Nr. 216 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Nationalliberale Landerverjammlung chusscs waren naturgemäß vertraulicher Natur. Nach einer An. »(extra * zs° ■ä • -b'1’ . 31-35 n.75 -35 25 naben- und Möd^> iret Seite nicht euch Tie „Gießener Zamilienblätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Nreirblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal. 35 5 31t. 31'5’ i 6Bi, "6- Telesoll 6M Redaktion, Expedition und Dnickerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: es® 51. Redaktion: ezAl 12, Tel.-Adr.:AnzelgerDieben. senef®55®’ Fulda« RS® Ät sollen. ES m uß ja gegen unS, die wir uns auch nach bent Ur- jiril unserer Gegner durchaus liberal, freimütig gegen Regierung ^iib auch mit Tadel nicht zurüclhaltcnü bewahrt unb bewiesen Tfabcn, es muß euvaS gefunden, werden, das uns' in den Augen bcr Wähler Derbiidytigcn unb herabsetzeit soll. Gerade die Art, wie tnc in bei Summer aufgetreten find, Detbricßt die Gegner unb fie befürchten, bah ihnen bcr Wind aus' ben Segeln genommen Düb. Zur Denunziation als Rückschrittler, als Reaktionär wirb i-nfere Haltung, unser angeblicher Umfall in der Wahlrechts- »orlage von den Gegnern benützt. Auch hier ist ihnen der Ä,ind aus den Segeln genommen. Die Gegner mögen Anhänger des direkten Wahlrechtes sein, bttein auf ihre Weise kommen sie nie zu einem solchen in Lessen. Wir aber sind früher oder später überzeugte Anhänger Eiefcd Wahlrechtes in unserer größten Mehrheit geworden unb Provtnzial-AuSschuß der Provinz Oberhefien. L. Gießen, 12. September. In Sachen Enteignung von Gelände in Gemarkung Klein-Linden zur Herstellung von Schneeschutzanlagen war durch Urteil be§ Pcovinzial-AuSschusses vom 2. Juni d. I. bic Enteignung des von der Künigl. Eisenbahndirektion Frank, flirt a. M. beanspruchten Geländes für zulässig erklärt worden. Nachdem inzwischen die Eifenbahnbirektion den Nachweis über die erfolgte Hinterlegung der Entschädigungssumme erbracht hat, wurde die Enteignung ausgesprochen. Hierauf kam die Enteignung von Gelände zur Verlegung des Bahnhofs Vilbel zur Verhandlung und zwar war heute die Entschädigung festzusetzen. Da jedoch zwischen den Parteien Vergleichsverhandlungen gepflogen wurden, fetzte der Provinzial-Ausschuß bis zu deren 2U>schluß die Verhandlung aus. Tie Bürgermeisterwahl zu Rödgen, Kreis Fried, berg, hatte den Provinzial-Ausschuß bereits in seiner Sitzung vom 23. November 1907 beschäftigt. Diese Wahl war von dem Großh. Kreisamt Friedberg beanstandet worden, weil nach feiner Ansicht die Person des Gewählten keine Garantien für die richtige Führung des Bürgermelsteramtes bot. Der Provinzial-Ausschuß gab damals dem von dem Gewählten gegen das die Wahl für ungiltig erfläteiüjc Urteil des Kreis - ausschusses des Kreises Friedberg verfolgten Rekurs statt und bestätigte seine Wahl. Hiergegen wurde auf Veranlagung des Großh. Kreisamts Rekurs an Großh. Ministerium deS Innern verfolgt. Dieses wies die Sache zur anderweiten Entscheidung an die Vorinstanz zurück, well es die Sache für noch nicht genügend geklärt hielt. Nach Vernehmung einer Anzahl Zeugen kam der Provinzial-Ausschuß heute zu einer Bestätigung seines früheren Urteils. Dählcrsckast der offiziellen Partei nicht folgt. Haben wir dies bei den lebten RcichstagSw^hlen in Darmstadt gesehen, so dürfen wir auch weiter hoffen, daß auch diesmal bcr Verstand bcr Wähler weiter reicht, als bic Worte der Führer. Wir in .Hessen können uns eine Bereinigung des Liberalismus unter Einschluß der Sozialdemokratie nicht denken unb verstehen es nicht, wie ein fold?er Gedanke erst in den letzten Tagen von Stuttgart aus in bic Welt getragen wurde. Wir kennen aus jahrelangem Kampf bic Sozialdemokratie, wir haben ihr Wirken in nuferem Lande verspürt, mir sehen tagtäglich in ihrer Presse die Art der Ausheyung und persönliä)en Beschimpfung. Wir begreifen den tessischcn Freijinn in seinen Ful>- Tcm nicht; es loitb auch die Zeit kommen, wo er wie Naumann im Laufe der Jahre cs cingcsehen hat, zu der lieber Beugung kommt, daß cs für das Bürgertum eine Verbindung mit der Sozialdemokratie nicht gibt. Auch nicht mit den revisionistischen, bic nur mit ber Budgetbewilligung nichts als Fang ber Stimmen unkundiger Mähler betreibt. Wir sehen neben dem radikalen Offenbach — Slbgcorbnctcn Ulrich —'den Revisionisten David, sehen aber auch nid/t den geringsten Unterschieb m dem aushetzenden unb leidenscl-oftlichen Siu,treten der beiden. Wir sehen im Reichstag den Revisionisten Frank ans Baben, den Revisionisten Hildebranb ans Stuttgart sich in nichts von dem labikalstcti Lete- bour und Singer unterscheiden. Wir lassen uns über den wahren Charakter ter Sozialdemokratie, der Massenhcrrfchaft, bcr Partei bc5 KlasscnkampfcS, nicht tauschen. Mir rechnen auf unsere Frcunbe und Anhänger im Lande, auf die Unterstützung der Alten unb Jungen Mögen auch mandte AieinungSoerfchicdcnhcitcn bestehen, in dem Großen sind wir einig, daß wir oicnen wallen mit ganzem Herzen und treuem Sinne unterem Vaterlaiide. Der Vorsitzende Gras Oriola druckte feine Freude über die kraftvollen Worte Dr. OfannS und dessen entschiedene Stellung • nähme gegen bic Sozialdemokratie aus unb die Versammlung banfic bem Redner unter lautem Beifall durch Erheben von ben Plätzen. Tann sprach Abg. Dr. G l a s s i n g über bic hessische Wahlrechtsvorlage. Wir werden auf diese Rehe morgen näher zurückkommen. ichnng. iibfcrenbc; feier bas tn ubierenbe ist bas eres- V« ablK" uler der Gymnasien t1.-' bievcnbe ber Unioerä- ule 3U Tarmfiabl, fer. v-lchen ein selbslgeM. mg über Familien- ut v innme und die Erklimc^ tragen werden, bis IM len Behörde einrenhe zialdirektion Rheins v. Krug. Darrn stabt, 13. Sept. Der LanbcSausschuß bcr Nationalliteralen Partei im Groß- b-r’,cgi’.im Hessen hielt heute vormittag Hierselbst eine allgemeine <.nraiicni>mauncrDerfammlung ab, bic aus allen Teilen bc^ Lande^ namentlich auS Lberhessen, aus Mainz, Worms, Offtn- >am usw. sehr stark besucht war; auch bie nationalliberale Kammer- Million war zahlreich vertteten. Die Verhandlungen bcs Auswem Gesang gegeben! unb jetzt fingen sie allmählich alle, einerlei ob ihnen Gesang gegeben ist, ober nicht!" P. H ü b e ii e r. m —Die Erziehung in ber Familie. Soeben ist in Paris cm Buch beS Pädagogen P. F. Thomas erschienen. Der Inhalt verdient auch in Deiitschland Beachtung zu finden. Thomas betont nicht mit Unrecht, daß das Verhältnis von Vater unb ^ohn sich getvanbelt habe, daß bet Vater nicht mehr ein ab- foluter, sondern ein konstitutioneller Herrscher sei. AuS diesem Empfinden heraus stammen viele Fehler unb Lücken in der Ersetzung des Lbinbes, oft burch die Schuld der Eltern unvorbereitet hinaustritt in ben Kamps um das Leben unb mit bem Leben. Es ist ein schädlicher Glaube vieler Eltern, daß sich ihre Sorge für die Kinder in erster Linie auf materielle Dinge SU critrctten habe. Die Kräftigung des Körpers soll gewiß nicht unterbleiben, aber Hand in Hand damit muß bie Äroralischc Erziehung gehen. Die Gespräche, bie ost bei Tisch geführt werden, zerstören die Harmlosigkeit kindlicher Gemüter. Es handelt sich dabei um Fragen deS gesellschaftlichen und geschäftlichen Lebens. Alle die tausend Kompromisse, zu denen der Drang des -r.ages uns zwingt, alle die sozialen Lügen und bie Widersprüche «wischen Grundsätzen und Handlungen — all' dies sollte dem Kinde möglichst lange verborgen bleiben, schon im Interesse der Eltern selbst, bie bem kinblicl>cn Gemüt, bas gläubig unb oertrauenb ju ihnen emporblickt, feinen Anlaß geben sollten, Mängel unb Unvollkommenheiten an ihnen zu erblicken. Es lag daher ein richtiger Kern in ber Gewohnheit früherer Zeiten, Eltern unb Kmber vielfach von einander getrennt zu halten; die allzu menschlichen Züge der elterlichen Charaktere traten den Kindern nicht so vor Augen wie jetzt. — KleineKunstchronik. Seltsame Ehrungen werdeii augenblicklich, wie aus Petersburg gemeldet wird, Tolstoi zuteil. So hat die P e t e rs b u r g e r S ch u h m a ch e r z u n i t beschlösset,, den Tlchler zu ihrem Ehrenmitglied zu ernennen. Zu diesem Zweck wurden an den Grafen bie drei Zunftältesten zur Ucberrcichung eine» EhieiidiplomS nach Jaßnaja Poljana gesandt. — Schwedische Forfchungöreifenbe, die von ber schwedischen Regierung nach Chile entsandt wurden, um besonders bie Insel Juan-Zernande; zu de- fiichen, würben von ber chilenischen Regierung auf bas hebens- würdigste empfangen unb erhielten von bieser zu ihrer Reise nach Juan-Hernandez em Kriegsschiff zur Verfügung gestellt. — Professor de Geo in ^tokholm bereitete für 1910 eine neue Expedition "ach Spitzbergen vor, woran eine größere Anzahl ausländischer Geologen teilnehmen soll. wir, bie wir alle Feinbe bes bireften Wahlrechtes verschrieen waren, wir versuchen mit möglichen Mitteln c-5 zu erreichen unb wir ttrerben es bem banach strebenden Do l kc bringen. Und wir werden eS ihm geben trotz der Frankfurter Zeitung, deren Artikel vom Freitag wiederum vom Aus- geben der Volksrechte spricht, die aber bod) nur mit Unwahrheiten operiert. Weitere Vorlagen werten btt Kammer in ber Gemein be- fteuertefoim, in ber VerwaltnngSgcsetzgcbung gegeben werben. Schon zu lange schwebt die Gcmciiitestrucrrcsorm, sie muß endlich kommen. Nicht allein, daß ausger-nimt wird mit der Grundsteuer, bie noch auf ben Bestimmungen ber 1820er Jahre basiert, fonbern auch, bannt gerabc bei der Gemeindesteuer Landwirtschaft unb gewerblicher, wie kaufmännischer Mittelstanb, babei gerate das .Handwerk entsprechende Berücksichtigung sinden. Die Verwaltungsgesetzgcbung ans dem Jahre 1874 ist ein Werk der nat.-lib. Partei, wie auch unser freiheitliches Schulgesetz aus dem gleichen Jahre. Neue Vorlagen umfangreicher Art be- schästigten bereits den verflossenen Landtag unb konnten bei bem großen Umfang bcr Materie nicht vollständig bewältigt werden, fragen der Bestätigung der Bürgermeister unb Beigeordneten, des Verwaltungsgerichlcs müssen entschieden werden. Wenn ich nun meinen Blick aus die L a n d t a g S w a h l c n Werse so habeii wir 10 Sitze zu verteidigen. Wir wollen alles auf» bieten, diese zu halten unb finden eine Gewähr dafür in unserer Tätigkeit im letzten Landtage. Aber wir wollen auch neue Platze gewinnen und damit unsere Macht im Parlamente stärken. Nicht um unsere Partei, wie die Gegner sagen, zur allein herrschenden zu machen — Herrschsucht ist uns durchaus fremd —, wir wolleii aber auch außerhalb bcs Parlamentes bewährte neue Kräfte dem Landtage zufügen, damit dem Bürgertum eine ausgedehntere Betätigung möglich wird. Wir sehen in dieser Beziehung nach bat Städten Mainz unb Offenbach. ES ist ein Unbing, daß bicse Plätze _ vertreten werden durch Anl-änger einseitigster Klassenherrschaft. Unb Offenbach hat bereits die Schönheit solcher Herrschaft gefühlt, als die Sozialdemokratie dorten in bcr Stadtverwaltung bie Mehrheit besag. Damals konnten die Offenbacher Bürger fühlen, wie wohl es ihnen unter sozialdemokratischer Herrsä)aft ergehe, bei ber nicht das Wohl bcr Gesamtheit, fanbern nur baS Gedeihen einer Klasse bcr Bevölkerung entscheibet. Auch Mainz hat bei den Stavlverordncten- wahlen das Feld für die Bürgerlichen behauptet. Unb so strht zu hoffen, baß in diesen beiden Städten bic Beseitigung ber Sozialdemokratie erreicht wird. Man wirst uns cm Bündnis mit bem Zentrum vor, unb gc- rube bic, bic uns einen solchen Dorwurs machen, sind in früheren Jahren eifrig bemüht gewesen, sich die Zentrumsstimmen zu sichern. Es ist kein Bünbnis mit dem Zentrum durch das ganze Land angeschlossen worden; wir fteljen in heftigem Kampfe mit dem Zentrum in Dieburg, in Wald-Michelbach. Aber luanim soll cs ausgesastosscn fein, daß in einzelnen Bezirken eine gemeinsame Bekämpfung dcS gemeinsamen Feindes, der Sozialdemokratie, statt)intet? Sinb nicht auch jüngst in Elsaß-Lolhringen Freisinnige unb Demokraten mit dem Zenttiust zusammengcgangcn, um die Sozialisten zu besiegen; sind nicht in Colmar zugunsten des Demokraten Blumenthal Demokraten unb Zentrum zusammcn- getreten gegen Liberale? Wir wollen burch diesen Kampf gegen unb ben erhofften Sieg über bie Sozialbemokratie bem Bürgertum, das für alle Klassen der Bevölkerung eintritt, auch unb wahrlich nicht in letzter Linie für bie Arbeiter, wir wollen dem Bürgertum Festigkeit unb K'raftbcwußtsciii, lieber- zeugung seines inneren Wertes geben. . Wir legen aber auch ein Hauptgewicht darauf, in Ober- Hessen wieder Fuß zu fassen und toerben dort unsere Straft anwenden. Wir haben niemals verkannt, welch einen wichtigen Faktor bie Landwirtschaft in unserem Staaisleben bilbet unb haben inSbcsontere bei ben Beratungen tes Zolltarifs gezeigt, baß unsere Sorge für die Lanbwirtschaft eine tatkrästigc und wirksame war. Tics muß auch die Bevölkerung Oberhesscns einsehen und wir hoffen, daß |ie sich im Lause der Zeit von bem extremen Aarariertum horten abroentet. Mit Bebauern erfüllt unS die Haltung bcr hessischen Freisinnigen. Sind wir im Reicks mit ihnen unb anderen Parteien, insbesondere ben Konservativen zu einem Blocke vereinigt, so ist es nicht begreiflich, warum sie in Hessen ui bitterster Feinbslliaft stehen unb mit ben Sozialtemokraten gar Bcrbinbung suchen, vielleicht schon ein Bünbnis gcschlofscn haben. Unb dies bei ben Beschimpfungen, bie bem Freisinn im Reiche svrrwährcnb von ter Sozialdemokratie angetan werten. Ist dies ter Ersolg dcS Rufes nach einem geeinten Liberalismus? Kann eine Einigung auf solcher Grundlage geschehen. Ein Glück für unser Land ists, daß die Führer beS Freisinns üt Hessen, bie bcr Sozialtemokralic zuneigen, allein stehen unb bie Aus Stadt und Land. Gießen, 14. Sept. 1908. ** Herr Rebakteur Paul Witt ko ist am 12. b. Mts. aus bem Rebaktionsveroante bes „Gießener Anzeiger" geschieben, um bie Feuilleton-Rebattion bes Stuttgarter Tag- dlattes unb ber 'iRoraenpost zu übernehmen. Am gleichen Tage ist Herr Karl Neurath in unseren Redaktions- oerdanb eingetreten. Verlag bes „Gießener Anzeiger". * ** Zu ben Lanbtagslvahlen. Die nationale- liberale Partei in Worms wirb an ber Kanbibatur ihres bisherigen Lanbtagsabgeorbneten N. A. Reinhart sestl)Qlten unb gedenkt ihn in einer demnächst ftattfinbenben Wahleroersammlung als Landtagskanbidaten zu proklamieren. — Der Tarrn st äbtersozialbernokratische Verein nominierte einstimmig den Kassenbeamten Friebrich unb ben .Stabtverorbneten Stephan als. Landtagskanbidaten für Darmstadt. ** Prinzessin Eli fad eth-Ge büch tniS-Spenbe. «er der Verteilung der Zinsen ber Prinzessin Elisabeth- Gebächlnis-Spende haben bie Kleinkinberschulen zuAllen - borf a. b. Lba., Groß-Zimmern, König i. £>., Nibba, Ober-Wöll st abt, Röbgcn, Sprenblingen unb Wallertheim Zuwendungen von je 200—400 Mark erhalten. Im ganzen sind n. d. D. Ztg. 2400 Mark zur Verteilung gelangt. ** Vom Manöver. Die letzten Tage ber Bri- gabemanöver brachten für bic Truppen in bem gebirgigen Terrain anstrengenbe Märsche. Als Neuerung würbe am Freitag bas Schlachten von Ochsen bä ben 3Ttfantetie^Regimentern vorgeiwmmen. Kurz vor Abbruch ber Gefechte würbe bas Schiacl)ttier am Biwaksplatz von beionbers bestimmten Mannschaften geschlachtet Vr* -5^ , cu^ verschiebene Arten zuberertet. Zahlrewl^ Lchlachtenbummlcr verfolgten biqe „Hebung" mit acofknr ^•ntercHe. Das Hauptgefecht fanb um Battenberg im Eder- statt unb zog sich samstag weiter norbwarts bis ins we,tsali,che und walbeckifche Gebiet. Die nörblichste Stel- ung nahmen bie 116er bei Hallmberg unb Winterberg, die lloer bet Metebach unb Medelon ein. Am Dienstaa trifft öie ganze 49. Brigade im Lahntal ein, bas Regiment 115 ^osphe, 116 nach Bieben köpf, 168 nach Brei- bejibßd) und Wallau. Nacb Biedenkopf allein tojmnen neun nfanger-Kyr; UR5 zwar; SSlä*. vtLimuLiuM ouuur. oiaa) einer ÄN- pnrcue des Voriitzcnten ber Partei, Reicks- unb Lanbtagsabg Dr ß 1 ann, wurde der Wahlaufruf für bic bevorstehenbe Laut» togswahl verleicn unb genehmigt. Dann folgte eine Besprechung über bic Hattung der Partei unb btren Aussichten in ten Der- schiebenen Wahlkreisen, die als durchaus günstige bezeichnet tvur- bau Nach einem Dortrag teS Abg. Dr. Glas sing über bie Beratungen betreffs ter WahlrcchtSvorlagc wurde unter lebhafter Zustimmung aller Anwesenben eine Resolution angenommen, warm der Landesausschuß der K-ammerftaktion sein volles Einverständnis aussprickst. Die Resolution lautet: „Der LandeSausschuß der Nationalliberalen Partei erklärt sein volles Einverftändnis zu der Haltung ter Fraktion im Landtag; er erklärt ausdrücklich, daß er bezüglich ter WahlrcchtSvorlagc ui ben Vermittelungsvorschlägen des Abg. Dc. Glässüig eine brauchbare Grundlage zur Verständigung erblickt unb erwartet hiernach bestimmt bie Einführung teS bireften Wahlrechts für bic hefsischcn Landtagswahlen. Der Landesausschuß proteAcrt entschieden gegen die wahrhcitSwidrigc Unterstellung ber F-rci- finnigen unb Sozialbemotraten, daß durch Annahme bcr Ser* * nrittelungSoorschlägc irgenbmeldje ivichtigen Volksrcchtc preis- gegeben würben." Die allgemeine öffentliche Lanteövevsammlung, bic nachmittags im großen TurnhaNensaal am Wvogsplatz ftattfanb, l-attc fid) eines außerordentlich zahlreichen Besud-cs zu erfreuen. Auch eine Anzahl Mgcordnetcr, sowie die ReichStagsabgg. Dr. Osann, Gcheimerat Haas, Graf Oriola, Justizrat Dr. Junck-Lcipzig unb Dr. Stresemann-Dresden waren zugegen. Der Dorsitzente deS Lantesaue-schusseS, R.-A. Dr. Osann, begrüßte die Lersammlung mit herzlid-cn Worten. Ta die Lanb- lagSwahlen vor ter Tür stehen, habe es der Ausschuß für not- wendig gel-altcn, in Darmstadt einen Parteitag abzuhalten und dazu alle Gesinniingsgenosscn, aber auch die Wähler aller Art, einzulaben, damit unsere Gedanken unb Bestrebungen in ber größten Oefsentlichkcit bekannt werten unb damit alle Wähler, ob iurtionalliberol oder nicht, wissen, locldye Absichten unb Grunb- [äße bic UlatiDnallibcrakn im nächsten Landtag vertreten werden. Redner bankt der Versammlung für das zahlreiche Erscheinen, das ein erfreuliches Zcid>cn für das Wicocrerwachcn teS Interesses an der politisd-en Tätigkeit sei. Nachdem alsdann Graf Oriola ben Voiffitz übernommen hat, führt Abg. Dc. Osann aus: Unser Wahlanfrus, der in Ihren Händen ist, gibt Auskunft über unsere Taten unb Ziele. In ben heutigen Tagen kann eine l'axtei ihren Rückhalt im Volke nur er halten, wenn sie fort- schreftet mit den Bebürfnissen teS sich entwickelnden Lebens. Wie 'lliancher hat die Achseln gezuckt über daS Wort unseres großen Führers Benningsen: die Partei müsse die Zeichen ter Zeit beichten und oerfolgen unb bod) loic ist bieS Wort wahr unb bc- Ldstenswert. Wir in dem Lanbtagc, in tem Reid)Stage tonnen rersicheru, baß wir uns bemühen, einzubringen in bie Politik tes Reiches, der Einzelstaaten mit frischem Mute unb mit ter festen 'Zuveriichl, bic Ziele cd)ten nationalen Bürger- unb Baueru- lumS zu vertreten und an tem Wohlergehen teS ganzen Volkes mltsuarbcitciL Vielfach finb die Ausgabe^ aud; in unserem Lande; Leute können nicht alle Aufgaben unserer Volksvertretung im einzelnen behandelt werden. Ich will nur auf bas Unwahre Hinreisen, mit dem man unS versolgt, die auf Grund von Verhandlungen mit bcr ersten Kammer das direkte Wahlrecht erreichen Uhland-Anekdoten. i. Jü Tübingen stellten sich eines Tages bei Uhlanb seine I uanbsleute unb Freunde, die Dichter Kerner und Schwab, als Gäste ein. Im Laufe der Unterhaltung kam man auch auf die kurz vorher erschienene Ballade des Dichters Aug. E>raf von Platen: „Der Pilgrim von St. Just"' zu sprechen. Platen hat darin einmal in bezug auf das Haupt des Pilgrims «Kaiser Karl V.) ben AuSbruck gebraucht: „Mit i ancher Krone war's bebiabemt". Dieses Wort fanden bie b:ei Schwaben bod) etwas zu frei und ungebräuchlich, und llmge stritten sie sich darum, ob es überhaupt zulässig sei. Die Disputation fand ihre Fortsetzung auch nod) auf dem Spaziergang, den die Freunde später machten. Als sie dabei die Neckarbrücke überschritten, kam ihnen ein angetrunkener Miami entgegen, der bedenklich hin und her wackelte. Unb 1 :ckelnd, mit bem Finger nach ihm hiubeutend, sprach Uhland: „Do gucket an, der ist bebiaduselt!" II. Uhlanb war in seinem Wesen sehr befcheiben unb trug u such in seinem Aeußecn sehr einsacy, unb mancher, ber ihn rr.cht kannte unb ihm in Gesellschaft ober auf ber Straße einmal begegnet war, äußerte, wenn er nachher erfuhr, wer es ptoefen, ganz erstaunt: ^,Wie, bas ist Uhlanb'?" — Wührenb ftines Aufenthaltes in Paris würbe er für einen deutschen ILHrmachergesellen gehalten, und selbst in ber Nähe seiner Vaterstadt wurde er oft verkannt. So stand er eines Tages, «[c)on in vorgerücktem Alter, nicht weit von Tübingen vor ciuter Pcchiermühle in Betrachtung derselben versunken, als ciiii Vorübergehender fid) zu ihm gesellte und mit der Frage: „'Sie sind gewiß auch so ein Papiermachersgesell?" ein Ge- i stiäch anknüpfte. Uhlanb aber antwortete: „Papier verberbt h»cbe id) schon viel, aber gemacht noch keins!" — Ta er von allen möglichen Leuten, roelche ein paar Reime ober Verse zustanbcgebracht hatten, mit Zusenbungen bieser Geistes- probnkte und der Bitte um gefL Beurteilung angegaiigen oder vielmehr belästigt wurde, so brach er einmal beim Eintreffen einer neuen, gar zu großen Sendung in bie Klage- Rortg aus: ,/Jiun habe ich doch ausdrücklich gesagt: finge, Zweites Blatt 158. Jahrgang Montag 14. September 1908 Ä A ▲ aa a a Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schm H)lv|iVllvl UniDCrfi^^e^i^,brUdCrCL General-Anzeiger für Oberhessen Smbe, 13 hoguten Infanterie, 4 Satter.cn Artillerie die Fernsprechleitung imb 'J-tonietc, ca. 2000 Mann. Tic 23er Traqoncr, 25er Artillerie und die ^nfanteric-Hcqi- mentet 117 und 113 beziehen im nördlichen TiUfrei» bis Lixfcld und Bottenhorn Quartier. Zur NeichSfinanzreform. AIS hessischer Bundes- ratSbeoollmächtigter bei den Beratungen über die Reichs- steuerresorm wird Ministerialrat Becker tätig sein. — Tie nat.-lib. NeichStagSabgcordneten Basiermann, Haas, Jungk, Oriola, Osann und Streescmann hatten gestern im Anschluß an die nationalliberale LandeSocrsammlung in Darmstadt eine v ertrauliche Besprechung, bei der hauptsächlich die ReichSsmanzresorm besprochen wurde. • * Zulassung *ur Reifeprüfung. Tic Be- iinnnungen für die Reifeprüfung an den hessischen Gymnasien, Real-Gymnasien und Eber Realschulen sind dahin abgeändert worden, daß in Zukunft die Zulassung in der Regel nur an solche fremde Prüflinge erteilt werden soll, welche durch Geburt ober Wohnort der Eltern dem ^coI> Herzogtum Hessen cmgehörcn oder seit mindestens drei Jahren darin ihren ftänbigcn Wohnsitz haben oder seit mindestens drei Jahren die hessische Staatsangehörigkeit besitzen. . • • Die beiden hiesigenFeuerwehren hielten am gestrigen Sonntag in Verbindung mit dcr Fceiw. CanitcitS- lolonne ihre Echlußübung ab, die einen sehr guten Verlauf nahm. Wir werden morgen über die Hebung berichten. • • Die jüngste Ba hnlinie Eber Hessens lvird die Strecke Butzbach-Pohl-Gons —Ebersgöns lLa n de s g rc n zc) werden. Die Bahn wird vom Bayn Hof Butzbach-Ost ausgehen, führt dann an der Linie ^utz dach—Lich entlang und schneidet im rechten Dinkel die 9)tain Weserbahn nörblub von Butzbach, um in nordivestlicher Richtung nach Pohl-Göns zu führen. Ter hohe Tamm der Mam-Weferbcchn must durchstochen werden, die Unterführung irl>ult eine liebte Weite von 5 Metern. Im übrigen stelle, sich dem Bahnban keine Schwierigkeiten entgegen. Gleich zeitig mit dem Bahnbau wird in den Gemarkungen Butzbach und Pohl-Göns die Feldbereinigung durcl>gesührt. Tic Bahn erhält normale Spurweite und wird gegen Kehn Kilometer lang. Bei Pohl-Göns wird sie auch den Pfahl graben durchschneiden. Tic Pläne der Bahnstrecke sind von der Firma Lenz u. Co. hergestellt, die auch den Bahnbau ausführen wird. Tie landespolizeiliche Abnahme der Pläne erfolgt am 17. Sept., bann soll daS Gelände erworben und möglichst bald mit dem Bahnban begonnen werden. Tic preußische Strecke bis Wetzlar wird in den nächsten Jahren gebaut werden. Hier schweben zwei Projekte, das eine führt von Ebersgöns über Ricderklcen, Tmi- Holthausen, Hod-elheim, Groß Rechtenbach, Weidenhauscit Volpertshausen, Reislirck-en, a^auborn, KalSmunt nach Wetzlar, das zweite von Ebersgöns über Oberkleen, Hleeberg, Schalsberg, Oberwetz, Riederwetz, Schwalbach-Reiskirchen, Rauborn, >kalsmunt nach Wetzlar. -V Klein-Linden, 13. Sept. Ter Krieger- ocrein hielt heute unter starker Beteiligung ein Scheibenschießen aus dem neu errichteten Schiesjstande unter Leitung des 2. Vorsitzenden TöngeS ab. Verbunden damit war Preisschiesten. Es erhielten dabei folgenbe Schützen Preise: 1. Lehrer Röder mit 63 Ringen eine Standuhr, 2. G. Spengler mit 62 Ringen einen Tafelaufsatz, 3. Langsborf mit 62 Ringen ein Likörserviee, 4. Fr. Panneckc mit 62 Ringen ein Schreibzeug, 5. PH. Jung mit 58 Ringen einen Ranchstäiibcr, 6. Lehrer Keil mit .57 Ringen eine Lira- Wattenschachtel. Voraussichtlich findet nächsten Sonntag abermals Scheibenschiesteir statt. *• Die Maul- und Klauenseuche ist ausgebrochen im Bezirk Kaiserslautern am 10. September. “ Leihgestern, 14. Sept. In unserem Orte ist man zurzeit mit der Kanalisierung und Anlage einer Wasserleitung beschäftigt. Tic Arbeiten sollen bis zum Frühjahr fertiggestellt sein. Tic Speisung der Leitung geschieht aus einer beim Reuhvf gelegenen Quelle. ' Gro sten-^inden, 14. Sept. Gelegentlich der Re nouicrung der hiesigen Kirche sollte auch das Sch ul Haus ein neue.' Kleid betoHinten. Bei Entfernung des Verputzes wurde am oberen Stockwerk fchönverziertes Holzfachwerk dloßgcjogl, dessen untere Balkenlage eine Inschrift und die Jahreszahl 1611 trägt. ' Das jetzt für Schulzwecke eingerichtete Gebäude hat im Laufe der Jahre vielfache Ver- änberungen erlitten. Im Bolksmnnd heißt c5 heute noch das Rathaus und wird ivohl auch in früheren jeiten Sitz des Hüttcnbergcr Aintmannes gewesen fein. Im unteren Stockwerk, das aus Steinen aufgeführt ist, befanden sich ehemals 3 Eingänge nach Süden, Westen und Norden. Das südliche Portal wurde wegen Herstellung eines neuen Schul- saalcs im Jahre 1895 entfernt und der neuerbauten Klein lindcrsckpile cingefügt. Es zeigt zwei schlanke Säulchen mit einfachen Kapitäleu. Oben erscheint her aus Halbkreisen gebildete Bogen und unter demselben drei Rundbogen. Büdingen, 13. Sept. Mit der Re n o v ic r u n g Unseres alten Rathauses wird im Oktober begonnen, gleichzeitig erhält das Gebändc eine (Snveitcrung. - Einen rohen Akt verübten junge Burschen, die am Bahnhos einem verladenen Rind einen Teil des Sdstvanzes abdrach.'u (0) Hirzenhain, 13. Sept. Heute wurde hier das Hüttenfest gejeiert. Mittags gegen \V2 Uhr bewegte jtd) ein Zug von Arbeitern unter 'J?hi)ir und Borantragcu. Der Hüttenfahnc nach dem Fcstplatz am Hochwaldc nach Glashütten zu. Reben den Volksbelustigungen wie sUcttcr • bäum, Topnchlagen, Froscknverfcn und Dvtklaufcn wurde besonders die Kunst des Schießens Prcisfchießcn > fleißig geübt. Trotzdem das Wetter herbstlich war, so herrschte Doch ein reges Treiben. Kafscc und warme Würstchen mußten vas ihre tun, um her kühlen Witterung entgegenzuwirleu Gegen 4 Uhr hielt Direktor Tieck er vom .Hüttenwerk eine An|prad»c, in der er den Zweck des Festem betonte. Tav Fest soll der Erholung dienen, jeder Teilnehmer solle die Eruiiicruilg an einige frohe Stunden mit nach Hause nehmen. ES sei das Bestreben der Leitung, jedem Arbeiter den Aufent halt in dem Werk so angenehm als möglich zu machen, ferner hob Herr Direktor Tiecker hervor, daß, obwohl ein allgemeiner Truck auf her Eisenindustrie laste, die letzten Jahre wieder günstig abgeschlossen hätten. — Hieran» erfolgte die Verteilung der Schietzprelse. Ten ersten Preis erhielt Sckfeppcl Hir?nhain, bcftenenD in 50 Mk., gejtifret von Frau Geheimcrat Buderus. 2. Preis 2ainbmann- Hirzenhain, eine feine Taschenuhr 3. Preis Torr, em Regulator. 4. Preis «dnnibt, 15 Sri Es wurden im ganzen etwa 80 Preise verteilt. Merkensritz, 13. Sept Ältburgermeisicr Müller Rüb mar von feinem Pferde durch einen Schlag gegen den Unterleib so schwer verletzt worden, daß er in Gieren st a r b. X Gelnhausen, 13. Sept. In bau benachbarten Neuenschmidten trug sich em schieckl»chcrUnglücks- fall zu. Die WittSehrfrau Böttcher begab sich in das Backhaus und beauftragte ihre 12jährigc Tochter, da? Höchen der Suppe zu übernehmen. DaS Mädchen ist jedenfalls dem Herdfeuer zu nahe gekommen, wodurch die Kleider an ringen zu brennen. Emer Feuersäule gleichend, rannte daS Kind, um Hülfe rufend, mS Freie. E:ne Nachbarm sprang hinzu, doch war, ehe die Flammen erstickt werden formten, das Kind in gräßlicher Weise verbrannt. Noch lebend wurde das Mädchen auf eme Tragbahre gelegt, um nach Wächtersbach inS Krankenhaus gebracht zu werden, doch schon imterwegS trat der Tod ein. w. Betzlar, 13. Sept Ueberous zahlreich war die Beteiligung an der Be er d i g ung de. Gymnafial-Tir.ltors Prosesfrr Tr. Friedrich FehrS, oct heute nachmittag zur frtzten Ruhe gebettet wurde. Mehr als 4 Jahrzehnte hat der Verblichene hier gewirkt und .zwar feit 1888 olJ Tv reltor. — Tic von der christlich-sozialen Krei'gruppe des Kreises Wetzlar für heute nachmittag cinbcrufcnc Versammlung war aus Stadt und Land stark besucht. Bäckermeister Ri?sel erg-Quchlinöurg ^.Hitglied des ' eich” tage-.- hielt einen Vortrag über: „soziale Mittelstands- polili!". Er forderte sozialen Schutz im Jntcrcsie des Mittelstands und int Interesse de-Z Staates. Mit gleichem Beifall wurde der ? reue Vc-.rog des Rcichstagsabg. Tr. Böhme 'JJiarburg über die „L'^lschafttiche Bereinigung" aus. genommen. Ausgehend von ö. r iv r-d.i henartigen o rappie- rung der wirtschaftliclen Der.': >gung, der bekanntlich .Hand- werter, Bauern, Arbeiter vor allem die Tätigkeit s u: 'ch d.-'- Landwirtschaftsschutzes und der Arbeiterfrage hervor. Reichs- tagsabg. BchrcnS sprach über „Klassen- unh Volkspolitik". h. ‘ F r a nkfurt u. v b r i f a n t wurde in der letzten Nacht zwischen 12 und 1 Uhr im Hanse Große Gallusstraßc 7 überfallen. Als er die Haustür verschlossen und die Treppe erreicht hatte, wurde er von einem Mann von hinken zu Boden gedrückt und an der Kehle solange gewürgt, bis er bewußtlos hinsank. Tann raubte der Verbrecher dem Uebersallenen ein Täschchen mit 120 Mark, während er die Uhr und daS 3ilbcrgcli> zu rück ließ. Mittelst des dem Beraubten nbge- genommenen .Hausschlüssels gc.angle der Slauucr wieder ins Freie. — Gestern wurde den Beamten dcS Haupt- personenbahnhofcS in Anerkennung der beim Deut- scheu Turnfest geleisteten Tteufte eine Remuneration a usgezahlt.____________________________ Gertcliissaai. Leipzig, 11. Scpi. Das Reicl^gericht verwarf die Revision des Boal-ii varbciteiv Bernhard Im Pos, Der am 8. Juli vom 3djiturjcrid)t München wcgcn vcrjuchlcr Erpressung zu zehn Iah- und ■ 1 .t Jahren Ehrverlust wrurtcut ivorden nar. ücrucr verwart das Reichsgerich: die Revnion der Anna Hamm, bie vom Schwichgerichr zu Etvcrselo am 11. Juli wegen Veil/llse bei bem Äloroc an ihrem Ehemanii in dcr Rächt -um IG. Roveinoer 1907 zu 14 ^nhreit Zuchthaus verurttttt worden war. ücvmijducs. *AufdcrSuchenach „standesgemäße n" Vorfahren. John T. R v ck e f e 11 c r sticht standesgemäße Vorjahren und hat einen erfahrenen Genealogen beauftragt, zweckentsprechende Rachforschungen vorzunehmen. Ter Vater Rockesellcrs |ol( nämliüt ein „fliegendes" Kuhdo ktor gc- wesen fein und dieser Stand, so nützlich et sich auch für die Erhaltung der Viehzucht erwiesen haben mag, paßt doch nicht so recht in die Sphäre amerikanischer Millioitenkönige. Auch ein F-amilicntag der Rockcfellers ist bereits in AlbaiM abgehalten luorbcn. Tic Bv'mühungen des erfahrenen Genealogen finb übrigens schon insofern von dem erwarteten Erfolg gekrönt, als er entdeckt hat, daß die Rockesellcrs atts dem Süden Frankreichs stammen, und daß der eigentliche Stammvater dieses Geschlechts ein altfranzösischcr Baron Ivar. Andere Leute sagen, daß die Rockcfellers aus Deutschland stammen und dort den Wanten Stcinhaner geführt * Die Unschuld vom Lande. Tas größte (fr- staunen meines erst kürzlich vom Lande zugezogenen Mäd- chens erregte — so erzählt der „TgL Rdsch." eine Leserin — die Zeiitralhcizung, man braucht leine Oefcn zu Heizen, und trotzdem sind die Zimtncr warm. Rach vielen Er- Körungen und Fragen hat sic die Sache ersaßt. Kürzlich klingelt eS, sic erblickt beim Hiitausschcit durch das kleine Fenster der Korridortürc einen Herrn im Zylinder, macht aber feine Miene zu öffnen. Als sie später befragt wird, weshalb sie dem Herrn nicht sogleich geöffnet habe, äußerte sie. „Ach, ich dachte, c.» wäre der Schornsteiitscger, die tragen bei uns auch immer solche hohen Hüte. Und wir brauchen doch feinen", setzt sic sehr selbstbeivußt hinzu. — Als lurzc Zeit darauf ein Herr und eine Tante kommen, um Besuch zu machen, erhält sic den Auftrag: „Tic Frau Toltor ist tränt und läßt bedauern." Wie es sich später heranSstellt/ hat sie den Auftrag folgeudermaßen ausgeführi: „Tic Frau Toktvr ist traut imb Sc mednen sc bedauern." • Ter geschenkte Hase. Ein eifriger Jagdtieb- Haber und zugleid) Jagbpächter wird von einer Verwandten gebeten, ihr hoch einmal einen Hafen abzulassen, „nicht ivahr, lieber Hans, und zum Selbstkostenpreis", fügte sie bei. Einige Tage später betommt sie den Haien zugcsd>ickt und bann folgcnbc '.-ibrcdmung: Jagdpacht 12Ö0 Mt, Walb- wärter 100 Mk, Wtlbsdiadeii oU Mk, ^aironen LO Mk., Schmerzensgeld 450 Mk., insgesamt 1860 Mk. Erlegt rourben 23 Hasen und darf ich Dich wohl um 80.87 Mk. bitten. Dein Hans. * Va banque! Dieser Tage hat der ehemalige Leutnant der dänischen Marine, Bruno v. Titten, in Ostende feinem vcr- fcbltcn Leben durch einen Revolverjchuß ein ialr-3 Ziel geiept. Ter Selbstmorü des juiigen, in der dänischen IDeicUicfxift einst hoch flqdMV.;cn und bcgavien Seeossi^icrs .liegt v:intic,-es Aufsehen. Vnnur v. Titten ivar ein aia;.rrel)dubcr S^hn dcs sckipe- Difdxrn Millwn-ir- v Titten, dcifen Bruder Thor d. Tinen lur- negischcr Gesandter in Berlin ist. Ter Barer halie feinen Sohn IfgtitnncTi, für dessen Erziehung gesorgt und ihm bu$ vor weniacn Jahren reidx Un:crsiüi,ung 3mheben lassen. Ter junge Cnijicr ließ 'ich jeooä) aus Traiusiftioncn ein, die ihn zwangen, sriucn Abschied zu nehmen. Rochdem Bruno v. Talen jeinen Avs.o.co aus der ixmtiti^n Marine erhallen hatte, entzog iljm auch dcr Baier feine Unterstützung v. Titten fonmc aber ran feinen noblen Vanioncn nm . lassen: um sich neue Ckltwr zu vtiichasstn, iäischtc er Wewscl am den Ramen seines Baiers. AiS bie Wechsel Dem alten MiU 10nur präsentiert wurden, »cmtigerte er die Ein löfung und allüiietc bei Der xop.nhagcner PoüjCi gegen seinen Sohn Anzeig.- wegen scbroerer Urkuiidensötschun.i. '.'tun geschah das merkwürdige, oaß d^c novcnhogencr Wucherer, die fcltn eine nnmbaitc Summe cu gclüßt barten, txm jungen v. Titten ul er die dänische Grenze halfen Wahreno oie x.'venhagrnci Po.izti nach dem Wechsehatjiqer sahndeie, fuhr dieser in einem ihm iwn leinen Kreditoren zur Verfügung gZbclltcn Aalwmobil nach flL.6- tübc; dort flieg er in Den tk-rluter Ervreßzug, den eine halbe Stunde oocIkt, bei der Avsahtt m Kopenhagen, die Pottiei geil ilicn&ii: du:2 'ucht hatte. So entkam er c.j4 Tünunart. Im rluslande führte er ein unstetes Täfern Zumeist hielt er sich in Englcuid auf. Dort mad u er in diesem Jahre di- Bekanntschaft einet englisches Schauspielerin, berat schöne Gestalt xaujcnx ton AnsichiSkanen schmückt. Ta Bruno r. Tuten glaubte, daß h»- Tame reich sei, r 7lobte er sich mit ihr. machte aber nach der ku dte traurige Em^.rkung, daß sie cbenf? ann war wie er s.-ldst. Roch anrncl bot er KU4 ui d:r «stulbcnf non Enenbe dem ..Glück" die Han0. Als auch dieses letzte Esp^riweut ntdn gclauz. griss er zum Revolver Kleine TagcSchrontk. Ta« Militärluftf c. 1 ll, da- Freitag abend 10 Ube rsn Tegel nbgefab.-.i icar, ist nach 13fiünbi.jct Zahrt wieder gelandet. Es hat etwa 310 Kilometer juriidgeleaL 3n ® r ü n a it bei Berlin iand man die 3»jä6ngc Ehelrm» ElilabetK Buch.-ol; er drosselt an btt rZriedho'Smaucr. JL< verdächtig würbe der Lvjährigc Knifcher Wollenberg veihaKet. An Bord de» auf der Werft in Danzig liegenden UnL-fr seebooteS U IT wurde durch Abspringen eines Maschm.-nt.-rle, dem Smiarbeiiet Mar Zobel-Danzia em Auge au-gerrjs.'u. ’Äiti.-t, dem crlut er einen doppelten Sch^delbruch. Unweit der Station Barmen wurde cm schwerer Siem rj einen in der Fabn begriiiencn Zug (tsnorien Ein Fonstrr wurde zartriimmert, cm daLrgcit erlitt eine schwer? ÄX'nfirrleeung In Bad Tr.burg (Westfalen 1 entzündeten sich di: Äfdbet eines 10 stlhrigen Macch.nS an einem Karwifelscuer. Ta» verbrannte. Im LrunkenbauS Rote» ÜreuH zu Tünekdors nnitt: eine e. Losten der Armcnvenoaltung verpflegte Frau nach ihrem Tod, völlig en.kleidet in den 5ar^ aelegt v.nb so beerdigt. ES ist nicht ausgcklim, wer die Lchuld an dem jkandalSscn Warfen trägt Auf dem Bei5nböse Elotsdw bei TnFxn rannte am cai* tag ave.-.o her \ -r'.'.ncr Schrullzug auf den KÄnigSorücker P:.- sonrnzug. Emc Anzahl Mar onen wurde hierbei verletzt, danmtrr einige erhebliar Ter Materialschaden ist bedeutend. Bei Dem Bau der Tanrrnbahn ist es zwischen den hcnfdta und italienischen Arbeitern und den kroatischen im oderöayenfcheL Gren^orl Kav zu einer blutigen Schlacht gek-immen 50 Kroate, übernelcn die Teutschen und Italiener. 20 Tdnoerverletzre such bis jetzt icstgestellt Ti: Z^lü dcr Leichtverletzten ist fehr gre-b. Tie seit 35 Stunden um nierbroHen anhaltenden Rege,, güsse richteten in Nordlirol großen Schaden an Auf der Su> bahn er olgte rwii'chen Vatjch und Mairet ein bebeatenber (hb- rutsch, durch den der Zugveriehr gesstött wurde. Tie Flüsse fn>d hoch cugeid^wVeii und 1 eilte ist über die Ufer getreten. I, LulseS und befonccrS im Zillertal konnte nur mit Aufgebot Die neu errichteten T.nnmbanien sind znm keil schwer beschädigt. Orvillc Wright überbot nm Sonntag mWashing101 von neuem den Rekord, indem er 2t Sefnneen flog. Ter Tfrcltor der Induslnebnnk in 3 a r • f 0 1 c Selo wurde unter dem Verdacht großer Uuteddjlaninigeii verha'tet. Ter .Morning Leader^ meldet an- Lissabon, daß infolge der heftigen Stürme dcr letzten Tage die portugiefisch, Küste mit SchifssiorackS bedeckt fei. 20 Ftlcherboote blieben au<_ gegen 20u Mann ertinntcn. Bet den jnlilrcidjen SchisirunläUm. Die sich in den legten Tagen ereigneten, find vierzig Personen em- Qctontmcn. Wie on3 dein französischen Jnra berichtet wird, herrscht bort seit beute früh heftiger Schneefall. Wie on5 siort Wltlia m (Cnawn) gemclbet wirb, dehnn sich dic Waldbrande uninec weiter an- und erstrecken sich deren über 25 Meilen. AnS der om Oberen See gelegenen Stadt Port Arthur kommt die Meldung, das» die in der 9iähe gelegenen Wälder au{6 neue in Brand geraten sind. Tic Bevölkerung dcr Juseln Pico imb Fanal mit btr Azoren griff die Krankenhäuser und öffentlichen Webaube an, trti. die vorlugiesiichen Bel.ördeir nm den Maßregeln^ gegen die te: unzufrieden waren. Tic Truppen wurden in die ßlndu gelchlagri? nnb mußten sich in den eigenen Baracken verschanzen. Viel« Bramn wurden vcrlchi, die Unruhen daueni fort. Literarische». — Otto Kindt, Einsam-- G äge, Leivrig bei tewr Wigand. — Tic Evncr-Ei'chenbach sagt einmal hm tkt langen nach dem lli-bcrm prnnit . ften Sinne eine u iiacitmij ihrer Geistc-knUtir erstrebten. Daß in unseren 3eitlaujten be bmtMtic Majorität bt.- der Sache der Kunst absolut gleidMülui gegc.iübcrstcht, sich mehr auS den Eicmcnteu des behäbigen idbw- gerecl 11*11 Philistr-rtum^ als aus der breiten 5dnd)t dcr arbeitrndcr Klasse zusammensetz., daS zu erweisen, broudü man kein Sozioloßk zu jein. 'iUlcn bcsuck-e einen der VolssunterhalNingsabcnde, w* mit der Die Mün.icr und Frauen an dci» Lippen des Rednn Ixüigcn, der Musik Imiiuyni oder den Vorgängen auf der Büh« folgen. Sic alle werden von dem Verlangen nach dem „lieber- slüfsigen" in eine Wfrre Sphäre erhoben In her Fvon M Tages stehen ivir alle, geh-occheu dem unerbittlichen Muß. 9k daneben noch Zeit siiidct, sich mit sich selbst, der Weit und btx. Menschen auecinandcrzuscb'cn und das in guten Worten anlii- sprechen, verdient fltrow, Anerkennung. Bon diesem t’^bankn k- wegt, habe ich bie Aphorismen zur Lebcnsiret-l»eit von Ctu Kindt gelesen. Maiich.-rlci ist dem Verfasser aus euu'amcn <*Wnr,r. durch bie Seele gegangen, ivaS er in seinem Büchlein niedcrlea: Feine l'lugc Gedanken spane, die gesammelt ein hnbscheO Bü»> barstellen. Hie und ta »ritt daS spezifisch norddeutsche, man mb*-*. sagen imomnltflüd-e Empfind,n dcs Verfassers hervor, ohne bei. vamil dcm Wert des Buches Abtrog gefck>ät>e. Mancher wirb a der AphoriSmensammlung auch Binsenwahrheiten entdecken, ebr i j sind füllt bad» Äahryriten, die man gaitz gut ivieder etnm: hören kann. AuS t? 11 „Landsdmf'leu" erhellt, daß dcm #r • lasser feine Organ, die tatur zu belauschen, eignen, inet w lingcn ihm wirft ich Bilbcr. die an unsere besten Impressümmn erinnern Ich kann daS Buchlein aufrichtig empfehlen. — ... — ............ — Dia rttc« ic. Fraulsurt a. M., 14. Srp:. (Eug.-Iclegt, de« i > len' gen „ruchtuiartlk Weizen ' t. 20 00-20.25, Mmbc||nd)ci frf. 2U.-31X0, 00—00, .. Cnohtiu Ak. 3M bi» DIL 20.50, 3. Qualität Mk. 28.75-29.00, Roaqenmebt i Mk. 29.2ö- 29.50,1.Qualität Mk. 28J5-26TU, 'Weizeukle e 11t. 10» bie 1'iL 10.50, Roggeukteic Mk. 1126.—11.60. i'loiofctme L'Ik. 11» bie Dlk. 18.'.'ü, Franken, Pfätzer, R,eb ^11.60.00—00.00. Sllrt V 100 Kg. ab biei. !c. Frankfurt a. Dl., 14. Ecpt. ('Teiear. Ong.-Tstnchi bet »Gieß. Ltuz.".) 2lintliche Rotteruugcu der lieukiqcn Biedmerk - p v e 11 c. Zum Verlaine standen. 3l>5 Cdjfen, 93 aus Leslerrne 54 Vtillen, 2 au« Ecfterieid), 9o7 Aiilje, ^erini, Stiere und Aiurdc , 337 Kalber, 836 iniD jpäinmd, 1602 Schweine, 0 Zie^e 0 Zlegenlamuier. 0 SchaKäiniuer. Bezahll wurden 100 Pfund Schlachtgervichi: Schien: 1. Qualität 80—Ä4 2. Qualität 78-76 Mk., 3. Qualität GO-64 Mk.: Vu2e> 1. Qual. 63 — 65, 2. Qual. 69—01; Kühe 1. Qualität 74—76 5 - . 2. Qual. 65—66 5k, 3. Qual. 5.3-54 Mk., 4. Qual. 00-00 i'-. 6. Qual. Uü—Ou Mk. Bezahlt wurden für das Ptund Schleck - gewicht : Kälter 1. Qimhlat 92 bi6 05 Hlg„ Leveub«ew - 65—56 Pfg., 2. Qualität th)-V2 l -g., Lebendgewicht 48 - 63 t r- Tcbladjlgeiv. 68—0011*: Schafe: 1. QitaL Schlachtgeiv. »o ni 82 13’9« 2. Qual. 74 76 lisg. Schweine: 1. Quo«. 72-00 1. Lebenbgeivicht 67—vv Pf., 2. Q110L 70—71 13, Lebenbge>- - 66,0-UU ig.j„ 3. Qual. 62-68 Plg., 2cben0gavidjl (O-W i- toridjält bei Honwieh mittelmäßig, llcbei-imiti unledeutenb. t*- Ntemvich gut, kem Uederfland. «icßener Wett e»ft. voranesichlliche Wiiicruug für Heüeu am TimWag tri 15. Sepie,nbcr: tfcucc und Uudcn. Kühl. Rachts lall. liche Winde. leiten, die übet den t •ften Lime eine (hiwir in uninen jtittäuii;! :r Kmsr absolut gleits- ?mcnten des behäbig - reiten schicht der ürs?- , braucht man kein K olfsumnhaltunssaSÄe. - et und W die innige an den Lippen te n Vorgängen mil der . Verfangen nach dem X- e*to. 3» htjff; : yuv». M“ - :m unerbittlichen - sich selbst, der Bel . bas in guten io. Kin diesem Gedmun- ur Lebensweisheit w ’-; Zerfasser aus eimamen W? n seinem sammelt ein hubD fisch norddeutsche, men 'Zrsassers hervor,^ Z, MamberrÄ Bitten ^chteg^ub'k k. &§i I "W Hfl ' ■ pnit * $*"**! fes I ®°aenttr Q n A i a V i S tine6 lftn U«!‘ I *4: lijj ■ Meldorf ' t ,mau nach\A. 1 ^. Mei btrfee, V ' ÄW r. 9fi • °v Rtc- unhalienden A,." MI ronnte nur re« werden. Vx\\ jd)>Der beschädige ' W :°.nnla!) mAashin,,. I -efunöcn flog. J 1 ^erskoje Selo” K l'iugen verhaftet, 15 "issaboi!, tag nfer | ?Ä1’tovll,9'«iii’l 20 Fischerboote blich. •' I 1 ^hlreichen 1 s'"d vierzig Person, sl berichtet wird, herrsch:-'| va) gemeldet wirb, le-1 'S »>>d erstrecken sich t- e>> Stadt Port Mur ilegenen Balder auii r-> | k ico und Fayol c;. ificntlidien Gebäude a?,: Maßregeln gegen hi ; ;vben in die Flucht g&_ \ en verschauzcu. Sieltfe fort. *i?C5. Xi:(je, Leipzig bei t einmal: „Aus he : Kunst entstanden." • U* oifl..Sc(egr. rS 2 CualUfi » i-00, - 00 NEs '^yL5o' L'e'ize»/iei^s :cnt. en der Ip'Kjf1L CX 395 Cd)ieib 9|)jetc un><" ”''ib9ö"Ä l,.cr-. i ßiiohW,. eben KJ, üe^: *■^11'^. Arbeiterbewegung. W. Hanau, 13. Sept. Durch beiderseitiges Eutgegen- 3ommcii ist die Aussperrung der D i a m a n t s ch I e i s e r in )er groben Tiainantschleiiercl Densberg in Hanau nach 22ivochigcr ^auev beendet. Tie Wiederausnahme der Arbeit erfolgt am 34. September. Grigirral-Drabtnrel-ungen. Darmstadt, 14. Sept. Die „Neuen Hess. Volksbl." «rhielten auf eine an den Grafen Zeppelin gerichtete Anfrage von diesem folgende Antwort: Auf Ihre gefl. Zuschrift vom 3. ds. beehre ich mich. Ihnen zu erwidern, bar, -ch Ihrem Wunsche, einen Teil meiner künftigen Luftschiff verft an den Rhein zu verlegen, nicht entsprechen !ann, da eine Teilung des Betriebes zurzeit unmöglich ist. Auch bitte ich Sic, Ihre Befürchtungen auszugeben, nein Unternehmen könne ein reines Geschciftsunternchmen verden, das meinem Einfluß entzogen würde. Die Pcrsön- ichkeiten der von mir in Aussicht genommenen Teilhaber aürgen mir dafür, daß eine solche Gefahr nicht cmtreten viro. Apeldoorn, 14. Sept. Professor 51 ouver konstatierte, daß das B e s i n d e u b c r Königin 53 i l () lenzay, das; ein Fesselballon, der anläßlich der fraiv zösischen Manöver in Dienst gestellt war, gestern drah'l- lose Telegramme, die für deutsche Ozeandampfer bestimmt toaren, aufgefangen hat. Paris, 14. Sept. Uebcr den Stand dcrMarokko- frage fchreibt der „Petit Parisien, daß die Versicherung Mulcy Hafids und speziell sein Versprechen, die Akte von Algeciras zu beachten, Europa in die Lage gesetzt habe, mit ihm in Beziehungen zu treten. Zn dem Briefe Mulcy Hasids zeigt sich überyaupt eine große Gewandtheit des Verl ässe rs. London, 14. Sept. Der „Standard" veröffentlicht ein Interview, das Whitman, ein Bekannter des Fürsten Bülow, mit diesem hatte. Der Reichskanzler versicherte, daß eine der größten Gefahren der Jetztzeit in der übertriebenen Wichtigkeit bestehe, die die Zertungsleser den Er- tlärungcn hervorragender Persönlichkeiten bcimessen, ohne sich Rechenschaft darüber abzulcgen, unter welchen Bedingungen und Gemütsstimmungen diese Erklärungen abgegeben würden. Was die Befürchtungen Englands wegen eines deutschen Angriffes anlange, so erklärte Fürst Bülow, cs wäre viel rationeller, wenn die Deutschen eine solche Besorgnis gegenüber England hegen würden. Tie Engländer haben niemals feit Wilhelm dem Eroberer eine Invasion gekannt. Er könne versichern, nicht nur als Reichskanzler, sondern als Mann zum Manne, daß niemals bei einem vernünftigen Deutschen die Idee einer Invasion in England auftauchen würde. Was die Behauptung betreffe, daß Deutschland eine Bedrohung für den allgemeinen Frieden bilde, so wisse man allenthalben sehr gut, daß Deutschland eines der Lauder sei, das seit 37 Jahren leinen Krieg geführt habe. Aus den Hinweis einer Revue, wonach Deutschland in einem gegebenen Zeitraum dieselben Streitkräfte zur See besitzen solle, tuie England, antwortete Fürst Bülow: Ja, in LOO Jahren. Die Erklärung, daß ein Krieg gegen England rn Deutschland ein sehr volkstümlicher Gedanke sei, wies Fürst Bülow entschieden zurück. In bezug auf Marokko gab Bülow die Versicherung, daß kein Grund vorliege, zu glauben, daß Frankreich den Verpflichtungen nicht nach- kommen miirbc, die in Algeciras vereinbart seien. In Frank- reich erschienen gewisse Befürchtungen über die Abftchtcn Deutschlands vorhanden zu sein. Diese Besorgnisse seien jedoch völlig unbegründet. Deutschland wünsche nur die Wiederherstellung der Lrdnung und die Ausdehnung seiner Handelsbeziehungen. Tanger, 14. Sept. Die f r a n z öf i sch - f v a n i f ch e Note wegen der cv. Anerkennung Mulcy Hasidö wirb vorn»': sichtlich heule nachmittag tcn Dertrelern der Mächte, die die Atgecirasakle unterzeichncien, überreicht werden. In ihr wird die 'Jlnccfennung ulci) Hasids unter der Bedingung vorgcschtagen, daß er die ZltgcciraSakle anerkennt und alle Verbindlichkeiten, btc 'Abdul 9l|i# et-5 Sultan entging, übernimmt. Er soll sich außerdem ver- pslichten, feinem Bruder Abdul AsiS ein geziemendes x!od zu bc- icuen. Tie Frage der französischen Eulfchadigungsaniprüche für die anläßlich der militärischen Expeditionen von Frankreich gc- machten Aufwendungen ist in bei Note nicht berührt, Frankreich will diejerhalb nut Mulcy Hasid direkt verhandeln. Tie Räumung der besetzten marokka n i fchcu GebielSteile stellt Frankreich für den Zeitpunkt in Aussicht, in dem eS die dem Sultan gestellten Bedingungen al5 erfüllt betrachtet._______________ 6 fi Unentgeltliche Arbeitsbernlittelung. Ltiidtifcher Arbeitsnachweis Netzen. Gartcnstraßc 2, Ziunncr 2. können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Anstreicher, 1 Schmied, 2 Schneider, 8 Dienstmädchen, 2 Waschfrauen, 1 Lauffrau, 2 Laufmädchcu, 1 Haushälterin, 1 Kinder Mädchen. Lehrlinge: 1 Stukkateur gegen Vergütung, 1 schreiner. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 3 Bauschreiner, 2 Möbelschreiner, 1 Sattler, 1 Wagner, 1 jung. Spengler u. Installateur, 1 Glaser, 4 Schneider, 2 Taglöhner, 2 landivirtschastl. Arbeiter, 1 landwirtschastl. Dienstmädcheii. Lehrlinge: 1 Schneider, 1 Spengler. suchen ülrbcit: Blil9 1 Tapezierer, 2 Installateure, 1 Schuhmacher, 1 Schrcibgehilse, 1 Schmied, 2 Schlosser, 2 Schreiner, 2 Heizer und Maschinisten, 3 Fuhrknechtc, 2 Hausburschcn, G Arbeiter, 1 tandw. Arbeiter, 1 Backer, 1 Ausläufer, 8 Laujsrauen, 2 Waschfrauen, 1 Haus- hälterin, 1 Flicksrau. (Nachdruck verboten.) (Ohne Gewähr.) .33 206231 491 717 207 ii 193 .30i 01 402 es« 827 62 SS 721 801 333 79011 091 638 82073 983 333 37 «JO 78 080 005 847 65 78 02 013 87 111112 7ss ss» cs 589 027 51 960 [300] 39140 *13 699 727 40291 345 46.5 SS (800) 85 511 685 831 SOS 22 98 411'1!) SI 202 35 63 376 450 553 CIO 30 72» 849 92 910 42025 44 131 95 205 560 650 751 801 43 235 [ 300 ] 531 753 70 801 988 44167 319 432 60 557 019 45160 459 565 [300] 763 935 4 6 4 6 205 659 814 903 4', [300 ] 65 4 7 280 462 618 81 912 2 9 86 4 8 233 57 4 930 4 9 233 448 52 56 617 54 693 773 871 949 77 90 50236 493 'M 607 25 728 5 1 213 412 703 830 960 52033 149 3S6 671 «3 810 60 5 3351 562 714 807 41 54074 201 495 599 86.3 77 551’5 77 79 233 453 707 [500] 56 862 931 5 6507 759 5 7321 5 8309 24 419 51 596 653 79. SOG 089 730 958 [300] 90 67051 83 158 93 227 509 89 609 922 57 68125 73 615 703 69028 43 4U 654 [300] 794 652 76 83 86S 12032 102 24 26 43 839 131'16 247 93 709 617 12 1400' 126 91 97 729 89 15003 880 83019 [300] 91 191 534 95 84616 527 28 62 645 857 6 4 85116 244 [300] 563 727 824 '.0 920 86155 72 769 803 91 87028 670 787 824 949 8 8173 203 7» 341 2. Ziehung 3. Kl. 219. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 10. September 1008, nnchmlUaes. Nur die Gewinne Uber 144 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern belijefllgt. 61 871 371 747 802 74 405 24 49 529 37 688 877 1 35051 SCO 21 545 850 (400) 980 1 3 6263 369 01 572 729 1800 ) 82 967 84 1 3 7084 237 61 312 463 85 839 1 38102 61 356 442 691 729 54 840 56 [300] 61 953 92 1 391L3 213 [590] 05 40» 595 718 (5001 614 " 81 896 250113 44? 744 2 5 1 223 RI 87 865 550 60 89 252105 613 253105 [4001 609 58 699 707 R42 968 2 5 5006 81 40 345 62 68 67 01 2 5 60^3 84 607 914 257047 515 MO 613 86 730 259604 723 886 901 2 6 03' 1 496 524 772 894 2 6 1 029 100 48 19 262364 84 540 716 40 2 6 3081 WO 99 610 930 [300] 2 6 4075 178 455 695 815 51 5S0J2 83 170 82 231 46 55 340 87 483 850 60663 412 636 54 61271 73 93 469 885 946 62029 200 58 437 616 97 749 [400] 72 63095 357 420 48 93 89 64023 32 172 [lOOl 97 969 6 5030 392 513 6 6 0'8 181265 |400] 415 557 793 918 1 82094 356 908 « 64 183198 587 653 076 184148 212 63 565 98 602 888 93 18 5364 72 77 463 803 915 88 1 8 6052 295 348 404 520 28 01 800 77 006 15 187075 852 74 188100 212 89 455 594 604 733 845 1 8 9 010 164 234 63 851 438 71 547 61 [1000] 790 017 19 0097 137 30 404 89 596 675 833 1 9 1 311 85 724 64 [600] 892 [400] 192080 205 892 435 786 1 83396 522 728 912 45 91 911 194103 (500) 3.35 4 02 519 807 [50ü] 72 86 053 195205 25 98 09 492 196076 401 698 758 197315 58 7 2 032 34 833 030 1 9 8005 381 702 1 99 315 2 3 6 '79 223 51 207 553 010 81 895 23 7 532 60 705 848 912 238"«7 523 83 608 34 708 806 38 2 3 9308 20 28 534 73 687 830 2 40143 508 775 241109 242 89 489 02 589 92 61« 63 75 679 927 2 4 2317 400 31 067 243621 IM 837 48 778 051 2 4 4: r, 337 40 449 657 82 245116 79 215 42 316 20 4’9 50 682 893 088 2 4 6142 291 557 72 75 « 867 98 2 4 7038 60 125 827 437 659 89 752 924 2 4 8070 IM 1.7001 82 428 696 807 051 64 2 4 9 000 186 43 215 23 45 «1 110052 101 225 53 9 5 469 75 532 86 119 257 [400] 68 97 407 95 618 904 [3001 06 313 [400] 63 890 1 8073 69 80 90 420 021 [200] 80 760 891 226 78 >99 612 74 94 905 21108 89 72 22310 739 8S8 065 23013 89 91 - 481 53 024 828 08 278095 493 5°5 665 762 79 804 901 279' 11 136 815 421 523 640 [ 3001 51 998 28010 434 71 87 99 516 55 631 67 86 281055 [300] 325 C',3 856 282157 207 606 652 77 85 28342.3 699 771 2R4-1 504 48 676 786 017 69 2 8 50SO 37 414 563 979 2 86132 8-< 264 555 603 8 750 019 SO 2 87127 28? [400] 453 719 818 Die Ziehung der 4. Klasse 219. KCnlgL Preus*, Klaiaan-Lotlerie findet Mali am 9, und 10, Oktober 765 642 77 123 65 90 ?25 310 090 93 775 957 1095 167 450 522 89 (300) 603 82 (400) 730 877 (300) 2"98 101 37 64 382 497 091 731 973 3 013 2 4 26 1 526 625 41 40 4044 124 880 027 öl (3001 85 87 5 332 605 815 930 6198 .104 113 515 57 760 77 96' 7011 31 97 16t SOS 44 330 97 4«2 89 537 91 625 779 810 918 22 23 [ 300] 47 8199 2SS 382 91 711 947 [1000] 9175 393 645 54 915 10026 850 >51 577 697 720 77 870 1 1104 238 325 65 505 646 851 [300] 8 9 203 503 SS 9 0 302 11 50 515 596 841 63 9 1 099 233 SO 462 [500] V5 557 727 936 9 2070 106 93 214 91 451 684 993 9 3O'JO 91 151 314 401 22 651 722 23 [300] 94055 134 277 362 05 615 615 71 931 95145 SS 310 466 525 791 853 (300) 907 96142 24S 575 79 622 57 734 55 SIS 9 7313 71 063 763 [1000] 73 7 7 857 992 9 8 230 374 561 90 606 77 720 830 32 878 912 2 2 6121 92 204 360 589 617 748 07 2 2 7245 510 16 709 70 81 935 49 76 77 2 2 8326 . [300] 638 52 229099 [400] 190 445 501 611 [600] 67 951 78 212141 76 243 02 04 446 529 213103 267 345 552 [400] 028 (300) ------- 83.5 84 215019 435 SOI 910 11 87 216205 31 312 601 SO 759 2171*3 300 87 437 61 596 657 2 1 8 030 . 620 715 871 012 [3iJ] 2 1 9214 28 310 14 462 717 [500] 2 20108 259 807 21 81 573 819 67 011 22 1 067 65 477 627 28 57 885 951 222281 .18 331 496 7.13 525 23 2 2 3330 506 30 84 997 2 2 4036 96 87 [500] 300 565 615 621 75106 711 76933 759 73218 320 431 74 "2 93 640 48 [400] 816 38 91 118 310 767 056 71 98 SOvfiO 315 5n3 620 26 39 DOS 8 1 480 850 2 00118 (3001 63 337 64 [300] 443 566 707 [4001 11 919 35 2 01141 531 [500] 85 929 [400] 2O208-» 107 ( 71 83 [400] 401 [300 ] 81 [400] 519 970 2 0 3124 f 435 1500) 45 [5000] 60 80 839 204024 41 237 303 23 55 1-1 721 910 60 2 0 5142 246 60 810 433 571 78 140090 294 432 726 1 4 1 308 503 4Ö 614 46 68 752 881 142107 419 40 099 700 808 41 143142 817 23 412 703 84 824 [300] 144256 671 879 14ol77 803 498 [ 800] 730 1 46055 166 319 601 68 702 75 1 4 7038 294 811 M 98 CHS 979 1 4 8 210 410 1500) 537 1300) 69 721 67 (10001 867 919 70 1 49291 [400] 721 56 822 150120 430 59 [400] 652 961 15 1 023 4 94 [800] 581 603 8 1500 ] 754 78 82-1 95.' 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Wer für den tommenben Winter Flchtendeckreiser ms den städtischen Waldungen au beziehen wünscht, wolle dies rlsbald auf der Bürgermeisterei — Zimmer 15 — anzcigen. Der Preis beträgt 20 Pfg. für die Welle und ist bei der An- melbutig zu entrichten. Die Lieferung erfolgt frei vor das Haus. Die Mcldclistcn werben am 15. Cttobcr geschlossen. Hiernach noch eingehende Bestellungen tbnneii nicht berücksichtigt werden. Giepen, den 11. September 1908. BH/o Großherzogliche Bürgermcistcrci Gießen. J.D.: Keller. (Ohne Gew&hr.) (Nachdruck verboten.) 002 08 1 5 3 053 156 2.39 374 575 04 831 40 335 00 403 158336 55 070 320 404 842 395 186 93 705 9 926 48013 83 154 417 610 59 66 829 933 SS 019 55 735 231084 247007 10 246049 314 538 643 784 924 42 (8» I 574 606 709 33 71 2 4 8059 465 989 2 49103 342 b9G 024 35 73 252:66 73 91 51? 6S9 702 16 806 22 788 528 81 2 6 3353 557 78 621 63 79 264-11.3 143 69 97 605 26 746 82 827 97 30 94= 273064 923 653 351 534 27' 1300] 187135 444 53 786 831 520 790 1 89142 301 hlO 620 1=9 520 793 05 112 240 201 377 77 [300] 228041 96 95« 913 28 71 486 615 95 604 671 364 692 633 620 559 709 380 040 628 238 407 885 801 810 SCO 910 11 549 683 291 891 725 927 435 834 88 815 5077 19« 215 649 S8S 6«5S 609 7199 [300] 436 738 97 079 8013 618 [400] 824 9149 246 473 533 705 40 03 10254 505 640 751 882 11528 31 47 724 039 1 2110 682 264 205 149 94 713 892 975 94 1 93062 324 551 S10 194192 377 585 720 85« 9S0 195049 93 163 218 62 318 63 7 6 670 747 76 805 1 9 6 257 445 742 1 9 7 001 238 606 709 902 198233 76 804 479 92 567 605 20 30 65 994 199312 49 454 02 505 10 51 61 683 993 200243 353 [300] 92 505 80 91 869 911 201179 192 259 414 510 75 04 [ 300] 731 871 995 1043 59 100 294 535 90 789 94 920 59 85 2004 7 30 387 [300] 492 701 16604« 69 188 220 82 301 495 11000] 788 94 308 61 575 619 99 1 6 8059 354 454 510 619 169170 229 46 79 91 312 16 35 [LOO] 414 [400] 99 777 832 170 ISS 163 791 889 [SOO] 17 1 005 223 93 04.» 835 863 (65 948 503 711 318 400 37 50 680 [1000] 730 83 826 9=0 159 373 471 [300] 512 Oll 66 [500] 731 860 [300] 47« 89 670 722 13125 911 89 14307 433 75 89 039 15513 630 782 929 16015 142 270 556 601 15 SOS 40 17022 76 551 673 779 973 18339 928 59 LS 19364 512 [300] 18 86 603 752 805 20067 104 341 77 90 532 673 798 21627 97 22107 96 317 99 429 612 M 66 66 95 709 943 70 PO 23213 566 899 [ 300] 901 12 24133 307 465 731 89 823 70 951 77 2 5019 90 538 603 728 67 870 900 2 6183 215 16 85 ( 3O0J 529 630 725 27145 36« 81 416 718 73 851 62 69 010 21 28101 822 56 620 47 2 9013 43 114 252 493 505 670 773 268914 [300] 71 313 429 812 2 6 9006 64 920 , , 270121 292 894 404 [300] 582 618 253004 100 [409] 3=7 527 795 800 916 2 5 4078 144 393 434 56 552 873 901 2 5 5002 38 106 92 279 524 30 864 943 69 2 5 6116 57 80 269 416 71 505 (300] 752 853 997 2 5 7055 167 201 43 82 84 [500] 93 592 258157 610 11 59 259072 [400] 123 376 90 530 641 778 (300) 260 >0 (3001 702 261015 120 262337 [3001 2. Ziehung 3. Kl. 219. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 10. September 1908, Vormittage. Nur die Gewinne über 144 Mark elod den betreffenden Nummern In Klammern beigefügt. 254 717 650 918 54 98 436 503 59 89 725 Co 877 2 0 2690 916 4 3 203,17 312 561 77 611 822 46 204c.’2 541 633 741 90 890 01 205136 2SS 415 517 863 2 0 6 223 632 57 207117 42 430 47 648 221 140780 982 141075 302 547 739 034 85 14263« 144 308 418 503 670 143619 852 144024 130 327 400 (30c) 14 5065 199 200 IS 407 79 624 801 917 146'00 477 604 33 779 1 4 7361 [400] 402 503 032 786 83 809 1 4 8055 [300] 149 237 405 652 722 809 149249 351 547 713 150208 354 |4G0] 40,1 62 1300] 5=1 CCS 018 82 62 540 71 674 [400] 94 755 800 2 3 5061 91 128 335 52 61 436 78 94 734 805 2 3 6004 156 430 552 C20 717 237054 88 206 489 598 C»5 804 69 909 (300] 238012 49 180 512 14 621 907 2 3 9061 169 276 366 70 92 701 973 24O302 516 870 992 2 41",9 421 37 670 892 2 4 2 3« 182 231 37 390 472 692 2 4 3 047 73 306 91 455 2 4 4712 34 66 608 93= 93 2 4 5102 9 36 75 68 289 380 453 751 186050 292 981 188123 [600] 762 190002 894 909 280270 643 771 803 4 23 2 81“! 596 CCS 913 49 282'154 63 278 419 578 SIS 58 76 283. 27 =3 129 83 216 421 284'15 49 511 37 57 639 742 820 2 8 5022 140 46 3Ö 560 838 9'i 286311 57 510 C27 769 2 8 7245 LS 309 420 90 535 620 iia 224667 91 (400) 4^3 671 94 782 9 5 225U8 91 431 64 1 760 66 [400] 226 21 44 445 51 2 2 7-14 350 598 [300] 703 41 51 63 839 901 57 65 230 384 467 601 970 2 29105 604 543 230'126 48 266 [5001 333 [1000] 439 736 ____ 161 81 276 304 66 40« 692 13001 951 232I7S 620 25 51 727 997 2 3 3046 69 621 861 23 4025 ( 3oO) 62 199 426 ______ _ 388 408 [200] 644 709 51 [500] 810 SS 65 76 1 91145 483 91 512 32 690 310 1 9 2 204 8 35 547 130303 583 671 927 (300) 72 1 3 1012 (500) 86 143 (300) 52 243 787 1 3 2 200 67 70 915 72 1 33'116 83 235 68 468 666 723 823 964 1 34034 61 134 ( 300) 95 209 569 608 89 759 1 35177 ! 500) 327 55 491 ! 4001 511 650 7SS 888 1 3 6093 500 60 84 667 757 850 71 [300] 137037 101 367 640 98 708 50 82 1 3 8011 86 432 890 735 96Q 1.39157 8S2 408 48 60 689 633 764 [300] 852 55 90? 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