'^=7 *°n d. B|. WZ Jamec VßstemhaQs •ohinnuiti i. Prospekt gratis. iHi/y ic Mitglieder des irirgnorrtiDs Wichen ’rben gebeten, flj chljahlreichandeni I 14. Ijd. Mlc. Uhr im Hoikl mbenben'Bottrflti reine zu beteilige ,vu/t) üerstag Aocud imHoiclEiiibom 1/ roilitonuiicn. >1 iseae Md an der i und liberalen Crossherzof'ltM dessen r kurzen Zeit ihres enasebend schnell .geführt; .btiges Bindeglied m Gesinnuugsge- ;ande; bringt nur cl aus berufener hessische E wirtschaftspoliü- 1 Kulturfragen. |8$IbW da weiteste geraten-Andy ^nnoncen’bxpeu ugspreie: ,11 ch 75 N- 5*16*** ntgegen. lütter - inigeundei-; LZL- ■mw* öl*. ig V&’ : «ZK M üsü 531 Nr. 37 Erstes Blatt 158. Jahrgang Donnerstag 13. ^ebrnar LV08 Der Gießener Anzeiger Ä m B erscheint täglich, außer Bezugspreis: Sonntags. - Beilagen: 2 iW V monatlich 75Ps., viertel- vierinal wöchentlich ▲ A MA A AA AkA W M A A A A ▲ A. A AA jährlich Mk. 2.20-, durch MsGwKpNpk zlHlCtQir wirtschaftliche Seitfragen W* ■ B B W W ’IBr B Br B W BbB. Zeilenpreis: lokal 15Pf^ Fcnisprech - Anschlüsse: M M £>; auSwärtS 20 Pfennig. für die Redaktion 112, wW?' ®ÄF Verantwortlich Verlag u. Expedition 51 , _a x? a. äaa x If < M für den politischen Teil: 2— General-Anzeiger für Gberheften MW bÄ Dow.togTiö'uh“ «otattonstrud und Verlag der vrLHI'schen Univ.-Such- und SteindruSerei. 8. Lange. Aedattian, Expedition und Druckerei: Schulttrafte 7. <*• _____________________________ Anzeigenteil: H. Beck. Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. r- r - 1 r~r>- -- --■■-■■„-iy.-T.n—.«rrrr^-- Zrankrelch und Deutschland. Em häßliches Wort, das sich durch Jahrzehnte, ja Jahrhunderte fortgepflanzt hat, scheint seht glücklicherweue im Verschwinden begriffen zu sein, die Bezeichnung „Erbfeind"; wenn das Wort erklang, wußte jedermann auch ohne Hinzufügung eines Namens, daß Frankreich gemeint war und von eben solcher Gesinnung war man jenseits der Vogesen beseelt. Ter gallischen (Eigenart entsprechend gab man bei unseren westlichen Nachbarn diesem Standpunkt noch schärfer Ausdruck und darum konnte auch der speziell gegen Deutschland gerichtete Chauvinismus in Frankreich so tiefe Wurzeln schlagen, da man näht müde wurde, die „Volksseele zum lochen zu bringen" und die Blätter nie aushörten, ihre Leser in daS „Loch in den Vogesen starren" zu lassen. Noch einmal zur Zeit Tel- casses, der sich in einer Boulangcr-Rolie zu gefallen schien, war man in unmittelbarster Nähe eines schweren Konflikts, aber merkwürdig, mit jeder Zuspitzung der Marokkoaffäre scheint der Höhepunkt in den Difserenzen zwischen Deutschland und Frankreich überschritten zu sein, denn seitdem datiert eine wenn auch zögernde uird langsame Annäherung beider Länder. Seltsamerweise ist gerade ein Mann, der in früheren Jahren einer der lautesten Chauvins gewesen war, dazu berufen, diese Verständigungspolitik durchzuführen, Herr Clemenceau, der sich Deutschland gegenüber einer fast mehr als loyalen Haltung befleißigt. Wie weit der Umschwung geht, ist aus der Rede ersichtlich, die der französische Ministerpräsident bei der Enthüllung des Denkmals für Scheurcr-Kestner gehalten hat. Im Hinblick darauf, daß cs sich um einen geborenen Elsässer handelte, war das Thema ziemlich heikel, aber der gewandte Clemenceau verstand es trefflich, allen Klippen aus dem Wege zu gehen, ja sogar respektvolle Worte für Deutschland zu finden. Wenn vor mehreren Jahren cm französischer Staatsmann es gewagt hätte, zu sagen, man könne aus Lüge und Haß verzichten und die Rivalität zweier großer Völker sei mit gegenseitiger Hochachtung sehr wohl verträglich, man wäre über ihn hergefallen, seine Rolle wäre vollständig misgespielt gewesen. Gewiß gedachte Herr Clemenceau auch des Verlustes des Elsaß, aber in einer so feinfühligen- Weise, daß ihm niemand diese patriotische Regung Übelnehmen kann, zumal er ausdrücklich hinzufügte, wie Frankreich die Achtung seiner Verträge verlange, es auch selber das Beispiel der loyalen Beachtung der Frankreich verpflichtenden Bestimmungen geben müsse. Das sind sehr erfreuliche Worte, die sich den am Montag von P i ch o n über Deutschland geäußerten Bemerkungen würdig anschlossen. Seit Jahrzehnten hat man wohl in der Kammer nicht gehört, daß von einem „freundschaftlichen" Verhalten Deutschlands gesprochen wird, wie auch die Verdächtigungen gegen uns in der französischen Volksvertretung kaum noch ein Echo finden. Ein Zufall wollte es/ daß Prinz Eitel Friedrich auf der Durchreise von Lissabon einen halben -rag in Paris weilte, wo man ihn als den Sohn des deutschen Kaisers trotz seines Inkognitos seitens der Bevölkerung ganz besonders auszeichnete. — Wer erinnerte sich da nicht, welcher Empfang vor einer Reihe von Jahren der Mutter des Kaisers, der Kaiserin Friedrich, auf der Durchreise vom Pariser Pöbel zuteil geworben ist! Nun wäre es ja verfehlt, zu glauben, daß die Annäherung beider Länder so gut wie perfekt sei, vielmehr wird es in Frankreich nach wie vor Steife geben, die von Deutschland nichts wissen wollen, und ebensowenig werden in der internationalen Politik kleinere Verstimmungen ausbleiben, aber es wird möglich sein, dergleichen ohne sonderliche Erregung und mit Verständnis für den gegenseitigen Standpunkt auszugleichen. Das ist immerhin em Fortschritt und verschiedene Symptome, wie die oben erwähnten, sind eüt 'Beweis dafür, daß die Frankreich 1870 geschlagene Wunde mehr und mehr vernarbt. Siiiitmungsbiiö aus dem Reichstage. Berlin, 12. Febr. Pensronsversichermtg und Automobilvertehr. Ter heutige Schwerinstag fand das hohe Haus in voller Harmonie trotz einigen recht zornigen Reden. Zwei gänzlich verschiedene Materien waren Gegenstand der Verhandlung : die Pens ionsver sichern ngderPrivat- ange st eilten und die Regelung des Automobil- Verkehrs. Bei der ersten, die weiten Kreise des neuen Mittelstandes in den letzten Jahren nahezu ausschließlich beschäftigenden Frage gab es nur eine Nachlese. Die Parteien hatten in einer längeren Verhandlung im März vorigen Jahres und dann jetzt im Januar gesprochen. Heute kamen nun noch die Hauptvertreter der Bewegung zu Wort, die Vorsitzenden des Deutsch-nationalen Handlungsgehilfenverbandes und des Deutschen Werkmeisteroerbandes, Schack und 2 r. P o t t h o s f. Die Entwicklung der Angelegenheit ist bekannt. Die scharfe Meinungsverschiedenheit unter den Beteiligten über den bei der Einrichtung der Pensionsversicherung einzuschlagenden Weg ist durch den Frankfurter Mehrheitsbeschluß des für diese Frage eingesetzten Hauptausschusses der Privatangestellten, wenn auch nicht beseitigt, so doch für die weitere gesetzgeberische Regelung gegenstandslos geworden, und die Führer der beiden Richtungen gaben nur noch eine Art theoretische Rechtfertigung ihres Standpunktes. > Sonderkasse auf der einen, Ausbau der Invalidenversicherung auf der anderen Seite. Die Abstimmung zeigte am Schluß den Reichstag ebenso einmütig, wie draußen die verschiedenen Berufskreise der Privatangestellten, die nunmehr hoffentlich nicht mehr lange auf den durch die Denkschrift des Grafen Posadowsky vorbereiteten Gesetzentwurf zu warten brauchen. Recht lebhaft gestaltete sich die Aussprache über den zweiten Punkt der Tagesordnung, der gleichfalls nicht zum erstenmal vor unserer Parlamentstribüne verhandelt wurde. Die gesetzlich eRegelu ngdesAutomobil- verkehrs ist eine alte — wenn man bei diesem neuen Verkehrsmittel diesen Ausdruck gebrauchen darf —, jedenfalls eine schon seit Jahren erhobene Forderung des Reichstags, und mit ihr ist der Name des Prinzen von Schön- aich-Carolalh unzertrennlich verknüpft. Vor kurzem machte im preußischen Abgeordnetenhause der Berkehrsminister Breitenbach Mitteilung von einem in der Bearbeitung befindlichen Gesetzentwurf. Heute erfuhr man vom Staatssekretär des Reichsjustizamts näheres über das Stadium der Ressortarbeiten und über den Inhalt des Entwurfs. Das Reichsjustizamt hat nach Aufnahme einer Statistik über die Unfälle int Ktaftwagenverkehr einen Entwurf fertig- gestellt und i£it der preußischen Regierung zur Begutachtung übermittelt. Den Worten des Herrn Nieder- ding darf man entnehmen, daß er dort erhebliche Schwierigkeiten nicht finden wird, und er gab der Erwartung Ausdruck, daß Deutschland als erster der kontinentalen Staaten — denn England ist damit bereits vorangegangen, ein Automobilgesetz besitzen wird. Eine leichte Arbeit ist es nicht; gilt es .och — eine Forderung, in der sich Freunde und Gegner des Automobilgesetzes vereinigen —, die notwendige Rücksicht auf die Entwicklung der deutschen Äluto- mobilindustrie zu wahren und dem modernen Verkehr nicht nnberechtigte Fesseln anzulegen. Der Staatssekretär bestätigte in der Hauptsache die Andeutungen, die über dis Absichten des geplanten Gesetzes in der Fachpresse ge- macht waren; danach soll der Entwurf zivilrechtliche, polizeiliche und strafrechtliche B e st immun gen enthalten.- neben der Haftpflicht — wie dabei die wichtige Frage des Verschuldens geregelt werden soll, sagte Herr Nieberding nicht —, eine Art Befähigungsnachweis auf Grund von Chauffeurschulen und Strafbestimmungen gegen Uebertretung der Verkehrsorduungen. Damit ist. dem Verlangen des Prinzen Schvnaich-Carolath in weitem Maße entgegengekommen, der der Annahme Ausdruck verliehen hatte, daß infolge des Widerstandes einflußreicher Automobilkreise nichts geschehen sei, und er konnte für seine Person auf das Schlußwort verzichten. Vorher hatte er freilich recht unsanfte Worte gegen di» Passivität der Regierung angesichts der erschreckenden Unfallstatistik gesprochen und, wie Herr Ledeüour in einem seiner schönen Gleichnisse meinte, eine eiserne Faust im samtnen Handschuh gezeigt. Temperament und Auswahl der Forderungen waren verschieden, aber einig mar man auf allen Seiten in dem Verlangen einer unnachsichtigen Strenge gegen die Rowdys auf den Automobilen und Mäßigung gegenüber dem gesunden Automobilismus. Zum Schluß nahm man zur größeren Sicherheit zugleich snuet Resolutionen auf einmal an. Ob freilich nun das Automovilgesetz im Automobiltempo kommt, wie Herr Gröber wünschte, darüber darf man vielleicht einige Zweifel hegen; hier wird wohl eher daÄ eintreffen, was Prinz Schönaich gern als Motto auf jeden Chausseurpelz setzen möchte: festina lente! Stisumuicgsbilö aus öem prech. ÄdgeorvnetenlMS. Berlin, 12. Febr. Wenn die zweite Lesung des K'ulrusetats für Herrn v. Studt regelmäßig einen dies ater bedeutete, so scheint das für seinen Erben noch in verstärktem Maße gelten zu sollen. Der Minister des schönen Aeußern hatte wenigstens noch eine stattliche Zahl verläßlicher Freunde im Landtage: Konservative, Freironservative und Zentrums- mannen wetteiferten in dem Bemühen, den schwerfälligen Debatter gegen die Angriffe der äußersten Linken zu decken, und der Nationalliberalismus verhielt sich meistens ziemlich passiv. Für Herrn Holle hat das Blättchen sich gewandt: Nicht nur, daß die Nationalliberalen ' neuerdings an der Tete der Opposition gegen die Kultusver- Wallung marschieren und Töne anschlagen, wie sie sonst Meines Feuilleton. . — Aus Frankfurt a. M. wird uns uutcrnr 12. Febr. geschrieben : Gestern haben unsere Stadtverordneten (wie wir bereits wrz meldeten» nach einer verhältnismäßig kurzen Debatte dem MagislratSantrag zugcstimmt, der die llebecwcisung von bedeutenden Summen aus dem Kunstsonds zum A n k a u f v o n K u n st- werken für die geplante städtisck-e Galerie forderte. Für die nächsten fünf _ Jahre haben die Galerie-Deputation und der ^reitor der Galerie (die N.B. noch nicht gebaut ist) jetzt, dank vec reichen Mittel, freie Hand, um die sich bietenden günstigen Gelegenheiten zum Anlauf von Gemälden und Skulpturen wahr- zunehmen. Tie unmittelbare Folge des bedeutungsvollen Be- fchch'sts. von gestern ist der Vollziehung des Ankaufs einer umitlcr.sch sehr wertvollen Sammlung von d-eutschen, französischen kx italienischen Plastikern aus Holz, Stein und Terrakotta, ourapveg qualitätvollen Erzeugnissen der Gotik und der Rcnai- pance, bic Tr. Swarzenski, der Direktor des „Stcw-el", in den letzten Äionaten mit außerordentlich glücklicher Hand zusammen- gevracht hat. JBir haben Gelegenheit gehabt, diese provisorisch m einem d.r Stadt gehörigen Hause untcrgebrachle Kollektion ein» 0cl>enö zu studieren, und stehen nicht an, der Stadt zum Erwerb frer Saurmlung zu gratulieren. Nur eine sehr genaue Kenntnis i*» Direktors tonnte in so kurzer Zeit so viele, so wertvolle Stücke errvecven. i'i'amentlich die deutsche Plastik und die französische sind gtanzeiid vertreten. Tie Sammlung ist nicht groß, sie umfaßt zirka öU Stücke, aber es sind erlesene Werke, und wir dürfen mit diesem Grundstock zufrieden sein. Tie weitschauende Finanzpolitik unseres Oberbürgermeisters, der fdjün vor einigen Jahren wr die Abzweigung eines hochdotierten Künstsonds gesorgt hat, beginnt jetzt seine F-rucht zu tragen. Dr. G. Z. --- Richard Wagner und Friedrich Hebbel. Wenn oie Persönlichkeit und Kunst Wagners an seinem 25. Todestage, oem heutigen 13. Februar, uns wieder vor die Augen tritt, so mag das Urteil besondere Aufmerksamkeit erregen, das der größte -ramnafer jener Zeit Friedrich Hebbel über sein Werk wie seine sa o11, 9ciäIlt har. Naawem Hebbel in Wien den ersten Akt r'/^cn9rüi" gesehen, schreibt er an Liszts Freundin, die durum Wittgenstein, das; er, besonders von der Entfaltung der tcayenbewegungen, mächtig ergriffen sei. Aber er setzt sich gleich mt dem Textdickster auseinander. Ter Text sei, wenn man y Verhältnis zur Musik im Auge behalte, „gewiß einer der c?rvErmUchsteu, aber die Aufgabe des Dramas fängt eben crst da an, ■ uw es aufhört." Im März desselben Jahres e'en wir bei Hebbel, wenn er auch Wagner, der daö zanze Drama in Musik auflösen nwlle, entschieden ent» Segentreten müsse, so wäre er doch überzeugt, daß ^ian die Musik in denjenigen Momenten, wo eine Massen- sdewegrmg dargestellt werden solle, mit Erfolg zu Hilfe rufen könne. Und iin Juni 1853 schreibt Hebbel an stiobert Schu-1 mann in einem ausführlichen Briese die folgenden Zeilen im Anschluß an Wagners „Oper und Drama": „Ohne Richard Wagners Buch im ganzen oder im einzelnen irgend akzeptieren zu können, schwebt doch auch mir, und zwar von meinem ersten Auftreten an, die Möglichkeit einer Verschmelzung von Oper und Drama in ganz speziellen Fällen vor, und meinen Atoloch, an dem ich seit zehn Jahren arbeite, habe ich mir immer inbezug auf die Musik gedacht." Zehn Jahre später nennt er Wagners Theorie lächerlich; aber auch hier wieder erkennt er Richtiges bei ihr an: richtig nämlich sei, „daß die Oper ihre Stoffe! immer aus der Mythe entlehnen sollte". Zum Schluß sei noch an die Worte erinnert, mit denen Hebbel eine Zusammenstellung seines Schaffens mit dem Richard Wagners, die sich in einer Abhandlung Adolf Strodtmanns sand, zurückweist: „Ich war, als ich auftrat, weit davon entfernt, ein neues Evangelium zu predigen; ich wollte das alte aus Sophokles und Shake- sperare geschöpfte wieder in seine Rechte einsetzen. Er (W.) hatte aber eine Kunsttheorie ausgeheckt, die im schneidendsten Widerspruch mit der großen Vergangenheit stand, die das Wesen der Kunst selbst vernichtete und ohne Frage nur das eigene Defizit, den Mangel an Melodien, decken sollte." Wagners Nibelungendichtung hat Hebbel recht niedrig eingeschätzt und mit dem Ausdruck „Krüppelholz" bezeichnet. Dadurch wird eine Erzählung deS Dichters selbst lebendig, nach der der Geschichtsschreiber des Dramas und vergessene Dramatiker I. L. Klein ihm in einer Gesellschaft von Hans von Bülow mit den Worten entgegentrat: „Kennen Sie die Nibelungen von Richard Wagner? Die müssen Sie bewundern, ich sage, Sie müssen; das ist zum Niederknieen und Fußküssen." „Ich antwortete," fährt Hebbel fort, „Sie sind der Mann nicht, der mir vorzuschreiben hat, was ich bewundern soll", kehrte ihm den Rücken zu und ließ mick) von der Hausfrau mit den Gästen bekannt machen." — lieber die Bauschäden in Fondaeo bei Te- deschi ivirb aus Venedig berichtet: Zum Teil trägt an den Schäden die Eindeckung des Hauses schuld, dessen zwölf Pilaster mit mehr als 100 Tonnen Glas und Blei belastet wurden, während nicht ein einziger als vollständig unversehrt zu betrachten ist. Zum Teil ist daran die elektrisck^e Anlage schuld, deren schwere Maschinen im obersten Stockwerk aufgestellt wurden, und die den ganzen Palast vibrieren machen. Die Mauern im Erdgeschoß wurden seit vielen Jahren immer mehr und mehr geschlvächt, weil die Kaufleute, welche die Gewölbe gemietet haben, ohne an die Tragfähigkeit auch nur zu denken, um Raum zu gewinnen, Zwischenmauern ab tragen ließen, Türöffnungen machten und Nischen ins Mauerwerk schlugen. Auf alle Fälle müssen die Maschinen im Oberstock entfernt und die dortigen Bureaus geräumt werden. Du die Rettungsarbeiten mehrere Jahre in j Anspruch nehmen werden, hofft man, daß eine teilweise Aus- quartierung der Beamten und Apparate genügen werde. Die Kaufleute inv Eridgeickwß werden so,ort ausgemietet, weil die Gutniachung des Schadens, den sie verursacht haben, keinen Aufschub duldet. — Kleine K u n st ch r o n i k. Auf Anregungen hin, die aus einer Versainnckung des Leipziger Zeichentehrervereins hervorgingen, ist die Gründung eines Leipziger Dürer-Bundes für Heiinalschutz und Kunstsörderung deschlosien worden. — In Rom fand im Tealro Q-uirino die Operette „Das schöne Biädchen v o in Torfe" des Engländers Alonksou eine überaus warme, stellenweise enthusiastische Ausnahme, die an den Erfolg der ^Geisha" heranreicht. — In Dresden ist der Hetdentenor Albert Stritt im Alter von 61 Jahren, in Düsseldorf der 5innstmaler Heinrich Leinweber im Alter von 72 Jabren, in Berlin im Alter von 92 Jahren Louis K ü h u , der älteste deutsche Schauspieler, der dem Verbände des Temschen Theaters in Berlin angehörte, in Wien der Hoischauspieler Fritz Kraft et gestorben. — Von der Gründung ernes W e d e k i n d - T h e a t e r s in B e r l i n war dort in letzter Zeil die Siebe. Wie der Dichter erklärt, ist er niemals mit der Absicht umgegangen, ein Wedekind-Theater ins Leben zu rufen. Alle diese Nachrichten beruhen auf einem Irrtum. — lieber d i e Bebau urig der Mujeumsinsel zu Berlin hat Professor Messel, befamitüd) ein geborener Darmstädter, in der Budgetkommission des preußischen Abgeordnetenhauses sich eingehend geäußert. Es handelt sich um eine Verbindung zwischen dem 9ieuen Museum und dem Kaiser Friebrrch-Aluseum, an das sich das Museum für deutsche Kunst, das Museum für die i?tntlke und das Vorderasiatische Musemn angheberii sollen. Tie Kosten für die Ausführung des ganzen Planes werden auf zehn Atillionen Atark geschätzt. — Im Stadttheater nt Mainz war dieser Tage die Jnblläumsaussührung der „Lustigen Witwe"; jeder Besucher dieser Vorstellung erhielt wie Mamzer Blätter melden, ein im Atelier eines Hofphotographen angeierhgles Erumerungsblatt 11 — Die Leipz. .Jllustr. Zlg." veröffentlicht eine Richard Wagner- 91 u m m e r. Sie enthält u. a. folgende Artikel: .Der Ideengehalt von Rich.Wagner-s Rmg des Nibelungen* von Prof.Dr.Arlhnr Drews; „Richard Wagner und Johann Jakob Weber" von Professor Dr. Theo Sommerlad; ,Richard Wagner m der Karikatur" von Eduard Fuchs und „Wagners letzte Fahrt" von HanS Pfeil- schmidt. Ferner an Bildern : 5 Wagner-Porträts, die Erstaufführung des .Rienzi", Wagner im Kreise seiner Freunde, Bildmsfe der Familie Wagners, Wagnerhäuser, Otto und Aiathilde Wejendonk, Walkürenritt und Siegfrieds Tod in farbigen Reproduktionen nach Gemälden von Hendrick), Wagner-Karikaturen u. a. in. — Für ben Besuch m den verschiedenen Aluseen von Paris wird jetzt em Eintrittsgeld von 1 Frank pro Person erhoben. 9lur an Sonn- und Feiertagen sind die Museen kostenlos geöffnet. Die ütut auf her äußersten Linken lauf wurden: Auch die Parteien der Rechten mtb des Zentrums bezeugen dem neuen Minister vorderhand weder großes Vertrauen, noch Seelenfreundschaft. Das Zentrum klagt über die Behandlung der katholischen Orden, die in Preußen bodenständig werden wollen — ein Bestreben, das Herr v. Studt bedingungslos unterstützt hatte und das Herr Holle, wenigstens soweit die Ostmark in Frage kommt, nicht allzu bereitwillig fördern darf. Die Rechte verhält sich abwartend; sie bewilligt dem Minister noch einige Schonzeit. Mer sic hatte doch schon mancherlei an ihm auszusetzen; ihr Sprecher v. Heyde- brand nahm zwar den Minister gegen die Linke etwas in Schutz, aber er schloß doch mit einer unzweideutigen Warnung an ihn, er möge sich gründlich vorsehen und Studts Bahnen nicht leichtherzig verlassen. Was soll der Geplagte machen? Tie Linke geht mit ihm höllisch scharf ins Zeug; was der Nationalliberalc Dr. Friedberg in einer, nebenbei bemerkt, ausgezeichneten Rede gegen die bisherige Betätigung des Ministers sagte, war so ziemlich das Schärfste, was von der Linken überhaupt gesagt werden konnte. Nicht nur, daß Friedberg in herben Worten die skandalöse Behandlung der Gesellschaft für Volksbildung durch die Liegnitz,er Regierung und die Billigung dieses Vorgehens durch den Minister geißelte, er machte Herrn Holle auch in unzweideutigen Worten den Vorwurf der Illoyalität bei der praktischen Ausführung des vielerörterten Kompromisses, dessen Annahme durch die Nationalliberalen allein das Volksschul- unterhaltungsgesetz von 1906 gerettet hat. Nie hätten die Nationalliberalen, so erklärte Dr. Friedberg unter lautloser Stille, dem Kompromiß zu gestimmt, und damit das ihnen sonst unannehmbare Schulgesetz durchbugsiert, wenn sie hätten ahnen können, wie die Regierung hinterdrein, bei der Ausführung des Gesetzes, das Kompromiß nicht achten, das Vertrauen der Natwnalliberalen täuschen werde! lind dem Minister erstand auf der Rechten kein Helfer, nur der kluge Herr v. Zedlitz suchte zu retten, was noch zu retten war: Er gab zift daß allerdings die Ausführungsanweisung zum Volksschulunterhaltungo- gesetze schlecht stilisiert sei und die Regierung in den Verdacht illoyaler Absichten bringen könnte. Aber bisher habe der Minister loyal gehandelt, und er werde durch Aenderung der Anweisung gewiß zeigen, daß er das Kompromiß nicht verletzen wolle. Vermutlich wird Herr Holle sich diesen Wink mit dem Zaunpfahl nicht umsonst geben lassen. Aber auch dann hat er, das bewies die Ausnahme )cmer Verteidigungsreden durch die Linke und das bewiesen die darauf folgenden Reden der Freisinnigen Eickyoss und Ernst, beim Liberalismus auf gute Tage nicht zu hoffen. £r ist Blut vom Blut des Herry. o. eiuor uno Fleisch von seinem Fleisch — das konnte er heute nicht verleugnen. Und damit ist der Linken das Gesetz des Handelns gegenüber dem neuen „Minister des Geistes" gegeben. Erhebungen der Gewerkschaften ergeben, daß nahezu 60 Proz. aller Mitglieder in Newyork arbeits- los sind. . Verstaatlichung der englischen Eisenbahnen zu studieren und zu erörtern. Demnach scheint es, daß die Regierung der Verstaatlichung nicht abgeneigt ist. Kairo, 12. Febr. Der preußische Kriegsminister von Einem ist heute hier eingetroffen. Der „Berl. Lokalanz." meldet aus Newyork: Ausland, London, 1-’. Febr. <■ , --'n abend erklärte der Han- Lelsminister x'ioijb Geor. Unterhause, daß die Zeit gekommen sei, um die Frage der GertchtshaaL. R.B. Darmstadt, 11. Febr. Em T ar leh n S s ch w i n d- ler erhielt heute vor der diesigen Strafkammer seine wohlverdiente Strafe. Ter 24 rührige Ingenieur Alexander Schnell aus Dortmund hatte als Vertreter der Hamburger Firma Bock u. Komp, im Herbst v. I. hier ein Geldvermittelungsgeschäft errichtet und durch zahlreiche Annoncen in den Zeitungen dem geldbedürftigen Publikum seine Dienste angeboten. Es hatten sich auch während seiner mehrmonatlichen „Tätigkeit" daselbst zahlreiche Angehörige aus der großen Zahl derer „die nicht alle werden" an ihn gewendet und vertrauensvoll die üblige Provision vorausbezahlt. Wie alte derartigen Schwindler steckte auch Schnell die ihm auf diese Weise zugefloisenen Gelder einfach ein und ließ dann nichts weiter von sich hören. Tie Straskammer verurteilte ihn heute wegen Betrugs zu 6 Monaten Gefängnis, wovon 2 Monate Untersuchungshaft in Abrechnung kommen. w. O f f e n b a ch a. M., 12. Febr. In der heutigen Schöffengerichtsverhandlung wurde der politische Redakteur der „Offenbacher Zeitung", Adolf G r a s w u r m, der von dem Vorstande des Deutschen Metallarbeiter verbau des in Stuttgart der Beleidigung angeklagt worden war, unter Zubilligung des Schußes des § 193 frcige sprachen. Frankfurt a. M., 12. Febr. Tas hiesige Lokalblatt „S o n n e" hatte dem Rechtsanwalt Weiß hier Gebührenschinderei vorgewonen, weil er in einer Forderungsklage gegen die „Sonne", nach der diese am Tage vor dem Termin die Klagesumme bezahlt, aber 15 Pfg. Zinsen und 5 Pfg. Besteck- gebühr vergessen hatte, Versäumnisurteil genommen hatte. Tie Straftämmer verurteilte heute den verantwortlichen Redakteur der Sonne, Rosenthal, wegen Beleidigung zu 3 Monaten Gefängnis, nachdem festgestellt war, daß der Rechtsanwalt nach dem streckten Austrag seines Mandanten gehandelt hatte. W. H a m b u r g , 11. Febr. Ter ehemalige Schlächtergcselle und spätere Knecht Max Holz, der int August 1906 zusammen mit zwei anderen Knechten seinen Tienstherrn, den 70 jährigen Hofbesitzer Janssen in Tatenberg bei Hamburg, ermordete und beraubte, wurde vom hiesigen Schwurgericht zu 15 Jahren Zuchthaus, 10 Jahren Ehrverlust und Stellung^ unter Polizeiaussicht verurteilt. Straßburg t. E., 12. Febr. Gegen den Pfarrer M e n s u t) in Ars hat nunmehr die Slaatsanmalljchaü wegen seiner am Kaisergeburtslag gehaltenen Predigt Strafverfahren eilige leitet. Dieses stützt sich auf § 130a des Strafgesetzbuchs, beit logen. Kanzelparagraphen. Newport, 12.Febr. Ta« auf zehn Jahre Gfängnis lautende Urteil gegen den Kapitän van Schatck wegen des Brandunglücks auf dem Dampfer „General S l o c u m" im Jahre 1904, bei dem gegen 1000 Zöglinge der deutschen Sonntags- id)ule, die auf einem Ausflüge begriffen waren, umgekommen sind, ist vom "Appellaliousgeriwtshof bestätigt worden. Deutsches Reich. Berlin, 12. Febr. am 2. Arw. 1907 in Ehristiania unterzeichnete Vertrag zwischen dem Deutsche n R e i ch, Frankreich, England und Rußland über die Unabhängigkeit und die Integrität NormegenS wird heute im „Reichsanzeiger" amtlich publiziert. — Prinz Eitel Friedrich i|i von rckftabon und Paris heute morgen in Berlin cingciroffen. Die Kaiserin empfing den Prinzen am Bahnhof. Im Königlichen Schloß nahm das Kaiserpaar mit den Prinzen gemeinsam das Frühstück ein. — Dem „Militärwochenblatt" zufolge wurde Generalleutnant v. HauSmann, Kommandeur der 16. Division, in Genehmigung seines Abschiedsgesuchs unter Verleihung des Charakters als General der Kavallerie, zur Disposition gestellt. Kiel, 12. Febr. Die „Kieler N. N." bringen heute die, ba eine offizielle Bestätigung noch fehlt, mit Vorsicht auszunehmende Nachricht, das; cs nicht ausgeschlossen sei, daß das Kais er paar die Reise nach Korfu von Wil- helmshafen aus antritt und mir der „Hohenzollem" turnen Aufenthalt in Lissabon macht, da die Kaiserin die Koikigiuwitwe während des letzteii gemeinsamen Autent- halts in England persönlich sehr schätzen gelernt hat. pavlameiUarti^es. Stuttgart, 12. Febr. Der Landtagsabgeordnete für Stuttgart, Kloß, ist heute früh in Hamburg, wo er an einem Magen- leiden erkrankt war, im Alter von 60 Jahren gestorben. Kloß war auch früher Reichstagsabgcorduetcr für Stuttgart. Berlin, 12. Febr. In der B u d g c r k 0 vi m i > s i 0 n des Reichstages brachte Ledcbour (Soz.) eine Beschwerde zur Sprache, nach der ein Deutscher bei Santa Katharina einen Monat in Hast gehalten wurde, weil er eine auf seinem Besitz ohne seine Erlaubnis angelegte Eisenbahn zerstörte. Staatssekretär von Schön hob hinsichtlich dieses Falles hervor, daß der Deutsche sich, wie es scheint, eines Vergehens schuldig gemacht habe. 'Es sei aber eine amtliche Aufklärung eingeforderl worden, jedoch noch nicht eingegangen. J-edenfalls sei von unseren Behörden in dieser Sache nichts versäumt. Auf eine Anfrage Dr. Wiemers (Frs. Vlp.) wegen des Ostsee- und Nord seeabkom mens erklärte der Staatssekretär v. Schön, es handle sich bei dem Ostsee-Abkommen im Gegensatz zu mehrfachen Behauptungen der ausländischen Presse in keiner Weise um die Schafsiing eines mare clausum. Tiefer Gedanke sei niemals erwogen worden: es handle sich um die Erhaltung des status quo und um daö feierliche Versprechen der beteiligten Staaten, an dem gegenwärtigen Stande tüt feiner Weise zu rütteln, was hoffentlich ein wesentliches Moment der allgemeinen Beruhigung und der Festigung des Friedens sein werde. Ter Etat für „Kiautschuu'tz über den Sr. Paasche referierte, wurde vielfach angegriffen, politiim und wirtschaftlich. Ter sozialdemokratische Abgeordnete Lede- Lour will Kiautschau China zurückgeben. Der Abg. Erzberger (Ztr.) beruft sich auf das kürzlich ausgesprochene fkeptlfche Urteil des Generals Jrhr. v. der Goltz. TrWiemer Arf. Vpt.) meinte, die Enrwiaeiung von Kiautschau habe den Hoffnungen nur wenig entsprochen. Japan sehe ruhig zu und treue ftch, daß wir recht viel Kapital hineinsteckten. v. Tirpitz betonte dagegen, daß man bei der Beurteilung des Wertes von Kiautich.au berücksichtigen mäste, daß Tsingtau aus einem ölenden Fstcheroon ohne Hinterland in neun Jahren den seit 43 Jahren bestehenden Kvnkurrenzhofen Tschisu übeniugeü: haoe. Ter Staatssekretär wies ferner auf die große Bedeutung von Kiautschau für die Ausbreitung des Deutschtums in China bin, rnsbeiondere tu Schantung. Staats,etretär v. Schön schwn sich v. Dirpitz an und erklärte, daß er vom politischen Stand- puntt aus die Aufgabe Kiautichaus als einen schweren Fehler bezeichnen müsse. Man wiirde tn einem solchen Schritte einen Beweis von Schwäche fehen, aus i>cm. sich ganz unabichbare gen ergeben würden. «rr ~ 5>er »rocite Vizepräsident des Reichstages, Abgeordneier Kam p r, ist feit einiger Zeit an einem Jnfluenza- Anfall erkrankt und wird nock) mehrere Lage das Bett hüten mülien. Ver-nischt*^ * Berlin, 12. Febr. Im Friedberg-Krach beginnt sich mm die twge nach und nach zu fläven, sehr zu unguusten des ge- ivissenlofen Gründers und seiner Helfershel,er. Tie Prüfungen und Vernehmungen zeigen insbesondere, daß auch Depots unter- i cf) lagen worben sind. Im Zufaininenhang mit dem Krach sind der Staffierer Thon.ke und Friedbergs Geliebte, die uuverehelichle BogdanSky, verhailel worden. Es ist feftgefleUt, daß ichon feit zwei Jahren absichtliche Berschleierungeii vorgekommen sind. Der Konkurs ist von den Gläubigern noch nicht angemetdel; auch ist der Verlust uoch nicht zu übersehen, doch bützl z. B. cm Gläubiger aus Bayern allem eine halbe Million em. Die Geliebte F. Bohns, des verschwundenen Direklors der Aulomobilzenkrate, die unverehelichte Emmerich, ist verfchivundcn. In der Wohnung her Begdansky in Schlachlcnsce wnrden ein Silberjchatz, Ringe mit Vrillaiucn, bares Geld und für 60 000 Alk. gute 'liierte au, eine hiesige Großbank gefunden. — Im Torweg des Hauses Krautsslr. 37 (Berlin O.) wurde gellem nachmittag von Hausbewohnern die in Zeilungspapier gehüllte Leiche eines kleinen Knaben aufge- iimbeii. ^lach Ansicht des hmzugezogenen Ariuenarzles ist diejer wayr° icheinUch eidioßelt worden. — Im Vororie Sieglitz erregte die Verba , t u n g des H u n ft m a l e r s Fritz W 11 d y a g e n Au iehen. Seil längerer Zeit wurden ivährend der Duutelheil Frauen u. junge Mädchen in Sieglitz von einem unbetaimicii Alaun 111 |cl)amlo,er Weije belästigt. Der Alaler hat früher eme Zeitlang 111 den Troven gelebt und zuletzi den Staais,ekretär Tcmburg auf ,emev oftaircka- uijchen Stildlenreife begleitet. ALildhagen t,t ‘ em begabter lianb- Ichailsmaler, desjen Bilder auf den letzten großen Berliner Kunst- aus|ietlungen Jnteresje und Hosfuungen erregt haben. Suchte Tageschronik. In Stuttgart wurde die 60jäl)tige Weißzeugzeichneriil Lh r l st i n e Fischer mit einem Stich un Hälfe ermord ei amgcuuiöeit. Die Tür war von außen veifchloyen. TerSchlüsjel zur Wohnung lag auf der Schwelle. Tie Ermordete wird als em eigenartiges altes Iläutern gefchtldert. Nach ärztlicher und staats auwaltjchajtlrchcr Untersuchung handelt es sich um einen Lust- m 0 r d. Em A u t 0 m 0 b 11 u n f a 1 l ereignete sich auf der Ehauffee zwischen Brühl und Köln. In der Dunkelheit fuhr em Chauffeur ui voller Fahrt gegen einen Baum. Er wurde in weitem Bogen aus dein Wagen gefchlendert und auch zwei Insassen wurden schwer verletzt. Tas Fahizeug wurde gänzlich zerliümmert. Nach Berichten aus Kairo hatte der älteste Sohn des Herzoas von Cumberland, Prinz Georg Wilhelm, dort eine Begea- 11 u n 3 mit dem Prinzen Waldemar v 0 n Preußen dem Sohne des Prinzen Heinrich. Beide machten gemeinsame Fahrlrn durch die lydische Wüste zur Besichtigung der bortwen I Sehenswürdigkeiten. Airche und Schule. — Eine Verfügung des preußischen Unterrichtsministers an die Provinzial,'chnlkollegieii bezweckt die Förderung des englischen Unterrichts an den Gymnasien. Die Bedeutung der englischen Sprache int literarischen, kommerziellen und politischen Leben mache es, so wird daraus mitgeteilt, wünschenswert, daß die Schüler der Gymnasien wenigstens so weit mit dieser Sprache vertraut siiid, daß sie eiiglische Bücher mit Verständnis lesen und sich selbständig weiterbilden können. Im eigenen Interesse der Gymnasien und der Erhaltung ihres Lehrplanes liegt es, ihren Schülern die Berechtigung dieser Forderung zum Bewußtsein zu bringen. Die Beteiligung an dem Unterricht soll besonders durck die Auswahl der Lehrer und die Anordnung des Stundenplanes gefördert werden. Der Minister verweist aus die Bestimmung des allgemeinen Lehrplanes, nach der es zulässig ist, daß in bim drei oberen Klassen an Stelle des verbindlichen Unterrichts im Französischen solcher im Englischen mit je drei Stunden tritt. Tas Französische wird dann wahlfreier Lehrgegenstand mit je zwei Stunden. Im nächsten Ver- waltnngsbericht über die gymnasialen Anstalten soll eine Darlegung der Ergebnisse der Bemühungen der Provinzialschul- kollegien um die Förderung des englischen Unterrichts in den Gymnasien und eine Erörterung weiterer Vorschläge gegeben wm-p. ___ ______ Univerütiits-Nachrrchrsn. — Professur für K 0 1 0 n t a l r e d) t. Der Wirkliche Adiniralitälsrat und vortragende Rat im Reichsmarineamt, Dr. jur. et phil. Otto Köbner ist als außerordentlicher Professor für Kotonialrecht an der Berliner Universität in Aussicht genommen. Diarburg, 12. Febr. Ter Pharmakologe Prof. H e i s l e r nahm den Ruf uaeh Berlin als Nachfolger von Prof. Lteb- icicb an. handel. — D i e Süddeutsche E i s e n b a h n - G e s e l l s ch a f t Darmstadt ruft auf den 10. März eine außerordentliche Generalversammlung ein behufs Genehmiauua des mit der Stadt Alainz abgeschlossenen Vertrages wegen Einführung des elektrischen Betriebes auf den Mainzer Vorortbahnen. Märkte. Gießen, 12. Febr. Viehmarkt. Bei dem am 11. und 12. Februar abgcbaüeneu Markte waren abgetrieben 1384 Stuck Rindvieh und 180 Schweine. — Der nächste Markt findet am 25. und 26. Februar statt. -th. Gießen, 12. Febr. Ter heutige S eh w e i u e m a r k t batte einen Austrieb von knapp 200 Tieren. Die Ware, soweit Ferkel dabei in Betracht kamen, war, da hierfür Bedarf vorlag, recht hoch im Preise. Läufer waren wenig am Markt, jo daß eine eigentliche Preisnorm sieh dafür nicht bilden konnte. — Tie Verkäufer klagen febr, daß Jungvieh schwer zu haben sei, iveil schon im Herbst die Schweinezucht vielfach eingestellt worden sei. Sie loll sich bei den billigen Preisen für Zuchtmaterial nicht lohnen. — Fette Schweine in bester Ware wurden von den Gießener Metzgern augenblicklich mit 57—58 Alk. der Zentiler Schlacht- geivicht bezahlt, während geringere Ware 2—3 Mk. billiger bezahlt wird. — Der Preis für 6 Wochen alte Ferkel stellte sich auf 34 bis 36 Mk., kräftigere Ferkel, bis 12 Wochen alt, wurden zu 42—45 Alk. da? Paar abgegeben. Limburg a. d. L., 12. Febr. Frucktmarkt. Durchschnittspr^ pro Malter. Roter Wetzen (nass.) 17,86 Mk., weißer Wetzen 00,00 Mk., Korn 14,83 Alk., Gerste 11,33 Alk., Haier 7.91 Alk., Erbsen 0,00 Mk., Kartoffeln 6,00 Mk. Ittrchteche Naehrrchten. CvattgeUschc (tientcutoc. Donnerstag den 13. Februar, abends 8 Uhr, im Marku.s- faal: Bibelstunde. (1. Petr.-Brf., Kap. 4.) Pfarrer Schwabe. Israelitische Neligiousgemeirtde. Hottesvren.i in der Syuagoge (Sudanlage). Samstag den 15. Februar 1908; Vorabend 5.30 Uhr. Morgens 9.00 Uhr. Nachmittags 3.30 Uhr. Schrifterkläruug. Sabbatausgaug 6.30 Uhr. Israelitische Rcligiorrsgesellschast. Gottesdienst. ©abbatfeier am 15. Februar 1908: Freitag abend 5.15 Uhr. Samstag vormittag 8.30 Uhr. Nachmittags 3.30 Uhr. Sabbat-Ausgang 6.30 Uhr. Wocheugoitesdieiist: morgens 7.00 Uhr, abends 8.00 Uhr. Meteorologische Beobiichtnugen der Statiott Gießen. Februar STäroinetcr auf 0u reduzierl Temperatur der tiuft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit cn s Windstärke ! __1 Wetter 1908 12. <>15 760,2 2,8 4,8 86 SW 2 Bed. Himmel 12. 9“ 759,2 1,8 4,8 91 SW 2 13. 7” 757,9 1.6 4,7 91 SW 2 ff • Höchste Ternpe ratur a m 12 —13. Februa r — 4- 3,2 • C. Niedrigste „ 12. —13. 1, -i- 1,4 0 c. Telefonische des Giessener Anzeigers, mitge und Indnstr Frankfurter l»örs# 3>^°/0 Beichsanleihe . . 92.70 3% do. . . 82.90 3y20l0 Konsols . « . . 92.85 3% do 82.85 3 XA °/0 Hessen 91 90 öAolo Oberhessen . . . 92.00 4 % Oesterr. Goldrente. . 99 30 4'/s?o Oesterr. Silberrente 99 60 4% Ungar Goldreute . . 94 50 4% Italien. Rente . . . —.— 356 Portugiesen Serie I 62.05 3% Portugiesen n III 62.60 4>$°/0 russ.Staatsanl. 1905 94 75 4>$ °,0 japan. Staatsanleihe 89.25 4 % Uonv. Türken von 1UU3 06.0V Türkenlose 146.40 1% Grieeh. Houopol-Äul. . 49.50 4 % äussere Argentinier . 86.60 d°/0 Mexikaner .... 65.80 4>»u/0 Chinesen . . , 96.40 Aktien: Bochum Guss 198.40 Buderus E. W — Tendenz: ruhig. Berliner Börse, 13 Cauada E. B 143.40 Darmstädter Bank . . . 125.90 Deutscne Bank .... —.— Dortmunder-Union C. . . Dresdner Bank . . . 137.70 Tendenz: träge. Kursberichte teilt von der Bank für Handel ie. Giessen. >, 13. Februar, 1.15 Uhr. I Elektnz. Lahmeyer . . . 120.80 Elektriz. Schlickert . . . 105.90 Eschweiler Bergwerk . . 205.00 Gelsenkirchen Bergwerk . 183.70 Hamburg-Amerik. PaketL 119.40 Harpeuer Bergwerk. . . 199.00 Laurahütte 216.00 >ordd. Lloyd . ... 106.ä0 Obeischles. Eisen-Industrie 96.00 Berliner Handelsgos. . . 159.00 Darmstädter Bank . . . 126.40 Deutsche Bank .... 236.10 Deutsch-Asiat Bank . . 140.30 Diskonto-Koimnandit . . 171.30 Dresdner Bank .... 138 50 Kreditaktien 202.80 Baltimore- und Ohio- Eisenlahn 81.80 Gottbardhahn —.— Loiuuard. Eisenbahn . . 26 OJ Uesierr. Staatsoaüii . . . 144.80 Bnnce-Henn-Eiseubahn . 116,00 Februar. Anfangskurse. Harpener Bergwerk. . . — .— Laurahütte — i.ombardeu E. B. ... —.— Xordd. Lloyd 106.60 1 urkenlose ..... 146.40 TOO o e.n AuJor'la,e'L "Larm empfohlen, weil sie nicht nur den lokalen 2,8 ReU sofort aufheben, sondern auch die Heilung einleiten. P, Di.Ritseits| © ■0 ® % S" n - T 9 Ai- PHs hat mir g sehr gut getan. 7 QW Bonn, den 7. Mai 190/, Heerst. 136. Ich babe m eZ ^.o^cn 4Pakete verbraucht, da ich durch verschiedene Lperationcn geschwächt war und auyerdem noch Oyrensauieu Halle und muß wirrllch neitcben, day es nur selir nut getan bat, denn ich bin viel dicker und kräftiger geworden. Dainals war ich auch sehr nervös, was ilch letzt ebenfalls sehr gebessert bat. Ich sehe auch wohler auf- unb glaube ganz nchcr, daß Jeder der das Biofon braucht — gegen schwache, Blutarmut :c. — und dasselbe nach Vorschrift zubereftet, m kurzer Zeit Bcsierung verspüren wird. Ich Hobe das Präparat Soho -Manchem cnwtoylen und war mit demselben stets sehr zu- ^edc". Der Geichmack des Präparates ist sehr gut. Hochachtungs- V et er Bo n g. Untcridirijt beglaubigt: Gudenich bei Bonn, 13. >iull 190/ Beter Guen, Lchiedsinann. Bivson, das beste und blU/8're tzsr u. schwache, ist in Apotheken, Drogerien usw. daö Paket 3 ML erhältlich, welches für ca- 14 Lage ausreicht. lb10/i K 4/08 B*8/i Reichste Auswahl Sehr billige Preise Seltersweg 20 A. Holterhoff Söhne Se'tersweg 20 Auskunft. b*/8 KlZM B^/i ti u U II K9/08 B“/i u ii 819 Fichten-Decbslangen, schönes, starkes Holz Sicherheitsfonds. Lss% drei 957 ii Zu haben bei (10 42 Fichten-Stämme Gebr. Adami, AtäuSburg 14. Derbstangen 76 7 Kiefern--Stämme Die Bauleitung. D^J «all- schleifen n An beiden Tagen Anfang vormittags 10 Uhr im 955 Ueberall zu haben 959 Babubosstraße 48 II. Eingang Westanlagc. o warben Zu haben in allen Kolonialwaren-, Drogen- und Seifen-Geschätten. ssc/3 Großherzogmm Hessen. SSu/io iiiDiiiiniuuicui ungefährlich kein* bürsten beiter, wetterbeständig. Jaffaderrputz 19 Hainbuch.--Stme. 29 Linden-Stämme 47 165 300 87 Freitag, den 21. d. Mts. kommen zur Versteigerung: Nm. Buchen- und Eichen-Scheitholz zu Werkholz geeignet // ii B 1417.(8 9600.68 9962.33 Bauholz Grubenholz M. Pf. 380.22 8399.42 Fabrikanten: Labszynski & Co. Berlin NO. t Bemerkt wird, daß das Eichcn-Schnittholz bester Qualität ist und sich für Schreiner- und Glaserholz eignet. M. Pf. 12918.60 2253.95 1128.24 13458.89 —23,97 =31,58 =48,13 =13,46 =12,85 =45,27 = 3,85 =30,70 = 3,53 =12,67 =45,27 30—39 25—29 15—24 30—39 25—29 unter 2 5 25—29 unter25 16—27 20—38 Aktiva: Kassenvorrat Warenvorräte Jnventarwert nach 20% Abschreibung Guthaben bei Banken Ausstände (Kohlen) die sich auf das Ganze beziehen, mit Ausnahme der letztgenannten Sortimente, werden nicht angenommen. Nieder-Bessingen, den 11. Februar 1908. Großh. Bürgermeisterei Nieder-Bessingen. Hör st. VekanMmachung. Tüchtige Erdarbeiter findeu b. Bahnbau Grünberg- Ltch auf sofort Beschäftigung. Meldung bei den Schachtmeistern Bocher und Habig auf der Baustrecke bei Lich. Spitzen, Spitzen Stoffe und Stickereien Bordermald an der Straße Bettenhausen-Vtuschenheim. Bettenhausen, am 10. Februar 1908. Großh. Bürgermeisterei Bettenhausen. Roth. Ludwig Usinger Nachfolger, Wiesbaden Baumaterialieu-Grosrhaudlung, gcgr. 1873. Alleinvertreter für den Regierungs-Bezirk Wiesbaden und 33,21 11,23 13,43 5,05 3,95 Die Gebote müssen nach Sortiment und Klassen getrennt pro Festm. mit entsprechender Aufschrift versehen bis Freitag den 21. d. Mts., nachmittags 1 Uhr auf unterzeichneter Bürgermeisterei, wo die Bedingungen eingesehcn werden können und die Eröffnung stattfindet, eingcrcicht werden. Gebote, Donnerstag, den 12. März 1908, nachmittags 3 Uhr werden auf hiesigem Orisgerlcht die vor dem Namen der August Helfen dein Ehefrau stehenden Parzellen der Gemarkung (ließen: 2/164,4/io=^507 qm Ho freite links der Chauffee, 21/15,-/io=262 qm Grabgarten rechts des Wiefecker Wegs, 21/15,5/io=2496 qm Hofrcite das., 21/15,8/io=lO53 qm Grabgartcn daselbst, öffentlich1 meistbietend versteigert werden. Auswärtige Bieter haben sich über ihre Bahlungssähtgkeit auf Berlangen auszuwetscn. Gießen, 29. Januar 1908. Großh. Ortsgericht Gießen. Gros. Mcht düs schmutzigsle Mktüll schgeldiliiik unh WM nidjL In Glas- nn(4.pn äl0,20,30 u. Blech- ZMIchk!!u.öoPfg. ~~--Täglich Aufnahme von Schülermnen. --------- . Gleichzeitig halte ich mich den geehrten Damen bestens empfohlen un Äufertigen von Kostümen aller Art zu zivilen Preisen. D. O. Donnerstag, den 27. Fcbr. 1908, nachnnltags 3 Uhr, wird auf hiesigem Ortsgericht die vor den Namen des Heinr. Diergardt und Ehefrau geb. Dörnetnann stehende Parzelle der Gemarkung Gießen: 1/1244,7=293 qm Hosreite auf dem Gartscld, öffentlich meistbietend versteigert werden. Auswärtige Bieter haben fick; über ihre Zahlungsfähigkeit durch ein Zeugnis ihrer Heimalsbc- Hörde auszuweiserr. Gießen, den 15. Januar 1908. Gr. Ortsgericht Gießen. 59 49 NähereAuskunst, Prospekte u. Antragsformulare kostenfrei bei der Generalvertretung für Hoffen, Hcffeu-Nassau und die Pfalz in Darmstadt: Angu« fiSer oenicb, Zuninerstr.3; in Gießen: Hauplagenl Wiiie. 116ürbeek, Kinu, Neustadt; Bank für Handel m. Industrie, Desto fiten kaffe G»eßen, Johannesslr. 1, Inkasso n. AusEablungs- steile; in Alleudorf: Aag. JLeiaeweber, Uhrutacher; in Grotzen-Bufell: Willi. Ääiiäik Kfm.; in Gr.-Liuoen: Heinr. Weiss, Bauwlterllehmer; in Lanbach: Willi, I£Iipstein; in Wieseck: Ludwig liirchner, Kaufm. Donnerstag, den 5. Marz 1908, nachuuuags 3 Uhr, wlrd aus hiesigem OrtSgericht die der Peter Minke Ww. zunehende Parzelle der Gemarkung Gießen: 38/31,2=479 qm Hosreite am Hamm, öffentlich merstbielend versteigert. Gießen, 29. Januar 1908. Grogh. Ortsgericht Gießern Gros. Submisfionsholzverkaus. Aus den Waldungen der Gemeinde Nieder-Bessingen soll nachverzeichnetes Holz auf dem Submissionswege verkauft werden: 6 Eich.-Stm. 3. Kl. 40—49 em Dm. 6— 8m£.= 3,53 Fm. 3—12 3— 8 4—10 18—20 16—20 12—20 10—18 10-16 3— 7 5—10 Großh. Ortsgericht Gießen. Gros. Geschäftsanteile Reservesmtd Schulden Reingewinn Kreppe! Kaffeetuchen Torten u. Törtche-l Tee- u. Werngebäck empfiehlt täglich frisch Ludwig Töll, Konditor Marktstrafic 32. [871 Holzversteigerung Mittwoch, den 19. d. Mts. kommt im Mackwald Bettenhausen nachstehendes Holz zur Versteigerung: 31 Stm. Eichen-Schnittholz 38—68 cm Durchm. 32,57 Fstm. Sa.: 20759.68 . . 473 . . 35 Kekmmtmachlmg. Wegen Vornahme von Kanalijationsarbetten wird die Lahn st raße von heute an bis auf weiteres für den Fuhr- nnd Radfahrverkehr gesperrt. Gießen, den 12. Februar 1908. Großh. Polizeiamt Gießen. Reinhart. ZusdiBwigSe-Sehas!©. Unterricht im Zuschueideu der Damen- u. Kindcr-Gardcrobcn erteilt nach leicht faßlicher Methode 669 Luise Weinfiiardt) ausgebildete Lehrerin Man muss in den inneren Räumen unsere Spitzen-Äusstellimg sehen. 4. 5. 6. 3. 4. 5. 4. 5. K2,08 lBw/j Donnerstag, den 27. Fcbr., 1908, nachmittags 3 Mir, werden die dem Heinrich Geiß und Ehefrau geb. Lenhardl in Gießen gehörigen Grundstücke der Gemarkung Gießen: 18/1—149 qm Grabgarlen neben der Grünberger Chaussee, 18/2=629 qm Hosreite daselbst, 18/2,4=297 qm Grabgarten das., 18/2,7=206 qm Grabgarten das., 18/3=374 qm Hosreite daselbst, 18/3,5=1108 pm Grabgarten das., aus hlesigent Ortsgericht öffemltch nreistbtelend verslelgert. Auswärtige Lketer haben sich über ihre Zahlungsfähigkeit dura, ein ^eugntö ihrer HcimatS-' behürde-auszuweisen. Gießen, den 15. Januar 1008. Großh. OrtSgerrwt Gießen. Gros. Frischer Pariser NfW per Kovi 14 und 16 Pfg. i Gebrüder Berta a13/al Babnbosstrafie 27. ' Bckarmtmachmra. Im Auftrage des Rechtsanwalts Dr. (s. Svobr werden wir eine Freiwillige Versteigerung m a in bcstec Sage Kichcns nclWicn BnnMtzen (besonders für Villen geeignet) am Donnerstag, den 27. Februar 1908, nachmittags 3 Uhr, auf unserem Bureau abhalten. Zur Versteigerung kommen aus Flur 4 Nr. 1561/10 Grabgarten nm kleinen Steinwcg rechts (Garten des Neuen Saalban, Stciu's Garten) ein Bauplatz an der Bergstraße mit co. 750 qm und vier Bauplätze an der Garteitstraße mit ca. 670, 600, 600 und 770 am. Bei dieser Versteigerung wird die definitive Entscheidung über den Zuschlag alsbald am Schluffe der Verbandluug gegeben werden. Pläne urrd Bedingungen liegen aus unserem Bureau zu jedermanns Einsicht auf. Auch erteilt Rechtsanwalt Dr. Spohr in Gießen, Neuen Baue 251. jede gewünschte per Pfund 24 u. 36 Pfg. 1. Steinhäuser, P24 Seltersweg 27. Neuen-Bäue 17. Fortwährender Eingang in Neuheiten Ei,eilbahkt0'»mmverein Gießen (Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht). ltullmann. Althaus. Franz. Walther. Christ. Wilhsim Prenssistbe Lebens- und Garanlie • Versichcrungs - Aktien - Gesellsehalt BERLIN W. 64, Behrenstr. 59j61 Errichtet 1866, Antrüge in 1907: 1188/« "Millionen Mark. in schönster Ausführung empfiehlt 896 I. Fuhr. Kosten -J- Keil (Brust-Earamellen) sind das einzig beste di ätet. Genuß» mittel bei Husten und Heiserkeit. zusammen . 508 Ausgeschieden mit Ende des Geschäftsjahres . . . 22 In das neue Geschäftsjahr 1907/8 übernommen . 486 Mitgliederguthaben zu Ende des Geschäftsjahres 12918 Mitglieüerhaftsumme zu Ende des Geschästsiahres 14580 Dte Mitgliederguthaben vermehrten sich um 631 Die Mtgliederhaftsumme ucrmehrtc sich um 390 Gießen, den 23. November 1907. F s» ® b Sa £D 3^ k. Schweinefleisch, Pfd. 40 Pf. d» , Prima lcbcndfrischc Schellfische Eispackung soeben eingetroffen u. billigst bei: August Wallenfels, Marktplatz 15. j-«I Telefon 390. Freiw. Uaii’sche Feuerwehr, Montag den 24. d. Alts., abends 8!/2 Uhr, bei Kamerad Kunz, Landgraf Philipp-Platz: Au erordeirMche HaripVersammlung. Tagesordnung: Wrchtige Korpsaugelegenheit. Zahlreiche Beteiligung dringend erwünscht. vWa . Der Vorstand. NB.: Helm und Arbertsanzug. ______________ »WM» Äersichcrungsstand 49 Taufend Pölreen. Kaaie» Sesamgvwem Harmonie Orderrtl. -Kenerawersammlung am 15. d. Mts., abends 8 Uhr, im BereinZlokat. Tagesordnung: 1. Berichterstattung. 2. Rechnungsablage. 3. Vorstandswahl. 4. Verschiedenes. Außerdem werden die akiwen Mttglieder gebeten, zu der am Freitag stattfindenden Probe im Cafs Ebel zahlreich zu erscheinen. ___________________________________________Der Vorstand. Lebendfrische Schellfische ausgesucht, allerseinste Ware sind heute cingetroffen bei Georg Wallenfels nur Marktplatz 21, gegenüber der Engelavothekc. Fernsprecher 46. 1259 für jede Waschmethöde'passend Henkel&Co. Düsseldorf 39 , 63 „ 189 , 20 Ficht. 18 „ 188 , 5 Kief.> 87 r Aligcmeme Renten-Anstalt Hegrüudet 1833. zu Stuttgart Neorgaaisterl 1855. Lebens- und Reurenvcistcherungsvereiu auf Gegenseitigkeit. Moderne Bersicherungsbediugnugeu für LebenSvcr- ficheruugeu, wie für Rcurcuverstcherungeu. 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