und „Gerichts- Eine ernste Bedrohung des Friedens ist nach wie vor Vie Krijis im Grient. in der Haltung Serbiens 'bist billiger. 03 uno verweisen gleichzeitig auf die morgen | Hoven ist aber Jät fünfzig Jahren tot, :unb ej ift em" erscheinende Mliandluna über moderne was er geichneben l-at, schon zu stnden. Urteilen Sie lieber. '5tt)fiiid,s DV, i-Babrenfeld. Gastspiel zu gelvinnen l in den „Fximllien-Vlättem" erscheinende Abhandlung über moderne Tanzkunst, die einen allgeineinen Ueberbtzck über die zeitgenössischen Tanzkünstlerinnen gibt. wleMarken 1 nämlichen Reiche Ver- teuerste er, politische Lagcs-cbar». Der Kaiser und das Zeppeliusche Luftschiff. Professor Hergesell teilte auf dem in Hamburg tagenden Meteorologen-Kongreß mit, daß der Kaiser Mitte Oktober nicht nur einem Aufstiege des Grafen Zeppelin als Zuschauer beiwohnen wird, sondern die feste Absicht hat, nach dem Beispiel des Königs von Württemberg einen Aufstieg mitzumachen. Auch Prinz Heinrich von Preußen und der Deutsches Uerch. Furst Bülow wird am Montag von Norderney nach Berlin zurüükehren. Der Staatssekretär des Auswärtigen v. Schön ist bereits von seinem Urlaub zurückgekehrt. Zu dem Zwischenfall in Casablanea ist nach der „Köln. Ztg." noch festzustellen, daß der deutsch-schweizerische Flüchtling, der auf dem Konsulatschein aufgeführt ist, den Schutzbestimmungen gemäß den deutschen Schutz genießt. Der amtlich nicht berücksichtigte russische Fremdenlegionär schloß sich aus eigene Faust an. Der Bundesrat hat sich mit der Ueberweisung der Entwürfe des Gesetzes betreffend die Aenderungen des Gerichtsverfassungsgesetzes und der Strafprozestordnung sowie des zu den beiden Gesetzen gehörenden Einführungsgesetzes an die zuständigen Ausschüsse einverstanden erklärt. fLte^L 8'WZWA einem hiesigen Pub- ir unser Geschäft mit nach 52 iuch hier in allen in ins empfohlen. [5913 Wckrmßl. für „Feuilleton* unö -Vermachtes': Ernst Anderson; für „Stadt Lnz hervor- 'Margarine Ein Verüb’ Herzogregent von Braunschweig werden, wie verlautet, zu dieser Zeit in Friedrichshafen sein. — Die Ausgaben für „Sardanapa l" hoben bid Voranschläge außerordentlich überschritten. Die Kosten für die Ausstattung sollen sich auf 350 000 bis 375 000 Mark stellen. Die iunraic erhöht sich durch den Ausfall an Vorstellungen an jenen Abmden, wo Proben abgehalten worden waren, noch um 30 000 Mark. Die Vorstellungen sind gegenwärtig so schlecht besucht, daß das Ballett in allernächster Zeit abgesetzt werden soll, da jeder Mend ein Defizit bebeutet. — Kleine Chronik aus St u n ft und Wissenschaft In Wien ist der dritte Kongreß für Jrrenpflege eröffnet worden. — Prof. Kolbe, Direktor des Institutes für Infektionskrankheiten in Berlin erzielte mit Serumversuchen an Tieren zur Heilung der Cholera gute Resultate. — Gestern wurde in den öffentlichen Gärten von Venedig die von Adolf Thiel in San Remo gestiftete und von Bildhauer Schaper-Berlin geschaffene Richard W a g n e v- B ü st e feierlich enthüllt. — Das Rhein-Ma inisHe B e r bands t h e a t er hat am Samstag den 3. Oktober seine dritte Spielzeit durch eure Aufführung von Mvliöres „Geizigen" in Rüsselsheim a. M. eröffnet. bot! z Einkorn®611, s«‘e- sestöst V -order- io®»1' 1 Ä- cn < n.b.H" selbst, vergessen Sie alles,' was man Ihnen erzählt hat, vergessen Sie auch hie törichten und boshaften Artikel unb das noch boshaftere Buch, das Wagner geschrieben hat (gemeint ift wahrscheinlich die „Kapitulation"), und Sie werden sehen! Es ist nicht die Musik der Zukunft, was gar nichts heißen will: es ist die Musik aller Zeiten, well sie herrlich ist: Uff! Sie smd leider nicht überzeugt, und Sie sind nicht die einzige! Voltaire, tonnte Shakespeare nicht verstehen, weil er voreingenommen war, und voreingenommen sind auch Sie. . . Wohlverstanden: wenn ich Magner nachzuahmen glaubte, wurde ich in meinem ganzen Leben keine Note mehr schreiben. Nachahmen können nur Toren. Besser Schlechtes nach eigener Fasson zu machen als nach der Fasson der andern. Und je schöner das Modell, desto lächerlicher die Nachahmung.... — Bizet über Wagner. In der Oktobernummer der „Revue de Paris" werden neue Briefe des Komponisten der „Carmen" aus dem Jahre 187 L veröffentlicht, darunter ein edireiben, das Bizet an seine Schwiegermutter, Frau Fromental Haleoy, die Gattin des Komponisten der „Jüdin", richtete, und das ein interessantes Urteil über Richard Wagner enthält. Wagner war damals nur durch die vielumstrittcne „Tannhäuser"-Auffüh- rung nno durch ein paar Bruchstücke seiner Werke, die in den Pasdeloup-Konzerten aufgeführt worden waren, in Paris bekannt. „Ich will," schreibt Bizet, „mit Ihnen heute nicht über Wagner rechten. Sind Sie aber üngerecljt! Es ist übrigens das Schicksal aller Genies, daß sie von ihren Zellgenossen verkannt werden. Wagner ist nicht mein Freund und ich schätze ihn nicht besonders hoch; aber die unendlichen Wonnen, die ich diesem genialen Neuerer verdanke, kann ich nicht vergessen. Der Zauber dieser Musik ist unsagbar, unausdrüülich. Das ist höchster Genuß, Zärtlichkeit, Liebe! Wenn ich cs Ihnen acht Tage hintereinander Vorspielen wurde, mürben auch Sie dafür schrvärmen. Die Deutschen, die uns in der Musik leider überflügeln, haben längst begriffen, daß Wagner eine ihrer festesten Säulen ist. Der deutsche Geist des 19. Jahrhunderts ist in diesem Mann verkörpert. Sie wissen ja wohl genau, wie grausam für einen großen Künstler Geringschätzung ist. Wagner ist aber zu seinem Glück so herausfordernd stolz, daß die Krittk ihm nicht aiis Herz gehen kann, vorausgesetzt, daß er ein Herz hat, was ich noch sehr bezweifle. Ich Ziehe nicht so weit wie Sie unb spreche nicht den Namen Beethoven neben dem Namen Wagner aus. Beethoven ist fein Mensch, sondern ein Gott, wie Shakespeare, wie Homer, wie Michelangelo! Nu>i wohl! nehmen Sie das intelligenteste Publikum, lassen Sie ihm das größte Meisterwerk der Musik, die Symphonie mit Chören, Vorspielen, und Sie sollen scheu, daß es nichts davon verstehen wird. Der Versuch ist gemacht worden und wird jedes Jahr mit demselben Resultat wiederholt. Beet- $en, zu sehen, und die englische Regierung hat denn auch schon der serbischen Regierung angeraten, Mäßigung zu üben und eine korrekte Haltung zu beobachten. Daß Montenegro auf der Seite Serbiens steht, fällt natürlich kaum ins Gewicht. In Cetinje fand eine große Protestversammlung gegen die Angliederung Bosniens und der Herzegowina statt. Eine Resolution wurde angenommen, ui der die Regierung aufgcfordert wird, die Beleidigungeil zu vergessen und sich mit Serbien zur Verteidigung der Interessen des Serbenlandes zu verbinden. Nach der Ver- ammlung veranstaltete die Menge vor dem Palast und der russischen Gesandtschaft Sympathiekundgebungen. Inzwischen hat sich die Meldung von der Annexion Kretas durch Griechenland bestätigt, und es heißt, daß auch Samos diesem Beispiel folgen wolle. In Triest wurde sogar das offenbar unbegründete Gerücht verbreitet, daß Albanien seine Unabhängigkeit erklären wolle. Regierungsfeindliche Stimmungen bei den Albanesen werden allerdings auch von anderen Seiten gemeldet. Nach einer Meldung aus UeSküb wird die Fassung der offiziellen Nachrichten über die Unabhängigkeit Bulgariens von den Bulgaren Mazedoniens verurteilt. Dieselben beabsichtigen eine Loyalitätsertlärung an die Türkei zu erlassen. In allen Kreisen, besonders unter den Komitee-Offizieren und Albanesen, herrscht erbitterte Stimmung. Die Annexion Bosniens wurde relativ ruhig ausgenommen, nur die dortigen Serben zeigen große Niedergeichlagenheit. Die Ruhe und Ordnung ist auf dem Balkan bisher zwar noch nirgends ernstlich gestört worden, trotzdem zeigen sich allenthalben Kriegsvorbereitungen. Das 1. und 2. serbische Aufgebot ist einberufen worden. Der Präsident der Skuptschina richtete an die Volksmassen eine Ansprache, in der er sagte: Können wir nicht mit Waffen siegen, so werden wir zu Bomben Zuflucht nehmen. Das mazedonisch-bosnische Komitee beschloß, mit Bandenbildung vorzugehen und Bosnien zu insurgieren. Gerüchtweise verlautet, daß auch im letzten türkischen Ministerrat eine teilweise Mobilmachung beschlossen worden sei und daß ein diesbezügliches Jrade erwartet werde. Von der russischen und der montenegrinischen Grenze werden ebenfalls Eruppen-llonzentralionen und -Berjchiebun- gen gemeldet. Unter diesen Umständen nimmt es nicht wunder, daß auch Oesterreich-Ungarn mobilisiert. Wie wir hören, haben auch die inGießen lebenden Oesterreicher und Ungarn Einberufungsbefehl erhalten. Wie der „Neuen..Freien Presse" aus Konstantinopel gemeldet wird, wurde ein in den Bosporus ein fahren des bulgarisches Schiff, das die Königsflagge gehißt hatte, von einer der Bosporusfestungen aus durch zwei Kanonenschüsse zur Umiehr gezwungen. Newyork, 8. Okt. Die Presse verurteilt einsrimmig das Vorgehen Oesterreichs und Bulgariens und lobt Englands Eintreten für die Heiligkeit internationaler Verträge. Sie sympathisiert mit der beraubten Türkei. Londoner und Purster Meldungen versuchen Mißtrauen gegen Deutschland zu erregen. Amerika ist offiziell an den Balkanange- , legenheiten nicht interessiert._________________________________ Zu irgend einer Entscheidung in der Orientfrage ist es .,uch in den letzten 24 Stunden nicht gekommen. Es scheint . iur, daß die Begeisterung Englands und Frankreichs für ! den Gedanken einer europäischen Konferenz nachgelassen , Haben. England soll, wie die „Nat.-Zrg." schreibt, die Gefühl . - lichteit der Konferenz eingese.hen haben. Daß man den : • «Yedanken an eine Konferenz aber noch nicht aufgegeben hat, : geht daraus hervor, daß Frankreich Brüssel als Ort für ; die Balkankonferenz vorgeschlagen haben soll. Bezeichnend t für die augenblickliche Lage ist cs, daß die Hetze gegen Deutschland in Konstantinopel, noch immer fortgesetzt wird. Der sozialistische „Avanti" macht sogar den Vorschlag, Italien solle sich vom Dreibunde lösen, um sich die Sympatyien Englands und der Türkei zu 3 sichern. „Wenn bei den Straßenkündgebungen in Konstantinopel Feindseligkeiten gegen Deutschland hervorgctreten zu jein scheinen, so ist das, loie die Köln. Ztg. sich aus Berlin melden läßt, der Erfolg derjenigen Presse, die mit allen Mitteln der Unwahrheit und Entstellung die Lage so darzustellen sucht, als ob die Aufrollung der orten* I l alischen Frage als ein böswilliges Werk der deutschen Politik zu betrachten sei. Wir können nur bedauern, daß rxrs politische Verständnis für die deutsche Politik in der • Türkei nicht tiefer Wurzel gefaßt hat. Wir werden ab- roarten müssen, ob es sich bei diesen Aeußerungen des Uebelwollens nur um die unverantwortliche, leicht verführte -itiib aufgestachelte Menge handelt, oder ob auch maßgebende Personen die Erinnerung an die Dienste verloren haben, bie Deutschland der Türkei in der Vergangenheit geleistet hat und auch in Zukunft noch leisten kann." Wenn man die Haltung Deutschlands ruhig erwägt, .o muß man gestehen, daß der deutschen Regierung durch die Verhältnisse größte Zurückhaltung in her Ballanfrage auferlegt wird. Auf der einen Seite steht der österreichisch- angarifche Bundesgenosse, auf der andern die befreundete Türkei. Für wen soll Deustchland da Partei ergreifen. 'Seine eigenen materiellen Interessen auf dem Balkan sind nicht so groß, daß sie ein Eingreifen rechtfertigten. Unter 5iesen Umständen ist es, wie es die Frankfurter Zeitung lut, leichter Kritik an der Haltung der deutschen Regie- inuig zu üben, als selbst einen gangbaren Weg zu finden. Die „Frlf. Ztg." läßt sich nämlich aus Konstantinopel melden: „Man hat in einer der schwierigsten äußeren und inneren Situation in der Türkei vielfach irgend ein er- , lösendes Wort aus Berlin erwartet und zrvar nimmt man ' in allen Kreisen der türkischen Bevölkerung diese Erwartung wahr. Die ’ seit mehreren Dezennien währende intime Freundschaft, die bedeutsamen Interessen Deutschlands in der Tür lei, sowie die bcstästdigen Versicherungen, daß an dem Status quo des vttomanifchen Reiches nicht gerüttelt werden dürfe, berechtigen die Türkei zu einer solchen Erwartung. Dieses Worc ist vedauerlicherroeise ausgeblieben iinb hat schon im Juli-Umschwung uns zu einem guten Teil itm unseren Einfluß in der Türkei gebracht. Es unterliegt nun keinem Zweifel, daß die Ereignisse der letzten Tage diesen Einfluß vollends geschwächt, und zur Untergrabung nnseres Ansehens in der Türkei geführt haben. Wir haben England allein sprechen unb seine Freundschaft für die rurkei ins hellste Licht setzen lassen. Tie führenden tür- 4 l ischcn Blätter göben diesem scharfen Umschwünge unverhohlen und in für Deutschland wenig schmeichelhaften Worben Ausdruck." Wenn man etwas bedauern kann, so wäre Ies höchstens das, daß die leitenden deutschen Staatsmänner die kommunalen Verwickelungen nicht rechtzeitig vorausgescheut haben. Daß Bulgarien seine Unabhängigkeit erklären und daß Oesterreich-Ungarn Bosnien annektieren würde, ist ja schon bei den Kaisermanövern unserer Regie- Arssland. Die österreichisch-ungarischen Delegationen sind gestern in Budapest zusammengetreten unb vom Kaiser Franz Josef empfangen worden. Im Ausschuß für die auswärtigen Angelegenheiten der österreichischen Delegationen nahm der Minister des Ausloärtigen, Frhr. von Aehrenthal, das Wort zu einem Expose, worin er die Vorgänge auf dem Balkan sehr eingehend beleuchtete. Der Kampf der Stadt Prag gegen bie deutsche Industrie wird fortgesetzt. Der Verwaltungsrat der städtischen elektrischen Unternehmungen vergab den Bau einer elektrischen Remise unter der Bedingung, daß ber Eisenbedars nicht aus den kartellierten Werken bezogen werde. Der tschechische Großindustrielle Leo Bondy warnt in einem tschechischen Blatt von solch gefährlichem Beginnen, der Kampf könnte der jungen tschechischen Industrie gefährlich werden. Sozialdemokratische Wahlrechtsdemonstrationen in Budapest. Trotz des Verbotes des Budapester Ober-Stadthauptmaunes hatten die Sozialdemokraten für gestern abend an' 21 Stellen Versammlungen einberufen, um für das allgemeine geheime Wahlrecht zu demonstrieren. Nachdem es bis dahin der Polizei gelungen war, kleinere Ansammlungen auf der Straße zu zerstreuen, kam es kurz vor 9 Uhr in der Andrassy-Straße bei den Bemühungen der Polizei, einen aus mehreren Hunderten bestehenden Demonstrantenzug aufzuhalten, zu einem Zusammenstoß, bei dem Revolverschüsse auf Polizisten abgegeben unb von diesen erwidert wurden. Hierbei gab esf auf beiden Seiten mehrere Verwundete. Die Polizei nahm zahlreiche Verhaftungen vor. .Gegenwärtig — 9—10 .Uhr abends — herrscht Ruhe. Der Zorn der Wormser Zeitung. Auf der Redaktion der Wormser Zeitung scheint man. sehr nervös geworden zu sein, denn man schlägt blindlings um sich, auf Gerechte und Ungerechte. Den Gegnern der Wormser Zeitung, und vor allem Herrn Pfarrer Korell, wird es sicherlich einige heitere Augenblicke bereitet haben, als sie die Angriffe lasen, mit denen der „freisinnige« Gießener Anzeiger in neuester Zeit von der Wormser Zeitung bedacht worden ist. Auch wir haben unbändig gelacht, und wir verzichten daher auf eine Aufklärung der Mißverständniffe der Wormser Kollegin. Wenn wir ihr einen Rat geben dürften, so wäre es der: andere hessische Blätter etwas sorgsamer zu lesen. lofyti wEs’i1 len eneoen Ueberlaffung der Turnhalle der höheren imb erweiterten Madchenschllle eingegangen, das zunächst an das Kuratorium der Anstalt geht. . Bon der Handarbeitslehrerin V a u b e l ist ein Dankschreiben wegen ihrer in der letzten Sitzung beschlossenen Anstellung ein- sgegangen. Der Vortrag deSStadtbaumeisters Braubach über seine Südwestafrikareise findet am nächsten Donnerstag in der Turnhalle der höheren Mädchenschule statt. Außer den Mitgliedern der Versammlung und deren Damen soll der Lehrkörper der höheren Mädchenschule eingeladen werden. Herr Braubach ist übrigens bereit, den Vortrag zu wiederholen. Der Kaninchenzuchtverein hat dem von der Stadt (gestellten Verlangen entsprochen und den § 6 seiner Ausstellungs- bedingungen gestrichen, so daß der Auszahlung der für Ehrenpreise gestisteten 30 Mk. nichts mehr im Wege steht. Von dem Verein ist ein Dankschreiben für die Bewilligung eingegangen, sowie eine Einladung zum Besuche der Ausstellung. Den Vorsitz übernimmt nunmehr Beig. Georgi, da Stadtv. Dr. G u t f l e i s ch eine Erklärung über die 20 000-Mark-Angelegeuheit abgeben will. Er führt aus, daß man vor einigen Wochen das Gehalt des Oberbürgermeisters aus guten Gründen heraus erhöht habe. Die dafür angeführten Gründe seien allseitig anerkannt worden. Die Erhöhung sei nicht aus Gefälligkeit und Nachgiebigkeit gegen Wünsche des 1. städtischen Beamten evfolgt, sondern aus der Erwägung heraus, daß man die Pflicht habe, den 1. öffentlichen Funktionär angemessen und seiner großen Verantwortlichkeit entsprechend zu bezahlen. Das Gehalt solle entsprechend der großen Mühewaltung und Verantwortung des Bürgermeisters sein, und man habe gedacht, was man in dieser Hinsicht tue, lohne sich wieder für die Gemeinde. Der Grundsatz, daß man durch eine entsprechende Bezahlung die Arbeitsfreudigkeit des Empfängers on- erkennen solle, gelte für jeden Arbeller und Beamten, zu allermeist . der Großherzor cci Lauirrdo.^ icher DMstngetW Vorntittag' gemeinde. gemeinde werden Bücher ansgeliehen an jedem abends 6—7 Uhr. Wartburg, Kirchstraße 9: Sonntag, deir 11. abends 8 Uhr, Vortrags-Abend. -sd. Darmstadt, 8. Okt. Wegen MitzhandlungUnter- fl e b c ii er während der Manöver ift der schon im zwölften Jahre dienende Vizewachlmeister Ad. G. von der 5. Eskadron des Trag.- Regts. Nr. 24 angeklagt. Auf Anzeige von Zivilpersonen wird er beschuldigt, in Herborn seine Mannschaften an den Haaren gerissen, an den Schuppenketten gezogen und auf ähnliche Art gepeinigt zlt haben. Dem Angeklagten wird sonst das beste Führungszeugnis ausgestellt. Da die Anzeige sich als sehr übertrieben herausstellt, wird G. vom Kriegsgericht zu fünf Tagen gelinden Arrest verurteilt. rtcitag. Ter jia vorgesehene national« ier nächsten Sonntage abg. Dc. Osann, bei vernommen hotte, he? der Tagung nicht teil- Samstag den 10. Oktober er. von vormittags 10 Uhr ab geschlossen. Pfarrer Ausield. Pfarrer B c ch t o l s h e i m e r. feierliche Eröffnung des Konfirmanden- 3n der Iohanneskirche. Vormittags 9'/r Uhr: Pfarrer A u s f e l d. Im Anschluß daran: feierliche Eröffnung des Konfirmanden- unterrichts für die Johannesgemeindc. Univerfttäts-Aachrr^ten. — Eifenbahnfachwissenschaftliche Vorlesung eit sind für das Wintersemester 1907/08 an der Berliner Universität angekündigt. Es werden lesen: Geh. Oberregierungsrat Dr. jur. v. d. Leyen „Nationalökonomie der Eisenbahnen, insbesondere das Tarifwesen" (dreistündig), Geh. Oberregierungsrat Krömg, Vortragender Rat im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, „Verwaltung der Preußischen Staatseisenbahnen" (dreistündig); Geh. Reg.-Rat Dr. Wichelhaus, Professor und Direktor des Technologischen Instituts an der Jriedrich-Wilhelms-Universität, „Chemische Technologie" (zweistündig). — In Ai ünchen ist am 6. d. M. der ordentliche Professor für Ohrenheilkunde und Vorstand der Ohrentllnik an der Universität, Hofrat Dr. med. Friedrich Bezold, im Alter von 66 Jahren gestorben. Sein Haiipwerdrenst bilden seine wichtigen Untersuchungen der Taubstuninien mittels der kontinuierlichen Tonreiche, die er seil 1892 durchführte. — Straßburgs. Els. Seinen 70. Geburtstag feiert am 11. Oktober der ordentliche Professor der Pharmakologie an der Universität Straßburg Dr. med. Oswald Schmiedeberg. Die Vereinigung der k o n f i r m i e r t e n männlichen Jugend der Ai a r k u s g e m e i it d e beginnt Sonntag, den 18. Oktober, abends 8 Uhr; die Vereinigung der konfirmierten Aiädchen der Eiarklisgenteinde Dienstag, den 27. Okiober, abends 8 Uhr. Nebst den Neukonsirniierlen werden auch die Mitglieder früherer Jahrgänge eingeladen. Die Verjamnilungen des F r a u e n - M i s s i o n s v e r e i ii s werden Dienstag, den 20. Oktober, nachmittags 4 Uhr, im Aialthäussaal beginnen. Die Aiitglieder werden dazu herzlich eingeladen. Neue Aiitglieder sind sehr willkonimen und werden gebeten, sich im Vereinslokal anmelden zu tvollen. Ans der G e m e i n d e °B i b l i o t h e k der Markus- trter Aepfel und stellt an Karl und Wilhelm die Frage: „Wieviel bekommt jeder von euch, wenn ich die Aepfel unter euch teile ?' Während Wilhelm in tiefes Nachdenken versank, richtete Karlchen seine Blicke begierig nach den rotbackigen Äepfeln und antwortete: „Herr Lihrer, däi kann aich jo elan eaße." ** Fahrrad marder. Am verflossenen Sonntag entwendete ein Arbeiter hier aus einer Hofreite ein Fahrrad, fuhr damit nach Wißmar und verkaufte, als er abends zurückkam, das Rad an einen hiesigen Wirt für 40 Mark, wovon der Wirt gleich 20 Mark ausbezahlte. Tas Rad wurde beschlagnahmt uni) dem Bestohlenen zurückgegeben. Tödlicher Unfall. Am 5. l. Mts. stürzten, wie be- I richtet, im Valentinschen Steinbruch an der Sjarbt die Arbeiter •I Karl Wagner und Heinrich 5t' o d) aus Krofdorf bei der Arbeit von einer 6 Meter hohen Felswand in die Tiefe und wurden beide erheblich verletzt. Gestern ist nun Wagner, der einen Schädelbruch erlitten hatte, in der Klinik an der Verletzung gestorben. Wie festgestellt ist, Tutten beide mit einem Brecheisen Gestein losbrechen wollen, das Eisen war ausgerutscht und beide stürzten mit dem Eisen in den Händen ab. •• Ein Meteor ging gestern abend etwa x/27 Uhr bei Atzbach in der Nähe der Lahn nieder. -s- Rödgen, 8. Okt. Nachdem Bürgermeister Stein lie entgültige Erklärung abgegeben hat, daß er auch weiterbin bereit sei, das Amt der Bürgermeisterei zu führen, gilt 1 Lessen Wahl als gesichert. ---Daubringen, 8. Okt. Voraussichtlich das letzte Fest, daZ in diesem Jahre im Freien stattsindet, ist das Fahnenweihfest, das der hiesige Kegelklub »Alle [ j neun" am nächsten Sonntag in Verbindung mit dem fünf- ährigen Stiftungsfest feiern wird. —e Hirzenhain, 8. Okt. Hier war am Dienstag eine Frau in der Küche mit Waschen beschäftigt, ihre beiden | Kinder in der Stube zurücklaffend. Plötzlich fing das jüngere der Kinder an zu schreien, das ältere hatte nämlich den Kinderwagen angezündet. Der erschrockenen Mutter gelang es fast nur schwer, das arme Geschöpf auL dem brennenden Wagen herauszuholen. Schwer verbrannt liegt nun das Kind darnieder. sd. Darmstadt, 8. Okt. Ist der heutigen Sitzung I ber Stadtverordneten wurde ein Antrag eingebracht, eine Straße nach dem jüngst verstorbenen Stadtv. Dr. Osann frit benennen. Der Stadtv.^Lindt bringt zur Sprache, daß hei der letzten Herbstmesse Schattstellungen gezeigt wurden, •-} bie wider den guten Geschmack verstoßen. Das Polizeiamt soll ersucht werden, in Zukunft bei der Zulassung solcher Buden vorsichtiger zu sein. (Sin von dem Polizeiamt vorgelegter neuer Entwurf betr. die Beaufsichtigung der Hunde ivird angenommen und schließlich die Erhöhung der Hundesteuer von 15 auf 20 Mk. beschlossen. s. Marburg, 8. Okt. In der Nähe der Hauptpost wurde 'm Schulknabe von einem Automobil überrannt und !ebensgefährlich verletzt. -- Hier starb ein Schulmädchen, aas ein kleines Geschwür im Gesicht hatte, an hinzugetretener Blutvergiftung. — Ein Landwirt aus Ockershausen fand I ut seinem Acker eine talergroße Münze mit der Jahreszahl 758 und der Inschrift Rom. 11 Uhr: Kürderkirche für die Johannes- Aörehttche Nachrichten« Evangelische Gemeinde. Am 17. Sonntag u a ch Trinitatis, den 11. Okt.: Erntedankfest. Kollekte zum Besten der evangelischen Bewegung in Oesterreich. Gottesdienst. In der Liadtkirche. Vormittags 9 Uhr: Piarrer D. Schlosser. Im Anschluß daran: feierliche Eröffnung des Konsirmanden- unterrichts der Kinder aus der MatthäuSgemeinde. Vormittags 11'/« Uhr: Kinderkirche (ürdie Malthäusgemeinde. Pfarrer D. Schlosser. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schwabe. Im Anschluß daran: feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts der Sxinbev aus der Markus- und Militärgemeinde. Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der At a 11 h ä u s g e m e i n d e, wozu auch die Neukonfirmierten ciugeladen werden. Stleinc TageschronH. In Köln versaaste eure 28 jui)tige Studentin einen Selbstmord, indem sie sich mehrere Kugeln in den Leib jagte. Die lcbensgesichclich Verletzte Braut eines Kölner Offiziers, verweigert jede Aussage. Der Sekretär des liberalen Wahlvereins in Lübeck, Kuhn, ist mit der Vereinskasse flüchtig geworden. Die drei Direkwren der Bombastuswerke, einer Fabrik für kosmetische Mittel, in Potschapel, Sachsen, wurden unter dem dringenden Verdacht des Betruges verhaftet. In Hausen bei Colmar zerstörte ein Gro ßfeuer eine Anzahl Gebäude. 15 Familien sind schwer geschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 150 000 Mark. Das Feuer soll auf Brandstiftung zurückzuführen fein. Die Cholera statt st ik verzeichnet in Petersburg' 74 Neuerkrankungen und 57 "Todesfälle. Die Zahl der Kranken beträgt 1440. — Tas Familien-Grabgewölbe der Herzöge von Oldenburg in Petersburg wurde erbrochen und edelsteinbesetzte Heiligenbilder sowie Juwelen und kostoare Grabdecken geraubt. Bei einer Explosion in einem Getreide-Elevator in Richford (Vermont- wurden 13 Menschen getötet. Bei Mailand entgleiste der Schnellzug Tremona-Man- tuo. Lokomotive, Tender und Gepäckwagen stürzten um. Zwei Zugbeamte und vier italienische Reisende wurden schwer verletzt. als Zusatz zur Milch eine leient verdauliche Kindernahrung. Seit Jahren bestens bewährt zur Herstellung von Puddings und feinen Backwaren. | Nähre mit „Knorr“. Unterrichts für die Lukasgememde. Zu sämtlichen Gottesdiensten werden besonders die Eltern, Paten und Angehörigen der Kinder eingeladen. Abends 8 Uhr im Konfirmandensaal: Versammlung und Bibelbefprechung. Montag, den 12. Oktober, abends 8 Uhr, im Konfirmanden- saal: B i b e l st u n d e Pfarrer A u s f e l d. Die Versammlungen des S o n n t a g s v e r e i n s für M ä d - ch e n beginnen Sonntag, den 18. Oktober in der Kleinkinderschule, Diezstr. 15. Die Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Ltlkasgemeindc beginnt Freitag, den 16. Oktober, abends von 1(2G bis 728 Uhr, die der männlichen Jugend Sonntag den 18. Okober, abends von 1 -8 bis 1/S1Q Uhr im Lukassaal. Die Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der I o h a n n e s g e m e in d e beginnt Freitag, den 16. Oktober, abends oon . V-.ö bis l/.»8 Uhr, die der 2. K. H. bet Groß- c höheren BürgnW i Oberlehrer an b« । ernannt. N. derGroßherzo- ock zu Benshem m ständigen techn. yup- & des MmstemB Wberl zu Damital. £ bet »• Herr Otto Krndl, erzöge zu dessen W 11 Wie die ,Damsi< nach den Vorschriften bet die Änderung» e Mitglieder itum§ neu gewählt ■F-Ä? retung bet de '^denpandelskawwert t" uird ov- /»fijnxnifi die beheb ic Hf bU» i* jrt des »Z ic bnd « N werd» sSSr M männlichen Jugend Sonntag, den 18. Oktober, abends von '/,8 bis h',10 Uhr int Johannessaal. Die Versammlungen des F ra u e n -M i sf i o n s v e r e ins der LukaSgemeinde werden Freitag, 16. Oktober, nachmittags 4 Uhr, im Lukassaal begmnen. Tie Mitglieder werden dazu herzlich eingeladen. Neue Aiitglieder sind sehr willkommen und werden gebeten, sich int Vereinslokale anmelden zu wollen. Israelitische Keligions^emcinöc. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Samstag den 10. und Sonntag den 11. Oktober 1908: Laubhüttcnfest. 1. Tag: Vorabend 5.30. Morgens 8.30. Predigt. Nachmittag 4.00. 2. Tag: Vorabend 0.30. Morgens 8.30. Nachmittag 4.00. Abends 6.30. Märkte. Gießen, 8. Okt. Viehntarkt. Bei dem am 6. und 7. ds. Alls, abgehaltenen Markte waren ausgelrieben 1045 Stück Rindvieh und 638 Schweine. — Der nächste Markt findet am 27. und 28. Oktober statt, am letzten Tage and) Krämermarkt. ke. Frankfurt a. M., 8. Okt. Der Aepfel markt ist stark beschickt. Besonders kommen zahlreiche Arrsuhren aus Ober- Hessen und der Hanauer Gegend. Ten hiesigen Wiegestellen mußten zur Bewältigung der Arbeit Hülssarbeiler beigegebcn werdeit. Tas Maller Aepfel wurde bezahlt heule mit 6.50 Mk^ für hochfeine Sorten 7 Mk. tc. Frankfurt a. Ai., 9. Oft. Heu- und Strohmarkt. Angefahren waren 12 Wagen Heu und 3 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Hell Aik. 3.30—3.70, für Stroh Mk. 2.40 - 2.50. Zutzthren kamen aus Oberhessen, Hessen, Nassau, Starkenburg, Geschäst gut. Tendenz Sachverständige, ein Fabrikant aus Büdingen, beni allerdings an- j i)vo er am 121 August starb. Die Untersuchung ergab, _ba§ die Schädel-Zer- iplitterung einen Bluterguß ins Hirn zur Folge hatte, und der Tod unter Hinzutritt einer Lungenentzündung erfolgte. Der Saatsanwalt hält nach dem Gutachten der Sachverständigen Dr. Schulz- Auerbach, Dr. W t ß m a n n und Dr. S ch m au - Darmstadt die Anklage aufrecht, empfiehlt aber die Bewilligung n Adernder Umstände, während der Verteidiger, Rechtsanwalt Dr. Lender für Freisprechung plaidierte. Nachdem die Geschworenen 5 d ie Schuldsragen verneint halten, mürbe der Angeklagte oon ! Strafe und Kosten f r c i g e f p r o d) e n. and. Beamte 8' Ucigs iit iütb;ef Hiebe J".l|iuii)QiVeJeaWen St em. ÜUllotgelfljje ->e von benttrJ'9enbe ^>alousichij^,^°Sen, "a"en bl, ' Q"9.e- tttev, bie KNe Uten, bevÄCn|,ele'i feiltet der L; sieben unb ein Ä haben. $eiJ" "g-elbav vorgeL SV** der 8 L.Nicht schon als « Unb), bie tSeamten hanfentaflen, ber Neij. . ’ verbände lenben etütungen, bic S*. handel?, -vatkaheoerdanbes unb Lenken Dienst im mehreren em Einkommen vor des . Ruhegehaltes, des die Hohe der EinlnttS. W-, weiterhin ist das chrgeiehiichenßiwalideii. sind aus Grund der idlungin eingehende Er- Itanbnis bes iLeletzes uni m werben. r ßürjorgekasse ist z. Zh Wahlen bes Aiitglieder- , Mer Aoraussichl nach s 1969 ins Leben treten h alsbald mit den Vor- Paris, 9. Okt. Der Minister des Aenßern, Pichon, erklärte einem Redakteur des „Petit Parisien", daß die Idee einer internationalen Konferenz keineswegs auf- gegeben sei. Es sei jedoch nötig, daß vorher das Programm der Konferenz geprüft werde. Es sei natürlich, daß in dieser Hinsicht bisher rroch keine Entschlüsse gefaßt seien, solange der russische Minister des Aeußern, Iswolski, nicht in London gewesen sei. Mait erwarte keine anderen Komplikationen als! höchstens diejenigen, die durch die a u t i - ö st e rr e i ch i schen Kundgebungen in Serbien und den Ehrgeiz Bulgariens hervorgerufen werden könnten. E§ beständen allerdings in dieser Hinsicht ernste Gefahren und die Großmächte seien bemüht, diese Bewcgungeil einzudäm- meit und zu stillen. Fratikreich wirke in dieser Hinsicht, fo1 viel es könne, in Sofia und Belgrad auf die Regierung ein., Rußland, England und die übrigen Regiertingen arbeiteten} gleichfalls in diesem Sinne. Man habe nur derr einen Zweck, nämlich den Frieden zu erhalten, aber einen Frieden, der auf deut Rechte beruht. Tie Türkei besitze die Sympathien ganz Europas und Frankreich werde ihr nach wie vor Schutz angedeihen lassen. Paris, 9. Oft. Dem Petit Parisicn zufolge hatte Pichvnl gestern eine längere Unterredung mit beni deutschen Geschäftsträger Baron von Lancken über die Verhandlungen, die augenblickliche im Gange sind. Der Minister wies u. a. darauf hin, daß Frankreich im Orient ausschließlich friedliche Zwecke verfolge und daß, keiner seiner Schritte Befürchtung unter den Mächten hervor-! rufen könne. Deutschland werde zweifellos um so ieidyter dem Projekt einer Kvnferctiz beitreten können, als sein Verbündeter, Oesterreich-Uugam die Konferenz nicht mehr bekämpfe. WaZs Italien anlange, so stehe dessen Zustimmung außer Zweifel. Sofia, 8. Okt. (Wiener Korr.-Bureau.) Die Zahlung der gestern fälligen, an die Dette Publique zu entrichtendert Septemberrate des TributesfürOftrumelien wurde auf Verfügung des Finanzministeriums sistiert. — Bei vier gestern verhafteten Individuen, die einen Anschlag gegen das Pulverdepot bei Sochlar versucht Hattens wurde Dynamit gefunden. Drei der Verhafteten gestanden,^ daß sie das Depot in die Stift zu sprengen beabsichtigten, und daß sie noch andere Attentate geplant hätten. Ferner gaben sie zu, daß sie mit serbischen offiziellen Persönlich^ keilen Beziehungen unterhalten hätten. Konstantinopel, 9. Okt. 9 BatterienSchnellfcuer- g e s ch ü tz e, die eben a n s D e u t s ch l a n d eingetroffen waren, sind in aller Eile nach Abrianopel transportiert worden. Athen, 9. Okt. Aus Kania wird gemeldet, daß dies griechischen Zollämter beginnen, die griechischen .Sätze^ anzuwenden. Das Exekutivkomitee hat dem Kronprinzeti,, der gegenwärtig die Regierungsgeschäfte leitet, und dem augenblicklich in Kopenhagen weilenden König die Mitteilung von dem Älnschluß Kretas gemacht und sie gebeten, die Souveränität zu übernehmen und den Treueid entgegenzunehmen. A Mk. 500.- . 28530.- Ml. Q Spgise-u.SalataloiM nur gute Qualität, zum billigsten Tagespreise empfiehlt [5776 Von der Reise zurück 6010 Dr. Geyer, Seltersweg 64. Eintritt 20 Pfg. Der Vorstand. 5980 Geschäfts - Eröffnung i M H. Simmet, Friseur Moderne in sämtlichen Ränmen der Liebiyshöhe Eintritt 30 L u frliiicftende Meuterten ein 2 3'2 Die Ausstellnngsleitung kann mit 08.388) Dr. Crato’s DSC Treisfaae Vanille D Plätzchen. 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Für den Vorstand: Mich. Kessler, Geschäftsführer. Faul Nie wisch, Kassiber. Für den Aufsichtsrat: Fr. Vetters, ftellvertr. Borsitzender. ^3 m . . ä U DT «j ö : 18529.91 25793.- 3000.- Eröffne morgen Samstag den 10. Oktober Friedrichstraße 5 vis-ä-vis Bahnhosshotet ein Frisier - Geschäft und bitte werte Umgebung mich in meinem neuen Unternehmen zu unterstützen. Auf gute Bedienung wird größte Sorgfalt gelegt. 08447 Zum Einhorn Meinen MidrucK Beachten Sic bitte meine Schaufenster. j. liankel, Neuenbäue 7._____Telephon 612. HoteiRtstMlilltKobei Süßer ApscUveiu eigener Kelterei. [5965 Heute und morgen (B’/ia j Fasclochsenfleisch Pfd. 25 Pfg. k“wemerä ah dKStK 8^6^6061. Han schützt sieh vor nriuderwert. Nachahm nur wenn man beachtcl, dass jede Feder den Namen «. Boeder trägt, und dass die Schachteln mit dem ges. gesch. Kennworte „Jedem das »eine** versehen sind, , Priiila RiildWiirWen ä Pfd. 80 Pfg., empfiehlt [08451 Julius moieubanm. Telefon 319. 64643.95 . . 730 . . 254 ^$•*4 ** ~ 3 V 2 C-2 fttiötnktt - DkieiiiWg Siest». Samstag den 10. Oktober 1908, abends 83/4 Nhr im Saale des Hotel Einhorn Oeüeiitl. Vortrag mit freier Diskussion des Herrn Dr. Jul. Cahn aus Frankfurt a. M. über: • „Das Fmhta'ffl, seine Ziele usd seine Gegner.“ »Chevreaux £ aette der“ fräse" glatt, gestickt „ (hold. ThroHatL Ä'l« E6M cB° 110660 Xote i 11t, Porto u. Liste 20 Pf. extra. B XiOee für nur 5 Jti. einachL Liste und Porto empfiehlt Carl Heintze, Straosbnrff i. Elsass, und alle Loshandiungen« Sonntag den 18. Oktober 1908, nachmittags 3 Uhr: Geuet^aLversammLung im Saale des Gewerkschaftöhanses, Schanzenstraße. Tagesordnung: 1) Geschäftsbericht. 2) a. Kassenbericht, il). Nevifionsbericht, c. Genehmigung der Jahresrechnung. 3) Ber^ leilung des durch gemeinsamen Einkauf Erspartem. 4) Antrag des Borstandes und Aufsichtsrates betr. 8 Uhr-Ladenichlufr. 5) Er- gänzungswayl des Ausftchlsrates. 6) Etwaige Anträge. .591)7]Der Vorstand. Frische 18 Pfe. (5804 L. Steinhäuser Mk. 13401.- 19200.- 3558.46 J 791.74 5140.15 2900.01 500.- 126.- 9.60 2452.81 15564.18 «vf Parkett, Ijnoleumo gestrichenen Böden nach Gebrauchsanweisung mühelos Hochglanz ohne Glätteenieka Vfeuchtes Aufwischen möglich.ohne 1 Flecken iu hinterlassen, geruchlos. 1 Konsum -¥erein Giessen und Umgegend E. G. in. befchr. $ö. Bilanz am 30. Juni 1908. 50.— 15855.07 915.97 64643.95 Darmstädter Pädagogium. Darmstadt, Hochstraße 58. NenMsßge Mvatschulk ^>MmÄ&nöen. Schnelle und gr-iurdUche Boriiereitnng zum Einjährigen-, Primaner-, und Abitnricnten-Eramcu. Kleine ZUassen — individuelle Behandlung. lhvi;/8 -- ----Die Anstalt erzielte itete «ehr gute Frtoigc. ■ ■ — U. Elias. Passiva: Anteil der Mitglieder Hypotheken Darlehen Svar-Einlagen Neseryefond Spcztalreservefond Kaution Nichterhob. Rückvergütg. dto. Zinsen Warenschulden Reingewinn Mit Vorliebe werdenJhreÄinder den bekannten la. Uiid-IMni ans der KrwM-iM! Carl Seibel Frankfurter Str. 3» 2c!. 593 nehmen. to781 Derselbe ist in Brobeflaschen von 50 Pfg. an, sowie lose ausge« wogen zu haben. "Ziitntpn • - Eier, 2 Eigelb, 150 g zerlassene Butter, */» 1 X-Uidieti . ,aure sahne, 1Päckchen Dr. Crato’s Backpulver, 1 Päckchen Dr. Crato’s Vanillinzucker, Mehl. [ngaA0 'Jnhörcsi timn 1 Alic Zutaten werden gut verknetet, mit Z-uoereiiung . vjel e|,j dass sich der Teig gut aus - rollen lässt. Man sticht beliebige Figuren aus und bäckt sie auf einem vorbereiteten Blech bei mässiger Temperatur hellbraun. In Blechdosen aufzubewahren. anerkannt als erstklassiges Fabrikat mit höchstem Lichteffekt und grösster Haltbarkeit. Nur echt zu haben in allen einschlägigen Geschäften, d e durch das rote Auer-Löwen-Piakat kenntlich sind. 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