:en auf !8Kr. 17, assen langes1**w ^ublissement "jr Q?creriitlaffinen “• xJauuar, gww irperio;iai8. Veyteä 1 ^riümalDrchiren £ wrogelircmiftt »amUicaabrad unb »US; lu&Rfn-iBüfl m durch Plaka.k -outrti öce bnitbim uiiiutineiemtiinmiL t Grobes 'Jloicuiä ert tlappuiuno. » I. Januar 1908 i*est. t 71/, Uhc abends, n) fürMitgliedet Wiffmitglttbti A Eisbahn verkauft- bahn gejchlojsea, instand, Bund, lbeuds 8V4 bend --nzyklika. Stiiung d°S tz-m ig 6it|ti «. -b-L»Mt irttB- dt. hfA Ginlntt frei ii-trag c $lol 1,V ' 2S *hänbler Part* K- ÄN m v* - r ->lll0 ,, 1«* bosov> trfSLLa. ... r* &.12»*» Erstes Blatt 128. Jahrgang Donnerstag 1V. Jamrar 1908 erlcherm täglich, außer Ä ZS wßF d^öUgSpretS: eonmagt. - Beilagen: ^$ea^#y V monatlich 7oPf., viertel- rs»Ä 1 AH■ |>IXf iZr /I ■■ e „Schcckvertoag ' maßgebend. Sein Inhalt uno die aus ihm folgenden stiechL und Psuchten regeln fia) nach den allgemeinen Grundsätzen dos bürgeriid,'en Rechtes. Durch die Festsetzung kurzer Vorlcgungssristen glaubt der Entwurf Den Unterschied zwischen Scheck und Wechsel aufrecht zu erhalten und dem ersten die Eigenschaft eines Kreditpapieres zu nehmen. Auch die Bestimmung, naQ welcher die Uebernahme einer abstrakten SchuUv.rpslichtung seitens dcs Bezogenen durch Annahme des Schecks für unzulässig erklärt wird, beugt der Ausartung des Schecks zu einem Dem Wechsel gteichstehenden Papier vor. Eine deutsche Mission in Abrsfinien. Der Berliner Vertreter des „Standard" telegraphiert, daß in diesen Tagen eine deutsche Mission in Addis Abeba eint reffen werde, um die deutschen Wirtschafts-Interessen in Abessinien zu fördern. Die Führung der Mission liegt in den Händen des Herrn Arnold Holtz, des Vorkämpfers für deutsche Bestrebungen in Abessinien. Kapitänleutnant Heyne steht ihm zur Seite. Das Ziel der Mission sucht man, wie der Standard-Korrespondent behauptet, dadurch zu verbergen, daß man sie für eine Jagdgesellschaft aus gab. Die wahren Zwecke der Mission seien jedoch ganz andere. Erstens werde Herr Holtz versuchen, verschiedene neue bedeutende Konzessionen zu erlangen, darunter ein Spirituosen-Monopol in Abessinien und eine Konzession für einen regelmäßigen Automobildienst zwischen Addis Abeba und Dire Daoua, der Endstation der Dahn von der Küste biZ Abessinien. Bestellungen für Waffen und Munition werden gesucht und auch andere Projekte sollen gefördert werden. DeusSchrs Reistz. Berlin, 15. Jan. Zu der Mitteilung bezüglich dec Beschwerdeschrrst der P slanzer und Ansiedler in Deutsch-Ostafrika meldet der „L.-A.", daß die Eingeborenen- und Arbeiterfrage bci Beratung deS Beispiel folgten bald andere Städte, Ruf auf Ruf ergina an daS Quartett, und fein Ruhm breitete sich auS. Ausforoerungens aus fremden Ländern fernen; die Sänger Durchzogen Oesterreich, Ungarn, Die Schweiz, Italien, Belgien, Holland, Schweden, und Rußland, Frankreich und England, ja nach der Türkei, Kleinasien, nach Syrien, Palästina, Aegypten und nach den Verein. Staaten folgten sie Einladungen Der evangelischen Gemeinden, um dort mit ihrem Liede Deutschen Glauben und Deutschen Kunstsinn zu stärken und Tausende Zu erfreuen. Das Weiße Haus in Washington, Carmen Sylvas Königshalle, die Kirchen in Beth- lclicm und Jerusalem und Die altchristlichen Katakomben in Rom IhiHten idlDer von ihren in kunstvoll verschlungenem Satze mit Reinheit, zartester Schattierung und echter Empfindung vorgetragenen Gesängen. So ist es 9L vergönnt gewesen, in tausend Konzerten, die es bisher veranstaltet hat, etwa 200 000 Mk. den Armen zuzuwenden. — Am 10. Juli 1809 wird der 400jährige G eburtS-s tag des großen Reformators Johannes Calvin gefeiert werden. In Genf, Der Stadt Calvins, hat man beschlossen, ein großes Denkmal Der Reformation äu errichten, durch Das Der Geist Der gesamten Reformation in Dieser Grenzstadt an der Pforte Der i romanisch-katholischen Völker in Erz unD Stein reden soll. Zur Ausführung dieses Planes bittet das Genfer Komitee die Protestanten aller Länder um Unterstützung. Beiträge zu diesem Zweck nimmt entgegen Carl de Neufville in Frankfurt a. M. Zur Unterstützung dieses Unternehmens erklärten sich u. a. bereit: D. E. Ehr. Achelis, Professor und Kons.-Nat, und D. K. Budde, Professor in Marburg; D. F. Kattenbusch, Professor und Geh. Kirchenrat in Halle a. S.; D. Tr. Köhler, Professor Der Theologie in Gießen; D. Mirbt, Professor in Marburg, sowie Dr. F. Rach- fahl, Professor Der Geschichte in Gießen. — Kleine Run st ch r o n i k. Die Direktion des Hebbel-Theaters in Berlin gibt bekannt, daß der Oberreqissenr der jungen Bühne, Richard Vattenlin, nach drennonaugein schweren Leiden an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben ist. — Im russischen Synod ist der Vorschlag gemacht worden, die Exkommunikation To 1 stoi § anizuheben und ihn wieder in die orihodoxe Kirche an'znnehmen. — Am 21. ds. Wits, findet im Hamburger Stadlthealer D;e Uv aufführung von Siegfried W agn er S neuester Oper „Sternengebot" in Anwesenl)elt des Dichter- Komponisten statt. — Wie Die Wiener Blätter melden, ist der dies- sährige Grillparzer - Preis von dem Preisgericht einstimmig Arthur Schnitzler für seine Komödie .Zwischenspiel"! zuerkannt morden. — Der bekannte Vortragvmeister Proi. Alexander! Str akosch ist in Frankfurt a. All plötzlich ertrankt. Hande) Industrie, fliessen. Elektriz. Schlickert . 157.25 3% Purtngieseu III in Höhe non 90.00 200.80 Börse, 16. Januar. Aufangskurse. 203.00 Thüringisches« 3 3-6 . 158 00 . 127.00 . 231 50 . 61.50 -I • -i Harpeuer Bergwerk Laurabütte i.umbardeu E. B. Nordd. Lloyd . l'urkenlose . . , 64.10 94 80 88.75 95.00 144 Ou 49 90 85.80 62.50 95.70 125.00 107 00 210 70 189 00 ' 118.50 203.50 219.00 107.00 109.00 Cauada E. B Darmstädter Bank . * Deutsche Bank. . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . . . Tendenz: schwächer. Bochum Guss . Buderus E. W. . Tendenz: besser. Berliner 93.90 82.50 92 30 92.00 97 80 98.60 93 70 103.70 und Frankfurter Reichsanleihe . . do. . . Konsols . . . . do. . . . . Hessen Oberhessen . . . Diskonto-Kommauüit. . Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . Baltimore- und Ohio- Eiseulahn Uottüardbahu .... Lomoard. Eisenbahn Uesterr. Lt.aatsou.nn . Prince-Heuri-Eiseubahn Der Finanzausschuß der 2. Kammer hat in seiner heutigen Sitzung einstimmig die Beschlußfassung über das Budget für Bad - Nauheim vertagt angesichts des mangelnden Entgegenkommens der Stadt Nauheim bei dem Erwerb des Kohlensäurewerks. Der Ausschuß erwägt, ob bei der weiteren ablehnenden Haltung der Stadt Nauheim die Kammer mit den Bewilligungen für das Bad nicht zurückhaltender sein soll. 4>6O/O russ.8taatsanl. 190.) 4">0 Japan. Staatsanleihe 1 % Couv. Türken von luu3 Türkeuluse l-6 Gnech. Monopol-Ani. . 4-ö äussere Argentinier 3U/O Mexikaner . . . 4>-av/o Chinesen . . . . Aktien: Berliner tiandelsges. Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Deutsch-Asiat. Bank 27.80 106.70 143.90 Der Abg. A del u n g-P a snz hat zum Hauptvoranschlag für 1908 (Nachträge, Kap. 116 b, D. 125) folgenden Antrag eingebrc/cht: Die Kämmer wolle beschließen, die Regierung zu ersuchen, den Staatsdienstaspiran- ten (Kreisamtsgehilfen, Gerichtsschreibergehilfen und Finanzaspiranten) ähnlich wie den Schreibgehilfen eine Stationszulage in den teueren Städten zu gewähren und einen Betrag hierfür in den Voranschlag für 1908 einzustellen. Der Antrag wird damit begründet, daß bei Kap. 116 b für die Gehaltsverhältnisse der Staatsdienst- aspiranten insofern eine Aenderung getroffen wurde, als eine weitere Gehaltsstufe von 1800—1900 Mark geschaffen ist, während der Anfangsgehalt von 1400 Mark bestehen blieb. Die Vergütung der Staatsdienstaspiranten ist gleich allen Beamtengehältern und den Bezügen der Schreibgehilfen bei der Besoldungsordnung vom Jahre 1898 festgesetzt worden. Den dekretmäßig angestellten Beamten hat man im letzten Jahre eine Aufbesserung ihrer Bezüge nird) Verleihung der Wohnungsgeldentschädigung, den Schreibgehilfen durch Gewährung einer Gehaltszulage und den in den Städten mit höchster Wohnungsgeldentschädigung Bediensteten noch außerdem eine Stationszulage zugedacht. Man habe sowohl oben, wie unten eine Aufbesserung vollzogen, nur die Aspiranten seien einfach übergangen. Die int Kap. 116 b geschaffene Aufbesserung sei eine vollständig ungenügende; eine solche von 100 Mark, )ic noch nicht einmal allen Aspiranten zugut komme, befriedige dieselben keineswegs. Der Antragsteller will deshalb die Stationszulage für die Schreibgehilfen auch auf die Kreisamtsgehilfen, Gerichtsschreibergehilfen und Finanzaspiranten ausgedehnt wissen, insoweit diese in den Städten mit erhöhter Wohnungsgeldentschädigung verwendet sind. Die Mehrausgabe wird auf 25x100 = 2500 Mark für verheiratete und auf 25x50 für ledige Aspiranten berechnet, in Summa 3750 Mark. (tzicßcncr Strafkammer. )( Gießen, 14. Januar. Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk Hamburg-Amerik. PakeU. Harpener Bergwerk. . . Laurabütte .\ordd. Lloyd . . . (Jbeischles. Eisen-Industrie durch Mschähung zu ermitteln" bezweckt. Dieser Antrag wird angenommen, ebenso Art. 28 und Art. 29 in der Regierungsfassung, nachdem sich Staatsminister Ewald und Minister Braun gegen einen Antrag der Abgg. Braun u. Gen. erklärt und er abgelehnt worden ist. Art. 30 wird unverändert nach der Regierungsvorlage angenommen. Bei Art. 31, nach dem Gegenstand der Jagd sein sollen: .Haarwild und zwar Rot-, Tamm-, Reh- und Schwarzwild, Hasen (ausgenommen wilde Kaninchen!, Füchse, Dachse, Fischottern, Marder, Iltisse, Wildkatzen re. wünscht Abg. Senßfel- ber „ausgenommen wilde Kaninchen" zu streichen. Abg. Hirschcl tritt für den Schutz des Bussards ein, dessen Schädlichkeit sehr überschätzt und dessen Nützlichkeit verkannt werde. Abg. Best ist gegen den Antrag Senßfelder, Abg. Köhler dafür. Ter Artikel wird schließlich mit dem Antrag Senßfelder und dem Antrag Hirschcl ans Jagdschutz des Bussards angenommen. Art. 32 wird mit dem in erster Lesung beschlossenen Zusatzantrag angenommen, daß das Töten von krankem oder verletztem Wild während der Hegezeit dem Jagdberechtigten gestattet ist und es innerhalb 24 Stunden der zuständigen Oberförsterei einzulieferu und nach deren Verordnung zu verwerten ist. Art. 33 wird mit einem Zusatzantrag Köhler (wonach auf Beschluß der Gemeindevertretung durch den Bürgermeister geeignete Personen auf Gemeindekosten mit der Ausrottung der wilden Kaninchen beauftragt werden können: sollen dazu Schußwaffen benutzt werden, so bedarf es besonderer Erlaubnis des Kreisamts) angenommen, ebenso Art. 34 und Art. 35 in der Fassung der Regierungsvorlage. Tann kommt Art. 36 in Verbindung mit den zurückgestellten Art. 8 unb 9 zur Beratung. Für Art. 36 ist eine veränderte Fassung vorgeschlagen, wonach Jagdberechtigte (Pächter, Grundeigentümer, Tinglichberechtigte) dritten Personen die Ermächtigung zum selbständigen Jagen auf ihrem Jagdgebiet erteilen können, die Ermächtigung auch minderjährigen Personen über 18 Jahre erteilt werden kann usw. — Ein Antrag Köhler wünscht die Streichung der Art. 8 und 9. — Weitere Anträge Finger u. Gen. und Köhler u. Gen. beantragen einen neuen Wortlaut beider Artikel. Nach umständlicher Debatte wird Art. 36 nach den Beschlüssen der ersten Lesung angenommen, Art. 8 der Regierungsvorlage abgelehnt und an dessen Stelle folgender Antrag Korell angenommen: Für ein Jagdgebiet, oder wenn dieses in Bezirke cm- geteilt ist, für einen Bezirk bestimmt die Gemeindevertretung die Wahl der zuzulassenden Pächter. Art. 9 wird in der Regierungsfassung mit folgendem Zn- satzantrag Köhler angenommen: „Unterverpachtungen sowie die Annahme von Pachtteilhabern bedürfen der Genehmigung der Gemeindevertretung. Tie Genehmigung darf nur dann versagt werden, wenn Personen als Unterpächter oder Pachtteill>aber eintreten sollen, die nach den Vorschriften des Art. 5 zur Pachtung einer Jagd nicht zugelessen werden dürfen. Eine in Widerspruch mit den Vorschriften des Abs. 1 erteilte Genehmigung ist nichtig." Tie Beratung wird darauf auf morgen vormittag 9 Uhr vertagt. 1 "o Uesterr. Goldreute. 4*/6?ö Uesterr. Lil bei reute 4y0 Ungar Goldreute . , 4% Italien. Bente . . . 3% Portugiesen Serie I 127.40 231 80 138 50 172.80 138 25 20U.20 Unerlaubtes Tanzvergnügen. Dem Gastwirt G. G. zu Bad-Nauheim ging ein Strafbefehl wegen Zuwiderhandlun- c ” ** ' ” 27 90 144.50 l.O.UO des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für 3% •‘fc °A 3 >5 °/< verrnLfiHSeL. * Eine erfolgreiche Luftschiffahrt. Der frühere Radfahrer und Automobilist Henry Farman hat feit dem Hochsommer vorigen Jahres sich als der erfolgreichste Flugtechniker erwiesen. Jetzt ist es ihm, wie aus Paris depeschiert wird, auch glücklich gelungen, den Deutsch- Archdeaconpreis in Höhe von 40 000 Mk. zu gewinnen. Farm an legte ungehindert mit seiner Flugmaschine in einer geschlossenen Kurve einen Kilometer zurück. Die Zeit betrug 1 Minute 28 Sekunden. Der Aeroplan flog zu Be-- ginn in einer Höhe von 3 Metern über die Startgrenze hinweg in gerader Richtung auf die Fahne, welche den Wendepunkt markierte, zu, wobei er sich zu einer Höhe von 8 Metern erhob, und kehrte daun, während er sich auf die ursprünglich eingenommene Höhe von 3 Metern senkte, auf seinen Ausgangspunkt zurück. Farman führte die Umkreisung nach einer kurzen Pause noch einmal aus, um mit dem Aeroplan in den Schuppen zurückzukehren. Er legte ungefähr 1300 Meter zurück und flog somit noch 300 Meter über die zur Gewinnung des Deutsch-Archdeacon- preises genügende Strecke von 1000 Metern hinaus. Es soll ein neuer Preis von 100 000 Franks unter neuen Bedingungen ausgesetzt werden. * Das neue französ. lenkbare Luftschiff „Bille d e Pari s", welches der französischen Regierung von Herrn Deutsch au Stelle des verschollenen Luftschiffes „Patrre" zur Verfügung gestellt worden ist, ist am Mittwoch um 9 Uhr nach Verdun abgefahren, begünstigt vorn besten Wetter. Das Luftschiff flog kurz nach 3 Uhr über die Stadt Chalon-sur-Marue hinweg, kehrte jedoch um 4 Uhr 35 Miu. zwischen Dornrnartin und Varemont wieder und nahm die Richtung nach dem Lager von Chalons, von wo es bann seinen Weg nach Verdun fortfetzte. Dort traf cs am Abend um 7 Uhr ein, nach kurzer Havarie bei Valmy. Kleine Tagcschronik. Am 14. Januar wurde die in Walle unter dem Verdachte, den Buchhändler Giegler in Leipzig ermordet zu .haben, verhaftete M inna Töll mittags Nach Leipzig transportiert und nach dem Institut für gerichtliche Medizin überführt. An der Leiche des Ermordeten legte die Töll ein Geständnis ab. Sie gab an, wegen fortgesetzter Mißhandlung seitens GReglers den Entschluß gefaßt zu haben, sich und Giegler zu töten. Um ihren Plan auszuführen, habe sie den Haupt- Hahn der Gasleitung aufgedreht. Am andern Morgen sei sie wieder erwacht und habe bald das Bewußtsein wieder erlangt. Sie fei im Zweifel gewesen, ob sie tot sei oder nicht. Am 14. Januar ist in der Fasanerie des Herrn v. Schier.- stedt in Knehne bei Brandenburg bei einem Zusammenstoß zwischen Förstern und Wilddieben der Förster Jllmann er«, schossen worden. Auch ein Wilddieb blieb tot am Platze, während ein weiterer schwer verletzt wurde. Ein schwerer Cvklon ist über Macao, einer chinesischen ötabt am Eanwn-Flusse, nieder gegangen. Macao ist in eine chinesische und eine portugiesische Stadt geteilt. Viele Häufe? und Lchisse wurden zerstört und eine große Anzahl Mensch e n k a me n u m. 12 Leichen wurden bisher geborgen Tas Ereignis nutzten chinesische Räuber zu einem Raubzuge in das Europäer-Viertel ans. In dem Kampf, der sich dort cnD spann, wurden viele verwundet. Schöffengericht aber zum Freispruch kam. Bei dem Wirt kommen Sonntag nachmittags regelmäßig junge Burschen zusammen, die sich bei Trunk und Spiel die Zeit vertreiben. Beim Klang der Ziehharmonika wird jungen Burschen von den älteren Tanzen gelernt und auch die weibliche Jugend tanzte mit. Das Schöffengericht hielt für festgestellt, daß dies ein von altersher geübter Brauch ist, der an vielen Orten Hessens besteht, insbesondere an solchen, wo sich kein Tanzlehrer befindet. Es denkt niemand daran, daß dieses harmlose Vergnügen stempelpflichtig sei, unb zu dessen Abhaltung eine Erlaubnis eingeholt werden müsse. Auch die Polizeiorgane erheben darüber keine Anzeige. Im vorliegenden Falle ist die Untersuchung auf Anzeige eines Konkurrenten des Angeklagten cmgeleitet worden. Nach einer Anordnung des Krei-amts, die dem Angeklagten durch die Gendarmerie bekannt gemacht worden ist, sind solche Veranstaltungen stempelfrei, wenn sie gelegentlich geschehen und nicht länger als 2 Stunden bauern, auch darf kein Musiker gegen Bezahlung zugezogen werden. Da auch hier eine eingehende Erörterung der Rechtsfrage erschien, wurde die Urteilsföllung ausgesetzt. Wegen Tierquälerei. Der Taglöhner PH. Sch. hier erhielt einen Strafbescheid über 7 Tage Haft, weil er trotz Bmwarnnng durch einen Schutzmann ein junges Hündchen an einer Leine nachzog, daß cs förmlich auf dem Bauche rutschte. Der Aufforderung des Schutzmanns, das Tierchen zu tragen, kam er nicht nach, sondern bemerkte, dies müsse laufen lernen. Tas Schöffengericht nahm an, daß es beni Angeklagten tatsächlich darum galt, dem Tierchen das Laufen beizubringen, daß er sich aber allerdings eines unrichtigen Mittels bediente, weshalb es die Strafe in 10 Mk. Geldstrafe um- wandelte. Seine hiergegen erhobene Berufung hatte den Erfolg, daß die Strafe auf 3 Mark ermäßigt wurde, da das Vorkommnis doch harmloser Art war. Zuwiderhandlung gegen das Urkundenstempelgcsetz - , 48 Mk. und Nachentrichtung der vorenthaltenen Steuer von 12 Mk. zu, weil er ohne Erlaubnis in seinem Lokal eine Tanzbelustigung abgehalten habe. Tie infolge seines Antrages auf gerichtliche Entscheidung geführte Schösfenge- mclstsverhandlung ergab, daß im vorigen Jahr die Bad-Nau- hnmcr Friseurgehilfen bei ihm ein Fest mit Ball gefeiert haben, an dessen Schluß Ausschreitungen vorkamen. Tas Polizeiamt hatte deshalb die späiere Abhaltung eines solchen Festes unter» agt; auch einem Ansuchen des Wirts nm Verlängerung der Feeerabenditunde zu einer in kleinerem Maßstabe geplanten Feier wurde incht statrgegeben. Die Feier fand aber dennoch tatt; es wurde ein Musiker zugezogen, der auf dem Klavier auch Aünze spielte.^ Nach der Annahme des Schöffengerichts hat der Wirt das Tanzen zwar untersagt, aber doch nicht geländert, daß weiter getanzt wurde, weshalb Entscheidung auf Verurteilung erging. Ter Angeklagte focht das Urteil an ipeu er g lanbte, chles getan zu haben, was in seinen Kräften stand, um das Tanzen zu verhüten. Ta die Angelegenheit einer eingehenden Prüfung unterzogen werden muß, wurde die Urtecksv?rkündigung ausgesetzt. Auch dein Wirt K. Sch. von Göbelnrod ging wegen einer ähnlichen Sache em Strafbescheid zu, auf dessen Anfechtung das hessische Zweite Kammer. B. B. Darmstadt, 15. Jan. Vizepräsident Köhler eröffnet die Sitzung um 91/» Uhr. Tas Haus setzt die Beratung über den , Jagdgesetzentwurf fort. Abg. Wolf zieht bei Beratung des gestern zurückgestellten Art. 1 feinen dazu gestellten Antrag zurück, worauf d.r Artikel in der unveränderten Fassung der Regierungsvorlage angenommen wird. Dann wird in die Beratung des Art. 17 eingetreten, zu hem verschiedene Anträge vorliegen, ein Antrag Schönberger, eüt Antrag Wolf und ein 9üntrag Köhler. Ein kombinierter Antrag Wolf-Schönberger lautet: „Grundbesitzer, welche vor dem 1. Juli 1907 das Jagdaus- übungsrecht auf ihrem eigenen Grund und Boden in einer Gemarkung hatten und ausübten oder durch dritte zur Pachtung einer Jagd befähigte Personen ausüben ließen, tonnen. dasselbe, wenn das Recht nicht durch die Gemeinde abgelöst wird, weiter ausüben oder ausüben lassen. In diesem Falle ist die Gemeinde berechtigt, denjenigen Betrag, der aus dem gesamten Gemeindepachterlös, dem sc löst s:gdöerechtig:.n Grundeigentümer, nach dem Größcnverhältnis seiner Jagdfläche berechnet, zukommt, denselben in Anrechnung zu bringen und atz jährlich mit der Gemeindesteuer von ihm iu erheben." Ein Antrag B c st und Genossen wünscht dagegen die Wiederherstellung der Art. 17 und 18 in der Regierungsvorlage. Minister des Innern Brann erklär , die Regierung habe sich für verpflichtet erachtet, ernstlich zu prüfen, ob sie dem gewünschten Strich der Art. 17 "unb 18 zustimmen könne. Ihre Antwort konnte aber nur int verneinenden Linste aus sahen und die Gründe dafür seien schon ausführlich dargelegt worden. Ter Minister gebt dann auf den Antrag Wo ls-Schönöerger näher ein und erklärt ihn ebenfalls für unannehmbar, weil er einen Eingriff in wohlerworbene Rechte bedeute und damit ein prinzipieller Fall der allcrllldmklichsten Art geschaffen werden würde. Gr könne nur nochmals dringend empfehlen, die Regierungsvorlage wieder herzustecken und er hoffe, daß das Haus unter Würdigung aller von der Regierung vvrgetragenen Bedenken unter Ablehnung at er Anträge die Art. 17 and 18 nach der Vorlage annehmen werde. 2Tbg. Hirsche l wendet sich gegen d-e Ausführungen des Ministers und tritt für die Annahme des Antrags Wolf-Schönberger ein. Abg. Mol Iba n führt aus, er sei mit seinen Parteifreunden noch immer der Ansicht, daß Art. 1/ Sonderrechte enthalte, . denen sie nicht ihre Zustimmung geben könnten. Sie seien sich der Schwierigkeit der Situation wohl bewußt, aber sic könnten Non ihrem Standpunkt nicht ab gehen und würden für den ersten Teil des Antrags Wolf Schönberger stimmen, auch wenn das Gesetz dadurch zum Scheitern kommen sollte. Abg. Wolf ersucht nockunals entgegen der Mahnung des Ministers, ben Art. 17 der Regierungsvorlage nicht wiederhcrzu- ftellen, denn er sei unannehmbar. Redner tritt dann ausführlich für den Antrag Mols-Schönberger ein. Inzwischen ist folgender neue Aittung Kor ell zu Asct. 17 cingegangen: „Grunobesitzer, die vor dem 1. Juli 1907 des Jagdausübungsrecht auf ihrem eigenen Grund und Boden in einer Gemarkung hatten unb ausübren, oder durch dritte zur Pachtung einer Jagd befähigte Perwnen lcusüben ließen, könne dasselbe, wenn das Recht nicht durch ixe Gemeinde abgelöst wird, weiter ausüben ober ausüben lassen. In diesem Falle hat der jagdoerechtigte Grundeigentümer keinen Anteil an dem Erlös der Gemeindejagd." Nach längerer Begründung d.e.es Antrages durch die Abgg. Schönberger unb Korell wird der Antrag Wolf-Schönberger zugunsten des neuen Antrags zurückgezogen. 2fbg. Tr. Webe r erklärt sich auch gegen den neuen Antrag unb empfiehlt die Annahme der Regierungsvorlage, sowie einen !Zusatz-Antrag zu Art. 18 über die Ablösungsmöglichkeit. Minister Braun wendet sich gegen ixe Ausführungen des Abg. Hinchel und führt aus, daß sich bei der Schwierigkeit der ganzen Materie tue Regierung erst entscheiden könne, wenn das Gesamtergebn.s der Beratung beider Kammern vorliege. Der Minister emptzchlt auch eine Abänderung des Antrags Weder Der Ausschußreferent Dr. Fulda meint, die Art. 17 unb 18 enthielten unberechtigte Privilegien, denen er und seine Freunde ntemals zu stimmen würden. Sie tonnten sich höchstens für den Antrag Wolf entschließen, welcher den Gemeinden das Recht zur Ablösung derartiger Vorrechte gibt. Abg. Korell stimmt der Abänoe-rung seines Antrags im Smne der Ausführungen des Ministers zu. — Bei der dann erfolgenden Abstimmung wird der Antrag Best auf Wiederherstellung der Regierungsvorlage abgelehnt und der vorstehende Antrag Korell angenommen. Zn Art. 18 liegt ein Antrag Korell vor, wonach Gemeinden, tu bereit Gemarkungen Grunbbesitzer Jagbausübungsrechte auf eigenem Grund und Boden von weniger als 200' Hektar Y'lache haben, zur Ablösung dieser Rechte berechtigt sind; als Ablomngsiumme soll der 18 fache Betrag des Turchschnittser- lofed ber ©emetnbdagb ber drei letzten Pachtperioden gelten Abg. Best ichlagt vor, den gestrichenen Art. 18 nach der Regierungsvorlage wiederherzustellen. Der Antrag Best wirb jebod) nach kurzer Debatte abgelehnt unb ber A n t r a g Ko r e l l angenommen. « r^r art< 19—26 werden darauf ohne Debatte nach den Beschlüssen bet ersten Lesung genehmigt. Jür Art. 27, in bem bte Ablomngsnimme ans ben 25 fachen Betrag des Pachtwertes des Grundbentzers festgesetzt wird, dessen Fagd die Gemeinde erwerben will, hegt cm Antrag Morel t vor, bei b Abänderung von 25- in 18 fachen Betrag unb den Strich des dritten .Absatzes „Auf Antrag eines Beteiligten ist dec Wert der Jcmd Kolonialetats entweder im Plenum oder in der Budget- ko mm iss io n des Reichstages vom Staatssekretär Dernburg (unter allen Umständen -ür Sprache gebracht werden wird. — Dem „Berl. Lokalanz." zufolge beschlossen die sozialdemokratischen Organisationen Groß- Berlins von weiteren Demonstrationen vorläufig Abstand zu nehmen. Tie nächste findet wahrscheinlich am 15. Februar statt. Es ist eine lebhafte Agitation in Arbeitslosen-Versaminlungen beabsichtigt. — Dasselbe Blatt erfährt, daß gegen die eine Hälfte der am letzten Sonntag Verhafteten wegen Uebertretung deS Polizeiverbots und gegen die andere Hälfte wegen Bandfrtodensbruchs Anklage erhoben wird. Tie Behörden erwägen, ob der Berliner Aktionsausschuß der sozialdemokratischen Partei als Anstifter zur Verantwortung gezogen werden könne. — Gouverneur v. Schuck m a n n meldet untern: 13. ds. aus Deutsch-Südwestafrika: Der Bondel Klein- Jakobus ist mit elf Manu und vier Gewehren aus dem Bondels-Reservat entwichen. Er hat am 3. ds. die Farm Außenkehr am unteren Oranje, etwa hundert Kilometer westlich von Warmbad, beraubt und das dort stehende Vieh abgetrieben. Tie Räuber werden durch Patrouillen verfolgt. — Der Zentralvorstand der Freisinnigen Vereinigung wird einem heute gefaßten Beschlüsse zufolge am nächsten Sonntag zusammeulrct.n und dann eine außerordentliche Delegierten-Versammlung einberufen, die über die durch Fürst Bülows Absage geschaffene Lage beraten soll. Chemnitz, 16. Jan. Tie Chemnitzer Handelskammer nahm gestern zu der geplanten Neuordnung der Fernsprechgebühren Stellung. Sie erhob scharfen Protest gegen d i e beabsichtigte Abschaffung der Pauschalgebühr und empfahl dagegen die Einführung einer gestaffelten Pauschalgebühr nach der durchschnittlich geführten Zahl der Gespräche. BörNe, 16. Januar. 1.15 Uhr. 93.80 Elektriz. Lahmeyer . . 82.35 Elektriz. Schlickert . . Technihm J msnau Werkmeister. Prosoekt P Lehrfabrik ss18/u n. öltetgC'^oiien, f?“« ?Sfe b,= "feMfrei innl -LZ- J schien, durch cine! #^ :?g, daü?s^' 1 dc; rP'onnliq Ä anÄ ySk'S -SL ^ifsahrt. ? 6arman hal ch als dn erfolg. L- lN, wie aus J9en, den Tentsch. ■ 5U gewinnen. Maschine in einer E -ie M be- ^°n flog zu Be. ' die Ltartgrcnze ahne, welche den *' Zu einer hohe während er sich he von 3 Metern iyarnton führte noch einmal aus, -n zurüäzulehren. flog somit noch Esch-Archdeacon. item hinaus. E§ j unter neuen Beere Luftschiff öiischen Regierung illenen Luftschiffes ‘r. ist am Mittwoch in'tigt vom besten ll?r über die etabt um 4 Uhr 35 Mu. er und nahm die ddr wo es i)aiui ra' cs am ABeud ^almy. ter dem Zerdochtc. g ermordet ju lach Sechzig trank Medizin über- b:c Toll ein 0> Mißhandlung sei. n. sich unb GicgÄ k sie den ÄE rn Morgen sei i-e :in wieder dangt ci nicht- es Herrn n. Schw n,m juioDuncnftog er 3Umann er* -ieb toi am Platze, o einer chinesische» ?Iacao ist in -teilt. Br-üe Sanier i'r - geborgen. M Raubzuge w !, b:r sich dort eich encate itank für lland?l uk - • J-'5ühr- 125.00 hmeyer ■ • ■ mckert . • -^7» «eI;,et 4'18900 denk »rgwerk. • • 9igOo • • ■ ' ' JO7.00 ^■1*^5 jdebgy- ' ' ] 97,46 baut - - * 93186 uk • ‘ ' ' MöO t ßiuk - ' j72.8(1 ou-audit • 625 ’ 2OüS nd Ohio- gO,00 u . • • ' ’ 2790 aeDUaiu - ' ^.ZO UUttUU - ' 1.0,uO -t.i»«l>U5bu aliBjtiütit 2-3(ö fjfwtfk - • ' -/ . ' ' 27? ii. • ‘ lüd.^ ML & Tcdes- nzeiQe. Frau Luise Dörmei Lieh, den 15. Januar 1908. Di© Beerdigung findet nächsten Samstag nachmittags 3 Uhr statt. Di6/, VMM! GW MM Heute nachmittag 4 Uhr entschlief sanft meine innigstgeliebte Frau, unsere gute Schwester, Schwägerin und Tante gel>. Kühling* nach langem und schwerem, mit grosser Geduld getragenem Leiden. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: L= Oörmer Grossherzoglicher Bürgermeister. Frau Margarete Bötz z°b. wach heute mittag 12 Uhr sanft entschlafen ist. Giessen (Bergstr. 22), den 15. Januar 1908. Di© Beerdigung findet Freitag, den 17. d. Mts., nachmittags 2 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 373 [10 Zu haben bei O xfr fy i- i SS 7 und Slnffcc per Tasse 10 Pfg., l haben bei , m _______________p*e gFÄ Wild. Zimmer, Bäckermstr., WJäj 17] Löwengasse 27. I zu haben bei 207] c Normal-Hemden Mocco-Hemden -Hosen u. •Jacken Täglich irische Kreppet», Berliner Psannkuchcu BS g Sei Husten, Heiserkeit find Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Philipp BÖtz? Postschaffner i. P. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Mitteilung, dass meine liebe Gattin, unsere treusorgende Mutter, Grossmutter und Schwiegermutter Aug.Waag Seltersweg 60 und Kreusplots 6. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen; Familie Henkel mann. US* frische Liedwarc ~%8X 10 Stück 90 Psg. Ausschlag-Eier [375 10 Stück 80 Psennig. L. Steinhäuser. 3« M. Sclisito®f Televhon 119. Prompter Bersand nach auswärts TseBes-^itseiege Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass unser geliebter Vater, Bruder, Schwiegervater, Grossvater, Schwager und Onkel Herr Jakob HenkeEmann BL nach kurzem Leiden heute morgen im 58. Lebensjahre sanft entschlafen ist O «C* Kaffee- <<• Heuchelheim, den 15. Januar 1908. Die Beerdigung findet Freitag, den 17. d. Mts. mittags V2I Uhr statt 378 In Gickcu bei ittwir Breler, Viktoria-Drogerie, Marktslrahe 5, Emil Horn, Zentral-Drogerie, Schulstr., Z1arlScibel,Germania- Drogerie, JrmUjurter Str. [96 odes-Anzeige. Gestern nacht verschied unsere liebe Mutter, Großmutter und Schwiegermutter Frau Ki» Margareta Volk geb. Weller nach langem, schweren Leiden im 61. Lebensjahre. .Heuchelheim, den 16. Januar 1908. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie K. Kröck. Familie Wilhelm Hofmann. Die Beerdigung findet Freitag den 17. d? M., nachmittags 4 Uhr, itatt. ‘ 387 ä Psd. 1.20 Uttk. ist ganz vorzüglich. Bei Rückgabe von 13/6 8 Gutsch. 1 Psd. Würfelzucker 20 Gutscheinen ll-2 Pfund Uaffce ost gratis, -las. L. bkmnäu&er 27 Seltersweg 27 17 Neuen Baue 17 Hustentropfen mit wirksamstem Erfolge erprobt Nur echt mit Marke „Medloo“ Flasche 50 Ps Arnica IO, Eucalyptus, Salbei je 6, Ao.87, Pimpln.16, feinet Äprltr*ct. 70 öM« Bs$h per Vi Liter: 70 Psg., per 3/< Liter: 55 Pfg., empfiehlt [273 Georg Wallenfels, nur Marktplatz 21, Telephon 46, gegenüber der Engelapotheke. OOOOOOOOOQD Lebendfrifche Schellfische ausgesucht, allcrfcinste Ware sind heute erngctroffen der Georg Wallenfels nur Marktplatz Sl, gegenüber der Engelapocheke. Fernsprecher 46. [259 Pr. Rli dswu stchen ä Pfund 90 Pfennig, empfiehlt Julius Noseubaum Telephon 319.0297 Danksagung. ; Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme sowie für die zahlreichen Blumenspenden und für die trostreichen Worte des Herrn Psarrer Schulte bei der Beerdigung meiner lieben Frau, unserer guten Tochter, ,Schwester und Schwägerin Frau Elisabelha Luh geb- ÜlianMtc sagen innigsten Dank. Familie Luh. Familie Mandler. Klein-Linden, den 16. Januar 1908. < 0289 Heute Mt ÄfkW- eingetrofien. [380 Nein. Lsufüans Lebertran, - Lthertrhii-ßimilftii sehr mild im Oieschmack, emfiehlt Central-Drogerie Emil Karn, Kitzularaße. Husten Heil (Brust-Caramelleu) sind das einzig beste dlätet Genufi- mittel bei Husten und Heiserkeit. Gebr. Adami, Mäusburg 14. Gcgen khlte Me! ^ußfügtipSer, K Kamelhaar gefüttert, für Damen und Herren, Paar 25 Pfennig. A. Salomon & Cie. Heslanration»Foslkeüer. Freitag Abend Betretzitxpe. Fluß- und Seefische c Bekanntmachung. Von der städtischen Kläranlage kann bis auf Weitere» Schlamm zu Dnngzwecken nach vorheriger Meldung an Ort und Stelle unentgeltlich abgeholt werden. Gießen, den 14. Januar 1908. Bu/i Großh. Bürgermeisterei Gießen. _ __________________ M e c n m.___________________________ Holzverfteigerung. Freitag den 24. Januar l. I., vormitt. 9 Ubr beginnend, werden in der Langohr'schen Wirtschaft am Bahnhof zu Rieder- Ohmen aus den Dittrlkten Mühlbcra, Sandberg, Hosstrauch, Pscifen- sack, Haag, Vorderster Köpfet und Mittelster Stopf der Forsuvartei Nieder-Ohmen versteigert: Scheiter, Rm.: 334 Buche, 7 Hainbuchen shiervon 5 Nm. rund), 2,5 Lim. Esche (2,5 m lang und rund), 82 Eiche (34 Rm. sind rund, sowie 1L5 und 2,5 m laug, teils für Küfer uud Glaser gectg- net), 2,5 Birke (rund und 2Jö in lang), 15 Skiejern (13 rund). Kuüvvcl, Rm.: 130 Buche, 98 Hainbuche, 2 Esche, 159 Eiche (hierunter 8 Rm. — 2m lang und 2 Rm. — 4 m lang, zu Deichseln), 2 Birke, 1 Kirsche, 3 Linde, 55 Kiefer, 9 Lärche, 19 sichle (9 Rui. = 8 m lang). Knüvvclrcisig, Nm.: 34 Buche, 10 Eiche, 34 Kiefer, 17 Fichte (10 Rm. in Schichte). Gewöhnliches Reisig, Nm.: 890 Buche, 294 Eiche. Stöcke, Nm.: 129 Buche (11 sein gespalten), 52 Elche (4 fein), 27 Kiefer, 16 Fichten. Im Distrikt Haag kommen nur die blau unterstrichenen Rummcrn zum Berkaus. Rohere Auskunft erteilt Grogh. Forsiwärt Birk en flock zu Forschaus Obergruben- bach, Poft Rieder-Ohmem Grünberg, 14. Januar 1908. Bw/i Großh. Oberförfterei Nieder-Ohmen. Schneider.______________________ Holzverfteigeruug. Im Licher Stadtwald, Distrikt Großhöuserberg und Stists- rväldchcn, werden Douucrstag den 23. d. Mts., vormittags 107$ Ubr, am Stmswaldchen anfangcnd, verfteigerl: Scheller Buche Rm. 318, Linde 3; Knüppel Buche 192, Eiche 15, Linde 2, Kiefern 22; Stöcke Buche 147, Eiche 14; Wellen Buche 3695, Eiche 250, Nadel 700; 1 Buchen-Stamm mit 1,91 Fm., Fichten Derbilangen 135 mit 7,73 Fm., Reisitangen 1560 mit 26,42 Fm. Lich, den 14. Januar 1908. Großh. Bürgermeisterei. Dörme r.______________________Bnh Submission aus Bau- und Gnrbcnholz. DaZ nachoerzeichncte in den Waldungen der Gemeinde Großen-Buseck in verschiedenen Distrikten lagernde Ban-- unb Grubenholz, und zwar: I. Bauholz 415 Fichten-Stämme von 12—2u cm Durchm. — 118,76 fm 40 , , 21—30 , / = 31,11 , 2 „ „ , über 30 , , ----- 3,40 , 37 Kiefern- r „ über 25 , , = 14,77 r II. Grubenholz 336 Kiefern-Stärnme von 12—24 cm Durchm. — 66,32 fm soll im SubmisnonSwege vergeben werden und sind Angebote hierauf verschlossen und mit entsprechender Aufschrift bis zum 20. d. Mts., mittags 1 Uhr, bei der unterzelchneten Bürgermeisterei einzureicheu. Das Grubenholz lagert im Distrikt Oeleberg, an bei Straße Gießen-Grünberg. Großen-Buseck, den 10. Januar 1908. 314 Gros^herzogliche Bürgermeisterei Großen-Buseck. Schwalb. Bau- und Nritzholz-Bersteigelung im Dillinger Gemeindewald. Montag, den 20. Januar l. Js. werden in den Distrikten Markstemmühl und Blaustück versteigert: 82 Fichten-Stämme von 12—34 cm Durchm., 10—25 m Länge mit 52,88 Fstm. 529 Fichten-Stämme von 11—22 cm Durchm., 8—20 m Siänge mit 120.79 Fstm. vielfach zu Sparren geeignet. 450 Fichlen-Derbstangen mit 43,79 Fstm. ebenfalls vielfach zu Sparren geeignet. 210 Fichlen-Derbstangen mit 11,49 Fstm. 50 Eichen-Stämme zu Wagnerholz geeignet mit 19,88 Fstm. Der Anfang und bte Zusammenkunft ist vormittags 9x/2 Uhr im Distrikt Markstemmühl an der Kretsstraße von Blllmgen nach Hungen. Vlllingen am 16. Januar 1908. Großh. Bürgermeisterei Villingen. __________________Nühl.__370 Nutz- und Brennholz-Berkauf der Königl. Oöerfdrsterei Krofdorf. Areitag den 24. öanuar, vormittags 10 Ubr, kommen im Freund ichen Saale in Krofdorf zum Vercauf: Echutzbcz. Wald- § aus: Lichtenberg Distr. 48 = Eiche: 1 Stamm mit 0,21 Fm., 8 Ruu Schichtnutzholz, 4 und 2 m lang, lu Rm. Knüppel, 40 Rm. RsMlg. Buche: 19 Rm. Scheit, 73 Rm. Knüppel. 346 Rm. Reisig. Fichte: 25 Derbholzuangen, 30 Relferflaugen. Dittr. 52 --- Elche- 5 «stamme mit 3,65 Fm., 7 Rm. Scheu, 5 Rm. Reiser. Buche: 2 Stamme nur 1,14 Fm,, 384 Rm. Scheit, ul Rm. Stnüppel, 452 Rm. Imer. Fichte: 5 Stamme nut 0^84 Fm, 1043 Derbholzftangen, 980 Reiserftangen, 1 Rm. Knüppel, 27 Rm. Stammreifig. D.sir. 53 Elche: 1» Stamme mit 4,13 Fm. (Nr. 22-40), 10 atm. Schichtnutzholz 4, 2 und 1 m lang, 32 Rm. .Scheu, 14 Rim Knüppel, llü Rm. yieifer. Jagd-Verpachtung. Montag, den 20. Januar 1908, vormittags 11 Uhr soll auf hies. Rathaus die Anfang Februar 1908 leihfällig werdende Feld- und Waldjagd der Gemarlung Schotten in 2 Abteilungen unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf tueitece 6 Jahre verpachtet werden. Die Gemarkung umfaßt ca. 1050 Hektar Feld und 126 Hektar Wald. Schotten, den 30. Dezember 1907. Großherzogliche Bürgermeisterei Schotten. 220 Kr 0 m in. Kaufmännische Kachfchule. Wir niachen hierdurch bekannt, daß am Freitag dem 17. Januar, abends 8 Nhr, em neuer Kursus für Maschinenschreiben in unserer Schiile beginnen soll. Anmeldungen werden täglich und am ErösfnungSabend in dec Schule — Nordanlage 15 — entgegengenommen. Gießen, den 11. Januar 1908. ' Die Schulkornrnission. K97/07 B*7f Donnerstag, den 23. Januar 1908, nachmittags 3 Uhr werden auf hiesigem Ortsgericht die vor bem Warnen der EarolineSchwalb (spät. Ehefrau des Peter Mmke) und den Kindern Minke stehenden P irzellcn der Gemarkung Gießen: 38/31,5=135 qm Grabgarten am Hamm am Neuftädter Tor. 38/31,2=479 qm Hosreite daselbst, ferner die ideelle Hälfte von: 1/374=974 qm Hofreike in der Walltorstraße, 28/47=732 qm Acker auf d. Sand, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 18. Dezember 1907. Großh. Ortsgericht Gießen. Gros. Verlosung u. Kündigung bis 1918 ausgeschlossen. fest zn/.nsagen. a16/i Baruch Strauss Alicestr. 2 Der Termin für die Subscription ist bis zum 21. er. verlanget worden. Ich bin in der Lage Stücke zur Kapitalsanlage schon jetzt zum Zeichnungspreis von ©8% % netto Telephon 209 Bankgeschäft K 4/08 Bia/< Tonucrötag, den 27. Febr. lOus, nachmittags 3 Uhr, wird auf hiesigem Ortsgericht die vor den Namen des Heinr. Diergardt und Ehefrau geb. Dörnemann jtehende Parzelle der Gemarkung Gießen: 1/1244,7=293 qm Hosreite auf dem Gartfeld, öffentlich meisibieteud versteigert werden. Auswärtige Bieter haben sich über ihre Bahlnngofahigleit durch ein Zengins ihrer Heimatsbe- Hörde ausznweifen. Gießen, den 15. Januar 1908, Gr. Ortsgericht Gießern Gros. Mittwoch, den 22. Januar 1908, vormittags 11 Ubr, soll im Garnifonlazarett Giegen die Lleferling der für das tiicdi- nungSjahr 1908 erforderlichen Berpfleguiigobedürfuiffe e.nschlleßlich Eis, ausschließlich der Flcifchwaren uni) Kartoffeln ceibunp.cn werden. Bu gleicher Zeit ist auch die Abnahme der Küchenabfalle, Brotreste unb Knochen zu vergeben. Die Bcbingungcli tonnen während der Dienststunden im Geschäftszimmer des Lazaretts eingefehen werdcli und muffen vor Begum des Termins durch Unterichrift ancilanni feilt. _______________Großherrogliches Garnifoiltazaiett._______________ In der fürstlichen Fasanerie zu Eolnhausen bei Lich werden nach Bestellung lß18/i WelscliMilhner abgegeben. Geschlachtet und gerupft pro Pfund 1,00 Mk.; geschlaclitet unb uilgerupit pio Piund 0^4) Die. Vcbcnbe -vennen pro Stück 6,00 Wit.; lebende Hahne pro Stück 10,00 Mark. — Schriftliche unb münbliche Benellungen nimmt die Fürsilich Solmjijche Otzcr- Föritcrci zu Lich i^bexberien) entgegen. ll'M ■D Sitte, verlange: Heber all l$Bie/i zu haben! Allerbester, gesündester, bekömmlichster, preiswertester Kaffee - Zusatz L 'M1 Ä-i I I K 81/07 B2/, Donnerstag, den 23. Januar lüob liachm. 3 Uhr luexuen auf biejifleni Ortsgericht bte vor dem üianien des Friedrich Müller IV. stehend. Parzellen der Gemarkung Giegen: 1/969--21 qm Stall in der Mühlgosse, l/1043=8u qm Hofraum mit Scheuer m der Sandgaffe, 1/984—v5 qm Hoireite in der Reust adt, zum Zweck der Aushebung der Gemeinschaft ÖifeniL meiftbieteno üerueineii werden. Giegen, den 18. Dezember 1907. Gr. Orrsgerichr Giegeiu ___________Grv s.___________ K 103/07 B2/, Donnerstag, 13. Sre' ruar 19u8 nacp.mttags 3 Uhr, wird in nuferem Amtszimmer die den Löb Grünewolo Eheleuten 1 gehörige Parzelle Flnr 1 Rr. 848 Ho,reite in der Scheppeneck = 411) qm, öffentlich veriteigerl. Auswärtige Bieter haben ihre Zahuiiigsiahigleit uachzuweifeil. Giegeu, 31. Dezember 1907. Grogh. Ortsgericht. _______F. 21.: Thomas._______ K 98/07 B’/i Donnerstag, den 30. Januar 19U8, imchmtiiags 3 Uhr, wird ans hiesigem Orisgerichi die vor beuDtanieu des Heinrich Diergardt unb Ehe,ran geb. Dörnemann fieoende Parzelle der Gemarkung Giegeii: 1/1244,7—293 qm Hosreite auf Gartfeld, öffentlich nieiubtctcno versteigert werden. Giegen, 18. Dezember 1907. Grogh. Ortsgericht Gießen. Gros. K2/08 [BIS/i Donnerstag, den 27. Fcbr., 191)u, nachmittags 3 Ubr. werden die dem Heinrich Geiß unb Ehefrau geb. Lenhardt in Gießen gehörigen Grundstücke der Gemarkung Gießeti: 18/1=149 qm Grabgarten neben der Grüiiberger Ebaussee, 18/2=62;) qm Hosreite da fei bst, 18/2,4=297 qm Grobgarnen das., 18/2,7=206 qm Grabgarten das., 18/3=374 qm Ho freite dafelbit, 18/3,5=1108 pm Grabgarten das., auf hiesigem Ortsgericht öffentlich meistbietend versteigert. Auswärtige Bieter haben sich über ihre Zahlungsfähigkeit durch ein Zeugnis ihrer HeimatS- behörde auszuweisen. Gießen, den 15. Januar 1908. Großh. Ortsgericht Gießen. Gros. wie Ferromanganin, Scotts Fmuision, ilaemutogen, Bioson, Sanato^eu sowie ia. Medizinal-Lebertran lose ausgewogen und in Probeflaschen von 50 Pfg. an, erhalten Sie stets frisch aus der 194 GniHrop) Gart Scioei. Telefon 593. Frankf. Str. 93. Prima lebendsrische Schellfische EiSpackung soeben eingetroffen u. billigst bei: August WuUenrcLs, Diarktplatz 15. [59j Telefon 390. Fr- itata - ytninigung (Mrjftn. Donnerstag, den 10. Januar 1908, abends 9 Uhr pünktlich in Steins Garten, "sytfgy ©eSieotl. Wort rag’ mit Diskussion von Frau Henriette Fürth, Frankfurt a. M. über ,Die fcxuclle Aufklärung d. Jugend' Eintritt für Nichtmitglieder: Neservirter Platz Mk. 1.00, Saalplatz Mk. 0.50. 283 Karten sind im Dorverkauf bei Herrn Buchhändler Schneider. Neuen Bäue 3, zu haben.__________________Der Borsiauv. Evangelischer Bund. Sonntag, den 19. Januar 1908, abends 8 V* Uhr Dieses tnitc Schnccwcttcr sollte Sie veranlaffen, Kohlen zu sparen, durch Anschaffung oder Eintausch guter, billiger und sparsamer O eie n vom (129 Spezialgeschäft Wilhelm Jlürbeck = aegenliber der Edelweiß Wäscherei. ===== Christian Wallenfels, Marktplatz 17. von Unentbehrlich im Haushalt V) ’/a Tt Paket 15 ?[2. SEIFENPULVER 1 3> 73 Outen krültigen Wohlgeschmack erhalten Suppen und Speisen mit [c16/x iet Dt Thompson’5 SEIFENPULVER AGGI DCTHOMPSON'S hgeSöijQÄrögmlCO M eJTjifflRn Man würze stets te erst beim An- ' richten, nicht initkochen! 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