bfiy ton und .Verniisihtes" P. Wittko; tüt »Stadt u. Land- und „Gerichts« 7 saal": E. Hetz: für den Anzeigenteil: H. Beck. Was die Handhabung des ReichSvercinsgesetzüs in den MÄgen Bundesstaaten anlangt, so erläßt das bayerische WtaatZministev-iunr des Innern soeben im Amts- Katt eine Bekanntmachung, deren wichtigste Bestimmung M 12 lautet: In den im § 6 Absatz 3 deS Gesetzes be- Mncten Versammlungen ist der Gebrauch einer nichtdeutsch en Sprache zulässig. In den andern Deutlichen Versammlungen ist neben den im § 12 Abs. 2 Gesetzes bezeichneten Fällen der Mitgebrauch einer ^deutschen Sprache gestattet. aller Stände der Bevölkerungskreise, einheimische und altdeutsche. Wappenhcrold Peschel trug einen schwungvollen, von dem Elsässer Fritz Lienhard gedichteten Prolog vor. Nachdem dec Zug in die Burg eingetreten war, betrat der Kaiser den ersten Burghof, wo Staatssekretär v. B e t h m an n-H o ll w e g mit der folgenden Ansprache d.u Schlüssel der Burg überreichte: I An Macht und Glanz alten deutschen Kaisertums, an deutsche Ritterschaft, an Krieg und Verwüstung deutschen Landes, aber auch an neues Erstarken aus Schwäche und Zwist gemahnen , In Württemberg versicherte Minister v. Pischek rn der Zweiten Kammer, daß die Uebertvachung politischer Versammlungen auch künftighin eine seltene Ausnahme sein und daß die Parteien gleich behandelt werden sollten, hielt aber daran fest, daß für die Anmeldung von Versammlungen eine 24 stündige Frist notwendig sei. In der Abstimmung wurde der Antrag des Zentrums auf Vorlegung eines Gesetzentwurfes, betreffend die lau des gesetzliche Rege- lung der Sprachen frage noch im Laufe dieser Tagung, mit 3/ gegen 36 Stimmen angenommen. In Sachsen muß die öffentliche Bekanntmachung in deutscher Sprache durch die Zeitung oder durch Plakat erfolgen, die deutliche Ueberschrift tragen: „Oeffentliche politische Versammlung" und Zeit und Ort der Versammlung, sowie den Namen, Wohnort und die Wohnung des Veranstalters enthalten. Die Bekanntmachung muß 24 Stunden vorher erfolgen. Die betreffende Zeitung muß von der zuständigen Polizeibehörde ausdrücklich zugelassen worden sein. Ueber die Zulassung der nichtdeutschen Sprache hat die Kreishauptmannschast von Fall zu Fall zu entscheiden. In Baden bedarf es einer Anzeige nach § 5 des Gesetzes nicht, wenn die Abhaltung der Versammlung mindestens 24 Stunden vor dem Versammlungsbeginn unter Angabe von Ort und Zeit der Versammlung sowie unter Benennung des Veranstalters öffentlich bekanntgegeben worden ist. Oeffentliche Versammlungen unter freiem Himmel, die nicht auf öffentlichen Straßen und Plätzen stattfinden, bedürfen einer Genehmigung nicht, wenn sie wenigstens 24 Stunden vor Beginn der Versammlung dem Bezirksamte unter Angabe von Ort und Zeit und unter Benennung des Veranstalters angezeigt werden. Der Gebrauch einer nichtdeutschen Sprache ist in den in § 6 Absatz 3 des Gesetzes bezeichneten öffentlichen Versammlungen zulässig. In anderen öffentlichen Versammlungen ist neben den in § 12 Absatz 2 des Gesetzes bezeichneten Fällen einzelnen Rednern der Gebrauch einer nichtdeutschen Sprache gestattet. Weitere Ausnahmen kann das .Bezirksamt zu- Jn diesen bisher bekannt gewordenen Ausführungsbestimmungen des neuen Deutschen Reichsvereinsgesetzes tritt uns eine große Verschiedenheit entgegen. Ein einheitliches Reichsvereinsgesetz haben wir nun, aber seine Handhabung ist so verschieden, daß es beinahe auf dasselbe hin- ausläust, als wenn, wie bisher, jeder Bundesstaat sein eigenes Mveinsgesetz hätte. Die Einwechung der yohMigrburg. Tcr Kaiser und die Kaiserin trafen mit kn Prinzen August Wilhelm, Oskar und Waldemar von Preußen nebst Gefolge gestern mittag 12 Uhr unter Kanonendonner und Slockengeläute auf der Hohkönigsburg ein, wo sie von dem Statthalter Grafen von Medel und dem reichslündischen Ministerium empfangen wurden. Nach Abschreiten der Front der Ehrenkompagnie, die das achte rheinische Jägerbataillon stellte, begab sich das Kaiserpaar unter dem Zuruf der auf der Zuschauertribüne befindlichen Personen in das Kaiserzelt. Hierauf begann der Festzug des Vereins Hohlöitigsburg, der den Einzug der Gebrüder Sickingen im Jahre 1533 darstellte. Teilnehmer waren Herren und Damen Der Kaiser sprach hierauf folgendes: _ , ,.Als ich im Jahre 1899 zum ersten'Male bte Ruine der Vohwingsburg mit ihren gewaltigen Bauresten bewunderte und von der landschaftlich wie historisch so reizvollen Stätte aus meinen Blick über die Rheinebene und die Berge des Schwarzwaldes, bis hin zu der in der Ferne schimmernden Alpeu-- kette ichweifeu ließ, ivav es mir eine angenehme Ueberraschuria und hohe Freude, daß die Stadt Schlettstadt mir dieses herrliche Stückchen EstäNer Land zum Eigentum darürachle. Meinen Tank glaube ich mcht besser betätigen zu fihtnen, als durch den Entschluß, die alte Vogesenfeste ivieder in einstiger Schönheit erstehen zu lassen und damit einem in weiten Kreisen des Reichs- landes gehegten Wunsche zur Erfüllung zu verhelfen. Keine leichte Ausgabe ist es gewesen, das gesteckte Ziel zu erreichen, eo manche Schwierigkeit galt eS zu überwinden und es bedurfte des verständnisvollen Zusammenwirkens und der treuen Mitarbeit vieler Kräfte. In hochherziger Weise lsaben die gesetzgebenden Faktoren des Reiches und des Reichslandes für die Bereitstellung der nicht unbeträchtlichen Baukosten Sorge getragen und dadurch die Turchführung des Planes in seiner großartigen Gestaltung ermöglicht. Weinen wärmsten Tank dafür an dieser Stelle auSzusprechen, ist mir ein Herzensbedürfnis. Ich gedenlo dankbar, Herr Minister, Ihres Herrn Vorgängers, welcher mich durch Leitung der schwierigen Bauausführung tatkräftig unterstützt frit und danke Ihnen, daß Sie 'das Weck fortgesetzt haben. Ich danke ferner dem genialen Architekten, der nach reiflichem Studium des Quellen- und Urkundenmaterials das Werk vorbereitete nith in strenger Anlehnung an die Vorbilder alter Zeit vollendet hat, sowie den übrigen Künstlern, Meistern und Handwerkern für ihre treue Mitarbeit. Ich danke endlich den beteiligten Behörden und Archiv-Verwaltungen, dem Hohkönigsburgverein, dem Vereine für lothringische Geschichte und Altertumskunde, der Bereinigung zur Erhaltung deutscher Burgen, der Direktion des Berliner Museums, wie jedem Einzelnen, insbesondere Herrn von Geymüller, der sein Interesse an dem Werke durch Herbeischaffen von Bansteineil betätigt oder au dem Gelingen des heutigen schönen Festes beigetragen hat. Berechtigter Stolz und freudige Genugtuung erfüllt uns alle angesichts des vollendeten Baues. Auf den Trümmern und Fundamenten vergangener Jahrhunderte errichtet, bietet die Hoh- königsburg in ihrer jetzigen Gestalt — soweit menschliches Können cs vermochte — ein getreues Bild der Vergangenheit, wie sie um das Jahr 1500 hier in Wirklichkeit gewesen fein wird. Tie neu geschaffenen Räume bilden eine würdige Stätte ür eine Sammlung von kulturhistorischen elsässischen Erinnerungen aller Art und für ein Archiv von Urkunden und die Zinnen dieser Burg. Ein Netz von Festen spannte Kaiser Rotbarts Vater, Friedrich der Einäugige von Schwaben, über das Elsaß aus und waltete auch von dieser Stelle machtvoll über den Landen. Königsberg Hnnnte man den Berg und Hoh- königsburg die Burg, als fein Haus zur Kaiserwürde gelangte. Und wie Staufische Kaisermacht unter Friedrich II. bis weit in den monatlich 65 Pf.; durch (Dienstag und Freitag); M M W M A W Hf ■ X H ■ U ■ ■ H B diePostMk. 2.-viertel- ttagvlvllvllvl 44lljvlllvlLM für d!« Redaktion 112, vV Br Ar auSroärtS 20 Pfennig, vertagu»Expedition öl • *ee Verantwortlich General-Anzetger für Oderheffen Ür vormittags 10 Uhr. Roiatlonrdruck und Verlag der vrüheschen Unw.-Vuch- und Stelndruckerel. R. ränge. Redattlo», Lrpedltisn und Druckerei: Schnlstratze Gießener Kfvttzertverci». Man schreibt uns: Wie die Leser des „G. A." aus dem Anzeigenteil er- fffcrt haben werden, findet die 3. Kammermusik des 117. i«reinsjahres 1907/08 am 17. d. Mts. vormittags HI)r statt. Zum erstenmal ist es, daß der Verein sein widert alS sog. Matinv veranstaltet, woraus auch an dieser ^Ile noch besonders hingcwicsen werden mag. Es be- mjinet wohl dem allgemeinen Interesse aller Musikfreunde lti« Gießen und Umgegend, zu hören, was die Veranlassung :Ri diesem Versuck) gegeben hat. Seit vielen Jahrzehnten ist cs bei uns Braud), die • ®iii:crte an Sonnta.gen und zwar nachmittags um WWr zu veranstalten. Es ist auf diese Weise allein mög- gewesen, diese Konzerte der großen Zahl unserer Freunde 'E Abonnenten in Lich, Laubach, Hungen, Nidda, Bü- jmtge«, Alsfeld, Grünbcrg, Wetzlar, Weilburg, Dillenburg :c. jMnglich zu machen. Nur bei den großen Chorwerken, in der Stadtkirche zur Aufführung kamen, war es 'Eolid) nicht möglich, die Aufführung an Sonntagen zu nftaltcn; um sie aber gleichwohl den auswärtigen Be- n^ufjecn zugänglich zu machen, mußterr sie and) an Wochen- Jftea so zeitig stattfinden, daß zur Rückfahrt nach Hause voi Äbendzüge benutzt werden konnten. Wir sind eben ßßif b c n Besuch von auswärts angewiesen und B;*in neu diese Einnahmen an Adonncments- e Tageskarten nicht missen. Mit der Zeit aber haben sick) andererscits die Klagen oiocübcr gemehrt, daß eine Reihe von Sonn tags nächst lagen durck) diese Konzerte belegt sind und für mand)c i|.° den einzigen Nachmittag, an dem er seiner Familie uifen und einen größeren Spaziergailg unternehmen kann, Piecen geht. Wir haben versucht, diesem Uebelstand ab- ü^clfen und haben uns im vorigen Winter wiederholt lensere auswärtigen Abonnenten und Besucher gewandt ihnen die Frage vorgclegt, ob sie auch in der Woche MV Abends in der Lage seien, unsere Konzerte zu bc- Dabei mußten wir darauf hinlocisen, daß loir diese »:rte daun frühestens um V28 Uhr beginnen lassen Wnten, wollten wir nicht Gefahr laufen, daß vrelen ^ eier hiesigen Freunde der Besuch uumöglick) wurde. Die Antworten, welche in beträchtlicher Zahl eingingen, lauteten weit überwiegend dahin, daß damit der auswärtige Besuck) geradezu unmöglich werden würde, teils weil man in der Woche nicht so zeitig abkommen könne, um hierher zu fahren, teils weil man nicht zeitig genug zurückkehren könne, vielfach werde übernachten müssen usw. Wer unser Budget kennt, muß sich daher sagen, daß wir zurzeit nicht daran denken können, die Konzerte vom Sonntag auf einen Wochentag zu verlegen, ganz abgesehen davon, daß auch die Auswahl des passenden Werktages schwierig werden würde. Es ist bekannt, daß in unserer Universitätsstadt, nachdem die Abende Dienstag, Mittwoch und Freitag vom Theater belegt sind, nur der Donnerstag als günstiger Tag bleibt und die Erfahrungen des letzten Winters haben gezeigt, daß auf diesen Abend sich zahlreiche Veranstaltungen, öffentliche Vorträge, wissenschaftliche Vereinssitzungen re. re. zusammcngedrängt haben. Erst wenn darauf gerechnet werden könnte, daß das einheimische Gießener Publikum unsere Konzerte an Wo ck) en tagen ausreichend besuchen würde, erst dann könnten wir ohne Bedenken einer allgemeinen Verlegung auf den Werktag das Wort reden. Darauf kann aber zurzeit nicht gerechnet werden, und so haben wir uns entschlossen, an den Sonntagen im allgemeinen festzuhalten, aber einen Teil der Konzerte, etwa drei bis vier Kammermusikkonzerte, als sog. Matinä zu veranstalten. Dadurch werden vier Sonntabnachmittage frei und doch hoffen wir, daß unsere auswärUgen Besucher und Abonnenten in der Lage bleiben, wie seither unsere Konzerte zu befudjen. Da im allgemeinen die beiden Chorabende in der Woche statt- finden roerden, so bleiben nur noch vier Sonntagnachmittage durch Konzerte besetzt. Wir bitten, unfern Versuch zu unterstützen, damit wir beurteilen können, ob wir im nächsten Vereinsjahr diese Einrichtung bedenkenfrei treffen können. ♦ P.A. Hessische Landesausstellung Darmstadt 1908. Ain Samstag vormittag haben die Juroren für Malerei und Plastik ihre verautwortunasschmere Arbeit begonnen. Professor Dr. Back, Darmstadt, Wilhelm Bader, Darmstadt, Professor Dr. Bantzer, Dresden-Strehlen, Adolf Beyer, Darmstadt, Professor Bracht, Trcsdeit, Otto H. Engel, Berlin, Professor Gaul, Grunewald-Berlin, Professor Llldwig von Hofmann, Weimar, Professor Hölscher, Dar in- stadt, Bildhatier Jobst, Tarmstadt, Professor Kautzsch, Darinstadt, Karl Kästner, Guntersbliim, ivurden vom Minister deS Innern Brail ll in seiner Eigeiischasc als Vorsitzeilder des Arbeitsausschusses der Landesausstellung begrüßt. Ihre tlangvolle Namen seien eine Gewähr für das gute Gelingen des Unternehmens. Der leiteiide Gedanke: „Vom Guten das Beste" zu bringen, setze zivar eine sorg- sältige Sichtrmg voraiis; daß dabei aber ond) dem aufstrebenden jüngeren Talent Gelegenheit gegeben iverde, uon den bewährten 'Meistern in ihre Reihen mlfgcuonimen zu werden, kann und zu besonderer Freude gereichen. Der Wunsch des GroßhcrzogS, die Preisrichter, die alle mit dem Hessenlande im engeren oder weiteren Sinne zu aemeinsanrer Klilturarbeit verblinden sind, bei sich als Gäste zu sehen, sei diirck; den Llusenthalt der Großb. Familie in Rußland für heule nicht erfüllbar. Voraussichtlich iverden bic Herren bei einer späteren Gelegenheit Gäste sein. Zum Vorsitzenden wählte die Jury Geh. Reglerlmgsrat Professor Eugen Brach', Dresden. — Frankfurter Teiltsches Turnfest. Während des Deutschen Turnfestes findet vom 11. bis 23. Juli in den Rätimlich- keiten der dem Festplatz angeschlossenen Varrenlrappschule eine Ausstellung von literarischem und verwandtem Material statt — als da sind: Berichte, Briefe, Urkunden, Eriiinerungszeicheu, Abbildungen, die sich auf das Turnwesen bezieheii. Tie Frankfurter Turnvereine, sowie mehrere Freunde und Förderer dcs Tril>:- wesens haben bereits Die in ihrem Besitz befindlichen Gegenstände zur Verfügung gestellt oder ihre Unterslützimg zugesagt, '(vs'iunxc erfreulich, weiteres geeignetes Dtalerial aus Privatbesitz zu erhalten ■ handelt es sich doch besonders darun», den von überall her zusammenströmenden Turnern ein Bild von der Entrvicklung des ^.urnwesens zu geben. Um eine rechtzeitige Drucklegung des Katalogs zu ernivglichen, lueibcn daher Besitzer genannter Gegenstände höflichst gebeten, solche bis spätestens 30. Mai bei Dr. P. Hohen- emser, Frankfurt a. 9JL, Rossertstraße 9, anzumelden. Hiermit verbunden ist eine AusiteUung von Turn-, Fechl-, Schwiini» und Spielgeraten, sowie Turnbekleidungsgegenstanden. Anmeldungs- sormulare hierzu sind von Direktor Dr. Busck), Frankfurt, Nene Krame b, zu beziehen. . „ — Siebestt eö er i m d euts ch en V0lks g es an g bringt das soeben im Verlage von Ullstern u. Co., Berlin und Wien erscheinende neueste Heft der populären Notenbibliothek Munk iiir All-"- das uon be. Sieberi“rt mS m den verschiedendsten Varianten vorgeführt; in einzelne Gruppen emgeteilt, foenen wir die Entwickelung vom alten Alinnesaiia bis zu unseren modernsten Schöpsungen im Volkston Verfolgern 'Schriftstücken aus bet Vergangenheit "Her Bürg uM"des Neichs- landes. Die kühnen Aülagen der Ban- und Vertcidigungs- kunft, wie sie uns hier wieder - vor Augen geführt werden, erregen unsere volle Bewunderung und in dieser Umgebung können wir uns in Gedanken leicht in die Zeiten mittelalterlicher Ritterherrlichkeit zurückversetzen. Wir glauben, jene trutzigen Gestalten der Ritter in schwerer Eisenrüstung und ihre, kampferprobten Mannen und Reisige zu sehen, wie sie mit Armbrust, Lanze und Hellebarde, mit Feuer und Schwert um den Besitz der Burg gekämpft und gestritten haben. .Manch edles Blut ist hier geflossen, manch' letzter Seufzer im finstern Burgverlies; verhallt, aber auch manch heißer Dank gezollt von Bedrängten und Verfolgten für ritterlich gewährten schütz. Zm Wechsel der Zeiten und des Kriegsglücks hat der Besitz der Burg mannigfache Wandlungen durchgemacht. Die Geschichte nennt uns eine ganze Reihe von Namen aus erlauchten Fürstenhäusern und edlen Geschlechtern als Eigentümer, Pfandbesitzer oder Lehensträger, zuvördest bie Kaiser aus dem Hause Hohenstaufen und dem Hause Habsourg, dann bie Herzöge von Lothringen und Unter-Elsaß, die Landgrasen von Werd, die Hetteu von Ratiamhausen, von Dettingen und von Bcrckhcim, die.Grafen von Thicrstein, deren grotzartiger Bau nun wieder erstanden ist, die Ritcer von Sickingen, deren Einzug in bie Burg uns heute so trefflich vorgeführt ist, und die Freiherren von Bollweiler und Fugger. Nun ist die xhirg wieder Eigentum des deutsckien Kaisers geworden pnd wird es — will's Gott — auch immer bleiven. Des zum Zeichen soll neben deni Wappen Karls V. mein kaiserliches Wappen hier am Haupttore prangen. (Tie Hülle fällt.) Möge die Hohkönigs- burg hier im Westen des Reiches, wie die Marienburg im Osten, als ein Wahrzeichen deutj eher Kultur und Macht bis in die fernsten Zeiten erhalten bleiben und allen den Taufenden und Abertausenden, die nach uns zu diesem K'aisev- sitz heraufpilgern, in pietätvollem Rückblick aus die Vergangenheit zur Freude und Belehrung dienen! Möge der Adler auf dem stolzen Bergfried seine Schwingen stets über ein friedliches Land und ein glückliches Volk breiten! Mit solchem Segenswunsche erg-rege ich feierlich Besitz von der wiedererstandenen Burg und fordere den von mir ernannten Schloß- Hauptmann aus, seines Amtes zu walten und mit diesem Schlüssel das Tor zu öffnen." Nach Beendigung seiner Rede überreichte der Kätser den Schlüssel zur Hohkönigsburg dem Staatssekretär Freiherrn Zorn v. Bulach, der durch ein vorhergegangenes, in gnädigen Worten gehaltenes Telegramm, zum Schloßhauptmann der Burg und zum Königlichen Kammerherrn ernannt worden war. Schloß- hauptmann Zorn v. Bulach öffnete das Tor, worauf der feierliche Einzug erfolgte. . . Aus Anlaß der EiNweihungsseier auf der Hohkönigsburg hat dcr Kaiser zahlreiche Auszeichnungen verliehen, so u. a.: Ten 9toten Adler-Orden vierter Klasse dem Tr. Phil. Forrer, Privatgelehrter in Straßburg i. Elsa.x und dem Schriftsteller Lienhard; den Königl. Kronenorden zweiter Klasse dem Erbauer der Burg, Bodo Ebhardl, Architekt in Grünewald; den Königl. Kronen-Orden britier Klasse dem Tr. theol. Ficker, ordent- lick-er Professor der Kirchengeschichte an der Kaiser Wilhelms- Univeriität in Straßburg i. Elsaß: den Königl. Kronenorden vierter Klasse dem Kunstnialer Schmig in Straßburg i. Elsaß. An» Stadt and Land. Gießen, 14. Mai 1908, •* DaS Tuberkulose - Wander - Museum der Landesversicherungsanstalt Großh. Hessen befindet sich gegenwärtig in Frankfurt a. M., ivoselbst es bis Ende Mai verbleibt. Vorher befaiid es sich in Aschaffenburg, Schweinfurt und Würzburg, wo überall ein bedeutender Erfolg zu verzeichnen war. In Würzburg wurden 26000, in Schweinfurt 11000 und in Aschaffenburg nahezu 14000, zusammen in Unterfranken also 51000 Besucher gezählt. Ein Teil des Tuberkulose-Museums, besonders die Karten und Tafeln, die sich speziell auf Hessen beziehen, werden demnächst auch in Washington — Nord-Amerika — auf Anregung des Deutschen Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tiiberkulose ausgestellt, woselbst das Zentralkomitee ein Deutsches Tuberkulose- Wandec-Museum zur Schau bringen iuiU. Tie Ausstellung in Washington steht in Verbindung mit dem diesjährigen Internationalen Tuberkulose-Kongreß, der Ende September stattfindet. ** Tas Anrndern der Gießener Ruder-Gesellschaft 1 8 7 7 am Sonntag nahm einen sehr schönen Verlauf und selbst der zeitweilig einsetzende Regen konnte die gute Stimmung nicht beeinträchtigen. — Nach einer Begrüßungsansprache des Vorsitzenden Herrn Scheel taufte Frl. Marie Petri den neuen Schul-Vierer aus den Namen „Gießen", während der neue Ziveier durch Frl. Emma Himmelreich nach dem Stifter des Bootes, Herrn Herm. Klingspor, den Namen „Hermann" erhielt. Beide Tamen brachten ben Täuflingen ihre Wünsche in schwungvollen Versen dar. An der sich anschließenden Auffahrt beteiligten sich 1 Einer, 2 Zweier, 3 Vierer und 1 Achter. Dem zahlreich erschienenen Publikum bot sich ein schönes sportliches Bild, das erkennen ließ, daß die Mannschaften unter der bewährten Leitung des Instrukteurs Herrn Oßmann schon gute Fortschritte gemacht haben. Bei den nun folgenden 2 Vereins- Rennen hatte man Gelegenheit, die diesjährige akademische Mannschaft bei der Arbeit zu sehen. Tie Zuiammenarbeit läßt zwar noch manches zu wünschen übrig, der kräftige Anriß fehlt beinahe noch ganz, auch muß der Schlag, besonders beim Endspurt noch wesenllich lebhafter werden. Namentlich der Bugmanu bleibt mit dem Ruder viel zu kurz im Wasser und hat dadurch viel dazu beigctragen, daß sich seine Mannschaft vorder vorjährigen, übrigens noch untrainierten Mannsck)aft beugen mußte. Wenn diese Fehler durch fleißige Arbeit noch beseitigt werden, dürfte sich die Mannschaft zu einem nicht zu unterschätzenden Gegner entmideln. Auch unter den beiden anderen Mannschaften befinden sich recht vielversprechende Ruderer: es ließe sich aus diesen noch eine sehr gute Junio v-Mannschaft zusammensetzen. Ter Junior-Skuller icheint über recht respektable Kräfte zu verfügen, nur muß er seinen Sitz besser fahren, dann wird auch ihm der Erfolg nicht ausbleiben. "Warnung vor Seidelbast oder Kellerhals (Daphne mezereum). In einem Vogelsberger Dorfe ivar ein Landwirt mit Feldarbeiten beschäftigt und zog n. a. auch erwähnte Pflanze unter einer Hecke au§. Der Mann hatte an einem Finger eine kleine Wunde, welche bald heftige Schmerzen verursachte. Nach wenigen Stunden stellte der Arzt Blutvergiftung fest und ordnete eine alsbaldige Ueberführung des Erkrankten in die Gießener Klinik an. ** Ei n durchschlagender Beweis. Vor unserer Strafkammer wurde in der vergangenen Woche ein Ehepaar als Zeugen vernommen. Es handelte sich darum, festzusletten, um welche Zeit die Eheleute einen bestimmten Vorfall beobachtet hatten. Der Ehemann, der zuerst gehört wurde, erklärte, es sei dies im Jahre 1907 gewesen, er wisse es daher, weil er in diesem Jahr m sein neugebautes Haus gezogen sei. — Die dann vernommene Ehefrau behauptete, der Vorfall habe im September 1906 sich abgespielt. Auf Vorhalt des Richters, daß die Zeugin sich irren müsse, da der eigene Ehemann den Vorfall in das Jahr 1907 verlege, erwiderte die Frau, sie sei im Jahre 1906 ins neue HauS gezogen und habe gleich nach dem Umzug ihr erstes Kind bekommen und inzwischen sei im neuen Hause auch ihr zweites Kind geboren worden. Ihr Mann müsse sich irren. Ja, ja, meinte dieser auf Befragen, meine Frau hat Recht, ich bin Von & Mai Wetter s -8 1908 5? c~ Bed. Himmel 6 4 Höchste Tempo Niedrigste Veranttv. für Feuilleton u. Vermischtes: I. V.: E. A n d e r f o 91.501 Elektnz. Lahmeyer 195.01 200-iiü Italien. Rente . 4% 3-6 Portugiesen Serie I 3-6 Portugiesen III Berliner Börse, 14. Mai. Anlangskurse. Harpener Bergwerk Laurabütte . • Lombarden E. B. .\ordd. Lloyd . . i nrkenlo.ee . • • 4>6°/0 russ. Staatsaul. 1905 4>5U/O japau. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 Türkenlose...... 4-6 0riech. Monopol-Anl. . 4-6 äussere Argentinier . . 221.70 . 112.05 16,5° 6. 8,9° C. W WNW S . 156.60 . 125.00 . 233.10 . 62.20 1'10.10 210.6 a 95.i • lOO.i.. 1631 ■ 1241;; 233.:.. 3^°/< 3°6 3p2°/< 3-6 W/( Wk Reichsanleihe do. Konsole . , do. Hessen . . Oberhessen 82.05 91.50 82.10 90.80 91.50 98.60 99.20 93.65 Hai« beim Ml eine di 8 Einzel 6kg. gebest^ Berliner Haudelsges. . Darmstädter Bank . « Deutsche Bank . . < Deutsch-Asiat Bank . Diskonto-Kommaudit. . Dresdner Bank . . • Kreditaktien . . . • Baltimore- und Ohio- Eisen! ahn . . • • Gotthardbahn . . . • Lombard. Eisenbahn . Uesterr. Staatsbabu . . I'nuee-Hcuri-Eiscubahu 61.25 62 70 94.75 87.80 95.70 150.00 49.2V 84.70 65.50 96.25 3% Mexikaner 4>hulo Chinesen . . Aktien Bochum Guss . . . Buderus E. W. . . Tendenz: fest. 200.1'ü . 210.1t' 28J»W 95; ■ ' 150.W und Industrie, Giessen. Frankfurter Börse, 14. Mai, 1.15 Uhr. , 135.» , 175.5 - . 130.6- . 199.1 - SSM ' 1801' 23 W . 148. Meteorologische H>eovzrchtmrgen der Station Gießen. Laurabütte ....«• hordd. Lloyd . . . • _• Obeischles. Eisen-Iudustrie Canada E. B..... Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . . . Tendenz: sehr fest. FörlelnZ i nur wü K.-hiedenste Phi pii flirten [j Wickler liiagen bnbfider Photi Märkte. Gießen, 13. Mai. Der geslrige V i e h m a r k t hatte einen Auftrieb von ca. 1300 Stück Großvieh und etwas mehr als hundeu Kälbern. Tie Hauptwärkie öer, letzten Zeit litten wieder jein- durch den an der Ranipe des Eilgulsbahuhofs florierenden Twr- markt, wo besöiiders die fo sehr begehrten fchwarzbiwten Kühe ge- handelt werden. Der gestrige Alarkt litt ziidem sehr unter dein Regen. Der Milchviehhundel war aber trotzdem nicht lchlechi; wenn auch nur gute schwere Ware sehr gejucht war, so piofiiivieu doch auch geringere Atilchkühe dabei. — Ter Fettviehmarkt war recht schlecht. Schlechte Kühe und zwar geringwertiges Malenal, wofür früher die Gegeiid um Koblenz und Kölii Abnehmer waren, blieben sehr stark überstälidtg. — Der Kälbermarkt >var etwas belebt. Außer Frankfurter Einkäufern waren Käufer für gute und mittelmäßige Kälber von Bad-Nauheim gekommen, jo daß gegen den letzten Markt zwar ein kleirter Abschlag im Preise einlrat, aber mmierhm noch gute Preise erzielt werden konnten. Die Einkäufer sind der Ansicht, daß nut dem Bedari an Kälbern für die Badeorte mid bet den günstigen Futteraussichten bie Preise für Kälber eine ©teigerimg erfahren luetbcn. — Gehandelt wurden irisch- melkende und tragende Kühe das Stück I. Qual. 475-530 Ulf. (einzelne Stücke hoher), II. Qual. 370—430 'Ulf., 111. Qual. 280 vis 350 Alt. Für fette Rinder und Kühe kam es zu keiner ndjtigeu 'Marktpreisbildung. — Kälber wtirden ^eljanbelt der Zentner Schlachtgewicht I. Qual, (über 50 Piund Schlachtgewicht idjroei), 70—74 Alk., II. Qual, (zwischen 40—50 Pittild Schlachtgeivi^i wiegend) 64-68 Ulf., III. Qual, (leichtere Ware) 58-61 Ult. x Ruppertenrod, 13. Mai. Wenn auch das seitherige so veränderliche Wetter unserm heutigen F r ü h j a h r s m a r 11 e feine günstigen Aussichten stellte, so hatte man doch nicht ein jo starkes Regenwetter belürchtet, wie es den 'Markt hennsttchle. Tec Boden des Schwelnemarktes paßte zu seiner Bezeichnung. Dennoch war der 'Markt stark befahren, die Zahl der Jimgjchweine belief sich auf 700 Stück. Außerordentlich schnell geräumt war bet Markt, der Regenguß nötigte zur Eile. Dieser flotte Gang nimmt umsomehr Wunder, als Die Preise ganz gehörig hoch waren. Tas Paar geringster Ferkel galt 50—55 Mk., bessere 55-60-65 Ulf,, die besten, die imiiier erst 11—14 Wochen alt, 65—70—72 Ml. Tas sind Preise, die weder zu dem der fetten Schweine, noch zu dem der teueren Futtermittel stimmen. Ter Krämermarkt erlitt Einbuße durch das überaus schlechte Wetter. Limburg a. d. Lahn, 13. Mai. Frucht markt. Durchschnittspreis pro 'Malter. Roter Weizen (nassauischer) 18,00 Mt, iveißer Weizen 00,00 Alk., Korn 15,00 Alk., Gerste 11,40 Alk., Haiei 8.25—0.00 Mk. nach Qual., Erbsen 0,00 'Mk., Kartosseln 6,00 Alk. Telefonisch© Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank lUr Ilan gocl Die^ linier be mliiet nem ja ml neuen Hause schon zweunäl Daker geworden, der Vorfall war 1906. )( Aus dem Vogelsberg, 13. Mai. Die „Eismänner" sind ohneKälterückfall vorübergegangen; kein Reis fiel in der Frühlingsnacht. Unsere blühenden Obstbäume haben somit durch sie keinen Schaden genommen. Aber ihnen droht ein anderer, ebenso gefährlicher, die Auswässerung durch den fortwährenden Regen. Das Auswaschen des Blütenstaubes vernichtet die Obsternte. Dre Pflaumen und Edelkirschen haben schon Schaden genommen, nun kommen die Zwetschen an die Reihe, die fetzt ihre Blütenkelche öffnen. So ist es öfters der Fall: wenn alle Vorausbedingungen zu einer guten Obsternte gegeben sind, dann macht der Regen noch die Hoffnungen zu Wasser. Tie Bienen vermögen den nun reich gedeckten Tisch, neben dem Obste blüht der Raps, nur sehr unzulänglich auszunutzen. Kaum scheint die Sonne einen ganzen Tag, dann folgen schon wieder mehrere ganze Regentage. Auch dem Landwirt wird die Ausstellung des Landes sehr erschwert. Kaum vermochte er die Hafersaat zu beendigen, das Kar- tofselsetzen konnte noch nicht fertiggestellt werden. Dazu ist ein Bauen des Bodens unter stetem Regen weniger versprechend. O Laubach, 13. Mai. Die wegen der Geländeerwerb s ko st e n int Betrage von 130 000 Mark für die Nebenbahn Laub ach —Mücke ausgebrochenen Streitigkeiten, die die Verwaltungsgerichte bis zu den höchsten Instanzen schon jahrelang beschäftigten, sind vor kurzem von dem Großh. Verwaltungsgcrichtshof zu Ungunst en der Stadt Laubach entschieden worden. Der Rekurs gegen die Entscheidung des Provinzialausschusses wurde zurückgewiesen unter Verurteilung in die Kosten der Re- kursinstanz und der anwaltlichen Vertretung sowie einer Zahlung emes Aversionalbetrags zur Staatskasse von 25 Mk. Gegen den von der Stadt aufgestellten Verteilungsplan hatten sich 12 Gemeinden geweigert an den Kosten teilzunehmen, bezw. die Heranziehung einer geringen Jnteresse- zisfer verlangL Von einem Betrage wurden befreit die Orte Ruppertsburg, Höckersdorf, Bobenhausen II, Ruppertenrod und Wettsaasen, herabgesetzt wurde die Jnteresseziffer von Wetterfeld von 3/8 auf Vs, desgl. von Gr.-Eichen, von Sellnrod von 3/g auf y4, von Altenhain statt 1/2 auf y4, von Wohnfeld von i/4 auf i/s, von Laubacher Waldgemeinde von 1 auf 3/4, erhöht die Teilungsziffer der Stadt Laubach von V2 auf 1. Diese Ziffern sind maßgebend für die Beiträge, die zur Hälfte nach der Einwohnerzahl und zur anderen Hälfte nach den Kommunalsteuerkapitalien des Jahres 1900 aufzubringen sind. — Man hofft, daß die Eifenbahndirektion Frankfurt a. M. gemäß den schweren Opfern, die die Stadt darbringt, auch den Wünschen der Bevölkerung mehr Rechnung trägt als seither geschehen, was sich zunächst m einer besseren A n s ch l uß v e r b i n d n n g in Mücke in dcr Richtung nach Alsfeld—Fulda äußern dürfte. Augenblicklich werden Erhebungen darüber angestellt, ob für den Winterfahrplan ein Anschluß an den Zug 521 in Mücke sich ermöglichen läßt. x Mücke, 13. Mai. Der Gendarmerie unseres Bezirks ist, es gelungen, den F a h r r a d m a r d e r, der kürzlich ein' vor der „Bräuning'fchen" Gastwirtschaft stehendes Fahrrad mitgehen hieß, zu ermitteln. Es ist ein junger Mensch von Groß-Erchen. Wie leck der Bursche mit dem gestohlenen Fahrrad umging, geht daraus hervor, daß er mit demselben seinem rechtmäßigen^ Besitzer auf der Straße begegnete, der ihm dann das Stahlroß abnahm, ihn aber nicht erkannte, so daß er erst ermittelt werden mußte. L. Lützellinden, 10. Mai. Das Iah resse st der Jünglings- und P 0 s a u n e n ch 0 r e des Kreises Wetzlar soll Sonntag, 14. Juni, hier gefeiert werden. [] Marburg, 13. Mai. Den Wünschen dec nicht- ko rporierten Studenten, daß sie mehr wie zwei Vertreter m den Studentenausschuß wählen können, ist in den jetzt in Kraft getretenen neuen Satzungen Rechnung getragen worden. Sic können jetzt eine unbeschränkte Zahl von Vertretern wählen. U 11-ty] .,‘/00] feg1?* • l^01t Gerichtrsaal. -l. Grünberg, 13. Mai. Heute wurde, wie schon kurz mitgeteilt wurde, vor dem Schöffengericht die Beleidigungsklage des deutsch-sozialen AgitawrS Reuther aus Gießen gegen den Pächter E m m e l aus Grünberg, einen Führer des Bundes der Landwirte, verhandelt. Reuther, der nicht erschienen war, ließ sich durch Rechtsanwalt Klarenaar vertreten, während Rechtsanwalt Kaufmann die Verteidigung führte. Tie beleidigenden Ausdrücke sind gefallen in einer Vertrauensmännerversammlung des Bundes der Landwirte, in der man über die Landtagskandidatur beriet. Als dabei gefordert wurde, man müsse Tr. Werner, der ein Märtyrer sei, weil man ihn wegen seiner politischen Ueberzeugung versetzt habe, unterstützen, hatte Emmel gesagt, Werner sei wahrscheinlich nur versetzt, weil er mit Reuther Umgang pflege. Es sei aber bekannt, daß dieser gewöhnlichen Schnaps trinke und sich betrinke, auch sei er mehrfach vorbestraft und seine Vergangenheit daher anrüchig. In der Beweisaufnahme wurde festgestellt, daß Reuther tatsächlich in verschiedenen Versammlungen stark angetrunken gewesen ist, auch schon eine Reihe Vorstrafen wegen Bettelns, Aufreizung zum Klaisenhaß, Beleidigung und Preßvergehens erlitten hat. Tie Verhandlung mußte aus den Nachmittag vertagt werden, weil der Vertreter des Privatklägecs noch zwei Zeugen telegraphisch laden ließ zu der großen Reihe der übrigen. R.-A. Klarenaar beantragte Bestrafung auf Grund der §§ 185 und 186, während R-A. Kaufmann für Freisprechung plädierte. Gegen 4?/s Uhr wurde das Urteil verkündet. Emmel wurde sreigesprochen und die Kosten dem P r i v a t k lä g er auferlegt. Das Gericht stellte sich auf den Standpunkt, daß in der Aeußerung, Tr. Werner sei versetzt, weil er mit Reuther Umgang halte, keine Beleidigung zu erblicken sei. Im übrigen habe der Beklagte die berechtigten Interessen des Bundes der Landwirte vertteten. RB. Darmstadt, 12. Mai. Ter 60 Jahre alte Bürgermeister, Ortsgenchtsvorsteher und Standesbeamte Friedrich Lang aus Höchst i. O. stand heute vor der Strafkammer unter der Anklage, in seiner Eigenschaft als Ortsgerichtsvorsteher wissentlich ßu hohe Beträge erhoben zu haben Es kommen eine größere Anzahl derartiger Fälle, die sich auf die Zeit von mehreren Jahren verteilen und insgesamt etwa 100 Mk. betragen, in Frage. Lang ist seit 20 Jahren Büraermeister in Höchst, wo er sich grotzen Ansehens erfreut und verschiedene Ehrenämter bekleidet. Er hat in verschiedenen Fällen zu viel Gebühren erhoben, die ihm, roie die Verteidigung hervorhob, im Trange der Geschäfte unterlaufen sind. Auf eine anonyme Anzeige, die nach Ansicht des Angeklagten von einem Gegner der Bürgermeister- und Reichstagswahl ansgegangen ist, erfolgte die Anklage. Tie Verhandlung ivird 2 Tage in Anspruch nehmen, da für morgen noch Zeugen geladen sind. Franks u r t a. M., 12. Mai. Die Strafkammer verurteilte den Arbeiter Richard Greiner, der fünf Damen Handtäschchen mit Geld entrissen hat, zu 3 Jahren Zuchthaus und seinen Komplizen, den Fahrburschen Mathias Funk zu l1/, Jahren Gefängnis. 14. Mai II. » 122.M Elektriz. Schlickert . . - ' Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . - Hamborg-Amerik. PaketL Ivb.. ü Harpener Bergwerk. . - fochlaien bi© schlecht? Fühlen Sie sich matt, elend, abgespannt, haben Sie Kopii Schwindel u. s. w. oder sind Sie nervös, dann trauen Zeit anstatt Kaffee, Thee u. s. w. BIOSON. . Oft schon nach wenigen Tagen macht sich die Wirkung- billigsten, bluterzeugenden und nerui'miartenben »iio• im AUgememvesinden bemerkbar. Erhältlich daö baluc b’iw Mark in Apotheken und Drogerien. '■Ziehung 5.1 Ziehung 1 Ü8 Gewinne Nummei Mu Gewähr, m 57 503 63 -! N $1 419 023 ■- 3’JI 87 1500) va‘- 6K3 3’4 54 801 Iti 76 03 4( fH’ 5’5 736 ? -pSü [5001 8.1 ^J'9 27 23 91 18710 811 ^,20115 [500] 1 ; 'M] 896 2 W8 [100 7:- a ^*0 67 ‘ .-1270)3 79 21 " 95 051 757 ? »1 781 $26 I L-:U4'7 839 83 .,'35095 [500] k?'l <51 $10 >z -1 515 U3 339 • . ?2125 97 Ml ' 431 631 ,, ! 15«) 1 1 ■ J A j U-, !J1 815 5 f?;” iti $5 ■ liV, t,631 90 87 911 iA 68-oo MZ t: k;i) (l’1» S03 1 CA 1 sv ,"000 W-VS 11000] 7 f’!» tl??« öl LA Kte'j WZ pÄPjfS r^ifel' t ./,oi3 6 233 Eiilgejan-r. (Für Form und Inhalt ..n,. ........ Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Das w. Gießener musikliebende Publikum sei an dieser Stelle auf einen Kunstgenuß aufmerksam gemacht, der leider nod) zu wenig allgemeine, Beachtung findet. Während man zu teilten Preisen seinen Konzerten znslröml, liegt hier das billige Gute - ach — jo nahe. 'Allabendlich e.lanbt sich ein Lehrling, Den Anwohnern der oberen Stemstraße mit einem alten krächzenden, ohren- und sinnebetaubenden Blechautomaten — gen. Gramo- p ho n — die 'Abendslunden zu verjch—änden. Nach jedem Anszuz. erscheint Betr. am Fenster, um sich bewundern zu lassen, im: erlaubt sich 3—4 Zugaben. Warum finden die Konzerte nur von7 8—12 Uhr statt ? Zeder wäre über ihre Ausdehnung auf die ganzn Nacht sicherlich hocherfreut. Auch die Polizei würde einer Einladung zu ihnen sicherlich mit Freuden Nachkommen.0. 4% Uesterr. Goldrente. . 4V5 % Uesterr. Silberrento 4?o Ungar. Goldrente . . FamMeir-NachrLchten. Verlobt: Frl. Marie Urbach in Büdingen mit Herrn Christian Schwarz in Darmstadt. — Frl. Lina Heller in Lich nut Herrn Dr. phil. Georg Appel in Büdingen. Gestorben: Herr Christian Balser in Göbelnrod. — $rau Marie Welker, geb. Becker, in Alsfeld. —^Herr Heinrich $öll Postschaffner in Büdingen. — Wilhelm Schmidt, 'Dledjamfer- lehrling, in Münchholzhausen. ratur am 13. bis u 13. „ 13. 2 26 743,7 13,8 8,9 76 13. 9" 744,0 9,4 8,2 93 14. 7 36 744,6 9,3 7,8 89 Auf Teilzahlung kauft man reell, M nnd billig bei J?JTTMANN, Giessen?Bockstrasse Von großem Nutzen für Jedermann sind Dünsberg Verein Der Vorstand. FMAsMi zu haben in den meisten einschlägigen Geschäften Billige Preise. Eigene Werkstätte. A. OrösiefoaHMj steigerung statt. < 3020 Job. Horneck, ßomeiigfljie 20 a»'4 Grösste Schonung der Wäsche beim Gebrauch von !783 Soolbadu.Lufl,kui'O!'l’ */a T Paket S5 Pfg. Telephon 326. Schanzenstrasse 6. 98 681 755 79 902 32 533 96 505 750 83 970 151030 (Nachdruck verboten.) (Ohne Gewähr.) 159024 301 560 61 756 67 5S5 736 81 717 [1000] 813 159 [500] 806 932 18700 811 19101 36 279 390 496 957 [1000] 98 174169 [500] 579 623 736 [500] 835 52 [10001 26101 251 647 93 27021 137 51 219 51 407 66 603 <2 2 8 256 [500] 67 836 531 183003 203 326 413 513 43 637 184323 51 [500] 158 81 [500] 856 4 8021 481 825 529 225036 890 866 841 450 25 161 257 729 384 941 A 0 840 810 425 302 521 60 706 47 929 837 727 502 954 563 257 191 32 2 2 5019 122 356 490 509 2 26143 385 498 [3000] 18 46 713 17 [500] 43 836 962 93 98 2 2 7029 54 [1000] 245 470 627 785 860 2 2 8208 93 475 80 745 91 932 69 2 2 9 54 59 123 236 311 457 529 746 874 94 230237 919 [300] 2310-14 74 227 [1000] 393 401 [500] 439 587 778 808 25 937 87 |3000] 176101 [1000] 31 151067 209 419 73 6173 324 548 629 68 975 8013 916 551 907 776 306 343 505 10 38 63 240192 91 259 606 672 900 Möbelmagazin 35 Bahnhofstrasse 35. 516 46 651 54 734 19051 [500] 534 47 56 696 722 20075 159 75 83 791 [1000] 21190 294 460 643 [500] 22163 603 4 843 23002 124 399 490 [500] 24031 138 41 218 549 93 781 991 2 5298 [500] 79 912 680 969 791 806 644 90 270 317 [500] 493 [500] 181 478 503 47 306 66 69 645 91 783 927 TlOOO] CO 51103 [1000] 86 71 52099 272 581 811 73 900 704 33 817 96 997 5 4313 543 621 802 916 221 839 816 639 915 800 755 97 691 723 167019 57 113 94 249 81 829 [50Q] 416 28 59 [3000] 590 921 31 168297 625 826 [3000 ] 40 169051 922 25 82 177083 [3000] 274 934 1 79154 [500] 553 906 1 81113 87 222 182140 296 436 96 577 579 [3000] 736 161598 63 67 SOI 68 832 44 972 718 845 907 1 65033 305 [1000] 60 158 848 82 579 301 776 493 530 658 41 001 894 799 719 432 797 147 820 Zeit den C»/s 245 420 984 817 473 920 114009 115050 152 829 117141 118073 96 953 843 919 919 384 113 352 585 629 850 56 «3 »S 97 -) 65 H $5 621 917 781 741 820 45 694 145357 7 4 7010 226 77 S2 8S6 X 49009 313 677 [1000] 36 40 36 95 867 10153 56t 601 911 23 77 [1000] 11040 161 [500] 513 735 12142 343 91 412 524 [5000] 619 72 13178 98 756 836 910 55 1 4047 162 516 903 35 [500] 15197 635 16083 463 [500] 78 540 73 [500] 657 733 62 64 [1000] 991 17110 224 80 333 414 20 657 73 891 960 1 8.342 845 241173 90 241 429 96 661 242299 421 [3000] (8000 ] 802 58 2 43132 36 202 390 530 727 841 88 244'57 61 524 618 758 961 24 5272 78 358 619 26 871 246010 51 69 90 151 893 449 [1000] 533 674 90 934 35 2 47100 55 90 372 576 624 35 45 83 758 Platten Entwickler Hingen Tonbäder 94 990 205189 91 215 55 424 37 621 [500] 73 953 2 0 6290 339 54 90 481 699 927 [1000] 207031 91 799 821 51 58 912 2 0 8036 111 49 74 698 [1000] 20 9033 230 316 481 210123 81 3-16 [1000] 472 [1000] 73 595 723 829 Papiere Klebpasta Xegativlack Blitzlicht 70 989 1 85013 [500] 273 89 468 570 853 1 86168 390 780 927 1 87181 449 96 792 98 852 1 8 8071 79 342 457 527 51 189036 158 258 446 [500] 593 653 190092 309 523 727 92 191172 264 333 [500] 791 417 993 780 626 682 649 98 856 71 913 37 74 29111 71 227 33 312 779 800 40 3003? 210 574 775 802 997 31322 437 3-2510 633 935 73 33020 75 [500] 149 264 88 446 651 726 [500] 70 92 34065 213 486 [3000] 733 839 958 35112 414 43 579 36085 278 411 541 98 623 32 703 91 37169 [1000] 223 2 3 3 299 347 577 745 2 3 4032 829 991 23 6076 82 88 95 1«9 2 3 8159 549 650 2 3 9201 71 230355 95 232351 576 815 429 070.23 5360 237053 417 54 274 310 441 85 546 766 837 934 170028 254 332 628 [500] 750 976 171456 548 99 858 172518 652 [1000] 86 93 810 999 1 73130 378 482 563 [1000] 939 84 1 44156 414 60 597 146145 279 86 90 [500] 616 865 1 48132 39 215 [3000] 274 76 430 5S7 799 806 150263 378 563 [500] 768 [30 000] 893 7093 96 173 73 281 359 69 78 101 37 426 662 99 702 60 802 770 897 [500] 951 71 [500] 50 523 793 11392 615 [1000] 853 945 549 687 854 13090 206 53 61 63 84 14002 63 144 [500] 73 [500] 253 61 47285 332 58 474 78 49173 83 669 50 042 154 330 523 [500] 492 590 677 761 53093 344 76 445 557 153087 510 37 654 712 154038 194 99 283 337 84 443 [500] 956 74 1 5 5062 [1000] 142 318 651 84 698 1 56111 74 574 778 831 943 157258 374 87 436 507 678 970 [500] 627 63 94 [1000] 655 826 [500] 38596 97 [1000] 855 [500] 902 3911" 209 314 [500] 618 745 40029 34 142 54 432 613 35 [1000] 716 47 4 1033 493 541 58 672 92 764 827 42019 93 [1000] 319 64 529 745 909 50 4 3029 567 909 4 4239 342 409 501 [1000] 81 743 62 864 45041 45 170 246 94 378 [3000] 552 651 732 76 973 46030 159 [5000] 66 76 201 5 37 63 401 10 530 83 [500] 913 96 729 40 [1000] 971 147055 75 539 [600] 148027 140 52 83 253 484 149027 78 388 584 717 62 962 150954 66 132 72 702 39 998 697 810 1 52076 92 159 [3000] 70 159028 51 476 87 810 160223 26 353 [1000] 84 461 533 849 55 913 15 8203 348 430 [3000] 746 926 83 849 160016 121 356 79 [3000] 611 722 808 1 62004 123 83 833 163286 591 806 77 164395 584 89 713 69 84 815 83 943 1 6 6015 Dl Thompson SEIFENPULVER 94 1 7 5 208 603 43 728 951 233 300 96 [3000] 648 49 96 349 178015 39 148 [500] [1000] 27 757 70 180232 72 396 [1000] 11 481 773 853 68 930 68 107 614 706 11 20116 [500] 7! 567 [1000] P84 713 93 21025 !N 361 [500] 896 2 2 000 IS 72 117 254 64 433 567 2; 81 533 708 [1000] 977 2 40’3 [500] 89 694 807 53 56 310 67 477 797 912 26316 494 656 73 il 839 27003 79 272 343 53 563 634 815 82 (3000] ü) <02 45 95 661 79 736 29037 200 63 355 411 [3000] 447 596 859 940 _ „„ 130.312 595 1 3 1006 128 340 439 59 506 832 1 32123 [1000] 245 96 697 751 133398 458 [500] 786 1 34110 78 410 508 679 87 915 1 3 5086 582 610 762 69 832 1 3 6035 41 71 583 616 790 137006 228 490 642 879 138206 62 486 692 139375 84 433 61 689 727 90 811 19 83 904 55 140019 32 43 582 648 [500] 741 859 920 51 [500] 14 1 023 [1000] 89 810 529 61 76 833 1 42024 254 [3000] 845 579 600 54 766 978 143024 100 260 841 496 542 772 144058 117 88 208 627 1 45002 140 255 814 33 402 46 502 668 727 974 76 93 1 46147 [3000] 812 25 551 608 80 822 601 Verstärker Pinsel Postkarten- Carton [1000] 267 460 [500] 582 771 698 116005 139 57 303 63 412 75 588 772 82 680 973 1033 95 357 91 419 623 [ 3000] 65 769 71 878 2317 423 [500] 3234 87 (500] 406 92 736 856 [500] 4225 352 411 75 685 760 78 907 5073 [1600] 290 391 588 680 [500] 97 44 99 178 260 319 34 83 421 576 78 891 169336 532 81 603 24 604 171110 98 312 [3000] 74 649 618 34 834 972 94 173028 134 226 753 [500] 866 76 923 55098 205 [3000] 307 18 25 [1000] 67 413 [1000] 551 691 913 56359 [10001 415 625 [500] 746 56 [3000] 59 5 7942 91 58156 477 543 774 [500] 847 5 9052 110 210 [3000] 402 555 [3000] 905 60026 [500] 67 287 395 414 [500] 6 1 020 62 208 [500] 97 307 510 [500] 30 660 [3000] 732 83 96 [500] 867 910 [500] 6 2266 304 594 885 6 3020 63 113 202 90 320 [1000] 66 496 [500] 834 64530 83 727 96 867 905 65046 206 78 436 775 66128 88 419 720 936 78 80 6 7423 78 84 750 7 2 891 904 61 68029 286 554 676 766 806 945 6 9 090 265 352 549 61 652 780 90 7O004 86 187 [1000] 896 607 16 6 1 957 [1000] 89 71094 167 392 [3000] 649 712 823 934 72049 50 661 851 913 55 62 7 3 237 53 533 668 732 74118 462 532 [3000] 86 653 820 7 5014 [3000] 39 121 94 935 93 76293 725 836 9-18 77140 43 71 86 [3000] 355 513 683 7 8014 143 351 476 545 607 774 857 79217 65 393 510 41 693 716 86 [500] 943 80137 71 200 448 610 [3000] 816 81716 82’79 [3000] 313 4 9 7 4 495 558 60 [1000] 70 907 [1000] 35 83016 185 226 486 615 4 7 833 52 988 8 4076 904 8 5001 263 74 552 [500] 764 981 [500 ] 86281 [1000] 433 723 833 87103 [500] 20 76 217 337 [ 3000] 421 530 782 88112 217 429 646 720 74 SS3 8 9 233 460 [3000] 510 600 717 (5000] 74 861 90011 176 87 374 422 850 917 [1000] 9 1 237 349 65 67 94 511 [1000] 769 90 91 817 50 92112 519 665 [500] 94 812 60 9 3 205 563 [10001 94247 532 758 983 52 [3000] 95072 155 274 873 951 9 6053 171 203 6 24 355 [500] 410 875 9 7046 167 433 667 720 (1000] 916 [3000] 9 8073 243 321 26 579 618 26 733 982 9 9 026 [500] 105 317 [500] 80 506 713 SlOO021]83 145 588 [3000] 624 32 802 18 86 1 0 1 281 [500] 314 577 1O2020 105 211 103045 598 619 [3000] 77 853 1 04006 399 450 69 664 [500] 606 804 10ol28 549 603 85 [3000] 784 876 1 0 6 25-1 352 572 631 47 [ 3000] 750 857 982 1 07089 120 312 400 19 609 998 1 08053 102 339 [500] 411 87 554 848 1O9018 147 208 65 [3000] 287060 83 [500] 161 527 34 95J Im Gewinnrade verblieben 1 Prämie & 300 000 M., 1 Gewinn ä 200 000. 1 ä 150 000. 2 ä 100 000, 1 ü 75 000. 2 ä 60 000 2 ä '.0 000. 2 ä 40 000. 11 ä 30 000. 24 ä 15 000. 55 tk 10 000, 106 L 5000, 1615 ä 3000, 2536 ä 1000, 3882 ä 500. 559 151 706 160 649 841 620 Betreffs nächtlichen Besuches der Schutzhülle, bittet man, sich an den Auneher Phil. Zehner II. in Fellingshausen oder den Dünsbergwirt Ludiv. Schlierbach in Bieber zu wenden, Schlupel hierzu werden nicht mehr abgegeben. , 3044 Beschädigungen werden in Zukunft unnachnchtlich durd) die Gendarmerie zur Anzeige gebracht- . Sountagei ist der Ausseher oben und sind Ersruchungen zu haben. — Mitgliedskarte vorzeigen. ' Ziehung 5. KL 218. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vorn 13. Mai 1908. vormittags. Kot die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. Oberhessen, Grossh. hess. Kurhaus m. Dependancen verb. m. dem neuerbauten Badehaus m.Wandelhalle. Hcrri.absolut, ruh. u. goHcbützt. Lege inn.it t. <1. ecbün.t. Parkanleg. u. i. unmittclb. NKLo d. Gradirbauscj u. d. Quellen. Soolbüd. i. Hauge. Niederdruck- UaropCheilUDg. Anerkannt vorzügliche Vcrpaeeunc-, Prospekte und Äuekouft durtii den Inhaber f, Eunike. 12 19 45 75 79 673 767 232092 224 [3000] 97 681 912 87 2 33-50 [500] 661 780 09 823 [500] 71 952 234168 290 422 605 775 857 099 [1000] 2 35127 63 278 00 345 492 [1000] 236005 86 303 49 57 401 [1000] 85 211005 88 165 219 306 61 [5001 478 88 721 2 1 2004 279 484 213032 329 73 [500] 82 [500] 454 600 27 792 860 214105 208 15 [1000] 40 4 3 84 800 432 54 63 87 [3000] 600 38 80 [1000] 839 978 2 1 5004 25 34 [1000] 113 89 265 4 55 550 843 [500] 216231 [500] 429 64 [1000] 678 [1000] 965 [1000] 217171 292 720 [1000] 30 83 963 69 218111 91 425 793 839 997 219125 274 99 374 80 [500] 476 554 70 625 778 81 830 997 [1000] 2 20168 313 40 592 721 804 [500] 995 221080 113 60 207 [3000] 372 537 [500] 676 8’5 222189 290 820 223265 388 [1000] 517 950 53 2240.32 105 263 [500] 459 70 [500] 870 240029 97 149 251 391 409 510 82 626 59 [500] 521 165147 559 60 784 88 954 1 6 7028 (500) 168025 (500) [1000] 645 |3000] 721 170018 442 90 61 1.33 565 397 43 104 23101 25078 92 723 28221 [1000] empfiehlt es sich mein großes Lager in Möbeln, Betten, Polster-Waren zu besichtigen. Uebemahme kompl. Wohnungs-Einrichtungen von der einfachsten bis zur elegantesten Ausführung. 7. Ziehung 5. Kl. 218. KgL Preuss. Lotterie, Ziehung vom 13. Mai 1908, nachmittags. Nur die Gewinne über 240 Mark Ind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. (Ohne Gewehr.) (Nachdruck verboten.) 143 240 [500] 415 54 66 87 759 [1000] 844 56 89 926 1072 458 532 62 [1000] 632 785 96 909 90 2 232 [3000] 373 [3000] 413 721 863 66 991 3015 237 379 97 479 682 773 [500] 862 4122 [1000] 65 271 398 552 [3000] 88 617 39 5425 529 685 909 6021 44 502 26 7056 179 94 209 14 83 4.36 527 [1000] 45 623 93 743 97 903 8121 52 208 17 19 [1000] 66 75 438 603 6 78 1 881 9 048 100 298 357 709 SOI 905 im Würfeln zu 10 Pfg. für 2 Teller Suppe. In kürzester •und nur mit IVasser zuzubereiten. Stets frisch und in verschiedensten Sorten bestens empfohlen von ■_____Christoph Bieker, Neustadt 55. Photographie l Photographische Apparate 9151 580 [1000] 697 10222 96 315 17 12«3 163 76 93 405 Photographische Chemikalien Adier-ßjirogerie5 Seltersweg 39. 46 978 119161 277 .... 120032 [500] 629 83 774 891 121103 (3000] 37 907 2 4 8167 589 675 756 2 4 9004 12 [3000] 150 205 450 91 98 553 86 250270 317 70 614 83 823 [1000] 251319 61! 2 5 2269 411 85 763 2 5 3 070 110 83 297 862 523 650 700 254023 51 311 410 [500] 674 730 [1000] 96 833 2 5 5107 47 [500] 559 897 991 256552 257011 86 891 551 75 742 69 [1000] 833 61 97 258770 259000 [500] 203 [500] 337 51 470 581 [1000] 696 741 80 83 260201 518 [3000 ] 26 1 226 488 529 [500] 42 54 [500] 619 [1000] 059 2 6 2005 7 [500] 58 857 584 729 831 [500] 913 2 6 3031 101 226 48 57 807 16 42 438 628 26 4097 162 355 668 [1000] 26 5 204 864 631 46 [3000] 827 2 6 6027 210 373 466 878 911 26 7059 77 112 277 317 [1000] 450 654 774 816 930 2 68138 891 605 20 8?« 35 65 2 6 9051 157 432 65 [3000] 555 659 725 72 886 096 27O010 189 290 897 474 673 84 781 883 271034 295 301 431 67 665 900 [500] 2 7 2510 15 740 833 62 904 27 3020 35 306 76 799 836 2 7 4279 334 576 [3000] 779 87 851 91 92 930 275072 122 59 [500] 351 60 6 948 27 6025 40 229 [500] 71 815 25 MO 894 277067 518 52 627 [500] 66 [1000] 774 2 7 8022 80 [500] 47 121 91 262 428 542 657 [500] 279272 469 2 8 0211 89 430 91 28 1 032 68 [500] 227 42 827 79 282165 292 301 47 596 667 [500] 863 2 8 3095 191 246 5.37 75 606 732 817 2 8 4021 486 650 915 [500] 285093 371 459 [3000] 91 843 2 8 6097 386 87 461 92 752 2 8 7030 101 16 369 495 97 752 88 [1000] 947 Mache hiermit bekannt, daß das Pfandhaus seit 1. April geschlossen ist und können alle verfallenen Pfänder diese Woche noch ausgelöft werden, andernfalls findet nächste Woche Ver- 27 0225 403 528 87 609 89 775 850 996 [500] 271385 637 2 7 2094 [8000] 107 [500] 23 203 [500] 453 [500] 912 23 2 7 3095 [500] 202 32 321 562 661 2 7 4250 630 953 (5001 76 275074 279 99 [1000] 340 571 625 49 740 910 02 76 [500] 276083 356 402 864 89 904 2 7 7052 84 133 492 581 629 797 915 2 7 8013 [1000] 82 301 37 411 632 727 91 279347 403 509 91 700 912 46 2 8 0219 339 90 556 71 93 2 8 1 053 103 205 [500] 59 509 94 639 758 [1000] 72 2 82124 327 413 95 695 2 8 3063 92 153 341 2 8 4 261 377 12 : 70 [1000] 601 77 2 8 5013 77 123 405 536 751 953 2 8 6 210 31 404 665 731 816 S3 919 26O009 214 643 49 261010 114 334 462 535 801 55 2 6 2029 36 40-1 74 773 2 63135 500 55 651 800 2 6 4012 28 158 214 321 814 2 8 5076 8-1 127 45 366 [500] 402 9 25 623 2 6 6005 191 220 331 [500] 456 507 13000 ] 652 2 67197 285 401 21 [500] 561 83 826 [500] 85 263005 455 984 2 69197 [500] 248 SSO 411 631 65 41 471 72 569 785 924 190205 348 86 [3000] 458 504 718 [1000] 99 191081 217 30 66 77 432 192087 181 398 451 515 608 827 192064 219 74 [1000] 4-19 [500] 583 96 615 733 95 927 193167 205 41 [500] 301 439 51 517 655 816 1 94032 79 122 73 [500] 544 89 681 19 5081 [5000] 685 835 196010 31 91 [500] 213 549 883 1 9 7079 117 248 786 813 58 69 91 [3000] 198095 256 [3000] 351 [1000] 90 515 [500] 914 199181 334 200199 240 656 728 977 20 1038 141 65 247 84t 46 611 32 811 978 202018 21 228 477 89 747 974 203519 72 618 [1000] 7U0 21 51 204105 267 [500] [500] 526 57 610 705 237111 250 536 677 79 93 778 93 73 965 2 3 8118 7 7 277 627 844 979 2 3 9389 633 67 Die SchZachL hei Wörth Unter besonderer Berücksichtigung der Kunz'schcn Schriften und der ncucitcn französischen Berön'entlichungen. Ein Führer über das Schlachtfeld Von Rudolf Mohr, Major beim Stabe des Jnfantcrie-NegimentS Kaiser Wilhelm [2. (Ärotzherzoglich Hessisches) Nr. 116. Ml einem großen Uebersichtsplan der Schlacht bei Wörth und 8 Einzelkarten über die Aufstellung der Truppen. a15/5 Sieg, geheftet Mk. 1.20, in eleg. flexiblem Elnbande Mk. 1.60. 811 [5001 83 15097 113 66 273 342 823 16014 43 219 27 29 91 793 17290 [1000] 633 717 [1000] 813 317 11000] 492 511 842 ___ 110135 221 414 40 111132 454 734 845 946 [1000] 112143 323 917 113001 130 62 281 382 535 751 55 53 --- - -- -- ----- 523 26 87 250047 [500] 870 2 5 1 036 44 [3000] 163 266 317 69 252074 29-1 392 445 522 015 80 725 802 62 921 253006 132 382 [1000] 406 645 051 88 97 2 5 4376 n-4 84 773 255010 190 319 43 440 532 609 815 56 2 5 6215 494 516 76 016 715 48 2 5 7319 656 980 [500] 258232 304 [1C00] 55 476 89 599 2 5 9310 95 020 [500] 728 65 855 931 310 [1000] 63 458 (3000) 67 05 [3000] 625~ 33'ilOOO] 79 96 733 86 805 947 [500] 53 241029 330 31 499 535 710 2 421-18 210 83 376 86 431 555 44 899 243016 172 266 91 309 14 859 62 941 244016 68 8°3 245225 323 417 745 825 246134 283 445 83 791 812 963 71 79 2 4 7058 164 [1000 ] 670 707 7» 248075 195 [500] 847 61 961 64 66 2 4 953-1 74 Tapet ess Reichhaltige SltisterkoUektionen in jeder Preislage. 2815 Roöer-t IHasse Inh.: ©ISo Täwbert 2 1 9134 279 516 631 892 98 2 2 0 2 5 88 339 79 425 48 679 729 820 2 2 1 003 307 819 9C8 2 2 2086 166 219 [1000] 560 81 798 223213 723 974 224236 613 771 [1009] 8-19 71 73 926 65 22503-- 91 96 [1000] 157 325 70 [500] 412 539 043 803 2 2 6145 407 709 691 2 2 7013 259 621 49 864 959 [3000] 228000 39 286 695 2 29121 34 92 313 91 412 55 64 675 OAn ---- - - 18 566 231014 19 228 756 833 [1000] 12 2033 122 23 54 240 478 552 [5001 658 6 1 807 961 123080 96 283 [500] 427 69 758 932 124003 [1000] 12 198 226 831 75 [10 000] 464 80 528 709 867 1 2 5 042 292 364 510 61 [500] 766 848 945 1 26103 13 26 61 371 83 406 595 856 127009 189 306 80 454 67 572 705 36 99 [ 500] 883 1 2 8222 70 448 856 939 1 29 322 U 13 556 635 757 839 r . 30031 168 [1000] 325 535 654 99 [10001 31 OSO 307 ■'»] 551 781 826 [1000] 32221 383 823 63 33172 [ 3000] 2' 563 617 839 83 941 48 [1000] 34035 [1000] 22j 409 1'5 7 35095 [500] 170 369 4.36 655 713 38016 (500) 59 B 211 451 619 59 731 887 37015 [500] 354 635 713 38189 iv, u 656 713 939 81 39100 218 21 454 [3000] 603 809 "i’oOSO 115 50 72 292 362 616 839 4113 391 514 600 5 6: 42125 97 301 412 15 510 654 794 816 976 43001 1-1 13 226 431 631 725 16 7 5 905 11 54 4 4362 90 410 513 61 45024 97 [500] 390 574 763 945 46096 [500] 143 209 FS 84 [500] 411 523 969 (5001 47011 130001 103 362 450 S eil 39 921 51 48206 311 53 557 [1000] 762 4 9 002 75 50139 66 883 593 613 857 [5000] 62 51021 23 51 69 - 1,000] 164 [1000] 255 57 516 792 93 839 951 83 5001 52315 96 361 566 671 714 53139 209 332 493 734 9.9 [500] l(CC4 481 87 [500] 606 62 706 815 914 (5001 55241 3 6 C 1500) 700 31 56007 170 737 61 66 892 l'000 57016 !l< 350 737 912 33 58363 499 642 710 868 59022 34 67 ? 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