Montag S. Marz 1908 188. Jahrgang Erstes Blatt So tritt uns auch heute wieder an feinem Todestage! eines ganz natür.i^- n Die heutige Nummer umfatzt 10 Seiten. gelehrt werde! D. Red.) der Kaiser übernehmen. 1. Vorsitzender ist Bode Bezugspreis: monatlich 75 Ps., vierteljährlich Alk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Ack. 2.— viertel- jährt, ausfchl. Beslellg. ZeckenpreiS: lokallöPf^ auswatts 20 Pfennig. Verantwortlich für den politischen Teil: E. Anderson: f. Feuilleton und „Vermischtes" P. Wittko: für „Stadt u.Lcmd" und „Gerichts- arbeiter urteilt da doch wohl zu schroff, w i e Kunstgeschichte, besser ivare freilich betrach tu ng, auf unseren Schulen Tas Protektorat über i)en Verein wird Nr. 58 De: Giehener Anzeiger Erscheint täglich, außer EonntagS. - Beilagen: viermal wöchentlich GichenerFamilienblStter; iwelmalwöchentl.llreis- lattfürdenUreisSieljett ^DtenStag und Freitag); zweimal monalb Landwirtschaftliche Seitfragen Fernjprech - Anschlüsse: für die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 llbrefie für Depeschen: Anzeiger Gießen. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer tus vormUtägs 10 Uhr. die ganze Persönlichkelt deS großen Kaisers in seinem reich gesegneten Regentenleben lebhaft vor die Seele. Uns, den Hinterbliebenen, bleibt sein Vermächtnis: Bleib groß, mein Volk, in Treue und Pflicht, groß in Demut und Dankbarkeit! —6—. ganz dazu angetan, höchste Achtung zu erhalten vor aus- bcnienibe Geistesarbeit erfordernder literarischer Analytik. — Da von der „Wildente" bereits an dieser Stelle die Rede gewesen ist und in den nächsten Tagen wiederum von ihr zu sprechen sein wird, kann das Referat über den Vortrag kurz sein. Prof. Collin führte im wesentlichen aus, wie Ibsen allzeit litt unter dem Drucke des Widerstreites zwischen dem ideellen, ursprünglichen Weltbilde und dem durch die Selbstverblendung, den Dünkel und all die anderen Verkehrtheiten der Menschen daraus gestalteten Zerrbilde. Sein enttäuschter Idealismus machte ihn zum realistischen Pessimisten. Er sah die in lauter Lügen verstrickten Menschen als verblichene Gespenster, sie scheinen ihm in ihrer heuchlerischen Wesenlosigkeit tot vor ihrem Tode- Als verwegener Reformator tritt er mit seinen seetenanalytischen Dramen vor seine Mitmenschen, um schließlich statt des Bildes eines idealen Reformators das ihn selbst verhöynenoe Zerrbild eines weit- und menschenunkund:gen Verbesserungssüchtigen zu schaffen in Gregers Werte, dem unklaren Manne der „idealen Forderung", dem ethischen Quacksalber, der seine dilettantische Rettungstheorie an Narren verschwendet, die keinen Schuß Pulver wert sind. Prof. Collin deckte die Fäden, die von des Dichters „Brand" durch eine lange Dramenreihe bis zur „Wildente" führen, wie die Verborgenheiten der Charaktere in der „Wildente" mit seinem Geiste und eindringlichem Verständnis aus, und nicht zum wenigsten werden ihm viele es zu verdanken haben, wenn sie morgen imstande srnd, dem Dichter bis zu seinen letzten Absichten zu folgen, und dazu beizutragen, der Dichtung zu dem ihr gebührenden großen Erfolge zu verhelfen. P. W. — Aus Frankfurt a. M. wird uns unferm 8. d. M. ge- fchrieben: Unter allen Anzeichen eines großen Ereignisses vollzog sich gestern in unserer Stadt die Gründung des „Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft". Die bekanntesten Vertreter der Kunstgeschichte an unseren Hochschulen und eine Anzahl Museumsleiter fowie offizielle Persönlichkeiten waren anwesend. Am Vorstandstische saßen die Männer, auf deren Anregung der Verein wohl in erster Linie entstaiiden ist: Exz. Althoff, Geh. Rath Friedrich Schmidt vom preubischen Kullusmuuilerulm und der Generaldirektor der preußischen Museen Geheunerat B o d e. Der Vereiii plant erstens eine große monumentale Publikation: alle Denkinäler deutscher Kwist, nicht nur die in Deutschland, sondern auch die im AuSlande vorhandenen, sollen systematisch ver- öffentlicht werden; und so soll in einem großen Sammelwerke, dessen Titel vielleicht Monumenta artis Germaniae lauten wird (hoffentlich erhalten die Veröffentlichungen des Deutschen Vereins f. K. einen deutschen Namen! D. Red.) em eeitenitutf zu dem gewaltigen Unternehmen der Monumenta Germaniae histo- rica geschaffen werden. An dieser Quellenpublikation haben fast ausschließlich die Wissenschaftler Interesse. Zweitens aber will der Verein aiich m die Massen gehen und das Interesse an der Kunfi im Volke fördern, und hierzu ist geplant, den H o ch j ch n l - und den M i 11 e l s ch i> 1 -Unterricht mit heranznziehen. Ohne Zwenel liegt hier der Punkt, an dem das Interesse der Nicht-Fachleute, die Teilnahme der „weitesten Kreise" anknüpfen soll; ohne Zweifel ober liegt hier and) die Klippe, an der den Verein glücklich vorbei- zubringen außerordentlich viel Gesck)ick nötig ist. Rian merkte das gestern bei der Diskussion: zwischen der Gruppe, deren Führer Prof. L i d) t w a r k in Hamburg ist und der, nennen wir es kurz „ministeriellen" Gruppe, zwischeii den Praktikern und den Theoretikern, ist eine Kluft, die sich schwer wirb überbrücken lassen. Nur nicht „Kunstgeschichte" als neuen Lehrgegenstand einstihren! Bei unserer Schuldisziplin wäre das der Tod der Kunst! (Unser Herr '2)1 it- Es käme doch darauf an, der Unterricht in K u n st- traut zu macken. Tie „Nation", ein häufig amtlich inspiriertes wöchentlich erscheinendes Londoner Blatt, bespricht die Mitteilung über den Brief des Kaisers und sagt: Es liegt eine besondere Roheit in der Charakterisierung von Mitteilungen, die niemals ans Licht zu ronfinen bestimmt waren und die unmöglich verösfent-> licht werden können und in denen, wenn wir schon das Aergste annehmen wollen, irgend eine familiäre Phrase gebraucht worden sein mag, in die man eine Absicht hineinlegen kann, die weit entfernt ist von der Gesinnung des Schreibers. Tes Kaisers Temperament ist wohlbekannt, er spricht und schreibt freimütig und impulsiv, aber notorisch, ist ja, datz er seit vielen Monaten sich bemüht hat, die pvlitisdjen Beziehungen zwischen Großbritannien und Deutschland zu verbessern. Wir glauben keinesfalls, daß er bei der Abfassung des Briefes den Z W e ck ungehöriger E i n m i, ch u n g verfolgt hat. Tas Blatt fügt hinzu, Lord Tweedmouth müsse aufgefordert werden, zu ecflären, wie ein durchaus privates Schreiben hat bekannt gegeben werden können. Höchst beachtenswert ist das gesunde, vernünftige Urteil eines französischen Blattes, des „Figaro", über den Baiserbrief. Der Direktor des „Figaro", Calmette, verurteilt in ;einem Blatte scharf den Lärm, der in England wegen des Kaiwrbriefes erhoben werde und sagt: Ein Teil der englischen Presse bietet gegenwärtig ein Schauspiel, das man, wenn es anderwärts vor- täme, in England ohne weiteres als lücherlick) bezeichnen wurde. Man muß in der Tat anerkennen, das; das englische Bott, das gegen die Unüberlegtheiten anderer Böller so strenge ist, sonst mehr Ruhe und Würde zu zeigen pflegt. Der Brief des Kaisers an Lord Tweednwuth ist durchaus begreiflich. Es handelt sich um einen Privatbries, worin der Kaiser, dessen Vorliebe lür Marinesragen bekannt ist, mit einem hervorragenden Fachmann einige diesbezügliche Punkte erörterte. Er sprach als Seemann zu einem Seemann und unterhielt siä) mit ihm über einen Gegenstand, dessen Erörterung ihm gewiß mehr als jedem anderen zusteht: über die deutsche Manne. Der Kaiser ist bekanntlich ein glänzender und mitteilsamer Plauderer. Er hat mit Lord Tiveedmonth korrespondiert, wie er sich mit ihm nach einem Diner in Windsor oder im Buckingham-Palast unerthatten hätte. S^at er nicht während seines jüngsten Aufenthalts in England persönliche Beziehungen mit der offiziellen Welt und der englischen Aristokratie angeknüpft. fpat man denn als Kaiser nicht mehr das Recht, fernem Freunde zu schreiben? Es ist unglaublich, daß ein derartiger Gedanke so viele Auseinandersetzungen und Streitigkeiten verursacht hat in einem Lande, das m»n wahrlich für weniger nervös halten durfte. Im englischen Unterhause sind inzwischen folgende Interpellationen für Montag formell auf die Liste gesetzt worden: Von dem liberalenLeader wird der Premierminister gefragt, ob der deutsche Kaiser kürzlich einen Brief an den ersten Lord der Admiralität gerichtet hat, worin er versucht habe, den für das Flottenbudget verantwortlichen Minister, im deutschen Interesse zu beeinflussen. Ob ein solcher Brief empfangen wurde! und in diesem Falle, ob er authentisch sei, und ob eine Erwioe-, rung darauf abgefchickt sei. Ferner: ob er — in anbetracht der Anzahl von Personen, denen dieser Brief gezeigt wurde, und des Interesses, wrelcheS das gesamte Land daran habe, daß unter diesen Umständen die Sache voll veröffentlicht werbe—. Der Vorstand bestebt aus 25 Personen. geworden. Neben dein Vorstand steht ein Ausschußvon 100Mitgliedern — Das Ausscheiden von Prof. Bernhard Scholz aus der Leitung des Dr. Hoch'schen Konservatoriums, das gestern bekaniu gegeben ist, hat überrascht. Tas Ereignis kann für das^Frautturler Aiusik- leben ooit großer Bedeutung werden. Prof. Scholz ist kein ioit- schrittlich gesinnter Musiker, unb da§ Hoch'jche Konservatorium hat unter seiner Leitung em sehr „akademisches" Gepräge erhalten. Seines Nachfolgers harrt hier eine große Aufgabe. W e r dieser Nachfolger werden wirb, darüber ist jetzt noch nichts bestimmt. Der Wunsch vieler Musikfreunde geht dahin, daß die Leitung des Konservatoriums in dieselbe Hand gelegt werden möge, wie die der Museumskonzerte, und daß fid) später and) noch die Leitung eines unserer größten Gesangvereine hinzufinden möge. — DaS Schauspielhaus feierte gestern den 70. Geburtstag von Adolph L ' -!l r r o n g e durch eine Neueinstudierung des „Doktor Klaus" (in „historischer" Inszenierung). Ur. G. Z. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindriickerei. 8. Lange. Ncdaltion, Expedition und Druckerei: Lchülstratze 7. — Der Jahresbericht des S t ä d e l s ck) e n 9)1 u {e u in § - Vereins zu Franks u r t konstatiert mit Genugtuung, daß die im letzten Bericht ausgesprochene Hoffnung, die Stadl werde einen Beitrag zum Erwerb deS Lueas Eranach-Altarbilde-S geben, sich erfüllt habe. Der Verein hat dem Städelsck)en Kunstinstitut auf Vorschlag des Direktors Swarzenski em Porträt von Millet und das Gemälde „Die Pelle" von Courbel überwiesen. Ferner wurden Zeichnungen von Adolf v. Menzel und Laubigny sowie mehrere Radierungen von Mar Liebermann gefoult. Zur Erwerbung des Thorane-ZlinmerS für das Goethe-Museum, das zirka GO Darstellungen von Seekatz, Hirth, Traulmann und Schütz enthält, gewährte der Verein 1000 Mk. Die Werke siiid alle in Frankfurt entstanden und für 32 000 Alk. angekaust worden. Die tllusgüben des Vereins betrugen ca. 95 000 Alk., Mit dem Städelschen Institut zusammen wurden noch 84 500 Mk. zu Neuanschaffungen verwandt. Der Bericht erwähnt auch die in Entstehung begriffene Srädlisd)e Galerie, die Frantsurt zu einer Kunststadt von hervorragender Be- bentung machen dürste. i Mißverständnisses bezüglich der beson-- bereit Stellung, welche ein britischer Minister entnimmt. Ein solches Verlangen werbe so ausgefaßt, als enthalte es eine Rüge Sr. Majestät, die gänzkich über tobet Kompetenz steht, was auch sicherlich außerhalb der Absicht fei. DaS Parlament möge indesfen Recht haben, daß die Regierung besondere diplomatische Mittel ergreifen! müsse, um den Kaiser mit dem Wesen der inini- fteriellen Verantwortlichkeit in England öer* ALeänes Feuilleton. — Ibsen und sein Schauspiel „Die Wild- e n t e" — so lautete das Thema, über das Pros. Dr. Collin am letzten Samstag im Gießener Stadttheater sprach. Es galt, das Gießener Theaterpublikum bereit zu machen zuin Mitgehen mit dem Dichter bei der für morgen bevorstehenden Aufführung der „Wildente". Diese Tragikomödie gehört gewiß zu den anregendsten !>iunstschöpfungen der neueren Zeit, aber sie ist zugleich von so bitter ironischem Grundton, aus ganz intimer seelischer Analyse baut sich ihr Humor aus und so schwer an Andeutungen ist der Dialog, daß man mit gespannter geistiger und Gemütskraft solgen muß. Man muß sehr nachdentlich menschliches Wesen ver- solgt haben, um hier zu begreifen, und solche Nachdenklichkeit verlangt Raum zur Entfaltung, namentlich für das arbeitsbelastete Publikum von l-eute. Literarische Urteils- lrast und verfeinerte Kunstempfänglichkeit fliegen nicht zu, lIC wollen durch langjähriges intensives vergleichendes Kunst- ünd Literaturstudium mühsam erworben sein. Das wird don viel zu vielen verkannt. Nichts ist unsinniger als die llebertragung des allein für den Gaumen geltenden Er- sahnmgssatzes: „Ueber den Geschmack läßt sich nicht streiten" aus künstlerischen „Geschmack". Womit man sagen will, daß ledermann seinen eigenen un modifizier baren Kunstgeschmack habe. Es gibt vielmehr nur einen Kunstgeschmack, den durch jahrelange Kunsterziehung und Kunstbildung mit Hilfe ursprünglicher Kunstempfänglichkeit erworbenen. Alles llebrige ist llngefchmack oder, im besten Falle, ungeläuterte üud nur durch ernste Arbeit zu läuternde Geschmacksfähigkeit. 6e!ws verfeinerte Problem erfordert zur geistigen Aufnahme verfeinerten Sinn. Und der gedeiht naturgemäß erst bei voller geistiger Hingabe unter günstigen psychischen und auch materiellen Bedingungen. — Aus diesen Gründen erkvarb stch Pros. Collin durch seinen einführenden Vortrag über sbfen und sein morgen zu schauendes Werk ein dankens- ivertes Verdienst bei allen den vielen, die durch ihre be- londeren Lebensbedingungen außerstande find zu innigem ^chversenken in literarische Werke, und es war zu bedauern, dre Gelegenheit zu einem selbst so kurzen Einblick in .Tiefen des literarischen Studiums nicht von einem noch größeren Kreise aufmerksamer Hörer benutzt wurde. Das ürotzere Publikum war sogar sehr beklagenswerter Weise dem Vortrage int wesentlichen fern geblieben und man sah viel mehr von solchen Hörern, die aus eigener Tätigkeit gründ- tuyes Studium zu schätzen wissen, als solche, denen infolge u)res anders gerichteten Lebensganges das rechte Verständnis dafür manyiu. Jedenfalls war der Vortrag Prof. Cv.^us Der Vries der deutschen Katfets. Tie Tweednwuth-Angclegenheit Ijat sich zu einem großen politischen Ereignis ausgewachsen. Es läßt fid) kaum beschreiben, welche Ausregung die „Times"-Enthüllung in London her- vvrgerusen hat. Die Stellung des Lord Tweedmouth gilt durch den Briefwechsel mit dem deutschen Kaiser für ernstlich er» sckKttert. Fast die gesamte Presse fHmnit darin überein, daß der Briefwechsel besser unterblieben wäre. Die konservativen Zeitungen neigen nteistens zur Ansicht, daß die Behauptungen der „Times" uollftönbig erwiesen seien. Tie liberalen Blätter dagegen vertreten die Ansicht, daß die Msleguirgen der „Times" übertrieben seren. Die „Times" kommt heute auf die Ange- legenl-eit nochmals in einem Leitartikel zurück und erklärt, sie habe nie die Behauptung aufgestellt, daß der Brief des deuttchen Kaisers tatsächlich den englischen Marineetat beeinflußt habe. Sie habe nur behauptet, daß der Brief einen Versuch darstelle, einen solchen Einfluß auszuüben. Diese Behauptung hält die „Times" aufrecht. Tie Erklärung des Schatzkanzlers Asquith Ina Unter Hause enthalte nichts, was ihre Behauptungen entfmftigen könnte. Ueber den Brief Kaiser Wilhelms will die „Dailh Mail" folgendes erfahren haben: Die Veranlassung i>aju habe Loü» Eshers Brief an die Gründer der Imperial Maritime League (Flvtt-eiWerein) geboten, worin dieser erklärte, in_ Deutschland würde jedermann, der Kärscr an der Spitze, den Sturz Sir John Fishers wiUEommcn heißen. Ter Kaiser habe, hierdurch verletzt, einen persönlichen Brief an den ihm intim bekannten Lord Tweedmouth gerichtet. Mehrere Hohr öffentliche Beamte hätten schon die Ehre gehabt, Briefe vom Kaiser zu erhalten, doch diese behielten sie für sich; Tweedmouth leider nicht. Er zeigte ihn verschiedenen Führern beider Parteien und Iwhen Persönlichkeiten der Gesellschaft. In dem Brief, der im Unter» halttungstone gehalten gewesen sei, habe sich der Kaiser ziemlich deutlich über Lord Esher ausgesprochen. Ties sei ossen- bar der Grund, daß cs Lord Tweednwuth Spaß geinacht habe, den Brief zu zeigen. Schließlich sollen auch Damen davon Kenntnis erhallen haben. Worauf es mit dem Geheimnis vorbei war. D ie emsige Bezugnahme auf britische Flotten- politik bestand in einer Parenthese worin der Kaiser erklärte, er könne, wenn er 'wolle, beweisen, daß die brittsche Flotte fünfmal so stark sei, als die deutsche. Lord Tweedmouths Antwort habe bei dem Vergnügen, welches ihm der Brief des Kaisers bereitete, wahrscl/einlich mehrere sein gewählte Ausdrücke seiner perfönlichen Genugtuirng enthalten. Ter „S t a n d a r d" schreibe in der Angelegenheit des Brre;es des deutschen Kaisers: Weder die Mitteilung Arqniths, noch dce Erklärung des deutschen Auswärtigen Amtes könnten als befriedigend oder ab» schließend angesehen werden. Ta wir seslen Glaubens such, daß der Kaiser allein die Interessen des Friedens und der englisch-deutschen Freundschaft inv Auge gehabt hat, als er an Lord Tweedmouth schrieb, so hoffen wir bestimmt, daß er ins künftige sich auf den mehr herkömmlichen Apparat des diplo- Ni«tischen Verkehrs zur Förderung seiner anerkennenswerten Ziele stützen wird. Tie „Morningpostt'' schreibt: Weder bas Oberhaus noch das Parlament werde voraussichtlich cme Veröffentlichung des Briefes verlangen, der nur habe gejchrieben werben können infolge «tzener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen Zum 9. Marz. Zwanzig Jahre sind inS Land gegangen, seit der große Kaiser Wilhelm I. die Augen schloß. Sein Todestag ruft uns wieder die Persönlichkelt eines seltenen Monarchen in Erinnerung. Ein großer Kaiser, nicht bloß groß durch seine Erfolge auf politischem Gebiete, groß auch als Mensch. Was vor 60 Jahren die Nation vergebens erhofft und erstrebt, wurde uns unter ihm beschert. Statt des mittelalterlichen Wahlkaisertums em erbliches deutsches Kaisertum, hervorgegangen aus dem einmütigen Wunsche der deutschen Fürsten und dem Sehnen des deutschen Volkes, das sich nach schweren Kämpfen wieder zllsammenfand. Nur eines Wilhelms I. ehrfurchtgebietende und herzgewinnende Persönlichkeit konnte es ermöglichen, den in Hader so lange getrennten Stämmen ein deutsches Haus zu gründen und seinen weiteren Ausbau zu fördern und zu sichern. Ihm konnten sich die deutschen Fürsten willig unterordnen, und für den schlichten Sinn des Volkes fonnie sich der Gedanke: „Kaiser und Reich" in keiner anderen Persönlichkeit glücklicher vereinigen. So verkörpert sich m Wilhelm I„ dem Träger beS neu erstandenen Deutschen Reiches, das Ideal unseres Volkes. Wilhelm I. der Held, der sein Volk von Sieg zu Sieg führte, nicht minder groß als Friedens fürst. Sechzehn Jahre lang bewahrte er biird) seine Weisheit und Gerechtigkeit Europa vor einem verheerenden Krieg. In der Steigerung der Wehrmacht sah er nur die beste Bürgschaft für die Sicherheit des Reiches. Durch die Gründung deutscher Kolonien jenseits der Weltmeere legte er die Keime für die Zukunft zur Erstarkung des deutschen Handels. Und welchen Fortschritt, welche Erleichterung brachte nicht seine Regierung auf dem Gebiete des Verkehrswesens durch die Einführung einer einheitlichen Maß- und Gewichtsordnung im Jahre 1872, sowie einer neuen Münzordnung im Jahre 1875! In seiner Allsorgfalt für seine Untertanen hatte er auch Ver- fiändnis für Heilung sozialer Schäden. Sein warm fühlendes Herz für die arbeitenden.Klassen der Bevölkerung schuf 1883 und 1884 das Kranken- und Unsallversichcrungsgesetz, Einrichtungen, um die uns unsere Nachbarstaaten heute noch beneiden können. Wilhelm I. groß als Mensch, ausgestattet mit den schönsten Bürgertugenden. Einfach und fchlicht in seinem Auftreten, bieder und lauter in fernem Charakter. Arbeits- sieudig und pflichttreu bis ins hohe Greisenalter, ja bis zuni letzten Atemzuge, der keine Zeit fand, „müde zu sein". Ein Uirst, der sich bezwang, selbst gegen den geringsten Diener Frauen und Mädchen in den Vereinen. Der ebenfalls schriftlich vorliegende Turnbericht des Gauturn- '■roarty Will- Gießen ließ erkennen, daß die turnerische Tätigkeit im Gau recht rege war. Es fanden ztvet Gauvorturner- gtunden und vier Bezirisrorturnersttinden statt. Außerdem gab zwei Uebungsstunden im Keulenschwingen und eine solche für Leiter von Frauenabteilungen. Am Gauturngang nahmen 201) ,Turner teil, bei dem damit verbundenen Welturnen 135. Beim Gauturnfest in Bad Nauheim zählte man 1117 Turner im Fest- Hug, 405 Stabübungs-Teilnehm4r, 42 Musterriegen, 25 Einzel- .wetturner in der Ober- und 142 in der Unterstufe. Am ersten 'Hoherodskopf-Bergturuen nahmen 154 Wetturner teil. Zum 'Sä)4uß fordert der Bericht zu eifriger turnerischer Betätigung auf dem diesjährigen Deutschen Turntest in Frantsurt auf. Der von Rechner P o ft - Alsfeld erstattete Kassenbericht wies eine /Einnahme von 1973.05 üllt und eine Ausgabe von 1817.46 Mk. nach. Tas Vermögen des Gaues beträgt 840.86 Mk., von denen ,085.27 Mk. bei der Bezirlsspartasse Gießen angelegt sind. Tie Rechnung wurde geprüft und richtig befunden und dem Rechner Entlastung erteilt. Als Rechnungsprüfer wurden die Turner >Vaubel, Alt Hof) und Völzel-Gießen wiedergewählt. Die Gau- Steuer für das laufende Jahr wurde auf der seitherigen Höhe <25 Pfg. für das Mitglied) belassen. Als 2. Gauturnwart, Dessen M'uwahl durch die Versetzung des seitherigen Amtsinhabers iHäuser von Bad-Nauheim nach Mainz notwendig geworden ist, dourbc Günther- Vlarburg mit 58 Stimmen gewählt. Auf ,Schuler-Wetzlar fielen 31 Stimmen. Zur Wetturnordnung wurde geschlossen, oas Ws0/0 Konsols .... 92.55 3% do 82.95 3J4°/O Hessen 91.45 3^°/0 Oberhessen . . . 92.00 4 % Uesterr. Goldrente. . 99 45 4*/s % Uesterr. öüberrente 99.90 4>o Ungar. Goldrente . . 94 35 4% Italien. Rente . . . —.— 3^6 Portugiesen Serie I 60.70 3% Portugiesen „ III 61.00 4 x/a °/0 russ. Staatsaul. PJÜa 93 90 4>4 °/0 japan. Staatsanleihe 87.15 4% Conv. Türken von l‘JU3 94.90 Tlirkenlose 151.20 4-ä Griech. Monopol-Aul. . 49.70 4% äussere Argentinier . 85.50 öu/0 Mexikaner .... 65.70 4>s7o Chinesen .... 96.30 Aktien: Bochum Guss 195.90 Buderus K W 112.00 Tendern.; fest. Berliner Börse, Canada E. B 144.40 Darmstädter Bank . . . 124.cO Deutsche Bank .... 238.20 Dortmunder-Union C. . . 57.50 Dresdner Bank . . . 137.40 Tendenz: sehr fest. Elektriz. Lahmeyer . . . 118.00 Elektnz. Schuckert . . . 104.00 Eschweiler Bergwerk . . 206.25 Gelsenkirchen Bergwerk . 185.90 Hamburg - Amerik. Bukett 113.50 Harpener Bergwerk. . . 196.40 Laurah litte 209.80 iXurdd. Lloyd . ... 101.30 Obeischles. Eisen-Industrie 96.00 Berliner ilandelsges. . . 158.75 Darmstädter Bank . . . 124.50' Deutsche Bank .... 238.40 Deutsch-Asiat Bank . . 139.00 Diskonto-Kommaudit . . 175.90 Dresdner Bank .... 137.oO Kreditaktien 203.20 Baltimore- und Ohio- Eisenlahn 82.30 Gotthard bahn — Lombard. Eisenbahn . . 26 70 Uesterr. tStaaisDalm . . . 144.00 Pnnce-Henri-Eisenbahu . 119.25 9 Mälz. Anfangskurse. I Harpener Bergwerk . . . 196.50 | Laurabütte 209.80 । i.ombarden E. B. ... 26.50 .\ordd. Lloyd 101 20 f lirkenlose 151.60 Tausendfach bewährte Nahrung bei: Brechdurchfall, -Kindermehl Diarrhöe. -Krankenkost Darmkatarrh, etc. ReiM Mheiteil m Mrwerwagerr eingetroffen. — Alleinverkauf der berühmten Brcnnabor-Kiudcr- wagen zu Original-Fabrikpreifen. 1272 August fli-übinger, jetzt Seltcrsweg 79 (Neubau). j ' 1' Rheinisches Mörhniknm Rinnen Maschinenbau,Elektrotechnik,^^. U EinniKUm Dingen /ttttomobilbau, Brückenbau. 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März verlegt. 2 6 8013 40 113 395 [30ü] 99 637 788 985 2 69150 [1000J 495 515 47 918 20 27 0129 220 43 702 62 840 79 943 27 1053 158 203 44 330 644 934 68 84 99 2 7 2 311 20 47 830 92 [300] 903 2 7 3034 82 124 81 214 21 66 898 827 42 2 7 4014 225 53 349 95 450 506 613 793 951 275014 280 335 476 520 611 276220 [400] 333 507 49 76 680 914 2 7 7 036 97 172 257 541 57 98 703 861 278387 499 566 633 90 771 72 99 922 25 279595 957 280075 607 11 82 957 [300] 28 1 241 52 [300] 320 402 661 898 916 2 8 2111 614 833 34 2 83120 24 [300] 70 463 587 697 913 [300] 75 274153 805 511 47 618 285028 51 89 242 345 98 456 508 2 8 6017 265 320 712 2 8 7067 121 45 483 677 711 871 916 796 913 699 487 471 672 38 72 72 75 26308 63 70 528 73 86 [400] 623 81 838 27231 421 58 817 2 8239 511 15 691 758 60 936 86 29109 92 434 687 30111 20 49 60 83 354 [300] 81 [300] 555 57 31072 79 206 308 24 44 [ 3000] 62 442 542 70 679 750 ,41 87 3 2281 428 550 63 843 979 3 3032 1300] 212 72 Nummern in (Ohne Gewähr.) 63 [300] 93 150 486 1259 413 724 942 2174 !Tg*erk' ’ 97 86.3 983 80199 431 69 98 723 36 43 91644 871 92135 395 65 91,3 9 3077 235 43 382 85 492 665 769 837 915 94086 415 11000] 29 50 625 52 733 9 5883 97 956 89 9 3103 49 773 946 529 812 81032 130 D9/, Die Gefchäftsleitung. iale: ^annt1, Nrz, nachmM Im Zell' '2te 12. Äarz, aber?,- 13. luläv': , Zolle uitag öen 15. 'Dieq ° Abends 7 Ub; Klaus." Dienoi« ehürnte Siegln::', 50 324 707 12 27 [400] 46 803 10 33 [400] 43064 180 521 625 732 44071 73 [300] 179 296 699 4 5348 80 443 46007 187 24.3 305 8 [400] 83 438 635 56 97 733 47024 [400] 132 69 773 81 48212 40 302 474 84 772 49113 681 [300] 774 95 812 904 91 50017 75 282 306 76 792 813 51096 593 [300] 169 808 934 75 5 9106 80 226 30 [400] 78 433 924 42 60279 [ 300] 316 520 614 6 1 767 80 1 907 6 1 692 62025 245 717 69 907 6 3 007 486 569 629 766 6 4040 «7 75 990 6 5127 632 40 992 6 6-112 73 560 778 801 670’9 185 324 461 73 536 91 837 924 54 56 68243 326 LS 42018 91 522 4 7 638 92 708 801 8 955 4 3188 [100] 238 '734 [ 300] 813 81 83 44 ’ 44 460 563 85 825 [ 3001 45 036 [300] 198 292 4 6086 250 95 467 4 7069 458 617 708 4 8 051 399 462 910 80 49191 276 359 457 93 [3000] 523 657 746 899 50013 129 245 633 737 [300] 913 51007 23 344 665 794 810 52198 311 540 77 674 924 35 53102 602 [400] 54'78 247 715 923 55025 38 214 338 56 52 4 [300] 64 7 10 69 851 69 99 56043 129 363 680 796 815 958 57173 380 411 521 44 [300] 916 4 5 5 8041 374 858 937 45 5 9027 48 201 386 549 683 748 86 60130 [400] 77 .38 1 419 80 619 8 6 730 840 6 1 011 309 .31 628 763 66 899 62293 314 61 528 900 16 68 63022 318 113091 216 | 300] 454 603 114145 47 [300] 819 [800] 5411 833 115382 407 610 63 750 854 116247 309 38 43 839 930 68 117181 365 505 82 616 91 715 16 992 118055 64 71 125 72 227 493 581 720 829 35 119814 25 433 770 78 855 987 120511 724 1 2 1 005 66 564 709 31 837 908 1 22018 picSite Bauk Ihr Uaw KiauiTJiaru beigefügt. (Nachdruck verboten.) 544 638 67 760 836 51 915 32 216 [400] 535 3592 609 4147 80 933 2 50112 65 356 729 818 34 952 2 5 1 077 207 60 70 0.41 754 807 81 87 2 5 2446 66 525 792 957 79 253124 568 951 254049 75 92 749 63 819 [800] 22 93 924 2 5 5123 37 355 417 [1000] 48 9S3 256434 691 [1000] 912 257210 27 719 822 30 47 54 258420 92 678 [300] 147016 95 163 [300] 223 75 453 591 646 825 946 1 4 808g 277 334 52 76 95 420 43 70 [ 400] 670 81 800 18 27 149092 312 26 27 455 62 093 15 0270 816 918 [300] 15 1 355 620 24 919 96 1 52053 129 [300] 300 18 32 69 95 446 54 750 827 [400] 922 40 153355 613 25 38 48 855 927 154126 77 242 70 376 575 79 47 661 742 15184 213 363 562 601 76 735 16016 230 41 787 172'2 47 60 460 83 751 893 925 52 18012 186 311 425 88 '767 949 1 9039 115 243 334 493 581 643 [300] 787 861 73 [300] 79 82 947 20054 344 90 577 685 748 [390] 95 828 901 21136 81 252 385 447 742 53 874 973 22195 [300] 248 502 727 [300] 815 927 31 23071 123 222 466 70 555 698 774 951 [300] 56 96 24053 310 97 516 67 690 [300] 718 30 2 5052 81 622 40 519 685 733 [400] 72 87 825 180178 282 630 98 794 815 [300] 202 442 96 817 965 182013 662 741 183210 407 619 747 872 78 85 [1000] 496 617 94 742 825 924 185241 365 [5001 72 729 52 981 170001 1/7 507 32 668 841 17 1 669 87 1 72183 90 302 52 439 68 550 51 726 847 925 [4001 173-177 997 1 74131 607 41 745 823 935 61 17 5200 50 69 587 741 853 „ , 10069 106 67 209 676 702 15 98 890 933 11480 [500] 836 60 71 74 87 12097 328 713 83 973 13211 23 479 14037 154 [300] 414 560 737 15076 123 345 443 577 793 98 943 68 1 6123 206 421 26 826 925 1 7054 558 [-100] 726 98 806 977 [300] 18061 [300] 393 [300] 847 19336 583 669 760 877 20039 187 246 353 737 21130 370 541 609 741 969 70 755 !">5 64006 133 79 65133 47 358 557 72 726 55 85 871 952 [30J 68127 409 59 51 99 710 35 909 Die für das obcrhefstfchc Haus in Darmstadt erfordere lichen Arbeiten und zwar: 1. Entwässerungsanlagen 2. Jnstallationsarbeiten für Gas und Wasser 3. Schreinerarbeiten 4. Verputz- und Anstreicherarbeitcn sollen an Handwerksmeister in Oberhessen vergeben werden. Offerten sind bis zum 14. März 1908 an die Geschäfts- leitung in Gießen einzureichen, wo auch nähere Auskunft 30 181013 152 55 79 919 28 184035 [15 0001 775 88 [3001 831 604 11 942 (3001 33.3 62 719 244 686 864 982 58 992 1 57110 298 633 88 1 58080 96 351 627 94 159052 62 8-1 160336 1 6 1 063 86 181 279 494 594 654 58 Unterlagen: 1. ein kurzer eigenhändig geschriebener Lebenslauf, : 720 541 571 '724 813 1 5 2003 34 75 233 54 68 [300] 324 472 521 62 869 986 153164 342 69 [300] 99 598 953 1 54087 135 51 [300] 55 569 655 792 876 95 912 79 15501’5 254 410 44 47 537 737 874 [300] 156220 [400] 430 812 98 950 157062 81 311 591 611 69 729 817 59 [400] 961 158134 895 561 934 159097 171 315 28 30 435 701 16O0S2 569 75 646 779 892 917 [300] 33 95 161021 149 214 496 506 1 62013 278 509 533 39 980 1 6 3045 154 [400] 239 409 18 4.3 54 72 573 849 977 164134 306 451 539 636 59 66 750 165089 99 118 41 590 621 863 98 166137 697 1 67361 78 554 653 764 1 68113 65 60 939 169004 53 219 93 334 425 548 678 [400] 700 827 942 176003 63 [500] 162 213 802 19 616 855 956 [400] 17 1 008 450 816 1 7 2282 741 932 51 17 3082 185 340 57 29 95 406 607 84 9*. 22O056 625 723 942 66 221167 323 86 416 20 520 701 2 2 2012 27 395 409 44 [3000] 983 2230'2 291 224171 95 287 354 627 [300] 854 2 2 5.11 396 782 922 226008 [1000] 201 313 465 67 612 73 782 [-100] 991 227019 25 36 166 71 311 416 82 525 48 69 [4001 605 «65 810 >53 952 980 13701« 126 27 83 [500] 280 313 501 16 35 734 96 875 977 1 3 8014 80 100 15001 240 802 23 556 826 42 130 232 33 357 90 493 634 779 140329 471 533 1 4 1 411 25 45 608 933 67 [3001 99 1 4 2 212 812 37 1 43 001 46 202 348 692 738 83 873 99 [300] 144050 125 58 62 479 599 917 1 45031 40 127 616 58 74 95 97 529 874 928 146054 362 750 827 356 217 907 1. Ziehung 3. KL 218. KgL Preuss. Lotterie. Ziehung vom 7. März 1903, vormittags. Kur die Gewinne über 144 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 47 [300] 116 896 753 881 1079 150 471 2055 04 121 63 91 263 87 532 602 4 8 90 3064 453 650 818 4 6 906 77 4109 478 [500] 519 822 957 5514 973 6009 2 7 290 705 [300] 68 98 854 7107 202 830 917 8017 508 9080 132 302 36 92 1. Ziehung 3. KL 218. KgL Preuss. Lotterie. Ziehung vom 7. März 1908. nachmittags. Nur die Gewinne über 144 Milli',sind den betreffenden 22015 173 462 560 659 80 81 707 34 835 23170 207 63 315 831 [300] 24059 287 354 552 883 978 25135 66 224 632 840 2 6094 269 409 569 761 917 2 7124 465 589 92 793 995 2 8034 5 4 92 105 54 84 497 685 853 928 [1000 ] 41 20000 70 152 93 96 224 400 538 99 662 71 722 900 69 [400] 30141 343 67 653 706 9 20 36 4 7 957 72 3 1 031 149 1300] 275 365 [400] 581 864 97 32049 [300] 184 288 423 [300] 531 879 3 3 018 295 509 661 96 700 835 65 958 3 4124 372 495 590 [300] 8’3 [300] 62 935 38 3 5 077 15 1 73 628 753 [1000] 65 865 3 6011 274 330 772 3 7012 112 480 652 38110 54 852 [ 300] 959 30716 59 69 811 40183 202 38 96 395 708 939 58 91 4 1 640 974 4 2033 81 58 778 820 920 5 2018 302 5 3 284 372 449 555 845 5 4280 na 514 754 [ 300 ] 67 922 55122 973 56610 751 70 92 826 57012 115 [300] 585 740 979 5 8 024 116 266 350 99 [ 300] 613 43.' 889 975 694 450 95 beizufügen. Gießen (Walltorstr. 77), den 4. März 1908. Die Ukifttt-NriifuugsksmuiWa für dichrovmz Gbcrhkffc" [300] 182273 99 509 23 95 750 891 183038 74 412 91 65 67 800 77 1840-15 137 216 342 451 719 185295 450 63 518 627 701 879 948 186029 272 440 525 [300] 766 [ 100] 79 499 657 733 814 [400] 35 90 906 15 174021 147 412 564 661 175394 639 90 97 377 89 99 940 176125 92 543 78 686 1 77204 38 402 712 804 52 76 1 7 8924 50 83 47« 895 179310 26 426 992 180248 320 525 89 881 910 1 81147 344 688 078 2 5 9676 902 260517 780 988 2 61156 386 537 620 [500] 784 2 6 2 215 67 389 534 [ 500] 8’8 263006 117 45 315 24 601 35 2 6 4038 43 [3t)ü] 96 176 562 93 771 973 265230 49 [500] 486 [300] 544 58 63 669 87 953 266119 40 237 323 458 658 926 2 6 7106 297 410 4 9 504 50 697 848 20 6040 47 175 323 506 831 20 7113 93 207 18 882 [500] 2O 8 020 13 1 274 382 448 69 506 86 8 37 106 54 269 368 410 67 87 598 685 732 92 91 82! 210232 410 589 749 58 840 211058 500 18 966 212013 80 87 263 342 547 85 805 939 [SOI]--- 424 86 [3001 629 40 704 53 98 214'01 648 71 [506] 770 51 92 918 [300] 30 57 215055 4'1 519 632 771 P1«C65 160 200 634 54 79 727 96 939 2 1 7311 890 930 81 21 8°01 55 454 720 40 823 54 81 98 210109 82 389 432 825 909 22 0009 111 56 452 5’7 791 831 221010 19 9« 3'6 406 606 [300] 774 929 42 2 2 2050 [400] 77 84 90 303 626 30 [300] 748 6S 856 2 2 3014 112 37 60 272 906 22^'87 311 406 49 595 602 44 734 72 845 [3001 52 64 99 22503a 47 155 [400] 58 62 92 219 484 9.3 875 [ 500] 930 [300] 22612° 200 309 427 62« 788 9S6 227010 220 9« 396 591 668 737 84 805 961 2 2 8148 440 780 960 2 2 0114 ... UJO luUvi 644 790 122426 52 53 502 39 782 143024 124 87 586 804 1 2 4013 545 677 743 125034 134 293 380 86 847 950 126009 40 162 609 792 95 833 1 2 7 048 171 78 408 73 610 66 819 91 95 1 2 8011 82 499 591 742 845 1 20037 64 130 399 614 620 806 957 [3001 59 130093 318 705 56 928 131010 36 45 59 247 88 535 804 17 19 50 65 1 3 2019 79 91 538 904 1 33100 810 462 134099 2"8 375 76 406 [3001 699 789 ..... 13 5010 602 35 65 1 3 6088 92 [3001 245 314 45 518 87 411 7.8« [30001 840 9Q7 [300] 13 24 0002 62 85 808 47 [300] 55 969 241575 78 910 61 24 2206 347 440 91 519 47 60 003 74.3 2 43 14 29 58 1’8 271 316 469 5U 653 749 2 4 4056 1'26 484 600 76 750 >0« 941 2 4 5 037 183 286 430 43 84 550 707 982 2 4 6052 ' 36 56 349 68 [300] «6 559 2470«2 246 54 553 776 854 59 2 4 8002 77 154 428 878 915 38 2 4 0241 466 77 682 373 , 10» 924 95 186005 135 59 77 95 847 531 187166 869 96 [500] 700 56 845 58 988 188359 729 87 180 020 4 4 412 637 732 845 [300] 19 0208 53 372 417 30 530 [800] 646 702 101053 329 806 959 1 02113 207 11 315 59 665 85 1 93001 [100 0001 7 16 18 [300] 227 62 335 581 650 76.3 805 194082 142 412 663 743 60 853 58 1 95154 937 1 9 6054 63 151 269 547 962 1 97189 278 353 [3000] 717 821 79 978 1 9 8004 48 443 837 902 19 190054 77 256 318 20 624 72 1 6 5003 297 801 902 13 34 1 66037 63 80 83 335 656 719 875 93 983 1 67026 [3001 59 274 681 713 077 1 68089 [5001 700 15 89 1 60062 'der vouWuchi' -lag ben 12, ÜJlto: aends halb 8 n Juan." conraq ing-luli/ Menü -halb 8 Uhr: 80'03 536 8 1 007 145 297 563 [300] 654 283 [400] 97 470 939 83079 80 160 611 81 95 30 49 688 [400] 704 899 974 85129 241 337 92 .... .. ... ‘3-’ 819 41 43 8 6 047 113 305 [300] 418 529 31 75 631 61 1’00] 972 8 7015 801 8 8017 38 394 747 80109 229 392 680 666 791 22 8017 363 80 457 699 746 2 2 0085 385 450 872 98’ 230126 333 68 837 231056 [500] 88 327 67 76 679 [400] 620 914 2 3 2058 160 780 888 944 2 3 3 388 417 777 2 34-256 698 923 2 3 50'6 20 35 190 590 626 768 75 857 907 236048 158 653 819 [300] 907 237051 127 290 609 45 763 914 2 3 8041 179 348 194 804 5 51 2 30122 210 96 313 Lekrctariat der Handwerkskammer zu Waldstratze iy2, eine Prüfungsgebühr von 25 Mark einzuzahlen. Eine Quittung hierüber ist dem Gesuche 13 0051 126 27 438 50 504 88 63 97 688 1 3 1042 60 [400] 195 215 17 329 402 678 716 24 982 1 32106 243 531 803 1 33028 42 222 336 60 62 523 59 675 843 97 1 34134 228 97 377 404 59 566 1 3 5096 289 893 1 36204 76 311 96 408 551 796 1 3 7332 93 566 770 983 1 3 8202 385 445 57 634 742 80 1 30268 671 820 84 953 84 14Ö206 344 91 600 20 [800] 804 15 [600] 141182 ‘ 256 [10000] 819 [300] 78 671 142008 [500] 128 213 [1000] iier , AU»' 9fi ci'" rel, 83 309 94 4 33 5!1 [500 ] 61 637 95 793 [1000] 924 85 7 2007 76 (1000) 318 583 7 3085 405 502 86 664 953 7 4081 615 75163 215 31 474 624 746 7 6 053 234 372 422 886 (7197 552 614 85 776 86 7 8295 330 468 682 206 325 435 523 43 72 866 911 76 23 0072 280 376 [30001 469 815 [300] 908 2 3 1 00 27 78 357 675 76 913 22 82 2 3 2245 <9 [3001 57 573 955 2 3 3 850 63 579 727 2 3-41'15 285 467 572 (300'I 854 23 5159 66 251 690 702 2 3 6063 168 72 834 960 2 3 7003 208 84 450 55 759 2 3 8113 5 4 448 557 663 84 747 833 200158 212 307 418 561 875 SO 971 201123 42 5°5 28 702 84 856 93° 202126 5R3 682 [300] 765 90 203016 153 333 44 585 817 92 2O1019 136 49 53 220 315 65 426 609 903 55 2 0 5091 445 6=6 854 [300] 187020 242 344 476 743 4 7 982 1 8 8246 72 339 74 538 704 [300] 74 [300] 180222 28 370 100048 85 94 204 15 350 63 448 87 673 671 998 101233 303 89 [300] 751 824 102005 91 248 625 68 «90 903 [300] 78 82 1 0 3006 123 239 416 68 506 953 1 94187 200 [300] 331 457 78 85 87 89 551 685 90 840 923 [400] 10 5003 216 29 510 19 23 48 610 79 851 911 88 [300] 106064 94 182 209 65 842 50 107020 52 343 484 [400] 520 865 198292 414 609 44 796 1 0 0288 [300] 495 586 635 796 200153 84 201 37 473 660 851 93 201050 127 21! 37 588 600 2 0 2020 356 96 679 977 2 0 3195 317 611 78 «29 [300] 903 20438.3 >78 81 638 707 811 68 981 205017 903 612 724 832 916 206059 9° 307 95 471 660 920 26 207 83 99 133 290 393 442 554 618 932 2 0 8747 937 200119 23 256 [400] 844 591 745 802 947 68 2 1 0323 93 415 614 211009 282 402 512 767 91 988 2 1 2076 90 250 354 86 457 516 678 904 88 2 1 3 108 13 00 [300] 332 440 576 811 49 2 1 4225 323 415 84 509 6*4 2 1 5144 399 462 639 41 711 42 940 2 1 6059 345 97 487 649 704 827 [500] 996 2 1 7140 61 352 598 693 755 27 8 '67 [3001 74 90 91 219 423 32 586 657 [800] 210011 148 319 3. das Prüfungszeugnis über die Gesellenprüfung, oder der Nachweis darüber, daß der Gesuchsteller die Befugnis zur Anleltung von Lehrlingen nach § 129 der Gewerbe-Ordnung sich erworben hat, der Nachweis über eine mindestens 3 jährige Tätig- Verdingung von Zementröhren. Die ZemcntrohrLiefernug für den Rohrtanal im Ort und verschiedene Nohrdurchlässe in der Feldbercinigungsge- markung Dorf-Gill etwa 128 m Zementrohre 60 cm l. W. 10 m , und 2 Kopfstücke von 50 cm l. W. 9 m , „ 4 , , 30 cm „ , sollen auf dem Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Die Vcrdingsunterlagen liegen bei der u n t e r z e i ch n e t e n Behörde während der Dienststunden offen. Die Angebote sind verschlossen, postfrei und mit entspr. Aufschrift versehen bis Donnerstag, den 12. d. Mts., vorm. 10 Uhr bei der unterzeichneten Behörde einzurcichen, woselbst um die genannte Zeit die Eröffnung dec Angebote in Gegenwart etwa erschienener Bieter stattfindet. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 9. März 1908. Grosth. Kulturinfpektion Gießen. 260093 136 [300] 44 438 666 261219 44 305 78 747 911 31 74 2 6 2003 24 66 86 205 >400, 388 0 ° ' 88 96 2 6 3019 [300] 59 817 586 758 870 26^360 733 2 6 5046 86 118 20 41 365 414 629 74 700 2662j1 399 bbO_I3WJJ 2 6 7071 119 236 408 94 555 2 6 8162 776 829 [400] 2600- 87 1300' 107 372 541 712 960 ... 27009’ 175 272 356 486 03 743 27 1 011 27 , 3-1 .’15 [500] 64 645 863 79 [500] 89 975 [60 000] 272092 642 51 898 2 7 3026 263 470 550 74 755 841 274056 108 6. 75 285 423 63° 732 80 2 7 5 233 [300] 403 " 331 6 806 56 2 7 6171 239 93 363 73 [400] 817 23 277006 94 99 287 376 597 937 56 2 7 8089 177 385 675 728 857 994 2 7 0004 65 °280438°559°69 ^4 609 61 [400] 7M 281002 89 95 236 894 598 679 711 24 51 946 [300] 28 2073 127 215 91 431 „ 692 867 2 8 3078 133 265 433 564 621 [300] 33 65 [300] 717 52 837 2 8 4118 97 254 563 618 93 2 8 50M,378 642 69 2 8 6 '3 378 [300] 408 742 [300] 36 804 983 287015 114 20 77 79 207 845 59 93 845 955 70 Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Lowengasse zwischen Seltersweg und Bahnhofstraße von heute bis auf Weiteres für den Fuhr- und Radfahrverkehr o (sperrt. Gießen, den 6. Marz 1908. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. R e i n h art. 469 507 28 689 771 010 99 1 43037 560 674 144038 72 638 95 817 146107 Arbeitsvergebung. Die Juhrleistungen für das Betriebsjahr 1908 sollen öffent- börigen Blättern. , , . t Endlich ist zu verlausen ein sechzehnp[erd..elektriicver Dynamo' Motor, sahrbar, nebst ca. 90 Meter Nabel (erst 15 Wochen mi Ge> brauch), sowie eine Zentrifugallmmpe mit den dazu gehörigen Rohren und Saugkorb. ,r Zu sämtlichen Dreschgarntturen ist das gesamte Zubehör, Winden, Treibriemen, Schlüsseln pp. vorhanden. Zu jeder weiteren Auskunft, sowie zur Annahme von Geboten ist der Unterzeichnete bereit. Marburg, den 7. März 1908. Der Konkursverwalter: Bekanntmachung. Aus der Julius und Minna Koblermann-Ttiftuna sind die Zinsen sffrs Rechnungsjahr 1907 mit 178,06 Alk. zu gleichen Teilen an einen unbescholtenen, hilfsbedürftigen geborenen Gießener Bürger (Witwer) und die Witwe eines solchen (geborene Gießenerin bevorzugt) im April d. Js. zu vergeben. Meldungen unter Norlage der ersorderlichen Ausweise nimmt bis 20. März 1908 das Armenamt, Neuen-Bäue 25, Zimmer Nr. 2 entgegen. Gießen, den 4. März 1908. Die Armendeputation der Stadt Gießen. VergebungvonAsPhaitarbeiten. Die für die Neubesestigung der Bürgersteige am Lindenplatz erforderlichen Asphaltarbeiten sollen Montag, den 16. März d. Js., vormittags 11 Uhr öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 6. März 1908. Städtisches Tiesbauamt. -4 ... •, . - . '• - •• .. . ... . Chem.WaschinstaltGebr.Böyer.Farberei. 0 6 040 47 133 312 54 76 535 628 725 823 42 86 0 1443 79 92 650 722 819 0 2122 598 761 841 [300] — 03011 215 38 810 76 923 78 0 4144 520 38 [400] 70 6o3 957 95385 0 6233 342 59 482 507 636 938 56 07168 J400 ] 92 380 428 609 86 981 98068 174 431 530 66 [400] »9056 [3000] 107 412 559 799 839 42 62 77 927 ... 100201 390 101025 187 282 567 609 747 81 102161 , ’ 561 03 661 74 779 [800] 960 103111 201 [300] »09 2° 721 610 35 [50u] 42 96s 104103 [3001 *8 490 527 33 657 59 705 833 1 05 531 735 835 58 22 103072 665 700 [3001 895 [400] 908 38 57 85 W7170 82 248 392 541 60 [300] 886 930 1 08037 116 65 62 357 416 48 732 77 100263 395 523 26 647 110004 267 386 452 73 627 727 41 923 1" 87? 588 888 112009 237 [500] CO 89 836 407 1 *3017 818 52 67 421 556 --- 408 - " --- ■Stuben v°Nt 3. [ r ! SS m u! ',tcl) em Unih, 'M aÄ S°it fann * Artigen iw.; ** X: i [ai uerartiqe %’■ t remgt habS; haben jttal lIoien Mg&J Vergebung vouAsPhaltarbeiten. Dw für die Neubesestigung der Bürgersteige am Kirchenplatz erforderlichen Asphaltarbeiten sollen Montag, den 13. März d. Js.. vormittags 11 Vs Uhr öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen ivährend der Dicnststunden bei uns zur Einsicht offew Angebote aus Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Ausschrift versehen an uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 6. März 1908. Städtisches Tiefbauamt. I. V.: Köhler. hdurdg’ Ci"*’ ,yrcnöllb v' Bekanntmachung. Der Termin für die Vergebung unseres Bedarfs an Lahnkies und Kabelsteinen in den Betriebsiahren 1908 und 1909 wird hiermit bts zum 18. März d. Js., nachmittags 3 Ubr verlängert. Gießen, den (i. März 1908. B•/, Städtisches Elektrizitätswerk Giegen. S t o l t e. Bedeutendstes Werk dieser Mia Branche in Mitteldeutschland. DV, 1 Bed. Hin» 1 u • J 4 Lew. R® Otters. 6Cr '•toomieiiw] ,t: .Die Bch 'ch- abends 7 m. ßnbe 9«/|u£ °°n är. Hebbii ründervorsleU^ »$le velzaubkNL öe gegen 51/, [[£ umer iDliiTOirlur, UN." Emil Dörr Großer Stcinweg 14 Bau- u. tvrrlpatt-SMglerei Anlagen von Gas und Wasser StomDl. Hauseutwäsierunaen rc. Billige Preise. Luol AostenaniÄlase gratis. Gesetzliche MeisierHrüsLWeii für SWtzwerker in der Provinz Obcrhrsfen. Die diesjährigen Prüfungen zur Erlangung des Meister- silels (§ 133 der Gewerbeordnung) werden innerhalb der Monate' April, Mai, Juni, Juli d. I. abgehalten. Die Gesuche um Zulassung zur Meisterprüfung stnd unter Benutzung des vorgeschriebenen Formulars (bei dem : Unterzeichneten erhältlich) spätestens bis 511111 30. Juni d. I. an die unterzeichnete Prüfungskommission zu richten. Bei- zufügen sind nach § 2 dec Meisterprüfungs-Ordnung folgende u • ■ ‘ iseubalw itsoauu > [.jjjseDbaim Irch vergeben werden. , . Die Bedingungen sind während der Dienststunden in dem Amtszimmer des unterzeichneten Werkes emzusehen., Angebote, unter Benutzung der dortselbit erhältlichen Vordrucke, und bn, zum 18. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, verschlossen und mit entsprechender Aufschrist versehen an genannter Stelle einzureichcn. Gießen, oen 6. Mürz 1908. Städtisches Elektrizitätswerk Gießen. 88 [300] 557 941 86 176007 23 495 550 647 706 GS 813 983 [500] 177052 166 379 578 977 1 78’06 300 18 72 470 589 614 «7 170047 52 [300] 269 305 443 97 Verkauf m IrGnasitzMn. Die zur Konkursmasse über das Vermögen des Mühlenbe- sitzers Karl Heinrich At e tz zur Ohäusermuhle bei Schwemsbcrg gehörigen Dreschmaschinen und Strohprepen lolleti freihandiy vertäust werden. Es kommen sechs Dreschgarnituren, Modelle 'Minden, Mainz, Lübeck und Leipzig, in Betracht. Sämtliche Lotomobtlen sind einer nochumligen Wasserdruckvrobe von 3V-> Atm. Iteberdruck unterzogen worden und haben dieselbe tadellos bellanden. Sämtliche Strohpressen (sog.Selbstbinderprenen) imd schwerer Bauart für00 und COzölligeDresmwagen passend und funkttomeren gut. Des weiteren steht zum Verkauf eine fahrbare Schrotmühle, System Bansard & LonS No. 4 mit noch ganz neuen Atahttchetben. Ebenso drei fahrbare Ltretssägen zum Langholzschneiden und mit Nolltisch für Brennholzschneiden eingerichtet, nebst den dazu gc- ergwerk . >- i Bergwerk ■ nerik- BakeL - rgwerk. • ■ idelsges. • -L Bank . • ' ■uk • ’ jfi .tBauk • -lfä ujmaudiu ■ ' jjj ,uk • • ’ ‘ 909 230211 74 405 8 P« 73 547 240130 208 [500] 483 890 920 24 1 479 704 2 4 203, 220 571 96 97 99 649 722 79 901 21 68 243032 243 64 3°8 425 38 787 913 76 2 4 4049 [300] 472 500 62 616 3« 245676 [300] 856 2 4 6316 658 702 [4001 79 [4001 850 924 72 2 4 7269 535 628 964 2 4 8079 103 62 200 33 374 - 30 77 8«3 976 240324 35 593 701 955 25 0468 502 622 27 SO 808 97 986 251197 200 443 507 60 655 [300] 62 1300] 808 2 5 2092 126 217 338 477 536 661 800 25 2 5 3 333 97 420 42 46 79 581 69 2 5 4192 208 312 33 415 67 830 51 922 2 5 o087 72 446 535 847 919 2 5 6041 134 64 212 382 454 509 45 718 80 982 [500] 257052 54 74 122 214 97 545 657 67 258022 243 66 417 505 40 632 74 [300] -12 2500-4 wM 1 :W Rmenka yvYork | Baltimore ensc.hnelkk-jafe:LÄÄ JdStaL-i Hausfrauen! 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[1525 172] Kreuzplatz 2. // ii ii 14 216 franko Provision ii ii 157 158 91 85 12 218 Rm. n ii ii ii 366 752 27 11 25 109 15 38 10 36 162 155 ca. 32 69 2 154 uo, 23 Brrlii im ®Pll,n(1 M"le lugung eine Mrrvat Lehr-Inüitut für SchK-tizsichtten und zrkeidsrmachcu Der Unterricht in den Bor- und Nachmittagkurscn beginnt wieder Surbach auf der Straße Groß-Rechtenbach-Dtünchholzhausen. Eichen: 2 Rm. Derbholz und 550 Wellen. Buchen: 256 Rm. Derbholz und 4600 Wellen. Nadelholz: 220 Stangen 3. bis Er. Kl., 15 Rm. Derbholz, 17 Rm. Stockholz und 2280 Wellen. Groß-Rechtenbach, den 6. März 1908. Bullen - Versteigerung. Donnerstag den 12. März l. Js., des vormittags 11 Uhr, werden auf dem Bureau Großh. Bürgermeisterei Laubach zwei znrn Schlachten bestimmte schwere Gemeinde-Bullen (Simmenthaler) öffentlich versteigert. Agenturen ia Giessen: Carl Loos. Griinberg: Julius Carl. Fried- Laubach, den 6. März 1908. Großh. Bürgermeisterei Laubach. Jochem. A K Holzversteigerung. Mittwoch den 11. ds. Mts. soll im Grüninger und Dorfgiller Markwald folgendes Holz versteigert Sic an Wklsünl- Mincilatsl poch im l(" Viktoria vornehmsles 1555] Rad. WIIIlJiiqiM Kl-Linden (tiiehen. würbe gelter flontag H leamlen^111 - Sie uorbnet daß die lommt, den jiikge von 1 me laiche v> Franks telichauien-i Jaöeien P sandelsa | WthiMN I I pchfungsor^ ‘ fltuorbnunc in Angriff i 33A% 4% . Ausverkauf weges Aufgabe des Geschäftes findet von heute ab der Verkauf von Anzügen, Schuhen und sonstigen Bedarfsartikeln für Erstklass. Fal.t- SR^riider u. 3ube= «Abort. lief, billigst, ^Ma. a. Teilz. Vertr. Zlawer- Stimmen Reparieren Polieren ü) tadeUoser Ausführung durch (D'/> Wilk Rudolph Großh. Hess. Hoflieferant Pianohandlg. u. Reparatur werkstätte. Seltersweg 91 Eröffnung von laufenden Rechnungen, An- und Verkauf von Wertpapieren an allen in- und ausländischen Börsen, Einlösung von Zins- u. Dividendenscheinen, Verwaltung und Aufbewahrung von Wertpapieren, Gewährung von Krediten, Beleihung von Wertpapieren u. 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(1274 Adler-Drogerie,Seltersweg39 Otto Schaaf. Stück Fichten-Stangcn von 11 mit 8,19 Fstm., Durchm. ii ii u II tf Das Stangenholz kommt am zweiten Tage zur Versteigerung. [1523 Der Anfang ist am ersten Tage beim Jägerhäuschen im Bruch, am zweiten im Niedstein beim Stangenholz. Ettingshausen, den 5. März 1908. Großh. Bürgermeisterei Ettingshausen. Keil. fertigen wir nach Mass, unter Garantie für tadellosen Sitz an Katalog gr. Haus Crome & (So., Einbeck92. (b--7g) :tn mm auf mdm bi-: ndenEi »ihgeoidnet! hfimmsch - ItneiaU imau, de ich spiel >ihl eriv list gefäl Hufen 5 strsstan! >ld Ehre- Hunger “üben. . - Zu ».iadien j fWl. Tagch hn Ihn täte ca. 150 Stück Fichten-Reis-Stangen mit 1,50 Fstm., 70 „ „ -Bohnenstangen. Zusammenkunft: 9^ Uhr auf der Krcisstraße Winnerod- Reüchardshain, oberhalb des Jgelsteiches. Die Fichten- Damen, die in Schneiderei tätig, und auf Zeichnen und Zuschneiden refletlieren, erhallen in ftursen von 8—14 Tagen die gewünschte Ausbildung. 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