polHtfcbe Ssgcssetzttu. Tie Krisis im Flottenverein. Die angekündigte Sitzung des Gesamtvorstandes dcS Deutschen Flottenvereins hat in Berlin gestern stattgefunden und dauerte vier Stunden. Bezüglich der Verhandlungen wurden die Teilnehmer zu strengstem Stillschweigen verpflichtet. General Keim hat, wie die „Deutsche Ztg." berichtet, seinen Austritt an§ dein Flottenverein erklärt. Der Landesverband des Flottenvereins für Schwarzburg- Rudolstadt motiviert seinen Austritt damit, daß er ein gedeihliches Zusammenwirken mit dem derzeitigen bayerischen Landesverbände nach dessen Kundgebungen auf seiner letzten Generalversammlung in München der Danziger Friede in Frage gestellt sei, für ausgeschlossen halte. Bis zu einer Neilbegründung mit anderen Landesverbänden behält sich der Landesverband vor, im bisherigen Sinne aufklärend weiter zu wirken. Wie die „Rhein.-Wests. Ztg." aus zuverlässiger Quelle erfährt, beträgt die Zahl der Austritte aus dem Deutschen Flottenverein bis jetzt 140 00 0. In einer Mitglieder - Versammlung des wücttem- bergischen Landesverbandes z>l Stuttgart, die zum Vorsitzenden den Erbprinzen Ernst von Hohenlohe-Langenburg ivählte, sprach man die Hoffniing aiis, daß Großadmiral v. Köster die Wahl annehmen werde. Eine Anregung, an den Fürsten Salm ein Sympathie-Telegramm abziisenden, fand keine Unterstützung. * Delitsch-Südwestafrika. Hauptmann Franke ist von seiner Mission in das Ovauiboland soeben zurückgekehrt. Alle fünf Häuptlinge des Ovambolandes haben die deutsche Oberhoheit bedingungslos anerkannt und sich unter den Schutz der deutschen Regierung gestellt; ferner haben sie sich verpflichtet, die Arbeiteramverbiing in jeder Weise zu unterstützen und ihr Gebiet dem deutschen Handel zit eröffnen. Ausland. Nach einet Meldung -LUili) Sie.x» hat der kommandierende Admiral bet englischen Herma.Sflotte, Lord Charles Beresford, eine formelle Mitteilung an die englische Admiralität gelangen lassen, daß er nicht intftonbe sei, die Sicherheit Englands vor einem auslänbischeu Ueberfall zu gewährleisten, weil die Flotte, die unter seinem Kommando steht, nicht genügend stark sei. Er hat an die Admiralität eine ernste Warnung über den Zustand der Heimatsflotte gerichtet, indem er auf die verschiedenen Schwächen hiniveist und die Fehlet aufzählt. Trotzdem will man nach ministeriellen Erklärungen im Unterbau je offiziell immer noch nichts von der Sache wissen. Im französischen Senat beantragte Flaissiöres (Sozialist) als Protest geg eit die Reise des Präsidenten Falliötes nach Rußland eine S t r e i chu n g an dem Kredit, erkannte aber das Bündnis mit Rußland als dem Frieden dienend an. Der Präsident d-es Senats wies den Redner darauf hin, daß er nicht das Recht habe, sich in die innere Politik Rußlands, dessen Bündnis für die Erl-altung des Weltfriedens so bedeutungsvoll sei, einzumischen. Minister Pichvn fügte hinzu: Die internationale Politik Franlreicl-S habe die wesentliche Grundlage der Allianz mit Rußland, die nicht aufgel-ört habe, den Interessen der beiden 9cationen, ihren Bestrebungen nach Frieden zu dienen. Darauf wurden die Kredite in Höhe von 400 000 Frank mit 282 Stimmen gegen 1 Stimme bewilligt. In Wien wird die Ankündigung viel besprochen. daß int Lause des Sommers eine W i e de r b e g eg n u n g des Kaisers Franz I o s eph mit seinem Bruder, dem Erzherzog Ludwig Viktor, stattfinden i'oll. Erzherzog Ludwig Viktor lebt seit 3 Jahren^ fern vom Wiener Hofe in Klestz.im bei Salzburg. Zn Persien erwartet man einen Erlaß des Schahs, der ’ K1’11’ Du“' !niepBp Stig* r $hn|(n.(2 Q.95 ÖUlli;' «hätte, Wu.tt nesuchi. »uverläjsjges,HS ^eu erjahrenes Mädchen KJ- Sevleiuüer t,-. ft ^gerilyisrat LchaL _ Lii-Aiiinge 40. *“ Ä E __ Neuen Bäue^ m Märchens LiebiM-a8e8z,r. iügierinnen iticb.jeitamliebitcniof.lt "oncn cmtreien. i« lviwaichaustalt Edclwt^ - weitetet Susbilbuttg. itlidjc Angck unteren, iicij. Sn;, erbet. uchligcr tzchci ftcllung bei einer Ttw lajdnnc, welcher auch ä -teste uevjteljt. nsbaujen b. Alsfeld. Ilt tt. Mädchen das bürget!: tann iucht Stelle gebttc arts. Teuieü'luitgärtchwi (057401 .•rfdiiciic ncr werten Kundichaiw ,en teile ergebemtmu,« M* SM IM tv MlkNtauichen^ Wetzlar nach.bicr T Tammitranc egt habe und bitte je drß. StÄ S hob. Ahranitaltcn noch^ cer Obcrlehtt . uC rnaeit bis,!?. o Giessen ’ÄÄ Wasch1 mit Schwan Nr. 160 Erstes Blatt 158. Jahrgang Freitag 10. Juli 1908 Sonntags. - Beilagen: ▼ fV M W monalltch75Pf.,viertel- viermal wöchentlich Ä Jk Al Jk ▲ A jA JL jährlich Mk. 2.20: durch SlehenerZainllirnblatter; M uS ■ Abholv- u. Zweigstellm oll pk£ HCT ZllHEIuCT^ä »xSä IV11VI l-V 1 VII ™|V »MV 1 sä« für btt Redaktion 112, WV Verantwortlich TLL- General-Anzeiger für Gberheffen WZZ Annahme von Anzeige» V V 6 V F u.Land- und,Gerichts- Kl oranu?agTiouö” NotaNsnrdiiiS und Verlag der vrahrschen Univ.-Vuch- und Steindruckerei. B. Lange. Bedattian. Erpeditisn und Druckerei! rchulftratze r. Die heutige Nummer umsaht 10 Seiten. Bouernpolitif. Der Kongreß des Nativnalvereins in München hat in einer Resolution der Ueberzeugung Ausdruck gegeben, „daß nur auf liberalem Boden deutsche Landwirtschaftspolitik betrieben werden kann". Er setzte, wie wir meldeten, eine Kommission ein mit der Aufgabe, dem nächsten liberalen Kongreß Richtlinien für eine liberale Wirtschaftspolitik vor zulegen. Tie agrar. „Deutsche Tagesztg.*' macht ihre Glvssen dazu, gesteht aber, daß auf jenem Kongreß der Gutsbesitzer Fischer in Landsberg zur Agrarfrage „einige nicht ganz unvernünftige Gedanken" vorgebracht habe, weil er erklärte, daß die deutsche Landwirtschaft ohne einen Zollschutz nicht bestehen könne, und weil er sich nur scharf gegen ^„übertriebene" Schutzzollforderungett wandte. Der Münchener Kongreß würde sich ein Verdienst erwerben, tuenn er beitrüge zur Verbreitung der Erkenntnis in landwirtschaftlichen Kreisen, daß die politischen Ziele und wirtschaftlichen Interessen der mittleren und kleineren Landwirte durchaus nicht mit den Vorteilen der konservativen Großgrundbesitzer übereinstimmen, vielmehr zwischen den Interessen des land- ivirtschaftlichen Kleinbesitzes und des Großgrundbesitzes eia Gegensatz besteht. Bis zum Ende der siebziger Jahre sind nicht bloß die kleinen Landwirte, sondern auch zahlreiche Großgruud- besttzer Gegner von landwirtschaftlichen Schußzöllen gewesen. Es ist ein viel verbreiteter Irrtum, als ob Fürst Bismarck zu jener Zeit auf stürmisches Drängen der Landwirtschaft die Schutzzollpolitik cingelci-et hat. Als Bismarck im Jahre 1878 in seinem Weihnachtsbrief mit einem Schutzzollprogramm an die Oeffentlichkeit trat, lernte der Deutsche Land Wirtschaftsrat einen Antrag zu Gunsten dieses Programms mit 46 gegen 11 Stimmen ab, und eine sehr starke Minderheit von 23 gegen 34 Stimmen wollte sogar bestimmt erklären, daß die Einführung von Schutzzöllen sowohl für die Landwirtschaft wie für die Industrie fein geeignetes Mittel iei, deren No tlage zu beseitigen, weil die wirkliche Ursache dadurch nicht gehoben toerbc,. vielmehr nur eine Schädigung aller Konsumenten und eine Ver- Ichiebung der natürlichen Produktionsverhältnisse zu be- -fürchten sei. Wenige Wochen darauf erklärten sich auch die ^rovinziallandtage der agrar. Provinzen Ostpreußen und st Preußen gegenGetreidezölle und ebenso die landwirtschaftl. Vereine in den agrarischen Staaten wie -Oldenburg und Lippe. In anderen Landesteilen vermochten Lie Landräte als Vorstandsmitglieder landwirtschaftlicher Vereine nur mit Mühe, ähnliche Erklärungen gegen die Schutzzollpolitik zu verhindern. In der heutigen Generation -ist die Erinnerung an die Tatsache vielfach ausgelüscht, daß xerade die Konservativen früher begeisterte Slpostel des Zrei- »landels gewesen sind und sich erst zögernd und allmählich zur Schutzzollpolitik bekehrt haben. Noch im Jahre 1879, als Bismarck seine Wandlung zur Schutzzollpolitik längst vollzogen hatte, erklärte beispielsweise der konservative Li e i ch s t a g s a b g. F r e i h e r r v. M a l tz a h u - G ü l tz, der im September 1898 zum Reich sschatzsekretä r ernannt mürbe, daß er ein ganz ents chi ebener Gegner b c r 5t o rnzölle sei. Er billigte bic Anschauung, baß die Kvrn- zölle sich bem Jbeal einer Abgabe näherten, wie sie nicht sein solle, und als er schließlich doch für einen geringen Korn- Zoll sich erklärte, machte er die charakteristische Einschrän- Eung: „Wenn ich wirklich für Kornzölle stimmen sollte, so geschieht dies in der ganz bestimmten Hoffnung, daß, wenn 1 bä ter die Agitation gegen diese Verteuerung der notwendigen Lebensmittel des Volkes, die zweifellos ein- Kk’inci Feuilleton. — Vom Gießener SradttHeater. Herr Direktor § t e i n g o e l t e r schreibt uns: Aui die Zuschriit aus dem Publikum im der Allttwoch-Rummer erwidere ich: Niemand kann ankrichtiger nmnschen, als der Unterzeichnete, daß nn Stadttheater mehr kleine Klähe vorhanden wären. Zn den Soimtags-Vorstcllnngen des Winters und jetzt zu den Operetten-Vorstellungen lausen die Vor- b>!stellungei: für die Billetts des 2. Ranges jo zahlreich ein, daß hange nicht allen Wünschen entsprochen werden kann. Für die am L5. Juli Itatlftndende Vorstellung von /W a l z e r t r a u m' z. B. finb bereits seit 14 Tagen dopvelt so v i e l e 2. Rang- Liilletts bestellt worden, als Plätze vorhanden finb. Die Vorbestellungen, ob sie nun mündlich'oder schrtstllch ein- luusen, werden der Reihe nach in eine Liste eingetragen und mn parteiisch ohne irgend eine Bevorzugung erledigt. Wenn d°!r Einsender der Zuschrift also bedauerlicher Weise schon wieder- l olt die erwähnten Plätze nicht erhalten konnte, so hat dies seinen iÄrund einzig und allein in den überaus zahlreichen und früh- ».ätigen Vorbestellungen. Für den Winter ist übrigens eine mn d e r e Regelung der V o r b e st e l l u n g e n vorgesehen, da eine Vormerkegebühr eingeführt werden soll. Bei dieser Gelegen- ^rit sei die Bitte ausgesprochen, daß schristliche Villcttbestellungen nicht an die Direktion, sondern an die Kasse des Stadttheaters geachtet werden mögen. Hermann S t e i n g o e t t e r, Direktor des Stadtlheaters. — Dem Großh. Landes museum in D a r m st a d t ! I durch Vermächtnis des weil. Dr. Röder, Augenarzt in Dar-m- studt, desieii^ reichhaltige Sammlung europäischer Käser zu- iHÜallen. Diese wird in einzelnen Abteilungen, mit den Lauf- k-cfern beginnend, nach und nach in den Alltielpulten der eanim- lang hessischer Tiere (Zoologische Abteilung) ausgestellt. — Dem Saatburg-Museum l>at der Kaiser eine räche Sammlung antiker Fibeln überwiesen, jener nmnnigfach 6 Palleten Gewandnabeln, die in ihrer Wichtigkeit für die chrono- logiiche Bestimmung immer mehr erkannt werden. Die Fort- lü.jung bei Gcschützforschung ist nach dem Jahresbericht durch die Lewllligung von 10 000 Mk. seitens des Preuß. Lanblages ev- n löglicht. Damit konnten zwei rociicre Geschütze, eins in Originalgröße, eins in halber Große, vom Oberst E. Schramm in 'Metz gebaut, und bic philologischen Arbeiten des Pwfessors Dr. Nidolf Schneider in Heidelberg lveilergeführt werden. Rekon- .fcnriert wurden von griechisch-rönr. .Geschützen: ein Mehrladertreten wirb, anfängt und die Kornzölle roicber fortschafft, baß sie bann bei bieser Gelegenheit einen Teil ber Schutzzölle ber Jnbustrien ebenfalls mit sortschwernrnen wirb." Frhr. v. Maltzahn-Gültz ging babei von ber Ansicht aus: „Für einen Staat wie bas Deutsche Reich, mit einer Küste von Memel bis Emden, gibt es meiner Meinung nach nichts Falscheres als eine konsequent burchgeführte Schutzzollpolitik." Wie Frhr. v. Maltzahn-Gültz dachten bamals zahlreiche Konservative. lNatzregelung eines preußischen EymnasraldireKors. Ter, loic bas ,B. T." bchauptet, in pädagogischen Kreisen hochangcsehene Direktor des kgl. Wilhelnts-Gykn- nasiumS in Berlin, Geh. Negierungsrat Dr. Leuchten- berger, der bei ber am 17. Mai in bet Aula ber Anstalt abgehaltenen Jubiläumsfeier des ®i)mnafiumS eine bedeutungsvolle Rede über die Modernisierung des Gymnasiums hielt, ist, so erfährt das ,B. T." aus Anlaß dieser Rede gemaßregelt ,vordem Schon 14 Tage vor Beginn ber Ferien reichte Geheimrat Dr. Leuchtenberger ein Gesuch um sofortige Pensionierung und zugleich ein Urlaubsgesuch für sechs Wocheil beim Schulkollegium ein. Obgleich er durchaus nicht krank mar, wurden beide Gesuche ohne weiteres bewilligt. Tie Gesuche waren äußerst kurz gehalten und umfaßten nur wenige Zeilen. Geheimrat Dr. Leuchtenberger verblieb von Stunde an in seiner Wohnung und hat die Schulräume nie mieber betreten. Erst am Tage der Ferien reifte er mit seinen Kindern nach dem Süden ab. Der Vorgang rief unter dem Lehrerkollegium des Gymnasiums große Bestürzung hervor, da Geheimrat Tr. Leuchtenberger unter der Lehrerschaft sehr angesehen und und beliebt war. Aian rechnet damit, daß der verdienstvolle 9)tann überhaupt nicht mehr an die Anstalt zurück- kehren, sondern noch Nachurlaub nehmen wird. Es heißt, daß die Tirektorstelle bereits am 1. Oktober neu besetzt werden soll. Und welcher Natur waren die „Straftaten^ de§ Gym- uasialdireltors? Geheimrat Leuchtenberger wachte in feiner Festrede in bezug auf notwendige Reformen für das Gymnasium etwa die folgenden Ausführungen: „Die innere Entwicklung des königl. Allhelms'-Gymnasiums ist sehr stetig und gleichmäßig. Niemals bestanden Ziveifel, welcher Schulart bie Anstalt angehören sollte. Sie hatte und sie behielt ihren durchaus gymnasialen Eharäkter. Aber gerade deshalb hat sie auch tcilgenommen an der Geschichte des Gymnasiums. Ter Zeitraum der letzten 50 Jahre enthält überhaupt das bedeutsamste Stück preußischer mit) deutscher Schulgcschichtc. Bedeutende Alänner haben sich in diesem Zeitraum beschäftigt mit der Umgestattung oder Neiigestaltung der hohen Schulen, insonderheit der Gymnasien. Es fragt sich: Wie muß die höhere Schule eines Volkes aussehen, das nicht bloß em Volk der Dichter unb Tenker, sondern auch ein Voll des Weltverkehrs, der Technik und der Industrie jein will'? Tas jetzige Gymnasium ist im Gegensatz zu dem alten vielseitig. Diese Vielseitigkeit hat jebod) für viele Menschen von durchschnittlicher Begabung etivas Bedeiikttches, die Oberslächlichkeit liegt nahe dabei. Daher die fortwähreiiden Atahnungen Der Behörden. Viel ändern läßt sich aber meiner Meinung nach nicht, ivenn das Gymnasium Gymnasium bleiben soll. Tas Griechische wird man nicht a n t a st e n können, e b e n s o iv e n l g das L a te i° n i i ch e. Wollte man das Englische obligatorisch machen, so habe ich nichts dagegen, nur muß es auf Kosten des F r a n z ö f i s ch e n geschehen und zwar Der Grammatik, nicht Der Lektüre. Wollte man Das Wissen in Der Natu r bei Der JugenD steigern, was sehr zu ivünschen ist, so müßte man es tun auf Kosten Der Mathe matik, m Der es Teile gibt. Die weniger bildend sind. Wollte mnit schließlich, ivas ich dringeiid wünsche, das geographische Wissen in Der Jugend vermehren, so kann es nur an K o st e n Der Geschichte geschehen, bei Der leicht ganze Partien ausscheiden können. Tie Hauptsache bei allen höheren iBHWuaff UMI ..tuumgEmggaii jiiiwniii—FiTc-igiuMM»«»»"’ — — Pfeilgeschütz nach Philon, ein Keilfpaiincr nach Philon, ein Erz- fpanner nach Philon, ein Bügelspanner (Blitzbailiste) nach dem Anonymus, alle diese in halber Größe; in Originalgröße ein Bauchipanner nach Heron unb eine Steinschleuder. Alle diese Geschütze sind bereits nach der Saalburg geschafft. Beim „Erzspanner" sind Die beiden Büchsen angeoracht, die Philon nicht erwähnt. Dadurch hat, wie Prof. Dr. R- Oehler hervorli-bt, das Gci'chütz eine große Aehnlichkeit mit den auf der Trawnsfäule dargestellten Geschützen erl-alten. Rach brieflicher Mitteilung von Oberst Sä/mmm an Prof. Oehler ist ein Aerotonon neu in Arbeit. — Ein deutsches Operettentheater iii Paris. Paris wird von, nächsten Frühjahr ab ein Operettentheater besitzen, und dies Theater wird deutscher Initiative seine Entstehung verdanken. Der Berliner Verleger Adolf Sttwinsky hat mit Dem Direktor Des Gynmasetheaters, Alphonse Franck, einen Vertrag abgeschlossen, nach dem von Akärz an Die „Lustige W i t w e" auf Der beliebten Boulevardbühne ausgesührt werden soll. Andere Verhandlungen sind im Gange, Die, wenn der Erfolg Der »Lustigen Witwe" so groß wie in Deutschland, Shnertfa und England ist, zur Errichtung einer ständigen Bühne für die deutsche Operette führeii düriten. — Rosegger als Heiliger. Kürzlich wurde, wie gemeldet, in Kapfenberg im Mürztale (Steiernrark) ein Rosegger- Denkmal enthüllt. Es stellt den Dichter in fitzender Stellung dar, wie er einem Reh, das bei ihm steht, Geschichten erzählt. Rmr ereignet sich das Merkwürdige, daß bäuerliche Frauen und Mädchen zum Denkmal des Dichters gehen, vor ihm nieberfnien und inbrünstig beten. Neulich fragte eine Bäuerin, lver dieser Heilige sei. — — Kleine Chronik aus Kunst und Wissenschaft. In dem Wettbewerb um Skizzen für ein Geschäftshaus des Vorschubvereins in Tilsit haben erhalten den 1. Preis (1500 All.) R. Herold in Berttn-Halensee, den 2. Preis (900 Alk.) Fritz und Wilhelm Hennings in Berlin, den 3. Preis (600 Mk.) Karl Warner und Wilhelm Müller in Frankfurt a. Al. Zun, Ankauf für je 500 Mk. wurden empfohlen die Entwürfe ,Jm Stadtbild" von Heinr. Bangemann in Kassel, ,Auf sicherer Basis" von E. Hermann Senf in Frankfurt a. M. und „U V. T." von Alois Baur in Alainz. — Dem großen Humoristen Wilhelm Busch soll in seinem Geburtsorte Wiedensahl (Provinz Hannover) ein Denkmal gesetzt iverden. Schulen ist: G e g e n g e iv i ch t s ch a f i eii gcgeii d e n Z e i t- q e i ft, und den Ideatism u s in die Herzen Der Jugend pflanzen! Es gilt, gegenüber der materialistischen Teiikweise Eharakiere zic bilden imD Jünglinge, die nicht mir in ihren Neigungen, sondern" auch in ihren Pflichten ihre Diichtfchnur finden, den Kenn zur Freiide am Wissen zu ivecken imD ihn zum Wahrheitsstreben zu entwickeln." Benterkt sei, daß bei der Jubiläumsfeier der Kaiser durch den Gencralstldmarschall v. Hahnke, und der Kultusminister Holle durch den Unterstaatssekretär Dr. Wever vertreten war. So meldet das „B. T." Was sagt der gesunde Meiischenverstand dazu? Mail schlägt die Hände überm Haupt zusammen! Denn so etwas ist un5 völlig unbegreiflich. Soviel wir wissen, amtiert jener Berliner Schultyrann, der den Selbstmord eines braven Schülers — sofern man den Pressemeldungen darüber Glauben schenken darf — veranlaßt hat, noch munter fort. Ein ernsthafte Gymnasialreforinen anregender Gymnasialdirektor aber rvird unter dem ruhmreichen Regime Holle in', den Orkus versenkt wegen einer äußerst maßvollen Schulrede, die obendrein von den meisten Schülern nicht verstanden worden sein dürfte. Schon Prof. Gur litt, der nach Reformen strebende Schiilmann in einem der Berliner Vororte, ist aus dem Lehrerstande gestoßen worden. Der allerdings^ ist erheblich schroffer, zielbewußter, wenn man will: revolutionärer vorgegangen als Direktor Leuchtenberger. Wenigstens lveiß die Oeffentlich' ll von diesem Manne nichts weiter als diese Rede. Lstan wird vorerst authentische 9tach- richten abwarten müssen, um diese neueste preußische KultuS- ministerial-Affäre vollkommen überschauen zu können. Immerhin genügt dicseS schon, um das Hollesche KultuSregiment in Preußen mit noch erheblich mißtrauischeren Augen hinfort anzusehen als bisher bereits. seine Acndcrung dL H. des Großhcrzog^ seine Tagung begann, wählte als nächsten Tagungsort Stettin. — Ter Reichsverband überreichte dem Präsidenten des Landw. Genossenschaftstages, Haas, den der Großherzog heute zum Geheim erat ernannte, den Betrag von 7 0000 Mk., »er als Haas-Stiftung wissenschaftlichen Zwecken im landwirtschaftlichen Jnteresie dienen soll. — .Heute abend and eine Festtafel im Großh. Schloß statt. (Ausführlicher Bericht folgtJ Falkenbcrg Kurhessen , 9. ^uli. Dem «vorster Kraushaar in Falkenberg wurde die v.'i.'ürgte Nachricki übermittelt, daß er von einem m Amerika verstorbenen Verwandten 2 70000 Dollars geerbt habe. . (ficricbUfaaL Vilbel, 9. Juli. Vor dem Schöffengericht spielte sich gestern ein großer Milchprozeß ab, der bei einem Aufgebot von 30 Zeugen von 8 Uhr morgens bis in die 2lbcndstundcn dauerte. Angcklagi tvaren der Gutspächter Gg. Dietz aus Nicder- Erlenbach, dessen Ehefrau und der Schweizer D r e ß l e r. Tie Beweisauinahmc ergab, daß die Angeklagten der Milch bis zu 30 Prozent Wasser zusetzten. Frühere Schweizer bekundeten, daß Tietz gesagt habe: „Für die dunuuen Franksutter sei die Mitch gut genug." Interessant war auch bieJBcmerhing, die man sich im Volksmunde über Tietz erzählt : „Seine beste Kuh stehe muten auf dem vof: das sei bte Wasser pumpe." DaS Gericht verurteilte Tietz zu 3 Monaten Gefängnis und 500 Mark Geldstrafe, bic Frau zu 500 Mark Geldstrafe und den Schweizer zu 100 Mark. Zwickau, 8. .Juli. Der Gemeindevorsteher Volke in dirschseld wurde wegen U it t e r b r ü d u n q einer Strafanzeige zu 3 Monaten GeiängniS verurteilt. Der Lulendurg-prozetz. Hd. Berlin, 9. Juli. Zufolge Beschwerde des Oberstaatsanwalts Jsenbiel, der ebenso wie die Verteidiger von einem Geisteskranken belästigt worden sein soll, sind mehrere Kriminalbeamte hcrangezogen, die sich unauffällig unter das Publikum mischen. Beim Zeugenausrus mürbe ein Zeitungsberichterstatter vom Vorsitzenden aufgesordert, mit in den Saal einzutrcten. Der Vorsitzende bemerkte, er werde in der Presse angegriffen, daß er den Angeklagten, weil er ein Fürst sei, anders behandle als jeden andern Angeklagten. Er müsse diese Beschuldigung mit Entschiedenheit zurückweisen. Vor dcin Richterstuhle sind a l l e M e n - schcn gleich, ob Fürst oder Bettler, er nehme lediglich Rücksicht auf den Gesundheitszustand des Angeklagten. Nach dem Zeugenausruf trat der Fischer Jakob Ernst vor und bemerkte, er bitte dringend, ihn nach Starnburg reisen zu lassen. Er habe alles gejagt, was er ivisse, mehr könne er nicht sagen. Tie Verteidiger erklären, daß sie an der weiteren Vernehmung des Zeugen Ernst kein Interesse haben. Ter O b e r st a a t s a n w a k t bemerkt, er bedauere, in die Entlassung des Ernst nicht einwilligen zu können. Heute und morgen wird der Zeuge nicht vernommen werden, am Samstag fällt die Sitzung aus. Der Zeuge könnte sich daher bis .Montag ausruhen. Tr. Jsenbiel fährt fort: Ich habe das tiefste Mitleid mit den seelischen Qualen des Zeugen Ernst. Ich bedauere es sehr lebhaft, daß er in der ganz unbegründeten Furcht lebt, wir wollten ihm etwas tun. Ich halte die Anwesenheit des Ernst für unbedingt erforderlich, und erkläre hier, daß ich mich nur mit der Entlassung des Zeugen einverstanden erklären kann, wenn der Herr Angeklagte jetzt zugeben wollte, daß alles wahr ift, was Ernst hier gesagt hat. Wenn Ernst nach Starnberg fährt, und uns von dort vielleicht ein Attest einschickt, daß er nicht mehr vor Gericht erscheinen ka^tn, so haben wir hier umsonst gearbeitet und die Sache muß vertagt werden. Der Angeklagte erwiderte hierauf nichts!! Er sieht heute surchtbar schlecht aus, so daß die Aerzte fürchten, er werde die ganze Verhandlung nicht aushalten. Als medizinische Sachverständige sind heute zur Stelle Gerichtsarzt Mcdizinalrat Tr. Hoffmann, der Hausarzt des Angeklagten, Sanitätsrat Tr. Gennrich und Tr. Magnus H i r s ch f e l d. Es sind außerdein vier Arbeitsgenossen des Riedel aus München als Zeugen eingetroffen, Qsie sollen über den Eharakter und die Glaubwürdigkeit des Riedel Auskunft geben. Als die Zeugen den Saal verlassen wollten, tritt Hofrat Nistler vor und will eine Erklärung geben. Ter Vorsitzende erwidert, daß jetzt dazu nicht die Zeit ist und seine Zeugenaussage ihm Gelegenheit geben wird, sich zu äußern. Alsdann werden mehrere Zeugen über die Glaubwürdigkeit des Riedel vernommen. Sicherheilslommissar Schöpf nennt Riedel einen Menschen, der sich etwas ausdenke und dies dann mit seinem Eid bekräftige. Mehrere frühere Wirtschaiterm.lcn des Angeklagten bekunden, daß sie niemals etwas Abnormes bei dem Angeklagten wahrgenommen hätten. Er sei ein sehr gütiger Arbeitgeber gewesen. Als erster Zeuae am Nachmittag wurde Tr v. Wilke vernommen. Tas Beweisthema, über das er Auskunft geben soll, betrifft den Ruf des Frhrn. v. Äendelslatl in München. Tr. v. Wilke bestätigt, daß Frhr. v. Wendelstatt aus kleinen Verhältnissen empvrgegangen sei, m einem thüringischen Staate geadelt wurde und als homosexuell gelte. Der Vorsitzende konstatiert, daß Baron v. ^.ndelstatt und Fürst Eulenburg intime Duz freunde waren. Fürst Eulenburg de st reitet auf das entschiedenste, daß ihm von der homosexuellen Veraiilagung des Frhrn. v. Wendelstatt ctnxia bekannt geworden sei. Hierauf wurde der bekannte Bries des Fürsten Dohna zur Sprache gebracht. Ter Verteidiger Tr. Ludwig Ehodzißner protestierte sehr lebhaft dagegen, daß dieser Brief, der augenscheinlich von einer dem Angeklagten femo- lich gesinnten Seite verbreitet worden sei, l)Lr ohne nähere Grundlage Denucrtet lutrue. -ter Vorsitz nd. und Lbersiaats- aiuvalt Tr. Jsenbiel bemerkten, es wv.re festge,.ellt worden, ein Standesgenosse des Angcklagteii habe ihn uffcntlid) der Lüge und der U um a i) r ij a f 11 g t e i t bezichtigt- Rentier Ludwig S ch w u s e - Berttn bikandet, in '-Berlin und München sei es in homosexuellen Jireqcn allgemein bekannt, daß der Angeklagte sich 1jomofe£ucll betätige, daß er viel in unzüchtiger Weise mit Soldaten und anoeren jungen Leuten aller Stände verkhre. Er kenne den AngeNagten nicht persönlich, er habe dies nur erzählen hören. Ter Angeklagte sei mit oem ehemaligen öfterr. Botschaftssekretär Grasen Lonyay und dem irahercn Botschaftsrat Lecomte von Frankreich, die ihm Zeugen persönlich als homosexuell betannt jeien, eng befreundet gewesen. Danach wird noch der Rechtsbeistand des Angeklagten, Ein Brie (05778 Markthalle Nr. 1 t tt E33E2I l^h. Justtzrat Lemmel - Neu-Ruppin vernommen und dann die Verhandlung vertagt. 15. Juli den bei der Brücke Verunglückten zur Verfügung zu stellen und außerdem 100 Mark als Fonds zu stiften. * Selbstverstümmelung eines Irren. In dem Gerichtsgefängnis zu Hannover war der Arbeiter Erdmann wegen Diebstahls cingeliefert worden und mußte wegen epileptischer Tobsuchtsansälle in die Zwangsjacke gesteckt werden. Trotz der Zwangsjacke brachte es Erdmann fertig, sich die beiden Beine buchstäblich selb st abzubrechen, und zwar hat er sie mit Händen und Armen an mehreren Stellen gebrochen. Nach dem Ausspruch eines Psychiaters muß der Verhaftete einer bestimmten Wahnidee folgend diese schreckliche Verstümmelung vorgenommen haben. Die gebrochenen Gliedmaßen haben nach verschiedenen Seiten hin lose baumelnd gehangen. Merkwürdig ist, daß Erdmann ohne Schmerzempfindung gewesen ist, da er trotz der schweren Verletzungen weiter tobte. Er wurde in eine Irrenanstalt übergeführt. * Tod durch einen Flicgenstich. Einen tragischen Tod hat die in Fürstenwalde wohnende Frau Tischlermeister Miehlke gesunden. Am Sonntag wurde die Frau von einer Fliege an der Wange gestochen und nach kurzer Zeit schwoll das Gesicht an. Die Verletzte glaubte durch Anwendung von Umschlägen sich Linderung schaffen zu können. Als dies Mittel jedoch versagte, nahm sie ärztliche Hilfe in Anspruch, leider zu spät. Trotz operativen Eingriffs ist die Frau an einer Mrlzbrandvergistung ver- storoen. Kleine Tagcschronik. Ter Gcndarmcrieposicnsührer Hirner stürzte in eine Gletscherspalte der Zufallspche (Tirol) und fand den Tod. — In Igels bei Innsbruck drangen drei v e r ni u >n m t e Räuber in die H o t e l w o h n u n g einer russischen Gräfin und forderlen von bcm Diener die Auslieferung des Geldes und der Schmuckjachen. Ter Diener übergab den Räubern einen größeren Geldbetrag. Die Räuber wurden später durch Gendarmen im Walde verhaftet. Jni Petersburger Winterpalais sind neuerdings Diebslähle festgestellt worden. Aus der Bibliothek des Zaren wurden wertvolle Münzen entwendet. Die Diebe sind jedenfalls unter der Tienerfchaft zu suchen. In R e w y o r k dauert die große Hitze noch immer an. Unter anderem hat sich der Großkaniiiiami Hope aus beut 15. Stockwerk gestürzt, als er itacht? nicht schlafen konnte. Ferner tötete f i ch der Kaufmann Bose durch einen Revolverschuß. Auch in B o st o n und Philadelphia fordert die Hitze viele Opfer. In Boston ist der Quai der Eunardlinie durch Feuer teillveise z-ersrört worden. Ein Sccl-sinaster wurde zerstört. Die anstoßenden Handelshäuser tvurbcn ein Raub der Flammen, ebenso 3 Leichterer und eine füdamerikanische Barke. Den letzten Nach- riclsien zufolge sind 2 große Getreidespeicher vernichtet worden; 2 Personen k a m c n n in. Der Schaden wird aus über zwei Millionen Dollar veranschlagt. Heber die Katastrophe in der Stadt Tokat in der asiatischen Türkei erhielt der Minister des Innern vom Gouverneur von Samslin folgende Einzelheiten : Am 25. Jnni Mittags überfluteten Regengüsse die ganze Stadt. Die Anfangs angenommene Ziffer von 10 0 0 Menschenopfern verdreifacht sich durch die neueren Feststellungen. Aus dem Fluß Jeschile Jarmak wurden allem 1000 Leichen gezogen. Faurttien-Nachrichten. Geboren: Herrn Eisenbahnbetriebs-Ingenieur B. Lehr und Frau, geb. Birgel, in Eoblenz ein Sohn. Verlobte: Frl. Minna Uhl mit Herrn Karl Nuppel in Unter-Schmitten. — Frl. Hedwig Salomon in Gelsenkirchen mit Herrn Albert Hertog in M.-Gladbach. Kutscher-Verein. Von dem Ableben unseres Mitgliedes Herrn Jakob laurer fetzen wir die Kameraden hiermit in Kenntnis. Die Beerdigung finbet Samstag, den 11. Juli, nachmittags 31/, Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Um zahlreiche Beteiligung ersucht v10/, Der Vorstand. vermischtes. Köln a. Rh, 9. Juli. Zu dem bereits gestern drahtlich !urz gemeldeten Unglück über Brückeneinsturz bei Marien- mrg mii) noch berichtet: Die Unfallstelle befindet sich an der og. 165 Meter-Oeffnung. Die Arbeiter, die auf diesem Teil der driiicfe beschäftigt waren, befanden sich gerade in der Mitte des Gerüstes, um ein Schlußstück einzufiigen. Dieses Gerüst mußte chon vor einiger Zeit, iveil es so sckiwach war, verstärkt nxrbcn. Iber trotz der Verstärkung hat cs die Last nicht tragxn können, äuf der Stelle nach Poll hat das Montagegerüst mehr nachge- geben, als auf der Kölner Seite. Auf der Südseite waren ungefähr 60—70 Monteure und Arbeiter der Dortnnmder Union beschäftigt. Die Nachricht von dem Brückeneinsturz verbreitete id) mit Blitzesschnelle durch die Stadt: tausende von Menschen milagern das User. Aerzte, Krankenschwestern und Geistliche itiarai sofort zur Stelle, ebenso die städtische, staatliche und Strom- oolizei, sowie die Feuerwehr mit Krankenwagen und ein Pionier- iommndao. 13 Arbeiter fanden den Tod. Etwa 10 Per- onen liegen schwer verletzt im Bürger-Hospital. Der den Bau leitende Ingenieur war vollständig fassungslos, so daß er Bc- ündungen nicht machen konnte. Da man die Befürchtung hegt, baß iwch weitere Einsturzgefahr besteht, haben die Behörden Vor- ichtsinaßrcgeln getroffen. Wie die „Köln. Ztg." hört, hat sich 2 ircktor Landray der franz. O pe r et te n t o u r n 6 im hiesigen Sommertheater entschlossen, die gesamte Bruttoein- ji a b ni e der Eröffnungsvorstellung der Operette „Mascotte" am Kirschen, Heidelbeeren und alle Gemüse billig zu haben bei Ferber. jetzt dem Inhalte nach bekannt. Es hat etwa folgendes )arin gestanden: „Die infame, verleumderische Bande will uns jetzt noch iach"so viel Jahren hineinlegen und Schnmtz auf uns verfen. Es ist nun doch alles verjährt und du kannst ivch nichts sagen. Alles ist nur gemacht, um dich und mich jU Schande zu bringen." Heber den Inhalt dieses Brieses wurde längere Zeit hin- und hergesprochen. Ernst will sich beim Empfang des üriefes zuerst weiter nichts gedacht haben, ihm keinen bösen Sinn untergelegt haben, und erst als er von dem Prozeß Otoltke-Harden näheres hörte, auf den Gedanken gekommen ein, daß der Fürst vielleicht von ihm verlangte, er soll nichts aussagen. Oberstaatsanwalt Jsenbiel wies auf die Stelle in !>em Briefe hin, in welcher es heißt, „es ist alles verjährt." Las involviere doch, daß etwas v o r^g e k o m m_e n sein nüsse, was verjährt sei. Es kam noch zur Sprache, daß rulenburg seinerzeit an Ernst einen Brief mit der Wert- ingabe 600 ML geschickt habe, daß der Bries aber tatsächlich >000 ML enthalten habe. .Hierüber gefragt, erklärt Eulen- jurg, der Brief Ware „versehentlich" an Ernst gelangen, er hätte an Kuno Moltke gehen sollen. Als dem llngellagten darauf vorgehalten wurde, daß ein anderer Brief an Ernst, der ebenfalls mit 600 ML bewertet war, 2000 ML. enthalten hätte, meinte Eulenburg, das habe er )er Portversparnis wegen getan. Eisenbauanstalt DARMSTADT.^ Dachstühle — genietete Träger — Stützen — moderne Fassaden — Hal len — Treppe» >ll. '»Mr Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß es Gott gefallen hat unfern innigftgeliebten, unvergeßlichen Gatten, treusorgenden Vater, Bruder, Schwiegersohn und Schwager Jakob Mäurer nach kurzem, schweren Leiden gestern nachmittag 5 Uhr zu sich zu rufen. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Gießen (Weserstr. 19), den 8. Juli 1908. Die Beerdigung findet Samstag, den 11. Juli, nachmittags 3V, Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 05761 Frau Hofrat Kistler in München äußerte sich auf Befragen wie folgt: „Das ist eine dumme Geschichte. Ich begreife den Ernst nicht; er ist ein so braver, anständiger Mensch, daß er meinen Mann jetzt so hineinzieht. Wir kennen Ernst, weil wir zwei Jahre in Starnberg gewohnt haben. Auch Eulenburg kennen wir. Mein Mann hat aus Gefälligkeit für Eulenburg einige Male mit Ernst über die Sache gesprochen, damit Eulenburg viel erspart wird." Ein Brief des Fürsten an Jakob Ernst wird lQ,,@®4"ä2 Mieljer SJof. * ^.rlin, 9. tyt; ^atsanL sein soll, jnX 'bie unauffällig d^enchterstattn oenvaal mzulretem dcu er em Fürst jci xklagkn. Er miiss! chiedenheit zurü-t- leHnb alleMen- er nehme lcdiglick de- Angeklagten. *■ Jakob Ernsi - ihn nach Starnbur.' !t, was er wisse, mehr sic an der weiterer i Interesse haben, nerft, er bedauere, in t einwilligen je ieuge nicht Vernommen ung aus. Der Ze^- ruhen. Dr. Jsenbir. tleid mit den seeli । bedauere es sehr leb »eieu Furcht lebt, tor ' die 5lnlt)efen(eit 6cs ) erkläre hier, dch tilgen einverstanden e: geklagte jetzt zu- lt, was Ernst hier :g fährt, und uns Do: ah er nicht mehr doi wir hier umsonst ge- t werden. te Hieraufnichts!! so daß die Aerzte such ;g nicht aushallen, e sind heute zur Stelk mann, der Hausarx Üennrich und Ä mßerdem vier Arbät- t15 Zeugen etugettoM die Glaubwürdigkeit de! .. fen wollten, tritt HostL q geben. Ter LorjchM it ist und seine W d, sich zu äußern. er die Glaubwürdiger ommissar Schöps^ etwas ausdenke uk L ■»Ästsä Xbe frattIlS e tvaven- SäSTö* l 5Serteü>l8« # MN eit ierün SJ allgE uelte'l N % mit f‘w S des W* ch-Wd * Zwiebelkuchen Dicnötaas, Donnerstags und) Samstags, von morgens tz'/rUhr. B. Schomberj 4190 Walltorstr. 5L ein vorzügliches Hascrpraparat frei von Hülsen und Schalen, per Pfund: 35 Psg. stets frisch und in bester Qualität zu haben bei: [3952, Georg Wallenfels. 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Rößler in den Aufsichts- rat gcwahlt.__ Gießener Wetterdienst. voraussichtliche Witterung für Hessen am SarnStag den 11. Juli: Meist trüb und Regen. Windig. Kühl. Müller'schc Badeanstalt. W a s s e r w ä r m e der Lahn 15 °R. Original-Drahtmeldungen. Frankfurt, 10. Juli. Rach einer an die Geschäftsleitung des deiitschcn Turnfestes gelangten Mitteilung wird Prinz Oskar von Preußen den Kronprinzen, den Protektor des Festes, bei dem deutschen Turnfest vertreten. Berlin, 10. Juli. Nach einer Meldung der „Tügl. Rundschau" hat Groß-Admiral v. Köster die Wahl zum Präsidenten des deutschen Flottenvereins äugen o m m e n. Dagegen ist das Prüsidial-Mitglied Fabrii- besitzer Schwcckendieck-Dortmund aus dem Präsidium ausgetreten. Wie das genannte Blatt weiter erfährt,, wird heute der gesamte Vorstand des Landesverbandes Westfalen, der mit 23 000 Mitgliedern so stark ist wie der bayrische Landesverband, sein Amt niederlegen. Braunschweig, 10. Juli. Die Herzogin Johann Albrecht von Mecklenburg, die Gemahlin des Regenten,, ist heute früh l1/2 Uhr ge storben. (Die Herzogin. Elisabeth war eine geb. Prinzessin von Sachsen-Weimar,\ Tochter des verstorbenen Gcoßherzogs Karl Alexander, eine, Tante des reg. Großherzogs. Sie war geboren 1854 undj seit 1886 mit Herzog Johann Albrecht vermählt. Ihre Ehe ist kinderlos geblieben. D. Red.) Rom, lo. Juli. Durch das Ministerium wird nun», mehr amtlich bestätigt, daß Tittoni sich im August nach Oesterreich und Deutschland begeben wird. Es soll! eine Zusammenkunft mit dem österr. Minister Baron Aehren-, thal stattfinden. — „Giornale d'Jtalia" glaubt mitteilcw zu können, daß Oesterreich und Italien bereit seien, alle Schwierigkeiten in der Bal kau frage bei^ulegen uni) derart zu lösen, daß in"Zukunft jede Möglichkett eines Konfliktes als ausgeschlossen gelten kann. Ein Zusammengehen Rußlands, Oefterreichs und Italiens werde sich erzielen lassen und die Mächte werden ihre gemeinschaftliche Aktion! in der mazedon. Frage dahin durchführen, daß die Reformen in Mazedonien der Türkei aufgezwungen werden. — Die Agrarbewegung hat ihren Mittelpunkt in Soenza. 400 Landarbeiter griffen dort den Bürgermeister im Rathause! an und mißhandelten ihn schwer. Die Stadt wird militärisck) besetzt. 'Madrid, 10. Juli. Obgleich das Endergebnis der A n l e i h e! von 160 Millionen noch nicht bekannt ist, erwartet man öod) eine große Ucbcrzeichnung. Aian spricht bereits davon daß die Anleihe 4Umal überzeichnet sei. Richard schaftl. Hilfsarbei Wissenschaft!. 13 Die studentische auswärtigen Mitglieder von Kenntnis zu setzen. rmverhindung Adelphia erfüllt hiermit die traurige Pflicht, ihre Alten Herrn, Inaktiven Ableben ihres Philisters Histor. Kommis J-Landes-Axchiv 4236 Wieseck n einer Zeit Grausam enttäuscht von des Bahnhofes, Ter Vorstand 4242 ES labet ergebens» ein Ter Fcstausichust 4113 ISoolbadu.LuFFkurorl oder Wetter^asse Telephon 434 Schutzmarke. Marktstrasse 9 Telephon 434 Aufklappen der Plattform sehr bequem. Stiefeln 4083 um 11. d. Mts if. Spätere An> Damen, Herren and Kinder in erprobt soliden Qualitäten. farbigen Schirmen mit bunter Kante bieten wir eine konkurrenzlose Auswahl. Giessen, Bahnhofstrasse 58 Alleinverkauf der berühmten „Herz“-Schuhwaren LL>. z Schone 3uwt= und ^cgcbübncr sow.Raiie- gefillgel, Bedarfsartikel Enten, Gänse re. liefert nut und biiiifl Lb7/i Gefiügclh. Becker, Weidenau-Sieg 57 Preisliste mit Llbbiloung gratis. Musik auSgeführt der Kapelle bc3 Inf. - Reg. Katser-Wilhelm Nr. 116. Konkursverfahren. Tas Kontursvcrfahren über den Nachlaß des Fürstlichen Lctbjägers Franz Böhm in Lich wird nach erfolgter Ab» Haltung deS Schlußtermins hierdurch aufgehoben. [Bl% Lich. den 8. Juli 19U8. Großherzogl. Amtsgericht. Ph. telayfarth & Co., Frankfurt a. M« Tüchtige Vertreter gesucht, wo wir noch nicht vertreten sind. werden Sie sein, wenn Sie beim Einkauf von Veilchen- Seiscnvulver nicht auf den Namen „Goldperlc“ und den Kaminfeger achten, denn so hübsche unb praktische Geschenke finden Sie sonst nicht in den Paketen. hv*‘/i Fabrikant: Carl Gentner, Göppingen. — Festplatz in der Nähe Es ladet crgebcnst ein Worms, den 9. Juli 1908. Tie Liste zur Einzeichnung liegt bis bei Turner Bi,chacker, Neuen Laue, i Meldungen müssen unberücksichtigt bleiben. 4236 der Festausschuß. mich als Festivirt besten« Franz Bauer. Bczirksfest Änbotf a. d. Lumda. Abfahrt: Sonntag, den 12. Juli, 12 Uhr mittags. Zahlreiche Beteiligung erbeten. Orden und Ehrenzeichen sind on.ui[cncn. Freie Fahrt. v*°, Ter Borstand. Um mit meinem grossen Lager in Tennis-Schuhen u. zu räumen, gewähre extra 20 % Rabatt. Zu diesem Feste halte ich empfohlen. U-Wi;m Männer-Turn-Verehi. JVridL /ÄZ Am Sonntag, den 19. Fuli d. Fs. fährt i 'r morgens G.4ä llbr em Erna^ug nach Frank- MGt\fint a. M. Ankunft b.25 Uhr. Fahrpreis SJjil 1.25. v«*/f Diejenigen Mitglieder, die beabsichtigen diesen Zug zu benutzen, wollen sich iii der bei SSr-‘X Mitglied Earl '2ang, 'Marttstr, aufgelegten Liste biv emschlieultch den Il.d. M. einzelctmon. Gleichzeitig geben wir bekannt, das; sich unser Verein nächsten Sonntag, den 12. d. Mts. bei der Jubelfeier des Turnvereins Gr.-Lufeck beteiligt und 12.00 lldr abfährt. Ter Vorstand. wo die Konjunktur eine rückläufige und infolge dessen das Einkommen fast aller Stände und Gesellschaftsklassen herabgemindert ist, ist darauf Bedacht zu nehmen, daß man speziell bei GebrauchSgegenständcn sein Geld nicht umsonst auSgicbt, besonders beim Einkauf von Schuhwaren ist daS wichtig, umsomehr, da hierin außerordentlich viel Ware auf den Markt kommt, für bic oft ungeheuerliche hohe Preise verlangt und bezahlt werden. Eine gute und preiswerte Fußbekleidung find unsere Schuhwaren. Aqy." Tausende tragen Springmanns Stiefeln. glückliche Geburt eines munteren wurden hoch erfreut Dr. Fr. Kraft u. Frau. Scheide* Original - Canada - Getreidemäher Total - Räumungs ■ Ausverkauf wegen Umzug dauert nur noch einige Tage. Kauf ü aus S.Eisoff er,Giessen 23 BahnhoMraBc 23. giiliysiB taosplie für (4237 Einmachgläser, Sstemfitogatfe. Max Marum, Bahr.ho^tr. 4. Tel. 612. ucn Baue Casseler MirmfaMls Giessen, Seltersweg 9. rr MiegMerein Äöorj a. ik &inik Sonntag, den 12. u. Montag, den 13. Fuli Feier des 25jiiiiriürii Stiftiingoffftcs vtlbundra mit brm Ktjiiiis-Krikgkrftü des KeMs Kicßeii Josie in feierlichcn zledttreichung der ran S. 18 dein fsaiftr geftiftften fa ucii^lrife. ----- -69 Kunst-Fahren, sowie Nadball- und Radpolospicl Eintrittspreis: Sonntag 30 Pfg. — Montag 20 Pfg. Es ladet ergebenst ein Nadfabrcr-Verein Wieseck 1900. mit eingeschlossencm Triebwerk und Hauptrad, ganz aus Stahl ist der Beste! • . „NOXOM“-Binder siegt überall! V Zu vorstehendem Feste halte ich mich als Festwirt bestens emvsoblcn. __Heinrich Brück. VobiUi.v Der Taglöhner Georg Krick, geb. ö. Lltober 1872 in Leihgestern cv.,zuletzt in Leihgestern wohnhaft luub beschuldigt, haß er als beurlaubter Reservist oder als Wehrmann der Landwehr ohne Erlaubnis auögewandert ist. — Uebertretung gegen 8 360 Rr. 3 des Strafgesetzbuchs, in Verbindung mit 88 4, 11 des Reichs gcsetzes vom 11. Februar 188«. Derselbe wird auf (D10/? Freitag, den 18. Sept. 1908, vormittags 9 Ubr, vor das Großherzogliche Schönen- gcricht in Gießen Zimmer Rr. 6 zur öauptverhandlung geladen. Bei unentichuldigtem Äus- bleibcit wird derselbe auf Grund oer nach 8 472 der Strawrozes;- vrdnung von dem Gr. Bezirks- lonnnanbo Gießen anSgesteUten Erklärung verurteilt werden. Gießen, den 2. Juli 1908. Der Großherzogl. Amtsanwalt. L^eidematm. ____ NB.: Das Tagesgespräch von Gießen bilden Springmanns Ausiiahmetage für sämtliche Schuhwaren. a*7r Grosser Inventur Ausverkauf Sommer-Schuhwaren zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Turnverein Grossen-Buseck. Samstag, den 11., Sonntag, den 12. und Montag, den 13. otili l. Fs. Feier des 9jährig. Stiftungsfestes verbunden mit Fahnenweihe. DBT Festplatz: Festwiese am Babubos. H Statt Karten. Durch die Töchterchens Für Speisen und Getränke ist bcsicuo gesorgt._______ Turnverein Giessen (gegr. 1846). Zum Deutschen Turnfest geh: Sonntag, 19. Fuli V. Fs. vormittags 645 Uhr ein Erlrazug mit direkter Fahrt nach Frankfurt a. M., dessen Benutzung wir unseren Mitgliedern nur angelegentlichn empfehlen können. Fahrpreiö: Mk. 1.25 (Ermäßigung 42°/o) Ankunft 826 «hx. Freibank. Heute und morgen iB“7r gepökeltes Qchienfieisch 2k»Psg. frisches Schweincsteifch, 42 Pfg. Heidelbeeren täglich frisck eintreffend, emvnehlt -um billigsten ragcspreiü. 4236 ; -itigtn, nsen. g c 6 y -r y ■C N - e -Stiefeln ® 4083 ’E ’S ?rjasse i ion 434 = 'Wen. 2 Ö. UÄg. den 13. Fuli tttKDW r« S. iil. hi -Wilhelm Nr. 116. chnhosts. — 4236 Festausschutz. als Festwirt besten? Franz Lauer. esiens gesorgt. liessen Lountag, 19. Juli :!razug mit direkt« ’jöeiiurjiing wir unseren Men können. iung 42•/.) Ankunst den. s 1 sn-Buseck. ! 12. und Montag, de- lweihe. öabuboi- S 2 g öS L 2 CQ 00 o «» g c <= e o <=r> CS B Ä <5 s= C - G <71 " ä r— ?-r iß K £ a o » ZG S <2 i“! K 8 c na “7 — na %.& '£7 a o = l— c"-5 *S‘ .Z1 (ScQ s® 77 S o - ö Lo*5.2 8 ’X A ö er.'S" G na 'S A A H tt a 8 — ES K-Z er. G x g ti G G A .2 8 A a ec — *C A 5? ,G jQ na —. =C •5 *ti §Z G Hi® = 2 «H na 4» G a KD iifi G Cb* P U =i S S 5 5X G "8 G "A O S" LxZ 8 :£ Go na G u £ C gXe = = cc = 8 “■• E e>Ä £ = oz g p’5 Z Gca «Äjg A§ V ‘g =G -2 ZG§ZZ^ ® ‘= A P G = «<2.2 ■ ~ A es 7- e -i o wsW -^c = G=*e ? LLL il! g 8 T - ZZeZbß M S E^g. . M 5 -sTZLL GD£ L» c c — ."z: - § » 5^ 2g'6'1 £ A ‘Z" i-> i- g r o V> 3-e CT> »w-> a 2 IZ3 L 8 G o s> 4» Cfi G G G -O « 8 2^ LZ) g-, e e en ca? M— G 77 'O — -G •r-* 5 äe-’^a G G «oZ = c£.Ji - 5 2b) L -g'e _■ :2 o na ■Z-'S. na *— §d s®^ •~ na -j o " p 2" o G 'S" .S ■*=■,£ G o — G Ä s 5 Ä o — G ZIZD »'S g>2 .7 t G o g 4> ä5 C? rg E« £ en 2 Gd g r g 2 v§ 5* " |c? L G -— 4» , en O c £ ?■= ° tL G - Z> G — Q G o£ "D G.G n;> g G «Ä.5 ä^2^uo 2-= c G & «ex? .2' na p. X ■ G ^- O bk ■~* G 5S g •" - C> _ g£(j) .c £? Ä „ ,2> 8 G c 4. C « G —’ ir o 8 W ® l2.X,!-* 2 G G^ßW ’c "E ■^,-g S 7 £5^5 'S- G.'~ G '*=■ G 53 A .(70 E J p c 4. « G _ -"=- -o 5:5 G a-a s'S'^r G § c . . 2 7» iÜ 8 8 Ä4-. s ~ A G o ’S . . G — o oD ^E o 2? 2^c — 5L. A o „CQ S c ^Sci G O - CO A c — na G A 'S" ea — G 4> ZO G -X "L) .2 - A G C "*"* A na £- G 0G GÄ E Oä .2 a 2" § 2 85 •§ 8l cs o 8 K p ~ -2 G G A S- ,4. - L A^-g na » sj w. G “ A S "“ Ss-e® o G ■^•8 5- 87 N "5 "Q o Z G-L8 - G’SS %,‘o «LZ = ^A Sa = -g 'S Ä» a •_, G -a 2 ZZ2 - He?.L H 22 -G © 4? CI c ci S' § A ©ZÖSö’ga 5 S ö 5 5. 5 SEK2 s 35-, =: 2 S S 2. - C- n ' L 5?" ? 7 7 2^ s ä s» - o *\,_ 5 Z c* 3^ 2 o ? S d »= 2. 2 6 a.5 =:S 2 ~2.S- 2 sr=> s- er (yl^; 5- 14 6)d öS «212T öd2 6) "1 S8 7? ’S: S3 8 ö 5.6)5 3 7 2 2 f» (Sl ” l' 2:.9 5.^ " 5; t-7 T? <£ 3 o. S y 2 z :? S S. rt S 5 III ZKZ- L 3" = p' 3 ss? o 3 2" 2’= 2: S« 6)- <-> Z S a.» « 2. 3 ff» «s> SL2 6) V k?2.' = - a,2Si.? 5 E 6) 2 61 =>C9 9? Zo2 T ?3«I z <6 Cr7 2 2 Z 6) Si* 2^? 7? Y 2. s a g.« CÄ ZA« cli ta^r 2* 2. (2 " S Tie bi Ciroalb-j 1 warben n? Tie sl ouS Aula nudel, de de4 6tiftv Wabe wir Ter I steige j 2 61R" S> o‘ n »5u cx? X. s (71 s V »3v S ' 2.? z 5äz beit, bag -rischen f carfle trat .Wi .Rrum m 'tatbl ein rn diesem 11 oladlv. kurzersleige i-'aiser hall und nag:; Ter P üslljtlvrro loltjciami zu hnnddat mit der jli Etabtc tnifl des & IJnimluiig, werden sei, in ihrer M dir 2adie 1 Ter 8 "ach einer ■<•■. die S kcrdiiei hg CL l? X. O KZK B ^2 = 2 Z 4-2 jr___3 5 <* 1=, er v " 3 — : X do rs6) = 5g L8 Z 2g prS 25'2 •t s S 612* o 2 ? = 2. to Cs) 1* 32« 5L,->3 S 2 = 2 s’S F, « y §r3, = T 3 3- .<,0 = S2 L c^5 L-KG ftt -e* .vnzeigk Krelsbl iacöentl ftofl1 5 6- 3 =:--6) 2 ■^’TT ff 2 = - "R; 25^ er« = J4« 6>" S U O :s . 2» de wtitttc i^'iagt 1 5na5< unb M' ringe iJatbeiiv chmler । «& 2 L =8 =3-2 2. «p Anw ,-eorbnelen ?r. Sierir iruneroall Helm, Hut ■ros, Aal ihn l“-l ’M« -„J^afnäg u> Vmt ,7 f” idle l.r-?,a^U ; tUbet h«ch S-2’3* ?sr p 7 A>2 x - 2 IM q dlH 3 r»' 6) g’ ^'d"7sj " = ? =.$• 3 _ S- = ' rs 61S' |i;r - 5^7 <5 3 S. 2 „ iu 2 :?J 2.1 2 »9 2 flla r. =5-« 2, 2 p s o —. —, — 02^ » 3 Jur ■Ts> äSt’Ä CIn«täift' Der seines den begn‘ .jrfitbau-.' 3" b nikau-S mit US0. erbidtj^ 2 2" Ö »Su ° §sl ß)y ” » 5T 3j •8 2*„ - r» @ — c - 61 = »h? 3 X = S3 sr 61 d 2 = 5 61§* "o'"§‘ »‘6 o- derT '-yednis ( wen, mit ifilängert vonnittagz 2=^„ r- ^3=2— = =- e S 3- 6) = 2. A E 7 ? ’2 2"«» KZ^- O 3 — es 3" ff-ZxZ- ° ® 2 2,6) 2»--" r w—o s Ss- & - 3 I 2.?Z c- _ Q — - a 3-t; - Gl leichten -lr1 ^ilkrailwa -udveniioii nahm am ■efjt über über W 25. 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