Zur Vienftdotensrage. schont bleiben wird. steranen-Vereir ftitt dks 18. N ® 5 fdrtr Pit) trauen ist das notwendige Gegengewicht gegen die Organisalionder anderen Seite. Daneben ist mehr alsieeinetuchtigehauswirtschaftlicheAusbil- August gif °— .. DrudterebGie^g Aus Stadt und Land. Gießen, 15. August 1908. ** Zur Zeppelin-Feier. Wie man uns mitteilt, werden die Besucher der Zeppelin-Feier auf der LiebigShöhe u. a. auch Gelegenheit haben, die Darbietungen eines vortrefflichen Kabaretts zu genießen. " Die Anlagemusik findet morgen am Kriegerdenkmal nach folgendem Spielplan statt: 1. Ouvertüre z. Op. 'fRienji1 von Wagner. 2. .Die Wacht am Rhein" von Wilhelm. 3. Im Zeichen des MarS! Patr. Potp. von Herold. 4. Jubiläums-Marsch von Krauße. "Der Evang. Arbeiterverein unternimmt am Sonntag einen Ausflug nach Butzbach, um gleichzeitig mit dem Butzbacher und Friedberger Evang. Arbeiterverein zusammenzutreffen. Nach Ankunft in Butzbach findet eine Besichtigung der Sehenswürdigkeiten daselbst statt; daran schließt sich ein gemütliches Zusammensein der drei Vereine auf der Wilhelmshöhe bei Butzbach. Gesangsoorträge, Ansprachen 2C. werden wesentlich zur Verschönerung deS Nach- isirtoiljwp ,®Sen politische Tagesschau. Ist Schücking jüdischer Abstammung? Den Fall Schücking in antifcmmid-c Beleuchtung zu rüchn, war dem Organ der Hamburger Antisemiten Vorbehalten. Die „Deutschsozialen Blätter" hatten nämlich mit feinem Instinkt ,o • fort die tieferen Beweggründe des „Gebarens der tobsüchtigen Iudenpresse" erkannt: sie forschien nach dem Nationale des Hu- sumer Bürgermeisters und „stellten fest": „Es stectt liidisckies Blut in ihm, das kann nch nicht der deutschen Auffassung anpassen. Der Husmncr Bürgermeister ist der Bruder des ebenso „entschieden liberalen" ?.'iarbiträr Professors, beide find Enkel des Dichters Levin Schücttng, und mütterlicherseits mit der jüdischen Rasse verbunden. Obschon cs die vierte Generation der Mischlinge ist, und vorausgesetzt, daß das arithmetische Gesetz aud) auf biologisch Verhulttnsse anwendbar ist, wir in bem1 Husumer Bürgermeister nur ein Sechzehntel Juden herausrechnen können, fo liefert er uns doch den vollgültigen Beweis, daß das deutsche Volk keine a*Ä? SYySZt politische Wochenschau. Gießen, den 15. August. Die Begegnung unseres Kaisers mit dem Könige Eduard hat den meisten Zeitungen des In- und Auslandes Gelegenheit gegeben, auf die Rivalität Deutschlands und Englands in der Weltpolitik hinzuweisen und hierbei alte, unzählige Male gehörte Gedanken zu wiederholen. Es läßt sich in der Tat auch nach dieser neuesten Monarchenbegegnung im Taunus wenig Neues über das alte Thema Deutschland und England sagen; es hat sich in den Beziehungen beider Völker zueinander nichts ae- ändert, so herzlich auch die Monarchen sich dieses Mal begrüßt haben. Wenn es den Engländern wirklich ernst ist, in Frieden und Freundschaft mit uns zu leben, denn mögen sie es uns doch wissen lassen, wie sie es bei den Franzosen und Russen getan haben. Ein hervorragender englischer Staatsmann hat dieser Tage von der Möglichkeit einer Entente zwischen Deutschland und England gesprochen. Gewiß ist sie möglich, aber sicherlich nicht auf der Grundlage, wie sie sich die Engländer denken. Ist eS nicht naiv, von uns zu verlangen, oaß tvir unsere Dtüftungcn einschränken sollen, damit England sich um so sicherer seiner lleberlcgen- heit zur See erfreuen kann. Wohl hat England feinen, mächtigen Seehandel zu schützen, aber auch unser Seehandel ist doch schon längst nicht mehr so unbeträchtlich, daß wir ihn ohne Schutz lassen dürfen. Und unsere Seeküsten? Und unsere Kolonien? Mr werden nicht eher zu einer wirk- licyen Verständigung mit England kommen, als bis es uns aus freien Stücken dieselben Garantien der Freundschaft und friedlichen Gesinnung gegeben hat, wie unseren Nachbarn im Osten und Westen. Wir freuen uns des herzlichen Einvernehmens zwischen König Eduard und seinem kaiserlichen Neffen, aber wir dürfen uns nachgerade nicht mehr der Illusion hingeben, daß hierdurch das Verhältnis beider Länder zueinander wesentlich geändert und gebessert werde. « Daß man sich aber nicht ganz ungetrübter Freude hingebe, dafür scheinen wieder einmal berufene und unberufene Geheimräte in Berlin sorgen zu wollen. Es scheint, daß sich gewisse Leute an der Spree eine große nationale Aktion ohne Bevormundung nicht denken können. Man will ein Kuratorium und einen Aust ich tsrat zur Verwaltung der Zeppelinspende einsetzen, man will verwalten und reglementieren und dem Grasen Zeppelin Vorschriften machen, wie er diese Gelder verwenden solle, die das deutsche Volk ihm bedingungs- und vorbehaltlos gegeben hat. Das deutsche Volk wußte sehr gut, daß keiner diese von alt und jung, von vornehm und gering gesammelten Gelder bester zu verwenden und zu verwalten vermöchte als eben Zeppelin selbst. Wenn der Gras Zeppelin sich anfangs nur zögernd mit der Sammlung einverstanden erklärte und den Reichskanzler um Bestellung einer stontrolle bat, Damit er dem deutschen Volke über die Verwendung Der Selber Rechenschaft geben könnte, so war das nur ein Ausfluß seines Taktes und seines Zartgefühls, ein Ausfluß seiner vornehmen Denkungsart. Tas Deutsche Volk felb|t hat eine solche Rechenschaft nicht verlangt. Und da kommt nun ein Beamter vom grünen Tisch, irgend ein Geheimrat mit feiner Weisheit und will Vorschriften machen. Wo war diefe ge> heimrätliche Weisheit, als die Sammlung für Zeppelin noch nicht in die Wege geleitet worden war? Inzwischen find die Bevormundungsgelüste des Geheimrats Dr. Rathener in der gesamten deutschen Presse mit Entrüstung zurucr- gewiesen worden, man darf also Wohl hoffen, daß man mit diesem oder ähnlichen beleidigenden Vorschlägen Verdung der jungen Mädchen erlor derl id>. eic sie nötiger haben als ihre Mütter und Grotzmüttcr. ^chiieiüuh ist die Geselligkeit zu vereinfachen und alles was zur tetrmich.it, Vereinfachung des Haushaltes führt auszubiloen, in,oweit da- durch nicht allgemeine Familienintcresscn deeintruckmgl ivervcn Das erste, dünkt uns, märe doch die Organisation Der Hausfrauen. Von dieser Organisation bewegt und getrieben könnte dann alles andere sich weiter entwickeln. Hier Hand anzulegen tut aber vor allem Not. Auch die. politisch geschulteren,' die „fortschrittlichen" Frauen sollten sich Dafür nicht zu gut halten. Juden bedauern kann." Gegenüber dieser Faselei schreibt der Bruder des Bürger^ Meisters, Prof. Dr. Walter Schücking-Dürrburg: „Die Antisemiten haben diese Sache einmal ivieber frei erfunden. Wir sollen in der vierten Generation von Juden abstammen, davon ist keine Rede. Wir können unseren Stamm.- baum für mehrere Jahrhunderte jederzeit ossenlcgen. Meine vier Urgroßeltern waren: 1. Der Dr- jur. Paulus Vcodestus Schücking, Friedensrichter zu Clcmensiverth bei Mcppcn, und Ehefrau Katharina, geb. Busch, Tochter des Stadtrichters zu Dülmen i. W. 2. Der General Freiherr Ludwig v. Gall, auch Kanmierherr zu Darmstadt, und dessen Ehsrau, geb. v. Müller, Tochter emes Oberst v. Müller zu Darmstadt- 3. Der Oberst Philipp von Borries, und Ehefrau,, geb. v- Stveßer, Tochter eines Majors v. Swcßer- 4. Der Pfarrer Beitzkc zu Polzin in Hinter Pommern, und dessen Ehefrau, geb. Gley, Bürgerstochter aus Stolberg. Wahrscheinlich will die Bcliaup- tung meine Urgroßmutter Schücking, die zu 1. genannte Slntlja-. rina Busch, als Jüdin hinstellen, weil ihr Sohn, mein Groß- Vater, Levin hieß. Der Bornante Levin ist über heute noch int katholischen Heiligenkalender enthalten und ist mit Leon irr identisch. Gerade in alten Familien findet sich der '.'Zaine auch noch häufig, z. B- heißen die Grasen von Wolss-Mcttcrnich fast alle so, auch ein kürzlich gestorbener Graf von Witzjngero^, der als Führer des Protestantenvereins hervorgctretcn. Daß die Urgroßmutter Busch keine Jüdin, geht aus jeder Biographie von Annette v. Droste hervor, von der sic angeschwärmt nmrde und die auf Katharina Busch auch eines ihrer schönsten Es wird nun vielfach hervorgehoben, daß die I f ch l e r Begegnung zwifchen Kaiser Franz Josef und König Eduard nicht ohne günstigen Einfluß auf das Verhältnis Englands zum Dreibünde und speziell zu Deutschland sein werde. Auch dieser Gedanke gründet sich offenbar mehr auf Empfindung, auf Hoffnungen, ja selbst auf Befürchtungen als auf ruhiger Beobachtung der Tatsachen. England braucht für diesen Augenblick eine Verständigung mit der Donaumonarchie. Die neuen Verhältnisse in der Türkei zwingen es, mit Oesterreich-Ungarn, mit , der auf dem Balkan am meisten interessierten Macht, Die Richt linien für Die zukünftige Balkanpolitik, soweit sie England betrifft, festzusctzen. Inwiefern das auf ein besseres Verhältnis zwischen Deutschland und England einwirken soll, wird schwer nachzuweifen fein. Biel näher liegt doch der Gedanke, daß England cs versuchen könnte, eine derartige Interessengemeinschaft zwischen Oesterreich-Ungarn, Rußlaitd, Frankretch und England am Bosporus zu schaffen, daß sich die Grundlage des Dreibundes verschöbe. Wenn England es ehrlich mit dem Deutschen Reiche meint, wird es vor allem zeigen müssen, daß seine Politik wirklich nicht Darauf ausgeht, Das Deutsche Reich zu isolieren. Bisher ist uns das Jnselreich trotz aller noch so herzlichen Monarchenbegegnungen und Ministerreden diesen Beweis schuldig geblieben. Inzwischen hat aber das deutsche Volk dem Auslande den Beweis erbracht, daß cs mit dem angeblichen moralischen Medergange des Deutschen Reiches noch seine weiten Wege hat. Mit Staunen und Neid hat man namentlich in Frankreich diese große, jäh aufwallende patriotische Begeisterung des deutschen Volkes betrachtet, die es Dem Grafen Zeppelin ermöglicht, seine Arbeiten fortzu- setzen. Diese nationale Begeisterung wird die Franzosen wohl entfernt an Die anDere, für sie so verhängnisvolle, große nationale Begeisterung erinnert haben, Die in Den unvergeßlichen Tagen Des Jahres 1870 Durch die deutschen Lande ging. Tie alte nationale Begeisterungsfähigkeit hat sich Das Deutsche Volk bewahrt, und das ist einer Der schönsten Lichtblicke nach Der trüben Zeit der Hardenprozesse. Zeder Käufer Örimbitiiäeu, & I »en icder Art, W, & *1 etc, iiui allen erhält Mts-- Mcititir. Vermiete Kerkams'Zenlrale W 2 ailt j)tain 13, HanIa-äL I total* hiesigen Platze sucht zwä $1 ibau und Erweiterung k' | Betriebes .WMMW oflh'iE arbeitet mit grch ■ ?n, nur für Behörden, a t alle MlMebenden Pala lyzenzen des Haches und igebeni). $n gr. UuMfa mut nachgew/e/m werbt: Idytüti. Anrcöcuc unter M den Gietzenrr ÄiMn er'. -äsche zum Bügeln wird angc u l'Duis Reitz Live., W BC Ü D, 'Jieubnu «x. seih (47561 In der deutschen Sozialdemokratie ist jetzt, ein kleiner Zank zwischen Nord und Süd entstanden. Tic üddeutschen Sozialdemokraten haben sich einen disziplin» vidrigen Seitensprung erlaubt; sie haben ohne Wissen und Willen der obersten Parteiinstanz konferiert und entgegen einem Parteibeschlüsse in Baden für das Budget gestimmt. Bisher galt es in der Sozialdemokratie als Gesetz, in Den Parlamenten das Budget im einzelnen anzunehmen, im ganzen aber abzulehnen. Tie badischen Genossen haben nun dieses Gesetz in offenbarer Auflehnung ignoriert unb1 Dem Parteivorstande sogar Rede und Antwort verweigert. Der „Vorwärts" schäumt hierob begreiflicherweise vor Wut und droht mit dem sozialdemokratischen Parteitage in Nürnberg. Wenn nun bürgerliche Blätter in diesem Zank die Vorboten einer Mauserung in der Sozialdemokratie sehen und meinen, daß die deutsche Sozialdemokratie doch über kurz ober lang, so sehr sie sich auch noch sträube, aus der bisherigen Negationspolitik hinauSkommen werde, um sich an der praktischen Mitarbeit mit den bürgerlichen Parteien zu beteiligen, so ist diese Meinung sicherlich etwas voreilig. Man wird sich in Nürnberg gegenseitig Wahrheiten sagen, das ist gewiß, aber man wird sich schließlich vertragen und einigen und die Kampfessteilung gegen Die bürgerliche Gesellschaft aufs neue befestigen. Tie Sozialdemokratie müßte sich ja selbst aufgeben, wenn sie etwas anderes täte. ür auswärtigen incaljM >nml wöchentl. bei ben- tsc iag.-iifch und Auienihalt l- ejiöncn Lernen gejucht. Lchristl. Angebote unter Ä ben Eietzener Anzeigern als Eigentum abzugck livk Zu erfragen ui k ^‘tretet Jensen Nr. LSI Erstes Blatt 1S8. Jahrgang Samstag LS. August 1S08 Der Otetzeuer Lvzetger —Ä Bezugspreis: erscheint täglich, außer ÄggJ M «fr 'HM W monatlich7öPf., oiettel- MiGießenek HiKciücr groetmal rnonatl Land« vLf ■ UL 9 B W BÄ, WW ZeüenpreiS:lokck.IbPf^ »MschaMtcheSettfrag» H ▼ ▼ ▼ ■ V ■ V ” auSwär« 20 Pfennig. Fern,prech. Anschlüsse r N M DM Verantwortlich [üt tU IReDaftton 113, für den polmjchen Teil: ZW General-Anzeiger für Oberhessen WW Hotaftonsbrud nnö Oerlag ter Brfibr|»en Unw.-Vuch- tmö StetntnidereL B. lange. Heöaftfoa, Crpeöttion un6 Oruderet: SchuNIratze 7. Vd oorminage iu ugu w v Ein nachdenklicher und sehr le,enSwerter Aufsatz des bekannten Regierungsrats Tr. Leo ist in Der „Sozialen Praxis" Der Tienstbotenfrage geioibmct. Sie ist bisher in Literatur unD politischer Praxis in der Hauptsache vorn Standpunkte des guten Herzens behandelt worden. Jdeo-> logen ans dem an sich sehr ehrenwerten Junggesellenstande und Leute, die sich gern reden hören und überall dabei fein müssen, wo's „modern" zugeht, haben sich mit mehr oder weniger streitbaren Wchenfeen zu einer sogenannten Dienstbotenbewegung zusammengetan. Man hat Enqueten veranstaltet über die Schlafräume Der Dienstboten, die allerdings vielfach sehr unerfreuliche Resultate ergaben; man hat uns zu Versammlungen gerufen, in Denen an ein paar fleischlosen Hühnerknochen Die Mittagsmahlzeit der atmen „Hausgehilfin" demonstriert wurde und Klagen ohne Ende über Die barbarische Ausdehnung der Arbeitszeit erschollen, und wer nur diese Darstellungen sah und las. mochte allen Ernstes wähnen, einem Elend auf Die Spur gekommen zu fein, das hinter dem Der Berliner Konfektionsindustrie in nichts zurückblieb. Weshalb es denn auch ganz natürlich war, daß das Verlangen laut wurde, diese armen gequälten Wesen dem Schutz des Gewerbeinspektors zu unterstellen. Es ist deshalb ungemein verdienstvoll, daß von einem Mann, dessen soziales Verständnis über allen Zweifel er-I Gedichte ßcmadjt hat." haben ist und an einer Stelle, der das warme Mitfühlen * mit den unteren Schichten niemand zu bestreiten wagen Ter Stettiner Streik, wird, das im tiefften Grunde ungeheuer ernste Problem Auf der Werft „Vulkan" in Stettin nahm gestern versuchs- rubiq und objektiv und mit wissenschaftlichem Ernst er- weise wieder der zugelassene Dritterl der Arbetterschajt, etwa örtert wird. Es ist nun einmal nicht so, daß, wie Die 2000 die Arbeit aut Von den organmerten Nretern war mc- iniinrhMnnfrntHrfip Peaenhe die Dinae ru sckildem liebt "urnd zur Arbert crfchrcnen, dagegen meldeten irch etwa bü 9cid)t» ’osialDcmoErati)dje WiiDe Die Jingc ju l^uoern tieor, I ^ganisrerte zur Arbeit. Die auswärtigen Arbeiter der Stöwer- auf den Hohen der Gesellfchast lauter. Teufel holten und L.^u und Äkaschinemverke hielten eine Versammlung in ben Tiefen durch die Bank ^amnuan weiß wie Schnee. um Ju dem Nieterstreik Stellung zu nehmen. Tie Referate Des Menschen Sinnen und Trachten ist vielmehr böse von I hielten der 2. Vorsitzende des Teutsäfen Metallarbeiterverbandes, Jugend auf und wo er sich in Der Majorität weiß unD das Schultze aus Hamburg, und der Vorsitzeiide der Ortsgruppe, Gefühl der Ueberrnacht hat, da pflegt er solchem Trachten Hunger. Es wurde eine Resolution angenommen, in der die auch zumeist freien Lauf zu lassen. Die Dienstmädchen Erwartung ausgesprochen wird, daß die Nieter die Arbeit ge- sind, weil jedem einzelnen Stellungen ohne Zahl sich öffnen, schlossen wieder aufnehmen, um nicht Tausende auf» .Pflamr tatsächlich in der Uebcrmacht und die Gegenseite ist ihnen -u w-ri-n und die Kasten des B-rbandes mcht su et]d)d?tcn. umsomehr aus Gnade unb 11nnnabe S« Zusatz zu Organisation und Selchthilfe hier mangelt Ver- ebenfalls zum Frieden. Auch in Hamburg hat im einzelt, ohne Kenntnis voneinander zahlen die Hausfrauen ^^^rkschaftshause eine Konferenz von Werftbeamten und in der Angst, nur ja zum 1. nicht ohne Mädchen zubleiben, Vertrauensleuten Der Werftarbeiter ftattgefunben. für nichtskönnenDe Anfängerinnen wahre Phantasiepreise; Es wurde einstimmig eine Resolution angenommen, in der es schrauben sie Die Ansprüche an diese längst nicht mehr heißt: Tie Konferenz fordert die ausständigen Stettiner Dienstbaren Geister immer tiefer herab, erheben sie sie zu Nieter auf, Die Arbeit im Jntereffe Der gesamten Dem Rang von Haustöchtern, Die an jeder Torte, an jedem Arbeiterschaft wieder aufzunehmen, da es vor der Fruchtauflauf von Rechtswegen zu partizipieren haben. Zu- Zelfentlichkeit nicht verantwortet werden konnw gegen 50 000 mpift frv HrfJ mit bem nirfit aerabe ermutiaenben ©rfola Arbeiter ausfperren zu lauen uno einen Kampf von unbereckien- baren Folgen unter den Denkbar ungünstig Uen Verhältninen heraus- Daß bevhaLb keine Kripallschale unD keine kostbare Vase Ferner beschäfttgte sich eine Sitzung der Werft- wenrger zerschlagen toirD. kommission mit derselben Angelegenheit. Es wurde der folgende So ist, nüchtern betrachtet. Der Status tji Der Gegen-1 Beschluß gefaßt: Tie Konferenz Der Zentralvorstände ist nach wart; für Die Zukunft aber eröffnen sich noch weit trüb- reiflicher Prüfung der Angelegenheit zu Der Ueberzeugung ge- feligere Aussichten. Das Angebot — Darauf kann man kommen, daß Die Wiederaufnahme der Arbeit auf der „Vulkan"- mit Sicherheit rechnen — wird auch künftighin noch sinken; Werft im Interesse Der gesamten beteiligten Organisationen und Die Ansprüche an Die einzelne notgedrungen immer mehr Arbeiter notwendig ist. herabgesetzt werden. Statt die moderne Frau, die doch am politischen und sozialen Leben teil haben soll, zu entlasten, werden ihr so in steigendem Maße häusliche Aufgaben aufgehalst. Das Ende solcher Entwicklung bleibt dann schließlich der Uebcrgang zum Boarding-System, Die Auflösung Des Einzelhaushalts, Die Vernichtung eines guten Teils eigenartigster Deutscher Kultur. Was tun wir. Dem zu begegnen? Leo meint: Vom Standpunkt des Berufes tarne in Frage die völlige Eiw- beziehung des Dienstboteiiberufes in die soziale Versicherung, ferner die Angliederung der Behandlung der Streitigkeiten der Dienstboten an die Gewerbegerichte, sowie die Abschaffung der getoerbs- mäßigen Stellctivermittelung. Sie ist ein Schaden des Berufs, ebenso für die eine wie für die andere Seite. Eine verständige ■ Wohnungs- und Baupvlittk und die Wohnungsaufsicht kann die : Woynungsnrißstände, die bestehen, allmählich befeitigen. Auf der j anderen Seite ist zu betonen, daß alle sozialen Fragen Mactz- , fragen sind und daß, wenn auch das Angebot von Arbeitskräften dadurck, nicht wächst, Organisation Gogeiwrganisatton verlangt, ■ wenn das Verhältnis nicht ungesund sein soll. Das haben roir 1 am Tarifvertrag gelernt. Also — OrganisationderHaus- o August Wetter -e 1908 Z 7« Vhebviflite 13. des 3jje/# Beichsauleiho do. 83.55 3X » Lugar Goldreutti 4 93.40 Italien. Bente . 4* ?e Portugiesen tieric I . 3 Portugiesen 3>i 111 93.80 Cli müsse, ja, das einer ein Lauf- 11880 107JB 200 tM 194J0 110.SU 199.Su 210.76 94JC 102.00 165.0) 9** 7“ 14. 14. 15. 199.50 21UJ0 21.® 94 UO 2176 1475U 12250 •e ’E Liseulabu uotuiarduabu..... Louiuaru. Liseuuahn . . ueaterr. öiaauoauu . . . rnuee-lieun-hjaenuabu an 10 August. Anlangikune. llarpcuer Bergwerk. . uaurauutlo .... .utnoarden E. 1k . . Nordd. Lloyd .... . urkenlose 4 >iv, ruM.blaatsanJ. I'.hjj 4)i . ,upau. Staatsanleihe 4-tz Cour.Türken von Ibud Tilikeniose Ue Griech. Monopol-Aul. . 4% nassere Argentinier . o*le Mexikaner . . . Chinesen . . . . r. c Bochum Gum .... Buderus L. W. . . . Tendenz schwächer. 222.00 112.00 wenn er DicUcidX zufällig anioqcnb gewesen märe, sdwn die Rase gerümpft haben; also Gei- war es wohl nicht, bei viel leicht bei Dem „reichen Bauer" weniger zu luibcn ist, wie bei Berliner ilandclsges. Dannstldter Bank . Deutsche Bank . . Deutsch-AaiuL Bank Diskonto-KommandiL Dresdner Bank . . Kreditaktieu . . . Baltimore- und Ohio- Meteorologische ^coVudjriiiigcn der Station vticßcn. 96 40 89.70 9350 145 30 bD.UO 9755 o sSrofihencgtldi ßelilöier Sollltferant » Hluflldalon und Herrenzimmer ’ (Eatvirle tca Prehöov I M CtlridU o»-» Sdüaizimmer (Un#xd m arautu nach entsetzlichen Qualen gestorben. , ., _ r . . , . _ _ . _ _ - Aus Nassau, 14. '21ug. Ter Streik am Bahn- etwa« über V Pfund und wurde gleich an Ort und Stelle an bau Usingen — Äeilmün st er in beendet Tie Mehrzahl . 127.30 . 235 ® . 135® . 176.® . 142.® . im: ßeilliiie Uandet»3usitclluBg Darmltadl 1-0» 3m Oberhelüfdien flusUellungshauIe: Husltellung der [Röbelfabrik TH. BRÜCK Elckcnz. Schachert . . . Escbweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-AmeriL PakelL Harpener Bergwerk. . . LaurahütU Nurdd. Lloyd . . . . Übeischl es. Eisen-Industrie Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgcteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gienen. ihre Familien nicht wieder und werben ihnen entfremdet, »alten wir erst mit der industriellen Nreisnadt Bahnverbindung, dann könnten alte unsere vielen Arbeiter dauernd bei HanS und Vos verbleiben. ^Marburg, 14. Aug. In dem nahen Niederwetter fiel am Mittwoch das sechsjährige Söhnchen des Butterhändlers Frecking in den mit heißem Wasser gefüllten Hessel der Dreschmaschine. Gestern ist daS Kind 92.05 83.00 90.60 90.00 98.50 -r WC. 4- 8,8' C. ■ ■" 3M*/( Konsuls . . . . IX do t-j'/, Hessen 3)4*/, Oberbessen . . . 19» Uesterr Goldrente. 4*/eX Uesterr. Mlberreute manchen anderen Leuten. Viu n zur le dien o-rage des Einsenders: die Sckstveinczudst da m»d) rentabel! Ich denke „nein", und mag Einsender bei einer künftigen Reniavititätsverechmmg aurh den Punkt in» Auge fassen, daß jemanD Schweine verenden können, ehe sie gcsduachui werden, Tie andere Berechnung: Schweine zum Silben Preise, Futterartikcl uoa) was drunter, ist vom Bancrnstandpunkt doch etwas einseitig, wenn sie gerade gesund bleiben. --- Bad-Nauheim, 14. Aug. Bis zum 13. Aug. sind 24 6 4 9 Kurgäste angekouuuen, wovon an genanntem Tage noch 6385 anwesend waren. Bäder wurden bis zum 13. August 302 580 abgegeben. 2 C Friedberg i. »., 14 Aug Ter älteste Bürger un nahen T o r n - A s i e n h e»in , der UU jäljrigc Johann Anton 3una III., ist gestern gestorbeir. X. Büdingen (Obcrh), 14. Aug. In dem JahrcS- berichte der » a n d e 1 s k a m m e r ß 11 c D b c r g äußern sich die Eisenwerke »irzenhain über den Gcjdiäilsgang n. a wie folgt: Ter Geschäftsgang in 1907 ivar für uns oerartig, das, ifii unsere Erzeugniste in den verschiedenen Artikeln wie bessere Ziinmerösen, Mamin und HadKlöien-irmiäiK usw, vollständig ab- sehen tonnten. Das Gewinnreiullal war dab.i ein recht bejrie' dtgend^,.. und übertraf dasjenige der Bonahrc nicht unerheblich. Tie Eisenwerke bemerken dann zum Sckstust: Wir möchten den schon früher an dieser Stelle zum Ausdruck gebrachten Wunsch wiederholen, da,, der Vogelsberg baldigst die langersehnte direkte ^ugverbuidungen mit Frankfurt a. M et halt. Es wäre dies cm Segen fm d,e gesamte Bevölkerung, die in hiesiger vom Verkehr abgeschloifenen (legend Ackerbau und Gewerbe treibt. Dieser Wunich, ,a. dieses druigende Bcdürsms kann ohne ip,cr von der Eisen^ihi,Verwaltung beirredigi werden dadurch, dar; ne die jetzt lediglich zwischen Lauterbach und Stockheim verkehrenden ^jüge über die neue ErganjungsliNie .3 tod be i m- X)el Denbergen* Vilbel-Frankfurt in einer Srrede direkt Durdigehen laßt, derartig, das: die langen Aufenthalte in Stodoeün in Jortfall toinmen. 3k demselben Maste, wie bie ArbeilSkräne in anderen Gegenden teuerer geworden sind, so ist auch bei uns die» der nall gewesen. Unsere Arbeitslöhne sind un BetriebSiahre durchschnitillch um weitere 10 Proz in die »ohe gegangen. Wir hallen aus aller Tradition vul aut ein gutes Einvernehmen mit unseren Arbeitern und haben bis jetzt keine Lohnbewegung in dem heutigen Sinne zu verzeichnen gehabt dast, wenn man eine Nudelkiste mu 7 ferkeln drin, nnlerm Arni hat, man »ich. in 2. oder 3- Güte einst.igen kann, da würde er, M NESTLE5 7 KINDERMEHL ' altpswahrl.siefs zuverlässig ] Uucr '.i.iuaitinouiine zu mopiiuiercit nr.iGch i uD nmn nie t ■ovneoen d..r en. oast in den xn.an>en. Die jegi höchste Zempeiatur am 13. zum AuÄnuck kommenden Aufträge ir:nigcr Nutzen Itijen. solchen (rrir-ägungen legte man doch weniger Gewicht Iteu ö?en. sowenig fanden Die Zweifel besondere Beachtung, ob die Besierung in der Eisenindustrie, die im Augenblick zu konstatieren if:. dpR 2au er fein wird: die Ansicht, Dast wir im wirtschaftlichen Leden einer langsamen Besserung vntgegengtben, gewinnt immer mehr Anhänger und des bald geb: die Tendenz Der Börse, wenn auch zeitweise llnterbrec, ungen Vorkommen, n a C c e n Zn Smenfa ist im Lirtichof.sieben zweifellos schon eine Besserung -.n getreten dies gebt aud daraus hervor, dast sich dort n.e-er mehr rtnuiiuj umfänglich ihr spekulative Made hielt, erweist sich von Tauer, England kommen etwas zuversutUict ere Berichte vom Eise» markt, die Transvaal 'wlbm.ncn Haben an Juli ^iekordauSbeuten au'gewlesen, alles Argumente, die der Börse einen festen Unter» gründ geben. Besondere 3nunilie enrane: man aber noch v», der Ernte, die namenihd) in Deutschland sehr günstige iHejuhai; ienprid;-t; dadurch nird die Mauitrafi breiter Schichten der 8e. völkerung gehoben und Landet und Industrie alimentiert. Au' dem Geldmarkt ist nach der oomoergebonden leichten Berttci'ung wieder eine Grleichterung cingemleii, wenigstens ax der Börse Privathis ko« t o ist von 3 Proz- au» 2 t Pwz. zurückgegangen. Dadurch dar' man sich aber nicht beirren lassen, im Zusammenhang mit d.r ernicj Mittel venongt uno dies wird >id)aud' an Der Börse geltend machen. Zn London werden f^olden: l Arg em in len und Aegopun entartet, dort wurden auch die starken Goldankäufe der idaol von Frankreich sehr beachtet, m denen man eine Vorbereitung für die näetifnabrige grotze russifcho Anleihe erviufrn nnll unb deshalb ist eine Bersteimnz Dir iverdsätzc ivodl bald zu erwarten. Tie T.Su)Nt»erung amcrllanl>cher (jinanurauen stostl in London - Die in der jüngiten Zeit auf dem Geldmarkt herrschte, die Untei^ bnngung Von Anlagewerten gefördert. Die Bestände an 1 prozeutiger jtetc »jnlcihe hat daS n» sorlium nunmehr auSverkautt und Der Besitz an 4 owzentigen Preustischcn rton,ols ist auf etwa 3 > Millionen Mark zusammen», gifcl:rumv't. Die m Butze gleichfalls un.ergevracht sein durften. 'Anlagewerie blieben aua, diese tuxxU' gut behauptet, Türken erholten sich und auch amerUanische zrisenoahu-Prwriluten sind be* Ulligt. Tic leitenden Bankaktien sagen neuerdings 2 bis 3 Proz. an Bahnen still, Lomoarden aui Die in Aussicht genommenen Tarife!yohungen etwas erhalt, Baltimore 3 Prozen: höher Monianpavicre meist einige Prozent besser anderen Z n d u st r i c pa v i e r e n waren die Aknen chemischer iZabriken bevorzugt, auch Mannesinannri.i>ri>l stiegen 7 ^rvza^eesao,chlüsje von «'Ntangescllschmlen ist vom 1. Oktober ab nach Aisterberg CÖefkrroalD im -treue d.e geeignet na.cn. tu bisherige:- Peinmist-.snrn .lunaimngen Altenkirchen versetzt. ••u*- ** <“-—•*------ A Hohensolms, 14 Ang i s e n d a h n w ü n s ch e mittags beitragen. Die Abfahrt nach Butzbach erfolgt entlegenen kleines ©emrinber. an das Televdonnetz angeitbloiTen. 2.17 Uhr, für Nachzügler 3.05 Uhr. Auch Nichlmitaliedern -1bfT nn? fehlt unserer abgeschiedenen Gegend immer noch, näm- ist die Betriliauna aeftatfet lid» her langersehnte Bahnanschluß Tie Erschließung des nörd- n ofTnn; c « o- - lachen Teiles cxs -treifes Leylar, des voheniolmser Landes, durch O "lernpslailer anr unseren KreiS'iraven. -jnf (iisenbahn ist von leher mu Neck: als dringlich eriorder- Der IlreiS Gießen hat jetzt den Anfang gemacht, die Fahr- lich bciux )6«bffenuiü,jna tommen, < i.um, , i nuna'a Vnaicn 28itzlar ist letzt unser Bürgermeistcrewrt gut bestellt Äir b.il*en sic n aus ,r > . i. . q-.t ;i l-n - . . ingenommn' täglich iiveimaligc Sahrpostverbindung, dazu |uU> auch |elb|i die tragen herrühren uriD oaß du- neueren, in der nuchsrcn Bilanz einen unserer Hotelbesitzer verhandelt. D -.'u.it : c..: r.-mmen. ** Unbestellbare Postsachen. Wie roir erfahren, lagern bei der Lber-LostOirekiion in Tarmnaot folgende Sen- wrmi|wu>. düngen, deren Absender vielleicht zu unseren Lesern zählen, als _ * Zu dem letzten schweren Grubenunglück im unbestellbar: Postanweisung über 15 Mk vom 19. 8. u7 aus Saarrevier, bei dem dreizehn Bergleute getötet wurden, meldet Grünbcrg Mesien- nach Tarmstadl, Empfänger unbekannt. Post- etne Tepesche aus Saarbrücken: Ein Bericht der fg 1. Äcrg - Anweisung über 4.70 Mk. vom 3 8. 07 aus Friedberg (Hessen Werksdirektion über die Tudweilcr Grubenkatastrophe bewach München, Empfänger unbekannt Einschreibebrief vorn 20. 7. sagt folgendes: Tie Dudweiler Grube ist von dem Vertreter des 07 aus Gießen I an Magn Affrrkan in Tresenta Italien . vandelsinirnsters. Geh. Bcrgrat Meißner, befahr.ti worden- Tie Einschreibebrief vom 4. 12.07 aus (Hießen II an Eduard Scheichen Unteriud ung ergab, daß bie Strecke, in der sich Die Explosion berget in Wien Einschreibebrief vom 21.1.08 aus Gießen I ereignet hatte, von Sprung durchsetzt lojrb Anscheinend an Max Walldorf I in Gießen iSchießhalle Iurplatz Ein- >>nd Die Schlagwetter durch Sprungluit auf den in der schreibebricj vom 2.1.08 aus Bingenheim an die Bürgermeistcrcl gelegenen jlöicn in die Vorstrecke gedrungen und haben in Dolzcn bei Herford. L injdneibebrici vom 20. 1. 08 aus Gießen I sich an einer möglicherweise beschädigtenLampe eine» ^lottemid) in Hinten bei Münster i. L? G^w Brief, Inhalt Bcrginanncs entzündet. Ein Teil der aui Der Ausfahrt begriffenen Mk., vom 10.1.08 aus Gießen I an Frau L. Spier Wwe hatte die Strecke bereits durchfahren, ohne envas Auf- in Frankfurt a. M., Rothfchildsches Altersheim. Die zur Emp. fälliges bemerkt zu haben. Bei der letzten amtlichen Befahrung fangnahme der Gegenstände Bereckstigten müssen sich binnen vier wurden, ebenso rote vei Der vorherigen, durch Lrganc Der Berg- Wochen bei der Ober-Postdirtktion melden, widrigenfalls Die Post de Hörden in der Strecke weder 3d.lagro«ter noch .stohlenstauv anroeifungöbeträge und die in den Sendungen enthaltenen ober gefunden. Tic Mitwirkung von .nohtenstauo bei der Exploiwn burd) Versteigerung des Inhalts erlösten Geldbeträge der Post- erfchemi ausgefchlosf.n. Laß D e Be.vetterung Der Strecke für unterstützungskasse überwiesen, die Briese aber vermästet werden, gcwöhnlid» ausreiäxud gewesen, beivcist Der Umstand, baß betens __ ft.ihn,ft.rn ii s.r wenige Minuten nach der Sspiofwn bie Rettungsnannsästiften < o ■ , ö cJn' -l"4; * u^* _ dec Einweihung aU($ ehne Benutzung von Rettuiigsapparat..i an die Ungludsstelle oer Kirche Hal der Gesangverein ,LiederkranzE nut Vordringen und die Verletzten sonjihaffen konnten. seinem Dirigenten Herrn Bauer auS Gießen, wie unS ein * Epidemien. Tic 2 ui-j bürget «.>olizeiverivaltung veraltet Abonnent nutzuteilen bittet, außerordentlich aut gefallen, öffentlicht einen amtlid at Bericht, ui dem Darauf hingewiesen z.. . • - . • ...... f wird, daß im Epibemiehaus schwarze Pocken konststtiert wot t W l-7 --l ' , - "^ug. 1k o d) ein m al dic 7! u de l- t>en find. Bon den 4 Ertränkten ist ein 11 jähriges Mädchen gc n 2 TOnrl ^."keln. Ju Der 'Jtotij »m Gletz. Anz. ftorbert. - Die E h o l e r a-E p i de m i c am mittleren Yangtse -Qn,ynd berichtigend: Tic Nudel- wüt« besonders stark in vankau. Auch unter Europäern sind .l 'Ä? -fWlf tfCrff*nrwdl gewesen ivaren, hatte -ahlreiche Erkranlungen vorgekornmen. einen Inhalt von Über einen CHaor.unutcr, aiiu Nauin genug, - ■ ■ ■ .. . um 7 Ferkel für 77 Mark während einer lahrt beherberatn zu können: 1 an dem betreffenden Tage gingen die Ferkln ein. L. ... hohen Preise hier ober die Gelegenheit in Friedberg, Ferkel bc aus Newyork, bie mit ihrem Gatten als Salou^assagier nach Aewyork zurückkehrte. Der Zustand der Erkrankten war am Sonntag morgen so bebentuch, baß ber Sck)if,sarzt mit drei als Pas «agiere an Borb besinblichen Aerzten nach einer gemeinschaftlichen Untersuchung beschloß, eine sofortige Operation vorzunehmen. Tie See kam von ber Seite her, baher rollte ber Dampfer in unregelmäßigen Bewegungen: auf Beranlasjung ber Aerzte würbe die Fahrt unterbrochen, Der Kurs geändert uno das Schiff so gelegt, baß es sich bei langsamer Fahrt mir leicht und regelmäßig bewegte. Tic Operation wahrte brei Stunben unb erwies sich als erfolgreich. Darnach setzte ber Dampfer seine Fahrt fort. Tie Frau wurde iiaco ihrer Ankunft in ein Hospital gebracht und befindet sich wohl. * D i e beide n glücklichen Rivalen. In einem englischen Irrenhause sührte der Direktor Besucher durch die Anstalt. Dabei sahen sie einen Kranken in stummer Melancholie auf einer Bank sitzen. „Dieser Mann", erklärte Der Direktor, „ist ans unglücklicher Liebe wahnsinnig ge- worden. Seine Frau hat ihn betrogen und einen andern geheiratet." „Er macht einen nurirouroig ruhigen Eindruck," meinte eine Tarne. Etwas später kam die GefcUfchaft zu den Tobsüchtigen, die man in vergitterten Zellen eingesperrt hielt. Da tobte ein Wahnsinniger in grauenerregendem Zustande. Der Direktor zeigte auf ihn und sagte: „Das Ü ber Mann, der Die untreue Frau geheiratet hat " Frnnkinrter Börse, 15. August, 1.1a Uhr. 91.85 | Elektriz. Lubmejcr . . Berliner sture««, 15 Canada E B.....1 .5 4u Darmstadter Bauk . . . 127.0 Deutscue Bank .... 23ü.4u Durtmuuder-Lnion C. . . 56.90 : Dresdner Bank . . . 142 üu Tendenz schwach. (DrißinabDra^tineldiiiißcii. (Aach Schluß ber Redaktion cingctroffcnj Berlin, 15. August. Ter Profesjor ber Philosophie Tr. Friedrich Paul ist heute vormittag gestorben. Beraiilworilich lur „Aus Stadl und Lai jaal": I. B.: E. Änderfon. r-. k ,c - ", u’ Die Schncidcrinals Künstlerin. Aus Paris wirb . , .. ’*[iuntK’ ^Eiienbahn- uns beridjict: Vor Dem ^juugrridst hat '.Ville. Aze-nor, bie nur Diito) die ubergrofee ^ästvule einstige „Premiere" eines oelamucn Pariser Modeialons, ihre len bie ijcrMn ein. Co nun bie Wurde gewahrt unb ihrem Siande einen großen Triumph be-* m v------J- reitet. Sic führte Klage, daß man sic Derab|d)iebet habe nnc KuJ" waren N am lick) Ui ein L'aufiiiuddren und verlangte Die Auszahlung eines '.Vionais. 1 ’fJES f’ngcgangcn, er also gehalles, da ,ic keine Tagelöhnerin sei. Unb bas Gericht gab SS? 'I 1U »u »e,tor cen.e: Hock, geb. 21pel, Frau Louise Muller, geb. £ edler, Herr Wilhelm Derlei, «amtlich in Tarmstadt. -- Veit zr. jnr. Zohaiines Sausen, Herr Friedrich Lndw. Gottfr. Ttionieher, beide m Mainz. — Herr vartmami Aathrnacher in Level beim. — Herr Heinrich Meckel in Marburg. _____________ L>o.,cn Wochenbericht. 742^ 13,2 10,8 96 sw 9 Regen 743,6 1U,8 9,3 97 W Beiv. Himmel i 747,U 1 10,0 8,7 9u w Sonnenschein 8610 WniaAMmk empfiehlt billigst ]703 Georg Schäfer. Vidierftr. 9. Unterricht Eintritt Ugl !e Hlttenkofer. ßsu/u Von der Reise zurück Der a' hellleuchtendste Glühkörper Wilhelmstr. 1. 4851 Stück 25 Pfg Dtzd. Mk. 2.85 Alleinverkauf für Giessen: A. Goidschmiöt 484b 1. 2. 3. Dl‘/g 5pezialfabrik für Dampf- u. 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In der Gemarkung Gießen an demselben Tage, uach- mittagS 2 Uhr, in dec früheren ^eib'schcn Wirtschaft eovachtnngen Netzen. ®' i ,199; 2i'-; 9B' Grummetgras - Versteigerung. TaS Grummetgras der Domanialwicsen der Oberförstcrci Wieseck und Gießen wird versteigert: Chr. Zimmer, Giessen, Bahnhofstrasse 12 *-r-j .m. fianfmünnifdjt StfUruncrmittrliiug (foi,eun».Äi,,a,e Bei (ycindbc»0nach: offenen Stellen wende man sich stets an den ss,7/i Verband Deutscher Handlungsgehülfen zu Leipzig. Geschäftsstelle Frankfurt a. M., Gr. Eschenheimer Strafte 6. Feldstecher 3183 Jagdgläser Operngläser Brillen und Plncenez sowie alle anderen optischen Artikel empfiehlt in gröhter Auswahl A. Reinig Seltcrswcg 30. Reparaturen schnellstens. sduer Baui • ■ jiitaktieu . ■■ • ‘ limore- und Ohio- Aseulahu • • thaidbabii • • ’ uuar(L Eiseubabu ■ rerr. Staatsutdiu . • Ida Stammler Gesanglehrerin J. B. 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Grabgarten, Flur XX \ III Nr. 216, 2009 qm, nächst der Aodheimer- und Sdiützenstrahc gelegen. Gießen, den 14. August 1908. Großh. OrrSgericht Gießen. 3«/e) __________Gros.___________________________ >. $16. 25-40 t j? - ! llö. <8—06 Pig c... LS'-E teil« I Djf' Nüsse 100 Sluck 5(M.i i Psd. 0,00-0,00 M.Marilx Marktplatz. Am 24. September, nachmittags 2 Ubr, findet tn Turnhalle der Stadtknabenschule eine Verlosung Großh. Obersörsterei Wieseck. Großh. Oberförsterei Gießen. W e i g a nb._____________________ft ö Mer._________ Bekanntmachung. Mittwoch, den 19. August 1908, nachmittags um 2 Uhr werden auf Antrag der Erben der verstorbenen Heinrich Schadcck III. BJittwe dahier in deren Wohnung, Hauptstraße 42, Gasthaus -um tiörocn, verschiedene Möbel, Haus- und WirtschastSgeräte freiwillig gegen Barzahlung versteigert. Am gleichen Tage, abends um 6 Uhr, wird auf hiesigem Ratdause die der Wittwe Heinrich Schadcck III. dahier gehörige öofraitc Gastwirtschaft „Zum Löwen" mit den dazu gehörigen Grab- und Gravgarten und zwar: Flur 1 Nr. 61 = 822 qm Hofratte im Ort „ 1 „ 147 = 1594 qm Grasgarten im Keil „ I „ 148 — 183 qm Grasgarten hinter den Hofraiten „ I „ 149 — 109 qm Grabgarten daselbst freiwillig und meistbietend versteigert. Es ist dieses eine an der Hauptstraße und in bester Lage gc legene Hosraile, in welcher von jeher schon Gast-und Landwirtscha betrieben wird. Diese geräumigen Gebäude können zu jedem Gc- ichüite eingerichtet werben und sind besonders zum Betriebe einer zigarrensabrik sehr geeignet. Lollar am 14. August 1908. (D°/e Großh. Ortsgericht Lollar. _______Schmidt.____________________ Arbeitsvergebung. Die Wcißbindcrarbcitcu zur Herstellung der Schwimmhalle und verschiedener Wannenbäder im Gießener Volksbad sollen »m Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden. Angcbots- sorinulare und Bedingungen können im Bureau des Archrtektcn H. Mever, Westanlage 6, m Empfang genommen werden. Die Angebote sind verschlossen, postfrei und nut entsprechender Aufschrift versehen bio Mittwoch, den 19. August, vornnttags 10 Ubr, an den Unterzeichneten einzureichen. Gietzen, den 13. August 1308. , , . lL> /e Der Vorstand der A.-G. Gießener Volksbad: E i ch e n a u e r, Stadtverordneter.________________ statt von Pferden, Wagen, landwirtschaftlichen Maschinen und rätschasten, Fahrrädern, Nähmaschinen, Haushaltungs- und brauchsgegenständen. _ , . . ... Der General-Vertrieb der Loie ä 1— Dck. »st dem Herrn Richard Buchacker-Gicßen übertragen. Gießen, 1. August 1908. ^ic städtische Pferdemarkt Kommrsfio« Gießen Gg. Bichler._____________ Steffi1'hn itn I bo« | lt, erSllnttlW 1 ÄS' I 3nbultrieSlewl J?n9tltElen 5ben lech, H ? 3 Pro!' v;Cber ^UJig iverg ^'Nen 111 ber $ijrVn c-, o? n,Qlt eine n Anleihe Z Jotb^ Millionen ittrt“1-' | u”‘«9tbr«Äiinu|;*™= il : gut behaupt il ZW- * ««ÜUrrW1 ' Kluge Hausfrauen verwenden nur die altbewährte s Würze. Bestens empfohlen Herzog!. Baugewerkschuie Holzminden. £^!“ Hochbau Ut,G9S' Tiefbau Sornrnzninlerrld)« 2. April. Reifeprüfung. Wlnlerunlerrldjt 15. Oktober. hv-1 /< 50000 P. 8. im Betrieb. Gasmotoren-Fabrik A.-G. | Köln-Ehr enfeid- ■ leidttn§en. :ion eingetroffen.) _ Professor der PhlloW niltag gestorben. i-anö" und „Gerichtssiiel derson. irsbericnte m der llank für H.öt Gasglühlicht! Va. We. Za. Patentamtlich geschützt. noitüdt W* iiell“n9s!Lflu’ßRÖ^ ibrik 1»'/ 'er?efer Bon unserer Saatbau Stelle empschlen wir in doppelt gc- reinigter Qualität: 1. 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