Erstes Blatt Donnerstag 13. August 1008 & oomtrnagl'Tö'iü)“ Notat1on5druck und Verlag der vrühl'fchen Untv.'vuch. und Steindruckeret. R. Lange. RedaMon, Expedition und Druckerei: Zchulstratze 7. Die heutige Nummer umfahr 10 Seiten, »tu Gedeuc Bezugspreis: monatlich 7öi;l.,oiertel« jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Ps.; durch die Post Ml. L.— viertel« läljrL auSschl. Bestellg. 3ciltnprtt3; loht 16'61, auStvdrti 20 Pseitmg, Beranlworlltch für den polnischen Teil: tt. Ülntiedon, I. Feuilleton und ,öenm|d)lei* P. Wtttko: tüi ,6iabl u. Land' und.Gerichts- 158. Jahrgang Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen am Freitag den 14. August 1908 früh morgens mit einem Drittel der Arbeiterschaft wieder ausgenommen wird. 2 bafj die für beute, Mittwoch, den 12. August, auf sämtlichen der Gruppe deutscher SceschifsSwerften angeschlosfenen Werften beschossen, t>ie Bctriebscinschränkung für Mittwoch, den 19. August, aoendö. verschoben werden. Zeigt fid) bis Dienstag, den 18. 'August, datz die Nictcr-Lck,.vicrigkciicn auf der Vulkamvcrft tatsächlich bei gelegt sind, und die Werft an der Fortführung eines ordnungS- mäßigen Betriebes nicht mehr behindert wird, so soll über die gänzlick-c Aufhebung der in Aussicht genommenen Mastnahmen Beschlug gefotzt werden. Unter Bezugnahme auf Vorstehendes geben wir hierin besannt, daß übermorgen, Freitag, den 14. Ang-, irüh 6 Uhr ein Teil des MstriebeS versuchsweise wieder auf genommen wird. Wir werden morgen, Donnerstag, durch Anschlag bekannt geben, in welchen Abteilungen itnseres Werkes der Be trieb versuchsweise eröffnet werden wird. L .Angebote unter fis deS Parteivorstandcs zu entsprechen! Der Parteivorstand telegraphierte darauf sofort nach Manitheiin zurück, dost es für ihn keine Schweigegebote gäbe. Er bitte, sosti ' Kindereien g.ialligfl zu unterlassen und nunmehr umgebend Bericht zu erstatlen Daraus ist der Parteirorstand bis jetzt, Moniag abend, ohne weitere Antwort geblieben! Wir ziehen aus diesem in der Ge- chichte der Partei wahrscheinlich einzigartigen Vorgang vorlänsig nur zwei Schlüsse. Erstens: dast die Meldung über die Absicht der badischen Landtagosrakt»on oiienbar den Tatsachen entspricht! Zweitens: dast sich in gewissen Meisen unserer süddeutschen Genossen eine Lust au Geheimkrämerei berauogebilbet hat, die nicht einmal dein Parteivorstand die Karten ansdecken will, geschweige denn der Masse der Genossen, die doch aber in einer demokratischen Partei gerade die oberste, d. li möglichst gut zu informierende Instanz bilden! Ans die Frage der Bnd-gelbewilligung clbst 1 vollen wir beute nicht deS näheren eingehen. 3?in: das sei betont, der st bis aus weiteres der Beschlust de-o Lübecker Partei tageS besteht! Und das weitere, dast eine Budgetbewilligung gerade heute, angesichts der NeichSjinauzreform und des Wahl rech!-e kauipscS, wo auch die Vertreter der süddeutschen Staaten im Bundesrat die preußische Reaktion skrupellos unterstützen, hellste Ent riiftung auSlösen müßte! Mit allem Nack>drnck aber möchten wir hier Protest erheben gegen ein Stiftern der Geheimniskrümerei und Sonderbündelei, das jede Demokratie und Einheit der Partei znnichte macht. Und wir siild überzeugt, dast die Mehrheit unserer süddeutschen Genossen selbst ein solches Stiftern am schärfsten bet urteilen wird!" Picht ohne Interesse ist es, dast mittlerweile auch der sozial demokratische Wahlverein in Gießen Stellung zu Dieser Ange- legenbeit genommen hat. Der Lberh. Bolksztg. zufolge, tvurtx ans Antrag des Genossen Krumm folgende Resolution einstimmig angenommen: „FaltS hessische Landtagsabgeordnete an dem geheimen Bc- schlujse der süddeutschen Laudtagsabgeordneten — fernerhin für die einzelsdrallichen Budgets zu stimmen — Teil genommen haben, spricht die Wahlvereinsversammlung darüber ihr Bedauern und Befremden ans. Die hessische Dicgicrnng Hal durch Nichtbcstätigung sozialdemokratischer Gemeindebeamten, durch ihre Zustimmung zu allen -volksseindlichen Plänen der Rciä sregicrung nnb anderes, genügende Beiveise ihrer reaktionären Gesinnung gegeben. Eo ivärc unverzeihliche Schwäche, dieser Regierung die Mittel für ihre, auch bei der Wahlreform bekundete vollsseindlici e 9l(- gicrcrei, zu bewilligen." Utes® ftnitL sf'.SiM «. > l"«krf8 «iu., 2hl» Stcidt lind Land. Gteßen, 13. August 1908. ** Die Generalversammlung des Allgem. Ber- eins für Armen- und Krankenpflege sand heute, toic angefünbigt, im Saale der Motthäusgcmcinde statt. Nach einer kurzen Begrüßung der Erschienenen durch den Vorsitzenden Pfarrer D. Schlosser, worin er besonders aus die Erössnung des Säug- lingsheims hinwies, trug dieser den Jahresbericht für 1907 vor. Ta der Bericht demnächst als Beilage ztiin „Gieß. Anz." veröffentlicht werden wird, entnehmen wir ihm nur einiges besonders Erwähnenswerte. In den Vorstand treten neu ein: anstelle des verstorbenen Rentners Marl Schwan Prof. Tr. Walther, anstelle des nach Bannen berufenen Beigeordneten Eurschntann als Leiter der Waisenpslege Beigeordneter Meller, anstelle der Bezirks- Vorsteher Maujmann Nassauer und Stuhl die yerren Rentner Gg. Schneider (1. Bezirk- und Tr. Eaesar (2. Bezirk. Herrn Stuhl wurde von S. K. Hoh. dem Grostherzog, als Anerkeimung seiner fast 25jährigen verdienstvollen Tätigkeit das Verdiensttreuz Philipp- des Grotzmütigen verliehe». In der eigentlichen VI r in en pflege wurden 3767 Mk. aufgewendet, darunter 1100 Mk. für Badekuren. 27 Kinder wurden in das Minderhospital Elisa bethhans in Marburg gesandt. Im S ch w e ft c r n h a u s luurhen 379 Mranfc behandelt, in der größeren Mehrzahl (212) gijitäio- logische Fälle in der Behandlung von Prof. Tr. Walther. Obren , L»als- nnb Nasenkrankheiten behandelte Dr. Reinewald, chirur gische Fälle Tr. Richter. In der Gemeinde pflegten die Schwe- Itcrn in G40 Familien mit 23 896 Pflegebesuchen, 10 ganzen Tagpflegen und 644 Nachtwachen, eine Leistung, die nur durch die höchste Anspannung aller Strafte zu erzielen war. In der .strippe, waren 38 Kinder aufgenommen. Hospiz und M a r t h a - Herberge litten unter dem Erweiterungsbau. Ebenso die Tätigkeit der Abteilung für W a i se n p s l e g e unter dem Wechsel der Leitung. Die mit 103 145.29 Mk. in Einnahme und 102051.23 Marl in Ausgabe betragende Rechnung des Vereins wurde, nachdem sie von Sparkassedirektor Döring geprüft worden, genehmigt : dem Rechner, Rechnungsrat Wilker, wurde mit Tank für feine erhebliche Mühewaltung Entlastung erteilt. Endlich wurde die Einrichtung der HauSpslege beschlossen, d. h. die Anstellung einer Anzahl Frauen, die im Bedarfsfall in den Familien die Vertretung der erkrankten oder sonst verhinderten Hausfrau übernehmen. Diese Einrichtung hat sich in anderen Städten, z. B. in Frankfurt und Mainz, außerordentlich bewährt, und das Bedürfnis darnach ist auch hier längst erkannt. P. Schlitz, 13. Aug. Witwe Marte E. Bernstein vollendet heute ihr 91. Lebensjahr. Die alte Dame erfreut sich trotz ihres hohen Alters noch einer recht guten Gesundheit. Zu ihrer Geburtstagsfeier sind Tochter und Enkel aus 9lmerifa cingctroffen. a. Ober-Seibertenrod, 12. Aug. Die End - strecke der Ohmtalbahn zwischen Ulrichstein und hier kommt gegenwärtig zur Vermessung. Zur Führung der neuen Bahn haben die unteren Talorte der öfters projezierten Strecke wiederholt ihre Meinung kundgegebcn, so daß auch einmal ein Ort der Anfangs- oder Endstreckc sich hören lassen darf. Von einem engherzigen Standpunkte aus könnte man denken, die neue Bahn mag unten laufen, wie sic will, für unS bleibt die Hauptsache, daß sie hier oben am Orte vorbeigeht. Für den Anschluß an eine Neubahn kommt aber nicht nur in Betracht, daß man ihn erhält, sondern auch die Anlage und Führung der Bahn und damit ihre Zukunft überhaupt. Wie die Ohmtalbahn jetzt geplant ist zu bauen, ist sie eine verfehlte und bleibt eine verfehlte. Eine Ohmtalbahn ist keine Jlstalbahn, ebenfomenig wie eine Jlstal- bahn eine Seentalbahn sein kann. Das Seenlai hat seine Bahn Mücke—Laubach, das Ohmtal soll nun auch feine Bahn mit Recht Haden, ist es doch eines der verkehrsreichsten Stränge des westlichen Vogelsberges. Aber dann lasse man doch dabei das Jlstal aus dem Spiel. Alan gebe auch dem Nutt6 ! ■;,??!* ’• ^bettettaijen II U- Uniflen, sehr h°» .•. I r*- Angebote unt. isi; 1’ HEelled.G.A er^ I ii 'n Schneid, Veis-n^ ''lutbew sucht bis J t-ob. j.eit. Slelluuq ie I ’u1001 nuöivdri- ■ Angebote unter «)/j- Jiienener Anzeiger eu Sektion^ D. & Oe- ’ e’lQuraut scu. der z. w* figen Platze sucht zweit- P t und Erweilenmg de: 3 Betriebes ipililri Mtltiligii: lbrik arbeitet mit grobe nur für Behörden, ic üe maßgebenden Patern enzen öeS Faches und; dend. Ein gr. Umsatz kar . na^roiefen werde: iftt Angebote unter /*-. Gießener Mutiger erb. iferem ffabriltmaln geb. len 6-8000 am etje ab, auch geteilt u.evm igere Zeit. . K» Tcrn « 6o„ Vesl-Anl. >. cbezumLiigelnwirdme:. tzouis Reitz Wwe., W> 31,1), Reubau Fr. Semi 14756)__ ie Kunden im Waschen i aufund'/.Tage.M Räbereö Weferitrage^ tzrumeitlleL^ n ist zu verpachten.. Ij? J Babnbonnagetü, 0 Mk. auf g. 2. äll.Zinsz- v. . Ml.Angeb. uÄflnM ner Anzeiger em------ nilsufen. WieRCE— innnö TcrLctzau^ politische Lagesschau. Nachträgliches zur Entrevue. K. Schloß Friedrichshof, 12. Aug. König Eduard erschien diesmal zu der Familicn- Entrevue auf Schloß Friedrichshof, dem einstigen Lieblingsaufenthalt der .staisertn Friedrich, in der Uniform seines preußischen Husaren^RegimenlS „Fmrst Blücher von Wahl- flatt", während er bei früheren Monarchenzusammenlünsten die Uniform seiner Ersten Gardc-Tragoner anlegte. Ter König erschien in der Uniform der Blücher-Husaren zur Erinnerung an seine Schwester Bicky, an die Kaiserin Friedrich, die Bertie am liebsten, sobald er Uniform trug, als Husar sah, da die Husarenuniform ihn besonders licibetc. Die Kaiserin Friedrich halte ein Faible für die Husaren, weshalb König Wilhelm I. seinerzeit sie, die damalige 5kron- prinzessin von Preußen, zum 2. Ehef der 2. Husaren ernannte. „Ich lachte," so schrieb die Kronprinzessin an ihre Mutter, die Königin von England, „weil ich das für einen Scherz hielt — es sieht so sonderbar für eine Dame aus, aber die Regimenter haben es besonders gern, Damen zu .Chefs zu haben. Ich bin die erste Prinzessin, die in dieser Weise geehrt ist.— Am Tage vor der Ankunft König Eduards fand zwischen dem Könige und dem laiserlichen. Mfsen ein Depcschenwechsel statt wegen der Unisormfrage, der auf Friedrichshof große Heitcrwit erregte. König Eduard fragte an, ob das weiße Beinkleid zum Attila vorschriftsmäßig fei. Ter Kaiser telegraphierte zurück, König Eduard sei in jeder Uniform millfommen. Dieser Telegrammwechsel drückte der Entrevue daö Gepräge „der äußerst fröhlichen Stimmpng" auf, die herrschte während des vierzehi tstündigen Aufenthalts des Königs im TannuSschlosfe. — Von bestunterrichteter Seite wird weiter mitgeteilt, daß während der Anwesenheit des slönigs auf Friedrichshof die Politik nicht berührt und der englische Vertreter deö Auswärtigen Amtes mit seinem deutschen Kollegen keine Gelegenheit fand und nahm, zu einer Besprechung znsammenzukommen. Tie Anwesenheit König Eduards auf dem Taunusschloß trug einen rein familiären Charakter. Ter Besuch galt vornehmlich der Schloßherrin, der Prinzessin Friedrich Karl von Hessen, und war eine Erwiderung des Besuches, den Ihre Königliche Hoheit der englischen Königsfamilie vor kurzem im Buckingham-Palast abgestattet hatten. — Tie Frage, warum im Gefolge des Königs der Ständige Unterstaatssekretär des Auswärtigen Amtes Hardinge sich befunden, dessen Anwesenheit der Entrevue ein politisches (Saufet gegeben, wurde uns von einer wohlunterrichteten Persönlichkeit dahin beantwortet: „Sir Hardinge tritt erst in Aktion, sobald Majestät die schwarz-gelben Grenzpfähle überschritten haben." Eine Folge der unpopulären Fahrkartensteuer. Die diesjährige Reisezeit, die ja in der Hauptsache vorüber ist, har nach der „WieSb. Ztg." die merkwürdige Tatsache ergeben, daß die Ferien reisen meist dritter, vielfach sogar vierter Klasse auSgesührt worden sind. Die früher so beliebten Bäderfahrschcine zweiter Klasse werden nur noch selten verlangt, dagegen fast nur solche dritter Klasse. Daß auch die Engländer in Deutschland dritter Klasse reisen, ist besonders am Rhein häufig genug fcstgestellt worden. Tie Folge dieses Riesenzuzuges in die dritte Klasse ist nun, daß die in die Züge cingcfielltcu Wagen meist zur Unterbringung d.r Reisenden nicht ausreichen: man setzt sie deshalb in die vielfach leeren Abteile zweiter Klaffe. In den Haupteilzügen auf den beiden Rhein- feiten, in den Zügen Basel Hamburg und umgekehrt und in vielen anderen Zügen macht sich fortgesetzt Mangel an Wagen dritter Klasse bemerkbar. Tie Züge werden eben noch immer so zusammengestellt wie früher, wo die Zahl der Reisenden zweiter Klaste nicht so unbeträchtlich war. Noch überraschender als der Zuzug in die dritte Klasse ist die Abwanderung von Ferien- reifenben in die vierte Klasse. Seit cs dort Nichtraucher- und Frauenabteile gibt, sind diese so stark besetzt, daß manchmal Platzmangel cintritt. Es werden dort von kleinen und mittleren Beamten und anderen Angehörigen bc5 Mittelstandes lange Strecken in Personenzügen jurürfgelegt; kinderreiche Eltern fahren fast nur noch vierter Klaffe in die Sommerfrische. So steht die Eisenbahnverwaltung vor der unangenehmen Tatsache, daß der Verkehr zwar steigt, die Einnahmen aber nickst esttsprechend wachsen, weck die Reisenden die niedrigeren ftlah'en dauernd benutzen, während man im vorigen Jahre hoffte, daß die Abwanderung nur eine vorübergehende fein würde. lieber eine Auflehnung gegen die Parteidisziplin führt der „Vorwärts" Klage: . . „Der Parteivorstand erfuhr vor einigen Tagen, daß die badische Landtagsiraklion — wohl unter dem Einfluß der Verhandlungen der Stuttgarter Konferenz — und zwar mit keineswegs großer Stimmenmehrheit, beschlossen l-abe, bei oer bevorstehenden Abstimmung über den Etat für das Gesamlbudget zu stimmen. Unterm 4. d. M. rickstete deshalb der Parteivorstand an den Landesvorstand der badischen Sozialdemokratie die Bitte, ihm möglichst bald eine bestimmte '.'ürchrickst darüber znkommen zu lassen, was an diesen Dingen wahres fei. Unglaublicherweise erhielt daraus der Parteivorstand von Deix LandeSoorstand eine lakonische Mitteilung vom 7. d- M., daß der Landesvorstzanc» am 6. d. M. mit der Landtags- fraftion eine gemeinsame Sitzung ab gehalten habe, über deren Ergebnis — „vorläufig Schweigegebot erlassen" worden sei. Der Landesvorstand fei deshalb nicht m der Lage, der Aufforderung Die Seneralaursperrung der deutschen Werftarbeiter. Mit dem gestrigen Tage hat die Gencralaussperruug der deutschen Werftarbeiter begonnen und betrifft etwa 45 000, nach der Frankfurter Zeitung sogar 58000 Arbeiter. Aufs höchste zu bedauern ist die große Anzahl Menschen, die nun auf einmal ohne Arbeit sind, noch mehr zu bedauern ist es aber, daß aus einem kleinen Streik, der, wie auch die „Franks. Ztg." hervorhebt, leicht hatte lokalisiert bleiben können, eine so große verheerende Aussperrungsaktion entstanden ist, sogar gegen den Willen der Arbeiterorganisationen. Dieser Kamps um die Macht wird um so verhängnisvoller sein, als er den gewerblichen Frieden aller Wahrscheinlichkeit tiach auf lange hinaus stören wird, um den sich in Deutschland Theoretiker und Praktiker nun schon länger als ein Menschenalter gemüht haben. Eine der ersten Tagungen des Vereins für Sozialpolitik (ober war's gar die erste?) galt bereits der Erörterung dieses Problems. Der damaligen Welt war eS neu. Neu wie die junge Koalitiousfreiheit, die das Streiken ja überhaupt erst ermöglichte. Aber in England, das doch schon auf 70 bis 80 Jahre industrieller Entwicklung zurückblickle, hatte man allerlei Erfahrungen gesammelt nnb die suchte man sich nun zu nutze zu machen. Man plädierte für Verhandlungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern am gemeinsamen „runden Tisch", für Einigungsämter wie sie Rupert Kettle und Anthony John Mundella eingeführt hatten und man plädierte für sie so lange und so nachdrücklich, bis das Ge- iverbegerichtsgesetz von 1890 den schüchternen Versuch unternahm, sie auch bei uns einzubürgern. Diese Einigungs- ämter haben im einzelnen — das ist gar nicht zu bezweifeln durchaus günstig gewirkt. Aber doch nur bei kleineren lokalen Streitigkeiten und wo sich als Leiter der Verhandlungen ein Gewerbegerichtsvorsitzender sand, der hüben wie drüben Autorität genoß und über die gar nicht häufige Gabe verfügte, durch kluge Ucbcrrebung auf beibe Parteien sänstigenb einzuwirken. Für bie großen, lanbumspannenden, interlokalen Streitigkeiten hatte inan nach wie vor keine Instanz, iie beit gestörten Frieden wieder herzustellen vermocht Hütte. Da boten sich für sie je länger je mehr Tarifvereinbarungen an, gestützt auf beiderseitige Organisationen und von ihnen garantiert. Wohl tvendete ein Teil der großen Arbeitgeber ein: Tarifvereinbarungen schickten sich nur für kleine Ve- triebe von mehr handwertsmäßigem Charakter. Man ver- wies sie auf England, wo gerade innerhalb der Schwerindustrie eine Reihe von Tarifabkommen geschlossen worden wären und forderte von ihnen nichts anderes als die Linerkennung des sogenannten Verhandlungsprinzips. Wenn erst — so lehrte man — die Unternehmer aller Orten sich dazu burujgcrungcn hätten, die Organisationen der Arbeiter als gleichberechtigt anzuertennen, mit denen ober deren legitimierten Vertretern zu verhandeln dem Unternehmer nicht zur Unehre gereiche, da würde der aditus ad pacem gesunden sein und die Möglichkeit, den gewerblichen Streitigkeiten ihren vergiftenden Stachel zu nehmen. Noch ist das Verhandlungsprinzip — man kann getrost sagen: leider — nicht allenthalben anerkannt und schon ist die Lehre, die sich auf dies Prinzip gründet, unienvühlt. Tie Stettiner Nieter sind da gar nicht die ersten, wenn auch ähr Fall — schon um feiner möglichen Konsequenzen — ]o resonderS in die Augen sticht. Einer kleinen Arbeitergruppe ■fällt es ein, zur Unzeit einen völlig aussichtslosen Zwist vom Zaune zu brechen. Die Werkleitung unterhandelt: unter »andelt vor breitester Oessentlichkeit mit den Crganifationcn »er Arbeiter. Man kommt auch zu einem Vertrag, für den iie Organisationsvertreter sich verbürgen. Aber bie Heine Gruppe, die den Streit begann, besteht auf ihrem ^cheni. Sie ratifiziert einfach die getroffenen Abmachungen nicht nnb will lieber zusehen, wie um ihretwillen Tanjenbe von Schuldlosen und Unbeteiligten in Kampf und Not huiemgc- sogen werden. Das ist, will uns bebünfen, doch eine ungeheuer ernft- laftc Sache. Um so ernsthafter, als, wenn das Verhand- lungsprinzip und die Mitwirkung der Organisationen ver- ßaqten, wir v-orderhand kaum ein anderes Mittel zur Her- fiellung des gewerblichen Friedens hätten. Als dann kaum nod) etwas anderes übrig bliebe, als in solchen Fallen ein erbarmungsloses Faustrecht zu ftatuieren. Uns scheint: das Zu verhindern läge doch vor allem auch un ^utereste der «-ewerkschaften und deshalb sollten sie kein Mittel unversucht lassen, Friedensräiiber und Disziplinbrecher von der Art der (Stettiner Meter unschädlich zu machen. «on,t zerstören sie sich selbst bie Früchte jahrelanger Mühen. Wer wirb lchnest- lid) noch mit ihnen verhanbeln wollen, wenn zuguterletzt -Iles doch pro nihilo ist ? Wenn die Arbeiterorganl,ationen nicht die Kraft haben, im eigenen Haisie Ordnung und Tis- xiplin zu bewahren? " » Stettin 12 Aua- Der Ausstalid der Nieter des Vulkans iit erfreulicherweise früher als bisher anzunchmcn >var, als bc- ciibct zu betragen. Infolgedessen.soll versuchsweise "^ dem Vul- Iin bie Aussperrung insoweit ausgehoben werden, ..als sunachst L.$ Sie’ Bieter für beendet erklärt har und die »wn.khen der Direttion und Arbeiterausschuß und der Nieterkommiiiion m bm Sitzungen wm 27 unb 29. Juli d. IS. getroffenen Vereinlmrungen damck ii Kraft treten. Es ist nut dieser Bedingung zugleich ^Antrag cui sVnebererönmmg bcs Betriebes verbunden worden. Wir haben vorstehendes der Gruppe deutsck)er Srf)in5rocr!ten, unterbreitet und letztere hat heule, Nrittiooch, Dun 12. augult, gt> SÄ: 1. icB b« Sfcitieb der Werften d-S Stettin« DE-mS Nr. 189 Der Gießener Anzeiger «scheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich ®te6enerSamllienbtätteri Irvetmal loöchcnll.Krels» laltfüröen KretsGiefctn (Dienstag undFrettag); zweimal monntl. Land. »trlichaNliche Seistragen Ferniprech • Anschlüsse: füt btt Redaktion 112, Vertag u. ELpediNon 61 Äbretlc tüi Depelchenr Anzeiger Gteßcn. Innapmt von Anzeigen ZlStal seine Bahn und führe fit über IlSdorf, Grob-Eichen. HöckerSdorf und Gelnrob, Babenhausen nach Ulrichstein. An diese Bahn sollte Grost-Eichen seine Hebel ansegen, liegen doch ebensovrele Orte m der Interessensphäre w.e im Lhm- lal. Was für eine Derkehrefördcrung soll denn die neue Bahn bekommen, wenn sie mittels! Zahnradgetriebe über die Wasserscheide von Lhm- und ZlStal geführt werden soll? TaS gibt dann weder Lhm- noch ZlStalbahn, vielmehr em .Zwischending, mit dein man aus Schustns Rappen nm drc Wette gehen kann. Rein, d.e Lhmtalbahn gibt nur dann c:ne richtige Bahn, »oie jeder Techniker bekundet, wenn sie im Lhrntale bleibt und von hier aus nach Mücke mündet. Zweifellos sind auch ihre Anlagekoslcu dann viel billiger als mit Zahnradanlage quer über die Wasser cheidc. — AuS dem Vogelsberg, 12. Aug. Tie Kornernte ist beendigt und der Schnitt deö Weizens und der Gerste hat begonnen. Wo man dem Wetter nicht getraut, hat man das Korn heimgefahren. Wer ' saumselig gewesen, kann eS nun nicht absahren, da der WilterungScharaklcr nun beständig im Wechsel ist. Tie Kornernte ist gut ausgefallen, am besten steht aber der Weizeuertrag. Nur ivirktiches (rrnk» werter fehlt; dec August, öfters der Heisteste Monat des Jahres, hat Lktoberlcmperatur. X £ f f c n b a d, a. M , 12 Aug. ®cim Pasiieren deS hiesigen £rtes fiel vom Kcttendampser Nr. 3 der 16 lahrige Scstinsiungc '.lOoit klebet nt.j* oauzaach uct tterhjcim (Booen, in dem Vlugcnbiidc, alS er Waii'ec a; d ö.m Main schöpfen loohtc, n Die Fluten und ertrank. Tie Leiche konnte noch nicht geborgen werten. F.C Main;, 12 Aug. In Bretzenheim sind unter fremden Arbeneril Die Blattern megebrochen FE Ans Rhein he ff en, 12. Aug In zahlreichen (Stern einten der Provinz haben Die vam st c r io üoerhano genommen, daß sie zur Blage werden. In Partenheim wurden binnen vier lagen 22UU Stuck gefangen [J Riacburq, 12. Aug. Gestern landete nach vierstündiger Fahrt bei Wiera im Kreise Ziegenhain cm mit drei Lssiziecen besetzter Mi l itä rlust b al l on auS Köln a. Rh. X Kirchhain, 12. Aug. Während dec Manöver der 2 ü. Division wird auch der hiesige Kreis stark mit Einquartierung belegt. K. Schlost Wilhelm-höhe, 12. Aug. Der Kronprinz und die Kronprinzessin treffen am 16. August mittags 1 Uhr hier em. K Frankfurt, 13. Aug L u f t b a l lo n - A u f f a h r t i in Zoologischen Garten Zum vierten- und letztenmal in I 16 -:..i juft A - i d; c n Paulus eine Lustballon-Ausiahrt im Zoalogiiaen Garten unlernehmcii Ibieterum ivtro sie ihren großen Ballon benutzen, dessen Tragkraft die Mitnahme von zwei Passagieren gestattet Zur Feststellung ter Windrichtung in den unteren und oberen Lussichiiicn sollen wieder Luft-Tier siguren, deren lomiscl e (teitaitcu immer von heilerer Wieluug und, Quifieigen. Ter (*mtriU0prcio ist an dem ganzen Tag am 50 Psg. iMinocr 23 Psg und für das Aquarium mit Reptiuensaal und dem neuen HauS für Krokodile, Riesenschlangen und 3 i c r f i) dj c auf 20 Psg. enwistigl A bounc men hauen gegen Vorzeignnq ihrer Karten -rcini leimriu in den Garten. X Hanau, 12. Aug- Bei der dahier vom 3.-7. September d I. stallsuideiideii Be z i r ks t i c r s d> a u der Land- ivirtsd-astskammer für den Regierungsbezirk Nässet wird der Hanauer Tierschutzverein auch eine Anssteltung l i c r । d) n b e 11) d) e r Erzeugnisse »sw veranstalten, die zweifellos für alle In- tercifcntin jnannigiadx Anregungen bringen wird. (£. F ii 11> ,1, 12 *lug ji । deren Verhandlungen geheim gejulnt worden, nno eingetroffen: Tie siarbmäic Kopp-Breslau nno Fischer jtuin, Die Biidwse Der £berrheinisa.en Kirchenprovinz: Erzviichos Rorbcr > Freiburg t. Breisgau, Bisams nirstein-Marnj, niui Fultei, .» epvler Rotten würg und Willl-Lirnvurg a. d Lahn: iobanii Die Bifclurfe Moruni- Trsit, Bertram Hildesh.im, Rojenireter.umin, Tiiige0todt-Mün> fier, Wos> Conabrurf, SU netter PaDorvorn, Lilowsti Posen, F-ritzen- Straßburg i. Els. Benzler Metz, nopp.s Luxemburg: Armen bislhoi Bollmer Berlin, Kai-siularvikar Littrtd>ErrnlanD unD der atoltolisu < dar von Sachsen Tr. Schäfer- UniDcrfität»»Uad?rid?ten, Marburg, 11. Aug. Ter vielchhrige Kliniker der hiesigen Universität, Geh. AteDizmalrat Proiessor Tr. Al a u u k o v i', wird am 1U. August 06. I». m vollster IngcnDsrische jein öOjäljvigeo Toklorjubtlaum feiern. — Ter austerordenlliche Professor Dr. med. et pbil. August (Mürber in Dlümberg wurde zum mißerorDeutlichen Pioiesjor Der Pharmakologie und Tireltor Oes pharmakologischen Instituts in Äiard ii r g ernannt als 'Jtad)folgev von Prof. Hessler. - P r o f c s s o r Tr. Hermann S e t t c g a st ist am Mittwoch in Berlin, fast 90 Jahre alt, gestorben. Sein Leben war rcid) an wisienschajtlichen Erfolgen, an Taten und Kämpfen aller Art Setlegast war geboren 1819 in Königsberg t. Pr. Saum frühzeitig entwickelte iid) bei ihm eine audgeipcodicne Bor liebe für Den landwirtschaftlichen Beruf, Dem er sich denn and) im Jahre 1835 mit allem Eifer widmete. Auf Den verschiedensten großen Gütern Ostpreußens, u. a. auf der Besitzung des kunflfinnigen XDcrrn v. Fareuheio auf Behnuhnen bei tei OolDapv, der auf seinem Gute ein reipeltables Museum an- titer Plastiken eingerichtet hatte, lernte et praktische Landwtnichaft. Au Der Berliiter Untuerittal widmete er sich dem theoretische« Studium Rad) BeeuOigung beeid teil erhielt er einen Ru, als Lehrer der Vanbiuirtidxiit an Der Akademie in Proskau in Schlesien. Rad) einährigem Wirken wurde er von dort als Tireltor an Die lanDiDittidMiilidK Akademie Waldau bei Königsberg berufen. Steiler erhielt er die Tireknon des Ptosiauer Akademie Diese Stellung gab er auf, als sich nad) Gründung der lanoivitiidinTl- Ikteit .vodijdnile m Berlin die Streitfrage erhob: „Selbständige laudwirtichaftlidle Akademie beziv .»ochschulc, oder laitDivirtidjau- lidie UniverfitatslnstitutcSettegast nahm Dann eine Ptose,sur an Der Berliner lanbtvirtidxinlidhn Hochschule an, die er lange Jahre inne hatte. Mit gründlicher KLniunis der Raturwinen- fdmiten und der allgemeinen ivirtschaftlicten nteseye vereinigte sich in ihm die genaueste Kenntni- ter landwirlid-aitlichen PranS. Scttcgasl hat auch eine reiche literarische Tätigkeit entfaltet: icüi bekanntestes Werk ist „Tic Tierzucht". In weiteren Kreisen war Settegast durch sein Wirten al- Mitglied Der Großen Freimaurerloge bekannt Mx gründete in Berlin Die große Freimaurerloge von Preußen, genannt „Kaiser ynebrid) zur Bundestreue". Sette- gast hatte sich ter besonderen Gunst Kaiser Friedrichs zu erfreuen mid stand mit '.’.Rännern wie Liebig, Darwin, Gustav Freytag, Ldiultze-Delitzsd) und anderen in innigem Freundschaftsverhältnis — An Der Akademie iur Sozial- rmd VanOctfciuinciiidjanen xu Frankfurt a. Pi. wird tm lommenDen Lömterfemester eine Reihe Vorlesungen gehalten. Die allgemeines Interesse haben. Es feien vermerkt : Prwatdozent Pastow : .Kohlenbergdan und Kohlen- handel^ imst Erkursioueu und Besichtigungen): Prof. Stein: .Sozialismus unD KommuiiiSmuS* und , Tie politischen Parteien TeiiilcblaiiDv' ; Pros. Klumker: »Zur P'vchologie der Armut". Ter RechtSivissenschaft: Prof. Freudenthal: .Strairechtsre'onn und amenkan. Kiiminakpolitik': Tr. Cnbn . .Tas polnische Wahlrecht' (historische Eniividlnug und dogmanlche Darstellung): Privatdozent Schultze: „Tic Tatsachen Der Geisteskrankheiten :n ihrer Bedeiitimg für die Psychologie': Pfarrer Förster: .beschichte Der religiösen Bewegung im dentscheu Protestontrsmu von Lessing bu zur Vcgemvnrt*; Pro'. Panzer ,o'cid)id)tc der dentfchen Sprache'. — Kommerzienrat Reiß m Mannhein' hot die Bibliothek deS verstorbenen i'ieh. Ho'rots Prof. Tr. Alle. Tie ter ich ('ruber bekanntlich in Giesteu) hu etwa 12 uuu äuge kann und ter Heidelberger Universität zum Geschenk gemacht. 5äöer. r Bad-Salz Haus en, 10 Aug. Tron seiner cuF,ent Znctei chwungcs. I n Agenten, Die vor ein brs zwei Jahren noch nitid ec.; diesem teufrämgen Badeort ahnten. jtnD jetzt durch Hur» gälte gut vertreten Vas i doch noch mehr ins Cttennd» fällt, ist, rau nr.m Z hntel aller Kurgäste, die einmal hier waren, sich wieder etniinter. Biele jagen aus Tankb-arkeit. weil jre^hier titen-iung fanden. — Vic verlautet, teabuchtigt der befjiicde -taat das Bad u verkaufen, riefes würde freudigst begrützt werden und ohne Zweifel drc volle (Entwicklung de« Bades befchlcunigen. g.ann Dürften wohl nächstes Jahr Kohlensäure Sol-Termaldäder verabreicht werten, was aufs neue dem Bade viele Kranke '.u«ühren würd' Tie schon fast zwei Jahre dauernde Trefbohrung unter Leitung des Ehrenbürgers von Bad Rau heim dcrrn r^ber Bergrat Levi ins ist immer noch Tag und Rächt im Betrieb. Geheimnis» r ollstes St-llfchw igen wird darüber beobachtet, man weist eigentlich gar nicht weshalb. Dcrmifdytc». • Dec Tocsvoet tm Sn warzwald In einem l'übbcitDu cii Blau lesen wir nuchstchcnde lostlia-c Probe eines rrßrl.genhcitsöichterS: „Rast ^ie Rachrtc.it Don der Berwaisung umere- Dors-S, tvclcye bie Runoe burdi einige Zeitungen gemadit, hat un .c Torfvoet auch besang.r nno müssen wir dec Sclteuheil des Faires wegen das r-tedicht hiec folgen lassen: Unser Torf ist ganz verwaist, Ter Pfarrer t na.., Lourd gereist; Der Burgermcister ift im Bad, Der Lehrer in Konitanz als Soldat; Der Ratschreidcr, der i|i leider krank, Pom xoii/.ei ist dies ja auch bekaniit; Ter Postbote laust noch, 's ist e Pracht, Ader d VOtin, die ist altersschwach; Sie stellt ihren Dienst ganz ei. So schlimm ist 's bei uns noch nie g'fei." 'Eine frei schwebende Bergbahn. Zu Den zahlreichen Zahnrad- und Trahtseilbahnen, die zu den ausnchtsreichen Lohen ter Aloenwelt führen, ist nunmehr, so schreibt man ter „Köln. Ztg ", als kühnstes Werk ter Berkehrstechnik ter frei durch Die Lust gehende Bergauszug am Örinbclroalb -um Lüetterhorn hinzugetieien. Ter geniale ^Erbauer ter Elberfelder Schwebebahn. Regierungsbaumeister Feldmann, hat daS System dieser Bahn hier weiter entwickelt und nach Ucterioin- tung unsäglicher Schwierigkeiten ein ißcrl geskhafjen. das voraus- liajihd: lincn vcllstündigen itm chwung im Bau ter Bergbahnen herbeiführen wird, ^ewer ist es Dem 1906 verftorbenen Widmann nicht vergönnt, sein LLerk vollendet zu sehen, und Der Leitung Der Iungfraubahn, die den hohen Wert dieser neuen Bergbahn erkannte, must es gedankt werden, sie zu Ende geführt zu haben. Da die Ausiumung dieser ichienenloien Bahn von Dem (Gelände nahezu unabhängig ist, wird cs bei Den unverhültnis- müstig geringen Anlage- und Betriebskosten möglich, auch die höchucn Bcrgioitzen dem Pcrioncnverkehr zu erschliegen und |o die Wunder der Aloenwclt auch dem Minderbegüterten ohne.Mühe und Lebensgefahr zugänglich zu machen. Bon ter Talstation beim oberen Grintelwaldgletscher, etwa eine Stunde hinter Wrin- delwalt, gehen vier, oben und unten verankerte, stacke Drahtseile mit einer Steigung von annähernd 55 Grad der fast senkrechten Wetterhornwaiid entgegen zu ter fast 500 Meter über dem Tale bcfinblidjcn Bcrgstalion Enge hinauf. An diesen paarweise übereinander angcordneten Tragicilen hängen mittels Rollen die für je 16 Personen eingerichteten Kabinen, die durch eine überaus jinnreidK Konstruktion m stets senkrechter und vollständig ruhiger, Itostsreier Lage gehalten werten. Die Bewegung^dieser Kabinen erfolgt burd? zwei über das Triebrad der oberen Station gehende Zugseile, so dast, wie bei den Drahtseilbahnen, immer gleichzeitig ein Wagen aufwärts und der andere abwärts geht. Ter Antrieb erfolgt durch elektrische Kraft Bei ter Kühnheit der Konstruktion verlangte die staatliche Behörde natürlid) die größten Sicherheitsmaßnahmen, die u. a. darin bestehen, dast sowohl die Trag- und Zugseile, wie and) die Bremsvorrichtungen in doppelter Weise zur Aussührung kamen, obgleich die einfache Anordnung den sonst üblichen Grad Der Sicherheit verbürgt hätte Der am 27. Juli dem Verkehr übergebene Bergaufzug hat alles in allem nur 300 000 Franken gekostet, so dast ter Fahrpreis aus 3> Franks für die einjache und auf 5 Franks für die Hin und Rückfahrt angesetzt werden konnte. * „M utter, esse die Engel im v.immel auch S d) w e i n e c i p p ch e Y" Mit diesen Worten lief — so erzählt die „Pfälzer Ztg." — auf dem Felde bei Leimersheim ein Kind zu seiner Mutter hin, die gerate mit Weizenschneiden be- jd)äihgt war. Tic Bäuerin blickte verwundert erst aus ten lieber rest des SchweinerippchenS, den das Kind in Händen hielt, dann ungläubig in die.höhe — und da sah sie voll heiligem Sdtrecken ein Ungetüm in schnellster Fahrt die Luft durchschneidcn . . . ES war Zeppelins Luftschiff. Einer seiner Insassen war der Engei gewesen, ter das Rippd^en gegessen hatte. * Klapperschlangen-Braten. In einem Hotel in Newton in New Jersey (Nordamerika- sand ein Festmahl statt, dessen Haupigecidit in gebratener Klapperschlange bestand. An dem Mahle nahm der Bürgermeister von LcrnardSville Allen, sowie dessen Schwager und Schwester teil, ferner ein Herr Wright mit seinen drei Töchtern auS Harrison. Alle Personen erklärten, dast die Klapperschlange gerade-u grostartig geschmeckt habe. Tie Schlange war zeitig morgens voni Bürgermeister aus der Farm Owassa getötet worden. Die Haut, an der sich acht Klappern befanden, wurde verarbeitet und wird den Teilnehmern an dieser Veranstaltung in Form von Brieftaschen und Portemonnaies zum Andenken überreicht inerten. Der Herr Bürgermeister ging allem Anschein nach mit der rechten Vorsicht bei seiner Kiapperschlangensagd vor und handelte nach dem schonen Klappi)ornverse — man ist fast verführt zu sagen: Kiapperschlaugenhornversc: „Er nahte sicli der Klapperschlang Erst, als die Klapper schlapper klang." D. Red.) £>anöcl. ReichSbaukauSweis Die Rückflüsse zur Bank in ter ersten Augusuvoche waren roefemiid) grvstcr, als zuerst angenommen Worten ivai Tic Lage der Bank ist nad) dem letzten StatuS weitaus kräftiger als ui ten letzten drei Jahren Es ergibt sich dies fd)on 'aus dem grasten Vorrat an ncuerireien Noten und auS Dem hervorragend guten Metall bestand Tre gesamten Anlagen in Wechseln, T^teihungen und Wertpapieren belauien itd> aui rund 1006 Mill. Mk. und bleiben Damu um UV Mill. Mk. hinter dem Vonahre zurück. Trr Metallbeuand erhielt cutcn Zugang von 5 354 000 Mk. im Voriahre 12 340 000 Mk. und ist mu 1 102 317 000 Mk. (8V0 404 (ÄJO Mk.) um mdx weniger als 212 Mill gröber als un Voriahre Allerdings must erwähnt werden, dast auch die Qhrogdter, Die eine Abnahme von 22 153000 Mk. gegen 33 879U0U Mk. auirocijen, um 129 Mill. Mk. groster und als im Voriahre T rtgungm, Dt: fich von Tag zu Tag einstellen, blühen diesmal ohne Einitust ÄaDüahien setzten zwar infolge ter höheren Bila» höher ei», ater halb kam cs tu Realnationen, die auch anderer: Bankgebieten sich geltend macdten. In Wiener Bank» Vereinsaktien fanden einige Umsätze statt, Bcrgwerksaktien wäre» ; lebhaft gehantelt, und teilweise wieder um 1 Pro» böber. i'icge, Sd lust und an der .Kar .. r•: war die Haltung hbodi recht fest, und Dt: Kurie aui allen » sieten gebessert. Ter Privatdiskom hat sich etwas verbilligt bis 2! . Prvz. flXarhe, Limburg a. d. Lahn, 12. Aug. SrucbhnarM. Turtb- fchnittspreiS pro Malter. Roter ^^ei-c:l (r.anauifdici) 17,5«) T.f^ meister Weizen 00,Gv 9)iL, Rom 13.50 L'.k., 6 erste iX'.OO Mk, Pater k.13-0.00 -If.f, Erbsen 0,00 Kartoffeln 7-0,00 IM. u)öd)cntl. Ikberfid)! öcrüoöesfälle L ö. Stadt öiefeen. 32. ..owe. oui 2. bi» 8. August luub. Eiiuvohnerzahl: onaenoinnieii zu 3O4OV unti. 1600 Aiaun MiknärI c:erbhd)feit6piier: 20^2*.w. nach Lldzug von 7 l rt»freiiiDeii 8,88 7«. R inder ES starben an: Zusammen: Erwachsene: un ooin 1. LedenSiahrT' 2. —15. Jahr Tuberkulose 5(3) 5 3) — — Scvlagstuv 1 1 — — Bruchleiden 1 1 — — Blinüdarinentzünd. 1 (1) — — 1(1) Selbstmord 1 (1) 1 (1) - Vernngluckuug 1 11) 111) — — Taruwerfchiut; 1 (1) 1(1) - 3 — unbekannter Ursache 1 - 1 — Siunina. 12 (7) lo (6) 1 1(1) An ui.. Tie ui Rkuumem gesetzten Zissein geben an, wie viel Der Todesfälle ui der detreffenden Kiankhe«i auf von autiüäne nach Giesten gebrachte Kranke tommeiu 5ainilicn»21ad?rid)tcn. Geboren: peini Miicgögeriajiviai xualued und Frau Lina Waldeck, geb. Raiiispeck, m Mouigoberg u P., em Sohn. Verlobt: Fit. piida Heidingsietder inKiyingen in Bayers mit Herrn Manfred Lobenstein in panau a. M. Getraut: yert Ernst Wagner in yranffurt a. M. mit Fri. Dlinchcn Weuner in Ehringshauien-Till. (i> e |t o i b c ii: Herr Prousior Jose« 2)1. Clbrid) in Darmstadt. — Herr 'Adolf Lppcuheunci in TarntflaDt. — Herr Karl Schoos m Wiesbaden. — yeu Pyiliop Hobcinock in Toyhenn. — Herr Tr. Marl toraeie tu Wiesbaden. — Herr Rentner Jakob Luy m Wetzlar. — Frl. Eintlie lOta«, Handarbeitslehrerin, m TanimaDL — Ofretcl Spämer in Tarinstadt. — Herr tveihaiD Nachtkamp, Schnhmacheiinemer, m Tannuodt. Airchlichc Nachriichten. 3$raduiiü}e HeligioHsgemeinOc. Gotteröienst in der Sqnagogc (Süd-Anlage). S a in 6 i a g Den 15. A u g u st 19vb; Vorabend 7.15 Uhr. Morgens 8.30 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr. Sabbatansgang 8.35 Uhr. Israelitische Neligionsgesellschaft. 6otle»Dien|t. Sabbatfcsci a ii^ 15. A u g u st 1908; Freitag abend 7.20 Uhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. Nochmiliags 4.00 Uhr. Sabbat-Ausgang 8.35 Uhr. WochengottcsDicnit: moigciiv 6.30 Uhr, abends 7.00 Uhr. 1 ■ 1 । — U>icteon)loflifrt)e der Station (üicstcn. August 1908 i Barometer mii Oe reduziert Temperatur der Lnst V -- 2 *5- ZH 55 v (C sl •F> Windrichtung *2 JO Wetter 12. 2“ 749,2 17,2 7.1 48 W 6 Sonnenschein 12. 9" 749,2 11,6 8.2 HO W 4 Bew. ."dimmel 13. 7 u 747,4 9,6 87 w • Höchste 1 -icmpcialur oi n 1L bis 12. Angii 4- 17,4 • a Niedrigste , • 11. . 12 • 4- 8,9 • u. Verantwortlich für „Aus Stadt und Land" und „Gerichtssaal": I. V.: E. Anderson. Telefonische Kursberichte des lilesseuei Anxetgrern, mitge und Indasli »nnkfiirter Kör« 3Reichsauleihe . . 91.85 • '»H do. . . 83.75 3>ae/e Konsole .... 92.UO 3-z do.....b3.50 3M*/« Hessen . . , . . — 3>i®/e Oberbeeeen ... 90 JO I ?e Ueeten Goldrcnte. Uh ÜU 4'/*H besten, salberreute 99.43 4 ■*« Ungar Uoldrento . . .3 3a 4-4 Italien. Keuio ...-- 3?» Purtogieseu Serie l 61.90 AH Portugiesen , 111 €3.20 4 >1 •/, nies.blaaleaul. lUUu bü 30 4;> ,apau. Staatsanleihe b9.2ö 1 ,*» Cvut.Türken ton Uiu.. 94.10 1 ürkeuluee......145 Du uncch. Mouoj ol-Aul. . bu b*j 4 S äussere Argentinier . V.>.dv u*)e hexiaauer . . . f»a.3u * jav/e vbiueseu .... 97.bu Aktien: Bochum Gose..... 222 50 Buderus L W.....lllJib Tendenz fest. Herüuer Itörae, 1 Csnsda E. L.....1*^8 20 bannsudler Bank . . . — Deutscuc BaxiK .... 233.6a Uurunonder-lnion C. . . 57.7a bresdnex Bank . . . 142 Tendenz, fest. Eilc von der Bank für Handel ie, lüessen. 13. August, 1.15 Lhr. Klcklnz. Labmejer . . . 118-50 klektriz. Schlickert . . . 108.10 hschweder Bergwerk . . 197 IW i.elseukircben Bergwerk . 195 20 Hamburg« Amen L 1’akelL 110.75 Barpener Bergwerk. . Lanrahülte......212.75 3urdd l.lujrd . ... 95.00 übcischlcs. Eisen-Industrie 100.30 Berliner Haudelege». . . 165.5« Uarnwtldtcr Bank ... 127 7« Ueutsche Bank . . . . 215 70 l'cuucn-Asiat. Bauk . . 133.4- LUskouto-hommanuiL . . 177.16 Dresdner bmu .... 132.75 breuitakueu.....19910 üa.tiibuie- and Ohio- Liseul auu.....95> Uolinardbahu.....— Louiua/U. hieenbabu . . 21PV uesierr. ataaiaoenn . . . 148.10 l tiuce-heun-EiecuuaLu . 123.0t August. Anfangskom. Uarpcuei Bergwerk. . . 201.«» i .au rau ulte .....ZU.'- ..uiuuaraen E. B. ... Zl.w Nordd. Liojd ..... 94 l ürkenlosc......145. tu Difittarten in |eter tellebtgcn rqnstan en» lern» font. sowie mit Slrfele aler IntewtllAn Derrlnigungee. liefert ju motzlgrn Preisen örühl'sqe Universiiärr-dcuderei, 5chulstradr l der <8cftattnnnt(itnofirnlrt)flft der freien ScbrcincrVercinto* uns Oiefi en. Ä8ß H. Haas III. Bletchttr. », Otnterbouc, Telefon 69» Todes - Anzeige. Gestern morgen 91/* Uhr verschied sanft nach langem, schweren, mit Geduld getragenem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Katharina Mandler geb. Ruhl im Alter von 29 Jahren. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen. Ludwig Mandler. Familie Ruhl. Watzenborn-Steinberg, den 12. August 1908. Die Beerdigung findet Freitag, den 14. August, nachm. 2 Uhr vom Sterbehanse in Watzenborn statt. 06688 Weller W 6 August = Sounenscheir Leiv, vimin ' 21* 'M» + 17,4 eC. 4. 8,9 *C. WM b , Bergwerk. - aüiitw • . - beiden J* * . . ,d. Li°yd' , . - .eiilose • essen. , August, LI» ^r. nz. Labmeyer. - ' riz. Sohuckert. ■ - veiler Bergwerk - - jgy ukirche» nuj .yg.Amenk.^ >uer Bergwerk- • ihütte. • ■ 1 ‘ ‘ fee üer Hftudelsges- • . Städter Bank • • ( ;clie Bank - • ' ,cb-Asiak Bank • ^•Koinmaumt. • wer Bank - - ' j&. jeuiaim • • ' . '^Utjsenbnliu - ' ,e.Heuii-Blseu ES rtneinei S Glaser, 1 Sdiubnmcbcr. an 4766 (Nachdruck verboten.) (Ohne Gewähr.) 807 460 511 610 1 03035 (5000] US 46 «1 306 [3001 35 611 016 18101 84 60 201 430 511 65» 37022 31 01 151 243 481 87 603 15 710 12 70 817 631 603 60 920 13 13 810 45 100 254 804 1 9 9 040 207 SOS 71 560 084 812 413 77 65 100 413 [ 200] 058 704 893 902 41 2 3 5l->9 936 61 546 631 73 030 2 5 5221 85 335 628 866 941 946 116361 853 76 941 122131 68 054 635 72 853 145220 338477 697 [200] 146007 84 646 706 454 513 196130 228 673 86 413 507 021 86 007 24 1 9 8000 824 141 533 754 596 137 426 340 760 118 86 9.-5 43292 313 321 81 632 720 84 100 379 410 925 73 4261 917 90 6774 8213 78 516 08 114 [100] 63 85 00 805 08 430 875 1 4 7054 187 233 514 50 53 634 882 048 70 1 4 8070 71 174 113 60 825 [100] 267 375 720 66 670 775 1 5 4007 67 105 70 74 239 53 ( 2001 491 23 1 55138 284 99 338 55 425 612 038 05 1 56374 751 1200] 68 06 991 157046 159 100 624 878 1 5 8082 400 736 843 010 159074 248 69 812 52 431 50 748 828 160077 149 876 451 642 77 92 746 857 161011 124 674 624 1 6 2 380 658 09 710 10 89 942 05 1 63048 114 615 24 675 69 905 1 64196 265 846 523 608 35 37 43 452 421 145 68 815 1 9 080 165 (300 ) 209 19 94 85 200 537 647 869 99 21455 801 800 23041 113 455 64 758 950 75 61 68 809 019 26131 »08 50 91 87 604 468 78 88 381 257 651 881 517 418 665 441 711 253011 254 11 256i«7 827 128 164 427 743 220 31 33020 140 65 95 810 940 65 75 713 774 881 419 609 505 365 501 522 356 203 590 400 087 632 407 161 817 165 »38 988 16 5091 201 76 93 400 614 709 167017 3» 178 67 867 401 036 1 6 9000 603 710 97 506 633 933 2 2138 241.-3 521 102 218 00] 844 520 OGG 398 41.09 412 052 96 749 60 053 9 009 470 579 95 660 756 07 000 10100 42 593 817 11162 80 639 09 86 065 12282 96 M 13024 317 60 496 075 770 (400) 1*004 2SO 96 478 15114 40 63 203 21 343 521 759 817 1 6075 365 473 ( 200] 22O001 878 2 2 1 015 223136 295 504 50 [ 300] 164335 573 6S5 83 (400) 410 532 021 780 168.-41 321 00 403 (2001 170107 208 79 407 660 020 17146 224 68 603 734 747 <8 20146 45 673 776 691 25518 64 147 872 430 5» 936 96 1 326 8 6 98 070 93 2110 390 97 509 63 669 83 771 821 (300) 966 3021 33 (200) 46.114 212 365 451 613 4 059 135 52 96 200 5 370 745 803 5017 117 44 210 507 713 68 981 6247 67 801 490 604 844 7068 716 43 H 856 05 49060 07 488 041 62 70 50103 8.7 528 32 647 838 81 51063 147 353 656 75 707 243 828 135 806 66 89 011 172165 287 331 40 630 710 030 68 173145 412 18 782 885 094 174145 (200) 97 223 43 504 17 5086 680 82 813 46 1 7 6228 403 10 558 1 7 7017 449 82 626 600 ( 200 ) 714 60 870 97 962 1 78158 C00 810 2 2 2000 129 250 7 3 778 896 527 676 721 812 2 2 4 368 467 120«) 2 2 5000 181 252 437 805 2 2 6030 10102 233 363 565 690 >200] 1 104 3 219 363 4 66 71 603 721 930 43 58 [800] 92 12060 03 270 371 456 577 910 13123 71 91 241 66 434 97 540 [200] 75 617 714 854 02 14174 73 659 618 703 [200] 49 15023 74 254 [200] 01 467 663 775 SSI 97 910 102« 53 337 684 753 852 978 14 0703 854 1 4 106» 116 451 635 7S6 91» 78 1420’7 147 276 470 609 87 867 006 ( 8001 14 3000 99 171 615 849 003 1 4 4 065 145 014 4 7 798 979 145168 81 647 085 1 46208 577 604 979 1 4 7 310 »3 8» 409 14 8230 76 08 815 [200] 019 149151 53 171 95 [400] 061 730 69 03 2 4 8 2 07 4 87 6 4 6 6 4 7 39 24900? 48 2’4 320 88 67 65 481 666 715 988 2 5 0.-29 870 520 4 7 6-2 9-0 2 5 1 257 810 820 252o68 228 445 646 «81 770 Svl 91« 82 H6 138 I10000) 407 58 606 »0 40 79 755 (300| 845 811 43 83 01 454 503 81 83< 46 64 0’0 257070 103 605 705 906 2 5 8007 179 499 516 700 87 88 816 2 5 9170 260 315 537 707 045 2(10014 26 425 549 666 705 870 201087 !3R 301 80 00 7-5 004 2 6 2005 ISO »37 46 70 403 89 630 263US 261 4-4 93 591 777 843 97 018 265101 »43 426 763 992 2 6 6184 (800] 446 0.-8 267043 59 6» (200) 1’7 60 00 205 432 818 75 ( 200 ) 02 1 85124 29 22» 69 064 ' 1 746 080 186091 105 870 424 60 691 966 187128 '00 825 82 09 655 57 72 850 1 88122 26 153 576 810 1 89094 51 566 64» 1109 255 725 850 973 2167 631 722 979 3131 5< 505 13 [ 300 ] 77 80 6»4 684 730 77 OOS 80 5040 92 195 »27 374 650 829 7081 (200) 111 317 670 000 858 005 75 60 649 81 863 78 909 8 9 9 209 11 332 891 Nachstehendes wird zum Zwecke der öffentlichen Zustellung den Schuldner Peter Per sch dach er von Hungen, jetzt angeordnet werben wird. Hungen, den 31. Juli 1908. DrobherzogltcheS Amtsgericht. 890 670 703 166145 348 [2001 179 95 05 [tOO] 183 031 171168 liegen bei uns offen. Annerod, am 8. August 1908. Großh. Bürgermeisterei Annerod. Horn 98 204 401 75 535 660 719 842 62 921 85 2 6 8077 159 63 860 99 [200] 544 851 269«5 4’1 514 [100] 711 03 006 54 270961 94 99 410 095 786 271093 154 432 [’OO] toi 85 697 272053 »14 71 327 448 612 705 965 2 7 3101 4 241 856 62 454 568 78 2 74106 69 C 7 95 767 805 2 7 5040 290 Dl 884 414 5»5 276013 52 0« 330 769 277113 830 278010 157 255 (200) 849 079 770 270060 SOU »5 54 453 745 78 97 931 7» 280150 »70 309 10 627 709 821 281303 450 6» 64 628 (300> 758 820 282133 »28 300 83 315 95 6?« 47 869 914 61 71 283050 100 2!H 808 685 765 953 2 8 4 011 (100) 77 582 442 011 74M 923 2 8 5001 434 07 636 897 2 8 6 041 703 2 8 7070 157 63 898 96 418 584 641 öl 755 67 666 Hungen, den 31. Juli 1908. GrostherzoglicheS Amtsgericht. I. Ziehung 2. Kl. 219. Kgl Preuss. Lotterie. Ziehung vom 11. Aucuet 1908. vonnilteRB. Nur die Gewinne Uber 96 Mark sind den betreffenden Nummern In Klammern helßefUgt. 30029 »15 470 90 000 828 42 981 31081 93 580 950 32086 94 168 »50 402 715 806 948 45 734 3 4554 71 73 846 5 2 958 84 87 35036 45 662 73 4 0 4 3 6 001 »03 3’9 34 40 4t 61 407 MO 1. Ziehung 2. Kl. 219. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 11. Aucuet 1908. nachmittag«. Nur die Gewinne Uber 96 Mark «tnd den betreffenden Nummern In Klammern betßofOgL (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 961 (2001 129 494 568 613 130(48 46 87 IN »57 817 58 (2001 M3 618 48 131075 149 »24 1 3 2 288 795 914 3^106 40 N» 434 599 969 134141 311 »5 754 95 1 35184 [100) 603 75 795 98 [300) 870 1 3 6055 l«>0) »65 5« SO 94 93» 13701» 59 453 637 138176 34» 91 497 681 753 68 830 139102 » 47 448 500 821 31 78 3 8 003 7 4 7 7 9 9 607 7 2 4 80 6 016 09253 40 85 847 40185 43 200 91 361 09 683 726 41119 316 402 552 911 42483 508 601 unbekannten Aufenthaltes, bekannt gemacht. Hungen, den 31. Juli 1908. Ter Gcrichtsschrcibcr Gr. Amtsgerichts. Betreffend: In der Zwangsvollstreckungssache der Firma Peter Tillmann Nachfolger, Inhaber C. F.Hoering, in Frankfurt a. M. gegen den Schreiner Peter Perschbacher in Hungen. Besch l uh. Die Genehmigung der Zwangsversteigerung wird versagt, da erstliä) kein dec Schätzungssumme entsprechender Preis erzielt wurde, weiterhin ober auch nicht sämtliche dem betreibenden Gläubiger vorgehenden dinglichen Rechte, insbesondere die darausruhendcn Pfandrechte aus dem Erlöse gedeckt werden. Dem Schuldner wird eine Frist von sechs Wochen zur Aufsuchung eines befferen Käufers anberaumt, nach deren fruchtlosen Ablauf eine nochntalige Versteigerung 04 711 80 901 03 . 16O072 755 1 6 1 301 005 764 807 28 41 16 2 335 «8 BcrgcbtMgvonDaM'ckermbtittii. Der Thurm der Kirche zu Annerod soll in Schiefer« beckung und Bleigräten ausgebessert werden. Reflektanten wollen ihre diesbezüglichen Offerten bet Grosstierzoglicher Bürgermeisterei Annerod bis zum 15. August d. Fd., mittags 12 Uhr, einreichen. Bedingungen und Voranschlag 70'103 337 550 644 703 835 062 [»001 7 1 011 33 4 7 76 226 79 3öl 513 835 72215 61 803 1200J 485 707 32 848 85 7 3 301 56 673 06 753 7 4 005 191 402 4 2 623 57 856 75110 58 78 323 9 2 547 9 7 695 753 7 6005 251 603 6-9 (2001 899 013 77055 268 755 (300) 77 807 »5 78111 »50 7» 434 68 89 (200) 79371 428 49 57 4 012 71» 15 [4u0| MO 031 8OW12 104 287 810 929 81210 39 031 82116 214 87 467 700 888 01, 72 8 3002 87 153 »70 377 050 8 4o«l 63 300 72 691 715 907 8 5160 457 544 7 8 950 8 6014 365 438 [•00] 700 37 811 87146 290 494 808 8 800 2 313 97 599 65. 729 (»5 30 006 01 8 9 008 189 93 211 73 657 191 91 870 90060 91 100 413 15 701 816 987 91332 06 6.8 61 704 31 03 831 50 02 955 9 2108 21 274 496 93n25 06 409 (’OOl 630 826 035 9 4 004 261 331 33 9 2 95 601 01 678 758 30 36 9-1303 966 902 » 72 97 393 7’6 70 993 97003 66 90 332 563 707 87 801 76 9 8001 418 84 097 9 9353 810 201012 235 611 46 83 ----- - 20 2 2-' 131 200 407 ( 2001 529 922 203.105 480 981 2O4010 19 178 97 530 62 880 2 0 5174 337 88 697 (300) 722 960 2 061159 377 409 641 671 759 839 82 920 2 0 7 014 21" 115 84 221 90 401 627 618 86 760 77 07 880 970 208212 432 510 (200) 209017 »79 636 798 897 957 210110 [200] 582 660 877 050 211181 »17 421 33 71 683 84 703 (200) 815 47 04 2 1 2072 161 84 810 75 452 78 524 38 50 75» 821 05 099 2 1 3115 281 307 604 603 62 715 047 2 1 4002 264 01 857 435 772 82 1300 895 004 10 72 2 1 5088 »42 017 216"<>7 104 »5t (»OOl 301 543 (500) 64 824 70 86 901 82 2171'8 »10 58» 218007 [ 200 ] 31 477 08 522 83 815 56 80 000 77 219(01 045 1 79 333 400 052 [200] 180334 606 622 23 [ 200 ] 38 734 890 [200] 94 [400] 181033 118 (LOO) 850 825 059 1 8 2 208 00 327 4.-5 |40O) 971 183183 ( 4001 320 34 60 502 029 82 750 80 1 84114 Verkiulsskllcn-Iithwch durch C. Koch, Berleburg, a 430 06 580 620 88 749 911 29 44188 94 -------- . [200] 808 935 4 5 297 453 500 785 959 4 6018 ( 200] 57 441 621 35 708 899 4 7021 175 788 804 57 71 003 4 8097 155 «52 77 795 830 49029 159 220 411 »7 17 552 692 727 »3 100043 194 (»00] 270 410 55 68 657 718 858 1 0 1 311 660 102020 41 206 358 659 70 718 48 918 1O3081 224 1200) 300 415 528 40 609 779 811 1O4U30 260 91 08? 702 802 994 1 05124 84 » 88 4 31 ~ 963 98 MWr MtitsMmis Giltzen Garlcnitrake 2, Zimmer <. 00 42» 546 87 836 150115 84 »27 41? 33 81» 978 1 51189 »46 (»OOj 67 05 433 600 707 20 1 52130 74 »03 06 454 719 66 04 840 092 153211 |!00) 333 448 70 SO 89 09 711 94 841 003 1 5 4061 72 153 07 244 61 830 011 155204 11 04 323 830 70 1 56 055 801 532 1 5 7 017 80 114 865 638 44 693 Oll 15 8020 406 309 671 159040 »92 409 74 581 204 816 410 682 875 19 0344 52 63 86 422 652 086 [400] 191014 728 085 19 2 318 507 85 939 1 9312« 453 64 614 45 732 802 4 25 46 60 039 86 1 9 4 283 340 721 850 915 1 951«7 288 330 --- [2001 708 13 1 9 7224 361 45 640 778 149310 [3000 ] 653 778 833 73 010 15 0 037 806 619 1100] 89 806 9 54 [ 4001 15 1 304 k [200] 701 5 870 1 5 2072 3«3 456 646 1 53138 ( 300) 120139 376 [100] 85 [ 800] 95 644 840 12144» 603 a.cZ.31 68 »50 744 825 062 1 23006 72 »02 430 591 773 840 62 909 29 52 124311 65 660 946 12508» 144 66 [400] 404 54 (300) 12 6047 434 « ”4,808 [200] 60 127083 675 706 890 905 7 82 1 2 8853 468 607 71 ... 90 [400] 971 165107 01 81 250 82 [ 200] 618 713 02 166325 [200) 87 92 686 613 4« 829 020 167000 127 00 106198 237 376 501 709 846 60 10703? 01 177 889 454 659 657 95 807 81 108126 51 »64 70 3.» «1» M 745 99 [500] 853 7 7 914 1 09 078 101 30 4U 83 600 [200] O'J ’Wl 044 , 2OO069 183 287 849 447 65 80 85 609 665 704 [ 400] --- - — [300] 079 739 72 804 18 62 [SOO] 84 88« 431 53 ...--- [200] 172013 293 659 774 [400) 801 Ocjstntlichc Zustellung. Nachstehendes wird zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an Peter Perschbacher von Hungen, fetzt unbekannten Aufenthalts, bekannt gemacht. Hungen, den 31. Juli 1908. Die Gerlchtöschretberei Gr. Amtsgerichts. Betreffend: In der ZwangSvollslreckungSsache des Jean Bloch von Frankfurt a. Ri. gegen den Schreiner Peter Perschbacher von Hungen. Beschluß. Der Versteigerung vom 15. Juni 1908 wird die (3c- nehmigung versagt, da erstlich der erzielte SteigvreiS hinter der Schätzungssumme zurückbleibt; zweitens auch bie dem betreibenden Gläubiger vorgehenden Pfand- und Kaufgeldgläubiger nicht gedeckt iverden. Zugleich wird de,n Schuldner zur Aufsuchung eines besseren Käufers eine Frist von sechs Wochen bestimmt, nach deren Slbtcuif eine abermalige Versteigerung anberailmt werden wird. 301 484 86 562 063 75 168100 »71 874 593 038 005 16 9 278 340 550 812 170365 402 840 940 81 171146 87 216 365 71 616 2 7 023 49 109 392 49 8 610 827 28079 (200) , 619 66 767 049 2 9198 4’0 880 024 46 ( 300) K88.08 B"/t Donnerstag, den 3. eci>t. 190>, iincbmitiano 3 liur. wird aus biciiflcm Crioflcridjt bet vor bem Kamen der Ang. ycltcnbcin (rberrau siebende Grundstück der Geinarkuiig Gießen: 2,164,7=507 qm Hosreitc links der tibnufiee, öffentlich meistbietend versteinert. Gietzew den 29. Juli l‘J08. Gr. Cru'flcntbt (Sieben. Sroo können eingestellt werden: , SWIafn, 1 äAubnmdwr. 2 Installateure- i Bauichloffer, 1 Tagelöhner, 1 Hausbar iche, Lehrlinge: 1 Tapezierer gegen Vergütung, 1 Schreiner, ein 540 [2i 10) 45 52.-67 620 754 50 53055 93 180 235 43 492 [2001 766 [ 300 ] 830 075 5 4202 549 12001 71 682 743 ß'i 00 55128 54 419 38 7 6 6 896 ( 200) 51179 80 918 [1000]] 44 5 7 040 69 203 11 581 720 03 110 53 58 5 8113 528 619 794 889 59’00 ( 300) 87 05 463 [ 2001 000 54 6 0 295 406 538 699 980 6 1 257 387 62059 -40 476 87 572 09 670 713 63248 83 412 735 «09 64000 1.00] 173 293 355 440 42 672 749 70 65238 452 99 506 1. 66108 218 930 6 7510 57 013 18 871 002 6 8 065 841 544 783 876 60 04 52 55 61 78 320 410 621 «20 712 057 7O061 [300] 137 39 419 600 77 71013 104 [-001 .41 437 5-6 72009 103 02 . 0 326 35 652 7300. 81 M l 5 490 538 42 48 86 SOO 7 4011 163 565 432 90« 12 76 75015 21 52 101 12 60 342 99 539 87 8U J-00) Zrn "qr/lVlS! 857 997 7 4397 414 70 836 071 78176 244 807 935 79137 160 418 521 008 51 818 99 --- * 49 52 83 [»001 461 95 113 (300) 80 [200] 802 50017 336 93 410 5»3 37 690 739 55 074 83 5107» 05 186 221 845 432 608 »5 950 63 6 2001 112 15 331 89 670 [ 1000 ) 82a 69 6 3044 135 »92 491 633 70 784 35 00 54222 364 410 580 042 73 55090 862 402 608 713 63 841 011 56093 159 258 86 337 41 407 83 563 743 57051 159 577 78 83 88 957 5 8207 688 737 43 858 5 9031 35 62 143 2»3 703 847 66 . , 6O044 63 184 360 403 581 661 721 54 [200] 871 84 953 61409 81 526 757 867 [2001 62083 150 79 »33 (200) 316 608 45 711 46 86 846 949 63469 500 724 67 812 64075 78 90 154 216 64 774 65041 359 723 023 66028 158 77 252 74 99 601 16 010 708 13 950 6 7170 360 424 29 [2001 62 68 530 614 856 9 2 6 8 368 426 525 723 48 65 931 69103 Donnerstag, den 20. AngnU 190b, nachiiuuago:< Uhr, taffen die »viicbr. Führer Witwe Erben auf hiesigem Ortogerichi öffentlich mctitbicteiib freiwillig versteigern. Stur 1 730,5=177 qm ^ofveiie auf dem Setlcrslveg, Klur 1 731- 5 qm Stall daselbst, u.vou Flur 1/730.1- 36qmEinfahrt daf. bie ideelle Hälfte, u.von tvlur 1734=69 qm Einfahrt daf. das ideelle tvüiuiel. Gieheu. den 29. ^ult li'08. Er. Ortsgericht (Siesten. Grob.(B*/T .Installateur , b bei auswärtigen Arbeitgebern . . 1 Lchneider. 10 Steinbrecher. 2 Lvengler, 1 tandnurtsch. 211beiter, 1 tandivirtschaitl. Dienstmädchen. Lehrlinge: 1 Schlosser, i Lchmied, 1 Sattler, 1 Sm «gier. 1 Schneider. (?«.< hirtiru^'jltbcü. Steinbrecher, 2 2 du eine; 1 Buchbinder. 2 Lchiniede, 2 Mafchinenfchlofser, 1 < gueuerer. '-Emmchloner. 1 tiaarrennlacher, ■» Heizer und Maichinisten. 1 .xubrtnechi. 2 Schneider. 1 )nitallaicur, 6 Arbeiter, 3 vauobuxitbeiL 10 Viuu trauen. 3 Wafchirauen. 1 Putnrau. .» Vaunnadchen, 1 Dienst madchen. 2 Handballerinnen, 1 .umdermadchen. V c b r I i nge; 1 Schlosser. ________ Bekanntmachung. Wir haben im städtischen Hofvital, Seltcroweg 11, eine HailSratiammelfteUc für noch brauchbaren ^guorat, 'l'iObel aller Art, Küchengeräte, BetUeua, Weiüzeua, 8tleidungdMtcke ufro. zur unentgeltlichen Abgabe an die S-ladtarmen eingerichtet und bitten unsere Mitbürger, entbehrliche Gegenstände der beschriebenen Art, soweit sic sich in noch brmidibarem Zuita de bc find en an den Bermalier der ÄtaturalauSgabeslelle, Ratsdiener Dörr, im fladtischen Hofvital, abAuocbcu. B'Va Gienen, den 7. Slugusl 1908. Tic Armcn'Tcputation der «tabt Gtcffcn. Keller. -L MS«, ’* ”»« t’. Ä 266% ’A*T» ‘SS1 267«2”ni » 442 98 746 2 6 8ufl1 191 424 598 7»7 (5001 87 811 977 269Ä’o.» 18 -8 « «1 2721150 58 125 42 351 55 (400) 482 616 607 722 65 804 UO01 920 13001 70 2 7 3 108 15 37 247 5. 7V” “m »”4“» 281888 8^»“ms"«” ”?= 33 71 060 173218 310 70 730 174033 »53 410 77 648 [1000 ] 711 880 045 69 175131 41 682 l»00) 710 61 000 64 1 76130 868 85 01 801 34 003 1 77191 329 610 54 01 97.3 TU 17 8256 306 635 63 1 79005 179 459 788 18O081 182 152 601 39 7»9 ( 500) 18 1 064 440 546 721 56 74 812 83 182275 610 6! 775 006 81 183118 97 244 486 847 025 184011 60 283 |»00) 514 716 811 44 010 76 1 8 5050 155 428 810 1 86103 48 617 013 20 739 000 187032 203 469 601 664 721 878 81 015 84 (»00] 188001 »33 76 414 89 640 758 915 189187 6« 64 716 190140 63 (15000) 648 710 1 9 1 044 158 343 65« 59 700 820 006 1 9 2720 03 1 9 3008 733 67 70 808 1 94111 24 403 030 195095 132 80 830 170 830 196027 268 327 45 627 888 197198 323 420 (300) 635 742 73 198000 127 247 455 655 630 707 67 OOl 199096 1»5 227 [200] 878 409 [200] 056 738 878 030 2 0 0304 728 31 20 1 483 65» 063 2 02124 320 65 (100) 87 417 604 803 4 3 2 0 3 056 78 150 05 838 413 600 27 06 792 018 55 2O4008 124 48 (!?00) 205103 »29 343 51 408 572 890 ( 200) 06 2 0 6'2 8 431 63 594 011 207114 72 210 572 733 887 2 0 8'89 577 01.) 2 0 9 813 70 408 673 018 210055 °61 °350 437 OSO 211008 »96 511 [200] 48 605 30 82 784 871 81 212040 63 (200) »11 8.9 645 40 68 820 34 (»OOl 72 8 4 2 1 3 155 153 62 8 66 2 1 4010 16» 245 63 66 79 423 670 078 077 2 1 5032 807 71 03 04 651 744 873 91 05 2 1 6006 68 HO 43 603 740 873 005 217102 »05 656 776 885 066 2 1 8205 3J8 603 «19 854 77 2190.-7 56 147 97 838 [»OOl 220058 01 520 607 017 221180 463 [200] 22201» 186 813 65 02 2 2 31*0 »50 854 444 93 6’0 00 717 2» 830 006 ( 300 ) 00 2 2 4 023 108 880 700 30 843 00« 51 2 2 5 010 150 451 2 2 6 4 254 04 [200] 912 07 227o»4 13» 41 (300) 284 307 4 6 «65 743 813 2 2 8113 40 »73 495 578 02 742 852 043 2 2 9031 210 »9 400 6j 603 107 230045 131 205 354 658 686 931 [400] 12 23102« (»00] 2.-8 30 610 [ 300 ] 27 (30ul «6 23218 73 250 [äOO] 62 356 08 466 678 [ 200 ] 715 233076 552 69 Oll .'2 31 757 234251 801 450 6t 63 606 650 735 06 0'2 2 3 510' 316 19 488 545 78 f»00) 634 95 720 888 2 3 6069 1»3 413 83 601 1800) 000 2 3 7030 171 [600] 841 [»««] 00 238 -0' 184 '.-57 502 739 60 96 239095 »10 l»00) 52 850 400 65 6*8 778 036 _ 240019 42 154 »01 837 59 61» 813 016 61 24101« 715 (1000 ) 63 821 (300) 242127 80 (SOO) 33 673 bl [300 ] 795 041 81 2 13137 !«3 565 436 8» 525 784 819 244062 11» 374 05 (»00) 617 14 877 2 4 5256 090 2 4 6029 401 10 85 600 001 13 247116 »“« 804 449 (»00) 589 80258 83 670 701 70 814 81126 284 91 302 651 746 82106 80 296 350 52« 660 722 /327b l«tt>)4-S 537 600 875 8 4515 701 85 853 G5 046 85060 367 639 47 79 804 33003 22 189 838 601 59 (200) 716 17 .0 87133 309 434 80 690 859 Oll 25 8 8091 95 !*2l 37 303 413 61 501 »8 767 89001 161 582 [200] 633 60 95 825 90009 158 253 97 899 558 610 717 873 939 491 64 911.3 349 8. 496 555 890 03 998 920bt3 130 -41 I[-00] 73 345 593 616 70 853 93154 318 Ml -‘5 Ml 7.4 94161 578 657 77 07 925 45 95170 279 360 66 55« 644 765 9 6 033 156 99 226 404 620 970 93 970«1 »49,(200] 318 434 541 98022 142 617 731 47 872 99297 7-3 94 100 216 354 85 422 659 79 1 0 1 009 38 894 [400] 017 102016 00 179 351 64« 000 57 78 1 03 304 3J 400 76 603 7 36 55 936 104110 »M 839 616 M 885 033 105017 33 49 87 637 708 889 928 1O6‘»1 «5 57 87 u34 942 107097 399 444 [400] 680 808 970 1 0 8036 89 412 619 909 65 1 09161 92 255 434 583 938 110038 41 71 77 255 446 121 44 893 00« »3 111«» 442 ..... - 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Freitag, den 14. b. Mto.. nachm. 2*, llbr, versteigere icb babter (Leibgcstcrncrwcg 23): 1 -Schreibmaschine, 1 ttovicr vrcffe,lLchrcibvult,12chrcib ickretar, 1 Vurcanitubi, 1 ^abrrab, 1 Brücken und 2 Dczinialwagcn, 1 Wagen mit Lchrvtlcitcrn, 1 Srbubtnricn, 1 Fa» Vitriol, 1 Mute Bernstein, 2 Aäffcr Aovbalt, niedrere Nasser — uub eine gr. Anzahl harnten — 2ack, Firn««, Terpentinöl, <*niib Werkzeug (Hämmer, Langen, Vobcl, ^agcn) 1 gr. Au za bl leere «rauer uub Mauucu u. v. A. rmangotveife gegen Barzablung. (4820 Verttcigernny bestimmt. (Mienen, den 12. Auguit 1908. Seivcl. Gerichtcwollzieber. Einmachzucker 10 Pfund 2.20 Mk. (4334 Jacob Maternus, Ecke Klinik- u. frankfurter Str. O, „„ 227172 586 (1000 ] 613 17 49 7"0 60 228003 350 547 6.-2 708 22906.- 284 «01 705 00 613 23J149 469 76 749 231203 85 647 63 762 2 3227'1 06 531 021 746 (200) 960 2 3 3'73 234208 412 40 [200] 529 [3000] '.31---—--- 259 471 (400 ) 581 000 2 3 6115 315 19 91 432 627 876 8567068D767V86?3658,,723h9°i7V iS 616 24O0577V(S m 552 10 116 46 94 872 241954 79 242?57 88 678 630 801 9-1'1 71 243031 93 470 731 8’1 017 27 2 4 4026 38 250 57 79 333 53 422 2 4 o067 71 442 679 709 816 80 1400] 09 975 06 2 4ÖU021 53 124 27 77 »31 32" 25 523 (»00] 777 02 2 4 7 077 195 »68 387 701 838 2 4 8066 129 244 416 660 814 948 2 49150 210 305 468 513 644 924 [2001 50 68 71 00 250101 404 524 747 80 812 79 [.00] 947 251»» ... 1200) 575 606 2 5 2'89 404 551 614 53 857 2 ^3155 1R1 Rlt 254029 80 158 (2001 614 709 030 59 25 5030 66 259 321 432 70 51» »1 670 808 2561'13 70 257043 97 104 2*5 351 426 «48 778 93 873 95» 258151 »91^59 45« [200] 259019 81 185 «39 494 596 MMMWU 282 304 600 10 715 804 "Ä»«t«i. . * aUtm- -LK-ir rtzÄ-r rL Ter tei eir 8,88 Vec, im "'"er ichten. lemeifiöt. Md-Anlage), igitsl 19U8; chten. ein Lohn, ^nge» in Muri a. 3)1. mit ?• üblich in Trirmsladt f - Yen Hnrl ethaa: VX ^°8heim. - ven -deulner ^a(ob Sun u dlehrer.n, m Tanmiak n Gerhard SlachNam^, °°b,» *« W«)t. liig« st 19QS; hr, abends 7.00 llhr. Pachtungen chen. ^Kaufen Sie hurSfhmidts PätentWäsrtimasrtiinen mehralsZOBDOOfatt \ bewährt in allen Konstruktionen erhältlich Promple&ler Versandt nach auswirls. die auf Vorrat Ä mit A rw itirt 1-1A b.'i' Ph 5 BOUILLON ■ BOUILLON der texf C’J LIEBIG FLÜSSIG. SOfORT IWIN KFEWIG! 2THBLÖFFa_AUF EINE TASSE HEiSSEÜ WASSEP3. Ein Stilleben von gekochten Früchten, wie Kirschen, Himbeeren, Johannisbeeren, eingemachten Stachelbeeren. Erdbeeren usw. übergossen mit [ng“/r Dr. Oetker’s Vanillc-Pndding gibt ein erfrischendes Tutti-Frutti, wie man es sich für die heißen August - Tage nicht besser wünschen kann. I>r. Oetker’* Puddlngpnlver ist aus bestem Reispuder hergvsteilt und cntlililt Knochenbildendc Salze, wodurch cs eine hen orragende Stellung unter den Mhr prAparaten einnimmt. 1 PAckchen 10 Pfennig. — 3 Pfickchcn 25 Pfennig. 0X0 / waS Die zum Wichsen Ihrer Schube benützen. Prolnern Sie Xigrin. Sie tauicn nichts anderes mehr.ihv*'/,, =] Br*ü derSchinidTI» Inh. Ifclnr. Guthardt. Einrichtungen zurFrischhaltung = aller Nahrungsmittel = 1OOOOO faefi ßewäftrf