Erstes Blatt 158, Jahrgang General-Anzeiger für Oberhessen Nr. 154 Erstes Blatt 158. Jahrgang Freitag 3. Juli 1908 «l4em\C6tängüc^nm!|« jßt&ff ® O Bezugspreis-. Sonntags. - Beilagen: ▼ pr W ▼ monatlich 75 Pf., viertel- Dtetmal wöchentlich A A. jftk z4k jA A. A A A A A A jährlich Mk. 2.20; durch Stehcnerzamllirnblätteri D WW Md Abhole- u. Zweigstellen .weunalwöchenll.ttreir. M ■ fl V BZ Äj W ■ ■ Ä W HT M ■ ■ ■ fi ö ■ M W MW monatlich85Pf.; durch -MBlbyenez Llilieiget lüt btt Redaktion 112, W Verantwortlich General-Anzeiger für Oberhessen WDZ Hnnahme von Anzeigen V " 6 I » u. Land" und ^Gerichts- & °Emic folgt: Der hessische Landesverein für Frauenstimmrecht erlaubt sich, aus Anlaß der neuen Wahlrechtsvorlage an die Zweite Kammer der Stände das ergebene Gesuch zu richten, die Vorlage für das Landtagswahlgesetz dahin abzuändern, daß das Wahlrecht auch aus die Frauen ausgedehnt werde, damit es so auch in Wirklichkeit ein gleiches werde. In der Begründung wird ausgeführt: Der dem Landtag von hoher Regierung vorgelegte Entwurf eines neuen Wahlgesetzes für btc Zweite Kammer darf vernünftiger- und gerechterweise nicht von einem allgemeinen und gleichen Wahlrecht sprechen, wenn er die ganze weibliche Hälfte der Staatsangehörigen fernerhin und auf lange 'hinaus von der eigenen Vertretung in der höchsten Körperschaft des Landes ausschließt. Wir müssen protestieren gegen die weitere Gleichstellung der hessischen Frauen mit Unmündigen, Bankerotteuren, Verbrechern, aus ofsenilichen Mitteln Lebenden, was schon von jeher eine Entwürdigung der Mütter des Volkes bedeute.e, und was heute geradezu widersinnig erscheint bei der vollständig veränderten Stellung der Frau im wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Bereits in vielen hochstehenden Kulturstaaten ist den Frauen das volle politische Wahlrecht zugestanden, z. B. in 9torwegen, Finnland, dem australischen Staatenbunde und mehreren Staaten der Union, in anderen, wie in England, Schweden und Holland, ist dieses Zugeständnis in greifbare Nähe gerückt. Man hat den Frauen das Ge- meindewahlrccht gewährt, außer in den oben genannten Staaten auch in Dänemark und Böhmen, ist in manchen deutschen Bundesstaaten, wie Oldenburg, Bayern, Württemberg der Frage schon ernstlich näher getreten und hat unseren gerechten Forderungen schon mehr oder weniger Zugeständnisse gemacht. Es bedarf nur einer Andeutung der Entwicklung des heutigen Erwerbslebens, wie der innerpolitischen Zustände, der Berufskrassen, der sozialen Betätigungen, um sich vor Augen zu halten, wie wesentlich verändert gegen früher die Lage und Stellung der Frauen allerorten ist. In der Industrie, im Handel, als Unternehmerin, als Beamte im kommunalen und staatlichen Dienst, in der Wissenschaft, der Kunst, in allen freiwilligen Werten humanitären Fortschritts finden wir Frauen eingereiht und zu gleichen Zwecken tätig wie die Männer; das Leben stellt an sie die gleichen Forderungen und verweist auch sie auf eigene Kraft und Leistung. Nach Maßgabe dieser Tatsachen kommen die Frauen aber auch mit dem Staate und seinen Einrichtungen in Berührung, und wie sie gehalten sind, von dem selbsterworbenen Einkommen Steuern zu entrichten, so sind sie inlercssi-rrt an der Regelung der öffentlichen Angelegenheiten auf allen Gebieten, weil überall ihre Berufs- und Erwsrbsfragen, ihre Bildungsmöglichkeiten, ihre Rechtslage, di.: Schutzeinrichtungen für ihre Arbeit und Existenz so gut in Betracht kommen, wie die der Männer. Dieser Wandlung der heutigen Gesellschaftsordnung sollte die Gesetzgebung Rechnung tragen. Wir richten daher an die Zweite Kammer der Stände die ergebene Bitte, den Begriff „Hesse" und „Staatsbürger", wie er gebraucht wird in der hessischen Verfassungsurkunde oom Jahre 1820 und dem Wahlgesetz von 18.2, auch auf die volljährigen Staatsangehörigen w eidlich en Geschlechts auszudchn^n, ihnen zu ihren Pflichten auch Rechte zuzuerlennen. Heute ist es nicht mehr an der Zeit, den Begriff Staatsbürger nur aus eie Männer zu beschränken und die Frauen als solche davon auszuschließen. Wir rühmen und freuen uns, einem Bundesstaate anzugehören, der in allen Kulturfragen bis jetzt mit an der Spitze marschierte, der das Gedeihen und die Zufriedenheit aller Bewohner ermöglichte, indem er den berechtigten Forderungen der Zeit und den Bedürfnissen gesunden Fortschritts im rechten Augenblick entgegenkam. Deshalb geben wir uns der Hoffnung hin, daß hohe Zweite Kammer der Stände unser Gesuch verstehen und ihm geneigte Berücksichtigung und Gewährung nicht versagen wird. Tic Vorstellung kam zu spät, um noch auf dem jüngst geschlossenen Landtag erörtert zu werden, sie wurde aber nachträglich noch als Drucksache verbreitet und wird sicherlich bei der demnächstigen Wahlrechtsdebatte Anlaß zu interessanten Auseinandersetzungen geben. öum poUugisischen Königsmoröe. Lissabon, 2. Juli. Ungeheures Aufsehen erregt eine Rede des Abg. A r f o u n in der Kammer. Gegen ihn wurden Anschuldigungen erhoben, als sei er in die Königsmord-Affäre verwickelt. Er erklärte, er habe die Sache satt und sei entschlossen, die Persönlichkeiten namhaft zu machen, die wirtlich bei der Ermordung des Königs die Hand im Spiele gehabt hatren. Wenige Tage vor der Ermordung des Königs hat eine große Versammlung stattgefunden, der zahlreiche Republikaner und Führer der Regeneradores und der Progressisten beiwohnten. Dort wurde eine Verschwörung angezettelt. „Wenn es nötig ist, werde ich auch die Namen der monarchistischen Führer nennen, die an dem Komplott beteiligt waren. Mehrere sitzen heute auf der Regierungsbant." In jener Versammlung schlugen die Republikaner vor, die ganze königliche Familie auszurotten mit Ausnahme der Königin Maria Pia, um nicht einen Konflikt mit Italien heraufzubeschwören. Die Mehrheit der Führer erklärte, daß eine allgemeine Mörderei nicht zweckmäßig sei. Sie beschlossen, daß nur jder König Carlos und sein Diktator Franco dem Tode verfallen sollen. Duica und Costa wurden gewählt, um den Königsmord auszuführen; man gab dem einen 100 000 und dem anderen 50 000 Frank. Komplizen sollten ihnen bei der Flucht behilflich sein. Am Tage des blutigen Dramas war Franco von einer Kavallerieschwadron vollständig umgeben und man konnte auf ihn nicht zielen. Die beiden Mörder Duica und Costa feuerten auf den Königswagen; die Freunde, anstatt den beiden zu helfen, verloren den Kopf und feuerten ebenfalls. So kam es, daß auch der Kronprinz getötet wurde. Der Tumult, den diese Ausführungen hervorriefen, war unbeschreiblich. Sämtliche Mitglieder des Hauses erhoben sich und protestierten heftig gegen diesen Vortrag des Abgeordneten. Die Sitzung mußte aufgehoben werden. Tagesschau. Ein deutscher Richterbund. Vertreter der Nich^ervercine von Bayern, Baden, Elsaß- Lothringcn, Hessen und dem Königreich Sachsen beschlossen in einer in Würzburg abgehaltenen Sitzung, den Zusammenschluß der deutschen Richtcrvcreine zu einem Deutschen Richterbund anzubahnen. In mehrstündiger Erörterung gelangten die Delegierten zu einer grundsätzlichen Einigung über die Art und Durchführung des Zusammenschlusjes und über die Verfassung des Deutschen Richterbundcs, der Anfangs nächsten Jahres ins Leben treten soll. Bis zur endgültigen Organisation übernimmt der Bayrische Richterverein die Geschäftsführung. Die neue Eisenbahn Verkehrs-Ordnung. Der im Neichseisenbahnamt ausgearbeitete Entlvurf einer neuen Elsenbahn-Verkehrsordnung ist dem Bundesrat zugegangen, der voraussichtlich int Herbst über die Vorlage be- fchließen wird. Als Einsührnngstermin ist der 1. April 1909 m Aussicht genommen. In dem Kapitel über Personenbeförderung findet man folgende interessante Stelle: Tie Warleräume aus den Uebergangsstalionen sollen auch wahrend der Nachtzeit für angetommene Reisende, die weiter iahren wollen, geöffnet sein, wenn die Zeit von der Ankunft des letzten bis zum Abgang des ersten Zuges tveniger als vier Stunden beträgt. Cit sind die Reisenden genötigt, während eines solchen kurzen Aufenthaltes einen Gasthos au'zujuchen. Aui kleinen Stationen kann m den oft beschränkten Warteräumen das Rauchen un Interesse der Frauen und Nichtraucher verboten werden. Personen, die wegen Krankheit oder aus anderen Gründen den Reisenden lästig fallen, darf der Aufenthalt in den Warteräumen untersagt werden. — § 9 verbietet Männer in Frauen-Ablecke zuzulassen, jedoch ist die Mitnahme von Knaben im Alter bis zu zehn Jahren gestattet. — Stach § 20 wird zum Einsteigen nur noch auf den größeren Stationen un Interesse der weniger gewaitdien Reisenden in den Warteraumen abg er uf en. Tas Ab- läuten der Züge fällt überall als unnötige Belästigung fort. Zur Vermeidung vielfach vorgekomniener Unzuträglichkelten ist nach § 24 die Tauer des Aufenthalts der Züge auf Zwischenstationen nur auszurufeti, wenn dieser niehr als 4 Minuten beträgt. Z u g- Verspätungen werden künftig ditrch Anschlag nur bekannt gegeben, wenn sie 15 Minute n übersteigen. — § 26: Bei Betriebsstörungen gewährt derselbe Paragraph eine namhafte Er- leichterimg dadurch, daß die Eisenbahnverwaltnng die Reisenden bis zur fahrbaren Strecke ohne Erhebung der Mehrkosten zu befördern hat. Während jetzt nur Vorschriften über die Mitnahme von Hunden in die Personenwagen bestehen, erlaubt der neue § 27 auch die Mitnahme anderer k l e i n e r T i e r e, sofern die Mitreisenden sich damit einverstanden ertlären. — § *29 gestattet auch den Schützen die Mitführung von Handmunitioit. Auch für die Beförderung des Reisegepäcks, der Tiere, Leichen usw. bringt die neue Ordnung mancherlei Verbesserungen. Dr. Barth in englischer Beleuchtung. Man hat wiederholt üon der Uukeuncnis englischer und französischer Zeitungsschreiber erfahren, die mit erstaunlicher Kühnheit ein Urteil über Tinge abgeben, die sie nur vom Hörensagen kennen. Dieser Mangel hindert aber keinen jener „Sachverständigen", sein Licht leuchten zu lassen. Ter neueste Fall oder richtiger „Reinfall" betrifft die Londoner „Daily News". Der Pariser Korrespondent der „Daily News" berichtet über einen politischen Annäherungsversuch zwischen Frankreich und T e u t s ch l a n d, der auf der einen Seite von Erzberger und auf der andern -Seite von dem ftanz. Abg. Gervais angebahnt würde. Nachdem er beifällig den Ausspruch Erzbergers zitiert hatte: „Alle vernünftigen Deutschen sind bereit, Frankreich die Hand zu geben", fährt er fort: „Nicht weniger interessant und bebeuijani ist die Begrüßung, die Gervais' Artikel im „Diatin" bei Dr. Barth gefunden hat. Tr. Barth, der lange Zeit hindurch der Führer der deutschen Radikalen war und der jetzt ein Mitglied des Bundesrates ist, hofst auf eine Entente zwischen Deutschland, England und Frankreich." Man darf Dr. Barth und die deutsche T-emokratie zu dieser erfreulichen Beförderung beglückwünschen. Aolonialpost. — Zwischen der englisch-indus rik attischen Eisenbahn-Company und dem Kongostaal sind die Unterhandlungen wegen Verlängerung der englischen Eisenbahnlinie in Nordrodesta bis zu den Gruben von Tanganika beendet. Es ist eine Verständigung erfolgt und das Abkommen wird in den nächsten Tagen unterzeichnet werden. Dadurch werden die Katangagruben bald erschlossen werden können, denn diese Gruben werden mit den Häfen der östlichen Küste und den südafrikanischen Häfen in Verbindung gesetzt; auch Nordrodesta wird für den Industriebetrieb erschlossen. — Eine Verschwörung in Französisch-Ost- asien hat sehr bedenkliche Folgen gehabt. Am 24. Juni sind 200 in der Kaserne zu Hanoi (Tongking) besindliche französ. Kolonialsoldaten an Vergiftungserscheinungen erkrankt. Man ülaubt, daß es sich um eine verbrecherische massenweise Vergiftung handelt. Von den« Erkrankten ist bisher freilich noch keiner gestorben. Die Verhafteten werden standrechtlich abgeurteilt. Die im vorigen Jahre verminderte europ. Truppenmacht in Jndochina wird schleunig auf den früheren Stand gebracht werden. Ans StadL und Land. Gießen, 3. Juli 1908. ” In Audienz empfangen wurde von S. K. H. dem Großherzog am Mittwoch u. a. Professor Dr. Eck von Gießen. ** Handelsrichter. S. K. H. der Groß Herzog haben den Handelsrichter bei der am Landgericht der Provinz Starkenburg gebildeten Kammer für Handelssachen mit dem Sitz in Offenbach Ferd. Böhm in Offenbach auf sein Nachsuchen seines Amtes enthoben, ferner den Ergänzungsrichter bei der am Landgericht der Provinz Starkenbiirg gebildeten Kammer für Handelssachen mit dem Sitz in Offenbach Phil. Heim in Offenbach zum Handelsrichter und den Fabrikanten Wilh. Klingspor in Offenbach zum Ergänzungsrichter bei der bezeichneten Kammer für Handelssachen, beide für die Zeit bis zum 31. Dezember 1909, ernannt. •• Vorarbeiten für die elektrische Straßenbahn. Die städtische Verkehrskom Mission ist mit einigen anderen Mitgliedern der Stadtverordneten-Versamm- hing heute vormittag nach WormS abgereist, um die dortig? elektrische Bahn zu besichtigen. ** Anträge zur Versammlung des Landes- lehrervereius. Unter den bis jetzt von den Bezirks- Vereinen des Hessischen Landeslehrervereins für die Delegiertenversammlung gestellten Anträgen dürften nachstehende besonderes Interesse beanspruchen. Der Bezirks- Verein Zwingenberg stellt folgenden Antrag: „Die 53er- tretervcrsammlung beauftragt den Vorstand des Landes- lehrervercins, bei hoher Schulbehörde geeignete Schritte zu tun, daß die seither in Anwendung gebrachten Strafen für unerlaubte S ch u l v c r s ä u m n i s s c für die Volksschule auf mindestens 50 Psg. und für die Fortbildungsschule auf mindestens 1 Mk. erhöht werden." Die bisherigen Minimalstrafsätze betrugen in beiden Schulen nur 20 Pfg., die im Wiederholungsfall auf 40 Pfg. gesteigert werden konnten. Der Antrag des Bczirksvercins Groß-Steinheim hat folgenden Wortlaut: „Mehrfach ist cs vorgekommen, daß Schüler infolge Ucbertretuiigeu oder geringer Vergehen von der verurteilenden Behörde der Kreisschulkommission zur^ Bestrafung überwiesen wurden. Diese hat daraufhin meistens die körperliche Züchtigung des betreffenden S ch ü l e r s d u r ch d e n K l a s s e n l c h r e r v e r f ü g t. Auf Grund der Verfügung vom 30. Dez. 1882 ist der Lehrer verpflichtet, diesem Ansinnen Folge zu leisten. Da aber diese Dienste immerhin recht unangenehme Situationen für1 den Lehrer schaffen, und da ferner infolge des Haftpflichtgesetzes sogar materielle Schädigungen für ihn damit verbunden sein können,-so ersucht der Bezirksverein Groß- Steinheim den Vorstand des Landeslchrervereins, derselbe möge bei hoher Regierung behufs Zurücknahme der betreffenden Verfügung vorstellig werden." '* Besitzwechsel. DaS Anwesen Nordanlage 7 wurde von den seitherigen Besitzern Birkenstock & Schneider für 70000 Mk. an den Gtasermeister N ot ha e rm el verkauft. ** (Siebener Volksbad. Im Juni wurden 13 798 Bäder verabreicht gegen 12 448 im Mai 1908 und 12 792 im Juni 1907 oder un Durchschnitt täglich 460 Bäder gegen 402 un Mai 1908 und 426 un Juni 1907. Der Besuch hat sich im einzelnen wie folgt verteilt: Schwimmbad: 5433 Männer, darunter 871 zu 10 Psg^ , 2173 Frauen, „ 420 „ 10 , Wannenbäder 1. Klasse 304 Männer, 163 Frauen, „ 2. „ 957 „ 680 „ Brausebäder 1. Klasse 1372 Männer, 267 Frauen, , 2. „ 1903 „ 415 , Dampf- u. Heißlustbäder, sowie Massage zuf. 99 Männer, 32 Frauen. Tie Personenwage wurde von 300 Personen benutzt und da- Bad von 11 Personen besichtigt. *x Auskunft in Fragen des Eisen bahn per fönen-, Gepäck- und Güterverkehrs usm. Noch wenig bekannt scheinen die von der Eisenbahnverwaltung eingerichteten besonderen Stellen zur unentgeltlichen Ans- kunstserteilung in Frankfurt a. M. zu fein. E- kommt häufig vor, daß sich Interessenten wegen Auskunftseinholung an die Eisenbahndirektion in Sachsenhausen wenden, obgleich die Auskunftsstellen durch ihre Lage am Hauptbahnhofe bequemer erreichbar sind und diese Stellen oft auch die gewünschte Auskunft schneller erteilen können. Die Kömgl. Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. macht deshalb erneut darauf aufmerksam, daß es sich empsiehlt: alle Fragen, die den Personen- und Gepäckverkehr (auch Leichentransporte>, den Bezug von Fahr-, Rundreise- und Sonderzugskarten, Fahrscheindefter^ Fahrplänen und Kursbüchern, sowie Fahrplanfragen betreffen, an das Amtliche Reisebureau int Hauptbahnhof in Frankfurt a. M. zu richten, und alle Fragen, die den Güter-, Expreßgut- und Tierverkehr und die Einsichtnahme und Beschaffung von Tarifen in diesen Verkehren betreffen, an die Amtliche Auslunstsstelle für Güterverkehr in Frankfurt a. M., Poststraße 6, zu richten. Das Amtliche Reisebureau ist an Wochentagen von 8 bis 7 Uhr, an! Sonn- und Festtagen von 9 bis 1 Uhr, die Amtliche Anskunfts-^ stelle für Güterverkehr wochentäglich von 8 bis 3 Uhr geöffnet. — Von den Wandernden. In der Herberge zur Heimat logierten im abgelaufenen Monat Juni 1169 Personen, von ihnen erhielten 574 Herberge und Verpflegung gegen Arbeitsleistung, 595 Gäste waren Selbstzahler. Die Frequenz in der Herberge belief sich im abgelaufenen halben Jahr auf 8727 Gäste und zwar im 1. Quartal auf 4597 und im 2. Quartal auf 4130. X Schotten, 2. Juli. Zu dem am nächsten Sonntag den 5. Juli stattfindenden Hoherodskopffest unternimmt der Zrve ig- f verein Schotten eine Klubtour zwecks Erschließungj unb besserer Bekanntmachung eines sehr empfehlenswerten und bequemen Zuganges zum HohcrodSkopf. Ter Weg führt über Rudingshain, dann der Markierung, gelber —, folgend, am Pflanzgarten im HundSbornSwald vorüber durch herrl-chen Forst in kaum mehr als 2 V* Stunden zum Klubhaus. Damit auch deS WegcS unkundige auswärtige Klubgenossen und Freunde deS VogelSbergS sich der Tour an- schließen können, ist der Abmarsch auf Vs 11 Uhr von der Turnhalle auS, festgesetzt. — AuS dem Kreis Schotten, 2. Juli. Herr Hch. Steul in Schotten wurde zum Rechner dec Kreiskasse deS Kreises Schotten ernanut, verpflichtet und in seinen Dienst eingewiesen. Zum Rechner der Stadtkasse Schotten wurde Herr Karl Glock II. ernannt. X Laubach, 2. Juli. Der Vortrag, den Obstbau- technikec Wiesner in Friedberg am nächsten Sonntag hier über die Karbolineumfrage unter Vorführung der Baumspritzenanwendung halten wollte, ist um acht Tage verschoben worden. Er findet also am 12. Juli statt. △ Frankenbach, 1. Juli. .Mehr Luft und Lichts war auch hier der leitende Grundsatz, der zur Vollendung der neuen Schule maßgebend gewesen ist. Tie Gemeinde Frankenbach kann stolz sein auf daS stattliche Gebäude. Welcher Gegensatz im Vergleich zu dem alten beengten Schul- gehöft inmitten deS Dorfes, dessen eine Giebelwand noch dazu von dem Brandweiher umspült wird. Dumpf und feucht mußten ja da der Wohn- und Schulraum bleiben. Bis zu den Hcrbstferien kann die neue Schule bezogen werden. Mit ihrer Eröffnung stellt die Gemeinde eine zweite Lehrkraft an. — In der Giebelwand der Zigarrensabrik von Mylius hat sich schon mehrere Jahre ein Bienenschwarm wohnlich eingerichtet, der schon manche? Pfund süßen Honig einbrachte, auch war die Ueberwinterung stets gut. Falls Schwärme nicht eingefangen werden, so suchen sie bekanntlich in hohlen Bäumen, Mauerspalten u. s. w. einen Schlupfwinkel. Ja, in einer Rachbargemeindc ist 'es vorgekommen, daß ein aus- ziehender Bienenschwarm in einem Milchtopf auf der Töpfebank eines Bauernhofes Wohnung genommen hat. b Frankfurt a. M., 2. Juli. Wie die Blätter melden, hat sich gestern hier eine Ortsgruppe der demokratischen Vereinigung (Richtlmg Barth) konstituiert und einen provisorischen Vorstand gewählt. — Der sechsjährige Hans Liebing, der Sohn eines Metallarbeiters in der Kellerhofstcafe erlitt vorgestern so schwere Brandwunden, daß ec im Krankenhause gestorben ist. Wie das Kind seinen Angehörigen erzählte, war ihm von einem Telegraphenarbeiter auf der Mainzer Landstraße ein brennendes Holzscheit aus dem Kaffeefeuer in die Schürze gelegt worden. Dabei habe der Betreffende gesagt: ,Da, daS bringe deiner Mutter I* Das brennende Holz fetzte die Kleider des Knaben in Brand, sodaß er so schwere Brandivundeu erlitt, daß er an deren Folgen starb. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Sektion der Leiche an. <ßcrid?tsfaal. Erfurt, 1. Juli. Das S ch m u r g e r i ch t verurteilte de»l Schutzmann W > l j e n a ck wegen wissciitlicheii Meineids zu einjährige m Zuchthaus und fünijährigem Ehrverlust. Der Culenburg-prozeh. IV. Beilincr Blättern zufolge machte die gestrige Verhandlung die Ladung von 23 weitere ii Ze ii gen durch die StaatSauwalt- schait notwendig. Infolgedessen wird der Prozeß m i n d e st e n s einen Al o n a l bauern. Der Münchener Privatdozent für Psychiatrie, Tr. Wilhelm Speck, rourbc nach Berlin berufen; es handelt sich um die Zurechnungsfähigkeit einer Zeugin. Frau Farolimek, die T o ch t c r d e s F ü r st e n E u l e n b u.r g , die den Privalsekretär ihres Vaters geheiratet hat, ist gestern tn Eutigliano von einem Knaben entbunden worden. vermischter. ♦ Gin fürchterliches Grubenunglück wird nui? dem ruf). Städtchen Iusowka vom ‘2. Juli gemeldet : Gestern nacht luurben infolge einer Gasexplosion Aleiner Feuilleton. — Die Rehabilitierung des S l r o h d a ch^s. lieber einen gmu, eigenartigen Versuch, das alte bäuerliche Strohdach, as die Baupolizei als feuergefährlich in Achl unb Bann tun will, zu retten, ichrcibt die „Köln. Ztg.": Alle Freunde land- idxüUicbcx Schönheit bedauern das Verschwinden des ulten B a n e r n ha u s e ö, denn der Ersatz ist viel reizloser. Ader es kommt hinzu, daß der Bauer rein praktisch mit dem Sirohdacl) viel besser gefahren ist: es hält im Sommer die Wärme, int Wincer die Kälte ab. In nieversächsischen Vereinen, die für die (rrlxiltuitg der volkstümlichen Art und auch der alten Baustile ciutreten, hat man das Verschwinden des Strohdaches sehr beklagt. Von Bremen aus wird sehr eifrig für die Erhaltung niedersächsischer Eigenart gearbeitet In Worpswede find es natürlich in erster Linie die bort ansässigen Kunstmaler, die fick der Sach.' annehmen. Für das Strohdach besonders aber kämpft der bekannte Maler Hans am Ende. Tiefer und auf feine Anregung der Verschönerungsverein Worpswede i'inb tatkräftig i urgenongeiL Was sie erreicht haben, wird tu der ganzen Gegend als eine Rettung des ©ttofobacbed betrachtet Sie ließen am Sonntag einen Schuppen von zehn Meier Länge abbrennen, der teils mit Stroh in der alten Weite, teils mit Dachpappe, Zement- platten, roten Pfannen und teils mit imprägnierten Strohplatten eiugebedi war. Die Sachverständigcnkommi,fion stellte fest, daß die AuSfül rung des Daches in der landesüblichen Weise ordnungsgemäß und handwerkSgerecht erfolgt war. Bald brannte der mit. Brennstoff enge füllte Schuppen lichterloh. Das Stwhdach nach altem Muster rutschte nach zwei Minuten brennend weg, so daß in einem damit gedeckten Hause die Rettung von Mcnick)en und Vieh wohl schwer gewesen war . Das imprägnierte Strohdach stürzte erst zusammen, als nach 15 Minuten alle Dachsparren burdwebrnnm waren. Das gejclmh ohne Flugfeuer, aud), tvar das Stroh nicht cigentüd) in Brand geraten, die einzelnen stroh- platten nmceit nur angekohlt und idyiuclten am :Kaitbe. Man hofft, daß ixrs imprägnierte Strohdach, das äußerlid) dem alten gleicht, von der Baupolizei unb den Versicl>erungsgesellsck)aften freigegebert werben und so der Landschaft eine sozusagen zu ilyr fleboccnbc und für den Bauer große Vorteile bietende Bamveisc erhalten bleiben nrirb. — E i n kaiserlicher Kalauer.' In der „Frankfurter Musikzeunng" lesen wir: Fn Wiesbaden würbe bekanntlich eine F-estanfführung twn Glucks „Armibe" in (^egenroart bes Muiiii Vkiuiiftalict, bei weid,er Gelegenlvit Doskapellmeister Scknac Gegenstand mannigsachec Auszeichnungen war. Hierbei soll der Mauci dem Intendanten v. Mutzettved er ans die Sdmlter geklopft und mit einem Hinweis auf den neben ihm stehenden Gluck- btngenlcn bemerkt haben: „Ja, Gluck muß der Mensch haben!" — „KlaaS Morl, der Mörde r", von Btar Treuer ein httmoristifcher Roman von der Waterkant, beginnt int Juli- heft von kSellKiflen u. Mlaiiiig» Monatsheften vu erscheinen Tas tcitiid» and hutltlmid) wteber sehr reich auSgesMttete Heft bringt außerdem an belletristischen Beitragen: „Frau Bvritmüller, ein in einem Schacht bei Larhamnengc ellschaft 20V Arbeiter getötet; 73 wurden lebend geborgen, von denen aber noch zehn starben. "EineganzcHammelherdegestohlen. Reiche Beute haben Diebe in dem unweit von Paris gelegenen Torfe Charentouneau gemacht. Vor mehreren Monaten hatte sich dort bei dem Gutsbesitzer, ein bereits siebzig Jahre alter Deutscher, mit Namen Fritz Jung gemeldet und um die Stelle eines Hirten beworben. Man gab dem Alten, der stets als treu und zuverlässig befunden wurde, die aus fünfhundert Tieren bestehende Hammelherde zur Obhut und Aufsicht. Vor einigen Tagen fanden mehrere Arbeiter am frühen Morgen den Hirten tot auf dem Felde liegen. Wie die sofort angestellte Untersuchung ergab, hatten Diebe Jung erwürgt und dann die 500 Hammel gestohlen. Tie Herde reprä'entiert einen 25er: von 2OCO3 bis 30000 Frank. * Eine bewegliche Mahnung an seine Leser richtet der im Fränkischen erscheinende „Nordhalbener Gcenzbotc" an seine Abonnenten. , Wir möchten unsere Leser wieder einmal aufmuntern, doch auch ein wenig redaktionell am „Grenzboten" mitzuarbeiten. Von unseren 1300 Lesern hat seit einem Monat nicht ein einziger eine einzige Zeile geschrieben. Tiefe Schweigsamkeit nötigt, wenns so weiter geht, den „Grenzboten", zur Schere zu greifen. Was tun in dieser Hinsicht unsere schwarzen und roten Gegner vieles! Heißt cs doch in derBibel schon: „Wohlzutun und mit zu teilen vergesset nicht!" sHebr. 13, 16.; Dieser Aufforderung scheint ein eifriger Leser alsbald nachgekommen zu sein, ohne die Genauigkeit seiner redaktionellen Mitarbeit weiter zu prüfen, denn schon unter bem 22. Juni mußte der „Grenzbote" folgende Strafpredigt erlassen: „Am Freitag ging es hier zu, als ob Katholikentag wäre. Nicht weniger als fünf Priester waren hierorts; außer dem hiesigen Herrn Pfarrvikar sanden sich ein die Herren Pfarrer von Steinwiesen, Kuratus v. Neuengrün unb Kaplan v. Wallenfels. Ter Abendzug brachte auch noch den Aba. Herrn PfarrerGrandinger. Unter Hinweis auf seine helle uno klare Stimme ersuchte uns ber Steinwiesener Psarrherr um Aufnahme der Tatsache, daß er nicht geraunzt habe ob einer zersprungenen Glocke, dieweilen dorten keine Glocke zersprungen sei, sondern lediglich eine Beschädigung des Glockenstranges (20—30 Mk. Reparaturkosten) staltgefunden habe. Wir bestätigen gern coram publica legendo die totale Raunzunfähigkeit des jovialen Psarrherm von Steinwiesen. Unserem Gewährsmann aber stellen wir, wenn er uns öfters mit solchen Ungenai'igkeiten bedient, ein paar hinter die Löffel in Aussicht." Kleine Tagcschronik. In Gera ereignete sich aus dem Bahnhofa ein schrecklicher Unglücksfall. Als ein Transporteur mit einem Gefangenen einen Zug besteigen wollte, sprang der Gegangene direkt vor der Maschine des Zuges über die Schienen. Tie Maschine des Zuges erfaßte ihn und fahr über ihn hinweg Dasselbe Schicksal ereilte aber auch den Transporteur, welcher dem Flüchtigen nachsetzte. Auch er wurde zermalmt. Aus Berchtesgaden wird gemeldet, daß der dortige Postadjunkt Magerer, der eine Bergto u r am Hohen Göll unternommen halte, seit einigen Tagen vermißt wird. In Augsburg hat sich der Taglöhner SinSker der Polizei gestellt mit der Selbstbezichtiguug, daß er s e inen Brud er, einen Trambahukondukteur, erschlagen imb i n s Wasser geworfen habe. Als die Leiche aus dem Stadtbach gezogen wurde, nahm man einen Unfall an. Lrngeianvt. Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übermir.mt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Nord-Ost. 0 st tncuisses, philosophus mansisses! Ach wenn du geschwiegen hattest, hätte man dich noch für einen Denker halten können! So aber ist dein Ruhm dahin! Der Herr Gegner von der Südwcst- alias: Speckseite entwickelt sich immer mehr zum enfant terriblc jener Minderheit von Neibhämmcln unter den hiesigen Kvmmunal- polilikern, die ihren gleichiercckstigten Mitbürgern die selbst krampf- haft sestgehaltenen Verkehrsvorteile der Bahnhossanlage nn- gercchterweise vorenthalten wollen. Daß er dabei in die Sackgasse gerät, die dem Goetheschen Zauberlehrling den Ruf auspreßte: „Herr die Not ist groß, die ich rief die Geister, werd ich nun nicht los" ist seine eigene Schuld. Obwohl er nun längst das sachliche Gebiet verlassen und feine Zuflucht zu persönlicher Verdächtigung der Reinheit unserer Motive genommen hat, so folgen wir ihm lächelnd auch auf diesen Angstsprüngen und treten mit Befriedigung zum neuen Wasfengange an. Also der Ton unserer Eingesandts gefällt ihm gar nicht. Das glauben wir ihm gerne, denn es ist die Sprache des verletzten Rechtes uni) des Unmutes über jahrzehntelange ungerechte Zurücksetzung. Er selbst bescheinigt es uns, daß wir schon „viele Jahr c" an dem von ihm so verächtlich gemachten „schwarzen Lach", d. i. Erdend, gestanden und bescheidentlichst um Gewährung Idyll aus der Sommerfrische", von Jhannes Schlaf und ,Der heilige Sebastian, die Geschichte einer Ehe," von Hanns von Zabeltitz. Illustrierte Auflätze des Julil-estes behandeln die moderne Tierplastik und das Reich der Gaukler und Artisten. Dr. Earl Busse veröfsentlicht Erinnerungen an Prinz Emil von Schoenaich-Carolath; Dr. Wilhelm Kleefeld gibt ein ftiinftler- uud Lebensbild des Wiener üompvnisten Hugo Wolf. An wissen- schaftlick-eu Beiträgen enthält das Julihest: „Das Problem der iDctblid)cii Bildung in der Gegenwart" von Prof. Dr. Rudols Eucken und „Die Sonne von Austerlitz" von Generalleutnant z. D. v. Alten. Außer der Büchersd)au von Dr. Earl Busse und der Illustrierten Rundschau über die Münchener Ausstellung 1908 unb die Große Dresdener Künstausstellung bringt das Heft Gediehet von Hermann Hesse, Manrice v. Stern u. a. In dtünstbci- lagcn und Einschaltbildern find in vorzüglicher Reproduktion u. a. vertreten: Karl Spitzweg, Hans Holbein, Prof. August Gaul, Prof. Hans Loosck/cn und Prof. Gotthard Küehl. — Im Iuliheft der „N e u c n Rundschau" (S. Fischer, Verlag, Berlin' werden die unveröffentlichten Briefe von Richard Wagner an die verschiedensten Adressaten aus scck-s Jahrzehnten zum Schluß gefeiert Robert Hessen sprickst unter dem Titel „Sinkt oder steigt die deutsche Rasse" über die Entivickelung unseres Volkstunts unb die neueren hygienischen Maßnahmen zur Krästigung der Ra,se. Henri) van De Velde schreibt einen geistvollen Essay über die Entwickelung und die Äefrhetik der Lime, Annette dlvlb eine Plauderei über Traum und Hellsehen. Ferdinand Tönnies behandel l das aktuelle Thema der Kompromisse nach seiner psychologischen Seite. 9Zorbert Jacques schreibt einen kulturhistorischen Essay über seine Heimat Luxemburg. Hermann Bang beginnt einen neuen Slontan „Das graue Haus". Georg Hirschseld gibt ein kleines Drama „D a s i o te 2c bcn" und Hermann vesse seine neueste Novelle „Zacbiuni Vitae". Theodor Barch liefert die politische Chronik, und verschiedene kleine EisayS breiten sich über aktuelle politische und literariidje Themata aus. — Kleine Kunstchronik. AuS Nürnberg wird berichtet : Zu der Ueberschreitung deS Koslenvoranscdlages für den Stadttheaterneubau mit rund 650 000 Mark stellte der PrusiingsauSfchuß die alleinige Schuld des ausführenden Architekten Seeling (Berlin) fest, der nicht genügende Erfahrungen gehabt linb den Ban nicht geiiügend perfönlich überwacht habe. Tic Ersatz» frage wird noch behandelt. — Tie Direktoren der N e w - P o r k e r M e t r o p ol i t a n - O v e r Dippel und Easazza ivollen die nächste Saifon mit »'11100* eröffnen, m bet Erniiiy Testinn bebüncrcn ivitd. Weitere Engagements wurden u. a. mit Fritz Fcinhals- München, mit Walther Sommer - Leipzig und der Großh. Hess. Mammetfängcrin Frau Kafchowska abgefchlosten. — Die unseres guten Rea.:s petiiwnierr häucn, bevor wir cs mit „lustigen und humorgewürzten Eingesandts^' ver- uchten. Nun feine eigenen Ausführungen können wir weder als „l u st i g" noch als „Humorgewürz t" bezeichnen, cs sei denn, daß wir in dieser Hinsicht die unfreiwillige Komik gelten ließen. Den Vergleich mit dem „grimmen Hagcn", jenem typischen Urbild der Tapferkeit und germaniftfr:r Mannesrreue, gegenüber der angestammten Pflicht, wollen wir dabei noch zulanen. trotz unserer angeborenen Bescheidenbcit. Um auch ihm eine Rolle aus der alten Heldengeschichre .uzuteilcn, lassen wir ihm gern die Wahl ziwschen dem Gerber K l e r n in Athen und dem Schwätzer Thersites aus der Odyssee. Auch bezüglich der beiderseitigen Zitate brauchen wir nicht zu erröten unb überlassen deren Zensunerung dem Geschmacke der Leser. Ferner fühlt sich der „A l l e r w e r t e st e" dadurch schmerüich getroffen, daß wir immer per w i r reden. Ja! Ja! Meür Lieber! Ta passiert Ihnen wieder einmal ein menschliches Mißverständnis Nickt der „vluralis majestatis" ist es, den wir bean- spruchen, sondern wir haben ein Recht aus das: „w i r", da wir eben für eine Mehrzahl gerecht und änständig denkender Burger reden, mährenb Sie als der Wortführer einer offenbar recht kleinen Minderheit von Ncid.ru sich wohl oder übel etwas mehr Zurückhaltung auserlegen müssen. Das ist bitter! Um nun das von £em Herrn Cinicnder nur mit der Behauptung unseres ungerechten Wertzun-a es Hungers NB. auf Wertzuwachs hat seiner Meinung nach jedenfalls nur der Südwcfl.n ein Redn kur; gestreifte Gebiet der Tatfachen zu betreten, so erlauben wir uns die Anfrage, ob er auch von den beiden Hotels „zum Einhorn" und „zum Rappen", welche früher die ersten Häuser ihrer Art in Gießen waren, eine „Erhöhung deS Immobilienwertes" behauptet? Wie sieht es damit aus, trotz der verdoppelten Einwohnerzahl Gießens? Mit Dutzenden solcher Einzelheiten, die auszuführen unS nur der Raum verbietet, wollen wir ihm gerne dienen. Was bedeutet solchen Tatsachen gegenüber b*r bescheidene Wunsch, nicht etwa das Verkehrs mono pol b.s Südwestens nach der Mitte zu verlegen, sondern von dem Ueberschuß der sechs Bahn- lienien durch Errichtung einer Haltestelle für Personenzüge an nur einer dieser Linien auch dem anderen Stadtteil ein Quentchen Verkehr abzulassen? Mir wollen den sehen, ber die Slim hat, diesem Wunsche m i t offenem Visier entgegenzutreten. Der Nordost-Sturrn wirb ihn Hinwegsegen! Daß Sic die „Gewohnheit haben, s i ch dabei nut etwas Kirchweihmäßiges z u denken," das haben Sic allerdings erschöpfend bewiesen. Es ist aber auch der einzige gelungene Beweis. Hagen. lWir schließen hiermit die T skussion. Red. d. Ä- A.) Für Politik in Vertretung verantwortlich: P. Witt ko. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitge und Industr Frankfurter Hör' 3Beichsanleihe . . 91.40 3% do. . . 82.45 3J4e/, Konsols . . . . 91 40 ‘6% do 82.50 8j.60 Gotthardbahu —.— Lombard. Eisenbahn . . 2170 Oesterr. Staatabahn . . . 148.20 Prince-Henri-Eiaenbahn . 120.50 . Juli. Antangakurae. Harpener Bergwerk. . . —.— Laurahütte — Lombarden E. B. ... 22 10 Nordd. Lloyd 90.90 Türkenlose 146.90 Tendenz: sehr still. Lassen Sie sich eine Gratis-Kostprobe von Bioson und die Broschüren mit den Urteilen vieler tausend Professoren, 21 er Ate und Privater vom Biofonwerk-Bentzheim a. b. Bergstr. kommen, damit Sie sich überzeugen, was es zur Stärkung und Kräftigung Ki-tt schwach elend iüblcn, leister Für Kinder in der Entwicklung unentbehrlich. Ost schon nach wenigen Tagen macht sich ber belcbcnbc, erhifdjenbe, tvohUuenbe Etnstuß bcs Btofon bemerkbar unb nach kurzer Zett ift eo qatiA überflüfün. Bioson trinkt sich wie b'acao unb die Taüc kostet nur 12 Psg. Dao *, Kilo 3 Mark in Avolheken, Troguericn usw b */, Soeben erschienen. Adreßbuch der Stabt und des Areifes Zriedberg mit den Städten Butzbach, Nauheim und Vilbel, sowie sämtlichen tandorten der Krci(c$. Preis 2 2Harf. Bruhl'fche Univerfitätz-Buch- und Zteindruckerei :: R. Lange Äroßl). P o r z e 11 a n f a in m l u n g im Prinz Ofaorgs - Palais zu Dar >nstadt wird uüolge Entschließung sc. R. p. be5 Grog. Herzogs von nächster Woche ab dem Publikum geöffnet werden. Derlag der Kreis - Adreßbücher für Gietzen und Friedberg. ■ ■ U- M ", •Xil i W $:•■/>. E x * 'N w ■*& sp 18 cm 0.48 0.68 Auf alle Waren 20 bis 60 X Rabatt Kinder Garten-Gerätschaften billig. Ans alle Spielwaren SO"/" Habatt. Hatidkosser — Handtaschen — Rcisekörbe Sport- und Dameu-Gürtel, Portemonnaies, Zigarren-Etuis, Bisit- täschchen, Schulranzen und Schultaschen 20 bis 60 % Rabatt. MMBSME»■■1 extra billig. Waschgarnitureu von Alk. 1.48 an. Michcngarnituren, 12 Tonnen Esug, Oel, Sal» und Lieht zus. 8.50, 6.50 und Einzelne kleine Totinen mit Deckel „ Butterdoicn ohne Deckel Nachttöpfe, weife, 0.42, 0.32 und Echt Porzellan Kaffeekannen, 0.95 bis „ Tcckaunen, II. Qual. „ Tassen m. Untertassen, 03a, 02a dekorierte, 9-teil. Kaffee-Service Gemüfcschiincln, weife rund 03a, 0.29, 0.19, 0.1b, 0.12 eckig 0.43, 035, 0.29, 023, 0.18 u. Mk. -.12 10 aestanzk „ 0.95 0.85 Nachttöpsc, g?ofe Mk. 0.55, mittel Mk. 0.48 Kebrschauscln, gestanzt . Waschichüncln, rund mit -^etfenhalter Loffclblcch lür Schöpflöffel Konsole mit Schoppcublcch Küchenschüsseln, weiß 2b 24 --20— ‘«Ut r A dir der- ?' e^Lald 9etten[i^n- reue, Äfai "'s*» ’S8*»« äm Ein. ek* ^"dwhnerzahi uns nur bescheidene ^Üens nach der )ei sechs Äthn- Anzüge an Lr Quentchen &r, Wunsche mit tüirb habet nur »s haben Sie 0 dn einzige ge, ..dagen. '•(ML) «eilte lank nir Handel Prima Emaille-Waren Fleischtöpfe, blau .22 -------- Mk. 0.75 0.65 Botanisierbüchfcn Mk. 0.45, 0.38, 0.28, 0.15, 0.08 Waschfeil, 30 Meter lang -utt- V-4U Waschklammcrn, arnerik. Mk. 0.28, 0.22, 0.19, 0.12 500 gr Mk. 0.54, 333 gr Pik. 0.35 Mk. 1.95, 2.45, 3.15, Abteilung Glaswaren. Wassergläser, grofe und klein —.09 u. Mk. - Weingläser mit Weinlaub " ' besseres Glas in allen Formen 0.40 bis „ • Scktgiäser «Kelche) , Mk. • Glastellcr, schöne Akufler, grofe „ ■ Wasserflasche mit Trinkglas " „ bunt » ' Easztzlindcr I. Dtz. Alk. 1.—, 1 Stck. „ Steh. Studierlampcu, 14 umg n Hängelampen mit Zug, Gold. „ Elao-Kompottschusseln Mk. —-38,—^28, .io, Schwedcnftäuder 1 Stück Dik. —.10, 10 Stuck Mk. Goldtasscn mit Untertanen, schone Muster Mk. —.18 Brodbüchfcu, fein lackiert, rund u- -va. „ „ „ lang 120 u. „ Küchcnwagen mit Regulierfchraube „ Toilettenspiegel, 3 teiltg 0.38, o.za m „ Markttaschen 1/0 Dtö " Marktkörbe billigst Holzkofser ,, , Kafsccmüble mit la. Walztverk 1.30, 1.10, 0.90 u. Alk. Pctroleumkanncn, 2 Ltr. 0.40, 1 Ltr. » Ziaffcc und Zuckerbüchsen, blau, gros; „ Sand-Selfe-Soda-Earnituren, Stück ,, Weckeruhren, gutgehend, Mk. 1.95 bis „ 8.— „ rr Bevor Sie Ihre Einkäufe in a»/> Hüten, Blusen, Schürzen, Unterröcken, Korsetts, Handschuhen, Strümpfen, Hemden, Normalwäsche etc. machen, prüfen Sie erst die billigen Preise hierfür in den Schaufenstern von ■ 3n vermieten Hnrfrrrp geräumige <-Zimmer- ydlirui Wobnuny ituluiiuc -Badezimmer, (Gasofen) Mitbenutzung detz (wartens, Bteich- playes u.Trockenbodeno, Walllor- itraße nächst der Ostanlage, vcr aiSbald ob. L Okt. zu vermieten. ‘.Kto, Näheres LÜalltorstr. 4s. I 6 Zimmer | 407m Slpone t>*yiuuiiexiuuüiiung nebst Mansarden- und Mädchenzimmer, L Etage Ecke Ludwig- u. ^letchstrahe, vom L Oktober ab zuoerm. Stäb. Bleichstr. 23, 1. 3872J Friedrichftrahc 7 ift eine Parterre-Wohnung, 6 Zimmer mit Zubehör per 1. Olt. zu verm. Näheres .frankfurter Str. 36. S965J Schöne 6-Zimmer-Wohnung 1. Stock, mit Gas und allem Zubehör per 1 Oktober zu verm. Zu erfrag. Löberstr. 5, Hinterh. I 5 Zimmer | Goetheflr.54, 5-Z. - W. 1. Etg., ver- 'eyungSt). zu v. St äh. das, pl. (^ 2MBJ 5 - Zimmer • Wohnung im 3. Stocks neu bergcrichtet, per sos. oder spät. zu verm. ztaifer-Alleeü. 4 Zimmer iKwuOj Sch. 4-Zimmer-Wohnnng i. Hinterhause p.1.Aug.z.vermieten. G. Nauheimes, Bleichstr. 15. 4Mcm= L»»ven. Im Hause frankfurter Str. 76 i|t eine 1-Zimmcr - Wohnung, .Nstche, Keller nelnt Gartenanteil sofort zu vermieten. (4066 Fr. Krüger, Gasthaus ^Znrdeuucheu Eichel __________Telefon 545.__________ Schöne 3-Zimm-Wohnung zu verm.________Wolfstraste 13. 05346) 3-Zimmer-Wohn. zu verm. Dammstr. 28, zu erfr.Dammstr.lv. 06Ö86] Wohnung voll 3 Zimmern in der Mansarde sofort zu vermieten. Siephanstr. 12. Zu er- fragen Weiianlage 5L Kontor. O3Ü/3, Schöne 3 Zimmerwohn. zu verm. Vtiegelpfad 31. 2iäh. daselbst :k*7ö, Mansarden-Wohnung, drei Zimmer, zu vermieten. Näheres Lomcngasse 28. 3987) Herrschaftliche 7—8-Zimmcr- Wohnung 1. Stock, sowie eine 6-Zimmer - Wohnung im 3. Stock hochmodern ausgestculct, Ecke Zranksurter- und friedrichsiraste per 1. Oki ober zu vermieten. Elm, Liebigsnaste 31, I. Schöne Wohnung mit Balkon und allem Zubehör zum 1. Okt. zu vermieten. Näheres _________Nord-Anlage 35, III. 05ÜG2J Die scttherlge Wohnung d. Herrn Zahnarzt Gräf in anoer- weitig z. verm. Bahnhofstr. 35 11 05479] 4—5-Z.-W. mit Bleichol. u. Grt. wegz. z. v. Nah. Stevhannr.30. Wohnung z. v. Gr.2)tuhlgane^7. 05554) Näheres Weit-Anlage 54. 06571s Eine 2 u. eine 3Zimmerw. z. verm. Steinstr. 73, g-cau Heim. 05Ö65J Kl. LoglS bis 1. Auguit zu verm.______Katharinengasfe 10. 4062) Kleine Wohnung zu ver- mietcn. Earle, -leuenweg 28. Roonstrairc 2. (2329 Im Vorderhaus 1 Stube, 2 Kammern und Küche zu verm. Näh. Ludwigstrage 28, I. 05540) £ unmöblierte Zimmer auch für Bureau sich eignend, für gleich oder später zu vermieten._________Selterömeg I Möbl. Zimmer | 05559] Niöbl. Zimmer zu verm. Landgraf Philipp-Platz 6 i. o. G. 05568) Ntöbl. Zimmer, n.onatlidj 12 Mk., in schöner freier Lage zu verm. Zu erfragen Wescrstr. 19 p 05451) Schön möbliertes Zimmer zu verm. Neuen Bäue 11, II. 05328] Einfach möbliertes Stüb- chen zu verm. Bruchstr. 5II Möbl. Zimmer zu verm. C$951] Bahnhofftr. 341 Ulictiuliuhc D3/;) Eine Wohnung von 7 Zimm, der Neuzeit entsprechend, 1 9*41« *n der Untgebung 1 Glestenü werden zu mieten gesucht. Näheres Verkcbrs-Berein Eichen. Gesucht zum 1. Okt. od. früher, Herrschaft!. Wohnung, 6—7 Z. mit Bad, Veranda u. Gartenant. Offerten mit Preisang. unter 05538 baldigst an ben Gietzener Anzeiger erbeten. Eine schöne geräumige 5—6 Zimmcr-Wobnuug mit grostem Vorplatz, nebst Zubehör (nn erst. St. erwünscht) zum 1. Oktober a. e. von kleiner ruhiger dtnmlic zu mieten gemcht. Schriftl. Angeb. mit Preisang. u. 05563 bald, a. d. Gies;. Anz. erb. Cand. phil. sucht ruh. Wohn, siir 14 Tage b. 3 Woch. mit o. ohne Pens. Schriftl. tllllgcvote unter 05531 an den Gies;. Anz. erbeten. (Offene Stellen 3019) Schöne 3-Zimmer Wohnung nn ruhige Zamilie zu vermieten. Näheres West Anlage 62, v. Sdjiiltnbtrgcirorg 8, elegante 3 Zimmer Wohn, nut Loggia und Balkon 1 Oktober zu vermieten. Näheres Louis Beil, 381m Kaiser-Allee 14,5. 2? Zimmer j a'As<2i 2-Ziili.-Wovn. m. a. Zuv. an ruh. Leute zu verm. Bruchstr. 10. 0'515) Sch. 2 Zim. W. per 1. Aug. auvermicien. Hammstr. 15. 38!t)0) Elegante 2 Zimmer-Wohn. nut Ballon und Zubehör zum L Zuli zu vermieten. Zu eriragen Nioitkesir. 24, r. Verschiedene | ;r«86J Hochmoderne ö—6-Ziminer Wohnungen nut all. Beouernlich reiten, yteubau sZriedrichstrahe, per 1. Oktober zu vermieten. Etm, Liebig,trave 3L L Ltlhllischkr Aitikel. Neuheit. Für den bezirksweisen Vertrat v eines gangbaren neuen Artikels, welcher für jeden Dynamo, Motor ein Bedürfnis ist, suchen mir ID3/? tüchtige iöcrhctcv, welche das Geschäft eventl. auf eign, stiechn. machen wllrd. Für j rühr. Leute bildet d. Berk, eine I stand. Eiiinahmeauelle, woz. s)ach- tenntnine nicht erforderlich find. Anerbietungen unter Chiffre X. X 600 an die „Solinger Zeitung", Solingen.____________ (yür mein KalkulationSbureau suche ich per sofort einen tüchi.. strebsamew jüllgeren (4046 KaulM'.im möglichst auS der Eisenbranche. O". erbet, an H. Schanstacdt, MeiaUwarensabrik in Gietzen. ganger Suültt u. geyejirr sinder dauernde Arbeit bei (4976 I Otto Hrcictcr, Nieder Ohmen. Mlüircr, ^nblonger «. KMlbkilkl' für sofort gesucht. [3989 tVinsi & Co., __________Bahnhofstrnnc 65. Zu gcrer Ar Vetter wird für sofort gesucht. 4hbl|____________Liebigilrabe 61 burjUjc gesucht. (05560 ________Gienen, Kolosseum. Lauivursche stadtkundig, sofort gesucht. (4078 3. i.icrer'sche l.uivcrsiläts- Buchbandliinu, Süd-Anlage 5. Ein junger ehrt. Hausbiiruhe bei hohem Lohn aus sof. gesucht. J. Stein hau er ________Ludwigslrahe 55. (05485 Jg. Hausbursche vom Lande gesucht. 13803 ________Äakob MaternuS. Zuiig. Hausburjche los. gesucht. 05462)_____________Ltreuzvlatz 11. Moos-M. Zu sofort oder später findet ein junger Mann mit guten Schulkenntnissen auS achtbarer Familie, unter günstigen Bedingungen in hiesiger Molkerei gute Lehrstelle. Gründliche praktische, sowie theoretische Ausbildung in allen Fächern wird zugesichert. Eltern, denen daran gelegen ihre Söhne in ein. Zukunflsberuf heranbilden zu lassen, wollen zwecks weiterer 'Vereinbarung mit mir in Verbindung treten. [05436 Molkerei ttlfa bei Nidda (Obcrbcssen). Wahl, Molkerei - Inspektor. Büglerinnen können ied. Zeitam liebsten fof. bei hohen Lönen cintrctcn. (4067 Dampfwafchanstalt Edelweist. Eine Wärterin mit einem Anfangs - Iabreölohn von 340 Mark wird für sofort ev. auch später gesucht. Vorbildung nicht erwrderlich. lBJ/7 Provinzial Siechenanstalt. tzattbMLtdazen gesucht zum 1. Oktober von Frau Professor Sommer Franklurter Str. 97. 4072) Zu sprechen vorm. 9 Uhr. Angchciidc Berkäuselin sofort gesucht. ,, (4082 Adolf Baer, ScbubbauS. Jmigcö lUaüdjrn Z.“'Ä sofort gesucht. Zu ersr. unter Nr. 4084 m der GeschästSst. dö. Bl. Wegen Erkrankung deS jetziaew baldig'i cm ordcutl. Dieuttm. ges. Nordanlage 31, 2. Trp. (3l«73 Ein zuverlässiges Lausmädchcu oder unabhängige Frau gesucht. 05582]Wilhelmiir. 5, II. dtklieil-Kkluchl' jg. Sflüfinnnn.ütSm&r die Abendstunden und Sonntags schriftliche Arbeiten gleichwie welcher Art, Inventur- ausrechnungen:c. Schriftl. Angebote unter 05481 an den Gieueuer Anzeiger erb. 05567) Mädchen hat noch Tage frei zum Weitzzeugnahen und Ausbefieru. Näh. Walltorftr. 67 Vermiedenes Konsuntai Giessen und Umgegend. Sonntag, den S. Juli d. I., bleiben unsere Verkauiöstellen: Aücrlveg 6, ivabuboistrafre 31, Bleichuraste 16a, (4021 gefchlossen. Ä5 Kassieren, Eiekirisieren und Zrankcnpsiege aller Art. Z-rau E. Nehme, Wolkengasse23,I. ___________________(0554!))__________________ ilnmr (öjucibcrin SSS in uad auher dem Hause. 105570 __________BiSmarckitrabe 14, I. Iiamr br(I. Sti.ubrs hi es. höh. Lehranstalten nach den tyericn in Pension. Für Beaus- sichtigulig und ev. Nachhilfe sorgt älterer Oberlehrer. — Lchristliche Anfragen biS 15. Juli unter 05553 an den Gieh. Anz. erbeten. Aus ein freies Anweicu in einer LlreiSstadt Oberhessens mit einem Bauwerte von zirka 50000 Mark wird eine Anleihe von 2L:l»Üij) 8Uz?rk gesucht. Gute Sicherung und Zinszahlung wird zugesichert. Schrisiliche Angebote unt. 3994 an den Giehener Anzeiger erb. Hausfrauen /, benützen nur / Fritz. Müllers Kernseifen- /üulver, Matrose. |BewährtesWaschmittel] Paketeä'V 15 Pfj. . Fabrikant ' . Fritz. Müller jurt/ Göppingen (Wflrtl.F Verloren, Blaue Tasche mit Inhalt, weiher Strumpf, vorigen Donnerstag in den Anlagen verloren. Gegen Belohnung abzugeben bei ('**■'’ Schönberger, Gbelstr. 5, IL Stfnogrnpljrn=I)rnin Ztohk-ächrky, tzietzk». Abfahrt zum Bezirksfest in Herborn Sonntag vormittags 6.47 und 10.*° Uhr. (v®/, Dienstag abend wichtige Bc fprechung. ZahlreicheBeieiligung dringend erwünscht. Der Vorstand. Veteranen - Verein. Samötag, den 1. 3nli: abends 9 Uhr: Monatsversammlung in der Restauration Herbert. v3':)___________Der Vorstand. gFa|:0nutHg-)jnliilaxm. "lülirM.frUif". KoEosseum Giessen Walltorstr. 36—38 (früher Eaie Leib) Telefon 644 Direktor und Inhaber: Albert Rappmann. Heute Freitag Grosse Vorsteiinng Wiederholung des mit riesigem BeifnL anfgenommenen Weltstadt-Zpezialltäten-Programmö. Autzerdem der phänomenale Stegrei'dichter engagiert m v/Uv lAfUlunuill unö Cng.^uuwrnt Ab 5. Iuli: Gastspiel des HofopernsängcrS Adolf Plate vom Opernhaus Kraukfurt a. M. XXV* Sonntag 2 grroüe Vorstellungen 4 und 8 Uhr 'Jiudnniuagd crmauifltc Greife. Don 11—1 Uhr Frühschoppen Dovvcl Nonzcrt im Garten. Tf9~ Vorverkauf für Sonntag in der bekannten Zigarren Geschästen. Herren Werler, Lindau L Wimerseld md Friesleden. Ab 26. d. Mts.: Gastspiel des Berliner Apollo-Ensemble-. Qm Garten täglich groheS Familien Nonzerr des Künstler. Damen Orchetters „Edini“ Da dieses Programm mit kolossalen Unkosten verknüpft ift hoffe auf gütige Unterstützung meines Gretzener u. auswärtigen Pul'lrkums durch fletgigen Besuch meines ttünuler Unternehmens. 05546__________Albert Rappmann. Direktor und Fnbaber. Mällner-Turnvercin (Sietzeu Unfcr herein stellt zu deut am Sonntag, den j K. Zuli stattfindenden Turnfest in Langgöns 2 Ist usterri egen. v*/t l)illcn unsere Mitglieder um regen Besuch des Festes. Abfahrt Gienen morgeirs 10* Uhr Der Vorstand. Fostunterbesmten-Verein Hiessen. Sonntag den 5. Juli, nachmittags 3 Uhr ab = Achs LMM- unii Cartknseß = aus der Lchöneu Aussicht verbunden mit Llindcrspiclen aller Art, Ausftcigen mehrerer Lustbauonv. = Tanz und üonzcrl im Freien. = Abends groste Illumination Deo Gartens, Grobes Preisschieben. Beginn des letzteren LarnStag den 4. Juli, abends 9 Uhr. Prcisoerleilung findet Montag den 6. Juli, abends tz biS 10 Uhr statt. Eintritt für Nichtmitgl. (Erwachs.) 20 Psg., minder frei. Um zahlreichen Zuspruch bittet [D”/e Ter Vorstand. Bei ungünstiger Witterung findet dasselbe im Saal statt. Turnverein Lollar. Sonntag, den 5. Juli und Montag, den 6. Juli Wer lies Njchigen AistungWes. Festplatz: Festwiese an der Straste nach Gießen. Ter Vorstand. Zu bevorstehendem Feste halte ich mich als yestwirt besten» empfohlen. 4073 _______________ Friedrich Weinrich. Gesangverein Arien Klein-Linden feiert Sonntag, den 5. Juli dsS. I- sein ISjähriges Stiftungsfest verbunden mit Konzert und Tanz Die Musik wird von der Kapelle des Jnf.-Reg. Kaiser Wilhelm Str. HO auSgeführt. EL ladet ergebenst ein Der Borst.'ud und der yestwirt Balkh. Hinterlaug. Klein-Linden, den 2. Juli 1908. 4068 __________________________JobauneS Germer, Vorsitzender. Gesangverein „Frohsinn“ Atzbach. Sonntag, den 5. und Montag, dcn 0. dsS. Mts. 25 jähriges Stiftungsfest unter Teilnahme von 25 Vereinen. Festzug, Gesangvorträge Konzert, Tanz, Turnerische Auf. sührunfien, Volksfest, Aufsteigcn von Luftballons usw ES ladet freundlichst ein ID1/, Der Vorstand dcS Gesangvereins Frobsinu. NB. Der Feüvlatz befindet sich an der Lahn zwischen Atzbach und Dutenhofen, 15 Minulen von Station Tutenbo,en.___________ NencsStndttheatkrGikßkn Direktion: Hermann Steivgocttcr. Dienstag, den 7. Juli 1008: Dicrlcs Cpctdtcn=(9nftfpicl des Grostherzogl. liurtheaters Bad.Nauheim Unter Mitwirkung der Äapelle des dies. Ins Reg. Steifer Wilhelm Nr. llö Die Geisha, Operetie in 3 Akten von Ltduetz FoucS. Anfang 8 Uhr Ende gegen 10-, Ubr Tfr Die öerrer Studierenden geniesten an der Abend kaffe die bekannte PretSermavigung. O/,