jes. ” (i‘ blissenei., --r-m-, e"‘ Niet. SbÄ UaS^Kben. *»*88» klMÜg •sfiB Wter Ä,t,5“»ä»»Ct 1129 "fbevk 'atbemaiit erteilt t aut unten, aßen unter 0116 m. erbeten. ladjbülicftunben nir Lbeiiertianer gesucht. jebotc unter 0M icr änzetger erb. Jffi* । viuljOß^, rt<»«d>1WÄ 6 1 iii; ubr: ■"«'■Sä' [isleWff iur: •'V/Viintf1116 |t luflMtr. Loche beginnt ein ua cnslhrciben. „Silunden beginnen 'Bä® ieie icönttiKÖe1» littet lungeMd ^crLontanb^, Sektion Giessen j y.fc Oe, A.*V. > Siivtaf den 12.3«»-: j, 0». » tl*r aui^T^T 9?r. S z. Erstes Blatt 128. Jahrgang Freitag 10. Jamrar 1808 Der Stetzener Anzeiger A Ä BezugSpretS: wldieint täglich, außer JEgljgf W O monatlich 75Pf., viertel- gbäqäAL/ ftVIl'MI-Vt’ IMVIHTVW sstä K,'.■•&?,» U' , _„ö ,, V .M w® General-Anzeiger für Oberhessen r«K8 Sanupm« von ünzelge« V <7 l • » • u.Land" und.Genchts- gj ^^m^s'w'uh7 RolaNonrdruS und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Steindruckerei. R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulftratze 7. Anzeigenteil?'tz?BeL KLe heutige Dummer umfaßt 12 Seiten. Aas preußische Wahlrecht. Dm heutigen Freitag kommt im preußischen Mgeord- treten Hause eine überaus wichtige Frage zur Verhandlung, die weit über die Grenzen Preußens hinaus Interesse beansprucht. Es handelt sich um die Antwort, die die Regierung auf den freisinnigen Antrag auf Einführung des Reichstvahlrechts in Preußen geben wird. Man hat alfo eine offizielle Kundgebung der preußischen Regierung jur Lüahlrechlssrage zu erwarten, und die Stellungnahme bei preußischen Regierung wird ohne Zweifel von weitgehendstem Einfluß auf die Gestaltung der innerpolitischen Lage nicht nur in Preußen, sondern auch im Reiche sein. Es ist klar, daß man in Preußen auf die Dauer nicht gegen den Bloci regieren kann, wenn man im Reiche den Block znfammen- halteii will, und da wird die preußische Regierung über Wünsche aus den Reihen der Blockparteien nicht einfach zur Tagesordnung übergehen können, wie sie es in früheren Fahren getan hat. Ob es schon jetzt möglich und wünschens- wert sein wird, an die Stelle des bisherigen preußischen Wahlrechts das Jieichswahlrecht zu sehen, ist eine andere Frage; worauf es allein ankommt, ist, daß die preußische Regierung sich endlich bereit ertlärt, an die Reform dieses „elendesten üller Wahlsysteme", wie schon Bismarck es genannt hat, heranzutreten. Auf freisinniger Seile glaube im Ernste wohl niemand, daß von heute aus morgen an die Stelle des bisherigen preußifchen DreiklasfcnwaylrechtS das Keichswahlrecht treten werde. „Das Reichswahlrechi für Preußen ist, so schreibt die „Voss. Zig.", das Ziel, den. Die bürgerliche Linke zustrebt: aber sie weiß, daß das Ziel erst in Etappen nach und nach erreicht werden kann. Und deshalb verwirft sie die Formel: Alles oder nichts. Indem sie ohne Verzicht auf ihre grundsätzliche Anschauung wesentliche Zugeständnisse in der Richtung ihrer Forderung als Abschlagszahlung anzunehmen bereit ist, trägt sie mehr zu einer wirksamen Reform bei, als wenn sie jeae Konzession, die nicht ihrem letzten Wunsche genügt, als indiskutabel von der Hand weist. Es ist bemerkenswert, daß auch aus uationallcheralcn und freikonservativen Kreisen bereits mannigfache Vorschläge zur Aenderung deS Landtagswahlrechts gemacht werden, die darin Übereinkommen, daß mit dem jetzigen indirekten Dreiklassensystem ausgeräumt werden muß. Einer dieser Vorschläge ergeht soeben in "incr kleinen Flugschrift des nationalliberalen Abgeordneten Menck, Präsidenten der Handelskammer Altona. Es handelt sich bei der Wahlre,orm um zweierlei, erstens um das Wahlrecht und zweitens um die Einteilung der Wahlkreise. Hinsichtlich des Wahlrechts will Herr Menck die Wahlmänner beseitigen, die Urwahlbezirke aufheben, die Drittelung der Wähler im ganzen Wahlkreise vornehmen und den Abgeordneten direkt wählen lassen. Ferner befürwortet Alena statt der öffentlichen Abstimmung die geheime, da sie dem Einzelnen die Umkehr aus doktrinärer Lerranntheit erleichtere. Hinsichtlich der Wahlkreise will es Menck zwar im ganzen bei der heutigen Abgrenzung Lelafsen; aber er gibt zu, daß die Stäote dabei schwer be- itachleiligt werden. Deshalb schlägt er vor, den 25 größten preußischen Städten je zwei neue Abgeordnetensitze zu ge- dvähren. Von diesen 50 neuen Abgeordneten sollen 25 Unternehmer und 25 Arbeiter sein und aus berufsständischen Wahlen hervorgehen. Damit werde auch die berechtigte Silage beseitigt, daß keine Arbeiter ins Abgeordnetenhaus gelangen können. Diese Vorschläge werden vielen begründeten Bedenken begegnen; sie sind unzureichendes, zum Teil prinzipiell anfechtbares Stück- und Fliüwert. Aber )ie zeigen jedenfalls die wachsende Erkenntnis, daß sich das preuß. Dreiklassenwahlrecht gründlich überlebt hat und den drin- «enden Bedürfnissen 5er Zeit widerspricht, und ebenso bic Bereitwilligkeit und) solcher Personen, die der bürgerlichen Linken nicht angehören, an einer Reform mitzuwirlen. " Um die Vorschläge des Abg. Menck zu verstehen, muß man sich die Grundzuge des bisherigen preußischen Wahlrechts vor Mgen halten: Das preußische Abgeoronetenhaus zählt 433 Abgeordnete. Die Reuwahlen finden alle 5 Jahre mittelbar, durch Wahlmänner statt, wobei ein Wahl- mann auf 250 Seelen kommt. Die Wahlmänner werden in den Urwahlbezirten von allen über 24 Jahre alten Männern gewählt, die im Besitze der bürgerlichen Rechte sind, seit 6 Monaten in der Gemeinde wohnen und keine Armeltunterslützullg erhalteii. Die Stimmenabgabe ist öffentlich. Bemerkenswert ist die Dreiteilung der Wahlbezirke iiad) der Steuerleistung. In der ersten Klasse ivählen die Höchfrbefteuerten eines Bezirks, die em Drittel der Gesamtsteuern au,bringen. In der ersten Klasse wählen diejenigen, die das zweite Drittel aufbringen. Der Rest wähl! tu der dritten Klasse, Run wählt jeoe Klasse die gleiche Zahl von Wahlmünnern, obgleich die Zahl oer Urwähler in jeder Klasse versehieoen ist. In dec ersten Klasse sind meist nur wenige der Höchstbesteuerten unb in der dritten Aa,se die große Masse mit geringem Einkommen. Diese eigeiitümlichen Berhältnisie haben auch recht eigentümliche Erscheinungen gezeitigt, so daß beifpw. bei den Leuten Wahlen der Reichskanzler Fürst Bulow in «einem Berliner Wahlbezirke, wo sonst Haupt füchlich Millionäre wühlen, in der dritten Klasse hat wählen müssen, zusammen mit seinem ftut|d)er, denn trotz fernes ganz ansehnlichen Einkommens gehörte er in diesem Wahlkreise der reick)sien Leute seiner Steuerleismng nad), dock) noch zu der grogen Klasse Der am niedrigsten Besteuerten. Das fiui>, wie man sieht, bodj recht unhaltbare Zustände, da nur Steuerleistung mug- gcbend sein soll für den politischen Einfluß. Run luirb uian ja sehen, ob die preußische rjwgierung |idj zu ber großen Tat aufiaiien kann, ein neues, zeitgemäßes Wahlreck)t zu schassen uno ob sie den Willen hat, uralten liberalen Forderungen gegenüber, Entgegenkommen zu zeigen. Stimmungsbild aus dem Reichstage. Der Unterstützungswohnsitz. Berlin, 9. Jan. Der Vizepräsident Kämpf, der mit seinem trockenen Humor sd)on einmal einen sozialdemokratischen Dauerredner dazu gebracht hatte, von der Tribüne abzutreten, inben. er auf immer stürmischer werdende Schlußrufe ernst rügeni erklärte, daß der Redner das Red)t habe, seine Rede zi beenden, stellte heute an einen anderen sozialdemokratischer. Herrn, den Abg. Kaden, der zwar selten das Wort nimmt, aber dafür mit um so größerer Hartnäckigkeit, die Preis frage, welcher Zusanimenhang bestehe zwischen dem Unterstützungswohnsitz und dem hohen Bankdiskont. Uni) Herrn Kaden, der burd) seine langen Aus sich rungen über die derze.tigen Verhältnijse des Geldmärkte, zu dieser Frage Anlaß gegeben hatte, mangelte der Humor über das Verständnis für die Antwort: Bei dem jetzigen Diskont könne and) em Börsianer in die Lage kommen, vor dem Unterstützungswohnsitz Gebraud) zu machen. Es war keine neue Frage, mit der fick; heute ber Reichs tag $u beschäftigen hatte. Auf der Tagesordnung ftant eine Reihe ber „kleineren Vorlage n", die noch aur dein ersten Abschnitt der gegentuärUgcn SZ.ion rüdjiänbii sind, da sie infolge der Vertagung über die Sommermonate nicht zur Erledigung kamen. Wioer Envarten nahm dec eint dieser Gesetzentwürfe, die Novelle zum Unterstützung s rv o h n s i tz, die ganz^ Sitzung in Anspruch. Schor, vor 2 Jahren hatte berjeibe Entwurf dem Reichstage vor gelegen unb in der Kvmm.ifion eine gründckche Durcyarbei tung gefunden, ohne daß es zu einer weiteren Erledigung gekommen war. Abweichend von ihrem Verhalten 6c. sonstigen Vorlagen hat die Regierung diesmal die Kom- mijsiousbeschlüs,e unbeachtet gelegen unb den Gesetzentwurh in seiner ursprünglichen Fas.ung wieder vorgetegt. Der Staatssekretär v. Be t h m a n n-H o llw e g unterzog fidj der Ausgabe, dies zu begründen. Er wußte aber auf Die Anfrage eines Redners der Lmten nicht zu erwidern, woher es denn komme, daß dem Entwurf auch die alten Motive ohne jede Aenderung und ohne irgend eine Erwähnung der KommissioiiSverhandlungen beigegeben feien unb warum man auch die durch die Volkszählung von 1905 inzwischen überholten Ziffern einfach ab geschrieben habe. Bei ber zur Verhandlung stehenden Frage handelt es fick), wie bekannt, um eine Entlastung der burd) ben Wanberungsverkehr vom flachen Lande in- die Studie md von ben kleinen Orten in die Industriezentren und Großstädte in starke Acitleiden- schaft gezogenen HeimatsgLmeinden. Die Vertreter der rechten Seire des Haujes, des Z e n t r u m s unb der R a - tionalliberalen, stellten sich allgemein auf den Boden der Vorlage und hatten nur einige Bedenken im Sinne ber damaligen Ko mm > ssionsbcschlus । e. Unter dem Widerfprud) der Sozialoemotraten üerLeibigte der nationaltiberale Abg. Horn-Reuß das Gesetz gegen den Vorwurf der agrarischen Liebesgabe, unb der konservative Herr v. B r o ck h a u s e n tat das mit aleicher Entschiedenheit. Die Freisinnigen Dc. Ablaß und M o m m s e n hatten aber reckst tri|i.ge Eründe gegen diesen Versuch einer gesetzlichen Regelung des Armenwesens vor^ubringen, den sie als Getegenheits- macherei und Flickarbeit bezeichneten. Die Art indes, in der sie es taten, wich himmelweit ab von dem polternden Tone und der systemlosen Aneinanderreihung von einzelnen „Fällen", in der sich nach joziaidernutraiisu)er Hebung auch heute Herr Kaden gefiel. Es gab eine sehr erregte Auseinandersetzung zwischen Herrn Dr. Ablaß unb Den Sozialdemokraten, nne man sie in ben Zeiten bes Blocks und auch schon vordem bei Eugen Richter öfter erlebt hat. In später Siunbe beendete ein Schiußantrag die Aussprache, unb die Novelle zum Unterstützungswohnsitz ging an eine der 20 Komm ist ionen, die voraussichtlich in den nächsten Wochen glcick-zeilig tagen werden. ß.n ita i nisch-avejiymschrr Zw.lÄenjuLl Ein aus Mogadiscio angekominenes Telegramm meldet, daß am 12. Dezember etwa 2UUÜ Abes s l) u i e c. die aus unbekannter Richtung kamen, einen Einfall in die Gegend von Vaiooa, Rcvai und Buracaba (Jtalienisdj-Souiulilani)) unternahmen, Karawanen beraubten und Kaufleute töteten oder gefangen nahmen. Nachdem die betrogene Bevölkerung fick) an ben italicnisd>en Residenten in Lugh wandte, kam es dort zu eineni Zusammenftoß, an welajem einer|cit5 die AbesiyNier mit Hilfe der Arusti unb Ogaden, anderseits die Ziahaunin und Ascaris in italicmjdieni Dienste tciiualjiucn. ES uyeiut, daß beide Teile beträchtliche Verluste erlitten. Infolge des Zujammenstoßes wurde Lugh blockiert, aber nicht an» gegriffen. Weitere Raa,richten fehlen. Der Minister des Auswärtigen ersuchte den Mariueminister, schleunigst die im Raten Meere besindlichen Kriegsschiffe nach Mogabiscio zu dirigieren. Ter Minister des Ausivanigeii telegraohierte auch unverzüglich dem Ministerrefidemen in Addis-Abeba mit der Aufforderung, dein Kaiser Menelik einen f o r m lichen P r o t e st zu überreichen wegen der Verlegung des status quo im Territorium Lugh und des die Sicherl>eit der Kaufleute verbürgenden Italienifcl>-äthiovifd-en Handelsvertrages. Er verlange sosorlige Zurückziehung der tibciiunier, Bestrafung der Schuldigen und eine angemesfene Entfä-äbigung. Tie „Tnbuna" bemertt, daß die Gegeno, m der sich der Einfall b e r A b e s s y n i e r i/n S o m a 111 a n d vollzogen hat, ungefähr 3UU Zkiloincter von der Küste entfernt in der Richtung auf Lugh liege, bic Bevölkerung dieser Gegend unterhalte zu den dortigen italienischen Residenlen sehr gute Beziehungen und wähle sie häujig zu Richtern bei ihren Streitigkeiten. Ihre gemeinsamen Gegner seien die Amhara; diese 1-älten kürzlick) einen Zusammenstoß mit den Leuten des Mullah gel-abt und seien geschlagen worden. Vielleicht hatten sie, von dein Wuiijche beseelt, auf irgend eine Weife unb an irgend jemandem sich dafür zu rächen, den Einfall ohne Ermächtigung ihrer Häuptlinge aus- gefüllt. Die von ihnen heimgejuchte Gegend sei eine der reichsten auf dem linken Ufer des B j u b a. Wenn die überfallenen Stämme ihre Zuflucht zu den itackenifchen Re- fidenten in Lugh nähmen, so weife bas baraufhin, baß die Amhara über sehr übermächtige Streitkräfte verfügten, da jene Stämme sich für gewöhnlich selbst verteidigten. Man wisse noch nicht, warum der Resident iu aktivem Eingreifen sich ent* schloffen habe, statt nach Maßgabe der dauernden ^>nitrutiionen cüi seitens der Zentralregierung vermittelndes Vorgehen zu beobachten. Ta bte Kapitäne Bougiovani und Molinari, bie sich in Lugh befinden, kaltblütige unb kluge, dabei tapfere Offiziere find, so nehme man an, daß sie eine Intervention iür unausweichlich gehalten haben. Tie „Tribuna" ist ber Ansicht, baß Lugh voti den Italienern noch gehalten werden könne, lügt aber hinzu, daß, falls es aufgegeben werden mußte, dies nock) keinen Verzicht aus Lugh in sich sclstießen würbe, weil auf Verlangen Meneliks Verhandlungen zwecks Regelung der Grenze zwifck>en Abefsynien und Benadir in die Wege geleitet ■uerben sollen. — Tie „Tribuna" zweifelt nicht an der freund- ichastlichen Gesinnung Meneliks, der erst unlängst dem Vor- reter Italiens in Adbis-Abeba bie Ansicht kundgegeben habe, Maßnahmen zu treffen, um die ihm untergebenen Stamme »ur Ausgabe Razzias zu veranlassen. Das Blatt glaubt nicht, daß der Zwischenfall Verwickelungen zur Folge haben werde. DeutdcheA Berlin, 9. Jan. Heute abend fanden 35 sozialdemokratische Versammlungen als Protest gegen das preußische Wahlrecht statt. Rach frühzeitigem Schluß der Versammlungen suchten größere Trupps Teilnehmer auf verschiedenen Wegen in das Zentrum der Stadt zu gelangen, wurden indeisen durch Polizeimann- .chaftcn zerstreut. Auch ein Trupp von 300 Personen, aem es gelang, geschlossen bis in die Röhe des Sck)losses zu gelangen, wurde schließlich ohne Einschreiten der be- ivaffneten Macht ohne weitere Zwischenfälle zerstreut. München, 9. Jan. Es steht nun, so schreiben die „M. R. R.", unwiderleglich fest, daß die A u s s a s s u n g des Prinzen Rupprecht in der Flottenvereinsfrage Dom Kaiser und sämtlichen übrigen deut-, । d) e n Bundessürsten geteilt wird. London, 9. Jan. Dem Beispiel der Journalisten und Slädtevertreter folgend, wird der Meiropolitain Fre< Chureh Courcil hundert deutsck)e Geistliche im Sommerzu einem einwöchigenBesuch in London einlad-en. Der Erzbischof von Canterbury und der Bischof von London weroen bei einigen geplanten Veranstaltungen präsidieren. Tie G ä r u n g i n I r l a n d scheint sich von Tag zu Tag zu v e t m e h r e n. Gestern abend wurde in Bellinark bei Tipperary ein Bombe natten tat verübt. Es handelte sich um einen Versuch, die größte Landbesitzerin der Umgebung zu ermorden. Diese Dame, Frau Chadwick, hatte den 5oaß der Landbevölkerung dadurch auf sich gezogen, daß sie einen Pächter, der wahrend der Dauer von etwa zehn Jahren reine Pacht bezahlt hatte, aus feinem Heim durch polizeiliche Hilfe ausgewiesen hatte. Das Attentat konnte noch rechtzeitig vereitelt werden. Jetzt steht das Haus unter polizeilick)em Schutz. Schanghai, 9. Jan. In der Provinz Tschekiang ist ein Au f st a nd a us geb co ch en. In der Nähe von Ltuschung-^-amen rouroc eine protestantische Kapelle ze r st ört und eine Schule verbrannt. Die Fre m- Den sind nicht gefährdet. Die Unruhen tragen vorwiegend antidynaftifchen Charakter. Aus Sruos uno &ano. > Gießen, 10. Ian. 1908. ** Ordensangelegenheit. Der Kaiser Hal dem Oberleutnant Frhrn. von Nordeck zur Rabenau in der Schutztruppe zu Ost-Afrika die Erlaubnis zur Anlegung des Ritterkreuzes 2. Kl. mit Schwertern des Großherzoglich Hessischen Verdienstordens Philipps des Großmütigen erteilt. *♦ Die Wertzuwachs st euer, deren Einführung jedenfalls eine der ersten Aufgaben unserer Stadtver- ordneten-Versammlung fein wird, wird auch einige andere hessische Stadtverwaltungen demnächst beschäftigen. In Mainz und in Offenbach haben nämlich sozial- demokratische Stadtverordnete den Antrag auf Einführung gestellt. In letzterer Stadt hat der fozialistifck)e Stadtv. Ulrich ferner die Einführung eines städtischen Umsatzstempels beantragt. Das ist insofern interessant, als der Umsatzstempel unzweiselhast eine indirekte Abgabe ist und die Sozialdemokraten in der hessischen Kammer sich erst im vorigen Jahr energisch gegen jede Erhöhung der Stempelsteuern gewandt haben. Wenn jetzt einer ihrer anerkannten Führer selbst die Einführung einer indirekten Abgabe beantragt, so zeigt sich damit wieder einmal, daß die Verhältnisse oft stärker find als die fchönslen Prinzipien. Uebrigens haben seinerzeit auch die beiden hiesigen sozialdemokratischen Stadtverordneten der Einführung des städtischen Besitzstempels zugestimmt. ** Zu den Landtagsivahlen im Herbst 1908. Im Kreis Schotten stellt die Hessische Volkspartci (Bauernbund) einen eigenen Kandidaten auf. Als solcher ist Bürgermeister Viehl in Rainrod ausersehen. Der jetzige Vertreter ist Forstmeister W e b e r - Konradsdorf. Der Bund der Lanowirte wird im Bezirk Grünberg den seitherigen Abgeordneten Hirsche! nick)t mehr unterstützen. Die Deutschsozialen haben in Grünberg den Oberlehrer Dr. Werner in Gießen auf den Schild erhoben. Für ihn wird auch die Hessische Volkspartei (Bauernbund) ein- treten, deren seither.ger Kandidat eben Hirsche! war. In Groß-Umstadt soll der seitherige Abgeordnete Hauck (He>,ifck)e Voitspartei) vom Bund der Latidwirte leine Unter- stutzung mehr erhalten. In h e r b st e i n - U l r i ch st e i n kan- vidiert der seitherige Abgeordnete Schmalbacy (Hesfische Volkspartei). ** Landes Universität. Professor Dr. Paul DrewS hat den an ihn ergangenen Ruf nach Halle angenommen und wird mit dem Ende des laufenden Semesters seine Lehrtätigkeit hier aufgeben. ♦♦ Kreisvermessungswesen. S. K. H. der Großherzog haben den Geometer 1. Kl. Franz Sax aus Viernheim zum Kreisgeometer des Kreisvermessungsamtes Homberg a. d. Ohm ernannt. ** Kreisamtspersonalien. S. K. H. der Großherzog haben den mit Wahrnehmung des Dienstes eines Kreisamtmanns bei dem Kreisamt Darmstadt beauftragten Kreisamtmann Reg.-Rat Dr. Mk. Reinhart, den mit Wahrnehmung des Dienstes eines Kreisamtmannes bei dem Kreisamt Mainz beauftragten Kreisamtmann Mart. E m - merling und den mit Wahrnehmung des Dienstes eines Kreisamtmanns bei dem Kreisamt Lauterbach beauftragten Polizeiamtmann Hch. Herberg zu Kreisamtmännern ernannt. , ** Landwirtschaftliche Zeit frag en". Diesen veränderten Haupttitel führt mit Beginn des neuen Jahres unsere landwirtschaftliche Halbmonatsbeilage, deren erste Nummer unserem heutigen Blatte beigesügt ist. Wie aus dem einleitenden Artikel des Redakteurs Privatdozent Dr. Kleeberger hervorgeht, beabsichtigt dieser in erster Linie solche Zeitsragen zu behandeln, die speziell für unsere ober- hessische Landbevölkerung von außerordentlichem Interesse sind. Es wird sich deshalb empfehlen, die einzelnen Nummern aufzubewahren, da wir am Ende des Jahres, wie von den Familienblattern, auch hierzu ein Inhaltsverzeichnis herausgeben werden. Wir bitten, von der eingerichteten Frageecke ausgiebigen Gebrauch zu machen. ** Landwirtsch. Unterrichtswesen. S. K. H der Großherzog haben den Direktor der Obstbau- und landwirtschaftlichen Winterschule zu Friedberg Dr. Hans v. Peter zum Vorsteher der landwirtsch. Winterschule zu Heppenheim und den Vorsteher der landwirtsch. Winterschule zu Heppenheim Oekonomierat Karl Spieß zum Direktor der Obstbau- und landwirtsch. Winterschule zu Friedberg ernannt. ♦* Ruhestandsversetzungen. S. K. H. der Großherzog haben die Bahnmeister Melchior Viel- w e r t h zu Friedberg und Phil. W a s s e m zu Großen-Busecl wegen geschwächter Gesundheit in den Ruhestand versetzt und ihnen aus diesem Anlaß die Krone zum Silbernen Kreuz des Berdienfwrdens Philipps des Großmütigen verliehen. ** Die Sektion Gießen des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins unternimmt am Sonntag, 12. Januar, eine Tour Dünsberg-Bubenrod-Bieber. ** Kun st verein. Wegen vollständigen Wechsels der Gemälde bleibt die Ausstellung von morgen ab vier Tage geschlossen. Bei der nächsten Ausstellung, die wieder sehr interessant zu werden verspricht, befinden sich unter anderen Mllektionen von Dr. H. I. Wagner in München-Rom, Prof. A.Hoerter -Karlsruhe und Prof. W.Hammacher Berlin. ** Oberhessischer Geschichtsverein und Hessische Vereinigung für Volkskunde. Wie aus dem Inseratenteil ersichtlich ist, bieten die beiden Vereine ihren Mitgliedern und Gästen am nächsten und übernächsten Montag zwei .Vorträge, welche außergewöhnlichem Interesse begegnen dürften. Professor Walbe, zurzeit Rektor der Darmstädter Hochschule, wird über den Fachwerkbau und das Bauernhaus in Oberhessen sprechen. Schon vor zwei Jahren hat Prof. Walbe in einer Sitzung des Komitees, das das erste Butzbacher Trachtenfest vorbereitete, einen hochinteressanten Vortrag über diesen Gegenstand gehalten und wer damals dort anwesend war, wird sich auch gerne daran noch erinnern, welche Fülle schöner, zum Teil durchaus künstlerischer, photographischer Aufnahmen Redner damals bereits vorführen konnte; inzwischen hat sich seine Sammlung noch bedeutend erweitert. Man wird kaum wieder Gelegenheit ftnden, einen so berufenen Interpreten eines so vollendeten Anschau- nngsmaterials zu hören. Möge niemand diese Gelegenheit versäumen! Auch Nichtmitglieder sind als Gäste willkommen geheißen. ""Geschlossene Eisenbahnschranken. Offenbar um zu sparen, beabsichtigt die Königl. Preuß. Eisenbahndirektion Frankfurt, eine größere Anzahl Schranken geschloffen zu halten, da die betr. Feldwege nachts nicht befahren oder begangen werden. Es handelt sich nach einem Ausschrciben des Kreisamts im heutigen Amtsblatt im Kreis Gießen um drei Uebergänge an der Strecke Gießen—Gelnhausen (in den Gemarkungen Inheiden und Steinheim) und 13 Uebergänge an der Strecke Gießen—Fulda (in den Gemarkungen Gießen [km 5,5], Rödgen, Großen-Buseck, Reiskirchen, Saasen, Göbelnrod und Grünberg). Die Schranken würden jeweils im Sommer von 10 Uhr abends bis 4 Uhr morgens und im Winter von 6 Uhr abends bis 8 Uhr morgens geschloffen gehalten werden. Interessenten seien darauf aufmerksam ge- inacht, daß Einwendungen gegen diese Absicht bis zum 20. d. Mts. bei der zuständigen Bürgermeisterei oorgebracht werden müssen. ** Diebstähle. Aus dem Flur der Realschule wurden vor einigen Tagen von unbekanntem Täter em Hebe c» zieher und ein Cape gestohlen. Ein altes Cape ließ der Dieb am Tatorte zurück. — Auf dem Hamm wurden in der Nacht vom 8. auf den 9. l. Nils, aus einem Hühner-- stalle sechs Hühner gestohlen. Täter sind unbekannt. ""Verhaftet. Ein hiesiger junger Mensch, der schon zweimal wegen Diebstahls vorbestraft ist, wurde wegen Verübung eines Gelddiebstahls verhaftet. Iaw "Der frühere langjährige Landtagsabg. des Wahlbezirks Hungen-Lich, Forstmeister Hermann Theobald, ist gestern hier nach kurzem Kranksein gestorben. Ter Bersior-- bene war lange Jahre als Oberförster hier tätig und wurde 18/2 ut den Landtag gewählt, in dem cr sich der natwnalliberaten Zarter anichloy und alsbald eine sehr einflußreiche Position eumahm. Auch^ 1878 wurde er wiedergewählt, trotzdem er in- zwiichen nach ^uge>rheim a. b.- Bergstraße versetzt worden war, öberrw 1884 und 1890. Anfangs gehörte er dem Gcsetzgebuvigs'- auschuß mw spater dem Finanzausschuß an und lange Jahre Machte er sich als Vorsitzender oes Letzteren um die finanzielle Ärtwickelung Heftens verdient, bis er 1893 wegen seines Alters — er Mar damals 73 Jahre alt — sein Mandat niederlegte. In der Ersatzwahl wurde der letzige Abg. Köhler-Langsdorf gewählt Nach icincr Pensionierung verzog H.^ Forstmeister Jy.obald pvn Jugenheim, das ihn zum Ehrenbürger ernannte, nach Darmstadt. Das Andenken unseres früheren verdnuten Oberförsters und Abgeordneten wird hier allezeit in G;, Hoherodskopf, 9. Jan. Seit heute nacht bedeckt eine ziemlich hohe Schneedecke bad Gebirge Tritt Frost ein, dann gibt es die beste Gelegenheit zum Ski- und Rodelvergnügen. R. B. D a r m st a d t, 9. Jan. In der heutigen Satzung der Stadtverordneten erfolgte zunächst die Einführung der Neugewählten 10 und der wiedergewählten 11 Stadtverordneten. Die Versammlung beschloß die Einführung einer Berufsvormundschaft, worüber Bürgermeister Dr. Glässing Bericht erstattete und die Einführung eines diesbezüglichen Statuts beantragte. Bisher war die Aufsicht über die Vormünder der Stadt den Ortsgerichten unterstellt. Da es für diese aber außer dem Bereiche der Möglichkeit lag, eine erfolgreiche erzieherische Oberaufsicht auszuführen und die Interessen der Mündel nach jeder Richtung hin und besonders der Alimentations- sragen zu wahren, so wird durch Ortsstatut bestimmt, daß für unter Vormundschaft stehende Minderjährige der Vorsteher des städtischen Pflegeamts alle Rechte unb Pflichten eines Vormundes übernimmt. Mainz, 8. Jan. In der heutigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung teilte Oberbürgermeister Dr. Göttelmann nut, daß eine Frau Witwe Lauben- tzeimer der Stadt Mainz eine Summe von Mk. 10000 zum Geschenk gemacht habe. Tie Zinsen dieses Kapitals lüden alljährlich an die städtischen Armen zur Verteilung gelangen. x Dorlar, 9. Jan. Die für gestern abend bei Gastwirt Sohns anb-eraumte Tabakarbeiterversammlung führte zu keinem Ergebnis. Es war eben von hie- sigen Zigarrenarbeitern überhaupt niemand erschienen, uno so mußte der Redner aus Gießen unverrichteter Sache wieder abziehen. Man will hier vom Anschluß an den Verband nichts wissen und gibt sich mit den Lohnver- hältnisscn unserer neu begründeten Zigarrenfabrik einstweilen zufrieden. () Marburg, 9. Jan. Kürzlich traf bei der großen Kälte in dem an der Biedenkopfer Kreisgrenze liegenden Dorfe W e i t e r s h a u s e n ein Trupp Zigeuner ein, unter denen sich auch ein junges Weib befand, das seiner Niederkunst entgegensah. Ein Zimmer lehnten die Nomaden ab, in derselben Nacht jedoch erblickte in einem Stalle ein kräftiger Zigeunerknabe das Licht der Welt. Am andern Tage sand die Taufe durch den Ortspfarrer statt und auch die junge Mutter zeigte sich schon wieder im Hofe. X. Hanau, 9. Jan. In der heutigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde der Magistrat darüber interpelliert, ob sich das Gerücht von der Verlegung des hiesigen Infanterieregiments Hessen-Homburg 166 bewahrheite und ob der Magistrat deshalb Sck)ritte zu unternehmen gedenke. Oberbürgermeister Dr. G e b e s ch u s entgegnete, daß tatsächlich die Verlegung des Regiments nach Bitsch beabsichtigt werde und als Ersatz ein Bataillon der 88 er aus Mainz nach Hanau verlangt werden solle. Er werde beim Kriegsminister «Vorschläge unterbreiten, um ein Verbleiben der 166 er in Hanau zu ermöglichen. Kassel, 9. Jan. Gestern wurde der Prozeß Liebermanns von Sonnenberg gegen den Redakteur Wilke zu Ende geführt. Der letztere hacke in der inzwischen ein gegangenen „Hessischen Rundschau" von Liebermann behauptet, dieser habe über seine Wühler gesagt: „Meine Schwülmer Bauern sind treu wie die Hunde, aber dreckig wie die Schweine". Inder gestrigen Verhandiung sagten die tioch geladenen Zeugen aus, daß sie den Ausspruch meist von dritter Seite gehört Hütten. Wilke betonte, in der Abwehr gehandelt zu haben, da Liebermann ihn und seine Freunde in der Staatsbürgerzeitung „ein halbes Du.tzenb politischer Hausknechte" genannt habe. Nach fünfstündiger Verhandlung wurde der Angeklagte Witke zu 150 Mk. Geldstrafe oder 15 Tage Gefängnis und Tragung der Kosten in einem Falle verurteilt. Ferner wurde dem Nebenkläger Herrn Liebermann Publilationsbesugnis zugesprochen. Ter Mitangeklagte Heck wird fveigesprochen unb seine Zwsten fallen der Staatskasse zur Last. Innsbruck, 9. Jan. Am 20. Januar wird in Rove- redo die Verhandlung gegen 42 Personen stattfinden, die wegen der Vorfälle in den Ortschaften Versen und Calliano angeklagt sind. Aus diesem Anlaß ist laut einer Meldung des „Alte Adige" unter der italienischen Bevölkerung eine Agitation im Gange, daß deutsche Zeugen, die gegen die Angeklagten auf- txeter., in keinem Gasthause Speise, Trank oder Umterlünft erhalten sollen. Die Advokalenkammer von Roveredo habe ösfenb- lich bekannt gemacht, daß sie allen Angeklagten unentgeltliche Vertretung zusichere. Wilhelm Busch f. Im 76. Lebensjahre ist am Donnerstag, wie uns gestern mittag ein Telegramm meldete, Wilhelm Busch, der Meister des zeichnerischen Humors, der unvergleichliche Maler-Poet, in Mechlshauien bei Seefen im Harz gestorben. Eine unserer populärsten und eigenartigsten Erscheinungen verschivmdel mit Wilhelm Busch aus der Kunst- und Lueratnrmelt. Wie viel heilere Anregungen, wie viel köstlich-frohe Stunden hat er uns beschert, wie viel geflügelte Worte und landläusige Redensarten hat ihm die Sprache zu danken. Seine mit keckem Uebermut illustrierten Dichtungen, man kann ebenso sagen: seine von den drolligsten Versen begleiteten Zeichnungen Haven sich eine ganze Welt erobert Seme Max- und Montz-Sueiche sind in England und Frankreich letzt sogar auch in Japan, so beliebt wie bei uns. Seine Knopp- Trüogre, sein „JippS der Affe" und .Plijch und Plnm", mehr noch -Maler stieret" und „Balduin Bählamm, der verhinderte Dichter" sind so recht Voltsbesitz geworden. (Beine „Fromme Helene" Hai 'Adalbert v. Goldschmidt sogar auf die Opernbühne gebracht Tie „Mimchener Bilderbogen", mit denen der gleichsam in zwei sprachen, m Zeichnung und Vers, sich äußernde Humorist zuerst lerne Erfolge errang, leben neuerdings in Amerika wieder aui Neben diesen köstlichen heiteren Gaben und den Beiträgen mit denen sein unerschöpflicher Humor die „Fliegenden Blätter" bedachte, hat Wilhelm Busch uns auch ernste Gedtchle, Blüten einer gedankenschweren und empfindungswarmen Lyrik beschert Aus der ländlichen Stille und Einsamkeit, in die er sich lurüdacAoaen hatte, sandte Busch auch in den letzten Jahren noch manches heuere Lebenszetcheu in die Welt. Von einer ernsten Erkrankung Wilhelm Buschs verlautete nichts — um so schmerzlicher trifft uns tmb unvorbereitet d>e Stunde von seinem plötzlichen Heimgang. Ter äußere Lebensgang Buschs war still und gerade. Am 15. April 1832 zu Wiedewahl m Hannover geboren (ivir veröffentlichten am 15 Avril 1902, zu jemern 70. Geburtstage, einen größeren Gedeiikartikel über ihn m unseren Familienblättern. D. Red.), besuchte er die Hoch- schule in Hcumover, dann die Malerakademien m Tüsseldors und München. Früh führte ihn seine ausgeprägte Begabung auf das Gebiet des versvegleiteten zeichnerischen Humors, und in München m de||en Kunstkerkreije er eine bedeutende Rolle spielte, fand er den rechten Boden hir fern Wirten. Bor einer Reihe von Jahren zoa er ich in die hannoversche Heimat zurück, in der er nun die lekte Ruhe stndet. In unseren Fumilienvlättem vom nächsten Lamstaa tftftft CJ! ? Jemhek tuJie Autobiographie »Was mich betrifft", die 1886 entstand, abdrucken. - Zum Tode Wilhelm Buschs wird noch lemelbet: Am 8. d. MtS. machte er noch einen (Spaziergang, klagte aber nach seiner Rückkehr über Schmerzen in der Seite. Sein Zustand verschlimmerte sich während der Nacht derart, daß er fast gar nicht schlafen konnte. Als Todesursache wird Bl i n d d armen t z ü n d u n g in Verbindung mit Brustfellentzündung angenommen. Handel. ** Konkurse in Hessen, lieber das Vermögen des Fabrikanten PhilippJakob Voegler in Maiz-M o m b a ch, Jnl-aber der Firma Peter Voeglcr II., Stuck- und Bildhauer-Geschäft wurde am 3. Tezentber das Konkursverfahren eröffnet Rechtsanwalt Dr. Leopold M a y e r in Mainz wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 10. Jan. bei dem Amtsgericht Mainz anzumelden. — lieber den Nachlaß des Feldschützen Jakob Höfler III. zu Gensin gen tourte am 30. Dez. das Konkursverfahren eröffnet. Notariatsgehilfe Anton R e u t t e r in Bingen wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurssorderungen sind bis zum 22. Jan. bei dem Amtsgericht Bingen, anzumelden. — lieber das Vermögen des Peter Blüm- [er, Koloniaiwarenhändler in Mainz wurde am 4. Jan. ba3 Konkursverfahren eröffnet. Geschäftsmann Wcndelm Rehm in Mainz wurde zum Konkursverwalter ernannt Könkurssörderungen l'ino bis zum 1. Februar bei dem Amtsgericht Mainz anzw- melden. — Preußische Finanzen. Aus dem Etat der preußischen Staatsschuldenverwaltung ist zu erwähiren, daß für die Verzinsung der Anleihen etc. ein Betrag von 275 628195 Mk. vorgesehen ist gegen 264 281 623 Alk. im Etat pro 1907. Für die Verzinsung neu aufzunehmender Anleiheberräge sind 4 200 000 Mk. nut enthalten. — Stuttgart, 9. Jan. Tte Zeichnung auf die neue 4°/0ige würllembergijche Staatsanleihe von 30 Millionen Nit, unkündbar bis zmn Jahre 1915, findet am 17. dieses Monats statt. Der Subskriptionspreis ist nunmehr definitiv aus 99,7ö°/0 lestgesetzt — Lissabon, 9. Jan. D i e Bank von Portugal er- hohle den Diskont von 51/,0/0 auf 6°/0. Märkte. fe. Frankfurt a. M., 10. Jan. Heu- unb Strohmarkt (Org.-Tel d. Gieß. Anz.) Angefahren waren 5 Wagen Heu, 4 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Heu Alk. 3.50—3.70, für Stroh Mk. 2.60-2.80. Maschmen-Langstroh Nit. 2.20—0.00. Alles für 50 kg. Geschä't statt. IClrdylidye Hadyridytm» Evangelische Gemeinde. 1. Sonntag nach Epiphanias, den 12. Januar 1 908: Landesmissionsfest. Kollekte für öie Heidenrnifsion. Hottesdienli. In der Stadtkirche. Vormittags 9V3 Uhr: Pfarrer Schwabe. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Abends 5 Uhr: Pfarrer Adolph. Abends 8 Uhr: Vereiiiigung der konfirmierten männlichen Jugend der Aiatihäusgemeiiide. Dienstag den 1$. Januar, nachmittags 4 Uhr, im Matthäus- saal: Fraitenmifsionsverein. Donnerstag den 16. Januar, abends 8 Uhr, im MarkuS- saal: Bibelstunde. (1. Petri-Brief, Kap. 3.) Pfarrer Schwabe. In der Johanneskirche. Voniiittags 91/, Uhr: Emiührung des iieilernanuten Pfarrers der Lilkasgemeilide, Pfarrer Bechtolsheim e r, durch Herrn Superinteildenlen v. Petersen. Vormittags 11 Uhr: Kindertirche für die Lukasgemeinde. Piarrer Bechtolsheimer. Abetlds 5 Uhr: Pfarrer Ausield. Montag den 13. Januar, äbends 8 Uhr, im Lukassaale; B i b e l st u n d e. V'arrer Bechtolsheimer. Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hessen am Samstag den 11. Januar 1908: Meist heiter und trocken. Frost. Noch etwas kälter. Sch wache nördliche W mbe. Köln, 10. Jan. Zwei M ar i n e so lda tc n und ein Tag- löhner über fielen in ter Nacht eine Frau und deren Tochter. Sie schleppten beide in das Haus des Taglöhners, knebelten und vergewaltigten Mutter und Tochter. Auf bie Hilferufe der beiden drangen Passaicken in das Haus ein uni übergaben die Unholde der Polizei, die die Soldaten an bu Militärbehörde ablieferte. Die beiden Frauen sind nicht unbedeutend verletzt. Halle a. S., 10. Jan. Der von einer Reise Heimkehrente Sohn ter Witwe Rein in Allstedt fand im verschlossenen Hause, das er gewaltsam öffnete, seine Mutter unb ein Kind al§ verkohlte Leichen vor. Die Ursache des Branduw glückes ist unbekannt. Wien, 10. Jan. Infolge des Rückganges der Auf. träge haben die ö ft erreich ischenAutomobilfabrikeo beschlossen, eine größere Anzahl von Arbeitern zu ent* lassen. Rom, 10. Jan. „Tribuna" glaubt, daß ter abessy- nische Zwischenfall keine weiteren Verwiclelungen zur Folge haben werde. Tas Blatt meint, es handle sich um einen Abschnitt in der Kvlonüilgeschichte, ter ohne Besorgnis getrachtet werben dürje. Auch ber Manti drückt sich in diesem Sinne: aus und hofft, daß der Zwischenfall zu feinen militärischen Ausgaben führen werde. Giornale d'Jtalia hofft, daß ter Einspruch der italienischen Regierung vom Negus berücksichtigt werde. Petersburg, 10. Jan. Infolge einer cmonhmen Anzeige gelang es der Polizei, ein mit Pyrvxilin gefülltes Automobil zu beschlagnahmen, das dazu bestimmt war, gegen das Palais Stolypins zu rennen und es in die Luft zu sprengen. Im Zusammenhang mit dieser Entdeckung wurden zahlreiche Verhaftungen vorgenommen. N e w y o r k, 10. Jan. Sun veröffentlicht ein Telegramm aus Tokio, worin mitgeteilt wird, daß der a m e r i k a n i s ch e Botschafter in Tokio Japan ersuchen wird, ein Abkommen öu unterzeichnen,, das die japanische Einwanderung nach den Vereinigten Staaten ein schränkt und ein Maximum für die Einwairderung festsetzt. Tie japanische Re- gterung soll sich sehr wenig geneigt zeigen, den Voricytag an* zunehmen und betrachtet ledes diesbezügliche Schriftstück als fein« Würde verletzend.___ BCotosseasm (liessen Walltorstr. 36-38 (früher Casc Leib) Telefon 446 Spezialitäten-Tßeater I. Ranges. Feinst.Fainilien-VergBiügnngs-Etablisseiiieiit Xäölith große Vorstellung. Riesen Weltstadt-Programm. Vom Besten das Beste. . , Extra gewähltes Familien-Brogramm, u. a. Stuf» n von Ferdinand Mesquetz in seinen Original-Dressuren mit Pferd ncn. der kluge wano und Hund, der Hund als Jockei- S Elektrischer AuOskattnngSatt mit Hunden. Truppe Wallendn, Parterre-Acrobaten. The Delfons Tanzapr» dtsten.Fmn»aui»dFa«ine»»onElettrv-iNusikal.-Pantomimerc.rr ^amcktag den 18. Januar: 1. Dße ImtnlWk ÄMtWu W&a UeHnS Ä Ä2 Gastspiel des gcfamtcn Künstlcv -verfonalo tu Lieh, S^tem ö ^aalbau. ES ladet ergebenit em Direktion Albert Rappmamu Heute vormittag verschied sanft nach langem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und G-rossmutter öuin 10. im Alter von 76 Jahren. Giessen, den 9. Januar 1908. AmUllyer Herl anuat 1908: rten männlichen c, im Matthäus- Ihr, im Markus» beliebten Daselbst auch üe mit einer Geldstrafe bis zu 30 Mark ober mit Haft bis zu drei L < 1 l . . < - - - — X am teev* A AHi.AOl I (lllL’Il B10/j 0167 Eintritt frei Diskussion TtU\o» August Förster in Giessen und Lieh. manuten VarrerS iarrer LechtolL- iupennitnbenten im £uZa§(aa(e lsheimer. 'aSgemeinbt >i -Heimer. nkusgememde. Schwabe. -graon-l- im LamStag den cosl. Noch ttroti trauernden Hinterbliebenen Johanna Dietz, geb. Repp. Adam Dietz und Kinder. Bertha Uhl. Donnerstag früh 21/, Uhr verschied nach kurzem Krankenlager unser lieber Vater, Schwiegervater, Grossvater, Schwager und Onkel der Gemarkung Münster, Kreis Die trauernden Hinterbliebenen Familien Schmitt. Familie Heinrich Hebell. den 11. Januar, nachmittags 3 Uhr, von der 271 Agenturen in Giessen: Car Loos. Grünberg: Julius Carl Fried berg: Isidor Schn'hof. ________D10/, Freibank. Schweinefleisch 46 Big. [B10/i Geöffnet von 5 Uhr nachmitt, ab. Die Beerdigung findet Samstag Kapelle des neuen Friedhofs ans statt. Gießen, 9. Januar 1908. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Andreas Lauer, Zugführer i. P. erfüllten. — Alle Interessenten und dielenigen, die in den tttirneimi verein eintreten wollen, werden zu einer Besprechung aus ^-aniöia, den 11. Januar, abends 9 Ubr im Rolandöeck bei Herrn * “* e~ am OSwaldSgarteu eüifli1 Mit jedem Tage erwirbt sich der Fenchelhoni$ aus der Germania-Drogerte CarS Selbes, Franks. Str. 39, Telephon 593, seiner vorzüglich. Wirkung wegen bei Verschleimung, Husten und Heiserkeit immer mehr Freunde. MU Steck 1U168 5 ^.hohmarkt >e"t>M8a9en halten, hiermit ausgefordert, sich behufs Eintragung ihrer Hainen in die Rekrutierungsstammrolle tn der Zett vom IS. Januar bis 1. Februar d. I. aus dem Standesamt tut Ratbaus, am .otarkt- vlat;, zu melden, und dabei. Wenn sic dabicr nicht geboren und, ihren 6kburtdd)chi, welcher von dem betrenenben Standesamt zu erwirken ist, und, wenn tie bereits an einer früheren Musterung 'eilgenommen haben, ihren Losungsschein vorzulegen. Sodener, Emser, Eucalyptus Menth. Bonbons 2C. 2C. stets frisch vorrätig. [239 Dudwig Uhl, Photograph, Dr. Jea» Uhl, Offen Lach, Anni Uhl geb. Nowacky, Elisabeth Meyer geb. Uhl, Hans Meyer, Architekt und 6 Enkel. ipatete Gesuche können keine Berücksichtigung finden. Gießen, den 8. Januar 1908. Grosih. Bürgermeisterei Glesien. __________I. V.: Steller.__________ ^»«"Sitten If n ^^NsUilg ;V0t9e^en iß : n iinö all Lag« au und deren , des Taglöhners, Achter. 5lui du !' ^aus ein inu Loldalen an du 1 nicht unbedeutend freite heiokehrend« rschlosienen und em Sini che des Ll-nidun. ngesderLns. nobilfabn e ;item P «nt* t abeffö* sich um einen s 6u,'iLaS - Mischen »uv' Die Beisetzung findet Samstag, den 11. Januar um 3 Uhr nachmittags von der Kapelle des alten Friedhofes aus statt. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei . . ». e _ il, t. ... rliMAinnörniilttnr Von 53 beteiligten Grundeigentümern, welche zusammen 139,4993 Hektar besitzen, ist unterschriftlich die Einleitung des Feldbereinigungsverfahrens und die Anlage von Wegen in den Obstbaumstückcn der Gemarkung Münster beantragt Worden. Da an dem Unternehmen im ganzen 208 Grundeigentümer mit 272,7403 Hektar Fläche beteiligt sind, liegt die für das Zustandekommen des Unternehmens gesetzlich erforderliche Mehrheit von mehr Wie ein Fünfteil der beteiligten Grundeigentümer, welche mehr als die Hälfte der beteiligten Fläche besitzen, vor. Bon Grosih. Ministerium des Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe, ist das Unternehmen für zulässig erachtet Worben. Der Antrag mit den Zustimmungserklärungen nebst Ergebnis und Zusammenstellung desselben liegt vom 11. bis einschließlich 18. Januar 1908 werktags auf der Grosih. Bürgermeisterei Münster während der Geschäftsstunden zur Einsicht offen. Einwendungen gegen die Zulässigkeit oder Rechtsbeftändigkeit des Ergebnisses sind nach Art. 11 des Feldbereinigungsgesetzes bei Meldung späterer Nichtberücksichtigung binnen 14 Tagen, von der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung im Kreisblatt an gerechnet, mittels schriftlicher Beschwerde bei Grosih. Ministerium des Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe, in Darmstadt geltend zu lliachen. Friedberg, den 31. Dezember 1907. Der Großherzogliche Feldbereinigungskommissär: ____Kirnber ger, Kreisamtmann. Tsdes-Änzeige. (Statt jeder besonderen Anzeige.) Betr.: Feldbereinigung Gießen. Bekanntmachung. Mit Bezugnahme auf die Bestimmungen in §25 der Wehrordnung werden alle im Jahre 1888 geborenen Militärpflichtigen, sowie diejenigen, welche dieses Alter bereits uberichrtttemaber sich zur Musierung noch nicht gestellt haben, oder bet der Musterung in 1907 zurückgestellt worden sind, und entweder tn Giepert ihren gesetzlichen Wohnort haben, oder als Studenten, Gymnanasten und Zöglinge anderer Lehranstalten, oder als Hau^- und Wirt^chafts- Mtden .-ÄS r'n® unb etn Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, die zahlreichen Blumenspenden, die tröstenden Worte des Herrn Bjarrer Becker bei dem Hinscheiden unserer lieben Frau mtd 'Dluttcr unb Schwiegermutter, sowie den eoang. Schwestern für die während der Krankheit der Entschlafenen zu Teil gewordene Pflege sage hiermit Allen auf bteiem '°ll toUrK> . ttllULL IUILUCIU OVöUlJIlUJ Ul v r> u* •O'-" -T *— __■ < Militarpfüchtigen sind deren Eltern, Vormünder, Lehr-, Brot- oder Fabrtkherren zu diesen Anmeldungen verpflichtet. &erner wirb bemerkt, daß Gesuche um Zurückstellung von Militärmlichtigen auf Grund des 8 32, pos. 2, Lik. a, b, c, d, e, f und der Wehrordnung rprht'.ritin fipi hi*r D^iiraprmeiiter.ci dabier vorzubnngen fuw; ver- Versteigerung. DicuStag, den k^.Jan. lfd.v>S., nachuttllags 3 Uhr, sollem im städtischen Pfandlokale, Seltersweg 11, dahier die we.,en rückständig.Qrtskrankenkass n- Bcilrüge gepfändeten Gegenstände: Möbel aller Art, 1 Wagen, 1 Halbverdeck, 3 Pferde, eine Waschmaschine il v. A., versteigert werden. _ (279 Gemmecker, Psandmeister. Pianos Flügel Harmoniums Ständiges Lager von 160 bis 200 Instrumenten Vertretung von ph. Steinweg, «Ibach, Schledmayer & Söhne, Mand, Römhildt u. h. w. Annahme gebrauchter Instrumente. Günstige Zahlungsbedingungen bei Raten. Höchster Bar-Rabatt. Garantie 10 Jahre. Vermietungen: 2 bis 10 Mark pro Monat. 73 <. . . TV . ... .. U rAn rA.I .1 AfOlTW> CV Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die tieftrourige Mitteilung, dasi mein geliebter Lllann, unser guter Vater und Schwiegervater Mm Mhcim Ieibel, Wmbeitcr nach kurzem, schwerem Leiden gestern morgen im M. Lebensjahre sanft entschlafen ist Klein-Linden, 10. Januar 1908. Im Nanten der trauernden Hinterbliebenen: Familie Deibel. Die Beerdigung findet Samstag den 11. d. Mts., mittags 1 Uhr, ftatL 276 IomM-W- M Ufihercl-VerPAMg in der Obersörsterci Laubach. Freitag, de« 7. Februar d. Fs. nachmittags 4 Uhr sollen Im Gasthaus „Solmicr Hof" dahier nachstehende oagd und Fächeret anderrveit verpachtet werden. A. Fagd. Der in den Gemarkungen Lauter und Weickartshain gelegene Jagdbezirk s)lr. I (Domanialforsttoartet Weickartshain) bestehend aus & ha Wald und 15,95 ha Wiese und Feld. D. Fischerei. Der Lauterer Forellenbach in der Gemarkung Lauter und einem kleinen Teile der Gemarkung Wetterseid, sowie der alte Lach m der Gemarkung Lauter zus. 5936 m (^-ischeretbezirk Nr. I). Personen, welche diese Jagd oder Fifcherei zu pachten beabsichtigen und deren Qualifikation hierzu nicht notorisch fest steht, haben sich binnen 14 Tagen bei her unterzeichneten x^berforderet hierüber auszuweisen. Nähere Auskunft wird von derselben, sowie von dem Domanialforstwart Stendal zu Weickartshain erteilt Laubach, den 8. Januar 1908. Grosih. Obcrsörsterct Laubach AndrH. _____d^/t rfd) gchjoffkor Hasen empfiehlt: H, Klotz Ww.. [0170 Telephon 486. Biäusburg 17. "T7 Obcrhcssischer Glschichtsverein unb vw/i Heff. Vereinigung für Volkskunde. Herr Prof. Dr. Walbe, Darmstadt, wird in gemeinsamen Sitzungen beider Vereine zwei Vortrage mit Lichtbildern über den Hausbau in Oberhessen halten. Erster Vortrag: Montag, den 13. Januar 1908, abends 8 Uhr, in der neuen Aula der Universität: Der Fachwcrtban in Oberhessen. Gäste, auch Damen, sind willkommen. Der zweite Vortrag (am 20. Januar) wirb bas Oberhesstsche Bauernhaus behandeln. Freie HeMHe sermM Dienstag, den 14. Januar, abends 8i/z Uhr, im „Neuen Saalban" dioa Vortrag des Herrn Pfarrer Lic. Fuchs-Nüsielsheim über das Thema: Brauchen wir eine Kirche? Herr Louis Repp im 76. Lebensjahre. Giessen (Lahnstrasse 10), den 9. Januar 1908. Weisswein per Vi Liter: 70 Psg., per s/i Liter: 55 Psg., empfiehlt [273 Georg Wallenfels, nur Marktplatz 21, Telephon 46, gegenüber der Engeiapotheke. Hausfahnen (hv?/x Franz Reinecke, Hannover. MW ** Vi Flasch» 18 Pfg. Het Flasche 10 Pfg. 72 empfiehlt W Gotthilf Tiöhrle Telephon 344. Biergrosshandlufig.------- Eisenbauanstalt DARMSTADT.^ Dachstühle - genietete Träger -- Stutze“ *7 moderne Fassaden — HaiIao — o Auf vtqucme Abzahlung die besten ubren und Grammophone zu billigsten Preisen. Katalog gratis u. franko. Reparaturen aul u. billig,t. Neinigen einer Taschenuhr 1 Akk. 50 Pf. iE Neue Feder.......1 * — * 2 ,=* »Wl Uhrglas.......— „ 25 „ S Uhrzeiger.......— „ 15 „ Nhrmuhtr Koch, Malltorstraße 18. Wie gestaltet sich der Karneval 1908? ' ES soll ein gröberer Umzug durch die Hauptstrasien der Stadt . 1 .x« .« *x......rr___i......... ... .. 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