Nr. 190 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. waren ™”9" Tie „Eiehener Zamilienblätter" werden dem »Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Lreirblatt für den Kreis Sieben" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. lche«*muiy ^wohnlich u verkauft. — Neue Kaiserbilder. Der Kaiser empfing dieser Tage den Maler Pros. Karl Röchling. Ter Künstler legte die Skizze tei n im Taunus bestimmt ist. Das Gemälde stelli in genrehait h u in o- ristischer Art eine Koslprove dar, die der Kaiser auS der modernen fahrbaren Feldküche entnimmt, während die Herren der Umgebung gespannt den Anstatt dieser Probe abwarten. Röchling hat die Studien dazu auf dem Uebungöplatze in Dobcril; gemacht. Für den gleichen Zweck malt Pros. HanS Bohrdl ein Marmebild. - Kleine Kunst chronik. Ter ausgezeichnete Hess. Archi- tekt Georg Metzendors in Bensheim, der Berschönerer Bensheims mrd Auerbachs, wie überhaupt der Hess. Bergstraße (auf der hessischen Landesausstellung ist er in der Klernwohnungskolonie mit dem Zweifamilienhaus vertreten), hat einen Ruf nach Essen erhalten, um dort im 'Auftrage der yraii Krupp eine Arbeiterkolonie zu bauen. Er wird wahrscheinlich dem Rute folgen. — Ter Münchener Unwersilätsprofessor Arthur Korn konnte soeben den sernphotographifchen Betrieb zwischen Berlin und Kopenhagen eröffnen. Rotationsdruck und Verlag der Bruhl'schen UniversitätS»Buch- und dteinbrudeteL R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion:113. Tel.-Adr^AnzeigerGießen. llllnl“ platz 2. erbert. y schützen Sie Ihr ü eingemachtes Obst, die B Gemüse etc. am besten B mit lug’4/; M'W Per Päckchen 10 Hg- mit Prämienbon überall zu haben. Allein. Fabrikanten; Stratmann S Wer Bielefeld^— Reztpia flralis “ ÄticgdfabrscuQC auf ihre Brauchbarkeit zu prüfen. Das Kommando besteht au-3 G Offizieren, 70 Unteroffizieren und Mannschaften, 95 Pferden und 18 KriegSfahrzeugen, darunter Vagen mit Pontons- und Brückeutrain, Lazarett-', Kranken-, Feldpost-, Proviant- und Bagagewagen. Die Uebung, die fünf Wochen dauert, findet am 14. August in der Rhön ihren Abschluß. ■y (n lanflt,: .rfauic ',nicliinb‘’lin Angus* #« das ber deutschen Presse zum Ehrenoenkmal gctculjl*, dem geeinten Volke zu dauerndem Gedächtnis unb der Wissensd-aft zu großem Nutzen. Weitere Vorträge hielten u. a- Rach fahl (Gießen) über einige Grundfragen d c r l a nd stä n d is ch e n Verfassung, in der ©eftioit für Kirchengcschichte Lulves (Han- twver) über päpstliche Wahlkapitulationen sowie schließlich in der Sektion für historische Wisseniüiaslen, Wrede (Marburg) über bett Sprachatlas des Deutschen 'Reiches, Curschmann (Ärcisswald) über den Plan einem historischen Atlas ber allen Provinzen des preußischen Staates und Krabbe (Berlin) über 9lvrdeuropa in Der Vorstellung Adams von Bremen. In ber sehr gut besuchten Schlußsitzung sprach Prof Rajna (Florenz). Er stellte einen Vergleich an zwischen Geschichie und Epos und wies u. a- darauf hin, daß das französische! Heldenlied ebenfalls germanischen U r s p r il ng s ist. Darauf sprach Prof. Bugge (Christiania- über Ursprung und Glaubenswürdigkeit Der israelitischen Saga. Tie englischen Gelehrten laden den Kongreß zur nächsten im Jahre 1913 ftatiiinbenbcn Tagung nach London ein, was bankend angenommen wird. — Damit halte der Kongreß sein Emde erreicht. Hamburg, 13. Aug- AuS Anlaß der Amoesenheit der hier eingetroffenen Mitglieder des Historikerkongresses gab ber Senat ein Festmabi im Ratl)ause. — Der präsioierenoe Bürgermeister Dr. Bnrchardr hieß die Erschienenen willkommen- Im Anschluß an daS F-eftessen sand im Uhlenhorster Fährl-ause ein von brr Hamburgischen Unlerrichisverwaltung veranstalteter Empfang für die Kongreßmitglieder und Deren Damen statt. Hierbei begrüßte der Senator Melle die Gäste, Ivorauf Professor Tr. von Heigel, der Präsident der bayerischen Alademie der Wissenschaften, erwiderte. Heer und jtotte» K. Wetzlar, 13. Ang. In Ehar.oitenburg verstarb hochbetagt der Königs. Generalleutnant z. D. Theodor v. R i e f f, ein Sohn unserer Stadt. Riess wurde am 5. Juli 1816 hier geboren, trat 1835 als Fahnenjunker bei der 4. Artillerie-Brigade ein, avancierte 1838 zum Leutnant, 1856 zum Hauptmann und war als solcher zwei Jahre zum Gouvernement der Bundesfestung Mainz kommandiert. Im Feldzuge gegen Frankreich tat sich der Verstorbene hervorragend hervor, besonders als Kommandeur der Belagc- rungSartillerie an der Südfront vor Paris, wofür er mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse dekoriert wurde. Rieff gehörte zu den Militärs, die entschieden damals auf eine Beschießung von Paris drangen — Roon und Bismarü gehörten dazu —, während Blumenthal und der Kronprinz entschiedene Gegner waren. Kaiser Wilhelm und Ultöltfe waren anfangs in dieser Angelegenheit neutral, neigten aber nach einem Vortrag Rieffs auf die Seite der „Ve- schießer". 1873 wurde Rieff Komnianocur der 4. Feldart.- Brigade, 1874 nahm er den Abschied. Beim 25jährigen Jubiläum der Wiederausrichtung des Deutschen Reichs gedachte unser Kaiser der hervorragenden Tätigkeit des Verstorbeneil int Feldzuge 1870/71 und verlieh ihm den Charakter als Generalleutnant. fc. Von der Rhön, 13. Aug. Am 10.. August ist ein F a h r v e r s u ch s k o in m a n d o >. e s Westfälischen Train-Bataillons Nr. 7 aus Münster i. W. in Gersfeld cingetrofsen, um voit dort aus in der gebirgigen Rhön auf den schwer passierbaren und unpraktikabeln F-cldwegen lieber daS niederträchtigste Sklaveirleben ertragen, als sich verurteilt sehen, in Würzourg Kompendien zu lesen. Ter Gottesdienst unb die Liturgie sollen zur Belehrung deS Volkes beitragen. ES soll daher möglichst die Muttersprache angeweirdet werden, vor altem aber soll der Volksgesang gepflegt werden. Run ist in M ainz ein Gesangbuch eingeführt nrorben, das neben der lateinischen auch die deuische Sprache zeigte. Da aber die Lieder numeriert waren, erinnere cS an das Gesangbuch LutherS und auS diesem Grunde wurde cs verworfen. An der Geschichte der Aufklärung fehle eigentlich noch sehr viel, und eS sei vor allem notwendig, eine energische Kritik der Quellen vorzunehmcn. In der Diskussion wurden verschiedene andere Fragen an den Redner gerichtet, der bann nochmals auf die Zustande an der Universität Würzburg binwies. Dort ivurbc ein Student entlassen, weil er Geßlers „Idyllen" gelesen hatte. Tamt wurde dort z. B- gelehrt, daß bei der Auferstehung alle Toten genau 6 Fuß 3 Zoll hoch sein werben, »veil Christus dieselbe Größe hatte. Prof. Martin Spahn (Siraßburg), der Sohn des Zentrumsführers, hielt einen fesselnden Vortrag über: „D i e Presse als Quelle der neuesten Geschichte und ihre gegenwärtigen BenutzungSMöglichkeiten." Die Geschichtsforschungen sind im Lause der Zeit immer weiter ausgedehnt worden. Jetzt find die Geschichtsforscher auch darauf gekommen, die Zeitungen als Quellen zu benutzen, unb zwar kommen dabei die Zeitungen vom Jahre 1859 an in Betracht. Die Zeit vorher war nur ein Vorspiel. Vom Jahre 1859 ab entwickelte sich aber die deutsche Presse in wunderbarer Weise. Wenn sie vorher nur Nachrichten- bla tt gewesen war, so wird sie nun iveiter vervollkommnet. Schon in den Tagen des Kampfes gegen Napoleon I. hatten die Zeitungen die Funktionen der Flugblätter übernommen. Dieses Gebiet wurde nun weiter ausgebaut. Dia Zeitungen erweiseir sich immer mehr als die Vertreter ber öffentlichen Meinung. Sie lind die Dolmetscher ber Gefühle der Nation unb ihrer Bestrebungen. Nach bm Erfahrungen der letzten Jahre müssen wir es uns aber einstweilen versagen, die Presse als Quelle für die allgemeine neueste Geschichte in starkem Maße in Anspruch zu nehmen. Vorläufig muß vielmehr die Presse selbst der Gegenstand solcher geschichtlichen Untersuchung werden. Wir müssen erst sie selbst zu einem Gegenstand intensiver Forschung machen, ehe wir sie zu unseren Arbeiten benutzen. Wir werden fie aber immer nur benutzen können, roenn wir sie im Zusammenhang mit der deutschen Parteigeschichte studieren, denn Partei und Presse gehören Äiifammcn. Sie decken sich nicht, aber sie bedingen einander, und sie illustrieren sich gegenseitig. Mit ber Erhaltung und Sammlung ber Zeitungen in den Bibliotheken steht es außerordentlich sä)lvcht. Es sind sehr viele Lucken vorhanden. Dkeist sind die Zeitungen nicht eingebunden und fallen so dem Verderben anheim. £>icr muß dringend Wandel geschaffen werden. Die Presse ist nicht eine lästige Nebenabteilung unserer Bücherabteilungen, sie ist eine Sache für sich. Sie muß grundsätzlich gesammelt und verwaltet werben. Prof- Spahn hofft, daß die deutschen Verleger, viÄleicht unter Mitwirkung von Staatsmitteln, der deutschen Nation ein stolzes Reichs-Zeitungs-Museum schenken. JnfernationflkrKongceß für historifcheWiffenschaflen. S.H- Berlin, 12. Aug. In der Sektwn für Geschichte des Orients sprach Professor h. Gunkel-Gießen über „Eg optische Parallelen zu m alten Z e (tarn ent". Er wies darauf hin, daß man m längster Zeit gelernt habe, die Geschichte des Volkes Israel nicht als eine isolierte zu betrachten, sondern im Zusammenhang mit anderen orientalischen Völkern der gleichen Zeit, xie engften Beziehungen bestanden zn Egypten. Erman behauptet, nicht bloß Handwerk und Handel, sondern auch Poesie und andere Gclstes- inobuftc wanderten von Egypten nach Kanaan. Auch die cgyp- nschc Sprache beeinslußle die hebräische. Aber selbst da, wo von direktem Einfluß nicht die Rede sein kann, sind Parallelen von Interesse znm Verständnis des alten Teftaments. Redner iveift Ui» an einer großen Menge von Beispieleit nach. Parallelen bieten z. B. Best! neidung und Fasteir. Wichtiger sind genicimamc Sagen. Die Egypter als gute Erzähler bieten viel Stoffe zur Nachahmung. Zn der Geschichte mit Potipharö Frau, einem Motiv, das vielfach wieder lehrt, ist fraglich, was Original, was Nachahmung ist. Nimrod, oer Zagdhetd, der vervfeyer babi)- lonischer und Gründer assyrischer Städte, wird von Eduard Meyer auf Grund des in Libyen sehr häufigen Namens nach Egypten -ersetzt. Der Prophet Ezechiel und dieApokalyse Z.ck-annis weisen ^launigsach nach Egypten hin. In der Lyrik finden sich bei frer Vergleichung der ägyptischen Llebespoc,le mit Dem £Wn .liebe und einem Erinkliede ,,Weisheit SalomoB ) zahlreich: Be- mihrungspmikle, ebenso b.i Erauergesängen. Motive der hebräischen Psalmen finden sich gleichfalls bei den Ggtjptern und ergeben, daß daS „Ich" der Psaluien die nirlnchc Perion des betenden, nichc, wie vielfad. irrig angenommen, die Gmiemde bedeutet. Die hebräisch Spruck-dichtung ift höchst wayrichiulich •.unter dem Einfluß dex egyptischn entilaiiDen die Warnung „öutc 2ich vor dem fremden Weibe" kehrt in beiden wieder). ~ay •Jud) .\?iob, das sonst in der Bibel ganz isoliert dastehl mit feiner Diskussion per optimistischen und pessimistischen Welianichauung, ist auf egyptischn Einfluß zurückzuführeii. Leviathan unp Sehe- Dvth, die beiden ruilDen Tiere, weisen direkt auf egyptifiM Ilitder hin. In Bezug auf Die Eschiwlogie .Anws, EeiaiaS, Jeremias- hat Greßmami den Naäpreis geführt, das der von ien Propheten geweissagte Weltuntergang im -Schema mit dem «ayplischen übereinftimnu, wenngleich die kosmifchn Buder nicht Lieselbeii sind. Gewisse.Vorstellungen vom Leben nach dem -pode Kimmen in der egyptischn wie in Der jüdischen und urchrift- lidjcn Auffassung überein. Redner wollte mehr Fragen aufroerjen Tls Antworleu bieten, was ihm jedenfalls in geiftreicher und ßyselnder Weise gelungen ist. m . Vor einem außerordentlich zahlreichen Publikum mut Der Lus dem Schell-Streit bekannte Würzburger Pvofefsor Merkle &incn Vortrag über: Die katholische Beurteilung des Zeitalters der Aufilüruiig. Ein aufgeklärter Katholik ui) er er Zeit hat erklärt, man solle mit den Jünglingen in den Priester-Seminaren Mitleid haben und ein anderer fagte, als ec die Zustände Der Universität Würzburg kennen lernte, er wolle n1^« Angelpunkt jeder liberalen Aktion darstellen muß. Hier vertreten die National liberalen ein Besitz- und Bildungswahlrecht, das durchaus unvereinbar mit der polilischn Gleichberechtigung ist, wahrend die Fveisinnigen das allgemeine, gleiche, birefte und geheime Wahlrecht angebrachter Maßen als Pnnzipiensrage verfechten. Wie soll da ein Ausschuß einen Ausgleich f nden? Und wie soll bei so tiefgehenden Gegensätzen eine einheitliche, nachdrückliche Aktion zu erzielen sein'? Allerdings haben setzt nationalliberale Blätter vereinzelt die Lösung der Wahlrechts- fragc sogar als Vorbedingung der Finanzreform bezeichnet, aber sie verschweigen dabei, in welchem Sinn die Lösung erfolgen soll. Sind die Nationalliberalen bereit, in eine Revision ihrer Stellung zum Wahlrecht einzutreten oder nicht? In solchen Grundfragen muh man umsomehr einig sein, als sich ein s2lu5einanber» fallen in vielen anderen Dingen nach Lage der Verhältnisse von selbst ergeben wurde. Ehe eine solche prinzipielle lieber ein ftinr mung in Fragen der liberalen Weltauffassung nicht herbeigeführt ist, versprechen wir uns von einem Gesamt-Ausschuß leinen Nutzen. Wir würden es auch für töricht halten, wenn die Linke mit Rücksicht auf die rechtsstehenden Nationalliberalen sich etwa in der temperamentvollen Vertretung ihrer Ansichten beeinträchtigen lassen wollte. Tas würde den Wünschen der Wähler durchaus nicht entsprechen, die mehr denn je eine zielbewußte und energische Politik beanspruämi." Tas heißt mit anderen Worten, daß auf linksliberaler Seite wenig Verlangen nach einer liberalen Einigung mit den National- liberalen vorhanden ist. Das bestätigt, wenigstens bei uns in Hessen, auch schon zur Genüge das Verhalten der demokratischen Presse gegen die Nationalliberalen. Wir stehen nicht auf dem Standpunkte, daß die vorhandenen Gegensätze nicht zu überbrücken oder daß bei einigem guten Willen nicht doch wenigstens eine Verständigung möglich wäre. Eine solche Verständigung wird aber unmöglich, wenn man sich gegenseitig in solcher unsachlichen Weise bekämpft, wie es gegenwärtig beispielsweise in Worms der Fall ist. Wir haben keine Veranlassung uns in den Streit der Wormser Volkszeitung mit der Wormser Zeitung zu mischen, aber sympathisch berührt die Kampfesweise der Volkszeitung wohl keinen. Eine temperamentvolle Vertretung seiner Ansichten wird man gewiß keinem Menschen verübeln können, aber man fällte doch auch im politischen Kampfe immer die Sitten und Gepflogenheiten der gebildeten Menschen bewahren. jmmevu. j GZLU MW tzWW ;rn, EentraloM^— Die liberale (Einigung. Der Generalsekretär des Reichsv.roandes der nationalliberal'n Jugend, Tr. Köhler, schreibt der „Köln. Ztg.": „Schon ehe der Nationalverein für das liberale Deutschland den Enniguiigsgedanken innerhalb des deutschen Liberalismus propagierte, hatte sich seit seiner Gründung der Reichsverband der Vereine der nationalliberalen Jugend um Die Einigung im liberalen Lager bemüht, und dieses Streben nach dem Zusammenschtuß aller liberal denkenden Muimer zu einem seiner Prvgrammpunkte erhoben. In den letzten Jahren ist nun die Förderung der Einigung des deutschen Liberalismus immer starker und lauter von allen liberalen Parteien betont worden. Der F-ranksurier pro- „lanunatlsche Zusanunenschluß der linkslibcralen Parteien, das Nurtiberger Eungungsprogramm des bayerischen Liberalismus bilden Marksteine auf dem Wege zur gemcini'ameu Arbeit d.s deutschen Liberalismus. Seit Jahresfrist dient nun auch der National- verein dem sicher großen Gedaulen der liberalen Einigung. Tie Blockpolitik Uetz des weiteren das Gefühl des ZusammeiigehörenS der liberalen Parteien bentlidxr werden. Nur find die Wege, die zu dieser Einigung führen sollen, verschieden. Während ber ^011^10(0(^11 das_ l'toloe Gebäude von unten beginnend aus- führen will, das heißt, ivährend er glaubt, diese begehrte Einigung dadurch zn errewtym, daß er den einzelnen für Den liberalen Eini- gungsgedanken gewinnt, sucksten die linksliberalen Parteien durch ei» gemeinsames Programm lwlitisck>er Forderungen dem erstrebten Ziele der Einigung zu dienen. Bei dem letzten Bemühen zog man die nationalliberale Partei nicht hinzu. Tas mußte auffallen, da ja doch der nationale Liberalismus die bei weiten, größte Anhängersckiast im deutschen Volke besitzt. Es war deshalb auch kein Wunder — und Durdjaud zu verstehen —, ivenn die nationalliberale Partei sich zu den Einigungsoersuchen der andern nicht drängte. Es war dies Verhalteit Der nationalliberalen Partei taktisch ebenso rid)iig als praktisch Ung. Der Reichs- verband der nationalliberalen Jugend stellte sich in Kol.erslautern auf denselben Standpunkt »Die die alte Partei. Mait toDelte, daß die linföiiberolcn F-raktfonen sich bei ihren Frankfurter Eini- yuugsbemühungen nicht aud) mit der größten liberalen Partei ins Einvernehmen gesetzt hätten, und stellte es den Mitgliedern der nationalliberalen Jugend frei, ob sie dem Nationalverein beitreten wollten. Um sv bemerkensiverler ist wohl ein von dem Aesamtvorstand des Reic^svervande^- zu der diesjährigen Vertrererversammiung in Elberfeld (10. unb 11. Oktober- ocriretener Antrag, der die nationalliberale Parteileitung auffordert, die nötigen Verhandlungen mit den anderen liberalen Parteien cinjuleiten, um einen gemeinsamen Ausschuß zu s d) a f f e n, in dem die einzelnen liberalen Gruppen je nach ihrer Stärke vertreten sein sollen. Dieser Ausschoiß soll dazu dienen, alle den deutschen Liberalismus interessierenoen Fragen gemeinsam zu bespred-en und, wenn nur irgend möglich, so ein gemeinsames Vorgel-en der liberalen Parteien von Fall zu Fall •!i sichern. Wir glauben, daß die nationalliberale Parteileitung fiel) um die Einigung des deutsd-'en Liberalismus, die von dem dcutsd-en Volke sehiilichckt erwünscht wird, ein Verdienst erwerben kann, wenn sie dem Bvrsdstage des Reichsverbandes ber Vereine der nationalliberalen Jugend zur Schaffung eines gemeinsamen Ausschusses sämtlicher liberalen Parteien nicht nur näher tritt, sondern die Verwirklichung dieses Vorschlages tätig betreibt." „Was hier über die Sehnsucht nach einer Einigung des GesämtliberalisMus gesagt wird, entspricht, so bemerkt hierzu die „Franks. Ztg.", einer tatsächlich vorhandenen Strömung, ber ja audi der Nationalverein sein Entstehen verdankt. Man wird aber nicht übersehen dürfen, daß dieser Verein bisher die Stellung in unserem politischen Leben dnrd-aus nicht erreicht Hot, von ber seine Gründer träumten, baß er vielmehr in ber Praxis auf ziemlich ausgesprochene Zurückhaltung stößt. Wie kommt das? !us bloßer Stimmung heraus lassen sich eben solche Probleme nicht lösen, es ist dazu vor allen Dingen eine ausreichende Ueber- einfiimmung in den Grundanschaunngen von nöten. Man wird nun nicht behaupten wollen, daß eine solche innerhalb der liberalen oder sich liberal nennenden Dtidftungen bereits hergestellt lei. Nicht einmal in Fragen, die für den Liberalismus Deckst cigentlid) zu den programmatischen gehören, ist bas der Fall. Nehmen wir nur das preußische Wahlrecht, das gegenwärtig den Zweites Blatt 158. Jahrgang Freitag 14. Angnst 1808 Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oderhessen Ans Stadt ubiö LaiiS. Gießen, 14. August 1908. Bichhof und Bichmarkt. Wie man sich die n.umiid)e ^renuung von Viehhösen unb Viehmärkten an Schlad-iHöfen beult, davon hat die Stadtver- vrdnetewVcrsammlung unserer Stadt vor 6 Jahren etwa ein klassisches Beispiel erlebt. Damals balle der Landwirtschaftliche Verein für b.e Provinz Oberhe>sen besd-lossen, in Gießen einen großen Zuchtviehmarkt cinjuria tcn, auf weld-em nur von Laub- wirten gezüchtetes ober gehaltenes rassereines Rindvieh für Zud>t- zwecke (£)crbbud,ticrc) zum Berkaus gebracht werben sollten. Händler sollten bei diesem Markt wobt als Käufer, selbst aber mit Öerbbuchtieren nicht ats Verkäufer zugelassen werden, gegen tocldjc Bestimmung Stad.v. Kirch damats in öffentlicher Sitzung lebhaft protestierte. Der Prvvinzialvcvetit verlangte damals von Der Stadt Gießen für diese 1—2 mal wahrlich von ihm zu oerauftaltenbcn 'JJLärftc die kostenlose Vergabe eines besonderen Platzes mit allen wm Marklverkchr eiforbcrlidxn Einrichtungen. Begründet war das allerdings sonderbare Verlangen damit, daß man den Land- ivirte:: nicht jumuten könne, ihre wertvollen Tiere auf dem städtischen Diehntarklplatz auszutreiben, auf welchem alle 14 Tage tau* jenbe von Ländlervieh auigetricben würde, weil damit Die Ge- ahr oerbunben sei, die SGlanl* unb Zk'tauenseuche in die Ställe der Landwirte etttgesckKeppt zu erhalten. Ter Antrag ging an die städtische Marklkomntijsion mit ber Direktive, tunlichst dem Provinzialverein entgegenzukommen. Mait verhandelte mit dem Brauereibesitzer Georg Bichlev unb dieser erflärlc sich int Interesse ber oaefte bereit, am Fuße der Hardtt.-rrasse den damaligen Sportplatz für den geplanten Zuck-tviehntorit zur Verfügung zu stellen. Die Stad: aber war bereit, die erforderlichen, immerhin nicht sehr billigen Einrichtungen auf ihre Kosten herzu stellen. Der Provut- zialv:r-in hieß jedock) den Plan nicht gut, dessen Vorstand erklärte, baß die S)arbt zwar vom Gießener Viehnutrltplatz und and) vom Schlachthaus genügend weiträumlich entfernt liege, daß aber, um mit dem Vieh nad) dem Sportplatz an der vardt zu gelangen, die Landwirte dieselben Straßen und besonders auch die Lahnbrücke benützen müßten, lockte auch vvn dem Handelsvieh und dem Vieh der Metzger benutzt iccrbc, wenn diese nach Dem Viehmarktplatz ober Bahnhof getrieben werden und daß damit die Scudfenveri'chleppung gegeben fei. Damit war für die Stadtvcrordneten-Versammlung vor 6 Jahren die Angelegenheit erledigt. Tie Landwirte hoben diese Zuchtvichmärkte zersplittert in kleineren vberhessischen Orten abgcholte^i, der geplante Zentralmarkt kam nicht zustande, fidyer zum Schaden der Viehzüdster in Lberhessell, weldf^e ihre Tiere ohne F-roge ba am höchsten auf den Preis bringen, wo durch eine große Auswahl Kaufliebhaber in Masse ungezogen iuerben und dies kann auch nur an einem Platz geschehen, der bequeme Verkchrsoedingungen nad) allen Richtungen bietet Nun noch ein Wort über die vermeintliche Seucl engesohr beim sogenannten Händlervieh: Der verstorbene Kreistierarzt Schmidt, der jahrelang als iokijer die Gießener Viehmärkte überwacht und kontrolliert hat, wurde lur-z dor seinem Ableben vvn unserem GewährSmaiine gefragt, ob tti bei feiner Tätigkeit unter dem Auftrieb zum Gießener Markt schon einmal seuchenverdächtiges Rindvieh angetroifcn hat. Herr Schmidt äußerte fick) verneinend, meinte aber, dies komme daher, weil die Händler, die nach Gießen auf den Markt Vieh bringen, wissen, daß sie hier sehr scharf kontrolliert werden, daher seien biefe Leute vorsichtig unb bringen mir gesunde Tiere auf den Markt. Jedenfalls bleibt die Tatsache bestehen, daß bisher (in Gießen werden jährlich ca. 25 000 Stück Rindvieh auf den Markt gebracht), fein seuchenverd.ichtiges Stück Vieh unter dem Häirdler- vieh gefunden nrorben ist. Andererseits aber steht fest, daß in Ober Hessen in den Stallungen von Landwirten die Seuche schon ausgebrock-en, unb damit ist sicher dargetan, daß die .Handelsleute, irrirrn-i «rm—nrrr । in— n i rfiu—iwii n ihm n n i >■■■ miiwiiriTr btt btr und Nachmittags August «stttt 1908 Z s ev 743,9 14,8 14. -» + 16,0 • C. Höchste Lemperalur am 12. 12. 'Jltebrigfte — Hande) 3X7» Reichsanleihe do. 3X 111 3X rurta^icscn 94.« ■turne, 14 AagasL An'an/sLarse. 142 V I 63.20 U7.5U 60 94 97 2“ 9" BOi 147 9« 112* 11050 107.» 200 00 IX 00 110.40 2UOJ6 212.06 94« 101« 7.5 8,9 9,2 Cauada H B. . i'MDiaUUUr Bank . Deuuaxc bona . . Uurtrnuuder-Lnion C. Dresdner Bonk . . i tiuaetu schwach. H-e c c - ' 742,3 lOch 741,7 i 10,6 . 16Ö.« . 128.« . 235« . 1’554 . 4 77_24 . 132.7! . 198 k ilurpcnci Bergwerk, . i.auranülle . . . . uiuuarden E. b. . . \urdd. IJojd . .. . . urkäduse . . . . . Llektnz. Latunejer . . . Elektnz. Sebackert . . . hschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. PakelL llarpeuer Bergwerk. . . Lauraiiütle .\urdd Llojd Ubeischles. Eiaen-Iudiulrlo ■00. II 21oJ6 -22.-* 94S- 144» 61.95 63.40 t‘j 60 89.40 93 50 50.00 4 1 Beb. Himmck 4 I Negen 1 1 Beiv. Himnck Mcteorologijche rveov^chtiiugen der Station Mienen. -s-e s c 00V, von denen 18 tüllich vertieien. Jin Eonveinemeni --araiow 23 Erkiankungen, davon 15 löllict), im Tongebiet 9 Erkrankungen, am 10. August 5 Erkrankungen, davon vertiei einer tätlich, -ter (Äouvernenr von Hongkong meldet, dast während der letzten 2?3od)e 11 Peststille, darunter V nut :öllichem AuSgange, sestgesiell, Xatholifch: gemeinde. Sotterdieast. Freitag den 14. August: um 5 Uhr und oben« um 8 Uh*: Gelegenheit 92,oO 83.55 92.10 83.50 90.60 9v.;ü 98.50 99.25 13.45 Berliner ilaudelsgee. . Darmstadter Bank . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat. Bank Diekontv-KommandiL . Dresdner Bau« . . . hredituklieu . . . . Baltimore- und Ohio- Eisenlabn . . . . üottuardbabn . . . . Lomuard. Eisenbahn . > csterr. MaaUomiu . . 1 nuco-lieun-hiseobalui . 1-7.00 . 128.1 . 23u.no SSW w w --— Rhrlnl*eb*« TL, ’ I.,, o ' „ Maschinenbau.Elektrotechnik. I gehn In um Dingen Automobilbau. Brückeabau t'afj Über die Rvllersche kve ue in he , iSstenograpi-ie, woran |id’ eine । - - lebhafte leoaitc schlost. lieber Die Stenographie in Montenegro an ihr zu veriiuen. b .. ein Borirag von Prokop 'Jlorväl 3obf9imi in Bolnnen üver den gegenwärtigen Ltand der Lienographie bet den Slawen, besonders bei den Böhmen folgte. Jmcv-Ifant waren dann folgende Vortrage von 1^. Tvtrv- 'Larw über: Ruttwirkimg der zunehmenden Verbreitung des ftrnographifchen Umcrria is auf Angcvot, Nachirage und Bezahl lung der Stenographen Wie lehrt man Mafchinenickxreiben ? und Vier Jahre Llenographietehrer an einer -puvuimuIc. lieber 222 50 112.00 wurden. * Protest. Sie: „WaS ist dir?" — Er: „Nichts; nur war nur ein Schluck Lier in die unrechte Hehle gekommen!" — Sie: „Tu, fang' mir nur mit der anderen Kehle nicht auch noch zu saufen an!" Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgctoik toq der Bank für und Industrie, Giessen. Frankfurter Börse, 14. August, l.lö Uhr. Reau Luise Muller, geb. € edler, m Tarmstadl. — öerr .Wilhelm Öeder in Butzbach. — Frau Kunigunde flrr'c: Tvroe.. ach. Seme, in Cfienbadi a. M. — txrr Peter QaaS, Gastwirt, m i"unbhemL Herr Konrad € eilet in Unter-Schmitten. — Mathlldchen Grede in Cfienbadi a. M. — Herr l^eorg Jakob Gluck, schuhmacher- meister in Main;. — Fran Margaretha Renn, geb. tmet, in Mainz. — Herr 7xrv 3>ie/e Konsols . * . . ■6% do 3M7» Hessen 3^7. Ober liessen . . . 4h Vesten Uoldrcnte. 47, S Ucsterr. Mlbeneute 4h Ungar tioldrente • . 4H Italien. Keule . . . 3?j Portugiesen Serie I Lanriliett,Nachrichten. (Geboten; Herrn Fritz Neuimig uns (puu in Nidda ein Lohn. Verlobt: Irl. Sophie ApitiuS mit Herrn Rail Richter m idtmhabi. — Frt. Babeuchen LtnUer niu Herrn Cuo (Buninim 'n tiorm*. — Frl. Minna cdjimbi in Cber-tiibOeiebeim mit penu ..tthelm feuer m Visse«. — Frl. Vma Hartmann in Neu- ,uenvurg mit Perm pemria> Boltunber m 'J(iintact). — ,jü. uitjabeto Jiiiic» ui Main; mit Henn trtid) Inner in Hamburg. rtzestorven: Hm Dr.jur. Iohs. Lausen m I.ainz. — Fit. Raichen Lehl|rvta.,e: in Vutzdaai. — Fran Heiene ciord in uutgeL — Frau Lui,e Kegler ui Chenbadj a. 1<. - oerr r.ilhei-Vogler in Lnenihid) a. Jt, — Frau Xaibaune Freihoger Lvwe., geb. itfalbed. int heil. Beichte. 6 a in 5 1 a fl den 15. August: Fest Maria HimmeUahrt. Vormittag« von 6' , Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. um 7 Uhr: Tie erste heilige 'Helfe. „ 8 „ Tie zweite heilige Messe, ’l'hluärgotieflöicnft nut Predigt. e um 9‘/, Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: oefi-SLnbad)! mit Legen. ■Jiad.nuuügü um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: we.egenyetk zur Herl. Beichte. . «. - r» Sonntag den 16. M u g u ft, 10.6 o n n t a g nachPsingslen. Vormmags von 6‘, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. um 7 Uhr: Tie erste heu. 'Wie. , um 8 Uhr: Tie zweue heilige Alesse. PlililargoiteSdienst nut Predigt. um 97, Uhr: Hochamt mit Predigt. NachniUlags um 2 Uhr: SakrainentaUiche Brnderschaus-Anl-acht. einzige FlackiSblume zu finden, fast fo wen wird ^ld M müssen, um im Spind der Hausrrau noch echtes Linnen zu entdecken. Die Leinwand bereitet i»ch zum Sterben, ein Stück vieltauiendiährigcr zkulturgeichichte sinkt 4H*I» rass.Staatsnnl. iOUu 4H » jupan. ätaaUauleibe Cuuv.Türkeu tou ivüd lUrkenluse 4 3, uneeb. Alouopol-AnL . 4S uoMcrc Argentinier . u"/, Mexikaner . . . z-,7, Chineseu . . . . Aktien: Bochum Guss Buderus £ W Tendenz. fest. Berantwortlich für „AuS Stadt und Land" und „Berichtosaal I. B.: E. Anderson. In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Piarrer Schwabe., Zugleich Ehri'tenlehre für die Neukoiifirmierlen au8 Mar?>iHgcmeinde. _ Ä , Vormittags 97, Uhr: Pfarrer D. C 4 lofier. 3h der Zoheimeskirche. vormittags 8 Uhr: Pfarrer »ecbioHbelmer. Zugleich Christenlehre hir die Neukoiistrmlerten aul Lnkasgemeinde. „ , Vormiuags 9^, Uhr: Prosesior v. Eck. Slbends 8 Uhr im Ronfinnanbemaale: Versammlung Bibeldeiprechmig. bis 18. August . 13. Nach schwerer Branchen, Llulver lüsten, Ueberarbeitung bei Blutarmui und L,eich glicht usw. Fühlt man sich oft mau, elend, uulu fug, gereizt, nervüd ufro. da« inute man einige .leit ibioion und ia,o;i naa> lucnigcn Lagen med» hcu oer LcicUcubc, Auicbcnöo haiicnoe Einiiuh dieses heften ur.; UiUifliicn »iranignngouiitlclo bcnicitbai. — _ . ijioiua, den 24 Mai iuijb. hierdurch berichte ich.Id-'er gerne «Zolgendes Meine lUuitci irant ,)vr -tdiofoir als krön» gunQvinuurl natu ubernanoener Luiigeneuizündunn und uU benu» es als Bluternciicrungoiniiiel. v>ii beiden trauen »eiugie Ur Pravarai 'ehr nuten eriolg. ,'oiofoir in avvetiianregciid. e, Iruuigt nuitt und belebt. Tic woultucnöe tditiung zeigt 'ich nach einigen XagciL 45.r weiden tiioause ereignete sich gestern euciiidlid tiit i<..g;.iüÄ.ali durch das Spiel. Einer vorüoergehenden fl-rau wurde das '.luge beinahe ausgeschlagen durch die herunter^ saliende Vu^c. ü/iu e.ner grün utio uiaa g.iärjten E)ejch.oulst am 2iuge bezahue sie die Freuden der lux.cn Fugend. Die oft iteroei. aber die Hinoer selost letlc&t um) gestehen den frog:noen Eltern nad> der Uriadc der Verletzung nur selten die '-dJabrbeii ein, i „so seltnen Spie.S Denuftig zu gehen. 'Kögen o.c ctiva guten Ligenju.i ten und das Loo des lia^olofpie.s ut noch fj schonen zunen gesungen werden, — daS, waS eS für Die Fügend fein soll, ist eS muM; cS nt kein „Förderer der löe i u n d h e i t". Xuenn iu> auch n.n,. o..d. oeui Veroot des lia^o»oi^..S hier dc-S köot; tcoeu uwch.e, so um ich doch oct Meinung, nun nwge d.iü Liadoiuspiel wenigsten- au, Oie in genügender .inzahl vor- haichciien SMl»pl»i.e r.c^annen uno dort ge.vinc rUi.i.. |d,iol,cn iur die jp.e»enden xuivcr. la mag sich eie Ueoe Fügend tummeln und dein so hoch geprieienen Diaooii.sp.ci a.S „Foroerer oer i^c nuchhcil' hu.d.gen. mit ihr in das Grab. . Niederkleen, 12. Aug iAus alt" Zer^) Bi ium 13 Jahrhundert war Niederkleen etn pir |id> bcitebcnoca Ämt und die Amtstage wurden abweck»>elnd in langens und Niederkleen gehalten. Ter Ort aber war mit dem hüttcnberg noch nicht vollständig ^reinigt, und ihm lag die Last allein ob, die sich findenden Berbrecher hinrichte-n tu lassen, was ihm wegen der vielen Hosten sehr lge Hausinoustrie, ou kk’reuunfl des Linnen, gänzlich i.i .ivgang getommen. 2ie vill.gere fremdländifchc Bauiiiwolte i>at IM Fluge die '-Lxit etouen, das feine Linnen ist au. Schrank und Truhe geschwunoei. und die Leinenliidustrie, jahrhundertelang eine L ulle des Wohlstandes für Händler and Arl'^i:^ oegann ai.uiul)liu) zurndzugehcn. Wie man in Drutsmli . i viele hunderi Meilen gehen kann, ohne auf dem oacc auaj nur eine ehe sie ihr Nürrktvi^h emürn'cn, oa5klbe auf dessen yriundheu-- liche Befchanenbei: idxtrf an-chen und m»r. um nch »elber unb[ ihren Gtldbeuiel vor unberechenbarem Schaden bewahren Wurde man aber bei und in Giesten durch ein %:utiygtiet, gejtnungen roeiom, den .'Aacktviav von dem Schlacktthc räumlich so -u kennen, wie c4 der Prooin^ialverein vor 0 x^bmi rur einen flay zu einem Jutfctviebmarh verlangt r«it, ,o muRte bet Girstener H lehmorki diesseits der Lohn verlegt werden, wo der Wrianbetrittrb eine 'ar diesen .jweck viel »u hob' -umme eriotbern würde Dian denke doch mir daran, da» das r»ar> becken-tSelancr bei stlein Linden der Stadt der Quadratmeter 4 dick 5 Mark gekostet bot, wob.-- der Stadtverorv :< '.vDrich da- mal» noch meinte, es sei dies sehr billig. Ter allem wurde 10000U Äiark , gering geredmet, kosten Es blieoc denn noch ber Weg, oen Biehmark: weiier lalniabivärt mzalegeu, dann müßte bt, Stadl aber um • nen b >rnOcren Zugang dazu l)eicha"rn. eine gesonderte Brücke für den Biehmarki bauen, bte auch eine inständige Summe kosten würde. M« oer Berlegung Cn<- «iehmarkt«atzes von ,einer letzigcn Stelle werden aber zwei'^Zlaa>ria)tCll. Herr L. Mvgeon - Lauiannc .Hieran schliesst sich eine lebhafte $ ie Regierung Der NeichSlonde hat der UnioeiMal Debatte, in welcher iveneralkonsul Tr ’4ä:vtr-X.'urcmbutg ent 5 t r a » b u r g einen (rniivuti zur Abändeiung des UmoelMatS- ichiedcn iur eine Einigung aller Svstcmc eintritt, wahrend Backler- ^lfltuI9 bezüglich des FrauenitudluinS vorgelegt, dem das Berlin, Der Borntzeno.- d.s Stenographenl-unocs Ltolzc-^chr.'Y ^>1.0010101 noch kurz vor Schluv des Sommeiiemesterv nur für eine Einigung zu haben ist, wenn |ie auf der Erprobung Prinzip zuge'ilinmt hat. Es ist daher sehe ivahiicheinlich, dag der Leistungen beruht. Tie lua;ngft Methode mu|,c man aus- . Im nächsten Winter grauen zur vollen Jininatrikulation -u» wählen. Im übrigen sei es bcöenflidh die Angeiegenheil aui -ciaiicu iver^e». einem internationalen *t 0 n g r c B zu d.hanchlrt,, da diel z>er Nektar der Universilöt Eambiidge, T a y lo r, ift m einem Angelegenheit eine rein oemsche sei. Ba ikt icüigcn Stellung» müntbergcr Lotei am Lerzichlag gestorben. nähme bei Negierung hüt er eine Einigung iur ansae,chio>,en -----------------— Dr. Robert Fua,s-Treoden behandelt hncaul die Irage der lateo nermtiAtKi nischen Stenographie und Medizin. L-M^o geo n-Lausanne ver- c>„ Anor in, . bteitei sich Dann über das Thema Die Stenographie im grckgen Tlorber und «e 10|ihi 0 1D er. ^yn 2inot Markte. Nate des Waadilanoes, Tr IulmS Fayer-Budarest: Redner unD ^ranfr. tötete ein Llann namcnS Richter ferne >Lchwiegei- Marburg, 13. 2lug. 4 5)CC Verdacht richtet sich gegen einen Hausfreund, der der lungen um 3 Uhr fortgesetzt mit Den Ausstihrungen von T. ? BeläubunaLmiUel verabreicht hatte, um ein Attentat '^••emik-ugftenaataiNne. woran .ut, eine I ö , -„u. sei aber erwacht und der Attentäter habe in bet Bestürzung zur Mordwaffe gegriffen. ' Pesl und Cholera in Ru glaub und '21 f ien. Aus der ftiigiienfieppe wirb ein neuer Peiliatl gemeldet. 21 m 12. Ang. kamen im tionueinemeni '2lfirad)an 21 Eitrankungen an Cholera e. £ K et C-» Sv aus 219 c itt-e. B s: x «ES 2 2 X 4® £19^ 5t x» B ° Lfi — •2 g S 5 *Ö *0 N 2 § 5 3Ä 5$ 'Lsr S K (9 = W B Ä<7? a « ö? .E® E. r-T £ ea 'S Weller A C54 712 050 109 262 440 [200] 717 921 143052 2. Ziehung 2. KL 219. Kgl. Preuss. Lotterie. 144142 68 239 680 861 145060 79 285 856 76 8 351 423 674 729 75 171062 71 102 170203 55 03 403 37 611 903 84 2O033 281 587 916 49 72 81 21227 314 27 03 llanii 807 179145 264 52 536 GO 181085 297 492 595 [300] 782 827 8t 79 134 205 34169 [200] 189210 82 800 516 188195 255 850 050 938 191112 62 247 800 51098 152 ?90 471 504 70t 97 772 4826t 316 894 49004 30 115 291 496 487 199 042 147 254 465 700 70 989 96 ,7 09 594 617 47 882 2 0 6 100 62 276 487 718 831 2 091'30 71 62 .108 471 761 821 9Ü Kisenlahu • 93 533 989 84 232 319 513 218 459 584 653 86023 241 783 461 6t [300] 61 239118 79 83 67 617 826 81 409 33 735 120125 4 4 613 69 612 950 94 82 [300] 608 1 4018 638 793 809 78 46 98 815 056 73 603 16 258 183 228 951 52 038 755 659 846 2 3 3149 232 4 7 52 327 425 32 615 737 2 3 4080 709 77 2 3 5055 360 403 30 803 [200] 236022 T. « 42 545 04 9"> 641 413 677 244300 43 89 916 60 804 12 60 947 232 375 562 660 84 937 18065 [200] 46 711 844 023 [300] 19090 123 37 63 97 72 812 815 717 679 623 57 733 42 56 63 65 848 951 63 655 81 SO 767 817 8 5 228 63 333 438 631 [300] 797 [200] 87074 105 60 292 345 70 93 755 851 69 931 88163 391 410 35 703 703 600 637 85 251 94 [200] 617 85 220 81 92 [200] 694 703 [200] 48266 77 806 99 923 49027 83 75 942 8 6 507 9 81 [300] 414 [200] 89134 12363 386 87 1649t 349 622 424 558 843 03t 759 28 59 63 955 643 804 856 279 918 54 36027 64 279 442 37275 356 416 38097 [400] 510 SOS 21 39105 15 743 77 969 81 14071 99 183 825 441 61 15 184 1 6 146 07 79 206 331 428 [ 300] 424 35 511 711 73 847 84002 86 115 333 412 049 925 37 390 80 661 046 606 842 55 50 82 401 453 916 089 203 093 403 93 891 168151 881 78 82 99 52 478 894 031 052 93 127 53 2023 477 4089 112 56 88 763 423 879 352 113 646 704 32 77 915 57 37 155 360 692 95 523 [200] 851 037 08 551 605 1 7 149 410 586 631 [400] 698 777 916 43 700 43 66 120 02 811 67038 136 681 935 33 459 87 586 997 9 3123 812 95140 97277 413 840 9 9035 532 300 615 783 07 190155 400 18 86 [200] 151 908 817 004 418 614 855 709 65 56 127 8<6 260 843 459 630 060 919 751 579 823 466 872 180015 673 839 700 920 359 886 611 320 922 710 952 550 580 050 975 095 818 680 78016 147 224 829 36 55 937 32 843 [400] 81087 801 823 496 177 907 SSW w w lOtlO 200 309 11284 848 13010 127 254 422 02 15017 53 06 223 71 353 15 752 69 905 17031 101 503 736 632 995 18181 215 10 32 15 909 1 034 [200] 842 69 78 3044 57 187 [400] 231 330 918 5150 255 833 509 6568 42058 402 80 88 726 62 382 618 83 51 477 836 947 97 [400] 237303 72 922 2 3 8151 205 357 434 517 52 493 542 661 847 2 40,74 609 750 2 4 1 016 98 323 2 4 2068 78 898 927 2 4 3 62 255 A ’li' :i,fonhi'mier(en Voller. lö 572 681 728 870 751 80 161014 246 58 608 [800] 164073 91 544 77186 218 33 370 426 561 839 79’02 37 334 596 732 80073 138 56 332 702 PS9 9J 82075 145 811 80 83039 72 293 565 79 877 [200] 70 861 8 5091 173 96 110073 111159 449 88 113025 679 786 874 593 684 733 119015 635 25017 80 [200] 185 213 316 458 569 769 80 833 83 903 1t 87 263<2 414 18 609 835 2 7 059 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Nur die Gewinne über Kammern In (Ohne Gewähr.) 143018 19 107 06 874 684 880 090 144091 91 203 874 589 822 77 1 4 5312 415 582 59 28%5 461 599 828 996 1 2 1156 64 365 408 , 119] , 1011 .2« 20 1 023 05 135 396 6’7 2 0 2687 8.2 " 81 823 2 5 4 1 905 8 40 eE 'S A e ■: wdachtnugen ließen. 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Die Preise v r 6-10 Wochen alte Stift t. Sanier kosteten 10 L lf. per Paar je nach W ln’labt. _ ’äoitibin ;• 41 [200] 892 ___ 23 0209 370 519 662 79 856 956 2 3 1 090 186 306 36 5.6 11 63 772 852 2 3 2 032 203 4 57 371 500 75 2. Ziehung 2. KL 219. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 18. August 1908. nachmittags. Nur die Gewinne (Iber 96 Mark sind den betreffenden Nummern In Klammem beigefügt. (Ohne Gewähr.) INachdruck verboten.) 7- 0| 161 543 979 1000 107 23 259 384 408 570 735 692 2174 83 757 876 040 3207 62 83 300 473 84 [200] 521 863 89 4027 423 534 618 709 29 49 96 814 906 61 5154 479 570 803 6 204 12 7 6 93 313 59 449 70 501 605 818 32 49 [200] 57 904 35 7616 [300] 47 913 8090 [200] 113 [400] 75 201 89 043 [ 300] 53 63 88 [200] 950 9675 814 47 06 89 K ffi ffÄTO’oiT« ÄHtTw M 268521 61t 740 239010 62 83 572 751 865 71 970 98 «2 'che. Reimer ^konfirmierten Lck. 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Anlauf August. aui-aiiutte ' . . jinüardeu E- ö‘ , irdd- LWd ' ' . ^ksulore • ♦ 280321 47 415 40 582 622 58 724 281212 236 4a t 519 24 5“ 603 795 856 9C9 2 8 2549 706 895 970 2 83-->i 66 7 3 301 460 75 716 2 8 4105 533 [ 50 000] 619 45 64 715 "0 8’5 66 922 285193 725 [200] 824 2 8 6 725 870 2 8 70’4 222 350 617 764 Die 8. Ziehung der 219. KgL Preuss. Klassen- Lolterle findet statt am 9. und 10. September 1908. 2 7 0018 273 397 427 03 682 27 1 3 = 3 437 50 576 .Oi 31 810 272069 424 65 723 51 27 3030 281 65 451 592 681 755 81 [200] 27 4060 340 712 57 835 9u0 275252 351 405 36 312 65 276455 562 95 518 96 604 [2001 8 .14 277210 66 72 406 96 827 93 [ 200] 903 13 (l >0) 67 278108 281 453 686 755 2 79111 [200] 204 360 463 71 663 271 [200] SSO (200 ) 498 779 33 889 91 152 210 522 41 687 [200] 718 46 925 781 97 962 112017 272 435 62 524 729 47 295 510 678 861 114290 303 (500] 82 O 115247 470 683 7Ö0 11 53 1300] 116007 926 117144 479 633 44 118291 443 781 50U4 51 52 96 293 492 569 77 606 72 867 918 79 51139 251 91 97 356 415 [400] 52192 283 309 607 915 62 67 5 3 249 [1000] 514 42 815 906 [300] 41 54019 [200] 607 716 5 5 063 93 238 9 4 446 559 67 833 5 6113 55 237 55 [200] 628 4 0 643 70 896 931 5 7058 88 [300] 598 612 46 51 82 735 963 58293 897 449 713 833 69 910 19 59262 352 623 36 758 831 [200] 6 0033 159 6 7 238 3’6 7 5 433 501 50 60 639 730 831 77 61039 203 322 91 571 92 673 704 876 62133 201 83 [200] 35 86 (400) 66 138 300 556 ^300] 79 636 783 SOI 133163 257 648 67 771 82 895 1 3 4062 SO 656 78 730 1 3o»4 87 [500] 68 153 85 207 462 1360501 204 56 854 431 883 904 1 37036 132 271 857 618 771 812 1 38110 47 249 eG 83 583 681 930 2 1 3096 117 110001 449 500 22 894 (2001 600 2443-0 93 646 867 2 4 5041 72 422 46 (200] 61 6:0 877 246009 162 221 5l8 086 47 93 2 47177 212 83 ( 3001 861 658 602 TM84 922 2 4 8030 292 310 411 512 679 921 24 9081 e,n ,.n 99 773 833 42 902 818 25oL.L^87.3ll M3 7c« -50 251'69 207 22800113t 255 599 0.67 220219 490 508 ... - PtOofi? r'3 ’07 öl'. 71 4.33 40 521 41 46 77 74 98? 231013 102 210,558 607e 232010 177 270 Land" und „SeichWl zerson. 10 25 86 877 476 52'1 C98 701 072 91 [200] 172042 270 |200] 860 477 798 1 73 305 545 [300] 682 786 905 1 74098 nr. r,A .157 r.ni 14 023 852 021 175034 87 111 667 788 913 943 141200 301 71 82 Ä Ml 671 705 42 842 142029 »7 809 494 150336 535 646 50 97 735 64 [200] 915 28 151^° 270 99 827 428 819 051 [2001 15 2294 464 09 ( 400] .8.1 153105 440 50 82 512 752 154187 006 712 14 59 1 O& 11 ■ 215 447 573 730 60 77 156332 490 654 765 870 909 [800j - — — 158284 419 05 842 989 231013 102 210 oui 4« " [200] 515 618 859 2 3 3199 2d 36- « 53 7j ... oR7 q-f, m P341I0 257 [200] 3. 3 4 5 609 6D U * J 795 [ 800] 843 51 90.1 235077 ] 88 110 72 278 ' 53 636 995 236.3? 3U2 23 613 790 R93 912 63 2370 2 508 49 805 91 902 03 238"82 136 461 5.8 8.J 2ul»IM 65 838 57 93 572 677 (2001 815 90 9.2 240010 144 434 593 713 29 78 86 [ 200 , 005 13 90 241'76 487 (200] 553 658 90 724 803 9 89 9481 24Z- ,0 ,.on 0.1 QMA 117 110001 419 500 22 50 814 lugust: August: ■Mrt. ge Messe. E "ul Predigt. Predigt, mit Legen. "'n 8 Uhr: Gelegen^ ntagnachPsingste, °'tMhetl.Mich^' 'ge Messe. "'!t nut Predigt, Predigt, sche Aruderschaits-An^- 65 8 7098 112 94 313 503 12 679 [10001 75 1 920 8 8014 46 436 86 618 22 781 981 95 8 9117 270 [400] 9 0 216 45 837 419 885 9 1 010 [300] 86 371 82 95 5M 675 1200 ] 889 122050 ^2 541 64 1 728 30 84 123494 920 1 2 4441 574 726 814 [300] 99 OTS 125047 843 442 691 778 89 91 12 6091 99 817 62 5 7 829 9 9 127007 183 292 337 586 991 12 8009 247 337 4M 521 828 35 914 1 2 9 012 272 484 11000) OT 5M 98 699 85« 975 130012 876 529 681 703 27 857 1 3 1 430 510 1 3 2018 210255 93 *12« 211089 97 103 3’7 40 4« 86 906 2 1 2092 291 356 825 977 213 72 73 10j l«00 01 09 [ 800] 505 “13 909 69 71 214306 »03 93 [200] 29 791 843 2 1 5037 266 520 2 1 6318 418 30 6 O S' 21717t 90 475 622 749 56 825 60 21805 t 13a 591 2191R8 265 [200] 321 58 41.» .10 2.5 -'7 932 0 220022 "48 [300] 525 8'1 22118< 465 490 6.8 .0 2 22110 23:: 379 535 801 91 2 2 3117 426 AbSO (50'1 224045 181 »9 396 495 97 687 948 85 89 225013 50 334 697 850 2 2 6129 534 99a 227181 .75 8-9 OOQnr.1 1-1 O-.r. 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V'V. bei Mücke. e Neue Kartoffeln M. Hoch- u. Tlolbeu frei Haus. (4723 Fritz Rumpf, ZOZEllQaSSe 9. Telephon 165. blichen. Eisenhandluna, Skuftobt 11. B“/t Gertrud EVIecum geb Loesch. Anton Mecum Oberbürgermeister. Weben, den 13. ^lugus» llKM. StüdtischeS Hochbauamt. (Kerbel. Hungen, den 31. Juli 1908. GroßherzogltchcS Amtsgericht. Kyffhäuser-Technikum FRANKENHAUSEN fllr Maicbloenbeu, Wektroteihn Kleen- bo b u. Utt.cki nb.Jiindirlrt. 11.« bin- u- Lr.u. TM qm MeecbUiunlubomtorlen. Hungen, den 31. Juli 1908. GroßherzoglicheS Amtsgericht. Perle v. Erfurt, per 50 kg 4. empfehlt I. Hankcl, Stachstehendeö ivirb zum Zwecke der öffentlichen Zustellung on den Schuldner Peter Perschbacher von Hungen, jetzt unbekannten Aufenthaltes, bekannt gemacht. Hungen, den 31. Juli 1908. Der Gerichtsschreiber (Sr. Amtsgerichts. Betreffend: In der Zwangsvollstreckungssache der Firma Peter Tillmann Nachfolger, Inhaber C. F.Hoermg, in Frankfurt a. M. gegen den Schreiner Peter Perschbacher in Hungen. Beschluß. Die Genehmigung der Zwangsversteigerung wird versagt, da erstlich kein der Schätzungssumme entsprechender Preis erzielt wurde, weiterhin aber auch nicht sämtliche dem betreibenden Gläubiger vorgeheuden dinglichen Rechte, insbesondere die daraufruhenden Pfandrechte aus dem Erlöse gedeckt werden. Dem Schuldner wird eine Frist von sechs Wochen zur Aufsuchung eines besseren Käufers anberaumt, nach deren fruchtlosen Ablauf eine nochmalige Versteigerung angeordnet werden wird. 4M1» Bringe Samotag in der ^rbulftrflHc nifrtjc rbeintiebe Aptikoltu sowie pfirß-rr z. Verkauf. Derrbein.Lbiibändler Anton Schneider. Okffcntliche Zustellung. Nachstehendes wird zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an Peter Perschbacher von Hungen, jetzt unbekannten Aufenthalts, bekannt gemacht. Hungen, den 31. Juli 1908. Die Gerichtsschreiberei Gr. Amtsgerichts. Betreffend: In der Zwangsvollstreckungssache des Jean Bloch von Frankfurt a. M. gegen den Schreiner Peter Perschbacher von Hungen. Beschluß. Der Versteigerung vom 15. Juni 1908 wird die Genehmigung versagt, da erstlich der erzielte SteigvreiS hinter der Schätzungssumme zurückbleibt; zweitens auch die dem betreibenden Gläubiger vorgehenden Pfand- und Kaufgeld, gläubiger nicht gedeckt werden. Zugleich wird dem Schuldner zur Aufsuchung eines besseren Käufers eine Frist von sechs Wochen bestimmt, nach deren Ablauf eine abermalige Ber- steigerung anberaumt werden wird. Neuen Baue 7. Telephon 61 ErntestMe empfiehlt (4718 Edgar Borrmaim Jngd-^e, Pachtung Montag, den 24. August er. wird die hiesige Gemarkungsjagd auf dem Gemeindehaus dahier öffentlich an den Meistbietenden auf weitere tt Jahre verpachtet. 4836 Crumbach, den 12. August 1908. Post Rodheim ü. d. Bieber. Ter Bürgermeister: KrauSkopf. „Concordia.“ Hierdurch zur Nachricht, da; Sonnraa den Itt. d. MtS. der Altsßllg nadj WMttllNg n. ^öciinjalö fiimiinbci. Starke Beteiligung ivirb gewunicht. Abfahrt morgens 4Jo Uhr. vM/J Ter Borsrand. 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B. wurde eingetragen be. züglich der Firma Bank für Handel und Industrie, Depositen» lasse Gießen: Tie Firma der Zweigniederlassung ist geändert in: Bank für Handel und Industrie, Niederlassung Gießen. Gießen, den 8. August 1908. B“/b Gr o tzherzoglichcs Amtsgericht- Hospiz faS* ■ !» evang Schwesternhaus, tiieeeee, Joheoae»»lr Heute morgen 4 Uhr verschied sanft nach langem Leiden unsere treue, gute Mutter und Schwiegermutter Frau Wittwe Gustav Loesch Katharina geb. Strecker HeMtM Ärztlich empfohlen fMvbgifi tfirtf) Plakate wa/oMi/c* Beste! Kinder] Gehrung 11 c r k n u f e. Mandoline zu verkaufen. 0071«)_______Löberrtrafie 3, II. Idi-litffiltftiiKtfSS L>) tjvbi. ü-Ztmmer • Wohnung im 3. Stock nut Zubehör und (^artenanteil per 1. Cft. zu vcrm. Ecke Stein- u. Dammllr. 41. 4 Zimmer Mansarden Wohnunir, 4 Zimmer uuö Kabinett mit allem «Zubehör ui vermieten. Näheres bei 431U *2(3ilb. Seipp ill.. Ban- und 3 Zimmer 3 Zimuici LVobnung zu verm. 4^84) Marburgerlirabe 42. 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