Nr. 14 Zweites Blatt Freitag 17. Januar 1908 158. Jahrgang Giehener Anzeiger Erfchetnt ISgltth mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Oberhejsen Rotationsdruck und Verlag der Brühl'lchen UnlversilätS - Buch- und Sremdruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Gxvedition und Druckerei: Schul- straße 7. Erpedttwn und Verlag: es@ol. 9lebaftton:e^ll2. Tel.-AdruAnzeigerGreßen» Die ..Gießener §amiliendlätter" werden dem w91n*etger* otermal wöchentlich beigelegt, das „Krrtsbiatt für den Kreis Giehen" zweimal »dchenllich. Die „Landwirtschaftlichen Sett- fragen" er| feinen monatlich zweimal. Die yajiung öes Tierhalters nach dem bürgerlichen Gesetzbuch. Von Referendar Dr. Leopo< d Katz. Angesichts der Tatsache, daß die Haftung des Tierhalters tief in unser ganzes Wirtschaftsleben einschneidet und Dank des weiteren Umstandes, daß die Neuregelung dieser Haftung — die erste Novelle zum B. G. B. — jüngst Gegenstand lebhafter Diskussion im Reichstag gewesen ist, dürste es nicht ganz uninteressant erscheinen auf jene Gesetzesbestimmung und die Rechtssprechung der oberen Gerichte, die sich im Anschluß hieran im Laufe der Jahre entwickelt hat, etwas näher einzugehen. § 833 des bürgerlichen Gesetzbuchs bestimmt: „Wird durch ein Tier ein Mensch getötet, oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder -ine Sache beschädigt, so ist - derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen." Obwohl dieser Paragraph im bürgerlichen Gesetzbuch seine Stellung unter dem Abschnitt der „unerlaubten Handlungen" gefunden hat, die in der Regel ein vom Kläger zu beweisendes Verschulden des Täters voraussctzen — Berschuldungsprinzip — so ist man im Gegensatz hierzu bei Normierung der vorliegenden Bestimmung lediglich vom „Veranlassungsprinzip"- ausgegangen, wonach schlechthin die unbedingte Haftung, ohne Rücksicht auf ein Verschulden des- Tierhalters statuiert ist, vorausgesetzt nur, daß der Täter den Schaden verursacht hat, das heißt einzig und allein die Tatsache Tierhalter zu sein, genügt zur Begründung der geltend gemachten Schadensersatzansprüche. Folgendes Beispiel mag die praktischen Konsequenzen dieser Haftung dartun: Unterwegs bittet mich der Fußgänger X. ihm aus Ge- salligkeit das Mitfahren zu gestatten. Ich nehme X. aus den Bock meines Wagens. Das Pferd schlägt infolge der Belästigungen von Fliegen aus und trifft den mitfahrenden L so unglücklich, daß dieser an den Folgen der Verletzungen stirbt. In diesem Falle bin ich den Hinterbliebenen des X. schadensersatzp süchtig! Wer ist nun als „Tierhalter" im Sinne des genannten Paragraphen anzusehen? Ueber diese Frage schweigt sich der Gesetzgeber aus. -Nach der konstanten Rechtsprechung der obersten Gerichte ist nicht nur der Eigentümer des Tieres, sondern jeder, Ler ein Tier im eigenen Interesse, in seinen Wirtschafts- Ibekrieb eingestellt hat, um es für längere Zeit, nicht also nur vorübergehend, seinen Zwecken dienstbar zu -machen, als Halter des Tieres zu betrachten. Hierbei ist sä gleichgültig, ob die Verfügungsgewalt entgeltlich, oder unentgeltlich verlangt worden ist. Hiernach ist z. B. ein Student, der sich ein Pferd nur für zwei Stunden zum Ausreiten mietet, nicht als Tierhalter, wohl aber derjenige, der es für einige Tage gemietet hat, anzusehen. Weiterhin verlangt das Gesetz, daß der Schaden „d u r ch das Tier" entstanden ist. Es muß nun, um juristisch zu reden, der Kausalzusammenhang, d. i. ein Zusammenhang zwischen der Handlung des Tieres und dem Erfolg bestehem Dieser Kausalitätsbegriff wird aber in der Rechtsprechung nicht in der äußersten Schärfe, wie sie der philosophische Ursachenbegriff erfordert, angewendet. Das vorangehende Ereignis wird nur dann als Ursache des folgenden gelten können, wenn es den tatsächlich cin- getreteuen Erfolg auch nach den Erfahrungen des täglichen Lebens notwendig oder doch regelmäßig zur Folge hat.*) Von einer Schadenszufügung „durch ein Tier" kann nicht geredet werden, wenn das Tier lediglich als Werkzeug in der Hand eines Menschen einen Schaden anrichtet. Die Haftung auf Grund des § 833 kann nur dann angenommen werden, wenn es sich um ein „willkürliches" Tun eines Tieres handelt, d. i. eine Kraftentfaltung des Tieres als Ausfluß seiner tierischen Natur. Ein willkürliches Tun liegt also vor: wenn das Tier weder der leitenden Hand und dem ihm aufgezwungenen Willen eines Menschen folgt noch unter einem unwiderstehlichen Zwang tätig war.**) Zur Erläuterung des Vorstehenden diene folgendes Beispiel: Der Kutscher A. lenkt schuldhafter Weise sein Pferd derart, daß das Fuhrwerk mit der Deichsel in den Laden des B. rollt und die Ladenfcheiben zertrümmert. Eine Haftung des Dienstherrn gemäß § 833 ist hier nicht begründet, da das Pferd lediglich ein Werkzeug in der Hand des Kutschers A. waren. Wird aber beispielsweise ein Pferd scheu und zertrümmert es infolgedessen die Schaufenster des T., so dürfte die Haftung nach § 833 gegeben sein, da es sich tm gegebenen Fall um ein willkürliches Tun des Pferdes handelt. Damit das Tier als Ursache des eingetretenen Schadens angesehen wird, ist es nach der herrschenden Rechtsprechung keineswegs erforderlich, daß das Tier den Verletzten unmittelbar körperlich berührt; es genügt z. B. zur erfolgreichen Klageführung, daß der Verletzte infolge seelischer Aufregung kraft eigenen Entschlusses vor dem Tiere geflohen ist, zu Fall kam und auf diese Weise verletzt wurde. Eine mittelbare Verursachung unter der Voraussetzung, *) S. Guyots Beiträge Bd. 50, S. 973. ** ) Vgl. auch R. G_. Ld. 61 S. 316. Der Umfang des zu leistenden Schadenersatzes umfaß! den dem Verletzten wirklich erwachsenen Schaden, sowie den ihm durch die Verletzung entgangenen Gewinn. Endlich kann der Verletzte auch wegen des Schadens, der sich nicht als Vermögensschaden darstellt, — z. B. der Verletzte ist durch die Verletzung des Tieres in seinen Gefichtszügen entstellt — eine billige Entschädigung in Geld verlangen. Betont sei noch, daß durch beit Nachweis des Beklagten, bei der Verletzung habe ein Verschulden des Beschuldigten mitgewirkt, die Haftung auf Grund des öfters angezogenen § 833 wieder aufgehoben werden kann. Der dem Reichstage am 11. d. M. vorgelegte Gesetzentwurf geht wieder vom Verschuldungsprinzip aus und ändert den § 833 dahin, daß die Ersatzpflicht nicht eintritt, wenn der Schaden durch ein Haustter verursacht wird, das dem Berufe, der Erwerbstätigkeit oder dein Unterhalte des Tierhalters zu dienen bejrimmt ist und auch bei Anwendung dieser Sorgfalt entstanden sein würde, entweder der Tierhalter bei der Beaufsichtigung des Tieres die erforderliche Sorgfalt beobachtet hat oder der Schaden Es muß zugegeben werden, daß die Fassung des § 833 in seiner jetzigen, noch in Geltung befindlichen Form, eine strenge Haftung des Tierhalters normiert. Im Interesse des Publikums dürfte die Aufrechterhaltung dieser Haftung mit Freuden begrüßt werden, zumal sie den gegen Tierschaden versicherten Tierhalter nur in geringfügiger Weise belastet. Aus unserm Staitparlament. Unsere Stadtvcrordneten-Versammlung hatte gestern einen großen Tag, groß nicht nur wegen der Größe der Tagesordnung — sie zählte, abgesehen von den üblichen außerprogramm- mäßigen eiligen Sachen — 42 Gegenstände, von denen 35 für die öffentliche Sitzung bestimmt waren, sondern auch durch die Art einiger Beratungsgegenstände. Tas frische Blut machte sich in der Sitzung sehr bemerkbar, es ging entschieden temperamentvoller zu als früher, was an sich ja kein Fehler ist, denn wo gute Steine mahlen, gibt es gutes Mehl. Aeußerst gemütlich gestaltete sich der Anfang; die Auslosung von Schuldverschreibungen ist nichts, worüber man sich aufregen kann. Bei den Baugesuchen gab dann Oberbürgermeister Mecum auf eine Anfrage des Stadcv. Huhn die erfreuliche Versicherung ab, daß das neue Ortsbau st atut bestimmt noch in diesem Jahr der Versammlung zur Beschlußfassung unterbreitet werden wird. Recht heiter gestaltete sich die Beratung über die bevorstehende Neuverpachtung der städtischen Jagden. Einer der „Neuen" — Verzeihung, er will als „Alter" respektiert sein, Stadto. Grünewald, führte mit goldenem Jäger-« i Humor bewegliche Klagen über wildernde Hmrde und ungerrügen- rrv to io Cf ro rt ro, 3 ro cT er ES 55 er ro 3 CD O CD OVJ) CD 3 ro —• rt Ö er er 2 5 5 c fts — co o -ty ft —. ft 3 ro ft ft e 3 * er ro 2 e» er st .COO CO 5 e .. coco to 3 —CO ft 2 2. o 0 ft - - sb - tÄ) ft ■ — ro co — —1 o 3 r—' ft.. ■öS« g » ft 2. 3 e 12) e* c: 2 ° 3 3 «ro er - er _ ft 3 -co 8 — ft — r«—" 3 S§^2.co r*—t'CO ft er 3 3 (p — — — ro er o 2 — 2- „pOpftcrftD--. —-c/» ft 5 ft _2 ‘ 2^ *"• ® -2 ro ft er ro o 2 2 gi'cpöQ'i: 3 er 3 s ft p 3 CT 3 5 2. ft - ft er-2.-2. p xo-2 rt 3 _ er p er ro „ roftCr- pft^fte/S er- 2 3^2^2—^223 er rtßE°2 ft e er ro — — ------ 3 rt CyZ — ft er rt cP erfftgsSSS’i^P-e ft o ro E S- 3 (S)ow - — ft _ er rt — ro — e 3 rt O ro rt CO CT ft p r— ft£T. erwer pftrtA wp* 3 co 2 „CO roti® rt g 3 g. c? a er -trcp ro 2.-er • —■ — — ro y y ft 3 CP rt- 3 bat Feldschutz vor unb regte die Anschaffung eines städtischen Uhus zur Krähenvertitgung an. — Tie von dem Kuratorium der Anstalt angeregte Erhöhung des Schulgeldes der höherer: und erweiterten Mädchenschule (erstere ziemlich erheblich — auf die Sätze der höheren Krrabenanstalten — letztere weniger bedeutend) fand die Billigung der Mehrheit. Wir unsererseits schließen iut5 lieber der Ansicht der Minderheit an, die die Möglichkeit einer besseren Fraucnbildung nicht den -minder wohlhabenden Schichten der Bevölkerung durch 7)öheres Schulgeld erschwert wissen wollte. Gern soll dabei anerkannt werden, daß hier inbezug auf Gewährung von Freistellen weitherziges Entgegenkommen geübt wird und es keine Schairde ist, — wie Stadtv. Haubach mit Recht ausführte — eine solche zu beanspruchen. Doch ithamit kann eine Erhöhung höchstens gc- mildert werden, aber sie kann nicht von denen, die eilte solche Vergünstigung nicht in Anspruch nehmen wollen oder können, als Wohltc empfunden werden. Gefallen hat uns dabei der von Stadtv. Schaffstaedt ausgesprochene Wunsch, daß solche Vorlagen den Mitgliedern des Kollegiums früher zugestellt werden möchten. Unser Wunsch geht allerdings noch weiter, man sollte solche Vorlagen auch der Presse nicht vorenthalten, einmal zu ihrer Information, zmn anderen zur vorherigen Verständigung des Publikums, denn auch dem geduldigen Steuerzahler sollte man das Recht geben, sich.über Angelegenheiten, die schließlich doch seinen Geldbeutel angehen, sich zu äußern, bevor sie beschlossen sind. — Taß die Versammlung die vom Kreisveterinäramt in Anregung gebrachte vollständige Verlegung des S ch l a ch t h o f s nicht gutheißen werde, war vorauszusehen. 500 000 Mk. — so viel würde die Verlegung kosten — sind kein Pappenstiel und auch anderwärts liegen Viehmarktplatz und Schlachthof friedlich nebeneinander, ohne daß es deshalb gleich zu Seuchenverbreitungen kommt. Tarin hat das Kreisveterinäramt allerdings recht: der Gießener Viehmarlt besitzt als Zucht- viehmarkt große Bedeutung und es muß alles getan werden, um ihm diese Bedeutung zu erhalten. — Tann wurde wieder einmal über die beinahe sagen- haft gewordene Kanal-Gebührenordnung verhandelt, diesmal anscheinend zunt letztenmal. Wie wir schon vor einigen Tagen mittcilen konnten, hat das Ministerium die letztbeschlossene Gebührenordnung zwar grundsätzlich genehmigt, aber der Rückwirkung bis zunt 1. April 1907 die Genehmigung versagt. Tie Versammlung nahm die dadurch erforderlich gewordene Abänderung des Statuts einstimmig an, ebenso einige weniger wichtige Abänderungen, so daß an der baldigen endgiltigen Genehmigung nicht zu zweifeln ist. — Tann kant das Ereignis des Tages, die Wertzuwachs st euer. Gießen macht damit als erste unter allen hessischen Städten und Landganeinden von über 3000 Einwohnern von dem neuen Gesetz Gebrauch, eine Tatsache, die alle fortschrittlichen Kreise unserer Bevölkerung mit Befriedigung erfüllen wird. Tie von der Versammlung angenommate Steuaabstufung geht nicht bis zu den möglichen Höchstsätzen des Entwurfs, sie beginnt mit 10 Prozent des Wertzuwachses bei einer Watsteigerung von 10 bis weniger als 15 Prozent und steigt bis zu 30 Prozent bei 200 und mehr Prozent Watzuwachs. Ta das Gesetz keine rückwirkatde Kraft hat, also ast die Watsteigaungen, die nach dem Inkrafttreten des Statuts erzielt werden, für die Besteuerung in Betracht kommen, darf man in den asten Jahren, wie Stadtv. Tr. Gutfleisch mit Recht hervorhob, keinen großen Ertrag aus da Steuer atoarietL, Grundsätzlich gegen das Statut sprach sich nur Stadtv. Troß aus, während die Stadtvv. Haubach, Tr. Bzprma, Grünewald, Krumm, Dr,. Gutfleisch und Tr, Ebel sich mehr oder roeniga warm dafür aussprachen, wenn auch nicht alle aus demselben Gedankengang heraus. Es kam dabei zu einem, sagen wir einmal: sehr lebhaften Meinungsaustausch zwischen Prof. Tr. Biamer eina- und den Bodenreformern anderaseits, der sie aber dann nicht abhielt, einmütig dem Entwurf zuzustimmen. Hoffentlich bringt er unserer guten Stadt Gießen den erwarteten Vorteil. — Es schlug mittlerweile 8 Uhr, eine für hiesige Stadtratssitzungen unerhört späte Stunde, weshalb man rasch noch die nötigsten Gegatstände erledigte und dann dem geftan besonders wohlverdienten Abendessen entgegen ging. OerächtstzaÄL. ^.Frankfurt a. M., 17. Jan. Tas Schwurgericht verhandelte gegen die 30jährige Ehefrau Luise Merker, geb. Engelter, wegen Mordes. Sie halle am 31. August, kurz nach ihrer Verheiratung, ihren 2jährigen Knaben, von dessen Existenz ihr Alaun nichts wußte, nut einem Taschentuch erwürgt und die Leiche im Keller vergraben. Tas Verbrechen miube Ende November vorigen Jahres dadurch entdeckt, daß sich die Pflegemutter nach dem Verbleibe des Kindes erkundigte. Tie Angeklagte ist geständig, da sie aber bei der Verhandlung vollständig gleich- gilüg und gefühllos bleibt, beschließt das Gericht, sie zunächst aut ihren G e i st e s z u st a n d u n t e r j u ch e n zu lassen. W. Frankfurt a. Al., 17. Jan. Tas Schwurgericht verurteilte den Zinngießer Finsterer und den Tapezierer Vritling wegen Fal j ch münzerei zu drei Jahren Zuchthaus. Sie batten im Zuchlhauje Eberbach den französischen Fasichmünzer Lagrange kennen gelernt, der ihnen nad) der Entlassung Gips- iormen niiferugte, in welchen sie dann nach der Entlassung Ein- und Zweimarkstücke auS Zinn gossen. Sie setzten aber nur ctiva 2U Stück durch einen Hausierer und eine Kellnerin ab. Ter Hausierer erhielt dafür ein Jahr Gefängnis, die Kellnerin sechs Wochen Getängnis. Leipzig, 12. Jan. Tas Reichsgericht verwarf gestern die Revision des RedakleurS S i m o n j o n vom „Flensburger Avis", der vom Altonaer Landgericht wegen Beleidigung der ehemaligen schleswig-holsteinischen Offiziere zil 4 Monaten Ge- 'ängnis verurteilt worden war. Tie Straikammer in Flensburg erkannte in derselben Sache auf 9 'Monate Gefängnis. Erfurt, 15. Jan. Tas Schwurgericht verurteilte den Land- wirtsjohn Ritdolf Löscher locgeii Mordversuch zu 10 Jahren Zuchthaus. Er hatte feine Geliebte, die sich in guter Hoffnung befand, in einen tiefen Brunnen geworfen. LittgejanSt. (Für Form und Inhalt alter unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Es dürfte in weiteren Kreisen des Bürgertums wohl nicht bekannt sein, daß Frauen oder Agenten, denen der Totendienst zusteht, behördlicherseits streng anempfohlen wurde, bei Beschaffung eines Sarges zuerst bei dem Schreiner anzusragen, der stündiger Meister der betr. Familie ist. Trotzdem bekommen die Särge vielfach Leute zu liefern, die wie die Hyänen der Schlachtfelder stets auf der Lauer stehen und abwarten, bis der itranfe in den letzten Zügen liegt, um bann mit erheuchelter Teilnahme über die durch den Todesfall meistens kopflos gewordenen Anverwandten herzusallen, um sich die Lieferung des Sarges zu sichern. Es ist vorgekommcn, daß der liebe Tote mit zwei Särgen beglückt wurde. Ter Hausmeister hat jetzt, außa daß er einen Kunden verloren hat, dem er aber wirklich nachtrauert, noch bas beschämenbe bittere Gefühl: „Zu ben Flickereien bist du gut genug, uitd hier wirb da Sarg von irgend jemand geliefert, wegen dessen da Tote, wenn er es wüßte, sich vielleicht noch im Grabe umbrehen würde." Auch ist es schon öfters vorgekommen, baß trotz des Wunsches der Angehörigen, den Sarg bei ihrem langjährigen Meister zu bestellen, er doch von einem anderen geliefert wurde. Ein großer Teil der hiesigen iLchreinermeister besitzt mehr oder weniger Särge, und gegebenenfalls hilft einer bem anderen aus, wenn irgend ein Sarg nicht zusagen sollte. Tie, sehr oft angewandte Redensart „Ta Schreiner (Haus- meister) hat so keine schönen und billigen Särge, wie mein Lieferant" ist also unwahr. Wie weit nun solche Leute für ihre' Menschenfreundlichkeit Honorar bekommen, wollen wir hier nichi erörtern, jedenfalls geschieht es auf Kosten der Hinterbliebenen^ Um nun diesem Unwesen, die Spitze zu bieten, haben die vereinigten Schreiner Gießens beschlossen, eilt großes, einer Stadt wie Gießen würdiges Sarglager zu eröffnen, das so ausgestattet wird, daß es den bescheidensten sowohl als auch den weitgehendsten An-> sprächen gerecht wird, ohne lästige Zwischenträger, und bietet die Person des Schreinermeisters Haas, bei dein sich das Lager befindet, die beste Gewähr, daß alle diesbezüglichen Vor- und Nebenarbeiten in anständigster Weise ausgesührt werden. Hoffen wir, daß diese Zeilen dazu diäten, das Publikum, über diese Mißstände aufzuklären, und es dem neuen durch Selbsthilfe hervorgerufenen Untanehmen die Unterstützung nicht versagt. In erster Linie bitten wir aber den Hausmeister gütigst berücksichtigen zu wollen. Gießen, den 13. Januar 1908. Freie Gießener Schreinervereinigung. Die Marktpreise für Biel) und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brorpreise am 13 Januar 1908.______________ Höchste Schlachtviehpreise in Frankfurt a. 'JJL Zleifchpreise in Gießen Schsen Kälber Schweine 50 Kg. Schlachtgewicht 78—81 Mk. 12 Kg.Schlachtgew. 92—95 Pf. 7, „ „ 62-63 „ 7. Kg. 82-88 Pfg. V, „ 70-80 „ V- „ 70-84 r Getreidepreise in M a n n h e i m Brotpreise in Gießen Weizen 100 Kg. 22.15-23.15 Dif. Roggen 100 Kg. 20.95—21.40 T)if. Weitzvrot 2 Kg. 62 Pig. Schwarzbrot 2 Kg. 58 Pig. Teiefomscfäe des Giessener Anzeigers, mitge und Indusli Frstjikturler ESört»< 3j^°/0 Eeichsanleihe . . 93.55 "6% do. . . 82.20 d>$0/0 Konsols .... 93.70 6% do 82.30 ■^°/0 Hessen 92 10 °/0 überliessen . . . 92.00 4% Uesterr Goldrente. . 97.40 4l/6 ?o Uesterr. Silberrente 98.60 4;0 Ungar. Goldrente . . 93 50 4% Italien. Heute . . . 103.70 3-6 Portugiesen Serie I 63.00 3% Portugiesen „ 111 63.90 4 >2 °/0 russ.ätaatsanl. 1905 94 55 40 Japan. Staatsanleihe 88.20 1 y0 Uonv. Türken von 1903 95.10 Türkenlose 143 4o 1% Grieeh. Monopol-An l. . 49.90 1 % äussere Argentinier . 85.80 3% Mexikaner .... 63.20 4zsu/0 Chinesen . . . . 95.80 Aktien: Bochum Guss 198 CO Buderus K W 114.00 'lendeuz: schwächer. Berliner Mörse, 17 Canada E. B 158.10 Darmstädter Bank . . . —. - Deutsche Bank .... —.— Dortmunder-Union C. . . 60.50 Dresdner Bank . . . 137.80 Tendenz: schwächer. teilt von der Bank für Handel io, (41 essen. i, 17. Januar, 1.15 Uhr. Elektnz. Lahmeyer . . . 124.80 Elektriz. Schuckcrt . . . 106 50 Eschweiler Bergwerk . . 209 90 Gelsenkirchen Bergwerk 187 00 Hamburg-Amerik. Paket!. 117.40 Harpener Bergwerk. . . 201.60 Laurahütte ..... 216.00 2sordd. Lloyd .... 105.10 Obeischles. Eisen-Industrie 99.75 Berliner Handelsges. . . 157.00 Darmstädter Bank . . . 126.80 Deutsche Bank .... 231.00 Deutsch-Asiat. Bank . . 138 50 Diskonto-Kommandit. . . 172.00 Dresdner Bank .... 138 10 Kreditaktien 20O.20 Baltimore- und Ohio- Eisenlahu 88.80 Gotthard bahn — Lombard. Eisenbahn . . 27 90 uesterr. ätaatsounn . . . 145.20 l'nuee-Hcun-Eisenbahu . 118.60 . Januar. Anfangskurse. Harpener Bergwerk. . . 201 4G Laurahütte ■ — .»oinbarden E. B. ... — Nordd. Lloyd 105.40 t ürkenlose 144.00 v. Mk. 1.35 ab 071» — Zollfrei! — Muster an jedermann! — Seidenfabrikt. Henne berg, Zürich, 1 CI 1 05t tr o ~ o i-> scr- 5 55. o u o — o -Q o — c» c — - L Cj CA -j-» .o - j- «CJ LO O Ci S jQ '-- O ■— a ° 5 o — Et -o tu 77 ZJ ^7 44 C O •— “ 77 ca. c S3 g C O 3 V x, CD^$ x; C. a» Ci o c ** « K - (Z c . o cV'-e :c -*-» er. 32 d* v L.s = O O &S2- Ci c § Z2. ■'S 5 - ~ O O r! 5 - c.» CO o — CJ -4 — «S 5 ■:= . ö § ■ä co = E .5? o 5i’s c ;C c c c :5 TD y=> «OS:C O « g Z- __o -tr LZZL« LZ e) VD Sa “ o — -C o -O C u >£■ ei o --Q <-» JCt .St* o o?i-£ CD Ci = O y — r: o-- t^-o cq o — a: - ^..Oi — i-> vo o 3 "5 - Ci^§ CD. ufita 4ZN- O o c-i ci "ti .r? ci 4^ « i n <>7> -V rt~* >5 c-„. o c-. o — -Q Z O " . ü . (Qj CJ o't 1 C, 'M S* -o O CZQ -c c c >-* c c S. 51 tW Im “ U 1 u— - n 7- oj o o o c.o ■5 o Q ZD -Z ■-^.‘2 S5 S äö? r>;, ÄJ3 -O C C -O o ~ Cu o ü ■»- o ■ n$> d o ti **-* ---» o • O jQ *7“ or. 'S* qcq C DD 4_ *O Ci 2?' tX . c . CD- ej o 3 CIS — 'S* E .?- ri ej C c 5 oc C -O „ ej 75 C VC et-j Ci — O -7' CO “ C 5D o _ •** d,., zi o u (£) u— o g — "t^-— " Ci CJ c c R3. C Ci Ci Ei E 4-7 M vö 4. -C c s w 3 »ö O 5- •— p 'S Ai sC'vP — VD :P ~ »5' 5 o 5 Ci 5 p — >P — .” , cj -- r; 5« p — -O c /— O • J -- 05» ’-g "'S? -o — •— e© C CD ^■"2 _ j“ S- c oj, 2 >7 4~* ■*-* C) o o'N G af» » Ci*t3-^P, sss -- V2 O ° c o cj cj N?= 05» Ci^ cj — — V2.P — , P — O ° 5 Ö u t: VP :o <"? 5 - *° c Kursblatt des Gießener Anzeigers sr? van! für handel und Industrie vSiir ^6. Znnuciv <908. Depositenkasse Gießen. * 106. Staats-Anleihen 100. 92. do. do. Preußische ConfolS 91.20 do. do. Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 abgest. 97.60 Rudolf . . S. Bayr. E.-B.-Anl. unk. b. 1906 E.-B. u. Allg. Anl. do. do. Landeskultur-Rente i. S. Vorarlberg . . E.-B.-Anl. . . v. 1903 unk. b. do Lire 4 Würzburg v. 1899 unk. 91. 3 do. M. 96. 4059 r r. (5. 4 do. do. v. 1886,97,1902 98.50 4 Kopcnhag. 2000 c 4 Lissabon v. 1886 . Moskau Ser. 80-33 unk. b. 1913 4 1000 c 38/10 Neapel itaatl. gar. gar. 93.10 98. Ausländische. b. Kr. 99 6u M. 78.20 Lire ». G. . . 31.2 62.90 98.75 ö.fl Standesherrliche Anleihen HÄ. (conv.) t öfl.G. Nheinproviuz AuSg. 20 u. 21 unk. b. 190 Hess. Provinz Oberhessen M. S'/. 8 Dividend. I6v6 M. amort. Rente Bank M. do. 98.50 8 v. 1902 steuerfr M. do. Gold-Anl. v. 1894 steuerfr. v. 189b steuerfr. do. v. 1891 Lil. H 81/, Schwedische v. 1880 abgest. M. 600 BerelnSbaut . 1890 v. Fr. unk. b. 1905 i. B. 7 4 Freiburg u. 1884 abge 95. Lstr. v. 1901 Ser. I 4 Fulda M. 76.50 98.60 4 Heidelberg tun. G.-Anl. v. 1887 Pes. 3’/; abgest. do. 1890 v 85.80 98.80 Lstr 7 Fr. i1/, prwil. Lstr. 8 adgest. 80"/ v. 1886 u. 88 62.60 Mannheim v. l'JOl unk. b. 1906 Eisenbahn-Prioritäten Inländische do. 3% do. 1899-1901 4 Nürnberg b. 1913 19o: mit. 4 unk. b. 1913 a. b. 1908 unk. 3 47» Offenbach b. 1906 unk. Kaschau-Odrb. v. 1889 Offenburg v. 1898 unk. b. 1904 400 Oest. Süd (Loinb.) slf. 93.40 v. 1901 Fr. Ser. 331-350 unk. b. 1913 abgest. v. 1883 bo. E. v. 71 l G. 97.10 97.7u 1000 500 1000 47; 4*/: 47s u. 34 unk. b. 190Z . u. 41 unk. b. 1910 . 4 4 I 8 2V, 5 r do. do. v. v. 1888 1897 M. Kr. 81.60 72.90 89.60 89.60 4 4 5 4 do. do. do. 1903 1879 1900 1914 . b. 1910 b. 1910 7 7 t 37. do. Gold-Rente . do. einbeitl. Rente do. Staats-Rente cons. v. 1890 steuerfr. conv. unif. v. 1903 v. 1889 v. 1891 500 500 öfl.G Str. 96.50 96.50 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47: do. do. v. 1889 1. Rg. v. 1889 II. Rg unk. 5. 1901 unk. b. 1902 unk. b. 1908 unk. b. 1910 unk. b. 1902 unk. b. 1908 unk. b. 1906 95.90 lu2.1ü 37, do. 37. do. 37a , bo. Reichsbank Frantsurrer 4 4 4 4 4 unk. unk. 2)1. 1000 Llr. 100 M. 1000 M. 1000 M. 1000 Goliyardbahn. Jtdl. Mitielmeer Anaiol. Eisend, prmce Henri . sirag-Dux St. Akt 4 4 4 b 4 d <7, <7. i 88 75 81.10 97.90 37, 37, 37a 37a v. 1889 v. 1891 Stockholm v. 1880 . . Wien Kommunal i. G. b. 1913 b. 1908 ö.fl. Str. P-s. Lstr. P-s. 99.— 47.— 4990 103.70 90.60 90.60 90.60 90.6u 90.50 4 37, 4 . u. 17 mit. 1910 mit. b. 1905 4 4 4 4 4 4 $7, v. 1900 v. 1903 v. 1896 Pes. Lstr. M. M. ö. st. 105.— 101.10 95.70 97.90 96.70 9o.70 4 4 4 4 4 Rente do. Rente Rente 4 1 37, 37, 3% 37, 37, 4 5 5 4 4 dresdner Bankverein . Eisendahu-Rentcli-Bk. . Franks. Hypolhek.-Bauk DiStonto-Gesellschast M. 600/1200 Dresdner Bank . . Uli'. 600/1200 do do. v. 1901 abgest. v. 188." v. 1891 v. 1899* v. 1898 8 47< 105.— 108.50 127.4o 144.50 27,90 do. Bagdad-Bahll . . Ungarische Gold-Rente 2025 r do. do. do c>7, 37, 37, ö.fl. M. ö.fl. 91.50 87.50 57, 57, 6 Schweiz. Central v. 1880 . Moskau-Kasan unk. 1915 Russische Sudost 97 steuerfr. v. 1888 couverl. v. 1897 v. 1902 v. 1905 Fr. M. 69.30 101.5o 72.40 102.- 101.— 103.— 69.10 112.60 100 40 97.- v. 1903 unk. v. 1884 conv. v. 1888 conv. v. 1895 . . v. 1898 . . Rbl. Lire M. Sächsische Rente Wilrltembg. v. 1875—80 abgest. M. Fr. amort. ab 1907 amort. ab 1910 37, do. 37, do. ö.fl. M. 64 lo 10. W 89.— 100.30 88.2o v. 1901 v. 1894 v. 1905 v. 1902 unk. b. 1907 v. 1903 unk. b. 1908 v. 1897 101.80 101.40 83.— 96 3u 120. 110. 100 20 92.60 91.90 82.- 9u.80 do. (Salzkgtb.) stf. t. G. . Ungar.-Galizische . stf. t. S 500 200 Lstr. M. Lstr. M. v. 1881 v. 1888 v. 1898 v. 1903 91.30 90.6o 99.— 99.- 95.— 85.60 93.7u 93.20 Str. 1400 ö. st. 2O0 ö. st. 260 Wt. 1200 j£lr. 200 .600/1200 ö.fl. Str. M. Fr. Pes. Lstr. 92.- 97.50 94.00 97.uO Oest. E.-B. St. Sch.-Versch. (conv Elisab. Obl.) t. G. steuerfr. . Su-Anl. v. 1899 Anl. abgest. . . do..... do 100.- 98.20 99.50 94.— do. do. !. v. 1901 unk. 1011 2043 c v. 1886 v. 1895 92 92. v. 19u7 V. 1893 v. 1896 v. 1897 v. 1903 v. 1905 Bank-Aktien. . . M. lOoO/öUUu 22 u. 23 . . 10, 12-16, 24-26 5 7 9 87s 8 2'7 7 101.80 85.- 92.^5 92.30 80.95 83.— 93.10 Fr Fr. 3 4 37. 3 4 4 37, 37, 3 3 ft r* do. do. 80.20 80.— 76- 100.50 98.- 9u.3O 9u.3o do. do. do. do. St.-Rente 97.80 81.- 152.25 197.- 135.30 10.,.— 271.- 157.60 91 2j 98.20 3 4 8*Ä 3 88 — 94.80 80.55 J9U5 0.15 d7, Ö7, 27, 12.yb 9 47, 47, 7 67, 8 1. G. v. 1903 t. G. v. 1891 v. 1894 . v. 1898 . 80.50 99.- 92.70 82.— 99.60 do. do. do. bc. do. do. do. amort. amort. 7 9 L7< 8 97; 7 87, 37, 37, 37, 37, 4 , Starkenburg . . . a. M. Lit. N u. Q abgest. „ R avgest. . (Stragendahn- v. 1899 v. 1901 Abt. 1. . . v. 1901 Abt. II. u. III 78.20 78.20 78.20 78.6., 7ö.— 78.- 78.30 87.50 97.40 97.40 97.40 9 .'.60 98.- 97.80 98.20 93.80 92.— 92.— 92.— 9*,.3O 98.50 96.5ü 9t, 75 97.- 89.50 89.50 Ser. 12, 13 Ser. 15 unk. b. 1906 Ser. 19 stoimiiunal Ser. 1 unk. 1910 >.-Ber. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 , 27,37,39 u. 42 unk. 1905 37, do. 4 Pfälzische Mexik. amort. innere Ser. I—IV do. cons. äußere v. 1899 steuersr do. cons. innere a. Tentsche Deutsche Reichs-Anleihe , Gold-Anl. v. 1889 .... „ Cons. E. B. Ser. I u. II 89 „ Gold-Anl. Em. III v. 1890 . „ Staats-Rente v. 1894 . alt.Kr.Rbl. Provinzial- und CommunaL Obligationen. do. i. P v. 1898 unk. b. 1908 Jnvest-Anl 95.80 90.— »7 50 98.- 97.50 93.50 91.50 91.00 92.- 92.30 v. 1894 v. 1905 unk. b. 1915 . 90.60 91.— 90.50 84.50 92— BreSl. DiStolllobauk Ulit. 600/12uu Commerz, u. DiLlonto-Banl . . Darmstadter Baut . . M. 1000 (Baut s. Handel u. Iuduslrte) Deutsche Bl. S.I-Vll M. 600/1200 Esselt.- u. Wea/selb. Dir. 100 5 lo 6%o b 87 4 47, 77a Oest.-Ung.Slaasb. Ocst.Subd.(Louiv > Oest. 'Rordwcst A do. B . Raab-Odenb. . . 37: 3 4 Sard. Sec. ft fr. gar. I u. II 4 Stciliantschc steuerfr. t. G. ' 5% Oest. E.-B. St. Sch.-Versch. (conv Franz-Foses) t. Silb. steuerfr. 3 Oesterr. Lotalb. (verstaail.) . . 27,r>Süditai. (Merid.) <$r.A-H. 4 Toscanlsche Central . . 5 WeslsiciUan v. 1879 37, Gollhardbadn .... 37, Zura-Bern-Luzern gar. 37, Jura-Slmplon v. 1894 Bak»n>' ' am ö. st. 200 0. ft. 200 0. fl. 200 600/1200 1. st, 350 99.75 95.40 91.- 92.— 92.— 94.80 94.30 93.40 4 37. 37, 37, do. 98 unk. 1909 stsr. gar. do. 1901 uncv. b. 1915 stf. g. do. do. v. 1902 Ser. II unk. b. 190 v. 1901 mit. b. 1907 . . . v. 1887/89 .... v. 1896 unk. b. 1901 . . . 12 5 6 9 87, 6 67, »7, 77, 47, 67, 7 5 10 0/ro b 87. 47, 4 »/, 98.50 90.— 90.- 98 85 92.20 Oeit.-llug. Bant . . ^est.-Lauoervaut . . Oest.-Krebtt-Anslall. . Psaiztsche Bant . . . Preitg. Bodenlredltbant 00. Hyp.-Ali.-Bk. M. v. v. 96.55 8i.— 85.10 81.— 85.80 7 t.20 78.3b 75.- 72.80 231.80 100 80 121.20 172.9.» 138 75 102.50 118.— 19;..— 103.90 88 50 117.3j 11 (.90 112.80 2u4 oO 127.90 103.- -Ou.20 10o.— 144.— 113 60 154.20 187.- 13u.25 174.- 192.— 37, Aschaffenburg v. 1888 .... 4 Augsburg 0. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen) 37, Baden-Baden v. 1898 unk. b. 1903 do. do. 3 3 4 37, 37, 37, 37, 37, 4 4 37, 672 3 12.95 do. Ser. 14 ser. 16 Ser. 18 Ser. 20 Ausländische. Elisabeth steuersr. l. G. . . 2000 St. Ferd. Rrdb. 1887 slf. 1. S. . - 27,» Jlal.stl.gar. E.B.Ser. A-E. i.G. . . 4 Jlal. Mittelmecr steuerfr. l. G. . . 2%0 Llvonies. Ltt. C. D. u. D/2 500 131.9j 142.— 143.— 87, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 4 Serb. amort. . 1895 (405) . . . 4 Span. auLl. Rente v. 1882 abgest. do. do. do. von 1892 u. 94 do. v. 1902 unk. b. 1910 do. v. 1896 do. do. do. do. do. do. do. do. Rhem. Streöitbt. M. 60O/1000/1200 Rheni. Hyp.-Banl 59L 6UU/1WÜ Schaffhaus. Baulver. . M. 1000 S>udd. Bodentreoil-Bank . M. 600 do. do. do. äuß. E.-B. 1. G. innere v. 1888 . äußere Gold-Anl. bo. do. 37, Fürstl. Solms-Lich 37, Grast. Solms-Rödelheim .... Fürstl. 'I)senburg-Büb>ngen . . . 2) send. u. Bud.-Birstein v. 1887 do. -Wächtersbach v. 1884 Pfandbriefe. endei Hg. v. ^onn. r. ä luö v. 84 4 Fürstl. SolmS-Braunsels v. 1880 . 37, bo. bo. v. 1886 . 373 Gräfl. SolmS-Lauhach abgest. . . 37, Bamberg v. 1888 37, Berlin v. 1886/92 4 Bingen v. 1901 unk. b. 1906 . . 3 do. v. 1895 371 do. v. 1898 37, Tarmst. abg. v. 79 Lkt. U u. 81 Lil. A u. 1894 . . do. G. 28, 30, 32 u. 33 (lilgb.) do. S. 29 unk. b. 1906 . . . do. S. 45 (tilgb.) Landw. Streditbanl Lit. D-J . . . do. Lil. N-P Bayr. Bank (Münch.) abg. M. 1.00 ... ^echselbl. |. |l. üOO Berliner HanbelSg. . M. 500/100O bo. Hyp.-Bl. Ltt. A M. 1000 , ... garantierte . 47, Japaner Ser. II v. 1905 4 bo. v. 1905 91.25 91.2u 91.25 9125 91.2 91 2u 98.2b 98.6. Pforzheim v. 1899 unk. b. 1904 unk. b. 1906 37, Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 unk. b. 1905 Ser.301-310 unk. b. 1908 do. do. 1887 stf. gar. . . Franz-Joses . . 1. S. 200/1000 ----- l. S. . . 37, Lahr 0. 1889 ...... 37, bo. v. 1902 ..... 37, Limburg abgest....... 37, Lubwl^vhasen v. 1896 . . . 37, do. v. 1903 unk. b. 19 4 1 37, 37, 37, 37, 37, 4 37, 37, 37, 37, Türk^Egypt. Tribut .... prw. v. 1890 steuersr. 20/10m 87, Bremer St.-Anl. v. 1888, 92, 99 3 do. do. v. 1896 unk. 1912 37, Zürich v. 1889 6 Stadt Buenos.Aires v. 1892 i. P. 47, bo. bo. v. 1888 1. G. v. 1888 v. 1895 ..... v. 1898 uni. b. 1903 . . z7' bo. 1905 37, Metz v. 1903 mit. b. 1912 .... 4 München u. 1900/01 mit. b. 1910/11 37, bo. v. 1903 uulilgb. b. 1908 . 37, Nauheim v. 1902 mit. b. 1912 . . 37, 'Neustadl a. d. H. v. 1889 .... v. 1903 unk. b. 1903 Braunschweig. LandeS-E.-B. II E . . bo. I E abgest. . bo. IIIE unt. b. 1905 4 Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 . 37, bo. v. 1904 untilgb. b. 1912 4 Trier v. 1901 uni. b. 1906 k . 37, bo. v. 1899 37, Ulm v. 1905. . 4 Wiesbaben v. 1900 4 37; 37; 37; 37; 37: 37: 4 31/, do. 5 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% P/, Subd. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . r% do. do. do. v. 1904 2%. do. bo. 47s Oest. Silber-Rente 47, do. Pap.er-Renle 31/, do. 47, Bukarest 47, Chile Gold-Anl. v. 1889 . . . 6 Chinesische Staats-Aul. v. 1895. 5 bo. bo. v. 1896. 4% bo. do. v. 1898. 4 Egyptische unifizierte Ungar. Kreditbank . Umonbant (Wien) . Wiener Bankverein. Wnrttbg. Bantanstall bo. Bercinsbaiit SlaalS-Rente . . . do. v. 1897 steuersr (Eisern Thor) Goldstfr. II. Außereuropäische. 37, do. 3 do. bo. Lit. B tlk. 1000 Hambg. HYP.-BI. S. 141 -340 unt. b. 1905 bo. bo. S. 341-400 unt. b.1910 bo. bo. S. 401-470 unt. b. 1913 37, 87, Alzey v. 1899 unk. b. 1912 L Europäische. <*/, Bosnien u. Herccgov. v. 1902 unk. 1913 4 bo. bo. 5 Bulgar. Tab. Anl. v. 1902 i. G. . 1%. Griech. E.-B. v. 1890 steuersr. . 1% bo. Monopol-Anl. v. 1887 . . 4 Italienische Rente...... 5 Oest.-Ung. Stsb. 1873/74 i.G. - M. 5 do. Brunn-Rs. 72 stf. i. G. 100 Tlr. 4 do. Staatsb. v. 83 „ i. G. - M. 3 bo. I—VIH Em. , i. G. 500 Fr- 3 do. IX Em. „ t. G. 500 t» 3 do. v. 1885 „ t. G. 500 H 3 bo. (Ergänzgs.-N.) „ i. G. 500 3 bo. v. 1895 stf. i. G. 1000/2000 M. 3 Prag-Dux 0. 1896 „ L G. e ■ • 3 Raab-Oed.-Ebcnf. „ ,. G. 400 3 do. bo. v. 91 „ t. G. 400 - 3 bo. bo. v. 97 „ i. G. 400 ff — 4 Berk. Hyp.-Bk. ■■ —— 31/, do. —■ —“ 4 Frk., ^yp.-Bk. ■ — ..i—- 4 bo. do. —— 4 bo. bo. 98*80 4 bo. bo. —. — 37, bo. bo. —.- c>7. bo. bo. —. — 37, bo. bo. 91.— 37, bo. 00. —.— 4 Frk. Hyp.-Kred 98.50 S. — ■ __ 4 bo. bo. S. 90.*— 4 bo. bo. S. 4 bo. bo. S. 91 50 4 bo. bo. S. 87.50 4 bo. bo. S. — 4 bo. bo. S. 47, Mecklb. Hyp. u. Wbk. Ser. I vcrl. ä 125 Meininger Hyp.- bo. 4 Preuß. Hypotheken-Akl.-Bk.'l / bo. Hyp. B. Zs. 4% gar. v. d. G. b. 1904 4 Rheni. Hyp. Mannheim unk. b. 1902 4 37; Wcstd. Bblr. Hyp. iKolN/ S. 1 unt. b. 1904 Ser. 4 Sübd. Bobcn Kr. S. 53 u. 54 unt. b. 1906 bis lncl. Ser. 52 bo. 3L N. P. bo. 37, Casseler LandeS-Crebllanst. unt. aus 80% abg unk. unt. unt. unt. unt. 1909 1911 1313 1905 1907 b. 1912 b. 1614 b. 1905 b. 1908 b. 1912 unt. b. 1907 Ser. 10 . mit. b. 1908 unk. b. 19u9 unt. b. 1912 unt. b. 1914 unt. b. 1915 Bl. Ser. 2 . . . Ser. 6 .... Ser. 7 unt. b, 1906 Ser. 8 unk. b. 1911 Ser. 9 . . . . Ser. 69-82 unk. b. 1904 Kommunal 37, 37, 4 4 4 4 4 37, 37, 37, 37, Ser. 2 Ser. 5 See. 6 Ser. 7 do. . . . Bk. S. 18 S. 19 S. 22 S 25 S. 27 S. 23 S. 26 S. 17 S. 18 S. 24 unt. b. unt. b. unt. b. unt. b. unt. b. 4 4 4 4 4 37, 37, 4 37, Staat!, ober provinzial-garaut. 4% Hess. Landes-Hyp. Bk. Ser. 12—13 unt. 1913 4% Hess. Landcs-Hyp. Bk. Ser. 14—15 . . •>7, .vest.LaiibeS-Hyp.Bl. toer.I—V unt 1909 3% bo. do. Kommunal Ser lu.II unl.1909 37, Nassauische Lanoesb. Lu. F. G. H. K. u. L. bo. bo. do. do. bo. do. bo. bo. do. do. do. bo. bo. do. bo. bo. bo. bo. bo. bo. do. do. do. bo. bo. bo. do. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. do. do. do. do. do. do. bo. do. bo. bo. bo. bo. bo. abgest unk. b. 1905 u. b. Berl. umlschb bo. do. do. do. do. I Pfdbr. do. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. unt. b. 1907 37, 4 37, 4 4 4 4 4 37, 37. 37, 37, 37, bo. bo. Ser. 3 abgest bo. bo. Ser. 2 u. 3 unt. b. 1905 3% bo. 97.10 97,10 97.10 97.30 97.50 90.00 90.00 90.60 91.00 95 60 88.60 97.50 93.50 97.— 97.- 97.50 97.50 97.50 93.50 2375 90.— RN— 91.- 97.— 97.— 90.— 9u.25 91.50 97.— 97.— 97.20 97.60 97.öO 90.60 91.50 99.40 92.10 99.70' 90.90 91.'jO 91.90 93.50 93 50 93.50 Diverse Obligationen. 4 Buberus r. 103 5 2lsch. Luxemo. r. 100 47, bo. r. 102 47, Eisend. Rentenbanl 4 do. bo. ...... 4% Eisenwerke Lollar r. 102 47, Eleklr. Werk Homburg r. 103 .... 4 D. Atlant Tclegras 4 Franken-Allee, garant. v. Frankfurt . . 4 Fraiiks. Has r. 105 . 4 Neue Boden r. 102 37, bo. bo. r. 101 97.50 101.- 99.cO 101.50 97.30 100 — 101.50 97.70 98.50 99.20 Verzinsliche Lose. 4 Badische Prämien Dir. 100 0 Donau-Regulierung . . . . fl. ,1. luO 37,Gothaer Pram. Psanddr. I . . Tlr. 100 3% do. bo. II Tlr. 100 3 Hamburger v. 1866 .... Tlr. 50 3 holländische Komm. v. 1871 . . h.fl.100 37aKoln-MiNbener Tlr. 100 37,Lübecker v. 1863 Tlr. 50 27,Lütttcher v. 1853 . . . . . Fr. 80 3 Madrider abgest Fr. 100 4 Meininger Pram. Pfaudbr. . . Tlr. luO 4 Oesterr. v. 1860 ö. fl. 50u 3 Oldenburger Tlr. 40 5 lllussische v. 1864 . . . alt. K. Mbl. 100 5 Russische v. 1866 . . . all. K. Rbl 100 27,'Lstuytwcißeiib.-Raab-Graz . . fl. fl. 150 2% do. do. ex. 21. Sch. . ö. fl. 150 do. Anrechtscheine . . . . fl. 125 10 130 — 130.50 113.— 10430 134.50 63.90 131.90 151.60 345’— 107*10 36*60 LTnverzinsliche Lose. Augsburger Braunschweig Finutanblsche Freiburger ti>enuu........ Aiallauber ...... Mailander ...... JAcmingcr ...... 'Neuchalelcr...... Oestr. d. 1864 Oesir. Kredit v. 1858 . . . Papcnh. Grast Rudolss-Stislilng . . . . Durltsche ...... do. .... Ultimo. Ungar. Staats Beneltatier...... - - . .fl-7 . . Tlr. 20 . . Tlr. lü . . . Fr. 15 . . Lire lob . . Lire 4u . . Lire 10 . . . s- st- 7 . . Fr. 10 . . ö. st. 10o . . b.fl. WO . . . l.fl.i . . 0. st. 10 . . Fr. 40v . . Fr. 400 . . b. st. 100 . . Lire 30 30.10 173.— 124.- 42.50 170.— 76.50 439*— 396.— 14440 329*80 Indastrie-Aktien. Fravitsurker §orh Aschass/Masch.Pap Reue Boden A. G. Brauerei Btudtug „ Henninger . „ do. PC. Aki. „ Kempst . . „ Mainzer Akt. „ Rettcumeyce „ VierillOberr.) „ Wcrger . . Zcmeuts. Karlstadi Cyem. Bad. AUiliii „ Bietu.Stlb.Br. „ i^riesh. Elektr. „ Albert . . . Dt. Atl. Telegraph Eleklr. Böse Borz. „ Allgem. Berliii „ Laymeyer . . „ Sa.ttckcrt . . „ Stein. lujune Wohnung mit allem Zubehör, grog. Bletchplatz (Gas- u. Kanal- anfajluü) per 1. April eventuell auch früher zu vermieten. [398 16 I. Swck 5-Zimmerwohnung zu vermieten. Manin Dorr. 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