e Mgefertigte, trtv vrlbänke, Zangen, evtl auiLmr habe ich abzuM mr emvieble: ten, visierstabe, »je, zrivellierlatte«. iften geaichler vietzlatten wn, Kolonialwaren, rven aller Art ■en u. Marmeladen lüdfrücbte, und Geflügel, icberte Fische, imi Ittn ?, Tbee, Kakao, hokoladen, M, empfiehlt |W Scbwaab, lieferant*. ßschlüpiet [ [omon&Cie KdDsÄ Utfr,er' .A 11110®!, —7-77^ B nÄfgJwrS Ms Äi!> i WapPeBi infin js*S> re»ic- r Andere-,, tzTS-'" fl Mell "■ s SlliKüger"^ Nr. 33 Drittes Erscheint tSgNch mit Ausnahme des Sonntags. Di« ^Siehener LamUienblätter- werden dem „Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Mretsblatt für den Kreis Giehen" zweimal wöchentlich. Die „rmidwlrtschafMchtir Zelt' fragen" erscheinen monatlich zweimal. ^latt 1S8. Jahrgang Freitag ’S'. Februar 1908 Gießener Anzeiger General-Anzeig« für Gberheßen Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- slraße 7. Expedition und Verlag: ^5© 61. Redaktion:^^112. Tel.-Adr.:AnzeigerGießen. 5. mit Hypnose, mit über den Ort der Anwendung hinaus wirkenden Betäubungsmitteln und mit mystischen Berühren. Er gibt auch gewisse Bedingungen an, unter denen [ die Ausübung der Kurpfuscherei überhaupt untersagt oder entzogen werden kann, so z. B., wenn Tatsachen vorliegen, die die Annahme begründen, daß das Leben oder die Gesundheit des Patienten gefährdet oder dieser chwindelhaft ausgebeutet wird. Aber was will das alles, selbst bei den im Entwurf angetündigten hohen Strafen, bedeuten? Wird nicht die .Kurpfuscherei nur desto mehr nach Mitteln und Wegen suchen, ihr Treiben vor der Oeffenttichkeit zu maskieren und diesen Polizeimaßregeln eine Rase zu drehen? Entweder mußte inan sich dazu entschließen, die Gewerbesreiheit für die ärztliche Praxis überhaupt anfzugeben, oder man mußte es bei den begehenden Verhältnissen belassen, aber die geltenden landesgeselz- lichen Bestimmungen in ganz anderer, rigorosester Weise erweitern und zur Anwendung bringen. Und ebenso liegt die Sache betreffs Bekämpfung des Geheimmittclunfrigs. Weshalb wird hier nicht die Ankündigung nut) Verbreitung von Heilmitteln, Gesundheitsapparaten usw. ganz generell verboten und ihr Verkauf lediglich den ?lpothetern und geprüften Bandagisten überlassen, nachdem ihre Heilwirkung vom Reichsgesundheitsamt festgestellt ist? Hier können die Behörden die Bestände leicht kontrollieren, nicht aber im freien Verkehr, von dem der Entwurf nur alle diejenigen Geheimmittel ausschließen will, deren Gesundheitsschädlichkeit oder Schwindelhaftigkeit erst Fall für Fall in einer Sachverstä.ndigen-Kommis|ion des Reichsgesundheitsamtes festgestellt werden muß. Das würde nur zu einer Verlängerung der Geheimmittelliste führen, die schon jetzt niemand übersehen kann, und keinen genügenden Schu^ des Publi.ums vor Gesundheitsschädigung, Täuschung und Ausbeutung seitens der Geheünuidustriellen bedeuten. Freilich, ein Monopol der geprüften Apotheker und Bandagisten zum alleinigen Verkauf anerkannter Heilmittel und Gesundheitsapparate wäre ein Eingriff in die Gewerbefreiheit, aber aus Gründen der Volksgesundheit und des lauteren Geschäftsverkehrs ließe sich dieser ebenso gut rechtfertigen, wie die Aufhebung der Gewerbefreiheit bezüglich der Kurpfuscher. Mit einem Gesetzentwurf, wie dem vorliegenden, ist also dem Publikum kaum gedient. Ec stellt einen Versuch mit unzureichenden Mitteln dar, eine Gesetzpsttscherei, die der Kurpfuscherei zum mindesten gleichkommt. UNMMWMWW _____Kränchen._______ AZrchlrche NachrsehLen. Gvairgeiische Gemeinde. Sonntag nach Epiphanias, den 9. Feb ruar 1908: Hotlesdtentt. 3n der Stadtkirchc. Vormittags 9'/.. Uhr: Professor D. Drews. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Mattusgemcmde. Pfarrer Schwabe. Abends 5 Uhr: Piarrassistent B e ck c r. . Beichte und heil. Abendmahl für Matthaus- und yjiürLu^ gemeinde gemeinsam. Anmeldung dazu vorher bei dein Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirnnerlcn männlichen Jugend der Matthäusgcmeinde. Dienstag den 11. Februar, nachmittags 4 Uhr, un Matthaus- saal: Frauemnisionsverein. Donnerstag den 12. Februar, abends 8 Uhr, un Markns- saal: Bibelsrundc. (1. Petr.-Brs., Kap. 4.) Pfarrer Schwabe. In der Johauueölirchc. Vormittags 91/, Uhr : Pfarrer B c ch l 0 l s h e i m c r. Beichte und heil. Abendmahl für die IMkaS- und Johannes- geinciude. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeind- erbeten. . t Vormittags 11'/. Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer B e ch t 0 l s h e i m e r. Abends 5 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Abends 8l/4 Uhr in Steins Garten: F a m i l i e n a b e ud des Evang. Bundes. Vorträge von Pfarrer F r i t s ch aus Ruppertsburg über: „Was lehrt uns das Lutherdenkmal in Worms", und Seemanns-Pastor Pilgrain in Antwerpen über: „Seemannsfürsorge". Montag den 10. Februar, abends 8 Uhr, im Lukassaale: B i b e l st u n d c. Pfarrer B e ch t 0 l s h e i m e r. Katholische Gemeinde. S a in S l a g den 8. Februar: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht. ~ Sonntag den 9. Februar, 5. Sonntag nach Epiphanie. Vormittags von 67, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. „ um 7 Uhr: Die erste heil. Messe. , um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe. „ um 97. Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 57. Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Das AurMjcheu und EehLünmittelgefetz. Unter „Kurpfuscherei" versteht man die gewerbsmäßige Behandlung erkrankter Menschen oder Tiere seitens solcher Personen, die den vorgeschriebenen ärztlichen Stu- ijiengang nicht absolviert haben, unter „Geheirnrnttteln" alle diejenigen Medikamente, Gegenstände und Verfahren, welche angeblich zur Verhütung, Linderung oder Heilung »on KTankheiten, Leiden und Körperschäden dienen, deren Zusammensetzung gehe.imgehalten wird, oder bereit Anwendung den medizinischen Erfahrungen nicht entspricht, oder bereit Ausübung in dem Aberglauben der Menge bc- zründet ist. Es hat in den einzelnen Bundesstaaten nicht an Maßnahmen gefehlt, die das Kurpfuscherei- und Geheimmittel- nmveseu durch landesgesetzliche Verordnungen und Vcr- fugungen zu bekämpfen suchten. Sie haben aber nicht $im Ziele geführt, und auf dem Nährboden der Dummheit and des Aberglaubens Ijat die Seuche immer weiter um sich gegriffen. Betrug doch allein in Preußen im Jahre 1905 die Zahl der Kurpfuscher 6137 (bei ca. 30 000 Aerzten im ganzen Deutschen Reich), die größtenteils auf der niedrigsten Bildungsstufe stauben. Die Zahl ber in den Zei- rungen angepriesenen Geheimmittel, die ihrem Erfinder oft ein Ministereinkommen sicherten, war Legion. So war die Frage nach Beseitigung dieser Mißstände nachgerade eine brennende geworden, man trat im Neichsamt des Innern ihrer einheitlichen Regelung durch Reichsgesetz näher und legte dieser im allgemeinen den Erlaß des preußischen Kultusministers vom 28. Juni 1902 zu Grunde. Ob ein Kurpfuscherei- und Geheimmittelgesetz! im Sinne i>e§ jetzt veröffentlichten Entwurfs wirklich die genannten Mißstände von Grund aus beseitigen kann, erscheint uns zweifelhaft. Es wäre unseres Erachtens besser gewesen, rvemt man die Materien der Kurpfuscherei und des Gehetm- ntittelunwesens in zwei gesonderten Gesetzen geordnet und burcf) strikte Festlegung der strafbaren Tatbestände auf das Genaueste umgrenzt hatte, co kommt der Entwurf, weil er von einem allgemeinen 95erbo t des K'ur- pfuschertums absehen zu müssen glaubt, nicht über gewisse polizeiliche Maßnahmen, wie Anmeldung und Abmeldung, Führung von Geschäftsbüchern u. dgl. hinaus. Er verbietet — und das ist das Brauchbarste an ihm — alle Behandlung, die nicht auf Grund eigener Untersuchung des Patienten erfolgt (Fernbehandlung). Er verbietet ferner bje Behandlung von Geschlechtskrankheiten, die Behandlung §1 I5u 'L? »: 2 CO *■> r> er er e « n er cd 2-s s s Z Z. ■er 2 s 5-<5 D O* "ZT.GD o «v e: D c7 • co .T? CD" rDi'ro' S' *1° “ — Hu Cu' a-2 2.^2) Vu ä 5 S td — 2 ö S er 2® e — o D — er = "c* 25^03 er©’® =1 eu X P ” 2 ? _ D'H O — — ••— 's» ^5=^ — e___ 3 C 7) - -ÜB Z er e'cs 20-7 2. er® 2 ä S 2 S- SC 0 co :gaff» « - ? r^1 -g> — '-Z-T 2. co ' ~er 0 2-i£> ertä 2. er»-2 -S?“' ” n ~ O: Cj CO — Ö ' Dl ® t5< c _ o <3 CD S sco S n S P C: o 2.5 «V CB "geB _ £5 2.= »? öS - - 2 o- p '-c n —; 3 b eju-er Cvc3 s , •? ai;l Zeitnehmer, zu dem im Gießener Schlachthof vorn dis 28. Aiar- 1. ?. stafindenden Unterrichtskurius für uicis ,>e-urz'.lic! ' Fleischbeschaner vorhanden sind. Anwartsü e.'ch auf ?.(iijkl(unn haben in' Teil'.::'inner nicht, wenn nicht die ?' ubei.'» na oder Errichtung der Fte.sll,beschauer/ stelle von uns-genehmigt lrorb.n: i;l. Sofern innerhalb einer Woa >' keine Anzeige ujii Ihnen erstatte! wird, uilterstellen wir, daß keine Teilneinner in Ihrer Gemeinde vorhanden sind. ____________________I. V.: L a 'n g e r m a n n._____________________ ^Kekalmtmachung. Tas Proviantamt seht t: : freihändigen Ankauf won Roggen- stroh (Flegel - und- u n g e p r e l c s Mafo u.enstroh), Roggen, tzafer und Wiesenheu i hier Ernt: -n den gangbaren Tagespreisen fort. Es werden selbst die i le insteil Mengen angenormnen. Tic Einlics rung der 2taturalien kann ohne vorherige Anmeldung und all jedem Wochentage von 8—12 Uhr vormittags sowie, mit Ausnahme am Samstag, von 2—1 Uhr nächm»ittags erfolgen. Hanau, den 1. Februar 1908. Königlich:Proviant-Amt. AManntmlMMg. In dem Verfahren zur Anlegung des Grundbuchs und Berggrundbuchs für bi: Gemarkung Steinbach beginnt die Anmeldungsfrist am 1. März 1908, die Frist endigt am 31. Mai 1908. Tic Vorschriften darüber, was seitens der Beteiligten während der AnmeldungSfrist zu geschehen chat, können auf der Amtsstube dcS Großh. Trtsgerichts- vorsteherS zu Steinbach und aus dem Anschlag an der Artigen Ortstafel ersehen werden. Gießen, den a. Februar 1908. Großhcrzogliches Amtsgericht. 1 HoLzv ersteigeriing in den Waldungen der Stadt Laubach. Donnerstag, den 13. Februar L Fs., vormittags 10 Uhr anfangend sollen im Laubacher Gemeinde-Wald Distrikt Zmillingsseise und Buchwald: 382 Rm. Buch en - Scheiter, 135 Rm. Bucheit-Knüppcl, 88 Rin. Reifer, 130 Rm. pSLockholz, 6 Rm. Eichen-Scheiter, 9 Rm. Eichen-Knüppel lunb 9 Eichen Bauholzstämme von 3—10 Meter Länge und \23—48 cm Durchmesser versteigert werden. Anfang ist anl Lardenbacher Weg Distrikt Zwillingsseife, .Ende an der Straße Laubach—Freienseen. 807 Laubach, den 5. Februar 1908. Großherzogliche Bürgermeisterei Laubach. Jochem. 3 M g Wöj ÜTMW Wz\ BekKZZNtMKchrsng. Mittwoch, den 12. Februar, vormittags 11 Uhr soll die der Gemeinde Burg-Gemünden zustchende Jagd auf weitere 6 Jahre in der Wirtschaft des August Fischer, dahier, verpachtet werden. Die Gelnarkungsgrenzc ist in 10 Minuten von dem Bahnhof Burg-Rieder-Gemünden aus zu erreichen. Burg-Gemünden, den 4. Februar 1908. Großherzogllche Bürgermeisterei Burg-Gemünden. F l c i f ch h a u e r. 804 JKgd-BerPMchtung. Samstag, Len 15. Februar L Fs., na arm. 1 Uhr soll in der Wirtschaft von Georg Lanier, dahier, die der Gemeinde Gonterskirchen zustehcnde Wald- und Feldjagd bestehend in 457,8974 Hektar Feld und 229,46 Hektar Wald unter den vor der Verpachtung bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Bemerkt wird, daß das Jagdgebiet von Bahnstation Laubach in 30 Minuten und von Bahnstation Laubacher-Wald in 20 Minuten zu erreichen ist. 657 Der FrächeugehalL Les Waldes war in der ersten Betanntrnachrrng irrtümlicher Werse mit 350,83 HeLtar angegeben, beträgt tatsächlich nur 229,46 Hektar. Gonterskirchen, am 27. Januar 1908. Großh. Bürgermeisterei Gonterskirchen. Lind. AeheitsvergehuKg. Die Räumung von Flutgräücn in der Gemarkung Gießen soll Samstag, den 15. Februar, vorm. IO1/» Uhr öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen während der Dienftstundcn bei uns zur Elnficht osten. Angebote auf Vordruck, der daselbst erbältlich, sind spätestens bis zum iwrgc- nannten Zeitpunkt, verschlossen und mit entsprechender Antichrist versehen an uns emzureichen. — Zuschlagsfrtst 3 Wochen. B0/, Gießen, den 5. Februar 1908. Städtisches Tiesbauamt. ____________._______I. V: Köhler. M Vergehens Dorr FnhrIeiftnngen Die Abfuhr von Straßenkehricht nach verschiedenen städtischen Wiesen im Rechnungsjahr 1908 soll Samstag, den 15. Februar, vorm. 10 lifir öffentlich vergeben werden. Die Abfuhr umfaßt zirka 1370 cbm. die in 3 Vofc geteilt find. Die Berdittgungsunterlagen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht auf. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, find spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen oy un.S einzureichen. — Zuschlagsfrist 3 Wochen. B6/» Gießen, den 5. Februar 1908. Städtisches Tiefbauamt. _____________________________I. V.: & ö h 1 c r. „ _ JagdverpachLung. Montag, den 10. Februar d. F., nachmittags 2 Uhr. soll auf dem hiesigen Bürgermeisters - Bureau die dec Gemeinde ÄLLterrdorf g. Lahn zustehendc Wald- und Feldjagd auf ivcitere 6 Jahre verpachtet werden. Allcndorf a. Lahn, am 1. Febrtiar 1908. 768 Großherzogliche Bürgermeisterei Mendorf a. Lahn. Volk. I f" I $7 'C Q G ( 9 <9 *« - *8 5 9 •E - S”*5« -b — a»- SS K» V* CO c“ o rC-- Sä« c er T" ea r* c, v a e e a c o S iS) L LS <3 — •-15) 2 L Ä E — CO > F y — _• • - E S> ■-E Z = ? r6: C 5 L 'S _=<=. e — . L 2:Ä! - §er T erschem Lldresst Met E tut k»e bis vom Di< 65i gelass nieintlic waten, als Kon nigin-M mehrere Mühe 1 spielte s von de des Kön nacht zu kapelle Fr getrosfei mib sag M Franc Attg gehört i das Hai Sie, tw imjiünt fahren schichte die sich und ini Welche haben Achtun gchorcl wird, gicse g< De „Loir" Freunde nach ® E, da in bey benit, eine ? rechtfe und? 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