Vom Flottenverein. Gegenüber dem Beschluß oes weunarischen Landesverbandes des Deutschen Flottenvereins vom 20. September, wonach dieser zur nächsten Tagung des Deutschen Flottenveveins in Nürnberg keine Vertreter entsenden soll, wenn die Vorstandsmitglieder des bayerischen Landesverbandes noch an der Spitze dieses Verbandes stehen, nahm eine Mitgliederversammlung der Eisenacher Ortsgruppe, der größten des Großherzogtums Sachsen, nachstehende Protestresolution an: Die Ortsgruppe Eisenach des Deutschen Flottenvereins kann es nicht billigen, daß ihr Vorsitzender den: Beschluß des Landesverbandes vom 20. September 1908 ohne vorherige Beratung und Beschlußfassung des Vorstandes oder der Ortsgruppe baigetreten ist. Der Beschluß des Landesverbandes vom 20. September entspricht nicht der Auffassung der Mitglieder der Ortsgruppe Eisenach, die in diesem Beschluß eine Störung des in Danzig geschlossenen Friedens erblicken. Der Vorstand der Ortsgruppe Eisenach wiÄ» beauftragt, solches zur Kenntnis des Landesverbandes zu bringen. Aus Zentralostafrika. Tie vor einigen Monaten gemeldete Eingebor'enel'bewegung in den zentralostafrikanischen Landschaften Turu und Jraku ist nach soeben an amtlicher Stelle eingetroffenen Nachrichten ohne weitere Störungen zum Abschluß gelangt. Tie Ruhe ist überall wieder hergestellt. Ter Tcmonstrationszug des Hauptmanns Chari- sius durch Turu ist bis auf wenige Schüsse einer Patrouille vollständig friedlich verlaufen. Die Anstifter der Bewegung wurden sämtlich verhaftet. Akide Mausa wurde zum Tode verurteilt. Der genannte Truppenführer ist nach Aruscha zurückgekehrt, wo die Expedition aufgelöst wurde. Eine Abteilung Askari unter Oberleutnant von Trotha wird noch kurze Zeit in den beruhigten Landschaften verbleiben. Es ist dann beabsichtigt, daselbst einen ständigen Militärposten einzurichten. erleiden? Die neuen Vorgänge auf der politischen Weltbühne haben für diesen Augenblick alle anderen Interessen zurückgedrängt. Nicht einmal der deutsch-französische Zwischenfall in Casablanca findet besondere Erwahrung. Aber ein Interesse hätte die Nation doch wohl daran, Zu erfahren, ob die Regierung diese. Angelegenheit ein» Wasen lassen will oder ob unsere Regierenden in ihrer Sommerfrische noch feine Zeit gehabt haben, sich mit dieser Angelegenheit zu beschäftigen. Einen gewissen Raum in den Erörterungen der Partei- tzresse nehmen nach wie vor die Steuerpläne der Reichs regieruna ein, deren Einzelheiten ja noch immer I geheim sind. Es scheint, daß Herr Sydow erst die Wirkung seiner Worte von der Sparsamleit abwarten will, bevor er tropfenweise weitere Enthüllungen über seine Steuerpro- jekte macht. Auf wie guten Boden Sydows Mahnung gefallen ist, lehren jetzt die V o r s ch l ä g e d e s Fr h r n. von Eiamp. Ter konservative Abgeordnete aus Hinterpommern möchte zunächst in der Post sparen. Nach seiner Meinung ijt cö unnötig, daß die Post in den'Städten mehreremal des Tages ausgetragen wird, in Berlin sogar achtmal. Au sninenl Gute erscheint der Postbote bestenfalls einmal täglich, und die Welt gerät darüber nicht inS Wanken. Die Gänge der Briefträger können also nach seiner Meinung auch in der Stadt sehr gut verringert werden. Wenn der Geschäftsmann durch Verzögerung in der Postbestellung vielleicht hier und da schwere pelüniäre Verluste erleidet, dann hat er wenigstens das oeseeligende Bewußtsein, etwas auf dem Altäre des. Vaterland es geopfert zu haben. Nicht minder Die heutige Nummer umfaßt 18 Seiten. -___■/ -■----"---- --- ■ ■ ,,.-a Gin neues Neichsversicherungsgesetz. Wie die „Sozialpolitische Rundschau" mitzuteilen in der Lage ist, plant die RLichsregierung ein neues Reichsversicherungsgesetz, das die bisher bestehenden Einzelgesetze über Kranken-, Unfall- unb Jnvalidenversicherung zu einem ganzen vereinigen soll. In diesem neuen Gesetz sollen speziell die Beziehungen zwisckien den Aerzten und Krankenkassen eine von den bisherigen Bestimmungen abweichende Neuregelung erfahren. Die Reichsregierung plant sogenannte „Arztordnungen", die bei jeber Krankenkasse die Beziehungen zwischen Kassenärzten und Kässenvvrstand in ähnlicher Weise fixieren sollen, wie dies die Tarifverträge bezüglich her Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern in der Industrie tun. Diese Slerzteordnungen sollen einmal die Voraussetzungen enthalten, unter denen die Aevzte überhaupt zur Kvssen- pcaxis zugelassen werden, alsdann die Höhe und Verteilung der zu vereinbarenden Pauschbeträge, sowie Bestimmungen darüber, wie eventl. Streitigkeiten ihren Ausgleich finden sollen. Derartige Aerzteorbnungen müssen sowohl von der Kasse wie auch von den Aerzteorganisationen, ober, wenn eine solche fehlen sollte, von jedem bei der Kasse zugelassenen Arzt unterschrieben werden. Damit wird die Regelung des Verhältnisses zwischen Arzt und Vereinbarung überlassen. Sollten aber Krankenkasse der freien Vereinbarung überlass en. Sollten aber bei freiwilliger Einführung ber freien Aerztewahl Streitigkeiten entstehen, so plant die Regierung die Einsetzung von Einigungs- mstianzen, die wie folgt zusammengesetzt werden sollen: Erstens ein Einigungsausschuß, der bei jeder Kasse errichtet werden kann und aus einer gleichen Anzahl von Aerzte- wie Krankenkassenvertretern zusammengesetzt ist. Sollten sich die Parteien bei dem Beschluß des Einigungsausschusses nicht berichigen, so steht ihnen die Berufung an die zweite Instanz, nämlich an einen Schiedsausschuß, frei, der im Bezirk eines jeden Versicherungsamtes neu errichtet werden soll. Gegen die Beschlüsse des Schiedsausschusses steht den Parteien die Berufung an Schiedskammern zu, deren Entscheidungen die Wirkungen eines rechtskräftigen gerichtlichen Urteils haben. Diese Schiedsinstanzen können auch zur Fällung von Schiedssprüchen herangezogen werden. Insbesondere ist geplant, daß wenn ein Aerztestreik die Versorgung der Kassenmitglieder gefährdet, d-ie L-andeszentralbehörde die Schiedskammern um einen Schiedsspruch ersuchen kann. Die Entscheidung der Kammer hat dann wieder die Wirkung eines rechtskräftigen Urteils. Deutsches Reich. Zur Schückingaffäre. Tie „Schleswiger Nachr." melden, daß das Gesuch des Bürgermeisters Schücking-Husum um Suspendierung während der Disziplinaruntersuchung von dem Regierungspräsidenten abgelehnt worden sei. Bismarck in Walhall. Wie die „Korrespondenz Hoffmann" meldet, hat der Prinzregent an den ältesten Enkel des Fürsten v. Bismarck, Fürsten Otto v. Bismarck, sowie an den Schwiegersohn des Fürsten, Grasen zu Rantzau, Einladungen zur Teilnahme an der Enthüllungsfeier der Bismarckbüste in der Walhalla ergehen lassen. Die Kreisregierung der Pfalz erläßt auf Grund des Seuchengesetzes umfassende Vorsichtsmaßregeln gegen die Einschleppungsgefahr der Cholera aus Rußland. Der Ausschuß des „W einbau-Vereins Rh ein Hessen" hat sich in seiner letzten Sitzung mit der projektierten Weinsteuer befaßt. Einstimmig war er der Ansicht, daß die Flaschenweinsteuer geeignet ist, den rhein- hessischcn Weinbau auf das schwerste zu schädigen, da die Mehrheit der Weine Rheinhessens als Flaschenweine verbraucht werden und der Handel die Steuer sicher auf den wirtschaftlich schwachen Winzer abzuwälzen wissen wird. Es wurde deshalb beschlossen, bei der Großh. Regierung und dem Reichsamt des Innern dahiu vorstellig zu werden, daß von der Einführung einer Weinsteuer Abstand genommen werden möge. politische Wochenschau. Gießen, 10. Oktober 1908. Jahrzehntelang ist man der Balkansrage klug und vorsichtig aus dem Wege gegangen. Man wußte es, daß hier Explosivstoffe genug angehäuft waren, um eine Welt aus Iden Angeln zu heben. Es gibt kaum eine Großmacht, die bei einer Neuregelung der Dinge auf dem Balkan neutral bleiben könnte; so groß sind die direkten oder indirekten Interessen der Mächte. Was ist uns Kreta? Und doch hat die Kretafrage seinerzeit alle Großmächte mobil gemacht. ' Und jetzt, ba die Lösung der Balkansrage nicht mehr auszuschieben ist, kracht das alte Europa in alten seinen Fugen. Der vermag es zu sagen, wie die jetzige Krisis im nahen Orient ausgehen luirD. Die Türker hatte angefangen, sich aus seine alte Kraft zu besinnen, die dem westlichen Europa schon einmal verhängnisvoll gewesen ist. Aber noch bevor die Türkei jetzt die Misslichkeit gehabt .hat, den alten, morschen Staat zu erneuern, und sich zu kräftigen, sind Schlag auf Schlag Katastrophen eingetroffen, deren Wirkungen noch xar nicht abzusehen sind. Bulgarien hat sich von der letzten Fessel freigemacht, die es an den Sultan gebunden hatte. Oesterreich-Ungarn hat dem Türkenreiche zwei seiner Provinzen entrissen. Kreta hat sich dem Griechenreiche an» : gegliedert, Samos will dasselbe tun. Albanien will dem Beispiele Bulgariens folgen und unabhängig werden. Italien verheimlicht keineswegs mehr seine Absichten auf Tripolis und Serbien will ebenfalls entschädigt sein und ein Stück vom Besitze des kranken Mannes haben. Daß England unter diesen Umstanden nicht zögern wird, Aegypten endgültig in Besitz zu nehmen, ist selbstverständlich, und Rußland wird schwerlich leer auSgehen wollen. Vielleicht darf | es bann hoffen, das Testament Peters des Großen zu vollstrecken und auf der Hagia Sofia zu Konstantinopel das griechische Kreuz aufzurichten. Die Teilung der Türkei Hal | begonnen. Ob eine Balkankonferenz, wie sie von der Pforte - und einigen Großmächten gewünscht wird, dieser Teilung Qinhalt gebieten wird, erscheint fraglich. Es erscheint überhaupt fraglich, ob diese Konferenz wirklich zustande kommt, für die Frankreich schon Brüssel als Ort der Verhandlungen vorschlagt. Gern wird die Türkei jedenfalls nicht rlle Hoffnung auf ihre Waffen setzen, denn diese sind ja im L^ufe der Zeit recht stumpf und schartig geworden, und an •Selb zum Kriegführen fehlt es den Türken natürlich auch. Entscheidend für die weitere Entwicklung ber gegenwärtigen Krisis wird das Verhalten Englands und Rußlands sein, die in allem, wie es scheint, von Frankreich und Italien * unterstützt werben. Deutschland allein sitzt zwischen zwei • Stühlen. Es will nichts gegen den Sultan unternehmen, dessen Freundschaft seinerzeit laut genug in die Welt h.naus- posaunt wurde, es will aber auch das verbündete Oesterreich- Ungarn nicht verlassen. Deutschland will es mit keinem verderben, will wieder einmal der selbstlose Freund aller J fein, und es wird — man muß es leider befürchten — mit allen verderben. In der Türtei wächst die Mißstimmung H gegen Deutschland von Tag zu Tag, dank der rührigsten Agitationsarbeit gewisser deutschfeindlichen Zeitungen. Es darf nicht verkannt werden, daß die Lage Deutschlands gegen- | über der Türkei und gegenüber Oesterreich-Ungarn nicht gana leicht ist, aber etwas weniger Tatenlosigkeit wäre doch j auch von unseren leitenden Staatsmännern zu wünschen z gewesen. Reichskanzler Fürst Bülow weilt freilich noch i-mmer auf Urlaub und wird erst am Montag nach Berlin Zurücklehren, während der Staatssekretär des Auswärtigen | doch schon am Donnerstag zurückgekehrt ist. Eile haben diese beiden höchsten Beamten des Reiches jedenfalls nicht gezeigt, auf ihren Posten zurückzukehren. Das erklärt wohl auch das mancherorts peinlich empfundene Schweigen der deutschen Reichsleitung. Es ist leicht möglich, daß durch die Saumseligkeit unserer Staatsmänner wieder einmal der günstige Augenblick zum Handeln verpaßt worden ist, wie schon so oft. Aber was wird aus unseren kommerziellen Unternehmungen in der Türkei, wenn die Aufteilung dieses Reiches wirklich fortgesetzt werden wird? Sollen wir wieder einmal leer auSgehen, oder gar alles verlieren, was wir tu türkische Unternehmungen hineingesteckt haben und dazu noch an Freundschaft und Sympathie in der Welt Einbuße Ans Stafct und Land. Gießen, 10. Oktober 1908. Unsere Gewerbebank eiert heute unter Anteilnahme weiterer Kreise ihr fünfzigjähriges Bestehen. Das heute so segensreich wirkende Jn- ’titut wurde am Ende einer Zeit politischer und wirtschaftlicher Stagnation von einer kleinen Zahl zielbewußter Mitbürger gegründet, die damals nicht voraussehen konnten, daß wenige Jahre später eine Zeit wirtschaftlichen und staatlichen Aufschwungs begann, die in der Geschichte beispiellos dasteht. Daß die Stadt Gießen in dem daraus entstehenden Wettbewerb nicht zurückblieb, verdankt sie nicht am wenigsten der segensreichen Wirksamkeit der Gewerbebank, die nach den durch zahlreiche Erfolge erprobten Grundsätzen Schulze- Delitzsch's, den Grundsätzen der Selbsthilfe und des genossenschaftlichen Solidaritätsgefühls, errichtet und seitdem in diesem Sinne geleitet wird. Der frohe Wagemut der Gründer, die damit denselben unabhängigen Bürgersinn bewiesen haben, der die Gießener Bürgerschaft zehn Jahre vorher in den großen politischen Kämpfen erfüllte, ist durch einen vollen Erfolg belohnt worden. Von Jahr zu Jahr nahm die Zahl der Mitglieder und der Umfang der von ihnen abgeschlossenen Geschäfte zu und so hat sich die an» fänglich auf Kreuzerbeiträgen aufgebaute Genossenschaft zu einer wirtschaftlichen Macht entwickelt, die für das Gießener Erwerbsleben schlechterdings nicht mehr zu entbehren ist. Es würde zu weit führen, an dieser Stelle ein umfassendes Bild des Werdegangs der Gewerbebank zu geben, zumal das heute bei der Gedächtnisfeier der Gründung aus bc- rufenerem Atunde geschehen wird und auch die Festschrift hierüber eingehende Mitteilungen enthält. Wohl aber sei heute dankbar der Männer gedacht, die vor 50 Jahren das segensreiche Institut ins Leben gerufen haben, sowie derer, die seit dieser Zeit als Vorstands- ober Aussichtsratsmitglie« der ihm ihre Dienste geliehen haben. Vor allem sei ehrend gc- dacht des jetzigen Vorstands der Bank, sowie des hochverdien, ten Aufsichtsratsrnitaliedes Geh. Justizrat Dr. Gutfleisch und des Seniors und Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Stadtv. Petri. Sie vor allem feiern heute den Ehrentag des gemeinnützigen Instituts als ihren Ehrentag mit. Ter Gewerbebank aber wünschen wir auch für die Zukunft eine weitere gedeihliche Entwicklung zum Segen und Nutzen der Stadt Gießen und ihrer gewerbfleißigen Bürgerschaft! " Ordensverleihung.. S.K. H. der Großherzog haben dem Finanzrat Herrn. Spam er zu Darmstadt auS Anlaß seines Ausscheidens aus dem Staatsdienste das Ritterkreuz 1. Klasse des Lerdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. ** Eisenbah n-Personalien. S.K. H. derGroß- h erzog haben den Eisenbahn-Bau- und Betriebsinspektor Hch. Koch zu Ratibor zum Vorstand einer Betriebsinspektion in der Hessisch-Preußischen Eisenbahngemeinschaft ernannt. ** Le hrerPersona Heu. Uebertragen wurde dem Lehrer Wilh. Beichert zu Hainhausen eine Lehrerftelle an ber Gemeindeschule zu Jügesheim; dem Lehrer Herm. Jos. Laube zu Jügesheim, eine Lehrerstelle an der Ge- meindeschule zu Seligenstadt, und dem Lehrer Jak. Maleton zu Jügesheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Herrnsheim. — Uebertragen wurde dem Schulaints- aspiranten Ludw. H a m mann aus Wolfskehlen eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bauschheim. — Erledigt ist eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Mörfelden. •* Kunstverein. Ein großer Teil der neu aus- zustellenden Gemälde sind bereits eingetroffen; die Eröffnung der Ausstellung wird am Sonntag, 18. Oktober, erfolgen. Von da ab wird wieder alle 3 bis 4 Wochen ein regelmäßiger Wechsel der Gemälde vorgenommen. •* Gewerbepolizeiliche Revisionen. Vom Juli bis Oktober l. I. wurden folgende gewerbepolizeiliche Revisionen vorgenommcn: 1. Die Arbeits-, Verkaufs- und Aufbewahrungsräume in den Schlächtereien in Bezug der vorgeschriebenen Reinhaltung. 2. In den Betrieben, in denen künstliches Mineralwasser hergestellt wird. 3. Die Anzeigepflicht bei der Aufstellung von Motoren betreffend. Die Gewerbetreibenden find gehalten, vor der Aufstellung solcher Anlagen der Ortspolizeibehörde Anzeige zu erstatten. 4. In den Sandgruben und Steinbrüchen bezüglich des Abbaues. 5. Den Verkauf von Backwaren in Spezereigeschäften. 6. Die Ruhezeiten der Gehilfen und Lehrlinge in Gast- und Schankwirt schäften betreffend. Von den einzelnen Betriebsinhabern wird vielfach in der Führung der Verzeichniffe für Eintragung dec Ruhezeiten gefehlt, was wiederholt zu Bestrafungen der Säumigen geführt hat. 7. In den zur Anfertigung von Zigarren bestimmten Anlagen. 8. Den Verkauf von Essigsäure (Essigessenz) betreffend. 9. Die Lagerung und Aufbewahrung von Mineralölen, insbes. Petroleum, Benzin und dergl. ** Milchkontrolle. Aus Grund der Mikchverkauss- ordnung für den Kreis Gießen wurden eine größere Anzahl Milchrevisionen vorgenommen. In drei Fällen wurde entrahmte Milch und in zwei Fällen gewässerte Milch vorgc- funden. Gegen die Milchpanscher ist Anzeige erhoben worden. ** Defieutliche Lesehalle. Im September wurden 196 7 Bande ausgeliehen. Davon kommen aus: Erzählende Literatur 1094, Zeitschriften 228, Jugendschristen 246, Vers- dichtungen 57, Literaturgeschichte 10, Länder- und Völkerkunde 64, Kulturgeschichte 19, Geschichte und Biographien 94, Kunst» geschichle 19, Naturwissenschaft und Technologie 43, Heer- und Seewesen 9, Haus- und Landwirtschaft 3, Gesundheitslehre 20 Religion und Philosophie 13, Staatswissenschaft 13, Sprachwissenschaft 12, Fremdsprachliches 23 Bände. Nach auswärts kamen 69 Lände. bemerkenswert ist ein zweiter Vorschlag des Frhrn. von Gamp: die Passagiere auf der Eisenbahn könnten, so meint er, sehr gut etwas enger beisammen sitzen. Man spart dann Magenmaterial und Personal. Der Vorschlag ist ja sehr schön, aber Herr v. Gamp, der als Abgeordneter selbst nur erster Klasse fährt, kennt offenbar nicht die qualvoll- fürchterliche Enge, die schon heute in den anderen Wagen- c lassen häufig genug herrscht. Ernst zu nehmen sind solche Vorschläge zur Sparsamkeit, wie man sieht, nicht. Herr v. Gamp täte besser, mit der Opferfreudigteit bei der Sanierung unserer Reichsfinanzen an geeigneter Stelle und in geeigneter Weise selbst voranzugehen. Sein eigenes gutes Beispiel würde sicherlich Nachfolger finden. E. A. politische Lagesschau. Nr. 23» Erstes Blatt 158. Jahrgang Samstag 10. Ottober 1808 Der «tetzener Anzeiger Bezugspreis: erscheint täglich, außer ö monatlich 75Pf., viertel-t zweimal monatl. Land- ■ Effl Bl ■ E3 Esl. IS EIL Bgj ML Zeilenpreis: lokal 15Pf., wirtschaftliche Seitfragen B H H ™ K B auswärts 20 Mennig. Fernsprech-Anschlüsse: B @ W Verantwortlich für die Redaktion 112, Ä - V < für den politischen Teil, E» General-Anzeiger für Gberhesfen WM Annahme von Anzeigen E/ ' • ’ ’ bis po^u?a0Tibmubr! Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'schen Univ.-Vuch- und Steindruckeret R. Lange. RedaMon, ExpedMon und Druckerei: Zchulstratze 7. Anzeigenteü: H. veck! weihung stattfinden kann. Zigarrenfabrik tätig war. Brolpreise in Gießen Getreidepreise in Mannheim IWeißbrot 2 Kg. 62 Pig. jLchwarzbrot 2 Stg. 58 Pig. zu 9 iilid die Frau zu 3 Aionaten Geiängnis. still ktober — 4- Handel Frankfurter Börse, 10. Oktober, 1.15 Uhr. 92.001 Elektnz. Lahmeyer Reichsanleihe Oberhessen 60 20 III Tendenz: schwach. Börse, 10. Oktober. Anfangskurse. meinden einschließlich Butzbach protestierten entschieden gegen alten Fahrplan mit je fünf Zügen wieder. Sie wollen auch CbautreurUur.se. 2«6 9,d 8 8 still 17,6 9,8 5,4 llarpeuer Bergwerk Laurahütte . . i.ombarden E. B. Nordd. Lloyd . . Liirkenlose . . . 18,3 ° C. 7.7 v C. 82.90 92.15 82.90 90.90 90.10 97.30 98.55 91.90 9570 89.30 89.10 78 95 97 750,9 750,2 749,7 . 170.50 . 126.40 . 234.60 . 54.50 143.80 . 137.00 . 47.40 . 85.50 . 63.90 . 97.20 Sonnenschein Klarer Himmel Nebel 11.7 8,6 6,5 . 198.00 . 198.10 . 22.80 . 8L40 . 136.10 Airchttehe Nachrichten. Evangelische (oemeinOe. 118.30 116.80 195.00 186.20 104.80 198.50 198.00 84.25 94.00 165.10 125.50 235.00 137.00 174.40 143.75 197.40 96.10 22*90 14530 123.20 do. Hessen . eingemeißelten Bildern aus der heiligen Geschichte. L. Butzbach, 9. Okt. Auf heftigen Widerstand stößt hier und in den Orten an der Bahnlinie Lich—Butz - bach der neue Fahrplan für diese Bahnstrecke. Die Firma Lenz u. Co. hat einen Zug ausfallen lassen, so daß jetzt nur noch je vier Züge hin und zurück verkehren. Heute fand eine Zusammenkunft der Interessenten von Münzenberg, Trais - Münzenberg , Gambach , Ober - Hörgern , Griedel, Kirchenbaumeister für Hessen hier. Außer ihrer altertümlichen Schnitzereien ist unsere Kirche noch interessant rocgen des in I Sandstein kunstvoll ausgehauenen Lettner, einer Gallerie mit "Stenographie. f „ veranstaltete der Babelsberger Stenographen-Ver- hier im Beisein des Kreisrats Regierungsrat Fey der Aufsichts- vat, der ebenfalls die Frage behandeln wird. Wöllstein, 7. Okt. Die Reblaus-Untersuch- Berichttguug. Der Vormittags Gottesdienst m der Stadtkirche b Dainnr hergestellt. ? Vadenrod, 7.Okt. Gelegentlich der Feldbereinigung «wurden vor etwa 10 bis 12 Jahren die in hiesiger Ge- inarkung an der Schwalni gelegenen Wiesen mit einer neuen Bewässerungsanlage versehen. Sie kostete ziemlich Geld und funktionierte zunächst auch anscheinend gut. Doch zeigte 1'ich nach einigen Jahren ein Uebelstand, der darin bestand, daß das Wasser an vielen Stellen zu lange stehen blieb und .infolgedessen an diesen Orten die guten Gräser durch schlechte, saure (Binsen 2C.), verdrängt wurden. Gegenwärtig sucht man durch völligen Umbau der Schleusen den Zufluß des Wassers anders zu regeln. ):( Zell bei Alsfeld. 8. Okt. Vorgestern wurden die -auf der Fohlenweide im nahen Jägertal weidenden jungen Pferde von ihren Eigentümern wieder abgeholt, Abgesehen von der ersten Zeit ^der Weideperiode, in der eine Anzahl von Fohlen vorübergehend erkrankte, war der Gesundheitszustand Elektriz. tichuckert . . . Eschweüer Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Paket!. Harpener Bergwerk. . . Laurahütte ..... Kordd. Lloyd . . . . . Übeischles. Eisen-Industrie Berliner Handelsges. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . < . Deutsch-Asiat Bank . . Diskouto-Kommandit. . . Dresdner Bank . . . . Kreditaktieu Baltimore- und Ohio- EiseuLahn Gotthard bahn Lombard. Eisenbahn . . Liesten. Staats bahn . . . i'rince-Heun-hiseubahu . der Kirche von dem Schiff trennte, zu entfernen, damit die herrlichen Holzschnitzereien des Chores mehr zur Geltung Tommen. Im Zusammenhang hiermit weilten deshalb vorige 'Woche Oberkonsistorialpräsident Dr. Nebel und Professor Dr. Walde, dem der Denkmalsschutz anvertraut ist, sowie der die Zinsen für die Obligationen nicht heruntersetzen, falls die Firma Lenz u. Co. nicht auf die Forderung der Gemeinden eingeht. Der Verkehrsverein und der Detailllstenverein wenden -sich ebenfalls energisch gegen den Vierzug-Plan und haben bereits Eingaben au die Behörden gemacht. Morgen tagt am 8.-9. , 8.-9. Muschenheim und Dorf-Gill statt. Die Vertreter der (Se I gewendet ist. * Vor Gericht. Richter (streng): „Sagte ich Ihnen nicht Idas vorige Mal, Sie sollten sich hier Nicht wieder sehen lassen?" — Strolch: „Jawohl, aber der Schutzmann wollte es ja nicht glauben!" -----Dau bringen, \ und 4. Okt. hielt unser Krirgeroerein sein Preis „ ,chi°ß°n ab, Es wurden 26 Preise verteilt, den 1. P-°'s MAUZ erhielt Schneidermeister Joh. Relf nut 32 Ringen (eine P. Jos. Fpitz-Ober-Mörlen. Mßerdem wurden zahl- Taschenuhr). Es wurden an den drei Sonntagen etwa 950 rcid)A. 3 P^ise und Diplome ausgegeben. Mit der Ausstellung ~~ " ~ ~ ri ' ist ein Saatgut-, Speisekartoffeln- und Obstmarkt verbunden. Auf . wie er in dem Saatmarkt sind Proben von Saatgut auä den Saal- b au {teilen der Lanowirtschaftskammer ausgestellt. Sonntag nach- Weizen 100 Kg. U0.00-0u.U0 Alk. . 217.50 . 109.00 Frankfurt a. M., 8. Okt. Eine 18 jährige Büglerin ivar ungSarbeiten in der Gemarkung Guntbsheim sind Beendet. Die Zahl der anfgefundenen Herde beträgt nach ^Cl. ^otmuiuu^^üue9U ,D. Z." 6, davon einer mit 0,253 ha, in der Gemallung' UM 9, sondern um 9*4 Uhr. tgers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie. Glessen. 5—8 Mk., Birne,i per"Ztr. 5—lu Mk. Stusse 100 Stück 40—Ou Pfg., per Ztr. 0—00 Bit. Zwetschen per Zentner 4,00—6,00 Alk. Marktzeit von 8—2 Uhr. Meteorologtsche Beovachrungen der Station Gießen. handel. "Konkurse in Hessen. Heber das Vermögen des Landwirts und Holzkohlenhändiers Johann G a l l e in 11 n ter- Schön ni atten wag wurde am 1. Okt. das Kontnrsverlahren eröffnet, da dessen Ueberschuldnng glailbhait gemacht uni) die ^ahlnngsemstellung durch den Gemeinjchuldner eingeräuml worden qt. Rechtsanwalt '-Bergmann in Fürth i. O. wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 21. Okt. bet dem Amtsgericht Wald-Michelbach anzumeldeir. — Heber das Vermögen des Zunmermeisters Johann K e h y au§ Wöllstein wurde am 5. Okt. das Koliknrsoersahren eröffnet, da der Gemeinschuldner abwesend und ferne UeberschnldiUig und Zahlungs- einstellung dargetan ist. Rechtspraklikant Schmitt tn Wöllstein der Tiere befriedigend. Hirzenhain, 7. Okt. In unserer Kirche sind einige bauliche Veränderungen in Erwägung gezogen worden. Es ist geplant, die Wand, die seither den Chor ein (E. V.), qegr. 1861, in seinem Vereinslokal, Cafe Ebel, stellen m 8 Parzellen verteilen. r,n!t Zn 3. Sorhaggobenb, und zwar sprach der Vorsitzende, X K-°sd°-f » Ott. 3>« 6<«»■>«h°tt /Sekretär Loh, über das Thema: „Die Systeme Gabels- am Sonntag sein letztes Preiss ) B ter gor und Stol ze-Schrey". Er gab in seinen l1/,* 20 Preise vorgesehen. — stündigen, sehr interessanten Ausführungen eine kurze Gegenüberstellung der beiden Systeme, indem er die Zeichen, die Wokalisation, die Konsonantenverbindungen usw. miteinander verglich. Die sich an den Vortrag — der öffentlich stattfand und außer einer großen Anzahl GabelSbergeraner auch eine Anzahl Mitglieder des Stolze-Schrey'schen Vereins angezogen ’fjatte — anschließende Diskussion verlief äußerst anregend und belehrend für die Zuhörer; besonders interessant waren die Ausführungen des Handelslehrer Fenner-Marburg, eines in der Stolze - Schrey'schen Stenographie - Schule hochangesehenen Praktikers, uni) des Direktors Otto Bergen, der auf die große Forinenschönheit der Gabelsberger'jchen Schrift-- zeichen, auf die formal bildende Seite des Systems hinwies. Reichen Beifall ernteten alle Redner, und man trennte sich mit dem Versprechen, jeder für seinen Teil ohne gegenseitige persönliche Anfeindung für die Ausbreitung des von ihm vertretenen Systems zu arbeiten und die Kunst der Redezeichenschrift immer weiteren Kreisen zugängig zu machen. •• Ruderklub „Hassia". Bei der am Mittwoch ab- «ehaltenen Generalversammlung wurden folgende Mitglieder in den Vorstand gewählt: H. Weller, 1. Vors.; Hetnr. Schmidt, 2. Vors.; P. Castein, 1. Schriftf.; L. Schmalz, 2. Schriftf.; A. Staudt, Kassierer; P. Bauer, 1. Instruktor; H. Rohrbach, 2. Instruktor; I. Friedrich, Bootshaus-Verwalter. — Der gleit bau des Bootshauses auf dem Renzel'schen Grundstück ist in Angriff genommen. Die Fertigstellung wird so beschleunigt, daß zu Weihnachten die Ein- Höchste Temperatur Niedrigste , Nehmen Sie täglich ein Likörgläschen Dr. Hommel's Haema wgen unmittelbar vor der Hauptmahlzeit! Jvr Appetit wird reger, Ihr Üieruenhüteni critarft, öic Ätaltlgteit verschwindet und lörperliches Wohl- befinden pellt sich rasch ein. Verlangen Sie jedoch ausdrücklich das echte „Dr. Hommcl's" Haematogen und weifen Sie Nachahmungen zurück! Gießen, 10.Oktober. Aiarktvencht. Auf heutigem Wochen- maxfie kostete: Butter pr. Pfd. 1.10—1.20 Mk., Hühnereier 1 St. 8—9 Pfg., ttäse pr. St. 6—8 Pf., Kasematte 2 St. 5—6 Pfg. Erbseir p. Pfd. 18—24 Pfg., Liitsen p. Psd. 25-40 Pfg., Tauben pr. Pr. 0,80-1,00 Aik., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Alk., Hahne pr. Am veraanaenen Donnerstag I Wöllstein, die anderen mit 2,702 ha in Gumbsheim. Als verseucht wurden 29 Stöcke festgestellt, die sich auf 10 Seuchen- Uatholisch- Grmuiioe. Gottesdienst. Samstag d e n 10. O k t 0 b e r: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit § Klein-Linden, 9. Okt. Hier starb plötzlich and scheinend an Blutvergiftung der allgemein geachtete Ein- iwobner G. Pfaff, welcher lange Jahre in einer Gießener - -- --------. I lamtleistung in der Obstausstellung erzielte Baumwart K. . Lxuna lll.-Fanerbach. 1. Preise erhielten: Lehrer Weide-Buhbach, 9. Okt. Arn 20. und 27. Sept. Gemeinde Rockenberg, Gemeiiwe Niedev-Weisel, G. Menger-Butz- ' ' ~ 1 - bach, Pfarrer Loos-Butzback, K. Jung-Ostheim, SuIrbach- I Oppershofen, 2. Preise: Schweitzer-Butzvack), B^eide-Buhbach, K. Kugeln verschossen. — Bei der Obstversteigerung er. zielte die Gemeinde einen so h.ohen Ertrag, den letzten Jahren nicht zu verzeichnen ist. I mittag schließt sich an die Mtssteüung eine Versammlung I Roggen 100 Kg. 00.00—00.00 Alk. n Alsfeld, 7. Okt. Der Hassia-Bezirk Alsfeld plant im Taunus-Lokal mit Berichterstattung über die Ausstellung und Märkte. Jbie Errichtung eines Denkmals für den Groß Herzog einem Referat des Herrn Dr. Aeeberger über „Die Bedeutung Ludwig IV. in Romrod, wo der verstorbene Großherzog der modernen Pflanzen-Zu stungir --- .gerne zur Jagd weilte. Mit dem Bau des Denkmals soll im ^Frühjahre 1909 begonnen werden. Die Kosten belaufen sich ... auf 3650 Mk.; der Großherzog hat dazu 350 Mk., die Stadt bei emem A rzt iii Behai^mg, der sich zu un'sittlichen Berührungen! pr.Pfd. 00—00, Enten pr^Stück 1,80 Romrod ^50 Mk aeivendet I seiner Patientin verleiten ließ. Tas Mädchen erzählte den Lorfall! 2,20 Alk., Ochsenfleisch pr. Pfd. 78—86 Pig., Kuh- .n1IPcP(/nrn q Okt Der Rabnbau sckireitet chrem Verlobten, der dem Arzte in einem Bne'e drohte, ihn m uub Rindfleisch pr. Pfund 74-76 Pfg., Schweinefleisch O bueckborn, 9 ü». ^er ,^aynoau Ichteuel Stellnng unmög11 ch zu machen. Um die Sache aus Pst,„d 68-80 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd. rüsttg vorwärts; hat man doch schon mit der Erbauung des Welt zu schasien, gab ihm der Arzt 600 M. Ter Vorfall tarn 84 Psg.^ Kalbfleisch pr. Pfd. 70—80 Pfg., pammelsteisch pr. Pfd. Stationsgebäudes hier begonnen. Seit einigen Tagen stehen zur, Anzeige da em Briefeinwurf des Erpressers verloren ging unö 7U_84 >^g> Kartoffeln pr. 100 Kg. 5.00—6.00 Mk., Zwiebeln pr. die Arbeiten still, da zum Plan noch eine Genehmigung fehlt. ,0 m die Hände der Polizei gelangte. Die Strafkammer, vor 5,00-6,00 Alt., Milch per riiter 20 Psg., Weißkraut per Sie Rampe sü- den Güterverkehr ist sertiggestellt. Auch in Oet bie ©?d;e J)eule i«r «erhandNm^kam uerurleüle den Mnnu^ per Zenn.er -Aepiel per ZN. Ettingshausen ist vorige Woche nut der Anlage des Bahnhofes und der Rampe begonnen worden. Dort kommt merkwürdigerweise der Bahnhof hinter das Dorf. Zwischen hier und Grünberg sind noch große Erdarbeiten zu vollenden; es wird am Fußpfad nach Grünberg ein 7 Meter hoher ^Sonntag den 11. Okt., 18. Sonntag nach Pingst en: Vormittags von 61/., Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. , um 7 Uhr: Tie erste Herl. Alesfe. um 8 Uhr: Tie zweite heilige Messe. „ um 91/, Uhr: Hochamt nut Predigt. Nachmittags um 6 Uhr: Christenlehre, daran, Rosenkranz-Andacht mit Segen. , ... . An den Werktagen ist täglich des abends um 67, Uhr Rosen- ' Rheinischen — Tkrhnikum Rinnon Maschinenbau,Elektrotechnik, I LLnniKUm Qingcn Automobilbau. Brückenbau. Landwirtschaft. K. Bukbach, 9. Okt. Ein Z u ch t v i e hm ar ft unb eine Bez irks-Ackerbau- uub O b staus ste 11 un g sarü> b^tc hier durch die Laubwirtschaftskammer, den landwirtschaftlichen Bc- -irksverein Friedberg, den oberhessischeu ObstbaubereiN und dre Stadt Buhbach statt. Der Zuchtviehmarkt Tur die Zuchtvereine der Kreise Gießen, Friedberg und^ Büdingen begann vormittags 8 Uhr. Aufgetrieben ivareu nur -tierc, die in die Provin- llalherdbücher eingetragen sind, unb zwar: Simmentaler Butten, Kühe und Kälber, deutsche Edelschweine, weiße, hornlose Saaner- ziegeu. Der Auftrieb in der Viehmarkthalle tu ar ein starker, der Verkauf ging lebhaft, es wurden gute Preise bezahlt. -Eer Besuch des Marktes war dank des schönen Wetters ein sehr starker. An den Markt schloß sich ein Körtermin für Zuchtstuten. -Nachmittags 3 Uljr fanb die Eröffnung ber Ackerbau- uub Obst- ausstellung in der Turnhalle statt. Ansprachen hielten Re- gierungs- unb Kveisrat Fey, Landtagsabg. Brei benb ach- Dorheim als Vertreter ber Landwirtschastskammer^unb Vurger- ; meister Küchel. Die Ausstellung dauert bis zum Sonntagabenb. oarqeian iu. jxeuuspiuuiuuiu ... — —. Sie ist sehr zahlreich beschickt und tn der Turnhalle hübsch ange- Ä2nfur5Dermalter ernannt. Konkursforderungen sind ordnet. Besonoers Wohlgefallen erregen die schonen ^bstforten, I » 36i bej bem Amtsgericht Wöllstein anzumelden. — Die außeroroentlich umfangreiche Karwsselausstellung und beso^ Uebe° ba§ ^erinöqeir des SchiieldermeiperS Stephan Stufen- ders die hübsch zusammengestellten Sortimente von unb in Hirzenhain wurde am 5. Okt. das Koukurs- Gartenfrümten. Gerade diese Sortimente wurden denn auch mit eröffnet. Kaufmann Hch. Weckesser in Crtcnberg den höchsten Preisen beoacht. ^0 bekamen für. ^^imente Peter rour^ um ^oiikursoenoalter ernannt. Konkuiswrderuugen sind Heuser^lleder-Weisel den Ehrenpreis des Ärndtaasabg. Brewen- ° 26. Okt. bei dem Amtsgericht Oltenberg anzumelden. — I bach fürsUasse 1, semerl^Preye für Klaste 6, 0, b nndlck, Bern- I Ueb^. bQ§ Aermogen. des Gasuvirts Peter Münuig aus Hard Reitz-Butzbach Den Ehrenpreis l^r Stadt ^ubbach sur Masse 1,1. . ^eit mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, ietnet 1. Preis- für Mass- 14 unb 17, Jakob W.n^E>-d-r-W-ml « « L-I. d°S Kankur-v-rsahr-n eröffnet. Rechtsanwal! Den Ehrenpreis des Kreises Friedberg, sonne L, Preise und Ly e r m a n n m Fürth ronröe ziim Konkursverwalter ernannt. Diplome, Frau Redakteur Schneider den 1 Ehrenpreis des land- ^onkiirsforderungen sind bis zum 24. Okt. bei dem Amtsgericht wirtschaftlichen Bezirksvereins Butzbach sur eingenmchtes Obst, ^amumelden. Kionserven und Obstweine, die Sortimente Hemnch Forbach-Butz- »uut) ------------ Vach und Fr. Fenchel-Griedel erhielten 2. Preise. .In der Acker- £ie Marktpreise für tvieh und Frucht 0ÄUM€SU3iÄ"m.feT »ÄÄ und -i° «i°S«n--Fl-ifch. und Bro.prcise Jung 111.-Fauerbach, 2. Preise Rich. Wagner-Griedel, Fritzi am 7. Oktober 1308. Fenchel-Griedel, Hosgut Griedel, K. Heil-Butzbach. Die beste Ge- * Auf ber Suche nau; neuen Reichs steuern. Das Schatzamt zerbricht sich den Kopf, wie mehr Geld hereinzube- kommen sei. Wir wollen ihm die Fährte zu einer neuen M- gabc verraten, und zwar zu einer solchen, für die ihm jeder vernünftige Atensch bauten, luirb. Oberst Spohr, der greise Vorkämpfer der Nattirheilkunde, bekannt unter dem Namen „ber alte Massersreund", sagt nämlich: „Wenn das so geldbedürstige Deutsche Reich jedes kupierte Pfepd mit einer je nach dem Grade des Kupierens hoch bemessenen jährlichen Steuer belegte, so würde diese schändliche Unsitte des Schwanzabhauens bald verschwinden." Wer sich durchaus kupierte Pferde hält, müßte eben bezahlen. Einstweilen brächte diese Kupiersteuer viel. 9. * Der Titel „Zar". Man hat sich so daran gewöhnt, so schreibt die Verl. Volks-Ztg., den Titel „Zar" als ein be- 10. solideres Attribut für den Herrscher aller Reußen anzusehen, paß seine Annahme durch Ferdinand von Bulgarien eine gewisse I Verwunderung erregt. Dennoch hat der Fürst auf diese Bezeichnung ein mindestens eoenso gutes Anrecht wie Der russische I — Herrscher, denn es ist der bulgaryche Fürst Symeon getvesen, der — Ki.nahprirntp ün Anfang des zehnten Jahrhunderts sich den ^.tiel Zar bei- I eletoniSCal© KurSOeriCllie legte, Der Dann mit ber bulgarischen Krone verbunden blieb, des Giessener Anzeigers, Im übrigen tritt die Bezeichnung früh in allen flaiöifdjcn Sprachen I auf. Zuerst gaben Die Slawen den Namen den byzantinischen Kaisern und nannten Deren Hauptstadt Konstantinopel Zarigrad. 3^% In Der slawischen Bibel ist das griechische Wort für König immer 3% do. । mit Zar übersetzt, während das Wort für Kaiser „Kesar,, lautet. 3^°/, Kousols Die Bezeichnung, die ursprünglich ebenfalls aus dem lateinischen I 3% Cäsar abgeleitet ist, ist also in ihrem Wert bereits ein wenig 3^°/<» herabgedruckt. So legte sich den Titel 1346 der serbische König I 3-ä°/<> vuciuc=ocu . . . Stephan Duschan bei. In Rußland führten einige unabhängige 4% üesterr Goldrente. . mongolische llnterchane diesen Titel; so gab es einen Zaren Don 4‘/6?6 Oesterr. äilberreute Kasan, von Sibirien, von Astrachan. Als Großfürst von Moskau 4% Ungar Goldrente . . nannte sich Iwan III., nachdem er von der Mongolenherrschaft I 4% Italien. Reute . . . frei geworDen war, in seinen auswärtigen Beziehungen Zar, aber I 3% Portugiesen Serie I . erst Iwan VI. ließ sich 1547 zum Zar krönen, wodurch diese Be- I 3% Portugiesen „ I'I zeichnung zum Haupttttel der moskauischen Herrscher wurde. In 4>ä°/, russ.Staatsanl. 1905 1 Rußland nannte man den römischen Kaiser deutscher Nation Zesar; I 4>j u/0 japau. Staatsanleihe m Westeuropa aber wurde Zar mit Imperator übersetzt, worauf I 4% Conv.Türken von 1903 and) Peter Der Große 1721 Diesen Titel annahm. Die großen I Türkenlose europäischen Mächte erkannten den Kayertitel des russischen Herr-I 4% Griech. Monopol-Anl, scherS an, und sein offizieller Titel ist heute „Kaiser und <5elbft? I 4% äussere Argentinier herrschet aller Reußen", während der Wort Zar gleichbedeutend I d°/0 Mexikaner mit König gebraucht wird. Nikolas II. ist also „Kaiser und I 4>av/e Chiuesen . . Selbstherrscher aller Russen, Zar zu Moskau, Nowgorod, Astra-1 Aktien chan, von Polen, Sibirien, und des taurischen Chersones usw." Lochum Guss * Der Appellgerichtshof des Distrikts Columbia Buderus E. W* hat inbezug auf die von der Firma Krupp erhobene Be° schulvigung, die Verernigten Staaten brauchten bei ber Herstellung I Berliner I von Geschützen in mehreren Arsenalen Krupp'sche Patente,!^ . „ R entschieDen, daß Krupp die Regierung der iBereuugten Staate» f.au fVonu ' gerichtlich belangen und durch Die Erwirkung eines Urteils am n t* । tu r- ' .... I weiteren Gebrauch Der Patente hindern könne. Bisher ,var ^msene rraua . . die Verschlechterung der Verkehrsverbindung, sie fordern den es m Amerika nicht zulässig, die Regierimg wegen Patent- ^ortmiwaer-omon . " ' verletzuiig zu verklagen. Es haiidelt sich um die Ausgestaltung ' einer Vorhoyeder, wie sie auf,er bei allen Krupp'fchen Geschützen I ----renaenz._ ru bei den deutschen, österreichischen itnd russischen Feldgeschützen an- Höchste Schlachtviehpreise 'm F r a n k i u r t a. Ai. Jleischpreise in Gießen Ochsen Kalber Schweiiie 50 Kg. Schlachtgewicht 80—84 Mk. ' Kg.Schlachtgetv. 92—95 Pi. */, „ , 71—72 , */, Kg. 78-86 Pfg. */, , 70—80 , */, „ 68-84 , Oktober 1908 Barometer aut 0° reduziert Temperatur der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Wiiidrichtung Windstärke Wetter ur Iheater LÜS- Mk. an und höher leiichpreije in (Sieben J. Pleiter, ebj $ üBelier Herbst und Winter zeigt ergebenst an Fernsprecher 666. r, /10] ^10/ 1 enloae - Lampen aller Hochachtend ocvaajiciiu John Schwerting Seltersweg 58. 08470 08475 6052 Sannenjchei- Klarer H»iM Nebel 8 S till Art, extra billig Max Marum Gießener Bazar, Bahnhofstr. 4. acymngen »en._________ Bezugnehmend auf Obiges empfehle ich mich zum Abschluß von Versicherungen — Feuer und Einbruch, Diebstahl — zu festen und ermäßigten Prämien und bin zur Erteilung jeder gewünschten Auskunft gern bereit. 2 still eg können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: B10/10 Gießen, 10. Oktober 1908. Großh. Öberförsterei Schiffenberg Trautwein. Aus heutigem Men- > All., Hühnereier 1 Li. inalle 2 2t. 5-6 Psg. jd. 25-40 Psg., Siuibtn ,00—1,60 All., Hähne ri. 00, Eilten pr. Llncl 1,® , 78-86 Pig., finb- Psg., Schweinesleß4 sch, gejaljeii, pr. K ymnelfleijd) pr. K 6.U0 M„ ^wiebeln in. M., 'iüeißtraiit pa .00. -'Wl per 2"'. Ilufit M LM 4Ö-J Mner 4,00—6,00 und Frucht >d ^rorpreise ' 8b 137V 1744 M 187.4 sei s Giselcr-Vevein Lebens- und Aussteuer-Versicherungs-Anstalt unter dem Protektorat Ihrer St. u. St. Hoheit der Durchlauchten J-rau Prinzessin Gisela v. Bayern. Liberale Bedingungen :: Gegr. 1869 :: Mäßige Prämien Unseren geehrten Mitgliedern, Freunden und Gönnern zur gefl. Nachricht, datz wir unsere Hauptvertretung für Gießen und Umgegend ~ Hmil John Schwerting, SeltkkDcg 98 übertragen haben. Wir bitten, das uns seither geschenkte Wohlwollen auch weiter zu bewahren und zeichnen Hochachtend Gisela-Verein Filial-Bureau für beide Hessen ___________Frankfurt a. M. Unter höfl. Bezugnahme auf obige Mitteilung halte mich zum Abschluß von Aussteuer-, Militärdienst-, Studiengeld- und Lebensversicherung bestens empfohlen. Den Eingang sämtlicher fUr '/> Kg. 78-86 Psg. '/, , 70-80 , 68-84 , Wir bringen hiernlit zur öffentlichen Kenntnis, daß wir an Stelle des Herrn Georg Düll dem Herrn Anton Krick in Gießen bie Hauptagentur unserer Anstalt für Gießen übertragen haben. Berlin, im Oktober 1908. Berlinische Feller - Berficherllllgs - Walt. Reichel. LubA- 11&Sl riz. Labmejer • • -eilet HergfferK l 1861 niircheu ^gp^etL 104» ■ner Bergwerk. • 198.a diütte. ' ' 84- Unentgeltliche Arbeitsvermittelung Ltiidtischer ArbeitMachlveis Kietze«. Gartenstraße S, Zimmer S. Otostibäum- Hochstämme, Spaliere, Pyramiden usw. Stachels Johannls- und Himbeeren. Allcebaumc und Eoniscren in besten Sorten und Qualitäten, mit ausgezelch- nerer Bewurzelung, empnehlt Cnrist. Pfeiffer Baumschule L6027J Gießen ^liles. Lireu'-- Qer Handels^ städur Bank . äSÄ* SB** ■ ■ sä"-».«* das (Sa||t™“,n bis * to £ =,* ""zumeideir.. '«sät elht Konkurs. ÄF« Aenlhast abwesend ^^anwall 11 bet dem Aintsgerichi Brotpreise m Gießen .'eißbrol 2 jig. 62 P,g. chwarzbro! 2sig.b8H. **«**■ ■ - Suche per 15. November ev. früher | Ziaffierertn welche auch in der Buchführung bewandert ist. [6044 Prima Zeugnisse sowie Stellung einer kleinen Kaution Bedingung. Schriftliche Offerten nebst Zeugnis-Abschriften erbittet Carl Nowack, Modewarenhaus. Mäusburg IO. Franz Bette Mäusburg IO. bringe ich chike Seidenbinsen ■ elegante Tüllblusen in Q Q facher Auswahl von Q Fischverkauf. Mittwoch, iten 14. l. Mts., nachm. 3 Uhr soll das Fischeretergebnis, — etwa 30 Karpfen und 20 Schleien — bcS Branhosweihers unterhalb, des Schiffenberg am alten Schiffcnberger Fahrweg an Ort und Stelle gegen Barzahlung in kleineren Posten öffentlich versteigert werden. Hochtungsooll Anton Krick Dammstr. Rr. 481. äJS»:w Munq wi Riittk- ni> 8Wt*it. Dre Maurer- und Asphaltarbeiten, für die NeubesesNgung der Bürgersteige in der Bahnhofstraße zwilchen Atarkt- und Schanzen- itrane sollen .. jesp* Donnerstag den 15. d. Mts. vorm. 11 Uhr versehen, an uns cmzureictien. -- Zulchlagssrrst 14 Tage Gießen, den 10. Oktober 1908 B10/10 Städt. Trefbauamt, Braubach.__ nr-oSM t u"ddcrld'F^eB''' NS Utz'-»-, esse. 9t. 3 ältere Installateure, 3 Spengler, 1 Schlößer tur vetzungsan- lagen, 1 Bauschlosfer, 1 Fuhrktrecht, 1 Hausburfche, 3 Dtenst Mädchen, 2 Laufftauen, 4 Laufmädchen. Lehrlinge: 1 Schreiner, 1 Wagner gegen Bcrgutung. b. bet auswärtigen Arbeitgebern: ... ...... I Schmied, 4 Bauschreiner, 2 lungere Spetrgler, ,1 ,mtg. Wagner, 3 Schneider, 4 lanowtrtschastl. Arbeiter, 1 tandwrrtschastl. Dtenst- Lehrliugc: 1 Spengler, 1 Sattler. Blo/o 2*Schtvsse^^l Svengler, 2 Schneider, 1 Maler, 2 landw. Arbeiter, 1 Koch, 2 Sattler und Tapezierer, 1 Schremer, 1 Hetzer und Maschinist, 3 Hausburschen, ti Arbeiter, 1 Kcmsdtener, 2 Pacter, 1 Ausläufer, 4 Laustrauen, 1 Lautmadchen, 3 Waschftauen, 1 Flrck- ftau, 1 Puhsran, 1 Kindermädchen.___________________________ ßiien i, Damen n. Kinder Konfektion Grösste Auswahl Billigste Preise Tadelloser Sitz Paletots Paletots Paletots neueste Fassons aus Stoffen, engl. 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Prima Apfelmost empfiehlt die Kelterei von [5572 Eeorg Tchäfer, sicher Straffe 9. 08469] Eesnndcn eine silberne Damcnnbr. Abzuholen bet Eunike, Henselstrahe 5. 8—lOOOO'JWf. aus prima Objekt an II. Stelle von pünktlichem Zinözahler gesucht. Offerten unt. 08415 a. d. Gieff. Anzeiger erbet. An beiden Tagen (14. unb 15.) mittags um 12 Uhr: Einfaches Essen nn Restaurant, um 1 Uhr: Table d’höte im Saal. 3Iünchener Ansnstinerbriiu Dortmunder Löwenbräu Keine Weine in bekannter Güte. VT- Dainenbedienung in Münchener Tracht (Kathi). TKX Im Restaurant konzertiert dao weithin bekannte Sauer'sche Gesang- und Zlonzcrt Ensemble aus Frankfurt a. M, Zum Besuche ladet höflichst ein unter Zusicherung prompter Bedienung Gebackene Fische Kieler Bücklinge Noliniöpfe Bismarckhäringe Marinierte Häringe Sardinen Salz- u. Essig-Gurken Efanyatise matt resse brevetee donne leeons Off. n. 08004 an d. Exped. d. Bl. Bankftrma gegen Zinsen auobezahlt. Schristl. Angebote unter 08397 an die Geschäftsst. d. Gieff.Anz. erb. kann cht jung. Mädchen nach- »v*'mittags flott stenographieren evtl, aud) Maichinenschrcib. lern. Schristl. Angebote unter 08394 an den Gieffener Anzeiger erbet. Gelddarlehen geg. div. Sicherheiten, Hypotheken L, II. und III. Stelle, werden von Toaies-Änxeige. Schmerzerfüllt teilen wir Verwandten, Freunden und Bekannten mit, dass heute vormittag mein innigstgeliebter Gatte, unser guter Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Johannes Haas LIL. nach kurzem Krankenlager im 54. Lebensjahre sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen. Neues Stadttheater Giessen. Direktion: Hermann Steingoetter. Sonntag, den 11. Oktbr. 1908, nachmittags 3'/, Uhr. Kleine Preise! Kleine Preisei „Maria Stuart“ Trauerspiel in 5 Auszügen von Friedrich v. Schiller. Anfang 3Vi Uhr. Endegeg. 6V2 Uhr. Abends TI, Ubr. Bei kleinen Preisen „Im weissen RössT Lustspiel in 3 Auszügen von Oscar Blumenthal und Gustav Kadelburg. Hierauf: ,Ais ich wiederkam1 Schwank in 3 Aufzügen von Oscar Blumenthal nnd Gustav Kadelburg. (Fortsetzung von ,3m weinen Rötz'l.) Anfang7'/,Uhr. Ende geg. IbV.-Ubk LDSDGOSTO». Gallusmartt GrSnberg „Hotel zum Hirsch" -WG Am 14. ds. Mts. Grosser Ball Heute und Montag B*°/io gesalzenes Faselochsenslejsch Psd. ??5 Pfg. Die Freibank ist von 8 Ubr morgens geöffnet. Philippsgemeinde Sonntag den 11. d. Mts. von 5 Uhr an Famiiien-Abend im Gemeindehaus. NB.: Der Ausflug fällt aus. Walltorstr. 36—38 (früher Caf6 Leib) LahsstKual-VereiN, e. B. Hierdurch beehren wir uns die Mlglieder unseres Vereins iUr Ordemüchen Haupiversammtmrg auf Sonntag den 18. ds. Mts., nachmittags 3' . Ubr rrach Lim- bxrg a. d. V. in den Gasthof „Zur ölten Post' ergebcnst einzuladen. Wir bitten alle Mitglieder unseres Vereins unb alle Freunde der Lahnkanalisalion an der Versammlnitg teilzunehmen. nm diese für unsere Bestrebungen möglichst wirkungsvoll 511 gestalten. Tagesordnung: 1. Neuwahl des Vorstandes. 2. Bericht über die Vermögenslage deö Vereins und Wahl zweier Rechnungsprüfer. 3. Bericht über ticii Stand der Lahnkanalisiernngsfrage. 4. Sonstiges (Anträge der Rtilglieder u. s. w.). Ecschäftsstcllc Wetzlar, den 3. Oktober 1908. Der Lahnkimal-Berein, e B. . Kaiser, Vorsitzender. Äirchenplatz 9. Filiale Berlin, Passage. Hofl. Erstes und gröfftes vbotoplaitischcs Rciseinstitut der Welt. Diese Woche ausgestellt: Potsdam nnd die kaiserlichen Schlösset Jeden Tag von 2—10 Uhr geöffn. Eintritt 30 Psg., Kinder 20 Pfg. 5 Reisen 1 i-tf. DOOOQQOQOC2Q Heiratsgcsuch. Witwer (evang., anfangs 40er, 2 Kinder, vermögend, eigenes nenes HauS), Besitzer ein. Schnh- macherei nnd ein. Ladengeschäftes im Siegerlande sucht passende Partie. Damen gleichen Alters mit etltsprechendeni Vermögen (Wilioe ohtie Kinder nicht anSgeschlosscn) wollen Offerte, wenn möglich mit Bild, vertrauensvoll unter 08478 an die Erved. ds. Blattes senden. Albert Rappmann Spezialitäten ■ Theater. Heute, Samötag den 10. Oktober 1908 Bae argstiäredisege Frau Burleske nach dem Französischen von Franconin^vlclliSrc mit Harry Bienenstein in des* HauptroHe SS* Dazu das anerkannt gute Spezialitäten-Progrcunm "WX Morgen Sonntag, den 11. Oktober 1908 Zwei grosse Gala-Vorstellungen Nachmittags 4 Ubr Familieu-Vorstellung zu crmätzigtcu Preisen Xfiä* Militär auf allen Plätzen die Hälfte “Wi In dieser Vorstellung Auftreten aller Spezialitäten forotc Harrh Bicnenstcin mit seinem Ensemble. Abends 8 Uhi* ♦ Elite-Vorstellung Morgens m II bis I Öhr gemütlicher Frühschoppen mit freiem Eiutfill Vorverkauf in den bekannten Zigarrengeschäften. Im vorderen Restaurant Konzert der Damcnkavelle Fidclitas Albert Rappmann. 08513; Direkt, u. Jyh. der vereinigt. Kolosseums in Gieffen u. Frankfurt a. M.. Zwiebeln 50 kg Mk. 5.50 ab Friedberg (Hessen). 6032 Ülappold, Friedberg (Hessen) Karloffelit nnd Obst billigst. Freisinniger Verein. Einladung zur ordentl. (General Versammlung am Freitag, dcu 16. Oktober, abends 9 Uhr im Saale des Hotel Einborn. Tagesordnung: l, Landtagswahl Ausstell, der Wablmänncr 2. Gericht und Rechnungsablage 3. VorstaDdswalil. Bel der Wichtigkeit der Tagesordnung wird dringend um all seitiges, pünktl. Erscheinen ersucht. TEn, Bäulke, Tanzlehrer, Brandgasse 3. Unterricht im Französischen n. Englischen (auch Rachhilfe) erteilt gegen mätziges Honorar slaatl. gepr. Lehrerin, die im Auslande jMltaier Verein. Montag, d. 12. Oktober 1908, abends 8' Uhr, im Kniserhof öisknssieiis-Abend 1. Die hessischen Landtagöwahlen. 2. Politische Zeitsragen. 2. Parteitag Elberfeld. [D10/i0 Freunde willkommen. Theater-u.Ball- Tücher Echarpes Handschuh Pompadours Gürtel Fächer Ketten Broschen Haarschmuck in reicher Auswahl, [a®/# A. Salomon & Cie. Näheres Stcinstraffe 15, p. MM-Meißu«h-MtttlW erteilt Frau Schott, 08026 Ludwigstratze 6, II. la. (xistenz durch Uebernabme einer Zweigniederlassung der Genuffmittel- branche. Erforderl.Kapital 1000M. 08497, Näh. Stevbanstr. 37 I. 08496J Büglerin nimmt noch Künden an, in und auffer dem Hause. F. Schneider, Wolfstraffe 11. Arm« Mchrn Leute, ihr ges. hübsch. IV- i- Mädch., w.s.i. Gieffen bef., ohne Enlsch. als eigen anzunehm. Gefl. Off. u. K. M. 100 Dresden, Postamt 10 08493] Der Invalide Ludwig Zecher, Korb- nnd Stuhlflechter, bittet um Arbeit. W o l kcngassc 19. Lprchilnteu'icht. Franz., Engl., Ftal., Span, nach bekannter, vrakt. Methode, für Fach, Examen, Reisezwerke, Kon- vers., Korresp. bei sich. Resultat. Die Stunde 1 Mk., Klafsenstnnden die Hälfte. Westanlage 31 II. (O7777 Jin Kllivierstiiiiiiikn MM Hermann Bauer, Asteriveg 39. Privat- Tliiiz-Uilierücht erteilt ungeniert zu jeder Tages-