Nr. 27 Zweites Blatt 158. Jahrgang Samstag 1. Februar 1908 Erichen« täglich mit Ausnahme beS Sonntags, Dn .«tetzenei ^amtliendlaNer- werden dem „Bfueiaer* ntermal roödienlhd) beigelegt, das „fcrmMatt für den Krcts Giehen" zweimal WSche'.llich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- freute** erscheinen monatlich zweimal. 1 ■J i Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unwerüräts - Buch- und Stemdruckereu R. Lange, Gießen. Redaktion. Exvedrtwn und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: bl. Redaktwn:s-^I12. Tel.-AdruAnzeigerGleßen. ehesten nachzukommcn ücrmugen, werden nicht lange in kleinen Verhältnissen begraben sein wollen. Herr Beseler und seine Kvmm.siare verhielten sich all diesen Wünschen gegenüber reichlich entgegenkommend; hoffentlich ent- Iprechen ihre Taten ihren Worten. Sonst galt — wenn man von einer verständigen Anregung des konservativen Baumeisters Fehlisch abfiehü der Männer mit langjähriger Laupraxis an Stelle der Theoretiker als Sachverständige bei Gerichtsverhandlungen über Bauunsälle verlangte — sonst galt die Debatte lediglich lokalen Wünschen, meistens Neubauten und (Erweiterungsbauten für die Gerichte. Dann LltjttMitNgsdUö aus vem Reichstage. Berlin, 31. Januar. Hätte nicht die blonde Hünengestalt des Admirals v. Tirpitz und die anderen Marineuniformen auf der Estrade des Bundesrats daran erinnert, daß noch immer der Marineetat zur Beratung [taub, so hätte man sicher geglaubt, sich mitten in dec sozialpolitischen Aussprache beim Etat des Reichsamts des Innern zu befinden. Un- witlrürlich suchte das Auge des langjährigen Tribünen- stammgasteS nach dem Grasen im Barte, den Grafen Posa- dowskh, den man sich bei solchen Debatten noch immer nicht durch einen Nachfolger ersetzt denken kaum Aber es war nicht das Ressort des Herrn v. Dethmann-Holl- weg, bei dem man sich über Wertzuwachssteuer, Tarifverträge, Arbeiterausschüsse, christliche und Hirsch-Duncker- sche Gewerrvereine und das Verhältnis der Sozialdemokratie zu den freien Gewerkschaften unterhielt. Diese Aussprachc zeigte so recht deutlich den großen Umfang des Arbeits- und Berwaltungsgebiets der Marine- und übrigens auch der Heeresverwaltung, das weit hinausreicht über die unmittelbare Fürsorge für die Landesverteidigung und Kriegsbereitschaft und das Wohlergehen aller Glieder unserer Wehrkraft zu Wasser und zu Lande. Eine Resolution der Vudgetkommission gab Anlaß zu dieser Debatte, die in neuer und verstärkter Auflage ja in den nächsten Wochen an der richtigeren Stelle sicher wiederkehren wird. Die Marineverwaltung wird ersucht, bei der Vergebung von Lieferungsverträgen sich an Firmen zu wenden, die sich Tarifverträgen unterwerfen, und bei der Einrichtung der Arbeitsverhältnisse in den eigenen Werftbetrieben die Arbeiterausschüsse hinzuziehen. Die Sozialdemokraten und mit ihnen die Vertreter der christlichen Gewerkschaften verlangen statt dessen die Verhandlung mit den Arbeiterorganisationem Keine Meinungsverschiedenheit besteht im Grundsatz über den Segen der Tarifverträge. Nur äußern mit den Konservativen auch die Nationalliberalen zu einem erheblichen Teil Bedenken dagegen, in die sich allmählich vollziehende Entwicklung von Staats- oder Reichswegen einzugreifem Diese aus der großindustriellen Praxis entnommenen Bedenken vertrat mit Herrn v. Richthofen Dr. S e m l e r, der sich vor kurzem einer Halsoperation hat unterziehen müssen und infolgedessen mit kaum verständlicher Stimme sprach. Im Auftrage der freisinnigen Fraktionsgemeinschaft erhob demgegenüber Dr. P ach nicke die Forderung, daß in erster Linie die öffentlichen Verwaltungen als Musterbetriebe voranzugehen und die Privatindustrie zur Nachfolge zu veranlassen habe. Denn Tarifgemeinschaften bedeuten den Weg zum sozialen Frieden. Diese Betonung des hohen Wertes tariflicher Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitern, die die Anerkennung der Arbeiterorganisation vcm vornherein in sich begreift, war schon geeignet, die Sozialdemokraten ins Unrecht zu setzen, die in Reden und Zwischenrufen den Vertretern des Freisinns eine unfreundliche Gesinnung gegen die Arbeiterbewegung zu unterstellen versuchten. Es war erklärlich, daß ihre Angriffe sich in erster Linie gegen Dr. Mugdan richteten. Auch heute verstand er es wirkungsvoll, den Gegensatz zwischen der Vertretung wahrer Arbeiterinteressen und ihrer Identifizierung mit sozialdemokratischer Parteipolitik aufzuzeigen und die Gefahr zu beleuchten, die in der Verquickung von Gewerkschafts- wird Parteifragen liegt. Das ungezogene Verhalten der Herren auf der äußersten Linken ließ die schwache Position erkennen, in der sie sich Dr. Mugdan gegenüber auch heute befanden. Eine kurze Erörterung der Frage, ob Schwimmdocks oder Trockendocks den Vorzug verdienen, sowie die Erklärung des Herrn v. Tirpitz, daß zu einer Beunruhigung über eine Gefährdung der Insel Helgoland durch die neu erstehenden Festungswerke nicht der geringste Anlaß vorliege, verhalf dem eigentlichen Amtsgcbiet des Marinc- ministers auch heute zu seinem Recht. Noch in später Stunde löste dann der Präsident des Reichseisenbahnamts die Herren von der Marine ab, und morgen wird man sich über Fragen des Eisenbahnverkehrs weiter unterhaltem ÄiiAiNÄksrbild aus dem preuh. AbgeordnetenhaM. Berlin, 31. Januar. Die ' schalkhafte Drohung des jovialen Herrn von Kroecher mit den gefürchteten Abendsitzungen hat gefruchtet. Obwohl noch ein paar Dutzend Redner allerlei Wünsche und . Beschwerden auf dem Herzen und im Munde hatten, und obwohl auch die Justizverwaltung leine Trappisten- schweigscrmkeit an den Tag legte, war der umfangreiche Rest des Justizetats doch schon in wenigen Stunden abgehaspelt, und noch mehr: neben dem Etat derRechts- ps lege wurde auch ein erheblicher Teil des Haushaltsplanes der Handels-und Gewerbe-Verwaltung noch am Freitag in zweiter Lesung unter Dach uno Fach gebracht. Keine üble Leistung, zumal wenn man bedenkt, daß ieder Redner ungehindert zu Worte kam. Von den Wünschen, die beim Justizetat laut wurden, waren sreilich auch nur wenige allgemeiner Natur und rechtfertigten eine ausgiebigere Debatte. So das wohlbcgründete Verlangeii des Zentrumsredners Dr. kahlem, der eine Verminoerung der Anklagen wegen Beam- tenbelcidigung und größeren Schutz des Publikums gegen ungerecht ertigte Verhaftungen. So auch eine Forderung des konservativen Abg. Boehmer, die Amtsrichter sollten länger in den kleinen Städten dienstlich tätig sein und nicht so häufig den Wohnort wechseln. Allerdings schernts uns zweifelhaft, ob die Amtsrichter mit diesem Wunsche sehr einverstanden sein werden: gerade die Tüchtigsten unter ihnen, die der vom. Abg. Boeymer vortrefflich dargelegten sozialen Aufgabe des Amtsrichterstandes am wuroe der Etat genehmigt, und um die Abendsitzung zu vermeiden, machte sich oaS Haus spornstreichs an den HandelSetat. Auch hier bewegte sich die Erörterung im engen Rahmen, und das Hauptstück der Debatte war eine Reoe des Handelsministers, der jeuie Anschauungen über ja» Fach- und Fortbilonngsschulwesen darieme. Moderne Anschauungen, die der Minister so geschickt dem Hause zu insinuieren mußte, daß aua) die Herren von der Rechten, gegen die er sich wandte, ihm zum Schluß ihren Beifall nickst versagten. Fünf Uyr wars mituerweile geworden, und als die Einnal-men de» Etats glücklich in den Hasen der Bewilligung hineinbugsiert waren, machte das nicht gerade imponierend besetzte Haus für diesmal Schluß. Am Samstag geht die Debatte weiter, und politische Zeichendeuter wollen wissen, Herr Delbrück werde, lvenn er Samstag abend sich schlafen legt, seinen Etat bereits six und fertig bewilligt in der Tasche haben. politifcbe Lagesß«Harr. 2.er Daul des nahers. Der „Reichsanzeiger" meldet: Der Kaiser richtete an den Reichskanzler einen Erlaß zur öffentlichen Bekanntgabe, worin er für die zahlreichen Glückwunschtelegramme zu seinem Geburtstage dankt. In dem Erlaß heißt es Dann: In hcrzerhebender Weise ist dadurch mein Ehrentag verschönt, meine Festesfreude erhöht worden. Im verflossenen Lebensjahr sind mir neben manchen freudigen Ereignissen auch schmerzliche Erfahrungen nicht erspart worden. Auch bin ich durch den Heimgang mehrerer meinem Herzen besonders nahestehender Persönlichkeiten, wie meines unvergeßlichen Oheims, meines treuen Erziehers und Freundes in tiefe Trauer versetzt worden. Ich preise aber des Allmächtigen Güte, daß es wieder ein Jahr des Friedens gewesen ist, und vertraue zuversichtlich, daß Gott der Herr auch fernerhin seine schützende Hand über das deutsche Volk halten, es auf friedlicher Bahn weiterführen wird zum Segen der Gesamtheit wie jedes Einzelnen. * Eine Maßregelung Ehrhards. Der katholische Theologie Professor Ehr- hard in Straßburg veröffentlicht in der „Köln. Vztg." eine Erklärung. Er bedauert darin, daß feine Ausführungen in der „Internationalen Wochenschrift" zu Schlußfolgerungen veranlaßt hätten, zu denen er sich nicht bekenne. Besonders schmerzlich empfinde er es, daß eine Verletzung der Pietät gegen den Pap st darin erblickt wurde. Ehrhard weist die dogmatischen Irrtümer des Modernismus zurück, er st ehe durchaus auf dem Boden des katholischen Dogmas und der Anerkennung der kirchlichen Autorität. Er sei gewillt, unter allen Umständen ein treuer Sohn der katholischen Kirche zu bleiben. — Trotz dieser Erklärung ist aber jetzt die Maßregelung Ehrhards nicht ausgeblieben. Wie dem „Bayer. Kurier" aus Rom telegraphiert wird, wurde dem Professor Ehrhard-Straßburg wegen sein erKritik an der Enzyklika vorerst der Prälatentitel entzogen.______ Aartainetttarisehe». Der Postetat in der Kommission. Die Budgelkonnmssion des Reichstages setzte am 31. Januar die Beratung des Re i chs p o st e ta ts fort. Das Hauptinteresse beanspruchte die Diskussion über die Vereinsfrage der Beamten. Während fast alle Abgeordnete sich für die Zulassung von Vereinen aussprachen, und auch dafür, daß diese nach Innehaltung des Jnstanzweges allgemeine Wünsche in Petitionen zu äußern berechtigt sein sollten, konnte der Staatssekretär Kraetke diesen Folgerungen nicht zustimmen. Er sei niemals einem Verein unfreundlich gegenübergetreten; er dulde aber auch niemals Ungezogenheiten. Wo nichts gegen sie einzuwenden sei, erireuten die Vereine sich der Sympathie der Behörden. v?coeber (Ztr.) legte bann einen Antrag vor, demzufolge dem Zusammenschluß von Beamten und ganzen Kategorien die jederzeitige Einreichung von Gesuchen gestattet sein solle, wie es ähnlich jetzt in Württemberg sicher gestellt sei. Die Abstimmung über den Antrag Groeber wurde vertagt, damit die Fraktionen Stellung dazu nehmen können. Heber den Antrag Erzberger und Genossen, im Interesse der Beamten den Sck)alterschluß für die Paketannahme an den Vorabenden schon auf 5 Uhr nachmittags festzusetzen, erfolgte keine Einigung. Der Staatssekretär erkannte die Notwendigkeit einer Entlastung der Beamten an, hielt aber mit Rücksicht auf unsere Handelskonlurrenz diese Einschränkung nicht für angängig. Die Abstimmung wurde ausgesetzt. Staatssekretär Kraetke erllärte u. a., eine Aende- rung der Telephongcbühren könne nur durch ein Gesetz erfolgen, dec Reichstag würde sich also mrt der Fragezubeschäftigenhaben. Die Biene als Haustier. Berlin, 31. Jan. In Der Riucysiagskommission für die Novelle zum Viehseuchengesetz stellte die Regierung in Aussicht, dem Anträge, bie dienen unter die Haustiere zu rechnen, zu entsprechen und dies durch ein Spezialgesez zu regeln. Hierdurch soll der den Imkern durch Fanlbrnt der Bienen erwachsende Schaden bekämpft werden. Aus Stcrds und CanS. Gießen, 1. Febr. 1908. Gießen ein hessisches Hildesheim. In der neue (teil 9tuiunier Der „Denkmalspflege" wird unter Beifügung hübscher Abbildungen berichtet, daß sich Die Hausbesitzer des alten reizvollen Städtchens Go slar mehr und mehr entschließen, die noch vielfach durch eine Uebertünchung verhüliien Reize ihrer allen Fachwerk-Fassaden wieder auj^rste^en zu lassen, indem sie einen berechtigten Stolz darin suchen, die echte Heimatkunst, einst der Ausdruck einer kräftigen, wvhlyaoenDen Bürgerschaft, wieder $ur Schau zu tragen, nachdem sich eine schwächliche Zeit lange scheinbar ihrer geschämt hatte. Wer dächte da nicht auch an Gießen mit seinen vielen noch verhüllten Reizen; was könnte aus der Altstadt werden, wenn man dem in Goslar und anderen Orten, aber auch bei uns schon gemachten Anfänge srölstich weiter folgen wollte! Wohl werden nicht alle Fachwerkhäuser so reiche Ausbildung, wie die bis jetzt in unserer Stadt renoüierten, zeigen, aber dies ist auch nicht nötig, denn gerade in der Zusammenwirkung von einfachen und reichen Ausbildungen entsteht ein echtes Straßenbild. Es muß noch auf eines hin gewiesen werden: Mancher könnte glauben, daß eine fmgelegte Fassade unsolider sei, als eine überschmierte. Bei einem Neubau hat man allerdings oft seine liebe Not mit Instandhaltung von Fachwerkswänden, weil das Holz noch lange arbeitet und oft Die Putzfelder der Gesuche losdruckt, lieber das Holz Der alten Fassaden ober ist langst Die Ruhe des Alters gekommen; es wird sich seinem Erretter aus langer Verborgenheit durch tadelloses Betragen dankbar erweisen. Möchte jeder glückliche Bescher eines solchen Altertums sein Teil dazu beitragen, Gießen, wie Prof. Walbe kürzlich in seinem Vortrage hier prophezeite, zu einem hessischen Hildesheim umzuwandeln. B. ** Ordensverleihung. S. K. H. der Groß- herzog haben dem Ortsgerichtsvorfteher und Standesbeamten Peter Ripp er in Kiriy-Beersurth das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjährige treue Dienste" verliehen. ** Lehrerpersonalien. Bestätigt wurde der von dem Grafen zu Erbach-Erbach auf die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Erzbach präsenllerte Schulamtsaspirant Julius H o t t e s aus Dolgesheim. Erledigt ist die mit einem evaug. Lehrer zu besetzende erste Lehrerstelle an der Ge- meindeschule zu A l s f e 1 d. Dem Stadtvorstand zu Alsfeld steht das Präsentationsrecht zu. Ihrem Inhaber können Die Funktionen eines Hauptlehrers an der Schule übertragen werden. ** Der Prozentsatz der Militärtauglichen auf dem Lande gegenüber dem der Städte ist nicht mehr so groß wie früher; er ist auf dem Lande vielfach Oeringer geworden. Der Grund liegt in einer unzweifelhaft vorhandenen Unterernährung auf dem Lande. Die Urfache der letzteren liegt aber nicht in der Fleifch- oerteuerung oder der Verteuerung überhaupt, sie wird vielmehr • in der Ueberhandnähme der Molkereien auf dem Lande gefunden — und das ganz mit Recht. Wer der Ernährungsfrage auf dem Lande seine Aufmerksamkeit schenkt, der wird bald bemerken, wie der Landwirt meist seine ganze Milch der Molkerei zuführt. Dadurch fehlen im Haus der Landleute Butter, Käse, Dickmilch, ja Milch überhaupt. Wa§ der Landmann an Butter aus der Molkerei zurückkauft, ist kaum nennenswert. Die Milch und die aus ihr gewonnenen Produkte bildeten in der Zeit vor den Mollereien die hauptsächlichsten Ernährungsfaktoren im Bauernhause. Allerdings kommt durch bie Molkereien mehr Geld ins Haus, es ist aber ein zweifelhafter Gewinn, wenn die Ernährung dauernd leidet. ** Aus dem Edertal, 20. Jan. Da, wo sich der Ederfluß am Fuße des 500 Meter hohen Eisenbergs in mannigfachen Windungen durch das Tal schlängelt, hatten sich in den letzten Tagen die Eismassen gestaut und die Folge ivac eine große Ueberschwemmung. Gestern trafen Pioniere aus Münden ein, welche das EiS sprengen und den Fluten Abzug vecfchast'en. Nierstein, 29. Jan. Ein t r a g i scher F a l l fand gestern im Zellengefäng n iS zu Butzbach seinen Abschluß. Man schreibt dem „Mainz. Journ.": Ter Metzgermeister Jakob Engel holte Der zwei Jahren auf dem Schuslerwörth mit seinem Gesellen G. Brochit, einem Menschen von 18 Jahren, ein Rind. Infolge des Hochwa,s.rs war Der Transport des Tieres sehr erschwert und man wählte zum Ueberschreiten deS Altrheines einen Damm, der aber mehrere Zentinieter überschavemmt war. Der junge Brecm hatte das Rind nach MeiMrbrauch an einem Strick befestigt und diesen um seine Hand geschlungen. Er riet seinem Meister mit dem Nachen nebenher zu fahren, er wolle das Rind selbst führen. Kaum hatte jedoch das Tier den Tamm betreten, als cs wurde und durchging, den Bvcchl in bie Fluten mit sich ziehend. Das Rind schwamm an das jenseitige Ufer und Brecht war in den Wellen verschwunden, ohne luicbcr an die Oberfläche zu kommen. Sofort vorgenommene Absuchungen mären vergeblich und erst spater wurde der Bedauernswerte a.s Leick-e gelandet. Seine Mutter erhob Klage gegen Engel wegen Schaoeiiersatz und ba Engel in der Uns al. Versicherung ist, berief er sich auf diese und rourbe fteigesprochen. Durch bie Verhandlung würbe bie Staatsanwaltschalt aus ben Fall ausmerksam und erhob Klage gegen Engel wegen fahrlässiger Tötung. Die Leachc tarn Dvr der Strafkammer zur Verhandlung und Engel lunrbe zu 2 ^Nonaten Gefängnis verurteilt. Gegen dieses Urteil wurde Berufung eingelegt und das Reichsgericht cntidjicb in gleichem! Sinne wie die Strafkammer Darmsu.dt. Durch ein Gnadengesuch an den Großl)erzvg wurde unn Erlaß dcr Strafe gebeten. In einem zweiten Gnadengesuch an den Gr -ßherzog wurde um Umwandlung ber Gesängn.sstrafe in Gelchiraie gebeten, doch beide Gesuck>e blieben erfolglos. Ein drittes Gnadengesuch, bas vor 14 Tagen eingercidji würbe, um einen teüiveisen Erlaß der Strafe zu cneidyen, liegt anscheinend noch in der Kanzlei des Iustizministcrs. In den Gesud^n wurde auf den körperlichen und feeüfdjcn Zustand des Engel hingewiefen, doch der bittere Buchstabe bes Gesetzes riß ihn ins Gesängnis. tocin Appetit l'eß nach, Speise und Trank, die er zu sich nahm, gingen wieder BW, Hande) Oberhessen 87.60 199.50 Berliner Börse, 1 158.70 136.70 140.50 2d 20 145.00 118.50 122.90 107.20 208.50 185.30 117.50 201.20 217.75 105.40 99.00 160.90 127.70 237.00 144.00 176.40 140.50 203.20 Februar. Anfaugskurse. idarpeuer Bergwerk. . Laurahütte .... Lombarden E. B. Nordd. Lloyd .... Türkenlose . . . . . 93.75 83.50 92.00 92.00 99.05 100.00 94 90 104.50 61.40 63.90 95 15 89.7.> 96.20 Elektriz. tichuckert . . . Eschweiler Bergwerk . Gelsenkirchen Bergwerk Hamburg-Ainerik. FakelL Harpener Bergwerk. . . Laurahütte .\ordd. Lloyd Obexschles. Eisen-Industrie Berliner Handelsges. . Darmstädter Bank . . ' Deutsche Bank . . ' * Deutsch-Asiat Bank Diskonto-Komiuandit. , ' Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . . ' Baltimore- und Ohio- Eisenlahn Gottuardbahn . . . * * Lomuard. Eisenbahn Gesten. Staats Ouhn . I'nnce-Henn-Eisenbahu * . 148 60 . 49.70 . 86.10 . 65.35 . 96.70 . 201.90 . 217.90 . 25.50 . 105.30 . 148.70 do. Konsols do. Hessen . Man !ese den Gießener Anzeiger größte und reichhaltigste Tageszeitung Gberhestens mit den Beilagen „ZamNenblätter", „randwirtichaftliche Zeitsragen" und -em «reisblatt für den Kreis Sieben. Auslage über 15000 Expl. Klle Briefträger, unsere Zweigstellen und die Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers nehmen Bestellungen auf den Gießener Anzeiger entgegen. Telefonische Kursberscnte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie, Giessen. dvu ihm, der Gram über seine Lage verekelte ihm alteS, so daß er auf das Krankenbett kam. Als am letzten Somttag von der AnftalMcitung die. Nachricht eintraf, daß sein Zustand zu Bedenken Anlaß r..'D *. machten sich seine Frau und seine Mutter zu ihm auf, um i' :i nach Hause zu holen. Doch, als diese ihn im Gefängnis sahen, ivard ihnen klar, daß der völlig veränderte Mensch nicht mehr transportfähig war — er starb am anderen Morgen. O Kinzenbach, 30. Jan. Pfarrer Sproedt aus Odenhauscn a. b. Lahn ist zurzeit bemüht, innerhalb der Synode Wetzlar alle Missionsfreunde durch Borführung von Lichtbildern in die Missionsarbeit einzuführen. Am Dienstag abend war auch hier die Kirche bis auf den lebten Platz gefüllt und jung und alt horte mit Interesse seine Ausführungen über die Kulturarbeit, die die Mission in der Heidenwelt getan hat. Auch die vorgeführten Bilder wurden lebhaft bewundert. Die zum Besten der Mission veranstaltete Kollekte ergab einen angemessenen Beitrag. ■ h. Wiesbaden, 30. Jan. Eine harmlose Kaiser- Geburtstagsfeier im Hotel Burghof hat nach der „Frks. Ztg." Anlaß zu einem neuen polizeilich en Mißgriff gegeben. Zwölf Stammgäste des Hotels, Herren der besten bürgerlichen Kreise, feierten Kaisers Geburtstag durch ein kleines Festessen, von dem aus auch eine Gratulations- depesche nach Berlin gesandt wurde. Bei der Feier wurden einige Lieder mit Klavierbegleitung gesungen. Im Hotel erschienen bald zwei und später vier Schutzleute, die in barscher Art der Gesellschaft den Gesang verboten. Da man trotzdem meinte, in angemessener Weise weiter singen zu dürfen, tauchte plötzlich ein Schutzmannsaufgebot von .8 Mann unter Führung eines Wachtmeisters aus, um die Herren zu notieren. Den mit „Kerl" titulierten Wirt hätte man am liebsten gleich mitgenommen. Dabei entstand ein solcher Lärm, daß vor dem Hause, das übrigens noch durch ein Aufgebot von sechs weiteren Schutzleuten umzingelt wurde, eine riesige Menschenmenge sich ansammelte, die ein schweres Verbrechen vermutete. Nachdem die Polizei ihre „Pflicht" getan hatte, zog sie unter der Heiterkeit der Menge wieder ab. Die Affäre wird noch ein gerichtliches Nachspiel haben. Frankfurter Biir*e, 1. Februar, 1.15 Uhr. Reichsanleihe Gießener Strafkammer. K w .,)( Gießen, 31. Januar. Spate Sühne. Anfangs Mai 1905 wurde in tenil Goldwarengeschäst der Witwe Z. auf der Mäusburg hier versucht, cinzubrechen. Die vom Treppenbail in den Laden führende Türe wies Bvlwlöcher auf, woraus zu erkennen war, daß die Täter die Türfüllung herausnehmen wollten. Ta die Tür immer mit einer Eifenplatte versehen ist, mußten sie unverrichteter Tinge wieder abziehen. Etwa 14 Tage später erhielt dos Inkassogeschäft „Justitia", das sich iwd) ut einem Hinterhaus des Selterswegs befand, nächt- ndjen Besuch. Tie Täter hatten eine Fensterscheibe eingedrückt, durch die fte in die Bureauräume gelangten. Pulte und Schubladen wurden ausgebrochen, alles war durchwühlt und man ver- miBte em Portemonnaie mit 5 Mark Inhalt, Kleidungsstücke und eine Kastelte mit Briefen mtd dergl. In der nänllichen Nacht versuchten bie Tiebe in die Räume des Bankgesck)äfts Heichelheim tn der SüEnlage zu gelangen. Sie drückten eine Fensterscheibe ein, boiy weiter kamen fte nicht, da das im obersten Stock schlafende Dienstmädchen durch das Geräusch wach wurde und den Dieben zuries, worauf sie die Flucht ergriffen. Die Nachforschungen nach den Tätern verliefen ergebnislos und die Ermittelungen totoben eingestellt. Im letzten Herbst hat nun der in der Strafanstalt M Coswig strafverbüßende TaglühnerL. Ki aus Franken- b a ch b. Wetzlar angegeben, er habe diese Straftaten mit dem ihm von Jugend auf bekannten, aus demselben Orte stammenden Maurer Ehr. L. ver-ibll Ta seine Angaben mit dem Befund an den m Betracht kommenden Stellen übereinstimmten und et auch das Motiv zu ter Bezichtigung angab, ivurte seinen Angaben geglaubt und es erwlgte die Verhaftung des vielfach bestraften 2-, Dreier stellte b;e Beteiligung in Abrede und behauptete, er sn schon 7 Jahre nicht mehr mit K. zusummengewesen. Wenn auch hoher Verdacht gegen L. bestand, so vermochte das Gericht doch aut die Auhagen des K. mit Rücksicht auf seine Persönlichkeit und dem Umstand, daß seine Angaben feine besondere Unter» stüHung fanden, fein verurteilendes Erkenntnis zu gründen, weshalb es bezüglich des L. zum Frei sprach «kam. Tagegen bestand gegen K. fein Zweifel an seiner Schuld, zumal Gegenstände bei ihm gefunden wurden, die aus dem Diebstahl bei her „Justitia" herrüchrten. Es wurden ihm für den mit Erfolg begleiteten Einbruch 2 oahre Zuchthaus angesetzt, jeder Versuch sollte mit 9 Dionaten Gefängnis geahndet werden, die in ein Jahr Zuchthaus umgewandelt, unter entsprechender Reduzierung der früheren Strafe beigefugt wurde, was eine Gesamtzuchthausstrafe von vier Jahren ergab. i Das gestohlene Kinderwagelchen. Einem Alsfelder Kauimann war ein auf einem Spielplatz zurückgebliebenes Kinderleiterwägelchen abhanden getommen. Nach emtger Zeit fuhren die Kinder des Backsteinmachers I. K. mit dem Wägelchen, das inzwischen einen andern Anstrich erhallen Halle an dem Hause des Kaufmanns vorbei. Tiefer erkannte cs als sein Eigentum, weshalb dem K. Vorhall gemacht wurde. Er verwickelte sich bei seinen Angaben in solche Widersprüche, daß an dem unredlichen Erwerb nicht mehr ^ezwciselt wurde. Aus ci> folgte Anzeige verurteilte ihn das Schöffengericht zu 10 Tagen Gefängnis. Er focht das Urteil an und bestritt seine Schuld Während er in erster Instanz angab, die Kinder hätten ben Wagen von feinen Schwiegerelterii in Leipzig bekommen, behauptete er in der Berufungsinstanz, er habe ihn zu Lauterbach getauft Wenn auch bieje Angaben Nicht als richtig erachtet toerteu tonnten so bestand doch keine Möglichkeit, das Urteil aufrecht zu erhalten' da das Schöffengericht zu Unrecht Tiebstahl angeiiommen hat; es könnte lediglich Unterschlastung in Betracht kommen. Tas Berufungsgericht hielt nicht für ausgeschlossen, daß der Wagen durch em anderes Mitglied der Familie des Angeklagten in dessen Woh- nung gebracht lvorden ift und ec, um diese nicht belasten zu müssen bie unwahren Angaben gemacht hat. Es kam auch iwch dazu, daß der Kaufniairn oen Wagen nicht mehr bestimmt als sein Eigentum aneriennen konnte und so niußte zu gunsten des Angellag ten Lntfchieden werden, was Freispruch zur Folge hatte. Beleidigung durch die Presse. Privatllage des ^lobelhandrers yt. G. in Alsfeld toutbe der Gasvvirt H. S. wegen Beleidigung zu 2 Monaten Gefängnis verurteilt und dem Bettidigten die Publikationsbefugnis zugefprochen. Es hielt für festgestellt, daß der Angeklagte der Verkäster emeö im Offenb. Abendblatt und in berOterbe>f Völksztg erschienenen Artikels ift, der unter der Spitzmark- erschien - Wie 41/6?6 Oesterr. Silberreute --, 4 % Ungar. Goldrente . . Börsen-Wochenbericht. 14% Italien. Rente . . . --- Frankfurt a M 31 3Portugiesen Serie I Tas Geschäft an der Börse bleibt, tion einzelnen ©cßieten 3%, Porla^leseu » HI abgesehen, andauernd still. Tll- U lt imv l i q u ida t io n ist alatt 4/o ruas‘StaatsauL 190a von statten gegangen, Geld für Schiebungszwecke stellte sich hier Staatsanleihe auf 5 bis 4% % und Privatdiskonto ging bis 4V« zurück um I Gonv. I ürken von loo3 dann wieder eine Kleinigwit anzuziehen. Aminter nationa- ‘ len Geldmarkt hat die Erleichterung weitere Fortschritte i% Gnechl Mou°l,ol-Aul gemacht, dadurch wird auch der deutsche Geldmarkt günstig beJ i?5 äussere Argentinier emftußt, aber man folgt der auswärtigen Anregung büd) nur ?/ouMex;lkauer * * * zögernd und rechnet mit der Möglichkeit, daß ein Rückfluß ber 4>* /o Lhlueseu - - - ^Natzscheine, die im Ausland untergebracht sind, wieder eine I Aktien: mäßige Versteifung der Geldsätze nach sich ziehen kann. Immerhin I Bochum Guss .... hat die Verbilligung des Geldes das Interesse für Anlage- Buderus E. W. . . . to e r t e etwas angeregt. Teutsche und ausländische Fonds zogen Tendenz: fest, im Küpe etwas an, namentlich österreichisch-ungarische Werte bic vom Heimatlande andauernd ausgenommen werden. Russen Canada E. B. chwachten sich vorübergehend ab, weil Befürchtungen taut tourten, Darmstädter Bank . . )ajj die Duma die ^lottenvorlage Nicht genchmigeii und infolge- Deutsche Bank . . . äoUrr ^Ollmg gelangen werde: als später bie Dortmunder-Union C. . aber günstiger beurteilt Dresdner Bank . . . tourben, trat sofort wieder cuie Erholung em. Für die Wieder--i Tendenz; fest L,er Schnelldampfer der Eunard-Linie „Ätanretania" ift ut Queenstown aus New-York angekommen. Er hat aiö. dieser Fahrt einen neuen Rekord geschaffen. In 24 Stunden 1314°/ ml)r das schiff 640 Knoten mit einer Durchschrntts-Geschivindigkeft 3?L ° von nahezu 27 Knoten in der Stunde. Lu0/ Eine schwere Explosion, bei der eine R e i h e M e n s ch e n dä ° getötet oder verletzt wurden, ereignete sich infolge chlaaender ^°/ Zetter auf der New-Rioer-Kohlengrube bei Lharleftoninİ vue™n . . . )er £ V 2ote ^borgen. Alan furchtet aber-, 4% Gesten. Goldrente. . daß die Katastrophe noch viel mehr Opier gefordert haben wird. Auf dem Unteroffigierhalt des Cheveanxleger-Regi- Gestorbene. ments m Straubing gab es eine nette lleberraschimq für eine L, ^an-25. Heinrich Schmitt, 4 Jahre alt, Nahrungsberg 12. — der flottesten Tänzerinnen. Sie mußte sich plötzlich zurückziehen und Anguft L-chmidt, 4 Mte. alt, Weserstr. 9. — 26. Ludwig Stauf, genas eines munteren Knäbleins. Rentner, 75 Jahre alt, Lndwigsplatz 5. — Helene Annemarie Dem Vernehmen nach legte der unter dem Verdacht, den Forster 3 Wc>chen alt, Wetzsteinstr. 42.—Hermann Stiehl, 31 Jahre Schwarzenstem am Dlüggelsee bei Lerlm ermordet zu haben tect)loÜev, Schlffenberger Weg 56. — 27. Emilie Horny, verhaftete Sohu des Ermordeten, das Geständnis ab, die Tat 1 3af)V alt, Tammstr. 20. — Johannette Noll, geb. Petri, 80 Jahre begangen zu haben. alt, Mäusburg 12. — Stephan Krippel, 2 Jahre alt, (Sonnender ehern. Erzherzog Leopold Wölfling, dessen letzter Ehe- 13. — 30. Karl Rausch, 6 Alle, alt, Schützenstr. 15. roman noch in aller Erinnerung fein durfte, kündigte an, daß er ™™—_. iinnn m '^^d)fau Schlesien) besuchen und ihnen Die nach- A „ 1 sind Sonntag den 2. Februar 6 ^"^ietzen werde. Er heiratete, wie bekannt, I stehenden 6 F Z l 6 von 12 L'hr mittags bis 12 Uhr nachts eältniffln ftmiunS An7-°Ritt-r" nlebr,9f‘en "ur tü? dringende Fälle sicher anznlreffen. [D1/, Als em von Budaveft unch nrrAtim Bi enter, Frankfurterst. 4. (Hirsch-Apotheke). — Dr. Personenzug am Abend auf einer kleinen Station h,pQ9in>h h, J Meyerboti, Süd-Anlage 7. — Br. Stuhl, Seltersweg 79a. S (£iini)aggontetung von 400 vom Jahrmarkt zurück- Sonntag, 2. Fcb. 1908, kehrenden Reisenden beschäftigt waren, drangen mehrere Räuber nur' v. 4—5 Uhr naclun. offen: m ben Packwagen ein, fnebelten die Beamten und plünderten ben Gies sen, den 1. Februar 1908. ■zbagen aus. Es fielen ihnen u. a. 8 Postsacke mit Geld und! Grossh. Folizeiamt, Reinhart. Wertpapieren tn bie Hande. Die Räuber stiegen bann an der nächsten Station wieder aus und flüchteten. Mehrere Gendarmen und zahlreiche Reisende setzten ihnen nach, konnten sie aber nicht erreichen. ' e5 dem Arbeiter Mt" D» AtzikÄ macht tem Kläger den I Herstellung der Flotte foö.n innerhalb ter nächsten 12 Jahre D^rwurf, er habe einen bereits 15 Jahre bei ihm in Arbeit stehen- über 2 Milliarden Rubel erforterlich fein, in diesem Jahr soll ben Geiellen, ter sich beim Transport eines Klaviers einen Bruch aber, abgesehen von der Konsolidierung der in Paris unterao zu gezogen hat, entlassen und trotz bittend den Unfall nicht brachten Schatzscheine der Markt von einer ausländischen Anleihe angemeldet, sondern habe ihn grob angefahren und ihm bemerkt, angeblich verschont bleiben. Tie Mederaufrollnug ter Marokko- er id auch einer von denen, die ten ^taat und die Kassen aus- Affäre infolge ter französischen Kämmertebalten und ter Konflikt nWen. Aer Klager war tn höhnischer Weise als . ehrenwerter" zwischen Regierung und Parlament in Argentinien waren nur von Meister bezeichnet, und die Bemerkung daran geknüpft, was vorübergehendem Einfluß auf die Märkte, weil durch den weiteren armen Teufel, ter je^t nicht mehr tote früher arbeiten Verlauf der Tinge jegliche Befürchtungen unterdrückt wurden tonne, toerten soll, da er doch für seine ,yamtlte zu sorgen habe. Einigermaßen unsicher sind noch die wirtschaftlichen und finan- ^ folgte dann noch ein Klagelied darüber, tetz dieser kemem ziellen Verhältnisse in Amerika und da auch durch die Vorbereitungen Krbanb angehore, da doch nur durch Organisation solche Miß- für bie im November stattfinteude Pröfitentemvahl das wirt- l^de teseittgt werden können. T^ese Angaben erwiesen sich schaftliche Leben drüben ungünstig beeinflußt toerten dürste, so aI5 unwahr, denn dm fraglich« Geselle steht fetzt noch bet dem wird man noch auf mancherlei Schwankungen vorbereitet sein Klager nt Arbeit. Ter Angeklagte, welcher Berufung erhob, müssen •' 1 Äl der Industrie gM es vorerst weiter obioartZ. di- als Mitveranlasser des" beleidigenten Artikels Er nahm die dutoXK auch Produktlons- Beleidigungen mit Bedauern zurück und verpflichtete sich, sämtliche v d? chan sich von ter Kosten zu tragen. Als Sühne zahlt er, auf Vorschlag des Klägers, Cänll?s aus hfrÄKSwt d einen gunftigcn an den Alsfelter Kirchenbaufonds 200 Mark und Übernimmt Md erhoffen dieie Stci|c Kvsten für die Veröffentlichung dieser Erklärung, welche im indessen man Alsfelder Anzeiger, Alsfelder Kreisblatt, der Oberhessischen Volks- immer sckwrr zeitung und dem Offenbacher Abendblatt erfolgen soll Ter er^a^.TC^ -b0I!r ^[aiti:)M:teren laßt Kläger zog hierauf die Privatklage zurück und es ersoWe die ketee H Ä Bautätigkeit Eiustelluna des Verfahrens noa) keine besondere Anregung erhalten dürfte. Bankaktien ^umctt-mg ^>es ^rtotzrens. I zogen etwas an auf Decknngskäufe, besonders Deutsche Bank, --- -schN fahrtsaktten matter, auch Lombarden niedriger I aut T>a» starke Anfchwellen ter Ausgaben. Montau Papiere C. K. lieber die Läufigkeit des Storches in anregungslos und vorwiegend niedriger. Von anderen In- Deutschland entnimmt der Globus einem Vorträge von M. Braun, dustriepapieren lagen chemische Werte fest. Höchster, Gries- ber in den Schriften der Physikalisch-Oekonomischen Gesellschaft in Scimcr und Scheiteanstalt stiegen, je 6 o,0, Kunstseide Valoren 16°o Königsberg veröffentlicht wirb, einige interessante Daten. Während — __. in Ober heften ein Nest erst aui 30 qkm, in Mittelfranken auf I Np« an nahezu 100 und in Ober'ranken sogar auf 293 qkm kommt, findet KCueil iPlCBCnCr rM0ttyeMr5. mnn in Mecklenburg bereits auf 3,9 qkm ein Nest, und in Ostpreußen Sonntag den 2. Februar, nachmittags 31/. Uhr, bei kleinen linb sie noch hänsiger. Dabei übertreffen aber die mecklen- Preisen: „Tie Orientreise." Ende 6 Uhr. Abends Uhr bei burgischen Ortschaften die ostpreußischen in der Zahl der Storch- kleinen Preisen, unter Mitwirkung der Kaoelle des Jns.-Regim'ents • nester. Merkwürdig ist bie große Anzahl von Stoichneftern auf """'uvacivagabundus." Ende 10 Uhr. Dienstag, abends 8 Uhr: Bäumen im Osten; 1063 börartige Fälle kann Brann aus Ost- 14- Dienstag-Abonnements - Vorstellung: „König Lea r" von preußen zählen. Shakespeare. Ende gegen 11 Uhr. Mittwoch, abends 7 Uhr: Kleine Tageschronik. 15. MfttmochMbonnements-Vorstellung: „Der Andere." Ende gegen Ein schweres Automobilunglück ereignete sich in ber Ufir- Freitag, abends 8 Uhr: 14. Freitag-Abonnements- Nähe des Rittergutes Altenhein i. Schl. Vier Breslauer Vorstellung: „Zwei Wappen." Ende gegen 10V3 Uhr. Bürger, die nut einem Automobil, das angekaust werden sollte, 1 ■ 1 — eine Probefahrt nach Dentsch-Liffa unternahmen, karambolierten I ngq ten Hianteaamiaregiffpsn hi»** SfoM mit einem ihrem Automobil entgegenkommenden, mit Bauholz be= 1 . M M- L M N s V ' M 'UW ■ 5> < > ?* ■ 1 I D ■ G- Verdingung vsn Wasserleitu'nqsarbeiten. Die bei Herstellung der Wasserversorguugs- antageu für die Gemeinden Altenburg, Atzenhain, Ober-Breidcnbach, Rainrod uni) Schwarz, int Kreise Alsfeld; Helpershain, AaulsLoh und Bobenhause II, int Kreise Schotten, vorkommenden Arbeiten und Lieferungen und zwar für jede einzelne der oben genannten Gemeinden: O-uellsassungsarbeiten (für Atzenhain sind keine Quellen Qna 1 zu lassen), Hochbehälter iit Stampfbeton (für Kanlstos; mit 70cdm, für alle übrigen mit je 100 cbm Nntzinhalt), Nöhrengräben, Los 2 Rohrlieferungen und Verlegungsarbeiten (werden { nicht getrennt vergeben), sollen durch schriftl. Zlngebote vergeben werden. Pläne und Bedingungen sind bei der unterzeichneten Behörde, letztere auch bei den einzelnen Bürgermeistereien obiger Gemeinden einzusehen; Bedingungen und Angebotsvordrucke gegen ganz freie Einsendung von 1,50 M. (nicht in Briefmarken) für jedes Los in jeder Gemeinde nur von uns beziehbar. Angebote sind verschl. (für jede Gemeinde in besonderem Umschlag) und mit entsprechender Aufschrift versehen, aus der die Gemeinde, die Los-Nr. und der Unternehmer zu ersehen ist, bis spätestens für Altenburg, Freitag den 21. Febr. 1908, vorm. 10 Uhr; Atzenhain, Freitag den 21. Febr. 1908, vorm. 12 Uhr; Oder-Breidenbach, Freitag den 21. Februar 1908, nachm. 4 Uhr Rainrod (Kreis Alsfeld), Samstag den 22. Febr. 1908, vorm. 12 Uhr; Schwarz, Samstag den 22. Febr. 1908, nachm. 4 Uhr; Helpershain, Montag den 24. Febr. 1908, vorm. 10 Uhr; Kaulstoß, Montag den 24. Febr. 1908, vorm. 12 Uhr; Bobeuhausen II, Montag den 24. Febr. 1908, nachm. 4 Uhr auf uns. Bureau, Frankfurterstraße 29 einznreichen, woselbst auch die Eröffnung der Angebote zu den oben angeführten Zeiten in Gegenwart der erschienenen Bieter slattstndet. Es können nur Angebote auf Vordrucke ohne Textänderungen und Zusätze Berücksichtigung finden. Freie Auswahl bleibt ausdrücklich vorbehalten. — Zuschlagsfrist 4 Wochen. — Gießen, den 25. Januar 1908. Großh. Äulturinspcktion Gießen. __________________I. V.: Wallek.______________BJ/, Ho lzversteigerrrng in der fürstliche» Lberiörsterei Lich. Ticnütag, den 11. Februar, vormittags 9Va Uhr in den Distrikten Schwarzwald, Mühlberg und Kühunter: Scheiter, rm: 147 Buchen, 2 Elchen, 2 Kirschbaum, 5 Nadelholz; Knüppel, rm: 192 Buchen, 140 Elchen, 8 Hartlaubholz, 7 'Nadelholz; Stöcke, rm: 6ti Buchen, 21 Eichen, 5 9ladelholz; Nelsholz-Wellen: 4250 Buchen, 590 Eichen, 10 Nadelholz. — 7? Eichen — 4,23 Fm. tWagncr- bolz): 2 Kirschbaum — O,1G Fm.; 1 Elzbecr -- 0,11 Fm.: 1 Frchte — 3,41 Fm. (48 cm, 19 m), 6 Fichtenbauholz — 2,99 Fm.; 1 Eichcu-Dcrvstangen -= 0,23 Fm. Die Bufallimentunit tsl aus dem Fussviad Lich—Albach gegenüber dein Albacherhos lBreilenrod-Kühunter). Anfang im Kühunter. Holz-Versteigerung. ^reltag, den 7. Februar 11908, vormittags O1/» Uhr beginnend, werden in den Waldung n der Gemeinde Oppenrod in verschiedenen Distrikten versteigert: 2 Eichen-Stämme mit 0,58 Festm. 63 Kiefern- „ bis 34 cm Durchm. und 14 m lang mit 28,77 Festm. 78 Fichten-Stämme bis 27 cm Durchm. und 19 m lang mit 21,90 Festm. 400 Fichlen-Derbstangen mit 16,98 Festm. 3 Rm. Kiefern-Nutzknüppel mit 1,80 Festm. 31,4 Rm. Buchen-Scheite 12 „ Kiefern-Rundscheite 15 „ Buchen-Knüppel 76 u Kiefern- „ 13,6 „ Fichten- 2 r Aspen- „ 39,9 „ Buchen-, Kiefern und Fichten-Stocke. 2370 Wellen Buchen-, Kiefern und Fichten-Reisig Bemerkt wird, daß das Bau- und Nutzholz vormittags und das Brennholz nachmittags von 1 Uhr ab zur Versteigerung kommt. Die Zusammenkunft ist bei der Keif- roiefc auf der Kreisstraße von Oppenrod nach Albach. Oppenrod, den 31. Januar 1908. Großh. Bürgermeisterei Oppenrod: 'Balser. [723 Statt je^er besonderen Anzeige. Heute entschlief in Frankfurt a, M. nach kurzem Leiden unsere innigstgeliebte SMWr ArdriiZUtzWels Netzen. Eartenstrasse 2, Zimmer 2. Es föuncn eingestellt Wörden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Bauschlofser, 1 Buchbinder, 1 Schremer, 1 Kellner, 38 Zigarrenmacher bezw. Wickelmacher, 1 Schuhuracher, 2 Dienstulädchen, L Lduchenmadchen, 1 Zeitungsträgerln. Lehrlinge: 2 Buchbinder, 1 Schreiner, 1 Koch, 1 Drucker, 1 Färber. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 landwirtsch. Arbeiter, 2 Wagner, 1 jüngerer Spengler, 3 Friseure, 1 Bau schlosser, 6 Adaschinenscb loss'er, 2 Diensttnadchen. Lehrlinge: 1 schlosser, 1 Schmied. Es suchen Lrrbett: BVa 1 ZnsrallatLur, 1 Friseur, 2 Fuhrkuechte, 1 Sattler- u. Tapezier, 2 Schreiner, 1 jüngerer Maschmenschlosser, 3 Zigarrenmacher, 10 Ardener, 1 Ausläufer, 1 Hausbursche, 1 Flickfrau, 1 Lauffrau, 1 Waschirau, 1 Zeiiungsträgerin, 2 Lausmädchen. Lehrlinge: 1 Schlosser.______________________________________ SMWr WölMUMüMs Gietzev. Gartcmrrafic Zimmer 2. lGeschäftsstunden von 8—1 und von 3—6 Uhr.) Es find »n vermieten: 2 Wohnungen von 8 Zimmern, 1 Wohnung von 7 Zimmern, 1 Wohnmrg von 6 Zimmern, 6 Wohnungen von 5 Zimmern, 11 Wohnungen von 4 Zimmern, 2 Wohnungen von 3 Zimmern, 3 Wohnungen von 3 Zimmern mit Laden, 3 Wohnungen von 2 Zimmern, 5 mäbl. Zimmer. Zu mieten neiucht: 35 Wohnungen von 1—8 Zimmern.____________________[BVo Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Hungen für 1908 liegt vom 4. ds. Nits, an acht Tage lang auf unserem Geschäftszimmer zur Einsicht der Beteiligten offen. Hungen, den 1. Februar 1908. Großh. Bürgermeisterei Hungen. _______________F endt.__________________[741 HolMsteigerMg Winnerod. Tvituersrag Seit 6. F binar 1908 sollen tu den Abteilungen Neuhof, Eichwald, Lange Buchen und Buchwald versteigert werden: 37 Eichen Stämme von 12 bis 28 cm Durchm. mit 9,21 Fm. gutes Wagnerholz. 2519 Fichten Stangen von 4 bis 8 cm Durchm. mit 40,72 Fm. 740 Fichten Bohnen Stangen. 92 Nm. Buchen Scheich 162 , „ Prügel 35 ,, , Stock 216 „ „ Reiser 27 „ Eichen Prügel 12 „ „ Stock 42 „ „ Steifet 90 „ Nadel Prügel 42 „ „ Stock 170 „ „ Reistr. Zusammenkunft: vormittags 91/» Uhr auf der Chaussee Winneroo-Neinhardöhain, oberhalb des Jgelsteichs. C1/,) Sames, Förster. Holz-Ver steigerung in den Waldungen der Gemeinde W eseck. Freitag den 7. ds. Mts., vorm. 10 Uhr beginnend, sollen in den Distrikten Heide und Badenbnrgcr Wäldchen nachverzeichnete Holz - Sortimente versteigert werden. b’/, 42 Fichten-Stämme mit 4,96 Fstrn. 439 „ -Derbstangen mit 17,18 Fstm. 203*1 „ -Reisstangeu „ 18,25 „ (letztere zu Spalter- und Bohnenstangen geeignet) 60 Rm. Kiefern-Scheitholz 2 „ Buchen-Knüppelholz 15 „ Eichen - „ 38,3 „ Kiefern- „ 2 „ Fichten- 2300 Wellen Buchen-Reisig 3400 „ Eichen- „ 2200 „ Kiefern- „ 360 „ Fichten- „ 37,3 Rm. Kiefern-Stockholz. Die Zusammenkunft ist auf der Straße nach Lollar am Distrikt Heide. Wieseck, am 1. Februar 1908. Großherzogliche Bürgermeisterei Wiesek. _______________________Schomber._______________________ Holzversteigerung. Jin Lichcr Stadtwaid, Dtslrille Kreppclwawcven, Langebuchen, Gänsweide und Platteuwald, werden Donnerstag, den 6. Februar, vormittags 10 Ubr, in der Eisenkaute, aus dem Kreuzungspunkt der Glieder Bessingcr Schneise intb dem Burkhards selber Weg anfangend, versteigert: Scheiter: Buche, riu 209,6, Eiche 32, Fichte 4. Knüppel: Buche, rm 222,5, Eiche 57,4, Birke 12. Kiefern: 12, Fichte 21, Wellen-Buche 4880, Eiche 2070, Birke 300, Kiefern 100, Fichte 950. Stöcke: Buche, Rm. 130, Eiche 131,5, Kiefern 12, Fichte 150. Äusser dem oben genannten Fichten-Reisig kommen noch mehrere Schläge zum Verkauf. Bemerkt wird, dass sämtliches Stockholz, äusser den Fichten, zerkleinert ist. Das Holz im Plattenwald kommt erst gegen Nachmittag zur Versteigerung. Llch, den 31. Januar 1908. Grotzh. Bürgermeisterei. __D ärmer._________________ B1/; Arbkitsvergebung und Lieferung. Die Chauffierarbeiten einer neuen Ortsstraße, veranschlagt zu 365 Mk., sowie das Liefern von 100 cbm Unterhaltungssteinen soll im Submissionswege vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen auf der unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Angebote find verschlossen und mit entsprechender Aufschrift bis zum 7. Februar L Js., mittags 1 Uhr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichem Großen-Bus eck, den 31. Januar 1908. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Schwalb. [724 3 nachmittags Langgöns statt. Todesanzeige. Hiermit allen Verwandten, Freunden u. Bekannten dw schmerzliche Mitteilung, dass heute nachmittag 12*/s Uhr mein lieber Mann Weichensteller t P., nach kurzem schweren Leiden in dem Herrn sanft entschlafen ist. Langgöns, 30. Jan. 1908. Die tieftrauernde Hinterbliebene Therese Hoppe geb. Wehrte. Die Beerdigung findet Sonntag, den 2. Febr. 1908, Uhr, in H (713 H Im 0 shampoonieren (Damen-Kopfwaschen mit Trockenapparat) empfiehlt sich Biermann JHank Ww. Spcz.-Damen-Frisier-Geschäft Kaplansgaise 2. Frau Johannette Noll Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer guten Mutter, Schwester, Schwiegermutter und Grossmutter Nutz- u. Vrennholz-Versteigerung der Fürstlich SolmS-Brannfels'schen Oberförsterei Hungen in den Distrikten Herrngarten und Dictrichsberg bei B'.llingen. "Es sollen versteigert werden: Freitag den 7. Februar, von vormittags 10 Uhr an: 7 Fichten-Stänune, 10—13 m lang, 12—18 cm Durchm. — 1,86 Km. 20 Stück Buchen-Längwiede, 4 in lang, 10 cm Durchm. — 0,03 Fm. 36 Nm. Bucven-Schcitholz, 30 Rm. Buchen- Stockholz, 475 Rm. Buchen-Stamm-Prügelholz, 20 Rm. Eichen-Prü- gelholz, 650 Rm. Buchen-Nelsig 1. und 2. StL 81 Rin. Eichen-Reisig. Die Zusammenkunft ist oben an der Herrngartenwiese. Hungen, den 31. Januar 1008. B1/« , Fürstliche Oberförsterei. Holzverfteigerrmg. Donnerstag den L. l. M. soll im G rüninger und Dorfgiller Markwald folgendes Holz versteigert werden. 73 Fm. Eichen-Stämme, wovon 12 Fm. über 50 cm Drchm., 20 Fm. über 40, die übrigen bis 39 cm Drchm., 165 Fm. Fichten-Bauholz bis zu 40 om Drchm. und bis 25 m Länge, 7 Fln. Kiefern-Stämme bis zu 29 cm Drchm., 17 „ Buchen- „ „ „ 62 „ 71 „ Fichten-Derbstangen bis zu 17 m Länge. Sodann Freitag den 7. 1. M. 238 Rm. Buchen-Scheitholz, 14 „ Eichen- „ 118 „ Buchen-Knüppel, 128 „ Eichen- „ 272 „ Buchen- und Eichen-Reiser, 273 „ Fichten-Reifer, 110 „ Buchen- und Eichen-Stöcke, 57 l( Fichten-Stöckc. Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen vormittags 9V3 Uhr an der Kreisstraße Dorsgill—Garbenteich. Bemerkt wird, daß das Eichenholz am Anfang zur Versteigerung komntt. Grüningen, den 1. Februar 1908. Großh. Bürgermeisterei. Gilbert. Holz-Verkauf. Mittwoch, den 5. ds. Mts., sollen im hiesigen Gemeirrdewald oersteigert werden: 4 Eichen-Stämme mit 0,89 Fstm. 2 „ Derbst. „ 0,19 „ 26 Fichten- „ „ 1,59 „ 225 „ Reisst. „ 2.44 „ zuBohnenstang.geeig. 8 Rm. Buchen-Scheite 20 „ „ Knüppel 600 Buchen-Wellen 5 Rm. Buchen-Stocke 10 „ Kiefer n-Knüppel 200 Kiefern-Wellen 5 Rm. Kiefern-Stocke 6 „ Fichten-Knüppel 990 Fichten-Wellen 29. Rm. Fichten-Stocke Die Zusammenkunft ist morgens 10 Uhr im Distrikt Bruch am Ausgang vom Wald. Das Bauholz 161 Fichten-Stämme mit 66,33 Fstm. 23 Kiefern- „ „ 9,61 „ 4 Fichten-Derbstang. „ 0,52 „ soll auf dem Submissionswege verkauft werden, und können Gebote bis zum Donnerstag, den 6. d. Mts., auf Großh. Bürgermeisterei abgegeben werden, woselbst deren Eröffnung nachmittags 2 Uhr stattsindet. Das Holz lagert fast sämtlich im Distrikt Bruch. Hausen, den 1. Februar 1908. Großh. Bürgermeisterei Hausen: Müller. [745 Holzversteigerung. Donnerstag den 6. Februar l. Js., vormittags Von t> Uhr an, soll im hiesigen Gemeindewald in den Distritten Dorswiese und Unter nachverzeichnetes Holz meistbietend versteigert werden: 23 Eiche Stämme mit 4,67 Fm. 1 Esche „ , 0,45 , 6 Flchte „ „ 3,59 M 1165 „ Reisstangen „ 14,83 „ 90 Rm. Buche, 6 Rm. Eiche, 2 Rm. Kiefer-Scheit 55 „ „ 20 , „ 1 „ Fichte-Knüppel 29 , „ 13 „ , Stock 2020 Wellen Buche, 1070 Wellen Eiche, 100 Wellen Fichte Reiser. Der Anfang ist am Distrikt Birkenstrauch und kommen die Reisstangen zuerst zur Versteigerung. Großen-Buscck, den 31. Januar 1908. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Schwalb.(725 Stammholz-Verkauf. Die Gemeinde Daubringen beabsichtigt, nachver- zeichnetes Stammholz im Wege schriftlichen Angebots zu verkaufen. 10 Fichtenstämme von 30—39 cm Durchm. -----16,09 Fstm. U , , 25-29 , „ =11,08 , 199 „ „ 12-24 „ „ =61,28 M Angebote können auf das gesamte Holz als auch auf einzelne Sortimente gemacht werden. Gegen Stellung sicherer Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Novbr. I. Js. gestattet. Angebote sind bis zum 8. Februar L Js. cin- schliesrlich bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Tage. Dau bringen, am 31. Januar 1908. Großh. Bürgermeisterei Daubringen. Walter. 739 Bekannter Verlag übern, literar. Werke aller Art. Trägt teils die Kosten. Aeuß. günst. Bedingungen. Off. sub M.S2.2O5 an iiaaseuBtein tfc Voller A. G., Leipzig hv”A FreiwlUifts Versteigerung. Wegen Geschäftsaufgabe kommen am Mittwoch, den 5. Februar, nachmittags 2 Uhr, im Darmstädter Haus, Wattthorstraße 6, dahier nachstehende Gegenstände zur Versteigerung: Ringe, Broschen, Uhrketten, Herren-Uhren, Wecker-Uhren, Regulateure, Ohrringe, Krawatten-Radeln, Anhänger, Thernwmeter, Brillen re., alles in größter Auswahl.[736 V I I IMIII III TE3——MfeWn.WMilHmlMUi Gvthacr SebenöBerpdiernngöbfln! auf Wnscilizkeit. Anfang Dezember 1907. Bestand an eiaentlidjcn Lebensversicherungen . N8 Mill. Mark. Bisher ausgezahlte Versicherungssuuunen . . 505 „ „ „ gewahrte Dividenden.......244 „ „ Die stets hoben Uebcrschüffc kommen unverkürzt den Ver- frchcruugSnebmcrn zugute. Unverfallbarkeit Unanfechtbarkeit Weltpolice von vornherein. nach 2 Jahren. nach 2 Jahren. 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