Donnerstag, 12 März 1908 138. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 61 Srfchewl tLgNch mti BnBnabme bef «onntaa«. 11 to e g, 1 Uhr Ai versammln« ^rstag, den 26. Ne ndS8Ulir,mck- Cai6 Ebel, . ' lgeöordmiog: ; Satzungen. Ter Woriitf er auch hin und wieder Reminiszenzen von seiner alte Liebe vorbcingt. Wir verzichten aus jede Mithilfe von dieser Seite. (Lachen links.) Der Redner bekämpft die weitere Ausdehnung der Sonntagsruhe. Redaktion. Exvedittoa and Druckereir Schul- stratze ?. Expedition und Vertag « fcSäfc t>L Redaktion: 112. TeE-Adr^ An-eiaerGieße». Deutscher Reichstag. 119. Sitzung vom 11. März. Am Tische des Bundesrats: v. Bethmann-Ho Wermuth, Caspar. Präsident Graf Stolberg eröffnet die Sitzung um 15 Minuten. Rcichsamt des Inneren. (Fünfter Tag.) Abg. Naumann (freis. Vergg.): sein, wenn das gewerbliche Volk selbst die Ausführung dieser 23c- Stimmungen in die Hand nimmt. Eine weitere Aufgabe der Nrbeitskammern ist die B e g u t, Achtung von Kollektiv.Tarifverträgen. Heute stehen wir erst im Anfang solcher Verträge, die Großindustrie ist davon noch kaum erfaßt. Bei den Arbeitskammern wird man Auskunft erhalten können über Auslegung von Tarifvertrags- schwierigkeiten. Das ist das wichtigste, alles andere ist Beiwerk, aus dem nur das eine ersichtlich wird, daß mit den paritätischen Arbeitskammern noch längst nicht das Bedürfnis der Arbeiter nach einer geordneten Vertretung befriedigt ist. Mit der berufsgenossen, schaftlichen Organisation der Arbeitskammern könnte man einver. standen fein, wenn die Berufsgenossenschaften anders wären, als sie tatsächlich sind. Bis jetzt sind sie viel zu wenig organisiert, sie sind fast nur Abrechnungsstellen für d i e Unfallversicherung. Wenn sic für die Arbeitskammern dienlich sein sollen, so müßten sie den Beruf vollständig repräsentie. ren und nicht nur die Unternehmer. Freilich muß auch die Arbeits- karmner paritätisch aufgebaut sein, denn eine ernsthafte Wirkung ist überhaupt nur von paritätischen Arbeitskammern zu erwarten. Der Vorschlag, die Wahl der Arbeitervertreter durch Arbeiteraus. schösse vollziehen zu lassen, ist ganz unannehmbar, denn bei einem solchen Wahlmodus haben die Arbeiter gar kein aktives Interesse an den Ärbeitskammern. Immerhin ist ja ein solches Wahlrecht noch besser als das preußische Landtagswahlrecht. (Heiterkeit.) Aber das will ja nicht viel besagen. (Erneute Heiterkeit.) Die Wahl durch Arbeiterausschüsse ist nur dann annehmbar, trenn diese obligatorisch sind. Vorläufig sind sie nur ein erweitertes Beschwerdebuch. (Heiterkeit.) Außerdem schwebt über ihnen der Kiindigungsparagraph. Um alle Arbeiterorganisationen für die Arbeitskammern zu interessieren, bleibt nur das Proportional- tvahlshstem übrig. Die Vertreter der Arbeitgeberorganisationen lind die der Arbeiterorganisationen müssen dann die Ausführung der Gewerbebestimmungen in ihre lebendige Hand nehmen. Aber die Kammer muß auch auf eigene Finanzen gestellt werden. Sie darf lein Anhängsel an der Kasse der Unfallversicherung sein, denn das ist nur eine reine Unternehmerkasse. Ich halte es auch vlcht für richtig, die Kosten dem Reiche aufzubürden. Das Geld wurde wohl dafür zu haben sein, man könnte es ja bedingungs- tauie in b;c große Reichsfinanzreform mit aufnehmen. (Heiterkeit.) ÄotettonSbntrf and Vertag bet BrühNchen UntoerfUäte * Bud>- and Cte informieret. tR. Bange. Dietzen. Dt« »Gtetzrner SamiUenbiatter" werden dem .Anzeiger» viermal wöchentlich betgelegt, das ’ttretsblQtt fflt den Krell Gießen" zweimal wöchentlich. Der »hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. Dienstverhältnisse aller Angestellten, der Forderung eines Reichs, berggesetzes und reichsgesetzlicher Regelung des Knappschaftswefens, ihres Gesetzentwurfes über den Bauarbeilerschutz sowie derjenigen Bestimmung aus ihrer Glashüttenresolution, die das Verbot ,der Nachtarbeit fordert, wogegen der Abschnitt dieser Resolution über das Verbot ber Sonntagsarbeit im Hammelsprung mit 123 gegen 104 Stimmen angenommen wird. Sämtliche anderen Resolutionen der Parteien werden angenommen, mit Ausnahme der national» liberalen Forderung von Erhebungen über Mindestpreise im Handwerk, die durch Annahme der Resolution Schack, die einen Gesetzeitt- Wurf hierüber fordert, gegenstandslos geworden ist. Zum Titel der d r e i D i r e k t o r e n nimmt Abg. Huo (Soz.) das Wort. Präsident Graf Stolberg macht ihn nach einer halben Minute darauf aufmerksam, daß die allgemeine Aussprache beendet ist und die drei Direktoren zur Verhandlung stehen. Hue wehrt sich unter Berufung darauf, daß ihm das Wort abgeschmtten ist und kündigt seine Rede schließlich für die dritte Lesung an. Abg. Stadthagen (Soz.): Die Drei Direttoren (Große Heiterkeit.) — Vizepräsident Dr. Paasche unterbricht nach einer halben Minute den Redner, der ein sonnlpolitisches Thema anschlägt und ruft ihn „zum erstenmal zur Sache". Abg. Stadthagen (Soz.): tNCHER ti Katarrhen, Huste ttiiyersdileimung. ure. Udtrill tÄi jstrixtt:: fj isstr uii Site) Abg. Graefe (Reformp.): . Auch in der Sozialpolitik ist Stillstand Rückgang. Der s o - 3 i a l p o l i t i s ch e W e t t l a u f u m die G u n ft derArbei. t e r ist ganz unberechtigt. Man sollte sich mehr um die Hanr- werler und den Mittelstand kümmern. Denn es liegt im Jnicr- des Staates, möglichst selbständige Existenzen zu erhalten, s ICe Warenhäuser anzuzichen. Freilicb, von einem Mann.', der lernen Weg von dec christlichsozialen Partei bis zu Barth und ^othein genommen hat, kann man nicht mehr crioarten, wenn Pmii Berlin, 'NN les und größtes tischeö Aene-M der Welt. ». des öeuiim.1®- ioeve ausgeilcill. r Re»-.«-» * J'gJlÄts»'' D" AZ Die drei Direktoren müssen durch die Sozialpolittk so überlastet sein (Große Heiterkeit), daß vielleicht zu erwägen ist, ob nicht ein vierter hinzukommen mutz. (Heiterkeit.) Vielleicht auch nicht. Aber ich mutz doch das Recht haben,,zu begründen, weshalb ein Direktor neu hinzukommen oder abgestrichen werden muß. (Heiterkeit.) , Vizepräsident Paasche ruft ihn zum zweitenmal zur Sache und macht ihn auf die geschäftsordnungsmäßigen Folgen eines weiteren Males aufmerksam. Der Präsident ruft gleich danach die Entscheidung des Hauses an. Er bittet die Herren, Platz zu nehmen. Auch Stadthagen nimmt Platz und verzichtet unter großer Heiterkeit. Die drei Direktoren werden bewilligt. Zu einem späteren Titel spricht Abg. Pfeifscr (Zentr.). Er erhält das Wort bei einem der Allgemeinen Fonds. Er dankt für die Reichszuschüsse für das Germanische Museum in Nürnberg und das Deutsche Museum in München und fordert noch weitere Unterstützung deutscher Kulturaufgaben. Vizepräsident Dr. P a a s ch e ruft ihn zur Sache. Abg. Dr. Pfeiffer klagt über diese Beschränkung. Das Wort wird abgeschnitten und so darf der deutsche Reichstag keine Stätte sein, an der man uoer Fragen deutscher Kultur ein Wort sprechen kann. Um der Beschwerde des Redners abzuhelfen, befchließt man, über sämtliche Titel der allgemeinen Fonds eine gemeinsame Besprechung zu eröffnen, sodaß dem Redner Gelegenheit gegeben wird, seine Wünsche vorzubringen. Abg. Dr. Pfeiffer (Ztt.) fordert weiterhin Förderung des k u n st h i st o r i s ch e n U n t e r - richts, ein völliges Verzeichnis der deutschen Äunstdenkmaler, Popularisierung der Monumenta Germaniae, weitere linier* stützung des Buchgewerbemuseums in Leipzig, Fortführung des Grimmschen deutschen Wörterbuches, Förderung der allgemeinen Bibliographie, der Bibliographie der historischen Wissenschaften usw. Auch die Bestrebungen auf Volksbildung mußten unterstützt werden. Freilich dürfe man der urteilslosen Masse njcht kritiklos die Literatur überlassen, sonst würde manches als Wein getrunken, was nur Most sei. Der Kaiser habe ja die Kunst- ler verschiedentlich schon unterstützt, indem er an Detlev von ßiliencron einen Ehrensold vergab und die Villa F a 11 o n i e r i im Süden für deutsche Künstler berettstellte. Auch Hamburg habe denDichterGustavFalcke einen Ehrensold ausgesetzt. Aber das Reich tue in dieser Hinsicht durchaus nichts. Wir haben aber nicht eine Kunst der Einzelstaaten, sondern eine deutscheKunst. Wir dürfen junge Künstler nicht zu gründe geben lassen, weil es ihnen an Brot fehlt. Warum führt man nicht eine große deutsche Kmistkommlsslon ein, die sich mit diesen Fragen beschäftigt? Das Wort: Geben Sie Gedalikenfreiheitl mutz gerade auch für die Kunst gelten. (Stürmische Zustimmung bei den Freisinnigen und Soz.) Gewiß, die künstlerischen Schöpfungen müssen aber auch aus der Seele geboren sein. Als desenitiv letzte Rate werden jetzt noch einmal 75 000 Mk. für die Hohkönigsdurg gefordert. Man täte besser, diesen Fonds zugunsten von Malern, Musikerii und anderen Künstlern zu verwenden. Man vergesse aber vor allem die Journalisten nicht, diese Männer, die mit einer wunderbaren Elastizität des Geistes die Pulsader des öffentlichen Lebens sind. Die einzigen Beihilfen, die die Journalisten bis jetzt von Reichs wegen haben, ist die, daß sie, wenn sie offiziös sind, zu den intimen Diners des Reichskanzlers zugezogen werden. (Große Heiterkeit.) Die Standesorganisationen der Presse sollten von der Regierung unterstützt werden. Die Presse sollte aber auch vor der Zuwanderung von Elementen geschützt werden, die sie verunzieren. Da hat sich jetzt erst wieder ein ehemaliger Angehöriger der Gardeducorps im Moltke-Harden-Prozeß hervorgetan, Herr Bollhardt. Er nennt sich auch jetzt stolz Journalist und Redakteur. (Heiterkeit.) Lehrstühle für Journalistik machen es nicht allein. Auch an deutsche Dichter müssen Unterstützungen gegeben werden. Es gibt in Deutschland wirklich noch Dichter. (Zuruf: Müller-Meiningen I Stürmische Heiterkeit). — An den Abg. Muller- Meiningen habe ich wirklich nicht gedacht, ich dachte nur an die wirklich großen Dichter. (Ernelite Heiterkeit.) Das bekannte Wort müßte richtiger heißen: der König muß mit dem Sänger gehen. Auch unsere Bühne muß mehr unterstützt werden, damit die Werke der deutschen Dichter wieder zur Geltung kommen. (Zurufe: Faust, Bamberg! Unruhe im Zentrum) Machen Sie uns doch das nicht zum Vorwurf, was in einem verfehlten Augenblick geschehen ist. (Lebhaftes Hört! hört! links.) Wie es mit unserer Kunst steht, das ersieht man auch daraus, daß es jetzt von Schiller heißt: „Früher warst du der Mann, jetzt ist es der Sudermann". (Große Heiterkeit). Man soll auch endlich dem Schauspielerstand geben, das was ihm gebührt. Ich habe unter mancherlei Bedrängnissen meine Wünsche vorgetragen. (Heiterkeit.) Ich bitte nun aber auch den Reichstag, sich bewußt zu sein, daß er die Pflicht hat, für die Kulturinteressen des deutschen Volkes einzutreten. (Lebhafter Beifall. Stadthagen ruft: Oder Modernismus! Große Heiterkeit.) Darauf Vertagung auf Donnerstag 1 Uhr (Fortsetzung). Schluß 7^ Uhr. "-...Hhvolkck .. 1 'tititi. Single > ber ortsgenMik ^gbezw. zucedinc e Angeboie inu.it Bl»»® eben W «Wil 27. Wicgeuieü s W. daß es in > aut unb amLügerr- ederhallt. M >cd zum Christin Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen Abg. SiS (Zentr.) rühmt die sozialpolitische Tätigkeit des Zentrums. , Vor allem müsse dem Aschenbrödel der Sozialpolitik, dem Kaufmannssiande, geholfen werden. Das Hausierern n- Wesen müsse bekämpft werden. Der Redner spricht sich ebenfalls gegen eine Erweiterung der Sonntagsruhe aus, die Wohl in den größeren, aber nicht in den kleineren und mittleren Städten möglich fei. Abg. v. Brockhausen (kans.): Der Handwerkerstand bedarf der weitgehendsten Fürsorge. Vorläufig ist für ihn nur wenig geschehen. Der Staatssekretär hat die Ausführungen des Abg. Naumann für besonders geistreich gehalten und ihnen in vieler Beziehung Anerkennung gezollt. In gewisser Beziehung mag das stimmen. Im ganzen haben sie aber doch wieder nur Theorie gezeigt; sie sind daher ohne praktischen Wert. Die Hoffnungen, daß Herr Naumann gegen die Warenhäuser vorgehen wird, sind verfehlt. Allerdings kann ich das, was Herr Naumann gegen das Laufen der Frauen nach den Warenhäusern sagte, nur unterschreiben. Als ich seine damaligen Aeußerungen hierüber las, — ich wohnte der Sitzung wegen leichter Erkrankung nicht bei —da hatte ich einen Traum. Die Warenhäuser standen alle leer und die Angestellten feierten einen Abschieds- kommerS, in dem sie folgendes Sieb fangen: „£) Warenhäuserherrlichkeit, wohin bist du entschwunden? Nie lehrst du wieder, goldne Zeit, so frei und ungebunden! Vergebens spähe ich umher. Ich sehe deine Spur nicht mehr, O jerum, jerum, jerum usw. Wo sind die, die vom Wertheimstein Nicht wankten und nicht wichen. Die Arm in Arm mit Barth-Gothein Den Herrn der Erde glichen? Sie kehrten mit gesenktem Blick , Mit Naumann zum Detail zurück \M (Große Heiterkeit.) Der Redner bespricht die Kämpfe im Berliner Baugewerbe und den bevorstehenden Nieseukampf im Reiche. Trotz der Bemühungen der gewerkschaftlichen Oberchefs Silberschmidt und Bömelbnrg hatten sich alle Verhandlungen wegen der Halsstarrigkeit der Arbeiter zerschlagen. Der Terrorismus der Sozialdemokraten muß endlich gebrochen werden. Es gehört jetzt ein ungeheuerer Mut dazu, in Berlin Arbeitswilliger zu fein. Die Reichsregierung muß endlich die Arbeit schützen. Der Redner äußert sich zu einigen Resolutionen. Die des Zentrums und der Sozialdemokraten über das Knapp- schaftswesen lehnen wir ab, schon weil es preußische Jnge» legenheit ist. Dagegen stimmen wir für die Resolution Schack über Minde st Preise im Handwerk. Für noch nicht spruchreif halten wir die in einer Resolutton Schack angeregte Frage der Errichtung von Angestelltenkammern. Dagegen ist vollständig spruchreif der unter meinem Namen gehende Antrag über die aktive und paffive Bestechung von Angestellten, die Schmiergelder frage. In einer Zufallsabsttmmung ist diese Nesolu. tion, die wir schon früher einmal gestellt hatten, in der tfiut von Resolutionen, die auch schon damals vorhanden huir, untergegangen. Inzwischen hat der Staatssekretär eine Enquete veranstaltet und es liegt eine Fülle von Material vor. Auch der deutsche Handelstag hat eine Strafbestimmung gefordert. Jedenfalls aber müßte man den Verführer viel harter bestrafen als den Verführten und auch der Versuch mutz bestraft werden, wenn wir etwas erreichen wollen. (Lebhafter Beifall rechts.) Abg. Dr. Junck (nl.) enkt die Ansmer ksamkeit auf die Frage der Einheitsstenographie. Er bespricht die bekannte Eingabe des Slenographenverbandes Stolze-Schrey und wendet sich gegen die darin enthaltene Forderung, an dem von den Vertretern der verschiedenen Stenographre- systeme auszuarbeitenden System nichts zu äudern. _ Der Redner swllt sich auf den von den Führern des Gabelsbergerfcken Systems erhobenen Einwand, daß man der Regierung eine Abhängigkeit von Systemleuten nicht zumuten könne. Er fordert die baldige Einberufung einer Negierungskonferenz. Die nationalliberale Resolution wünscht eine Enquete über die Frage der Mindestpreise im Handwerk. Es bestehen noch große Unklarheiten hierüber. Der Antrag der wirtschaftlichen Vereinigung will diese Resolution anfcheinend übertrumpfen, er macht den Eindruck eines Wettbewerbes. Der iiationalhberale Antrag sollte doch wirklich genügen. Ein weiterer nationatliberaler Antrag fordert die Regelung derVerhältnisse der Bureau - a n gestellten; das ist spruchreif. Wir werden dem Kartellantrag Spahn zustimmen. Wir erkennen an, daß der Zeitpunkt gekommen ist, wo der Staat sich e professo mit den Kartellen iu beschäftigen hat. Nicht, als ob wir eine ben Kartellen feindliche Stellung einnehmen. Wir erkennen voll an daßi bie Kartelle sich mit Notwendigkeit aus der volkswirtschaftlichen Entwickelung ergeben haben. Wir erkennen an, ihre Verdienste um die Stetigkeit der Arbeit und des Absatzes, und wir erkennen an, daß an der Spitze der Kartelle vielfach Leute stehen, die unsere Wirtschaft wesentlich gefordert haben. Das schließt aber nicht aus, daß der Staat elnwach- lames Auge über die Kartelle behält, damit nicht das Prinzip der Privatwirtschaft zum Schaden der Allgemeinheit übertrieben wird. Es handelt sich um eine gründliche Ueberfpannung des Begriffs der Gewerbefteiheit, und wie wir im vorigen Jahrhundert sie eingeführt haben, wird unsere Zeit sich mit einer vernünftigen Beschränkung der Gewerbefreiheit zu beschäftigen haben. Das anzuerkennen ist nicht reaktionär, sondern tragt nur der Entwicklung der Volkswirtschaft Rechnung. In dem Moment, wo die Syndikatsbildung Gefahr bringt für die Arbeiter, die Industrie und für die Kommunen, mutz der Staat eingreifen. Wenn irgend etwas zur Vorsicht mahnt, so ist es der Ausruf des ^emt Abg. Hoch: „Der erste Teil des sozialisttschen Programms ist schon erfüllt, die wirtschaftliche Konzentratton; der zweite Teil deS Programms, die Ablösung der Privatwirtschaft durch die sozialistische Produktion ist die einzige Hilfe gegen die Äonjcntration der^ Wirtschaft in einzelnen übermächtigen Händen." Das ist em Ringer« -cig für uns, die wir auf dem Boden des gegenwärtigen Staates stehen, und die wir nicht Schrittmacher der Sozialdemokratie sein wollen. (Beifall b. d. Natlib.) Darauf bringt Abg. Basserman n (nl.) den Antrag auf Schlutz der allgemeinen Aussprache ein. Dieser wird mit Block- mehrheit beschlossen. Das Gehalt des Staatssekretärs wird genehmigt. Dann wird über die Resolution abgestimmt. Abgelehnt werden die sozialdemokratifchen Refolutionen mit der Forderung einer reichsgefetzlichen Regelung der Arbeits- und w- iiisfll . ÄusjW * AB (M in ö &njt, issen z 1908- (« Nm komm d°' “ .tz- :t Bieren ZS" Der vorliegende Gesetzentwurf über die Ärbeitskammern weist liefen einen rein beratenden, gutachtlichen Charakter zu. Sie fallen über alle möglichen Dinge verhandeln und beraten. Aber- alles ist zunächst unverantwortlich und unverbindlich. Eine solche Körperschaft, die blotz einen gutachtlichen Charakter hat, hat keinen inneren Halt in sich. Ihr mutz eine bestimmte Verwaltungsaufgabe gegeben werden. Die Arbeitskammern sollen nach dem Entwurf den wirtschaftlichen Frieden pflegen und ein gedeihliches Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitern fördern. Das letztere könnte erreicht werden, wenn die Ärbeitskammern als obligatorisches Einigungs- emt aufgefatzt werden. Das ist aber nicht der Fall. Sie wer- den nur als fakultatives Einigungsamt angesehen für die o-aHe, für die das Gewerbegericht nicht in Betracht kommt. Sie wurden auch in der Form, wie sie vorgeschlagen werden, als obligatort- fches Einigungsamt versagen. In den meisten Streitfällen wur- den die beiden Parteien geschlossen sein, und der Vorsitzende wurde allein zur Enffcheidung übrig bleiben. Die Aufgaben, den wirtschaftlichen Frieden zu pflegen, sind etwas nebelhaft und phrasenhaft. Es Ware dasselbe, wenn in der Reichsverfassung die Be- ftimmung enthalten wäre, daß der Reichstag dazu da sei, das gute Einvernehmen zwischen den sich widerstreitenden Parteien herbeizuführen. Das kann einmal Vorkommen, aber der Zweck einer beschlietzenden Körperschaft kann das nicht sein. Man sollte mehr reale Aufgaben in den Vordergrund stellen. Die erste wirkliche Ausgabe der Arbeitskammern scheint mir die zu fein, daß sie eine Verwaltungsbehörde für das Gewerbe werden. Dann würden sie der erste Schritt zu einer Selbstverwaltungsbehörde des Gewerbes sein. Es reicht dann ober nicht aus, datz man ihr nur einen gutachtlichen Charakter zuweist, und daß niemand gezwungen ist, sich nach ihren Gutachten zu richten. Solange dieser Zustand beibehalten wird, wird die Arbeitskammer immer nur als überflüssiges Rad am Wagen angesehen werden. Daher werden ihre Verwaltungs- befiignisfe möglichst erweitert werden müssen. Die eigentliche Ausführung der polizeilichen Straftontrolle wird man ja den Arbeitskammern nicht überweisen können, weil ihr dazu die geeigneten Organe fehlen. Die Arbeitskammern sollen aber mit ihren Gutachten normativ sein. Im allgemeinen sollen ihre Ent- sckeidungen und Beschlüsse fstr die Ausführung der Gesetze matz- gebenb sein. Wenn eine solche Stelle die Ausführung der Gewerbeordnung in die Hand nimmt, dann wird auch dafür gesorgt werden, daß diese Bestimmungen nicht in die Luft hinein geschrieben sind, weil dann das Interesse der nächstbeteiligten Kreise da- hintersteht, und die beteiligten Verbände sich selbst als Garanten der Ausführung der Bestimmungen ansehen werden. Heute besteht unsere soziale Gesetzgebung häufig darin, daß man Bestimmiingen über Bestimmungen häuft, die vielfach von den nachstbeteiligten Kreisen gar nicht alle aufgenommen werden können. Diese Bestimmungen müssen aber Eigentum des gewerblichen Volkes werden. Das würde aber erst dann möglich I»® Mark We! zu )>', । Aeboie unter» hPhPr QL..; IWeißdrot 2 Zig. 62 Plg. ^Schwarzbrot 2 Kg. 58 Pig. 1 1 1 1 5(2) Summa: 8 (2) man werde sich angängig und Er- Eranklurter Biorse, 12. März, 1.15 Ubr. 92.25 | Elektriz. Lahmeyer 3-6 Portugiesen III 194.711 146.00 237.80 137.20 Bei schwaohen Nervei bleiben; auch sonst sei für diese Beamten altes geschehen. Mißständen. ^anrilren-Nachrichte«. ein du Corps, haben ihr A b - sind Neffen des Grafen Wiler vom Kriegsgericht wegen ihm vorgeworfenen Verfeh- jctzt durch ehrengerichtlichen. Elektriz. Schlickert . Elchweiler Bergwerk 2(1) 1(D 1 1 1 2(1) KD 1 . 198 20 . 112.50 Diphtherie Lungenentzündung Herzentzündung Krebs Allersschwäche Lebensschwäche 3 « 3% 3ya°u 3% WA 3^°/< Canada E. B. . . . Darmstädter Bank , Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: ruhig. 61.25 61.40 94.10 87.50 95.10 150.40 49.40 86.00 65.85 96.10 llarpener Bergwerk. . . Laurabütte .\ordd. Lloyd . . . . . Obeischles. Eisen-Industrie Berliner Handelsges. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat. Bank . . Diskonto-Jxommaudit. . . Dresdner Bank . . . . Kreditaktieu Baltimore- und Ohio- Eisenlabn Gotthardbahn Lombard. Eisenbahn . . Uesterr. 8taalsoahn . . . rnuce-Henh-Eiseubabu . Llarpener Bergwerk Laurabütte . . uombarden E. B. Nordd. Lloyd . . fürkenlose . . . 2U9.5U 99.50 96.00 158.50 124.20 238.00 137.00 175.60 137.2) 202.20 82.50 92.35 82.50 91.40 92.00 9910 100.10 94.20 82.30 ■ 179.7« 26.6-1 143E 116.5« vom 2.—15. Jahr und für 4%u(0 russ.Staatsaul. l'JUo 4%°j0 japau. Staatsanleihe 4 % Uouv. Türken von 1UU3 Türkenlose 4% Griech. Monopol-Anl. . 4 % äussere Argentinier . 3°/0 Mexikaner . . . 4>»u/0 Chinesen . . . . Aktien: Reichsanleihe do. Konsols . . do. Hessen . . Oberhessen Weizen 1OO Kg. 22.00-00.00 'Ulf. Roggen 100 Kg. 20.00-20.25 9)lf. und überall da, wo burdi übermämge-l Verbrauch der Nervcmudstan; lLco- tbin) sich die verschiedensten, ijöunflrcir-i unangenehmen, die Lebensfreude swrem . nervösen Erscheinungen einftellen, c: ■ zielt das Biason tränkem Kleine Tagcschronik. In der Kreuzung der Chaussee Breslau- Nimptsch wurde das von dem Handelsmanne Nowarrc geleitete Fuhrwerk infolge Nichtschließens der Schranke von einem Personenzuge überfahren. Nowarre erlitt eine Kops- und Beckcnquctschung, seine Frau einen Schädelbruch. Beide wurden im Krankenhause zu Nomslau untcr- gebracht. Ter schuldige Schrankenwärter wurde sofort vom Dienste zurückgezogen. Tie Grafen Albrecht und Wilhelm von Hohenau, Leut- Tie Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- uud Broipreise am 9. März 1908. ____________ . 119.00 . 103.50 . 206.20 . 183.80 Bochum Guss .... Buderus E. W. . . . 'lendens; zieml. fest. KSeriener Börse, 12. MäJz. Anfangskurse. Uttiverritäts-Nachriehten. — Aus Anlaß des 70. Geburtstages und des 50jährigen Toktorjnbiläums des Physikers Viktor von Lang fand am 11. d. Alts, in der Universität zu Wien eine akademische Feier statt. Prof. Tr. König aus Gießen überbrachte die G l ü ck w ü n s ch e bet Gießener Universität, wo Lang promoviert worden ist, owie die Erneuerung des Toktordiploms. Der Jubilar erhielt zahlreiche Gratulationen von Universitäten des In-- und Auslandes. — Wie verlautet, soll der a. o. Univ.-Pros. Korn in München, der Erfinder der Fernphotographie, auf den Lehrstuhl des ver- torbencn Mathematikers Braunmühl an der dortigen Hochschule berufen werden. Al ü n ch e n, 9. März. Der Professor an der Technischen Hochschule v. Braun m ü h l ist gestorben. 4% Uesterr. Goldrente. . 4l/6 % Uesterr. Silberrente 4?6 Ungar. Goldrente . . 4% Italien. Beute . . . 3% Portugiesen Serie I nants im Regiment der Gardes s ch i c d s g c s u ch eingereicht. Sie Helm von Hohenau, der, nachdem nicht erwiesener Schuld an den hingen freigesprochen worden war. Aum.: Die m Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Finanzminister Gn a n l h entgegnet, man habe den Beamten der frül-crcn Hess. Ludwigsbahn frcigcstetlt, mit den gleichen Bezügen in den Genreinschaftsdicnst einzutreten oder hessische Beamte zu I' Handel. Kleine Fi n an z ch r o n i k. Von den 3 Mill. Mk. geschaffenen 4% Obligationen der Süddeutschen Eijenbahngesellschaft Darmstadt ind 1300 000 Mk. bereits fest plaziert, während' 1 Mill. Mk. zu 96,80% freihändig zum Verkauf gestellt werden. Die Süddeutsche Immobilien-Gesellschaft in Mainz beantragt eine Dividende von 4% (5%) zu verteilen. Die Frankfurter, feit 50 Jahren bestehende Häute- und Fellhandlung Haas & Strauß, sowie die mit ihr liierten Lederwerke Friedrichsdorf haben die Zahlungen eingestellt. Die Warenschulden betragen 600 000 Mk., die Hypothekenschulden außerdem 7—800 000 Mk. Die Aktiven sollen die Passiven angeblich übersteigen, sind aber schwer realisierbar. Mehrere Banken sind beteiligt. In der Generalversammlung der ^Süddeutschen Eijenbahngesellschaft wurde der Vertrag mit der Stadt Mainz wegen Elektrisierung der Masnzer Vorortbahnen emstimnug genehmigt. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. vorhergesehenen Umständen. Staatsminister Ewald betont im Hinblick auf die Wünsche der Orchestermitglieder, man sei sich über die Notlage derselben überall einig. Tie Kabinettsdirektion erkenne dies in einem Schreiben gleichfalls an, betont aber, daß cs an den Mitteln zu' einer Ausbesserung fehle. Weiter führt der Minister aus, es sei 1903 der Betrag von 12 000 Mk. vom Staat bewilligt worden, der aber 1904 wieder in Wegfall kam, als die Stadt sich zur Zahlung eines Zuschusses von 20000 Mk. bereit erklärte zum Besten der gering besoldeten Theaterangestcllten; aus dieser Summe erhalten die Angestellten Alterszulagen von 250—400 Mk. Wollte man jetzt dem weiteren Wunsche folgen, so waren weitere 25 000 Mk. erforderlich, die weder die Theaterkasse, iroch die Kabinettskasse tragen könnte. Tas Theater erfordere nach dem Umbau schon 59 000 Mk. Mehrausgabe. Tie vielgeschmähte „Lustige Mtwe" habe dagegen 21000 Mk. Kasseneinnahme gebracht, es scheine also der Geschmack des Publikums doch nicht immer mit dem des Abg. Tr. Osann übereinzustimmen. T-ie Zivilliste leistet zurzeit für das Theater 278 000 Mk. Zuschuß, mehr sei nicht angängig und man werde doch wohl mit der Frage besck-ästigen müssen, ob nicht eine Höhung der Zivillifte zu empfehlen wäre. Abg. Noack bringt verschiedene Theaterwünsche vor beklagt besonders die schwierige Erlangung von Billetts Wöchentl. Übersicht der Todesfälle L ü. Stadt Eichen. 6. Woche. Vom 2. bis 8. Februar 1908. (Einwohnerzahl: angenommen zu 30 400 (inkl. 1600 Alaun Militär.) Sterblichkeitszisfer: 13,80%o, nach Abzug von 2 Ortsfremden: 10,26 u/oo* Kinder Geborene: Herrn Adolf Aumüller und Frau in Marburg Sohn. Gestorbene: Frau Elisabeth Emrich in Aßlar. — Frau Elisabeth Reichel in Atzenhain. — Frau Helene Weidmann in Büdingen. — Herr Konrad Schäfer I. in Zell. — Herr Heinrich Becker in Burg-Gemünden. — Herr Georg Gaubatz in Darmstadt.— Freiherr Georg von Holzhausen in Frankfurt. 26.6i- 99 7; 150.31 anerkanntermaßen die vorzüglichste, vf,ri keinem anderen ähnlichen Präparat . e?" reichte kräftigende und belebende W" tung. Es führt dem Blut in öentDGa . - beper Form alle diejenigen Stone W welche zur Wiederherstellung der geschwundenen Nervensubital« erforderlich sind. Schon nach einigen Tagen macht sich der kräftigem« wohltuende und erfrischende Einflug des Bwson int ölllgemcu-> befinden bemerkbar und nach wenigen Wochen bei täglich aü— _• Uhr. aü» Haus setzt die Spezialdebatte des Etats fort. Beim Hauptkapitel „D omäiicn des Gr 0 ß h. H g u 1 c s" ersucht Abg. Dr. Osann um nähere Auskunft über die Nachricht, daß der Umbau des Darmstädter Hoftheaters um 221000 Mark überschritten worden sei. Diese Nachricht wurde ja später als eine Mystifikation bezeichnet, aber scheine doch etwas wahres daran zu fein. Redner bespricht die von den iuciL gliedern der Hoskapelle eingereichte Vorstellung um Gehaltser- iwhnng und führt aus, daß die darin erwähnten Gehälter tatslÄUch des Hoftheaters unwürdig seien. Trotz der geringen Gehälter von 1600—1900 Mk. würden die Hoftnusiker in neuerer Zeit viel stärker zum Dienst l-erangezogen. Dasselbe gelte auch für die Choristen und Choristinnen, die jebe freie Stunde ausnützen müßten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Redner kritisiert den Umbau des .Hoftheaters, der nicht auf die Plätze für den Mittelstand gebührende Rücksicht nahm und tadelt auch den Spielplan, die Auswahl der Stücke 2c. Man könne bic „Lustige Witwe" und „Charley's Santo" doch allerhöchstens einmal feiten ^Große Heiterkeit) und man müsse besonders tadeln, daß gegen verdiente ältere Schauspieler in so rigoroser Weise vorgegangen werde. Einer der.Mnstler habe seine plötzliche Entlassung sogar am Weihnachtstage erhallen. Ein derartiges Verhalten entspreche nicht den künstlerischen Interessen und Gesamtleistungen eines Kunstinstituts. Furanzminister Gnauth führt ans, er habe die Angelegenheit der Kostenüberschreitung beim Theatcrumbau durch das Tementi in der Tarmft. Ztg. für erledigt gehalten. Wie eine solche Mystifikation des amtlichen Blattes mögttch war, sei Sache des Staatsverlags: man möge dem Fälscher den Gefallen nicht tun unb eine scharfe Aussprache über Theaterfragen veranlassen. Festzustellen sei, daß die Kostenanschläge für den Umbau erheblich überschritten wurden. Es waren 768 000 Mark dafür berechnet worden, während im ganzen 942 000 Mark erfordert wurden, also eine Kreditüberschreitung von 174 000 Mk. stattgefunden hat. Sobald die Summe genau fest- gestellt fei, werde bic Regierung nicht verfehlen, die Mithilfe der Sanbftänbe zur Deckung zu erbitten. Der Finanzminister betont, daß diese Kreditüberschreitung die erste unter seiner Amtstätigkeit sei; sie erfolgte bei einem nicht staatlichen Geoäude unter Bauleitung von Privatarchitekten und unter teilweise nickst Nervosität » * * Neurasthenie111 "i" * Geist. Ermüdung * Schwindel » » ” Angstgetühl « & ~ Höchste Schlachtviehpreise in Frankfurt a. M. Fleischpreise in Gießen Ochsen Kälber Schweine 50 Kg. Schlachtgewicht 74—76 lUf. Kg.Schlachtgew. 92—94 Pi. 7, „ v 58-59 „ '/, Kg. 80-88 Pfg. 7» . 70-76 , 7, „ 66-80 , Getreidepreise in M a n n h e i m Brotpreise in Gießen März 1908 Baroweter auf 0° reduziert Tewperatiir der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Wetter 11. 226 733,6 5,2 5,8 87 W 4 Bed. Himmel 11. 924 737,4 3,4 5,1 87 N 6 12. 7» 740,9 1,8 4,9 93 W 4 Schnee Höchst Niedri Ternp äste eratur am 1 „ 1( ).—11 März — 4- = + 5,9 0 C. 3,2 0 C. Amtlicher Teil. west wrctes* Frees mi<. 3,75 ie 71 Ereile üi6ie6l; n 77 noch vorder großen Posten Tätigen gefertigt sünd- prima Stoffen 1 1 2 1 Tagesordnung: V»/3 Willi! Der Vorstand. L' l!t hau Nr. 1 und 4. B15,' Roth in Giessen. Verlag von Emil h Kalk- Wä Marmor-Werke Wä Dampfziegelei S N Unerreicht in Güte und praktischer Verwendbarkeit ist l s Würze I Christoph Bieker. Neustadt 55. f Zu haben Tapeten - Reste Tapetenhandlung Schanzenstr. 6. und 211. und 65. 4.75 6.75 8.50 .10 .lÜi ,yi ä) .in' mi geben an, icit; ini von answiiaS , '"^rie II Serie m Serie IV n. ärz, l.li* l)K- Lahineyer. • crid)icbciic5. c. M Anträge lind nach Satz 20 der neuen Satzungen nebst Begründung mindestens 8 Tage vorher bei unserem Hauptmann Sauer schristlich einzureichen. ,, Diens'.anzug in voller Ausrufung. Satzungen, 6. Ersatzwahl des II. Obmanns der Lener, »d Frucht Brvlprej^ -1600 jJiannl'iiii 10,26»/*. Kinder en Geschälten. [ss28,!» 1. Jahresbericht, 2. Kassenbericht, 3. Verleihung der Dienstabzeichen, 5' Vorftandswah?^mch Mafigabe des Satzes 12 der neuen jr.; Oiesssn Rohessbückinge Stück 5 Pfg. ichlnngeu n. Krofdorf, den 10. Marz 1908. Der Bürgermeister. I. V.: Dr. Seipp. GchWc «isklkipisiiz 1908. Die diesjährigen Gesellenprüfungen finden im Monat April statt. An derselben- können alle jungen Handwerker unseres Gewerbes teilnehyten, deren Lehrzeit spätestens am Schluß der Prüfungen beendet ist. Anmeldungen zur Prüfung sind unter Benutzung des ^geschriebenen Formulars (bei dem Unterzeichneten echält- l>ch) bis zum 31. März an den unterzeichneten Ausschuß zu lichten. Die Prüfungsgebühr beträgt 3 Mark und i|t mit der Anmeldung an den Unterzeichneten einzusendcn. Wir machen insbesondere darauf aufmertfam, M die Ablegung der Gesellenprüfung u. A. als Vorbedingung für die Anleitung von Lehrlingen und »ie Führung des Meistertitels erforderlich ist, ihre Versäumnis daher empfindliche Nachteile im Gefolge hat. d12/3 Dießen, den 11. März 1908. Per DfnnMmschuß bei stcWr-Innung w Gictzen. . Heinrich Simon. ' % 80-88 Piz, » . <0-76 greife in ^diol 2 ^rzdrol 2R9.^ Sardinen 8 Pfund-Fäßchen nur Mk. L.43. MAGGI eni> i o ?>>e JS* *e Ä Stets vorrätig in allen Flaschengrößen bei C‘-,3 Reue holländische V ollheringe 10 Stück 28 Pfg. Nutzholz-Verkauf. Aus dem Gcmeittdcwald Krofdorf kommen Montag, in jeder Nollenzahl zu bedeutend herabgesetzten Preisen empfiehlt 1115 Robert Hasse, Inh.: Otto Täubert Ibahn. • • ' ' fi I, hiseiibaun • ■ i-taaisoabu. • ‘ leuri-ßiseubal'u ■ Freiw, Oaii’sche Feuerwehr: Montag den 23. März d. I., abends 9 Uhr, bei' Kamerad Belz OrtatHe Hauptversammlung. J und ihre Umgebung. 4 AquarÄrullÄ und sahlrerchen Texullustrauonen. Brosch. Mk. 1.50, ficb. Mk. 2.-. OT.-Af als ein Wegweiser im gewöhnlichen Sinne des Worts, Sfes: MMMMLSLSW hör (störNlchn erfährt sachkundige Behandlung, und die rÄ/'dner «rouen AnMl | liebe Erinnerungsgabe an unsere schöne Pemuu sein._________ 4 : Seb. öw- 6 , , 4 : Schnee ’j = + 0,9 0 C. = 4- 3,2' jeriente der Hank (Ur Holzverfteigerung. Tieustaa, den 17. März 1908, werden versteigert aus den Distrikten Qdenberg 1, Höringsteich 1 und 2, Sternberg o, 13, 15 und 18 und Srangen 3. Stämme: Eichen 2 Stuck «zu Schnittholz geeignet! von 40—49 cm mittl. Scfjm. und 6—10 rn Länge mit 2^4 Fm-, Eichen 29 Stück von 12—19 cm mittl. Dchm. und 4—14 m Lange nut 3,14 dnt.; Fichten 16 Stück (Dürr! von 13-30 cm mittl. Dchm. und 10—18 m Lange mit 7,99 Fm., Kirschbaum 1 Stück von 30 ein mittl. Dchm. und 6 m Länge mit 0,42 Fm. Terbstaugcu: Eichen 32 >Ltuck 9: Schmtcr, rm: Buchen 199 1. Kl., 2 2. Kl., Eichen 1. Kl., 4 2. Kl. Knüppel, rm: Buchen 201, Eichen 4 1. Kl., 1 2. Kl. Jicucr, rm: Buchen 306, Eichen 8. Stöcke, rm: Buchen 71, Eichen 4 2. Kl. Zusammenkunft vormittags UV-Uhr auf der K^reitzstrafie Appenborn—Weilershain am Märzacker. Nähere Ausktmst erteilen die Forstwarte Witzner zu Londorf resp. Leyerer I. zu Odenhausen. Londorf, den 10. März 1908. Bls/s Jreiherrliche Oberförsterel Rabenau. S ä> wieder. Verkaulsstellen-Nachwels I durch B. j Berleburg. A enkjahv: 2.-15, 1 ’m. uom Außerdem "können Wünsche und Anträge seitens ber Beteilten vorgebracht und beraten werden. In dieser Versammlung hat jeber anwesende beteiligte ölrundeiaentü'-ner eine (stimme, auch wenn er mehrfach bevoll- uüdckigt ist. Tie Beschlüsse erfordern zu ihrer Giltigkeit eine -—. Mehrheit von Zweidritteilen der Anwesenden und und unter l5icjec Voraussetzung auch für die Nicht erschienenen ^oeteilEen inr laus L verbindlich. Beteiligter Grundeigentümer rm Sinne des Feld- rciniaungsgesetzes ist, wer im Grundbuch al» Eigentümer ein» g,.tragen ist. Ter Inhaber einer erblichen Leihe wird dem Eigentümer der Grundstücke gleichgestellt. Wenn ein hiernach beteiligter Grundeigentümer oder bekannte Erben derselben nicht V orhaLen sind, der Aufenthalt der Beteüigten unbekannt ist » oder diese sich außerhalb des Teutschen Reichs aufhalten, so ist der Besitzer als Beteiligter zu erachten, insofern er sich Htd) eine entspreckstnde Bescheinigung des Ortsgertchtv als \oV Ist" unbekannt oder ungewiß, wer beteiligt ist, so findet d e Vorschrift des § 1913 des Bürgerlichen Gesetzbuchev ent- Rollmöpse 3 Stück nur 10 Pfg. Anlaiig^ j. r verpest' • ' , ,tte • leu £• Lloyd ose - 1. rfäÄ? n trinS & wie,$k5 .inflÄ ! Ä'1 i») >7 655*> Vorrat wieder schnell vergriffen sein dürfte. ©ari FrensdeHg Siessegi. Bergwerk. • ■ ,te .,•••’ ' luyd . • - >3. Eisen-IudiisUii Huidel^w • ■ Iler ökM . - ■ Bauk • • ■ ' Asiat Hauk • ■ .Koiüiuaudit. • ■ ■ Bank • • • ' DekMntmachmig. c ;tr • Feldbereinigung in der Gemarkung Ober-Bessingen. Nachdem die Feldbcreinigung in der Gemarkung Ober- ■ f f t n n c n endgültig beschlossen und der Beginn der Feldberemi- Imm^arbeiten von Gwßh. Ministerium des Innern, Abteilung > r Landwirtichaft, .Handel und Gewerbe angeordnet worden ist, ,de ich hiermit sämtliche beteiligte Grundeigentümer zu der 11 Gemäßheit des Art. 16 des Feldbereinigungsgesetzes ff 13 J Sams tag, den 28. März 1908 vormittags 10 V4 Uhr _ jut Rathaus zu O b e r-B e s sin ge n stattfindendm Veriammlung Min. Die Versammlung hat: . . 1 darüber zu beschließen, wie die peldbereinigungstosten aus- ' gebracht werden sollen, ob durch AuSschlag auf den ^lachen- gehalt oder den Abschätzungswert der Grundstücke oder abgesehen von dem in Art. 20 des FcldbereinigungS- gesetzes bezeichneten Fall, durch Bildung und Verkauf von Diassegrundstücken, sowie ferner, ob die Ertrage nach Bedürfnis erhoben, oder ob die Kosten durch Kapitalaui- nahme aufgebracht werden sollen; 2. die zur Vollzugskonmiission zu beru) enden Sachverständigen und deren Stellvertreter, sowie ein Mitglied des Schiedsgerichts und dessen Stellvertreter (Art. 3d Ge,.) mehr als200000 farf) bewährt in allen Ktinsfruktionen ^Kaufen Sie nurSctimidts PatentWasrtimasibineii 26 Bahnliofstrasse 26 &«/, :tieu . • • e. uud Obio- ,abu ■ • ' Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Huugen für 1908 liegt vom 13. d. Mts. an meliere acht Tage auf unserem Geschäftszimmer zur Einsicht offen. Hungen, den 11. März 1908. 1642 Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. v Fendt. ________________ den 16. März d. Js., vormittags von 10 Uhr ad del Wut Rioos in Krofdorf zum Verkauf: Eiche: 139 Stämme Werk- uud Grubenholz von 23 bis 75 cm Durchmesser = 56,33 Füm. und zwar: Distr. 14a Leschenmald 9Qr 273, 275—281, 284—296, 298, 300—306, 308,309, 311—316, 323, 328—330, 335, 340, 341. Distr. 25a Kopf Nr. 1,2, 4-12, 15-18, 20—27, 29-38, 40, 41, 43-49 65, 68, 73, 76, 87, 93, 100, 111, 128, 133, 150, 153, 160, 170, 184, 186, 189, 196, 199—201, 203, 208; Distr. 6 Steinbusch Nr. 1, 2, 6, 20, 32, 55 Distr. 19a Dickehau Nr. 1. Distr. 19b Dicke- 1 1. Distr. 21b Altehau Nr. 3 5—7, 12—14, 16, 19, 22, 24—27, 30, 39, 66, 77 und 98. Kiefer: Distr. 12b Klos Wäldchen Nr. 20, 23 und 26 — 3 Stämme mit 1,32 Fstm., Nr. 88—4 Nm. (2 m lang) eben Bergwerk.I'-1 . Amerik. Paket! Ä Anwendung. , , . Y . , . m3 Mn:t cm Grundstück zum Gelamtgut, so bedarf der sJJcann nullt her Zustimmung der Frau. Gehört ein Grundstück zum em- qstrachten Gute der Frau, so bedarf diese nicht der Einwilligung & 'Vertreter von beteiligten Grundeigentümern haben gehörige Vollmachten vorzulegen. r , Kommeii gültige Beschlüsse nickst zu stände, so> hat: l zu 1. Tie Vollzugswmmission die erforderlichen Beschlüsse zu fassen zu 2. Tie* Landeskommission die Sachverständigen und Schiedsrichter zu ernennen. ... Zugleich fordere ich die außerhalb Ober-Bessmaen wohnenden ' beteiligten Grundeigentümer (Ausmärker) auf, zur Wahrting ihrer imteressen einen in Ober-Bessingen wohnenden Bevollmächtigten zu | bestellen, da eine weitere besondere Zuschrift tm Laufe des Feld- ■ bereinigungsverfahrens an sie nicht mehr erfolgt. Friedberg, den 7. März 1908. Ter Grvßherzogliche Feldbereinigungskommrssar: K i r n b e r g e r , Kreisamtmann._______________ Bekanntmachung. Wegen Vornm)me von drenpfiasterungSarbeiten wird die dltolttestraße zwischen Ost-Anlage und Wieseckbrücke von :)£ute an bis auf Weiteres für den. Fuhr- und Radfahrverkeyr gesperrt. Gießen, den 9. März 1908. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V-: Bilo Es ist dieses ein äußerst günstiges Angebot, da sämtliche Anzüge aus nur . Dieser Posten ist von meinem übrigen Lager gesondert zum Verkauf ausgelegt und in obige vier Preislagen eingeteilt. Ich bitte dieses Angebot recht bald auszunutzen, da bei der außergewöhnlichen Preiswurdigheit aer Drei WHkÄ mit der Auftragbürste 11 i «LJ! und schon merkst Du, ® ® ® welch* hohen Glanz Gaiop-Creme Pilo dem Schuhzeug verleiht! zur Feier des 44. Stiftungsfestes des Buer’seta Gesangvereins Dirigent: Herr Otto Görlachi. Sonntag, 15. Kärz 1908, abends 5 Uhr in der neuen Aula der Universität unter Mitwirkung der Konzertsängerin Frl. Jda Stammler (Sopran) und des Pianisten Julius Malm, beide aus Giessen. Programme und Eintrittskarten sind in der Musikalienhdlg. von E. Challier (Rudolphs Nachf.) und von 4 Uhr an der Kasse zu haben. Preise der Platze: 1. Platz 1 Mk., 2. Platz 50 Pfg. Mitglieder können Eintrittskarten bei Herrn Gg. Todt, Blockstraße 9, in Empfang nehmen. Der Eingang zum Konzert für Mitglieder ist durch das Portal an der Goethestraßc. Exemte jacken-Kleider fertigen wir nach Mass, unter Garantie für tadellosen Sitz an Grosse Auswahl in Stoff - Neuheiten Gehn Imheuser f Marktplatz 9—10 Marktplatz 9-10 £ Ortskrankenkasse Gießen. Sonntag, den 15. I. Mts., vormittags IOV2 Uhr findet In Stern s Garten eine non der Gesellschaft für soziale Reform arrangierte Versammlung statt, in welcher Herr Pros, Stier- täomlo über „Dringende Reformen der Arbeiterver- «icherung“’ sprechen wird. In Anbetracht der Wichtigkeit und Mtuellttat des Themas ersuchen wir unsere Ltassenmitglieder sowie Arbeitgeber sich recht zahlreich in der Versammlung einfinden zu wollen. Dlskunron findet nach dem Vortrag statt. 0^/, Der Vorstand. - n«GM•- . - -tuwrrWT1 | Soennecken-Eiifedern SSriSfffiSj ■ 1 Auswahl 1 Gros ff I (12 Sorten) lüllffWIIIWWWl Nr 106: I I m. Halter M3.- 1 a 50 Pf Überall rorrttig ■ Berlin * F. SOEHNECKEN Schrefbfedern-Fabrlk BO MN» Leipzig D«K «argtager der Beslättiifs-GenossenschaH der freie» Giessener Schreiier-Vireinigung _ befindet sich bei 764 schreinerm^istsr H. Haas Telephon 692.______BlcichstraKe 8, Hinterhaus.______Telephon 692 Kaiser’ iJorax i Zum tägl. Gebrauch l. Wasch-1 wasser, ein unentbehfUches Toalctmittel, verschönert d. 1 Teint, macht zario weisse Hände. Nur echt In roten cart. z io,2Ou. 50 Pf. Kaiser-Borax- Selfe 50 Pf. Tcla-Seife 25 Pf. Spezialitäten der Firma Heinrich Muck in iMswertaMf wegen Aufgabe des Geschäftes findet von heute ab der Verkauf von Anzügen, Schuhen und sonstigen Bedarfsartikeln für ftatt. — Versäume daher Niemand diese Gelegenheit. 1475 SeBterswegg 77« Hkttr. Bekannte!" Verlag übern, literar. Werke aller Art. Trügt teils die Kosten.- Aeuß. g(inst. Bedingungen. Off. sub .11. 21.205 an Haasenstein & Vogler A. G., Leipzig. hv31/i Während meines Neubaues befindet sich mein Geschäft schräg gegenüber 1624 ZA Franz Theater-Friseur. K 28/08 [B5/a Donucrstag, den 26. März 1908, nachmitt. 3 Uhr, werden auf hiesigem Ortsgericht die vor dem Namen des Heyno Bues in Gietzen stehenden Parzellen der Gemarkung Gietzen: 4/165 Vn —1939 qm Hofreite am kleinen Stemweg rechts, 4/165 Vio = 5964 qm Grabgarten daselbst (früher Steins Garten) öffentlich meistbietend versteigert werden. Auswärtige Bieter haben sich über ihre Zahlungsfähigkeit genügend auszuweisen. Gießen, den 4. Niärz 1908. Grotzh. OrtSgericht Gießen. ____________Gros.___________ K32/08 Bu/0 Donnerstag, den 23. April 1908, nachmittags 3 Uhr, werden auf hiesigem Ortsgericht die vor dem Namen der Äug. Helsenbein Ehefrau geb. Robde in Gietzen stehenden Parzellen der Gemarkung Gietzen: 2/164,4=507 qm Hofreite links -der Chaussee, 21/15,2=262 qm Grabgarten rechts des Wiesecker Wegs, 21/15,5=2496 qm Hosreite das., 21/15,8=1053 qm Grabgarten daselbst, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gietzen, den 11. März 1908. Gr. Orisgericht Gietzen. Gros. K26/U8 Bw/a Donnerstag, den 2. April 1908, nachmittags 3 Uhr werden auf hiesigem Ortsgericht die vordem Namen des August Gottlieb Kames, jetzt in Basel, stehenden Parzellen der Gemarkung Gietzen: 1/1243,7=350 qm Hosreite aus dem Gartfeld, 1/1244,8=44 qm Grabgarten das., öffentlich meistbietend versteigert werden. Gietzen, den 11. März 1908. Gr. Ortsgericht Gietzen. __________Gros. ________ K 23/08 B27/» Donnerstag, den 9. April 1908, nachmittags 3 Uhr, wird auf hiesigem OrtSgericht die vordem Namen des Löb Grünewald und Ehefrau geb. Heldenmuih stehende Parzelle der Gemarkung Gietzen: 1/848=419 qm Hofreite in der Scheppeneck, öffentlich meistbietend versteigert. Gietzen, den 26. Februar 1908. Gr. OrtSgericht Gietzen. __________Gros.__ K 22/08 [BOT/a Donnerstag, den 9. Aril 1908^ nachmittags 3 Uhr, werden die vor dem Namen der 'August Helsenbein Ehefrau geb. Rohde stehenden Parzellen der Gemarkung Gietzen: 2/164,4=507 qm Hofreite links der Chaussee, 21/15,2 = 262 qm Grabgarten rechts des Wiesecker Wegs, 21/15,5=2496 qm Hosreite das., 21/l5^=1053qmGraltgartendas., öffentlich meistbietend versteigert. Gietzen, den 26. Februar 1908. Grotzh. Ortsgericht Gietzen. Gros. Aimkurs-erscthren. In dem Konkursverfahren über das Vermögen der Friedrich Kühne Witwe in Gießen ist zur Abnahme der Schlußrechnung des Verwalters und zur Erhebung von Einwendungen gegen das Schlußverzeichnis der bei der Verteilung zu berücksichtigenden Forderungen der Schlußtermin auf: [B12/3 Montag, d. 6. April 1SV8, vormittags 91/, Uhr, vor dem Großherzogt. Amtsgerichte Hierselbst, Zimmer Nr. 18 bestimmt. Gießen, den 9. März 1908. Großherzogliches Amtsgericht. Versteigerung. Freitag den 13. d. Mts. versteigere ich 140 Mtr. Schiencn- geleiie, 1 Kipvwagen und eine Partie Bretter re. zwangsweise gegen Barzahlung. Zusammenkunft d. Steigliebhab 74 Uhr an d.Haltest. Schiffenberg. Versteigcruua bestimmt. 0137b Gietzen, am 11. März 1908. Seipel, Gerichtsvollzieher. Dörrobst Pflaumen, bosn. ßfunb 30, 40 und 50 Pfg. ff. Cath. Pflaumen 1 Pfund-Karton 65 Pfg. Aprikosen Pfd. Mk. 1.50 Apfelringe , 60 Pfg Birnen , 90 , Datteln , 40 , Zeigen r 40 , Pfirsiche , 90 , Mischobst , 45 , ff. do. , 60 , empfiehlt [1131 Jakob Matermrs Ecke Klinik- u. J-raukf.-Stratzc Zum Umzug: empfehle meine Tapezierer- Polsterer- und Dekorations- Werkstätten. [a6/s P. Kronenberg :: Inh. Hermann Dominicus :: Kaplansgasse 18. Möbel-Fabrik-Lager und Ausstattungs-Geschäft. 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Stock, Eingang durch den Hos. 1586 Der Unterzeichnete hat sich an Stelle des von hier wegziehenden Herrn Dr. Böckler als hier niedergelassen und wohnt vorläufig bei Herrn Gastwirt Gerl ach, Schlossstrasse 2. Grossen-Buseck, 5. März 1908. igoi Sied-Eier Schmälz . . bei 19 Pfund 18 u. 19 „ L. Steinhäuser. iss: Von heute bis 20. März fi - SEIFENPULVER DCTHOMPSON'S 'iMSPenCTroeeeBMlC/) Das Kolonialwaren- und Delikatessen-Geschäft Angust Burggraf in Biedenkopf ist unter günstigen Bedingungen sofort zu vermieten. [1628 Näheres Heinrich Manger, Biedenkopf. Dr. med. Karl WimnieManer. Auf Teppiche, Vorhänge, Portieren, Tischdecken, Linoleum, Vorlagen, Reisedecken, Angora- und Ziegenfelle alles nur moderne und beste Ware 80% Rabatt. Grosser Posten seltener achter Orientalischer Teppiche, Vorlagen, Portieren und Tischdecken erstaunlich billig. C% Th. Brück, ßpossh. Hess. Wital vis-ä-vis dem alten Schloß Grösste Schonung der Wäsche beim Gebrauch von D-: Thompson5 SEIFENPULVER Vergebung von WseckltuWrbeilen. Die zur Erbauung einer Wasserleitung für die Gemeinde Leihgestern erforderlichen Quellfassungsarbeiten sollen im Weg« schriftlichen Angebots vergeben werden. Zeichnungen und Angebotsunterlagen liegen auf dem Büreau des Großh. Kreisbauinspektors, Zimmer Nr. 23 zur Einsicht offen und können daselbst käuflich erworben werden Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen sind portofrei bis zum 21. März 1. Js., vormittags 11 Uhr an den Unterzeichneten einzusenden, woselbst die Eröffnung in Gegen« wart der erschienenen Bieter stattfindet. Zuschlagsfrist 2 Wochen. Gießen, den 12. März 1906. Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. I. V.: Kalbfleisch. B ' $ie heut!! rät, 6$ 6»«*r BÄ i*Ä Ss s • ä «lljklgcr A Mittag-1U Ml!« I ja bemntM ■ .a des Handlv Ifa» i handivcn-ka. ißt gilt auch Älcit anderer :ßdi8 noch 'err | -In Ergebnis ! vg Miete des M M In -M, die von -M und cm ' als Lehr V0 die 2nM atzeckni ander . A Innungen! IMgskurse fü | ijftet Leransto ß ^erblichen V.Milvcreine, A | [dmtg von Al • H iönnen M | die meisten liMich ivichtil ß6 die Inn 0, das Handlve t, den Wettben !A als ellva -irckvereine, dl der Uii« die Znm ! 'M noch den M allerding Äen derartig ■ ®.i und bei 4 Sil Zmmngei Mk zurückgez: keachtenslvei mn auf den vs erzielt. : Mungsschui Aeisterrn Münzen, 40 auf Le äai 2/43 G E tkledigten . '^Zahldl *1 i'0) 1904 H- hierin y auf j Rechnet Ä mit wen uom ver W1906 Mi r/Nauit. ^!ir auf yt Heitre Sw» ^'^Sla< p,? cOtop ,' -'Hk - HK