Die heutige Nummer umfaht 12 Seiten. 0 Uhr, abends 7.00 Uhr y Weller 1$ mulsion 8 8 still 1Ä IW l$j Ui LonnenM Klarer Hiim Nebel 2 2 still 2ü issen. Oktober, 1.15 Uhr. :iz, Lahmeyer. - »st- 151.00. tairb," so führt das natl. Parteiorgan aus, „wenn man an d-ie Prüfung des Vorschlags herangeht, die Frage besonders p berücksichtigen haben, ob das Reich mit einer Nachlaßen 18. Oktober 1908: ttsrendc. 8 ooi nachmiltags 4.00. eier!l 5 4.00. ‘°?,ute beginnt be: ath um 9 Uhr. ckllschast. . 131; ,iü: .itfj ,1S6! «TW* djtaktien - ■ • timore- und Ohio« :h krsö grdal tbardbabu . • • ubard. Eisenbahn tprr. Staatsbahn • • • schreibt uns- ey f'obcv byj„ ?; Weilun?L®'e> MM unteÄ?1^ vtete kSvK inbev nach/n^ Crf|enr Meiude. (Ad-Anlage). »^8. Oktober 1908; ?'3®- Predigt. LandLagrwahlbewegung. Wa hlkreis Gießen-Stadt. Ein Vorsiandsmitalied tve-r natliv. Partei ersucht uns um Aufnahme folgetrdcr Zuschrift: In Ihrem aestr. Leitartikel über „Die Landtagswahl in Gießen" besinnen sich einige Jrrtünrer, von denen ich zunächst die zwei folgenden richtig stellen möchte, um die Verbreitung und Festsetzung irriger Meinungen im Publikum zu verhindern: 1. Es ist nicht richtig, daß die von der hiesigen nationalliberalen Parteileitung getrojfene Entscheidung bezüglich Nichtunterstützung der hiesigen freisinnigen Wahlbewegung „offenbar von der Rücksichtnahme aus den Wunsch der Landesparteileitung beeinflußt" sei, da die Landesparteileitung sich ausdrücklich in die hiesigen Verhältnisse nicht eingemischt hat. 2. Es ist nicht richtig, daß die hiesigen Freisinnigen, bei -^bec letzten Reichstagswahl bedingungslos an der Kandidatur veyligyrstaedt festgehalten haben, was Ihnen, von der, Die Urifis im Grient. Die Verhandlungen zwischen dem Vertreter der rnssischeO Regierung, Jswolskh, und. dem der englischen, Greh, haben nun doch zu einer Verständigung geführt. Die Konserenz findet statt. In einem gestern abend vom Aus.o eckigen Amte zu London ausgegebencn Conmruniqus heiüt cs: Der Austausch der Ansichten zwischen den Ministern Iswolsky und Grey hat zu einer völligen Einigung über die angesichts der durch die längsten Ereignisse im Orient geschaffenen Lage zu ergreifenden Maßnahmen geführt. Man ist sich darüber einig geworden, daß hwrzu die Einberufung einer Konferenz nötig ist. Damit aber der beabsichtigte Zweck, die Wiederherstellung der Achtung vor dem Völkerveckst und die Schaffung von Genugtuung für die durch den Bruch der internationalen Verträge Geschädigten, erreicht werde, muß eine solche Konferenz genau umgrenzt werden und soll sich nur mit Fragen beschäftigen, die durch die jüngste Verletzung des Berliner Vertrages entstanden sind. Was die Beratungsgegenstände der Konferenz anbetrifst, so muß die erste Sorge die Entschädigung der Türkei sein, und über diesen Punkt scheint ein allgemeines Einvernehmen der Mächte zu bestehen. Es besteht die Hoffnung, daß Mittel gefunden werden, um den Wünschen der kleinen Baltänstaaten entgegenzukommen, mit dem Vorbehalte, daß dies nicht auf Kosten der Türkei geschieht. Es ist guter Grund zu der Annahme, daß die kretische Frage in befriedigender Weise behandelt werden, wird, obgleich sie vorläufig vom ."vnfcrenzprog-a.gan ausgeschlossen ist. da sie in erster Linie eine Frage ist, die ovn den vier Schutzinuchten mit der Türkei zu erörtern ist. Es ist zu hoffen, daß diese Ansichten sich durch ihre Mäßigung, Vernünftig leit und Uneigennützigkeit der Annahme der Signatarmächte des Berliner Vertrages von selbst mtpsehlen. Es besteht nicht die Absicht, die Dardanellen- Frage der Konferenz zu unterbreiten. Diese Frage berührt in erster Linie Rußland und die Türkei, und Rußland wünscht nicht, diese Frage in einem der Türkei feindlichen Sinne zu erledigen. Bei der Besprechung der englisch-russischen Konvention, die stattgefunden hat, ist eine völlige Uebereinstimmung der Ansichten festgestellt worden, so daß ein har.monisches Zusammengehen beider Regierungen bei der Erledigung der Zentralasien betreffenden Fangen gesichert erscheint. Das Programm der Konferenz soll, nach einem übereinstimmenden Beschluß Frankreichs, Englands und Rußlands folgende 9 F-ragen umfassen: 1. Anerkennung der Unabhängigkeit Bulgariens, Festsetzung seiner ffnanziellen Verpflichtungen gegenüber der Türkei und viel- leickst auch Regelung der Orientbahnfrage. 2. Kvnstatierung der Annexion Bosniens und der Herzegowina. 3. Rückerstattung des Sandschaks Nowibazar an die Tüükei. 4. Anerkennung der Annexion Kretas mit Festsetzung dev ffnanziellen Verpflichtungen Griechenlands gegenüber der Türkei und die Erklärung, daß der Artikel 23 des Berliner Vertrages für europäische Provinzen der Türkei gegenstandslos wird, sobald die Türkei beiriebigenbe Bestimmungen erlassen habe. ö. Ebenso für 2lrtikel 61 betr. die von Armenier bewohnten Länder, sowie für Artikel 23 des Berliner Vertrages. 6. Beschränkung der Souveränitätsrechte Montenegros wäre aufzuhebcn. 7. Landesteile, die Serbien und Montenegro zuMerkennen wären. 8. Revision des Tonaureglements, wodurch die Uferländer größere Rechte erhielten. 9. Heber die Kapitulationen und die ausländischen Postbnreaus der Türkei wird eine besondere Deklaration erfolgen, die besagt, daß die k*t. rpener W«»' arahötte • • mbarden E. B. , rdd. Wd • ’ , . . 1* rkenlose . » 1 ' 'er iejft., ^l9*e Kleines Fenitteton. — Ter Kaiserpalast in Trier, lieber einen höchst v ^wunderlichen Plan, den römischen Kaiserpalast von Trier nnitlels Slampsbetons zu rekonstruieren, schreibt man aus der alten s-_!oselstadt der Zeitschrift »lieber den Wassern": Allen Trierern if: es aus der Seele gesprochen, wenn im Heft 16 zu lefen steht, wie man „mit weggeworfenen Riesensummen . . » Ruinen ruiniert", toi dem römischen Kaiserpalaste hier, dem einzigen Denkmale römisch-gallischer Kultur das Schicksal droht, unter Aufwand von i nt 30 Millionen eine Rekonstruktion in Stampfbeton angeklebt zu ärkommen. Der unselige Plan, der in archäologischen Kreisen nicht i nindcr als in der Bevölkerung größte Erbitterung hervorgeruien hit und bereits in Berlin und Kiel als Absurdität berühmt ge- i wrden ist, stammt von Professor Gary (Charlottenburg, Technische Hochschule) und erfreut sich angeblich des Wohlwollens des Kaisers. Möchten diese Zeilen dazu beitragen, das einzigartige Baudenkmal wir dem Stampfbeton zii retten; das ist ihr Zweck. - - 23 u n t e Dache r. Das württcmbergische Oberamt Sulz feit kürzlich folgende Verfügung erlassen, die auch außerhalb ä , Schwill)ens Beachtung verdient: „Der Unterzeichnete hält es im i ! Linteresse der äußeren Ausgestaltung des 23ezirks für seine Auf- gibe, auf eine in einzelnen Gemeinden mehr und mehr zutage tietende Geschmacksverirrung hinzuweisen, die darin bestehl, daß >ic Dächer der Gebäude aus Zementplatten hergcstellt werden, d'.c in Len versckstedensten Farben, im buntscheckigsten Durcheinander ■ prangen. Bald sind es Spitzenmuster, bald K'cenze und sonstige . Figuren, die auf den Dächern pent "Beschauer entgegentreten, bald wieder Jahreszahlen, Namen oder die Anfangsbuchstaben der T.amcn (b er Gebäudebesitzer. Daß dadurch aber die Harmonie des Octsdildes in gewaltsamer Meise durchbrochen unb dasselbe auf [etne Zeiten gröblichst, verunziert wird, bedarf einer weiteren ^Ausführung nicht. Wenir die schönen roten, alten Ziegeldächer einzelnen nicht mehr schön genug erjdeinen, oder die Verroendung v m Zementplatteii aus sonstigen Gründen vorgezogen wird,. so päge wenigstens daranf-gesehen werden, daß die Zementdachsteine warten fei. Deutschland und die Türkei. DaS volkstümliche türkische Blatt „Tanin" veröffentlicht einen Bericht über eine Unterredung seines Chefredakteurs mit benti deutschen Botschafter Baron Marschall. Nachdem Baron Marschall das wirtschaftliä)« Band zwischen Deutschland und der Türkei auf das eingehendste erörtert hatte, stellte er fest, ttne vielfach auch Deutschlands Freundschaft für die Türker auf politischem Gebiete sich gezeigt hat. Für die Hllse Dentschlaiws in der mazedonischen Frage ließen sich jederzeit bestimmte Be> weise erbringen. Auf politischem Gebiete bestehe eine Jnterestcir- geineinschast beider Reiche, und darum werde die Freundsck)ast Deutschlands für die Türkei niemals eine Vernrinderung erfahren, oder ihre Bedeutung ändern. Der Botschafter sprach serne Ucber- zcugung aus, die öffentliche Meinung werde bald ihren Irrtum inbezng auf die wahren 2lbsichten Deutschlands einsehen. Die G'ährung gegen Oesterreich bauert in den Balkanländern fort. In Beirut wurde gestern der Ausschisfung der mit dem österreichischen Lloyddampser von Port Said eingetroffenen. Passagiere ernste Schwierigkeiten bereitet. Die Gärung gegen Oesterreich steigert srch bedenkliche Der bekannte türkisck-e Großhändler Said Bey hat von der Pforte die Konzession für eine einheimische Fez-Fabrik zur Lahmte gung des österreichischen Fez-Imports erbeten. Bisher wurde die in der Türkei so beliebte nationale Kopfbedeckung lediglich aus Oesterreich bezogen. Neuerdrngs fordern auch die serbischen Blätter die Bevölkerung auf, alle österreich. Waren und Erzeugnyse zu boykottieren und auch Die österreichischen Zeitungen nicht zu lesen. Auch fordern sie zur Zerstörung österreichischer ,Geschäftsniederlagen auf. Tie Stimmung in Serbien iit nach wie vor österreichffuidllch. Tie Demonstrationen gegen Oesterreich nehmen ihren Fortgang. Gestern waren auf dem Theaterplatz ctiua 10 OOO Menschen versammelt. Von dort zog die Menge nach dem Konak, wo Hochrufe auf den König ausgebracht wurden, der sich aber nicht zeigte. Vor dem Palais des Kronprinzen wurden die Demonstrationen fortgesetzt. Der Kronprinz erschien am Fenster und dankte für die ihm bar- gebrachte Ovation. Er erklärte, daß er allein nichts unternehmen könne. Wenn jedoch der kritische Moment eintrete, sei er bereit, fein Blut für das Vaterland zu vergießen. Sheien Worten folgten Hochrufe auf den Kronprinzen und Drohrufe gegen Oesterreich. Dann zog die Menge vor die Wohnung des jranzösischen Geschäftsträgers, der sich jedoch nicht zeigte. _ Alsdann ging die Menge auseinander. Wie aus Belgrad ferner berichtet wird, hat der Kronprinz im Offfzierkasino vor cuter Anzahl Offiziere erklärt, daß er die laue Haltung Serbiens gegen Oesterreich, das zwei serbische Länder gestohlen habe, niemals billigen werde. Es wäre Pflicht gewesen, diesen Länderraub mit der Kriegserklärung zu beantworten. Ein großer Teil des Heeres steht auf fetten des Kronprinzen. Die Abdankung des Königs Peter scheint bevorzustehen. Mehreren Freunden sagte er, daß er nicht die Kraft fühle, die für das Land verhängnisvolle kriegerische Bewegung aufzuhalten und fürchte, ermordet zu werden. Der König soll in Wien Schritte unternommen haben, um sich unter österreichischen Schutz zu stellen. In serbischen Abgeordneten- kreisen bespricht man ernst die Frage, die Resideitz nach Kragu- jewatz zu verlegen. Aus alle Fälle scheint die innerpolittsche Lage Serbiens sehr ernst zu sein, und von einer Thronbesteigung beS Kronprinzen wäre wenig gutes zu erwarten. Man maa)t darum auch schon Stimmung für einen englischen Prinzen, den Prinzen von Connanght, als zukünftigen König Serbiens. Montenegro ist für Krieg. Die montenegrinische Skuptschina hat in geheimer Sitzung mit großer Majorität sich für den Krieg ausgesprochen, icdoch die endgültige Enffcheidung dem Fürsten überlassen. Bulgarien flieht nach! i Wie in Sofia verlautet, hat der letzte bulgarische Ministerrat beschlossen, die materiellen Forderungen der Orientbahn-Gesellschaft voll zu befriedigen, jedoch betreffs des Tributs von Ost- r um dien jede weitere Zahlung zu verweigern, da mit ber erfolgten Unabhängigkeitserklärung alle diesbezüglichen Verpsttch-. hingen für Bulgarien erloschen seien. Tie neuen Freunde des Sultans. Ans Pfortekreisen verlautet, daß der englische Botschafter dem Großwesir im Namen Englands und Frankreichs eine Anleihe angeboten habe, unb daß ber Botschafter dem Großwesir bad Programm für die einznberufende Konferenz mitgeteilt habe, über das der Großwesir sehr bestürzt gewesen sei. Der Scheck ill Islam hat seine Entlassung gegeben, die jedoch von dem Sultan nicht angenommen worden ist. einfarbig gehalten werden. In weniger auffälliger Weye zeigt sich die gerügte Geschmacklosigkeit auch bei den Gebändeverschin- delungen; auch hier sollten die scheckigen Muster wegbleiben und die an sich im Rahmen des Landschaftsbildes nicht unschön wirkenden praktischen Schindelschirme eine einheitliche, nicht zu grell hervortretende Farbe zeigen." — Heine und Nietzsche. In dem lange erwarteten, nunmehr in Druck erscheinenden Werke Nietzsches „Ecce homo", ber Lckbensbeichte des Philosophen, findet sich ein Urteil Nietzsches über die Lyrik HeineS, ein Urteil, das gewiß den Heineverächtern, die rassentheorettsche Kunstkritik treiben, viel Unbehagen verursachen wird. „Den höchsten Begriff von Lyrik" — schreibt Nietzsche — „hat mir Heinrich Heine gegeben. Ich suche umsonst in allen Reichen der Jahrtausende nach einer gleich süßen unb leidenschaftlichen Musik. Er besaß jene göttliche Bosheit, ohne die ich mir das Vollkommene nicht zu denken vermag. — Und wie cd das Deutsche handhabt! Man wird einmal sagen, daß Heine unb ich bei weitem die ersten Artisten der deutschen Sprache gewesen sind." — Kleine Chronik aus Kunst und Wissenschaft. EinStandbildfürAlbrechtvon Haller, der als Botaniker, Anatom, Physivlog, Arzt und vor allem auch als Dichter eine hohe Bedeutung besitzt, wurde gestern, anläßlich seines 200. Geburtstages, in seiner Vaterstadt Bern enthüllt. — Die Columbia-Universität zu Washington richtete einen Kursus für Aeronautik ein. — Die Station für drahtlose Telegraphie in Göttingen ist soweit fertig, daß die Versuche nach den Azoren demnächst angestellt werden können. — Der Zen - tral-VerbatldDeutscherTonkünstlernndTon- künstler-Vercine veranstaltet ein Preisausschreiben in Höhe von 1OOO Mk. für eine größere ein- oder mehrscitzige Komposition für Violine und Orchester. 'u5 M/A'U trePl» Mächte im Hinblick auf Die neue o Ito man nische Verfassung bereit sind, mit ber Pforte in Verhandlungen zu treten, um das Regime ber alten Kapitulationen durch Verträge zu ersetzen, rote tno jenigm, die Beziehungen zwischen modernen brachten regeln. Deutschland uud die Konferenz. Die Behauptung eines Blattes, Deutschland habe die iit. London gefaßten Beschlüsse über die Balkanfrage bereits adoptiert, entspricht, wie der „L. A." an zuständiger Stelle erfahren hat, nicht den Tatsachen. Der russische Munster des Aeußern. Iswolsky, der ursprünglich am 17. d. Mts. in Berlin ]em sollte,, wird erst im Laufe Der nächsten Woche in Berlin eintreffen und mündlich den in London ausgearbeiteten Prograinmenttours kommentieren, von allen ins Auge gefaßten Möglichkeiten sprechens und darzulegen trachten, daß kein 2lusweg besser als der naq) emsigem Suck>en glücklich gefundene den Bedürfmffen nicht bloß Rußlands, sondern aller an der Fortentwicklung des Schwarzen Meer-Verkehrs interessierten Staaten entspreche. Die Sicherheit unb Wohlfahrt der Türkei habe man so sehr berücksichtigt, datz saus 5l'onstanttnopel kaum irgendwelche scharfe Kritik zu er- teuer nicht schneller, schmerzloser und ergiebiger zu dem gelangen kann, was es wirklich braucht, als mit der immerhin doch komplizierteren Veredelung der Matrikularbeiträge. Die Matrikularbeiträge, dieses Ge,chenk der föderalistischen Zentrumspartei an das Deutsche Reick, lind nicht beliebt bei den Einzelstaaten. Es fragt sich, ob der weitere Ausbau dieser Institution dem Reichsgedanken förderlicher sein kamt, als der Ausbau der Erbschaftssteuer, der nach menschlichem Ermessen und nach den guten Erfahrungen, die große Staatswesen, wie England und Frankreich, damit gemacht haben, doch über kurz oder lang kommen muß. Man vergleicht ja so gern die Steuersysteme des Auslandes und unsere Verhältnisse, warum geht man von der rechten Seite an diesem Punkte geflissentlich vorüber?" Auch die „Nat.- Ztg." meint, daß man erst abwarten müsse, welche Stellung die Konservativen zu dem Sydowsa-en Projekt ein- nehrnen und ob die verbündeten Regieruiigen geneigt seien, dem Versuchsballon ein stärker befrachtetes Luftschiff folgen zu lassen. Erst dann werde eine Erörterung im einz-elnen zweckmäßig sein.E- A. obachtlmgen icseit. c: i Die tionseroatwen und die Nachlatzfteuer. Noch vor nicht allzulanger Zeit hatten die Konservativen ben Gedanken einer Besteuerung von größeren Vermögen i t. Die Ursache bestar! bteil 1. Klasse die M den Zug abgefeueck i§ zertrümmert und c erheblich am Auge vü> t, daß gleichzeitig in« dein geschleudert roorhe Her Klasse war die & )er durch ein GW e Täler sind noch nii Gießen, den 12. Oktober 1908. Großherzogliches Amtsgericht. Psd. 90 Pfg. „ so „ „ 50 „ „ 8 „ 3 Stück 10 „ la Dörrfleisch la Wests. Speck la Solberfleisch Telikateß-«ancrkrant Salz-Gurken 3 = D16/10 B16/10 Darum verlangt sie nach wie vor ihren altgewohnten, unerreichten „stecht Iranck mit der Kaffeemühle/' Jede Hausfrau, D15/,0 Biebertalbalm. Bom 20. dieses Monats ab verkehrt Zug 1® Minuten später. Berlin, den 12. Oktober 1908. Allgemeine Deutsche Kleinbahn-Gesellschaft Aktien-Gesellschaft. . (Tel.) st' der BoLenheimkffch Zodenhemer. ck.) Prinz Heimst Sigismund, der gestw vormittag nach SJom- „stecht Ziranck mit der Kaffeemühle" lasse sichdurchandereKaffee- Zusätze voll ersetzen. Aber ^ine Liste abgegeben - Benachrichtigung, ba> den kann. ring nimimi. B. £«njt .Zügel, und Turnstunde werden auch zu jeder Zeit Schülerinnen angenommen. C1S/1O Bei genügender Beteiligung findet wieder ein Buch- lluhrungskursus statt und bitten wir um baldige An- Neue Boll-Heringe 10 Stück 35 Pfg Kwiistwerein. Die Gemälde-Ausstellung im Turmhaus am Brand ist ££ Für Stotterer! Einmaliger Kursus in Gießen. Stottern, Stammeln, Lispeln wird beseitigt gründlich, und uemb in denkbar kürzester Zeit bei jedem, der itottcnrei nngt, c Erwachsenen und Kindern, auch bei solchen, die mehrfach surrte 'büc Erfolg besuchten. , _ (Oööiö Anmeldungen werden nur Samstag von 10—2 und von 8 Uhr, Sonntag nur von 10—2 Uhr Am Riegelpfad 24 p. ijei Herzberger entgegengenommen. FhöbuSi Internation. Sprachheil-Institnt. Neue ff. Aprikosen Neue la Maronen Feine fleischige Backpflaumen Prima Apselringc Prima Tafel Zeigen Extrafeine ErbcUi-Fcigcn Bekattnrn,«,rßung. In das Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Bxe Firma Gebr. Jullmann, . Gießen. Inhaber Wilhelm jullmann und Fritz Jullmann, Kaufleute in Gießen. Die tfsme Handelsgesellschaft hat am 1. Oktober 1908 begonnen. I. Fntterlieferung die Großherzogliche medizmische Betcriuär-Klinit (Klinik für innere Tlerkrankheiten). Konsum - Verein Giessen und Umgegend E. G. m. beschr. H. Sonntag den 18. Oktober 1908, nachmittags 3 Uhr: Generalversammlung im Saale des Gewerkschaftshanses, Schanzenstraße. Tagesordnung: 1) Geschäftsbericht. 2) a. Kassenbericht, b. Revlflvnsbericht, c. Genehmigung der Jahresrechnung. 3) Verteilung des durch gemeinsamen Einkauf Erspartem. 4) Antrag des Vorstandes und Aufsichtsrates beir. 8 Uhr-Ladcnichlnß. 5) Ergänzungswahl des Aunichtsrates. 6) Etwaige Anträge. 0138] Der Vorstand. M,rl a. 9)1.) deS Di^ am 18. Oktober zu N fyanfccL Erträgnisse des Essektensternpels. Nach derNach- k nsung der Einnahme an Effekten und Reichsstempel aus Effekten iid September wurden insgesamt 2 726 875 Mr. vereinnahmt, i. 1575 974 Mk. mehr als im Vornwnat und 1377 727 Mk. i'hr als im Parallelmonat des Vorjahres. Im Einzelnen wnr° n diesmal für inländische Aktien und Jnterimsscheine 2 225 006 > ark, ausländische Aktien und Jnterimsscheine 17 941 Mk. in- lirdische Renten, und Schuldverschreibungen, sowie Jnterims- heine 103805 Mk. vereinnahmt. Vanillc-Ehokolade garantiert rein Pfd. 75 Pfg. Ha Vanillc-Nicgel-Ehotoladc i» 15 „ laVanillcHaushalt-Chokoladc Tafel 15 „ ff. Haushalt Kakao Psd. 95 „ Rheinisches Unushau^ iunanten ^iie deutsck>en Diamantschleifereien zu berücksichtigen. ?Z hat nun der Reichskanzler die Bestimmung getroffen, daß im jetzt ab alle in dieses (Stelltet fallenden Arbeiten ausschließlich , t deutschen Industrie zugewendet werden sollen. W werden Iso die Dianmnten Deutsch-Ostasiikas nicht mehr nach Amsterdam > '..rächt, sondern in den Diamantschleifereien Hanaus fertiggestellt. ^vierstztzAM N der Einträge an bitten wir, die £i|t( Alice-Schule. Der WeihnachtSkursus hat begonnen und können Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur allgemeinen stenntnid, daß die 'cicdböse vom 16. Oktober bis 15. November 1908 von mor- gcuö 8 bis abends G Ubr geöffnet sind. , . Die Schließung des Friedhofes wird durch Lauten der Fried- ;j18ßlorfe angezeigt. Bei Beginn des Läutens muß der Friedhof orort verlassen werden. Eine Viertelstunde nach dem Läuten wer- » die Friedhosstore geschlossen. Gießen, ben 15. Oktober 1908. , Bie/io .Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. ElektrifizievungderBerliuerStadtbahn. Für ne Elektrifizierung reichte nunmehr auch die Allgemeine Elektri- pätsgesellschäft einen Kvftenanschlog ein, wie dies kürzlich schon mit Seiten der Siemens-Schuckert-Werke geschehen ist, doch bienen ule Hüese Voranschläge zuerst zur Information der Eiienbahn- icrwaltung. Bis zur Durchführung dürste immer noch geraume 5 eit verstreichen. — Eine Million Prospekte hat der kontinentale Bßcnfbcrein in Amsterdam über Deutschland ausgeschüttet. < ^erien etm bntes «d, l'-der •u n'JgS »«« eine $3* Der jf'ta wÄ i/i Jahre Wa“ti9 m Enläng$-Nw versüßt Zwctscheu-Honig, gib! ihm einen würzigen Geschmaa1 und macht ihn haltbar. [60011 Paket 50 Pfg. Adler-Drogerie, Seltersw. 39 Otto Schaaf. Gnftav-Adolf-Franenverein. i In diesen Tagen werden die Jahresbeiträge für unseren I 8«rein, wie alljährlich, erhoben werden. Eine größere Anzahl von I r-mmlcrinnen hat sich freundlichst bereit erklärt, die Erhebung der , toben für 1908 zu übernehmen. — Im Jahre 1907 wurden für die | Anette deS Vereins, zur Linderung mannigfacher Not bet anneu 1 ! uvenSgenossen, m unserer Gemeinde 1300 Mark durch unsere ir-iiHQcn Sammlerinnen und das Wohlwollen der Gebenden zu - ammengebracht und burdj Vermittelung des Berwaltnngsrates m r,crmstadt an 35 hilfsbedürftige Gemeinden und Anslalien öerteut. ,.)n dem wir allen Gebern und Geberinnen auf diesem Wege unfern c izlichsten Dank aussprechen, bitten wir, auch tn dwsem Jahre euere Sammlerinnen sreundlich annehmen und durch Spendung e chlicher Gaben die gute Sache unserer evangelischen Krrche fordern hu.bclfen. DWio . Gicßeu, 15. Okwber 1908. . _ Für dcu Porstand des Gustav-Adols-FrauenveremS: Die Vorsitzende: Der Schrtstmhrer: Huise Wortmann.____________Fritz Schmoll, Oberlehrer. Lahnkarral-Verein, e. B. Hierdurch beehren wir uns die Mitglieder unseres Vereins «UI Ordentlichen Hauptversammlung auf Sonntag den 18. d. Mts., nachmittags 31/* Ubr, nach Limburg a. d. L., in den Gasthof „Zur alten Post" ergebend ein- dUlaÖC"ißtr bitten alle Mitglieder unseres Vereins und alle Freunde der Lahnkanalisalivn an der Versammlung teilzmiehmen und diese, für unsere Bestrebimgeit möglichst wirkungsvoll zu gestalten. Tagesordnung: 1. Neuwahl des Vorstandes. , 2. Bericht über die Vermögenslage des Vereins und Wahl zweier Rechnungsprüfer. 3. Bericht über den Stand der Lahnkanaliuerungsstage. 4. Sonstiges (Anträge der Mitglieder usw.) __ Eeschäftsstellc Wetzlar, den 3. Dltober 1908. D10/io Der Lahnkanal-Verein, e. V. Kaiser, Vorsitzender. Griginal-Drahtmeldttugen. Hamburg, 16. Okt. Tas Reichs-Kolonial-Jni stitut hat gestern seine Vorlesungen vor 30 Immatrikulierten und 18 vom Kolonialamt in Berlin überwiesenen Hörern ausgenommen. Paris, 16. Okt. Petit Republique meldet aus Phi- lippopel, General Sawow sei zum Befehlshaber der bulgar. Truppen für den Fall eines Krieges ausersehen. Paris, 16. Okt. Ein Telegramm aus Eetinje berichtet, daß sechs österreichische Kriegsschiffe im Hafen von Antivari vor Anker liegen und daß mehrere andere österreichische Schiffe in der Nähe kreuzen, welche alle aus Antivari kommenoen Funken-Telegramme aufsangen. Paris, 16. Ott. Petit Parisien berichtet aus London,, Rußland habe für sich das Recht der freien Durchfahrt durch die Dardanellen in Friedenszeiten für seine Kriegsschiffe beansprucht. England habe ein gleiches Recht wie die übrigen Mächte verlangt. Die Frage scheine dahin erledigt zu sein, daß in einem eventuellen Kriege mit Rußland anderen Mächten dieselben Rechte eingeräumt werden sollen, wie Rußland selbst. Paris, 16. Okt. Ein Redakteur des ,,Matin" interviewte die beiden Delegierten des jungtürkischen Komitees Djemal Bey und Nazim über ihre Meinung hinsichtlich des Konferenz-Programms. Beide erklärten, daß ihnen der Standpunkt der türkischen Negierung unbekannt sei, dagegen sei es sicher, daß oas jungtürkische Komitee sich auf das schärfste dagegen wenden würde, weil durch die einzelnen Punkte die Unverletzlichkeit der Türkei angetaftet werde. Grimsby, 16. Okt. Der Fischdampfer Winolin brachte den Ballon „St. Louis" hierher, den er in der Nordsee auf- gefischt hatte. um speziell keine Leute zur Zeichnung auf Shares der. Doyle Consolidated Mines Company in Colorado zu veranlassen. Um den Empfängern die Sache recht rosig erscheinen zu lassen, wird in markfichreierischer Weise darauf Angewiesen, daß die Gesellschaft mit einem Kapital von zehn Millionen Dollars begründet ist. Daß es besonders auf die Spargroschen der kleinen Leute abgesehen ist, geht daraus hervor, daß der Preis der Aktie auf 5 Mark gestellt ist, doch werden unter 25 Aktien nicht abgegeben. Die „kulante" Gesellschaft gestattet dagegen gerne Abzahlung. Nach den bisherigen Erkundigungen handelt es sich hier um ein Unternehmen, dms weder in Banken- noch Börsenkreisen bekannt ist und das anscheinend überhaupt nicht existiert. Ter famose Vertreter des Bankvereins in Amsterdam für Deutschland, ein Herr Liebreich-Hamburg, lehnt jede Verantwortung ab, behauptet, näheres über die Firma auch nicht zu wissen und nur den Auftrag zu haben, Zeichnungen auf Anteilscheine und Geldsendungen in Empfang zu nehmen. Wie hoch er, sowie die Amsterdamer Firma einzuschätzen sind, ersieht man daraus, daß sowohl gegen Liebreich, wie auch gegen seine Stuftraggeberin viele Anzeigen wegen Losschwindels erstattet worden sind. Den Vertrieb von Losen scheinen beide jetzt aufgegeben zu haben, nachdem die Polizei ihnen scharf auf die Finger gesehen und die Presse den Leuten, die nicht alle werden, die Augen geöffnet hat. — Selbst amerikanische Blätter wissen nichts von der Firma mit dem pompösen Namen, auch nicht Blätter, die in Colorado-Springs erscheinen. Mit der Förderung der „Schätze" soll noch gar nicht begonnen sein. Ist es da ein Wunder, wenn man annimmt, das Stergroerf liegt auf dem Monde? 1909. n<>S:liufnat)tne i*5 SugeJteHt IjerfteHunj b’tttn “ir Mm 1 “""S'A dir £i[k„ nur gute Qualität, zum billigsten Tagespreise empfiehlt 15776 J. Hankel, Neuenbäue 7.Telephon 612. */* „ 30 i rhn gelegt st-n Sonntag den 18. Oktober an wieder geöffnet. ,Ä 3“ einen stflfltcn ir- MM ''S£?S: Ms- Golh-Cerveiaiwursi Brauns*. Mettwurst frisch eingetroffen. (6085 8. Kalkhof »-iachj. Bringe Samstag auf dem Brandplatz eine Sendung Zwiebeln (Winterware), Weißkraut zum Einschneiden und sonstiges Ge- 17» Dämi111, $ Generalversamucknlig aut 19. Oktober, abends 8V2 Ubr im Einhorn. Tages-Ordnung: Betrieb des Bades wahrend des Winters. Bericht des Vorstandes über Entwickelung und Einrichtung der Anstalt. Besprechung über weitere Maßnahmen. Zu zahlreichem Besuche ladet ein |D18/10 Der Borstand. Für die Zeit vom 1. Nov. 1908 bis zum 31. Oktober 1009 soll die Lieferung von Heu, Stroh, Hafer, Futtermehl, SlteiS und Hundekuchen für die „Innere Klinik" vergeben werden. II. Berkans von Dünger. Der in der Zeit vom 1. Nov. 1908 bis zum 31. Oktober 1009 gewonnene Dünger soll nach dem Gewicht, so wie er sich in der Grube befindet, an den Meistbietenden verkauft werden. Reflektanten wollen ihre Angebote an die Direktion bis zum 20. Oktober d. I. einreichen. Die Bedingungen find in der Klinik, Frankfurterstraße 85, tnzusehen. Gießen, den 14. Oktober 1908. Großh. Direktion der medizinischen Veterinär-Klinik. Märkte. fc. Frankfurt a. M., 16. Ott. Heu- und Strohmarkt. Angefahreu waren aus Oberhessen, Starkenburg, dem goldenen Grund und der Hanauer Gegend 10 Wagen Heu und 2 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Heu Mk. 3.40—3.70, für Stroh (Korn- langstroh) Mk. 2.50-0.00., Maschinenflroh Mk. 2.20. Geschäft lebhaft, Tendenz test. Pr.SpeisekarloHeln (Magnum bonuui) haltbare Wmterware empfiehlt zu fly billigsten Tagespreisen 108566 U . 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Oktbr. 1908, Unterhaltung im ^-elfentelier, I verbunden mit Lv“/U I Kouzerl, bumorist. Vorträgen u.?W Anfang 4 Uhr. Sonntag, den 25. Oktbr. 1908, Auvfluz nach UicsrL zu Mitglied Schermuly. Abmarsch 3 Ubr gom Walltor. Urn recht zahlreiche Beteiligung bittet Der Vorftauv. Tutafpn ■ 2 Eier, 2 Eigelb, 150 g zerlassene Butter, Vs 1 __________' saure Sahne, V, Päckchen Dr. Grato’s Backpulver, 1 Päckchen Dr. Grato’s Vanillinzucker, Mehl. lng®/10 Tuhprpitiinn ' Alle Zutaten werden gut verknetet, mit . SQ viel Mehl, dasa sich der Teig gut aus- rollon lässt. Man sticht beliebige Figuren aus und bäckt sie auf einem vorbereiteten Blech bei mässiger Temperatur hellbraun. In Blechdosen aufzubewahren. lm DiellsMüdlheii f. die Reftaurationsküche gesucht. 6142) Fran Maver, Kaiserallee 27. Unbedingt zuverl. unabhäng. fnnffrnn vormittags 1 Stunde gUU^lUU ^später mehr) gesucht. 61D)Zudwigstratze 4o, II. 08592) Wjidch-t, , 3um Hüte 14 jähr. sorltragen gesucht.________Bahnhontratze 10. 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