Der russische Marineetat und die Duma. Ausland. Deutsches Reich 1835, er erhielt seine Erziehung und Ausbildung als Bergmann und Kaufmann in England und wirkte zuerst selbständig in Nassau, um dann als Mitdirektor des dem Herrn E. W. Fernie in England gehörigen Gießener Bergwerks berufen zu werden. In dieser Stellung verblieb er bis zum Tode des älteren Direktors Wilson, der 1892 starb und an dessen Stelle Herr PaScoe nunmehr aufrückte. Er blieb alleiniger Leiter des großen Werkes, bis eS von einer Gewerkschaft — 1898 — übernommen wurde, der er ebenfalls noch geraume Zeit als Direktor vorstand. Alter und angc- B er li n ernannt worden. m Einfuhrverbot für Heu und «tr.oh. Nach> dem „Neichsanzeiger" veröffentlicht der Rcgierungsswa ident von Aachen eine Bekanntmachung belr. die Aushebung des Verbots der Einfuhr von Heu und Stroh aus Belgien und den Niederlanden. Die V o r u n t e r f u ch u n g g e g e n d e n F ü r st en Eule n bürg ist nunmehr abgeschlossen und die Anklage ist dem Fürsten bereits zugestcltt worden. Bn dieser^. Sachlage: e scheint es nicht ausgeschlossen, dass 6'ürst Eulenburg sich bereu» Anfang Juli vor dem Schwurgericht zu verantworten haben wird. Der gesundheitliche Zustand des Fürsten hat sich e was gebchert, dagegen hat sich die seelische Depression m den letzten -E.oa,en sehr verstärkt^ .Eine ganze Reihe von Persönlichkeiten der Aristokratie und der Wiener Gesellschaft, darunter mehrere Abgeordnete, ind als Zeugen in der Affäre Eulenburg zum Wiener Landesgericht geladen, durchweg Persönlichkeiten, von denen man weiß oder von denen man behauptet, daß diese während der Wiener Botschafterzeit Eulenburgs von 1896 bis 1902 in irgendwelchen Beziehungen zu ihm gestanden haben. Die Debatten über den russischen Marineetat und insbesondere über den Bau neuer Panzerschiffe, die am Sams- ; tag in der russischen Duma beendet wurden, sind nicht ' uninteressant. Interessant war es, daß die Duma die Einsetzung einer Revisionskommission verlangte, die die Zustände in der Flotte und im Marineministerium untersuchen solle. Interessant war aber vor allem die Rede des Ministerpräsidenten Stolypin. Er führte aus: er trete mit dem Gefühl der Hoffnungslosigkeit an die schwere Aufgabe heran, für den Bau der Panzerschiffe die notwendigen Kredite zu retten, und damit für eine fast verlorene Sache zu plädieren. Dennoch könne sich die Regierung der Meinung der Dumamehrheit nicht anschließen. Wie der Feldherr nach verlorener Schlacht die Zersprengten sammle, so müsse auch die Regierung sich nach überstandener Katastrophe nicht dem Gefühle der Empörung Yingeben, und die Schuldigen suchen, sondern müsse Zerstörtes wieder aufbauen. Tie Kommission der Duma habe ausgeführt, zu allererst müßten die Fragen der Landesverteidigung entschieden, ferner müßte die Reorganisation des Marineressorts unternommen und erst dann dürste zum Wiederaufbau der Flotte geschritten werden. Ter Minister fuhr fort: Ich bin bereit, alles dies zu unterschreiben. Ich gehe sogar weiter. Ich bin überzeugt, daß selbst die verantwortlichen Repräsentanten der Flotte, die sich vor dem Kaiser verantworten müssen, dies nicht abstreiten werden. Doch sind die Schlußfolgerungen für die verantwortlichen Persönlichkeiten nicht so einfach. Ihre erste Aufgabe ist die Lösung der Frage, was mit den vom Feinde zersprengten Ueberresten anfangen, ihre zweite, sich tlar zu werden, wie lenes Ressort zu reorganisieren sei, das nicht aus der Höhe der Situation gewesen, ihre dritte, sich damit zu befassen, m welcher Weise die Verteidigung zur See im Zusammenhänge mit der Landesverteidigung zu organisieren sei. Es sei unmöglich, eine unverzügliche Lösung der allgemeinen Fragen zu erwarten. Tie allgemeine Staatsverieidigung berühre die Interessen sämtlicher Ressorts und sei zu einer Frage von außerordentlicher Bedeutung für den Staat her- ongewachsen, die vom Ministerrate geprüft worden sei. Auf das Protokoll des Ministerrats habe der Kaiser am lö. März folgende Bemerkung geschrieben: Der allgemeine Berter- digungsplan muß turz und tlar ausgearbeitet werden für ein oder zwei Dezennien. Redner zählte sodann eine Reihe vom Marmeressort durchgeführter Reformen auf unb führte aus, vieles sei noch zu machen und vieles werde gemacht werden, doch gebe es feinen Zauberstab, durch dessen Berührung ein ganzes Ressort im Augenblick reorganisiert werden fönne. Wolle man eine definitive Reorganisation des Ressorts aforoarten, so müsse man sich mit einem längeren Aufschub aussöhnen, um die Flottenreste in Ordnung zu bringen. Dabei führe jeder Rückschritt auf diesem Gebiet zur Zerstörung der ganzen Sache. Redner wies aus die Notwendigkeit hin, einer Stockung der Arbeiten auf den Schiffswerften vorzubeugen, hob weiter das Bedürfnis hervor, die Mannschaft auf Schiffen von einheitlichem Typ einzuüben und betonte schließlich die Möglichkeit einer langjährigen hilflosen Lage Rußlands in der Frage der Verteidigung zur See. Trotz der vollsten Friedensliebe Rußlands entspreche eine derartige Hilflosigkeit nicht der Weltstellung des Landes. Tie Mehrheit der Tuma wolle augenscheinlich das Marineressort auf chirurgischem Wege von seiner Krankheit heilen. Ihre Angrisfe uno Enthüllungen hätten der Flotte wie auch dem Reiche einen großen Dienst erwiesen. Er sei überzeugt, daß angesichts der Duma diejenigen Mißbräuche, die früher stattgefunden hätten, jetzt unmöglich geworden seien. (Anhaltenoer Beifall.) Ich glaube, so schloß der Redner, daß Euer Entschluß, wie er auch sein möge, von Eurem Gewissen und reinen Patriotismus diktiert ist. Klagt nicht, wenn auch die Regierung Euch gegenüber ihre Meinung offen und unumwunden ausgesprochen hat. Für die Wiedererneuerung der Seemacht gibt es nur eine Parole: Vorwärts! (Beifall.)- Die Duma hat nun trotzdem bei der Beratung des Etats des Marineministeriums mit 194 gegen 78 Stimmen den geforderten Kredit von rund elf Millionen Rubel für den •Öau neuer Panzerschiffe abgelehnt. Der Fall Wahr mund. In parlamentarisdsen Kreisen Oesterreichs verlautet, daß die Regierung beabsichtige, dieWahr - mund-Affäre in der Weise zur Lösung zu bringen, daß sie die Schließung sämtlicher österreichischer Hochschulen wah-,.—v renb des Somniersemesters ohne Anrechnung des Semesters sur gristene Gesundheit veranlaßten Ende 1901 die Niederlegmig die Studierenden und die Einstellung des Rechtsverfahrens gegen der Stellung, die er 46 Jahre lang bekleidet hatte. Biden Professor Wahrmund verfügt. Professor Wahrmund soll 1903 funnierte Herr Pascoe als Mitglied des Gruben- (ÄS Regierung, Raum für fruchtbare Arbeit zu gewinnen und das unb beschrankte sich auf die Erfüllung der ^schäfte cmc“ Koalitionsmiiiisterinm vor einer Erschütterung zu bewahren. 93ertraucn§mannc§ der Knappschaftsberufsgenossenschaft unb 8.ä*w» iSRrguns “ *Ä.™ Ä«........»... den Monat Mi 1907. seiner Lebenskraft zehrenden Leiden erlegen. Die hervor- Protektionistische Politik und Landwirt- stechendsten Eigenschaften des Verstorbenen waren Treue unb schäft. Der französische Ackerbaimiinistcr Ruau betonte in ,, ■ epische Heimat, deren Einrichtungen, test S«» ÄÄS ** «HA ? ” "»s *'S verhindert zu haben, daß den Erzeugnissen des Landes.eine tinner der seiner Verwaltimg unterstehenden Werke, treue Konkurrenz erwachse durch die neuen Länder, die zu billigeren Hingebung an seine Familie. Der Verstorbene mcir ausge- Preisen ihre Produkte ausführen. Die protektionistische . it ;$acfetn Verstände und umfangreichen berg- unb P°Utik habe die Landwirtschaft zu neuem Leben ^nntnissen, er wurde in früherer Zeit von ^Der internationale Kongreß der Handlungs- den Gerichten häusig als Experte gehört, so "i großen reisenden in Paris hat in seiner gestrigen Vollvenamm- Schwurgerichtsprozessen der 70er und 80er Jahre. Als Ber- lung die Gründung eines internationalen Verban-l^^ m bem großen Konkurse der Lahnhütte hat Pascoe be%boeinff»?SU™ iften St'a‘‘l 1 ' Set Kongreß h-rvorrag-nbeS geleistet. Mit den Beamten unb Arbeitern des Verbandes landwirtschaftlicher Vereine Nordostsrankreichs be- des Gießener Bergwerks stand der Verstorbene: auf gutem schloß, polnische Landarbeiter in der fr an z ö fischen Fuße, vielen vermittelte und gewahrte er Förderung und Landwirtschaft zu verwenden. Viel Vergnügen. Unterstützung, viele wohltägige Spenden in Stadt und Land Liga der Menschenrechte. In L y on wurde der na- - , ■ : b ü st e statt, bei der 1000 Sänger mitwirkten — In Straßburg wurde an: 6. Juni eine A n s ste l lui: g. üoi: Werken jungelfaß-lot Höingischer Künstler eröffnet. Unterstaatssekretär Mandel erklärte, eine solche Landesausstellung wäre ein Wagnis gewesen, aber dank des Interesses! der Künstlerschafc sei es geglückt. Tie Künstlerausstellung fülle। regelmäßig olie zwei Jahre stattsinden. Namens der Künstler- schafr daukte Maler Stoskops der Regierung, daß sie den heimische»: Künstler»: eine eigene Ausstellung ermöglichte. Hierauf hob der Statthalter hervor, er sehe in Kunst und Wissenschaft eil: Baro-, mietet der Kultur und hoffe, daß die Künstler sich hier zu Ehre»: des deutsche»: u»:d da»:»: des elsaß-lothringische,: Namens entfalten. — Selma Lagerlöf, Schwedens größter Dichterin, ist eine große Ehrung zuteil geivorden. Ma»: hat die ehemalige Voltsschullehrerm in: Tome zu Upsala feierlich zum Ehrendoktor gekrönt. Literarisches. — Das zweite Maihest (No. 14) bet „N e u'e n Revue", Halbmolmtschtlft für das öffentliche Leben, hetausgegebei: vo>: Dr. Josef Adolf Bond») »mb Dr. Fritz Wolff (Verlag bet „Neuen Revue", Berlin) bringt u. a. folgenbe Beiträge: Einen programmatischen Artikel des Reichstagsabg. Dr. Siegfned H e ck s ch e r über: „Neue Ziele »:nb A»:fgabe>: des Liberalismus" nach der F r a»: k f u r t e r Tagung. — Prof. Dr. bu Bois-Reymond: Körperkultur. — S. v. H.: Charles Hallgarten. — Ferner beginnt bie erste Veröffentlichung uoi: Bernharb Shaws Roman: Der AmateurSozialist. —- Pluto: Finanzpolitische Rundschau: Gelbbedarf des Reiches. — Geschäftslage in Spamen. — Die stille Börse. — Elektrisierung der Bah»»ei». — Bankenquele und Dreimarkstück. — Russischer Leichtsinn. — Chemische Jndustrik. — Philipp Stauf: Barth ober Nauman n? — Prof. Alfred Birk: Papierene Projekte der Technik. Vierteljahrs-Abonnement Mk. 5,50. Einzelnes Heft Mk. 1,—. Gerichtssaal. Berlin, 6. Juni. In dem Prozeß wider August He:ber bejahte,: die Geschworenen b'e Sckuldftage in dem Sinne des § 214 des Strafgesetzbuches unter Ausschluß mildernder Umstände. Ter Staatsanwatt beantragte 12 Jahre Zuchthaus; der Gerichtshof erfaiuüe auf 10 Jahre Zuchthaus und 10 Iahte Ehrverlust. Ter Vorsitzende bemerfte in der Urteilsbegründung: Ter Gerichtshof hat einmal bte große Rohheit und Gewalttätigkeit, mit der der Angeklagte gehandelt hat, und auch den Umstand erwogen, daß er einen vollständ-g unbescholtenen Mann der Tat unter widerlichen Umständen bezichtigt habe; andererseits habe der Gerichtshof in Erwägung gezogen, daß der Angeklagte ein Epilepttker und seine Widerstandskraft vermindert sei. Auf "bie Frage des Vorsitzenden ai: den Angeklagten, ob Heider bie Strafe sofort abbüßen wolle, bemerkte er, er werde sich das noch überlegen. Alsdann ließ er sich ruhig abführen. München, 6. Juni. Tas Schöffengericht München verurteilte den Kunsthändler Wagner, der eine Serie von Bilder-Reproduktionen erster Meister ausgestellt hatte, auf Anzeige des Landtags-Prä,identen von Ortetet toegei: grober: Unfugs zu 50 Mk. Geldstrafe, die Bildhändler Keller und Rose wegen Ausstellung Heiner Akt-Photogvaphien, Reproduktionen guter Gemälde, alter Skulpturen zu 20 und 10 Mk. Geldstrafe, im letzten Falle auf Anzeige des Stadtpsarrers von St. Ludwig. Leipzig, 6. Juni. In: Anschluß ni: den Münchener Pelets- ptozeß brachte die „L e i p z i g e r Volkszeitung" am 3. und 4. Jul: 1907 zwei Artikel „Die blonde Bestie" und „Ein frecher Verbrecher", die sich in der Hauptsache mit den: Vorgehei: des Dr. Arendt ir: der Wohnung des Kolonialbirektors Kayser beschäftigten und Arenbt bas Einbringen in die Wohnung und Er- pressung vorwarfen. Gleichzeitig wurde in dem Artikel behauptet, baß Arendt :n München einen Meineid geleistet habe. Heute fand die Verhandlung der Klage des Dr. Arendt vor bei;: Schöffengericht slatt. Dr. Peters war als Zeuge erschienen. Die Parteien schlosse»: einen Vergleich. Redakteur Müller erklärte, daß er bei: Vorwurf des Meineids und der Erpressung nach den: Gange der heutige»: Verhandlung und den beeideten Aussagen der Frau Direktor Kayser, die.verlese»: wurden, nicht aufrecht erhalten könne und ihn unter dem Ausdrucke des Bedauerns zurücknehme. Budapest, 8. Juni. Hier wurde ein früherer Offizier namens W i ck e»: b e r g »oegen unsittlichen Umganges mit ju»:ge»: Mittelschüler»: von: Schwurgericht zu einem Monat Gefängnis verurteilt. Lxamenrnervosität. Eine Erwiderung. Wer die Ausführungen Prof. Bornhaks über Examens- iteurasthenie (Val. „Gießener Anzeiger" Nr. 119) als begreiflichen Gefühlsausdruck betrachtet und demgemäß wertet, tut recht daran; weil aber die Darstellung grundsätzlich gehalten ist, bedarf sie einer Erwiderung. Es gibt zwei Arten von Examensnervosität, und in die Schablone der einen hat Prof. Bornhak auch die andere gesteckt. Die erste heißt Angst vor dem Examen und tritt bei solchen Personen auf, die im Betreiben ihrer Studien mehr oder minder zurückhaltend waren. Solche Kandidaten sind meist nicht nervös veranlagt und auch gewöhnlich nicht nervös geworden. Sie haben bloß vor dem nicht alltäglichen Akte eines Examens Aügst. gewöhnliche Angst, wie sie ein jeder Mensch vor einem Vorgang hat, dem er sich nicht recht gewachsen fühlt. Daß aber ein starker und andauernder Grad von Furcht auch bei gesunden Menschen nervenüberreizend wirkt, ist Tatsache und selbstverständlich. Diese Leute geben, ivenn sie sich aufraffe»: — was Gott sei Dank nicht allzu selten geschieht —, oft recht tüchtige Staatsbeamte, waren halt flotte Studentei: und hatten deshalb audy das Pech, sich vor dem Examenstermin wie vor dem Teufel zu fürchten und mitunter auch durchzufallcn. Wenn sie aber nach verbummelten Semestern das Pflichtgefühl schor: vor der Prüfung zu intensivem Arbeiten brachte, dani: ist das nur ein gutes Zeichen und die etwa „ex hoc labore" entstandene „cerebrasthenia" einer guter: Beamtenlaufbahn durchaus ungefährlich. Völlig einseitig aber verfährt Bornhak gegen die zweite Kategorie, und das sind die eigentlich dtervosen, vielfach Neurastheniker durch Anlage oder Erwerbung, oft auch andere Personen (hypochondrisch und hysterisch Veranlagte), vielfach leichte Psychopathen. Es wird ihm ohne »veiteres zugegeben, daß hierunter mancher schwächliche Charakter ist, ohne Selbstbeherrschung, weder willens, die Examensnervosität, noch andere Schwierigkeiten zu überwinden: Solche Leute sind Ballast für den Staat, als Beamte ungeeignet. Prof. Bornhak »nag aber wohl bedenken, daß gerade ii: dieser Kategorie nach medizinischer Erfahrung vielfach Leute stecke»: mit hohe»: geistigen uni) vor allem moralischen Gaden, Persone»: mit bedeutendem Pflichtgefühl und einer starken, selbstgezogenci: Willenskraft, die trotz ihrer Nervosität dem Staat etwas zu leiste»: Haden. Solche Leute haben keine Angst vor dem Exame»:, sonder»: Examensangst, eine Nervenerjcheiilung, bei der ihr Wille ins riese»:- hafte verzerrten, krankhaften Angstvorstellungen momentan und relativ unterliegt, nachdeii: er vielleicht schon eine Zeit vorher mit ihnen gekämpft hat. Diesen rein medizinischpsychologisch zu erklärenden Vorgang setzt Bornhak in ein mathematisches Verhältnis zu de»: „viel schwerere»: Pflichtei: des Staatsbeamten". Mit Mathematik aber kvinmt man hier auf eine»: plumpen Holzweg genau »vie mit den: Schlager vom Buttergeschäft auf den Boden der Geschmacklosigkeit. Im Übrige»: passen doch die Berliner Verhältnisse nicht liberal!, in Gießen z. B. ist vo»: einer Epidemie der Terminversäumung nichts bekannt. Diese Erwiderung ist scharf und mag auch stellenweise einseitig sein; das schadet aber nichts. B. Joseph. KAFfET L MAG j i i EM offen. Mhnx ie dab-i Erim u abtn» betätigt lerenitn niim. lent dir grob!« »ier du n Grob- pavt jü irtreleni reu unb che 6nt- iroitfiui llung. nstler Sänke» ntmüei njj soll« Ntta> imii'chrn tjob btt Äaro- Ehren is ent* chtnin, malige iontabS« etötet. würben hlug d«r aniile ui elbungen MMz cht. 6in en nut« geräumt lümmrit h in den o in den 20 > [upetfem nbutg setzt. 311 liefet fli* WM- gönnen) eletS' eebebedi- ieerendtt iraStfl 5 Gebiet 5 Häufet etn, -r-' ireibUg die Z°ß inifU' MldS " Titz mV: ilttit flfi jero c er W S tf jerttJJ er. M- E 1 töittf *S R.? M I* ■n> trf“ Die r ,L lief' W1 !Due- rienuj" Men «Nene -h bet Wnb; beginn £ Tn Eeldde, i Bötji. aMj. 1 Vtouv ipiereni i- ®n> Nr. 198, Höchste Temperatur am 7. bis Niedrigste 7. Die Zcrhnzeit öev A-Ieinen im FeLsenkeller wirksames Mittel gegen lästige (Zrachdruck verboten ) ICaffee spät abends ? I I Durchkommen der Zähnchen unterstützt. ScottS Emulsion wird Von unö ouSschlicblich im verlauft, un6 zwar nie lose nach Gewicht oder Mas;, Müller'sche Badeanstalt. Wasjerwä t m e 13°R 07. groben sondern unserer 179, P. Nur echt mit dieser Marke—demFischer — dem Garantie« zcich-n deS Scott« scheu BcrsahreuSt Schöne Bobneustangen und Waichfeilstützen empfiehlt i“8” K. Gert, Landmannstr. 1L Bestandteile: feinster Medizlnal-Lebertran 1SO,0, prima Glpzcrin 50/), unterphoöpbortgsaurer Kalk 4,3, unterphodphoriglaureö Natron 2,0, putv. Tragaitr 3,0. feinster arab. Gummt pulv. 2,0, dcstill. Ldasser 129/», Alkoliol 11,0. Hierzu aromatische Emulsion mit Zimt-, Mandel- und Gattltheriaöl je 2 Trovsen. 8. Juni 8. „ Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hessen am Mittwoch den 10. Juni: Borwiegend heiter. Trocken. SJarmcr. B. Haendtke: Deutsche Kunst im täglichen Leben. Nr. 215, W. Claassen: Die deutsche Landwirtschaft. Nr. 214, &. S. Rehm: Deutsche Volksfeste und Volkssitten. Leipzig, B. G. Teubner, Preis 1 Mk., geb. 1.25 Mk. Rudolph Mohr : Die Schlacht bei Wörth unter besonderer Berücksichtigung der Künz'schen Schriften und der neuesten französischen Veröffentlichungen. Gießen, Emil Roth. Preis 1.20 Mark. Dr. O s kar Bongard: Wie wandere ich nach deutschen Kolonien aus? 2. Aufl. Berlin, Wilhelm .Süsserot. Preis 60 Dr. med. Rodenacker: Eine hygienische Predigt. Pößneck, Herm. Schneider Nachf. Preis 25 Pfg. JohannesDose : Unberühmte Helden. Sechs Geschichten nach dem Leben gezeichnet. Bielefeld, Anstalt Bethel. Preis 2.50 Mk. Frederik van Eeden: Ist Kommunismus ein Traum? Deutsch von Else Otten. Berlin, W. 30, Hermann Eckhbock. Preis 50 Pfg. „ Paul Feucht: Steuerpslicht und Bodenrecht. Heilbronn, Leopold." Montag den IS. Jim: ^Hamlet.' Dienstag den 16. Juni: »Mein Leopold.' Mittwoch den 17. Juni: »Mein Leopold." *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. Eingesandt. Mr Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Bei den letzten Zwangsversteigerungen, die sich nebenbei in erschrekender Weise vermehrt haben, wurden mehrfach Gebote erzielt, die weil hinter den Kaufpreisen znrückblieben, welche die Eigentümer noch vor einigen Jahren bezahlt hatten. Ein An« wefen, das zn 82 000 Mk. etwa taxiert war, wurde zu kaum 63 000 Mk. höchstbietend zngeschlagen. Ein anderes zu 16 000 Mk., das erst kurze Zeit vorher zn 22 500 Mk. erworben war. Der neue Saalbau (Stein's ©arten) blieb um über 80 000 Mk. hinter den Belastungen zurück; die Konkursmasse des H. Bues erleidet also einen Ausfall von enormer Höhe! Angesichts aller dieser Tatsachen muß man sich denn doch fragen, ob nicht gerade hier eine große kommunale Aufgabe zu lösen ist? Warum will man es privater Spekulation überlassen, die jetzige schlechie Konjunktur auszunntzen und Grundstücke an sich zu reißen, die in den nächsten Jahren, sobald bessere Verhälttüffe ivieber eintreten, Gewinn nn reicblten Maße bringen müssen? Warum macht die Stadt iiicht im Interesse der Allgemeinheit dies Geschäft? Wo ist der Stadterweiterungs- sonds geblieben? Hat man für solche unbedingt werbende Anlagen kein Geld mehr? Sollten da ,nanchesterliche Grundsätze em Wort mitreden, die ein längst überwundener Standpunkt sind? Wir erhalten wohl in absehbarer Zeit den Nordbahnhof, die Lahn- kanalisation und Schiffbarmachung dis Gießen mit einem Siegener Hafen. Ist cs da Recht, daß private Spekulation vertrauliche Kenntnisse amtlicher Pläne auf Umwegen zugetragen erhalt nnd ein Geschäft macht, das für die Allgemeinheit gemacht werden müßte? Auch die kommende Elektrische fordert, daß man zugren't und die Gelegeiiheit, auf billige Weise in der Stadt Besitz zu erwerben, zu ergreifen weiß, ergreifen kann. Wiederholt wurden ja in jüngster Zeit diese Dinge hier erörtert und wenn irgendwo, dann harren hier des Stadterweiternngssonds würdige und dringende Aufgab en! ~h~ bringt vielen Müttern oft recht sorgenreiche Stunden. Für olche dürfte der nachstehende Bries daher manchen beachtens- werten Wink enthalten: Wehrden n. d. Saar, Bergstr. 22, den 25. Juli 1907. „Unser Töchterchen Maria war ein recht kräftiges Kind, ober beim" Eintritt der Zahnzeit kam die Kleine rasch zurück, würdevoll Tag zu Tag schwächer, so daß sie sich kaum mehr aut den Beinchen halten konnte. Wenn wir das Kmd hinstellten, so schrie es sörin- lich auf, zitterte am ganzen Körper vor lauter Entkräftung unö konnte mit 19 Monaten noch kaum einen Laut sprechen. Durch den Gebrauch von Scotts Emulsion hat sich daiin die Kleine so rasch gekräftigt, daß sie heute ivie ein Hase herumläuft und ein rechtes Plappermäulchen geworden ist." (ge.i) Frau Heinrich Forster. f Dic günstige Wirkung, welche Scotts Emulsion auf die Bildung weißer, gesunder Zähnchen aus- übt, beruht vornehmlich ans ihrem Gehalt an leicht verdaulichen mineralischen Salzen. Es liegt daher auf der Hand, daß die reichliche Zufuhr dieser unerläßlichen Bestandteile das, Zahnen tvesentlich erleichtert und das raschere Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. nur in öciiicgcltcit Ortginalstajchcu in Karton mit . Schutzmarke (Aucher mit dem Dorsch). Scott u. Bownc, G. m. b. H, Franksurt a. M. Haare wie Damenbarte usw. Germania Drogerie. Carl Seibel. [2722 Spielplan der vereinigten grantfurter Stadttheater. Opernhaus. Mittwoch den 10. Juni, abends halb 8 Uhr: „Madame Butterfly." Donnerstag den 11. Juni"): „Oberon." H-reitag den 12. Juni: „Die Regimentstochter." Hierauf: „FortumoS -ucb. Samstag den 13. Juni: .Figaros Hockzeit." Sonntag den 14. Juni, abends halb 8 Uhr: „Lohengrm." Montag den 15. Juni, abends halb 8 Uhr: „Ein Walzertraum." Dienstag den 16. Ium : „Tjamileh". Hierauf: „Feuersnot." Mittwoch den 17. Ium, abends halb 8 Uhr: „Die lustige Witwe." Schauspielhaus. Mittwoch den 10. Juni *,: „Die glückliche Gilberte." Donnerstag den 11. Juni, abends halb 8 Uhr: „Wilhelm Tell. Freitag den 12. Juni: „Die glückliche Gilberte." Samstag den 13. Ium: „Mein Leopold" von L'Arronge. Sonntag den 14. Juni: „.mein «leine Tageschronik. In Niederwartha (Königreich Sachsen) waren Bewohner der Villen an der Elbe davon Augenzeugen, wie ein lOjährig. Mädchen in den Elbstrom sprang und in den Fluten verschwand. Die aufgefundene Leiche wurde als die kleine Kandier aus Weißttopp erkannt. Wie verlautet, hat sich ein Verwandter, ein Mensch, der vor längerer Zeit wegen Mordes zum Tode verurteilt, dann zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt wurde, vor kurzen: aber voll begnadigt wurde, an dem Kinde sittlich vergangen und ist infolgedessen verhaftet. Dem Kinde sollen von Verwandten Vorwürfe gemacht worden iem, welche es bestimmten, dem Leben ein Ende zu machen In dem Thorn er Vororte Mocker ist eine Maurersehefrau an Fischvergiftung gestorben. Ter Ehemann, der nur wenig von den Fischen gegesseir hatte, ist mit einer leichteren Erkrankung davongekommen. t . Bei Stuttgart wurde der Nentrer Ludwig Kvch aus einem Spaziergänge von einem Unbeiannten ermordet, seiner wertvollen Schmucksachen und seines Bargeldes beraubt und die Leiche in den Neckar geworfen. , Ter Inhaber eines Breslauer „Bankgeschäftes", Walter Wentzel, ist in Berlin wegen zahlreicher Betrügereien verhaftet worden, ebenso wurde in Breslau sein Bruder wegen Hehlerei und Unterschlagung festgenommen. Beide stehen in Verdacht, einer Breslauer Dame ihr ganzes Vermögen in Hohe von 0 50 00 Mk. und einem Kaufmann 50000 Mk. abgeschwindelt zu haben. Außerdem schädigten ste noch andere Personen. Ihr Geschäftslokal wurde polizeilich geschlossen. Tie Geldschränke und Safes enthielten wertlose Papiere und Bücher, ilbev kein Geld. „ _ Der Oberstabsarzt Dr. Sch unk vom Gnesener Dragoner-Regiment verübte Seist mord durch Erstechen. Die Familie des Unglücklichen war verreist. In Paris fand zwischen dem diplomatischen Vertreter von Venezuela Gill-Fortou und dem Generalkonsul von Guatemala Gomez Carillo ein Duell statt. Gill wurde am rechten Arm verwundet. Die Gegner trennten sich unversöhnt. Die Ursache des Zweikampfes soll in dienstlichen Angelegenheiten zu suchen sein In Paris ist die Witwe oe Provigny gestorben. Sie ließ seit 20 Jahren die Vorhänge ihrer 5 Fenster-Front mcht mehr empor ziehen. Ten Pariser Armen hinterläßt sie 10 Millionen Franks und eins der -herrlichsten Schlösser Frankreichs. In Wien sand in der Celluloidsabrik de Seiler eine furchtbare Explosion statt. Tie Fabrik ist zum größten Teile em- gcstürzt und zahlreiche Arbeiter wurden unter den Trümmern begraben. Bisher fand man 1 7 T 0 t e und 10 Schwerverletzte, viele Arbeiter sind leicht verletzi, vier werden vermißt. Tw Schwester der beiden Chefs befindet sich unter den Opfern. Em Kontorist, der aus den Fenstern sprang, brach beide Beine. In Budapest erregt ein Vitriol-Attentat Aussehen, das auf offener Straße gegen eine Sängerin der komischen Oper, Anna Tallia, verübt wurde. Die Täterm, die flüchtete, soll die Gattin eines Universitätsprofefsors sein, der zu der Sängerin Beziehungen unterhielt. , O3 In der am Bosporus gelegenen Koustanlinopeler Vorstadt Arn- nautkoei sind nachts 200 Häuser abgebrannt; einige Personen sind dabei verunglückt. Im Goldking-Bergwerk bei Omaha (Nebraska) drangen nach einer Explosion schlaaendevWctter 34 Bergleute in die Grube, um drei vermißte Kameraden zu retten. Nur 14 sind zurückgekehrt, alle übrigen wurden, wie man glaubt, von Gasen überrascht und fanden den Tod. . In Clear Springs (Nordamerika) fand em Kampf zwischen Negern und Weißen statt, bei dem 13 Neger und 6 Weiße getötet wurden. chaftlich-gemeinverständlicher Darstellungen. Nr. Arndt : Deutschlands Stellung in der Weltwirtschaft. Nr. 191, A. Müller: Bilder aus der chemischen Technik. GrsgittaL-Drahtnieldnttgen. Rom, 9. Juni. An amtlicher Stelle ist über einen Besuch des Zaren in Italien nichts bekannt. Paris, 9. Juni. Nach einer Meldung des „Petit Parisicn" unterbreitete der französische Gesanote in Peking der chinesischen Regierung die L i st e der Forderungen wegen eines Grenzzwischenfalles am 3. Juni an der Grenze von Tonting. Unter diesen Forderungen befindet sich auch die der Abberufung des Vizekönigs von Hunan, dessen sranzosenscindliche Haltung schon seit langem bekannt ist. Pans, 9. Juni. Kriegsminister Piequart führte gestern in Trouyes den Vorsitz beim Verbandsfest des Turnvereins und hielt hierbei eine Ansprache, in der er die Vaterlandsliebe der Franzosen feierte. London, 9. Juni. „Daily Chroniele" bestätigt, daß der Zar im Herbst im S a n d r i n g y a m - P a l a st erwartet wird. Das Schloß werde bereits für diesen Zweck in Stand gesetzt. Voraussichtlich werde auch die Zarin mitkommen. Ter Aufenthalt sei auf 8 Tage berechnet. Wahrscheinlich werde der Besuch im November gelegentlich des Geburtstages des Königs Eduard erfolgen. Skew-York, 9. Juni. Der Ratio nal-An sschuß hat bisher alle Streitfragen über die Erwählung der Delegaten zu Gunsten Tafts entschieden. Damit ist Tafts Sieg im ersten Wahlgange gesichert. Lebendgewicht 50,0-00 Pf., 2. Qual. 63-00 Psi, Lebendgewicht 49,5-00 Vfg., 3. Dual. 54—56 Pfg., Lebendgewicht 00-00 Pfg. Geschäft bei Hornvieh mittelmäßig, Uebersland unbedeutend; bet Kleinvieh gut, kein Ueberstand. Onarum nicht? Machen Sie einen Versuch mit dem durch •vhD ein neuerfundenes patentiertes Verfahren cofsei'nfre» gemachten „Coffenifreien Kaffee HAG" (Marke Rettungsring) und Sie werden finden, daß dieser cosfernfreie Kaffee nicht ausregt, kein Herzklopfen oder sonstige Unzutraglichreiten verursacht, auch wenn Sie stark nervös oder herzleidend sein sollten.' Geschmack und Aroma sind voll erhalten, da das entzogene Coffein gecuch« und fast geschmacklos ist. ^Unpartensche-Fach- leute konstatieren sogar eine entschiedene Verfeinerung des Geschmacks. Zu haben in allen befferen Geschäften. Auf Wunsch wird die nächste Bezugsquelle nlitgeteilt durch die :: zvaffcc.Handelö--lktien-Gefellfchaft Bremen. :: geistesgestört war. Offiziere versuchten, ihn zu beruhigen, aber der Oberst erklärte, er müsse mit seinem Regiment nach Paris, um die AscheZolas aus dem Pantheon zu entfernen. * Budapest, 6. Juni. In der heutigen Sitzung des Internationalen Anti-Duellkongresses verlas der Präsident Antworttelebramme des Papstes und des Königs von Italien. Der Papst billigt den Kampf gegen das Duell, das eine verhängnisvolle Geißel der christlichen Ideen und den Prinzipien wahrer Gesittung entgegengesetzt sei. Der Kongreß beschloß, die Ansichten der Tuellgegner schriftlich zu fixieren auf der Grundlage, daß das Duell nicht strafgesetzliche Begünstigung genießen, sondern nach gemeinem Recht bestraft werden müsse, und daß Ehrenbeleidigungen und Verleumdungen strenger zu ahnden seien. Damit waren die Arbeiten des Kongresses beendet. Zum Schluß drückte Marquis Crispoli (Italien) dem Prinzen Alfonso, der die Anti-Tuellbewegung würdig repräsentiere, ben Dank des Kongresses aus. uk. DasmusikalischeBett,einMittelgegen Schlaflosigkeit. Aus Genf kommt die Nachricht, daß dort ein Nervenarzt mit einem Mechaniker ein Mittel gegen Schlaflosigkeit erftinden hat. Ter Nervenarzt will die Erfahrung gemacht haben, daß die Musik auf Nervöse einschläfernd wirkt. Es sei selbstverständlich, daß diese Musik nicht geräuschvoll sein darf, sondern gedämpft und ohne Vorbereitung einsetzen muß. Zu diesem Zwecke hat ein Mechaniker ein Bett konstruiert, unter dessen Matratze ein Mechanismus in Gestalt eines „Musical Box" angebracht ist. Legt sich der Leidende in das Bett, so setzt sich durch den Druck, den das Körpergewicht ausübt, der Mechanismus in Bewegung. Erst leise, bann etwas lauter, jedoch immer gedämpft ertönen von unter der Lagerstätte her die Klänge einer einlullenden Berceuse, die in das Reich des Morpheus hinübertragen. „Es schmeckt prächtig“ ä 50 u. 100 Pfg. Alleinverkauf: Pelikan-Apotheke, Kreuzplatz 2. Neue Bücher. Aus Natur unb Geifteswelt. 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Amtliche Notierungen der heutigen V ieb Marktpreise. Zum Verkaufe standen: 473 Ochsen, 100 aus Oesterreich 44 Bullen, 5 aus Oesterreich, 639 Kühe, Fersen, Stiere und Rrnder, 185 Kälber, 1 Schafe und Hämniel, 1120 Schweine, 0 Ziegen, 0 Hieaenlärnmer, 0 Scha'lämrner. Bezahlt wurden für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1 Qualität 77—79 Mk., 2 Qualität 70—73 Mk., 3. Qualität 58—60 Mk.; Bullen: 1 Qual. 63-66, 2. Qual. 58-60: Kühe 1. Qualität 74-76 Mk., 2. Qual. 63-65 Mk., 3. Qual. 44-46 2)ik., 4. Qual. 00-00 Mk., 5 Qual. 00—00 Mk. Bezahlt wurden für das Psund Schlacht- aewicht: Kälber 1. Qualität 36 bis 98 Pfg., Lebendgewicht 56—58 Psq., 2. Qualität 84-92 Pfg., Lebendgewicht 48-54 Pfg., Schlachtgew. 70—75 Pfg.; Schafe: 1. Qual. Schlachlgew. 00 bis 00 Psg., 2. Qual. 00—00 Pfg. Schweine: 1. Qual. 64—00 Pf., Vaillant’s „Geyser“ und automatische Heisswasserapparate D. R. P. und D. R. P. angemeldet Grösste und bedeutendste Specialfabrik für Gas- Badeöfen. 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