen. Marburg, den 11. Febr. 1908. „. Königliche Eisenbahn - Bctricbsinsvcktion. 6S4S„not. beglaub. Zeugniiie bezeugen den hilfebringenden Erfolg von üailer's Kruli-Larnme m Acrzlich erprobt gegen Husten, Heiserkeit,Katarrh,Berfchleiuiung, Rachenkatarrhe. Pater 25 Psg., Dose50 Pf. Kaiscr's Brust-Etratt Flasche 90 Pf. Beides zu haben in Gieffen bei: [D2/, H. Dornberger, Priv. Pelikan- Apotheke,- Ludwig Steinhäuser, Neuen Läuel7 u. Selterswcg 27s (£. Dort, Walltorstr. 45; H. (<•. ^ug- bardt, Äiarktplatz 15; Christian Wallenfels, Marrtpl. 17; Georg Wallenfels, Aiarktvlatz 21; Ang. Seibert, Heinr. Mümmel in Wie- sect; I. Beppler in Langgöns. Zur bevorstehenden Frülijahrs-Saison empfehle meine ■ hervorragend bewährten rlassia-5aemaschinen und lade zur Besichtigung in meiner Fabrik ein. b. Brennholz. Buchen-Scheitholz Girhen- „ Kiefern» „ Gicheu-Knlippclholz ldarunter 18 rm 2,5 DAr. Imin, Lu Gartenpsonen brauchbar) Kiesern-Knuppelholz n Sichten- „ , aO Wellen Buchen-Neisig „ Gichen- iooo „ Kieiern- „ 24,2 rm Eichen-Stockholz 0/5 „ Kiefern- „ _. - . 1(8 " sichten- „ am HeWm§"^^bnkunft ist auf der Stratze nach Alten-Buseck Wieseck, den 15. Februar 1908. 11)1- 3 ^bb- Bürgermeisterei Wieseck. ^chomber. in den bisherigen, entsprechend eingerichteten Lager- und Verkaufs - Räumen Schanzenstrasse 6 Auskunft erthelleu Red Star Linie in Antwerpen, W. Zullmann in Gießen, D4/i Bahichofstrasze 59. H. Klippstein in Langßdorf. Das neue Bartpflegeunttel S’ür'REwweBm Siebt dem Barte jede Form ohne zu kleben, ohne Brenneisen und ohne Bartbinde hergestellt v. E. D. Wunderlich, Hoslief., Nürnberg, zu 1 Mk. u. 2 Mk. p. FL bei W. Kitbingcr, Drogerie, Greffen. ID»/,) Aer-Va« der Irrenanstalt zu Gictzen. Auf Grund des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 werden die nachstehend angegebenen Messer-Arbeiten zur Vergebung ausgeschrieben und zwar in folgenden Losen getrennt: a) Fenster mit Eisenversprossung, Verglasung und Beschlag einschließlich aller Lieferungen: Los I ca. 470 qm, Los II ca. 470 qm, Los III ca. 265 qm, Los IV ca. 265 qm, Los V ca. 230 qm, Los VI ca. 230 qm. b) Fenster mit Holzversprossung, Verglasung und Beschlag einschließlich aller Lieferungen: Los VII ca. 145 qm, Los VIII ca. 145 qm, Los IX ca. 145 qm, Los X ca. 145 qm. <0 Fenster mit nur teilweiser Holzversprossung, mit Verglasung und Beschlag einschließlich aller Lieferungen^ Los XI ca. 220 qm. Gs kann auf ein oder mehrere Lose zusammen angeboten werden. Zeichnungen und Verdingungsunterlagen können auf unserem Bau-Bureau, Licherstraße, eingesehen werden, woselbst auch die Angebotsformulare ohne Zeichnungen, so lange der Vorrat reicht, gegen Erstattung der Selbstkosten abgegeben werden. Die Angebote müssen verschlossen in besonderen Umschlägen, nach Losen getrennt und mit entsprechender Aufschrift versehen, porto- und bestellgcldfrei bis spätestens zum Eröffnungstermin am Ltt. März 1908, vormittags 11 Uhr, an uns gelangen. Zuschlagsfrift: Vier Wochen. Gießen, den 14. Februar 1908. beste Pflanzenbutter, 286 lose Pfd 60 Pfg., bei 5 Psd. 57 Pfg. Jakob Maternus. Die WöttMsiMMiil (Taunus). eröffnet das Sommer-Halbjahr am 2. April d. Js. Programme und Meldebogen versendet kostenlos DVs ------------------------------ D i e Dirck t i o n. r, n „ 30-39 „ " ^>—29 „ » n unter 25 „ 3 Kleicrn-Stämme mit 1,49 Fstm. 62 pichten-Slämme mit 16/16 „ 4 Gichen-Derbstangen mit 0,28 „ Sichten- „ „ 11,28 „ Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Großen-Linden pro 1908 W) liegt vom 18. bis einschließlich 25. d. Mts. zur Ein- sicht und Entgegenahme etwaiger Einwendungen bei uns offen. Groß en-Lind en, den 14. Februar 1908. Großherzogliche Bürgermeisterei Großen-Linden ___________Leun. [1012 Zum 15. März 1908 " --------- tüchtige Beiköchin, bie gut kochen kann, gesucht. Lohn bis zu 350 Mark nebst freier Station. Arbeitskleider und Schuhe werden gestellt. Klinik für psychische und nervöse Krankheiten _Mchen. und & k W V/M