Kandidatur Lutz und I Er hoffe, daß es am Wahltage seine Sck)uldigkeit tun werde, die früher beabsichtigte (Beifall.) mit ei rn-Verein (18ii Außerordentliche — Kleine Chronik aus Kunst und W i s s e n s ch a f r. Der Professor der Geschichte v. Gans aus Straßburg tfl gestern in Scilly, England, wo er sich zur Erholung aufhielt, ertrunken. dir können nun einmal kein seelisches Erlebnis vergegen- w-artigen. Nun ist es anders geworden. Wer gestern die Dta Sacchetto gesehen hat, dem wird das klar geworden sein. Da war Ausdruck und Seele m jeder Linie, in jeder Brauch. Da war keine Schablone, keine Mache, sondern freie, schöpferische Tätigkeit aus dem seelischen Bedürfnis des Augenblickes heraus. Das ist eine Kunst, die dem Schaffen des Lyrikers verwandt ist. Die künstlerische, besondere Gestaltung eines inneren oder äußeren Erlebnisses — dort in gehobener Sprache, hier in Gebärden. Dazu bedarf es eines Künstlers mit einem reichen mannigfachen Innenleben, dem jede äußere Tarstcllungsmöglichkcit gegeben ist: beim Tanze eines Körpers, der jede Muskel in der Gewalt hat. Diese Fähigkeiten hat die junge Rita Sacchetto in reichem Maße. Und es kommt noch hinzu, daß sie als Tochter eines österreichisch-italienischen Malers von einem starken malerischen Empfinden beherrscht ist, das sich aufs glücklichste mit ihrem tänzerischen Können verbindet, um ihre Kunst in der Vollendung durchzuführen. Dabei hat sie, wie sie mir sagte, keine besondere Ausbildung ihrer Veranlagung gehabt. Ans sich selbst heraus hat sie geschaffen, frei der Eingebung deS Augenblickes folgend, unbekümmert um die landesübliche Technik mitsamt ihren billigen Mätzchen, die wohl verblüffen aber nicht erfreuen. Darum gleichen sich ihre Tänze auch nicht in der äußeren Darstellung, selbst nicht wenn sie dieselbe Idee zum Ausdruck bringt. Es ist eben nichts Gemachtes, mühsam Erlerntes, sondern es ist ein beständiges Neuschaffen, keine Darstellung eigentlich sondern ein lebendiges, stets wechselndes Gestalten. So erschien sie und so wurde sie verstanden. Die nahezu vollkommene Einheit der Empfindung bei Zuschauer und Künstlerin, die durch die stimmende Musik vorbereitet wurde, machte den Abend für jeden tieferen Gefühlswerten zugänglichen Menschen zu einem Ereignis, daS sich durch die seltene Schönheit der Tänze zu einem Erlebnis steigerte. Lieblich und voller Anmut gestaltete sie die Liebeslieder nach dem Walzer von Brahms, in denen sie die heimlichen, seligen Empfindungen deS reinen Mädchenherzens mit einfacher, rührender Stimmung erfüllte. Von berückender Schönheit war der Sirenenzauber mit dem lockenden, fehnsüchtigen Spiel der schlanken, biegsamen Tücher AAgmi jandschuh F Kett» iirtel lätraafichmuck BroiCb»?AS.I«’ in reicher 2 1 Salomon Wahlbezirk Darmstadt-Stadt. Der Freisinnige Verein Darmstadt hatte am Dienstag abend zu einer öffentlichen Versammlung eingeladcn, um zu den bevorstehenden Landtagswahlen Stellung zu nehmen. Tie Versammlung war sehr stark besucht, namentlich auch von So- zialdenwlraten, auch Damen waren anwefend. Den Vorsitz führte Stadtv. Sa eng, der in seinen einleitenden Worten darauf hinwies, daß dem Freisinn ein schwerer Kampf bevorftehe, in den die Partei ohne ihr Zutun hineingeraten sei durch die Poliln der Nationalliberalen. Der Kamps gelte der Verteidigung der verfassungsmäßigen Rechte des Voltes und richte sich gcgeir die verbündeten Parteien der Nationalliberalcn, Zentrirm, Bund der Landwirte, die der Ersten Kammer nachgcben wollen. In diesem schweren Kampfe stehe den Freisinnigen nur die sozialdemokratiiche Partei zur Seite. Darum suchen die Gegner dem Publikum gruselig zu machen mit dem roten Gespenst. Wennfi ch die Notwendigkeit ergeben sollte, mit den Sozialdemokraten ein offizielles Bündnis einzugehen, werde sich die Freisinnige Partei keinen A u g e n - blick besinnen. Redner teilte sodann mit, daß die Freisinnige Partei als ihre Kandidaten die Herren Gallus und Gsetzener Stadttheater. Rita Sacchetto. Der Vorhang teilt sich: eine weite, lachende Garten- lamdschaft breitet sich in goldenen Lichtern vor uns aus. Mit lsisen, leichten Schritten tritt Rita Sacchetto aus. Nein, sie teilt nicht auf, sie kommt daher auf dem Wege wie eine junge Braut, die sich Blumen gebrochen hat zum Hochzcits- :e-|L Fröhlich kommt sie daher, Träume und Hoffnungen im [Ungen, pochenden Herzen und Freude imd Glück in den fragenden, lauschenden Augen. Sie späht nach dem Leben, nach dem, das ihrem Leben Zweck und Inhalt gegeben hat. Ulnd das süße, selige Empfinden all, die Freude, das Glücks ts löst sich auf in reinen, schwebenden Linien, in zarten, loschen Farben. Eine Schöpfung, die wie ein Gedicht ist ' 0 bet ein Gemälde oder ein Lied . . . Vollkommen in jeder Bewegung, und jede Bewegung Schönheit. Keine Phrasen, feine Kunststückchen . . . keine Ballettkunst, sondern Tanzkunst. Ja, Tanzkunst. Was uns die Ballette gezeigt haben seither, das war keine Kunst mehr, das war nur Schablone, ein* g dernte Mache, die sich nur dadurch ein Ansehen gab, daß fue in Ermangelung der schöpferischen Tätigkeit, des Promethcus- sunkens, der Seele, notgedrungen zu einer gewaltsamen Technik 4 jgiiiff, die keine Schönheit mehr war, sondern nur Akrobatik, Gaukelei. Es kam nicht auf den Inhalt des Tanzes cm, \ !nicht auf Vertiefung einer Empfindung, sondern einzig und allein auf die Ausführung. So wurden die Formtalente hierangezüchtet, und von der schönen, beredten Tanzkunst, die einen Plato begeistert hatte, der Ludwig XIV. zauberische F-rste weihte, blieb nichts anderes übrig von all der Melodie mb all dem Rhythmus als die Bewegung der Beine. Und empfahl Herr Reuth er-Gießen ine gab ter Hoffnung Ausdruck, daß ihr durch , Kandidatur des hiesigen Bürgermeisters Benner ferne Schwierigkeiten mehr gemacht würden; dies wird wohl auch der Fall jein, da letzterer, tveldjer der Versammlung beiwohnte, keinerlei Ein- wendungen dagegen machte. (Von anderer Seite wird uns nnt- gcteilt, daß Bürgernieister Benner seine Kandidatur aufrecht erhält und es in der Versammlung ausdrücklich ablehnte, Herrn R. gegenüber dieserhalb eine Erklärung abzugeben. Red. d. G. A.) " Pfarrer Korell (Königstädten) begann sein Referat nut einer Einladung, dem Freisinnigen Verein bcizutreten, und das Parteiblatt zu abonnieren. Er führt dann aus, er wo le zunächst das Gebiet des Kampfes besprechen und dann cm Licht m den blau-schwarzen Block falten lassen. Die Gegner, ine früher wenigstens noch selbst kämpften, bevorzugen heute oas Prinzip der Arbeitsteilung, d. h. der eine produziert den Mist, und der andere fährt ihn hinaus. (Sck;allende Heiterkeit.) Redner polc> nüfiert dann gegen den gestrigen Artikel der „Darmst. Ztg. „Wahlmache", in dem Korell erneut Unwahrheit nachgcwiefcn wird, und erinnert u. a. an den „Umfall" der Regierung ui Axv gelegenheit der Bestätigung sozialdemokratischer Beigeordnete, und führt dann weitere Beweise für Umfälle der Nationalliberalen an, die auch in der Frage der Gemeindesteuerreform sofort um- qesaUeii sei, als sie aus der Kontrolle der Linken hinaus war. Die „Dann st. Ztg." treibe selbst Wahlmache für Dr. O,anu und Dr. Frenay. Zum letzten Satz des fraglichen Artikels, der Beweisforderung zur der Behauptung, hohe MiNisterialbeamte hätten Dr. David für unentbelyrlid) erklärt, meint Redner, feine diesbezügliche Aeußerung beruhe keineswegs auf, bloßes Gerede, 'andern auf Wahrheit, und nur seine Ehrenhaftigkeit und die einer Gewährsmänner hindere ihn, Namen zu nennen. Hort! pört') und er wiederhole hier nochmals, daß hohe hessische Ministerialbeamte erklärt haben, Dr. David sei ihnen im Kampfe gegen Ile r 11aIo und agrarische Reaktionäre fast unentbehrlich. Des weiteren verteidigt sich Redner des längeren gegen ver>chie- dene Vorwürfe, die ihm gemacht wurden wegen feiner Ausführungen zum Ltriegervereinswesen, zu den gelben Gewerk,chaften usw. Er habe die Sozialdemokratie schon oft geistig bekämpft und werde es aud) weiter tun, aber nicht mit den blöden Aktteln des Reichsverbandes. In der sozialdemokratischen Bewegung stecke ein großes Quantum gesunder demokratisd)er Gesinnung, die man im Kampfe gegen die Reaktionäre sehr notwendig, brauche. Er wendet sich weiter gegen die Kampfesweise der Nationalliberalen, von denen der Arbeiter und der Bauer immer nur vor den Wahlen etwas vernehme, und die außerordentlich oberflächlich sei. Wenn ihm in der „W. Ztg." vorgcwnrfen wurde, daß er noch keine soziale Tat vollbracht, wohl aber der von ihm bekämpfte Herr v. Hehl, so erwidere er, daß er unendlich mehr tun wurde, wenn er das Vermögen des Herrn v. Hehl hätte. Das in Gnaden bewilligen tue es nickst, man müsse dem Arbeiter geistig näher treten Darauf ging der Redner auf den „blau-Ichwarzen Block ein, d.h. er zieht gegen Dr. Osann zu Felde, dem er Doppel- seitigkeit in seiner Haltung zu den Agrariern vorwust, die,emer- seits bekämpft werden, und mit denen anderseits Bunänme ein- gegangen werden. Weiter wird den Nationalliberalen das Bündnis mit dem Zentrum vorgeworsen. Obgleich Mes Bündnis abgeleugnet werde, stelle er fest, daß 6 Bündnis,e tatfachlich abgeschlossen wurden. Vom Standpunkt des Zentrum^ sei da^> BitndnL durchaus verzeihlich. j°, es [ei cm Volrtrsch schl-m-r Schachzug: nickst aber vom liberalen Standpunkt. Wenn den Linksliberalen Bündnisse mit dem Zentrum zu Zeiten Wlndhorsts vorgeworfen wurden, so stelle er fest, daß auch heute noch da^ Zentrum für die Limsliberalen bündnissahig sei, wenn es sich um den Kampf gegen rechts handle. Eingehend legt. Redner dann seinen Standpunkt gegenüber dem Zentrum und seme Ste - hing als Pfarrer zur katholischen Religion dar. Die National- liberale Partei habe mit ihrem Aufmarsch zur Landtagswahl das letzte Nestchen von Liberalismus aufgegeben, da cs sich selbst mit den Zielen des Zentrums und des Bundes der Landwirte identifiziere. Der Gläsfingsche Kompromißantrag fei eine sehr schwierige Sache, das sei nicht zu verkennen. Darum sei es ver- ständlich, wenn er oft auf Mißverständnisse stößt. Daran seien aber die Väter des Kompromisses selbst Schuld, weil sie jahrelang in der „Dunkelkammer" gearbeitet haben. Hervorgegangen sei der Kompromiß, wie Gallus bewiesen habe, aus einem Umfall, wie er in der Geschichte der hessischen Politik wohl oeisMlloÄ dastehe. Ter Kernpunkt der Regierungsvorlage sei in das Kom- promiß übergegangen und bei den Unterhandlungen der beiten Ausschüsse seien die Herren der Ersten Kämmer schlauere Unter* Händler gewesen. Wenn die Herren der Zweiten Kammer ebenso Rückert erhoben habe. Justizrat Gallus führt aus, die brennendste ^rage zu den kommenden Wahlen sei die Wahlrechtsvorlage. Daß die Freisinnigen das direkte Wahlrecht wollen, werde ihnen niemand abstreiten können. Aber sie wollen das direkte Wahlrecht nicht mn jeden Preis. Und der Preis, den die verbündeten Parteien reib, der Ausschuß der Zweiten Kammer zahlen wollen, sei ihr zu hoch. Redner legte dann die Verhältnisse klar und erörterte die Stellungnahme des Ausschusses bis zu dem Vcrmittcliings- antrag Gläfsing. (Wir können das bei unseren Lesern als bekannt voraussetzen. D. R.) Redner kommt zu deni Schluß, daß der Standpunkt des Ausschusses tut Antrag Glässing nicht vereinbar sei mit den Erklärung en des Staatsministers Rothe am Schlüsse des 32. Landtages, daß die Volksrechte keineswegs geschmälert werden sollten, und mit den diesbezüglichen Beschlüssen der Zweiten Kammer, nach denen an den §§ 75 und 67 der Verfassung nichts geändert werden dürfe. Durch die neue Vorlage würde den Erklärungen der Regierung und den fast einstimmigen Kämmer beschlüsftn direkt entgegengearbeitet. Redner erörtert des längeren die „Durchstimmungsmöglichkeit , wenn die Erste Kammer ein Gesetz ablehnen sollte. Nach den besteheni.en Rechten ist das Uebergewicht der Zweiten Kammer auf leben Fall gesichert, was zur Wahrung der Volksrechte sehr roidftig und notwendig sei, nach Annahme des Antrags Glässing aber nicht mehr der Fall sei. Aehnlich sei es mit dem § 75, der die Gesetzesannahme, besonders die der Steuergesetze, der Zweiten Kammer sichere. Hier würden nach der neuen Vorlage die Voltsrechte namentlich dadurch beeinträchtigt, daß das Recht oder _bie Möglichkeit, die Durchstimmung herbeizuführen, auch der Ersten Kammer ^gebilligt wird, d.b.„die Regierung kann über eine Gesetzesvorlage durchstiminen lassen, die die Erste Kämmer an- nchme, die Zweite Kämmer aber ablehne. Als die Regierung diese Vorlage einbrachte, waren alle Parteien der Meinung, daß sie unannehmbar sei, während der Antrag Glässing des Gesetzgebungsausschusses der Zweiten Kämmer die erneute Regierungsvorlage aiinehmen will, trotzdem sie gegen die alte Vorlage ganz wenig geändert sei; vor allem soll eine Durchstimmung aud) möglich sein, wenn die Zweite Kammer das Budget ablehnt. Wenn man nun sehe, wie das Organ der Nationalliberalen bestrebt sei, darzutun, daß Volksredste nicht verletzt oder beeinträchtigt werden, so gehöre bod) eine starke Gutgläubigkeit dazu, das zu glauben. Redner hält das Volk beim doch für zu gut, k staittheals '.SS— LS „.»bild Ö1L gdjnei6Ci 'g I innigen Ausstattung, die von unserer Bühne gut ausgewählt war. Entzückend waren auch die dramatischen Tänze, vor allem Toreador und Andalouse, mit dem leidenschaftlichen, lebensvollen, schließlich ,bis zum berauschenden Taumel gesteigerten Spiel in erhabener Schönheit. Auch das Kastagnetten solo war von bannender Grazie, wobei die Künstlerin die Kastagnetten mit erstaunlicher Gewandheit handhabte und mit einem in dieser Vollendung selten vernommenen Triller glänzte. Ganz vorzüglich gelang ihr die Versinnlichung der unendlichen Lebensfreude in den nach dem Walzer von I. Strauß getanzten Frühlingsstimmen, die vielleicht das Schönste sind, was die anmutige junge Künstlerin gebildet hat. Und dann diese Kunst der Mimik, diese Uebertragung des seelischen in das . darstellerische Erlebnis, wo jeder Nerv lebt. Das ist der Tanz als Kunst. — Die Leitung des Stadltheaters hat sich ein großes, sehr anerkennenswertes Verdienst erworben, daß sie die erheblichen Opfer nicht gescheut hat, um Rita Sacchetto, die in den letzten Tagen in Wiesbaden, Darmstadt und Kassel gastspielte, für das hiesige Auftreten zu gewinnen, ruaS — von allem anderen abgesehen — nur mit großen Schwierigkeiten zu ermöglichen gewesen ist. Wie ich höre, soll im Laufe der Spielzeit noch eine Aufführung vorgesehen sein. In dem eingeschobenen, drolligen Kriegsbildchen ,Kur- märker und Pikarde" wurde von Max Kronert und Lore Scholz sehr flott und sehr nett gespielt, so daß das niedliche, anspruchslose Stückchen zu den vielen hübschen Erfolgen einen weiteren hinzurechnen kann. Der neue, von dem Theatermaler Karl Schwedler hergestellte Dorfhintergrund machte einen sehr guten Eindruck. DaS Orchester unter Hermann Weinackers frischer Leitung ließ nichts zu wünschen übrig. Karl Neurath. S1> ige tu’S S“:' wos9 Mm 1 b,t ®«nten. nn, MH -—-^EeogasseA n ' erloren »ch fei «bcub. e ubr ■ ta «Md (Sinboti. MM ■ Ml MM ■ der Wichtigkeit der Tag« mg wird dringend um i is, punftl &ridjeiuen ethuf Der Vorstand. Landtagswahlbewegung. Die Landtagswahl in Gießen. Gießen, 15. Dtt Die Landtagswahl in Gießen, die nack) den früheren Beschlüssen der beiden liberalen Parteien fast ohne Wahlkampf die Wiederwahl des seitherigen bewährten Abgeordneten Dr. Gutfleisch zu ergeben schien, wird nack) neuerlichen Beschlüssen der nationalliberalen Partei doch nicht so glatt l erlaufen, wie cs im Interesse der gemeinsamen liberalen Lache zu wünschen wäre. Tie hiesige freisinnige Parteileitung erhielt von dem Vorstand der nationalliberalen Partei die Mitteilung, daß in einer Mitgliederversammlung der Partei folgender Beschluß gesaßt worden ist: „Es ist leider nach den Vorgängen in letzter Zeit durch die Stellungnahme der freisinnigen Partei in Hessen für die national- literale Partei in Gießen unmöglich geworden, bei bec bevorstehenden Landtagstvahl die Kandidatur der freisinnigen Partei rückhaltlos zu unter- it ü tz e n." Es ist aus dem Wvrtlaut dieser Entschließung nicht zu ersehen, welche Stellungnahme die Nationallibc- mlen zur Wahl Dr. Gütfleischs jetzt eigentlich einnehmen. 'Lach uns von nationalliberaler Seite gemachten Mitteilungen will man bei der bevorstehenden Wahl mit der rcisinnigen Partei nichts zu tm haben, aber für die Mahl i)r. Gutsleischs eintreten. Wie dies in der Praxis gemacht werden soll, wissen wir nicht und die nächsten Tage werden laohl darüber Ausklärimg geben. Ter Wiederwahl Dr. Gut- sleischs, die nach unserem Dafürhalten übrigens auch bei iliicc nationalliberalen Sonderkandidatur sicher war, werben zunächst durch den offenbar von der Mcksichtnahme auf !bte Wünsche der Landesparteileitung beeinflußten hiesigen P-arteibeschluß der nationalliberalen Partei nennenswerte Schwierigkeiten nicht erkvachsen. Aber das Vorgehen der nationalliberalen Partei ist geeignet, die Einigkeit der beiden .1 beraten Parteien, die seit jetzt 10 Jahren nicht zum Schaden ber gemeinsamen liberalen Sache bestand, für die Zukunft crnvfindlich zu beeinträchtigen. Das ist das bedauerliche ur' bem Beschluß, unb es mag in diesem Zusammenhang .aran erinnert werden, daß bei der letzten Reichstagswahl, bei der die Verhältnisse ähnlich lagen, von der hiesigen frei» innigen Partei im gemeinsamen liberalen Interesse anders gehandelt wurde. Damals wurde i h r der Wunsch von der ^cmdeSparteileitung nahegclegt, nur unter der Bedingung • Ltr den natiolialliberalen Kai'didaten einzutreten, wenn die Nationalliberalen in Bingen-Alzey den dortigen freisinnigen 'londidaten unterstützen würden. Trotzdem durch das Vor- aehen der dortigen Nationalliberalen ein alter freisinniger Lcichstagssitz verloren wurde, hielteii die Gießener J-rei- iinnigen bedingungslos an der Unterstützung der Kandidatur cyligenstaedt fest. Schon dieser Umstand hätte die National- 1 beraten veranlassen sollen,- bei der bevorstehenden Land- icraswahl die seine Unterscheidung zwischen dem Unterst rtzungsunivürdigen Freisinn und dem unterstützenswerten Dr. Entfleisch nicht zu machen. Wahlbezirk Grünberg-Gießen. Nr. 243 Erstes Blatt 1S8.Jahrgang Donnerstag LS. Ottober 1908 S)er Gießen« Anzeiger ä ^^^"gSpretS: erlchem» täglich, außer NA monatlick)75Pf., viertel- Sonntags. - Beilagen: J « K? a a a a aa AA jälirlich Mk. 2.20; durch viermal wöchentlich JBk A Al «9 AA A A A Abhole- u. Zweigstellen e ietzenerZamilicn blätter; ■ VA V AfT || A1V W ■ UM MM monatlich Pf.; durch Uil£Ktll£I ZilHtlUtL ?= monall Land. BF ■ WL B BL M ■ Bw M. BLÄ Zeilenpreis: lokall-)Pf^ wirtschaftliche Zeitfragen H V a/ W W av auswärts 20 Pfennig, '^ernfprech-Anschlüße: » M fiy jteäBP Verantwortlich für die Redaktion 112, IMF . für den politischen Teck, MM General-Anzelger für Oberheffen MW die Tagesnummer Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'schen Univ.-Vuch- und Steindruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchttlstrahe Anzeigenteil: H. Beck. ; bis vormittags 10 Uhr. r,.. _ c 21U3UUIU. UHU in 1CUCU Willis, Ul --------- . \ ■ m • ,, r - x •• C n>igung; vollständig durchgeistigte Darstellung eines GesühleS. Glieder, mit dem, die Bewegungen ms sreiere, weitere über. ne2 Eindruckes, beseelte Kunst wie jede andere echte Kunst tragenden Schleier und der stimmungsvollen, marchenhaft- Die Freisinnigen haben int Wahlkreis Grimberg-Gießen den Wrgermcifier Saun (Wcitershain) als Kandidaten ausgestellt. Zn diesem Wahlkreis sind somit 4 Kandidaten aufgestellt.) x Treis a. d. Lda., 13. Oft. Am letzten Sonntag nachmittag hielt hie deutsch-soziale Partei, hie überhaupt eben sehr Mhrig arbeitet, am hiesigen Orte eine Wählerversammlung ao, die sehr gut besuckft war, und in ter Landtagskandidat Lutz- Äpenrod sein Programm entwickelte. Nach ihm sprach Reiclfs- l5e?sabgcordneter Dr. Böhme über die Stellung ter ,Deutm> X“ Q^M durch"L°L b-rst.s-ulsest l°ss. lerstag, den 15. d. Mi abends 9 llbr, «otel-RejtaurM Einher ir Saal. Tages-Ordutmg: tzungsanderung. Mreiches Erscheinen end _______Ter Aorstaü eiüf.Hanta unis m 18i autmilim. Verein) Bezirk Giessen en Donnerstag, wn-Ui ereins-ASeii im Hotel Lchütz« rros BBÄS® Hl-tamil „ssw letzter Zeit auffallende Abgänge im Weibzeugschrank entdeckt. Auf die erstattete Anzeige hin wurde eine Durchsuchung bei einer mit Waschen in dem betr. Hotel beschäftigten Frau oorgenommen, wobei dann auch gestohlene Wäsche im Werte von 80 Mk. gefunden und beschlagnahmt wurde. •• Wichtig für Fuhrwerksbesitzer. Trotz wiederholter Bekanntmachungen des Polizeiamts wird immer noch fortgesetzt beobachtet, daß die Kutscher der Bäcker- und Metzgerwagen in überaus raschem und unzulässigem Tempo durch die Straßen der Stadt jagen, so daß Unglücksfälle sich leicht ereignen können. Ferner wurde wahrgenommen, daß dieselben Kutscher in den Zeiten, in denen sie die Kunden mit Brot :c. bedienen, den inneren Zugstrang ihres Pferdes nicht aushängen, vielmehr die Pferde durch schulpflichtige Kinder, die sie auf dem Bock mitnehmen, beaufsichtigen lassen. Das hat kürzlich zu einem bedauerlichen Unfall geführt, bei dein ein 9 jähriger Knabe überfahren und schwer verletzt wurde. Das Polizciamt richtet deshalb an die Fuhrwerksbesitzer die dringende Mahnung, ihr Personal vor diesen unzulässigen und strafbaren Handlungen zu warnen, da die Schutzmannschaft zur uilnachsichtlichcu Anzeige - Erhebung bei Zuwiderhandlungen angewiesen ist. *• Herbstaussaat. In früheren Jahren herrschten bei den Landwirten zahlreiche Volksbräuche, die sich auf alle ihre Arbeiten bezogen. So wurde das erste Korn an einem SamStag gesäet. Man sprach dazu auch einen frommen' Spruch und glaubte, dann wäre das Korn auch gegen Schneckenfraß gesichert. Wenn der Landwirt den ersten Weizen säen wollte, ging er, ohne ein Wort zu reden, auf den Speicher und holte dort die Saatfrucht. Ebenso still- 'chweigend geschah das Säen und das Zurückbringen des Sackes auf den Speicher. Man glaubte, an solchen Weizen würden die Spatzen nicht gehen. ** Für Stotterer. Wie in einer heutigen Anzeige an- gekündigt wird, will die Sprachanstalt „Phöbus" hier einen Kursus für Sprachleidendc eröffnen. Für vollen Erfolg wird, wo ein solcher überhaupt noch Möglich i|t, von der Direktion garantiert. Die „Mühlh. Zeitung" schreibt über die Erfolge des Instituts folgend^: Wie uns ein Abonnent mitteilt, kann der Sprach Heil-Kurs ns für Stotternde, den das Phöbus-Jnstitut hier veranstaltet hat, nicht genug empfohlen werden. Es wird dort eine so einfache und natürliche Methode angewandt, daß selbst bei starken Stotterern schon nach einigen Unterrichtsstunden wefent- liche Erfolge -zu bemerken sind. Maul- und Klauenseuche. Der bayerische Negierungsbezirk der Pfalz ist seit 4. d. Mts. frei von Maul- und Klauenseuche. □ Friedberg, 14. Okt. Ein großer HoSpital- neubau für 160000 Mk. ist anschließend an das HoSpital zum heiligen Geist geplant. Der Neubail soll für 200 Personen Raum bieten. Bürgermeister Stahl hat die Baupläne selbst ausgearbeitet. = Bad-Nauheim, 1-1. Okt. Das Eleouoren- Hospiz war bis zum Schlüsse der Saison vollauf besetzt und hat damit den Beweis erbracht, daß diese Gründung einem tatsächlichen Bedürfnis entspricht. Tas Hospiz wird daher auch während des ganzen Winters seinen vollen Betrieb aufrecht erhalten, worauf bereits bei der Gründung durch innere Behaglichkeit der Räume unb vorzügliche Heizanlagen in allen Zimmern und Gesellschaftsräumen Rück- icht genommen ist. Das während des ganzen Winters geöffnete fiskalische Badehaus sowie die Baderäume des Kouitzky-Stistes befinden sich in unmittelbarster Nähe des Eleonoren-Hospizes. § Ober-Ohmen, 14. Okt. In unserer Gemeinde herrscht allgemeine Unzufriedenheit mit der neuesten Projektierung der Ohmtal-Bahn, die für unseren Ort statt eines Bahnhofes eine Haltestelle vorsieht, während die vorausgehende Lermessung einen Bahnhof in Aussicht gestellt. Die Gemeindevertretung hat sich deshalb mit einer Eingabe an das Ministerium gewandt. Da aber ein Bahnhof zwischen hier und Ruppertenrod gn liegen kommen soll, so dürfte schwerlich in nächster Nähe wieder ein Bahnhof Hm Freitag dem 16. und Samstag dem 17. Oktober werden den Hausbesitzern oder deren Stellvertretern die Hauslisten zur Personenstands-Aufnahme vom Trägerpersonal des Gießener Hnzeigers zugestellt. Um die schnelle und möglichst sehlersreie Herstellung des Hdreßbuches bewirken zu können, bitten wir die Hauseigentümer bezw. deren Stellvertreter dringend, die Listen unverzüglich zur eigenhändigen Ausfüllung an die Hausbewohner weiterzugeben, den eigenen Eintrag vorzunehmen und die Liste dann zur Abholung durch den Kevierschutzmann bereit zu halten. Um die Nachprüfung der Einträge an Ort und Stelle bewirken zu können, bitten wir, die Liste keinesfalls an uns zu senden. Sollte in einem Grundstück keine Liste abgegeben werden, so bitten wir um freundliche Benachrichtigung, damit sie noch rechtzeitig zugestellt werden kann. Adretzbuch-Verlag Brühl'sche Unwersitätt-Vuch- u. Steinimiderei. K. Lange. Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hesse» am Freitag den 16. Oktober: Trübe unb nebelig. Geringe Regenfälle. .Temperatur wie heute. Steift windstill. ____________________________________ Vermischter. * Verhungert unb erfroren. Missionare auf der Insel St. Laurenz im Staate Alaska, die nur einmal jährlich mit dem übrigen Teile der Welt in Verbindung kommen, berichten, daß eine Ortschaft von Eskimos infolge her Kälte gänzlich aus gestorben sei. In der Ortschaft waren keine Lebensmittel mehr zu finden unb der Hunger ber Unglücklichen war so groß, daß sie Dachschinbeln unb ihre Kleidungs- stücke verzehrt. Die Leichen waren sehr gut erhalten unb hatten das Aussehen von Marmorstandbildern. Stiebte Tageschronik. Die Cholera ft ati st ik verzeichnet in Petersburg 54 Neuerkrankungen unb 27 Todesfälle. Die Zahl ber Kranken sinkt allmählich anb beträgt jetzt 1024. — Ber ber Hanbels- unb Iw bustrielrank in Petersburg würben Unter schleifen von 150000 Rubel festgestellt. ' gelangen. ch Dörte lweil, 14. Okt. Mit dem Neubauunse- r e s B a h n h o f s an der Main-Weser-Bahn wurde am Vcvn- tag begonnen. Tas Gebäude kymmt direkt neben die Stelle des seitherigen zu kleinen Empfangsgebäudes und wird massiv erbaut. Es soll noch im Spätherbst unter Dach kommen und am 1. April 1909 eröffnet werden. 0 Groß-Karben, 14. Okt. Die Erweiterung u n s e r e s B a h n h o s s geht der Vollendung entgegen. Das Ueberholungsplus für Schnellzüge, mehrere Rangiergleis, die Rampe nno die Bahnsteige sind ljergestellt. Das Tunnel ür die Personenuntersührung wird in einigen Wochen eben» alls fertig sein. Die genannten Erweiterungen sind etwa 200 Meter südlich vom Bahnhofsgebäude ausgeführt. Vom ursprünglichen Plan, das Empfangsgebäude durch einen Anbau zu erweitern, ist die Bahnbehörde abgekommen; es oll vielmehr nächstes Jahr etlna. 150 Meter weiter südlich nii neues Empfangsgebäude entstehen, da besonders der Personenverkehr fortgesetzt zunimmt. ? Büdingen, 13. Okt. Ein erst vor wenigen Tagen ans dem Krankenhaus entlassener Ha ndw erk§bu rsche von etwa 60 Jahren aus der bayerischen Pfalz wurde heute vormittag durch die hiesige Gendarmerie wegen Sittlichkeits-- vcrbrechenS verhaftet. In einer hiesigen Wirtschaft kehrte er ein, und als die Wirtin sich auf kurze Zeit auS der Wirtschaft entfernte, verging er sich in angetrunkenem Zustande an ihrem dreijährigen Töchterchen. 4- Ilbeshausen, 14. Okt. Ein Spenglermeistec aus Altenschlirf war gestern mit dem Anschlägen einer Kandel am Hause des Hch. Müller beschäftigt. Dem Lütapparat wurde hierbei nicht die nötige Aufmerksamkeit gewidmet, so daß ein Balken Feuer fing, das so stark um sich griff, daß baS Haus nebst Nebengebäuden ein Raub der Flammen wurde. Der Feuerwehr war e§ nur möglich, ein weiteres Umsichgreifen dcS Feuers zu vermeiden. Müller ist nicht versichert. [] Marburg, 14. Okt. Ein recht sonderbares Nachtquartier' hatte sich gestern ein zugereister Hand- ffug hätten sein wollen, hätten sie lagert müssen, wir wollen bas direkte Wahlrecht, aberwirwollendieErsteKammer ab schaffen. (Heiterkeit. Beifall.) Redner erörtert dann nochmals die beiden Paragraphen und den Antrag Glässing unb meint, selbst wenn bic agrarischen Herren mit ihrem Anträge durch kommen unb bic Versassungsänberung zum Nachteil ber Volksrechte burchsetzen, sei noch keine Garantie gegeben, daß dem Volke bann auch das direkte Wahlrecht zuteil wird. Er fürchte, baß bann an ganz anberen Wider stäuben das direkte Wahlrecht schettern würbe. Mit einem Appell an bic Frauen imb Männer, tätig mitzuarbeiten an ber freisinnigen Sache, schloß ber Rebner unter lebhaftem Beifall. Es folgte eine kurze Diskussion. Wahlbezirk Offenbach- Stabt. Offenbach, 15. Okt. Der Verein ber freisinnigen Partei (Linksliberale Vereinigung) entschied sich nach der Franks. Ztg. gestern abend in einer sehr stark besuchten Mitgliederversammlung dafür, bei der Landtagswahl den Sozialdemokraten Ulrich zu unterstützen, nachdem Rechtsawvalt Dr. (Sui au und Elösser (Darmstadt), ber Vertreter bes Geschäftsführenden Parteiausschusses, nachdrücklich die Notwendigkeit bargelegt hatten, zum Schutz ber bedrohten Volksrechte bem schwarz-blauen Block eine schlagfertige geschlossene Linke entgegenzufetzen. Wahlbezirk Wald-Michelbach. Wie verlautet, soll das Zentrum im Wahlkreise Wald- Michelbach-Fürth gewillt sein, auf eine Kandidatur zu verzichten, da ein geeigneter Kandidat zunächst nicht zur Verfügung stehe. Das Zentrum, das in diesem Wahlkreise recht gute Aussichten hat, würde also, falls die Meldung zuttifst, dem ausgesprochenen Gegner des direkten Wahlrechts Dr. Heidenreich das Feld räumen. •• In dem gestrigen Bericht über den jungtiveraien DiStußtons° erbend ist ein Druckfehler enthalten. Es ist in der 5. Zeile der 3. Spalte d. Bl. von „deprimierte n" liberalen Gruppen die Rede, während es selbstverständlich dezimiert heißen muß. Märkte. ko. Frankfurt a. M., 15. Okt. (Tetegr. Orig. - Bericht des „Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Vielnnarkt- preise. Zum Verkaufe standen: 30 Ochsen, 30 aus Oesterreich 3 Bullen, 0 aus..Oesterreich, 108 Kühe, Fersen, Stiere und Nmder, 892 Kälber, 249 Schafe und Hammel, 1138 Schweine, 8 Ziegen, 0 Ziegenlämmer, 3 Schallämmer. Bezahlt wurden für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qualität 80—84 Mk,, 2. Qualität 75—77 Mk., 3. Qualität 60—65 Mk.: Bullen: 1. Qual. 66—68, 2. Qual. 62—64; Kühe 1. Qualität 74—76 Mk., 2. Qual. 66—67 Akk., 3. Qual. 54—56 Mk., 4. Qual. 00—00 Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Bezahlt wurden für das Pfund Schlachtgewicht: Kälber 1. Qualität 92 bis 95 Pfg., Lebendgewicht 55—56 Psg., 2. Qualität 78—86 Pfg., Lebendgewicht 46-51 Pfg., Schlachtgew. 68—70 Pfg.; Schafe: 1. Qual. Schlachtgew. 78 bis 80 Vsg.,' 2. Qual. 64—88 Pfg. Schweine: 1. Qual. 71—72 Pf., Lebendgewicht 55,5—56 Pf., 2. Qual. 69—70 Pf., Lebendgewicht 55,0-00 Pfg., 3. Qual. 62—68 Pfg., Lebendgewicht 00 -00 Pfg, Geschäft bei Hornvieh gut, Ueberstand unbedeutend, bei Kleinvieh gut, kein Ucberstand^EE^^ Origittal-Drahtmel-uirgen. Wien, 15. Okt. Die neuerlichen Vorstellungen des österreichisch-ungarischen Botschafters in Kvn stantinopel wegen dcS Boykotts und der Angriffe auf die österreichischen Geschäfte war sehr nachdrücklich, indem der Botschafter die Pforte für Leben und Eigentum dec österreichischen Staatsangehörigen in aller Form verantwortlich machte. Dieser Schritt erfolgte auf Verfügung Aehren« thalS, der hiervon den Bund der Industriellen verständigte. Wien, 15. Okt. Das „Neue Wiener Tageblatt^ erfährt von maßgebender Seite, daß eine Reise des Erzherzogs Franz Ferdinand nach Rom weder geplant sei, noch daß diesbezügliche Verhandlungen stattgefunden hätten. London, 15. Oktober. Die „Timest veröffentlicht einen Artikel über die Haltung Rußl andS in der Balkan frage. Es heißt darin u. a.: Rußland wünsche die jetzige Lage zu benutzen, um eine Kompensation in Form der Dardanellen-Durchfahrt zu erhalten. Die russische Regierung wünscht jedoch nicht, daß diese Kompensation in da? Programm der Konferenz aufgenommen und gewissermaßen der Türkei aufgezwungen würde. Vielmehr würde Rußland sich mit der Türkei unter Zustimmung Englands und Frank« reichs darüber vorher verständigen. London, 15. Okt. „Globe" meldet aus Rom: Ein alba« nesischer Führer, der zum Albanesenkongreß nach Monasbl reifte, wo die Frage ber Unabhängigkeit Albaniens zur Sprache gelangen sollte, erklärte, daß man in diesem Falle den Hcrzoz ber Abruzzen zum Könige von Albanien proklamieren würbe. L o n b o n , 15. Okt. Wie „Globe" aus Konstantinopel meldet sei bic Ätrkei geneigt, in ber Dardanellenfrage Entgegen' kommen zu zeigen, indem sie zulassen würbe, baß binnen 24 Stunben immer nur ein einzelnes russisches Kriegsschiff passiere» dürfe. London, 15. Okt. Daily Telegraph meldet aus dem Haag: Ein Luftballon, worin sich anscheinend eine Dame und zwei Herren befanden, sei gestern über ber Pro« vinz Groningen gesichtet worben. Man vermutet, baß el zu den in Berlin aufgestiegenen. Ballons gehört. Paris, 15. Okt. Nach einer Meldung des Echo de Paris aus London ist bas Programm für bic Balka n-Kon« ferenj nunmehr enbgültig zwischen Jswolki unb 6fte» vereinbart wofiren. Das Programm wird in den nächsü» Tagen den Signatarm-ächten unterbreitet iverden. Konstantinopel, 15. Okt. Der Kriegsminister unterzeichnete einen Kontrakt wegen Lieferung von 2500 russischen und 1500 ungarischen Pferden zu militärischen Zwecken. Madrid, 15. Okt. Die englische Gesellschaft, bic Eigentümerin ber Kohlen-Depots in Gibraltar ist, soll beabsichtigen, biese Depots im Einvernehmen mit der panischen Regierung nach (Senta zu verlegen. Dies so" oeshalb geschehen, weil die Gesellschaft die andauernden lästigungen seitens ber englischen MM:2«Gehörden vel- meiden wolle. Aus Statt und Gießen, 15. Oktober 1908. ** Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Lehrer Joh. Schröder zu Ober-Erlenbach eine Lehrerstelle an der katholischen Schule zu Bensheim; dem Schulamts- asprranten Phil. Mauer in Wöllstein eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Brauerschwend; der Schulamtsaspi- rantin Maria Jung aus Mainz eine Lehrerinstelle an der Gemeindeschule zu Hechtsheim. Erledigt sind an der Volksschule zu Offenbach 7 Lehrerstellen, von denen 3 mit cvang. unb 3 mit kath. Lehrern besetzt werden sollen und chic mit einem deutsch-katholischen Lehrer zu besetzen ist, sowie 3 Lehrerinnenstellen, von denen 2 mit evang. Lehrerinnen besetzt werden sollen und eine mit einer kath. Lehrerin zu besetzen ist. ** Die Prüfung i in Hufbe s ch l a g bestanden aus Oberhessen: Karl Becker aus Maar, Gust. Bindings- haus aus Unter-Widdersheim, Hch. Haas aus Annerod, Wiilh. .Hch. Adolf Hahn aus Ruppertsburg, Adam Müller rus Glashütten, Hch. Schmidt aus Kaulstoß, Hch. Schmidt aus Butzbach, Hch. Traum aus Freienseen und Christoph W a g e u b a ch aus Großen-Buseck. * * 2er herein der Großh. Hessischen Dom a- nialforstwarte hatte kürzlich in Darmstadt seine Hauptversammlung. Der 1. Vorsitzende Kolb aus Lorsch, wies auf die Bestrebungen des Vereins hin und hob besonders hervor, daß außer der Forderung materieller Interessen und Pflege der Kollegialität und Berufsliebe als Devise obenan zu stehen habe „Liebe und Treue zum angestammten Herrscherhause". In das auf den Großherzog ausgebrachte Hoch wurde begeistert eingestimmt. Den Hauptpunkt der reichhaltigen Tagesordnung bildeten die Gehaltsverhältnisse Der Domanialforstwarte, die als unhaltbar zu bezeichnen seien. Die Gehälter der Domanialsorsttvarte ständen in feinem Verhältnisse zu der gegenwärtigen LebLnsmittelteue- runa. Der Ertrag vom Dienstgelände sei nach Abzug der Pacht und der hohen Arbeitslöhne sehr gering. Wie ein Alp mirtc die bedrängte finanzielle Lage auf die Diensifreudigkeit. Man gab sich der Hoffnung hin, daß Regierung und Landstände die Wünsche der Forstwarte berücksichtigen unb in Anbetracht der Verantwortung und der Anforderungen, die der Dienst an die Domanialforstwarte bei der bestehenden intensiven Forstwirtschaft stellt, ihre Lage verbessern werden, zum mindesten durch Gleichstellung im Gehalt mit den übrigen Beamtenkategorien mit gleicher Vorbildung. Zu besonderem Dank verpflichtet seien die hessischen Domanial- forstwarte dem Vorstand der Ministerialabteilung für Forst- und skameralverwaltung, Herrn Geheimerat Wilbrand, für bas, was er zur Verbesserung ihrer Lage insbes. bezüglich der Dienstwohnungen seiner Forstwarte bis jetzt getan habe und man dürfe sich auch fernerhin dessen Wohlwollen, versichert halten. • * Stabttheaier. Die Inhaber von Gutscheinen werden darauf hingewiesen, daß L'Arronges „Compagnon", der bei der Erstaufführung sehr angefprochen hat und in der morgigen Abonnementsvorstellung wiederholt wird, an den Dienstag- und Mittwoch - Abenden nicht gegeben werden wird. * ' Schießerei. In verfloffener Nacht wurde in einem hiesigen Cafe der Kellner von einem Studenten in das Knie ges-choffen. Die Ursache ist bis jetzt noch nicht naher festgestellt, jedenfalls wird ein gerichtliches Nachspiel folgen. Diebin. In einem hiesigen Hotel wurden in werksbursche ausgesucht. Ec ging heimlich in ein HauS big ins oberste Stockwerk und fetzte sich dort auf den Abart. Dort wurde er in später Abendstunde zufällig entdeckt und der Polizei übergeben. — Um die herrliche Lage Marburgg immer mehr zur Geltung zu bringen, haben die städtischen Behörden Mittel für Slusarbeitung eines Planes zwecks Ausgestaltung der städtischen Anlagen bewilligt. Insbesondere soll den Talpromenaden erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet werden. h. Frankfurt a. M., 14. Okt. Nach Mitteilungen des statistischen Amtes für den Stadtkreis Frankfurt ist die Volkszahl am 1. Oktober mit rund 359 000 anzu- nehinen. Bei der Volkszählung 1905 waren es 334 778.—> Der Großindustrielle Loms Bruegmann, der Vor- sitzende des Verbandes deutscher Holzinteressenten, ist heute im Alter von 54 Jahren gestorben. Geriehtssaal. Hamburg, 14. Okt. Das Seeamt Hamburg verhandelte heute über den am 9. Oktober ftattgchabten Zusammenstoß des Dampfers „Pretoria" der Hamburg-Amerika- Linic mit dein Stettiner Dampfer „Nipponia", wobei die „NipPonia" gesunken war und 13 Mann von ihrer Besatzung, darunter der Kapitän und die 2 Steuerleute, sowie 2 Maschinisten, den Tod fanden. Das Seeamt fällte seinen Spruch dahin, daß der Unfall auf den herrschenden dichten Nebel zurüc^uführen sei. Auf beiden Schiffen sei den Vorschriften über die Navi, gierung im Nebel entsprochen worden. Der Schiffsleitung keines der beiden Schifte sei eine Schuld an dem Unfall beizumessen. 7^:5 Wssleitung leine be^g h \. ^Ufiönate ffi Vie nur einmal üto ft10» bnichtn SLn-lii ? x?ainn fe? Lebeni -t Mr Unglücklichen itr. inb. lhre Kleidung! ?Je&r gut erhalten ut ’ilbern. “ onit. ui Petersburgs ;ie Sfl^l der Kranken jti sei der Handels- und Fi rschleifenvon 150 A i«iäUig , :7« ’ ab-"b.tö "»iä$ (Ücltgr. Vch..Berichtli er heutigen Bielmarl^ schien, 30 ans Gelte Ferien, Liiere und Rick 138 Schweine, 8 Ziege Bezahlt wurden t ; 1. Qualität 80-84 E St 60-65 Mk.; Bick he 1. Qualität 74-76 L 3)IL, 4. Dual. 00-00 1 iur das Pjund Schlat is 95 Pig., Lebendgm^ Lebendgewicht 46-51 3imL vchlachtgew. 78 t ine: 1. Dual. 71-72 i 69-70 Pi., Lebendgeiv: Lebendgewicht 00-00 $ mbebeutM bei Hleiv.n lieast, Hessen am Freitag 3e NegenMe.,TemM leldungem lichen Äorstcllutizl en Botschafter? zykottS und ber N ar sehr nachdrückliche _ oeben und Eigentum ° n"aller Form veraM e auf Bersügung W e Wiener Tageblatt ° eine Stil« btS 6'1 -x Rom Iveder gkp- KL«. ** Sie .Times' Rußlands 111 9/0: »K* " “ Jtbt 9* A'tlmehr»“ S,E uing 6*l,b5"" 'M iE S^eg*if , "KnK >orm < M dsr H*4Äwi» > Ät# i« s--»; Der Kurv üOn ' rdt-l" risch-" *’ , ,i,ch-S-K° -1 e f(finDCrneL M ils Ä^' Der Vorstand. Dl5|, Überall vorrätig 1 Gros Nr 762: M 2.50 • 1Ausw. 30 Pf Bekanntmachung ß | X Emil Lotz Kiichcnplaiz 9. TeL 314. Schockschwerenot Praktische Arbeit 08712 o: k r ninüi innmii ■ Qonfilonnn BestattungSaenoffenlchaft | uüiQrdym bu" lälcf,nc^*rc'ncrt’"CUU9' MkMki«» —- in ss15/» IIIIHII W die von Heute und morgen (8^/,» Gesalzenes Niudficfich 3» Psg.1 Alleinige Fabrikanten: A. L. Mohr, Act.-Ges., Altona - Bahrenfeld. Zur Teilnahme an dem am Montag, den 19. Oktober d. Is., abends 8 Uhr, in der Turnhalle der Stadtmädchcn- schule, Westanlage, beginnenden AnsbildungskursuS laden wir hierdurch ein. z Vorherige mündliche oder schriftliche Anmeldungen erbitten wir an den Kolonnenarzt Dr. Schäffer, Plockstraße 14 oder an den Kolonnenführer, Obcrbahnassistent Brück, Dammstraße 24, auch werden mündliche Anmeldungen zu Beginn des ersten Uebungsabends noch entgegengenommen. Peter Sommer, Metzger Bleichstrake 29. ». Haas III. Blctchttr.^,Htuterhaus,TcIeson LvL Kaiser. Borax i Tonuerstaa, den 29. Vftor. 1908, nachuntlagS 3 Uhr. roixö aus freiwilliges Anstehen die vor dem Namen Michel, Conrad und Ehefrau geb. Körber stehende Parzelle der Gemarkung Gießen i 1/42 - 386 qm Hosrene in der Stephansmark (Bleichstr. 13) öffentlich meistbietend versteigert werden. B*~/ w Gießen, dell 12. Oktober 1908. Gr. Ortsgericht Gießen. G roS.____ । per Pfund von 18 Psg. an L. Steinhäuser, Seltersweg 27. Neuen-Bäue 17. Blittagstisch und außer Abonnement von V21—2 Uhr. 08627 Knaben-3n$titut Lucius forstbaus bei Gcbze1! Metterau). ===== Gegründet 1809- ===== ßerrl. Lage am fiocbwald. Gunst. Pensionsbedingungen. Grfolgreidie Vorbereitungen bis Ober-Sccunda der böberen Eebranstalten. Däbere Auskunft erteilt Julius Lucius firosshcizool. ßtsi. Präccplor. 1W5fMIMTas$eMh)KP|g, feinste Bouillon v Stets frisch vorrätig bei Carl Schwaab ® C15/io] Hoflieferant Kelranntmalyung Wegen Vornahme von Abb ruchsardeiten wird Leiden gas sc vom Neuenweg bis -um Haus Nr. 10 Lite an bis auf weiteres für jeglichen Verkehr gesperrt. Gießen, den 15. Oktober 1908. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. Reinhart. Bekanntmachung. Mit Herstellung der Bürgersteige in der Bahnhofstraße, wischen Markt- und Schanzenstraße, soll demnächst beoonnen Ecrben. Diejenigen Anlieger, welche in absehbarer Zeit beabfichttgen ihe töruudstück au das Nett des stabt. Elektrizitätswerkes an iuschlicßcn, wollen bie Anmelbung innerhalb 8 Tagen bei der mllerzeichnctcu Verwaltung veranlasse». io"/w Gießen, 12. Oktober 1908. Städt. Elektrizitätswerk Gießen. S t o t t e. LWWme Znerg-Lbst Beeiell-Lbst empfiehlt \Dtiho Fürstliche Obstbaumschule Sich Preisliste kostenlos.Ä-»- Veite, ^bergartner. Eier-8®ii-ta«i welche von Oualitäten ä 60 und 70 Psg. per Pfund aussortiert wurden, liefert bas Psunb zn 40 Psg. bei 10 Psunb ä Psd. 37 Psg. netto. (5977 Georg Wallenfels, nur Marktplatz 21. Telefon 46. Gegenüber der Engelapotheke. I. Futterlieferung Ifir die Groschcrzoglichc medizinische Veterinär-Klinik Heschiisis-U.bergabe. Meiner werten Kundschaft zur gefl. Kenntnisnahme, daß ich meine Schwcincmcttgcrei, an Herrn Petier Sommes1 übergeben habe. Ich bitte, daS mir geschenkie Wohlwollen auch auf meinen "Nachfolger übertragen zu wollen. Karä Plank Ww., Bleichstr. 29. Bezugnehmend, aus obige Anzeige, teile Jc6 dem verehrten Publikum mit, daß ich mit dem heutigen -rage die ^chwcmcmctzgerel von Carl Plank Wwe. übernommen und eine Rinds-, Ralb- u. §chwememetzgerei Ä» SÄSSnÄÄÄ « Schellfische tebendsnsch, soebkn ri«= grtroffell ntib billigst bei Avgllst Wallenfels Marktplatz 17. [6128] Telefon 262. Behufs Vornahme von Kabclarbcitcn ist bau Kabel in der Hahubvfstrasre von Westanlage bis Babnbof und tn derGrabcn ßrifie am Freitag, den 16. d. Mts. von vorunttagS 7 Uhr bis »a chmittags L UHr auögcschaltet und die Ltromlicscrung untcr- drxcheu, was wir hiermit den anliegenden Konsumenten zur loirntnls bringen. Gießen, den 12. Oktober 1908. Städt. Elektrizitätswerk Gießen. B%>) Stolle. warum habe ich niemals elegant glänzende Schuhe! ProbierenSieXlsrin, Sie werden hochbefriedigt sein. hvsl/i leisten die Nahrungsmittel - Fabrikanten, indem sie den Konsumenten billige Nahrung- und Genussmittel liefern. 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(5956 Weinstube Seibel,Ludwigsplatz' Likserrnig voll LttBegullgsbedömißell. Beim unterzeichneten Bataillon soll die Lieferung der im s.uchenbetriebe erforderlichen Lebensmittel für die Zeit vom 1. Jco- cc mber 1908 bis 31. Oktober 1909 in nachstehenden Losen vergeben ueröeiu^ i Kolonialwaren. Los 4. Attlch. Los 2. Gemüse. Los 5. Käse. Los 3. Kartoffel». r „,a , KHeichzeitig wird die Abfuhr des Gcsp.uls vergeben D%0 Bertragobedingungen liegen aus dem Zahlmetster-Geschm v- ziwimer des Bataillons - neue Kaserne - 5ur Einsicht aus. An- °e bote sind verschlossen mit entsprechender Ausschrist versehen der ^Lchenverwaltung bis zum 19. Oktober 8 Uhr vorm. emzurelcoen. Eröffnungstermin am 19. Oktober 9 Uhr vorm. II. Bataillon 2nf.-Ncgts. Karscr Wrlhclm Nr. 116. r Nusskohlen Pressklötze Holz 2 o907 *7^, Geräucherte Aale ganze und im Anschnitt, Geräuch. Schellfische großstückige Ware, Echte Kieler Sprotten srisch eingetroffen bei: P88* Georg Wallenfels nur Marktplatz 21. Telefon 46. 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Direktion der medizinischen Veterinär-Klinik. Prof. Dr. Gmein er. D,5/l0 mit Brut vernichtet radikal Rademachers Goldgelst. PatentamtL gesch. No. 75198. Geruch- u. farblos. Reinigt UI)U K.R.8^: auf Wunsch auch abgeholt, v. (5766 Fran Louis Reih Ww., Bruchstr. 31, D., Neub. Fr. Seibel. Wsst-äuiügk öo mit Zubehör, per 1. Januar 1909 cucntL auch früher zu vermieten. "Näheres I. Stock daselbst und Hofmannstrabe 14.(5769 Konsums Giessen und Umgegend. Der Jahresbericht 1907/08 ist fertiggesteüt und in unseren Berkaufsftellcn zu haben. — Wir bitten unsere Mitglieder, den Jahresbericht nach Durchsicht zur Gewinnung neuer Anhänger unserer Bestrebungen an befreundete Familien weiterzugeben. 6094]Ter Vorstand. ifinnfnrht» °u vermieten. 16068 Asterweg 57, III. Todes-fi^seB^e. Heute morgen 3% Uhr verschied nach längerer Krankheit unser liebes 6123) (Sieg, tnobl. Zimm, preisw. zu verm.Plockstr. 141. äuffgere Reklamationen veranlassen uns, die Ein- LZ sender von Offertbriesen aus Chiffre-Inserate unseres Blattes darauf aufmerksam zu machen, dab die Auftraggeber der betreffenden Anzeigen der Expedition oftmals nicht bekannt sind und dieselbe somit zur Wiedererlangung etwaiger Einlagen nicht behilflich fern kann. Es eurpsiehlt sich, wichtigere Dokumente, Zeugnisse u. s. w. den Briesen nicht im Original, sondern nur in Abschriften beizusügen. «ttpedilm des Giehner Auxeigkrs. Schottstraffc 7. parterre schöne 5-Zimmer-Wohn. zu verm. Näheres bei B. Schomber, Walltorstrabe 51. 5934 Die Beerdigung findet Freitag nachm. 3 "Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 6130 imede vorschr md-rholi rti) deren itnaten uncnl Tüchtiges Mädchen zum 1. November gesucht. (08467 Pfeiffer, Liebigstrabe 71, part. 3n vermtoten unsere gute Mutter, Schwiegermutter Frau Luis® im 71. Lebensjahre. Dies zeigen tief betrübt an; 08591) Freundl. möbl. Zimmer zu verm. 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