Dienstag 13. Oktober 19081 158. Jahrgang Nr. 241 Zweites Blatt Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntag». e TI •1 aus selbständige und zielbewutzte Arbeiten anzusehen, die so nur von deutschen Künstlern geleistet werden konnten. Am anziehendsten sind die Entwürfe von Maximilian Dasio, die freilich nicht alle auf derselben Höhe stehen. Am besten sind wohl die Münzen mit dem ausschreitenden, gekrönten Adler, mit dem Roland, der Eeres und dem Segelschiff. Die mit der Germania dagegen halte sich für die von allen am wenigsten gelungene. Die individuelle Auffassung des Künstlers weicht hier bedentlich von der brunhildähnlichen Vorstellung des Volkes ab und ersetzt es durch eine griechischromanische Mischgestalt mit einem faunisch-dummen Lächeln. Von den übrigen Entwürfen gefallen mir die Pfennige von Felix Pfeifer und von Friedrich Lolnmel am besten. Besonders den von Lommel hatte ich für sehr gut gelungen: das stilisierte Aehrenbüschel erscheint mir ganz vortrefflich. Von den weiteren Entwürfen nenne ich noch die von Benno Elkan und O. Aurich. Vterkwürdig ist es, daß von allen in Frage gelomrnenen Bildhauern keiner den heraldischen Adler verwendet hat. Das Ergebnis dieses Preisausschreibens beweist, daß wir auch in Deutschland herrliche Münzen haben könnten, wenn sich das Reich der Sache annähme und das, was der Dürerbund'irn Heinen begonnen hat, im großen fortsetzen wollte. Die Pflicht, dazu hätte es eigentlich. Aber es ist weit: von der Kunst bis nach Berlin. Karl Neurath. « — Aus Fran kfnrt a. M. schreibt man uns unterm 11. politische Lagesschau. Zur Abänderung der Cewerbeordnnug. Neuerdings mehren sich die Fälle, in denen Jntereffeiiten- l wände, veranlaßt durch Zeitungsartikel, Auskunft iür beabsichtigte vÄnderungen der Gewerbeordnung vom Reichsanft des Innern l Hilten. Wie die Reichstagsverhandlnngen der letzten Jahre er- l Sen, werden von politischen Parteien und von Jnteresseiften Ab- LÜrimgeii der Gewerbeordnung aus mamiigiacbeii Gebieten er- ! ibt, und wiederholt ist vom Bundesratslifche ans erklärt ivorden, 5 Arbeiten über verschiedene solche Abänderilngcn eingeleitet Lovbcn sind. Sobald zur Publikation geeignete Entschlicßnngen l r Reichsrcgiernng gefaßt sein werden, wird die Oeffcntlichteil l.imtnis davon erhalten. Gegenwärtig ist dieser Zeitpuilkt noch licht gekomnien. Rotationsdruck und Verlag der vrühl'schm UniversitätS - Buch- und Steindruckeret. R. Lange, Gießen. Die „Siehener Zamilienblätter" werden dem /Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Areirblatl für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen 5ett» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- ftraße 7. Expedition und Verlag: 5L Redaktion:S^I12. Tel.-AdruAnzeigerGießen. Fladen enkolade Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhessen Deutsche Studierende in Amerika. An der Harvard-Universität 511 Cambridge U. S. A. ist vom .ginnenden Winter ab eine Einrichtung getroffen, die sür die ZÜderung des deutsch-amerikanischen geistigen Austausches erheb- iche Bederltung xu gewinnen verspricht. Die Korporation der Il,iversität hat sich nämlich vom 1. September d. IS. auf zehn i ihre bereit erklärt, eine Anzahl fortgeschrittener deutscher Studieren- 1, bis zu fünf im Jahr, die vom preußischen Untcrrichtsministe' ,111m empfohlen werden, in allen Abteilungen der Universität von den regelmäßigen Unterrichtsgebühren zu befreien. Ta diese Ge- iüchren je nach den UniversitätLabteilunaen 600 -bis 800 Mark jähr- ,k£j betrage»,, so darf darin eine wesentliche Erleichterung des -ludiums an der Harvard-Universität insbesondere für solche Lt edierende erblickt werden, die sich einem tieferen Studium auf (iiem einzelnen speziellen Gebiet widmen wollen- Es darf gehofft serben, daß von dieser Einrichtung, die dem freundlichen Eni- p.genFommen der Universitätsbchörde gegen deutsche Studierende Sprüngen ist, ausgiebiger Gebrauch gemacht »oird. irich«, nächste Linastuude sw!' am 21. Oktober statt, stag den 17. er., ober1 ch Mri m unteren Lokal des Ü Ebel. (y= aselbit Besprechung einer »ountagstoor. Der Borstatld. Tücher Echarpes Ärs ärt^ Haarschniuck । Saiopon & w Zungliberakr Parteitag. S.u. H. Elberfeld, 10. Ott. Mit einer Begrüßungsversammlung int Festsaale des hiesigen Thaliatheaters begannen hiev die Verhandlungen des 10. Ordentlichen Vertvetectages des Rcichsverbandes der Vereine der nationalliberaleu Jugend, auf deren Tagesordnung wichtige Beschlußfassungen inbezug auf den Badischen, Bayerischen und Süd- wcstdeutschen Verband Jungliberaler Vereine sowie Vorträge und Anträge zur Stellungnahme der jungliberalen Bewegung inbezug auf die politische Lage und die Agrarfrage stehen. Von den zum Parteitag eingegangenen Anträgen interessieren besonders drei Anträge dcs Vereins Frankfurt a. M., die von den Vereinen in Mannheim, Hannover, Marburg, Kempten, Darmstadt, Heidelberg und München unterstützt werden und die lauten; 1. Der Vettretertag spricht sein lebhaftes Bedauern aus, daß es nicht gelungen ist, bei den letzten Wahlen mehrere jungliberale Abgeordnete in die Parlamente zu entsenden. Er ist der Ansicht, daß es die Pflicht der nationalliberalen Partei wäre, und daß es deren eigenes Interesse dringend erfordere, dafür zu sorgen, daß der Jungliberalismus angemessene Vertretungen so- woyl im Reichstage wie inj den verschiedenen Landtagen der Bundesstaaten enthält. Der der nationalliberalen Partei fteiwillig dienende JungliberaliSmus hat ein Recht auf bessere Berücksich- tigung bei Der Aufstellung der Kandidaturen als dies bisher geschehen. 2. Ter jungliberale Vertretertag erwartet, daß die liberalen Parteien und vor allem die natioualliberale Partei sich bei der Vorlage zur Gesundung der Reichsfinanzen von vaterländischen Erwägungen letten lassen tverben. .Daneben darf aber seitens der nationalliberalen und anderen liberalen Parteien auch diese Gelegenheit nicht versäumt werden, um den Verbündetest Regierungen nachdrücklich klar zu machen, daß die Mitarbeit der liberalen Parteien in solchen Fragen von nationaler Bedeutung, wenn sie von den Wählern gebilligt werden soll, dringend die Verwirklichung der vornehmsten liberalen Forderung nötig macht, so vor allem die Schaffung eines Wahlrechts für Preußen, das deut Volksverlangen entspricht. 3. Der jungliberale Bertretertag verlangt von allen liberalen Parteien, insbesondere aber von der nationallibcralen Partei, daß sie ihr bestes tun werden, um die Besoldungsvorlage für die Staatsaugestellten int Reich und in Preußen mit größter Beschleunigung zu verabschieden. Zu letzterem Antrag liegt ein Zusatzantrag Hannover vor, der lautet: Der Vertreter tag erwartet, daß die Besoldungsreform den berechtigten AnfoiLerungen, die sich aus der allgemeinen gesteigerten Lebenshaltung ergeben, auspcick-end Rechnung tragen wird, und daß die Vorlage entsprechend den in der Thronrede des preußischen Landtages und den im Reichstage gegebenen Zusicherungen rückwirkende Kraft vom 1. Älpril 1908 eb erhalte. — Von d. Mts.: Gestern hatten wir im Sck-auspielhause die erste Uraufführung: Gustav Esmanus, des vor einigen Jahren unter so tragt?dien Beglettersä-einungen verstorbenen Kopenhagener Dick)- rers, Lustspiel „Die liebe Familie" (deutsch von Koppel und Berg). Esmann scheint sich jetzt — wie überhaupt Die Dänen — die deutsche Bühne zu erobern. Er hat Qualitäten, aber seine Werke sind doch nicht alle gleichwertig. Und das gestern aufgeführte ist, ungeachtet mancher Feinheiten im Dialog, in der Charakteristik und in der Art des Komischen, eine gar zu harmlose native, so daß man sich die Mühe der Ueberfetzung und der Aufführung wohl hatte sparen können. Schließlich gibt es für eine d e u rsch« Bühne doch wohl dringendere Aufgaben. loPIZ Damen Scbwesternliaiii üittn. iovuiiiuv. I, Ausland. Der 8. itttevnatio n a le Arbeiterversicherungs- kongreß ist gestern vormittag auf dem Kapitol zu Rom eröffnet worden. Die deutsche Reick)svcgierung war durch den Präsidenten des deutschen Reschsversicherungsamtes Dr. Kaufmann vertreten. Der UnivevsiLLtsstreik in Petersburg. Die Versuche mehrerer Professoren, in der Universität Vorlesungen zu halten, wurden durch Abwesenheit der/Zuhörer sowie durch Lärm der auf den Korridoren versammelten streikenden Studenten verhindert. Die Versuche einer Gruppe des Studentenvereins des russischen Volksveckbaiidcs, den Prorektor Professor Baum gewaltsam zu beioegen, ein Kolleg zu lesen, indem sie das Katheder umringten und mit Knüppeln Drohten, mißlungen. Mißstände in der Verwaltung. Die vom Grasen Pahlen im Turkestan-Transbaikal-Gebiet erst kürzlich begonnenen Senatorenrevision zeigt schon zum Beginn, daß in Taschkent sehr vieles in der Gemarkung faul ist. Eine ganze Reihe Polizeibeamten ist von Graf Pahlen bereits entlassen und dem Gericht übergeben worden. Nachdem festgestellt ist, daß Unterschlagung von Staatsgeldern, Bestechung und Erpressung bei einer Reihe höherer Beamten eine gewöhnliche Erscheinung ist und unter den Augen des Generalgouverneurs ausgeführt wurden, erscheint dieser Anfang so vielversprechend, daß man annhnmt, daß auch in der oberen Verwaltung dieses Gebietes manches nicht ganz stimmen wird. Marokko. Den unrechtmäßigen Grundstücksverkäuseu in Casablanca wurde Einhalt getan und die bereits vollzogenen rückgängig gemacht. Dabei stellte sich heraus, daß die ehemaligen Minister Abdul Asis diese Verkäufe regelten. Eine Meile von Rabat wurden drei desertierte deutsche Legionäre, Schäffer, Luthi und Miessuweith, von französischen Polizisten ergriffen und gefangen nach Casablanca gebracht. Bekanntlich reicht das von Fran-osen besetzte Gebiet nicht so weit. Städte^ 80 Giessen. 13 Oktober" ,,SKÄ- Aa**er A?,nflDbä % srilv"rU5inenis^ Eü®*« „ 11 L B. V. 1885. tcreitafl, den 15. Oklodc ereinslolal ftottl Schiüj ü'-teek Tages'OrdvEi 1 des Lochmsev; ma»ablaae; iljl des Boriiandes! ,, iiedenes.___L teleien, die im Schoße der „lieben Familie" unter dem Deckmantel der geschwisterlichen und kindlichen Liebe ihr Wesen treiben. Ver- ntutltd) ist das Sttick, das jedes dramatischen Kerns und der festen Strucktur entbehrt, aus einem Roman zurechtgemacht. Bei einer sehr sorgfältig vorbereiteten und durchgearbeiteten Ausführung mag es immer bin ganz fesselnd wirken, denn einzelne von den Charakteren lassen sich zu dankbaren Rollen gestalten. Aber bei der Hetzjagd, die auf unserer Bühne, um den Hunger der lieben Abonnenten zu befriedigen, abgebalten wird, ist an solche sorgfältigen Durcharbeitungen nicht zu denken. Die Aufnahme war geteilt. Zum Schlüsse hörte man verschiedentlich zischen. — So muß e s kommen. Vor einigen Jahren nahm der Kaiser Veranlassung, der bekannten Verfasserin vieler künstlerisch höchst minderwertiger, vorn breiten Publikum aber gern gelesener Romane, Natalie 0. E s ch st rn t h, seine besondere Zu'rieden- beit auszusprechen. Tas verursachte damals erhebliches Aufsehen und Kopfschülteln. Ter geschäftskundige Verleger der Eschstruth ließ sich die persönliche Aenßerung des Kaisers nicht ungenutzk entgehen, sondern verwandte sie zu Reklamezivecken. So kam es, daß eine der Leserinnen bei „Welt am Montag" dieser Tage ein bemerkenswertes Renkontre mit einer jener Agentinnen erlebte, die die gesammeften Romane der Eschstruth aus den Hintertreppen herrschaftlicher Häuser an die Tienstboten verschleißen. Die Gewährsperson öffnete in Abwesenheit ihres Tienstinädchens einer solchen Agentin und wies sie, als ihr ein Eschstruth'sches Roman- hest angeboten wurde, entschieden ab mit den Worten: .Lassen Sie ' mich mit dem Zeug in Ruh!" Unter höchster Entrüstnng antwortete da die Agentin: „I ch w e r d e S i e w e g e n At a j e st a ts- bet e i d i g n n g a n z e l g e n. Seine 'Df a j e ft ä t lieft die Romane!" Und erst, nachdem sie nochmals energisch abge- wimmelt worben, trollte sich bieEschstruth-Propaganbistin patriotijch schimpienb bie Treppe hinunter. — Kleine Chronik aus Kunst u nb Wissenschaft. Vic10rien Sarbou, der bejahrte französische Schriftsteller, dessen Gesundheitszustand in den letzten Wochen viel zu wünschen übrig ließ, ist abermals schwer erkrankt — Dem Di a l- Ca|te n der berühmten Künstleroereiiiigung in D ü s s e l b 0 rf ging von bem chinesischen Vizekönig Tuanfang em Dankichreiben für em ihm zur Erinnernng an seinen Besuch 1906 iiberfanbtes Künstler- album zu. — Der riis|lsche Minister für Botksaniktärung ueitätiqte die Wahl Leo Tolstois 511m Ehrenmitglied der Petersburger Universitär. --SSA W- ... Al Politik der Regierung, deren unst.'te, bard^allzu heftig vordringende, von den Vereinen in Cannstadt und Feuerbach): 1. Die fortschreitende Entwickelung Deutschlands im Innern beruht vor alleni auf der Sicherheit seiner Sage nach außen. Statt dessen hat sich des deutschen Volkes in den letzten Jahren ein zunehmendes Gesühl der Unsicherl>cit mehr und mehr bemächtigt. Die Sckmld hieran trägt vor allem die auswärtige Politik der Regierung, beten uustäte, bald allzu heftig üDrbringcnbe, bald überängstlich zurückweick)ende Behandlung der auswärtigen Fwgen burd; eine Politik der ruhigen aber festen Hand ersetzt werden muß. Nötig ist aber auch eine eindringlichere Anteilnahme breitester Massen des Volkes an den Fragen der auswärtigen Politik, denn nuc so kann die Regierung zu einer den Bolksinteressen dienenden Führung der Geschäfte gezwungen werden. Zur nattonalen Betätigung in diesem Sinne ruft der Ver- tteteriag alle Deutschen, insbesondere die uationalliberale Partei des Reichstages und die Atitglieder dcs Reichsverbandes auf. 2. Der Vertretertag erblickt in der ungehinderten Organisation aller Arbeitnehmer, insbesondere auch der Privataugestellteu die unbedingt erforderliche Grundlage einer niodernen, auf liberalen Prinzipien ruhenden Gestaltung des Anftellungsverhältnisses. Er spricht daher die Erwartung ans, daß Eiugrifse in das Qrgani- sattonsrccht künftig unterbleiben und bittet die Fraktion der natto- nalliberalen Partei für ausreichenden gesetzlichen Schutz desselben, im Reichstage cinzutreten. Vom Verein Jena liegt folgender Antrag auf Schaffung - eines Arbeitsprogramms vor: Die Vertveterversammlung der jungliberalen Vereine uwlle die Ausstellung eines jungliberalen Aröeitsprogramms beschließen, das, auf dem Boden der Gesanrtpartei stehend, die Richtlinien für die Arbeit im Reichspevoand wie in den Einzelvereinen weist.. Als Grundlage der Beratung wolle sie den folgenden Enttvurf benutzen : Auf dem Boden der nationalliberalen Partei erstreben wir folgende Ziele: 1. Politische Verjüngung der Partei: Zellgemäße Fortbildung des Parteiprogramms. 2. Brechung der Reaktion im Reich und den Einzelstaalen: Zweckverband der gesamten bürgerlichen Linken. 3. Energische Machtpolitik nach außen:.Er-, Haltung der Wehrmacht; Verstärkung der Flotte. 4. Reform । veralteter Verfassungen; allgemeines, gleiches, direktes und geheimes Wahlrecht: seine Einführung in den Einzelstaaten, neue Wahlkreiseinteilung im Reich, Proportionalwahlen. 5. Stärkung! der Reichseinheit: Lvampf gegen rückständigen Partikularisrnus. 6. Reichssinanzreforrn: finanzielle Unabhängigkeit des Reiches; direkte Steuern; energijche Schuldentilgung; Verstaatlichungs- Politik. 7. Eintreten für alle Aufgaben moderner Kultur: für J-reiheit des Glaubens, der Forschung und des künstlerischen Schaffens; Hebung der Volksbildung; Förderung der ästhetischen Kultur in unserem Vaterlande; Unterstützung aller Bestrebungen, die körperliche Tüchttgkeit der Nation zu erhöhen. 8. Kawpf dem Ultramontanismus: Unterstützung dem nationalen Katholizismus. 9. Trennung von Staat und Kirche: Unterstützung des kirchlichen Liberalismus in der protestantischen Kirche. 10. Befreiung der Schule von Kirche und Konfessionalität: Simultanschulen; Fachschulaufsicht. 11. Höchste Vervollkommnung des Erziehungswesens : Behandlung der Erziehung des Heranwachsenden Geschlechts als die vornehmste und veranttoortlichste Aufgabe der deutschen Nation; Freiheit der Hochschulen; Erleichtenmg des Hochschül- besuches; tatkräftige Reform des höheren Schulwesens; Ein^ firhrung eines staatswissekisck-aftlichen Unterrichts; obligatorische Fortbildungsschule und Ausbau der Fachschulen; Einschränkung der Exannna. 12. Energische Förderung des Lehrerstandes: wirtschaftliche Hebung; Reform bei) Seminarien; Behebung des Lehrermangels; Reform der Llusbildiing der höheren Lehrer. 13. Grundlegende Reform der gesamten Verwaltung: ZurücÜ>räuguug des Zenttalismus durch bie Selbstverwaltung, des Kastenwesens und der überwuchernden Anzienuität durch fteien Wettbewerb; Stärkung des Laieuelimrents und der Nichtjuristcu; Vereinfachung des Geschäftsganges, insbesondere in bei) Rechtspflege; Reform des Strafvollzuges; wirtschaftliche Hebung des Beamtentums. 14. Kamps' allen Mißbräuchen int| Hesr: Kampf gegen Feudalismus im Offizierkorps, gegen Korruption im Unteroffizierkorps, gegen Mißhandlung der Mannschaften; Verwirklichung des Gedankens einer großen nattonalen Erziehungsanstalt in Heer und Flotte. 15. Bekämpfung jedes Gewissenszwanges: des politischen wie dcs religiösen in Schule, Heer und Verwaltung. 16.. Wirtschaftlicher Schutz dem Bauernstände: Pflege intensiver A>benfu[tur und des landwirtschaftlichen Bildungswesens; innere Kolonisation; kulturelle Hebung des Lanblebens. 17. Förderung dem gesunden Mittelstände: dem selbständigen Handwerke wie beit Privatangestellten ; Linderung den im Existenztampf unterliegenden Berufszweigen. 18. Den 2(tbeitem jede mögliche Verbesserung der । Arbeitsbedingungen; Förderung alles dessen, was den Arbeiter , kulturell hebt; paritätische Arbeitskammern. 19. Ausbau des Versicherungswesens: Arbeiterversicherung, Privatbeamtenversicherung. 20. Den Frauen: rechtliche Gleichstellung und bessere Derrt?ehes Resch. Der Reichskanzler und Gemahlin sind gestern früh wieder in Berlin eingetroffen. Um 1 Uhr empfing der Reichskanzler ’?.i\ Besuch bes Kaisers, der sich zum Frühstück bei ihm angeiagt ^ilte. An dem Frühstück nahmen ferner noch Teil die Staats- "(heiäoe von Schön und Bethmann-Hotliveg, der Gesandte J-rh. ) Janisch, der UntevstaatSsekretär von Loebell und einige Herren iu J dem militärischen Gefolge des Kaisers. Die Bürgerschaft von Husum nimmt int Gegensatz p dem Stadtverordneten-Kollegium gegenüber dem Bürgermeister bis. Schückiug eine günstige Stellung ein. Es scheint ein Kon- [lilt zwischen der Bürgersckiaft und den Stadtverordneten bevvr- i islehen. Die Erregung in jener ist groß. Dian glaubt, daß bie Stadtverordneten aus ihrem Verhalten die Konsequenzen ziehen leiben. Der Münchener Nunzius hat die übliche Einladung px Genevalversamm'üing des katholischen Preßvereins abgelehnt, reä zwei iuttansigente Münchener Zentrumsblätter heftige An- pfffe auf den Münchener Erzbischof wegen seiner polittschen Zurückhaltung gebracht haben. Der regierende Bürgermeister Dr. Schön hat einen Schlaganfall erlitten, her eine rechtseitige Lähmung zur Folge Vtte. Dein Zustand ist sehr ernst. Todesfall. Tie „Ostpreußische Zeitung" meldet: Ritter- Iplsbesitzer Hermann v. Sperber-Grauden, Mitglied des Herren- DM'ses, ist geswrben. Der m e ck l e n b u r g i s ch e Landtag wurde gestern um 1? llhr eröffnet. In dem von ben Kvmmissarien eingerichteten Iiberhöck)steu Reskript wird ausgeführt: Die Landesherren traten in eine erneute und eingehende Erwägung der Frage ein, welcher 11*8 für die Durchführung der Verfafsungsrefvrm der gangbarste |< ba ber von der Ritterschaft gemachte Vorschlag für die Re- <{i^rung unannehmbar erachtet werden müsse; letzteres wird ein- pljenb begründet. Sodann schließt das Reskript: Wir müssen I^Giinad) unsere Vorlage in unveränderter Gestalt zur erneuten ^eaitung stellen. Wir wollen aber dabei nicht unerwähnt lassen, 14 vir an Einzelheiten nicht unbedingt festhalten. Sodann wurde l«h längerer Debatte beschlossen, Deputierte der Ritterschaft und Lr Landschaft zu wählen, um mit den Vertretern der Regierung sieTrhanblungeii zu pflegen. Reblaus. Der „Pfalz. Kurier" konstatiert die sensationelle ratsache, daß ans den reblausverseuchten Säubern Trauben in jjäiiern in die Produkttousländ:r eingeführt wurden. Diese Fässer si-ai von oben bis unten und ringsherum mit Wriubergerde ver- Ich'iiiert, wodurch die Einführung der Reblaus unbedingt gegeben |ii. Das genannte Blatt fordert die Regierung auf, gegen diese ösfähibung des deuffchen Weinbaues die notwendigen Wlaßnahmen )U ergreifen. I-PiM KirchenM 9. y ?otsäam end die iserlich. Schlöss - kni°k°lad9 ^olade (hybJ Fabrikat liessen ^tb) 2el-^ »ge '"^rogrcmmi, » Franei Stel' Mary und loder 1908 erL“'enen84ei' jiflan'engej^äiten. MEchesiers Kidelitv x:: neuzeitlichen Kunst bemerkbar macht und die Ahncn- ii-tft als die Kunst unserer Zeit betrachtet wissen will. Lidurch ist in gewissen Kreisen eine haltlose Verwirrung migerichtet worden und man läßt alles gehen wie es geht, iotyie sich um ideelle Gesichtspuntce zu bekümmern. Jnsolge- x ijen war es möglich, daß unsere neuen Marken samt pnferen neuen Banknoten ohne jeden tünstlerischen Wert find und im breiten Publif.un eine unheilvolle Begriffs- iäaischung verbreicen. Gege.. diese Mißwirtschaft hat sich lei Dürerbuno seit seinem Bestehen mit aller Entschiedenheit gewendet und das Preisausschreiben des Reiches für Entwürfe eines So-Pfennigstückes ist als erster Erfolg dieser Attrbearbeit zu betrachten. Im neuesten Hefte des Kunst- vcirtes sind nun die besten Entwürfe zu deutschen Reichs- Kilmzen veröffentlicht, die, wie Aüenarius schreibt, nach ieai ersten Preisausschreiben des Dürerbundes mit ein- jäMmigem Spruche der Preisrichter als die besten bezeichne! wurden. Sie zeigen aufs schärfste, wie weit unsere der- Mgen Atünzen unter ber Kunst stehen, sie zeigen aber tu.1), was deutsche Künstler leisten können. Freilich, manche _ Münzen lehnen sich nicht unwesentlich au antike und an Den Inhalt des Stückes' kennzeichne'vor Name.'"Es"ist eine Mizösifche Vorbilder an, aber die Mehrzahl sind als durch-1 gutmütige Verspottung her lleinlichen Zänkereien uub Eifersüch- ttünftierische Reichrmü-izen. Seit Jähren schon hat Frankreich nicht nur künstlerisch nertboHe Marken, sondern auch Bauinoten und Mnaen, äe ungleich schöner sind als die aller übrigen Schwer, .kanz im 5^intergrunde aber steht Deutschland, das in seiner üaistlerischen Wesen-.art voll-iändig zerrissen ist. Wir haben »' eine offizielle Kunst, deren Wert und Bedeutung sich sh tagend aus der Siegesallee beweifen läßt, und wir haben ine freie, rückgratfeste Kunst, die sich in Darmstadt eine Dchburg geschaffen hat. Diese beiden Kunstrichtungen, deren time sich mehr durch Knust, deren andere sich durch ihre .Tiichtuug" auszeichnet, stehen sich scharf gegenüber und etämpfen sich sogar heftig, wodurch es möglich gewesen st, daß die diesjährige Kunstausstellung in Paris von keiner e^chickt wurde. Diese mißliche Sage ist um so schlimmer, ils sich an leitender Stelle eine merkwürdige Wlehnung Klammern () Roggen 3) ) (+ 2) (- 1) (— (- 2) Weltmarktpreise: (- (— (— (- (- (- (- (- (- (- (- (- (— (+ b) (+ 2) 2) 2) (— (- (+ (— (— (— (- (- (— (— (+ 1) 1) 1) ) 1) 1) (+ ( + (+ (- 2) o) ) ) 5) ) ) 2) 1) 1) 2- 2) Haler 154 (4- 4) 160 (— 4) (+ 1) (- ) (+ 2) 2) 2) ) 1) 170^2 170 171 168 176 174 172 176 177 172 17U 174 172 180 179 190 195 1827, 180 204 205 200 202 207 205 202 206 205 202 200 204 204 215 2027a 2337, 217% 2227, 223 Bildungsmöglichkeit; Mutterschutz, Förderung der vernachlässigten Mädchenschule. 21. Bodenreform und Wohnungsrcform. 22. Kmnps gegen die Uebcrgriffe des Großkapitals, der Kartelle und Syndikate. 23. Volle Koalitwnssreil-eit. Der Schluß des Antrages besagt: Unser Programm will fein Dogma sein, das der Einzelne bedingungslos anerkennen soll. Es will nichts anderes bedeuten, als die Richtlinien, auf denen bei uns die Mehrheit marschiert. Als Anhänger heißen wir jeden willkommen, dessen politisches Wollen entschieden national, liberal und sozial gerichtet ist. Weiter hat Jena noch einen Eventualantrag gestellt, nach bcnt der Bertrctertag eine Kommission bestellen soll, die ein Ar- Leitsprogramm ausarbeiten und dem nächstjährigen Vertretertag vorlegen soll. , _ x ... Als Ort der nächsten Tagung wurde ena , als Ort für die Tagung im Jahre 1910 Saarbrücken gewählt. Veemisehtes. * Prinz Heinrich begab sich von St. Moritz nach Nagaz, und fuhr im Automobil über Bregenz und Lindau nach Friedrichshafen. Der Prinz besuchte Zeppelin, mit dem er im „Deutschen Haus" eine längere Unterredung hatte. Um 5 Uhr begab sich der Prinz ins königliche Schloß, wo ein Diner stattfindet, zu dem auch Zeppelin geladen ist. * Die beste Statue. Angesichts der immer mehr und mehr wachenden Denkmälerzayl in Frankreich erinnert ein Pariser Blatt an die hübsche Antwort, die Rossini einer Deputation gab, durch die ihm die Errichtung seines Denkmals in seiner Vaterstadt angekündigt wurde. Der Maestro fragte, wieviel wohl seine Stalue in weißem Marmor kosten würde, und als er die Antwort erhielt: „12 000 Franken", sagte er vergnügt: „Nun gut, geben Sie mir die Summe und bei atien feierlichen Gelegenheiten, oder wenn es sonst nötig ist, werde ich hinkommen und mich auf das Piedestal stellen. Sie werden dann an Stelle einer Kopie das Original haben und ich bin um 12 000 Franken reicher." Königsberg Danzig Stettin Posen Breslau Berlin Magdeburg Halle Leipzig Braunschweig Rostock Hamburg Hannover Tüsseldors Köln Mannheim Straßburg Stuttgart München 163 159 160 175 166 168 168 169 163 170 175 165 174 174 185 170 174 (-27,) (4-27-) (- ) Sport. -- Fußball. Am Samstag, den 10. Oktober, spielte die erste Mannschaft des Wetzlarer „Präpara nde n-p-u ß- ballklubs" gegen die zweite des G i e ß e ne r F. C. - R e a l- gymnasium. Realgymnasium führt bis o Minuten vor Schluß mit 2 :1 Toren; plötzlich macht Wetzlar einen flinken Durchbruch und erzielt das ausgleich,ende Tor. Allgemeine ltaninchen-Äusstellung. k. Gießen, 12. Okt. Der Kaninchen-Zuchtverein Gießen eröffnete am < Samstag eine Kanincheiiausstellung, die bis Montag abend dauerte. Die Ausstellung ist eine der größten Deutschlands, sind doch s etwa löOU Tiere ausgestellt von Züchtern aus allen Teilen Deutsch- 1 länds, besonders aber aus Hessen und Hcsscn-Rcuiau. In 21 Klassen ! sind sämtliche Knninck-enrassen vertreten, wahre Prachtexemplare der Kleintierzucht sind hier zu sehen, vom kleinen Zierkaninchen bis zum großeii Belgischen Riesen. Die Ausstellung gibt Zeugnis davon, welch großen Ylufschwung die Kaninchenzucht in Deutsch- land gefunden hat. Wie die Kaninchenzucht in den Dienst der ■ Industrie gestellt wird, geht aus der Ableitung für Felle, Leder, i Schuhe, Bettvorlagen, Teppiche und andere Pclstvareu hervor. ( Gerade sdnese Abteilung sano beit größten Bel,all der Besucher. . Wir sehen hier die schönsten Boas, Mützen für Kinder und dergl. mehr. Die Ausstellung gibt ferner Zeugnis dafür, daß die Zeiten 1 vorüber sind, da die Kaninchenzucht eine Spielerei der Kinder war. Möchte dieser Zweig der Kleintierzucht immer weitere Aus- . dehnung annehmen, damit dem Volke Millionen erhalten bleiben, ; die jetzt noch ins Ausland, hauptsächlich für französische Kaninchen, gezahlt werden. Gerade in Gießen und der nächsten Um- 1 gegend hat die Kaninchenzucht eine große Verbreitung gefunden, und so zeigte sich auch das lebhafte Interesse für die Ausstellung nt dem starken Besuch. Daß man auch in den Kreisen unserer Stadt und des Kreisamts die Kaninchenzucht zu schätzen weiß, geht thtaraus hervor, daß sowohl der Kreisausschuß, als puch die Stadtvertretung Ehrenpreise gestiftet hatten, und daß vom Kreisamt in der Person des Kceisamunanns Dr. Merck ein Regierungsvertreter entsandt war. Bildhauer schmoll, der Vorsitzende des Gießener Kaninchenzuchtvereins, eröffnete Samstag nachmittag die Ausstellung. Er dankte dem Regierungsvertre- tcr für sein Erscheinen, der Stadt und dem Kreisausschuß für die gestifteten Preße. Kreis.amtmann Dr. Merck hob die Bedeutung der Kaninchenzucht hervor, gab seiner Verwunderung über die reichbeschickte und schöne Ausstellung Ausdruck uno stellte auch für die Zutunst die Unterstützung des Kreisausschusses in Aussicht. Hieran schloß sich ein Rundgang durch die Ausstellung. Besondere Beachtung fanden hiervci aua; Cie ausgestellten wertvollen Staats-, Stadt- und andere Ehrenpreise. Bei der Preisverteilung wurden folgende Vereine und Einzelaussteller mit Preisen bedacht: 1. Klasse : B el g i s ch e R i e s e n. Staatspreis : Paul Wieland- Hehn. Stadtehrenpreise: Karl Berresheimer - Köblenz-Neuendorf, Paul Wieland-Hehn. Ehrenpreise: A. Günther-Oberrod, Martin Schmall-Gießen, Jakob Heeg-Wiehl b. Köln, Füscher-Kaj'sel, Gottfried Ritter-Fulda. 1. Preise: Georg Forbach-Gießen, Albin Krell- Sindlingen, Konrad Horst-Offenbach. 2. Preise: Adam Böschen- Fulda, Hugo Scheffel-Gelnhausen, Th. Vogel-Zeitz, Beruh. Vlotte- vauin-Ahlen, Wilhelm Pilgram-Hersfeld, Ollo Raß-Haiger, Balth. Brulmet-Fechenhenn, Herrn. Egwert-Vörde, L. Schröder-Kassel, Ludwig Kreiling-Gießen. 3. Preise: Weinandt und Kannecke-Klein- Linden, Georg Lmder-Abenheim, Anton Heitel-Eitrof, Wilhelm Alartin-Dotzheim, A. Günlher-Oberrad (zweiinal), Johann Michel- Griesheim, veinr. Müller-Ehringshausen, Joh. Weber-Fechenheim, Ad. Diller-Siegen, Kaninchenzuchlverein „Bavaria"°Biber, Kaspar Bassermann-Langendlebach, Kaninchenzuchlverein Mrchelchach. 2. Klasse: Belgische Lan d k a n in ch en. Ehrenpreis : Franz Wezerka-Lennep. 1. Preis: Wilhelni Schneider-Langendiebach. 2. Preise: Heinrich Ebert-Gelnhausen (zweimal), Franz Wezerka-Lennep, Wilhelm Schneider-Langendiebach, Adam Manderbach-Wald b. Solingen. 3. Preise: Wilhelm Schneider-Langendiebach, Franz Wezerta-Lennep. 3. Klasse: Deutsche R i e s e n s ch e ck e. 1. Preis: Friedrich Löchel-Darmsladt. 3. Preis: Heinrich Ebert-Gelnhausen. 4. Klasse: Blaue Wiener Kaninchen. 1. Preis: L. Schröder-Kassel. 5. Klasse: Englische Widder. 1. Preis: Hcinr. Hilfen- bach-Ulni. 3. Preis: Peter Vosen - Kölu-Mehrheim. 6. Klasse: Französische Widder. Ehrenpreise: Arnold Lang - Köln-Niehl, Wilh. Schönhals-Bruchtöbel. 1. Preis : Konrad Müller-Allitterstadt. 3. Preis: Joh. Günler-Dessan. 7. Klasse: Angora. L. Schröder-Kassel. 8. Klasse: Black and tau. Ehrenpreis: Kaninchenzucht- verein „Bavaria" - Bieber. 2. Preis: Heinrich Schmidt- Siegen. 3. Preise: Martin Friedel - Köln-Ehrenseld, Bernhard Peter-Offenbach, Franz Friedrich-Hamburg, Emil Bauer-Nouuen- berg, Karl Otterbacher-Itzehoe. 9. Klasse: Japaner. 2. Preis: Friedrich Löffert-Bruchköbel. 3. Preis: Kaninchenzuchlverein Michelbach. 10. Klasse: Belgische Hasentan i n ch e n. Ehrenpreis: Acar Exuer-Kiel. 1. Preis: Joh. Günther-Dessau. 2. Preis: Aug: Ort5eg°Offenbach (zweimal). 3. Preise: Franz Rau-Hersfeld, Aiax Trotz-Gaithain. 11. Klasse: Englische Schecken. 2. Preis: Ehr. Beckmann-Neustadl. 12. Klasse: S ch l a ch t z u ch t t i e r c. Ctaalspreis: Martin Schmall-Gießen. Ehrenpreise: Gustav Koch-Gießen, Karl Hühner- niund-Gießen. 1. Preis : Philipp Groh-Bieber. 2. Preise : Martist Schmall-Gießen, Jean Kappeller-Wiesbaden, Jakob Nolte-Gießen. 3. Preis: Ad. Schubert-Hanau. 13. Klasse: S i l b e rk a n i n ch e n. Staatspreis: Heinrich Acker-Fechenheim. Ehrenpreise: Paul Sachs-Deuben, Emil Barth- Gaithain, Otto Torna-Fechenheini, Ernst Ordel-Tangermündc, Franz Rau-Hersfeld. 1. Preise: Martin Friedel - Köln-Ehrenield, PH. Kaltmasser-Dotzheim, Friedrich Köbel-Siegen. 2. Preise: H. E. Bauer - Klem-Anherm, Karl Bürkle-Hcrs'eld, Heinrich Blöcker- Siegen, Otto Toma-Jecheilhcim, Ernst Ordel-Tcmgermünde, Jakob Mahle-Schierstein, Bruno Kliige-Seideiiberg, Heinr. Blöcker-Siegen, Ad. Leitner - Großen-Linden, Th. Hymon-Eangendiebach, Friedrich Köbel-Siegen, Wilh. Klem-Gießen, Karl Pfesser-Sonneberg. 3. Preise : Gg. Fink-Weinheim, Eniil Barih-Gaitham, Hemr. Wille°Ha>iiiover, Jakov Röhm-Hersfeld, Jakob Wahle-Schierstein, Lorenz Götz Dillenburg, Emil Lattemann-Alleua i. Wests, (zweimal, Heinrich Blöcker-Siegen (zweimal). Bernhard Wolfram-Hannover, Ludwig Primaiin - Haniiover-Lmden, Gustav Koch-(tzießen, Friedrich Köbel- Siegen, Joh. Vogel-Gießen, Karl Hotzhem-Dotzheim, Adam Lettner- Großen-Linden, Gustav Müller-Frankfurt, Th. Schnabel-Selters b. Weilburg, P. Siegesmund-Siebenfelde. 14. Klasse: Russen. Staatsehrenpreis: Wilhelm Mohrhenn- Lütringshaujen. Ehrenpreis : H. E. Becker - Klem-Auheim. 1. Preise: Friedr. Löffert-Bruchköbel, Karl Lotz-Wicseck. 2. Preise : Ad. Schubert-Hanau, W. Waudtke-St. Stöppel i. W. 3. Preis: H. Hos- vreister-Frohlinde. 15. Klasse: Holländer. Ehrenpreis: Ph. Nick-Köln. 1. Preis: Ludw. Viehmann-Kinzcnbach. 3. Preise: Hugo Zimmermann-Luckenwalde, Hünten-Köln. 17. Klasse: Havan n a. Ehrenpreis: L. Schröder-Kassel. 1. Preis: H. Kemp-Grevenbroich. 19. Klaffe: Jungtiere. Ehrenpreise: Günter-Oberrad, Hugo Scheffel-Gelnhausen, Marlin Schmall-Gießen (zweiinal), M. Ehret-Hagenau, Ebert-Gelnhanjeii, Kaspar Kreis-Bieber, Johann Kaiser - Klein-Auheim, Franz Rau-Hersfeld, Franz Schwartz- Haarhaufcn. 1. Preise: Georg Schaler Darmstadt, Aiart. Schmaltt Gießen (ziveimal), '21. Günlher Obcrrad, vermanu Thurnig-Fechen- heim, K««inchenzi>chwerem ,Bavaria"'Bieber, M. Adam Eürig, Klein-Auheim, Naumann-Güsten, Franz Hmz-Haupstuhl (Pfalz). 2 Preise: Peter Odenwaller-Bieber, Martin Schmall-Gießen (dreimal», Joh. Vogel-Gießen, Wilh. Schmelz - Großen-Linden, Ad. Rau-Wiefeck, Peter Odenweller-Bieber, Ebert-Gelnhausen, Karl Heil-Gießen, Max Lorenz-Chemnitz, Wilhelni Schröder-Tangermünde, Karl Lotz-Wieseck, E. Llchtmgshagen-Eveting. 3. Prei>e: Peter Odenweller-Bieber, Georg Berg-Großinessel b. Darmstadt, Franz Rau-Hersfeld, Guido Oetken-Westerstede, M. Ehret-Hagenau, Franz Rau-Hersfeld, Jak. Maid-Pfungstadt, Ad. Rau-Wieseck, Will;. Müller-Holzheim, Peter Odenwellcr-Bieber, Martin Schmall- Gießen, Ebert-Gelnhauien, Karl Heil-Gießen, Joh. Günter-Dessau, Ulrich-Hanau, Franz Rau-Hersfeld, Karl Lotz-Wiejeck, Ehr. Nau- P e l z waren. Ehrenpreise: Anton Weber-Aue, G. Most- Hersfeld. 1. Preis: Ad. Noll-Gießen. 2. Preße: L. Schroder- Kassel, Mehl-Kassel, A. Böscher-Fulda. Märkte. Gießen, 13.Oktober. Marktbericht. Auf heutigem Wocdeu- martle tofieie: Bittler pr. Pfd. 1.10—1.20 Alk., Hühnereier 1 St. 8—9 Pfg., Käse pr. St. 6—8 Pf., Kasematte 2 tot 5—6 Pjg. Erbsen p. Pfd. 18—24 Pfg., Linseii p. Pfd. 25—40 Pfg., Tauben pr. Pr. 0,80—1,00 Alk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Alk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Alk., Gänse pr. Pfd. 00—00, Enten pr. Stück 1,80 bis 2,20 Alk., Lchsenfleisch pr. Pfd. 78—86 Pfg., Kuy- nnd Rindfleisch pr. Pfund 74—76 Pfg^ Schweinefleisch pr. Pfund 68—80 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 84 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 70—80 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 70—84 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 5.00—6.00 Alt., Zwiebeln pr. Zlr. 5,00—6,00 Alk., Milch per Liter 20 Pfg., Weißkraut per Stück 10—15 Pfg., per Zentner All. 0.00—0.00. —Aepfel per Ztr. 5—8 Alk., Birnen per Ztr. 5—10 Alk. Stusse 100 Stück 40—00 Pfg., per Zlr. u—00 Alk. Zwetschen per Zentner 4,00—6,00 Alk. Marktzeit von 8—2 Uhr. — K a r to f f e l m ark t - B eri ch t vom 12. Oktober 1908' Friedberg (Hessen): Rote Sorte Mk. 1.90—2.10, Magnum bontim 2.25—2.40, weiße runde L70—2.00, Gelbfleischige, rote, 0.00 bis 0.00, weiße 0.00—0.00. Frankfurt a. Ai.: Rote Sorte Alt. 1.75—0.00, Magnum bonum 2.25-0.00, weiße runde 1.75-1.00, Ge.rfleischige, blaue, 2.00, weiße 0.00. Wiesbaden: Magnum boit.an 0.00—0.00, Gelbfleischigc rote 0.00, weiße 0.00. M a u n- bcirn: Alagiiuni boimm All. 2.15—2.25, weiße runde 0.00, Gelb- fleischl,e blaue 2.65 bis 2.75, tote 0.00—0.00. Köln: 'Ülole Daber 2L0-2.85, Atagnum bonum 2.60—2,75, weiße runde 2.00, beigefügt ist, roic folgt: Weizen Getreide-Wochenbericht der Preisberichtstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats Pont 6. bis 12. Oktober 1908. Je nach Auffassung der politischen Situation war die Stimmung auf den Getteioemärkten bald« fest, bald wieder ruhiger, doch hielt sich dte Unternehmungslust in anbetracht der bestehenden Unsicherheit in engen Grenzen. Eine Stütze sand die zeitweise festere Tendenz in niedrigeren amerikanischen Ernteziffern, Die aus ein allmähliches Nachlassen der immer noch starken Farmer- Anlieferungen hmzudeuten scheinen. Auch für Rußland lagen sehr niedrige Erntefchätzungen vor. Dazu kommt iroch, daß sich infolge andauernder Trockenheit vielfach Schwierigkeiten bei der Herbstbestellung ergeben, die in Amerika eine Verminderung der Anbaufläche nach ,ich ziehen dürften. Auch in Deutschland vollziehen sich die Herdstproeiten auf den Feldern unter dem Mangel an Niederschlägen, Der auch das Auflaufen der jungen Saat behindert, sehr mühevoll und zeitraubend. Auf den Umfang des landwirtschaftlichen Angebots blieben diese Verhältnisse begreiflicherweise nicht ohne Einfluß, doch macht sich dieser Umstand angesichts der gegenwärtigen Stockung im Ausfuhrgeschäft und bei unoeftiedigender Nachfrage des Inlandes vorläufig kaum besonders bemerkbar. Auf den Provianttnärkten sind größere Prciö- veranderungen infolgedessen nicht eingetreten. Für die auf dem Lieferungsmarkte erzielten Gewinne von 2—3 Alk. waren einerseits politische Erwägungen maßgebend, andererseits wirkten die Zahlen der deutschen Ausfuhrstatistik anregend. Auf ruhigere Nachrichten über die politische Lage ging die Besserung zum Schluß wieder verloren. Hafer ist vom Jnlande knapp und $u Preisen angeboten, die im Konsum meist nur schioer durchzusetzen sind, so daß Uic Umsätze in diesem Artikel auch diesmal keinen größeren Umfang erreichen konnten. Stärkeres Angebot, dessen Preise aber nach hier keine Rechnung geben, liegt von Rußland vor. Fullergcrste war bei starken russischen Abladungen nachgiebiger. Tas kleine Geschäft in Mars wickelte sich bei unverändert festen Preisen ab. Es stellten sich die Preise üir inländisches Getreide am letzten Markttage in Mark pro 1000 kg je nach Qualität, wobei das Mehr (+) bezw. Weniger (—) gegenüber der Vorwoche in (4- 3) . . Weizen: Berlin Dez. 206.00 (+ 0.50), Budapest Okt. 201.10 (Z- 1.45). Paris Okt. 186.60 (— 0.95). Liverpool Dez. 173.45 (Z- 1.65). Chicago Dez. 156.35 (Z- 5.10). Roggen: Berlin Dez. 178.25 0.25). Hafer: Berlin Dez. 165.75 (- 0.25) Mk. 5 I AZ Mereoroivütjtt-i: Beoveriyruugen der Station Gießen. Gelbfleiischge blaue 2.50—2 65, tote 2.70—0.00, weme 3.25-0.00.^ Dortmund: Rote Daber 0.00 - 0.00, andere rote Sorten 0.00 bis 0.00, Magnum bonum 2.60—0.00, weiße runde 2.05—0.00, Gelbfleischige blaue 3.10—0.00, rote 3.00-0.00, weiße 3.25-0.00, Krefeld: Rote Daber i f. 0.00—0.00, andere rote Sorten 0.00-0.00, Magnum bonum 2.30—2.40, weiße runde 0.00—0.00, Gelbfleischige blaue 2.20—2.30, rote 2.30—2.40. Saffig: Role Daber 0.00—0.00, andere rote Sorten 2.70-0.00, Magnum bonum 2.70—0.00, weiße runde 0.00-0.00. Gelbfleischige, blaue 2.40 bis 0.00, rote 0.00—0.00, weiße 0.00—0.00. Saarlouis: Rote Daber 0.00—0.00, andere rote Sorten 2.50—0.00, Magnum bonum 0.00—0.00, weiße runde 2.40—0.00. Gelbfleischige, blaue 0.00 bis o 00, rote 0.00—0.00, weiße 0.00—0.00. Frankenthal (Pfalz); Rote Sorten 1.90—0.00, Magnum bonum 2.00—0.00, weiße runDe 1.90-0.00, Gelbfleischige blaue 2.75-0.00, rote 2.75-0.00, weiße 2.50—0.00. Kempen: Rote Daber 0.00-0.00, andere rote Sorten 0.00—0.00, Magnum bonum 2.60—0.00, weiße runde 2.05-0.00. Gelbfleischige, blaue 2.75-0.00, rote 2.75—0.00, weiße 2.50—0.00. (Alles per 50 Kgr.) Spielplan der vereinigten granfiurter Stadttheater. Schauspielhaus. Dienstag den 13. Okt."): „Die liebe Familie." Mittwoch den 14. Okl.: 2 >< 2 = 5." Donnerstag den 15. Okt., abends, halb 8 Uhr: .Egmont." Freitag den 16. Okt.': „Tie liebe Familie." Samstag den 17. Okt.: Zum ersteu Male: „Die Liebe wacht." Sonntag den 18. Okt., nachm. halb 4 Uhr: „Hujarenfrcber." Abends 7 Uhr: „Tie Liebe wacht." Montag den 19. Okt.: „Die liebe Familie." Dienstag den 20. Okt.: „Ter Kaufmann von Venedig." Mittwoch den 21. Okt.: „Tie Liebe wacht." *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. Oktober Wetter 1908 65 NE ! t- 20,0 ° C. 752,7 752,4 752,0 Sonnenschein Libero. Himmel Nebel • o . = •’ -> c v L v'-i 5 er : „ g s • £1 fl> o 'S- - r! . — - . n Höchste Temperatur Niedrigste „ 11,2 , 10,2 6,9 am 11.—12. Oktober . 1L-12. „ Handel 92.101 EJektriz. Laluneyer . Italien. Rente . 4% 59 60 3-z Portagiesen Serie I 111 Portagiesen 356 98.r Berliner Jtiiörse, 13. Oktober. Aniaugskurse. 138.90 Tendenz: nnentschieden. 96 00 90.40 90.00 22.30 147 10 124.00 199.70 198.80 . 219.80 . 111.00 . 174 80 . 126 70 . 237.50 . 58.00 145.70 83.30 92.10 83.20 90.90 90.10 97 8o 98.80 92.20 Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . llurpener Bergwerk Lamahütte . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . Türkeulose . . . o CO . 138.80 . 49.20 . 86.00 . 63.75 . 96.90 119.80 121.50 196.00 186.50 106.30 199.75 199.00 84.90 96.00 166.70 126.25 237.40 136 50 176.40 145.60 198.30 «v 2 5 4>6°/o Tuss.Staatsanl. 190a 4>6v/0 Japan, btaatsauleihe 4 % Couv. Türken von 1903 ? 5 'i 3 X9I9 356 3pa°/0 356 316% 3>6°/o Türkenlose..... 456 Griech. Monopol-Anl. 456 äussere Argentinier uu/0 Mexikaner . . 4/**7o Chineseu . . . Aktien: Bochum Guss .... Buderus E. W. . . . Tendenz: behauptet. Elektnz. Schuckert . . . Escbweilet Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. i’aketL Harpener Bergwerk. . . Laurahütte...... Nordd. Lloyd..... Obeischles. Eisen-Industrie Berliner Handelsges. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat Bank . , Diskonto-Kommandit . . Dresdner Bank . . . . Kreditaktien..... Baltimore- und Ohio- Lisenlahu ..... Gotthard bahn..... Lomuard. Eisenbahn . . Uesterr. Staatsuahn . . . Prince-Henn-Eisenbahn . Teietoiiiscäie Kursöes’icnte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Hauk für und Industrie. Glessen. l'rnnktnrter Börse, 13. Oktober, 1.15 Uhr. Reichsunleihe do. Konsols . . do. . . Hessen . . . Oberhessen 4-6 Uesterr Goldrente. 4l/6z6 Oesterr. iSilberrente 4% Ungar Goldrente . . r-»- Gnädige Frau, hier ist ein Paket für Sie! Ach, vielen Dank, da sind endlich meine Fays ächte Sodener Mmerat Paüillen. Nun sollen Sie sehen, wie schnell «y wieder auf dem Damm bin. Hören Die nur meinen Hünen Hau-hauchau! Beängstigend, nicht wahr. Und nun sollen Sie mich morgen früh sehen, wenn ich eine Schachtel r^ans achte Sodener ansgebrauchl habe! Ich wette, ich huste über' Haupt nicht mehr und bin frisch wie der Fisch im Waner, lieber meine Fays achte Sodener gebt eben gar nidits- Versuchen Sie s auch damit, dte Schachtel rostet nur 85 Pni- und ist in allen Apotheken. Drogerien und Mineralwnne)" Handlungen >ii haben, lassen Sie sich aber reine .nau? ahmungen aufhängen. (hv“/u - Das Beste ist stets das Biüigste. Wie für jedes bekannte und eingeführte Präparat, so wird auch für Scotts Emulsion eine Reihe von mehr oder weniger minderwertigen Nachahmungen geboten. Hierüber lausen täglich Klagen bei uns ein, zumal nach Gebrauch dieser Nachahmungen der gewünschte Erfolg ausgeblieben ist. Deshalb sollten alle Eltern, die cs gut mit ihren Kleinen meinen, wohl überlegen, ob cs nicht vorteilhafter ist, das in allen Fällen bewährte Originalpräparat Seotls Emulsion zu nehmen, und ob sich nicht auch hier der Spruch bestätigt: das Beste ist stets das Billigste. Man verlange daher ausdrücklich: Scotts Emulsion mit unserer AA°-"mFuK bekannten nebenstehenden Fischer- — diM Garantie« ’f&ÄSi* schutzmarke. n C£$==@ ca 2 Ü O O 3 Q O: A nrr-t-rs«--*- Sa« ;ggg?^ -r n. 00 62^ co|x)a' r» 5» Ö SS) DA 5^3* to g'» Sn'co s® 5S° ®ö r?L.. O" Weller ä Z G donneiiichein ^3 butte. . Lloyd -<3 »"OS crC^E? »so . 19ÜJJ . M + 20,0’C. + 8,1’C. CD 5 72 O1 ?lllStuugen ken. '551'xS' S o Uew.HliWki Nebel 'S o :. cs *° s> uv ®Ö toP°« xq - »5« Ao ®a _ a cs= »Sv — 61 «»»K g-ölö rT 8* umr s*l)< oft" "Mn. 2tt.be wach,.« gQ'JStttJ Vuinienftcbei- e L f to I ier. Anlangskurse. ier Bergwerk. . uütte . ■ • • irden E. B. . • . Lloyd . . • • idose ..... . M 'm latz Billigste. mb eingestMi jttä Eituli’011 igei Utinbe** rüber lwst» mch ®ebr«ri * .M ^geblieben ,[ überleg«. 1)6 6 in M M U Z3 g M M MMM <1« <1 #3 A «; » h-©o -3 k r* — o es (Se=ö a €»2 00 a S ~~ 2^ C~* 2'-~~ _ e 2 e'■ s 02 0 0 0 000 Bezeichnung des Grundstücks Flur Nr. <1 ^4 W V- M <75 Q* 03 A Bezeichnung 1 des Grundstücks Flur Nr. N-LZE^s ? =» (V)a o e S"- -- a cs 5» g «IZ Ä 2; 73 A A ■“ 2,» r-, “‘22, — ro *>. "H" Ei 7 M ~ o- 2. A -j _ - ------er—————— S s S cy-5 A- Z zt JJc a x » A A ~ A 1- — ‘X1 0-2.2 <52 Cn <75 M 2- TT rt « g~ ?32.S'rt® 2ö 0- 0 O cc CD ro M ,-„ s 27b Di 0 K O *- » M M © cs Fläch.-Gebalt 5 der ganzen Parzelle f-r kU tO CO JL, Ot CD CB — O #- CO Flach.-Gchalt B der ganzen Parzelle 6-S2-”«’' ' aiaS?3» ' '9'®-S '-'er - ~ ci*2 ,-v=3—- " 2L ’ = ^a DZ§' =29?ft2 U^Z Lss^-» -< 's Für die An- g tage werden beansprucht M 00 00 CO <1 #«. Für die An- g läge werden beansprucht 2 3 V -ts or CT ä 5 ss D. o •CT» -r A Wo tz-'-s. 2.s £9” ff öo 2. o-a - COO rt ö 2.» s. o — ISO 1 => £g AZA so <*- 2 O 2“ 's *5S.sr«r»ä'=!"S’. “e o <■ G O x> «> a o g, > '*> u y OJ» ZS e M Q -— ä^o TD BJ iS O V QlT7o^ -5^S" 5 cd S = ■— — G C G ~ > jO >LH Z ö Ja " .ücö c >U2 S-> « SK üft ’ * -r-.LZ = p-) -J3 <5ÖG*' KZB « Z'ZL ä^a- c o «»ü ~ L-s Z>L§ c-> o «J p f<3 W o VA E z v o Sa so . i*^- ZZ^ ZZ'L 5 = 1-» Z = tS e 3*^- e«*t G> 3X^ A> „ S *?» M §5" ,— a ‘ ZL sg. iö-E? *> 5^2 a» 2 L ^e) — c v> i*-r ->o ~ — 'S A>X7 -» "£d± O nn •*“ .-'Z -o O DAT =: u> *- w ° tS's rj eO O 2 SToTf . G "S» «E *s» « a> ..«I» *ti:e Of- S c. CD Z L K No CD H L Hc-qS> « h.’üär w D> ZA, 7: ^•5 L « «dL Z :a*£ p «-> « «“» = «»M *-* ö-^- ä"° « z^E1 L-« -tÄ « .00 „ e?T.-w „ — _ „ IS ZLZZZ MM-° c^2i U .,72 S SB? 5t2 o Z c-5 = V £> <5 'S* pg> 2 M C y «'S: E -Ä> O • • A <53 ZZ LZoZ §eS zr y < -c ~*,AU3 ty • S g op - Z7Z^' v ■ ü, o n$> o <5317 U_ «O — VD S aW z Ö S*»XSD. ♦—» 00 - CD öS & § LZ 1- E C, G CD s H a> g-2, ^2 - Ä " EiZ t2 2 «5 s = y®E ^Zßs 9 CS5 o c “SsE-Eg s§ ^V^-CD 0*1—27 e GZLE e (ÄS L S ,E«a S§ e-c LZ- C i E 3 Cu> o s .2 z -iEiJ 6-^A^ JO Z w'-Z <53 y 'S" A-— Cp “S E SiZ- ilM Zs«^Z <» x> J « s: «