Nr. 8 158. Jahrgang Freitag, 10» Januar 1008 Erscheint tLgli- mÜ HuBnobme bei Sonntag». Die ..Eichener Somilienblätter* werben dem „AnzeigerE otennal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatl Mr ötn Krell Gießen" zweimal wöcheittlich. Der „ljelstiche tanötotrt" erjchernl monatlich einmal. ...........................—■IWPIWBT1W Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhefsen Rokatton-twuck tmfc fWao der Nr üblichen Unu>erftiäte üiuch. unt 6tetnOcudeicL tK. Lang», G'etzen. Redaktion, E^pediNon and Druckcret: Schul- stratze ?. Expedition and iterlag 6L RebakttomL^ 112. TeU-Adr« AnzergerGretzen« Deutscher Reichstag. 75. Sitzung, Donnerstag, 9. Januar. " < Dm Tische des Bundesrats: v. Dethmann-Holktoeg, 2 a u p p. Präsident Graf Stolberg eröffnet die Sitzung um 1 HT)r 15 Min. mit der Mitteilung von dem Eingang der Interpellation des Zentrums und der Sozialdemokraten über die Reform des KnappschaflStvesenS. Ter Unlerstühungswohnsitz. An erster Steve steht zur Verhandlung die e r st e Lesung der Novelle zum Unterstützungswohnsitz. Staatssekretär von Bethmann Hollweg gibt in einleitenden Ausführungen eine Erläuterung der Vorlage. Die Novelle hat in genau derselben Fassung dem Reichstage bereits vor zwei Jahren vorgelegen. Von einer Seite wünschte man damals eine Zurückstellung bis zur Gesamtrcform der Armengesctzgebung. Von anderer Seite billigte man den Grundgedanken der Novelle, eine weitere Entlastung der Heimatsgemeinden, bezweifelte aber die Zweckmäßigkeit des vorgeschlagcnen WegeS. Die verbündeten Regierungen stehen auf dem Standpunkt, daß die Abwanderung vom flachen Lande und Den kleineren, mittleren Städten nach den Großstädten volkswirtschaftlich und sozial die größte Aufmerksamkeit beansprucht und daß diejenigen Gemeinden, die unter dieser Abwanderung besonders zu leiden haben, in ihren Armen- pflichten entlastet werden muffen, wenn auch die Novelle die Abwanderung selbst kaum verringern dürfte. Der Reichstag hat sich ja im wesentlichen auf den Standpunkt der Verbündeten Negierungen gestellt. Der Staatssekretär begründet mm, weshalb s t ch d i e Negierung über die Kommissionsbeschlüsse hinweggesetzt und die Vorlage wieder unverändert eingebracht hat. Der erste Beschluß der Kommission betrifft die Arbeiterkolonien und Wanderarbeitsstätten, von denen in der Vorlage nicht die Rede ist. Die Regierung hält einen Zusatz hierüber für entbehrlich, weil durch eine gleichmäßige Rechtsprechung die Wanderarbeitsltätlen und Arbeiterkolonien durch bad Gesetz ohnedies schon mit betroffen werden. Der zweite Beschluß der Kommission ging dahin, daß bei dem Erwerb und Verlust des Nnterstützungswohnsitzes die Frist, die bisher 2 Jahre, nach dem Gesetz 1 Jahr beträgt, nicht ruhen soll für Familtenhäupter, deren Angehörige von einem anderen als dem Armenverbande ihres Aufenthaltsortes unterstützt würden. Der praktische Grund zu dieser Aenderung war im wesentlichen der, daß die Heimatsgemeinden vielfach durch außereheliche Kinder ganz jung abgewanderter Mädchen belastet würden. Die Regierung glaubte dieser Anregung nicht Folge leisten zu sollen, einmal weil dadurch das Prinzip der armenrechtlichen Familienaemeinlchaft durchbrochen würde und sodann, weil ein praktisches Bedürfnis dafür kaum vorhanden ist, da nach dem neuen Gesetze solche Mädchen den lknterstützungswobnsitz nicht mehr im 20., sondern bereits im 17. Lebenssahre verlieren würden infolge der Herabsetzung der Frist von 2 Jahre aus 1 Jahr und der Herabsetzung der Altersgrenze vom 18. auf da? 16. Lebensjahr. Drittens: Der Entwurf will den Ortsarmenverband des Dienst- und Arbeitsortes verpflichten, den Arbeiter und seine Angehörigen, die seinen llnterstützunaswohnsitz teilen, in allen Fällen der HilfSbedürftigkeit für die Dauer von 26 W o ch e n, also für 13 Wochen länger als fetzt, zu unterstützen, wenn der Arbeiter an dem Orte mmdestenS eine Woche gearbeitet bat. Die Kommission hat nach langwierigen Beratungen befchloffen, diese Bcftfnnniwa etwa? abruschwächen und die Unter» stützung auf die Krankheitsfälle zu beschränken. Beim Leien des Kommissionsberichts habe ich aber den Eindruck Memmen, als ob die Kommission damals selbst über die Zweckmäßigkeit dieser Aenderung zweifelhaft gewesen sei. Ter Staatssekretär schließt mit der Bitte, die Vorlage noch einmal einer Prüfung zu unterziehen. Abg. Frhr v. Gamp (ff.): Wir stehen der Vorlage svmpathisch gegenüber. Allseitige Zustimmung hat die Herabsetzung der Altersgrenze gesunden, weil die Arbeiter heutzutage im Alter von 16 Jahren schon ihren ständigen Wohnsitz festlegen. Nach der Vorlage soll der Beschäftigungsart der Arbeiter auch für die Familie hasten. DaS ist ein Unding. Der Beschäftigungsart des Sachsengängers soll also , belastet werden, wenn 100 Meilen davon seine Familie krank wird. Das ist ein unmögliches Prinzip, eine große Härte, die dem gesunden M.'nlchenverstand widerspricht. Wenn ein Berliner Maurer acht Tage in Schöneberg arbeitet, und bann ber Winter kommt, fofl bann Schöneberg alle etwaigen Lasten tragen? Das ist widersinnig. In der Kommission werden die entsprechenden Aenderungen an dem Entwurf vorgenommen werden müssen. Abg. Herold (Ztr.): Die Abwanderung vom £anbe nimmt ständig zu. Dadurch wird die Regelung ber Armenunterstützung sehr erschwert, wir können unS dieser Pflicht aber nickst länger entziehen. Cb das Verhältnis zwischen Arbeits- und WobnortS- gcmcinde von der Regierung richtig geregelt worden ist, wird in der Kommission eingehend erwogen werden müssen. Wir werden vielleicht die Vorortgemeinden mit den Arbeitsgemeinden zu größeren Zweckverbänden für die Armenunter- politifctye Die Verteuerung des Fernsprechers. Die drohende Verteuerung des Fernsprechers wurde in der Konferenz, die im Reichs- postamt stattfand, mit nur schwacher Majorität bis aus kleine Aenderungen des Tarifs angenommen. Die Vertreter von Handel und Industrie waren einhellig dagegen. Einen besonderen Eindruck riefen ihre Ausführungen jedoch ersichtlich nicht hervor. Tags vorher hatte in Berlin der „Zentralausschuß kaufmännischer und gewerblicher Vereine" eine Sitzung, die die Verteuerung der Fernsprechgebühren behandelte. Die Stimmung in dieser fachlichen Versammlung war sehr erregt. Die Einberufung von M a s f e n p r o t e st-Versammlungen wurde in Aussicht gestellt. Etwas von der Erregung dieser Versammlung zitterte in der Rede der Berliner Vertreter des Kaufmannsstandes in der Konferenz im Neichspostamt nach. Die Negierung blieb je» doch gegenüber den beweglichen Vorstellungen kühl bis ans Herz hinan. Die früher gefaßte Resolution des Reichstages, das Fernsprechnetz auf dem flachen Lande auszubauen und die Mittel durch gerechtere Verteilung der Gebühren in den Großstädten aufzubringen, wirkte bestimmend auf die Haltung des Reichspoftamtes. — Die Kölner Handelskammer hat beschlossen, gegen die geplante Aenderung des Fernspreckstariss einen Protest Der Rebner beantragt eine Kom-1 setzimg sind sie auch berechtigt. Was ben Fall bcS jungen Mädchens betrifft, baS in der Anstalt dreimal Mutter geworden ist, so könne er sich nicht denken, rote bas eigentlich zugehe. (Heiterkeit.) Entweder war dach also die Aussicht nicht strenge, ober der Aufenthalt in der Anstalt kein bauernder. Im übrigen können Sie nicht verlangen, daß ich alles weih, was in Sachsen passiert. Abg. Dr. Abloft (sreis. Vp.): Die lange Rebe des Abg. Kaden ist nur dadurch erträglich, baß hoffentlich wieber eine mehr« jährige Pause barauf kommt. (Heiterkeit. Unruhe ber Soz.) Derartige Reben setzen b a 8 Niveau des N eichStagß herab. (Große Unruhe ber Soz. Lebh. Beifall. Bebel ruft erregt: Was gebt Sie bas an!) Daß bas nicht geschieht, bi ran habe ich auch ein Interesse. Die Herren von der Sozialdemokratie können noch so viele Zwischenrufe machen, sie machen mich nicht munbtot. I Beifall unb Unruhe.) WaZ Herr Kaben ausgeführt hat, war nichts weiter als eine systemlose Zusammenstellung von Einzelheiten. Eine der- artige Dehanblung ber Sache kann denjenigen, ber, tote l dj ein Gegner ber Vorlage ist, nickst ermutigen, ber ich sachliche Grünbe vorbringen will, statt Derartige Fälle, bie nichts Typisches an sich haben, bie nichts beweisen, als bie allgemeine Unzulänglichkeit aller menschlichen Einrichtungen. (Lebhafte Zustimmung.) Auch wir sinb mit Der Verweisung bc§ Entwurfs an eine Kommission eintierftanben. Mit der Landflucht hat er nichts ^u tun. Er wirb sie auch nicht verringern. Das Abfchiebungswstem ist tatsächlich über baS ganze Reich verbreitet. Das sinb Zustände, bie mit bem Begriffe bes Kultur st aateS nicht zu vereinigen sinb. Dieser Krebsscbaben muß beseitigt werden. Die zwangsweise Bildung von Gesamtarmenverbänben erscheint unS zweckmäßig. Der Entwurf bedarf einer gründlichen Revision. Vorläufig leibet er noch an einem zu starken Schematismus. Wir bürfen kein gesetzgeberisches Stückwerk liefern, sonbern müßen bem bedürftigen Körper ein neues Gewand geben. In bet vorliegenben Fassung i st b a 5 Gesetz rein a g r a • lisch unb st ä b t e s e i n b l i ck, es verletzt bie Grunblagen ber Gerechtigkeit in jeber Weise. (Beifall links.) Abg. Herzog (Wirttch. Vgg.): DaS Gesetz bevorzugt baS Platte Laub nicht. Es will Mißstände unb Ungerechtigkeiten beseitigen, bie bie Lanbfluckst im Gefolge hoben. Die ArbeitSgemeinben müssen mehr zur Entlastung ber Wohnsitz- unb Heimatsgemcinben berangezogen werben. Erstrebenswert ist eine Vervollkommnung beS ganzen Armenwesens, z. B. burrfi Festsetzung einer Minimalgrenze Der Größe von Armeuverbändeu. Die Regelung des Armenwesens ist ein Maßstab für ben Kulturstand bes Volkes. Während dieser Rede ist im Saale ber ZeiitrumSavgeordnete Arbeitersekretär Decker-Arnsberg ohnmächtig geworben. Erwirb auS dem Saale getragen unb nach Hause gebracht. Abg. Brejski (Pole) bespricht die Armenverhältniffe in den östlichen Provinzen. Dbg. Mommsen (Frs. Vgg.): D'e Gründe des Staatssekretärs für die Nichtbeachtung Der Kommissionsbefck lüsse in allen Ehren, aber warum hat man auch einfach die Motive des alten Gesetzes wieder abneschrieben, ohne mit einem Wort auf bie Kommiisionsbefchlnsfe efnzugehen? Ja. warum hat man bei dieser neuen Vorlage, bie im April 1907 eilige» bracht ist, nicht bie inzwischen stattgehabte Volkszäh'ung von 1905 beiücksick ligt? Gewiß ist die Frage Der Lanbfluch 1 außerordentlich ernst nndbrennenb, aber wenn man sie immer nur so bebandelt, wie in bieiem Gesetz, toiib man ihrer nickst Herr. Wir leugnen bnrch- auS nicht bie finanzielle Neberlastung bes f l a eh e i» L a n b e s unb halten gesetzliche Abhilfe ifir notwenbig; rnerkwürbig nur, daß man hier sofort mit einem Gesetz zur Hand ist, toäbrenb man, wenn eS sich um eine grundlegende politische Frage handelt, wie die W a h I k r e i s e i n t e i l n n g , bie mindestens ebenio wichtig ist, sich nickt rührt. (Abg. Golbein: Sehr richtig!) Es handelt sich hier lediglich um eine Umwälzung ber L a st e n vom Lanbe auf bie Städte; sie wirb durch ben Streit ber Gemeinden wieder eine Unsumme von Schreibwerk unb .ft offen bringen; man sollte das lieber sparen und das Gelb ben Armen zukoinmen lassen. Es ist eine Gelegenheitsarbeit, von grunbiegenber Reform ist nicht bie Rede; ein solches Flickge etz erregt die größten Bedenken. fWit 16 Jahren ist heute noch kein Mensch selbständig; hier will man es aber festlegen. In den großen Städten will man die Jugend beranbildeu, und hier erklärt bie Regierung: mit 16 Jahren bist bu schon selbständig unb branckst nickts mehr zu lernen — unb bies nur, um ein paar hunberttanfenb Mark, die Den Cffen belasten, abmwälzen. Die Landflucht wirb durch das Gesetz bedeutenb vermehrt werden, west die Landarbeiter jetzt ivenioer als ein Jahr auf einer Stelle bleiben werben. Eine Seßhaftmackung ber Arbeiter erreicht man barnit nicht Man iprickt hier so viel von „VorortsgemeindenJ als ob man diese im ganzen Reiche über einen Leisten scherev fönntel Abg Siorz >"D. Vv.) betont die Schwierigkeiten, die bei bet Säuberung über d'e Grenze entstehen unter besonderer Verweisung auf bie Verhältnisse in Baben unb Württemberg. Die Diskussion wirb geschlossen. Die Vorlage geht an eine Kommission von 21 Mitgliedern. Freitag 1 Uhr: Vogelihntz, Maß- unb Gewichtsordnung, Tier« Halter, üran'enrente der Haudluilgsgehilscu. Schluß nach 6 Uhr. st ü f? u n g bereinigen müssen. Mission von 21 Mitgliedern. Abg. v. Vrockhausen (kons.): Der Herabsetzung der Altersgrenze unb ber Frist stimmen wir zu. Den Bcbenken über Das Verhältnis zwischen Arbeits. unb Wohnortsgemeinde müssen wir uns aber anschließen. Immer mehr wachsen bie Fälle an, baß Ehemänner ihre Frauen ber Heimatsgemeinbe zur Last falle» lassen. In Berlin soll eS 80 000 eheverlossene Frauen geben. (Hört! Hörti) Der Rebner wünscht Auskunft barüber, wie weit bie Verhanblungen betreffs Ausdehnung peS Gesetzes auf Elsaß-Lothringen gebiehen sinb. Geh. CberregierungSrat Hnllcy, Kommissar für Elsaß Lothringen, verweist auf bie Verhanblungen bes Lanbesausschusses, benen bie Damalige ReichstagSkommission nicht hatte vorgreifen wollen. In Elsaß-Lothringen wünscht man allgemein bie Ein- führung bes Gesetzes; ba-3 AiiSführungSgefetz müßte aber ben de- fonberen Verhältnissen beS PcichslanbeS angepatzt werben. Abg. Horn (Reuß, nafl.): Wir stimmen ber Tenbenz des Entwurfes zu. Er ist vielfach agrarisch genannt worden, m i t Unrecht. Denn es kommen nicht nur die großen Gulsvezirke, die wohlhabenden Dörfer in Betracht, sondern in Miltel- und Süddeutschland auch die kleinen unb Hein ff en Wald« unb Gebirgsbörfer, für die es eine große Härte ist, wenn sie mit 'Armcnlcrsten bedrückt werden. Ich finde eS verständlich, wenn emige große Städte sich gegen daS Gesetz wehren, sie sollen neue Kosten übernehmen. Sie sollten e? aber als nobile officium betrachten, sich den Bestimmungen des Entwurfes zu uiiterwerfen. Der Herabsetzung der Altersgrenze stimmen wir lediglich aus Zweckmäßigkeitsgründen zu, denn sie ist keineswegs logisch begründet. Mit 16 Jahren ist wohl ber Fabrikarbeiter selbslänb g, aber nickt der Kaufmann und ber Handwerker. Gegen die vorgesehene Regelung beS Verhältnisses zwischen Arbeits. und Wohnsihgemeinde Haden wir bie schwerwiegenbsten Bedenken. Die Frist von 20 Wochen Unterstützung stehl nickst im Verhältnis zu ber Arbeitsleistung. Wir können diesen Bestimmungen nicht zustimmen. Wir lehnen aber nicht im Prinzip eine Ausdehnung ber Fürsorgepslickst ber Arbeitsgemeinden ab. Wir werben gern mithelfen, in ber Kommission einen gangbaren Mittelweg zu finden. Abg. Kaden (Eoz.): Dem LandwirtschaftSrat hat der Entwurf Vorgelegen, ben deutschen Verein für Armenpflege unb Wohl- tätigtest hat man wohl nicht gefragt, sonst wäre das Gesetz doch lvohl etwas anders ausgefallen. Es wird bie scheußlichsten Zustände Hervorrufen. Es ist eine unbrauchbare Flick» arbeit, die neue Ungerechtigkeiten und Härten bringt Sie soll nur ben politischen Planen ber Agrarier dienen, bie baS Volk mit neuen Lasten bebrücfcn wollen. Die Armen werden brutal vergewaltigt. Man wirb nicht ruhen, bis man bie Ardeiterfami. lien völlig ruiniert hat. Das Absckstebungsfvstem wird von den Ostelbiern als eine moderne Folter angewendet. Ohne Erbarmen hetzt man die Armen von Ort zu Ort. Nur nickt an bie Taschen ber Agrarier, unb wenn das Volk habet zttgrunbe geht l (Lachen. 1 Der Rebner beißt sich eine Halde Stunbe lang an einem Falle fest, wonach ein lanbarmes Möbchen. baL bie Krankenhausrechnung nicht zahlen konnte, in einer sächsischen Anstalt neun Jahre fest- gchaltcn würbe unb in biefer Zeit breimal Mutter würbe. Tie plastische Schilberung, bie er mit vollem Aufwande seiner mächtigen Stimmittel gibt, verursacht wiederholt schall n- des Gelächter unb lauten Wiberspruch ber Reckten. 96 Proz. der Ortsarmenverbänbe, barnnter viele Gemeinben mit mehr als 2000 Einwohnern sind aus Mangel an Mitteln, Mangel an Ver. stänbnis. Unfähigkeit der Vorstände gar nicht in ber Lage, bem Gesetz Rechnung ,u tragen; sie müssen es Daher umgehen. Die Heinen Verbänbe sinb ein Krebsschaben. Große, wirklich leistungs. fähige Verbände sind notwenbig. Kaden spricht von einem lanbräflidjen Verbot im SckleS. wigschen gegen bas Geben von Almosen; ein Staatsanwalt ist gegen den Uebertretcr dieses Verbots vorgegangen. Der Staatsanwalt ist auch ein Christ; erschiene Christus heute noch einmal auf Erden, er würde Euchallezum Teufel jagen! (Große Heiterkeit.) Nach 1% Stunden ergeht sich Kaden in der K r i s e n. t h e o r i e unb kommt dabei allmählich auf den Bankdiskont. Unter allseitiger Heiterkeit fragt thn Vizepräsident Kaempf nach dem Zusammenhänge zwischen Vankdiskont und Unterstühungswohnsitz. Sächsischer BundeSbevollmachtigter Dr. Fischer: Der Vorred. ner ist in die alte Liebe seiner Partei verfallen, abfällig und ungc. recht über bie wirtschaftlichen unb politischen Verhältnisse m e i n eS lieben Vaterlandes, des Königreichs Sachsen, zu urteilen. Ich muß eS in Schuh nehmen. Geheimrat Fischer geht auf einige der von Kaden vorgetragenen Fälle ein und erklärt, baß ei mit her Abschiebung in Sachsen nicht anbers liege, als in trüberen Bundesstaaten. Wenn ein Gemeinbevorsteher ein Zirkular erlassen habe, sehr vorsichtig in ber Aufnahme von Armen zu sein, so wolle er das nicht billigen, aber Schlüffe auf da§ Svstem barf man danach nicht ziehen. Die Abschiebung erhöht ja die Lasten des LandarmenverbandeS. Es gibt Fälle, wo Leute ein Vergnügen daran haben, landarm zu werden, absichtlich nickt zwei Jahre in einer Gemeinde bleiben, weil sie sich sagen, daß sie sich a l ß L a n d- arme besser st e h e n w i e als Ortsarme. Es ist cich. trg, daß cs in Sachsen Gemeinde, und Bezirksarinenhäuser mit Ar. bcitszivang gibt, aber nur für Arbeitsscheue; unter dieser Voraus- an den Reichskanzler zu richten. Ferner hat die Handelskammer beschlossen, das Neichspostamt aufzu- sordern, vor einer endgültigen Beschlußfassung über den Entwurf sämtliche deutsche Handelskammern und den Handelstag zu hören. Der „Berl. Lokalanz." meldet aus Essen a. d. Nuhr: Tic Handelskammer des niederrheinisch- westsälijchen Jndustriebezirkes erklärte sich gegen die geplante Neuordnung der Telephongebühren. Hardens Nekrolog. Tie offizielle „Konserv. Korrespondenz" schreibt in einem Vergleich Hardens mit Ahlwardt und Erzberger: „Von den drei Skandalmachcrn war Ahlwardt der am wenigsten kluge, Harden der scharfsinnigste. Alle drei haben sich von ihren Matsch-Zuträgern täuschen lasjcn, aber als der leichtfertigste und gemeingefährlichste von ihnen hat sich Harden erwiesen. Man jagt dem Herausgeber der „Zukunft" tröstend nach, er sei unerschrocken für des Vaterlandes Äohl in die Schranken getreten. Harden selbst machte den Wahlspruch Huttens sich $u eigen. Aber ist das Unerschrockenheit, wenn man sich in dunklen Andeutungen ergeht, die allerlei Auslegungen zulasscn? Wenn man zwischen den Zeilen die schlimmsten Verdächtigungen lesen läßt und dann wehleidig versickert, gar nichts UebleS haben sagen wollen? Man müßte Harden für einen der ungeschicktesten und unüberlegtesten Journalisten halten, wenn nuni glauben wollte, er habe nicht geschrieben, waS er wirklich zu schreiben beabsichtigte. Deshalb ist auch das andere Lob, das man ihm als einem walnhciisliebcnden Menschen spendete, unbedingt zu beanstanden. Harden hat vielmehr systematisch feine Leser getäuscht. Er hat s.ie in dcu Glauben versetzt, aL8 sei er über die intimsten Dinge von authentischen Setten unrerrichret. Er hat mit Verbindungen in ben höchsten Kreisen geprahlt und namentlich mit Bismarckschen Intimitäten sich gebrüstet, die immer intimer wurden, je länger der große Kanzler unb sein leider so jung verschiedener Sohn Herbert tot waren. Was ist es nun mit diesen Quellen? Es kann nicht bestritten werben, daß der Herausgeber ber „Zukunft" als — Flunkerer ertappt worben ist." „Harben unb Ahlwardt als wahlverwanbte schöne Seelen — der bitterste Hohn!" bemerkt hierzu lakonisch ber „Vorwärts". Parlamentär!jetycs aus yes?en« R. 20. DarUt,radt, 8. Jan. ^er 0^"^ltzaus- «chuß der 2. Kammer setzte heute vormittag seine Etatsberatungen bei Kap. 12, direkte Steuern usw. fort. Abg. Dr. Gut fleisch stellte dabei u. a. die Anforderung, daß die Kirchensteuer von der Staats- steuer gesondert und auf eickem besonderen Zettel an» gefordert werden möchte. Die Abgg. Reinhart und M o l t h a n widersprachen diesem Verlangen und man kam dahin überein, vorerst einmal die Ansicht der Großh. Regierung über diese Frage zu hören, lieber die 7. Hauptabteilung, den Etat des Staatsministeriums, referierte Abg Reinhart. Die diesbezüglichen Kapitel 14 bis 22 weisen eine Gesamtausgabe von 436 922 Mark auf; es enthalten die Positionen Auswärtige und Bun- desverhältni|se 36 000 Mk., Kabinettsdirektion 15 680 Mk., Oberrechnungskammer 266 252 Mk., VerwaltungSgerichtshoj <7510 Mk., Haus- und Staatsarchiv 17 012 Mk. Neber die zum Ministerium des Innern gehörenden Kapitel 28 und 29, Zentralbauwesen 232530 Mk. und Nichtstaatliche Bausachen 3000 Mk., berichtete Abg. Molthan. Bei Kap. 30, Pro- vinzialdirektionen und Kreisämter, über welches ALg. Brauer referierte, wurde vom Ausschuß der Wunsch geäußert, daß an die Spitze der fünf zu besetzenden Kreisvermessungsämter fünf Geometer gestellt werden möchten. Die Ausgaben für dies Kapitel sind auf 924 460 Mk. festgesetzt. Die folgenden Kap. 31—37 erfordern für Gendarmerie 588524 Mk., Polizei 108 692 Mk., Polizeikassen 145 660 Mk., Arbeitshaus Dieburg 68375 Mk., Kirchen 483 221 Mk. Landesuniversität, Einnahme 476 960 Mk., Ausgabe 1425 960 Mk., so daß ein Zuschußbedarf von 949 000 Mark verbleibt. Technische Hochschule, Einnahme 469 096 Mark, Ausgabe 758015 Mk., also Zuschuß 288 919 Mark, lieber Kap. 38 und 39, Gymnasien, Realgymnasien usw., Ausgabe 2 732883 Mk. und Höhere Bürgerschulen 116 036 Mark, berichtete Abg. Moltham Bei Kap. 41, Volksschulen 2617 040 Mark wurde der Wunsch geäußert, eine genaue Aufstellung über die Zuschüsse aller Gemeinden für die Lehrergehälter zu erhalten. Die folgenden Kapitel betreffen Turn- und Zeichenunterricht 16100 Mk., Landeswaisenanstalt 207 443 Mk., Taubstummen- und Blinden-An- stalten 108126 Mk., Privaterziehungs- und Besserungs-Anstalten 6000 Mk., Hofbibliothek 79 213 Mk. und Landesmuseum 97 710 Mk. Bei letzterem Kapitel wurde allgemein der Wunsch laut, daß dem Landesmuseum mehr Mittel für Kunsterwerb zur Verfügung gestellt werden möchten. Die Weiterberatung erfolgt am Freitag vormittag. Die yelfischcn Staalsbahnen im Staatshaushalt Wenn auch die Rauh-Einnahmen der Hessisch-Preußischen Eisenbahngemeinschaft fortdauernd in erfreulicher Weise steigen, so wachsen doch auf der anderen Seite auch die Ausgaben und zwar in einem solchen Maße, daß das Steigen des Ueberschusses gegen bisher sich wesentlich verlangsamt, wenn nicht sogar einen Rückschlag erfährt. Das Erstere zeigen die nachstehenden Angaben über die dem Großherzogtum in den letztabge- schlossenen 3 Jahren zugeflossenen Anteile am Ueberschuß der Eisenbahngemeinschaft. Dieselben betrugen nämlich für 1904 = 12 911012 Mk. 25 Pfg., für 1905 = 14 005 221 Mk. !06 Pfg. und für 1906 = 14 406 202 Mk. 85 Pfg., sie stiegen also von 1904 nach 1905 um 1094 208 Mk. 81 Pfg., von 1905 nach 1906 dagegen nur noch um 400 981 Mk. 79 Pfg.; für 1907 aber muß damit gerechnet werden, daß das Ergebnis nicht unerheblich hinter dem Etatsansatz von 15 000 000 Mk. Zurückbleiben wird. Da aber für 1908 aus der für dieses Jahr geplanten Erhöhung der Gehalte der Eisenbahnbeamten eine weitere Verschlechterung des Verhältnisses der Gemeinschaftsausgaben zu den Gemeinschaftseinnahmen (des „Betriebskoeffizientew^) zu erwarten ist, so war es keinesfalls angängig, bei Veranschlagung des diesseitigen Ueberschußanteils für 1908 über den Etats- lansatz für 1907 hinauszugehen, und es wurden deshalb hier vorläufig noch 15 000 000 Mk. wie für 1907 vorgesehen. Ein Stillstand in der Aufwärtsbewegung der Anschläge unseres Ueberschußanteils ist übrigens auf den Abschluß des vorliegenden Hauptvoranschlags insoferne ohne Einfluß, als ja die Eisenbahneinnahmen mit dem Ausgleichsfonds verbunden find, ihr Stillstand oder Rückgang somit für die Deckung der laufenden Ausgaben der Verwaltung zunächst ohne Belang ist. Auch insoferne ist zu Besorgnissen vorerst kein Anlaß gegeben, als die Reineinnahme aus dem Staatseisenbahnbesitz, wie sie sich ergibt aus einem Vergleich jenes Ueberschußanteils mit den unter dem Kapitel „Eisenbahnen" für öffentliche Abgaben vorgesehenen 380000 Mk. und den unter Kapitel „Ausleihungen und Staatsschuld" in Ausgabe gestellten Beträgen für Verzinsung der Eisenbahnschuld (insoweit jber Erlös der Anleihen tatsächlich schon für Eisenbahn- Zwecke verausgabt sein wird) mit 10 053 000 Mk. und für Tilgung der Staatsschuld mit 834100 Mk., immerhin noch leinen Betrag von 3 732 900 Mk. darstellt. Im Vermögensetat sind 10 468800 Mk. Ausgaben für Eisenbahnzwecke enthalten für Beschaffung von Betriebsmitteln, erste Raten für die Erweiterung der Bahnhöfe zu Bensheim, Grünberg und Wiebeksbach-Heubach, zweite und weitere Raten für die Umgestaltung der Bahnhofsanlagen zu Darmstadt, für Erbauung einer Hauptwerkstätte daselbst und für die Erweiterung der Bahnhöfe zu Nidda stnd Stockstadt. * Im neuen preußischen Eisenbahnetat sind ferner vor- .gesehen: Bahnhof Gießen. Der Raumbedarf im Empfangsgebäude auf Bahnhof Gießen ist durch die Vermehrung des Personals und die Vergrößerung der Betriebseinrichtungen infolge des steigenden Verkehrs fortgesetzt gewachsen. Trotz der in den letzten Jahren vorgenommenen Erweiterung dieses Gebäudes genügen die vorhandenen Räume nicht mehr. Die Kosten der notwendigen ferneren Erweiterung belaufen sich anschlagsmäßig auf 150 000 Mk., von denen eine erste Rate von 50 000 Mk. bereitzustellen ist. B a h n h o f B a d - N a u h e i m. Der Bahnhof ist Durch- aangsstatwn der Hauptbahn Frankfurt a. M.-Kassel, die hier zuzeiten starken Verkehrs mit rund 130 Zug- und Leerfahrten belastet ist. Die Anlagen des Bahnho.es für den Personenverkehr sind unzureichend. Der Mittelbahnteig besitzt keinen schienen freien Zugang, auch fehlt ein be- onderes Ueberholungsgleis für Per,onenzügc. Es mangelt erner an Gleisen, um Nauheim als Ausgangs- und End- tation von Personenzügen benutzen zu können. Ebenso ent» prechen die Anlagen für. den Güterverkehr den heutigen Verhältnissen nucht mehr. Der Güterschuppen und die Frei- ladeglei,e befinden sich auf der Stadlseite in nächster Nähe des Empsangsgebäuoes unb hindern die notwendige Vergrößerung des letzteren und des Hauptbahnsteiges Die beabsichtigte Erweiterung des Bahnhofes sieht eine Verle- gung der Anlagen für den Güterverkehr nach der Südseite des BaiMjo.es vor, während der zu erweiternde Derionen- bahnhos an der bisherigen Stelle verbleibt. Die ^samt- kosten smd — abzüglich eines Pauschbei.rages von 70 000 Mk aus dem Betriebsfonds — zu 2 920 000 Mk. veranschlagt' Für dw_> Etatjahr '. ist eine ers. von 100Out) Mk Mgesetzt. Bahnhof Fron Hausen (La ,-Preußen. Auf dem an der Strecke Kassel-Frankfurt a. M. gelegenen Bahnhof genügt die Entfernung der beiden Hauptgleise vor dem Empfangsgebäude nicht zur Anlage eines ausreichenden Zwischenbahnsteiges. Das vorhandene Ueberholungsgleis ist für die Aufnahme voll ausgelasteter Güterzüge zu kurz und kann daher zu Ueberholungen nur selten benutzt werden. Bei der geplanten Erweiterung des Bahnhofes soll der Zwischenbahnsteig verbreitert und das Ueberholungsgleis auf 600 Meter nutzbare Länge ausgebaut werden. Die bei dem Gleisumbau zu beseitigende Rampe wird durch eine für Langholzverladung geeignete Rampe ersetzt werden. Die aufzuwendenden Kvsten find zu 185 000 Mk. veranschlagt; davon ist eine erste Rate von 50 000 Mk. eingestellt. allenburg aus Siozcß Meters. < Köln, 9. Jan. Nach Erörterung weiterer Beweisantväge wird b;e Aussage des Tr. Osmr Baumann verlesen, die dieser in Oftasrika über die Hinrichtungen Peters gemacht hat, damit der Irrenarzt Professor Tr. Aschaffenburg-Köln über den Gcsundheits'ustand Baumanns urteilen kann. Es kamen danach geschlechtliche Motive zur Sprache, doch war Baumann nichts genaues bekannt. Es wird alsdann ein anderes Protokoll über die Aussage Baumanns verlesen, wonach Peters übertriebene Aeußerungen getan habe, um seine Taten in ein glänzendes Licht zu setzen. Peters bestreitet dic^Richtig- keit von Baumanns eidlicher Aussage. Justizrat Dr. Sello beantragt, Dr. Martens-Berlin, der Baumann behandelt hat, zu laden. Zeuge Heine, Rechtsanwalt in Dessau, der bei der Abfassung des ersten Protokolls über die Aussage Baumann zugegen war, hatte damals den Eindruck, daß Baumann mit Rücklicht auf Peters nicht alles habe sagen wollen, was er wußte, ließet die inneren Motive für die Hinrichtung wurde er nicht vom Konsul befragt. Baumann erzählte jedoch dem Zeugen, daß Peters bei einem Essen im Hotel Bristol in Berlin geäußert habe, die Hinrichtungen seien aus geschlechtlichen Motiven geschehen. Baumann sei nicht geistesgestört gewesen. Dr. Peters kann die Geistesgestörtheit Baunu.nns im Gegensatz zu der Münchner Verhandlung nicht behaupten. Es sei nur im Reichstag gesagt worden, Prvf. Tr. Aschaffenburg kann sich als Sachverständiger nicht äußern. Nach den Aussagen hat er nicht den Eindruck gewonnen, daß Baumann (Geistesgestört war. v. Bennigsen gibt dazu Einzelheiten, darnach war Jahnke nicht schlecht, sondern schwach und ließ sich von anderen mißbrauchen. Zeuge Maler K u n e r t- Berlin weiß nichts von sexuellen Motiven, war nur bei der Hinrichtung Mabruls, mit der er nicht einverstanden war. Damals war er allerdings schärfer gewesen. Tie Gegend war damals nicht sicher. Es sei eine Karawane auf englischem Gebiet einen Tagesmarsch von der Station geplündert worden. Zeuge Ingenieur Hermes aus Gnoien soll sussagen, ob er von Peters sprächsweise gehört habe, daß er einen jungen Neger und ein Negermadchcn wegen geschlechtlichen Verkehrs habe hängen lassen. Zeuge erinnert sich dessen nicht. Rechtsanwalt Falk bemerkt, er habe dies im auswärtigen Amt eidlich bekundet. Auf Befragen Cellos gibt Zeuge zu, daß er nicht mehr auseinander halten könne, was er von Peters oder anderen gehört habe. Es ist eine Depesche vom Kolonialamt eingciroffen, wonach die Zeugenvernehmung von Schellendorf im März 1895 nicht eidlich war und daß die ^miethies-Briefe dem Gericht zugehen werden. Im weiteren Verlaufe betont Tr. Peters noch einmal die Gefährlichkeit der Situation; namentlich von den sogenannten oberen Negern sei ein Uebersall Immer möglich gewesen. Bennigsen bestreitet das. Es wird hierauf Schriftsteller und Maler Kallen bürg aus Bayreuth vernommen, der im März 1891 als unabhängiger Matwn n-ach der Station Moschi gekommen war, die von Wißmctnn lwas Tr. Peters bestreitet) sehr stark befestigt worden war. Er habe beim Kvmmandowechsel einen Brief von dem Vizeseld- webel Fitzleben vom Juli 1893 erhalten, wonach die Lage in der betreffenden Zeit vor der Ankunft von Tr. Peters ganz erträglich gewesen sei. Eine Amerikanerin habe damals die Gegend bereist. Tas Kolonialamt brachte einen Bericht von Pe- rers, daß auf der Station Ruhe herrschte. Am 8. August ,ei Peters in Marengo mit dem Bau eines Hauses beschäftigt gewesen, wobei Eingeborene geholfen hätten. Der Zeuge Wilhelm verliest einen tadelnden Brief von Dr. Peters von 10. Dezember 1891 an den Zeugen, weil dieser leinen Bericht vor Abgang von Peters Bericht abgesandt habe ferner einen Brief vom 14. Dezember 1891 von Peters als Antwort auf das Ersuchen des Zeugen, ihn auf dem Posten Moschi am Kilimandscharo zu belassen, das Peters aber in dem Briefe ablehnte. Dieser Brief hänge mit der sogen, falschen Bericht- erltattung zusammen. Tr. Peters erklärt: Tie ganze Sache hier hat nichts mit dem Malania-Aufstande zu tun und könne bei der Beurteilung feiner Verwaltung nicht in Betracht kommen handle sich um ein konkurrierendes Verhalten zwischen Militär- und Zivilbehörden, was ihm viel Ungelegenheiten gemacht habe. Zeuge Wilhelm beharrt darauf, daß es sich um die Ma- lama-Berichte handele. Hierauf wird General von Siebert als Sachverständiger vernommen. Er beacht sich in der Hauptsache auf fein in München abgegebenes Gutachten, das in den Zeitungen entstellt wieder- gegeben worden sei. Tr. Peters habe Moschi nicht halten können, weil es nicht ,o befestigt war, wie es das heute fei. Peters hatte auch feine Kommandogewalt und konnte deshalb nicht o gut Eingreifen, wie ein Offizier. Er, Siebert, habe das 4SrinäU> der Milde durch Dick und Dünn verfochten, aber er habe dabei eine übte Erfahrung gemacht. In Afrika sei auch “ne Hinrichtung nicht von der Bedeutung wie bei uns. Die Lahre 1891 und 1892 waren die schwersten, wo wir nicht wußten, on tt>ir die militärische Sage halten konnten. Erst der Gouverneur Scheele konnte im Jahre 1894 die Sage sichern, v. Bennigsen sei nicht in der wirklichen Gefahrszene gewesen und könne somit nicht darüber urteilen. Es entspinnen sich noch über diese Vorgänge am Kilimandscharo Auseinandersetzungen, zwischen Siebert eineneits und Bennigsen und dem Verteidiger anderseits. Darauf a^nd die Sitzung bis 4 Uhr nachmittags vertagt - c. (Nachmittagssitzung.) Zeuge W i 11 st o ck - Berlin ist anfangs Februar 1892 nach Afrika gekommen. Die Frage des Vorsitzenden, ob damals die Bevölkerung am Kilimandscharo aufgeregt gewesen fei, beantwortet Wütstock mit Nein. Er habe nichts davon gemerkt. Damals fei von feinen Kollegen auf der Station allerdings von der Hinrichtung des Mabruk und der Jagodja ge)proü)en worden. Bestimmtes über die Ursachen der Hinrichtungen, namentlich, ob sie aus geschlechtlichen Motiven er- wlgten kann der Zeuge nicht aussagen. Auf Befragen der Verteidigung erklärt Wütstvck, es habe keine militärifchen Ge- ßetniniue auf der Station gegeben. Sodann wird auf Antrag Verteidigung Pater Acker als Sachverständiger vernommen. jy gehört werden über die allgemeine Situation und bie Behandlung der Neger, Pater Acker bekundet zunächst, daß damals die Lage am Llilimandscharo ruhig gewesen sei. Auf Befragen gibt Pater Acker zu, daß er überhaupt nicht am Kilimandscharo gewesen sei, sonderii nur durch Missionare und andere Leute berichtet wurde. Er sei 18 Jahre in Afrika ge- n,rrd^c^GEgend t)On Sansibar und Bogamoye, uiid habe auch kleinere Reisen ins Innere gemacht, wobei er mit Negern aller möglichen Stamme zusammengekommen sei. Der Neger sei im allgemeinen weniger empfänglich als der Europäer, aber baß er keinen Wert auf fein Leben lege, das könne der Zeuge Nicht sagen. Nach seiner Ansicht seien für die Behandlung oer Schwarzen die Anwendung von Güte, Gerechtigkeit und erforderlich. Seines Erachtens wurde von Peters zu yÄ-^wicht aus die Strenge gelegt. Tr. Peters sei nach seiner , niT berechtigt gewesen, Mabruk und die Jagodja zum xCrim^1 en’ $$en.n geschlechtliche Motive Vorgelegen bEeNtz wurde Peters am besten getan haben zu sagen, er wolle bem Nichts zu tun haben. Er sei damals mit EntlastunaEn^ Ä ^u,n?)en ^kommen, daß man ihn als - L ÄÄS Häuptling zugeschickten Mädchen zurückfenden dürfen, ohne dafür Weiterungen fürchten zu müssen. Er habe zwar hier und da Schwierigkeiten mit den Beamten gehabt, sei aber im allgemeinen sehr gut mit ihnen und der Regierung ausgekommen. Pater Acker erkennt die großen Verdienste Tr. Peters in Afrika, an, nämlich, er hätte sich mutig verhalten, als er die englischen Schiffe im Rücken und die feindlichen Stämme vor sich hatte. Er glaube nicht, daß Smithies etwas gesagt haben mürbe, von was er nicht überzeugt gewesen sei, und er würde den Vorwurf nicht erhoben haben, wenn er von der Tatsache nicht überzeugt gewesen sei. Es folgen noch Bemerkungen zwischen Dr. Peters und Pater Acker. Letzterer sagt, er habe nie an dem guten Willen Dr. Peters gezweifelt. Auf die frühere Aeußerung Justizrats Dr. Cellos, daß der Beweis nicht erbracht sei, Smithies habe Dr. Peters einen Mörder genannt, beantragt Rechtsanwalt Falk, Acker hierüber zu vernehmen. Das Gericht lehnt den Antrag als unerheblich ab. — Fortsetzung morgen 9 Uhr. vermischtes. * E i n schwerer Nordwestschneesturm an der O stund Nordseeküste trieb das Wasser in die Kieler Föhrde und den Haien Kiels. Tie Tampfpinasse des Linienschiffes „Braun- fchweig" im Kieler Haien schlug gegen die Barbarossabrücke und sank, die Besatzung wurde gerettet. Viele Fischerboote und 'Dlotor- iahrzeuge sind zerschellt oder gesunken. Schneetreiben erschwert dort die Schutzarbeiten. Aus Euxhaven, Flensburg, Wismar, Lübeck u. a. O. wird Äehnliches gemeldet. — Die Eisenbahnstrecke Insterburg — Tilsit ist infolge von Schneeverwehungen gesperrt. Da der Schneesturm anhält, ist die Tauer der Sperrung unbestimmt. Aehnliche Meldungen liegen aus ganz Ostpreußen vor. Sämtliche Kleinbahnen stellten dort den Betrieb ein. Bet Schippenbeil wurde ein Milchstchrwerk von einem Kleinbahnznge auf dem Bahnübergänge angefabren und in einen (graben geschleudert. Der Kutscher wurde getötet. Der Maschmen- führer hatte wegen des heftigen Schneetreibens das Hindernis zu spät bemerkt und den Zug nicht mehr zum Halten bringen können. — Auch in England und Dänemark herrscht ein heftiger Schneesturm mit Gestöber. In ganz Dänemark ist der Verkehr auf fast allen Staats- und Privatbahnen unterbrochen. Kopenhagen erhält keine Post aus der Provinz und dem füdlichen Ausland. Es werden zahlreiche Schiffbrüche von der englifdjen Küste gemeldet. Aus Frankreich sind die telephonischen und telegraphischen Leitungen nach dem Auslande infolge Unwetters größtenteils gestört. Kleine TageSchronik. Tas „Berl. Tagebl." meldet aus München: Zentrumsblättern zufolge wurde auf den Zentrumsabg. Schwarz von Sozialdemokraten ein zweimaliger vergeblicher Mordversuch unternommen. Einen Senkballon für hundert Personen beabsichtigt, wie Professor Hergesell in einem Vortrage mitteilte, Gras Zeppelin nach Fertigstellung seines jetzt im Bau befindlichen F-ahrzeuges herzustellen. Zwei 5knaben des Bahnarbeiters Geppert in G r a f e n h a n s e n bei Ettenheim (Baden) sind nach dem Genuß von Christbaum- k o n f e k t erkrankt und g e st o r b e n. In der Münchener Bilderfälschungsafsare ist jetzt auch der Kunsthändler Josef Windhager verhaftet worden. Ferner wurden drei bedeutungslose Verfertiger falscher Gemälde festgenommen. In Hamburg spielte sich eine Ehetragödie ab. Die 29jähr. Iran des Malers König erstach im Streit ihren Ehemann mit einer Schere. Ter Erstochene hinterläßt drei unmündige Kinder. In der Mainzer Straße zu Friedri chsb er g bei Berlin ist durch eine Gasexplosion arges Unheil augerichtet worden. Als die Schwester der Inhaberin eines Koufitürengeschüftes, Fräulein Busch, mit brennendem Sichte die Küche betrat, erfolgte eine sehr heftige Explosion. Frl. Busch wurde bis auf den Straßendamm geschleudert, von wo sie, schwer verbrannt und mit total versengten Haaren, nach dem Krankenhause gebracht wurde. Die an der Eingangstür wartende Friseuse wurde auch ziemlich erheblich verletzt. Die österreichische Regierung beschloß die Errichtung einet Radium-Badea nstalt in Joachi msthal in Böhmen. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Januar 1908 2 3 67o Hessen 92 95 3>6°/o Oberhessen . . . 92.00 4% üesterr. Goldrente. 97 75 47,-6 Oesterr. Sil betreute 98.60 4-6 Ungar. Goldrente . , 93 40 4-6 Italien. Heute . . . 103.30 3-6 Portugiesen Serie I 63.70 3-6 Portugiesen „ 111 64.10 4>fc7o russ.Staatsanl. 1905 94 30 4 u>0 Japan. Staatsanleihe 88.75 4 “6 Conv. Türken von 1903 94 40 Türkenlose 144.10 1% Griech. Monopol-Anl. . 50.40 äussere Argentinier . 85.50 <>7o Mexikaner .... 62.50 4>s7o Chinesen .... 95.50 Aktien: Bochum Guss 199 00 Buderus KW....’ 113.50 Tendenz: sehr fest. ie, Giessen. , 10. Januar, 1.15 Uhr. Elektnz. Lalnneyer . . . 125.00. Elektnz. Schlickert . . . 109 00 Eschweiler Bergwerk . . 21410 Gelsenkirchen Bergwerk 190.00, Hamburg-Amerik. Paket!. 121.00 tiarpener Bergwerk. . . 201.75 Laurahiitte 219.00 Aordd Llojd .... 108.50 Ubeischles. Eisen-Industrie 99.75 Berliner tiandelsges. . . 157.75 Darmstädter Bank . . . 127.40 Deutsche Bank .... 232 50 Deutsch-Asiat Bank . , 133 50 Diskouto-Komuiauait. . , 173.00 Dresdner Bank . . 14130. Jxreditaktien 200.60. Baltimore- und Ohio- Eisenlahn 86.80 Gotthardbahn Lomoard. Eisenbahn . . 28*25 Uesterr. Staaisouiin . . . 145.20 l'nuce-Heun-Eiseubahu . 121.90 Berliner Börse, 10 Canada E. B 157.30 Darmstädter Bank . . . 127^0 Deutsche Bank . . . . 232 40 Dortmunder-Union C. . . 62.25 Dresdner Bank . . . 141.00 Tendenz: hausse. Januar. Anfangskurse. Harpeuer Bergwerk. . . 201.50 uaurah litte 219.10 >. um bar den E. B. ... 28.20 Nordd. Lloyd . . . . ’ 108*50 1 ürkenlose ..... 144.70 Gönnt den Kleinen die Späte im Kicien, inmt mtdi hnniv L, . üc nicht uui Ivarm ein . auch dafür, düir tue ^d)lc nihaute des .Falles nicht F pÄÄVÄWÄ > >. aieÄXT'- imZUNd i? ’w? bot tS6*n >en& C |)»H Q\ ' ^Olt ZS ML LLr F’äs "lensbura leitet. UH®*"«- 'l|t d'e Tauer Än Qlß a°"j en dort den Ae- 'n°! ?°n c,nem 'Ä’n E'"en ^ErAichnen. pwdenlis zu bnngen können. der Verkehr b*- itope». 1 endlichen Äus- engl'ichen Küste ',»chen und ,ele- iolge llnwellerd en: Zentrum?. °S- Schwarz er vergeblicher Nonen beab. r trogt mitteiltc, im Bau besind- tasenhausen ^bristbaum- tgsassäre ist dhager t»er- mgslose Verfn- ab. TieAfahr rtn Ehemann drei unmündige berg bei Berlin angerichtet ivor- nnlürengeschästes, k betrat, erfolgte rbe bis aus den rbrannt und mit gebracht wurde, de auch ziemlich EnWiing einer al in Böhmen. »ngen Sell« ' Zed. Himmel Schneeflocken ■ Leichter . Lchneefall •ichte Bank für Handel ■ 1250°: ’ 10900 ' .21410 190 00. rt Ä nV . 201.70 ,elk' • , 219.00 ' * 108.50 •4*** jut bge* • ' 12740 ujH • • * 232 50 - ' ' ' 13850 M. ' ' 173.00. ^lUv. • ' ju 30. • ' "200.60 Ohio- gßF • • * ' 28*25, »uabu ■ • 1452') )»un • ■ ' 191,91) ueDüiho ■ ,w8«t i, nur Ä ' 0l.;oÄ , irov oeL, inunj ,nil H { *1,1 ,oJti£ g0j 51 werk - * ' 219.10 28.^ H. ' " ,108.^ . - ' ' 1U70 41/, Ltecklb. Hyp. u. Wbk. Ser. I verl. ä 125 105.60 Oest.-Ung. Stsb. 1873/741®. Brünn-Rs. 72 stf. i. G. 100 Staats-Anleihen. Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 do. do. Preußische Consols M. do. do. Badrsche Anleihe v. 1901 uni. 1909 73.3u 4 Prenß. Hypotheken-Atl.-Bt.> ^%abg 31/« do. do. / /0 a unk. b. 190 ( 1901 unk. b. 1907 Bayr. E.-B.-Anl. unk. b. 1906 v. do. (Salzlgtb.) sts. t. G. Hhp-B.Zs.4°/g gar. v. d. G. b. 1904 E.-B. u. AÜg. VInL . . do. do. Landeskulrur-Renre do. Lire E.-B.-Anl. . . do do. M. 47, Bukarest 96. 4059 r do. v. 18b6,97,1902 . v. 1901 unk. 1011 2043c 1 Kopcnhag. Ryem. Hyp. Mannheim unk. b. 1902 2000 r Ser. 30-33 mit. b. 1913 do. 1000 r 4 do. Wien Äommuiml i. G. gar. Wefld. Bdkr. Hyp. tftoln/ S. 1 unk. b. 1904 1908 Pe, -pvi-i Lstr.! 31/, do. Ser. 4 do. Südd. Boden Kr. S. 53 u. 54 unk. b. 19u6 bis uicl. Ser. 52 do. Kr. 98 7o M. 73.70 Lire 103.45 30.5 63 10 u ®. 98.45 ö.st. Standesherrliche Anleihen 'jJ i. (conto.) r. 102 öfl.G. do. 47, Elsenb. Renlenbanl 119 70 do. 4 do. 3 M. 37, Frankfurt 3 Dividende Bank-Aktien IVVti 37, M. 4 37, Bank Verzinsliche Lose. M. 111.70 II t do. I26.80 8 to. 1902 stenerfr SH barmst, abg. 0. 79 Lit. U 11. 81 Lik. A do. Gold-Anl. to. 1894 steuerfr. v. 189b steuersr. do. 92 80 357. Fr. v. 1900 unt. .0610 7 l. B. 27, 95. Anrechlicheine do. conf. to. 1890 steuersr. Unverzinsliche Lose« Lstr. conto, ums. v. 1903 do. to. 1901 Ser. I do. Bagdad-Bahn 91.40 v. 1897 steuerst do. M. 9V.80 4 Heidelberg 8L80 P-s. 37; abgest. do. 439. 1890 D, Ultimo Lstr. 7 Bereinsbank to. 1898. do. Fr- 1. u. Jnd. Industrie-Aktien. Lstr. Pes. P-s 62.50 Eisenbahn-Prioritäten Inländische. 91. IIIE unt. b. 1905 S. 27, 37,39 u. 42 mit. 1905 73.10 90 1908 mit. b. unk. b. do. S. 44 37, ov. 47, Offenbach 97.20 L Hainbg.Hyp.-Bl. t. 400 1899 4 Pforzheim Fr- 27u fca. 331-350 unk. b. 1313 31.20 do. E.V. 71 i. G. 7* d. 500 500 500 500 !'/i 5 5 4 ®olb«;Jieiite 2025 r Staats-Rente . . 1888 1897 3 3 500 200 91.00 90.50 5 4 4 145.50 28.1'. HL 1000 M. 10U0 M. 1000 37, do. 37, do. b. b. b. b. b. ü. st. 150 ö. st. Ito 145 00 130.75 v. 1903 . to. 1896 . 500 500 Pes. Lstr. M. 98 50 47.50 104.55 93.— 63.35 4 Erlangen 4 Freiburg Prag-Dux v. 1896 Raab-Oed.-Ebens. to. 91 v. 97 unk. b. 1902 unk. b. 1908 unk. b. 1906 400 400 400 37, do. 31/, do. ReichSbant ^rauksurier 98. 92 4 37, 4 4 4 4 unk. unk. unk. unk. unk. 1909 1911 1913 1905 1907 4 4 6 5 5 47, 17, t 4 4 4 4 4 t v. 1889 v. 1889 to. 1891 öfl.G Kr. ö. fl. Kr. Lstr. M. Lstr. M. 101.- 95 50 1901 1883 amort. ab 1907 amort. ab 1910 98 80 91.50 91.50 98.70 91.00 91.00 do. do. v. 1903 unk. to. 1884 conv. v. 1888 conv. to. 1895 . . v. 1898 . . D. 1886 . to. 1895 . v. 1886 . do. dv. do. do. alt. K. Rbl. 100 alt. K. Rbl 100 136.— 158.00 47, 4 4 4 4 do. Gold-Rente . do. ctnbettl. Rente do. StaatS-Rente do. do. 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, Gottyardbahn. . Ztcil. Miitelineer tluatol. Eiscub. . princc Hciiri . . ^rag-Tux St. Akt. 4 5 47, 99.70 91.90 91.90 93.70 93 70 93.50 4 6 4 4 4 4 4 4 4 87, 8 ö. st. M. Moskau-Kasan mit. 1915 Russische Südost 97 steuerfr. 97.20 97.10 91.25 91.00 unk. b. 1907 Ser. 10 . unk. b. 1908 unk. b. 1909 unk. b. 1912 unk. b. 1914 unt. b. 1915 unk. b. 1912 unk. b. 1914 unt. b. 1905 unt. b. 1908 unt. b. 1912 u L M. Fr. 97.10 97.7u . 1000 . 500 . 1000 Ungar. Krebitbant . . Unionbuni (rrnen) . . Wiener Bantvereni. . Wurttbg. Banlaiistalt . 8 43/ 100 50 97.50 130.99 149.80 141.50 do. do. do. do. 91.80 97.00 97.00 97.20 97.60 97.00 90.60 91.50 99.40 91.90 87 40 94.20 79.90 §r- Fr. Fr. SJ)L 102.10 101.25 82.45 95 4- 73.60 84.80 71.40 78.7u 47, 47, 47, Würzburger Bollsbank Bayerische Bant s. Hand. °05 •*06 672 3 12.95 377.— 152.75 200.— bo. do. 91.50 87.50 Rbl. Lire M. 4 Badische Prämien . . . d Donau-Reguiicrung . . 37,Golyaer Pram. Psandbr. I do. von 1892 u. 94 do. v. 1902 unt. b. 1910 do. v. 1896 Frauken-Allee, garant. v. Frankfurt Franks. Hos r. 10o Reue Boden r. 102 Ser. 6 . . . . Ser. 7 unt. b. 1906 Ser. 8 unk. b. 1911 Ser. 9 . . . . abgest 1905 u. b. Bert, umtschb v. 1895 v. 1898 mit. b. 1906 abgest. . , b. 1911 . unt. b. 1905 u. 1884 abgc v. 1887/89 . . . to. 1896 unt. b. 1901 v. 1903 unt. b. 1914 . . M.600 M. 6Ü0,1200 M. 600/1200 37, 4 4 4 4 4 S. 141-340 mit. b. 1905 S. 341-400 unt. b.1910 S. 401-470 mit. b. 1913 98.70 9-.00 91 00 91.00 9o.5ü 91.— Tlr. 100 ö. st. loO Tlr. 100 Tlr. 100 Llr. 50 ML10O Llr. lüo Llr. 50 Fr. 80 Fr. 100 Llr. luO ö. st. bOu Llr. 40 97.60 96.3u 9o.60 v. 1888 coiiocrt. v. 1897 v 1902 to. 1905 Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch. (conto Elisab. Obk.) 1. G. steuerfr. . t. G. v. 1903 t. G. v. 1891 to. 1894 . to. 1898 . v. 1900 v. 1881 v. 1888 to. 1898 to. 1903 mit. b. 1901 mit. b. 19o2 unk. b. 1908 unk. b. 1910 N. 1894 . . v. 1891 Lit. H 180.90 151.00 4 Badenhausen (Hessen)..... 37, Baden-Baden v. 1898 mit. b. 1903 d. 1901 unt. b. 1906 v. 1888 .... 0. 1895 .... v. 1898 mit. b. 1903 1905 ö. fl. 200 ö. fl. 200 0. st. 200 600/1200 1. st, 3uü 13 5u 64 25 v. 1901 uiO abgeft. v. 188." . . v. 1891 abgest. d. 189(r . . to. 1898 . . v. 1902 Ser. II 5 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 4 27, 4 do. do. Oest. Süd 85 50 92.— 90.90 99.- 92.— 9u.3O 9u.3u 95 — 7 9 »7; 8 H7, 7 77, 7 do. . . . Bk. S. 18 S. 19 S. 22 S 25 S. 27 S. 23 S. 26 S. 17 S. 18 do. S. 28, 30, 32 do. S. 29 unk. b. do. S. 45 (tilgb.) Z 4 i1’, 3 4 3l„ 37, 3 97.20 98.00 9.» 20 1Ü1.2Q 87.50 37, do. 37. da. 96*90 87.- do. do. ö.st. Kr. M. Fr. do. do. do. do. 81.- 71.70 Uiotociocr adgep.. . . Meininger Pram. Pfaudbr. Oesterr. 0. 1860 . . . LlDenburger Russische 0. 1864 . . . Russische v. 1866 . . . 100.- 98.- 99.50 93.9u 93 20 85.50 91.- (Lomb.) sts. do. N do. , BcreinSbanl . LlSkonlo-0)eseÜscha|t Dresdner Baiil . . L.reSdnrr Bantvcrcln Eiseubahn-Reiiten-Bt. 98.25 174.50 185.00 167.— 196.50 0. 19.7 to. 1893 v. 1896 v. 1897 v. 1903 to. 1905 12 5 6 9 87, 6 6l/a »7, 77, ri/a V 5 10 Ö/70 b 87 < 47, —.50 105.06 v. v. v. v. to. v. to. 77.20 77.20 77.20 77.5, 7o.— 77 10 77.3-/ 25.- 197.25 113 — 318.75 151 — 112.75 210.— 174.— 188.00 200.— 163.75 14175 251.— abgest. 80°/, 91.— 100.00 91.- 92.- 99 50 99.50 21700 104.50 218.50 121.00 154.10 13425 87, 87, 37, 4 88 10 100.36 88.5j 99.80 91.40 90.— S. 31 S. 40 S. 43 S. 46 L. 47 . M. 1060/3006 . . M. 10Ü0 . . Tlr. 1o0 93.85 82.3o 94.65 82.25 loO.— 92.40 95.90 • u2.— 51/, 57; 6 Ser. b9-82 unk. b. 1904 Kommunal 95.50 90.— 97 50 9ö.0o 97.50 98.50 91.50 91.00 92- 92.3o Ser. 2 Ser. 5 Ser. 6 Ser. 7 97.50 101.— lüo.00 101.20 97.30 100 — 101.50 98.90 98.50 99.00 91.90 70.— 144.20 144.00 326.— 31.90 87: 4 8*/, 3 7, 4 4 4 4 4 37, 37, 37, 37, 4 87, 4 4 4 4 37= 98.50 90.- 90.- 99.20 4 37, 37, 37, do. do. 4 37, abgest. 1878 u. 88 . abgeii. Lit. J 0. Io84 M. Tlr. M. Fr. 151.65 1.^4.5o 135.06 10./.8U 271.- 156,50 4 07, 3 4 4 37, 37, 3 3 37= 87= 3 4 4 100 20 92.45 91.90 82.- 91.25 80.56 80.50 99 50 92 80 82.20 100. - 100.— 92.90 92.90 81.65 83.— 92.60 92 6 - 92.6o 94.40 85.25 93.35 93.25 83.- 76.50 M. Kr. 37, 37, 3*/, 37, 4 4 ' 37, 37, 37, 37, 37, a. M. Lit. N u. Q abgest. „ R abgest. (Straßenbahn/ v. 1899 to. 1901 Abt. I. . . D 1901 Abu II. n. III 87. 47, 88 50 81.— 87= 4 4 4 4 4 97.80 80.2O L G. u G. u S. ytrltnct z-örsk. BltcsenbachBergw. Bochumer Gug . BuderuS Eisen . Eoucordta Bergb. Dt. Luxemb. Bgiv. Elektr.Lichtu.Krast Eschweiler Bergw. Fagon üliannftadt Gel|entikch. Brgw. Harpener „ Ha|per Eisenw. . Hemmoor Fernem ^»idernia Bergw. vorder Borz.Bgw. Hdsch. Eisenw. yumbolb Mafch. . Laurahmte. . . Jia||cn Bergbau. Mülheimer Bergw. Rordd.Woükämm. Rordstern Kohle . u)ber|chlcs.E.-Ind. Phönix Bergw. . Rhetn-Rass.- Rhein. Stahlwerke Riebeck Montan . Schalter Gruben Schles. Berg- Wegelin & Hübner Westeregeln Alkali 4 4 4 4 4 4 87 4 87: 4 92. - 97.50 94.06 97.60 37= 4 37: 230 20 loo 80 I2O.8, 172.20 140 10 162.50 116 75 193,- 163.90 87 50 H6.8u 117.25 112.00 263 oO 127.-0 103.- _0u.80 106.- 144.00 108 76 134.— 187.— 13u.3U 171.50 192.— frankfurter §ör|i Alchan.Maich.Bap Reue Boden A. ti). Brauerei Binding „ yciimngct . „ do. Br. Alt. N Kempsf . . „ Mauizer AkU „ Reiteniiieyer „ Sierni.Oderr.) „ Werger . . Fement|. Karlstadt Eyem.Bad. Amlin „ Bleiu.Lild.Br. „ Griesh. Elettr. „ Aiberl . . . DU All. Telegraph Elettr. B0|e Borz. w Aügem. Berlin „ Lay meyer . . „ Stuckert . . H Sicln. ix. HalSke „ Untern. Zurich Farbwerte Höchst. KunstleideFst.a.M. Masch. Kleyer . . „ Grttzner . . „ Fab.LSchleich. Hamb.-Am.-Pcktst. Rordd. Lloyd . . Sieaua RonuPetr. uTuI 87, Ö7, 27, = 2.Jb 9 47, 47a 7 67, 8 72.25 101.80 101 — lol. >5 69.— 112.10 100 4o s6.o0 Berl. Hyp.-Bk. do. Frl., -i/yP.-Bt. do. Ser. 3 abgest do. Ser. 2 u. 3 unk. b. 1905 a. Deutsche Deutsche Reichs-Anleihe , Golv-Anl. d. 1889 .... „ Eons. E. B. Ser. I n. II 89 w Gold-Anl. Em. III v. 189o . „ Staats-Rente v. 1894 . alt.Kr.Rbl. do. cons. innere 91.50 91.u0 915'' 9. 50 91 91 uu 98.21. 99.- u. 17 mit. 1910 mit. b. 1905 5 7 9 87 4 ö 97, 7 77, 0 '10 4 37, 3 3 Hamburger v. 1866 . . 3 tz>ollanoi|che Komm. to. 1871 37,Koln-Mtn0cller .... 31/3L'Ubedct v. 1863 . . . 27,Lülticher v. 1853 . . . 37, 3 b. Ausländische. L Europäische. do. do. Lissabon Moskau 121.75 llu.- Ser. 12, 13 t&cr. 15 unk. b. 1906 Ser. 19 Kommunal Ser. 1 unt. 1910 u. 34 mit. b. 1901 . n. 41 mit. b. 1910 . mit. b. 1913 . . . do. - Mexik. amort innere Ser. I—IV do. con|. äußere v. 1899 steuersr Provinzial- und Communal- Obligationen. 97.40 97.40 97.40 97.60 98.00 97.80 98.20 93.80 92.— 92.— 92.— 9x80 99.50 96.5o 96 75 97.- 89.50 89.u0 90.25 b7< Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch. (conti Franz-^Zosef) t. Silb. steuersr. do. do. do. do. soll 1.00 115.00 37.50 4 Italienische Rente D. v. v. amort. do. do. amort. amort Diverse Obligationen, Buderus r. 103 Dt|ch. Luxemo. r. 100 do. Ser. 14 Ber. 16 Ser. 18 Ser. 20 do. do. Pfälzische 4 37, 4 4 4 4 4 37« 37« 37, 37, 37, 4 4 do. do. St.-Rente i.P. i. G. Frk. Hyp.-Kred.-Ber. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 37, Alzey v. 1899 uni. b. 1912 . . 3'/, Aschaffenburg to. 1888 . . . . 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . . fl.7 Tlr. 20 Tlr. 10 .Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . f-st.7 Fr. 10 ö. st. 100 ö.st. 100 . 13.7 ö. st. 10 Fr. 40u Fr. 400 ö. st. loO Lire 30 5 16 687;o S. G. G G. G. G. v. 1901 D. 1894 v. 1905 d. 1902 unk. b. 1907 . v. 1903 mit. b. 1908 . v. 1897 do. do. Franz-Ioses Kaschau-Odrb. G. G. G. G. G. do. do. do. do. do. do. do. Worms do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Franls. Hypoihek.-Bank Do. Hyp.-Krcd.-B. Ri. 600/1200 -vitttcio. Bdtr. . (Mertd.) 4 LoScamsche Central . . 5 Westsicilian v. 1379 3*/2 GoitharDbahn .... Do. Do. do. do. do. do. 00. 1887 stf. gar. . . . . 1. S. 200/1000 41/a Eisenwerke Lollar r. 102 . . . 4'/, iLlellr. Wert Homburg r. 103 . . D. Atlant Tclegrai..... 99.75 95.40 91.00 92.00 92.— 97.00 97.00 92 80 93 5 93.50 91.30 90.6 u 99.- 99.- 91.20 Augsburger . . . Braunschweig . . Finnlandische . . Frewurger . . . Genua Mailänder . . . Mailander . . . JJicunngcr . . . Jieuajateler . . . Oestr. c>. 1864 . . Oeur. Kredit v. 1858 Papcnh. Grast. . . 9NlD0i|s-StlstUNg . Turlische .... DO. .... Ungar. Staats . . Benettaner . . . do. do. do. do. do. do. do. do. 98 Ulli. 1909 stsr. gar. do. 1901 micto.b. 1915 sts. g. do. do. do. do. do. do. do. do. Rente Rente Do. Rente Rente Ptand briete. (Dt. Pommr., abgest. 80% 4 Sard. Sec. stfr. gar. I u. II . . 4 Sicilianischc steuersr. 1. G. v. 1889 4 do. „ t. G. v. 1891 Rmnän. do. do. do. do. St.-Anl. 0. 1899 Aul. abgest. . . do do..... do. do. do. R,annheiin Do. do. Do. do. 3% 3% Karlsruhe Argent DO. ho. do. Do. bo. Do. Do. Do. do. do. unt. b. (Eisern Thor) Goldstsr. L. Außereuropäische, mn. G.-Anl. v. 1887 . 3% Iura-Bern-Lnzern gar. 3% Iura-Simplon v. 1894 Schweiz. Central v. 1880 Braunschweig. LandeS-E.-B. II E I E abgest. Do. Do. Do. Do. Do. 3 4 4 3 5 5 Ungar.-Galizische . sts. t S . . Borarlberg ... „ 1. ©. . . , Jtal.stl.gar.E.B.Ser. ^.-E.i.G. . . Ital. Mittelmeer steuersr. i. G. . . 2*/10 Lwornes. Lit. C. D. 11. D/2 500 4*/2 Grs. jpenclei yg. u. iomi. r.st lod v 84 4 Für Ul. Solms-Braunsels v 1880 . 3% do. do. v. 1886 . 3% Grast. Solms-Laubach abgest. . . 3% Füritl. Solms-LiU) do do. Hessische do. do. do. Do. Do. do. bo. bo. do. do. do. do. to. to. Do. Do. bo. bo. Fulda ' Gtegen Do. Do. Do. Do. Do. Do. Do. Do. do. Do. Do. Do. Do. Do. do. do. bo. DO. do. do. Do. Do. Do. LanDw. KrcDitbant Lit. D-J Do. Lit. N-P .... 3% Türk.-Egypu Tribut . . . Do. prlv. 0. 1890 steuersr. 20/10m 4% Ruff.-StaatSanl. v. 1905 . ConsoliD.-Anl. to. 1880 bo. bo. bo. bo. Do. do. do. do. do. do. do. DO. ättß. E.-B. t. G. innere 0. 1888 . äußere Gold-Anl. Do. Do. Do. Do. Do. Aktien ausländischer Transport- Aiisialien. Oestcrr. Lotalb. (verstaatl.) . . Do. E.-B. St. Sch.-Bersch. (abgest Elllab.-A.) t. steuersr. Pp. . Pormg. uniflz. v. 1902 Ser. I . Do. unlfiz. v. 1902 Ser. III . do. Spez Ungarische Do. do. do. do. 1 Psdbr. Do. Do. do. Do. Do. do. Do. Do. Do. ' an’ Do. unt. b. 1907 Nheinprovinz Ansg. 20 it. 21 uni. b. 190 Do. „ 2211.23 ... do. Mittcldschc. Kredlib. . M. 300/1200 Jlailb. |. <,1)11)1. S. I V M. 306/1200 Rurnberger Bant . . . M. luuo Rurnberg. BeremSbl. 2)1.300/1200 Oc|t.-Uiig. Bant . . Kr. 1400 r^est.-Landerbank . . ö. fl. 200 rSc|l.-KreDii-ÄN|lalt. . ö. fl. 260 Psälzilche Bant . . . M. 12uu Preng. BoDenlreditbank T lr. 2oo 00. Hyp.-Aki.-Bk. M. 600/1200 Rhein. K'.cDltbk. M. 60O/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bant M. 6OO/I2OO Sa-asshaus. Baiilver. . M. 1000 v^uDö. BoDenIredit-Banl . 1M. 600 do. do. bo. bo. bo. do. 1. P. . . v. 1898 mit b. Jnvc,t-Aiil. . . Do. do. do. de. 3% do. 31/ Offenburg v. 1898 unk. b. 1904 *“'*• unt. b. 1904 8% Schwedische d. 1880 abgest. . . 3% do. to. 1890 .... 3 do. 3% Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 191 4 ©erb. amort. . 1895 (405) . . 4 Span. aUSl. Rente v. 1882 abgest Staatsb. d. 83 , L I—VIII (Sm. , l IX Em. , L d. 1885 „ L (ErgänzgS.-R.) „ i. v. 1895 sts. i. G. 1000/2000 i. G. . . 3% (Mafl. SolinS-Rödelheim .... Fürstl. '^seiiburg-Büdingen . . Bicnb.u. Bud..Blrsteinv. 1887 - ' 1884 4 Stuttgart v. 1895 uni. b. 1905 . 3% bo. 0. 1904 untilgb. b. 1912 4 Trier to. 1901 unk. b. 1906 L . 3% bo. d. 1899 Bank für handel und Industrie Deposilenkaste Gießen. 3'/, Hainbg. Hyp.-Bk. Scr. 1—190 unt.b. 1905 Ser.301-310 unt.b. 1908 31/, Kassel abgest 3% Kis singen o. 1886, 1888 u. 1903 . 4 Köln v. 1900 3% Kreuznach v. 1888 u. 1898 , . . 31/, Lahr 0. 1889 ....... 3% bo. v. 1902 ..... 3% Limburg abgest 31,, LuDwl Phasen v. 1896 .... 31/ do. v. 1903 unk. b. 1908 4 Mainz v. 1900 mit. b. 1910 . . 3% 31/, 3% 3% 37, 4 3% 37, 37, 2%Stue-lweißenb.-Raab-Graz . Do. ex. A. Sch. bo. Do. bo. bo. bo. Do. % Do. 37, Zürich v. 1889 .... 6 Stabt Buenos-Aires v. 1892 4% Do. do. to. 1888 4% Bosnien n. Hercegov. to. 1902 unt. 1913 4 Do. do. ..... 5 Bnlgar. Tab. Anl. v. 1902 i. G. . 1 •/ Gricch. E.-B. v. 1890 stenerfr. 1B/ do. Rlonopol-Anl. v. 1887 . . 1% Chile Gold-Anl. d. 1889 . . . i; Chinesische SiaatS-Anl. v. 1895. v. 1896. 87, 37. 4 3 *' Allg°emeinc Deuts'che Kleinbahnen abg. 60% VI. Sudd. Eisenbahn-Gef. Tarmstadl . . . 3% do. bn. Do. v. 1904 Sächsische Rente Wnrtteinbg. v. 1875—80 abgest. v. 1900 .... Würzburg v. 1899 unk. b. 1910 * b. 1910 Staat!, oder proto inzial-garant. 4% Hess.Lanbes-Hyp.Bk. Ser. 12—13unk. 1913 j% ^)ei|.t'Qiioes-Jn)i)p.2öl. oer.l—V mit. 1909 3*/2 bo. Do. Kommunal Ser In.II unk. 1909 37, Nassauische LanoeSb. Lit. F. 0. H. K. u. L. 3% Do. Do. „ M. N. P. . . 3% Casseler Lanbes-Creditanit. unt. . . . 5 do. Do. 47, Do. do. 4 Egyptische unifizierte 37, do. prwil. . . . 3 do. garantierte . 4% Japaner Ser. II c>. 1905 4 Do. v. 1905 D 5 8 37, do. Do. r. 101 37, do. 3 do. Pes. 97.10 Lstr. 100.00 4 37. 3% do. „ 10, 12-16, 24-26 3% Hess. Provinz Oberhessen . . . 3% do. Do. Starkenburg . . ._ 4 ' München v. 1960/01 unt. b. 1910/ 3% Do. v. 1906 untilgb. b. 1908 37, Nauheim v. 1902 uni. b. 1912 37, Neustadt a. d. H. v. 1889 . . V) do. v. 1903 unt. b. 'Nürnberg 0. 1899-1901 . . . bo. v. 19u2 unt. b. 1913 do. do. Bayr. Bant (Mü ich.) abg. M. 1.00 cchselbt. |. fl. uUU Berliner Hanbelsg. . M. 500/1000 bo. Hyp.-Bt. LU. A 2UU 1600 Do. DO. Lil. B 'M. 1060 BrcSl. DiStomobaul Mk. 600/1266 Commerz, u. LiSlonto-Bant . . ^ariu|iabtec Bant . . M. 1000 (Bant s. HanDel u. Jnbustrie) Temichc Bl. SJ>V11 M. 600/1200 iSfielt.» u. Weu/|clb. ^.lr. 100 Hambitrger v. 1902 unk. b. 1912 . . Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 u. 1909 . Do. 0.1887,91,93,99 Ausländische. Elisabeth steuersr. t. G. . . 2000 ft. FerD. RrDb. 1887 sts. i. S. 37, Ulm 0. 1905 4 Wiesbaden v. 1900 unt. 4 37, 3/, 31 / 31/, Metz v. 1903 unt. b. 1912 Do. -Wächtersbach to. 31/, Bamberg v. 1888 .... 37, Berlin d. 1886,92 .... 4 Bingen 0. 1901 unt. b. 1906 3 37, 37, 37, 37, 37, 37, 37, bo. Sübwest stfr. gor. 408/2640 Ryäson-Koslow steuersr. gar. . . bo. UralSk steuersr. gar. 404/2020 bo. bo. 97 steuersr. gar. . Warsch.-Wleu. stsr. gar. 2020/4640 Wlabltawt. 95 stsr. gar. 468/2040 Anatolische t. G 2040 r bo. l G. (S. II Ergnz.s 2040 Portg. E. B. v. 86 Baira Baixa . . bo. v. 1889 1. Rg. . . do. v. 1889 II. Rg . . . Salonique-Constaut. Jonction . . do. Monastlr . . 2020/4040 Bremer St.-Anl. to. 1888, 92, 99 bo. do. v. 1896 unt. 1912 37, do. do. Do. bo. do. Rudolf . . Oest.-Uug.StaaSb. Ocst.Sudb.(Lomb > Oest. 'Norbwcn A do. B . Raab-^dend. . . 27,o do. Da 4% Oest. Silber-Rente bo. tiap.efiHente 38/10 Neapel itaatl. gar. Stockholm v. 1880 Kursblatt des Gießener Anzeigers vom 9. 3anuar 1908. beginnt am Dienstag dem 14. Jamia M kB ücht. Mädchen hnnhlllil .rn ,8U lausen geiuchi. I«N7» I Schanzensir. 4. SAübtkKii lOMen kann, I *" £to“- »efferen Dienstmädchen zu einem er dick vom ä&aus j. i. l -iM i. I II , WWWWß Zü nerniieten Mschieder VM-MW Ausfuhr ende: Herr Herr Herr | IMöbl. Zimmer 4-Zimmer-Wohnung mit BubeUor von ruhiger iZamUie zu mieten gesucht. Schriiil. Angeb. mit Preis unt 0164 an den Gie6. Linz. erbeten. ,, ^yLrt*nal Bauucrmiiiajcn in 7 Do? irerd. RaimurL Uliuiif von itonvaöin (iieiiuer. «Uljana ü)k,i bei hohem Lohn gesucht. 10172 L-rau Weißeubach, Krenrni"a6 Lehrmädchen gesucht. [270 BH. Hof-Wentel. 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