'Uten ichen '<6/# ; der ücke ie igen W-Sß zuo i aut M inflt. E zi.ch,berück' vorlaut" '"" 0 eui»W,,£lin' ZA-- chrM rt ’Jlciitnbtr, «gc» ichokbeffver iochtRcist i aXunhuittumcnt« tber iirtitdn für irc betrieb, da in öiciro i emgeiübtt 8üitn8 [ojoii. IW n unter R. 726 m in t dogler, A.-G« ct ge'esien Äiters it rfclu. &ürirenluB ",'enauralkuren:c. M Titeln, suchlSieisevoM is'^lgkrejigarwnibt j^gcv. uni. LÄ >ui d« ilhaber bis looooog-'w 'MnLcoer'^°^ fl flU* v ,,L - ‘ s&ss&s Nr. 12 Mittwoch, 15. Januar 1908 158. Jahrgang Erscheint tügNch mit Ausnahme des TonnlagS. Die „©kfcener Samiltenblätter“ werden dem ,91naetfler* viermal wöchentlich beigelegt, daS „Krdsblatt ffil den Kreti Lietzen" zweimal wöchentlich. Der «fififildft Landwirt' erscheint monatlich emmal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen 8totahon8bnj(f und Vertag bei Br üblichen UniverfuLlS • B>,ch» ernt 6ttmDrudeceie 8t 8 a o g e, Vtetzen. Redaktion. TxvediNon and Druckerei t Schul» strotz» ? Qcrpeömon and Verlag e-SK dl» Redaktton-.e-E llL. rel.«Adr^An»eiaertS»etzen. fr. fiandes die daS unseren besseren meinen werden. Staatssekretär deS Innern von Dethmann-Hollweg: Bereits bei der ersten Lesung des Etats habe ich Gelegenheit gehabt, die Ursachen der gegenwärtigen Schwierigkeiten umered Geldmärkte kurz zu erörtern. Wie ich darzulegen versucht habe, hat der an- dauernde Aufschwung des wirtschaftlichen Lebens "i Deutschland auch Einfluß auf die Gestaltung unserer Geldverbalinche hab.n muffen. Die an Zahl und Umfang gewachsenen industriellen und kommerziellen Unternehmungen haben eine weit über Die ö11* nabmc der Bevölkcrungszifser hinaus gesteigerte Intensität d.s wirtschaftlichen Betriebes bewirkt. Es hat sich eine außerordentliche Nachfrage nach Kavital gezeigt, deren Befriedigung zu einer außerordentlichen Erhöhung des Lcihpre.ses für Geld geführt hat. Durch die Gestaltung de? internationalen Marktes waren unter. Kredit- und Debetbeziebungen in hohem Maste auch '".unsren heimischen Verhältniffcn berührt. Wenn gestern der Reichsbank, diskont um 1 Proz. herabgesetzt worden ist, ,o war das möglich, weil die noch am Jahresschlüsse andauernde starke Spannung des Status der Reichsbank in den ersten 7 Tagen des laufenden Monats merklich nachgelaffen und weil die internationale Dpan- nung eine derartige Abschwächung erfahren batte, daß London. Wien und Paris ganz kürzlich eine Ermäßigung ihrer Bankraten vornehmen konnten. Daß dieser Moment gerade gestern, also am Vorabende der heutigen Interpellation, eintreten wurde, hat nre- mand vorauSgesehcn (Heiterkeit), und die Annahme, als habe der Reichskanzler, auf denEintritt derartigerVerhaltniffe spekulierend gebeten, die Interpellation erst heute beantworten zu sollen, ib durchaus irrtümlich. Der Grund dafür liegt auf ganz anderen Gebieten; einen der Gründe bat sa Graf Kanitz schon treffend benannt. Wenn der deutsche Volkskörper den von außen und innen herantretenden Strömungen gegenüber standgehalten hat. und wenn er trotz der Anforderungen, denen er sich gegenüber sah und auch fetzt noch gegenüber sieht, zu keinerlei gung Veranlassung gibt, wenn im Gegenteil das deutsche Wirt- scbaftSlcben in seiner Gesamtheit beute als gesund zu bezeiwnen ist, so haben zweifellos die Grundlagen unseres Münz, und Bank- spstems wesentlich zu dieser Entfaltung und Gesunderhaltung beigetragen. (Zustimmung links.) ES gereicht mir zu bc anderer Befriedigung, dies grabe in dem gegenwärtigen Augenblick fett- stellen zu können, in dem der langjährige bewahrte Präsident der Reichsbank von seinem verantwortungsvollen Posten zurnckgetreten ist (lebhafter Beifall), und ich danke dem Abg. Grafen Kanitz für die warmen und freien Worte der Anerkennung, die auch er dem Reichsbonkpräsidenten Koch gewidmet hat. Diese Anerkennung unseres Münzsvstems hindert aber nickt, in eine Erörterung darüber einzutreten, ob bei voller Aufrecktcrhaltung der Goldwährung etwa nack der einen oder anderen Richtung hin beffernde Maßnahmen ergriffen werden können. Zu einer Erörterung m diesem Rahmen soll die für die nächsten Monate in Aussicht genommene und von nur bereits angekündigte Vernehmung von Sachverstan- bigen Gelegenheit bieten. (Beifall.) ES wirb aber nickt her Zweck bieser Untersuchung sein, Maßnahmen, über beren Zweckmäßigkeit unb Ausgestaltung schon gegenwärtig Klarheit besteht, in bas Unbestimmte hinauSzusckieben. Die Reichsverwaltung wird es sich vielmehr angelegen sein laffen, biejenigen Reformen, beren Durckführung von weiteren Korbebingungen unb Aufklärungen nicht mehr abhängig ist, möglichst bald ins Werk zu setzen. (2?b« Hafter Beifall.) Dadurch wird es möglich sein, den Umfang der Enquete einzuengen. Eine Novelle zum Munzgesetz. die dem Bundesrat demnächst zugehen wird, um sie, wenn möglich, noch im Laufe der gegenwärtigen Session zu verabschieden, ist bereits vorbereitet. Diese wird hoffentlich die Ermächtigung zu einer den gesteigerten Bedürfnissen und der Zunahme der Bevölkerung nach, gehenden Erhöhung der Silbermünzen erhalten. (Lebhafter Bei- fall rechts.) Daß eine Erhöhung des Betrages, zu dem Silber- münzen anzunehmen sind, mit der Goldwährung, also mit der vollen Wahrung des Charakters der Silbermunze als Scheide- münze, sehr wohl zu vereinbaren ist, zeigt daS Beispiel der unS benachbarten Goldwährungsländer. (Sehr richtig I) ES steht deshalb zur Erwägung, ob innerhalb der von diesen Landern inne, gehaltenen Grenze eine Erhöhung de r Za h l kraft des Silbers, wie sie bei uns von vielen Seiten gewünscht wird, durchgeführt werden kann. Im Bankwesen wird die Vernehmung der Sachverständigen wichtige Fragen zu berühren haben. Ob im Zusammenhänge mit der BerlänaerunL des ReiLsbankprivilegs über den L Januar 1911 hinaus eine Erhöhung ihres Grundkapitals und eine dem vermehr, ten Geldumlauf und der BevölkerungSzunahme entsprechende Er. Höhung des steuerfreien Notenkontingents der Reichsbank vorzunehmen ift. wird Gegenstand der Untersuchung werden. Ich hoffe, daß sich hierüber unschwer eine Verständigung erzielen lassen wird. Das Gleiche gilt von einer Erweiterung der Befugniffe der Reichs- bank zur Ausgabe der Keinen Banknoten nach Maßgabe des Ker. kehrsbedürfnisseS, für eine Verstärkung der ständigen ^nslosen Sckntzanweisungen auf Re'chSbankglrokonto und für eine Erwette. rung und Vertiefung deS AbrechnungS. unb UeberweisungSverkehrs. Tie Verabschiedung M Dem Reichstage bereits zugegangenen Ent- wurfs zu einem Scheckgesetz wird Gelegenheit geben, dem Ankauf inländischer Sch'ckS durch die ReickSbank näherzutreten. Aber auch für die Bespreckwng allgemeiner Fragen, wie für die Forderung deS Goldbezuges aus dem DuSlande, für die Verstärkung des Gold, schatzes der ReickSbank ans den inlänbisäien Papieren unb im Zusammenhänge hiermit für die Goldprämienfrage wirb die Enquete Raum bieten. (Lebhafter Beifall.) Ferner werden die fragen der Begebung von Sckatzanweisungen durch bas Reich in iterbin* düng mit der Verstärkung der Betriebsmittel der ReichShauptkaffe und endlich die Frage des Depositenwesens Gegenstand der Er. örtcrung fein können. vf t . Ich habe mir erlaubt, den Rahmen der angekündigten Enquete kurz zu skizzieren. Weitere Darlegungen zu dem vorliegenden Gegenstände darf ich dem Präsidenten deS Reicksbankdirektoriums vorbehalten. Meinerseits halte ick mich für berechtigt, nochmals besonders hervorzuheben, daß die Durchführung des von mir um. lckriebenen Planes die Fundamente unserer Münz- unb Bankverfassung nicht nur erhalten, sondern kräftigen solle und bah sie da. mit zur weiteren Entwicklung unseres wirtschaftlichen Lebens sor. dernd beitrage. (Lebhafter Beifall.) Auf Antrag bes Abg. v. Normann wird allseitig die Besprechung dieser Antwort deS Staatssekretärs beschlossen. Abg. Dr. Weber (natl ): Im 9?amen meiner politischen Freunde habe ich zu erklären, daß auch wir dem scheidenden.Rends- baukpräiidenten Kock, den wir bedauern infolge Familienrücksichten nicht in unserer Mitte zu sehen, unsere vollste Anerkennur^ für seine Dienste auSsprecken möchten. (Beifall.) Es tst ein Wider, spruck in sich, wenn Gras Kanitz die Geldkrisis auf internationale Zustande zurückführt unb gleichzeitg den deutschen Geldmarkt mir einer silbernen Mauer umgeben möchte. Von einer schnüren wirt, sckastlichen Krisis im Deutschen Reicke kann man doch heute meist sprechen. Durch den ungeheuren Aufschwung unseres Volkes und wir eben zu den hohen Bankdiskontsätzen gekommen, die selbttver- ständlick sckwer auf unserem Volke lasten. Amerika bat tm vorigen Jahre auch schon einmal fein Geld von unserem Markte Zurücks, zogen, worunter wir jetzt noch zu leiden haben. Die Verhältnisse unserer Handlung?. und Zahlungsbilanz hängen zweifelt^ mit Der hohen Gestaltung des ReichsbankdiSkonts zusammen Frankreich ist im Gegensatz zu Deutschland in der Lage, die vom Ausland be» xogenen Waren durch Waren auf der anderen Seite wieder auszu- gleuchen, während das Deutschland insbesondere Amerika gegenüber nickt tun kann. Tr. Arendt hat wieder eine Rede über die ®o(ö. prämienpolitif der Bank von Frankreich ankundigen lassen Ich möchte ihn bitten, sich bas zu ersparen. Das paßt eben nicht auf unsere Verhältniffe. Deutschland hat einen ganz enormen .luf. ickwung genommen, den wir seit Jahren bei unseren franzonscken Nackbarn vermiffen. (Widerspruch des Abg. Dr. Arendt.) Das läßt sich mit Zahlen Nachweisen. Deutschland ist ein ungeheuer aufstrebendes Land, bad zeigt sich in Industrie unb panbel. Aus- gäbe ber Negierung ist es daher, darüber nachzudenken, tn welcher Weise Die Ausfuhr durch starke Einfuhr auszugleicken ist. Die Frage der Handelspolitik ist viel wicktiger, als alle an Deren Pallia- tivmittel, die zur Beseitigung der Geldnot genannt werben, -je Goldwährung ist nicht an ber Höhe des Diskonts sckulb, schuld daran ist die industrielle Entwicklung. Die Einrichtung ber Noten, steuer ber Reichsbank hat sich nach den Ziffern der letzten xSaqre überlebt. Die Notensteuer ist im Jahre 1906 nur 17mal ergeben worden. Eine solche Einrichtung ist reformbedürftig Gegen die Verstaatlichung der ReickSbank erheben sich mancherlei, Bedenken. Eine Kapitalserhöhung der Reichsbank wird neue Umlaufmittel ihr nicht zuführen. „ . Die Erhöhung deS Stammkapitals hat auf den Banksatz höchstens eine heraufdränaende Wirkung. Bis zum 1. ^annat 1901 betrug bei 120 Millionen Stammkapital der Durckicknitts- diskont 4,14 Prozent, am 1. Januar 1905 bei 150 Millionen 4,36 unb jetzt bei 180 Millionen 4,99 Prozent. Die Erhöhung bes Kapitals übt also keine milbernbe Wirkung auf den Banksatz aus. Unsere Gelbprobuktion hat sich seit bem Jahre 1892 verdoppelt. Deutschland verfügt über 4Vl Milliarden Mark an Gold. Von diesem Golde ist gerade in Deutschland am allermeisten im Verkehr, nämlich 8286 Millionen Mark. Deutschland steht also in dieser Beziehung bester da als irgend em anderes Land. Man sucht bem Mangel an Bargelb durch Ein- führung des Scheckverkehrs abzuhelfen, besonberS bes Postscheck- Verkehrs. Das wirb nickt leickt sein, aber das beutsche Volk wird sich allmählich an den Scheck gewöhnen. Herr von Kanitz hat bie Einziehung des Talers beflogt, ber ein alt e 5 Lieb- haberstück bes deutschen Volkes ist. Es wirb sich aber Daran ; geroobnen müssen, mit anberen Silbermünzen vorlieb zu nehmen. Die Zahlkraft beS Silbers von 20 auf 1000 Mk. zu erhoben, wäre sehr bebenklich. 1000 Mk. Silber wiegen 10 Pfund. Herr Arend müßte also, wenn er eine solche Summe in Empfang neh- ■ men wollte, immer einen Dienstmann mit sich nehmen. (Heiterkeit.) Auch der Erhöhung ber Kopfquote von 15 auf 25 Mk. können wir nicht zustimmen, da fein Bebürfnis dazu borhcgt, , denn wir können immer noch 100 Millionen an Silber, Nicket . und Kupfergelb auSprägen, ohne eine Erhöhung ber Kopsquoti 1 vornehmen zu müssen. Wir können ja aber einmal einen 'Ber* 1 such mit einer Erhöhung um 3 ober 5 Mk. macken. Zwingt man , aber bas Publikum, Silber zu nehmen, so wirb man schließlich • dazu kommen, bei Hypothekenforberungen die 1 Goldklausel aufzunehmen. Die Reicksbank sollte sich des 1 Giroverkehrs ber kleinen Leute wehr annehmen. WaS in Ena. . lanb unb Amerika möglich ist, muß auch in Deutschland durch- 1 geführt werben können. Der verhältnismäßig niedrige Kursstand unterer Reicksan. , leihen ist sehr lebhaft zu bedauern. Es wird doch niemand leugnen, . daß ber deutsche Kredit genau so gut ist, wie der französiscke unb ■ der englische. Und trotzdem bet große Unterschied in dem Stande ■ der Anleihen Tas Defizit unserer Reichsfinanzen wirkt belastend : auf den hohen Diskontsatz ein. (Sehr richtig! links.) Dem Tcut- : icben Reiche müßte ein Betriebsfonds zur Verfügung stehen, dem 1 gleich die Ueberschüste ans dem Ankaufspreise und dem Verkaufs, i preise des Silbers, wie auch die kleinen Ueberschüste des einzelnen > Etats überwiesen werden können, damit wir unseren Bedarf nicht immer durch Anleihen an der Börse zu decken brauchen. DaS 1 klingt ja einstweilen noch komisch (heitere Zustimmung rechts), aber wenn Sie diese Anleihenpolitik fortsehen, werden Sie niemals zu einem ruhigen DanldiStontsatz kommen können. (Beifall links.) Deutscher Reichstag. 79. Sitzung. Dienstag, 14. Januar. Am Tische des DunbeSratS: v. Vethmann.Hollweg, Dernburg, Haven st ein, Wermuth, Twele. Präsibent Graf Stolberg eröffnet bie Sitzung um 1 Uhr 15 Min. und erklärt, er werbe die beiden neuen sozialdemokratischen Wahlrechtöinterpellationen auf eine der nächsten TageS- ordnungen setzen. Die Verlesung der Interpellationen wird mit Gelächter aufgenommen. Der Bankdiskont. Auf der Tagesordnung steht zunächst bie Interpellation des Abg. Grafen v. Kanitz: Was gedenkt der Herr Reichskanzler zu tun, um den Un- Äuträglid)feiten zu begegnen, welche sich auS der jetzigen Höhe des Bankdiskonts ergeben? Abg. Graf v. Kanitz (kons.) begründet die Interpellation: Am 22. November haben wir sie eingebracht, heute am 14. wird sie beantwortet, gestern am 13. Januar ist der Diskont herabgesetzt. (Heiterkeit.) Aber bie Butter ist uns bock nicht vom Brot genommen, bie Interpellation ist nicht gegenstanbSlos geworben. Der Geldmarkt ist noch steif genug, unb 6% Proz. Diskont steht noch weil über dem Durchschnitt. Die KrisiS hat, wenn sie auch ihren Höhepunkt hoffentlich schon überschritten haben wirb, doch genug Cpfer gefordert. Ich will gern anerkennen, bah ber in diesen Tagen stattgehabte Wechsel im Präsibium bcS Neichsbank- direktoriums ein triftiger Grund war, bie Beantwortung ber Interpellation aufzuschieben. Ich halte eS für meine Pflicht, bem scheidenden NeichSbankpräsidenten Koch einige anerkennende Worte zu widmen unb ihm für daS zu banken, WaS er in feiner verantwortungsvollen Stellung geleistet hat. (Lebh. Beifall.) Ick habe ihn in mehrjähriger gemeinsamer Arbeit kennen unb hocksckätzen gelernt, unb wenn ich auch in einzelnen Fragen, wie in ber Wäh- rungsfrage, mir seinen Stanbpunkt nicht ganz aneignen konnte, so weiß ich boch, baß er mit seiner ungewöhnlichen Arbeitskraft, mit seinem feinen Verstänbnis für bie Bedürfnisse von Handel unb Jnbustrie, seiner bedeutsamen Aufgabe in vollem Maße gerecht geworden ist. Dieses Verdienst soll ihm unvergeffen bleiben. (Lebhafter Beifall.) Beim Bankdiskont hat uns weniger seine absolute Höhe als die begleitenden Umstände beunruhigt. Der jetzige hohe Satz ist deswegen bedrohlich, weil ihm ein internationaler Charakter anhaftet, die in allen Ländern der Welt fast gleichzeitig hervor- getretene Geldknappheit. Hand in Hand mit dieser Krisis gehen die Anzeichen eines beginnenden Rückschlags auf bie Jnbustrie. Diesmal ist feine Ueberproduktion bie Ursache, fonbern mangelnbe Aufnahmefähigkeit des Marktes. Die Bautätigkeit wird gehemmt, die Eisenindustrie hat mit einer empfindlichen Abnahme der Nachfrage zu rechnen, wodurch wieder Arbeiterentlaffungen notwendig werden. So wird allein in Berlin die Zahl der oeschäftigungs- losen gelernten Industriearbeiter auf 25 000 geschätzt. Nur das Kohlenspndikat trägt den Kopf noch hoch und diktiert von Jahr zu Jahr eine Erhöhung feiner Preise (Hört! Hört!), unbekümmert um die hochgradige Verstimmung, die seine bisherige Preispolitik hervorgerufen hat. Was hat bei dieser Krisis die Aufhebung des Umsatzstempels geholfen? Ich möchte bei dieser Gelegenheit bitten, daß uns recht bald wieder ein Gesetz vorgelegt werde, welches diese Befreiung wieder aufhebt. (Hört! Hörtl) Wir werden leider gezwungen werden, wieder zu einem vier- prozentigen Anleihethpus überzugehen, was eine erhebliche Verschlechterung unserer Finanzlage bedeuten würde. Wir haben eine so große Kalamität durchzumachen, wie wir sie noch nie gehabt haben. JnS Auge springt die Verteuerung des Wechselkredits. Im Jahre 1905 stellte sich der Ertrag der Wechselstempelsteuer auf 13 994 000, das entspricht einem Weckselumlaui von 25 1 89 Millionen Mark. Im Jahre 1897 belief sich diese Stempeleinnahme auf 14 418 000 Ml, was einem Wechselumlaus von 25 952 Millionen Mark entspricht. Wir sehen also, welche Rolle Der Wechselkredit in unserem Geschäftsleben spielt, und in welchem Maße die schaffende Arbeit belastet wird, wenn der ZinS. fuß um ein oder ein paar Prozent hinaufgeht. Man hat vor Iah. resfrist schon vorausgesehen, daß ein Rückgang in ber Konjunk. tur eintreten würde, aber eine so schwere KrisiS, wie wir sie tm Oktober und November zu überwinden hatten, hat niemand erwartet. Der Stoß, der den deutschen Geldmarkt so erschütterte, ist bekanntlich von Amerika gekommen. Die wahnsinnigen Kurs, stürze in Amerika haben eine gewaltige Geldentziehung bei uns zur Folge gehabt. Wie war sie möglich? Da verweise ich auf unsere ungünstige Handelsbilanz: für 500 bis 600 Millionen führen wir aus Amerika mehr ein als dorthin auS, unb wenn wir auch 200 Millionen bavon Englanb gegenüber zu gute haben, so bleibt bock ein riesiges Saldo zu unseren ungunsten gegenüber Amerika, neck verstärkt durch bie kolossalen Beträge, die unsere Versiche. rungsgesellsckafren für St. Franeiseo ohne recktliche Verpslich. rung infolge ihrer Anständigkeit sich zu zahlen bereit erklärt haben. Jetzt braucht Amerika Geld, diel Geld, und wir müffen deswegen »inen hohen Diskont haben I Was kann nun geschehen, um die Wiederkehr solcher Krisen zu verhindern? Da richte ich Ihren Blick auf Frankreich, daS von ber Krisis so gut wie gar nicht berührt ist, jetzt monarelang mitten unter alle den hohen Diskontsätzen seinen Diskont auf 4 Proz. gehalten hat und jetzt auf 3% Proz. herunter gegangen ist. Außerdem ist sein ©olbbeftanb nahezu fünfmal so groß als der unserer Reichsbank, 2700 Millionen gegen 497 Millionen nach dem letzten Jahresbericht der Reichsbank. Ich bitte bei der Gelegenheit, den Goldbestand in Zukunft auch in den Wochen- , berichten erkennbar zu machen. Die monetären Einrichtungen Frankreichs sind also deshalb wohl einiger Beachtung wert. Herr ffoch hat sie gleichfalls zu würdigen gewußt, wenn er auch gegen ihre llebertragung auf Deutschland Bedenken hatte. Jedenfalls war es eine segensreiche Maßregel nicht, als wir vor 34 Jahren zur reinen Goldwährung übergingen. (Beifall rechts, Lachen links.) Und hätte unser damaliger leitender Staatsmann alle Konsequenzen voraudsehen können, so hätten wir die reine Gold. Währung ganz bestimmt nickt bekommen. (Beifall unb Lacken.) Die Sistierung ber Talerverkäufe war ja ber Beginn der Einsicht. Die ganze Krise ist nur ein Kampf um bas Gold, und nm diese Krisis zu mildern, um der Reichsbank bie Möglichkeit zu geben, ihren Goldbestand zu schützen, ohne die Diskontschraube immer an. ziehen zu müffen, sollen wir ihr ein befferes Mittel an die Hand geben: ihr die Befugnis verleihen, ihre Zahlungen in größerem Umfanoe a(S bi-h-r in Silber zu hüten. Die Mn,, »on Fran,, reich löst ihre Noten in Silber ein, ohne von ihrer Zahlungskraft etivas eingebüßt zu haben, und Frankreich prosperiert dabei und fein Wohlstand wachst rascher als der unsere. Nach Rücksprache mit dem Abg. Arendt id&, baß eine Erhöhung des SilberzahlungssccheS von 20 auf 1000 Mk. genüaen wird Die Neichsbank wirb dann in ber Lage sein, ihre Noten tn Silber auSzuzahlen. (Lachen links.) Durch bie Einziehung der Taler hat man bie Neichsbank eines ihrer besten Kursmittel be. raubt. Sie bienten als Zahlungsmittel, wenn bas Gold tm Auslände war. Wir brauchen eine erhebliche Vermehrung ber Reichs- filberguote. Mit Befriebigimg habe ich wahrgenommen, baß für eine solche Vermehrung Neigung vorhanden ist. Auch Herr Paasche hat sich für eine Erhöhung der Kopfquote auf 20 Mk. ausgesprochen. Ich möchte bis auf 25 Mark gehen. Wenn wir unseren Silberum. lauf vermehren, so bedeutet bas noch lange keine Doppelwährung. ES ist auck keine agrarische Forberung. denn auch in industriellen Kreisen sieht man ein, daß es so nicht weiter geht, und auch in ber „Kölnischen Zeitung" werden unsere monetären Verhältniffe für die KrisiS verantwortlich gemacht. Wir brauchen mehr Zahlungsmittel, und weil das Gold nicht auSreicht, muß daS Silber zu Hufe genommen werden. Eine Vermehrung unserer Zahlungsmunzen ist auch dringend notwendig für bie Gefahr eines Krieges. Einen kunfttgen Krieg werden wir auch mit Silber führen können, ja, wir werden ihn mit Silber führen müffen, weil wir kein Gold haben. Meine Vorschläge gehen nickt auf eine Nachahmung der franko neben ich freue mich um so mehr, als damit nur die Fortsetzung der Politik getrieben wird, die vom früheren Reichsbankpräsidenten Koch geführt worden ist. Das unvergleichliche Verdienst dielcs Mannes liegt darin, daß er dem Sturm der Bimetallisten gegenüber die Goldwährung als den wertvollsten Schatz des deutschen Volkes gehütet hat, und gerade hierfür sagen wir ihm den allerhöchsten und tiefsten Dank. (Lebhafter Beifall bei den Freisinnigen.) Ich kann nur dem zustimmen, was Graf Kanitz über den niedrigen Kursstand der deutschen Staatspapiere gesagt hat. Es wäre erwünschter, wenn unsere dreivrozentigen Papiere anstatt auf 83 auf 100 ständen. Aber daß wir deswegen in Sack und Asche einhergehen müßten und uns zu schämen hätten, daß dies des Deutschen Reichs nicht würdig fei, das kann ich nicht zugeben. Der Kurs der deutschen Staatspapiere ist nichts weiter als der Ausdruck des Standes unserer Volkswirtschaft. (Sehr richtig! links.) In der Mitte des vorigen Jahrhunderts haben 3y>bro?entipe preußische Schuldverschreibungen auf 103 und 104 gestanden. Dann kam die Zeit des großen industriellen Auf. sck'wungs durch den Eisenbahnbau. Ta gingen die Kurse der Staatspapiere in raschem Tempo herunter. Eine ähnliche Entwicklung machen wir auch heute durch. Ich kann mit dem Ei'enbahnbau anS der Mitte des vorigen Jahrbunderts nur vergleichen die jetzige Zeit, wo die Elektrizität ungefähr ebenso große Festlegungen von Kapitalien herbeiführt. Wenn Sie die Entwickelung der Elektrizität nicht beiseite schieben wollen, wenn Sie die Segnungen dieser Entwickelung für das deutsche Volk haben wollen, dann müssen Sie sich auch die Gegenseite der Medaille gefallen lassen, eben den niedrigen Stand der Staatspapiere. Die gewaltige Krise ist von Amerika gekommen, also auS dem Lande des berühmten Bimetallismus, wo trotzdem eine der grausamsten Krisen über das Land hereingebrochen ist (Sehr richtig! links», die der amerikanische Bimetallismus nicht hat hindern können. Die Krise hängt überhaupt nicht mit der Währung zusammen. Nach der Ansicht des Grafen Kanitz sollen die jetzigen unglücklichen Verhältnisse lediglich durch den Kampf um das Gold herein- gebrochen fein. Daß die Krisis von Amerika herübergekommen ist, ist nicht zu bestreiten. Wir haben diesen Vorstoß in einem Augenblick zu fühlen gehabt, wo in unserer Industrie eine Ueberproduktion und Neberlpekulation ftattgefunben hat, wodurch wieder die Knappheit des Geldes hervortrat. Man kann ruhig behaupten, daß das deutsche Geldwesen gerade gegenüber diesem amerikanischen Ansturm sich in einer wunderbaren Weife behauptet und eine Wider st andsfähigkeit bewiesen hat, die man rühmen und bewundern sollte, anstatt daraus nun einen © t r i tf für unsere Währungsverhältnisse zu drehen. (Lebhafte Zustimmung, bei den Freisinnigen.) Selbstverständlich ist Graf Kanitz auch auf das gelobte Land Frankreich übergegangen. Um die Prämienpolitik der Bank von Frankreich hat er sich aber gedrückt. Das ist schade, denn toäie er näher darauf eingegangen, könnte man ihm leichter die Unbrauchbarkeit dieses Systems nachweisen. Die Prämienpolitik dieser Bank hat nämlich feit dem Jahre 1896 überhaupt zu existieren aufgehört und das grabe Gegenteil davon ist jetzt ein» getreten. WaS bedeutet denn eine Prämie auf Gold? Sie bedeutet nichts weiter, als daß der Gläubiger, der Gold zu fordern hat, sein Gold nickt bekommt oder nur mit den größten Schwierigkeiten. Die Bank von Frankreich hat heute die Nutzlosigkeit und Schädlichkeit dieser Maßregel eingesehen. Man hat dann auf die Zahlungs- und Handlungsbilanz Bin» gewiesen. Auch da unterscheiden wir uns sehr von Frankreich. Wir sind häufiger als Frankreich gezwungen, Zahlungen in Gold an das Ausland zu leisten, weil wir eben andere Mittel nicht haben. Wer aber in der Lage eines Schuldners ist, der Gold zu bezahlen hat, der muß seinen Kredit hüten. Deutschland darf an seinem Goldkredit nicht rütteln lassen, wenn damit nicht unserer Volkswirtsckaft ein unermeßlicher Schaden zugefügt werden soll. (Lebhafte Zustimmung bei den Freisinnigen.) Die Frage der Ausprägung einer größeren Menge von Silber- mnnzen ist gar nicht eine Frage der Bankpolitik, sondern des Verkehrs. Wenn derVerkehr ein dauerndes Bedürfnis nach einer größeren Menge Scheidemünzen hat, so habe ich gar nichts dagegen einzuwenden, daß Silber in höherem Maße ausgeprägt wird. Nur der Verkehr darf dabei in Betracht kommen, nicht etwa der Wunsch, mehr Zirkulationsmittel in die Bevölkerung zu bringen, noch viel weniger der, einen Münzgewinn zu macken (Zustimmung bei den Freisinnigen), um dadurch den Finanzen des Reiches auf» znhelfen. Das wäre das Verkehrteste, was man tun könnte. (Beifall bei den Freisinnigen.) Wenn Sie mehr Silber ausprägen wollen, bann müssen Sie es doch im Auslaube kaufen und mit Golb bezahlen. (Sehr richtig! links.) Wenn es bann in Zirkulation bleibt, bann hat bas Reich auf bem Papier wohl einen Nutzen. Wenn es aber — ba ein Bedürfnis nicht vorliegt — zurürkgebracht wird, bann muß die RelchSbank es wieder mit Gold einlosen. Das ist eine Pumpwirtichaft ohne Basis. (Beifall links.) Graf Kanitz will die Zahlkraft des Silbers von 20 auf 1000 erhöben. Wer bann eine Banknote einlöl’en will, muß tatsächlich einen Tienstmann mitnehmen. Jeder wird aber die Fünfmarkstücke wieder los werben wollen, und so ist eine Verschlechterung der Währung die Folge. Das ist kein versteckter, sondern ein ganz offener Bimetallismus. Wie nun Abhilfe schaffen? Ein hoher Diskont ist ein Nebel« stand, aber die bisher gemachten Vorschläge werden ihn nickt beseitigen. Eine Erhöhung des Kapitals der Reicksbank ist ein Tröpfen auf den heißen Stein. Ueber die Forderung, das Kontingent der steuerfreien Noten zu verändern, kann man sich verständigen. Von größter Wichtigkeit ist die Frage des Scheckverkehrs. Ich bedauere, daß der Postsckeckocrkehr immer nock auf sich warten läßt Man will die ländlichen Gcnossen- schaften schonen. Sie sollten soviel Patriotismus haben und sich nicht gegen den Postscheckverkehr sträuben, der auch ihnen Nutzen bringen muß. Wir können nicht bei dem vorsintflutlichen Zahlungssystem bleiben, das wir noch jetzt in Deutschland haben. Das ist ein barbarisches System, bas noch an die Zeiten erinnert, als man noch das Tauichsystem hatte. Der neue Neichsbankpläsibeiit hat zur S p a t f a m t eit, zum Maßhalten ermahnt. Aber kein Ressort im Reiche will sich etwas abknapsen lassen. (Sehr richtig! links.) Ehe nicht bei Militär und Marine gespart wirb, kommen wir nicht zu einer vernünftigen Finanzpolitik im Reiche. Ich bin auf bas äußerste erstaunt über bas Vorgehen bes preußischen Finanzministers. Nock im vorigen Jahre nahmen wenigstens Preußen und bas Reick ihre Anleihen gemeinsam ans. Nun kommt auf einmal Preußen dem Reiche zuvor unbrnacktihinKonkurrenz. Dadurch luirb die finanzielle Situation bes Reiches unb ber anderen Bundesstaaten ein wenig geschädigt. Ueberall tauchen Anleihen auf. Preußen nimmt soviel Geld, w'e es kriegen kann, das Reich will 300 bis 400 Millionen, Vaden, Württemberg, Hamburg, alle kommen mit Anleihen Bei einer so planlosen Emissionswirtscka t können doch die Kurse nichtsteigen. (Sehr richtig! links.) Wir können feine vernünftige Finanzpolitik haben, wenn wir keine andere Wirtschaftspolitik haben. (Beifall links.) Da liegt der Hund begraben. (Heiterkeit.) Was ist in den letzten 30 Jahren geschehen? Alles ist verteuert worden, und nun nock ber hohe Diskont! Niemand hat nun etwas von ber gesamten Verteuerung ber Lebensbebürfnisse, von ber gesamten Wirtschaftspolitik mit Ausnahme einiger weniger. (Lebh. Bestall bei ben Freis., Widerspruch rechts.) Nun hätte doch wenigstens etwas geschehen müssen, Handel und Industrie zu erleichtern, aber was ist geschahen? Das Porto ist erhöht worden, der Eisenbahnverkehr verteuert, das telephonieren soll jetzt verteuert werden — kurz, wo nur etwas vom Verkehr zu holen ist, ba wird es ihm auierlegt, ba wird ber Verkehr erschwert unb baburch Hanbel unb Jnbustrie erschwert, bas zu leisten, was im Interesse ber Gesamtheit nötig ist. (Zustimmung links.) Dr. Arendt hat ja zu meiner Freude in Köln von ber Notwendigkeit eines größeren Exports gesprochen. (Hort, hört! links.) Ja, das ist es eben, aber durch die Handelsverträge haben Sie bas erschwert. Forberuitgen an bas Auslanb sind aber das einzige dauernde Mittel, um Gold in bas Inland hereinzuziehen. (Zustimmung links.) Ein anderes Mittel gibt es nicht, unb wenn Sie Ihre Taschen umbrehen. Sorgen Sie für Export nach dem Ausland, ändern Sie die Wirtschaftspolitik, eher wird es nicht besser. (Lebhafter Beifall links, Lachen rechts.) Abg. Äamp (Rp.): In England, dem Musterland des Frei« Handels, finden Sie dieselben Geldverhältnisse wie bei uns. Tie Verzollung der Rohstoffe hat eine ganz minimale Bedeutung. Die Herren auf der Linken unterschätzen offenbar die drückende Be» lastung unseres Wirtschaftslebens durch ben hohen Diskont. Ein Fehler unserer Reichsbankverwaltung ist es, daß die Leiter der Reichsbankstellen in der Provinz Tantiemen bekommen. Man sollte sie nur auf festes Gehalt stellen, denn sonst werden sie, wenn sie ein absolut sicheres Geschäft mad^en können, auch zu einer Zeit, wo die Verhältnisse ber Reichsbank kritisch sind, eBer dazu geneigt fein. Daß die Golddecke der Reichsbank ungenügend ist, darüber besteht doch Einigkeit. Man sollte eine Goldzählung veranstalten, allzu schwierig kann das nicht sein. Hier wird immer über die bestehenden Verhältnisse gc. schimpft. Wir haben aber doch die geltenden Gesetze gemacht. Seien Sie doch ehrlich und bessern Sie sich. (Heiterkeit.) Gewiß ist die größte Sparsamkeft geboten. Aber die Kommunen lernen ja das Geldausgeben nur vom Staate. Der Herr Finanzminister in Preußen sollte nicht bloß schöne Reden halten, sondern der Sache auf den Grund gehen. Auch für nutzlose Wasserstraßen sollte man nicht große Mittel aufwenden. Herr Kaempf hätte bas vielleicht besser sagen können, er hat's wohl nur vergessen. (Heiterkeit.) Der Bankpräsident irrt sich, tetnn er die Kalamität in der Hauptsache in der amerikanischen Krisis sieht; ich habe schon lange vor dieser auf die drohende Kalamität hingewiesen. Herr v. Dechend hat seinerzeft erklärt, die Reichsbank sei keine Pumpstation; wer kann es aber dem Wechsel ansehen, ob es ein Kredit- oder Warenwechsel ist? Es müßte doch geprüft werden, wie der Kredit des Landes besser befriedigt werden kann. Amerika ist noch lange nicht am Ende seines Geldbedütff« nisses angelangt; seine Bahnen sollen so miserabel gebaut sein, daß eine Milliarde Dollars erforderlich ist, sie in einen leistungsfähigen Zustand zu bringen. Auf die Dauer ist aber auch ein Diskont von 6 Prozent nicht erträglich. Unsere ganze Währung bricht zusammen in dem Augenblick, in dem ba§ Publikum von seinem Recht, sich jeden Betrag über 20 Mark in Golb zahlen zu lassen, Gebrauch macht. Videant consules, die Lage ist ernster als Sie glauben. (Beifall rechts.) Mittwoch 1 Uhr: Fortsetzung. Dann Ostmarken- unb Knapp, schaftsinterpellation. Schluß 6% Uhr. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank fllr Handel und Industrie. Giessen. Frankfurter Börse. 15. Januar. 1.15 Uhr. 3%0/0 Reichsanleihe . . 93.70 do. . . 82 45 3^0/0 Konsols .... 93 90 3% do 82.60 Hessen 92 35 3J^°/0 Oberhessen . . . 92.00 1 % Oesterr Goldrente. 97 80 4Ve % Oesterr. Silberrente 98.70 4% Ungar. Guldrente . . 93 70 4% Italien. Rente . . . 103.50 3% Portugiesen Serie I 63.30 3% Portugiesen „ HJ 63 95 4^°/o russ.Staatsanl. 1905 94 55 W’o japan Staatsanleihe 88.50 Couv.Türken von 1903 94.80 Türkeniuse 143 80 4% Griech. Monopol-Aul. . 50 00 i % äussere Argentinier . 85.40 3°/0 Mexikaner .... 62.50 4>su/o Chinesen .... 95.60 Aktien: Bochum Guss 200.90 Buderus E. W — Tendenz: stilL Elektriz. Lahmeyer . . . 125.00 Elektriz. Schuckert . . . 106 40 Escbweiler Bergwerk . . 210 00 Gelsenkirchen Bergwerk 189.00 Hamburg-Amerik Paket*. 120.00 Harpener Bergwerk. . . 201.25 Laurah iltte 219.56 Nordd Lloyd . . . . 108.00 Ober fehles. Eisen-Industrie 10135 Berliner Hai.delsges. . . 157.50 Darmstädter Bank . . . 127.70 Den csche Bank .... 231 70 Deutsch-Asiat Bank . , 135.75 Diskonto-Kommandit. . . 172.00 Dresdner Bank .... 13890 Kreditaktien 200.40 Baltimore- und Ohio- Eiseutahu 90.10 Gotthard bahn Lombard. Eisenbahn . . 28 00 Uesterr. Staatsuaün . . . 144.70 Pnnce-Henri-Eisenbahu . 1^0,00 ■berliner Börse, 15 Januar. Anfangskurse. Canada E. B 158.70 Darmstädter Bank . . . —. - Deutsche Bank .... 231 90 Dortmunder-Union C. . . 63.20 Dresdner Bank . . . 139.20 Tendenz ungleich mässig. Harpener Bergwerk. . . 20160 Laura hütte — .-ombarden E. B. ... 28.10 Nordd. Lloyd 108.40 l ürkenlose 144.20 Heute früh ist ein gesundes Mädchen bei ff Tod.es- Anzeige 87 367 mfm T Herr Pb. Schwan I Oekonom Erweitert 1835 Gegrülldet 1833 Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen Giessen (Schützenstr. 35), den 1z. Januar 1908. s 201 J. Häuser, teilen wliiiiol Neustadt 56. Televüon 76.1 B“/i a15/. 353 Zimin er. Babnbofstraffe Bahnbofstrake Herr vergeiM. 1,54 Fm. (grob) (zerkleinert) ff D15/i (Kreis Wetzlar) ) Knapp' I. V.: Keller. Das Bürgermeisteramt. Probelieferung überallhin. Langjährige Garantie. [C“A 361 Gutschrift der 1 Obi»* grosse Beparatunrerkstätte lir nigd, Planta «.Samsvlma SL' B18/i Klavierstimmen. — Aufpolieren von Pianos. W6LH. RUDOLPH Brenn (C Grossh. Hess. Hoflieferant L^/x Jöriterei zu Pbonola 950 u. 1250 Al. WM-MMliltn Wrillg-Müschilltli Waslhumgelll Erlen „ Kiefern-Stockholz, (zerklemert) O enslhilme Kohlrnkasten $ 126" ; 1064- 210 (i ' 189 V 1 120.' ' )27< 231' uns angekommen Oberlehrer'Weber u. Frau Gestern nachmittag verschied sanft nach längerem, schweren Leiden, mein geliebter Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel < 1»; 1U1 Stelle unentgelilidj adgeholt werden. Gießen, den 14. Januar 1908. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Lini, geb. Ottens Giessen, den 15. Januar 1908. Hm Mittelpunkt des Jagdbezirks. Lollar am 14. Januar 1908. Großh. Bürgermeisterei Lollar. Schmidt. Wir bringen hiermit zur Kenntnis, daß wir unfern seitherigen Hauptai-ienten Herrn Wilü.Dürbcck, KausmanrriuGieffcnlÄteustadt) als Bczirksvcrtrcter ongcitcllt haben. Unsere Gießener Inkasso- und Auszablungsstellc befindet sich von jetzt ad bet der Bank für Handel und Industrie,Depositen-, lasse Giegen (Darmstädter Bank). D^lt Darmstadt, im Januar 1908. Tie Generalvertretung für Hessen, Hessen Nassau und die Pfalz: August Berbenich. Lich, den 14. Januar,1908. Grogh. Burgermetsterel. D ö r m e r._______ Pianola und Phonola-Piano 2150—2650 M. Distrikt Kniebrectzt: 11 Etchenslämme 4. KL 6 Eichenstangen 54 Jichtenstänune 47 Fic?tenstangen 2 Kieiernslämme Ehringshausen, 14. Januar 1908. Die Beerdigung findet Freitag, den 17. ds, Mts., vormittags 11 Uhr, vom neuen Friedhof aus statt. 0268 Lammersdorf. Butzbach, 12. Januar 1908. . Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach. Küchel. 124 8 45 20 FLÜGEL 1000 bis 3300 M. Ofenvorsctzer empfiehlt Gespielte Pianlnos, Flügel und Harmoniums sind meistens in grösserer Zahl vorrätig (30 bis 12U0M.) äiiyuuiuiuu uuuiuuuuuuuitm u&uiujui Lebens- und Neutenversicherungsvereiu aus Cegenseitigkeit. Bemerkt wird, daß das Buchen- und Eichen-Reisig zum großen Teil aus 1. und 2. Durchforstung ist. L"/, Die Ziliammenkunft ist auf der Straße nach Lollar am Distrikt Badenburger Wäldchen. Wieseck, den 15. Januar 1908. Großh. Bürgermeisterei Wieseck. S ch 0 m b e r. -- 0,42 = 23,95 =? 18,11 =» 3,30 - 0,72 - 1,24 Holzversteigerung im Gießener Staotwald. Montag, den 20. Januar 1908, vormittags 9 Uhr werden U den Waldungen der Stadt Gießen im Distrikt Hegstrauch ver- Bekanntumchung. Der Voranschlag der Gemeinde Grünberg für das Rechnungsjahr 1908 liegt vom 18. d. Mts. ab acht Tage lang auf dem Bürgecmelsterei-Bureau zur Einsicht der Beteiligten offen. Grünberg, den 14. Januar 1908. Großherzogliche Bürgermeisterei Grünberg. Jagd-Verpachtung. Samstag, den 25. Januar 1908, nachmittags 4 Uhr, jjoU auf dem Nathause m Lollar die der Gemeinde Lollar zustehende, insgesamt 465,75 ha große Feld- und Waldjagd auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Die näheren Bedingungen werden im Termine bekannt gegeben. Lollar ist Eisenbabustatiou der Main-Weser-Bahn, Ler Strecke Lollar—Grünberg und Lollar—Wetzlar und liegt für Klisrndc empfehle ich gut ciugerichtete Zimmer mit Dampfheizung u. elektrischem Licht zum billigen Preise für 1.20 Mk. mit Kaffee. [278 Eigene Metzgerei u. gute Küche. Gustav Tr nkarrs. Bekanntmachung. Von der städtischen Kläranlage kann bis auf Weiteres Schlamm zu Dungzwecten nach vorheriger Meldung an Ort und Bei Ankauf eines gemieteten Instruments Miete 1L besonderen Bedingungen. SMWr Mtltsllchms Giktzell. Gartenstraffe 2, Zimmer 2. GS können eingetteM werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Schreiner, IFrtseur, 3 Buchbinder, 1 Gartenarbeiter, 1 Spengler, 40 Zigarrenmacher bezm. Wickelmacher, 1 Schuhuiacher, 2 jüngere Hausburjchen, 1 Glaser, 4 Dienstmädchen, 1 Kuchen- mädchen, 2 Labalemrippermnen, 3 Laustrauen, 2 Lausmädchen. Letztlinge: 1 Schmied, 1 Jnstaüateur, 1 Buchbinder gegen Vergütung. ... _ , . b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 Wagner, 2 Schneider, 1 Installateur, 2 Friseure, 2 Dienstmädchen. GS luctzeu Arbeit: B15/i 1 Installateur, 3 Juhrknechte, 1 Buchbinder. 1 Schuhmacher, 1 Holz- oder Weinküier, 1 Schlosser, 2 Maschinenschloster, ein Schreiner, 1 Spengler, 4 Zigarrenumcher, 1 wialer, 1< Arbeiter, 3 ausburschen, 1 Berkaufer, 2 Flicksrauen, 2 Lauffrauen. Lehrlinge: 1 Schlosser. PlAHiNOS 380 bis 1700 M. Seltersweg 91. Giessen. Seltersweg 91. HARMOHIUN9S 33 bis 100U M. Nur anerkannt gute Fabrikate. Höchster Bar-Rabatt; kleinste Raten. Holzversteigerung. Im Sicher Stadtwald, Distrikt Großhäuserberg und Stifts- wäldchen, werden Donnerstag den ~3. b. 2)itS., vormittags 10*/e Uhr, am Stislswäldchen anfangend, .versteigert: ^djetter SutSe Rm. 318, Linde 3, Knüppel Buche 192, Eiche 15, Lmde 2, Niesern 22: Stöcke Buche 147, Eiche 14; ÜLellen Buche^Mio,, Eiche 250, Äadel 7UU; 1 Buchen-Slamm mit 1,91 Für, Fichten-Derbstangen 13o mit 7,73 Fm., Reisstangen 1560 mit 26/42 Fm. abgegeben. Geschlachtet und gerupft pro Pfund LOO Mk.; geschlachtet unb unnerupst pro Pfund 0P0 Alk. Lebende Hennen pro Stück 6,00 Ml.) lebende Hahne pro Stück 10,00 Mark. ^Schriftliche und mündliche Bestellungen nimmt die Fürstlich Solmstsche Ober- Försterei zu Lich (Oberhefsen) emgegen. Pianos zu vermieten, auch Harmoniums; monatliche Mietpreise 2 bis 12 M. r teigert: 255 Fichtenderbstmtgen mit 1731 offtm. 30 „ reiSfiangen „ 0,40 „ 24 Rm. Kiefern-Scheitholz -Knüppelholz _ MI ' r-wefü- ' ' * woh^. — . .... Iin et di- Kalam'ta: rinä sieht; it habt lamuüt bin^icsen. Nrut-ban! sei leine Bekanntmachung. Wir haben die Fürstliche Renteifasse zu Hohensolms dem Derrn Heinrich Spieß zu Hohensolms, Hausnummer87, übertragen. Zahltag: Dienstag. Lich un Januar 1908. Du/i Fürstlich Solms-Lichische Rentkanmier. 4 ,0"l ift ,in & sgjg ? lnbl’ditn is. -n,et .■ä :ben! bnverkehc verteuert, 'en — fur^. itc da wird es ibm oert und dadurch ■ was im Interesse ’•) Dr. Arendt hat Ä-iwendigteil eines ; luilk.) Ja, das baden Tie das er« i aber das einzige land bereinzuziehen. es nickt, und trenn üi fcro:i nach dem eher wird es nicht Hchmftchemlg im BliPchkl SMK Montag den 20. Januar werden im Distrikt Jungwald des Butzbacher Sradnvaldes versteigert: 70 Rm. Buche-Scheiter, 23 Rm. Eiche- und Aspe-Scheiter, 60 Rm. Buche- und Birke-Knüppel, 42 Rm. Eiche-Knüppel, 800 Wellen Buche-Reisig, 3900 Wellen Etche-Rerfig, 72 Rm. Buche-Stöcke, 114 Rm. Eiche-Stöcke. Außerdem im Distrikt Struth beim-Kleeberger-Weg: 500 Wellen Buchen-Abrauilisrelsig, 250 Stück Weißtanuen-Reisnangen. . Zusammenkunft vormittags 10 Uhr auf der Kretsstrave nach Ewa am Kleeberger Kreuz. Vorherige Auskunst erteilt Forstwart e udttf ' Hiok ■ ' • JSS 1 „ Fichten „ 3880 Wellen Kiefern-Reisig 500 " Br^teiV " DleZusammenkunft ist auf dem alten Steinbacherweg am Waldeingang Gießen, den 14. Januar 1908. Großh. Bürgermeisterei Gießen. f anschen, ob es em doeb geprüft werd", irerbcn kann. . fernes Geldbedurs. niembel gebaut sein, in einen letlinngs' aber aucy e'N Sährunk Publikum von die Lage v Frische fische HoGeillsteli Noweger Aligtl-ZcheWsch per Pfund 35 Pfg. Frische Bratfische per Pfund 16 Pfg. ff. blütenhellen Cabliau (uhlle Kops) per Pfund 25 Pfg., im Ausschnitt 30 Pfg. Frischen See-Aal (oljnc Kopf) im ganzen Fisch ä 6—12 Pfd., per Pfd. 22 Pfg., im Ausschn. 28 Pfg. Seehecht föhne Kopf) per Pfund 48 Pfg. Frische Rotzungen per Pfund 40 Psg. ff. Steinbutt per Pfund 80 Pfg. Tafel-Zander per Pfund 75 Pfg. Norweger Salm per Pfund DL 110. Infolge der günstigen Witterung tur den Fuchbezug haben wir entsprechend große Quanten eingetauft, sodaß wir am Samstag noch anzubleten haben. Der erste Poiren trifft heute biß 0 Uhr em. Oberförsterei Strupbach. Schutzbezirke Königsberg und Bieber. Holz-Bersteigerung. Montan dcn 3. Februar 1908, vormittags 9 Ubr werden In der Schliervach'ichcn Wirtschaft »u Bwber aus den Dellten 15 Gr. dllotenbergslopf, 36a und 3/b DunSbergstopf, 4^ Lnmmeii LNd 46a Herrenstrauch oetiteigcrt: „ msnn, qfpirpr o «,r Eichen: 47 Riu. Schell und Knüppel und 90 R>n. Retser 3. K . Buchen: 279 Rm. Scheit und Knüppel und 397 Rm. RetserSKI. Radelbolz: 8 Rm. Schelt und Knüppel, 2?2 Rm. Retser 2. Kl. G. Tl. Bohnenstmtgen), 6 Rur. Retser 3. Kl. " ’1851 - x V X Hochachtend Gebrüder Berdux lose Lcfserslrahen " Apf W Bügeleisell empfiehlt in größter Auswahl J. HällSßr, EisMQDg. Neustadt 56. Tclevbon 76. »r. i.'5 ow' , i.hiDtyer • ' S^ert • • • Uf Ber2ffer\;k ,e , p,r rff ,^enkW201; r her^tfk' . 219> Holzversteigerung in ben Walbungeii berGemeinbe Wieseck Dienstag, 21. D. Mts., vormittags 10 Uhr beginnend, sollen in ben Distrikten Babenburger Wäldchen und Hühnerwäldchen nachverzeichnete Holzsorliniente ver- teigcrt werden: a. Nutzholz: 25 Eichen-Stämme (bis zu 58 cm Durchineffer,) mit 24,74 fm (ist größtenteils Schnittholz). 12 Kiefern - Stämme mit 8,20 fm (darunter schönes Schnittholz), 158 Fichten-Derbstangen mit 13,31 fm. b. Brennholz: Verhältnisse p ■r F-irtze gemccki. Heilerleil.) iSAviz Kommunen lernen Äfn ginffnjmrn’.ftet -alten, sondern der Holzberftelgcrung im Gemcindcwald Wervors am Dien.stag ben 21. d. Mts. Zusamnienkunst morgens 9 Uhr beim Borsteher. Dittrrkt Fichten: .. _ 99 Kieiernstamme 3. SIL = 46,/I Q-m. 49 Kiefernnämuie 4. Kl. --- 10^1 Fm. vorzügliches Bauholz. Herren- Handschuhe Damen- Handschuhe kurze und lange billigst bei A.ug.'WeLSbg Seltersweg 60 und Kreuzplatz 6. 17068 1|, |,„|H TI tf<- 25 • -' 1 ' Ntzhölz- Md Utllllholz-Lel'jleigtllillg. Dienstag den 21. Januar werden im Distrikt Heide des Kirch- Gönser Gemeindewaldes verueigert: . 1. vormittags von 10 Ubr ab nach Zusammentunst auf der Kreisstrane Pohl-GbuS—Ebersgöns: , 63 Ktesernslämme — 37 cbm (30—49 cm stark, bis 16 m lang, Schnittholz und Bauholz), 81 Kielernuamme — 38 cbm (18—20 cm ff^k, ^>auholz), 6 Fichlenilämme — 0,75 cbm (11—lo cm stark) und 54 Rm. Kieferll-'Rutzscheiter (3 rn lang); 2 uackimittags von 1 Utzr ab dortfelbsi: 3 Rui Eiche-Scheiter, 32 Ruu ötadel-Knuppel, 06OO Nadel- Wellen und 124 Rm. zerkleinerte Kieiernslöcke. Das Holz lagert au oder in nachiter "Rahe der Kretsstraße und ist gut absahren. Vorherige Auskunft erteilt Forstwart Wern dahier. Kirch-Göns, 13. Januar 1908. ruxMP Gronherzogliche Bürgermeisterei Ktrch-Göns. 9t e r n. __________ /i ------Ja der fürstlichen Fasanerie zu Eolnhausen bet Lich werden nach Bestellung _ _ eo - 1/1 Welschhuhner raimlaib de? Frei' : rt bei un§. Sie minimale Bedeuieng. dar die btüacnbc S«. beben ^islcnr. 6in daß die Seite: der 'lünunen. JIan sollte nxrbcn sie, wenn sie id) ju einer Zeit, wo er X3D geneigt sein. tarüber besteht oeremsiallen, allzu 23,8 rm Eichen-Schettholz 4880 Wellen Buchen - Reisig 20 „ Kiefern- , 3550 , Erchen- , 4 „ Fichten- 1150 „ Kiefern- , 34 „ Buchen- Knüppelholz 400 » Flehten- v 18,7 „ Eichen- „ 10 rm Eichen-Stockholz 28 „ Kiefern- , 16 , Kiefern- , 24 „ Fichten- , 32 r Flchten „ 4°/, Hamburgische amortisable Staatsanleihe vom Jahre 1908 im Nennbeträge von 65 Millionen Mark. Gesamtkiindigung frühestens zum 1. April 1918 zulässig. Wir haben gemeinsam mit anderen Bankhäusern und Banken obige Anleihe übernommen und nehmen von heute ab Anmeldungen auf diese Anleihe, die am Montag, den 20. Januar 1908 zum Kurse von 08 7»% zur öffentlichen Zeichnung aufgelegt wird, zu den Bedingungen des Prospektes entgegen. Die Schuldverschreibungen werden ausgefertigt in Abschnitten von: Mk. 10 OUO, Mk. 5000, Mk 2000, Mk. 1000 und Mk. 500. Die Abnahme der zugeteilten Beträge kann vom 31. Januar d. J. ab, erfolgen. a18/l Mitteldeutsche Creditbank Fernsprecher 168 und 2089. Filiale Giessen Neubau Johannessfr. 17. Heichelheim. Andrea«. Evangelischer | VckHNH-sMi E Geislliclie Musikaultiilirung Rein Die beste aller amerikanischen Sorten Empore 50 Pfg. reu Chaliier zu haben. [v15/i Iüftl= nnb KijiLtMüggtü D“/t Egp$-Mti: C.W. Ncwack & Sohn, Biesssn 92 V t 6; El liefern, dessen hervorragende Qualität im ganzen Petroleumhandel von allen Konsumenten anerkannt wird. 5 A 'v.- Die Mitglieder dcsKlrchcn- cesnütKverelns, aktive und inaktive, können gegen Vorzeigung ihrer Mitglied - Karte 2 Plätze der ersten Plätze zu je 1 Mark beziehen, so lange noch welche zur Verfügung stehen. Karten sind nur in der Musikalien-Handlung von E. 1 Auf die Zirkulare und offenen Briefe unserer Konkurrenz zu antworten, fühlen wir uns nicht veranlasst, da wir ihr keine Rechenschaft über unsere Angelegenheiten schulden. Unserer Kundschaft und unseren Freunden versichern wir, dass wir nur FllWMinMincn WdiüMiM MinWM Blumentische Lchmslüuöcr empfiehlt PU^E OiL COMPANY Mannheim. I. Häuser, ^iicuOflnblum Neustadt 50. Telephon 76. An allo Petroleum-Interessenten! Programm: Meistersinger ========= deutsch-evangelischer Kirchenmusik, vom 16. bis 19. Jahrh. (Luther, Eccard, M. Prätorius, TL Selle, Heinr. Schütz, Leo v. Habler, JoL Crüger, J. S. Bach, J. A. Holler, B. König, Mor. Hauptmann, Mergner, Schurig, A. Becker. Preise der Pllitze: I. am Altar, vorderes Schiff, vordere Empore 2 Mk. II. mittleres Schiff, zweite Empore 1 81k. IH. hinteres Schiff und hintere des Leipzig. Soloqnartettw für Kirchen - Musik, ------ unter Mitwirkung des Herrn Organisten O. G ö r 1 a c h zu Giessen, zum Besten de# Allgem. Vereins Idir Armen- und Krankenpflege, am 29. Januar 1908, abend* 8 Uhr, in der Stadtkirche zu Giessen. KoSosseum Qisssen Walltorstr. 36—38 (früher Cafc Leib) Telefon 644 Spezialitäten-Theater I. Ranges. Fefnst.Faniilien- Vergnügungs-E labil issem ent Tänüch ni'oüe Borstellung. Auftreten von nur allcrerilklasfigen StuiilifiäitciL — Heute Mittwoch, den 15. Januar, grobe Abschiedsvorsteiiucig des gefaulten Kümtlerpersonals. Veuted Auftreten von Ferdinand Meoquetz, in feinen Original Drefinren Bjerd und Hund. — Donnerstag, den 16. Januar: tztroke Premiere der neu engamerten Stünnler. verbunden nut Famiiienadend und P rä icu t vc r le i hnio. i V276 i i iieeiinenluuejvoM wnneHUMTaeza™***». Mittwoch oeu 24). oftuuar l‘Jue>: Her großer in sämtlich. Räumen des Kolosseum. Alles Nähere durch Plakate Hm vorderen Nenauranl täglich von 7 UUr an Sionscrt des UeiieUten WicnerTamen OrcheiteroNeugebauer bei ganMich freiem(fimiut Ab Freitag, 24. Januar im vorderen Restaurant OZroHeS Rosen fest. ______Ls labet ergeuciiit em Direktion Albert KuppHtan». Giessen« Eisterei» (E. G.) Donnerstag den 16. Januar 1908 W Eis-Fest. ff Beginn 5l/z Uhr. Ende l1/2 Uhr abends. ü Eintritt (von 4% Uhr an) für M itg l i eder bei Vorweis der Karte 10 Pfg.; für Nichtmitgliedei 40 Pfg.; Kinder 20 Pfg. v'°/^ Lampions werden am Eingang zur Eisbahn verkauft« Von 38/t bis 4s/t Uhr bleibt die Eisbahn geschlossen. Der Vorstand* Evangelischer Bund. Sonntag, den 19. Januar 1908, abends 81/* Uhr Familien - Abend Du/i im Neuen Saalbau. Nortrazd.Kttln Grh.KirchrmsttsNrof.Nr.Krli;tr-Gik^» Index, Syllabus, Enzyklika. Musikalische Darbietungen unter Leitung des Herrn Musillehrers Gernhardt. Alle Evangelischen sind herzlichst einqeladen. Eintritt frei. uiunial-.Delikatcssenwaren u. Drogengeschäften K M r 8 s i Echt Münchener Hackerbräu */* Lt. Flasche 22 Psg., Lt. Flasche 15 Pfg. empfiehlt Gotthilf Röhrie, Biergrosshdlg Telcvbon All. ,171 Marduroer Str. ? Bei Bestellung durch die Post wird Porto vergütet. Württemberger Di. Morgen Donnerstag Mexaelsupps Morgens Wellfleisch mit ttraut 0264 H. Kahl. Die schönste Mb Ross-Schlächter. 81 für den Menschen ist ein schöner Haarwuchs. Um nun solches zu erzielen, kaufe man echtes , Ross-Kammfett _______ obuc künstliche Zutaten, ii Flasche 50 Pfg. Allein echt zu haben bei den Schuhcreme nicht nach Küo Nein, Bogenweise und nur Pilo Dutzend 60 Pfg. L. Steinhäuser Neues AllWaler Gießen. Direktion Hermann Steingoetter. Mittwoch, d. 15. Januar 1908. 12. Mittwoch-Abonn.-Yorslelliing. Oer Herr Senator Lustspiel in 3 Auszügen von Franz v. Schönthan und Gustav nr , itabelburn. Anfang 7 Uhr. - Ende 9 Uhr. Freitag den 17. Januar 1908 11. Freitag- Abonn. - Vorstellung. Novität! Novität: Mosen. Einakter - Cyklus von Hermann — . _. Sudermann. Anfang 8 Uhr. Ende nach IO1/, Uhr. fniiirnlier--y?rciaigiing Dich». Donnerstag, den 16. Januar 1908, abends 9 Uhr pünktlich in Steins Garten. *^3® Oeffciit I. Vortrag* mit Diskussion von Frau Henriette Fürth, Frankfurt a. M. über ,Die sexuelle Aufklärung d. Jugend' Eintritt für Nichtmitglieder: Neservirter Platz Mk. 1.00, r. . Saalplatz Mk. 0.50. 283 starten sind im Barverkauf bei Herrn Buchhändler Schneider. Neuen Baue 3, zu haben. Der Bornano. Ccgkii tnlte giijje! ^utzschlüpier, K Kamelhaar gefüttert, für Damen und Herren, Paar 25 Pfennig. A. Salomon & Cie. „Donnerstag früh*6 trifft eine Sendung Wer Schellfische ein bei: [228 Georg Wallenfels nur Marktplatz No. 21 Seoenuber der Engel-Apotheke. kUcUuuQeu erbitte irühzeing! ffi Die Cin verkünd' frijchun, tags de das Wo noch ni der Dop int Sil machen brauchte vertrete: einstweil eignijse den moi zu ge»i eines se nischei Enteig vorausgt in der S dann bei Fraktion Besprecht glaubte, Erklärun falls bei überlasse beiden k bekanntet scharfen! wie schon richtiger, zu eiltet) aui scinei ostelbijche • setzte, iw hambnrge bestimmt plane des Handlung gesetzt toe: AeF bebatte Sitzung ii am beme Mt gefy des Bi hatte her Schwaben die Erim m der s Herrn v. einer Hal der^ ein b- Skcng! Aus N ». 3m . “’wmietjifi 1,110 Hiivinif !0ll,t Noch n buchkiandliin ""aeliiiidif., ficoen öog i schnell, s, wenn 8 8*ül$ em :“ra^viKn ^Cflcu dciL ßfr * tej n ei«en < r2i! 5 iti? psf* SS ,8'nur, e l’> W Ichütze^ 111