iai| Jossen^ äsen Hf*» m tonal- -m ■^sken tu 10 alt 'itw« N“ Heul "Ä"«- fite fe bet «Änft;: ...» 0M5 "' "onzert 6m TV** jjPPmann, eßen abends "serer Turnhalle nf«st gen, liegen die 'iaßkvckn offen, ljplatz 6, Ernst , Lchulftraße 1. 12. d. Mts. haben Zulrilt. Der Vorstand. ! die Hardt. 3. Februar ichuh- SS1!. chb» iE msstßltol leBerW* M ginbe^11 hei^ * ,tfÄ «*3 L'A'< ippe. t Wurft. 926 «eryvr. •ili* , Uhr Pünktlich xustitutS. g Schmidt: vität. Mmmen. v"/^ Ai8. 6^ Hochze^eö Fpstliclike^ Nr. 36 8wei es Blatt 158. Jahrgang Mittwoch 12. Februar 1908 Eichener Anzeiger Attchetnr titgNch mit Ausnahme del Sonntags. General-Anzeiger für Oberhefjen Die ^Sietzener ZamtUenblättrr- werden dem eÄn^etflcr* viermal wöchentlich betgelegt, bad «JfrmNati für 6en Kreis Stehen" zweimal »vchrnillch. Die ..ranvwlrtschaftlichen Sett- ftofti" ertcheinen monatlich zweimal. Rotationsdruck und Verlag der DrübNchen UmversilätS - Buch- und ©tembrudaeu R. Lange, Gießen. Redqktion, Gxveditwn und Truckerei: Sckml- straße 7. Expedition und Vertag: 6L Redaktion:112. LeU-AdruAnzeigerGreßen. vemottatie und Sozialismus. Vortrag des Herrn Prof. Dr. Biermer in Bad-Nauheim. Einer Einladung des Wahlvereins der bürgerlichen Parteien folgend und zugleich von der Absicht geleitet, sich mit einem Rezensenten feiner Dullo-Broschüre, Oberlehrer Dr. Strecker, persönlich auseinanderzusetzen, sprach Ä*f. Dr. Biermer (Gießen) Sonntag, 9. Febr., in Bad-Nauheim Ibn Saale des Sprudelhotels über Demokratie und Sozialismus. Der Saal war üverfüllt. Nach kurzen em- leüendeu Worten des Herrn Sanitätsrat Dr. Baur führte Prof. Dr. Biermer ungefähr folgendes aus: Er begrüßt das Msrehen eines Wablvereins der bür» perlichen Parteien, der gerade auch in den stillen Zeiten, in denen keine Wahl dce Gemüter errege, für politische Anregung sorge.. Habe hier vor kurzem Graf Oriola gesprochen, der auf dem äußersten rechten Flügel der natio- nalliberalen Partei stehe, so könne man in ihm, Biermer, einen Vertreter des linken Flügels kennen lernen. Freilich sei er selbst eigentlich fraktionslos. Dem Fraktionszwang könne er sich nicht unterwerfen und verzichte deshalb aus stde parlamentarische Rolle. Die nationalliberale Partei sei aber gerade wegen ihrer Vielseitigkeit für einen Politiker seiner Art die nächststehende. Er betont das Alter der Partei, zu der erst später das Agrariertum hinzukam. Er selbst sei kein Agrarier, halte aber das Nebeneinaudcr- bestehen der beiden Richtungen innerhalb der Partei für berechtigt. Im Laufe seiner achtjährigen Universitätstätigkeit sei er erst dreimal an die Oeffentlichkeit getreten,, das erstemal mit einem Vortrage über die politische Lage in Hessen unmittelbar vor der Reichstagsauflösung. Im Wahlkampf sei er dann, weil er in seinem eigenen Wahlkreise auf manche Leute wie das bekannte rote Tuch wirke, lieber in Bingen-Alzey für den freisinnigen Kandidaten eingetreten. Das dritte öffentliche Auftreten war dann seine Stellungnahme zum Fall Dullo. Während dieser als Broschüre gedruckte Vortrag von fachwissenschaftlichen Kreisen rühmend anerkannt worden sei, habe er von Vertretern einer gewissen politischen Richtung, so auch von Herrn Dr. Strecker, eine einseitig absprechende Beurteilung erfahren. Außer dem Wunsch, sich mit diesem Kritiker, dessen entsprechende Vorbildung in solchen Fragen er bezweifelte, persönlich auseinanderzusetzen, habe ihn noch ein anderer sachlicher Grund hergesührt: die bedenklichen Aussichten für das Weiterbeftehen des Blocks. Er brauche nicht erst, wie ihm vorgeworfen worden sei, Mißtrauen zwischen die verschiedenen Richtungen innerhalb des Freisinns zu säen, denn dieses Mißtrauen sei ja schon längst tatsächlich vorhanden. Er erinnerte an die Haltung von Barth und Gerlach gegenüber der Blockpolitik und bezeichnete des letzteren Urteil über die Berliner Straßendemonstrativti als demagogisch. In vorsichtiger Anspielung auf den parlamentarischen Abend beim Großherzog, wo seitens eines Regierungsvertreters ein ähnlich allzu mildes Urteil gesprochen worden sein soll, äußert Biermer sein Bedauern, daß noch kein Dementi erfolgt sei. Die Dullo-Geschichte nehme ihren gerichtlichen Verlauf. Diese Mißstände aufgedeckt zu haben, sei kein Schade, ebensowenig, wenn man eine verstärkte Beaufsichtigung der Bürgermeistereien und dre Festlegung von Normen für sie verlange. Es sei Zeit, sich zu besinnen, was Demokratie und Temagogentum sei. Er- beurteile Wahlrechte - nach -ihrem Erfolg, und da müsse er sagen, daß ihm die zweite hessische Kammer nicht gefalle.- Jl-r porlamentarisches Niveau ftnfe und die Vertretung der politischen Intelligenz fei auf den Aussterbeetat gesetzt. Gesetze würden mit kaninchenartiger Fruchtbarkeit und mit unheimlicher Geschwindigkeit fabriziert. Die armen Verwaltungsbehörden müßten sie dann verdauen. Ohne die einsichtsvolle Staatsregierung und ein gut gebildetes Beamtentum würde .Hessen in Demagogie versinken. Auch die erste Kämmer sei zur Verhinderung von Ungeschicklich- noch sehr nötig. Die Einrichtung der Landwirtschaftskammer habe dre parlamentarische Lage noch verschlechtert, denn durch dieses Nebenparlament sei die zweite Kammer distanziert und könnte nur noch mit gebundener Marschroute vorgehen. . Biermer erklärt sich trotz aller Schwierigkeiten auch weiterhin für einen Anhänger des Blocks, der freilich nocy nicht viel geleistet habe. Seine Ausführungen über diesen decken .sich mit dem Inhalt des Aufsatzes aus seiner Feder, den die gestrige Nummer des Gießener Anzeigers gebracht hat. Er tadelte die Führer der Nationalliberalen wegen ihrer allzu schroffen Kritik und ihrer Programm- wnt. Sie hätten sich nicht gegen die indirekten Neichs- fteuern aussprechen sollen. Das sei ein verhängnisvolles Mchgebeu gegenüber dem Junglioeralismus, dem er nur Mosern Berechtigung zugesteht, als er in bürgerlichen streifen das politische Nachdenken energisch fördere. Das Preußische Wahlrecht sei allerdings reformbedürftig, weiter müßten vertreten sein, das geheime Wahl- .unk eine Neueinteilung der Wahlkreise hätte zu- gestandeu werden können, die Einführung des Reichstagswahlrechts dagegen sei für Preußen unmöglich. Man ^onne die süddeutschen Verhältnisse nicht ohne weiteres nach drorddeutschland übertragen. So schlecht wie man das Preußische Abgeordnetenhaus und auch das Herrenhaus mache, sei es in der Tat nicht. Äermer selbst stehe vor dem Publikum als -bayer und könne bezeugen, daß das bayrische Parlament noo) viel weniger tauge. Die preußischen Gesetze würden auch bei uns in Hessen vielfach als Muster nachgeahmt. Man solle weniger Angst vor den Wählermassen haben und etwas krnischer in der Beurteilung der Sozialdemokratie •e™- 2wm Revisionismus fei nichts zu erhoffen, da er ^lolut .feinen Änsluß auf die Partei habe. Wohl seien vie Revisionisten die begabtesten Kopfe in der Sozialdemo- Fa,l£<. ihr wissenschaftliches Rüstzeug aber stamme von n -1,.^Lerlichen Nationalökonomie. Sie arbeiteten sich all- zu den Anschauungen durch, die der sogenannte uatheocr,ozialismus schon seit dreißig Jahren vertrete, um >sauherdenton der Piirtei habe sich nichts geändert. Die vaterländische Geschichte werde nach wie vor mit Füßen getreten. . Mit solchen Leuten könne kein Bürgerlicher jemals paktieren. Daß das Junkertum ein Hort der Reaktion wäre, sei eine Phrase. Biermer habe Verständnis dafür, wenn man in diesen Kreisen gegenüber der fortschreitenden Jndustrialifierung der Meinung sei, daß auch konservative Gesichtspunkte mehr in den Vordergrund der Diskussion treten müßten. Experimente der Gesetzgebung könne man wohl in kleinen Staaten machen, umsomehr aber brauche man dann an den größeren ein konservatives Gegengewicht. Es könne doch fein Mensch daran denken, etwa den hessischen Staat zur deutschen Präsioialmacht zu machen. Preußen sei auf diese Aufgabe eingeschult. Von der preußischen Verwaltung und Regierung könne man nur mit Hochachtung sprechen. Das Bürgertum solle festhalten an sozialen Reformen, trotzdem die sozialdemokratische Preße einem das manchmal verekeln möchte. Kem anderes Land hätte soziale Errungenschaften aufzuweisen, wie das Deutsche Reich. Redner geht nun im Folgenden des näheren auf die Geschichte der Nationalsozialen ein, wie sie aus einem Gemisch von Staatssozialismus und extremem Agrarier- tum durch viele Wanolungen hindurch sich weiter entwickelt hätten bis zu ihrem Ende, der Verschmelzung mit der fteisinnigen Vereinigung, der manchesterlichsten aller Parteien. Biermer erkennt Naumann an als temperamentvolle Persönlichkeit, als glänzenden Schriftsteller, als Politiker von Ernst und sittlichem Wollen, als Mann von ganzer Ueberzeugung. Eben deshalb aber hält er ihn für berufen zur Sektengründung, die einen Prophet, dem die Menge mit blindem Vertrauen durch alle Wandlungen hindurch anhängt. Von andern Sekten unterscheide sich die nationalsoziale aber vor allem durch die fabelhafte Ungerechtigkeit in der Aburteilung anderer Meinungen. Biermer stoße bei dieser Partei immer auf eine Unreife des Besserwissens. Er wolle sich feine wissenschaftlichen Ueberzeugungen auch nicht von dem den Nationalsozialen nahestehenden Damaschie vorschreiben lassen. Er, Biermer, habe zwar in Gießen selbst auch für die Wertzuwachssteuer gestimmt, halte aber die Hoffnungen der Bodenreformer, die sie betreffs der Wohnungsfrage daran knüpfen, für Illusionen. Der eine möge die Hilfe lesen oder die Bücher des Herrn Naumann, ein anderer, wie Biermer, halle sich lieber an Bismarcks „Gedanken und Erinnerungen". Das sei Sache subjektiver Erwägung. Naumann möge ein guter Musikant aber ein schlechtes Orchestermitglied fein, weil er sich nicht unterordnen wolle. In ein harmonisches Konzert, wie es der Block fei, passe deshalb Naumann nicht hinein. Er wolle immer nur die erste Violine spielen und seinen Anhängern wäre der Takt nie rasch genug, selbst wo es sich um eine Symphonie handele. Die Partei fei eben sehr jugendlich und unreif in ihrem politischen Vorgehen und entbehre des historischen Sinnes. Für unfern Kaiser habe man im allgemeinen wenig Verständnis und sicherlich würde es immer ein vergebliches Bemühen fein, diesen großen Mann auf das nationalsoziale Programm feft» legen zu wollen. Man sollte also ohne Rücksicht auf diese extremen Politiker am Block festhalten, damit nicht das Zentrum als der lachende Dritte die Erbschaft antrete. Dieses stehe, in finanzpolitischen Fragen sich nicht festlegend, vorsichtig abwartend im Hintergründe. Revisionisten wie Galtoer und Schippel machten zwar den Bürgerlichen manche Konzessionen. Sie sehen wohl ein, daß die Handelsverträge dem Arbeiter nichts schaden. Auch könne ja der organisierte Arbeiter die Steuerbelastung abwälzen. Im Zusammenhang damit tritt Biermer für das Koalitionsrecht der Arbeiter ein. Traurig aber fei es, daß die Arbeiterschaft Fiihrern jüdisch-polnischer Aölunst folge, wie der Rosa Luxemburg, Davus und anderen. Im Grunde seines Herzens hänge her Arbeiter doch an der Armee, seine Soldatenzeiten seien die schönsten, sreiesten und ungezwungensten stunden. Aus dem schroffen Vorgehen der Partei gegen solche Leute aber, könne man deutliche Schlüsse ziehen aus oeu Zuchthausstaat, den eine sozialdemokratische Herrschaft bringen müsse. Deshalb kämpft jetzt auch die süddeutsche Volkspartei schärfer gegen die Sozialdemokratie, und nur die Natkonalsozialen tänzeln noch um sie herum. Der Block aber könne nur getragen werden von einer be- fotmenen Mittelpartei, die Konzessionen nicht nur nach Links, sondern auch nach Rechts hin macht und gegen übertriebene Forderungen ihr veto einlegt. Die Natur macht keine «Sprünge. Als erster Diskussionsredner verteidigte sich Herr Dr. Strecker gegen die auf ihn bezüglichen Ausführungen des Redners. Die Tullo-Broschüre sei einseitig dadurch, daß jede Kritik an Düllos Vorgänger fehle, und daß die zum Teil doch auch sehr gesunden kommunalpolitischen Gesichtspunkte der Sozialisten absolut feine Erwähnung fänden. Tie falschen Finanzoperationen Düllos würden übrigens von niemanden, auch von den Sozialdemokraten selbst nicht in Schutz genommen. Gegen die Mängel des Parlamentarismus erwartet Strecker die Hilfe nicht von oben durch Stärkung der ersten Kammer, sondern von unten durch eine energische, vollssreundliche Kulturpolitik. Die Schuld für das Scheitern des Blocks liege nicht bei den freisinnigen Parteien, die sehr wohl auch mit einem Teilerfolg zufrieden gewesen wären, sondern bei Bülow, der ihnen sv gut wie nichts zugestanden habe. Strecker weist auf die Notwendigkeit der Parteidisziplin auch für die Freisinnigen hin und erklärt sich deshalb mit Barth, Ger- lach und Korell nicht ohne weiteres einverstanden. Andrerseits betont er, daß die von Biermer gewünschte Mittelpartei sich von rechts ebenso unabhängig halten müsse, wie von links. Gelegentliches Zusammengehen mit der einen oder mit der andern Seite könne nicht zur prinzipiellen Forderung gemacht werden, sei vielmehr eine taktische Frage, die je nach Gelegenheit entschieden werden müsse. Professor Biermer antwortet darauf, daß Strecker den Sozialdemokraten bedenklich nahe stehe, was er treibe fei auch TenmgogW. Er unterschätze die Junker, zu denen doch auch Bismarck gehört habe. Lluch Goethe sei nur ausgesprochen: Aristokrat gewesen. Daraus betont Herr Rechtsanwalt Dr. Brücher als Angehöriger oer freisinnigen Voltspartei seine Ueberein- ftinimung mit Dr. Strecker, der Mitglied der freisinnigen Vereinigung ijt; Phan rönne Naumann doch nicht mehr gut als Sologeiger bezeichnen, )eu er in so engem Verein mit den übrigen Freisinnigen vor gehe, und seit er in Heilbronn die Wählerschaft auf seine Seite gebracht habe. Den Nationalliberalen hält Brücher ihre Programmlosig- keit, ihre Wandlungen und Gegensätze vor. Auch sie hätten übrigens in Baden mit den Sozialdemokraten paktiert und sich erst neuerdings wieder für diesen Pakt ausgesprochen Wenn man die Sozialdemokratie belämpfen wolle, so könne man das nicht mit Mitteln der Gewalt und der Ungerechtigkeit. Eine wirklich zuverlässige freiheitliche Politik sei nicht bei den Nationalliberalen, sondern nur beim Freisinn zu finden. Für die Sozialdemokratie sprach ein S>err Fraeter. Er habe am eigenen Leibe deutlich genug erfahren, tote mangelhaft die heutige Volksschule auf die wirtlich ernsten Fragen des Lebens vorbereite. Manches hier Versäumte müsse die Erziehung in der Gewerkschaft nack)holen. Man müsse zugestehen, daß die jetzige staatliche Versicherung noch nicht ausreiche. Die Berliner Temonstration sei hauptsächlich ein Aufzug der Arbeitslosen gewesen, den man dann durch Verknüpfung mit der Wahlrechtsfrage volirisch ausgenutzt habe. Uebrigens sei auch der sozial- oemotratische Arbeiter patriotisch, wie Bebel erklärt habe, daß er zur Verteidigung des Vaterlandes jederzeit die Flinte auf den Buckel nehmen wolle. Gegenüber dem letzten Redner bemerkt Prof. Biermer in scünem Schlußwort, daß die Verjicherungsgesetze von der Sozialdemokratie unterschätzt würden. Vollkommen sei eben kein Menschenwerk. Andern Staaten diente Deutschland mit dieser sozialen Fürsorge als Muster. «Selbst in demokratischen Staaten, wie die Schweiz, habe man etwas ähnliches noch nicht zustande gebracht. Die Sizialdemo- Eraten ihrerseits hätten aber kein Verdienst darum, denn sie hätten immer nur gegen all diese Gesetze gestimmt. In Verbindung mit dem Zolltarif habe man auch die Witwen- und Waisen-Versicherungen ins Auge gefaßt und die Schaffung von Arbeitskammern stehe bevor. Bebels Patriotismus fei trotz allem nicht weit her, weil er feine Beteiligung am Kriege von feinem Urteil darüber abhängig mache, ob dieser Krieg ein Angriffs- oder ein Verteidigungskrieg fei. Gegenüber Rechtsanwalt Dr. Brücher meint Biermer, daß er doch nicht ebenso scharf gegen die Sozialdemokratie kämpfe, wie Eugen Richter. Tie Programmweitherzigkeit und Vielseitigkeit der nationalliberalen Partei betrachtet Biermer als einen Beweis für ihre Lebenskraft. Zürn «Schluß dankte der Vortragende für die ihm geschenkte Ausmerk- samkeit und gibt der Hoffnung Ausdruck, daß der Abend allen Beteiligten Anregung zu politischem Nachdenken geboten habe. Er erntete starken Beifall, doch blieb der Beb' fall der TiSkujsioiisreduer nicht dahinter zurück. Ter Vorsitzende des Wahlvereins der bürgerlichen Parteien schloß gegen Mitternacht die Versammlung mit einem Hoch auf Den Vortragenden. Deutscher Aeschstag. Sitzung vom 11. Februar. Am Bundesratstisch: v. Bethrnanu-Hollweg, v. Schön, Sixt v. Armin und Twele. Ter Präsident eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 20 Min. Ein Antrag Ablaß und Genossen wegen Einstellung des Strafverfahrens gegen den Abg. Potthosf (frs. Vgg.) wird debattelos genehmigt. Bei der dritten Beratung der Zusatzakte zur Brüsseler Zuckerkonvention in Verbindung mit der Beratung des Kompromiß- antrages Bassermanu stellt Abg. Südekum (Soz.) fest, daß seine Partei im Interesse der Zuäerkonsumenten und -Produzenten für eine Herabsetzung der, Steuer sei. Einen derartigen Antrag, wie es der Antrag Bassermann sei, dürfe der Block den Sozialdemokraten nicht bieten. — Sodann wird das Gesetz angenommen. Bei der Beratung des Antrages Bassermann bekämpft Abg. Ledebour (Soz.) den zwecken Teil des Antrages Bassermann. Abg. Pachnicke (Frs. Vgg.) tritt dem entgegen. Nach einer Entgegnung Ledebour s wird der Antrag gegen die Stimmen der «Sozialdemokraten und des Zentrums definckiv angenommen. Es folgt die Meiterberatung des Militäretats. Die Beratung wird bei den fortdauernden Ausgaben für Artillerie, Waffeu- wesen und Technische Institute fortgesetzt. 5)ierzu liegt eine Resolution der Budgetkommission vor, die Arbeiten für die Militärverwaltung nur an solche Firmen zu vergeben, die bezüglich der Arbeitsbedingungen die gesetzlichen Vorschriften einhalten, ferner eine Festsetzung oder Neuordnung der Arbeitsbedingungen in den Militärbetrieben unter Mitwirkung der Arbeiterausschüsse vor- znnehmen. Ferner soll den Arbeitern der Lohn auch für die gesetzlichen Feiertage gewährt werden, sowie in eine Prüfung darüber cingctrcten werden, ob die Löhne mindestens den ortsüblichen Tagelöhnen entsprechen. Abg. Arning (Nat.) klagt über den Wettbewerb, den die Artillericwerkstätten dem Handwerk bet der Lieferung von Ma- tcrialicn für Offiziere bereiten. Abg. Pauli (Kons.) hält die Wünsche der Militärbeamtenz au sErhöhung der Gehälter für berechtigt. Insbesondere verlangt sein Interesse der Stand der Büchsenmacher, bereit Höchstgehalt von 2800 Mk. zu gering sei, zumal ihnen die Möglichkeit des Nebenverdienstes genommen sei. Was au seiner Partei liege, werde sie zur Besserung der Scbensbcbingungcn ber Arbeiter nach jeder Richtung hin beitragen. Abg. Cuno (Frs. Vgg.) tritt für die Resolution der Kommission ein. Seine Partei verkenne die für den sozialen Frieden notmenbige Institution der Tarifverträge rückhaltlos an. Den Antrag ber Sozialbemotraten, baß aud> Arbeiterorganisationen bei bem Abschluß von Tarifverträgen g hört werben, lehne seine Partei runbwcg ad. Abg. B ö h l e (Soz.) klagt über bic niedrigen Löhne der Arbeiter und Arbeiterinnen in ben Militär Werkstätten. Ter Reichstag möchte hier eingreifen. Tie Arbeiter verlang.en eine PeusiouSkasfe. Siebncr beleuchtet bann bie Verhältnisse ber Arbeiterschaft in ben Straßburger Wertftätten unb wünscht schließlich bie grundsätzliche Einführung des Neunstundentages in den Militärwcrk- Itätten. Will- Straßburg (Ztr.) geht auf die niedrigen Löhne ber Arbeiter in den Straßburger Werkstätten ein unb forbert ebenfalls bic Einführung einer Pensionskasse. Bei ben militärischen Submissionen seien nur bicjeiiigcn Firmen zu berücksichtigen, bic ihre Arbeiter anständig bezahlen. .. Giruve (Frs. Vgg.) weist cne gegen den Abgeordneten Pott- Hoff von Pauli-PolSdum gerichteten Angriffe als ungerechtsertigl: zuoüa. Paule habe mit feiner zum zehnten Male gehaltenen Spandauer Diebe feinen Wählern nicht gedient. v. Siebert (9lpt.) empfahl Pie Einführung öex Schwarü>sc>» yn Man in unserem Kreise und in mit einer kath. Lehrerin zu Genieindcschule zu Spons- Lehrcr zu besetzende Lehrer- Deuttzctzss AeöeZr. Hamburg, 12. Febr. Max Hinckel, der Geschäftsführer der Norddeutschen Bant in Hamburg, bezeichnet im Hamburger Fremdenblatt" das an der Berliner Börse verbreitete Gerücht, daß er zunr Nachfolger Stengels auserwählt sei, als völlig haltlos. Berlin, 11. Febr. In parlamentarischen Kreisen verlautete heute, daß zum Nachfolger des Freiherrn v. Stengel der Unterstaatssekretär Twele im Reichsschatzamt ausersehen sei. Frieden ruhen. — .Herr Korell war am 27. Januar 1859 geboren, also am gleichen Tage wie der deutsche Kaiser. Bingen, 10. Febr. Bürgermeister Neff ist auf 12 Jahre einstimmig wieder gewählt worden. [] Marburg, 11. Febr. Ter Verein der Offiziere und Sanitätsoffiziere des Beurlaubten- und des Ruhestandes im Bezirk Marburg stiftete seinem Mitbegründer, dem Geh. Rat und Generalarzt ü la suite der Armee, Prof. Dr. Küster, eine prachtvolle Ehrenurkunde, die der bekannte Marine- und Hochlandschaftsmaler Prof. Mich. Lcni Diemer in München anfertigte. (h.) Frankfurt a. M., 12. Febr. Landrat Ritter von Marx in Homburg wurde vom Kaiser zum Vortrage über die geplante Auto mobil--Rennbahn im Taunus nach Berlin berufen, wo ec heute morgen eintrifft. Man zweifelt nicht mehr daran, daß die Frage zu Gunsten des Taunus-Projektes ihre Erledigung finden wird. — In der heutigen Stadtverordnetensitzung wurde die Erhöhung des Zinsfußes der städtischen Sparkasse auf 31/2 Prozent ab 1. April beschlossen und sodann genehmigt, daß zum Ankauf von Gemälden Frankfurter Künstler und von Bildwerken für die städtische Kunstsammlung zunächst 252 000 Mark aus dem städtischen Kunstfonds verwendet werden. — Gestern abend gegen 10 Uhr fuhr im Haupt-Güter b^ahn Hofe ein ein» fahrender Zug einem rangierenden Güterzuge in die Flanke. Drei beladene Wagen entgleisten; Personen wurden nicht verletzt. — Vergangenen Sonntag rannte der vom Feldberg kommende Bobsleigh „Rasender Roland" an einer scharfen Kurve in voller Fahrt gegen einen Baum. Sämtliche sechs Insassen wurden vom Schlitten geschleudert und erlitten starke Quetschwunden sowie Atuskelzerrungen. Auf dem Feldberg wurden den .Verletzten die nötigen Verbände angelegt. Taß die Rodler keine schweren Verletzungen erlitten, ist allem dem Umstelle an der Gcmeindeschule zu E i narts h auscn. 2)iit der Stelle ist Organisten-- und Vorlesedienst verbunden. Dem Grafen zu Solms-Rödelheim sicht das Präsentationsrecht zu. ** Besitzwechsel. Das Anwesen des Bautechnikers Grobe, Ludwigstraße 40, ist für den Preis von 44 000 Mk. in den Besitz der Frau I. T h ö r n e r W w e. übergegangen. ** Kaiserpanoram a. Die Schweiz (eine Wanderung in dem Berner Oberland), in die das Panorama in dieser Woche führt, bietet an Naturschönheiten Unvergleichliches. Beim Beschauen dieser herrlichen Landschaftsbilder, zu denen menschlicher Schafsensgeift ein modernes Relief geliefert hat, muß es einem klar werden, warum die Schweiz alljährlich die größte Zahl Touristen in ganz Europa aufzuweisen hat. Die grotesken Gletscher, Schluchten mrd Wasserfälle ziehen im bunten Wechsel mit Bildern von Interlaken, Lauterbrunnen, Grindelwald usw. vorüber und machen den Wunsch rege, alle Herrlichkeiten in Wirklichkeit zu sehen. Der Besuch läßt sich jedem, besonders aber auch als belehrend für die Jugend, bestens empfehlen. ** 3um Typ huSfall in Lauterbach. Vor einigen Tagen berichteten wir, daß in Lauterbach ein Kind des Stadtmüllers Rinke an Typhus erkrankt sei. Wir erhielten darau von Herrn Rinke eine Zuschrift, daß es sich nicht um Typhus, sondern um Gehirnentzündung handele. Da wir die Richtigkeit dieser von dem Vater des Kindes erhobenen Behauptung für selbstverständlich hielten, machten wir in Nr. 34 eine entsprechende Mitteilung. Durch eine Zuschrift des Großh. Kreisgesundheitsamtes Lauterbach erfahren wir nun, daß die Angabe deL Herrn 'Rinke den Tatsachen nicht entspricht; eS Korell, Leun und Wolf), 5 Zentrumsleute (v. Brentano, Horn, Molthan, Dr. Schmitt und Uebel), 3 Sozialdemokraten (Berthold, Dr. Fulda und Raab) und ein Wildliberaler (Noack). — In Oberhessen haben zu wählen die Städte Gießen (Abg. Geh. Justizrat Dr. Gutfleisch), Alsfeld (Rechtsanwalt und Notar Reh) und Friedberg (Beigeordneter Tamm), sowie die ländlichen Wahlbezirke 3. Butzbach -Bad-Nauheim (Bürgermeistera.D. Joutz in Butzbach) 6. Grünb erg-Gießen (Genossen- schaftsdicektor Hirschel in Friedberg), 9. Lauterbach- Schlitz (Bürgermeister Stöpler in Lauterbach), 10. Herbstein-Ulrichstein (Bürgermeister Schmalbach in Crainfeld) und 11. Laubach -Schotte n - Ortenderg-Nidda (Oberförster Dr. Weber in Konradsdorf). — Die Wahlen finden jedenfalls noch nach dem indirekten Wahlsystem statt. * ** Landesuniversität. Das Vorlesungsverzeichnis der Landesuniversität für das Sommerhalbjahr ist soeben erschienen. Von allgemeiner interessierenden Vorlesungen seien erwähnt: Militärstrafrecht von Dr. Günther, strafrechtliche Reformfragen von Dr. Mittermaiei', Einführung in die Psychologie des Rechts, mit Besprechung praktischer Fälle von Dr. Friedrich, forensische Psychiatrie für Mediziner und Juristen von Dr. Dannemann, die Lebensanschauung der großen Denker von Dr. Kinkel, Soziologie und Philosophie des Staats von Dr. Weidenbach, Geologie von Hessen von Dr. Kaiser, Waldwegbau nach seinem Grundriß von Dr. Wimmenauer, deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert von Dr. Rachfahl, Kunstdenkmäler des Großherzogtums Hessen und der Nach- bargebiete von Dr. Sauer, Einführung in die Kunstwissenschaft von Dr. Rauch, Lionardo da Vinci, Rafael, Michelangelo von Dr. Rauch, Erklärung von Lessings Hamburgischer Dramaturgie von Dr. Behaghel, Geschichte der deutschen Lyrik im 18. und 19. Jahrhundert von Dr. Be- haghel, die Sprache Shakespeares, mit Erklärung des Macbeth von Dr. Horn, und Johs. Brahms und seine Werke der 2. Kompositionsperiode von Trautmann. Die Immatrikulationen beginnen am 27. April und die Vorlesungen am 29. April. ** Lan dwirischaftskamm er. Oekonomierat Leith i g e r in Alsfeld ist anstelle des nach Karlsruhe gehenden Oekonomierats Dr. Müller zum Generalsekretär der Landwirtschaflskaminer gewählt worden. ** Volksbibliotheken im Großherzogtum Hessen. Die Gesellschaft für Verbreitu'ng von Volksbildung hat im Großherzogtum Hessen in den letzten fünf Jahren 619 Volksbibliotheken mit 15 216 Bänden begründet und unterstützt. Es erhielten Bücherzuwendungen in den Jahren für die Verhältnisse, die wir unserer Provinz haben. ** Erledigt sind: Eine besetzende Lehrcrinstelle an der heim. Die mit einem evang. handelt sich um einen echten U ntc rl c i b § l yp husfa l l. 8 Bauernbündler (Bähr, Brauer, Breidenbach, Erk, uöhler, I Schwuiu p'fcrwe n&e f an gt^reuT M in bleiben im Landtag 3 Nationalliberale Anter, Best, Breimer, Büchner, Diehl, Haas, Pitthau mio lllllnanu. Ares SLadt und Land. Gießen, 12. Febr. 1908. Die Landtagswahleu von 1908. In diesem Jahre, voraussichtlich im Spätherbst, findet in Hessen die Ermeuerung der Hälfte der zweiten Kammer statt. Es scheiden aus die zehn Abgeordneten der Städte und 15 Abgeordnete ländlicher Wahlkreise (7 in Starkenburg, 5 in Ob er Hess en imi) 3 in Rheinhessen). Der Parteizugehörigkeit nach stehen zur Neuwahl 10 Ratio nallib er ale (Braun, Fänger, Dr. Glässing, Dr. Heidenreich, Lang, Dr. Osann, Reinhart, Schönberger, Seelinger und Stöpler), 5 Bauernbündler (Hauck, Hirschel, Joutz, Schmalbach und Senßfclder), 4 Sozialdemokraten (Adelung, Dr. David, Orb und Ulrich), 3 Freisinnige (Damm, Dr. Gutsleisch und Reh), 2 Zentrumsleute (Dr. Frenay und Pennrich) und ein Wildliberaler (Dr. Weber . ES ver- sünf Jahren 619 Bibliotheten 15216 Bände. ** Unterernährung auf dem Lande. AttsZEH. Wien, 11. Febr. Ter Unterrichtsminister Dr. Marchet teilte heute der „Neuen Freien Presse" zufolge dem deutschen Neunerausschusse mit, daß er eine italienische juristische Fakultät in Wien zu errichten gedenke. Die italienische Fakultät soll räumlich und organisch von der Wiener Uiiiversitüt völlig gesondert bestehen. Paris, 11. Febr. Ter ehemalige französische Marinem in ist er Locroy liegt im Sterben. — Der Korrespondenz des „Petit Paris ien" berichtet, es gehe neuerdings mit großem Nachdruck das Gerücht, daß, wenn die Duma, wie es wahrscheinlich sei, sich weigere ,die Marine-Kredite zu bewilligen, sie ausgelöst werden würde. Nach dieser Auflösung würde keine neue Duma mehr einberufen werden. Stolypin würde sich dann zurückziehen und einer Reaktionsregierung Platz machen, ap deren Spitze Akimow und Turnowo stehen wurden. Petersburg, 11. Febr. Bei der Kaiserin von Rußland stellten die 'Aerzte eine Verengung der Speiseröhre fest, eine Krankheitserscheinung, die aus nervöser Basis beruht. — Der Bischof von London ist heute hier ein- getroffen und wird morgen vom Zaren in Audienz empfangen werden. Der Bischof konferierte längere Zeit , mit dem Metropoliten. Dem Besuch wird wegen der. Bestrebungen, eine Kompromißeinigung zwischen der anglikanischen und der russisch-orthodoxen Kirche herbeizuführen, viel Bedeutung beigelegt. London, 12. Febr. Tie Frauenrechtlerinnen setzten gestern nachmittag ihre Krawall-Kampagne fort. Nachdem mehrere hundert Frauen in der Caxton Hall eine Resolution angenommen hatten, worin die Gewährung des aktiven parlamentarischenWahlrechtsfür Frauen verlangt wird, begaben sie sich nach dem gerade ragenden Parlament, um die Resolution zu überreichen. Ter Ansturm der Frauen wurde jedoch von zahlreichen Polizeitruppen nach heftigem Handgemenge abgeschlagen. 44 Frauen wurden verhaftet, der Rest zog sich nach der Eaxton-Hall zurück. Abends spät erneuerten die Frauen ihren Angriff, wurden aber wieder zurückgeschlagen und mehrere Verhaftungen vorgenommen. Die Gesamtzahl der Verhafteten beträgt 50. Teheran, 11. Febr. Der türkisch-persische Grenzkonflikt ist als beigelegt anzusehen und zwar infolge der guten Dienste Deutschlands beim Sultan Abdul-Hamid, was auch durch eine Sympathiekundgebung des persischen Parlaments anerkannt wurde. Der neuer- nannte deutsche Gesandte Graf Quadi trifft Ende dieses Monats in Teheran ein. Washington, 11. Febr. Staatssekretär Root und her französische Botschafter unterzeichneten gestern einen Schiedsvertrag für alle Differenzen, die zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten entstehen könnten. Dieser Vertrag wird dem amerikanischen Senat und dem französischen Parlament zur Sanktionierung unterbreitet werden. Men Maschinengewehre anstelle unserer schweren und weniger praktischen Maximgewebre. .. . . Eickhoff (Frs. Bvt.) bringt die Solinger Wassenmdustrie in Erinnerung, bic von den Behörden gestützt werden müßte. Görcke (Natlib.) regt an, den akademisch gebildeten Anwärtern Erleichterung zu schaffen und ihnen für größere Ausfälle Remnnnerationen zu gewähren. Sixt v. Arnim erflcrt, die int vorigen Jahre gemachte Zusage, für die Privatbeamtm eine GehatlSausbesserung herbei- zusülwen, sei bereits erfüllt worden. Auf die Bemerlang des Gencralleumant v. Liebert müsse er sich es versagen, auf die Vorteile und Nachteile der einzelnen Systeme enrzugehen, um nmst eine Schädigung ber einzelnen Fabriken herbeizusühren. Er könne nur sagen, daß die Heeresverwaltung nach eingehenden Vrriuchen zu ihrem Modell gekommen sei. Er glaube bestimmt sagen zu können, daß die Verwaltung bei ihrem einmal gewählten System verbleiben werde. Wenn über vernachlässigtes Wohlwollen der Direktionen geklagt werde, so müsse er bitten, die vllnzelsälle anzuführen. Tie Wünsch ter Prwatindustrie gingen nachgerade soweit, daß es schließlich das Beste sei, Arbeüerentlaiiungen vorzunehmen oder Jnstüute überhaupt zu schließen. Tas Kapitel wird angenommen. . nr . 4 Sixr v. Arnim erklärt auf eine Anfrage des Werteren her Königsberg hätten die Arbeiten zur Entfestigur^ große Fortschritte gemacht. Dagegen seien bei Danzig große Schwierigkeiten zu übeWinden. _ Die Neusovterung von 80003 Mark zur Schaffung von Kraftwagen wurde nach dem Vorschlag der Kommission bewilligt, ebem'o das ganze Kapitel. . Der Rest ter fortdauernden Ausgaben wird bewilligt. Bei den einmaligen Ausgaben etilärt aus eine Anfrage Erzbergers ein Vertreter des Kciegsminisleriums, daß der Vertrag mit der Firma Mittler und Sohn rechtzeitig gekündigt und eine Submission für leistungsfähige Firmen ausgeschrieben werten soll. Nach weiterer unerheblicher Debatte wird der Rest debattelos genehmigt und ebenso der Rest des Etats. Morgen 1 Uhr Fortsetzung der Beratung: Antrag Rtcyll hoferi betreffen!) Aeamtenyinteroliebenen-Versichermig und Antrag Schoenaich-CatDlath betreucnt> Automobilvertehr. Schluß nach 61/» Uhr. schreibt uns von geschätzter Seite: In einer Ihrer letzten Nummern war mit Recht darauf hingewiesen worden, daß die infolge einer gewissen Unterernährung entstandene Mili- täruntauglichkeit ländlicher Kreise in entern Zusammenhänge stehe mit dem Anwachsen der Zahl der Molkereien, Wir sind der Ueberzeugung, daß dem Bauer jeder Nutzen und Vorteil zu gönnen ist, den er aus seinem Gewerbe ziehen kann. Wir freuen uns, daß er durch die Acolkereien ein gutes Absatzgebiet für seine Milch hat. Aber cs ist doch der Vorteil zu teuer erkauft, wenn die Volksgesundheit dadurch geschädigt würde. Ein Ausweg wäre — und bei gutem Willen wäre das zu machen —, wenn die Landwirte sich entschlössen, Sonntags nicht zu liefern und den Milch ertrag für den eigenen Haushalt zu verwenden. Das darf und kann sich jeder leisten. Zugleich wäre den Milchfuhrlcuten, die jahraus jahrein täglich sich und ihr Gespann abplagen, dazu noch die eigene Landwirtschaft besorgen müssen, die Möglichkeit eines regelmäßigen Ruhetages gegeben. Schon deshalb würde sich ein Versuch lohnen. Das Gesagte macht nicht den Anspruch, für alle Verhältnisse zu gelten. Es gilt aber sicher Samstag bei dicht besektem Saale im Gambrüius sein. 53. Sttf- tungsfest. Als Gäste waren erschienen:, der Kriegerverein^ Turnverein, Gesangverein Eintracht Leihgestern (mit über 60 Mann'» und einige Herren vom Gesangverein toeitcrteit in G/ICbch. Der Vorsitzende hielt eine Ansprache mit einem Rückblick auf die Vorjahre mtb auf die Erfolge, die der Verein auf Wettstreiten errungen hatte: zum Schluß brachte er cm Hoch auf Kaiser und Großherzog aus, als die Förderer des deutlchen Mäirnergcsanges; alle Anwesenden stimmten begeistert ein. Im Programm kam eine Reihe vorzüglich vorgetragener Männerchöre zur Ausführung, u. a. „Tie Ehre Gottes aus der Nlttuü (Beethoven), „Ich möchte fingen nur" (Dreischor, Richter), „Entsagung" i Andre), „Tes Kindes Sehnen" (Mitlicwtcz), „<>u des Rheines Ufern" (Swllewcrv, „Zwei Blümlein" (Pauli- rc. Nachdem verschiedene Ehreitdiplome und dem Dirigenten ent kolt- barcs Geschenk überreicht war, trug der Gcsangoereiu Eintracht Leihgestern einige gut geschulte Lieder vor. Lehrer Buß hielt eine Ansprache, nzoriit er zur Pslege tes Volksliedes aussor- derte. Tann wechselten noch einige Couplets und Chöre, die mit lautem Beifall ausgenommen wurden. □ Schotten, 10. Febr. Eine auffallende Erscheinung ist es, daß voriges Jahr in unserem Kreise der -Ty p h uS stark au ft rat, und zwar in den Orten Gonterskirchen, Schotten und Rudingshain. In Gonterskirchen erkrankten nach einer Hochzeit allein 39 Personen. Interessant ist es, daß in diesem Orte bereits 1865 eine schwere Typhusepidemie herrschte, von 136 Erkrankungen endeten 30 nut dem Tode. In Gedern brach voriges Jahr eine Scharlach-Epidemie aus, es erkrankten 40 Personen. Die Influenza herrschte auffallend stark in Meiches, Diphtherie und Masern traten weniger heftig auf. Die Sterblichkeltsziffer ist trotzdem gering; es starben in 1907 im Kreise nur 421 Personen, denen 640 Geburten gegenüberstehen. Gerade die Gcbirgs- orte Breungeshain, Höckersdorf und Sichenhausen haben sehr hohe Sterblichkcitsziffcrn. = L 0 rbach, 10. Febr. In den letzten Tagen ist hier ein Gesangverein ins Leben getreten, dem bereits 34 Mitglieder beigetreten sind. Als Dirigent wurde der Musiker Jäger aus Himbach, der außer dem hiesigen noch mehrere Gesangvereine leitete, gewonnen. — Das bereits für 1908 scsigesctzte Fahnenwcihfest des Kriegervercins wurde aus 1909 verschoben. P. Schlitz, 11. Fevr. Ein nicht endenwollendev Trauerzug bewegte sich gestern durch die Straßen unserer Stadt. Von nah und |crn war man hcrgekommen, um dem so plötzlich verschiedenen Kammcrdirektor Korell aus Büdingen die letzte Ehre, zu erweisen. Unter Glockengeläute setzte sich der Zug von der Poststraße aus in Bewegung; vor dem Sarge marschierten die beiden Krieger- bereinc mit umflorten Fahnen, an der Spitze eine Abteilung mit Gewehren. Vom Sarge war vor Blumen nichts zu sehen. Ein fürstlicher Beamter trug bic Orden des Entschlafenen. Den nächsten Verwandten schloß sich ein nach Hunderten zählender Zug an, in dem man verschiedene Offiziere und höhere Forstbeamten bemerken könnte. Die Trauerrede hielt Dekan Schmidt von Schlitz; er hatte ihr den Text zugrunde gelegt: „Wirket so lange es Tag ist, denn cs kommt die Nacht, da niemand wirken kann." In ergreifenden Worten schilderte er das arbeitS- und erfolg» reiche Leben des Heimgegangeneit, schwere Schicksalsschläge habe er erleben müssen durch den frühen Tod der Äcutter, ci)er jungen Gattin, des Vaters und jetzt, wo ihm nun "bald ein neues Glück blühen sollte (K. hatte sich vor kurzem mit einer Offizierswitwe verlobt) riß der Tod ihn selbst hinweg. Hierauf wurden mit entsprechenden Worten ca. 18 Kränze" niedergelegt; es würde zu weit führen, diese Nachrufe auch nur teilweise wiederzugeben. Jedenfalls war daraus zu ersehen, welch geschätzter Beamter und Berater, welch beliebter Kamerad und Kommilitone und welch humaner Vorgesetzter er war. Es lebten Kränze nieder: Ein Vertreter des fürstlichen Hauses, Exzellenz Genexalleutn. Hof im Namen des Kriege rv erb andoS Hassia, Hauptmann Giese int Namen des Ofsizierkorps vom Regiment Kaiser Wilhelm, Gießen, ein Offizier im Namen des Laudwehr- bezirlskommandos Friedberg, zwei Vertreter des Korps Hassia und des Köfener S. C., ferner Vertreter der Hypothekenbank Darmstadt, des Mathilhenstifts und der Kindcr- schule zu Büdingen, der Kreistag, der Sparkassenverband, der Kriegerverein Büdingen, die Eutspächtcr von Jsenburg- Büdingcu und die Stadt Büdingen. Eine Ehrensalve machte den Schluß der erhebenden Feier. Tas Andenken des Ver- Mchenen wird in seiner Vaterstadt nie erlöschen, und wir sind mit dem Herrn, der für das Mathildenstift redete, eines Sinnes, der das bekannte Wort zitierte: „Wir haben einen guten Mann begraben, uns aber lvar er mehr." Möge der allzeit tätige, nun in der Heimaterde ferner Vaterstadt, von der sein verstorbener Schwiegervater Tieffenbach singt: „Dort ruhen unsere Totcn im heimatlichen Sand, wir wollens treulich Pflegen und lieben unverwandt," in 1903 61 Bibliotheken 1909 Bände, 1904 63 V 2365 V 1905 174 n 4320 w 1906 176 u 3209 II 1907 172 11 3413 II stände zu verdanken, das; die Unfallstelle an einer Tannen- waldung liegt, in die fu hineingeschleudert wurden. R. B. Darmstadt, 11. Febr. Wie der Polizeibericht meldet, wurde ein Fensterputzer, der von Gießen aus wegen Diebstahls einer Kassette mit 500 Mk. steckbrieflich verfolgt wurde, am Samstag hier fest genommen. Bei seiner Festnahme wurde noch ein Barbetrag von 90 Mk. sowie ein Wechsel über 100 Mk. vorgefunden. X. Hanau, 11. Febr. Als heute notfrnrittag Arbeiter mit bei Herstellung von Känalisierungsarbeiten in der Lamboystraße tätig waren, stürzten plötzlich Erbmassen des Kanalschachtes in- einarrder und verschütteten zwei Arbeiter. Die Rettungs- arbcilen wurden sofort energisch betrieben, leider konnte der Maurerparlter Peter Schlcndrer aus Langenselbold nur als Leiche geborgen werden. Sein Bruder, der zweite der Verschütteten, halte nur leichtere Verletzungen erlitten. W. Freiberg, 11. Febr. Tie Bürgermeisters- Witw e Ida Beier aus Brand wurde heute von der Strafkammer des hiesigen Landgerichts wegen versuchter Verleitung zum Meineid zu zwei Jahren Zuchthaus intb fünf Jahren Ehrverlust verurteilt. W. Par:s, 11. Febr. Tas Zuchtpolizeigericht ver- urteUte den imtionalistischen Deputierten Gras Boni de Castel- lane wegen handgreiflicher Beleidigung seines Vetters Prinz Sagen zu 100 Francs Geldbuße. UniveEtäLs-Nachricheen. — Wegen der Berufungen der Professoren Deißmann aus Heidelberg und T r e w s aus Gießen an die theologischen Fakultäten der Universitäten Berlin bezw. Halle wird der preußische Kultusminister Holle von der konservativ-orthodoxen Presse Preußens heftig angegriffen. Dabei hat sich der Mnister an die Vorschläge der beider: Fakultäten gehalten. In Halle waren drei Kandidaten in gleicher Linie einstimmig vorgejchlagen worden, darunter unser Gießener Professor Trews, der auch von dem scheiderllen Professor Hering als ein ihm erwünschter Erbe seines Lehrstuhles bezeichnet worden ist. In Berlin hatte die Fakultät an erster Stelle die Berufung Professor D. Jülichers aus Marburg vorgeschlagen, an zweiter Stelle sich für den Heidelberger Professor D. Deißmann ausgesprochen. Ter letztere war auch der Kandidat der positiven Mitglieder der Fakultät, darunter • des zurücktretenden Prof. Weiß. Ter Minister hat sich nicht für den an erster Stelle empfohlenen Marburger Theologen, sondern für den von dem greisen Senior der Fakultät gctoün)a)tcn Heidelberger Gelehrten entschieden. Er hat also, wie jetzt im „Tag" sehr richtig ausgeführt wird, der Orthodoxie gegenüber nicht nur korrekt verfahren, sondern er hat den Wünschen positiver Universitätslehrer noch eine besondere Berücksichtigung zuteil werden lassen. Trotzdem werden von einem konservativen preußischen Blatte folgende Wünsche kundgegeben: „1. Man verlange zwei positive Ordinariate in Berlin, ein praktisches zum Ersatz des demnächst zurücktretcnden Professors Kleinert, und ein neutestamentliches als Gegengewicht der beiden zuletzt berufenen liberalen Ordinarien Holl und Deißmann. 2. Ein positives, praktisches Ordinariat 'in Halle. 3. Man lehne Aequivalente imschädlicher Art an Heineren Fakultäten, so sehr diesen auch positive Ernennungen zu gönnen find, ab und verbitte sich weitere Ernennungen radikaler Theologen. 4. Man fordere eine Wiederbesetzung der Stelle eines theologischen Referenten int Kultusministerium mit einem positiven Theologen." Dem gegenüber spricht sich jetzt der greife Berliner Prof. Weiß mit aller tvünschens- werten Klarheit für die Entscheidungen des Ministers Holle aus, und es ist wohl auch nicht anzunehmen, daß der Minister den konservativ-orthodoxen Forderungen schleunigst Folge leisten wird. Allerdings schreibt bereits das führettde Blatt der preuß. Konservativen: „Wie wir hören, werdet: schon die nächsten Ernennungen theologischer Professoren den Beweis erbringen, daß Tr.' Holle nicht die ihm zugeschriebene Absicht hat, bte sogen, pof live Theologie zurückzudrängen." Das ist aber doch wohl nichts als das kategorisch zum Ausdruck kommende Verlangen, der Minister des preußischen Kultus lynbe sich bei: Orthodoxen zu beugen. Mar: wird ja sehen, ob in Zukunft Minister Holle die Ratschläge der theologischen Lehrkörper befolgen oder ignorieren und dem akademischen Herkommen durch die Ausnötigung unerbetener Lehriräfte ins Gesicht schlagen wird. Vorläufig hat er stch. der Berufung zweier ausgezeichneter Gelehrten nicht tvider- setzt. Hub diese Nachgiebigkeit gegen die wissenschaftlichen Jn- teressei: wird er hoffentlich auch in Zukunft zeigen. An ein Hallcsches orthodoxes Parallelordinariat neben dem des falsch- lisch als radikal verschrieenen Prof. Trews scheint der preuß. Kultusminister jedenfalls nicht zu denken. — Professor Korn, dem Erfinder der Fernphotographie, ist die nachgesuchte Enthebung von seiner Stellung als außerordentlicher Professor an der Münchener Universität be- icilligt worden. Die Ursache des Rücktrittsgesuchs waren Di ffe- r e n z c n mit Geheimrat Professor Röntge n. Tie Veranlassung war die auf Wunsch Röntgens erfolgte Berufung des Professors Sommerfeld als ordentlichen Professors für theoretische Physik im Oktober 1906. Dadurch war die Lehrtätigkeit Korns wesentlich beeinträchtigt worden. Sein Mschiedsgesuch wurde bereits im November 1906 eingereicht. Ta in den folgenden Verhandlungen Korn nur ein mchct honorierter Lehrauftrag für angeluaiibte Mathematik in Aussicht gestellt wurde, nicht aber eilte etats- wäßige außerordentliche oder ordentliche Professur, hat Korn bei seinem Enthebungsgesuch beharrt. * Ei s en b a h n n n i ä l l e. Ter Wagen des Mnhlkutschers Sus der Vinzenzmühle bei Canlh (Schlesien) wurde am Abend des 10. Febr. von entern Schnellzug erfaßt und zertrümmert, ein Pferd getötet und das andere so schwer verletzt, daß es getötet werden mußte. Ter Kutscher erlitt so schwere Verletzungen, daß er im Kranken- Hause zu Eanth starb. Er hinterläßt eine Frau und zwei Kinder. T Am 11. Febr. suhr auf dem Bahnhof Freiburg m Schlesien eine leere Maschine aus einen Güterzug. Mehrere Güterwagen wurden stark, beschädigt. Vom Personal ist niemand verletzt worden. * Explosion en. In Bunzlan ereignete sich in einer Fabrik für landwirtschaftliche Maschinen eine schwere Gas-Explosion. In dem Gebäude wurden große Verheerungen ungerichtet und alle Fensterscheiben zertrümmert. Zwei Arbeiter wurden schwer verletzt.— Im Betriebe der Explosives Eompany in Vandreuil bei Mont 9trat (Canclla) trug sich eine Explosion zu, bei der das Nitroglyzerinhaus und die Maschinenräume in die Lust flogen. Neun Personen wurden getötet und viele verwundet. Kleine TageschroniS. In Königsberg wurde die Schauspielerin von Schonen deck, Nachfolgerin des im vorigen Jahre jäh ums Sehen gekommenen Fränk. Schwartz, bewußtlos aufgefundcn. Sie hatte Arsenik genommen. Im Krankenhaus gelang es, die Lebensgefahr zu beseitigen. Ihre Angabe, die „schlechte Behandlung" der Theaterleittmg und der Kritik habe sie zum Selbst- movdversuche getrieben, ist nicht ernst zu nehmen, Ncoch bei ihrem letzten Auftreten als Hedwig in Ibsens „Wildente" wurde, wie die „Ostpr. Ztg." hettwrhebt, ihre Leistung von der gesamten Kritik anerkannt. Es muß also ein andtwer Grund Vorgelegen haben. > Die Folgen des Bahnsrevels bei Landen in Belgien find erheblich ernster, als man zuerst annahm. Bisher wurden 2 T o t c und 30 Verletzte, darunter mehrere Schwerverletzte gezählt. Ter Materialschaden ist bedeutend. Es wird vermutet, daß die Katastrophe Diebe verursacht haben, die den Zug berauben wollten. Die fett Donnerstag abend in O st g a l i z i e n mit ungewöhnlicher Heftigkeit andauernden S ch n e e st ü r me bebrüten eine Ka- tastrophe. Der Bahnverkehr Mischen Lemberg und Krakau ist unterbrochen. Tausend Arbeiter, sind mit der Freimachung der auf dieser Strecke eingefdjnetten Züge beschäftigt. Auf 16 Bahnlinien Ostgaliziens ist der Verkehr auf mehrere Tage sistiert. In Krakau such bereits die Lebensrnittel ausgegangen. Tie wegen Erawrdung der Frau Lcvu: in Pinnte Carlo zum Tode verurteilte Frau Goo ld wurde zu lebenslänglicher Zwangsarbeit begnadigt. In Brookhaven (Mississippi) Begleitete eine aus 20000 Köpfen bestehende Volksmenge eine Abteilung Miliztruppen, welche einen Neger nach d^rn Gerichtsgebäude bringen sollte, wo er sich wegen Vergewaltigung einer weißen Frau zu veraittworten hatte. 2:e Kündgeber griffen die Miliz truppen an und üoerwältigten diese beinahe. Hierauf wurde der Befehl gegeben, von bei: Waffen Gebrauch zu machen. (Sine Salve verwundete 2 Angreifer. Ter wütenden Äollsmenge gelang es schließlich doch, den Neger zu ergreifen. Er wurde vor den Augen des Richters, der am Fenster des Gcrichtsgebäudes stand, an einer Telegraphenstange aufgehängt. Im Theater zu Teheran kam es bei Beginn der Vorstellung zu einem furchtbaren Gedränge, wobei 10 Personen erdrückt und 30 verletzt wurden. —3—MB'gaiW ■ira’i i irrii! i wwarjraw* 1 2 3 4 r Kirr wntHw/annaHKjMB—wa—i lthi umaitwn Eingeßatt-L. Haltestelle Garberuetch. 1. Tie Steinbacher sagten in ihrer Eingabe an die Hess, zweite Kämmer: „Tie Waggortbezüge der Gemeinden Watzenborn-Steinberg, Hausen, Garbenteich, Tvrs-Güll und Grüningen sind so geringfügig, wie die der Steinbacher". Tas heißt doch auf deutsch : Die Errichtung einer Haltestelle ist nutzlos! In 9er. 23 des G. A. versucht ein Steinbacher Anwalt diese haltlose Behauptung etwas abzuschwächen, indem er ausführt: — „daß für sämtliche umliegende Dörfer andere Rampen näher und bequemer zu erveichen wären, als die geplante". Die Antwort von Grüningen in Nr. 25 hat ja hinlänglich dargetan, wie sich der Einsender dadurch iwch ’meljr hineingeturnt hat, aber auch die Watzenborner könnten ihn eines Besseren belehren! 2. Wenn nun in dem Steinbacher Eingesandt in Nr. 33 die Angaben der Grüningcr inbezug auf das Terrain zwischen Garbenteich—Grüningen als nicht den wirklichen Tatsachen entsprechend hingestellt zu werden versucht wird, also der Urheber dieses Ergusses immer iwch Berge und Täler im Weggelände ahnt, so wollen wir seine lieb gewonnenen Vorstellungen nicht weiter nutzlos alterieren. 3. In der Eingabe der Grüninaer an die Hess, zweite Kamtner — zu lesen in Nr. 25 ix Bl. — heißt es vom Export und Import Grüningens: — „da unser Ort nachweislich 50—60 Waggon importiert und sich der Export bei Obstjahren noch um 25—30 Waggon steigert, stellen sich die „Gesamtoer- ladungcn auf 85—100 Waggon". Der Herr Einsender von Steinbach führt aber ii: Nr. 33 folgendes aus: „Dem ist entgegenzuhalten der angebliche Export von 60—100 Waggonladungen Obst aus Grüningen". Nein, lieber Herr, so wollen wir doch unsere Obsternten nicht .über die Hutschnur hinaus gehoben haben!!! Ebenso bedankt sich auch die Torf-Güller Molkerei für solche Art der Hebung ihres Betriebes, wie sie der Verfasser sich ausmalt. Faule Witze über wichtige Lebensinteressen nehmen sich selbst neben gutem Limburger- und speckigen Handkäsen gar nicht vorteilhaft aus, es fei denn in der ersten Märzwochc l. I. 4. In Nr. 23 schreibt der Vertreter Steinbachs: „Es steht indessen bei dem Lovalitäts- und Gerechrigkeitsgesühl der entscheidenden hohen Behörden und Körperschaften zu hoffen und zu erwarten, daß aua? um solcher gewiß an sich lobenswerten Ideen willen nicht die Lebensinteressei: von vier großen Dörsern mit gegen 3000 Einwohnern zertreten und ven:ichtet werden". O, das ist starker Tubal!!! Also wegen einiger Katzensprünge Wsgeweite mehr und vielleicht einer tieinen Erhöhung des Fahrpreises sollte solch grauenhafte Katastrophe eintreffen!!! Wie allgemein bekannt ist, machen Watzenborn, Hausen, Garbenteich, Kr üsabdeckerei, Dorf-Güll und Grüningen — Steinbach ist ausgeschlossen, weil feine Waggmllezüge so geringfügig sind, wie ihre Eingabe besag: — zusammen ganz bedeutende Bezüge allein an Holz, Briketts und Steinkohlen. Es se: nur daran erinnert, daß die Watzenborner schon jahrelang viele Waggon Schettholz aus bei: Laubacher Walbungen beziehen. — Kann es einem Arbeiter einerlei sein, ob er auf genossenschaftliche!: Wege den Zentner Köhlen für 1,10 Mk. ober durch den Händler für 1,40 bis 1,50 Mk. bezieht! Haben die Steinbacher noch keine Künde von den hohen Brennholzpreisen und bei: preiswerten Preß- klotzen der Gruben bei Trais-Horloss und Wölfersheim, auch iwch keine Ahnung von den iwch sehr reichen Braunsöhlenlagern bei Münster, die in Angrifs genommen werden, sobald die Bahn Lickt—Grünberg im Betrieb ist! Berücksichtigt man die großen Vorteile, die eine Ausladestelle an geplantem Orte für genannte Orte bietet, nur inbezug auf Brennmaterialien, fo erscheinen uns die Steinbacher Interessen als reine Lappalien! — „Halt!" sagen die Steinbacher, „und unsere 40 000 Mk. Zuschuß zu den Bahnbaukosten vor 40 Jahren?" Richtig! Das macht für das Todes-Anzeige. Gestern Morgen 11 Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden unser Sohn, Brillier, Schwager und Onkel Kart Konrad Romps, Techniker im Alter von 20 Jähren. Lang-Göns, den 11. Februar 1908. Familie Johs. Romps XIV. Die Beerdigung stillet Freitag, den 14. Februar nachmittags 3 Uhr statt. 1943 »Donnerstag früh“ tont eine Seillung Wer WWe ~ ein bei: [223 Georg Wallenfels ..nur Marktplatz No. 31 LMÜber der Engel-Apotheke. ibeitcUunocn erbitte frühzeitig! Vogelsberg. Landeicr p. St. 9Pf. to'ch-Triukcier, 2 Sia. 17 Pfg. cmpiteölt W. Ullrich, 0*80 Schloßgasse 7. Schornstein- Aufsatz iPliömx bester Schutz gegen Rauchbelästigung empfiehlt 706 I. Häuser, WulWidlz. Neustadt 56. Telefon 76. Holzversteigerrrng im Nultershmrseuer Gemeindewaw. Freitag, den 14. Februar vormittags von 10 Uhr ab kommt in den Distrikten Wehrholz und Hellenberg nachstehendes Holz zur Versteigerung: 42 Rm. Buchen-, Eichen- und Kiefer-Scheitholz 58 „ Buchen- und Eichen-Knüppcl 92 „ Kiefer- und Fichten-Knüppel 1550 Wellen Buchen- und Eichen-Reifer 1225 „ Kiefer- und Fichten-Reifer 36 Rm. Buchen-, Eichen- und Nadel-Stockholz 4 , Eiche-Nutzscheit 17 Eiche-Stämme 9,25 Fstm. haltend Hierunter 2 Stämme mit 5,60 Fstm. 44 Kiefer-Stämme 12,76 Fstm. haltend 97 Fichten-Stämme 21,71 „ „ 273 Fichten-Derbstangen 25,96 Fstm. haltend. Der Anfang ist in dem Distrikt Hellenberg und kommt da§ Stamm- und Stangenholz zuerst zum Ausgebot. Ruttershausen, den 10. Februar 1908. Großh. Bürgermeisterei Ruttershausen Klinket. 932 JahL 1000 Mk. ^LächSemi nFeb die Steinbacher aus "ter Schule' geplaudert haben, sagen wir ihnen direkt ins Gesicht: „Euere 1000 Mk. das Jahr Heben euch so reichen Zinsgenuß abge- toorfen, daß ihr mtn nicht mehr auf den Sack zu klopfen braucht, wenn ihr auch einige hmllsrt Schritte weiter gehen sollt V' Doch auch iwch eine Gegewoechnung der Grüninger, die wohl auch mit zur Beruhigung der Steinbacher beizuttagen vermag. In bei: 40 er oder 50 er Jahren des vorigen Jakwh- wurde durch das Steinbacher Gebiet und den Ort Steinbach selbst eine sogen. Staatsstraße gebaut auf Staatskosten. Sind die Steinbacher damals zu besonderen Leistungen verpflichtet worden?! Nein! und welchen Vorteil prochte ihnen dock^ diese Straße! — Um ebendiese Zeit mußte (Grüningen die Straße Holzheim—Grüningen—Steinberg bauen und zwar mit einem Kostenaufwand von 16000 Gulden ohne die Franzen! Hat man bei Uebemahme der Straßen auf den Kreis den Grimingern etwas herausbezahll?! oder hat man den Steinbachern etwas abverlangt?! — Alles Kleinliche hemmt gesunde Fortschritte, und Kirchturmspolitik schädigt zu jeder Zeit! — Ein Grüninger. Märkte. tb. Gießen, 11. Febr. Der heutige Riillviehmarkt Halles einen Auftrieb von ca. 1100 Slück Großvieh und 250—300 Jungvieh und Kälbern. Tas Geschäft in Milchvieh war etwas belebter wie an den ersten Märtlen des Jahres, gute Kübe waren stark gejucht und wurden dem entsprechend bezahlt. Junge Stiere und Rinder zu Zuchlzwecken fanden jdjiucr 9tel)iner, dagegen waren gute Masilüye zu billigen Preisen an den Manu zu bringen. Ter Handel in leiten Rinden: und Kühen ließ sich gut an, es wurde iür Wiesbaden und Koblenz stark gekauft, was ein weiteres Weichen der Preise zurückhielk. Feite Ochsen waren in schöner Ware am Markt, mußten ober im Preise um 2-3 Alk. für den Zentner ab- fchlagen. Ten Kälbermarlt machten wieder Frankfurter, Wiesbadener und Mainzer Einkäufer, so daß die sehr gedrückten Preise eine Kleinigkeit anzogen. Einige Paare schwere Fahrochsen wurden zu annehmbaren Preisen verkauft. Gehandelt wiirden per Ctiill '1)111 ch k ü bei. Qual. 450—525 Alk. (einzelne sehr schwere Stücke bis d(iOWL), 2. Qual. 350-410 Alk., 3. Qual. 270-310 Mk., junge Rinder und Stiere für Alastzwecke je nach Form und Güte IbO—190 Alk. Tie Preise für Fcttvieh stellten sich der Zentner Schlachigewicht; fette Rin der 1. Qual. 68—70 Alk., 2. Qual. 66—67 Mk., fette Kühe 1. Qual. 63—65 Mk., 2. Qual. 60 bis 62 Alk., fette Ochsen je nach Giite 73—75 Alk., Kälber 1. Qual. 69-72 Mk., 2. Qual. 64-67 Alk., 3. Qual. 56-60 Alk., siahrochsen wurden das Paar mit 850—950 Alk. abgegeben. Tie Metzger, die aus den kleinen Provinzstädten gekommen waren, klagen, daß der Umjatz von Fleisch bei ihnen sehr nachgelassen habe und begründen dies damit, daß infolge des Tiefstandes der Scywemeprelje die Kundschaft zahlreicher denn je emgejchlachtel habe. fc. Frankfurt a. M., 12 Febr. Sch weinemarkt. (Org. Tel. des Gieß. Anz.) Zum Verkaufe standen 1610 Schweine. Bezayl wurden: für Schioeme 1. Qual. 58—59 Pfg., Lebendgewicht 45,5 bis 46,0 Pfg.; 2. Qualität 57—00 Pig., Lebendgewicht 00—00,0Pfg.; 3. Qual. 48—50 Pig. Markt gedrückt, lleberstand unbedeutend. der SLaLiou Gieße». Februar 1908 Barometer . auf 0° redliziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit e» 2 <31 II " CO Windrichtung Windstärke j SBehec 11. 23S 761,8 + 3,3 4,5 78 W 2 Bew. Himmel 11. 9“ 760,3 + 2,4 4,7 85 SW 2 Bed. Hunmel 12. Vb 760,0 + 2.4 4,7 85 NW 2 w w Höchste Tempe ratur in 11 -12. Februa v = + 3,9 • C. Niedrigste „ 11.—12. = — 0,9 • C. BorauSfrchttiche Witterung für Hefjeu am Donnerstag den 13. Febriiar 1908: Al eist trüb, trocken. Temperatur wie heute. Leichte Nachtirrösle. Schwache nördliche Winde. München, 12. Febr. Ende dieses ALonats sollen voraussichtlich in Erfurt zwischen Kommissaren der bayrischen und, preußischen Eisenbahn-Verwaltung Verhandlungen über eine gegenseitige Benutzung b.er Güterwagen ftattfinben. 5t o m, 12. Febr. In der gestrigen Kammersitzung stellte Giolitt: die Vertrauensfrage, weil ein Antrag ein» gebraust worden war, der parlamenlartschen Kvnttoll-Kommission für Etscnbahn-Betrille solle die Besugnis erteilt werden, sich eigenmächtig nrit allen Dienstressorts der Eisenbahn zu befaß en. Giolittt will, daß dies nur durch den Minister für öffentliche Arbeiten und nach dessen Gutdünken geschehen soll. Auf Wunsch Giolittis wird der Antrag schon heute beraten.^ Paris, 12. Febr. „Petit Parisien" denchtet aus Teiuan, daß die Postkouriere Frankreichs, Englands und Deutschlands auf dem Wege zwischen Tanger und Tetuan angefallen und ausgcplünd er t worden seien. Die gesamte Korrespondenz wurde ihnen abgenonnnen. Paris, 12. Frbr. Tie Abteilung des Obersten Boutegourd wupde von Marokkanen: in einen Kämlpf verwickelt, der zum Rückzug d e r F r a n z o s e n führte. — 9Lach Mitteilungen aus Fez befaillvn sich am 5. d. Mts. vier dem Sultan Abdul Asis treue Stärnnie vor den Stadlwreii. Die gegenwärtigen Machthaber in Fez ordneten eine allgemeine Bewaffnung gegen die Angreifer an. Madrid, 12. Febr. Nach einer Blättermeldung hat die französische Negierung die spanische zu tätiger Mitarbeit in Marokko aufgcfd’rbcrt. Der Ministerpräsident hat es jedoch abgelehnt, das spanische Kontingent zu verstärken. In Madrid wird das als ernste Meinungsverschiedenheit auf» gefaßt. Hotzversteigerrmg im Gießener Smdtwaid. Montag, den 17. Februar 1908, vormittags 9'/= Uür beginnend, werben in der: Waldungen der Stadt Gießen iu: Distrikt Hangelltein versteigert: 492 Fichten-Derbstangen mit 29,84 Fstu^, 101,6 ytin. Buchen-Scheitholz, 1 „ Eichen- „ 75,7 „ Buchen-Knüppelholz 2 „ Eichen- „ 2 „ Linden- „ 1 i. Fichten- „ 1945 „ Buchen-Stockholz l - 2 „ Eichen- „ j srob 1450 Wellen Buchen-Reisig 100 „ Eichen- „ 30 „ Fichren- „ Die Zusammenkunft ist auf der Straße nach Taubringcn am Hangelsieiner Steinbruch. Gießen, den 11. Februar 1908. ß«/. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. J.V.: Keller. Louvertt «ii Firma B vrühl'sche Universitäis-vruSrrei. Schluss meines Ausverkaufs Sonntag, ZG- Wilh. Herberi Inh.: Carl Herbert <^- SWae-ktpiatz 2 ÜSarktpiaiz 2 Lan$§ --- Eeer Kroß und feinschmeckend, wöchentlich frisch cintreffcud. Zirka 30—40 Stück schöne Wer-ZliMme empfiehlt zum jeweiligen Marktpreise Georg Wallenfels, nur Marktplatz 21. [938 Gegenüber der Engelapotheke. Telefon 40.___________ Dessert- d. Stärkungs-WeiEe Malus» Sherry Portwein [ss u/a Madeira usw. untersucht u. begutachtet in 3 Flaschengrössen bei Kat har. Burck, Drog., Garbenteich b. Gießen. J. Georg Gerhard, Drogerie, Steinbach b. Gießen. Aagnst Schmitt, Kolonialwaren - Geschäft, Wieseck, bei Gießen. m Gewicht von 60—90 Pfund per Stück, hat abzugeben Domäne Selgenhof bei Ulrich- ftern in Oberdecken.1944 grauhhljirngrebtaftlörr, aufgeschlossen u. unausgeschlossen, gesucht. Billigste Offert., Beschreibung. unter 0B7Ö an den Gieff. Anz. erb 0905] Alte Flaschen kauft N. Körber, Sonnenstraffe 13. Suche ein Gut von 50 bis 200 Morgen zu kaufen vd. zu pachten. Bitte gefällige Offerten an Blcchwareufabrik in Flieden (Kr. Fulda! zu richten.(919 Ein gebrauchter leichter Kastenwagen (Einspänner) zu kaufen g e s u chft [0928] Wolkeugaffe 11. 68 S Sl Herren- Handschuhe Damen- Handschuhe kurze und langt billigst bei A.Uff.'WaSbff Seltersweg 60 und Kreuzplatz 6. [70» 8 a 0 Bismarckstraffe 45, 7-Zimmer - Wohnung mit allem Zubehör zum 1. l-lpril zu Perm. 227] Näheres Möberitranc 10, p. ___6* Zimmer | Ludwigftraffe 52, 1862 Sch. 6-Zimmer-Wohn. mit Zubeh. per 1. April zu vermieten. Näh. Viebiflttr. 62(2 Trep.), v. 10—3 Uhr V-Zintmer-LÜobnnng mit Zubehör per l.Juli zu verrn. 871)Vubroipitr. 26. 3it irerkiiufcn Bauplätze ^verlängerte Friedrich straffe, Nähe der Frankfurter Straffe, Billenlage zu verkaufen. Schriftliche Angebote unter 651 an den Gieff. Anz. erbeten. Zwei junge, schwere Ffer*dle weil überzählig auch einzeln zu verkaufen. (829 Birkcnstock & Schneider. 'S di flirr in d. Dammstr. z. verk. Siijrutt 9täh. Walltorstr. 19. [0782 Ein überzähliges Arbeitspferd seignet sich auch als Laufvferd) von 3 die Wahl, verkauft (886 H. Weber II., Grünberg. lntt Stallung zu per- taufen. [0894 Schützcnttraffe 37. 3cwe Nl>Mcu-Ujisit-Ai!oMme KU verkaufen. [°877] Hammstr. 14, Mutterboden (Gartenerde), ganz uorsügL, sof. bill. abzug. [0881 Wenzelgarten, Friedrichstr. 12, Baustelle. 808] Einige 6-Zimmerwohnungen mit Bad und allem Zubehör, in Nord-Anlage und Wllhelmstraffe zu vermieten. Näheres Frankfurter Straffe 29. | 5 Zimmer Nord-Anlage 5-Zimmcr-Wohnuug zu verm. 305] Näh. Löberstr. 10, pari. 115] 5-Zimmer-Wobnuug mit Zubehör, Gas- und clefir. Licht, sofort oder später preiswert zu vermieten. Näh. Bleichstraffe 29. Bleichftraffe 11 schöne Fünf-Zimmerwohnung im 2. Stock per 1. April zu Perm. 356] Näheres Ltebiguraffe 01. Gckc Siem- u. Lvcserstraffe eine elegante ö-ZtUlmer-Wohnung im 1. Swck mit Loggia, Badezimmer, Ätagd- u. Booenkammer zum Preise pon 650 Stark tnfl. Wassergeld per 1. April eventuell früher zu vermiete«. (593 slläheres Schillerstrahe 26, p. Llcbinftraffe 35, pari. 5-Zimlner-Wohnung nut Bad der Neuzeit entsprechend eingerichtet, versetzungsyalber per 1. April 08 zu vermieten. (667 Staheres Stephanstraffe 25, p. Norrr-EtnLage iö I. Stock 5-Zrmmerwvhnung zu permietcn. Martin Dörr. [21 Johannisbeerstrauch., sehr reich tragend, sof. bill. abzug. Wenzelgarten, Friedrichstr. 12, Baustelle. [0882] ü&KBe Hobelbänke nebst komplettem Schreiner- Werkzeug zu verkaufen. 927] Frankfurter Straffe 29. Btoe-Ptetos ARNOLD, Aschaffenburg, Pianolabr. m. eig. Dampfsägewerk, leistungsfähigster Maschincnbetr, künstl. vollend, grosser, edler Ton. Streng solide, modernste Bauert. Direkt. Verkauf ohncZwischen- Irandel, Erspar, d. Händlemutzens. grosser Umsatz, kl. Nutzen, deshalb beste ». billigste Bezugsquelle. Seit 3 Jahren Stach. Umsatz, bester Beweis L nnübertroff. Qualit Weitgehendste Garantien, freie Probcsend. ohne Verbindlichkeit zum Kauf. Tausende v. Referenzen. EiskllMiMt J>Ä. perkaufen. (0921) Schulstraffe 5. .treues Haus mit gutgehendem Svczcrelgcschäst bitt, bei geringer Aiizahlung zu verkaufen. schriftliche Angebote nut. 0922 an den Gieffener Anzeiger erb. Photographischer Apparat, Handkamera mit Stativ und 2 Kassetten, bill. zu verkaufen. [0930 Näheres Krofdorscr Str. 5 p, ttiu Stamm Ente» Z (weihe Peking 1907) zu verkaufen. Carl Spanier, Reiskirchen. 2 Ladenschränke, 2 Roll- Läden, 1 Haus- u. 1 Ladentüre, gebraucht, billig abzu- geben. [0943 W. Herbert, Marktplatz 2. Schrffeubergerweg 12, Parterre a Zimmer p. 1. April 08 zu vermieten. Näheres [216 L. Beil, Zkatser-Allee 14,». 4 Zimmer P2bj 4-Ztmmer - ^Loduung mit itobiuett und Zubehör fm oberen Stock in der Anlage per Juli zu Perm. !)läh. F-rankfurter Str. 29. °031] Eleg. 4-Zimmer-W. (Neubau) mit all. Bequemlichkeit, einger. zu verm. Näh. Goethestr. 54, Laden 0812] Sch. 4-Z.-W. Mans, mit all. Zubeh. u. Bletchplatz au, 1. März zu vermieten. Sonnenftr. 5. Schottstraffc 3. Schöne 4-Zimmcr-LLoffuung der Neuzeit entsprechend eingerichtet mit Bleichplatz und Trockenboden parterre oö. 1. Steck sehr preisw. zu vermieten. [217] Nah, daselbst, Landgraf Philipp-Platz 8, im obersten Geschoff sch. 4-Zimm.- Wohuuug per soft zu vermieten. 731) Nal>. äranrinrter Sir. 29, Licherftraffe 33. Schöne 4-Zimuierwvhnunaen mit Bleichplau u. Gartenanteil per 1. April oder auch früher zu vermieten. Näheres H. Launspach, AUeeftr. 22 p. _________ 141 Schöne 4 Zunmcr-LLohnuug nebii ll'iansardenzim. im 1. Stock per 1. April zu vermieten. Hl] _________West-Anlage 58. trlen. 4-Zimmerwohnungen mit Bad, Gas- und elektrifchein Licht in meinem Neubau, Licbigstr.« /, per- 1. Avril ernt früher zu ver- nueten. >110] Konrad Tamm. TLilDelmstraffe 53, schöne 4-Ziinmer-Wohnung, Pari., der yicuäeu entipr. mit 2 Ballone und Gartenantcil an ruhige Familie per L April zu vermieten. &4'J) viäheres daselbst. 4-Zimmer-Wohrmng zu vermieten. Neubau Liebigstraffe 89. 559) Näh. Schiffeuberger Weg 65. 3 Zimmer 951) Schöne 3 - Zimmerwohnung per 1. April zu vermieten. ________ Marktplatz 8. 821) Lonustrahe 20, Nians., drei geräum. Zimnier, Küche u. Zub., per 1. Avril zu verm. Näheres Wolsstraffe 6 bei Bruchhäuser. Sd Zimmer 948) Gröffere und kleinere Zwei- zimuier-Wohnungen zu vermieten Martin Schmoll, llllarb. Str. 60. 0941) Sch. 2-Zimmer-Wovuung zu vermieten. Löwcugasse tz. 122] 2-Zlinmerwobnungzu verm. Nodbeimcr Str. 56, illebenhauS. Marburger Straffe 21. Schöne 2-Zunmerwohnung, der slleuzeit entsprechend eingerichtet, evt. mit Gartenanteil zu vermiet. 120]_________C H. Stückrath. Neubau Schützcnstraffe 4, sch. 2-Zimm.-W. mit Gartenanteil u. Bleichplatz ev. Gas vermieten. 720 Näheres Gr. Mühlgasse 43. j Verschiedene I Lranksurtcr Straffe ti ist die mittlere Etage zu vermieten.____________________(647 Ludwtgftraffe 31 ist die Beletage, benehend aus 6 eventuell 7 Zimmer mit Zubehör zu Perm. 128j ______'Näheres parterre. Zu Vtrmietcn. An Dutten der Stadt schöne, fr bl. o-Ziinmerwohn., Nordanlagc 3: geräumige 5-Zlmmer - Wohnung, sowie eine 3-Zunuter-Wohnung, Ntegelpjad 26, 2 gr. 4-Zimnier- Woynungen mit Garten und Bletchplatz. Letztere sof. beziehbar. 322]'Näh. Hofmannstr. 14. Ludwigstraffc 40, zu vermieten: 1 Wohnung 6 Zimmern mit Zubehör od. 1 Wohnung 4 Zimmern, 3 Kabinette u. Zubehör. (846 auSgeV 4 — Ü-^ilJlHifrEJÖä)«. zu vermieten. [280 Näh. Belitz, Liebigstr. 83. Elueklrg.4Ilü!^krwoMiiliz mit Mädchenzimmer und allem Zubehör, eine 3-Zimmerwohnung mit Zubehör zu vermieten. [443 Näheres Marburger Straffe 66. 3-bis4 Zimmer-LLohuuug tm Hinterhause per 1. April zu verm. 024]___Näheres Goethestr. 46,1. Steinftraffe 86, schöne 3- bis 4-Zlnuner-Wohnung Parterre mit Zubehör zu Perm. 0862) Näheres Liebigstraffe 75. Gute 3- dis 4- u. eine 3-Zirnmer- Wohnung zu vermieten. [294 Ätäh. bei L. Hcllmold, Steittslr. 31. 123] Wohnung im 2. Stock, 4 grade und 4 schräge Zimmer, zu Perm. __________Frankfurter Str. 31. 0856) Kleines Logis iof. zu vertu. __________________Äreuzvlatz 9. liiilillfr mit Kabinet für einzelne Qitiuuui- Person zu nermicten. Earl Stückrath, Seltersweg ___________________(214)_________________ | Möbl. Zimmer j 0939] Möbl. Wohn- u. Schlz., a. getr. ev. mit Pens, z. v. Dammftr. 43,1. 444] Gut möbl. Wohn- u. Schlaf- zitnrnerzuverm. Süd-Anlage 20,1. (Hiufach möbl. Zimmer zu vermieten. West-Anlage 62, 111 (am OöwaldSgarten). 0897] Grobes schön möbl. Zimmer zu vermieten. Stevhanstr. 31, p. L&den etc. | 2 Laden, sonne sechs 3-Zimmer- Wohnungen per 1. April 1908 zu vermieten. [H7 H- W. Rinn, Ostanlaae 18. i)errschlljtl.7-Z^iMki°Äiohn. mit allem Zubehör für ruhige Familie (2 Personen) in nur guter Lage auf 1. Juli gesucht. Schriftliche Angebote unter 802 au den Gieff. Anz. erb. WWWU ffädrtigcr, ßmfauitr Ämw olö Ginkaisicrcr gesucht. Solche nut gröfferen Jnkafso zu tun ')?i!!»»"l,?ovorzuflt — Offerten mit 'eltber.gen Tätigkeit unter ddl an deu Greff. Süu. erb. p-rei gelegene Wohnung von 6 bis 7 Zimmern, Richtung nach dem Wald, mit Gartenbenutzung, auf 1. Juli von ruhiger Fainilte mieten geSUClit. Schrtttl. Angeb. m. Preisung, nnt. 0926 an den Gieff. Anz. erb. BLkanÄmachMg. Tüchtige Erdarbeiter finden b. Bahnbau Grünberg- Ltch auf sofort Beschäftigung. Meldung bei den Schachtmeistern Bocher und Habig auf der Baustrcckc bei Lich. D%] Die Bauleitung. Neu gesucht werden! Kutsch., Wiener, Gärtn. it. Gehilf., Schachtmstr./Hausdien., Verwalt., Kassengeh., Kelln., Dreh., Schloff., Monft, Ziegelmstr., Aufs., Techn., Buchh.,Bureaugeh.,Lager.,Exped., Maschm.,imDeutsch.Stell.-Nachw. Fraukfurt a. At. (Rückporto), 941) Saalburgstr. 33, Dobrindt. Mgtr »tau1;»" gesucht. (0923) Walltorstr. 24. Donnerstag zwischen 12—2 Uhr. Mm-MM ober# jüngerer Gehilfe, welcher sich nn Kabinet gründlich aus- vilden will, kann sofort o. später eintr. Gefl. Offert, unter Nr. 8(5 an die Gxv. des Gieffener Anz. Züitg. H«usvtnlchc gesucht. Robert Hasse, b33j Tapetenlager, Schanzenstr. 6. Gesunder kräftiger Junge als gesucht. (°^) Christ & Herr, Lithographie, Buch- u. Steindruck. ■fphrhnrt ru Ostern gesucht. 5njiUl.ll Heinrich Kümmel, 09321 Schretnermeisier, Wieseck. LehrSisig gegen gute Vergütut»g Ko torlst>ll j^d„Ksi!tonst von einem Fabrikations- und Engros-Gefchäft per Aprtl gefuchft Schriftliche Angebote unter 0940 an den Gieffener Anzeiger erbet. Für mein Schnhwaren-Crrgros- und Tetailgeicoatt suche ich zu Ostern einen 0942 Uehrlirlg. Wilb. Herbert, Marktplatz 2. Lch»Lng gesucht. Heinrich Pries, Bäckermeister, W)___________Gbelftraffe 2.______ (ijaitartkir.iüg ä“egg.tn IViih. Gerhard, 0807) Kunst- u. Handelsgärtner. Kolonialwaren-Groffhandlung sucht zu Ostern einen Lehrling mit guter Schulbildung. Offert, unter Nr. 870 an die Geschasts- stelle des Gieffener Anzeigers. In hiesiger Groffhandlung ist zum 1. Aprtl bezw. Ostern Letzt iiiigfteile zu besetzen. Schrtstl. Angebote unter 805 an den Gieffener Anzeiger erb. Ei» Lrhriing gegen Vergütung gesucht. [854 Sr. Krogmanu, Geldschr.-Fabrik. Lehrling gesucht. Näheres bei J.Sttzbach, Bildhauerei tzjieffen, oder Zweiggeschäft am Bahnhof Groffen- ^inden.___________________(867 Gejucht: Zu Ostern 1 sichdillKttleMuz; sofortige Vergütung. [641 Buchbrncrerei Hcppcler & Meyer, 2udwigstr.30. Xasiarling- für mein Eisenwarengeschäst aus Oltem oder Pfingsten bei freier Wohnung u. Bekö)tigung gesucht. °^] ILröll, (Sreneu. mit nuten Schulkenntnissen auf das Kontor einer Maschinenfabrik in der Nähe von Gieffsn per L März oder 1. April gesucht. Selbstgeschriebene Offert, unter 911 an d. Gteffener Anzeiger erb. Aiizstzcuöe Müujtriii gesucht. [936 Für meine 3 Kinder, 2 Mädchen von 9 und l/2 Jahre und 1 Knaben von 10 Jahren, suche ich per 1. März ein evang. Sräulciu. Dasselbe muff befähigt sein, die Kinder mit zu erziehen u. die Schulausgaben zu beaufsichtiger. Bevorzugt werden solche, welche bereits ähnliche Stellungen inne Hatter und gute Zeugnisse besitzen. Offerten mit Bild unter 929 an den Gieffener Anz. erbeten. N. Reinig, SellerSweg 30. Erfahren., zuverläss. Mädchen welches auch Hausarbeit verrichtet, zu 2 Knaben von 5 und 7 Jahren gesucht. Nähen u. Bügeln env. Frau Albert Hcichclbcim, 0925) Johannesstraffe 17. Erfahrenes Mädchen für Küche und Haus zum 1. März gesucht. 093o)^üd-Anlage 4, pari. Ordentl. MädchcNi ^» gesucht. [5791 WallrorVr. 71, 1L In hiesiges Weißwaren- und Anestaiitcngs- Geschüft t täsebtsge ^®F»2Sa3fe8*sn I Le^B»mädcStes3 zum baldigen Eintritt ZST gesucht. "3(S Gefl. Offerten unter 907 an die Expedition d. BI. le Person, die am 21. Januar im Theater mein Opernglas K, L. [935] nennen. Hospiz zu Ostern gesucht. [940 Brüder Schnaidt, Inh.: Heinrich Gukardt. evang. Schwesternhaus* tiiewwen. toöarin»»®tT 1. psang nehmen; sie kennt mich ja genau. — Oder will sie mir das Glas nicht wieder zustellen, ich würde bann ihren Warnen nie für reisende Bameo io> Für meine Lamcuichneiderei einige Lehrmädchen aus achtb. Familie gesucht. Elisadctb rZutteu- wicscr, Bismarkstr. 10, 1. 10916 Mädchen beff. Hausmädchen gesucht. Frau Schmidt, Neuen Bäue 5. Lehrmädchen Luffrau od. Mädchen gesucht. I B6r Mk. 40.000 0933] Bahubofitraffe 60, II. auf schönen 4stockig. Neubau als ---- . ö 1. Hypothek auszitnehmen gesucht. ShöurN) Z Näheres in der Geschäftsstelle - L L Z des Gieffener Anzeigers. [0883 welche im Hausweien erfahr. t|t ------------------------------ u. mit c. Mädchen Küche u. Haush. A) eveniuell auch mitgehen bieff, ist jetzt erkannt, einfaches FrWein welch beid gm Nur mit Rücksicht auf ihre Fauülle versteht.Gieffen-Süd-Aiilagc 14,11 ]c.be *ch uon einer ^oliaeilichen —!-------'----------------- Anzeige ab. Den zugehörigen Riemen kann sie bei mir in Gin- SicMits-StilMn Alsfeld abzuoeben. (D10S Prospekt gratis. b Privat- W eiUnlih- 0888 angenommen. ENWUWE) P hurt 1 f WWWW zum loIvlndeD Tod Lasten, Für das Kreiskrankenhaus Alsfeld 311111 April 2 DienftMädche», von denen das eine kochen kann, gesucht. Anmeldungen mit Zeugnissen und Lohn- ausprüchen sind beim Kreisaml wird erteilt und werden Schülerinnen jederzeit angenommen. Preis pro Monat 6 Mark. Auch werden Lehrmädchen Martha Gassmann Sally Flörsheim Verlobte Einlathl Praktisch! Bewährt! G> Pli.li!)1iir!hKo.Fr8,nMurl Gicßcn. Direktion Hermann Steingoetter. Mittwoch, d. 12. Februar 1908. 16. Mittwoch-ÄbODD.-YorstelM König Lear. Trauerspiel in 5 Auszügen von William Shakespeare. Anfang 7 Uhr. Ende geg. 10 Uhr. Freitaa,14. deu. FcbruarlS08. mit ca. 20000 Mk. Einlage gesucht Betr. Herr würde seine langjährige Ktmdschaft aufferhalb weiter besuchen. Schleunigste Offerten unt. 0924 rw o /*j km i Sltiitä etltoljtittt Frau H. Schott, Lndwigstr.6,11. Der hiesige Ticrschutzverciu hat tuieber Arfikastcn, die für Aleisen, Fliegenschnäpper und Ztotichwanzchei'. eingerichtet find, angekauft. Dieselben werden, soweit der Borrat reicht, unentgeltlich abgegeben und können mittags gegen 12 Uhr tut Stadtrnabenschnlbaus ('Nord- Anlage in Gutpfang genommen werden. grcifinnißer Verein. M,rr Mann, iöneÄemW Jeden Donnerstag Abend weiter auszub., per l."Er!l Stell. ;®ßiig!s[r Zu[aiiii!ikni!v.ft Offerten unter 945 an die arnStammtisch imHotelEtuhoru. Expedition des Gieff. Anz. erb. Freunde herzlich willkommen. IWil erteilt Nachbilseuntcr- richt im Rechne»? Schristft Angeb. mit Preisang. n. 0927 an den Gieff. Anz. erb. Zur Gründung eines in Gieffeu zu errichtenden erstklassigen Tapeten Gag»oS «. Detail Geschäftes mit entsprechenden Nebenartikeln wird von einem routinierten, bestempfohlenen Fachmann ein stiller oder tätiger Heishaker Mitglieder des §rirgrmrrrin6 toicben /Ä\ werden gebeten, sich recht zahlreich andern Freitag, deu 14. Isd. Mtö., abends V29 Uhr im Hotel Einhorn stattfindendenBortrage des Ftottcuvercins zu beteiligen. (vu/s) Wiesbaden Giessen Februar 1908 [940 Hessische LiWMsM Organ der freisinnigen und liberalen Vereine im Grossherzogtuni Hessen hat sich in der kurzen Zeit ihres Bestehens überraschend schnell eingeführt; ist ein geistiges Bindeglied zwischen den Gesinnungsgenossen im Lande; bringt nur Originalartikel aus berufener Feder über hessische Politik, Reichspolitik. wirtschaftspolitischen und Kulturfragen. taimpiles für Hessen, da weiteste Verbreitung. Inseraten - Aufträge durch sämtl. Annoncen - Exped. Bezugspreis: vierteljiihrlich 7H Pfg. Man abonnirt bei der Post oder bei dem Freisinnigen Verein, Giessen. Alle Vorstandsmitglieder nehmen Bestellungen entgegen. D8/i Probcbliitter gratis. Jeder Freisinnige und wahrhaft Liberale sollte die ^Hessische Liberale Wochenschrift“ lesen. Q14.2.%9K!jr Vertrag gr. 10. llkim. teodes. LieiBPiaisüSchen gejucht. (0785) Fr. Ticvcr. Junger W«d/,ku in PrivathauS per sofort zu mieten gesucht. Gr. Stemweg 9. [0892 TüchU^es Mädchen für 15. Atärz od. früher gefuchft 888)__________West-Anlage 50, 1. 5lrankheitShalber tüchtiges Madciaen gesucht. (900) Oit-2inlage 31, H. 9 Für die uns anlässlich S unserer Silber - Hoch- zeit erwiesenen Aufmerk- samkeiten sagen herzlichen g Dank | Karl Heck, Dathdeekermslr, und Frau. [946 iß. Freitag - Äbonn.-Yorstellang. Gastspiel von Frl. Clara Albrecht von Berlin. • Bis ZnlliKcWti. Lustspiel in 4 Aufzügen von . Ludwig Fulda. Ansang 8 Uhr. Cnoe geg. lOVz Uhr.