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September 1908 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. d Q _ _______ /5 Ma jß a a a aa RotationSdnick und Verlag der Brühl'schen Die ehener Zamillenblätter" werden dem A S M ijQ O g B gU4> 1* Universität--Buch- und Eteindruckerei. »Anzeiger* viernral wöchentlich beigelegt, das H M 1L Ifl 18 8 S f£ H |ß^ I Lange, Gießen. „Kreisblatt für den Kreis Stehen" zweimal E? ■ V fc V V V® v wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- — e -4B6r fragen" erscheinen monatlich zweimal. General-Anzeiger für Gberheffen politische Tagesschau. Kleinere Mitteilungen aus der Türkei. Eine ernste Bewegung gegen die neue türkische Verfassung i|t in kurdrsche m Lande südlich von Ersiirdjan ausgebwcl-en, wo der Kurdenchef Ibrahim Pasck-a mit den Ha- inidich-Regimcntern den türkischen Truppeit Gefechte liefert Die Truppen haben bisher anscheinend wenig Erfolge und nicht unbedeutende Verluste erlitten. Es sind Befehle zu rüclsict-islosem Vorgehen erlassen wotden. Ter neue Kommandeur des 4. Korps, Abdul Pasckza, findet ernste Arbeit. — Einem weiteren Telegramm der „Köln. Ztg." zufolge, ist Pertew Pascha, Unterstaatssekretar im Kriegsministerinm, zum Chef des Stabes des 2. Armeekorps in Adrranopel ernannt worden. — Prinz Jussuf Jzzedin, der zwntältesbe Tlwonsolger, hielt im türkischen Theater in Slam- bul eine patriotische Rede, die mit grobem Jubel von Den Anwesenden ausgenommen wurde. — Der einflußreichste Sterndeuter des Sultans 'Abdul Hamid, der arabische Sheikh Llbn Duda, der unter. Polizeiaufsicht steht, hat seine sämtlichen Be- sihungm ausgeliefert. — Gegen drei politische Blätter sowie gegen ein Witzblatt wurde wegen ihres aufreizenden Inhalts, sowie wegen Beleidigung des Offizierkorps das gerichtliche Verfahren emgclcitct — Die Stadtratswahlen verlausen wegen schwacher Beteiligung ,ehr ruhig. Gewählt wurden bisher 5 Griechen, 3 Türken und 2 Armenier. Die Vorbereitungen für die Paria- mentswahlen iverben eifrig betrieben. Prinz Saban Eddin hat jede Kandidatur abgelehnt. Zum Parlamenlspräsidenten ist der Altwesier Ferid Pascha ausersehcn. Alldeutscher verbandrtag. 8. a. H. Berlin, o. September. Mit einer Vorstandssitzung begann heule vormittag 10 Uhr im Hotel »Römischer Hos" der diesjährige Alldeutsche Verbandstag. Ten Vorsitz führte als Nachfolger des anfangs dieses Jahres verstorbenen früheren Neichstagsabgeordneten Pros. Tr. Hasse (Leipzig) das langjährige Vorstandsmitglied des Alldeutschen Verbandes Rechtsanwalt Elaß (Mainz). An erster Stelle referierte Rechtsanwalt und Notar Tr. R a l j e n (Hamburg) über Erwerb und V e r l u st d e r R e ich s a n g e h ö r l^g k e i t. Hauptschristlctter Eichler (Berlin) referierte über die S t r a f v e r s ch i e! u n g. Zum Schlüsse legte der Redner folgende Resolution vor: „In Erivägung, daß der neue Entwurf einer Strafprozeßordnung erschienen ist, der in den §§ 402 bis 484 die Strafvollstreckung behandelt, in Ansehung mehrerer StriinmaliäUc der Letztzeit, die lebhafte Erörterungen über unsere Strasrechtspraxis hervorgerusen haben, und in Erwägung endlich, daß zeitgemäßere Aesormeu unseres Strafgesetzbuchs sicherlich bevorsleheii, empsiehlt die Vorsiandslagung des Lllldeutschen Verbandes den Versuch mit einer fakultativen Verschickung von 500 Sträflingen nach einer unserer Inseln in der Südfee oder int Stillen Ozean." Tie Resolution wurde einstimmig angenommen. , Hierauf referierte Landrichter Hahn (Flensburg) über die Lage In Schles w ig - Holstein. Er führte aus : Durch den Ctaals- verlrag mit Tänemark vom 11. Januar 1907 sind die Nachkommen Der Optanten, dänische Untertanen in Nordschleöwig, zu Teutschen !$emad)t worden, obivohl deren Naturalisation durch Tänemark nahegelegen hätte, iveil es seit 1398 das. Nattonalilälsprinzip für im Auslande von Dänen Geborene angenommen hat. Ter Vertrag bezweckt durch Entgegenkommen gegen dänische Wünsche die ' leiderfeiligen Bevölkerungen zu beruhigen, entl)ielt also eine 'ilenbeumg in dem straff nationalen Kurse, der nach einem Kopen- Ijagencr Zeugnis dem nordfchleswigschen Dänenturn verderblich ivar. Der Systemivechfel ist dem nordmärkischen Deutschtum zum Unheil auSgeschlagen. Die zahlreichen Neubürger sind zur großen .Mehrzahl der inländischen Tänenpartei zugefallen, die nunmehr in ihrer Agitation auf diese bisher siaatsfremden 'Angehörigen nicht incljr Rücksicht zu nehmen braucht. Tie dettlsche Arbeit eines Menschenalters ist dahin. Trotz zähen WtderstandeS drohen Verluste. 'Möge die Umkehr zu einer Politik der Strenge und Gerechtigkeit, die dem Deutschtum Rückhalt gewährt, den Uebermut des fremden Volkstums aber bricht, nicht zu spät erfolgen. ,Aiark- Qwaf werde hart!" Den letzten Vortrag hielt Superintendent Klingemann (Essen- über die Lage in E l s a ß - L o t h r i n g e n. Der Redner legte dar, daß eine elsaß-lothringische Frage im internationalen Sinne, als könne von irgendeiner Rückgabe irgendwelcher Gebietsteile an Frankreich auch nur die Rede fern, nicht bestehe. Eine neue brennende elsaß-lothringische Frage sei dadurch entlauben, daß neuerdings die Bildung eines Bundesstaates Elfaß- Lothringen erstrebt wird, während gleichzeitig französische Gesinnung mb französische Sprachbestrebungen in überraschender Weise sich zeltend machen. Im Anschluß an die Sitzung fand ein gemeinsames Mittags- »101)1 und darauf eine Rundfahrt durch den Grünewald statt. Da§ Zest der 5tolze-5chrey'schen Stenographen. Gießen, ö. Sept. /^L Mrttclwesr deutsche Stenographenbund ^",^chrey, der bk Vereine in Dessen, Hessen-Nassau, Waldeck und Wetzlar umfaßt, hielt von Samstag bis Montag hier seine 22. Jahrcsversannnlung ab, die dank der umsichtigen Felworbereüungcn des hiesigen Vereins und des EnlgegenkonunenS der Behörden, insbesondere der Landesuniversital, einen schönen Verlauf nahm. Ueber 3CU jünger der Kurzschrift hatten sich dazu aus allen Teilen 'des Veroandsgebictes eingefundcn. Der gesck-äftliche Teil der Veranstaltung wurde am Samstag abend durch eine Sitzung der Dundesvertreter im Hotel Schütz eröffnet, in der u. a. die Beratung über die Satzungsäirderung einer Kommission überwiesen und neue Bestimmungen über die Verleihung des VereinSwandcr- preises angenommen, wurden. Als Ort der nack>stjährigen Bundes- Hauptversammlung wurde-M ar b urg beflinnnt unt) der alte Vorstand einflimmig wiedcrgewählt. Am Sonntag vormittag 8 Uhr begann dann das öffentliche Wettschreiben, das im Kvllegiengebäude der Landcs- universität stattfand. Die Beteiligung war ungewöhnlich lebhaft: im ganzen nalpnen 232 Tarnen und Herren an dem Wettkampf teil, der in Abteilungen von 80 bis zu 300 Silben vor sich ging. Die, die beim Wettkampf nichts zu tun hatten, konnten während desselben eine ebenfalls im Uni- versitätsgebäude nntergebrachte sehr interessante stenographische Aufteilung besichtigen. Sie umfaßte Sdfrmittel, Unterhaltung^ schnften in stenographischer Sckwift, Schülerarbeiten und hüvsch ausgesührle sonitige ste,wgraphisck)e Arbeiten, z. B. ein Ansichts- karten-Album von Wiesbaden mit stcnogr. Beschreibungen der einzelnen Sehenswürdigkeiten, ebensolche Ansichten von Kassel, ö?r> gleichende Ardciten von Kurrent-- und ftenogr. Schrift usw. Um 11 Uhr vereinigte sich eine statiliche F-eswersammlung zu einer Festsitzung in der Neuen Aula. Neben den Mitglic- derit des Ehrenausschusses und den Anhängern von Stolze-Schrey waren auch die „Gabelsöcrger" gut vertreten. Der Verbandsvorsitzende, Lehrer Puff von Frankfurt, hieß die Festversmmnlung herzlich, willkommen und stattete der Universität und den Mttgliedern des Ehrenausschusses Tank für die Unterstützung der Tagung ab. Es folgte die Begrüßung der Gäste durch den Vertreter der Stadt, Beig. Keller, und den Rektor der Landcsuniversität, Pwf. Dr. Leist. Beigeordneter Keller: Hochverehrte Amvesende! Die 22. Jahresversannnlung des Miltelwcstdeutschen Stenographenbundes „Stolze-Schreh" heiße ich im Namen der Stadt Gießen herzlich willkommen. ES wäre überflüssig, in dieser ansehnlichen Versammlung von der Nützlich)keit Ihrer Bestrebungen zu sprechen und Ihnen, den Wissenden, die große Wichtigkeit darzulegcn, welche der Stenographte in unserem heutigen Kulturleben zukommt und zukomnten muß. Als ein, im öffentlichen Leben Stehender, inöchte ich aber gedenken der hohen Vedeutttng der Stenographie für das öffentliche Leben und der mächttgen Kraft, mit der sie die Tätigkeit unserer öncntlidjen, Körperschaften und die der Presse befruchtet und ausgebreitet hat. Ohne Uebertrcibung darf ich es aussprechen, verehrte Anweseitde, daß ohne Jl/re Kunst unser öffentliches Leben sich nicht in dem Maße und in der Weise hätte enhuideln können, wie dies tatsächlich der Fall gewesen ist, daß Ihre Künst ein ntt chtiger Level des Fortschrittes, eine unentbehrtich>e Helferin in allen Fragen der Kultur, und mögen die Systeme sich auch noch trennen, doch ein gewaltiges Mittel zur Vereinheitlichung und Verallgemeinerung der Ideen ist und immer bleiben wird. Darum, verehrte Anwesende, ist es mit großer Freude zu begrüßen, daß diese bedeutsame Kunst so unablässig, und so sorgsam gepflegt und vervollkommnet wird, nicht nur in Vereinen, auch in größeren Verbänden, sogar auf Internationalen Kongressen. Verehrte Anwesende! Mögen die Verhandlungen Ihrer diesmaligen Jahres Versammlung einen gedeihlichen Verlauf nehmen, alle Ihre Erwartungen erfüllen und Sie Jlfven Zielen immer näher bringen, denen die Anerkennung niemals fehlen wird. Doch ich hege noch einen weiteren Wunsch. Wie ich meiner lebhaften Genugtuung darüber Ausdruck gebe, daß Sie gerade Gießen zuni Ort Ihrer diesjährigen Versammlung enrählt haben, so möchte ich herzlich wünschen, daß es Ihnen in unserer Stadt und ihrer Umgebung, die viele Vorzüge bieten, wohl gefallen, daß Ihnen die Stadt Gießen eine Stätte freudigen Gedenkens alle Zeit bleiben möge. Auch in diesem Sinne herzlich willkommen. (Lebhafter Beifall.) 1 Rektor Prof. Dr. Leist: Hochverehrte Damen und Herren! Gestalten Sie mir als Vertreter der Landesuniversität ein Wort des herzlichen Grußes und des Ausdruckes der Freude, daß wir Sie in diesen Räumen begrüßen dürfen. Die Landesuniversität und die Deutsck>e Universität sind sich bewußi und immer mehr bewußt worden, daß sie nicht eine weit- und lebensfremde Wissensck-aft allein zu pflegen, sondern daß sie nutzbringend und mittoirkend einzugreifen haben in das gesamte kulturelle Leben kleines Feuilleton. — Ein neuer Fall von Verschleppung eines Üu ii ft b e n f in a I s. Man schreibt uns aus Stuttgart: In Württemberg vollzog sich roieber einmal ber Verkauf eines Wapvcn- sleines an einen Aniiqnitälenhänbler. Es ist bic Tafel vom Gasthos , jum Ritter" in Hall, ber alten Johanniter-Kommenbe, auf welcher btc Komtur Friebrich von Enzberg 1502 als Bauherr genannt ist. Ism Münchener Hänbler hat beit Besitzer bes Gasthofes zum fBer- kuf überrebet. (Es wirb hohe Zeit, baß ber Bunb H ei in a l- l huh allenthalben sich organisiert unb durch Aufklärung über ben '■Bert ber heimischen Schätze und durch Wachsamkeit solche Vor- fmnnnisse für die Zukunft im ganzen Reich unmöglich macht. Bei i oi3 in Hessen ist glücklicherweise mittlerweile auch ber Kleinstäbter uib Dörfler wiberstanbäkräftiger gegen bic klangvollen Lockungen ber Großsladthänbler geworben unb bewahrt seine altertümlichen Paritäten mit zäher Pietät für sich und seine Nachkommen zur bmernben Zierde und Freude seines Heimatortes. D. Red.) — Ueber Frauenarbeit bei den Indianern Dordwest - Brasiliens hat soeben in einer Authropvl. Zett- kirift Dr. Th. Koch-Grünbera vom Berliner ^Nuseum für Lölkerkundc, ein Sohn Hessens, berichtet. Der Mann be- htäftigt sich dort nur mit Jagd und Fischfang, während bic Frau die schwere Last der Feldarbeit, d. h. des Pflanzans und Einertens der Mandioka, zu tragen hat. Diese Arbeit erfordert Diel Zeit, und so erhebt bic fleißige Hausfrau sich schon vor Tagesanbruch, eher als der Herr Gemahl, der in der Hängematte ii bleiben pflegt, bis die Fvau bas Frühstück bereitet hat. jjcn die großen Verdienste, die die Sienographte dem Leben, der Wissenschaft, der Tcc^tik, dem Handel und dem Verkehr zu leisten in der Lage ist. Sie hat das schon auf ben vcrschtedensten Gebieten und Zweigen seit Jal)r^:hnten auf baS Glänzendste erweisen können. Nun gestatten Sie mir, als altem Stolzeaner, ausmsprechen, daß ul) mich persönlich von diesem Nutzen seil langer Zeit überzeugt habe uno herzlich wünsche, daß auch auf bcutfd>cn Universitäten diese gute und nutzbringende Kunst weitere Verbreitung sinde, und mit diesem Wunsche lassen Sie mich Sie hier in diesem Raume der Unwersität herzlich begrüßen. (Lebl>ttter Beisatt. > Der Verbandsvorsitzende bankte beiden Herren für die anerkennLnden Worte und machte dann einige S'.'uttcilungcn über den Stand des Stolze-Schreyschen Systems. Es habe sich bcnxifrrt und sich im letzten Jahre weiter ausgebreitet. _ Aus einigen Gebieten habe es das ältere Gabelsbergei.sch? System Vcjiabe erreicht, so -. B. bezüglich ber Zahl ber in einem Jahre Unterrichteten. Sie betrage bei Gabelsbcrgcr 86 500, für Stolzc-Schrcy 84 500. Auf einigen Gebieten stehe Stolze-Schrey nunmehr an der Spitze. Im Bundesgebiet beständen 89 Vereine (51 in Hesi'en- üicifau, 32 in Hessen und 3 in Waldeck) mit 3230 Mitgliedern (2300, 800 und 80) und 3460 Unterrichteten (2700, 680 unb 52), darunter 1916 Schüler und 398 Angehörige des Heeres. 22 Vereine sind im letzten Jahr neu int Verbandsgebiet entstanden. Alsdann ergriff, von ftürmifdyem Beifall begrüßt, der Ver- bandsvorsitzende, Max Bäckl er-Berlin, das Wort zu feinem Fe ft vortrag über die Lage der Kurzschrift, infonber- heit ber Einheitsbestrebungen. Er fuljrtc in seinen oft von glücklichem Humor burchtvehtcn Ausführungen, bic naturgemäß für die Oesfentlichkeit iveniger Interesse haben konnten wie |ür Fachleute, ans, daß bie öffentliche Diskussion der Einigungs- bcfltt'bungcn zwischen den verschiedenen Slenographie-Shstemen am läßlich des jüngst in Darmstadt abachalteneit internationalen stenographischen Kongresses wieder lebhafter geworden sei und wies auf die vom System Stolze-Schrey gefaßte Resolution hin, die etwas Wasser in den Wein, der Einigungsbegeisterung gegossen habe. Tas Nebeneinanderbestxhen der verschiedenen Systeme und der Kampf ihrer Anhänger l-abe zwar manche ^Nachteile l-ervorgerusen, aber der Kampf sei nottvendig gewesen und habe manches gute gebracht. Der Wettkampf trug zur Verbreitung der Kurzschrift bei und förderte ihren Ausbau. Er halte die Vereinheitlichung für wünschenswert, ob man aber jetzt schon auf einem solchen Standpunkt der Entwickelung stehe, daß bic Einheit ohne Sck>aden kommen könne, wisse er nicht. Jedenfalls dürfe aber bie Einigung nicht dadurch herbeigeführt werden, baß man einfach das älteste und verbreitetste System als Das alleinige annimmt, sondern man müsse das System wählen, das in kürzester Zeit zu erlernen ist unb dabei mindestens dasselbe leistet. Man dürfe bie Sache nicht als eine Machtsrage betrachten, sondern man müsse zusammen^ arbeiten, um das beste System zu erhalten. — Dem Vorttag folgte langanhaltender stürmischer Beifall. Nach einem allseits befriedigenden Mittagessen in Steins Saal- bau folgte eine Besichtigung ber Sehenswürdigkeiten, worauf um 7 Uhr ein 3- c ft a b eji o bie Festgästc mit den hiesigen Anhängern Stolze-Schreys in Steins Garten vereinigte. Ein von Fräulein Linbenstruth auSbrucksooll vorgetragener Prolog eröffnete die Feier, worauf Herr Puff- Frankfurt die Vertünbigung des Wett- schreibergebnifses vornahm. Es erhielten: 8 0 Silben. 1. Preis: Albert Müller, Oberursel; Tonau, Gießen; Fritz Preuß, Sachsenhausen; Will). Büchner, Ölarburg; Adolphme Martin, Frankfurt a. Dl., Nordend; Johannes Muth, Gelnhausen; Otto Eimers, Herborn; Heinr. Scharhag, Sachsenhausen; Wilh. Knüppel, Frankfurt a. Al.-Sachsenhausen; H. Enker, Warburg; Henn» Betz, Sachsenhausen; Albohn, Tarmstadt, Train 13; Karl Aul, Frankfurt a. M., Herrenverein; Georg Berberich, Sachsenhausen; Wilh. Schönborn, Frankfurt a. 9)1., Herrenveiein; F. Jaggle, Gießen; Hugo Riehl, Klub Wiesbaden; Wilh. Pudert, Gießen. 2. Preis: Georg Heß, Frankfurt a. M., Nordend; Ludwig Wolf, Gießen; OttomarFuchs, Büdingen; Malkmiis, Frankfurt a.fDL; Alb. Romdeit, Wiesbaden; H. Krauskopf, Gießen; Elfe Earlö, Worms; Otto Lenz, VKeßen; Anna Auth, Frankfurt--Oberrad; Heinr. Hoerster, Gießen; Theo Storck, Frankfurt a. Al., Herrenverein ; E. Barbehenn, Rödelheim; Heinr. Arndt, Alörfelden. 3. Preis: Schönwerk, Wetzlar; Otto Bach, Sonnenberg: Alb. Schmidt, Gießen; Emil Leutlof, Oberursel; Rob. Kreutz, Sachsenhausen; Heinr. Feußner, Marburg; Max Kropp, Oberrad; Eugen Lmgner, Frankfurt a. M., Herrenvercm; W. (LKoßmann, Frankfurt a. Al., Herrenverein. Lobende Anerkennung: Wigbert Fleck, Frankfurt, Hauplverein; Emilie Müller. Homburg v. d. H.; Friedr. Markert, Worms; Hetnr. Becker, Marburg, Kaufmann; Georg Schenk, Frankfurt a. Al., Hauplverein; Georg Schmieder, Friedberg; Phil. Peter, Gießen; Karl Klostermann, Gelnhausen; W. Jungnrann, Mörfelden; Ritzel,' Gießen; Emil Frank, Herborn; Aug. Preußer, Freiendiez, Diez. W> ', i»l 1 !>T»SB———B—1 liche Gage von 6000 Mk. Auch andere Bühitensterne haben, wenn auch nur vorübergehend, ähnliche fabelhafte Honorare erzielt, aber: bis zu der schwindelnden Höhe von 16 000 Mk. ist wohl noch kein Mitglied der Varlstsbühne gelangt. Gut bezahlte Komiker der enattfchen Spezialitätenbühne sind die Herren Bobey, Chevalier und Knowles, die mit einem ungefähren Wocheneinkommen vorn 3000 Alk. beständig engagiert sind. Alarie Lloyd erhält mindestens 2000 Alk. und die ^Bühnensterne" ziveiter unb dritter Größe eine Gage bis hinunter zu 1000 Mk. Alan sieht, die fellenc Kunst des „Lachenmachen" lohnt sich in unserer Zeit außerordentlich. — Kleine K u n st ch r o n i k. Tie Gesellschaft für ästhetische Kultur in Frankfurt a. M. begeht znm 100jährigen Todestag der Mutter Goethes am 12. Sept, auf einer Naturbühne im Frankfurter Palntengarten eine „Frau Rat - Feie r". Zur Ausführung kommen „Die Laune des Verliebten" und „Die Fischerin^ mit der Musik von Corona Schröter. In Stuttgart findet am 1. Oktober eine „Frau Rat - Feier" statt unter Mitwirlung der Frankfurter Schauspielerin M. Pfeil. — Ein neues Werk Gerhart Hauptmanns reift der Vollendting entgegen. Es wird den Titel „G r i s e l d a" führen und soll das bekannte Griseldis-Thema in eigenartiger Weise behandeln. — Am 6. d. 2)1. nahm sich die int tiefsten Elend lebende, in Neapel geb. Sängerin Sforza, die in Deutschland, Rußland und Belgien Trllunphe feierte, in Verviers (Belgien) das Leben, indem sie ihre Kleider mit Petroleum begoß und anzündete. — Ter Kammersänger Gura in Schwerin ist um (eine Entlaffuiig eingekommen, um ein Konzert-Engagement nach Amerika anzunehmen. Ter Großherzog von Mecklenburg - Schwerin hat in seine Entlaffung eingewilligt. — Tie schwedische Spitzbergen- Expedition passierte auf der Rückreise Tromsoe. Sie hat wichtige Erfolge zu verzeichnen, Material für eine vollständige Zrrrtcnlegnng des noch wenig bekannten Eisfjords gesammelt und eine genaue Untersuchung seiner Gletscher vorgenommen. — Tic letzte russische Mammutexpedition ist zurückgekchrt. Ter Konservator Psitzenmayer vom Petersburger geologischen Institute, ein junges deutscher Gelehrter, hott sie mit dem Geologen Wolloso- witsch nn Auftrage der rufsijchen Akademie der Wissenschaften unternommen. Sre verbrachte an dem Fundorte eines Riesen- Mammuts sechs Tage bei einer Temperatur von 30 Grad unter. Null. Die Expedition dauerte sechs Monate. Ihre 5tvsten betrugen 33 000 Mk. Die Ausstopfung des DsirmmulS beansprucht etwa ein Jahr. 100 Silben. 1. Preis: Marie Friedrich, Darmstadt; Velene Niebel, Kassel; Ad. Maichle, Hadamar; Heinr. Schwing, Weilburg. 2. Preis : Fr. Schmidt, Sinn, verein Herborn; Georg Seibert, Babenhausen; Karl Beck, Babenbausen; Will» Kneip, .^ranf- surt a. TL, Nordend; Clio Kirftem, Gießen; Klante, ^srmL. Willi Altwein, Höchst; Alb. Marse, Wiesbaden, Klub; Otto Arnold, Gießen, Ak. Verein; Karl Seikrilt, Sachsenhauien; Herrn. Rosenfeld, Frankfurt a. M., Nordend; A. schick, Franlsurt a. At., Nordend; Herrn. Latusch, Sachsenhausen. 3. Preis : Heinr. AlthauS, Gelnhausen; Menirao IaHer. Frank- surl a. TL; Valentin Ulbrich, Sachsenhausen; Ad. Fuhrmann, Bad Bildungen; Karl Hundt,',' ; -Li’.lg. -raaden, Weilburg; Heinr. König, Darmstadt; L. Kraner, Tainenocrem .Frankfurt a. M. Lobende Anerkennung: Hanfi Reichel, Frankfurt a. DL, Rord- end; Emma Branckmonn, Tlarburg; Paul Cramer, Sachsen- Hainen; Ferd. Brod, Frank'urt a. TU Nordend. 120 Silben. 1. Prei»: Adolf Kuper, Biebrich a. Rh.; Minna Schußler, Homburg v. d. H.; (5onrad Lauterbach, Sachsenhausen; Elisabeth Pseifier, Homburg v. d.H.; Cito Laubsch, Frankfurt a. M.-Sachjen- hausen ; Aug. Heuser, Sachienhauien; Hcmr.Kuhl, Marburg; Adolt Michel, Bad-nyausen; Georg Schäler, Höchst; Josef Krämer, atant- hirt a. M.-Bornheim; Wilh. Kegel, Dillenburg; Aug. Lrxleden, -badcm 2. Preis: Ernst tzölzel, Gießen; He,nr. klein, Babenhauien; Heinr. Lehmann, Wiesbaden; W. TlüUer, Herborn; Gg. Ale,sier, Frank'urt n. M.-Norüend; L. Bernhard:, Kassel; Karl Pagenbach, Marburg; Willi Kemmelwaer, Kasiel; «. Crtmonn, Herborn; Job. Klmgelhöier, Marburg; Zoh. Krauß, Worrnfi; W. Muller, Kastel; Jos. Erb, Wiesbaden; Heinr. Fendi, Babenl-auscn. 3. PrerS : Wilh. Zimmer, FranNurt a. M.-Bomheiiii; Aug. Pape, Gelnhausen; Aug. Aerger, Frankfurt a. TL - Bockenheim; Emil Herschnuig, Die»; Wilh. Gebhardt, Frankfurt a. M.-Born- heim; Decken, Wetzlar. Lodende Anerkennung: Fritz Wolf, WorinS; Theodor Fung, Wiesbaden. 14 0 Silben. 1. Preis: Fritz Sauer, Wiesbaden. 2. Preis: Karl Kuschmanu, Herbon,; Karl Adlung, Frank- furt a. M.-Bockenheim ; E. Knödgeii, Fraukturl a. TL, pemnuercin. 3. Preis: Mmni Schüler, Frankfurt a. M.-Bockenheim; Karl Alberi, Wetter, Verein Marburg. I Lobende Anerkennung: Fritz Woll, WormS; Theod. Jung, Wiesbaden. 160 Silben. 1. Preis: Clga Schenk, Tainenverein Frankfurt a. M.; Karoline Reichert, Damenverem Frankfurt a. TL 2. Preis: Auguste Wagner, Tanienverein Franlsurt a. M. 3. Preis: F. Wegner, pcrrenvereiu Frankfurt a. TL; Hch. Lauterbach, Frankfurt a. Al.-Sachienhausen. Lobende Anerkennung: Ernst Wagner, Wiesbaden; Frida Krücke, Tamenverem Frankfurt a. M.-Bockeuheim. 180 Silben. 1. Preis: Marga Spannth, Tamenoerein Frankfurt a. M.; Hch. Becker, Marburg. 2. Preis : K. Müller, Mainz. 3. Preis: Karl Kreiling, Glegeu. Lobende Anerkennung: Arno Raucher, Frankfurt a.M.-Sachfen- bansen; Angelika Albach, Voll Eß, beide Knrzjchrlstvereln Darm- stadt; Hugo pübschmann, Bockenheun. 2 0 0 Silben. 1. Preis: Otto Theiß, Wetzlar. 2. Preis: A. Todt, Wiesbaden. 8. Preis : B. Straßburg, Frankfurt a. M. - Sachsenhausen. 2 2 0 Silben. ( 1, Preis: E. Lischka, Gießen. 260 Silben. 1. Preis: Jakob Krast, Gießen. ‘ 2. Preis: J. Albrechi, Frankfurt a. M. • Sachsenhausen. 300 Silben. 1. Preis: I. Könnecke, Franksurt a. TL - Sachsenhausen. Wanderpreis. Frankfurt a. Dt.-Sachsenhausen, 18l,/la. 2hm zunächst kam 'ber Gießener Verein, der 13'/,« Punkte erzielte. Die Ergebnisse des Wcuichreibenü ,vare,» vorzüglich. Taö wird ond) dem Laien klar werden, ivenn man bedenki, daß die mit ersten Preisen ailSgezeichneten Arbeiten reinen Fehler ansivetsen bniltcn und die Fehlergrenze 3 von den Preisträgern überhaupt nicht überschritten werden Durfte. fCiu anderer Beweis für die LcistinigSsah'gkeit der Knrzschrist kamt darin erblickt werden, daß die bei dein Festakt gehaltenen beiden Begrüßungsansprachei, >iach- geschrieben ivnibcn und ihre Uebertragung und Vervielfältigung eine Stiuide nach Echiuß der Festsitzung fertiggestelit ivar.) Ter Bundisvoritpenoe Bäit le i nahm dann das Wart zu einer Lob- und Dankrede auf Gießen, die bei den nod) zahlreicl) an- wesenden fremd,i, Gasten lebhane Zustimmung sand. Tann folgte ein amüsantes X'uitiPiel, das Den Au Yen Dvr Kurzschrift für die Untiuidciinni zarte i Beziehungen in ergötzlicher Weise dar tat und von den Mitwtrkcnden flott gejpiell wurde Gemeinsame Lieder, Kouzerl und znm Schluß ein flotter Bail bildeten den übrigen Teil. - Aus Stadt und Land. Gießen, 8. Sept. 1908. •• Eine Sitzung dcS Provinzial» Ausschuss cs findet SantStag, 12. Sept. ds. Fs., norm. 9 Uhr beginnend, mit folgender Tagesordnung statt: 1. Enteignung von Gelände m der Gemarkung Klein-Linden zur Herstellung von Schneeschutzanlagen. 2. Beanstandung der Wahl eines BürgernteislerS zu Rödgen, Kreis Friedberg. 3. Enteignung von Gelände für Die Erbauung eines Schul- Hauses zu Büdingen. 4. Enteignung von Gelände zur Verlegung des Bahnhofs Vtlbel. s Langsdorf, <. Sept. Unter dem vorigen Bürgermeister unserer Gemeinde bestatid die Absicht, bie sogen. „W ienerS-Scheue r", die auf einer Ecke dev thraieii- grundstucks, des alten Ktrchhofs, dicht an der Ktrche steht, abzuretßetl und an ihrer Stelle ein neue» Pfarrhaus auszurichten, unterEinlegung einer gepfla st er i en Straße hinter der Scheuer des Kirdfenvorsiandsmttglteds Philipp Heinrich Köhler, Einzäunung des gesamten Ktrchen- grundstuas und Anlegung oevfelbeit als Zier- und Nutzgarten. Auch der Patron hiesiger Kirche und Präsident des Morienstifts zu Lich, dem Letzteren feit Jahrhunderten Bau und Besserung des Pfarrhauses obliegt, der Fürst zu SolmS-Ltch, ttahm Interesse an diesem Plan und nahm zu diesem Zivccke iclbvc eine Crlsvestchltgnng vor. Doch die Sache zerschlug sich wieder; die PartetltchkeU ivar starker als des damaligen Bürgermeisters Wille. Wie wir nun aber hören, so hat die Angelegenheit doch noch ein ziveck- cntsprechcndes Ende gejnnden. indem man nun beschlossen bat, die Wieners-Scheuer zu einem 0emeii £ ch j e n st a l l umzuwandeln, was im Interesse des in der Gemeinde so zahlreich vorhandenen Rindviehs » 3?0 Portugiesen Serie I . 111 Portugiesen 3X 99.90 lieriiner Börse, 8. September. Anfangskane. I Riammern () Roggen l (- l-f-10/ (+ 2) FrankfuN a.M. 202\ 2231 (+81/,) ) Augi Mannhemi ciuttaait München 197 203 213 ( l-f- l- 164 i 186 । 7. 7. 8. 4 2 2 ( l 169 170 167 17.' 173 178 168 171 172 154 152 177 154 156 166 164 159 175 166 170 177/, 172 168 171 Haler 160 (- ) 8 BSE 210>0 -'14J0 23J0 95.60 147.40 Kinder mehl 116.00 ) 4) 2) 2, 2) 3) 2) 22a i— 218 ( — 2) 1) 1) 4) 6) 3) 3) 2) 4) 2) 2) 1) 6) 5) 2) 1) 3) ) 8) 2) ) 8) 8) 1) 2) 3> ) 2) ) ) Elektru. Sehackert . . . Eecbweiler Bergwerk . . Uelsenkiraheu Bergwerk . Hamburg-AmenL Paket/, llarpener Bergwerk. . . Laurabütte...... >utdd. Lloyd..... Ubelichte* Liicu-Induitrie Berliner ilandelsge* . . Darmstadter Baut . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat Bank . . Diakonto-KoinmandiL . . Dresdner Bank . . . . hrcditaküen..... Baltimore- und Ohlo- hieenlahn . . . . , Gottbardbahn..... Lombard. Eisenbahn .4. oeaterr. Staatsbahn . . . Pnnee-Henn-Eisenbahn . (+ 2) 2) llarpener Bergwerk LaurahQtle . . Lombarden E. ß. , Nordd. Lloyd . . fürkenloee . . . Sonnenschein Klarer Hnnmei Nebel •Krankenkost. 748,1 23 61 149.00 Her*»ragend bewlhrti Nahrung. Die Kindergediihin vorzüglich dabei u. leiden nicht in Verdauungsstörung. 178 182', 187 183 180 4>je/e ru93.Staatsaul. 19Uo 4-4"), Japan. Maatsauleibe 4H Conr. Türken von IVvJ lürkcnlose...... 4-4 U riech. Monopol-Anl. . 4% Äussere Argentinier . ou/, Mexikaner . . . 4 >t v/e Chinesen . . . . Aktien: Bochum Gum..... Buderus E. W..... Tendenz: fest. Bel der Rasenbleiche bewirkt kdijnich der Saueritmlder Luft iOsoii) das blendende Weiss and den frischen Geruch der "Wische Das Gleiche wird erreicht durch einlx- bes Kochen der Wische nut Augil, welch-, ebenfalls Oson entwickelt, hierdurch die Wische gleichseitig reinigt, bleicht und deeinfldrt. VoUstlndir ••IhstUlig’ Kein Reiben' Kein Chlor! Absolut unschldlicb undgefahrlosl Neueste Erfindens* Überall erhältlich Alleinig. Fabrik. Je*. Miller, Seifen- und chemisch- techn. Fabrik, Limburg We 11 m ar k lp r e» j e: Wetzen; Berlin öepL 3O4J45 H-5J0), Budapest Qkl. 191.06 |-f- 2.19s. Bani S«pL 186J16 (-f- 2.06). Meteorologische DeoUachrungen der Station Gießen. 210 (-r 2V3 1-p 197 |-r 201 (-H ZOO t— 200 (4- 196 v4- 193 i-f- 200 (4- Teiefonieche Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgeteUt von dar Bank für Handel und Industrie, Giessen. Frankfurter Höree, 8. September, 1.15 Uhr. 84.00 83.85 91.00 90.00 99.00 93.70 , 1 in 62.60 92.40 94.10 51.70 86.00 66.00 98.00 ,c i m | o ii.” Komödie ut 4 Auizügen von Henry Bernstein. Freitag Den 18. Sept.: Zur Erinnerung an die Tlmiet Goeihe'S. Vierte Vorstellung: »Egmont.* •> Antang, wenn nicht anders beinerkt, abends um 7 Uyr. 125 75 1X10U 2067s Mbi 1144» 2114» 2151» 94.90 103» 16H 50 128B0 239 90 K<5.40 1790- 147.25 204 00 12,8 7,6 (- ) l— ) (- > <— ) l- (+ l— (+ l— Königsberg Danzig Stettin Posen Breslau Berlin Plagdeburg Halle Leipzig Braunschweig Rostock Hamburg Hannover Düsseldorl Höchste Temperatur ".'iieDriqilc 3H*/a Konsole . « . . öH do. . . . . Hessen..... 3X*/e Oberhessen . . . üesurr Goldrente. . 4‘/t H Uesterr. bdbenente Ungar. Goldrente . . den 10. Sepldr.: Zur Erinnerung an die Muller Goeihe'S (lüu. ToDeStag, 13. September 1908). Erste Vor- von B e r i i chi n g e n.' Freitag Den 11. Sept.: ,Vom 'andern liier.' SamStag Den 12. Sept.: .Vater und Sohn.^ Soimtag Den 13. Sept., nacym. bald 4 Uhr: ,Nora.' Aveads 7 Uhr: Zur ttrmiiennifl an die Mutter Gocihe's. Zweite i'or- ücllung: .Faust'. 1. Teil mit Prolog im Himmel. Montag den 14. Sept.: ,Vom andern User.' Iiensiag den 15. €epu: Zur Eimnerung an die Mutter Goeihe'S. Tritte Vorstellung: .loiquaie Tasfo.' 'Aiittivoch den 16. Sepldr.: Zum erfien Male: beigefügt ist, ivie folgt: Weizen woran sich eine gemütliche Zusammenkuntt am'chloß mit patriotischen Reden. X M ü d e , 7. Sept Man Nagt über den scblechtcu Aus- all der dicsiährigcn Hühner iagd: das trifft für unsere umliegenden Feldjagden nicht zu. Hier ist kein schlechterer Stand wahrzunehmcn. Rur wird die Hühner: :gd erschwert durch die übcraus*verspätete rSetreidcernte, Nur die Hasenjagd berechtigt zu guten Ergebnissen. C Bom Vogelsberg, 7. Sept Schlechte Land- wirrschaftsjahrc — gute Bicnenjahre lautet eine Zmkerregel, die in diesem Fahre aber nicht ;ulrifft. Werl für den Landwirt wie für den Bienenwirt die Witterung gleich ungünstig ist. Tie späten Schwarme, die es Heuer mehr wie jonfi gab, müssen gefüttert werden, sonst ^ehen sie ein. Ucbcrhaupl herrscht bei den Söllern Honig- armut, wie es ja der Verlauf des Wetters nicht anders erwarten läßt. War auch die Vortracht reichlich, die Nachtracht ist weniger wie ärmlich. Es muß deshalb auf den Bienenständen mehr wie in einem sonstigen Fahr gefuttert werden. Und hierzu ist gerade die beste, zuträglichste Zeit. Geschieht die Fütterung später, dann vermögen die Bienen das Futter nicht mehr gehörig zu verwandeln und zu oerdectcln, es wird dann schlecht, versäucrt und schadet den Bienen. Unter den Futtermitteln, die den Bienenhonig am nächsten kommen, verdient der Fruchtzucker aus der Zuckerfabrik Frankfurt a. M. besonderen Vorzug; er ist nach den Erfahrungeen vieler Imker und Kenner der beste und billigste Ersatz für Honig und wird gleich diesem von den Bienen aufgenommen und verarbeitet. 8Aus demOhmral,7. Sept. Ungewöhnlich hohe Preise zahlt man bei den jetzigen Grummclgrasverflcige- rungen für das GrummelgraS. Eft erreichen sie den Preisstand des Heugrajes, was bei normalen Verhältnissen nie der Fall ist. Das nimmt umsomehr Wunder, als die Heuernte vortrefflich gewesen ist. Tie seitherige, der Landwirtschaft überaus ungünstige Witterung bcoingte einen starken Verbrauch des frischen Heuvorrates, weil das Grünfutter durch Nässe und «alte nicht genügend nachwuchs. Dazu kommt der schlechte Ausfall des ^utterstrohcs, den die Sommerfrucht liefert. Tiefer schlechte Stand des Torr- futters übt auch bereit- seine hemmende Wirkung auf den Rindviehhandel aus; er stockt bei zurückgehenden Preisen. Tie Landleute haben die Ställe voll Vieh und müssen notgedrungen auf eine Verminderung desselben bedacht sein. x Rodheim (Kreis Gießen,, 6. Sept. Heute feierte in der hiesigen Kirche der Zweig verein Nidda der Eo. Gustav Adolf-Stiftung sein ZahreSfest. Tas Torf hatte Festschmuck angelegt; auch Die schone, auf BergcS- höhe gelegene Kirche, die nut Andächtigen aus der Nähe und Ferne gefüllt war. Tie schöne neue Orgel, von kundiger ^and gespielt, und der Kirchengesangvercin mit seinen lieblichen, ungekünstelten, gut geleiteten Gesängen trugen zur Hebung der Andacht merklich bei. Tie Predigt hielt Pfarrer Reichert von Lber-Lais über 1. Kor. 15, öS, auf Grund dessen er redete „von der Arbeit des Gustav Adolf-Vereins, und daß diese Arbeit nicht vergeblich sei". Aus dem Jahresbericht, erstattet von dem Sekretär, Pfarrer Werner- Nidda, der auf Grund des Wortes Sir. 27, 28: „Halte Deinen Freund wert, halte ihm Glauben" zur Treue gegen den alten Freund unseres evangelischen Volks, dem Gu>lav Adolf-Verein, mahnte, ergab sich, daß die Einnahmen des Vereins um 20 Mr. hinter dem Vorjahr zurückgeblieben sind, dagegen der „junge Bruder" des Vereins, der Ev. Bund, allein im Kirchspiel Nidda eine Einnahme von gegen 200 Mark gehabt und der Frauenverein Mdda eine solche von 60 Mk. Zum Schluß begrüßte der Präsident des Vereins, Pfarrer Sauer-o^eiß-Nldda, die Versammlung und sprach allen beteiligten den gebührenden Tank aus. Die 36 Mk. betragende Kollekte wurde Der Gemeinde Rockenberg überwiesen. Das Pfarrhaus zu Rodheim hatte mit großer Gastfreundlichkeit seine Gäsle aiifgenonimen. Ter Himmel hatte schönes Wetter geschenkt; das Fest war gut gelungen und geii'ls; gesegnel. Getreide-Wochenbericht der Prcisberichtstelle des Teutschcn Landwirtschaftsrats vom 1. bis 7. September 1908. Auch in der abgelausencit Berichlswochc haben ungünstige Wilterungöverhälluisse eine Emschiäukimg des mländischeu Angebots bewirkt, so daß eS bereits schwer fällt, die nach dem Auslande vcrkausten Tiengen zu beschaffen. Tabei bekunden die ausländischen Abnehmer für deutsches Getreide fortgesetzt reges Interesse und haben auch in den letzten ^.agen wieder manche Erwerbungen vorgenommen. In der Hauptsache handelte es sich dabei um Roggen, ivovon bereits ansehnliche Tiengen ihren Weg inS Ausland genommen haben, und and) in der letzten Woche sind große Posten zur Erfüllung von Exporlverkäuseii nach der Küste abgelenkt worden. Tie gleiche Verwendung landen die ivährend der ersten Tage der Woche in Berlin zur Andienung gelangten Roggenpartie». Fi» Weizen scheiterten größere Abschlüße bisher an der erwähnten Knappheit des inländischen Angebots und mußten Händler gegen ihre Erportverkäule ans Dem Berliner LieicrungSmarkte Deckung suchen. Tüt dem Mangel an in- landischem Weizen und der Belürchtuiig, daß die inländischen Qualitäten durch ungünstiges Ernteioetter gelitten haben dürften, hing cs zusammen, daß sich die Mühlen ivieder mehr für aufi- Kleberweuen interessierten, un j'i Mk. höherer Preise, a B inländische Produkt n dingt, Bezüge von russischem und amertkanischeni Weizen m- schiedentlich eingeleitel wurden. In Gerste hält der Export nach Dem Westen, wo wesentlich höhere Preise jii erzielen sind, ivener an. Tie Beteilia»mg der Brauereien an, Einkauf ist immer noch iinbefriedigend. Ziemlich lebhaft gestaltete sich dagegen das Geschäft in rnsfifcher Fnttergerste, deren Preise weiter angezogen haben. A»ich Haier, der durch die Ungunst der Witterung noch ziemlich viel zu leiden hatte und v'.ellach noch am Schluß d.r Berichtfiwoche ans den Feldern lag, begegnete bei knappem Angebot stärkerem Interesse. 'Jlngeboten waren nur geringere Cnaludten, wahrend schwere helle Ware biSher nahezu fehlt. Umsage m Maifi sind nach wie vor tmbeöeiitenD. Es stellten sich die Preise ’ür inländisches Getreide am letzten Markttage in Mark pro looo ktr ie nach Qualität, wobei das Mehr ( + ) bezw. Weniger (—) gegenüber der Vorwoche m Canada E. B......171.60 Darmstädter Bank . . . 128.40 Deutsche Bank .... 239.90 Dortmunder-Union 0. . . 63.90 Dresdner Bank .... 147.00 Tendenz: fest. am b.—7. Sepldr. • .^.-7— Ach was, nur den Kopf nicht hängen lassen! Sic werden morgen ganz wohlauf fein und die Tour mu uns machen können, wenn Sie nur em halb Dutzend i>aN achten 2ubcner M"'trat Vanillen in heißer Milch nehmen. Tann tonnen Sie ia auch noch n paar lutschen, aber baiw imd Sie mornen auch wieder vollia in Crbnuna Da nebmee 2tc ich verlorne mich vor der Somincrreile immer ordentlich mit ,>avo -odener und kann Jbnen 'chon ri« paar ablafien 2m6 übrigen» gar nicht teuer — die Schach«! tonet nur 85 V'ennig, und man kann fie in allen Apotheke» Drogerien und l>lmrralroaiicrbant>lurmc!i haben. Xa* abmungen iedweder An weife man entschieden zurück. Liverpool Tez. 169.15 (--- 1.90). Chicago SepL 150.85 (+ 5JO). Roggen: Berim eepL 174.00 (-f- 2^9). Hafer: Berlin Sept. 162.00 (4- 3L0) Mk. Märkte. Bleichen dach, 7. cept. Ter heutige Schweine- markt war nut mäßig beschickt, nut die nädjfllicgcnben Cne waren nut Jun^cieb rerittten, ca. IM ctud betrug der gmije Auftrieb. Händler icb.ien la't gäivihd). hie Beoölkeruiig hält mit dem Ankauf zurück, da die Kanosfeternte durch Dafi anbaltcabe Regri.iretter stark beemirächtigi zu iverdeii scheuu. Ber ^crmger Kau'lust waren denn die Dreife auch mittel. Ferkel un Alter von 6 Wochen wurden mU *>—24 Mk. verkann, 10 Wochen alte, ichwöchere Löu'c. mit 55 Mk. Fette Schweine gehen rasch ab, Lebendgewicht öu Pi. dafi P'und. — Kartoffel markt-Bericht ©firn 7. Sept. 1N8. Köln: Tlagnum bonum Mk. 2 25—2^5. Frankfurt a. M : ,trübe, Kalierkrone Mk. 2.75, Weltwunder Mk. L50, Zruhroia : ?lt. ll annheim: iZrühe 'veiße. Kaiserkrone TiL 2jp, iZrühgelbe Mk. 2.75, Rosen (srühe- Mk. 2.50. Saarloutfi: ;T.c _______________________________________________.__ Spklplan -er vereinigten Zraichutter Siüöttbcatcr. Opernhaus. Mittwoch den 9. Sept, abends 6 Uhr: ,T»e Walküre.* Tonnerfitag Den 10. Sept.',: .Aida.' Freitag den 11. eepi, abends 6 Uhr; .Siegfried.' Samstag den 12. eepL: .Margarethe.' Sonntag den 13. Sept.: .Em Walzertraum.' Montag den 14. Sept-, abends 6 Uhr: .Götterdämmerung.' Xienlta^ den 15. September: .Violetta' (La TrariaU). Tllttwoch den 16. «ept.: .Ter Freischütz.' rchauspielhaor. Tlittwoch den 9. Sept.'-: ,iie Radensieinerin.' Toimerfiiag eept. 1908 w V — — • v* SO.S iLi Temperatur der Lust n»16i|ipn,a »miolqi» 2 g Ä Z i - tX Windrichtung c 3 B VU Well» ST iE 2 Diebel 5 5 2 ro jo d c* 70 8 LS 2.:^ <5 D D- 3 » 'achruugen ren. ■1 Sonnende 2 filarer^imr.:. iS K r ■& 5 3 51 = » er 2 o o 5 re ao P 3 « w ;=s o — X‘ K » <2, — M2 o “ D ro er o er ST «v er ro S^- ^3(2 — er ro. <3 0 0: o = COSS o* - 3 CD CXD er ? E: s ro — Seo' ?P er -■6 er9 s§ »■£ er 214 O "T" Co 2 2.3 — b Z- ff. ■S» s — C r*. tz rs ö' S ro CD 3 3 CD B Äs' ro SSCo 2. Q, CD 5 er d — ro er ro s3< er 5' 0 ro 2 esö ro — er •er 3 o o ‘'So — er D « = A B CD Z a D 3 CD 8 3 S' = ro 3 ^-s> LZ Z 3 2 I cv <3 rt —. ro 3 3 5 2C 3 "re* O S® ro.CD CD ro -V D JAcr ro 5^ Cc S 2*4 3 e: e|ö» cr^ er 2 -B G2 CD •2*ro Iß'3 :=> o & F 8T CO 91 3 w o 5 5 jO E 'S 5 ZZ SS. ZE D: ro Co 3 S 3: F ro tD 2 ro 2 » = - 3 w- 3L-L ro ,s ES) ~ cz- 3" ro ^Z ;ct» V E ^_2 T ESI Q'-B (9 E 3 A§ Z 2 Ö® (S1 ■St 3 c 3 'S» |2B^; s - - - Co S 00 e = 5 =? ät* 0 Ox ■?" 8 § ^2 "T 3 a CO «gero Z2CD TT ro ro ro ro ?TO — 5 5. 5,0 De ro ® M 1?D: 'S) ~‘%S 2 OP2 ^3 a «5» 2«Z ■eB.5 äs 2^ o ■^ 5?S 3 oe LS = cc s?r Z -4 So 3 3 Z 5. x. H s 8 s 3 tfo 2.3 5 ro J.3 ZZ ■ 00 ■ 3 <3D Z6D 5Ltz bB 51 2 & O o* • 00^37 2 * G) =- s Sf rs ro 2 « E 3 2^ ST 3: "Z 48 5a 3--B 2 3 I. Pr. IL Pr. m. Pr. IV. Pr. <2 o-^ B ro TO 3 3 = aue 3 3 _ 2 ro F 3 cnÖ S- GId ®S ZZ »cy - , tf;a C' v _ — e ro 3 r1 3 _ Oöo -Io ro 7; ro 0 0 «5? E> 3 "(S ro.ro Ö2^ m S1 fl CP^2 er?» a o tCBB Ö'JD O ro ZK 3Z (SIZ5 Z.KZ ZZW 6) <2° 3 . 0^55 ro- 3ff' t . vt — c Co /-s ^2 5 s lä 8ffZ- Z dSZ O- o-: <3 as. ZJ _ _CD Da'S äl3& ro ro (-92'09'* y <3 2 ■" "^15 Z ” -3 ro Sf»| KZ 7 5 w 5,“5 Gl - s 8 - s K 8c\>« „■eg s jQ c = o CD — *• “ . — CD g o <. - — -<". CM» = C - c: «^•2 >c, t< jc U. a -_. = C J2- — «o *»3 8 *£" w N W - t'£ -A 'w — ►o s ~ •- c ■o.~ ZZ JQ X •a 5-c TV X3 ~ - --C1 s g 2 Ü s 5 = L x «2 c ® 3? L - = —.? •- ®CZJ X «s . -B'S — »o =5! £3 . c- - = ö ■= =L"v Z 'S 5 CM u j« *JT jS|£:2: Ä»3J w «= y — — ec_± — 's ■^•° c «„ — -- »- ■S^’s i 5 •— - Z 2 ° F5« 3 “ = -1 « * «— <-« = £ «c- ^2 o £ = ~ jo cijQ = ja _ -—. ~ >-» »a '— , a 5= h 52 = c <-- J-- : Cb rr 2 .3 ,<~d5 -Z h = E’S'C •»«ö 2=^o* Lq — "Z:SjO S p CD^ - ,-i=€ = „ 05- :c K o w O— «-» ?0 Ä ä O-- .o — jo or*'i®Ä -- 4» oj ■*- v r zd“S .es — L =:c^ o -> - 7- 3 JJ 7, p 3 C •— — Cu €3 V yp\S£ •** Ä 2 *- Ä t t- -o cs — S ' '-> cd— o *L‘C’S e"S = d g C — -o. sHJ2€3 o c(2iÄ K z> t, c £ ?i oä: M '5‘E w Z-^L o— - "O - '-- <_.'— '-• '<<2 53 ^cc** co c _ s: s u _ _ Z«L^e2° — - C C«Z C ’s o C c a. 6^ — ti ey »<* <=•- b SO '*) — Ä-£ jO h * S « L^s ZLS SL - C 4> <_. S CSjO ■oüc: « E = e~ ■! = =5 f ■* » c t- o r xs eÄ x 2 Z«?.? ä £ =5 4» ” M !— _ 4> 55:^ 57 — —2 '— *- C-» oj _ c- 'O ’-* S S 4» o •* u S 33Ä ** 4> X C 55-Ö 2 O -g-g M » s C IlliSs- 7! - '-L'- —~ ■5 2-0 5 = - " * O v5 'S flS« -SS r eccX« .— O~ -c 55 “ --. Q K .4* J- as s Z-'V = A - =-73 - —X 4, c -q pA x *- -2 4» 2 2 « o2 it.“ — 41 4» — CD ■c «- 2 z 2 *L E p°=^l- >7, -_ Z G Zs-o o - 5 •— 7* ^:O Q S .tfD *0 - :-3 S . .®ja x» 21 = 31 « c . ja eo , «s c CD - a S-Ä ® ti J.E "2 w c — a za o rx>n u SN . — ® « c- X «ja _ ö « W P -o s (, *€ vo c L- - tH -°«='s O «c* vQ o Für die Hälfte des früheren Preises verkaufe ich einen Posten Serie 1L Mk. 4.50 Jacken-Kostüme früher Mk. 19.— jetzt Mk. 8.50 Serie IV Mk. 8.50 Mk. 7.50,8.50 SE«mhmäntei [u £ Farbige Paletots s7 Mk. 6.50 s„e Recht so, D»/. Zinnnerarbeiten Tachdcckerarbeiten 3pcng(erarbeittn InslallaNonSarbeiten Glaserarbeitcn 6 d)rein«ar betten SBeiBbinberarbeticn. La »tdach, bett 5. September 1908. Ttc Bauleitung: Architekt Zrtebrtch Schutte. Tu» ‘ÜolUcircalcnumt uom 24. .Februar 188X wonach die Garten« uub f>elbüc’tvev an den iUrrn Olrundbefip an drfcntlid)cu Sabr oder Austw»ocn »ittfriebificubcu Werten im Vaufv bco Monatd September die neuen Sorohltnge wiederholt qu beschneiden oder Aiirüchubmben haben, wird mit dem 2titiüneu wiederholt Attr onctu- heben .QentitniO flcbratbL das, .tuioiderhandlungen auf Grund des v: utfel 4J des Icldfmtfgeseveo mit Geldstrafe von 1—10 Mart bestraft werden «letzen, den 3. September ItXK Grobderzogliche Bürgermeisterei Gietzen. .V B.: »eiler. Verdingung. Die Lose I bis VIII für den Bau eine« Alumnats in Laubach sollen vergeben werben im ganzen ober geteilt LoS I. 2'loraew «ttfanp ^rnbiiMcic * Aiachmittaas 1 llbr: Gemeinde Bobeniolms > Morgen. Vliifaiht .Boviupiefc“. Die Briete an der rohmühle wird mnoer itetl,crt. Samstaa. bett 12. September, nachm. I llbr: Gemeinde Arankendach 34 Moraen, Anfang rjm Dünsbergsgrund'. B»? Zeichnungen unb Unterlagen sind bei Herrn Kreis« 6trabenbaumeifter Lotmnerkorn wcrkläglich von TtenStag den 8. btS Montag ben 14. September cmznsehen unb letztere geg.n ffrftaftung von Mk. u,50 pro Lo« von dort zu beziehen. Die Angebote sind bis zum 19. September an Herrn KreiS-Slrabenbaumeisler Sommerlorn, Laubach, portofrei einznsenben. IVowack Grösstes Spezial-Haus für Damen-Modewarexi. wenn Sie in Ihrem eigenen Urteil über Kaiser-Otto sich durch nichie beeinflußen lasten, vielmehr „Äaifer-Ctto" immer unb immer wieber mit Nachdruck verlangen nber durch das Probepaket gewonnenen Ueberzeugung, ba& die Herstellung eines beste- ren, gesünderen, wohlschmeckenderen Kaffeezusatzes unmöglich i|'L blecht nur rot.gelb-rote Pakete nut Schutzmarke „Haus**. e»/a Bekanntmachung, das üftroi uou Cbfnvciu betreffend. 2*3ir üiinnen biermit in (frinncritno, das; nach bett beheben- den ^todebnhen alle Cbfnuctiiprobiuemcn vor Beginn der Neuerung von Cbft bei der unterzeichneten Steile uun ihrem Bor biibcn Anzeige au machen und einen Erlaubnisschein einzuholen haben, weich»-. Beginn und Dauer des Kelterns kecheLl. Die Aichthefoigutt'.i dieser ’^ortbrift wird beftrau. (Sieben, den 7. Leplember 1908. Grotzherzoglichc Bürgermeisterei Gictzen. __a B : Keller.