en Neu, * ilic11« Unter- !/u bringen gehrten se ?Werde Getränke ngavoll ein. Miitti empfiti 1 b,UllJ’ten Tagespre^ i> Hankel, &_[*'-] Neuen Bäu?' opfwascben mit TrockenaBMt . '^Mit sich S=NS iM g.ind. amtl.Listed.Vertrl k Patentamt, in Washington. H. Brust Cassel ^ÜNFIKOS^ iz.Str. 43. Tel. 31m LÜhneraugeo tornhaut entfernt 1 Zeit liadikal i Fläschchen 50 Pfg. , Hiumia Drogerie Carl Seibfel« les te 1. Augu9t cr‘ astadtj^ Nr. 161 Zweites Blatt Samstag 11. Juli 1908 Eichener Anzeiger Erscheint täglich mtt Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Oderheffen 158. Jahrgang Die „Etehener Zamilienblätter- werden dem »Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kretsblatt für den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Seit« fragen" erscheinen monatlich zweimal. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scheu Universitäts - Buch- und SteinörudereL R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: 5L Redaktion: S^ll^.Tel.-AdruAnzeigerGießen. ■■■■■■■■■—————— vom Aottenverein. Die entscheidende Vorstandsitzung im Flottenverein ist 'gewesen. Großadmiral v. Koester hat, wie wir bereits gestern meldeten, die Wahl zum Nachfolger des Fürsten Salm angenommen. Die Lösung, die man von vornherein in Danzig im Auge gehabt hatte, ist also nun perfekt geworden. Die Hysterischen werden nun von neuem die Schleusen ihrer lauten Beredsamkeit öffnen. Mögen sie! Mit den Entrüstungsstürmen ist es wie mit dem Regen: wenn es genug geregnet hat, dann hört es wieder auf. Auch drese aufgeregten Wasser werden sich verlaufen, und hinterher wird man finden, daß der Lärm umsonst war. Vorläufig erfährt man immer noch von neuen Massenaustritten aus dem Verein. So hat die Ortsgruppe Mül- heirn a. d. Ruhr, die 800 Mitglieder zählt, ihren Austrüt erklärt, „weil sie das Vertrauen zu einer friedlichen Weiterentwicklung verloren habe." In der Hauptversammlung des westfälischen P r o v in zia l v e r b a n d e s legte der Vorstand seine Aemter nieder. Die Hauptversammlung billigte die Gründe. Und der evangelische Arbeiterverein zu Barmen richtete an den Vorsitzenden des Gesamtverbandes evangelischer Arbeitervereine, oen Pfarrer Lic. Weber in München-Gladbach, das Gesuch, ihn von der Lifte derjenigen evangelischen Arbeitervereine, welche dem Flottenverein als Mitglied angehören, sofort zu streichen. Schließlich hat eine große Reihe würt- tembergischer und badischer Ortsgruppen den zuständigen Präsidien die Absicht der Mehrheit ihrer Mitglieder kundgegeben, aus dem Verbände zu treten. Mir zweifeln indes nicht, daß alle diese gckräntten Leberwürste sich bald wieder zu dem „besagten Hammel" zurückfinden werden. Die erste Kundgebung des neuen Präsidiums lautet im wesentlichen: „Das Präsidium erklärt, daß es selbstverständlich die volle Unabhängigkeit des Vereins zu ivahren entschlossen ist. Ebenso selbstverständlich wird es sich streng au die Satzungen des'Vereins halten. Als Richtschnur für sein Vorgeben wird es die aus der Danziger Tagung mit überwiegenoer Mehrheit gefaßte Resolution ansehen. Es fordert die Verbände auf, mit allen Mitteln daran zu arbeiten, unserem großen nationalen Verein die in den Kämpfen der letzten Monate erschütterte Einigkeit wiederzugeben und alle in ihm schlumernden Kräfte nur der einen großen Aufgabe: dem Werben und Eintreten für die Verstärkung unserer Flotte zu widmen. " Unterschrieben ist das Zirkular im Auftrage des Präsidiums von Admiral Weber, deut geschäftsführenden Vorsitzenden des Vereins. Tas, was da gesagt wird, scheint uns ganz im Interesse des Vereins zu liegen. Ein Flotten- verein nach dem Herzen der jetzt Äturrenden wäre kein Flottenverein, sondern der Alldeutsche Verband. Großadmiral v. Koester hat der Kaiser!. Marine seit 47 Jahren angehört. Er wurde 1841 zu Schwerin in Mecklenburg geboren und machte 1878 bis 1880 au Bord des „Prinz Adalbert", auf dem auch Prinz Heinrich eingeschifst war, eine Reise um die Erde. 1889 wurde er Direktor im Marinerninisteriuut, 1892 Vizeadmiral, 1893 Chef des Manövcrgeschwaders, 1896 Chef der Marinestation der Ostsee, 1897 Admiral, 1899 Generalinspekteur der Marine mit dem Range eines kommandierenden Generals, 1903 Chef der aktiven Schlachtflotte. Der Kaiser verlieh ihm 1900 den erblichen Adel und 1902 den Schwarzen Adlerorden; im Jahre 1905 berief er ihn nach Ernennung zum Großadmiral ins preußische Herrenhaus. Apolitische Tagesschau. Auf dem amerikanischen Demolraten-Konveut zu Denver erfolgte die Nominierung Bryans zum Prä- fidentschafts - Kandidaten unter ungeheurem Enthusiasmus. Bryan erhielt 892^ Stimmen, Gray 59^ und Johnson 46 Stimmen. Es folgte eine Demonstration, welche 72 Minuten dauerte. Die Delegierten brachten Heilrufe aus und schwangen ihre Banner; Musikkorps spielen. Der Kongreß nahm eine Resolutian an, in welcher Bryans Ansichten über die Tarifreform, die Ersparnisse in der Verwaltung, die Zulassung gemischtstaatlicher Korporationen, sowie über die Sicherstellung der Bankeinlagen bei allen Banken, die unter Aussicht der Regierung stehen, kurz skizziert wurden. Hinsichtlich der Tarisresorm spricht sich die Resolution für eine sofortige Revision durch Ermäßigung der Einfuhrzölle aus und erklärt, Artikel, die mit den Erzeugnissen der unter Aufsicht stehenden Trusts konkurrieren, sollten auf die Freiliste gesetzt werden. Die zum Lebensunterhalt notwendigen Erzeugnisse sollten eine wesentliche P r e i s r e d u k t i o n erfahren, besonders die Artikel, die mit den amerikanischen Erzeugnissen konkurrieren, die im Auslande billiger als in den Bereinigten Staaten verkauft werden. Ter Konvent hat dann John M. Kern (Indianapolis) zum Vizepräsidentschaftskandidaten nominiert. Deutsches Reich. Ein Telegramm aus O d d e in Norwegen vom 10. Juli meldet: Der Kaiser unternahm heute eine Fußtour nach dem Skajaeggedal bei 2Vs Stunde Anstieg bis zum See und eine halbstündige Fahrt mit dem Motorboot zu mehreren Wasserfällen, die an Stärke und Schönheit alles überragen, was. bisher in Norwegen gesehen wurde. Bei dem Gegenbesuch, den der Kaiser Anfang August dem König von Schweden abstatten wird, wird diesem ein Bild des Kaisers überreicht werden. Das Bild stellt den Kaiser in Lebensgröße in der Uniform der Gardes du Corps dar. Der Kaiser richtete an die Witwe des verstorbenen Aeneralfeldmarschalls Freiherrn von Los folgendes Beileidstelegramm : »Ich spreche Ihnen und den Ihrigen meine wärmste Teilnahme an dem Tode Ihres von mir hochverehrten Mannes aus. Was der vereivigte Feldmarschall meinem Großvater, meinem Vater, mir und der Armee in Krieg und Frieden, in den verschiedensten Stellungen geiucfen ist, wird in der Geschichte des preuß. Heeres und meinem Hause unvergessen bleiben. Er war das Muster des pflichttreuen, unermüdlich tätigen Offiziers, ein letichtendes Vorbild für seine Untergebenen. Wilhelm, L K. Aus Olde u bürg wird geschrieben: Vor geraumer Zeit entstand im Oldenburger Kriegerbund, der unter dem Protektorat des Großherzogs steht, eine Spaltung. Dies geschah wegen der sogen. „H u t a b - G e s ch i ch t c". Die K^iegervereine sollen während des Vorbeimarsches an dem Großherzog auf dem Bundeskriegerfest auf Kommando die Kopfbedeckung abnehmen. Hiemit waren mehrere Vereine nicht zufrieden. Sie traten aus dem Bund aus, sofern sie nicht schon ausgeschlossen waren. Diese Vereine haben jetzt einen Bmrd geschlossen, welcher den Namen führt „Verband der Kriegervereine, die dem Oldenburger Kriegerbund nicht augehören". Die Errichtung von Jugendgerichtshöfen in Bayern steht unmittelbar bevor. Der „Bayr. Kur." erfährt aus Augsburg, daß der Verband der Metallindustriellen jetzt daran gehe, vorläufig wenigstens alle Vorstandsmitglieder der Angestelltenverbände auf die Straße zu setzen. Vier Angestellten der Augsburger Maschinenfabrik, die schon jahrelang dort beschäftigt sind, habe man bereits gekündigt. Ihr ganzes „Verbrechen" bestehe darin, daß sie nicht aus ihrem Verbände austreten!! JnWürzburg nahm eine liberal-demokratische Versammlung nach Referaten Assessor Müller und Rechtsanwalt Kohl über die Einschränkung der ft a a L s b ü r a e r - liehen Freiheit eine Resolution an, die im Falle Beyhl das Verhalten des Kultusministers für staats- gefährdend und eines bayerischen Ministers unwürdig erklärt. 2hts Stadt riird Land. Gießen, 11. Jrili 1908. ** Auszeichnungen zum Genossenschaftsjubiläum. S. K. H. der G r o ß h e r z o g haben aus Anlaß der Feier des 25 jährigen Jubiläums des Reichsverbandes der deutschen landw. Genossenschaften verliehen: den Charakter als „Geheimerat" dem Generalanwalt des Reichsverbandes- Geh. Regierungsrat Haas zu Darmstadt; den Charakter als „Kommerzienrat" dem ersten Direktor der Reichsgenossenschaftsbank Rechnungsrat Ihrig zu Darmstadt; das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen mit der Krone den Verbandsdirektoren des Reichsverbändes: Landesökonomierat Dr. Haven st ein zu Bonn, Landrat z. D. v. Brock- hausen zu Stettin, das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem ersten Stellvertreter des Generalanwalts Verbandsdirektor Johann- ßen zu Hannover, den Verbandsdirektoren Rechtsanwalt B a n g r a tz zu Landau in der Pfalz und Hofrat B a ch zu Dresden, dem stellv. Direktor des Verbandes der hessischen landw. Genossenschaften Oekonomierat D e 11 w e i l e r zu Laubenheim, das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen mit der Krone dem Bureau- vorsteher Verwaltungssekretär Schneider zu Darmstadt. *• Erledigte Lehverstellen. Erledigt sind: Eine mit einem evaug. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Altenschlirf. Mit dec Stelle ist Organistendienst verbunden. Die mit einem evang. Lehrer 31t besetzende Lehrecstelle an dec Gemeindeschule zu Fleschenbach. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrecstelle an der Gemeindeschule zu Heisters; mit der Stelle ist Organisten- und Vorlesedienst verbunden. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrecstelle an der Gemeindeschule zu Ilbeshausen; mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Sickendorf. ** Gewerbeschulpersonalien. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog haben den mit dem 9hnt eines Hauptlehrers an der Gewerbeschule zu Alzey probeweise beauftragten Architekten Paul Lndw. Hch. Lindemann zum Hauptlehrer ernannt. •• Landw. Ausbildungskurs für Volksschullehrer. Ter am 8. April unter Leitung des Professors Dr. Gisevius begonnene 3. Kursus in landwirtschaftlicher Naturkunde für Fortbildungsschullehrer geht mit dem heutigen Samstag zu Ende. Es nahmen insgesamt 21 Lehrer, darunter 5 Herren aus Oesterreich, an dem Kursus teil. 9lb und zu wies dec Kursus aber auch noch andere Interessenten auf, so Seminardirektor a. D. Quentell, Präparanden- vorsteher Lorenß-Lich und Kreisschulinspektor Eck aus Alsfeld. Nachdem am Dienstag die Versuchsfelder des Landwirtschaftlichen Instituts der Landesuniversität am Trieb, im Lahntal und am Hardthof unter Führung des Prof. Dr. Gisevius und Dr. Böhmer besichtigt, wohnten die Kursusteilnehmer am gestrigen Freitag dem Unterricht der Fortbildungsschule in Grüninge n unter Lehrec Mornbecger bei. Auch die Herren Geheimerat Provinzialdirektor Dr. Breidert, Schulrat Kleinschmidt und Schulinspektor Eck waren bei dieser Inspektion zugegen. Geheimerat Provinzialdirektor Dr. Breidett sprach den 15 erschienenen Schülern für ihre rege Aufmerk, samkeit seinen Dank aus. •• Die Einweihung des neuen Gewerbehauses in der Kirch st raße findet am Sonntag, 26. Juli, vormittags 10% Uhr statt. An die eigentliche Einweihungs- feier schließt sich eine Besichtigung des stattlichen Neubaues an, während am Nachmittag ein Festessen und ein Gartenfest in Steins Garten vorgesehen ist. *• Von den Erfolg en des Ob erhessischen Aus- st ell u n gsh au ses auf der Darmstädter Ausstellung erfahren mir, daß die Für st in-Mutter v. S tolberg-Roßla, geb. Prinzessin v. Isenburg-Büdingen, den jungen Gießener Architekten Burg, von dein bekanntlich die Entwürfe mehrerer Zimmer stammen, hat zu sich kommen lasten und ihm ver- schiedene größere Aufträge erteilt hat. Herr Burg hat den Schreinermeister Meurer in Ortenbcrg wieder mit der Ausführung der von der Fürstin gewünschten Möbel betraut. Ferner erfahren wir, daß Speisezimmer-, Schlafzimmer- und Kuchen-Einrichtung bereits wiederholt verkauft, bezw. in Bestellung gegeben worden sind. ’’ National liberale Partei. Sonntag 12. Juli, nachmittags 3 Uhr findet im Hotel Gcoßherzog von Hessen wieder eine 11 a t i 0 n a 11 i b e r a l e Vertrete rversamm - lung der 7 benachbarten Ncichstagswahlkreise statt. Dis Landtagsabgeordneten vom Nath-Wetzlac und Dr. Lohmann- Dillenburg werden über die preußischen Landtagswahlen sprechen. Parteifreunde sind willkommen. ” Aus dem Bureau des Stadttheater §. Wegen Verhinderung der Musikkapelle muß die Aufführung von .Walzertraum" verschoben werden. Die Anf- führung ist nun definitiv auf Dienstag 21. Juli festgesetzt? Die Vorbestellungen behalten Giltigkeit. Es ist der Direktion gelungen, als Ersatz für die ausgefallene Operettenvorstellung der nächsten Woche ein hochinteressantes exotisches Gastspiel abzuschließen. Am Donnerstag 16. Juli wird Madame Hanako, die berühmte japanische Schallspielerin mit ihrer Gesellschaft einmal gastieren. Zur Aufführung gelangen zivei Stücke aus dem japanischen Volksleben von Loi Fu: „Im Techause" und „Olafe*. Eine Inhaltsangabe der Stücke wird noch bekannt gegeben. Billets zu dieser Vorstellung sind täglich von 11 — 1 Uhr an der Theaterkasse erhältlich. •* Kun st verein. Die gegenwärtige Ausstellung der Kollektionen Corrodi-Rom, I. G. Mohr-Frankfuct und der ,Smiplicissimus*-Zeichnungen bleiben nur noch vier Tage, bis zuln Mittivoch, 15. d. M„ ausgestellt. Alif allgemeinen Wunsch und wegen des fortgesetzt regen Besliches ist die AuSstellllngsdalier dieser Kollektionen so lange verlängert worden. (Sin Schüler prüfungskonzert des Kruse- schen Musikinstituts findet morgen nachmittag in Steins Saalbau statt, das dllrch die Söhne des Herrn Kruse, die Kgl. Kammennusiker H. und W. Kruse, verschönert werden soll. X Hochelheim, 10. Juli. Wie gefährlich es ist, sich bei einem Gewitter unter einen Bamn zu stellen, beweist wieder folgender Fall. Ein junger Mann von hier mar gestern vormittag während eines Gewitters mit Kirschenpflücken beschäftigt. Als es heftig zu regnen ansing, flieg er von dein Kicschbauin herunter und suchte Schutz unter einem in der Nähe stehenden Apfelbaum. Kaum hier angekommen, fuhr ein Blitzstrahl an dem Baum heclinter und tötete ihn. — Bad-Nauheim, 3. Juli. Bis zum 11. Juli sind 16 5 2 2 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem Tage noch 6938 anwesend waren. Bäder wlirden bis 511m 9. Juli 184 684 abgegeben. yl. Ulfa, 10. Juli. Ein Brandunglück richtete hier am Donnerstag cm Gewitter an, das sich kurz vor 2 Uhr iib^r unserer Gegend entlud. Em Blitzstrahl schlug in die mit Heu und Stroh gefüllte Scheuer des Landwirts Roth auf dec Landwehr. Obwohl die Feuerwehr in kürzester Zeit auf der Brandstätte war, konnte sie die Scheuer, die aligenblicklich in hellen Flammen aufgelodert war, nicht retten. Sie mußte sich baranf beschränken, das Feuer von dem Wohnhaus und den Nachbacgebäuden fernzuhalten, was ihr bei größter 9(n|"irengung auch gelang. Nach zwei Stunden angestrengter Tätigkeit war alle Gefahr beseitigt. Leider ist dec Abgebrannte nicht versichert. X. Offenbach a. M., 9. Juli. Die heutige Sitzling der Stadverocdneten-Versammlung beschäftigte sich u. a. auch mit dem Schmerzenskind dec Stadt, dem neuen Gaswerke. Die ursprünglich vorgesehene Bausumme von rund zwei Millionen Mark ist infolge dec vielen Veränderungen und Eriveitecungen des Projektes um 750 000 Mk. überschritten worden, so daß nunmehr eine Vorlage auf Nach- bcioilligung dieser Summe erscheinen mußte. In der Debatte über diese Vorlage wurde betont, daß allerdings die Stadt- verordneten-Versammlung vor einer vollendeten Tatsache stehe und deshalb wohl oder übel die Nachbewilligung gegeben werden müsse, doch stehe ivohl auch fest, daß eine gründliche Vorprüfung des Voranschlags nicht erfolgt sei, weiterhin der bauleitende, freiwillig aus dem Leben geschiedene Gaswertsdirektor König, deut die vorherige Stadtverordnetenmehrheit iveitgehendes Vertrauen entgegengebracht, vielfach auf eigene Faust gearbeitet, weder Verwaltung, noch Ausschuß und Stadtverordneten-Versammlung gefragt habe. Die im Sitzungssaals ausgehängten Pläne zeigten, daß das Gaswerk gegenüber dem ursprünglichen Projekt jetzt eine ganz andere Form erhalten hab. Die Nachbewilligung von 750 000 Mk. wurde beschloffen. ** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Der am 22. Juni von Beverungen verschwundene Getreidegroßhändler Löwenstein hat 270000 Mark Schulden hinterlassen, außerdem für 80 000 Mark Wechsel auf Landwirte und Mühlenbesitzer gefälscht. — In B ö 11 ft a ö t bei Assenheim wurden dr e i Scheuern des Besitzers Wagner und des Händlers Müller in der gestrigen Nacht bei einem niedergehenden Gewitter vom Blitz getroffen und in Brand gesetzt. Die Scheuern brannten bis zum Grund nieder. — In Offenbach wuwe dec Schweinehändler Johann Mahl ivcgcn Fälschung von 40 Wechseln verhaftet. — Im Mainzer Kre marvrium fanden im 2. Quartal 73 Einäscherungen statt. Von diesen waren 26 aus Wiesbaden und 12 aus Mainz. unitten betragen Wit. lu 000. 2 er > Qt in. , .... 2 Ankäufe ä 700 Mk. 3 Richter L 400 WIL Nebenarbeiten . . WIL 3000.— , 2000.- „ 1500.- „ 1400.— „ 1200.- , 900.— und zwar: I. Preis II. „ Sitzung -er Stadtverordneten. Gießen, 10. Juli. Schaffung eines allgemeinen Bebauungsplan-. Ein Antrag der 3tocier könnten bei Bearbeitung eines neuen Projektes praktisch angelegte lleter» oder Unterführungen vorgesehen werden. Zur Tuubfüljnmg dieses Planes bietet sich durch die Feld- bereinigung links der Lalpt eine Gelegenl-eit, wie solche wohl nie wiederkehren wird. .\?at man bei der ersten Feldbereinigung diesen Vorteil nicht ganz in diesem Sinne wahrgenommen, so Darf jetzt keineswegs eine derartige Gelegenheit versäumt werden, um der Stadt Gießen einen erheblichen Vorteil zu ersckxmen. Wenn a»uch der Feldbercinigung bereits Angaben über anzulegende Straßen tu dem Verein igungsgebiet aemackst worden sind, io genügen diese mäst zur endgültigen Festlegung eines groß- .zügigen, mit zweitentipreäwnder Linienführung g. daästen Straßcn- planes, bei welchem das Säwnc mit dem Praktisä-en sich leicht, vereinigen läßt. Als ganz ausgeschlossen dürste erachtet iverden, daß die jetzt von der Feldbereinigung angelegten Wege in dieser Gestalt als Swaßeuzüge später Verwendung finden können. Diese Wege sind zu schmal, so daß bei der Verstellung der Straßen wieder mit den Grundbesitzern luegen Verbreiterung derselben Verhandlungen in die Wege geleitet ioerben müssen die aber stets den Fortgang bet Arbeiten erschtveren. Eine Anzahl Grimdbesitzer in der Frankfurter Straße, zwischen letzter-.- und dem Anlweg, bat gegen die Einziehung ihrer Grünte stücke in die iZrldber inig mit Unreäst, da ein in die Bebauung der Stadt bereits eingefügter Teil nicht mehr zur Feldbercinigung herangezogen iverbcn sollte. I schließlich arkadcnarng ander Stadt vorüberziehe. So werde man! Hessische Bank. Tie nut der Banksirrna Abel L Co. m Diese Grundbesitzer ftabqi nun, nachdem ihre ah-1 eine bessere Verbindung mit dem Stadtteil jenfeitS bet Bahn > Berlin geführten Verhandlungen wegen der Vereinigung dies« deshalb dringend geboten. Die Anlagen großer Straßcnzüge ist für die Entwicklung 'einer Stadt eine der wichtigsten Fragen, deren Lösung durch andere Arbeiten keinesfalls in den .Hintergrund gedrängt werden darf. Ebenso wichtig ist, daß auch genügendes Baugelände er- 'schkossen >vird, damit dasselbe nicht künstlich in die Höhe gc- fdyrnubt und verteuert wird. Der Einwand, daß dadurch der Spekulation Tür und Tor geöffnet würde, ist unbegründet, denn nur daun, wenn nicht genügend Baugelände erschlossen und keine I vorhanden ist, kann das Gelände im I Wert unverhältnismäßig hoch steigen. — Sobald das Gelände für Bauplätze billiger wird, was durch Erschließung größerer Bauquartiere in sicherer Aussicht stehl, werden auch die Häuser billiger und somit auch die Miete. Vollständig irrig ist die Anlicht, daß trotz billigeres Baugelände die Häuserpreisc auf gleicher Hohe erhalten bleiben. Ter Werl der Häuser richtet sich nach dem Preise des Baugeländes zuzüglich der Baukosten, und die Preise der Häuser find für die Berechnung der Miete wiederum bestimmend. Eine Ausnahme bitten nur die Geschäftshäuser, wo der Wert des Gesck-äftes selbst auf den Preis des Objektes mist bestimmend ist. Durch das seitherige Steigen der Bodcnpreise, des Geldes, bet Stempelgebül-ren, der Arbeitslöhne, Materialien sowie sonstiger Ausgaben ist es nicht möglich, in Zukunft die Mietspreife in entsprechend normalen Grenzen zu erhalten, wenn nicht durch andere Faktoren, wie billiges Baugelände, ein Ausgleich geschaffen wird. Es ist desl>alb ein bringendes Bedürfnis, daß für die Erweiterung der Stadt Gießen ein großzügiger Bebauungsplan gefä-affen wird, bei welchem Aenderungen nur notgedrungen vorgenommen werden dürfen. In diesem Bebauungspläne müssen Bauquartiere für alle Ansprüche und Zwecke vorgesehen werden, da durch die seitherige Bebauungsweise stets Mang l an geeigneten Plätzen vorhanden war. Richt allein ist passendes Gelände für Villenbauplätze vor zusehen, auch solches für Arbeilerwohnungeu und Industriegebäude muß in einem für die Zukunft berechneten Bebauungs-- Vlanc zu finden sein. Das für Arbeilerwohnungeu und auch cvent. für Industrieanlagen erfordertick»e Gelände könnte jetzt schon von der Stadl zu einem noch billigen Preise erworben und bei Erfordernis zum Selbstkostenpreis zuzuglich der llnfoften abgegeben werden. Tie Besäzafsung von Inditstriegelaudc mit Bahnanschluß länbeftrcifen erworben werden, da die Feldwege nicht so breit würden, wie die späteren Straßen. Wenn das Gesetz über bic | Zusammenlegung von Grundstücken komme, werde man sich diescr- halb Helsen können. Tic geforderte große Ringstraße fei vorge- sehen und das dafür erforderliche Straßengelände fei zum größten Teil fchon im Besitz der Stad:, lieber den Teil dieser Ringstraße in der Schwarz lach habe die Versammlung schon beschlossen. Auch die Straße in der Richtung nach dem Pyilosophenwald sei geplant, r.i ur aus Rücksicht auf die Finanzen sei sie noch nicht angelegt. Turd’. die Bekanntgabe deS Bebauungsplanes werde man nur die Grundstücke verteuern. Einen genauen Bebauungsplan aut längere Zeit hinaus aufjuftcllen, empfehle fich überhaupt nicht, da fortwährend Aenderungen kommen würden. Auch an den in den achtziger Jahren ausgestellten Bebauungsplan sei im Laus der Zeit so viel geändert worden, daß von dem Ursprung- lichen Plan fast nich.s mehr vorhanden sei. Der Hinweis auf Irags zugegangen: , , Tie Entwicklung der Städte hat in den letzten Jahren einen riesenhaften Aufschwung genommen. Viele Stadtverwaltungen I ihaben mit weitaus ick ouendem Blicke dieses erkannt und der Ent-1 toirflung ihrer Städte durch großzügig angelegt? ^.adtöebauungs- 4>lanc dem stets wachsenden Verkehr und den geiundheitlichen An- I Sprüchen Rechnung getragen. I Eine der ersten Städte, die hiermit vorangegangen und, i|t unsere Nachbarstadt Frankfurt a. M. Mit Freuen fchaut man bort bic schönen, neu angelegten Straßen mit geschickt ringe rügt I freien Platzen und Anlagen ohne jede Künstelei, emrach und kleinere Städte sind nicht zurückgeblieben und haben ihre Entwicklung durch schöne, zweckentsprech-end: Straßenanlagen gc» fördert. ... I In unserem Gießen wurden ebenralls in fast allen Ltadt-1 teilen Erweiterungen vrojcftic’rt und auch teilroci-e durchgefühn. I Zu einem kräftigen Aufschwung, durch Schaffung eines für die Zukunft berechneten '5taDtenTcncrung5pIanc3 I?ai man sich jc> doch rwch nicht burchringen können. Die in den einzelnen Stadl-1 teilen vorgesehencR Slraßenzüge wurden Nicht mit der notigen Energie durchgcführt, b;e immerwährenden jnagen der Beteiligten -u hören, war die F-vlge. Die Stevhansmark ist schon vor einem Jahrzehnt mit einem Bebauungsplan bedacht worden, der aber I immer noch der vollständigen Ausführung Darrt. Tic gleichen Zustande finden wir in der 'Ichre-Anlage und anderwärts. Stück -Lchwicr.gkeuen, ine stets mit Der irrroeroung m-u, v r^kmchen Tcdün'nisfe sein. von Siraßen gellinde verbunden und, wtten da^Hie Ber-! Oberbürgermeister Mecum erwidert, das Bestehen eines Auch viel Zeit und Geld ^ dadurch dav d^ Bebauungsplanes Die Linienfüftrung Der '-tW nicht hindern. menungskcit'ii und de oft ’-t ’^imgc qgtuw- go deS Stadtteils icnseitS Der X.'abn leiDc ledig- stück- wegtalle», wc, bei 3ui:uung ter ’Jy’JWnwMta«i ’ \ Mangel an Brücken. Industrieviertel habe man auf Die Form der-elben genommen werten kann tetz di^e spctttt unter v^ ■ vorgesehen, daß in ter Nahe Arbeite^ alS ^ai-v.uce verwendet werden ronnen, und somit, wen^ e cnlfunb€n. Auch it LcHage, daß untere Anlagen durch Quarter zum Beoauen eröffnet wird, ohne icte besondere ^chwi g ab^tricgene ZicNarneschilder usw. rerunftaUci würden, aber da- keiten weiter gearbeitet werden kann. R»rbinimno3- aeatn sei nich.s zu machen. Man könne nut gewerbliche Anlagen, Eine Rings^ive, oder Ucr ge'agt, eine gw^ Deroindungs- M QkIUerbcorDnung ,allen, ortsstatutarifch strafe »ni-chen Marourger^^ratze und i^tnrnCT^traB^Oimer Ter Bauplatzmangel sei darauf zuruckzutuhren, baß dem Aulwege übet Den S^,s«ibe^erWeg ^r der^echen» ^hmDetw^^t^^ Stoßen iwrhanden seien, damit, daß man anstalt und üaietne hin nach der Marourger ra^ wE eu “ ro 9^ ^yner Cinzeichiie, delle man dem Mangel nicht ab. Anlage werden, wenn ,chon und gcnugcnb brcU angchtgt, unD nc aui nuu 4. w neiba^S. ^In ^diescr^St'raß^müßien In ^stimmten' Ab- In dem geiirig.en Bericht .o.r te.i besonders bicjcnigcn Spaziergänger dankbar fein imitten, die ein- Frankfurt a. M., 10. Juli. I mal rech.s und einmal links um die Anlagen gehen, um etwas <^ie schon seit einiger Zeit an der Borte vorherischeude f c fit Abwechslung zu baten. . . -Grund st i in ui u » g koiuue sich in der abgelaufenen Woche noch Anschließend un diese Abschluß-- oder Ringstratze sollten dann I vertiefen. War auch die Geschaiistötigkeit noch recht gering- die berci.s bestehenden Straßen entsprea-etid eingesuhrt^tverden. .-0 f0Illlte man doch zeitweise, iveuigltenS mi Vergleich zur Rick-iig ist, daß durch die Festlegung emes großen stratzen- » »' ' clnc rol.-jc Belevnng des Verkehrs konstatieren. Diese planest) öS Gelände soiveit es seitft.r lnndwirtichaftlick-en Zwecken ... aUerduigs uiehr auf Deckungskaufe der Spekulation al» Diente, und in den Plan cingcjogen wird, dann im ^tertc )trigt l ^austust der stapuaUsteukreise, die immer noch große Zurück- Diescs ist wohl selbstveräändlickx Eine geiuuteiSieig.wung tann I bCObarf)ten. Tag hierin icyt bald ern lliuschwu»g em- niemand lünstlich auf halten, ^as Wichtig ste Dabei _i|t. Daß Die hctcn wiv& 1fl iPOb( faiun aujuncljmcu, da wir und un Haupt- Bodcnpreise in Den äußersten -teilen, wo nc allmaylig uiwcr» icxicnmonQl befmöeu, der das Geschä't an der Börse ohnedies start hältnismäßig hohe Preise anneljmcn, aur einer n^malen voyc ^^mlrächllal. Brenn indessen die berufsmäßige Spekulation m erhallen bleiten, wenn genügentes Eclandc sur Bauzwecke er- ^^^^.^othe zu Rücklau'en sich veranlaßt sah,Io>var dies iu erster ~ - Sl v rs,,(..nS, «„rfjfiinie daraus zurückzusühren, bafj nach langer Ruhepause von der Fstt tiad un Be,itz ter «tobt befindlich.' Gelante ist >S auch gt c n, m 0 v f c r Boise ivieder einmal lebhaftere GeschaflStatigkeu nicht vorteilhaft, wenn es zu außergewöhnlich lwten Preisen 1?:ls I ullt) hönerc Sturjc gemeldet wurden. Man war utn fo eher geneigt, kaust ivcrDcn soll, weil hierdurch ein raicper Umsatz «usge,chlof,en ^ecknngskailsc vorzuuehmen, als auch die politischen Besorgnis,e, ist und ter ZiNsoerlust durch den ev-ent. erzielten Mehrpreis ieither größere Blaukoabgaben zur Fo.ge hatten neuerdings laum gedeckt fern wird. -ta§ st wtiiche Gelände, \o rwit cs das , . e/x.|-hcul IU0Vbcn sind. Die zuversichtlichere öiimnumg, Die der Akiienlircutcrei um,chlteßt, lönntc bisi zum endgültigen Ab- New-Aoik vlangreifen tounle, stützte sich un wesentlichen auf scklutz der Feldbereiniginig bei nicht zu hohen Preisen fast ver- H^„„gen eines reichen Ernteertrages und auf bereits stärker I lauft fein. „ . . - I hervovgetretene Tlomcnlc, die auf eine Besserung der w i 11- Aus dem vorausgeruhrlen ist wohl zur Genuge dargetan, daß \> a.-V(id)en Berhältnisfc A merikas schließen lassen, die Festlegung eines großen für Die Zukunst berechneten >-tadt- ' 1 )rurbc ^r.chtek, daß die Zahl der unbeschäftigten Eisenbahn- bcbauungsplancs, bir allen An,prnch.'n gerecht wird und ter roa(inong ptd) ncuCrDing3 weiter bedeutend vermindert habe und genügendcs Gclätid.' für alle Jivcdc, tote Btllm, Beamten-, Ur ^oß der Vorsitzende des Llahllruslcs erklärt habe, die letzten drei beiterwohnungcn, sowie Jndustnegelante u,w. enthalt, in dem ljI jlod nni)cnvcmocn Berichten soll sogar der amerikanische äußerst wichtig und sehr notwend.g isll .oenn nickst alles «tuck- -^hlverband m der letzten Woche öuüuü neue Arbeiter eingestellt, werk bleiben soll. Ein Wettbewerb für dieses Prostkt ist un- Beaeancte diese Meldung auch starken Zweifeln, so vet- bedingc erforderltch, ob nun beschrankt, oder unbqtftranrt, ist M man doch hier alle von drüben einlau'endeu Nachrichten mit erwägen. ! erhöhter Aufmerksamkeit, iveil man sich sagte, daß ebenso ivie von Mtt einem nicht all »u ftoben Hüftcnaunuanb wird man Icrtftt ] bx/übycn bec yln|10f3 zum Rückgang der geschäsllichen Kon,unktur gc- | einen großzügigen, zweckenlsprechenden, schonen und zugleich Prak-1 foinnicn ivat# auch von Dort wieder der Umschwung und die entsprechende gegenteilige Wukung aui das Wirtschaslslebcu Europas kommen könne. Unter diesem Gesichtspunkte vermochten auch Die weniger zuversichtlichen Berichte aus der hennischoi Industrie einen wesentlichen Einfluß auf die Stimmung der Börse »>cht auszuüben, . zunial man sich von einem zu erwartenden günstigen Ausfall der Ernte und von Der anhaltenden Flüssigkeit am Geld in a rite einen baldigen Impuls für das wirtichMtliche Ücbcu verspricht. Im Einklang mit Der Geldflüssigkeit am offenen Markte haben bei der Reichsbcmk in Den letzten Tagen reichliche Rückflüsse stattgefunden, sodaß man sogar setzt mit der Möglichkeit einer weiteren Tisfonicrmägigimg glaubt rechnen zu dürfen, tvaS Handel und Industrie natürlich ebeinalls sehr zustatten lommeit wurde. An Der Börje äußerte sich Die Gelderleichlcrung m dieser Woche namentlich in einer Aufwärtsbeweguiig unserer inländischen A n l a g c iü er t c, für welche, ungeachtet Der vielen Neuenris,ionen, rege yiäcftirage hervorgetreten ist. Offenbar hat sich DaS Quarlals- gcjchäst Diesmal etivas später vollzogen als in früheren Jahren, fremde Fonds lagen ebenfalls etwas fester. In Bank- a k t i e u war das Geschäft ruhiger, doch stellteii sich auch hier die leitenden Werte höher. Von Bahnen amerikanische aui 9tew-Pork ansehnlich gebessert, auch österreichische Werte und Westsizlllaiier befestigt. S ch if f a h r l s rv er t e abgeschwächt. Ak o n t an vapi c rc auf Tcckungskäufe meist frä’lig erholt. Bon au— en Industrie- papieren loatcu die Aktien chemischer FalMien und einzelner Elektrizitcilöivcrke begünstigt. Prir-aldistonto lroz. odnr Lohni fütn4U ‘ «chc va warnet X 1 Laden n w'on eg. _ €■ B inaunr I nwiftne, n 'ur digan 0nf il aUeim Onmein. lst« ^LSlei .««fLcÜ ■ vermiete J^VutRo T^cöe Äleinc TagcSchronik. Unter dem Verdacht deS Lustmordes, begangen an einem achtjährigen Mädchen, wurde in vagen ein Arbeiter verhaftet. Die Reiche des Aladchens war aus dem Wasser gezogen worden. Ter Mühlenbesitzer Führer in Sandmühlc bei Rotenburg 0. T. nnirbe beim Schnuereii Der Räder vom Getriebe erfaßt und l e» bendig gerädert. In C l D e n b n rg schlug der Blitz m cui Schul hau« und tötete Die 15jährige Tochter des Lehrers Schmidt. In Lichtenberg im Regierungsbezirke Cppelit k a m der Gutsbesitzer Scholz m einer b r enn c nden Scheune um. Scholz war schwermütig und soll, um Selbstmord zu verüben, den Brand selbst angelegt haben. Von der B i r k k a r s p i tz e in Slanucnbel s-rirol) ist eine -tarne mit ihrem Führer abge st ü r z t. Beide sollen tot fein. In Peier 4 b u r g stürzte eine im Bau begriffene Kaserne zusammen und begrub 40 Ar bei'er unter den Trümmern. Bisher sind 7 Schwerverletzte und mehrere Tote geborgen worden. Tic Bergungsarbeiten |mb eingestellt, da eine zweite Mauer cm- zusturzen droht und vorsichtig entfernt werden muß. !lniuerfität5<2Ia dir ich teil. . -mieten E 3o: isichwei । c i*6J Äd renn-ViyiH -'mö ecmieten. Jjltcn, per auch euizcln ;:an(funcr — Tie ,Le>pz. R. 'Jladjr.“ wollen erfahren, daß die Wahl des Geh. Rates Adolf Wach in Leipzig zum IubilLumS- d i r e k t o r für 1509 wieder zu erwarten sei. — In Stuttgart ist, wie un5 drahtlich gemeldet wird, bet _______ , Professor an der Technischen Hochschule Roller, 56 Jahre alt, Frankfurt fei unangebracht. In Preußen bedinge die Gesetz- gestorben. gebung Die frühe Sawifung ter Bebauungspläne für Die ganze — Ter Senat der Universität Lausanne sprach den Wunsch Gemarkung, um das ivute Bauen zu verhüten. Bei uns dagegen I atiS, der Staatsrat des Ramon» Waadt möchte die unpopulären könne nur gebaut werden, so wert bic Bebauungspläne genau I deutschen Professoren der RechtSivissenfchaft, Ruhten deck und fcftgcftcllt seren. Aus allen diesen Grünten entpfehle es sich nicht, I v. Bleuten, entlassen. Den gesamten Bebauungsplan vorzeitig feftiulegen; die zu be- 1 —■ -------- ----- —1 fchlietzenden Detailpränc müßten aber dem allgemeinen Plan an- 6itCl?Cirifcbc$. S'-Äi.« Nb,te?Uiö uixv ter i^roße ^?iitDirui,,e ini g IL.nD.n. -.abin guftorc iftre ItJH I iiirheni ®eiftc aeiraaen “^cr Berfafier loetft niiter Berufuna auf ' ‘ir. den gennani|d)tll Urlpning be8 g.oe>,°„Ple» „ach und nimm! nfn .L61« TÜMrr^nh™ nm 2*lu6 leinet ?lullül>iunfleii elcUung zu 6er von linieren t» maßrge Hange Der Stabt entitanben. Um Dte,e trcplcr ab$u*l m I fch.rEchen, solle man einen auf Dem Gebiet des Städtebaues er ~ ‘ k-" l- - 1 iahrenen Baukünstler zurale ziehen. Vor allem seien zahlreich» - ------------- r urchbrücke D1 rch Die Main Weser-Bahn nölig, so daß die Bahn I CTClttOCl. ü.l'h 4®. t 'AU- Ziivrn ütobl Zi Mil $l( vermieten lOKij 2d).! Zelters | ~Ll i'vtoi’lbl r,titabie(#d i t »er Cf iu verm. Darmstadt Möbel-Fabrik Q Besichtigung der = : r Haare ligung wird D11/t erwartet. Der Vorstand. 2654] Ml. 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Umschwung ein- 2CS 'm Haupi- ohnedies stark B'9e vpekuiatioi, iu 'UatN m erster .,^"^pause von der "ere Geschäfts,NW, 'r um so eher geneigt, olnildjen Bchrgiche, le hallen neuerdings uK« biinimung, die un ivesentlicheu aus o «ui bereits stärker lerung der ivirt- kas schließen lassen, schasliglen lfisenbahn- vermindert habe und habe, die letzte» drei !ch>cdene Lesscrung ge- >gar der amerikanische ue Arbeiter eingesieUt. ten Ziveisetn, so oei- 'enden Nachrichten mit e, daß ebenso wie von isllichen Konjunktur ge- nschwung und die tut- tt/'chaflsieben Europa- oernwdjten auch die i tfäen tyibuftvie einen orse nicht aiiszutiöeu, zünftigen Ausfall ter am (Leidmarkte che Leben verspritz. en Äiarile haben bei i)e Riiclslüsse slaitge- ichkeil einer weilenn m, was Handel und tonunen würde. An uiq m dieser Loche nev inländischen : vielen Neueniissionen, hat sich das Onarial-.- s in siuheren Jahren, s fester. In Bank- eilten sich auch hier du -rikanischeaniNew-Yoil lene und Weslliz'hanei ch, 'Ilkonianpapieu i (u&ven Jndiistne- Gallien uiib einzeln io ä; M___ IHrr äibt jungen Fox- od. Dachs-1 5VU Hund ab in gute Hände?. Schriftliche Angeb. unter 057661 an den Gietzener Anzeiger erb. SWS--' n9 i“ b“ 16 Zum MtMrgir Tal. Sonntag, den 12. Juli Grobe Tanz-Musik. Es ladet ireuudlichst ein 05823 Job. van gen Hassend. w" “ä-1s‘; Arbeiter verhaftet. ~ . ueioaen wordci'. W bei Rotenburg O.^- Lebe ersaß, und le- .cinStuli«“5“"1 sollen I0.ye%a|Criie Sau Bier den Tr'U' ,vorden rdcn muß-___—- werjfofott Hausbursche gesucht. (4257) Ebcrb. Metzger. 05802] Ein junger Hausburschc ’-tüiiiHf.b aufll.Hypothekgeg. uuvv LU st. gute Zinsen sof. ges. Schrift!. Angebote unter 05756 an den Gietzener Anzeiger erb. Eiu Herr, in den 50er Jahren, cvang., hier fremd, von Zinsen lebend, sucht die Bekanntschaft eines rechtlich., braven Mädchens, dlöchin od. 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Die Neuaufnahmen werden in den nächiten ^.agen erfolgen, so bab deren Vorführung im Theater ont ^eltersivcg /o am Donnerstag kommender Woche erfolgt. Ich bitte die unliebsame Verzögerung gütigst zu entschuldigen. Hochachtungsvoll &It grdfcte Klnbtrwagrnfabdf 5ad?frn» n- einzige deutsche, tvelche direkt m-jamlL arbeitet u. umsonst buntfarbigen ssracht- katalog Ihnen sendet, ist Julius tretbar, Grimma 571. [s S”.sl ?>ii uevmieten 7 Zimmer Elegante 7 Zimmer-Wobuung in der Ploltfirabe zu vermieten. Näheres bei (4087 A. Geitzner, Seltcrsweg 22. Ludwigsplatz 10, parterre Wohnung, 7 Zimmer, zu vermieten.11731 6 Zimmer WestalangeSl. Ö Zim.,Babezini. GaS, elektr. ^icht, am 1. Olt. im 1. ob. II. Stock zuoermiehen. C*** 4259] Parterre 6-Zimmerwohng. perl.Ott. ob. früher zu vermieten. Näheres ^ubwlgftrabe 20. Ludwigstraste 52. [2214 Sch. 6-Zimmer-Wohn. mit Zubeh. per sofort ob. später zu venu. Nah. bei zUippelL taucht, 'Neuenweg42. Süd Anlage 23, I. 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