Nr. 38 Freitag, 14. Februar 1908 Erschein! tLgNch mti DuSnahms des Sonntags. Durch Denunziation!) 158. Jahrgang Die ^Gtetzener Zamiltenblätter- werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich betgelegt. das „Kretsblatl fßi den Kret« Gießen" zweimal wöchenUrch. D« ^heffiiche Landwirt" erschemt oionailtd) einmal. Notation8druck und Oertag bei Br üblichen Untocrfliäts - Buch» ant Gr»trwrackeret. ÖL ß e a 8 e, D'etzen. direkte Anzeige. (Zuruf bei den Abg. Singer (Soz.) t DaZ Eintreten des Vorredners für die Wünsche der Unterbeamten zeigt, daß er unsere Reden aus all den Jcckrcn mit Erfolg gelesen hat. (Gelächter.) Die Einsicht in bei Frage des O r tsportoö für Postkarten usw. ist den Herren Ich >' zu spät gekommen Ein Verkehrs unrecht kann nicht früh . . ...g toicbct gut gemacht werden. Ueberhauvt muß gegenüber dem Lob- Gesang des Vorredners festgestellt werden: eine verknöcherter«, bureaukratischere Verwaltung als die jetzige Postverwaltung gibt es in Deutschland nicht. Nichts als FiSkalismus. nu-r Verteuerung I So auch jetzt wieder die Telephongebühren- reform. Hoffentlich verzichtet der Reichstag jetzt Sin für allemal, der Neichspostverwaltung die Freiheit der Gebührenfestsetzung zu geben. Singer geht auf die Frage des Koalitionsrechts ein. Charakteristisch für die Auffassung des Staatssekretärs ist fein A°rt aus der Vudgetkommission: „Vereinsmeierei". Beamten haben außerdienstlich dieselben Rechte wie jeder andere Bürger. Der Staatssekretär hat im Lause der Jahre eine rmmer schroffere Haltung eingenommen, man vermißt gar nicht mehr den General an der Spitze der Verwaltung. Redaktion. Expedition anb Druckerei« 6cf)ul* stratz« 1 ErvediNon an£ 'Hering fcssi 6L IReöaftionie^sj 112. ieL-Slhu. 2Injetoa^wbetu Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhefien für Beamte und Unterbeamte gleichmäßig etwa sechs Millionen Mark, zur Durchführung der Sonntagsruhe an Beamte 90 400 Mark und an Unterbeamte 3 200 000 Mk. Unsere soziale Fürsorge wird also nicht verschieden abgemessen. Wir vernachlässige n d i e U n t e r b e a m t e n nicht. Die Auffassungen des Herrn Singer teilt kein Untcrbeamter. Sie sind vollständig davon überzeugt, daß die Verwaltung in erster Linie für sie wirkt. Ich habe bei meinem Amtsantritt sofort zu erkennen gegeben, daß eS in erster Linie meine Aufgabe sein werde, für bie Unter- beamten zu sorgen, und daran habe ich festgehalten. (Beifall.) Wir zahlen keine schlechten Löhne. Wenn Herr Singer uns hier eine schlechte Statistik vorgeführt bat, so kommt das daher, daß er die Aushelfer, die nur zwei bis drei Stunden täglich beschäftigt werden, nicht besonders berücksichtigt bat. Die Sonntagsarbeit bringt die Notwendigkeit solcher AuShelfer mit sich. Dadurch geht der Durchschnitt zurück. In Wirklichkeit zahlen wir ortsübliche Löhne. Mehr ist nicht nötig. Was die G e l d b e- st e l l u n g e n anlarigt, so werden die Vorteile, die durch die Aufhebung der Sonntagsbestellung sich ergeben haben, auf das cmnze Personal verteilt. Wunderbar ist es mir — aber eigentlich sollte ick mich bei Herrn Singer nicht darüber wundern —, daß er mich als rückständigen Menschen bezeichnet. Er '"aat einfach zu mir: Du bist doch für den Verkehr da und sorgst nicht dafür; wir macken mit Dir lehr schlechte Erfahrungen; wenn Du mit einer Reform kommst, so gibt's immer eine Verteuerung! Ich habe mich mit dem Handelstag, dem deutschen Land- wirtsckaftstag, dem Handwerkert.ia und den Industriellen in Verbindung gesetzt. Ick habe mir ibr Urteil erbeten, mehr kann ich nicht tun. Es entspricht ganz meinen Wünschen, wenn dort, wo die Verhältnisse es gestatten, die Postanstalten früher geschloffen werden. Ich muß mich aber nach den Bedürfnissen beS Verkehrs richten. Ich möchte bei derartigen Wünschen aber davor warnen, sich auf bestimmte Tage festzulegen, für die ein früherer Schalterschluß gewünscht wird. Ob ber, Abg. Dröscher so ganz genau über die Verhält- niffe der Postbeamten unterrichtet ist, weiß ich nicht. Ganz int Interesse der Beamten möchte ich die Herren bavor warnen, gleich immer alles zu verallgemeinern. Es wäre ja sehr einfach, alle Wünsche der Beamten zu erfüllen, es muß aber in. erster Linie entscheidend fein, ob wirklich ein Bedürfnis vorliegt. Ick kann nun nicht mit einem Male sagen, weil so und so viele Beamte daran interessiert sind, müssen wir so und so viel Sekretäre zu Obersekretären macken. Wer hat nicht in jüngeren Jahren Wünsche gehabt, die man nachher in höherem Alter und in einer höheren Stellung, von der man das Ganze überschauen kann, später ganz anders beurteilt! Darum verallgemeinern Sic nickt jeden Wunsch, der an Sie herantritt! Die neuen Anwärter für die höhere Laufbahn haben gar keinen Anlaß, unruhig zu fein. Die Beamten werden in höhere Stellen befördert, wenn sie den Anforderungen genügen, ihre Eramina gemacht haben und ffck in ihrer ganzen Tätigkeit für höhere Stellen geeignet gezeigt haben. Es wird keiner Stelle einfallen, gute Beamte nickt zu befördern; man wird immer zufrieden sein, es tun zu können. Die Annahme von neuen Anwärtern wird sich natürlich in Grenzen halten. In bezug auf die gehobenen Unterbcamteu kann man sagen: alles, was man tut, ist falsch. Erst ist kein Gramen gefordert worden, jetzt heißt es, das Gramen ist nicht nötig. Jeden-' falls liegt cs nicht in der flbsicht der Verwaltung, die früher ge- hobenfn Unterbeamten und die späteren, durch eine Prüfung in diese Stellen kommenden, differenziert zu behandeln; sie werden alle gleichmäßig behandelt. Abg. Kopsch (freif. Vp.): DaS Material des Abg. Singer für die Verl etzung des Briefgeheimnisses erachte ich für durchaus ungenügend, um so schwere Beschuldigung gegen die Postvcrwaltung im allgemeinen und die Postuntcrbeamten im besonderen auszusprechen. (Lebhafte Zustimmung.) Solche Ausführungen sind geeignet, im Auslande Mißtrauen gegen die Zuverlässigkeit der deutschen P o st zu erregen (Sehr wahr!), zum Schaden bcS deutschen Wirtschaftslebens und zum Schaden des Ansehens des deutschen Namens. (Lebhafte Zustimmung.) .Herr Sinaer behauptet, noch ein reickeS Material zu haben. Er hatte die Pflicht, in dem Augenblick, wo er die Anschuldigung gebracht hat, dieses reiche Material dem hohen Haufe zur Verfügung zu stellen (Lebhafte Zustimmung); das hohe Haus würde einstim' mkg — denn in dieser Frage gibt es keine Parteiversckiedenheit — seine Anklage unterstützt haben, wenn er den Beweis tatsächlich erbracht hätte. Den Fall Schellenberg hatten wir in der Partei beschlossen, hier vorzubringen. Unser Parteigenoffe Struve, ein Amtskollege von ihm, hatte darum für sich gebeten. Ick erkläre, daß wir die Haltung des Staatssekretärs in dieser Frage nickt billigen können. (Beifall.) Auch wir verurteilen den Eingriff der Behörde in die staatsbürgerlichen Rechte, als unvereinbar mit dcr Reichsverfaffung. Herr Singer hat nur unerfreuliches an der Verwaltung gefunden. Die Gerecktigkeit erfordert, ihr Verhalten auf dem internationalen Reichspostkongreß zu loben. Aber dieses steht nickt im Einklang mit ihrem Vorgehen im inneren Verkehr, daZ Verteuerung und Verkehrsverschlechterung bedeutet. (Sehr wahr!) Der Redner bittet nm Einführung der auf dem Weltpost, konareß beschlossenen Antwortscheine auch im Verkehr mit Süd. amerika, utid, solange Bavern der Einführung einer Einheits, marke Widerstand leistet, auch für den Verkehr mit Bavern, um eS zu ermöglichen, Briefen nach Bayern das Rückporto beilegen zu können. Dem Bedauern Singers über di- zu späte Einsicht in bezug auf das Ortöporto schließe ich mich an mit einer Zurückdatierung auf die Zeit dcr Aushebung der Privatposten. (Sehr gut!) Da. mals waren eS gerade die Herren Sozialdemokraten, die alles daran setzten, den Privatposten den Garaus zu macken. Wie hat Engen Richter Sie gewarnt: Sic würden es später nicht verhindern können, wenn aus fiskalischen ®rünben die Portogebührcn dann wieder erhöht würden! Damals haben Sic ihn als Un- glücksvropheten verlacht; nun, unser Führer Eugen Richter hat sich noch stets als beffercr Prophet gezeigt, als der Führer der Sozialdemokratie. Trotz der Mißerfolge bei der Erhöhung der Tarife, trotz der großen Schädigungen für das wiitsckiaftliche Leben, scheint man aber auf diesem Wege weiterschreiten zu wollen durch die Erhöhung der Fernsprechgebühren. Tie Pauschal- gebiihr soll beseitigt werden, und an ihre Stelle soll eine gestaffelte Grundgebühr und Bezahlung jedes einzelnen Gesprächs treten. In der Denkschrift heißt es, diese sogenannte Reform sei durch Resolutionen des Reichstags veranlaßt worden. Der hatte sich aber die Sache ganz anders gedacht. Die Verteuerung der Benutzung des Telephons wird ganz erheblich sein. Bei zehnmaliger Benutzung täglich erhöht sich die Gebühr von ISO auf 250 Mark, das sind 40 Prozent mehr, bei sechzehnmaliger Benutzung auf 334 Mark, das sind 85 Prozent mehr. (Hört! Hört! links.) Darauf habe ick einen Bericht eingefordert. Der Bericht ist dahin ausgefallen, daß ein höherer Beamter mit Dr. Sckellenberg gesprochen hat, wobei ihm Tr. Sckellenberg gesagt hat: Ja, ich habe meine Stimme für den Sozialdemokraten abgegeben l Das ist sofort durch eine Kellnerin befannf geworden und in die Kreise der Postbeamten hineinaekommen. ES steht nun fest: solange die sozialdemokratische Partei feindlich unseren Einrichtungen gegenübersteht (Lachen und Unruhe bei den Soz.) — jawohl, meine Herren! —, so lange können Sozialdemokraten als Beamte nicht geduldet werden. (Lärm der Soz. und Zurufe: Ist ja gar kein Beamter!) — Gewiß! Das verträgt sich nicht mit dem Eid, den der Beamte geleistet hat. (Lebhafte Zustimmung rechts, Lärm der Soz.) Herr Singer hat erklärt, ich sei der Vorgesetzte des Tr. Schellenberg. Davon ist keine Rede. Mit dem Vertrauensarzt schließt die Postverwaltung einen Vertrag, in dem auch Kündigung von beiden Seiten vorgesehen ist. Dieser Vertrag ist mich mit Dr. Schellenberg geschlossen worden. Ich brauche auS meinem Herzen leine Mördergrube zu machen und kann erklären, es tat mir leid daß sich durch die Unvorsichtigkeit deZ Dr. Sckellenberg in der Stadt die Nachricht verbreitete, er habe sozialdemokratisch gewählt. Ich beauftragte die Operpostdircktion, einen höheren Beamten zu ihm zu schicken, der ihm sagen sollte, daß es ba§ Veste wäre, trenn et seine Stellung aufgeben würde. DaS lehnte er ab, und infolge dessen blieb nichts übrig als seine Entlassung, damit bei dcn Unterbeamten und Beamten keine Irrungen und Wir, rungen entständen. (Lärm und Gelächter der Soz.) Wenn der Fall heute noch einmal vorkommen würde, so würde ich genau so handeln. (Beifall rechts, Gelächter der Soz.) Herr Singer hat mich nicht überzeugen können, daß meine Auffassung falsch ist. Ick kann nickt zu jedem Unterbeamten hingehen und zu ihm sagen: Dr. Schellenberg ist ein tüchtiger Arzt. Ihr dürft aus der Tatsache, daß er sozialdemokratisch gewählt hat, nicht auf sozialdemokratische Neigungen bei ihm schließen! Von feiten der Postver. toaltung ist auch nicht eine Silbe über die Sache in die Zeitungen gekommen. Die Veröffentlichungen sind von Dr. Schellenberg auSgegangen. Herr Singer hat uns zum Vorwurf gemacht, daß unsere soziale Fürsorge für Beamte und Unterbeamte verschieden sei, und daß wir die Beamten bevorzugen. Hätte er die Statistik nach, gesehen, so wäre er zu einem solchen Urteil nicht gekommen. Daß die Arbeitszeit dcr höheren und der unteren Beamten verschieden ist, ist selbstverständlich. Geistige Tätigkeit strengt mehr an als körperliche, und es ist in der ganzen Welt so, daß die geistig tätigen Menschen nach der Zeit weniger beschäftigt sind als die körperlich tätigen. Innerhalb der letzten fünf Jahre sind zur Herabsetzung des LeistungSmaßes der Beamten und Unterbeamten erhebliche Summen ausgegeben worden, für die Beamten 2 690 000 Mk., für die Unterbeamten 4 490 000 Mk.; zur Durchführung des Erholungsurlaubs, an Stellvertreter Deutscher Reichstag. 100. Sitzung, Donnerstag, den 13. Februar 1 Uhr. Auf dem Tische des Präsidiums prangt ein herrlicher Strauß von gelben Rosen und blauem Flieder. Am Tische des BunüeSrats: Kraetke, Dr. Sydow. Präsident Graf Stolberg eröffnet die hundertste Sitzung der Tagung um 1 Uhr 15 Minuten. Die Herren Schriftsichrer haben, liebenswürdig, wie sie immer sind, meinen Tisch mit diesem schönen Bukett geschmückt. Ich sage Ihnen meinen Dank. Der ZcPpelin.Nachtragsetat. wird in dritter Lesung ohne Erörterung verabschiedet. Der Postetat. Für die allgemeine Aussprache beim Titel des StaatSsrekre- t8rs liegt die Resolution der Budgctkommission vor, die den Paketschalterschluß an Vorabenden vor Sonn, und Festtagen späte. ftenS um 6 Uhr fordert. Eine Resolution von Damm und Ge. noffcn ersucht den Reichskanzler die früher in Geltung gewesenen Ausnahmetarife der Postkarten, Drucksachen, Warenproben und Geschäftspapiere im Orts- und Nachbarverkehr wieder einzu. führen. Berichterstatter ist Abg. Beck-Heidelberg (natl.). Abg. Dr. Dröscher (kons.): Der Etat der Postverwaltung ist mit großer Vorsicht aufgestellt, einmal wegen der Finanznot, und bann wegen der ge. planten Neubildung des Beamtenkörpers. Bei den Verkehrseinnahmen wird eine Mehreinnahme von 6 Millionen Mark au5 der Aufhebung des billigen Ortsportos er. wartet. ES ist zweifelhaft, ob dieser Anschlag richtig ist. Im Vorjahre erwartete man sogar 12 Millionen Mark, jetzt hat man die Erwartungen um die Hälfte heruntergeschraubt, denn der Ertrag dieser ficherlich nicht verkehrsfreundlichen Maßnahme ist hinwr den Erwartungen weit zurückgeblieben. Trotzdem wird man es sich bei der schlechten Finanzlage des Reiches doch sehr über, legen müssen, ob man diese Maßnahme jetzt wieder rückgängig macht. , Die Entwicklung des fceittfcfcn Fernsprechwesens erfüllt uns mit Genugtuung. Die 60 Millionen, die für neue Leitungen gefordert werden, werden wir gern bewilligen. In der starken Vermehrung der gehobenen Unterbeamtenstellen erblicken wir die ersten Ansätze einer organischen Umbildung der Veamtenorgani. sation. Die stärkere Inanspruchnahme des Fernsprechers hat zu dem Projekt einer Reform der Gebühren geführt, über die in der Ocffentlichkeit in den letzten Monaten außerordentlich sck-arf ge. stritten wurde. Wir warten den Gesetzentwurf ab, ehe wir dazu Stellung nehmen. Wir wünschen eine Fortführung der Sozialpolitik der Reicksposwcrwaltung, aber sie muß Halt machen vor den dringenden Bedürfnissen von Handel und Industrie und da haben wir Bedenken gegen die Resolution der Budaetkommijsion über den Paketschalterschluß. Der Redner bespricht die Personalverhältniffe in der höheren Beamtenschaft, befürwortet eine weitere Vermehrung der Endstellen in ihrem Verhältnis zu den Durchgangsstellen, eine Vermehrung der Stellen , der dienstlich als Referenten überlasteten voifrdte und Oberposnnspektoren, die Umwandlung geeigneter Jjoftemter zweiter Klaffe in solche erster Klasse, eine wirklich selbständige Stellung für die neugeschaffenen Vizedirektoren, denen gegenüber der Postamtsvorsteher nur der Primus inter pares fein sollte, und behandelt dann eingehend die dem Reichstag in einer Denkschrift vorgelegten Wünsche der Postdirektoren. Von ihrer Diensttüchtigkeit und Amtsführung hängt die Befriedigung der Ansprüche von Handel und Industrie ab. Sie sind bie wichtigsten Säulen des Beamtenkörpers für die Abwicklung be* Werfet, da sollte man sie auch den Postraten vollkommen gleichstellen und ihnen nach längerer Dienstzeit den Charakter als Geheimer Postrat geben. Bezüglich der für das Frühjahr angefünbigten Wiedereröffnung der höheren Postlaufbahn äußert Dt. Dröscher Bedenken, ob dieser Zeitpunkt nicht zu früh ge» -®r n,nt^ü eine eingehende Berechnung auf, wonach bie 2250 Anwärter, die am 1. April 1907 vorhanden waren, auch nach dem günstigsten Verhältnis erst in 17 Jahren in ihre Stellen eingerückt sein werden. Die Assessoren werden 7 bis 8 Jahre bis zur definitiven Anstellung warten müssen; eS werde eine garte Konkurrenz zwischen alten und neuen Anwärtern sich ergeben. Eine Personalreform der mittleren Beamten ist schon mehrmals vom Reichstag angeregt worden. Sie soll eine Vereinheitlichung der mittleren Laufbahn bringen. Sie ist erstrebenswert. Allerdings werden sich allerlei finanzielle Bedenken geltend machen. Nach den Mitteilungen über die neuen Beamten- borlogen, die in der Presse verbreitet sind, scheint es, als ob man den Wünschen des Reichstags nicht Rechnung getragen hat. scheint nur eine Aufbesserung von etwa 10 Prozent beab- nchtigl zu sein, während wir eine solche von mindestens 20 Proz. für notwendig halten. Der Redner regt die Schaffung einer besonderen Beamtenklaffe zwischen den mittleren und unteren Beamten an, zu der die gehobenen Unterbeamten gehören sollen fordert eine pensionsfähiae Zulage für die Postverwalter und bittet, die Oberpostkaffenbuchvalter und Telegraphensekretäre nicht weiterhin stiefmütterlich zu behandeln. Die Landbriesträa-'r be- dilrfen einer besonderen Aufbesserung, besonders in Pommern, Oft- und Westpreußen, Posen und Mecklenburg. Auch für die Postaaenien müsse besser gesorgt werden. Wenn der Staats- ickrctär sich seiner Beamten annehmen werde, so werde deren Dankbarkeit der schönste Lohn für ihn fein. (Beifall rechts.) Singer stellt die dienstlichen Verhältniffe der oberen und mittleren Beamten mit denen der Unterbcamteu in Vergleich, wirft der Verwaltung vor, daß sie diese übermäßig ausnütze und ihnen zum Teil skandalöse Löhne zahle. Der frühere Schluß der Paketschalter sei an allen Wochentagen überhaupt erforderlich, im Interesse der Postbeamten und der Hausdiener der Geschäfte. Auf Verlangen des Reichstags ist die Geldbestcllung am Sonntag abgc- schafft; die Geldbriefträger haben nun aber nicht nur die verwehrte Arbeit am Montag, sondern werden am Sonntag zu Bureaudiensten herangezogen. Das war nicht bie Absicht des Reichstags. Singer bespricht den Fall d c S P o st v e r - trauensarztes Tr. Schellenberg in Wiesbaden, der als Freisinniger bei der Reichstagswahl gegen den RecktS- »ationalliberalcu sozialdemokratisch gewählt hatte und deshalb seine Stellung verlor. DaS ist eigentlich eine Sacke der Freisinnigen; ich backte, sie wurden es in dcr Budgetkommission vorbringen, aber Sie sind ja jetzt im Block. (Die Freisinnigen rufen Finger zu: Haben wir ja schon bei der ersten Lefting getan!) Bei der ersten Lesung macht das keinen Effekt. (Gelächter.) Es ist unerhört, daß die Postverwaltung sich herausnimmt, sich um die Betätigung der politischen Ueberzeugung eines Bürgers zu flimmern, dem t> e r f a f f u n g S m ä r i g en Wahlrecht ins Gefickt zu schlagen. Nichts setzt so sehr da? Ansehen des Deutschen Reiches im Auslande herab. Tas sind russische Zustände I Singer behauptet weiter. Beweise dafür zu haben, daß Sozialdemokraten gegenüber das Briefgeheimnis verletzt werde. So ist ein Brief, den der frühere Reichstagsabgeordnete Pfannkiick an die Freie Vereinigung der Maurer gerichtet hat, mit einer Verspätung von einigen Tagen in einem Zu stand bestellt worden, der es ersichtlich macht, daß der Brief geöffnet und dann mit einem gummierten Pavierstreifeii wieder zugeklebt war. Tas ist eine Unverfrorenheit sondergleichen und zugleich auch eine kolossale Dummheit. Ick habe hier noch eine Reihe ähnlicher Fälle. Ich ersucke den Staatssekretär, an seine Beamten einen Erlaß zu rickten, daß sie sich nicht von den Achtgroschenjungen der Polizei verleiten laffen. Staatssekretär Kraetke: Ich lehne es ganz entschieden ab, an die Beamten der Reicks, post, und Telegraphenvcrwaltung eine derartige Verfügung zu erlassen (Lebhafter Beifall rechts. weil das eine Beleidigung sein würde, (Lebhafter Beifall.) Ick kann es nickt anders — um keinen härteren Ausdruck hier in diesem Hohen Hause zu gebrauchen — als eine leichtfertige Verdächtigung betiteln, wenn der Vorredner keine anderen Momente anzuführcn hat als seine Phantasiegemälde, um zu sagen, die Postbeamten achten das Briefgeheimnis nickt. (Lebhafte Zustimmung.) Das ist eine der schwersten Beleidigungen, d'e gegen einen Postbeamten ausge. sprachen werden kann. Ick protestiere für meine sämtlichen Briefträger und Postbeamten gegen eine derartige Beleidigung. (Beifall. ) Der Vorredner hat it. a. auch behauptet, bie Geldstrafen würden jetzt erheblich reichlicher erhoben, auck das ist vollständig unrichtig. Es ist allgemein bekannt, daß ich kein Freund von Geldstrafen bin. Das wissen die Ehefs der Provinzialverwaltungen und auch die Beamten. Die Zahl der Geldstrafen haben erheblich abgenommen. Innerhalb der letzten sechs Jahre hat eine Vermehrung des Personals um 84,92 Prozent stattgcfunden. (Zuruf: Leider!) Trotzdem ist in dem gleichen Zeitraum der Betrag der Geldstrafen um 19 Prozent gesunken. Nun der Fall Schellenberg. Ich weiß nickt, ob Dr. Sckellenberg dem Vorredner dafür dankbar sein wird, daß diese Angelegenheit von seiner Seite hier zur Sprache gebracht ist. (GMäcßtcr bei den Soz.) Es ist unrichtig, daß das Verhältnis des Tr. Schellenberg zur Neickspost. Verwaltung wegen feiner Stimmabgabe gelöst ist. Die Reicks- Postverwaltung kümmert sich darum, in welcher Weise Dr. Schel- lcnberg seine Stimme bei der Reichstagswahl abgegeben hat, gar nicht, denn es ist geheime Wahl. Der Fall liegt gang anders. E? ist mir bekannt, daß Dr. Schellenberg sozialdemokratisch gewählt hat (Zuruf bei den Soz.: Wodurch?) — durch eine sichtigen unteren ds.HS.bisA.My rgedcn. Angaben ins ’iMe werden mitfleteilL lUHItiifi, Brauneiicnileiw nu, Wetzlar. _ S&S* eppS&^ r lßClt. Ml.' JS*“: M. MM ?tede für aüetbtg "nachweislich A .Mer per uchl. Dieie SüM SoeriitiierunflM Angebote.unter K i-Linden ellti-hen tVM * üglcriu nimmt tut uiöidjart an. W eularerwcg irachbiljemileM chönjchrctbcni hißen, ul WM den Äeh. Ani-.eH ^SckerswesL- o;üqe zu öerleip MrllptaV^U. >as 5 Jahre in br .Haust als Hau,' 19 war, sucht wp nderweir. Stettin ngetwte mit. um ■ b. G.-Anz. »""'sSrnnte«. '"""'biid.möcht "'"gehend weL'j c^altung dn 1 «ÜHiten i! -J--- *3. || % Berkaus bei 0 t loiottiflei iu».____ — M?8 l"»» 'MU Atjeii, °h^rk. IhPrü k. “ nn.?nel^t3Nitä NN einem Hol- roar, lucht um s,j je verl.Äprit EM B unter an bi( sg W Anz, erb.^ I ürein.20Zahreatier u^iltta lrbeit. [B3', tclmenamt. öauömädchen, ie idert, sucht Sette. VJieu. ~.Bäue5. UM Der Verband der Berliner Spezialgeschäfte hat die durchschnittliche Benutzung des Fernsprechers statistisch fcstgestellt. Es hat sich eine Durchschnittsbcuützung von 40 Gesprächen ergeben. Danach würde dann ein Angehöriger dieser Spezialgeschäfte zu zahlen haben 486 Mk. für Einzelgespräche und außerdem noch die doppelte Grundgebühr 200 Ml. Das ergibt einen Gesamtbetrag von 686 Mk. (Hort, hort!) Tas ist eine Verteuerung um 285 Prozent. Der gewerbliche und kaufmännische Mittelstand würde aufs schwerste durch eine derartige Reform getroffen werden. Es wird gesagt, die Tele- vhoninhaber könnten sich die Benützung des Telephons von anderer Seite mit 10 Pf. pro Gespräch vergüten lassen. Kolonialwaren- Händler, Blumenhändler, Lebensmittelhändler und nicht zuletzt Gastwirte können dies nicht tun, sonst verlieren sie ihre Kundschaft. 20 Prozent der Anrufe sollen nach der Denkschrift unnötig sein. Glaubt man denn aber diese unnötigen Anrufe durch die Reform beseitigen zu können? Fiskalische Grunde sollen auch nichts mit- svrechen. Eine Million soll die Reform nur mehr einbringen. Und wegen dieser einen Million eine derartige Erschwerung des Verkehrslebens I Erschwerungen des *23 e rkehrs- lebenS haben immer E i n n a h m e a u s f ä l I e gebracht, dagegen Erleichterungen im Verkehrsleben im^er eine Einmchmasteigerung. Die Reform trägt einen durchaus kleinlichen Charakter (Sehr richtig! IinT3), der nicht vereinbar ist mit den hohen Aufgaben der Postverwaltung als Pfteger'n und Fördrerin des Verkehrs- und Wirtschaftslebens. Nun zu den Beamtenfragen. Auch ich frage: Wie sieht e5 mit dem Beamtenbesoldungsgesetz? Wann geht eS dem Reichstag zu? Die Unruhe draußen in der Beamtenschaft ist ganz berechtigt. Sie warten seit Jabren auf die verwrockenc Gehaltserhöhung. Herr Twele erklärte in der Kommission, die Reichsregierung habe selbswerständlich ein Interesse daxan, die Vorlage bald fertig zu machen. Diese Auskunft ist wenig tröstlich. Geschieht diese Vcrch'crung vielleicht aus Rücksicht auf die Verhältnisse in Preußen. Will man dem Reichstag das Gesetz nicht eher zugehen lasten, bis nicht die volle Harmonie mit Preußen hergestellt ist? Wir haben im Reiche keine Vsranlastung, Rücksicht auf Preußen zu nehmen. ES zeigt sich wieder, wie unrichtig das Wort ist: Preußen in Deutschland voran. (Beifall links.) Wenn wir keine Rücksicht auf Preußen nehmen, so folgen wir damit einem sehr hohen Vorbild. Wir folgen dem Reichskanzler, der ja auch den preußischen Ministerpräsidenten seine eigene Politik treiben läßt, wie wir zu unserem schmerzlichen Bedauern erst gestern und vorgestern im preußischen Abgeordnetenhause aus den Erklärungen des Ministers Holle entnehmen mußten. (Sehr richtig! links.) Die Ausführungen des Kultusministers haben nicht nur in allen liberalen Kreisen Deutschlands, sondern auch bei den Freikonservativen daS tiefste Bedauern hervorgerufen. Wenn Preußen nicht Rücksicht nimmt auf das Reich, dann braucht sich auch das Reich nicht um Preußen den Kopf zu zerbrechen. (Beifall links.) Wir hoffen, daß das Beamtengesetz ohne Rücksicht auf die neue Finanzreform noch vor Ostern dem Reichstage zugeht. Wenn das Geld nicht vorhanden ist, dann muß man die Matrikularbeiträge erhöhen. Und haben die Einzelswaten kein Geld, dann mögen sie sich es stunden lassen. Vielleicht lassen sich dann die steifbeinigen Finanzminister der Einzelstaaten . schon durch das Vorhandensein der Schuld eher _ zu direkten Reichssteuern veranlassen. Der Redner bedauert, daß _bie Konservativen sich verschiedenen Beamtenkategorien gegenüber schon schriftlich auf gewisse Gehaltssätze gebunden hätten. Täten die Freisinnigen das, so würde man gleich von einem demagogischen Gebühren sprechen. «Sehr richtig I links.) Sehr wichtig ist die Frage der Personalreform. Dieses ewige Experimentieren hat zu Enttäuschungen und zu einem gut Teil berechtigter Unzufriedenheit in den betroffenen Beainten'weisen geführt. Auf die höhere Laufbahn wird Eickhoff näher eingehen, aber ich erkläre schon jetzt, wir wünschen daß die bisherigen Beamten durch die Per'onalreform nicht etwa irgendwie in ihren Rechten, ihrem Range unb_ in ihrem Titel zurückgesetzt werden. (Zustimmung.) Die Erklärung des Staatssekretärs, daß jede ungleiche Behandlung vermieden werden soll, beseitigt ja zum Teil die Befürchtungen, aber ich fürchte, ich fürchte, in späleren Jahren wird doch die Scheidung zwischen den Postbeamten mit dem dreijährigen Studium und den anderen kommen. Berechtigt sind die Wünsche der Eleven, die im Rundschreiben und in der Denkschrift uns mitgeteilt sind. Bei ihrer Audienz soll der Staatss.'lretär ihnen gesagt haben, die Informierung der llt e i ch s t a g S a b g e o r d n e t e n sei wohl, ihr gutes Recht, aber dann Hab2 er ihnen nichts mehr zu sagen. (Hört! hort!) Das ist ein Fall, der uns alle gleichmäßig hier im Reichstage interessiert. (Sehr wahr!) Wir haben alle Ursache, diese Stellungnahnw des Staatssekretärs zurückuiweisen. (Bei'all.) Die Beamten haben daS Recht, an uns heranzutreten, und wir haben das Recht und bie Pflicht, ihre Darlegungen und Wünsche entgegenzunehmen. (Beifall.) Nur so können wir uns über die Hunderte von Beamtenkategorien informieren, und diese Rücksprache mit Abgeordneten ist autz ein Sicherheitsventil dagegen, daß die Unzufriedenheit im Stillen lveiterfrißt. (Beifall.) Der Staatssekretär hat den Eleven bei der Audienz es ge- wissermahen zum Vorwurf gemacht, chaß sie sich auf den Verband der deutschen Post- und Telegraphenassistenten berufen hätten, also auf eine Nachgeordnete Beamtenkategorie. Gerade diese Einmütigkeit in der Beurteilung der Frage' ist ein erfreuliches Zeichen. D e r K a st e n g e i st u n d d i e A b s o n d e r u n g n a ch S t u f e n hat in der Postbeamteuschaft schon viel zu weite Fortschritte gemacht. Ich habe eine Mitteilung erhalten, daß der Staatssekretär die „Blätter für Post und Telegraphie" als ein unanständiges Blatt bezeichnet hat und daß er im Anschluß daran den Beamten eröffnet haben soll, daß, wer die Zeitung halte, auf Beförderung nicht zu rechnen habe. (Hört! Hört!) _ Den Unterbeamten ist es nicht gestattet. Verbände über das ganze Reich zu bilden. Das ist ein Fehler. Sie haben gemeinsame wirtschaftliche Interessen an gemeinsamen Kaffen. Aber wir wollen ein Organisationsrecht, aber nicht ein Streikrecht für die Beamten. Tas Wohl des Ganzen muß die Grenze bleiben für die Bestrebungen der Beamten. Tre Erfahrungen der letzten Jahre in Oesterreich-Ungarn, Italien und Rußland habe uns darin nur bestärkt. Aber die Beamten denken in ihrem Pflichtbewußtsein auch gar nicht daran. Kopsch erklärt sich namens der Freisinnigen gegen die Resolution über den Schalterschluß. Tie Post hat in erster Linie dem Handel und Verkehr zu dienen, Schabionisieren ist da unheilvoll. Dem vom Abg. v. Gamp eingebrachten Antrag über die Einführung von O st m a r k e n z u l a g e n können wir in dieser Form nicht zustimmen. Wir wollen den Beamten ihre Mehrarbeit in den gemischtsvrachigen Provinzen vergüten, darüber hinaus nicht. Hoffentlich gelingt es, dem Antrag eine Fassung zu geben, die unsere Bedenken beseitigt. Der Resolution der Wirtschaftlichen Bereinigung über das O r t § v o r t o werden wir zustimmen, fürchten aber, daß sie nicht die Mehrheit findet. Dir behalten uns vor, einen Antrag einznbringen auf Ermäßigung des Portos der Ortsvostkarten auf 3 Pf. Damit werden die finanziellen Bedenken erledigt. ■ Staatssekretär Kractkc: Bei der Audienz der Postdirektoren habe ich ganz am Schluffe erfahren, daß sie die Sache für die Abgeordneten drucken lassen wollten, und da sagte ick: Denn Sie Ihren Chef um Audienz bitten, dann müffen Sie auch das Vertrauen zu ihm haben, und das haben Sie nicht, hxnn Sie gleichzeitig eine Aktion bei den Abgeordneten macken. (Lebhafter Widerspruch.) Jawohl, das nehme ich für mich in Anspruch. Ich bin jedem Beamten zugänglich und höre seine Wünsche an. Jeder hat das Recht, sich an die Abgeordneten zu wenden, aber nicht gleichzeitig, wenn er mich um ’ Audienz ersucht. (Lebhafter Widerspruch, Ruse: Warum nicht?) Das ist meine Auffassung. (Lachen.) Beider Audienz der Postsekretäre habe ich deshalb von Anfang an schon danach gefragt. Ter Staatssekretär äußert sich über die Bestrafung des R-dakteurs der „Deutschen Postzeitung". In einem Organ für 34 000 Beamte darf der Chef der Verwaltung nicht heruntergesetzt und grob behandelt werden. Tas dulde ich nicht. Ich möchte bitten, daß Sie recht vorsichtig sind und nicht dazu beitragen, die Disziplin zu untergraben. Ich bin fein Freund von Strafen, wenn ich aber strafe, strafe ich streng. Spielen lasse ich n t d) f mit mir. Weiterberatung Freitag 1 Uhr. Schluß 6% Uhr. 7* Sitzung der Stadtverordneten. Gießen, 13. Februar 1906. Anwesend: Oberbürgermeister Mecum, die Beigeordneten Keller, Georgi und Heyligenstaedt, die Stadtverordneten: Dr. Biermer, Brück, Dr. Ebel, Eichenauer, Emmelius, Faber, Gabriel, Grünewald, Dr. Gulfleisch, Habenicht, Dr. Habertorn, Haubach, Heichelheim, Helfrich, Helm, Huhn, Jann, Jughardt, Krumm, Leib, Löber, Loos, Orbig, Petri, Plank, Schaffstaedt, Simon, Troß, Dr. Wimmenauer und Winn. Mitteilungen. , Ter Vorsitzende teilt mit, daß das Ortsstatut über die 'Kanalgebühren mit dem 1. Februar in Kraft getreten sei. Von der Probefahrt des T ampf er 3 „Gießen" liegt ein Gruß des Dr. Zinßer vor. Auch Stadtbaumeister B r a n * bach hat einen Postkartengruß aus Südwestasrika geschickt und dabei mitgeteilt, daß er bei günstigem Verlaus der Expedition am 27. Atärz wieder in Gießen eintreffen werbe. Ein hiesiger Bauunternehmer hat kürzlich in Gegenwart mehrerer Personen den Oberbürgermeister beleidigt. Er wollte zunächst die Sache auf sich beruhen lassen, erhob aber Klage, nachdem sich die Sache herumgesprochen hatte. Vor der Schösfengerichtsverhandlung erbot sich der Beklagte dann zur Zurücknahme und tat dann dies auch, inbem er die Beleidigungen bedauerte und als völlig unbegründet erhoben hinstellte und eine Buße von 100 Mk. zum Besten der Armenpflege bezahlte. Der Schutzstreifen bei der Irrenanstalt, der die Stadtverordneten-Versammlung schon mehrmals beschäftigt hatte, stand heute abermals auf der Tagesordnung. Stadtverordneter Dr. Biermer erstattete dazu im Namen der juristischen .Kommission an Land der Akten ein Referat, in dem er festftellte, daß der Anspruch der staatlichen Bauverwaltung auf den Besitz des Dolzes berechtigt fei. Dagegen sei das Holz von der Bauverwaltung gefällt worden, bevor die Stadt ihre Genehmigung dazu gegeben habe, und damit eilte Vertragsverletzung begangen worden. Tie Kommission schlage nunmehr folgenden Zusatzantrag vor, der mit dem Staat abgeschlossen werden soll. Tie Stadt ist grundsätzlich einverstanden^ mit dem Abholzen, jedoch ist der Staat verpflichtet, den Schutzstreifen jederzeit so im Stand zu halten, daß jeder Einblick in die Anstalt ver- hiudert wird. Die Stadt laßt ihren Anspruch auf das Holz fallen, legt aber gegen das eigenmächtige Vorgehen der Bau- verwaltung beim Fällen der Bäume Verwahrung ein. Tie Versammlung stimmt diesem Antrag einstimmig zu. Stadtv. Dr. Biermer stellt noch fest, daß der Vorsitzende in der ganzen Angelegenheit ordnungsgemäß verfahren habe. Die Ausstellung der Gastwirte. Wie schon früher mitgeteilt wurde, hat der Gastwirteverein den Wunsch ausgesprochen, daß ihm für seine Ausstellung erforderlichenfalls ein Teil von Oswaldsgarten überlassen werde. Tas hat sich inzwischen als nicht erforderlich 'herausgestellt. Ter weitere Wunsch des Gastwirtevereins, daß ihm das zu den Bauten erforderliche Rundholz zu den bei sonstigen Veranstaltungen gestellten Bedingungen überlassen werden möge was von der Deputation befürwortet wurde —, hat sich inzwischen- dadurch erledigt, daß der Verein das Holz auf anderem Wege beschafft. Mit dem weiteren Ansinnen der Ausstellungsleitung, daß die Stadt einige Medaillen zur Preisverteilung stiften möge, hat sich die Fii.anzdeputation nicht befreunden den können und beantragt Ablehnung, namentlich der zu befürchtenden Konsequenzen halber. Stadtv. Troß spricht sich unter Hinweis auf andere Städte für die Stiftung einiger Ehrenpreise aus, ebenso Stadtv. Eichenauer, der nochmals für die Beschaffung einer Aus- stellungsmedaille eintritt, weiter die Stadtvv. Huhn und Löber. Auf des letzteren Antrag wird sodann beschlossen, 100 Mark für Geldpreise zu bewilligen und die nähere Bestimmung für die Verteilung der Preise dem Gastwirteverein zu überlassen. Die von dem Gastwirteverein gewünschte Beteiligung der Haushaltungsschule an der Kochkunstausstellung wird unter der Begründung abgelehnt, daß die Schule nach ihren Zielen nichts mit den von der Ausstelluirg verfolgten Zielen zu tun habe. Schulangelegenheiten. Tie Rechnungen des Real-Gy mnaf ium3 und der Oberrealschule für 1905 und lUDu, die den bereits früher vorgelegten Ueberschüssen entsprechen, werden genehmigt. -^ie Turnhalle des Turnvereins an der Steinstraße Realgymnasium uird der Oberrealschule wöchentlich sechs Stunden benutzt, was mit der erheblich gewachsenen Schülerzahl beider Anstalten begründet wird. Tie vom Turnverein dafür geforderte Miete von monatlich 75 Mk. wird gutgeheißen. Trotz der Erhöhung des Schulgeldes an der höheren und er werter ten Mädchenschule liegen für beide Anstalten zahlreiche Neuanmeldungen vor, so daß eine Trennung mehrerer Klassen gedacht werden muß. An der höheren Mädchenschule sollen dre dritte, von 48 Mädchen besuchte und die fünfte, von 51 Schülerinnen besuchte Klasse neu geteilt werden, während orc 6., J. und 10. Klasse schon geteilt sind. An der erweiter- ten Dcadchenichule soll die vierte Klasse, die 48 Schülerinnen zahlt, geteilt werden, nachdem im vorigen Jahr bic fünf! , von 66 Schülerinnen besuchte Klasse geteilt worden mar Tie Versammlung ist damit einverstanden, ebenso mit der Bo schafsung der dadurch erforderlichen Lehrkräfte: ein Lehramtsassessor mit der Lehrbefähigung im Deutschen, ein Schulverwalter und eine Schulverwalterin mit der Lehrberechtigung für höhere Mädchenschulen. Stadtv. Habenicht bringt die unzweckmäßige Installation der elektrischen Beleuchtung zur Sprache, durch die eine Masse Licht verschwendet werde. Sobald nur ein Mensch das Haus betrete, seien zur Beleuchtung 20 Lampen erforderlich nsw. Auch seien die Bogenlampen sehr schlecht, da ihr Licht außerordentlich vibriere. Beig. Georgi hält diese Mitteilung für außerordentlich dankenswert und beantragt, daß das Elektrizitätswerk sofort Mitteilung über die Art der Installation machen soll. Auch Stadtv. Löber verlangt sofortige Nachforschungen über die Sache. Der Vorsitzende sagt dies zu. Bei der Knabenvolksschule ist die 8. Stufe in vier Klassen geteilt und jetzt wird auch die Teilung der 7. Stufe in vier Klassen erforderlich. Bei der Mädchenvolksschule, bei der die 7. Stufe bereits in vier Klassen geteilt ist, muß dies nunmehr für die 6. Stufe geschehen. Beides soll geschehen. Auch die H i l f s k l a s s e muß nunmehr geteilt werden, da sie jetzt von 42 Schülern besucht wird, was bei dem hier be> soitdcrs individuell zu gestaltenden Unterricht zu viel ist. Tie neue Hilfsklasse soll den Lehre,: K. Schmidt I. erhalten. Die Versammlung ist damit einverstanden. An der Volksschule hatte man hauptsächlich auf Veranlassung des früheren Kreisschulinspektors Tr. Lucius 1902 das sog. Rektorensystem eingeführt. Seit der Beurlaubung d^s Rektors Hahn hat man provisorisch die Schulleitung zwei Hauptlehrern übertragen und es wird jetzt vorgeschlagen, wieder sum Hauvtlehrersystem überzugehen. In den an- oeren hessischen Städten, bei denen man Umfrage hielt, ist die Sache verschieden geregelt. Mainz hat z. Zt. Hauptlehrer, wünscht aber das Rektorensystem, in Darmstadt und Offenbach hat man Hauptlehrer und ist mit der Einrichtung zufrieden, während Worms mit dem Rektorensystem gute Erfahrungen gemacht hab Professor Tr. Lucius, der ebenfalls unt seine Ansicht befragt wurde, hat sich nunmehr weder für das eine oder das andere System ausgesprochen. Es sollen zwei Haupt- lchrer — je einen für die Mädchen und Knaben — bestellt werden, da die jetzt den Dienst versehenden Herren erklärt haben, daß dies ausreichend fei, wenn auch die Klassen sich in verschiedenen Gebäuden befinden. Stadtv. Jann, der schon 1902 gegen das Rektorensystem sich aussprach, ist mit der Rückkehr zum Hauptlehrersystem einverstanden, wünscht aber für jedes Schulgebäude einen Hauptlehrer, also im ganzen drei. Ter Verkehr zwischen Schule und Haus sei jetzt lebhafter als früher, deshalb sei es ratsam, daß der Hauptlehrer stets an einer bestimmten Stelle anzutreffen sei. Auch würden die Kosten dadurch nicht oder nicht erheblich höher. Stadtv. Heichelheim pflichtet dieser Ansicht bei, zumal sich die Hauptlehrer, wenn sie nicht soviel mit Verwaltungsgeschäften zu tun hätten, mehr am Unterricht-Erteilen beteiligen könnten, tvas durchaus wünschenswert sei. Aus Antrag des Beig. Georgi erklärt sich die Versammlung mit der Rückkehr zum Hauptlehrersystem einverstanden. Tie Zahl der Hauptlehrer soll . in der nichtöffentlichen Sitzung bei der Beratung der Besoldungsordnung beschlossen werden. Hauptlehrer Knauß hat den Anschluß des S ch u l h a u s e s an der Nordanlage an das Telephonnetz beantragt. Cs würden dadurch eine große Anzahl Gänge zur Bürgermeisterei usw. gespart und bei dem häufigen Fehlen von Schülern der Fortbildungsschule seien telephonische Ermittelungen über ihren Verbleib sehr zweckmäßig. Stadtv. Dr. Biermer, Beig. Georgi und Stadtv. Löber halten den Telephonanschluß für überflüssig, während Stadtv. Krumm sich dafür ausspricht. Bei der Abstimmung wird der gewünschte Anschluß mit 17 gegen 16 Stimmen abgelehnt. Für die Beschaffung von Schriften über den weiteren Lebensweg für ©d)üler der Volksschulen wird Einstellung von jährlich 30 Mk. in den Voranschlag beantragt. Es liegen solche im Verlag der Abeggstistimg der Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung vor, die von Stadtrat Professor Kalle in Wiesbaden herausgegeben wurden. Das 16 Seiten starke Heft soll im Ankauf einzeln 10 Pfg. kosten, 25 Stück 2.25 Mk. und 100 Stück 6 Mk. Eine Festlegung auf bestimmte Schriften soll nicht erfolgen und die Verteilung schon im Jahre vor der Entlassung aus' der Schule vvrgenommen werden. Stadtv. Grünewald ist außer Stande, über die Sach« sich zu entscheiden, bevor er die Schriften gesehen hat und bittet für heute um Absetzung. Stadtv. W i n n meint, man solle über die Auswahl später Beschluß fassen. Stadtv. Tr. Biermer meint, man könne über die Sache heute schon abstimmen. Stadtrat Kalle sei auf diesem Gebiet hinreichend bekannt, so daß man ohne weiteres zustimmen könne. Stadtv Krumm ist für die Bewilligung des geforderten Betrags, »rill 'aber der Auswahl nicht unbesehen zustimmen. Auch Stadtv. Grünewald ist prinzipiell für die Be- willrgung. Man solle aber den Schulern die Schriften nicht geben, ohne sie sich genau angesehen zu haben. Tie Sache sei eine Gewissensfragc, deshalb dürse man sich nicht auf Autoritäten verlassen, sondern sie selbst prüfen. Der Vorsitzende bemerkt, daß die Auswahl dem Schulvorstand überlassen bleiben müsse. Auf Antrag des Stadtv. Haubach wird Vertagung der Position beschlossen. Die Vergütung für die Badediener bei den Volksschulen soll nach den Beschlüssen der Deputation neugeregelt werden. Für das dritte Schulhaus wird eine Vergütung von 300 Mk. bewilligt. (Schluß folgt.) * ** In der nichtöffentlichen Sitzung wurde die Satzung über die D ien st Verhältnisfeder st ädtifchenBeam ten und die Vorlage über ihre Gehaltsverhältnisse beraten, aber nicht zu Ende geführt. Tie Fortsetzung wird in der nächsten Sitzung erfolgen. Kleine Tageschronik. In dem Saale eines Gasthofes in Teutsch-Luppa bei Oschatz (Sachsen , wo ein Maskenball stattfand, entstand durch die Explosion einer Petroleumlampe ein Brand, der die Dekorationen und die Möbel ergriff. Es brach eine furchtbare Panik aus, bei der mehrere Personen schwer verletzt wurden. Ter Gastwirt Dardenne, einer ber bei dem Eisenbahnunglück auf der Sttecke Spaa-Landen verletzten Passagiere, der vurch seine Aussagen Verdacht ertveckte, daß er zu 5em Eiseitbahnsrevel in Beziehungen gestanden habe, hat sich erschossen. Eine bei ihm vorgenommene Haussuchung ließ den Verdacht gerechtfertigt erscheinen. Dardenne bestieg den Zug auf der 400 Meter vom Unfallorte entfernten Station Overnas. Vor kurzem hatte Dardenne als Entschädigung für den kleinen Eisenbahnunfall 400 Franks erhalten. Er hoffte vermutlich, bei der zu erwartenden Zugentgleisung eine Verletzung zu erleiden, die ihm den Anspruch auf eine große Entschädigung geben würde. Zwischen Ljublin und Janow (Polen) wurde ein Postwagen von Räubern überfallen. Der Postillon und fünf Soldaten, die den _ Wagen begleiteten, wurden von beit Räubern getötet, zwei Soldaten wurden verwundet. Ten Räubern, denen 10 000 Rubel in die Hände fielen, gelang es zu entkommen. tzvaugellfche Wcareruvc. Sonntag den 16. Februar 1908. Septuagesimä. Hotle^dtenü. Ju der Stadtkirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer D. Schlosser. Abends 5 Uhr: Siehe Iohanneskirche. Montag den 17. Februar, abends 8 Uhr: Vereinigung der fonfirnüerten weiblichen Jugend der Matlhäusgemeinde. Mittwoch den 19. Februar, abends 8 Uhr: Bereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Martusgemeinde. Donnerstag den 20. Februar, abends 8 Uhr, im Matthäus- saal: Bibelstunde. (Offenb. Johs., Kap. 21.) Pfarrer v. Schloss er. In der Iohanneskirche. Vormittags 9‘/9 Uhr: Pfarrer Ausfetd. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannes- gemeinde. Pfarrer Ansteld. 9lbe»b5 5 Uhr: Pfarrer B e ch t o l s h e i m e r. Abends 8 Uhr im Konfirmandensaal: Versammlung und Bibelbesprechung. Dtonlag den 17. Februar, abends 8 Uhr, im Konfirmandensaale der Iohanneskirche: B i b e l st u n d e. Pfarrer A u S f e l d. Katholische Genreinde. SamStag den 15. Februar: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht. Sonntag den 16. Februar, Sonntag S e p t n a g e f t >n a. Vormittags von 6*/? Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. , um 7 Uhr; Die erste heil. Btesse. , unt 8 Uhr: Die zweite heftige Bteffe. Mililärgottesdienst mit Predigt. „ um 9l/2 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 5 /, Uhr: Sakramcntalische Bruderschafts-Andacht. Abends um 73/* Uhr präzis in Stein's Garten: Famllienabend der kathol. Genieinde. Vortrag des Herrn Lehrers Schorn aus Mainz über „Einfluß und Bc- deuiung der Lektüre"; darauf: Syra, die christliche Sllavin, Schausoiet in 6 Akten von Dr. Faust. — Tie ganze Gemeinde ist freundlichst eingeladen. Kursblatt des Siebener Anzeigers ä Bau! für Handel und Industrie VS»N 13. Februar 1908. Depositenkasse Gießen. 106.80 Oest.-Ung. StSb. 1873/74i.@. 90.50 100 Staats-Anleihen, a. Teutsche. do. Preußische ConsolS M. 1000/2000 Vorarlberg . t. S. 70 15 v. 1903 unk. b. Lire 4 Würzburg v. 1899 unk. 98 50 M. Sard. Sec. ft fr. gar. I u. II 4 4 Sunliamschc stcuerfr. t. G. 4050 r t. G. 4 do. do.v. 1886,97,1902 98 50, 4 Kopenhag. v. 1901 unk. 1911 2043r 99.80 4 Lissabon 4 Moskau Sächsische Rente M. Russische Südosi 97 steuersr. gar. Wien Kommunal i. G. 92.25 bo. Ausländische. b v. 1888 l. iS. 41/, 00. 00. L Europäische. Anarolische x. (9. 2040 r M. Kr. 4% Bosnien u. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 99 80 i. tS. (S. II Ergnz.) 2040 do. do. 4 do. Portg. E. B. v. 86 (Baira Baixa) 68 80 Lire 63 70 L G. ö.fl. 31. Standesherrliche Anleihen. M. öfl.G. s.si. 3% Hesi. Provinz Öberheffen 81.30 92. b'/. 4 M. M. 3 1884 do. Spez. 93 8% Alzey v. Dividende Bank-Aktien M. Bank 91 Badtsche Bank S'/io do. M. 4 do. u.V v. 1891 Lit. H 93 60 98.20 . . M. 600 BereinSdanl . Tlskonto-Gesellschaft M. 600/1200 4 Freiburg v. 1881 u. 1884 abgest. M. 600/1200 95. Lstr. M. unk. b. 1910 IL v. 1901 90.00 Pes. abgest. do. 1890 v. kündb. ab 91.30 l1/, Chile Gold-Anl. v. 1889 Lstr. 92. u. 1898 do. 9u.5o Fr- Lstr. ab 1908 do. 3% do. 65.80 1906 Eisenbahn-Prioritäten 1903 1910/1 98.50 90. 37, do. Frk- 4 v. 1902 unk. b. 1913 1908 unk. b. 1913 . 41/, Offenbach 1906 v. 1889 do. do. v. 1891 Oest. Süd (Bomb.) ftf. 400 do. 1906 Fr. d-. E.v.71 i. G. v. v. 1888 1897 104.70 94.10 3 7, 31/, 1903 1897 500 200 Fr- Fr. do. do. do. do. do. do. do. do. 101.40 96.40 99 10 47.70 88.50 88.50 37, 37, 37, 37, 37, 3 3 ab 1902 ab 1908 ab 1906 1907 1908 500 1000 500 500 500 500 103.10 101.20 80.10 97.80 97.10 79 40 79 20 4 4 4 4 3 % 4 4 4 4 4 5 4 4 4 4 4 4 4 4 o 5 3 4 4 4 4 4 4 4 5 4 do. do. M. Kr. 88.20 94.75 82.30 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, Warsch.-Wien. stsr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 85 stfr. gar. 408/2040 v. 1889 I. Rg. v. 1889 II. Rg 400 400 400 90.50 90.50 98 25 91.- 91.50 98.50 4 4 4 4 4 37, M. 1000 M. 1000 M. 1000 116 0 IjJ.50 4 4 4 4 4 4 37, 3 cons. v. 1890 steuerfr. conv. mtif. v. 1903 öfl.G Kr. M. ö. fl. 89.25 81.45 98.55 4 37, amorr. ab 1907 amork. ab 1910 47, 47, 47, Eisenbayn-Renien-Bk. . Franks. Hypothek.-Bank Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein 141.80 26.2o 98.25 98.25 500 500 3. fl. Kr. 97.50 98.00 4 Fulda 4 Gießen do. (Salzkgtb.) ftf. i. G. . Ungar.-Galizische . stf. i. S o. 1888 convert. v. 1897 v. 1902 v. 1905 kündb. lündb. kündb. 98.50 89.70 89.70 99.30 37, 37, v. 1901 lündb. ab v. 1883 abgest. . 4 5 5 4 4 ReichSbank Franlsurier 37, dv. 37, do. v. 1889 v. 1891 84.90 78 50 78.45 76.20 74.50 do. S. 40 do. S. 43 do. S. 46 do. S. 47 do. S. 44 Sollhardbayn. . Jtal. Mttcclmecr Analol. Eisend. . ?ruice Henri . . Prag-Lux St. Akt. 77.20 77 70 101.60 96.80 86.80 84.80 Kr. 1400 b. fl. 2üo ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 2000c b. 1913 1000 r do. do. 37, 37, 37, 37, 37, 1894. . . 1905 . . . 1902 kündb. ab u i. i. t do do. v. 1907 .... v. 1875—80 abgest. v. 1900 .... v. 1903 .... v. 1896 .... 97.55 98.50 99 80 92- 83.— 92.70 82.90 92.85 82.85 99.60 ab 1901 ab 1902 od 1908 79.40 79.40 79.40 7j.5o Ser. 18...... Ser. 20...... Ser. 12, 13 .... . Ser. 15 ...... Scr. 19...... Kommunal Ser. 1 unk. 1910 Rbl Lire M. Schwerz. Central v. 1880 . Moskau-Kasan unk. 1915 . v. 19u7 v. 1893 v. 1896 v. 1897 v. 1903 v. 1905 do. 98 unk. 1909 stfr. gar. do. 1901 unco.b. 1915 stf. g. 72.85 101.90 101.30 102.35 70.00 112.9. 102 10 .6 50 96.- lu2.40 90.55 90.55 90.55 90.50 98 30 95.30 90.30 Oest.-Ung. Bant . . Ocst.-Laiiocrbank . . Oest.-Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Preug. Bodenkreditbank v. 1886 . . , v. 1895 . . . u. 1886 . . . Ser. 30-33 unk. Lstr. M. Lstr. M. do. Südwest stfr. gar. 408/2040 Ryäsan-Koslow steuerfr. gar. . . do. UralLk steuerfr. gar. 404/2020 Pes. Lstr. Pes. 4 37, 37, 37, ö. st. 200 ö. fl. 200 0.11. 200 600/1200 I. fl, 350 300/1200 v. 1888 . . v. 1895 . . v. 1898 lündb. a 1905 . . . 1903 lündb. a 1879 . . . 1900 kündb. a 1891/92 (abgest 1898 . . . Fr. M. Gold-Anl. v. 1889 .... „ Cons. E. B. Ser. I u. II 89 „ Gold-Anl. Em. III v. 1890 . „ SkaatS-Rcnte v. 1894 . alt.Kr. Rbl. St.-Anl. v. 1899 Aul. abgest. . . do. .... do..... 37, do. 37, d° 37, do. do. do. Starkenburg . . . a. M. Lu. N 11. Q abgest. 90 92. Fr. M. Pes. Lstr. M. do. do. do. do. do. do. do. do. 97.50 9« 15 95 — lÖl.Oo do. cinbeitL Rente (conv.) . . do. Staats-Rente..... Oest. E.-B. St. Sch.-Verfch. (conv Elisab. Obi.) u G. steuerfr. . M. Fr. 100 50 92.55 91.90 82.20 9o.50 Brünn-Rs. 72 stf. Staatsb. v. 83 „ I—VIII Em. , IX Em. , v. 1885 , (Ergänzgs.-N.) „ v. 1895 ftf. t. G. v. v. v. v. v. v. v. 37, 3 do. do. do. do. do. do. do. 4 37. 37, do. bo. . M. 10OÜ/300U . . M. 1000 . . Tlr. 100 v. v. v. v. v. 37: 4 ö.fl. Kr. M. Fr. Pes. Lstr. 37, 37, 37, 37, 105.30 108.— 126.30 99.65 99.65 99.15 97.60 97.70 v. 1907 . . . „ R abgest. . (Straszenbahn- v. 1899 v. 1901 Abt. I. . . v. 1901 Abt. II. u. III 1899 unk. b. 1912 . . M. Tlr. M. Fr- 37, do. 3 do. 4 87, 37, Provinzial- und Commanal- Obligationen. do. Bagdad-Bahn . . Ungarische Gold-Rente 2025 r 91.90 81.15 83.- 99.75 5 5 5 47, 235 80 luü.30 122.20 17a — 133.50 103.— 119.50 194.- 153 7Q 91.- 117.25 116.85 111.80 209.10 122 80 104.80 202.20 lOu.30 144.— 112 25 1ö3.50 187.50 136.50 173.- 192.— 139 90 135.10 143.40 144.10 120.- Rente 1881/88,92 Rente t. G. v. 190 do. i. G. v. 189 Rente v. 1894 . Rente v. 1898 . do. do. do. iou 8.22 9 6% 5 I2.:'5 9 5V, 57, 6 67, 8 1902 lündb. ab 1908 1905 ...... do. do. do« 151.20 197.50 138.90 104.20 272.- 160.00 97.00 82.00 27,oSüdital.(Merid.)Sr.A-E. 4 Toscanisye Central . . 5 Westsicilian v. 1879 37, Gotthardbabn .... 3% Jura-Simplon v. 1894 100 — 98— 99.60 94.50 93 00 86.30 do. do. St.-Rente 37, Zürich v. 1889 ...... 6 Stadl Buenos-Aires v. 1892 1. P. Argent. inn. G.-Anl. v. 1887 62.05 62 60 10.75 89 40 100.55 88.50 do. v. 1905 .... Mexik. amort. innere Ser. I—IV do. cons. äußere v. 1899 steuerfr do. cons. innere ..... do. ...... Anleihe v. 1901 unk. 1909 do. von 1892 u. 94 do. v. 1902 unk. b. 1910 do v. 1896 ..... StaatS-Rente . . . do. v. 1897 steuerfr (Eisern Tor) Gold stfr. Außereuropäische. Inländische. Braunschweig. LandeS-E.-B. H E amort. do. do. amort. amort. 37, Kastel abgest. . . 37, Kissingen v. 1886, 4 Köln v. 1900 . . u. 41 unk. b. 1910 . mit. b. 1913 . . . kündb. ab 1908 . . 97.20 97.40 97.70 97.50 97.90 93.80 92.— 92.— 98.00 98.25 96.50 96 75 97.— 90.00 90.25 do. do. do. do. t. G. '. G. i. G. i. G. i. S. Hyp.-Kred.-Ber. S. 15-19,21-27,31,34,35-39,42 v. 1903 unk, v. 1884 conv. v. 1888 conv. v. 1895 . . v. 1898 . . 12 5 6 9 7= TL 9' 8 47. 67, 7’ 10 6 »/* 67, 9», 58 77, 7- 9 87, 8 10 77. 77, 7 7 6 do. do. Hessische do. do. do. do. 4 Erlangen v. 1900 mit. b. 1911 . . i. B. v. 1900 lündb. ab 1905 i. S. i. G. L G L G. 1. G. i. G. 99.- 95.— 90.25 92.— 92.— 94.30 99.80 93.00 92 - 92.20 93.50 do. do. do. do. Hyp.-Kreb.-B. M. 600/1200 Mitleid. Bbkr. (Greiz) Au. B. 1 . looo Mltteldsche. Kredilb. . M. 300/1200 Raild. s. Lischl. S. I-VIM.300/1200 Nürnberger Bank . . . M. 1000 Nürnberg. Bereiusbk. M. 300/1200 37, Nauheim v. 1902 unk. b. 1912 ö.fl- M. 5. fl. 00. Hyp.-Akl.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Krebltbk. Ai. 600/1000/1200 Rhem. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schaffhaus. Banlver. . M. 1000 Südv. Bobenkrcdil-Bank . M. 600 1914 . . b. 1910 * b. 1910 . 82.80 75.00 Rheinprovmz AuSg. 20 u. 21 unk. b. 190 do. w 22 it. 23 . . do. „ 10, 12-16, 24-26 96.00 85.40 94.50 94.20 85.00 do. do. do. do. DO. do. 57. Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch. (conv Franz-Iosef) i. Silb. steuerfr. 3 Oesterr. Lokalb. (verstaatl.) . . Hambg. Hyp.-Bk. Scr. 1—190 u. 301-310 8% do. bo. Ser^l1-350 unl.b. 1913 4 7- 4 4 4 37, 37, 37, ZI/ Deutsche Reichs-Anleihe . -" - do. Rumän. do. do. do. do. bo. do. do. do. do. do. do. bo. do. do. do. do. do. dö. do. do. do. do. do. do. do. do. bo. do. do. do. do. do. do. Worms bo. do. do. bo. do. do. do. do. do. do. do. Badische do. do. do. 37- Lärmst, abg. 0.79 Lit. U u. 81 Lit. A ......u. 1894 . . 5 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 4 3 87, 3 4 37, 8V, 3 4 37, 87, 3 87, 37, 3 4 37, 3 4 4 37, 37, 3 3 4 37, 37, 37, 3 v. 1888 . v. 1898 lündb v. 1905 lündb v. 1901 Ser. I kündb * 'Weich'........... 0/1 do............ 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% 8/, Südb. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . 8 /* do. do. do. v. 1904 Aktien ausländischer Transport- Anwtaiteiie 95.60 90.— 97 50 9?.7u 97.50 98.50 91.20 91.20 91.9J 92.30 4 Fürstl. ^senburg-Bübliigen . . yjenb.u. Bud.-BlrstelN v. 1887 37, 'Neustadl a. d. H. v. 1889 .... 37, bo. v. 1903 kündb. ab 1901 4 Nürnberg v. 1899-1901 ..... 4 37, 3 1888 11. 1903 3s/io "Neapel Itaall. , Stockholm v. 1! Bayr. E.-B-Anl. unk. b. 1906 60 E.-B. u. Allg. Anl. . . do. Landeskultur-Rente . . do E.-B.-Anl...... Bremer St.-Anl. v. 1888, 92, 99 äuß. E.-B. i. G. innere v. 1888. äußere Gold-Anl. do. bo. G. G. G. G. G. G. do. do. do. do. do. 47, Gr>. .yeudei yg.o. Donn c.ä l-'5v.84 4 Fürstl. SolmS-BraunfelS v 1880 . 37, bo. bo. v. 1886 . 37, Gräfl. SolmS-Laubach abgesl. . . 37, Fürstl. SoluiS-Lich...... 37, Gräfl. SoluiS-Rübelheun . . . . 37, Türk.-Egypt. Tribut . . do. prw. v. 1890 steuerfr. 5 Bulgar. Tab. Anl. v. 1902 i. G. 1%, Griech. E.-B. v. 1890 steuerfr. 1% do. 'Nkonopol-Anl. v. 1887 . 4 Italienische Rente do., do. do. do. 47, Rust. StaaiSanl. v. 1905 . Consolid.-Anl. v. 1880 do. S. 28-30, 32 (tilgb.) do. S. 45 (tilgb.) . . Landw. Kreditbank Lit. D-J do. Lit. N-P . Ausländische. Elisabeth steuerfr. l. G. . . 2000 K. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S. 37, Kreuznach v. 1888 37, Lahr 0. 1889 . 37, do. v. 1902 . 37, Limburg abgest..... 37, Ludwigshafen v. 1896 . 3% do. v. 1903 lündb. Mainz v. 1900 unk. b. 1910 abgest. 1878 u. 83 . do do. 1887 stf. gar. . . Fianz-Josef . . i. S. 200/1000 Kaschau-Odrb. v. 1889 ß Chinesische StaatS-Anl. v. 1895» 5 do. do. v. 1896. 47, do. do. v. 1898. 4 Egyptische unifizierte..... 37, do. privil....... 3 do. garantierte . . . . 47, Japaner Ser. II v. 1905 . . Hamburger St.-Anl. amrl. 1900 n. 1909 . do. v. 1887,91,93,99 Bayr. B. f. Hand. u. Jnd. M. 1000 Bayr. Hyp.-11. Wechseldk. |. fl. .>00 Berliner HandelSg. . M. 500/1006 do. Hyp.-Bt. Llt. A M. 1000 do. bo. Lit. B M. 1000 Bresl. DiSkontobank Ml. 600/12UU Commerz, u. DiSkonto-Bank . . Darmstadler Bant . . M. 1000 (Bank f. Handel u. Industrie) Deutsche Bl. S.I-X M. 600/1200 Melk.- u. Wea/jclb. ^tlr. 100 2*/l# da. 27u do 271, Jtal.stl.gar.E.B.Ser. A-E.I.G. . . 4 Jtal. Mutelmeer steuerfr. i. G. . . 24/IO Llvornes. Lil. 0. D. it. D/2 500 37, Metz v. 1903 unk. b. 1912 4 München v. 1900/01 mit. b 37, do. v. 1903 kündbb. ab 1908 oo. t. P..... v. 1898 lündb. ab 1908 Jnvest-Anl..... do. do. abgest. 80% Frt., Hyp.-Bk. Ser. 14..... Ser. 16 u. 17 mit. 1910 do. v. 1896 unk. 1912 do. v. 1902 unt. b. 1912 Pfandbriefe. Derl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr./ abgest. 80% do. E.-B. St. Sch.-Bersch. (abgest Elisab.-A.) t. steuerfr. Pp. . Portug. unifiz. v. 1902 Scr. I . do. unifiz. v. 1902 Ser. III . do. I E abgest. . do. IIIE unk. b. 1905 37, Schwedische v. 1880 abgest. . . 37, do. v. 1890 .... 3 do......... 37, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 191 4 Serd. amort. . 1895 (405) . . 4 Span. auSl. Rente v. 1882 abgesl Hambg. Hyp-Bk. S. 141 -340 kündb.ab!905 bo. do. S. 341-400 unk. v.1910 do. do. S. 401-470 unt. b. 1913 27io do. oo. 4*/6 Oest. Silber-Rente . . 47, bo. Pap.er-Rente . . do. Gold-Rente. . . v. 1901 kündb. ob 1906 . . abgest......... v. 1887 ....... v. 1891 abgest...... v. 1896 ....... v. 1898 ....... v. 1902 Ser. II lündb. ab 1907 v. 1901 lündb. ab 1907 . . . v. 1887/89 ....... v. 1896 lündb. ab 1901 . , . Salonique-Constant. Ionction . . do. Monastir . . 2020/4040 Wiirttembg. do. do. do. do. 4 Stuttgart v. 1895 kündb. ab 1905 37, do. v. 1904 untilgb. b. 1912 4 Trier v. 1901 kündb. ab 1906 . 4 Heidelberg 37, do. 37, do. 31/, Karlsruhe 37, do. 3 do. Oest.-llng.StaaSb. Öest.Sudb.(Lomb 1 Oest. Rordwen A do. B . Raab-Odclib. . . do. do. do. de. 3% do. 37, Offenburg v. 1898 lündb. ab 1904 4 Pforzheim v. 1893 kündb. ab 1904 4 37 Prag-Dux v. 1896 stf. Raab-Oed.-Ebenf. , do. do. v. 91 „ do. do. v. 97 „ Rudolf . . . . , 37, do. v. 1899 ....... 37, Ulm v. 1905........ 4 Wiesbaden v. 1900 kündb. ab 1905 4 37, 37, 37, 37, 37, 37, 4 bo. -Wächtersbach v. 37, do. 47, Bukarest 37, bo. do. 37, Frankfurt 1 bo. v. 1902 steuerfr Gold-Anl. v. 1894 steuerfr. do. v. 1896 steuerfr. do. 97 steuerfr. gar, 37, Aschaffenburg v. 1888 .... 4 Augsburg v. 1901 unt. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen)..... 37, Baden-Baden v. 1898 lündb. ab 1903 37, Bamberg v. 1888 ...... 37, Berlin v. 1886/92 ...... 4 Bingen v. 1901 lündb. ab 1906 . 3 do. v. 1895 ...... 37, do. v. 1898 . . . . abge]t. Lit. J v. 1884 v. 1886 u. 88 . . v. 1894 .... 37; do. v. 1905 unk. b. 1915 4 Mannheim v. 1901 lündb. a 37. 37, 37, 37, Ungar. Kreditbank . . Umonbank (Wien) . . Wiener Bankverein. . Württdg. Bankanstalt . do. Beremsdank Würzburger Loltsbank Meininger Hyp.-Bk. Ser. ~ Ser. 10 . . Hyp. B. Zf. kündb. ab 1905 . do. do. kündb. ab 1906 unk. 0. 1911 . ab 1905 ab 1907 37, 4 Ser. 6 Ser. 7 Ser. 8 Ser. 9 abgest. lündb. lündb. 37, 4 4 4 4 4 37, 37, 37, 37, do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 4 Preutz. $W=tl)den.Sti..S!aQll[goXobg 47, Mecklb. Hyp. u. Wbt. Ser. I verl. 5125 3% do. do. Ser. 3 abgest...... do. do. Ser. 2 u. 3 lüubd. ab 1905 37, do. do. do......... 4 do. Pfdbr. Bk. S. 18 lündb ad. 1908 4 do. 4 do. 4 do. 4 do. 37« do. 38/* do. 37, do. 37, do. 4 Rhein. 4 do. do. S. 19 Hilf. b. 1909 . do. S. 22 unk. b. 1912 . do. S 25 unt. b. 1914 . do. S. 27 unt. b. 1915 . do. S. 23 unt. b. 1912 . do. S. 56 unk. b. 1914 . bo. S. 17 u. S. 18 . . do. S. 24 um. 1,. 1912 . Hyp. '2)ZaiyU;eini kündb. ab 1902 bo, do. kündb. ab 1907 37, do. do. ...... , . 37, bo. do. unk. b. 1914 . . . . 37, do. do. Kommunal...... 4 Westd. Bdkr. Hyp. «.Köln- S. 1 u. 2 . . . 4 bv. do. bo. 4 bo. do. do. 4 bo. do. do. 37, do. do. do. .17, do. do. do. 4 SÜdd. Boden Kr. S. Scr. 5 mH. b. 1909 Ser. 6 unk. b. 1911 Ser. 7 unt. b. 1913 Ser. 3 kündb. ab 1905 Ser. 4 kündb. ab ,9u6 53 u 54 kündb. ab 19U6 37, do. bis incl. Ser. 52 . . 97.10 97.10 97.10 97.30 97.50 90.00 90 00 90.00 91.00 95 60 88.25 97 30 93.50 97.10 97.10 97.10 97.30 97.50 93.25 98 50 90- 91.- 97 20 97.20 90.— 9 >.25 91.50 97.— 97.20 97.40 97.60 90.40 9150 99.30 92.20 Staat!, oder provinzial-garant. 4 Hest. LandeS-Hyp. Bank Ser. 12—13 . n. 14-15 . 17, do. do. Ser.I- V mit 1909 4 do. do. Kom. Obl. S. 5—6 . u. 7—8 . 37, do. do. Kommunal Ser In.II nut. 1909 37, "Jia|]amfd)c Lanoesb. Vit. F. G. H. K. u. L. 3% bo. do. „ M. N. P. . . 3% Caffcler Landes-Crednaust. unt. . . . 99.50 9.1.70 91.bO 99.50 99.70 91.90 93.70 93.70 93.50 Diverse Obligationen. 4 Buderus r. 103 . . ...... 5 i/tfitj. Luxcuu. r. 100..... 47, do. r. 102...... 4% Eiscitb. Rentenbant ...... 4 bo. bo. ...... 47, Eisenwerke Lollar r. 102 . . . . . 4% Elektr. Wert Homburg r. 103 . . . . 4 D. Atlant Telegra,....... 4 Franken-Allee, garant. v. Frankflirt . . 4 Franks. Ho| r. 10o....... 4 Diene Bobeu r. 102....... 3% do. bo. r. 101 ....... Verzinsliche Lose. 4 Badische Prämien.....z,lr. 100 u Donau-Regulierung . . . . ö. fl. luO 3%Golyaer Pram. Psand'or. I . . Tlr. 100 3% bo. do. II . Tlr. 100 3 Hamburger v. 1866 .... Tlr. oO 3 Hollanbl|che Komm. v. 1871 . . b.fl. lOu 37,4t0lu-Mtnbcuer......Tlr. 100 8%1'ubeiler 0. 1863 .....Tlr. 50 2% Lütticher v. 1853 ..... Fr. 8u 3 ^aoriber abgeit.....Fr. 100 4 Meininger Pram. Psandbr. . . Tlr. 100 1 Oeiierr. 0. 1860 .....ö. fl. 50u 3 Oldenourger.......Tlr. 40 5 Ru||ische 0. 1864 ... alt. K. Rbl. 100 5 Ru||lsche 0. 1866 . . . alt. K. Rbl 100 2%Siu^llvei8cNb.-Raab-Graz . . 0. fl. 150 27, do. bo. ey. a. Sch. . ö. fl. 15u do. Anrechts cheine . . . . fl. 97.50 101.- 101*50 97.30 102.— 101.— 96.00 99.— 98.70 94 tO 83.20 148.30 135 80 131.1.0 112.90 104'50 136.00 132.00 154.20 132.00 108*05 38^00 Unverzinsliche Lose. Augsburger.........fl 7 Braunschweig ..... . . Tlr. 2o Finntünvische ...... Tlr. lu Freiburger.........Fr, 15 iäienua..........Hirc 150 Mailander ........Lire 4u MaUänber ........Lire 10 Meininger .........j. fl. 7 Ocstr. v. 1864 .......d. fl. 100 Oeur. Kredit v. 1858 .....ö.fl. 100 Papeny. Gcäfl.........I. fl. i Rndolfs-Stiftnng......ö. st. 10 Türkische.........Fr. 40 do. .... Ultimo ... Fr. 400 Ungar. Staats.......ö. |i. loO Benctlaner........Lire 30 167*80 125.50 23.- 33.25 448.00 401.— 146.80 146.40 337.50 Indastrie-Aktien. frankfurlet görh Aschafs.Masch.Pap Nene Boden A. G. Brauerei Bindlng „ Henninger . „ do. Pr. Akt. „ Kempff . . „ Mainzer Akt. „ Rettenmeyer „ Stern(Oderr.) „ Werger . . Fcnientf. Karlstadt Cycm.Bad. Anillu „ B1eiU.Silb.Br. „ Griesy. Elektr. „ Albert . . . Dt. Atl. Telegraph Elektr. Böse Borz. „ Allgem. Berlin „ Laymeyer . . „ Schuckert . . „ Siem. 210.00 213.8, 140. - 119.70 106.45 126.00 ytrltBM -grst. BliesenbachBergw. „ Lorz.Akt. Bochumer Gug . BuderuS Eisen . Concordia Bergb. Lt. Lnxcmb. Bgw. Elcttr.Lichtu.Kraft Eschweiler Bergw. Fatzvn Mannsiadt „ Vorz.Akt. Gelfenkirch. Brgw. Harpencr „ Hasper Eisenw. . Hemmoor Fement Hibernla Bergw. Hösch. Eisenw. Humbold Masch. . Laurahütte. . . Masten Bergbau. Aiülhetmer Bergw. Nordd. Wolltämm. Oberschles.E.-Jnd. Phönip Bergw. . Rhein-'Naff.- Rhcm. Stahlwerke diicbed 'Montan . Schles. Berg- Wegelin & Hübner Westeregeln Alkali , Vorz.Akt. 26.00 40.80 198.40 113.— 320 50 147.25 110 75 2ü5.OO 172 30 173 50 184.- 199 00 154.00 184.00 251.- 216 — 105.80 216.- 118.- 149 75 132.50 96.- 174.90 214.— 167.75 199.— 402.— 151.75 193.25 102Lö Zur Maskeraden - Saison 1908 Geblümter Atlas zu Masken-Kostames Meter 150 Pfg. Diademe mit Münzen und Sterne zu 50, 60, 70, 100, 140 Pfg. Meter 60 Pfg., 95 Pfg. 65 Pfg. zu 60, 75 Pfg. bis zu Paar 25 Pfg., 45 Pfg., Lange Handschuhe 60 Stück 25 Pfg., 40 Pfg., 60 Pfg., 100 Pf- eto. Maskenbilder leihweise unentgeltlich. Blaskenbilder leihweise unentgeltlich. A. Holterhoff Söhne, Seltersweg 20 / Tücher-Vier 977 gratis beim Einkauf von Schuhwaren L"/, Fürstliche Obersörsterei. [“/= Eaessen, Dläustag 12. VM D'V? Steitz. An Per ti 6 Eich.-Stm. 3. Kl. 40—49 em Dm, 6— 8mS. 3,53 Fm. n ii u o u ==45,27 Landwirtschaftlicher 5ivnsumverein (E. G. m. unv. H.) FMi5*"ü.k- Mks AaSlWtt •ycitte imo morgen: QchseufleijÄ Psd. 55 Pfg. [ßw/2 957 Die Kollektion enthält folgende Bücher: 59 ist Ver- Leben Knüppel n sP/l 0 956 D II n n u n 39 63 189 4. 5, 6. 3. 4. 5. 4. 0 0 Emballage Debitoren Pfg. Pfg. Pfg. zu 15, 20, 30, 50 Pfg. zu 8, 10, 15, 25 Pfg. ii V 0 II iz v u v IT II II S.» 290.— 1902.10 730.'— 471.90 1064.93 58 [982 Tyroler-Tücher Tamburins Clown hüte Der Direktor H. Balser VII. dec Mitglieder Kreditoren Reservefond Betriebsrücklage Reingewinn 49 42 76 7 An 85 25 75 30—39 25—29 15—24 30—39 25—29 untec25 25—29 unter25 16—27 Japanische Stoffe mit Gold und Silber durchwirkt. Spitzen und Besätze in» Gold und Silber. Maskeraden- und Ball-Atlas Maskeraden-Sammt, I. Qualität Seiden-Satin, I. Qualität Tarlatane Gold- und Silber-Stoffe Armbänder und Armepangen Ohrgehänge Tyroler-Hiite Lange Mieder-Ketten Silber-Krtten Münzen-Cjlliers Atlas- und Satin-Masken Troapetea, Hörnzr, Pritschen 350 Pfg. 350 Pfg. 200 Pfg. 150 Pfg. Reisig Stocke 4458.93 55 3 Münzen, Sterne, Flitter, Blumen. Feder-Haarschmuck, Wachsperlen. Lahnbaed, Münxenkette» Schellen Der Lagerhalter Heinrich Schmidt V. zu 20, 40, 80 Pfg. zu 15, 20, 40, 60 Pfg. 150, 225 Pfg. bis zu 100, 150, zu 60, 70, 110, Pfg. Pfg. Pfg. 300 87 Meter Meter Meter 20 Pfg., Meter 3—12 3— 8 4—10 18—20 16—20 12—20 10—18 10-16 3— 7 Stück 135 Stück 18 Pfg., 25 Pfg. bis 100 SAFRANKFUf?T Unter Widerruf der untcrni 5. d. Mts. irrtümlich erlassenen Bekanntmachung veröffentlichen wir hiermit, datz der Voranschlag der Gemeinde Mainzlar für das Rechnungsjahr 1908 von Montag, den 17. d. Mts. an 8 Tage lang auf dem Bureau der Bürgermeisterei zur Einsicht ÄlöBorspeiscu zu foltern Austchnm euicappcriiretzende Delikatesse. In Schlüsfct-Tttben besonders ivarsam im L'krbrcu'.cb. ssl’/, 1. Der Festredner. 2. Briefsteller. 3. Punktierbuch. 4. Rinaldo RinaldiniS Abenteuer. im Betrage von Mk. 10.— an. Feste Preise. Umtausch gestattet, offen liegt. Mainzlar, den 13. Februar 1908. Grotzh. Bürgermeisterei Mainzlar. Großh. Bürgermeisterei Bettenhausen. Roth. Aktiva. Kassenvorrat Warenvorrat Geschäftsmobiliar 90.93 JC LS RA m I i ch sFbekarmte? l^roßh. Bürgermeisterei Nieder-Bessingen. Hör st. Ferner füge ich jeder Kollektion gratis bei: Me. Lenormauds VVahrsagekarten jnit Anleitung 810.— 2889.16 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1906 Während 1907 gingen zu - u , ab Daher Stand der Mitglieder Ende 1907 Oppenrod, den 30. Januar 1908. ..»»»sässsägäses»! Hermann Urban, RW i.Mtmtft 28. 10°/s Abschr. 9.— , Suomisfionsholzverkaus. Aus den Waldungen der Gemeinde Nieder-Bessingen soll nachverzeichnetes Holz aus dem Submissionswege verkauft werden: v „ Grubenholz Fichten-Stämme 11. Mikosch-Witze. 12. Humoristischer Berliner Kalender von 1908. 13. Rundschau interessanter Kriminalfälle. 14. Postkartengrübe. 15. Der Thenue-Pirat, Kriminalgeschichle. IG. Traumbuch. 17. GrotzeS illustriertes brecheralbum. 18. Schinderbannes, f. und seine Taten. 9?utzholzverkauf in den Waldungen bei Nordeü. I. Im Wege des schriftlichen Aufgebots: Losl Fichten: 16^o Fm.Stänmi. 111—IV. Kl. 5,55Im.Derbst. I—III.Kl. r* 2 „ 12W „ „ III—IV. „ 4,68 n n l—III. „ n 3 „ 11,32 „ „ III—IV. „36.45 „ „ I—III. „ .. Die schriftlichen Gebote sind für den Fm. nach Klassen mit ausdrücklicher Anerkennung der Bertaussbedingungen lgleich denen der Kömgl. Oberförsterei Rotzberg) mit der Aufschrift „Nutzholzver- laur bis zunr 19. Februar an die Forstkasse zu Nordeck einzureichen. Oennung Bormitlags 10 Ubr. II. Qm Wege der öffentlichen Versteigerung an demselben Tage von Bornuttags 11 Uhr ab: Zusciiueide-Schule Elisabetü Menwieser Bismarkstrasse 10 I. Unterricht im Zeichnen, Zuschneiden und Anfertigen von Damen- u. Kinderkleidern nach sehr leichter, praktischer und vorzüglicher Methode. Beginn eines neuen Kursus Donnerstag, 5. Mürz 8 „ 1S8 , 5 Kief.- 87 „ Passiva. JC $ Geschäftsguthaben 33,21 , 11,23 „ 13,43 , 5,05 „ , ==13,46 „ =12,85 , =45,27 v = 3,85 , =30,70 , = 3,53 , =12,67 19. Ernste und heilere Erzählungen aus Hülle und Schlotz. 20.—21. Unterhaltendes für die Winterabende. 22. Georg Petermann, der kühneZigeunerhauvtmann 23.-25. Ratgeber in praktisch. Dingen. 26. Anton ^eichtweis, der oer- wegene Räuber. 27.-35. 9 Bände Romane, Kriminalgejchichten, Erzählungen u. A. weitverbreitetes, kastanienbraunes Cha- rakterbier der Brauerei. Aus allerbesten Materialien hergejtelltes, ausgezeichnetes Genutz- und Nährmittel versendet billigst und prompt 986 in Faß und Flaschen Gotthilf "Röhrte Biergrobhandlung, Gießen. Telephon 344. „ Derbsiangen Klefern-Stämme 3z95 Bemerkt icirö, daß da§ Eichen-Schnittholz bester Qtialität und sich für Schreiner- und Glaserholz eignet. Freitag, den 21. d. MtS. kommen zur Versteigerung: 47 Rm. Buchen- und Elchen-Schcitholz zu Werkholz geeignet Iba ,, „ finftnnpl Ein