in, in (Sie^n.. .. 08, ,ertoir.^^ ** sm $». ^Pa? MzS?l l^dAbendk^?1'^- ■nghsch, Franz saaäfeS kWM °»t-Nkikstz-Wmih Franeuise Beteiligung ■ iiaui. SiachweiLb. rentai! 'Nkattollö-od.GrosiogejG kauieu gesucht. Anträgen »..ra.HaaicosteinL>LoaIe! A>.,yiatinl)cim,_er_beietL,lbv,ll 9-12000 Mk. auf L HM pünktlichem ZmsMersosn c Waler zu leihen gefuchi. chriftl. Ängeboie unter W! den (Siebener Anzeiger n! «IP» äbjuöolcn gege ') 9ks« MlM. dLnsem )übr. Bleichjtr. ö, lll. IÜ8L Vertonen u. Damenvercm. Ä* abends y Hin. „rtaiiienwii'1«“ -»Biche« Lortt« !-.^ELÄ imzahlwchede^^^ MM« Areins-M^ r Mtet rchütz. ,,„ GM ßicss6®11 jOett« Ä£- üi*0 **%ÄS greil’S t'rJOlS Liv -71.-»* 1 tyfyg&p der Ost-Anlage eine braW Hoa. Minder wirb gedeik u'Äeichstr.Wpt.abzug.W uder - Club fiassia* it Mtlooch ftbeu'68 S'/ili Bootshaus. ragcS-Ordnnulls: Zerichterstaltung: tassenavrechnungt noriiandsivahl! Nr. 33« Zweites Blatt 158. Jahrgang Mittwoch 7. Oktober 1908 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntag«. Die „Stehener Kamilienblatter" werden dem „Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Hretsblatl für den Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhessen Rotationsdruck und Verlag der Drühl'schen UnwersitälS - Buch- und Sterndruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Trllckerei: Schul« straße 7. Expedition und Verlag: 5L Redaktion:^^Z1I2. Tel.-Adr.: AnzeigerGießem politische Tagesschau. Die Reichswertzuwachssteuer abgelehut! Staatssekretäp Sytzow hat die Einführung einer Reichszu- wachsstcuer abgelehnt. ^Oer Vorsitzende des Bundes deutscher Bodenreformer Adolf Damaschke erhielt vom Staatssekretär Sy- dow folgendes Schreiben: „Für die Uebersendung des „Jahrbuchs der Bodenreform", Band 4, Heft 2, danke ich verbindlichst. Ich habe von dessen Inhalt — auch soweit er die Einführung einer Reichszuwachssteuer zum Gegenstände hat — mit Interesse Kenntnis genommen. Daß die Einführung einer Zuwachssteuer unter Umständen als wirtschaftlich gerechtfertigt gelten konnte, ist unbedenklich zuzugeben. Der Gedanke, sie dem Reich dienstbar zu machen, würde jedoch dieselben Einwendungen zu gewärtigen haben, die von dem Vertreter des .Herrn Finanzministers bei der Besprechung Ihrer Petition in der Gemeindekonrmisfion des preußischen Abgeordnetenhauses der Einführung einer staatlichen Zn- wachsfteuer entgegen gestellt worden sind. Der Staatssekretär. Sydow." . * Gegen die Mehrbelastung des Tabaks. Die bevorstehende Beschlußfassung des Bundesrates über die Steuerentwürfe des Reichs-Schatzamtes hat der Leitung des .Deutschen Tabakvereins Veranlassung geboten, in einer Eingabe nochmals die sachlichen Bedenken gegen eine Mehrbelastung des Tabaks darzulegen. Reichhaltiges ftatistisäies Material über die Bedeutung und die Verteilung des Tabakgewerbes in Deutschland, über die Gestaltung des Tabakverbrau chcs in Deutschland seit 1861, über die Steigerung der Geldausgabe des deutschen Volkes für seinen Tabakgenuß sind der Eingabe beigefügt. Zum Schluß heißt es daun: „Der Deutsche Tabakverein zählt zu seinen Mitgliedern gegen 1400 Geschäftsbetriebe aus allen Zweigen des Tabakgewcrbbcs und seiner Hilssindustricn, mrb aus allen Gegenden Deutschlands, welche gut 150 000 Arbeiter und Angestellte beschäftigen. Er ist also der berufene Vertreter des Tabak- gewcrbes und zur Wahrung seiner Wohlfahrt nicht nur berechtigt, 1 andern auch verpflichtet. P)ir sind gerne bereit für unseren Teil die Opfer zu bringen, welche eine gleiche und gerechte Verteilung der neuen Steuerlasten von uns erheischen wird; wir müssen aber gegen eine noch dazu kommende besondere Besteuerung unserer .Erwerbsguelle in aller Ergebenheit ernsten Widerspruch erheben, und zwar nicht nur im Interesse der von uns vertretenen Unternehmer, sondern noch mehr der von chnen beschäftigten Arbeiter und Angestellten." • Heber die Verquickung von Wehrsteuer und Nachlaßsteuer glaubt die „Köln. Vvlksztg." mitteilen zu können, die .Höhe der Steuer bis zum Werte von IVe Prozent des Nachlasses fontme auf jeden Nachlaß zur Anwendung, dessen früherer Besitzer seine Wehrpflicht nicht erfüllt hat beziehungsweise aus irgendeinem Grunde nicht zu erfüllen brauchte. Diese Wehrsteuer soll auf 4 0 Jahre rückwir kend eingeführt werden; das heißt , vom Nachlaß aller Personen, die seit dein Jahre 1868 militärdienst- pflichtig gewesen sind, ohne tatsächlich gedient zu haben, würde ein solcher Steuerzuschlag erhoben werden. Unter diesen Umständen könnte bei größeren Vermögen, z. B. wenn nur Geschwister als Erben vorhanden sind, die Steuer, schon auf insgesamt 14Vr Prozent vom Wert der Hinterlassenschaft steigen können, bei entfernteren Verwandten bis zu 29 Prozent. Die „Köln. Vvlksztg." fügt dem hinzu: „Da ein solcher Steuersatz für Grundbesitz, selbst in günstigen Verhältnissen, nahezu unerschwinglich ist, sollen Erleichterungen für den Grundbesitz eingeführt werden dergestalt, daß die Steuer in natura durch Abtretung von Land entrichtet werden kann. Schwieriger gestaltet sich allerdings der Fall, wenn der Nachlaß in Häusern, {yabrifcn oder Bergwerkseigentum besteht, da diese nicht gut geteilt werden können. In solchen Fällen .zollen zehnjährige verzinsliche Ratenzahlungen gestattet sein." Die Gewerkschaften Deutschlands. Nach einer soeben veröffentlichten Stallst-? der Generalkommission der (sozialdemokratischen) Gewertschaften Deutsch- lands belief sich die Mitgliederzahl dieser Gewerkschaften Ende 1907 auf 1873 000 Köpfe, die in 61 Zentralverbänden zufammen- geschlassen waren. Die Mitgliederzahl hat sich gegen 1906 zwar um 74 000 vermehrt, doch war der Aufschwung der Mitglisdcr- zahlen viel langsanrer als in den Vorjahren. Der Rückgang des Geschäftsganges in Deutschland in der zweiten Hälfte des Jahres 1907 ist auch an den Gelverkschasten nicht spurlos oorübergegangen. Die größten Zentralverbände waren: Metallarbeiter 355 000 Mitglieder, Maurer 193 000, Holzarbeiter 150 000, Fabrikarbeiter 134 000, Textilarbeiter 121000, Bergarbeiter 110 000. Von den 61 Zentralvcroänden hatten int Jahre 1907 40 eine Zunahme um über 100 000 Mitglieder, dagegen 21 Verbände eine Abnahme um über 26 Oüü 'Mitglieder zu verzeichnen. 5)ie_ bedeutendste Abnahme hatten die Verbände der Bauarbeiter, Holzarbeiter und Maurer, eine Folge der schweren Niederlage im Berliner Bauarbeiter streik im Sommer 1907. * Sonderbare Umgaugsformen. Auf der »Jabresoersammluicg Pommerschen Provinziallehrervereins in Stettin E.we der vorigen Woche hatte ein Pastor Müller die Tatsache, daß fein Rcgienlngsvertreler anweseird war, als eine Nichtachtung der Lehrer bedauert und die Meinung an- Ä, die Regierung scheue wohl eine Aussprache mit den ...z._.-n, Ain zweiten Verhandlungstage nahm nun vor Eröffnung der Sitzung OberregierungSrat v. F-alkenthal das Wort, um im Namen der Regierung zu erklären: „Meine Herren! Nach den Zeitungsberichten hat in dieser Versammlung Herr Pastor Müller gestern das Wort gesagt: „Ich bedauere, daß die Herren von der "Regierung nicht hier siltd, sie haben wohl Angst." Mit Herrn Pastor Müller wird sich die kgl. Regierung wegen dieser schweren chsentlichen Beleidigung an anderer Stelle auseinandersetzen. Hier interessiert die weitere Zeitungsnotiz, die von der Versammlung „stürmischen, lcmganhaltenden Beifall" notiert. Meine Herren! Daß Sie sich dadurch an einer schweren Invektive, einer schweren Herabsetzung Ihrer vorgesetzten Behörde beteiligt haben, erwähne ich nur beiläufig, denn ich glaube, der Respekt vor der vorgesetzten Behörde ist wohl nicht mehr ganz modern. Ich möchte aber meinen, daß die Tatfach.', daß sie Sich durch ihren Beisall an einer Herabsetzung und Verleumdung beteiligt haben, jedem einzelnen Don Ihnen bei näherer Betrachtung nicht zulässig erscheinen wird. Ich konstatiere, daß wir vor Ihnen keine Angst haben, daß aber wohl die gestrige^Verhandlung geeignet ist, die wannen Gefühle, die wir für Sie hegen, zu be- emträchtigen. Wir sind daher nicht mehr in,der Lage, an ihren weiteren Verhandlungen teilzunehmen." Pastor Müller erklärte zwar im Lause der Verhandlungen, er sei weit davon entfernt gewesen, der Regierung den Vorwurf der Feigheit zu nuiujen, aper seine Worte sind gleichwohl eine Taktlostgkect gewesen, die besser unterblieben wäre. So wenig man bie]cit fauchen Zungenschlag gutheißen kann, so wenig b.-greift man, jo bemerkt hierzu die „Köln. Ztg.", .das Echo, das er gnveckt hat. Die Erwiderung des Regierungsvertreters ist von einer Auffassung getragen, die zum mindesten unDcr|taiii)iiuj ist, wenn sie mit einer Revision des lehrersreundlichen Gefühls orohl, und sie bewegt sich in Formen, die mehr Zöglingen als Lru.",cr,i gegenüber angebracht sind. Auf eine Ungeschicklichtelt mit einer noch größern zu, antworten, iß sonst des Landes nicht der Brauch. Deutsches Ueich. Der neueste deutsch-französische Zwischen- fall in Rabat ist, wie der „National-Ztg." von gut unterrichteter Seite mitgeteilt wird, ohne Bedeutung und wird zu keinen anderen Verwickelungen führen. Keine neue Flotten Vorlage. Die Meldung eines Berliner Blattes, das Reichsmarineamt bereite eine Vorlage vor, in der 200 Millionen Mk. für neue Schiffsbauten gefordert werden, beruht, wie die National-Ztg. mitteilt, auf Erfindung. Die Reichstagsersatzwahl in Memel-Heyde- krug am 2. Oktober ds. Js. hat nach amtlicher Feststellung folgendes Ergebnis gehabt: Abgegeben wurden insgesamt 14 434 gültige Stimmen. Es erhielt. Schwabach (Natl.) 9710, Buttkereit (Kons.) 2912 und Hofer (Soz.) 1851 Stimmen. Zersplittert sind 11 Stimmen. Ausland. Der russische Minister für Volksaufklärung hat den Professoren besohlen, die Vorlesungen an der Universität sofort wieder aufzunehmen. Sein Zirkular solle keineswegs eine Einschränkung der Rechte bedeuten, die 1905 den Universitäten durch den Zaren verliehen wurden. Das neue Universitätsreglement werde der Reichsdnma zur Begutachtung vorgelegt werden. Der russische Marineminister, Admiral Dikow, wird zurücktreten. Eine schwere Beschuldigung Roosevelts. Der „Berl. Lokalanz." meldet aus Newyork: Richter Parker beschuldigt den Präsidenten Roosevelt, vor vier Jahren 100 000 Dollars von der Standard Oil Company erhalten und für Wahlbeeinflussungen verwendet zu haben. Castro ist krank. Das niederländische Kolonialamt erhielt vom Gouverneur in Caracas folgende Depesche: Ein vom 26. September datierter Brief der Gesandtschaft in Caracas meldet, daß Präsident Castro schwer erkrankt ist. Die Gesandtschaft erfuhr, daß die Regierung wahrscheinlich noch in dieser Woche in die Hände des Vizepräsidenten übergehen dürfte. Die Note der Niederlande vom 25. September ist dem Minister des Auswärtigen in Caracas zugestellt worden. Castro wird jedesmal „schwer krank", wenn er in Bedrängnis ist. Dieses Mal ist es bekanntlich Holland, das von ihm Genugtuung für die Ausweisung des holländischen Gesandten fordert. Kein Kotau! Der Dalai Lama lehnte es ab, sich den bei der Audienz beim Kaiser vorgeschriebenen chinesischen Zeremonien zu unterziehen; infolgedessen fand die Audienz nicht statt. Parteitag ver deutschen volkrpartei. S. u. H. Tübingen, 4. Oktober. Unter dem Vorsitz des wnrttembergischen Landtagsabgeordneten Liesching (Tübingen) hielt am Samstäg und Sonntag die Deutsche Volkspartei hier ihren 28. Parteitag ab, dessen Hauptverhandlungspunkt die Stellung der Deutschen VolkSpartei zur Blockpolitik bildete. Referent hierzu war der Führer der Partei, Reichstags» abgeordneter v. Payer-Stuttgart. Redner empfahl schließlich die Annahme folgender Resolutionen: „Ter Parteitag der Deutschen Volkspartei verkennt nicht, daß eine gründliche Reform unseres durch langjährige Mißwirtschaft vollständig verwirrten Reichsfinanzwesens nicht länger verschoben werden kann und daß zu deren Durchführung die allmähliche Abtragung unserer übermäßig angewachsenen öieichsschulden und weitere Steuormittel in beträchtlichem Umfange erforderlich sind Die Deutsche Volkspartei weiß sich frei von der Verantwortung für die Mißwirtschaft, vor der sie rechtzeitig gewarnt hat, sie kann es auch nicht als ihre Aufgabe betrachten, politischer oder wirtschaftlicher Reaktion die Mittel zur Herrschaft zu liefern. Teniloch hält der Parteitag es für richtig, wenn die Reichslagsabgeordnelen der Partei sich zu ernster Mitarbeit bei der Reform bereit erklären. Dagegen muß der Parteitag schon jetzt erklären, daß der veröffentlichte Reforinplan des Reichsschatzamtes, von allen EinzelheUen abgesehen, im ganzen Aufbau geradezu unverständliche Mängel zeigt. Derselbe läßt, obwohl auch dem deutschen Reiche nur eine rücksichtslos durchgeführte strenge Sparsamkeit, die aus volkswirtschaftlichen Gründen unerläßlich ist, zu einer wirklichen Gesundung seiner Finanzen verhelfen kann, bei Abmessung der für jetzt, wie der für später aufzubringenden Beträge diesen Gesichlspuiikt vollständig außer acht. Er droht, das Ausgabebewilligungsrecht des Reichstages tatsächlich arißer Kraft zu fegen, und trägt dem berechtigten Begehren, daß eine nicht zu vermeidende stärkere Heranziehung der Verbrauchssteuern durch entsprechende Belastung von Einkommen oder Besitz ausgeglichen werden müsse, nur ganz unvollständig Rechniing. Ohne eine gründliche Umarbeitung der Reformpläne in diesen Richtungen könnte der Parteitag ihre Durchführung von vornherein nur für wirtschaftlich und politisch gefährlich erachten/ „Ter Parteitag bedauert, daß der verantivortliche Staatsmann im Reiche gegen den von ihm erweckten Erwartungen nicht einmal die politische Gleichberechtigung liberaler Anschaiiuugen zur Geltung zu bringen vermochte und daß er nicht imstande war, die politische Verfolgung freisinniger Beamte» durch die Verwaltung des Bundesstaates, dessen Ministerpräsident er ist, hintanzuhalten, und daß er eine dem deutschen Rechtsbewllßlsein entsprechende Reform des preußischen Wahlrechts, ja sogar den Schutz der preußischen Wähler durch die Einführung des Wahlgeheimnisses abgelebt Hai. Der Parteitag ist einslnnm.ig der Ueberzeugung, daß die Fortsetzung einer derartigen antiliberalen Negierungspolilik im Reich und im führenden Bundesstaat die Voraussetzung der Mit- wirkmig der Deutschen Volkspartei naturgemäß beseitigen muß." Diese Refolulionen waren in geschlossenen Sitzungen des ParteiausschusseS vorbevalen worden, wobei Payer ursprünglich eine mildere Fassung in Vorschlag gebracht hatte. Der Ausschuß stimmte jedoch für die schärfere Resolution. — Ter Korreferent Landtagsavgeordneler Muser (Offenburg) tadelte Payers Reichstagsrede zum Vereinsgesetz, weil sie s. E. im national- liberalen Sinne gehalten sei. Ferner sei die Zustimmung zum Sprachenparagraphen falsch gewesen, da durch diesen em fundamentaler Grundsatz der bürgerlichen Rechtsgleichheit verletzt worden sei. — In der Debatte behauptete Professor Tr. Quidde (Slündjen), daß Mitglieder der Fraktion für den Sprachenparagraphen selbst in seiner ursprünglichen Fassung gestimmt haben würden, wenn die Regierung es verlangt hätte. (Bewegung). Payer habe vei° sucht, den in Sachen des Sprachenparagraphen eingegangenen Kompromiß zu verteidigen. Das sei aber eine vergebliche Liebesmüh gewesen. — Reichsiagsabgeordneter Dr. Wiemer (Berlin) verteidigte dem gegenüber die Haltung der Fraklionsgemeinschaft. — Reichstagsabgeordneter Konrad Haußmann mahnte ziir Einigkeit. Alan solle mcht dem Nürnberger Beispiele der Sozialdemokraten folgen und sich in revisionistische und radikale Gruppen gegeneinander stellen. Es sprachen dann noch Venedey-Lonstanz und Jlg-Sluttgarl. Hierauf luurbeu die Resolutionen angenommen. Zur Lage der P r l v a t b e a m t e n i n D e u t s ch l a n d referierte Professor H u m mel - Karlsruhe unter Vorlegung folgender Leitsätze: „1) Für alle Privatbeamten ist die völlige Sonntagsruhe durchziimhren. 2) Eine gesetzliche Regelung der Kontorarbeit ist erwünscht. 3) Für die technischen Privatbeamten aller Gehalts- klassen ist eme gesetzliche Regelung der Kontorarbeit erwünscht. 4) Vereinbarungen, wonach ein Privatbeamter zeitlich an der Ausübung seines Berufes verhindert werden soll, sollen nichtig fern. 5) StüHueniioiialllvaien sollen die Höhe des halben Jahresgehalts nicht übersteigen und die Geltendmachung weiterer Schadensersatz- ansprüche ausschließen. 6) Erfindungen von Angestellten gehören dem Geschäftsherrn, soweit sie zur Tätigkeit und zum Arbeitsgebiet des Angestellten gehören, soweit eine Vergütung stattfindet und nicht durch Vertrag anderes bestimmt ist. Ter Erfinder hat ein klagbares Recht darauf, daß sein Name in der Annieldung und in der Patentschrift genannt wird. Abmachungen, nach denen der Geschäftsherr auch Erfindungen beansprucht, die nicht zum Arbeitsgebiet des Erfinders gehören, sollen nichtig sein." Es wurden schließlich drei Resolutionen angenommen, in denen die Reichstagsabgeordneten der Partei ersticht werden, im Reichstage dahin zu wirken, daß baldigst eine Alters-, Jnvaliditäts- und Hinterbliebenen-Versicherimg der Privatbeamten emgesührt werde, und daß das Koalnionsrecht der Privatbeamten gegen Uebcrgriffe der Unternehmer sichergestellt wird. Ferner sollen Öffentliche Arbeiten nur an solche Unternehmer vergeben werden, die das Koalitionsrechl der Privatbeamten respektieren. Ter nächste Parteitag, auf dessen Tagesordnung die Handwerkerfrage gesetzt werden soll, findet, im Jahre 1909 in Baden statt. 2\. Generalversammlung der Evangelischen Sünder. Braunschweig, 5. Okt. Neben nichtöffentlichen Vorstandssitzungen fand am Montag unter sehr reger Beteiligung die erste Mitgliederversammlung unter Vorsitz des ersten Vorsitzenden v. Leßel statt. Der geschäftsführende Vorsitzende des Gesamibundes Reichstagsabgeord- ncter Everling sprach zur Jahresarbeit undzurZcit- l a g e. Man kann den Blockreichstag den Reichstag des konfessionellen Friedens nennen. Freilich, das Zentrn.m sammelt jetzt Straft, um sich um so besser zu behaupten. Es beunrul-igt mit Fleiß den katholischen Volksteil durch das Külturkamvfgespenst. Die Lüge vom Katholike.ihaß, von dem wir uns alle frei missen (lebhaftes sehr richtig), lvird verbreitet. Das neueste und schrillste Signal zum rücksichtslosen konfessionellen Kampf aber ist die Kriegserklärung (lebhaftes sehr richtig) gegen evangelischen Konfirmandenunterricht. Ein führendes Zentrumsblatt hat „von frevelhaftem Unfug" im Konfirmandenunterricht zu reden gewagt. In Graudenz chat sich der Bund als ein Prophet erwiesen, ccks er vor dem Bündnis mit dem Zentrum warnte. Das „Bollwerk gegen den Umsturz" wurde bei der Reichstagswahl 1907 zu einer Rettungsanstalt für den dritten Teil aller Reichstagsmandate der Umsturzpartei. Und noch vor wenigen Wochen hat im Wahlkreis Speier-Ludwigshafen vor dem Siegeszug der Ballonmütze der Krummstab sich verständnisvoll gesenkt. Ein christlicher Block in Luthers Land setzt voraus rückhaltlose Anerkennung der evang. Kirche, Auflösung der katholisch-konfessionellen Zentrumspartei und Ersetzung des politisch-konfessionellen Machtkampfes burd) den geistigen Wettkampf! Der geschäftsführende Vorsitzende entwarf nun ein fesselndes Bild von der int verflossenen Jahr geleisteter» Bundesarbeit. Nach dem Jahresbericht hat der Bund jetzt 370 000 Mitglieder, das sind rund 1 Proz. der evangelischen Einwohner. Am Abend fanden dann ^wei von evangelischen Männern und (j-rauen zahlreich besuchte Volksversammlungen statt, die im Zeichen deutsch-evangelischer Aufgaben in der Heimat standen. Pfarrer K r ö b e r - Waldheim sprach unter Zugrundelegung des Kampfes zwischen Papst und Modernismus über! „Ueberzeugung, nicht Untcrtoerfun g". Er nannte die - innerlichste, darum erste deutsch-evangelische Aufgabe, angesichts der Heldengestalt Luthers: Ueberzeugungstreite. Sie und nicht die Unterwerfung, wie sie Rom überall uno immer fordert, zuletzt erst wieder von deutschen katholischen Professoren, fei einer der Eckpfeiler unserer modernen Kultur geworden, von Galiei bis Zeppelin. (Lebhafter Beifall!) Darauf folgte eine Rede des Fabrikbesitzers Dr. jur. Konrads Niethammer (Waldheim in Sachsen) über das Thema: Einigung, nicht Zersplitterung. „Weg mit allen Meinungsverschiedenheiten, gegenüber dem gemeinsamen Gegner, der zum Sturm vorgeht", rief der Redner unter lebhafter Zustimmung der Versammlung aus. In der zweiten Volksversammlung im „Saalbau" behandelte Stadtpfarrer Finkescher (Fürth) das Thema „W e h r p f l i ch t nicht Abrüstun g". „Im klerikalen Musterländle" in Bayern! steht das Zentrum in Reinkultur vor uns. Großmächten gegenüber wie dem Ultramontanismus ist Vorsicht geboten, auch wenn sie selbst in den Rus einstimmen: „Die Waffen nieder". (Lebh. Beifall. Sehr richtig.) Und das erst recht, feit Enzyklika und Syllabus das Licht freier sich gestaltender Wissenschaft unter den Scheffel des heiligen Thomas verbannt haben. Zu zweit sprach Hauptpastor D. Dr. Rode (Hamburg) über. „Friedensstreben nicht Friede ns re de n". Er stellte! die Friedensreden auf dem Düsseldorfer Katholikentage den Tat- sack)en gegenüber, die von so gar keinem Friedensstreben, gezeugt haben. Insbesondere habe man dort wieder den Thron Petri über alle Throne der Welt erhoben, habe die Aushebung des Jesuitengesetzes gefordert und den sog. Toleranzantrag wieder hervorgezogen, dessen Annahme ein Freibrief für die katholische Intoleranz wäre. Demgegenüber, schloß der Redner unter allgemeinem Beifall, habe der Bund alle Evangelischen zu sammeln, die einen dauernden Frieden und feinen Scheinfrieden wollen. Auf das Huldigungstelegramm der Generalversammlung des Evangelischen Bundes an den Kaiser ist folgendes Antworttelegramm eingelaufen: „Der Kaiser und .König haben den Huldigungsgruß der Abgeordneten des Evangelischen Bundes gern entgegengenommen und lassen bestens danken. Auf allerhöchste« Befehl der Gel-eime Knbinettsrat in Vertretung, v. Berg." Ver verband der oberhefsischen Erzictzungroereine. Am 2. Oktober mittags 3 Uhr hielt dieser Verband seine 7. Jahresversammlung in Gießen ab. Die Vereine waren vollzählig durch ihre Geschäftsführer vertreten, ebenso sämtliche oderhessischen Kreisämter durch ihre: Ressortreserenten, das Kreisamt Friedberg durch den Geschäftsführer seines Mathildenstiftes. Von den Kirchen- behörden nahmen Superintendent D. Petersen und Dekan Wagner-Grünberg, von der Staatsanwaltschaft und der Bürgermeisterei Gießen je zwei Herren, ferner Vormundschaftsrichter Dr. Lehr und einige Gäste teil. Nach kurzer Begrüßung verteilte der Vorsitzende, Pfarrer R ö s ch e n zu Freienseen, hektographierte Zusammenstellungen über den Bestand der Pfleglinge, nach Dekanaten rubrikenweise geordnet, und erstattete den Jahresbericht. Wiederum hat die Zahl der Pfleglinge zugenommen, mehr als in einem der letzten Jahre, um 68, und beträgt 646, in der Hauptsache Zwangszöglinge, doch ist auch die Zahl der in freiwilliger Fürsorge Befindlichen, 178, bedeutend; gering ist die Zahl der Waisen und noch geringer, leider, die der entlassenen Strafgefangenen. Annähernd die Hälfte aller Zöglinge ist noch oder noch nicht schulpflichtig,'317. Von den Schulpflichtigen steht die größere Hälfte in Dienstbotenstellung, die kleinere im Handwerk. Im Laufe des JahreI waren 49 Kinder abgegangen, 117 hinzugekommen; lu> sonders erfreulich war der große Zuwachs der in schul- pflichtigem. .Alter Aufgenommenen^ denn .es. ijt von be-, Oktober Handel 92.501 Elektnz. Labmeyer 59.75 III 98.90 Börse, 7. Oktober. Anlaugskurse. 203.00 84.70 139.00 22.90 147 80 126.00 96.10 91.00 89.00 2« 926 1735 Llarpenei Bergwerk Lanrabütte . . >.umbarden E. B. Nordd. Lloyd . . 1 urkenlose . . . . 176.20 . 127.50 . 238.40 . 59.50 147.10 64.10 97.70 am ö. , 5. . 139.60 . 50.80 223 001 Erince-Henri-Eiseubahu . ' 112.001 3^% 3% 3^°/o 3% 3^% 3^°/o 4% Uesterr Goldrente. . 4l/s % Uesterr. Silberrente 4% Ungar Goldrente . . 4% Italien. Rente . . . 3-6 Portugiesen Serie I T Urkenlose..... 4% Griecb. Monopol-Anl. 4% äussere Argentinier ö°/0 Mexikaner . . 4>iv/e Chinesen . . - Aktien Bochum Guss . . . Buderus E. W. . . Tendenz: ruhig. Berliner Canada E. B. . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz geteilt. 4>6°/0 russ.Staatsanl. 1905 4>6°/0 japau. btaatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 Geschäft;-Empfehlungen liefert biQtgft Srühl'sche Univeriitätr-DruSerei, Sieben. 122.00 121.60 19o.ö0 191.50 106.20 203.60 205.00 84.50 97.10 167.20 127.10 238.80 140.00 167.90 147.05 200.00 Elektnz. bchuckert . . . Escbweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. PaketL Barpener Bergwerk. . . Lanrabütte.....•* • Nordd. Lloyd..... Obeischles. Eisen-Industrie Berliner Handelsges. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat Bank . . Diskonto-Kommandit. . . Dresdner Bank . . . . Kreditaktien..... Baltimore- und Ohio- Eisenbahn ..... Gottbardbahu..... Lombard. Eisenbahn . . uesterr. Staats Dahn . . . Reichsanjeihe do. Konsole . . do. Hessen . . Oberhessen Literarisches. — Für Klein und Groß. Der Berliner Tierschutz-- kalender 1909, ein Büchlein mit hübschem, farbigem Lands chafts- Titelbild und vielen Texlbildern ist erschienen. Seit 15 Jahren kommt dieser Kalender und ist weiten Kreisen ein alter, lieber Frennd geworden. Auch der neue Jahrgang enthält wieder eine Reihe ieftelnder Geschichten, die ein edler Geist durchweht, der ans mehr Rücksicht, Gerechtigkeit und Güte gegen die Tiere hmtrachtet. Daher ist der Kalender ein wertvolles Erziehungsmittel, und der weitesten Verbreitung würdig. = 4- 15,9 ° C. = 4- 2,3" C. Handel. — Deutsche Reichs- und preußische Schatzan-', Weisungen. Ls wirb jetzt bestimmt gemeldet, daß von den 100 Millionen Mk. 31/« pro-. Reichs- und 145 Millionen Mk. Preußischen Schatzanweisungen, die am 1. Oktober fällig waren, für die man den Umtausch in 4proz. am 1. Oktober 1911 fällige Schatzanweisungen angeboten hatte, und zwar zu einem Kurse von 99,40 Prozent, 97 Millionen Mk. Reichsschatzanweisungen, und 141 Mill. Mk. Preußische Schatzanweisungen umgetauscht wurden. Es verbleibt demnach nur ein Rest von 3 bezw. 4 Mill. Mark, die nur zur baren Einlösung oorgelegt wurden. Die Schatzanweisungen, die im Auslande untergebracht waren, insbesondere die in J-rankreich, sind, wie die „Franks. Ztg." bestimmt weiß, vollständig zum Umtausch eingereicht woroen. Dieses Resultat hat überaus befriedigt, da es zeigt, daß auch das Ausland wieder Vertrauen zu unseren Anleihen hat. Die Spar- und Darlehenskasse zu Worms- Dorchheim ist infolge zu hoher Krediteinräumungen an die Möbelfabrik .Heinrich Roth in Zahlungsschwierigkeiten geraten. 83.90 92.50 83.90 90.90 90.10 98.05 98.80 92 70 6. 6. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeiger*, mitgeteilt von der Bank für und Industrie. Giessen. Frankfurter Börse, 7. Oktober, 1.15 Uhr. fonberer Bedeutung, daß die Zöglinge möglichst frühe unter geordnete Aufsicht kommen. Ferner zeigte die Tabelle den Austausch mit den Anstalten und den der Vereine untereinander. Letzterer hat zugenommen, da 33 Kinder teils zwecks weiterer Entfernung vom Elternhaus, teils mangels geeigneter Pflegehäuser oder Stellen anderen Erziehungs- oereinen überwiesen wurden. Um die doppelte Zählung dieser Kinder zu vermeiden, sollen sie von dem letzteren, dem überwachenden, nicht vom unterbringenden Verein mitgezählt werden. Auf Anregung des Oberstaatsanwalts T h e 0 b a l d soll der Darstellung des Erfolgs der Fürsorge besondere Sorgfalt gewidmet werden, etwa wie in der jährlichen Veröffentlichung des Kreisamts Worms. Deshalb wurde eine gemischte Kommission zum Entwurf eines den beiden anderen Provinzialverbänden zur Begutachtung und zur Mitbenutzung vorzuschlagenden gedruckten Fragebogens ernannt, der den Jahresberichten zugrunde gelegt wird. Sodann wurde beschlossen, die Jahresversammlung zukünftig im Frühjahr abzuhalten, teilst um dem Berichtsjahr, als das das Kalenderjahr beibehalten wird, näher zu rücken, teils weil die Landesversammlungen im Frühjahr stattfinden. Als Ort der Versammlung soll auf einstimmigen Beschluß Gießen festgehalten werden. Das Vorstandsmitglied Kirchenrat D. Schlosser legt neue Satzungen des Landesverbandes vor, welche von Vertretern der drei Provinzen vereinbart worden und nun von der Hauptversammlung einstimmig gebilligt wurden. In den Vorstand des Landesverbandes wird neben dem Vorsitzenden dessen Stellvertreter, Pfarrer Weber-Langgöns, abgeordnet. Sodann wird der Vorstand durch Akklamation wieder auf drei Jahre gewählt. Um den Erziehungsvereinen eine festere organische Verbindung mit den Zwangserziehungsbehörden zu geben, richtet der Vorsitzende an die Vertreter der Kreisämter die Bitte, dahin zu wirken, daß für die Zwangszöglinge Fürsorger ernannt werden, und begründet unter allgemeiner Zustimmung den weiteren Antrag, als solche die Geschäftsführer der Vereine zu ernennen, wogegen diese auch ferner die Verpflichtung übernehmen, mit den Kindern durch öftere Besuche ständige Fühlung zu halten. Weiter gibt der Vorsitzende auf Grund der vorhandenen Statistik einen Ueberblick über die 20 jährige Entwickelung der Zwangserziehung. In immer steigendem Maße nimmt deren Anordnung zu; in den ersten Jahren wurden jährlich 120 Kinder der Zwangserziehung überwiesen, später 200, seit fünf Jahren etwa 250. Ebenso nahm die Familienerziehung zu; in Oberhessen sind 18 Proz., in ganz Hessen 41 Proz. aller Zöglinge in Familien untergebracht. ' Sodann hält Pfarrer Repp aus Mittel-Seemen seinen Vortrag: „Inwieweit geht die elterliche Gewalt über die Zwangszöglinge auf die Verwaltungsbehörden über" und zeigt, worin die Ausübung dieses Rechtes besteht, welche Kompetenzschwierigkeiten entstehen und wie ihnen vorgebeugt werden kann. Tie Versammlung dankte seinen Anregungen durch eine allseitige, ausgiebige Diskussion, der -nach dreistündlicher Verhandlung die abgehenden Bahnzüge ein Ziel setzten. Mit einem allgemeinen „Auf Wiedersehen im Frühjahr 1910" schloß der Vorsitzende die Versammlung. 6. 6. 7. Ein wohlschmeckendes Familieugetränk statt Kaffee und Tee bildet eine Abkochung von „stuf etc" in Milch (1 Teelöffel aus 1 Tasse Milch 5 Mmuteu gekocht), welches von Kindern und Erwachsenen gern genommen wird und sich in vielen Familien einge- sübrl hat. Auch als Suppe (Vorspeise) wird es in vielen Familien gegessen (1 Eßlöffel auf 1 Teller) und als sehr angenehme Kranten- speise für Kinder und Erwachsene bevorzugt. Höchste Temperatur 9liebrigfte „ Gießener Strafkammer. ) ( Gießen, 6. Oft. Teure Hüte. Im letzten Sommer ka.n der vei einem Landwirt zu Ob er - Breidenbach in Diensten stehende Knecht K. M. aus Liederbuch in ein Hutgeschäft zu Alsfeld und gab an, er ]ei beauftragt, für seinen Dienstherrn einige Hüte zur Auswahl mitzubringen. Gleichzeitig bat ec um 1 Mk., da er etwas eiiizuiaufen habe und sein Portemonnaie vermisse. Ter Geldbetrag möge auch auf die Rechnung -gesetzt werden. Ta der Tienstherr des M frunbe des Geschäfts war, hatte der Inhaber keine Bedenken, ihm die Hüte zu verabfolgen, zumal ihm bekannt war, daß M. bei ihm in Diensten steht; dagegen wurde das An)innen auf das Darlehen zurückgewiesen. Später stellte es sich heraus, daß M. sich die Hüte erschwindelt hat. Er wurde lycgen eines Betrugs im Rückfälle und eines Berriigsversuchs zu 3 Monaten und 2 Wochen Gefängnis verurteilt und ihm 2 Wochen Untersuchungshaft in Anrechnung gebracht. Milchpantschereien int großen Stile wurden bei dem Pächter I. G. D. zu N jeder- Erlenbach seit einer Reihe von Jahren ausgeführt, weshalo er sich mit seiner Ehefrau und seinem Schweizer O. D. von Ebersbach vor dem Schöffengericht Vilbel wegen Vergehens gegen das Nahrungsmittelgesetz zu verantworieu hatte. Auf Grund des Geständnisses des Schweizers D. und den Angaben feiner zwei Vorgänger, die von einer Reihe anderer Zeugen unterstützt wurden, hielt das Schöffengericht für festgestellt, daß Pächter D. die Schweizer durch Schimpfen über die wenige Milch und durch Andeutungen dazu gebracht hat, der Milch Wasser zuzusetzen. Auch mußte als erwiesen angenommen werden, daß er selbst die Milch durch Zusetzen von Wasser verfälscht hat, indem er Kannen in den Stall gebracht bat, die schon mehrere Liter Wasser enthielten und die dann mit Milch aufgefüllt wurden: weiter stand fest, daß der Milchbottich in Abwesenheit des Schweizers erheblich 5ugenommen hat und daß alle llmftände daraus schließen ließen, daß der "Angeklagte D. Wasser hinzugeschüttet hat. Zugestandenermaßen hat er auch Milch in den Verkehr gebracht, die abgerahmt worden war. Nach den Angaben der schweizer wurde es nicht so genau genommen; als Wasser aus dem Hnndewajch- behälter unter die Milch geschüttet wurde, meinte Pächter T., dies sei gut für die dummen Frankfurter. Ein Milchhändler, der Milch von D. bezog, wurde in Frankfurt bestraft, weil die Milch 30 Prozent Wasserzusatz hatte; dieser nahm in beiden Instanzen auf seinen Eid, daß er die Milch im nämlichen Zustande verlaust habe, wie er sie von Pächter D. erhielt. Nachgewie- senermaßen kamen an einem Tag 211 Liter Milch zum Verkauf, trotzdem nur 2043/4 Liter gemolken wurden und man den Verbrauch in der Haushaltung mit 8—Id Liter täglich berechnete. Tas Schöffengericht, welches das gewissenlose handeln der Angeklagten als „große Schweinerei" bezeichnete, zumal auch Milch von einer tuberkulösen KUh unter die aridere Milch gemischt wurde, verurteilte den Pächter D. zu 3 Monaten Gefängnis und 500 Mk. Geldstrafe; feine Eheftan wurde tu 500 Mk. Geldstrafe genommen, während der Schweizer D. mit einer Geldstrafe von 100 Mk. durchkam. Um das Publikum vor solchen gewissenlosen Pantschcrn zu warnen, wurde auch verfügt, daß der entscheidende Teil des Erkenntnisses auf Kosten der Angeklagten in zwei Zeitungen veröffentlicht wird. Pachter D. und seine Frau erhoben Berufung, indem sie geltend machten, die Schweizer feien im Unfrieden von ihnen geschieden, ihre belastenden Aussagen seien auf Haß und Rachsucht zurück- zusühren. Die Berufungsverhandlung, zu der außer zwei Sachverständigen 25 Zeugen zu vernehmen waren, ergab daS.elbe Bild wie am Schöffengericht. Interessant war die Erzählung des früheren Mitangeklagten Schweizers T., der zufällig seinen Vorgänger in Frankfurt ci. M. traf ; dieser meinte, die beste ^uh des Pachters T. stehe mitten im Hofe, und dies sei die jPtWpe, Ärß die Wässerung der Milch gewohnheitsmäßig betrieben Vermachtes. * Eine glänzende Tat deutscher Kriegsschiffe, so nennt die Tschifu Morning Post vom 2. August die von Erfolg gekrönten Arbeiten der Mannschaften S. M. Schiffe „Fürst Bismarck" und „Leipzig" zur Flottmachung des englischen Dampfers „Port Maria" in der Bucht von Tsuruga (Japan). Die „Port Maria" war im dichten Nebel außerhalb der Bucht aus Felsen gestoßen, schwer leck nach Tsuruga eingelaufen, und, um ihr Sinken zu verhindern, von ihrem Kapitän auf den Strand gesetzt worden. Sofort nahmen sich die beiden deuffchen Kriegsschiffe des havarierten Dampfers an, und unter Führung von Offizieren und Ingenieuren suchten die Mannschaften unter teilweise sehr großen Schwierigkeiten die Lecks und verstopften sie. Die Leistung der deutschen Kriegsschiffe kommt in einem Dankschreiben zum Ausdruck, das der Kapitän des Dampfers an das Kommando der deutschen Schiffe schickte. Es heißt dort u.a., daß nur die tatkräftigen und erfolgreichen Arbeiten der deutschen Offiziere und Mannschaften sein Schiff wieder seefähig gemacht und ibn dadurch imstand gesetzt hätten, zu dem nächsten Dockhafen zu dampfen. * Fälschungen im E h e ft a n d s r e g i st e r. «31t dem spanischen Ort Esplugas de Llobregat sind, wie man dem „Berl. Tagebl." schreibt, vom Gerichtsschreiber, dem^Sakriftan der Pfarrkirche und zwei Heiratsagenten unerhörte Fälschungen im Ehestandsregister vorgenommen worden. Sie verkauften an alle Heiratslustigen, die den gesetzlichen Anforderungen nicht liachkomineil konnten, falsche Dokumente. Auf diese Weise müssen über 80 0 Ehen für ungültig erklärt werden, und die betreffenden „Ehegatten" haben Gelegenheit, sich ohne allzugroße Gewissensbisse wieder voneinander zu trennen, wenn der Wahn kurz und die Reue lang gewesen ist. Der Gerichtsschreiber entkam; die anderen drei sitzen hinter Schloß und Riegel. Wenn das Strafrecht genau auf sie angewandt wird, müßte jeder Angehörige des Quartetts 11 200 Jahre Gefängnis erhalten. Ebenso schwer wie das Absitzen einer solchen Strafe wird allerdings die Neuordnung der Verhältnisse in den 800 Familien fein, die nach dem Gesetz gar keine Familien sind. * 6600000 Bakterien auf einer Fliege. Ein interessantes Experiment hat ein gewisser 2r. Daniel Jackson in Brooklyn angestellt. Tie ungewöhnlich hohe Anzahl von Todesfällen während der heißen Jahreszeit, wurde von den Aerzten der Hitz!? selbst zugeschrieben, währeni) der oben genannte Arzt fest- gestellt hat, daß die Ursache der Todesfälle, welche meist nach überstarkem Erbrechen und Turchfall der Patienten erfolgen, den — Fliegen zuzuschreiben sind, welche als lebendige Bakterienträger, die Speisen, auf welche sie sich setzen, infizieren. Um seine Behauptung zu beweisen, hat Tr. Jackson sich der Mühe unterzogen, wöchentlich 2000 Fliegen zu fangen, respektive für sich fangen zu lassen. Es stellte sich heraus, daß jede Fliege int Durchschnitt 6 600 000 Bakterien mit sich Herumtrug. Der experimentierende Arzt empfiehlt der Bevölkerung diesen liebenswürdigen Mitbürgern soweit Ivie irgend möglich den Garaus zu machen. * Die Ko sten der Schwindsucht. Aus Newyork wird berichtet: Auf dem zu Washington tagenden Internationalen Tuberkulose-Kongreß erstattete Prof. Irving Fisher von der Yale- Universität Bericht über seine Forschungen über die Ausbreitung der Schwindsucht in Amerika und über den gewaltigen Schaden, den die Krankheit dem Nationalvermögen auferlegt. Nach seiner Berechnung sind in den Vereinigten Staaten fünf Millionen Menschen dazu verurteilt, an der Schwindsucht zugrunde zu gehen, wenn nicht in großzügiger Weise und aus breiter Basis die Bekämpfung der tont beit einsetzt. Die Kosten, die die Kranklieit dem Volke verursacht, stehen in keinem Verhältnis zu den minimalen Summen, die für den Kampf gegen die Tuberkulose geopfert werden. In Amerika sterben durchschnittlich rm Jahre 138 000 Menschen an der Schwindsucht; die Kosten ihrer Krankheit und den Ausfall an Einnahmen durch die aufgehobene Erwerbsfähigkeit beziffert der Gelehrte auf mehr als 4 Milliarden Mark im Jahre. Die Schwindsucht fordert für sich allein soviel Opfer, als Typhus, Scharlach, Diphtheritis, Blinddarmentzündung, Zuckerkrankheit, Hirnhautentzündung, Pocken und Krebs zusammen. * Das Fernsprechnetz der Welt. Jntereftante Angaben enthält eine neue Zusammenstellung des Internationalen Telegraphenbureaus in Bern. Nach der Zahl der Sprechftellen einschließlich der Vermittlungsstellen überragt Deutschland weitaus alle anderen Länder der alten Welt. Amerika ist nicht berücksichtigt. Deutschland zählt 705 239 Sprechftellen nach dem Stande vom Jahre 1906, auf das sich die Zusammenstellung bezieht. An zweiter Stelle kommt Großbritannien unb Irland mit 486 414 Sprechftellen. Etwa den dritten Teil hiervon zählt Frankreich mit 166 893 Sprechftellen. An vierter Stelle folgt das ungeheure Rußland mit 138 020 Stellen. Unmittelbar hinter Rußland folgt das verhältnismäßig kleine Schweden mit 78 626 Sprechftellen. Die seck)ste Stelle nimmt bezeichnender Weise Dänemark mit 63 973 Stellen ein. Fast ebensoviel hat die Schweiz an siebenter Stelle mit 61090 Stellen. Erst dann folgt ganz Oesterreich mit 59 939 Stellen. An neunter Stelle schließt sich Japan mit 46 390 Stellen an. Fast ebensoviel hat Norwegen mit 46 246 Stellen. An elfter Stelle stehen die Niederlande mit 37 849 Sprechstellen, die selbst Italien mit 37 145 Sprech- ftcllen übertreffen. Es folgen Ungarn mit 34 860 Stellen, Belgien mit 30 793 Stellen und Neu-Seeland mit 20 605 Stellen, da auch Australien berücksichtigt ist. Erst an sechzehnter Stelle steht Spanien mit nur 17 820 Sprechstellen. Die Netze der übrigen Staaten sind verhältnismäßig klein und erreichen höchstens wenige Tausend. Dieser Entwicklung entspricht auch ungefähr die Zahl der Gespräche. So kommen aus Deutschland im Jahre 3% Portugiesen „ wurde, ging daraus hervor, daß Pachter D. sich selbst rühmte, seine Milch vertrage den Wasserzusatz, da er Kraftfutter verwende. Ter Schweizer blieb auch in zweiter Instanz dabei, daß die Milch der kranken Kuh unter die der anderen gemischt und verkauft wurde; diese war sehr dick unb habe übel gerochen; einer der Sachverständigen hat diese Flüssigkeit als Sekret bezeichnet, die man nicht Milch nennen darf. Der Sachverständige, der die Milch auf Grund einer von der Polizei entnommenen Probe m Frankfurt chemisch untersucht hat, stellte % Milch und Vi Wasser fest, das Wasser stammte aus einem ländlichen nicht einwandfreien Brunnen, das mit SttauHjcitSerregern durchsetzt war. Er erklärte: der Zusatz des schlechten Wassers sei für Säuglingsnahrung um so gefährlicher, als daß Milch ein guter Nährboden für die schädlichen Keime sei. Wenn bie Milch für Erwachsene auch unschädlich sein mag, so könne sie für Säuglinge doch lebensgefährlich werden. Es stand fest, daß Pachter D. sich bei einem Strafbefehl über 100 Mk., der ihm infolge seiner Handlungen zugegangen war, beruhigt bat, und er den Vorwurf der Pairt- cherei, der ihm in öffentlicher Versammlung gemacht wurde, auf sich ruhen ließ. Aus die Aussagen des Pachters D., der behauptete, die Schweizer seien zu faul gewesen, die Kühe aus- zumelken, und diese hätten, um das richtige Quantum Milch liefern zu können, das Wasser zugesetzt, konnte toemg Glauben beigemessen werden. Für das Berufungsgericht stand feit, daß mehrfach gewässerte und entrahmte Milch aus dem Stalle des Pachters D. als Vollmilch in den Verkehr gebracht worden ist, und daß mehrfach Künden sich darüber beklagten, was die chemische llnterfucbung der Milch zur Folge hatte, bei der die Fälschung zutage trat. Das Gericht sah sich veranlaßt, die Zeugen gegen das gehässige Verhalten der Angeklagten unb feiner Anhänger in Schutz zu nehmen. Wenn auch die Angaben der drei Schweizer, welche die Angeklagten hauptsächlich belasteten, nicht ganz einwandfrei erschieneii, so wurden ihre Angaben doch von einer Reihe anderer Zeugen unterstützt. Es kam dazu, haß beide Eheleute Tr. selbst zugaben, Milch, von der sie wußten, daß sie abgerahmt und gewässert war, als Vollmilch m den Verkehr gebracht haben, auch stand fest, daß sie auf erfolgte Klagen über schlechte Milch bessere Milch lieferten. Da der Angeklagte D. sich seither eines guten Rufes erfreut hat und noch unbestraft ist, glaubte das Gericht die Freiheitsstrafe ermäßigen zu sollen. Unter Verwerfung der Berufung beider Eheleute in Bezug auf die Geldstrafen und die Publikationsbefugnis wurde der Berufung des 2. teilweise stattgegeben und bic Gefängnisstrafe auf zwei Wochen ermäßigt. 1352,5 Millionen, Englaub 1198 Millionen, Frankreich 239, Rußlanb 285, Dänemark 124, bic Schweiz 40, Oesterreich 187, Japan 160, Norwegen 102 Millionen usw. *FrauenberufeinEn glaub. Nach einer interessanten statistischen Zusammenstellung, die in der „Albany Review" veröffentlicht wird, beträgt die Zahl der Frauen in Englaiid, die einem Berufe angeboren und regelmäßig arbeiten, mehr als 51/3 Millionen. 867 000 davon sind in der Webeinduftrie beschäftigt, 903 000 in der Konfektion, 80 600 in kaufmännischen Betrieben unb gegen 100 000 bei ber Laubwirtschaft. Die Zahl der Lehrerinnen beträgt rund 200 000, 44 000 Frauen finden in der Musik und in der Kunst ihre Lebensarbeit, 79 000 Ammen wurden gezählt. Tie Zahl der Frauen, die an den Universitäten den Doktortitel erworben haben, beträgt 292. Von diesen 51'? Mill, englischer Frauen sind 3 Mill, unverheiratet, obgleich sie über 20 Jahre alt sind. Tie Witwen stellen 1 246 407 Frauen und die unverheirateten Mädchen über 35 Jahre rund 1 Million. * Aus dem temperenzlerischen Amerika gibt die Newyorker „Staats-Ztg." folgendes schöne Bild: „Schicken Sie mit dem Abendzuge 22 unverkürzte Wörterbücher und 17 Haarmatratzen" — dies war der Wortlaut eines Telegramms, das kürzlich in einer Spirituvsenhandlung in Evansville eintraf. Ter Clerk, der es öffnete, griff sich zuerst an den Kopf, dann las er wieder und kam dann zu der Ansicht, daß er entweder selbst verrückt sein müsse, oder der Absender des Telegramms. Ta er aus naheliegenden Gründen das letztere annahm, konsultierte er einen älteren Angestellten mit der Absicht, die Adresse des nächst gelegenen Irrenhauses zu erfahren, um dessen Direktor den Absender der Botschaft gelegentlichst zu empfehlen. Ter ältere Angestellte indessen lächelte nur überlegen unb erklärte dem jungen Manne, daß Methode in dem anscheinenden Wahnsinn sei — daß jedes unverkürzte Wörterbuch ein unverkürztes, also volles Quart Whiskey, jedes kleine Wörterbuch ein Pint Whiskey und jede Haar- matratze eine mit Stroh verpackte Flasche Wein bedeute. Die Bestellung war aus East Liverpool, O., eingelaufen, einer Stadt mit 20 000 Einwohnern und keiner einzigen Wirtschaft. * Zarte Anspielung. Dame: „Ihre Gedichte haben eine gewisse Aehnlichkeit mit denen Reuters." — Herr: „So, inwiefern?" — Dame: „Nun, sie sind platt." Briefkasten Her Redaktion. (Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.) I. R. LUI. Nein.____________________________________— Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Oktober 1908 Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit: Windrichtung Windstärke Wetter 756,0 15,6 5.8 44 E 4 Sonnenschein 755,9 7,6 6,6 85 NE 2 Klarer Himmel 756,0 3,2 5,2 90 NE 2 Sonnenschein 12 9esU1 n Neue (C3/to KarW-Hmschnie „Pionser“ W mit beweglicher Deichsel- '/» führung mit u. ohne rZang- schirm und Kcmgnelz. 2'-.?/~y" Ltnrkettonitrukliou,vor fft zügtichc Arbeitsleistung, größte Leichtzügigkeit. Ph. Mayiartii & Co., Frankfurt a. 1 Bike Genaue Adresse beachten »»» 1851 %Z7 Gcgr- ❖// •V 57 .. I Vicl-or Well« :ftobet Sä»* obachtungen ietzen. a 4 i Sonnenschein klarer Himmi. ! Sonnenscheu' 167.2^ ' 127.1° ' 233.83 ' 140.00 »ddose - ' um CI als ” , 167.^ 147.05 ‘ 200.U'1 . 98.93 ' »ZK : 147» . 10 IS. 2er. Berliner Tierschutz. 'Obigem Landichai!^. 'S* $«3«ta Rlclien em aller, lieber 9Qn9 enthält wieder eine ' weilt durchweht, der ans egen die ^ie« hmlrachlei. Hrziehungsmittel, und der "TS-- tonen uuo. Erreich $ ''itTÄJonten r°uen ij SW S tnbcitch ^Ugland s; H°tet, 4" Aill. 1246407 it,lc über I)re rund 1 ten und en 51 mel vdhon. ne Bild- Ä/bt die ^'bücher in* Sie eines XelZJ7 ba°r- ^Nansville^:^?' den Kops, da^'s Der ^datz er entw-? Q-5 et wsSF $. dem jungen Kni; Knn sei * J£aS I°v°lles Quarts BÄ_unb jede gj Sl'n bedeute Di, m, 6lobt > platt/' 01 "So- reutzische Schatzan- t gemeldet, daß von ben und 145 Millionen?)!! 1. Lklober fällig waren, m 1. Oktober 1911 fällige ti) Mi iu einem Kurse 1 MOschayanweisungen toiimeijungen umgetauschi Rest von 3 btzw. 4 Mill, norgelcgt wurden. Die untergebracht waren, ins- ic „Franks. Ztg." beftimnc :eid;I ivoroen. Tieses 9ie- :gi, daß auch dos Äuslmd hol. nSfaije zu Worme- ■•M’intduimingen an die igsfdiroimgfeiten getattr. WattiM. an&crüW^A ,iessen. . ... 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