Nr. 107 Der Gießener Anzeiger erschein! täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich SlchenerZamiUenblätler; zweimal wöcheml.llreis- bliti für öcn Kreis Gießen (Dienstag und Freitag); zweiinal monatl. £mtb‘ virtschastticheSeitfragen Fernsprech - 'Anschlüsse: für Die Redaktion 112, gjerlag u. Expedition 51 Adresse tüt Depeschen: Anzeiger Gießen. Lnnayme von Anzeigen für die Lagesuummer M vormittags 10 Uhr. Erstes Blatt 158. Jahrgang Donnerstag 7. Mai 1908 Gießener Anzeige« General-Anzeiger für Oberheffen RotaLlonrdrnä' und Verlag der vrühl'schen Univ.-Buch- und Zteindruckerei. R. Lange. Redaktion, Lxpediiion und Druckerei: Lchnlstratze 7. Dezn gSpreiS: monatlich75Pf., viert el- jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- »l. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch die Post Mk.2.— viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zetlenpreis: lokck.!5Ps., auswärts 20 Pfennig. Verantwortlich für den politischen Teil: E. Andersoi«; f. Fellille- ton und »Vermischtes* P. Witiko; für »Stadt u. Land* und „Gerichts- saal": E. Heß; für den Anzeigenteil: H. Beck. Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten. Die Huldigung der deutschen vunderfürsten in Schönbrunn. Seit den Tagen des Wiener Kongreffes hat die Hauptstadt an der Donau kein so glänzendes Schauspiel gesehen, wie am heutigen 7. Mai. Unter Führung Kaiser Wilhelms bringen an diesem Tage 14 deutsche Bundesfürsten dem greisen Kaiser Franz Joseph in dem benachbarten Schönbrunn ihre Huldigung dar und eröffnen damit die Festlichkeiten seines icchzigjährigen Rcgierungsjubiläums höchst eindrucksvoll. Unwillkürlich schweift an diesem Tage der Blick zurück in die längst vergangenen Zeiten, da der Kaiser von Oesterreich noch Haupt des »Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation* und Träger der Kaiserkrone Karls des Großen iunr, zurück auf die Ereignisse des Jahres 1806 die ihm diese Krone raubten, und auf die Zeiten vor 1866, da Oesterreich noch Präsidialmacht des deutschen Bundes war und sein Kaiser seinen Fürsten präsidierte. Wehmütig wird auch der greise Kaiser Franz Joseph jener Tage dec Macht und des Glanzes gedenken, wenn er sich heute von deutschen Reichsfürsten huldigend umgeben sieht, und ganz besonders mag er sich jenes bedeutsamen Fürstertages vom August 1863 erinnern, ido er persönlich noch einmal als Träger der Bundesgewalt olle deutschen Fürsten, mit Ausnahme des Königs von Preußen, in Frankfurt um sich versammelt sah. Aber neben der Wch- mit wird ein Gefühl stolzer Freude die Brust des greisen Monarchen durchziehen. Freude und Genugtuung darüber, daß er seinem geliebten Oesteereich soviel hat sein, ihm neue politische Bahnen hat erschließen können, Freude auch darüber, daß trotz aller staatsrechtlichen Trennung doch ein unerschütterliches BundesverhältniS zwischen Oesterreich und den deutschen Bundesstaaten besteht, und Freude über die ihm entgegen- gebrachte herzliche Sympathie, die in dieser Huldigungsfahrt der deutschen Bundcsfürsten zum Ausdruck kommt. Denn daran kann fein Zweifel sein, in erster Linie gilt diese Huldigimg nicht dem Kaiser, sondern dem Menschen Franz Joseph, dessen liebenswerte Charaktereigenschaften von Freund und Feind in gleicher Weise anerkannt werben, dessen seltene politische Einsicht und Großmut aller Welt Bewunderung abnötigen muß. Wohl mancher Herrscher hätte sich an seiner Stelle durch die für Oesterreich so schmerzlichen historischen Ereignisse der Vergangenheit verbittern und Deutschland entfremden lassen. Wie iveit entfernt Kaiser Franz Joseph bauen N'ar, zeigt schon jene Note, mit der Graf Beust im Jahre 1871 im Namen des Kaisers die Ausriisung König Wilhelms ginn deutschen Kaiser beantwortete. Es heißt darin, daß Kaiser Franz Joseph »den Tag von Versailles nicht anders vuffassen würde, als mit den wärmsten Sympathien für die fernere Entwickelung des deutschen Volkes und mit dem rück- haltlosen Wuiische für eine segensreiche Zuklinft auch in den teilen Formen seines staatlichen Daseins", und weiterhin auf SaS Wünschenswerte guter Beziehungen zwischen dem neuen Deutschland und dem alten Oesterreich hingewiescn und so icewissermaßen das Bündnis zwischen ihnen schon damals vorbereitet. Welche Vernehmheit der Gesinnnung spricht sich tierin aus! Und wenn die deutschen Fürsten jetzt Kaiser Kranz Joseph ihre Verehrung bezeugen, so i|t das gleichsam wie ein persönlicher Nachhall aus jenen Zeiten, da Oesterreich tem deutschen Volke mehr war, als ein bloßer Verbündeter. Oesterreich-Ungarn geht nun seine eigenen Wege. Ohne einige fällt auf die jetzigen Festtage in Wien dadurch ein Schatten, daß die Frage der Offiziersgagen mit Ungarn rimner noch nicht gelöst ist, daß der Sprachenstreit in Böhmen drohender als je sein Haupt erhebt und auch in Bosnien und der Herzegoivina sich nationale Selbständigkeitsgelüste an die Oberfläche drängen, Schwierigkeiten, die sich _ wohl Pa um durch eine Ministerkrise lösen lassen. Aber auf dem Gebiet der äußeren Politik bietet sem enges Bundesverhältnis 511 Deutschland, daß sich in Algeciras und erst kürzlich wieder bi dec Sandschakbahnfrage so glänzend bewährt hat, umso Erfreulicheres. Ist es doch, als sei die äußere Politik beider Kaiserstaaten in letzter Zeit fast eine gemeinsame geworden. Ziese Allianz ivill dann die Anwesenheit deutscher Fürsten in Schönbrunn ebenfalls zum prägnantesten Ausdruck bringen, indem sie Kaiser Franz Joseph als ihrem Förderer und Ec- hiilter huldigen. Wie hat sich dieser zu allen Zeiten einer Elchen Ovation würdig gezeigt! Mit echt deutscher Ge- iinnung lehnte er es ab, gegen den Norddeutschen Bund zil I'impfen, und sich etwa für die Verluste von 1866 zu ent- ichädigen, als Frankreich ihm 1870 ein Bündnis anbot, und fortgesetzt ist er für die Einheit dec österreichisch - ungarischen 94rmee und ihre Vervollkommnung nach jeder Richtung hin k ngetreten, um dein Bündnis mit Deutschland auch jenen ltiilitärischen Inhalt zu geben, dessen es in heutiger Zeltlage l»-darf, soll es zum Hort de§ Völkerfriedens iverden. So gewinnt die HuldigungSfahrt der deutschen Fürsten K-iirch historische und politische Schlaglichter erst die rechte Beleuchtung. Sie ist weit mehr als eine fürstliche Gra.u- letionscour, sie ist der Beweis deffen, daß alles Vergangene wegeben, vergessen und ausgeglichen, und daß die Jnteressen- g.!meinschaft Oesterreichs und Deutschlands nicht nur den Fürsten, sondern auch den Völkern Herzensbedürfnis Ui, denn i® ihren Fürsten huldigt die deutsche Nation dem greisen I Monarchen. Seine Patriaichengestalt i|t -ms eine Verkörperung dec alten und neuen Ze-t zugleich. Em Nestor t-ir Fürsten steht er da, aber nicht als laudator temporis acti, sondern als der Bahnbrecher des neuen Oesterreich, mit dem wir in der Fürstenzusammenkunft unser gemeinsames Deutschtum feiern. * Wien, 6. Mai. Die „Wiener Oenbpoft" schreibt: Reichen Festschmuck legte heute unsere Stadt an. Gllt es doch, den erlauchten Gästen, die sich hier zu hehrem Feste versammeln, einen herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu entbieten. Mit dem deutschen Kaiser und König von Preußen vereinigen sich hier die Herrscher Sachsens und Württembergs, sowie der Mgent von Bayern, die Fürsten vom Rhein, vom Thüringer Walde, vom Strande der 9torb» und Ostsee und die Vertreter der meer- beherrschenden reichen Hansestädte, mit dem Kaiser anläßlich der nahenden Vollendung seines 60. Negierungsjahres ihre und des deutschen Nachbarreiches verehrungsvolle Glückwünsche darzu- bringen. Ungewöhnlich, wie das Fest, zu dem die Oesterreicher rüsten, ist die Huldigung, die morgen dem geliebten Kaiser und .Herrn im Schloß zu Schönbrunn zuteil werden wird. Deutschlands Fürsten und Stämme bekunden durch sie vor allem die Gefühle, der herzlichen Sympathie und Verehrung vor dem erlauchten Jubilar, der seit zwei Menschenaltern die habsburgischen Lande mit weiser Hand geleitet und auf die heutige Höhe ihrer Entwicklung geführt hat. Nicht minder kommt in dieser erhebenden Kundgebung der warme, aufrichtige Dank zum Ausdruck, den die deutschen Fürsten und Regierungen dem bewährten Verbündeten zollen, der sich jederzeit als hochherziger Freund des neuerstandenen Reiches erwiesen und dessen großen Begründer wie seinem Nachsolger an der Krolre unverbrüchlich die Bundestreue gehalten hat. Freudig heißt die alte Kaiserstadt als getreuer Dolmetsch aller Bewohner dieses weiten Reiches die deutschen Bundesfürsten und die Vertreter der freien Städte willkommen und ehrerbietig begrüßt sie die erhabene Frau aus dem Hause der Hohenzollern, deren Gegenwart dem festlichen Tage eine erhöhte Weihe gibt. Um so Heller wird der Jubel ertönen, um so herzlicher der Empfang sich gestalten. Wollen die Wiener damit doch den erlauchten Gästen zugleich danken für die hoch- sinnige Huldigung, die dem gilt, der ihnen am nächsten steht, ihrem hochgeliebten Kaiser und Herrn. Wien, 6. Mai. Prinzregent Luitpold von Bayern ist heute früh hier eingetroffen und hat im Palais Modena Wohnung genommen. Er empfing dort um 12 Uhr mittags den Besuch Kaiser Franz Josess. Es war dies die erste Ausfahrt des greisen Monarchen feit mehreren Wochen. — Im Lause des Vormittags traf auch der deutsche Staatssekretär des Auswärtigen v. Schön und der österreichisch-ungarische Botschafter in Berlin v. Szögyeny- Marich hier ein. Wien, 7. Mai. Bei der gestrigen Fahrt Kaiser Franz Josefs nach Palais Modena, wo der Rrinzregent von Bayern c-ohnt, konnten sich die Wiener überzeugen, daß die günstigen Nachrichten über den Gesundheitszustand des Kaisers vollauf begründet sind. Der Kaiser blieb 15 Minuten und fuhr dann nach Schönbrunn zurück. — Staatssekretär v. Schön erschien gestern nachmittag im Auswärtigen Amt und hatte eine längere Unterredung mit dem Minister des Aeußern, Baron Aehrenthal. Bis jeyt sind an Fürstlichkeiten in Wien angekommen außer dem Groß Herzog von Oldenburg und dem Prinz- regenten von Bayern: Fürst Georg von Schaumburg- Lippe, der König von Württemberg, der Großherzog von Baden, Fürst Leopold IV. zur Lippe, der Groß Herzog von Mecklenburg-S ch iv er in, Her - sog Friedrich von Anwalt, der Groß Herzog von Sachsen-Weimar und der Bürgermeister von Hamburg. Alle wurden mit Ehrenkompagnien von Erzherzögen empfangen und fuhren in strömendem Regen zur Burg. Infolge des seit 1/24 Uhr gestern nachmittag andauernden furchtbaren Gewitters sind die Dekorationen in den Straßen zum Tell ganz verwaschen. Der Herzog von Cumberland hat mit seiner Famllie vorgestern Wien verlassen und ist nach Italien abgereist und zwar deshalb, weil das Palais des Herzogs in einer jener Straßen liegt, die Kaiser Wilhelm auf der Fahrt zum Schönbrunner Schloß passieren muß. P 0 l a, 6. Mai. An Bord der „Hohenzollern" ist der Kaiser heute früh 8.30 Uhr unter dem Salut der Schiffe und der Forts hier eingetroffen. Alsbald, nachdem die „Hohenzollern" festgemacht hatte, begab sich der österreichisch-ungarische Marinekommandant Graf Montecucculi sowie andere Würdenträger an Bord. Graf Montecucculi überreichte dem Kaiser ein Handschreiben des Kaisers Franz Josef. Kaiser Wilhelm sandte bald darauf ein Danktelegramm nach Schönbrunn. Um 12 Uhr mittags machte der Kaiser dem Grafen Montecucculi einen Gegenbesuch an Bord der „Lacroma". Um ein Uhr fand auf der „Hohenzollern" große Frühstückstascl statt. Pola, 6. 9Jlai. Tem deutschen Kaffer unb der Kaiserin wurden vor der Abfahrt einige Damen, darunter die Prinzessin Lichtenstein, vorgestellt. Die Damen und das Töchterchen des Bürgermeisters Stanich überreichten der deuffchcn Kaiserin Blumen bu kette, die diese dankend entgegemrahm. Kaiser Wilhelm richtete an mehrere Persönlichkeiten Ansprachen, darunter an den Landeshauptmann Ricci und den Bürgermeister Stanich, die gleichfalls dem Kaiser vorgestellt worden waren. Nach Verabschiedung von den vorgestellten Persönlichkeiten schritt Kaiser Wilhelm die Front der Ehrenkompagnie sowie die Reihen der Offiziere und Beamten ab und dantte wiederholt mit militärischem Gruß. Dann verabschiedete sich Kaiser Wilhelm in huldvoller Weise vom Marinekommandanten Graf Montecucculi, vom Statthalter Prinzen zu Hohenlohe, vom Korpskommandanten Feldmar- schalleutnant Potiorek, vom Hafenkommandanten Ziegler, sowie von dem deuffchen Generalkonsul in Triest. Nachdem die kaiserliche Familie und das Gefolge den Hossonderzug bestiegen hatten, setzte sich der Zug um 4^4 Uhr in Bewegung. Der Kaiser dankte, am Fenster stehend, wiederholt salutierend, für die ihm dargebrachten Ovationen. Aus und Cöttö. Gießen, 7. Mai 1908. Vom städtischen Voranschlag. IV. Die städtische Armenpflege, für die ein besonderer Voranschlag besteht, erfordert einen Zuschuß von 45 000 Mk. gegen 44 200 Mk. Die Versicherung der Arbeiter bat bei 91u0 (7900) Mk. Einnahmen aus den Beiträgen der Arbeiter 15 900 (13 150) Mk. Ausgaben. In der Position Zwecke desKreises und derPro- vinz werden stall der vorjährigen 135 000 Mk. nunmehr 138 000 Mk. angefordert. Erheblich gestiegen sind die Polizeiausgaben, hauptsächlich durch die Bejoldungsregulierung. Statt 76 672 All. werden 184 470 Mk. vorgesehen. Unter den Ausgaben erscheinen u. a. auch 400 Mk. für Anschaffung einer Schreibmaschine und 300 Mk. für Einrichtung der Gasbeleuchtung im Polizeigefängnis. Die Einnahmen aus der Position vermindern sich von 10 979,10 Alk. auf 10 484,70 Aik. Es sind u. a. aus Polizei- und Fetdstrasen 1000 J.’if. weniger vorgesehen, nämlich 4500 Mk., während der staatliche Zuschuß' von 5714,10 Mk. auf 6188,70 Mk. steigt. Die a l l g e >n e i n e Verwaltung verzeichnet bei 17 392 (12 640) Akk. Einnahmen 167 288 (148 148,50) Mk. Ausgaben. Der Mehraufwand erklärt sich in der Hauptsache aus den Gehalis- aufbesterungen. Auch die Rubrik R u h e g e h a l t e, Witwen- und Waifengeld iveist eine steigende Tendenz auf: 19 829,10 gegen 15 167,70 Mk. Für Schuldentilgung sind 280 245 Mk. vorgesehen gegen 238 245 Wik. iin Vorjahr. Die Einnahmen steigen von 163 430,31 Wik. Es tragen dazu bei der Stadlerweiterungsfonds 30 000 (30 000) Wik., das Elektrizitätswerk 43 410 (39180) Mk., das Gaswerk 25 000 (30 000) Mk., das Wasserwerk 56 506 (38 200) Mk., das Schlachthaus 12127,97 (12 510) Mk., der Friedhof 5540 (5540) Wik., die Kanalisation 34133 Mk. Außerdem werden 8000 Mk. Straßenkostenbeiträge dazu verwendet. Für K a 0 i l a l z i n s e n sind 595 299,45 (563 059,71) Mk. aufzuwenden, während die Rubrik 375 205,79 (250 263,30) Wtk. Ein- nnahmen zu verzeichnen hat. Die Wtehrcinnahnie erklärt sich in der Hauptsache aus den von der Kanalisation amzubringenden 127 500 Mk. Zinsen. Das Oklroi ist mit 123 380 Mk. Einnahmen (wie im Vorjahr) vorgesehen, während die Ausgaben rund 1300 Mk. weniger wie früher betragen. Es ist dies darauf zurückzuführen, daß im vorigen Jahr für den Verputz der Oklroihanser am Neuenweger Tor und am Neustädler Tor rund 1150 Mk. vorgesehen waren. Die Hundesteuer soll 8430 Wik. einbringen, 460 Wik. mehr wie im Vorjahr. r Die Einnahmen aus der B e s i tz w e ch s e l a b g a b e werden mit 25 000 Mk. wie im vergangenen Jahr eingesteltl, während der erstmalig eingestellte Ertrag der W e r l z u w a ch s sl e u e r, die erst nach und nach in die Erscheinung treten wird, für dieses Jahr auf nur 100 Wit. bemessen wurde. Sandgrube, S t e i n b r u ch und Steinbrecher hat 56 000 Mark Einnahmen und 48 300 Mk. Ausgaben zu verzeichnen, 5000 bezw. 4000 Wik. mehr als im Vorjahr. Bei den Ausgaben für die Landes-Universität erscheint zum ersten mal das Jubiläums-Stipendium mit 700 Mk. m Ausgabe. Die Gemeindesteuern sind bei Belassung des seitherigen Satzes von 120 Proz. auf 1 040 213,92 Wik. bemessen. Tie für die Gemeindesteuer in Betracht kommende staatliche Einkommensteuer beträgt 454 656 Wik., die Summe der dopvelten Grundzahlen aus 633 630 Wik. Grundsteuerkapital, 396 806 Wik. Gewccbesteueriai. mal und 232 416 Mk. Kapital'.entensteuerkapüal. An Ausgaben sind 99 680 Mk. (43 680) Mk. vorgesehen. Es erscheinen darunter crst- niatig 50 000 Wik. Zuschuß zu den Kosten des Betriebs der Kanalisation; die übrigen Betrage betreffen die infolge Reklamation zu erlassende und ntederzuschlagende Steuern, Registerkosten usw. * " Pfarrpersonalien. S. K. H. der Großherzog haben dem Pfarroerwaltec Ernst B e ck e c zu Fürth die evang. Pfarrstelle daselbst übertragen. • * Die israeliiischen Re ligi 0 nsgeine^in den des Kreises Gießen erheben, dec Höhe des prozentualen Aufschlages auf die doppelten Grundpachten und die ganzen Emkommensteuerbeträge nach geordnet, im Rechnungsjahr 1908 folgende Umlagen zur Bestreitung ihrer Bedürfnisse: Leihgestern 190 Mk. — 120,387 Proz.; Großen - Bufeck 850 Mk. — 100,248 Proz.; Watzenborn - Steinberg mit Garbenteich 145 Mk. = 77,292 Mk.; Londorf mit Kesselbach, Rüddingshausen und Gellshausen 1700 Mk. — 73,606 Proz.; Obbornhofen mit Bellersheini und Wohnbach 526 Mk. = 63,642 Proz.; Lang - Göns 40 Wik. = 62,893 Proz.; Allendorf a. d. Limda 600 Mk. — 53,807 Proz.; Hungen mit Inheiden und Utphe 1700 Mk. — 49,869 Proz.; Holzheim mit Grüningen 300 Mk. — 42,481 Proz.; Beuern 248 Mk. — 38,811 Pcoz.; Langsdorf mit Birklar 500 Mk. — 38,423 Proz.; Großen-Linden 92 Wik. — 38,221 Proz.; Steinbach 70 Mk. — 35,659 Proz.; Alten-Buseck 134 Mk. = 34,491 Proz.; Lollar mit Ruttershausen, Mainzlar und Daubringen 150 Mk. — 30,407 Proz.; Reiskirchen 100 Mk. = 24,636 Mk.; Gießen 15 000 Mk. = 22,384 Proz.; Treis a. d. Lumda 227 Mk. — 21,803 Proz.; Wieseck 167 Mk. =- 14,126 Proz.; Lich 247 Mk. = 14,036 Proz. • • Eine allgemeine Viehhändler-Versammlung, die sich mit wichtigen Fachinteressen beschäftigen wird, ist vom Vorsitzenden des oberhessischen Viehhändleroereins auf nächsten Montag abends 7 Uhr einberufen worden. Die Versammlung lagt hier im Restaurant „ jur alten Post". — Annerod, 5. Mai. Am Sonntag früh hatte unser schöner Ort einen starken Besuch von Touristen, indem der Frankfurter Taunusklub mit ca. 190 Personen einen Ausflug hierher und weiter nach dem Schiffenberg und Kloster Arnsburg elc. machte. Nachdem die Ausflügler in der Krone ihr Frühstück eingenommen hatten, marschierten sie um IO1/* Uhr, gestärkt mit Rippchen und Kraut und dein Nalional- Getränk „Eppelwei", vergnügt ihrem Ziele zu. - b- Nauheim, 5. Mai. Die 7. Hauptversammlung der Freien Vereinigung deutscher Nahrungsmittel- Chemiker finbet hier am 29. und 30. Mai statt. Der hiesige Ortsausschuß setzt sich zusammen aus folgenden Herren: Apotheker Böhler, Geh. Baurat und Badedirektor Dr. Eser, Dc. T. Günther-Gießen, Dr. Graf, Bürgermeister Dr. Kayser, Kreisarzt Dr. Nebel-Friedberg, Kurdireltor Jrhr. v. Starck, Dr. Steinberg, Apotheker C. Werner, Apotheker Dr. K. Werner unb Rektor Prof. Dr. Zimmer. + Ilbeshausen, 6. Mai. Die Vorbereitungen zu beni am 14. Juni er. hier stattsindenben Sänge rse st e sind in vollem Gange. Nahezu 40 Vereine haben ihr Erscheinen zugesagt, darunter viele aus der südlichen Wetterau. — Der seit September 1901 an hiesiger Schule tätige Lehrer Schaab wurde auf Wunsch nach Södel versetzt. Ntan sieht den allseits beliebten Lehrer sehr ungern von hier scheiden. X Vom östlichen Vogelsberg, 5. Mal. 7 »Frühling hat nun auch bei uns Einkehr gehalten unu hierdurch manchen Landwirt einer Sorge enthoben. Bis jetzt war es infolge der Nässe unmöglich, die Felder 511 bewirtschaften, und mit der Aussaat konnte erst dieser Tage begonnen werden. sd. Darmstadt, 5. Mai. Ein schweres Gewitter mit Sturm und Hagelwetter ging heute nachmittag Zwischen 6 und 7 Uhr über unsere Stadt. Der wolkenbruchartige Regen überschwemmte ganze Stadtteile und verhinderte einige Zeit den Straßenverkehr an einzelnen Punkten. In der Altstadt sind zahlreiche Keller mit Wasser gefüllt. Bei den Kanalbauten in der Bisniarckstraße sind durch die Wassermassen die Absprüsungcn hinweggeschwemmt und dadurch die Weiterarbeiten sehr gestört. — Tot aufgefunden wurde heute früh auf der Main-Neckar-Bahn südlich der Station Eberstadt auf deni östlichen Geleise eine anscheinend den ärmeren Ständen angehörende Frau, im Alter von ca. 30 Jahren. Sie hat schwere Verletzungen am Kopfe und wurde wahrscheinlich durch den Räumer einer Lokoinotive getrosten und zur Seite geschleudert. X. Hanau, 5. Mai. Dr. Arthur Weinberg in Frankfurt a. M., Mitinhaber der Firma Cassella u. Comp., G. m. b. H. in Mainkur, stiftete dem Landkrankenhause in Hanau 10 0 0 0 M k. mit der Bestimmung, diesen Betrag unter dem Namen „Dr. Arthur Weinberg'scher Kinder- freibettfonds^ zu führen und aus den jährlichen Zins- erträgnissen Kinder zu verpflegen, insbesondere solche, bei denen eine chirurgische Behandlung nötig ist, für die die Eltern die Kosten nicht aufbringen können. Die Stiftung hat bereits die landesherrliche Genehmigung gefunden. Gießener Strafkammer. )( Gießen, 5. Mai. Fretgesprochen. Unter Ausschluß der Oesfentlichkeit verhandelte die Strafkammer gegen einen 16 jährigen Taglöhner von Harbach, welcher beschuldigt ist, sich Ende vorigen und Anfang dieses Jahres an einem 10 jährigen Mädchen in unsittlicher Weise vergangen bezw. dieses zur Duldung unsitclicher Handlungen verleitet zu haben. 9tach dem Urteil haben sich unlösliche Widersprüche bei der Verhandlung ergeben, jo daß das Gericht zugunsten des An- getlagteil entschied und aus Freisprechung erkannte, wenn auch die Aussagen des Kindes nicht für unglaubwürdig erachtet wurden. Zechprellerei. Im letzten Winter mauste der Former F. S. von Wies eck kn einer Wirtschaft zu Kesselbach eine Zeche und versuchte heimlich KU verschivinden. Der Wirt merkte dies noch rechtzeitig und verlangte Zahlung. S. erklärte, er habe kein Geld, doch sei ein Bekannter, der ihm noch Geld schulde, bereit, die Zeche zu begleichen. Diese Angaben erwiesen sich als unwahr; ebenso, er habe 80 Mk., die er seiner von ihm getrennt lebenden Frau habe bringen wollen, bei sich gehabt und sei deshalb jederzeit in der Lage gewesen, die Zeche zu bezahlen. Es liegen die Voraussetzungen zum Betrug im Rückfall vor, es wurden ihm aber miL- dernde Umstände zugebilügt und aus eine Gesängnisstrafe von 4 Monaten erkannt. Wegen Unterschlagung freigesprochen. Der 20jäljnge Zigarrcmuacyer K. B.-E. aus Laubach hatte sich vor dem Schöffengericht wegen Unterschlagung zu verantworten. Es ist ihm zur Last gelegt, eine Mille Zigarren, die er von Fweienseen nach Laubach habe vcroringen sollen, nicht abgeliefert Ku I)aben. Ein Wirt von Freienseen hatte von einem Laubacher Zigarvensabrikantcn eine Mille Zigarren bestellt und als nach einiger Zeit ein Prozeß emstano, wollre sich der Wirt erinnern, daß er die Zigarren durch den Angeklagten habe zurückbringen lassen, weshalb ein Verjähren wegen Unterschlagung gegen den .Angeklagten eingeleitet mürbe, das vom Schöffengericht mit Verurteilung zu 10 Mk. Geldstrafe ausging, trotzdem dem Angeklagten der beste Leumund zurseite stand. Das Schöffengericht nahm an, er sei in einer schwachen Stunde der Versuchung unterlegen. Der Angeklagte sochr das Urteil an und wies nach, daß er vielfach Pakete von Freienseen nach Lanbach verbracht hat und daß ein Irrtum des Wirt vorliegen könne. Diese Ansicht wurde auch von dem Gericht geteilt und weiter angenommen, cs sei nicht ausgeschlossen, daß, menn der Angeklagte auch tatsächlich die Zigarren zum Rücktransport erhalten hätte, eine rechtswidrige Zueignung nicht festgesteUt wäre, da er die Zigarren bei seiner Ankunft in der Fabrik dort hingestellt haben könnte. Uebrigens wurde er in der Fabrik so reichlich mit Zigarren versehen, daß er sich solche nicht auf rechtswidrige Art hätte zu verschaffen brauchen und es iicherlich ausgefallen wäre, wenn er ste hülle abfetzen wollen. Unter diesen Umständen nrußte Freisprechung erfolgen. HIHI ■■IIIII|I|| ■>! I IIIII | III ui KJ R. B. Dar IN st ftdl, 3. Mai. Das Schöffengericht verhandelte heule die Privatklage des L a n d l a g s a b q e ordnete 11 u n d S t a d t r e ch n e r s Philipp klebet II. von Dieburg gegen den verantwortlichen 3t e d a k t e u r des hier erscheinenden iozialdeinokratischen Blattes Wilhelm Knoblauch wegen Preßbeleidigung und verurteilte letzteren in eine Geld st rase von 5 0 Mart, sowie zur Tragung sämtlicher Kosten, sprach dem Privaikläger auch die Befugnis zu, aui Kosten des Beklagten m versehiedenen Zenungen zu veröffentlichen. ES handel! sich um einen in der Nr. vorn 10. Februar v. Z. des erwähnten Blattes erschienenen Artikel, in dem aus Anlaß einer von Uebel im November v. I. bei dem Gemeinderal von Dieburg beantragten aber abgewicsencn Erhöhung seines Stadirechnergehaltes dieser in höhnischer Weise herabgewürdigt und lächerlich gemacht wurde. So ist u. a. gesagt, m seiner frommen, aber etwas schwarzen Seele sei der Geist der Habsucht eingckehrt und es wird ihm durch verschiedene Wendnngen Geldgier und mebrige Gesinnungsart vorgeworien. Weiter wird von Ausbeulung der in der Druckerei der Slartenburger Provinzialzeimng beschäftigten Arbeiter gesprochen und als Seele dieses Systems der dem Vorstand des Blattes angehörende Prioatkläger angegriffen. In der umfangreichen Verhandlung war der Privatkläger durch Rechtsanwalt Rieger, der Angeklagte durch Dr. Fulda vertreten. Letzterer bestritt die Absicht der Beleidigung und nahm für seinen Klienten den Schutz des § 193 St.G.B. m Anspruch. Tas Gericht stellte test, daß der Artikel objektiv beleidigend sei und die offene Absicht der Beleidigung vorliege. Wie das Reichsgericht erst im vorigen Zähre in der Beleidigungsjache Benhold-Hannemann entschieden habe, könne der Schutz des § 193 für solche Prioatbeleidignngs- iälle nicht in Anspruch genommen werden. Da der Angeklagte bisher noch unbeslrait ist, so sei er eben nur zu der oben angegebenen Geldstrafe zu verurteilen und ihm die Kosten des Verfahrens aufzuertegen. Frankfurt a. M., 5. Mai. Von der Strafkammer wurde der Redakteur Aloen B ü f ch i n g von der „Franks. Ztg." wegen Vergehens gegen ine §§ 17, 18 und 21 des Preßges etzes zu 100 Alk. Geldstrafe verurteilt. — Tie „Franks. Ztg." halte aiu 2. Juli 1907 unter der Ueberjchrilt „Ein Kulturbild" einen Artikel veröffentlicht, dem zwei amtliche Schriftstücke als Unterlage diemen. Zunächst wurde die Anklageschrift wörtlich wiedergegeben, die dem Kaufmann Benno Tolshon in Breslau vom 1. Staatsanwalt wegen Vergehens gegen § 184 (Ausstellung unzüchtiger Postkarten) zu- gegangett war. Das zweite Schriftstück war ein Emslellungs- beschtuß der Dresdener Staatsanwaltschaft, die es ablehme, gegen Firmen vorzngehen, die jene und ähnliche Ansichtskarten hcrstellten. Den Schluß des Artikels bildete eine kritische Bemerkung der Redaktion. Wegen des vorzeitigen Abdrucks der Anklageschrift wurde die Anklage erhoben. Der Staatsanwalt hatte 500 Alk. Geldstrafe beantragt. Berlin, 5. Mai. Bei dem wegen Ermordung des Leutnants v. S ch rn i d t, genannt Pyiseldek, angeftagien Privatobertörster Lewandowski wurde nach ziveilägiger Verhandlung von den Geschworenen die Schuldfrage wegen Totschlages im Sinne des Paragraphen 212 des Strafgesetzbuches bejaht, doch wurden ihni mildernde Umstände und ine Anwendung des strafmildernden Paragaphen 213 zugebilügt. Das Urteil läutete aus drei Iah re Gefängnis unter Anrechnung von vier Uloimten Untersuchungshaft. ArveiLerveLvegussA. — Der Friede int deutschen Baugewerbe gesichert. Zwischen ben Zentrallcitungen der beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmer-Organisationen haben unter der Leitung eines unparteiischen Kollegiums in Berlin Verhandlungen statlgefunden; tn diesen wurde zunächst ein Tarifverttagsmuster, das für alle baugewerblichen Tarifverträge in Deutschland als Unterlage zu gelten hat, festgestellt und schließlich auch eine generelle Lösung der Lohnsrage herbeigeführt. Hinsichtlich dieser erging der folgende Schiedsspruch: 1. In keinem Lohngebiete darf irgendeine Verschlechterung der Lohnbedingungen eintreten. 2. In den Lohngebietcn, wo zwischen beit Parteien Lohnerhöhungen für bte Bertragsbauer 'vereinbart find, sind diese Erhöhungen aufrecht zu erhalten. 3. In beit Lohngebieten, wo von ber zustänbigen Arbeitgeber-Organisation anläßlich der gegenwärtigen Bewegung im Baugewerbe Lohnerhöhungen schriftlich oder mündlich augeboten wurden, sind diese Erhöhungen ohne Einschränkungen durchzuführen. 4. In den Lohngebieten, wo nach dem 1. April 1906 keinerlei Lohnerhöhung vorgenommen und auch nicht zum 1. April 1909 vorgesehen ist, ist mit bem 1. April 1909 ber Stunbenlohn um 1 Pfg. zu erhöhen. 5. Für jeben Bezirk, nötigenfalls für jebes Lohngebiet, wirb ein Schiebsgericht unter bem Vorsitz eines Unparteiischen burd) bie zustänbigen Organisationen sofort eingesetzt, bas bie außer der Lohnfrage be- ftehenben Streitigkeiten bis zum 16. Mat b. Js. enbgülcig zu entjcheiben hat. 6. Die Parteien haben bis Montag, 4. Mat, vormittags 11 Uhr, bem Kollegium ber Uuparteiischen (Berlin, Zimmerstraße 90/91) bie Annahme ober Ablehnung bes Schiebs- spruchs anzuzeigen. — Die Arbeitgeber haben sich in einer außer- orbenllichen Generalversammlung, zu ber öOO Delegierte von baugewerblichen Arbeitgeberverbänben aus allen Teilen Deutsch- lanbs erschienen waren, für bie Annahme bes Schiebsspruches lUciite» LeurUeton. — D e r Kaiser unb Meyerbeer. Zum Ostersonntag stanbcn auf Dem Spielplan der Berliner Königlichen Tper „Die Hugenotieu". Dreißig >ranzösisck;e Srubcnteiv bie auf einer mit allzuviel Brimborium inszenierten Stubienreise burd) Deutschland Lsgrissen waren, sollte eine Vorstellung bentscher Opernkunst gegeben werben; bazu cmsersehen war Meyerbeer mit seinen „Hugenotten" Darüber schreibt Dr. Karl Storck im Türmer (Herausgeber Frh.. v. Grotthuß : „Ich irauc unseren Opern-Jntenbanlen alles zu, außer einer krustigen Betätigung nationalen Kunstempfinbens Wenn es innerhalb eines Berussstanbes Vererbung gwt, so sind sie erblich belastet. Tie bcutidje Kunst — deutsches Drama unb Oper voran — haben sich von jeher gegen unsere großen Hoftheater burchsetzen müssen. Zd) halte es für Pflicht, es ruhig anszuspvechen, baß ohue bir Geschmadsrichtung unseres Kaisers diese Entwickelung nicht möglich gewesen wäre; b. h. genau gekommen erst baburch, baß unsere Hoftheater-Jnten bauten sich als Diener bes Kaisers inu> nicht a l s Diener der beutschen Kunst betrachten. Es fällt mir md)t ein, mit biefert hohen Beamten über bie Auffassung ihrer Pflichten zu streiten; nod) viel weniger, bem Kaiser daS Recht seiner per- lönlicheu Geschrnadsrichüing zu bestreuen. Ich stelle nur Tat- sadsen fest und ziehe daraus die Folgerung, daß dem deutschen Volke allmählich klar werden muß, daß eS bie Lebensinteressen seiner Kunst unabhängig machen muß von jenen Einrichtungen, die vom persönlichen Geschmack eines Regierenden bestiinntt werden. Hosttzeater nützen uns nich.s, w i r b r a u ch e n S t a a t s t h e a t e r, wobei cs ircilid) sraglid) bleibt, ob unsere Volrsveriretung chaiak- terooll genug wäre, baß diese SraalStheater aud) Vollst Heater wären. Tie Berliner Hofoper ist einer PrunLsucht verfallen, die zum Kunstverhängnis werden muß. Einmal weil bei ben Opernbesuchern cinjcitig die Leijautust großgezogen wirb, sodann weil riesige Mittel für nurünstlerische Zwecke oergeubet tu erben. Denn bie Schönheit ber Bühnenbilder machst keineswegs mit ihrem Reichtum. Leoncavalios Wert ist bie einzige Oper, oie bislang •int Auftrag bes Kaisers geidjaffcu wurde. Es gibt Leute, die sagen, das fei Politik, Frievenspolitit. Mag sein. Aber fo viel weiß ich in diesem Falle bestimmt: der Franzose oder Italiener, der diese Sieben^mürbigfeiten so auffaßi, mit sie oer Kaiser meinen mag, ist ebenso schwer zu finden, wie der Mann, den Diogenes mit der Laterne suchte, Unendlich groß ist aber die Zahl jener Ausländer, die in ulledeui nur Eingeständnise der Ncinderwertigkeit deutscher Käiltur sehen; täglich wachsend ist die Zahl ber Deutschen, die darin eine schwere Schädigung beutfchee Kunst und deutschen Volkstums beklagen." 1 — G a 1 t e ii i u n st a u s d e r Hessischen L a n d e s a u s- st e l l u it g in -i a r m jt a 0 1. Im Verein und Ziisaminenljang mit der Baukunst werden drc gärtnerischen inlagen aus oer Aus- Allung das besondere Interesse fesseln. Bon o^anenarchttekt Lud- wtg F. Fuchs ist ein, südlich vom Arbeitcrdors angepaßter Berg- Garten ausgebaut, verbunden mit einem Gartenhäuscheu und einem Kinderthcater. Seiner Lage entsprechend am südlichen Abhang Wirtes ber legten Ausläufer bes Odcmvalbes, ergaben sich äwei Terrassen unb ein versenkter Teil, ber als Obstgarten verwertet wirb. In der Achse des a-ls Ziergarten ausgelegten Hauptteils liegt ein achteckiges Bassin aus glasierten Forrnstetnen, in bereit Mitte ein Springbrunnen sich ergießt. Zur Linken liegt bas kleine Heckentheater, bas für bie Kinderspiele benutzt werben soll. Von Prof. Albin Müller würbe ein Garten angelegt, der, von bem Vorbau der Läden unb bem Gebäube für Architektur umfaßt, int Verein mit einer beide Gebäude verbinden- ben Pergola nach bret Seiten hm abgeschlossen ist. — Ein,,unverschämter" Verleger. Der geistreiche schottische Dichter Vernarb Shaw veröffentlichte in einer amerif. Monats! chrift eine Erzählung, für welches fic ihm ein hohes Honorar zahlte. Die Verleger haben außerbent einen Preis von 1000 Dollar ausgefetzt, ber alle brei 9)ionate dem Verfasser überwiesen wirb, ber während dieser Zeit ihrem Urieile nach bie beste Erzählung für ihr Blati geliefert hat. Dieser Preis nun wurde Shaw zuerkannt und ihm der Scheck von 1000 Dollar übersandt Der Empfänger hatte nichts Eiligeres zu tun, als bie Gelbanweisung zuvückzufenben unb in einem Begleitschreiben seiner Entrüstung barüber Ausdruck zu geben, daß bie Verleger ftch anmaßen, zu entscheiden, welche Erzählung bie beste war, da darüber doch nur bie Nachwelt entscheiden könne; es sei auch eine UnvcrsdMntheit, bem Autor mehr zu zahlen, als vereinbart worben seil! — Ein Theaterbau, ber als eine hervorragende künstlerische Tat betrachtet werben kann, ist im Mai-Heft ber Zeit- schrist „Deutsche Kunst und Dekoration" veröffentlicht. Es hanbelt sich um bas vor kurzem eröffnete „Hebbel-Theater" in Berlin, ein Werl des Architetien Lstar Kaufmann, das den jungen Künstler in bie Reihen bet führenden Meister stellt. Der Bau felbst, aber auch bie innere Aiisstattung, mag auf beu ersten Blick überraschen, benn im Gegensatz zu anberen Theaterbauten ist hier alles uach ben Prinzipien ber modernen Kunst gestaltet. Auf v^rgolbeten Stuck und schwülstige Ornamenlil ist vollkommen verzichtet, bagegen sind die beromtüien Werte feiner Holzarten und farbiger Stoffe voll ausgenutzt. Auf die rcid) iüuftriertc Veröffentlichung sei aufmerksam gemacht, weil sie zeigl, daß auch ohne alte, erprobte Ornamentik reidje Wirkung in Jnnenräumen erzielt werden kann. — Kleine Kunstchronik. Eine Neuerung int kimstgeschichtlicheit Unterricht in der Berliner Universität ist benterkenswert • Jni Anjchlich an eine Vorlesung von Professor Wölfflin hat sich der frühere Direktor der Düsseldorfer Kiinstgewerbeschnle, Proiesjor Peter Behreiis, bereit erklärt, mit den Studierenden elementare Z e i ch eu ü b u n g e n abzuhalten. erklärt. Inzwischen ist auch zu bem im Schiebssprud, vorgesehenen Termine die Zustimmung der Arbeitnehmer-Organisationen auf bem Gewerbegcricht zu Berlin eingelaufen, so baß nunmehr bet Schiebsspruch in Wirksamkeit tr‘, und damit die Einigung über die Arbeitsverhältnisse im beutiajen Baugewerbe vollzogen ist. Dieser wichtige Vorgang hat aud) eilte große prinzipielle Bedeutung, insoweit als int Baugewerbe hier zum erstenmal bie Tarifvertragssrage zum Gegenstanb bes Vergleichs zwischen, beit Zentralverbänben ber Parteien geworben ist. “-----------—------------L-r Z3iaivcrj8iät5«-2lad?r8d)t€n. — In Paris ist am 5. Üllai Geologe Lapparent, ständiger Sekretär brr Atäbeinie der Wissenschaften- gestorben. Märkte. — K a r t 0 s f e l m a r k l - B e r l ch t vom 4. Mai 1908 Friedberg (Hessen): Rote Sorte Mk. 2.10-2.25, Magnum bonuin 2.50—2.6o, weiße runbe 2.10—2.25, Gelbsleischige, weiße, 2.35 bis 2.50. Frank' tirt a. Bt.: Rote Sorte Alk. 2.00—0.00 Magnum bomini 2.50-0.00, weiße vimbc 2.00 bis 0.00, Gelbsleischige' roie, 2.50, weiße 3.00. Wiesbaden: Magnum boitum 2.50—000' weiße nmbe 2.30, Gelbsleischige roie O.OÖ, weiße 2.40. Mann- l) e t in: Wfagmtm bomim Alk. 2.80—2.90, Gelbslinschige, blaue 3.50 bis 3.75, tote 4.20—4.40. Köln: Rote Taber Ätk. 0.00—0.00 andere rote Sorten 2.30, Aiagnuin bonum 2.7u bis 2.90, werße runde 2.30—0.00, Getbfleischige roie 2.60—2.65, weiße 2.75—3.20. T 0 r t in und: Aiagnunt bonuin Rtk. 2.90—0.00, weiße runde 2.55, Gelbfleischige, blaue 0.00, rote 3.10, weiße 3.70. Münster- 'Magnum bonum 2.60-2.75, Gelbsleischige rote 2.90 bis 3.1u‘ weiße 3.65—4.00. Hagen: üiiaginiru bonum 2.85—0.00, weiße umbe 0.00—0.00, Gelbsleischige roie 0.00. Saarlouis: Rote Sorte 2.50, Magnum bonum 'JJlf. 0.00, weiße runde Ulf. 2.40. Frankenthal: Rote Sorten 2.30, Magnum bonum 2.50, weiße runbe 2.40, Gelbsleischige blaue 3.00, rate 3.00, weiße 3.25. Wittich b. Krefelb: Rote toorte 0.00, Magnum bonum 2.80—3.00, Gelb- flciidjige, rote 2.80 bis 3.0ü, ibeiße 2.70—2.90. Kempen: Ulagnum bonum 2^50-0.00, Gelbsleischige rote 3.00. Saffig. Plaidt: Rote Sorten 2.50, Ulagnum bonum 2.70. (Alles per 50 Kilogr.). Limburg a. b. Lahn, 6. Mai. Fruchtmarkt. Durch, schinttsprels pro Ulalter. Roter Welzen (uasfaillfchcr) 17,60 Ulf weißer Weizen 00,00 Ulf., Korn 14,80 Ulf., Gerste 11,40 Ulf., Hafer 7.50—8.00 Ulf. nach Qual., Erbsen 0,00 Ulf., Kartoffeln 6,00 Ult. Nirehlsehe 2Iad?red)ten« dsiaettlische ?te!tglüürgeäiLuwe. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). S a m s t a g den 9. Ul a 1 1908 ; Vorabend 7.30 Uhr. Ul 0 rgens 8.30 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr. Schrifterklärung. Sabbatausgaug 8.50 Uhr. Israelitische Relrgionsgesellschaft. Gottesdienst. S a b b a l f e , er am 9. Ul q t 1908: Freitag abend 7.35 Uhr. Samstag vomiiltag 8.00 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr. Sabbat-Ausgang 8.50 Uhr. Wochengottesdienst: morgens 6.00 Uhr, abends 8.50 Uhr. Wetter Bew. Himmel 6. Handel Fran klar ter 7. .Mai, 1.15 Uhr. 3% 3>a“/o 86.90 152.50 Es kat sieb ausgezeichnet bewährt | e h-Jektriz. Laluueyer . . Elektriz. ticbuckert . . Lschweiler Bergwerk . Gelsenkirchen Bergwerk . 215 60 . 111.90 23.70 148.80 60.10 137.90 17,7 ° C. 8,8“ Harpeuei Bergwerk Laurahiitte . . i.umbarden E. B. .\ordd. Ldoyd . . 1 urkeidose . . . Eisenluhn..... Goitiiarubahn..... Lomuaru. Eisenbahu . . Uesterr. 8taatsuuhu . . . I'nnce-Henn-Eisenbabu . Berliner liandeJsgCd. . Larmstädter Lank . . jjeutsche Bank . . . Deutseh-Asiut Bank iJiskontu-Komuianait . Luesuner Bank . . . Kreaitaktieu . . . . Baitiuiure- und Ohio- . 161.50 . 124.10 . 231.40 . 136.00 . 174.10 . 138.00 . 197.30 . 198.10 . 207.90 . 23 40 . 93.00 . 150.10 Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . . . Tendenz: schwach. 90.85 81.30 90.85 81.30 90.20 91.50 98 40 99 20 93.20 . 122.00 . 110.75 . 200.25 . 191.90 Aktien; Bochum Guss . . . , Buderus E. W. . . lenden .: schwach. 3y2°/< 3% MeteoroLoALsche ^eod^chtttugeu der Station Gießen. 60.80 60 40 94.60 86.75 94.60 149.60 49.2u 1:5.0V 65.50 95.20 harn bürg - Aiuenk. PaketL 107/20 Darjieuer Bergwerk. . . 198.OU Laurahutte...... 207.75 .X ordd. Llojd . ... 93.10 Ubeischles. Eisen-Industrie 100.00 Reichsanleihe do. Konsols . . do. Hessen . . . Oberhessen Teseifoßiss^he filuir-,s23ezeicflite des (»iessenei Anzeigers, niitgeteili von der Bank tilr und Industrie, Giessen. i zo Uesterr. Guldreute. 4*/6 % Uesterr. öilberrente 4 zu Ungar. Goldreute . . 4/t> Italien. Rente . . . 0,0 Portugiesen tierie 1 3% Portugiesen „ 111 4 v/0 luss.btaatsanl. 19Ua 4 xa uj0 ,apau. Staatsanleihe i >v Uouv. Türken von 1903 lürkenluse...... 1 % Griech. Monopol-Anl. . 4 % äussere Argentinier . 3U/O Mexikauer . . . 4>av/0 Chinesen . . . . , . Berlin W.oc, Gr. Görschciistraize 37, 111., den 23. Ount 190/. ad) einer Na,en-Overation stellten sich äußerst Harfe Blutungen ein 12 Tage unb Nachte tonnte der Arzt das Blut nicht stillen), daran idjlop sich eine recht schmerzhanc' Mittelobr-Entzündung, au der ich wochenlang lag. Mein Körper, ber schob vorher durch Bluu annut lehr geschwächt war, tarn nun gänzlich herunter. In dieier c-eil hat iich Ihr Bioson nnögezeichnct bewahrt. Es hob meinen 21vpctit ui uberraid)enbcr Weise, die.Kopsschmerzen stellten sich bald lettener ein. — Jetzt nach 14tägigeni Gebrauch Ihres Bioiou mtt Karao laifeii auch die Schwächezunänbe etwas uach; freilich muh ich mico bei dieier gänzlichen Entkräftigung noch einer monatelangen Siosontur unterstehen, ehe ich wieder ijergeitcltt fein tann. Doch bade in) zu Obrem Präparat das beste Vertrauen gefaßt unb werde w auch meinen Bekannten warnt empfehlen. Hochachtungsvoll. Dora Garbe. Unterschrift beglaubigr: Berlin, den 18. August, ü/. Der Vorstano des 73. Polizei Reviers, 2t. Herholdt, Wachlineiitcr. Vio)on das beste unb billigste für Kranke und Schwache ist m Apotheken, Drogerien usw. das Paket zu 3 Mart erhältlich, welche» für circa 14 Tage ausreicht. bluj flieriener i£öj-se, 7. Mai. Antangskurse. Ulai 1908 Barometer am 0° reduziert Temperatur der Luft 0 'S ec Ilelative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke 6. 9 26 738,3 15,6 9,8 75 8 2 6. 9’s 740,1 12,4 8.8 83 WSW 2 7. ^»4 743,5 12,8 8,0 73 WSW 4 Höchst Temp erolui am c . bis 6. Mai Statt jeder besonderen Anzeige Heute früh entschlief nach kurzem Leiden unser teurer Gatte und Vater Prof. Or. Anrecht Dieterich Schanzenstrasse 6 Telephon 326, Für die tieitrauernden Hinterbliebenen Neuester vervollständigter Marie Dieterich, geb. Usener den 6. Mai 1908 DVi ■ Mineralwasser Uhr Stück 12 Psg. [2872 3a2 Kunstdünger 897 [500] 810 150108 395 1500J 624 742 96 1500J [500] 30 1 5 1 020 SG 190 258 550 72 684 =07 17 '.8 152103 (Ohne Gewähr.) (Nachdruck 824 [ 3000J 937 219 648 88 98 978 81 15 3038 282 360 792 265 436 91 146 472 73 717 627 15 783 24012 203 524 29 610 831 907 19 25164 180293 772 931 64 1 8 1 276 39 428 67 654 662 814 763 67 862 902 [500] 61 189060 209 368 421 [500] 22 800 71 191088 330 86 481 [3000] 61188 612 133 259 [3000] 960 7 7048 254 [1000] 523 35 51 684 797 809 78027 920 2 25120 240 666 615 226167 46 80 598 630 886 92 [1000] 79029 83 88 153 200 414 515 661 1-67 747 [3000] 832 89 93 938 724 42 ">0 63 2 3 6125 386 435 84 504 848 69 957 768 819 713 819 70 »49 2 44170 759 879 970 2 4 5142 649 686 718 109158 [3000] 211 bi) 233 40 490 543 82 609 712 941 25 7180 60 95 407 79 552 631 [5001 65 314 [1000 ] 74 435 582 99 618 801 69 [ 500] 2 5 8 068 162 233 [300] 849 416 934 2 5 9256 79 580 [3000] 269 040 105 79 131158 474 208 805 433 759 999 2 61137 803 508 48 793 16 60 405 22 99 780 987 98 263188 806 18 111033 197 110001 207 818 530 645 719 [1000] 87 112156 221 898 529 42 681 [500 ] 737 998 492 803 95 974 85 98 1500] 114179 328 28 418 532 815 852 85* 750 910 2 6121 37 603 911 27011 [10001 47 167 828 [1000] 28066 324 436 615 [500] 69 929 [3000] 51 [1000] 851 017 256022 977 673 836 08 559 477 67287 46 363 449 751 853 68030 49 70 117 67 91 [3000] 403 15 512 70 658 85 713 958 [1000] 69013 109 787 256 928 625 91 96 647 78 790 850 1 82110 368 417 46 646 728 90 1 83129 80 649 78 [1000] 933 46 1 84043 400 759 969 87 1 8 5003 480 631 [1000] 710 854 941 18 6025 110 4 9 80 428 [ 500] 626 552 408 565 316 559 712 450 565 621 70153 851 9J3 94 16017 [1000] [500] 17029 165 857 408 98 51109 828 848 414 [1000] 72 217 [1000] [1000] 392 506 715 21 91 810 906 49 [1000] 67 75 [1000] 879 598 677 861 640 540 811 62 332 839 423 98 231 702 992 2O6070 138 61 216 819 473 518 31 731 925 208115 12 54 988 209002 61 188 200 450 940 751 876 [1000] 48093 [1000] 966 153 77 392 74 932 9.31 752 959 227 857 932 [3000] 451 81 72033 [3000] 10.3 10 163 82 379 435 89 532 67 906 18164 295 494 660 34 753 786 [1000] 820 22 60 113210 65 «4 560 617 64 19 706 732 866 27 1 316 88 729 65 80 060 813 697 631 910 880 409 515 43 790 821 752 844 9001 112 54 412 655 89 97 224 229 60 739 963 809 917 703 439 954 57 60 70 83# 405 29* 755 656 90P 669 681 425 501 780 L E. G. 2908 121118 194 261 123009 124090 158 522 1280=0 277 668 605 801 989 [500] 207029 226 [500] 828 73 410 634 245 79 01 516 650 02 825 900 15150 98 357 426 767 904 42 79 [10001 72 [500] 427 617 883 1 7050 413 513 998 1 8031 59 73 840 19227 365 517 968 [500] 20065 325 508 78 678 756 832 94 8 21517 80 22022 610 19 694 [1000] 20009 102 4 verboten.) [1000] 404 678 854 4075 222 576 801 6155 5O058 4R3 [500] 535 755 822 33 [3000] 753 84 5 2023 894 589 928 5 3081 125 54 98 870 918 47 [500] 50 5 4007 106 12 592 680 771 942 78 55001 [1000] 78 84 88 106 617 775 73 100 6 50 83 327 457 [1000] 604 727 223 82 340 70 Ml 74 [500] 86 89 824 26 913 11248 80 [1000] 705 [500] 96 941 42 427 15330 [1000] 493 501 568 704 t-29 904 58 186137 11000] 517 999 85 198 730 238 795 278197 228 86 50 54 447 680 270032 88 21* 18 48 465 570 684 708 *4 958 154018 185 214 [3000] 365 557 728 [500] 39 68 846 906 [1.000] 155187 298 596 699 11000] 156238 102 629 86 52 782 [ 500] 826 970 1 5 7006 25 197 803 941 158103 251053 214 318 631 42 *09 988 252072 133 5=8 [1000] 851 933 11000] 253232 [500] 65 389 96 706 72 9'jO [500] 2 5 4034 224 78 08 507 [5001 87 [1000] 729 58 75175 87 887 401 88 46 785 91 259 96 735 611 845 61 998 1 84187 185054 69 210 841 96 620 809 957 68 187188 806 52 602 36 642 8* Dutzend 70 Pf». L. Steinhäuser 96 885 2 2 4536 836 311 41 429 68 [1000] 756 828 753 63 255 90 [1000] 608 [1000] 7050 181 8042 226 307 42 579 600 [300] [500] 94 557 745 [500] 831 955 89 10183 348 125 [ 3000] 37 47 477 535 678 [ 500] 808 12001 361 74 565 738 818 88 11334 444 94 885 13021 52 239 497 517 608 14 804 150182 233 90 405 546 706 16 58 16 0051 171 202 883 407 89 52 655 = 78 [1000] 161046 196 467 72 [3000] 569 74 667 745 920 1 6 2 018 376 411 637 163199 229 812 [1000] 14 55 [500] 503 62 33 845 164314 53 643 791 851 |500] 16 5072 158 86 [500] 373 608 938 56 1 6 6077 163 93 376 693 [1000] _ 123 239 424 33 72 [500] 615 1318 67 84 67 2542 659 705 45 63 899 994 3245 530 [500 ] 77 363 530 98 845 5117 [500] 293 303 439 529 [3000] 773 60115 [500] 506 50 81 629 770 953 10138 294 377 [500] 4=3 803 653 91 [3000] 706 1 2377 [500] 13272 320 14265 341 957 188120 63 888 061 89 1OO084 86 158 628 4 6 833 966 Jakoa» äfft al ermutig Ecke Klinik- u. Frankfurter Str. 251 306 23 64 492 660 810 27 0082 116 63 287 [3000] 303 468 511 17 731 [3000] 54 843 972 2 7 2182 2 7 3078 200 29 409 638 40 750 65 06 956 79 528 640 928 13000] 187108 23 284 390 644 722 70 188106 245 418 [500] 180023 122 257 597 [8000] [500] 793 948 944 100544 601 712 851 937 1 0 1 041 466 517 689 703 49 904 192043 268 459 512 44 [500] 686 721 10 3 248 895 363 493 20074 362 526 42 600 847 30170 244 [1000] 65 394 96 [1000] 493 560 782 812 31007 87 217 [500 ] 327 415 28 644 726 8 4 994 3 2 098 365 [1000] 526 [500] 663 [500] 88 784 92 [50o] 938 33242 87 (10001 833 421 82 42 511 <6 670 913 34085 414 26 76 1 65 208 319 473 855 1 86016 31 285 [ 500] 325 463 [500] 522 55 604 11 900 1 67 265 336 504 [ 8000] 755 866 81 913 55 1 68014 307 [500] 634 784 98t 160887 80 477 [500] 04 523 861 612 895 152071 195 277 879 435 500 618 76 153022 69 [8000] 80 99 160 244 68 641 703 9 [8000] 26 803 1 5 1429 760 919 1 5 5210 75 620 718 839 966 1 56184 [1000] 392 40* 61 96 678 786 157260 355 75 662 99 796 806 [1000] 85 989 158073 167 72 218 98 [500] 443 560 825 1 50110 67 646 [1000] 744 806 7 998 [3000] 2 1 5074 110 23« 61 330 400 19 29 569 919 2 1 6384 504 25 717 51 2 1 7161 X^t=ö'a fytpr 818 57 973 167099 [1000 ] 431 78 768 920 168123 44 66 [1000] 410 27 520 628 [1000] 92 748 834 984 90 1 60047 520 25 79 170108 301 29 428 529 62 788 [3000] 848 81 024 27 17 1 071 580 028 1 7 2029 38 132 486 555 89 706 21 42 [3000] 70 919 1 73108 45 392 675 859 "174045 354 59 [500] 85 97 538 660 788 1 7 5065 128 203 32 499 [1000] 94 866 85 1 7 6071 [1000] ,65 206 461 528 717 832 177012 59 138 [3000] 627 702 62 814 17 74 178101 302 495 = 62 79 973 1 7 0474 734 853 94 932 180047 51 277 88 44-1 89 690 722 852 1 8 1 003 801 610 31 804 58 1 97000 9 435 92 [ 500] 749 50 845 4« 108025 150 90 294 407 633 1 00103 [1000] 54 226 548 625 32 [3000] 48 798 907 200051 57 [500] C4 752 65 20 1 217 86 399 651 65 [8000] 716 9 7 4 3 225 433 66 [30001 700 92 08 977 492 561 72 45459 64 618 46009 138 254 81 554 89 628 [500] 736 812 47078 311 443 45 583 727 861 133 3 5 893 577 806 16 40153 301 400 [500] 54 58 Tages-Ordnung: 1. Wahl des Rechners und Kontrolleurs. 2. Ergänzungswahl des Aufsichtsrats. 3. Vereinsangelegenheiten. ALendorf a. Lumda, am 5. Mai 1908. Spar- n. Vorschuhvereiu Allendorf a. Lda 468 565 086 854 988 88 [500] . ... 140149 570 00 09 744 1 41108 201 *27 78 51* 236 383 94 426 [500] 654 714 33 816 90113 451 99 626 751 [10001 812 79 81 938 91034 [560] 88 116 [500] 455 [1000 ] 72 M9 [5001 637 55 57 7.8 02159 61 295 [3000] 312 60 744 885 ^9 0 3033 '03 250 3.4 84 8tß 917 9 4265 [ 500] 1=4 672 987 9 5081 193[500] -.7 83 55 89 3nt 619 33 96174 451 67 80 527 614 728 83 919 ^000] 97497 [5001 =03 DS 910 9 8 055 102 [1000] 37 47 359 794 844 09170 ■>-, I S3ß 43 86 87 54= 76 650 702 27 69 818 1OO025 401 575 724 [1000] 32 817 913 101149 247 764 [1000] 888 102013 487 933 1500] 98 1 03097 228 6'0 [5001 709 919 29 104014 104 252 509 81 695 105014 106211 358 699 965 107008 11000] 51 430 646 800 32 932 1 08186 586 [500] 651 60 [1000] 68 909 100131 85 849 98.1 246 '45 54 [KOo] 062 9= 2 4 70.30 447 [10001 869 96ß 76 [100O] 84 2 4 8395 459 509 [500] 98 617 97 2 4 0 6=6 821 940 6 7 90 [1000] 25OU53 259 45 [10001 890 419 81 88 568 737 4 2 56 210026 154 300 406 26 [1000] 33 501 15 658 776 21 1028 147 [500] 93 309 70 489 586 695 [500] 917 70 2 1 2372 .'56 [500] 2 1 3067 168 96 821 919 50 86 214 .',3 200 302 33 *07 70 529 66 626 767 2 1 5395 505 [500 ] 651 79 [500] 83 8902 1 6022 245 430 [3000] 67 91 663 97 899 963 [1000] 217099 [1000] 156 362 508 030 845 51 932 218010 12* 28? 410 633 827 42 070 2 1 0078 234 361 658 [1O00] 49 [500] 785 816 919 79 86'00 201 9ß0 90 57147 224 30 84 349 402 P95 827 58081 [500] 925 500-1* [1000] 65 97 314 255172 577 660 92 716 75 94 [1000 ] 835 524 82 721 7 407= 208 754 7 6006 2 2 8213 524 849 974 2 2 0019 97 145 513 45 602 788 989 2 30129 311 781 871 23 1 254 424 [3000] 8* 551 652 704 57 975 232228 515 68 866 2 3 3009 158 554 621 795 [1000] 991 234291 336 539 91 «33 235000 81 246 990 1 36160 80* 452 520 60« 32 769 80 897 1 37 188 411 63 610 11 23 138081 617 18 1500] 886 »28 1 3 0092 245 [500] 88 M 812 *06 [1000] 8* [3000] 550 612 795 [500] 997 1. Ziehung 5. Kl. 218. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 6. Mal 1908. vormittags. Nur die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. 823 411 530 909 289 722 837 980 91 547 75 659 720 «* 7 1 206 47 [500] *43 12 7052 286 8* 1100»] 412 <62 832 926 91 128182 622 39 1 2 0028 869 84 570 713 6*7 13 0 024 48 141 453 93 [1690] 728 62 [1000] 131112 67 201 817 875 97 975 132010 45 112 92 828 682 [8000] 888 93 1 33137 '>00] 53 21* 890 424 561 78* [500 ] 88 1 3 4 505 762 8 ‘ 3 135084 [500] 407 691 85 643 142011 149 424 *7 143145 485 684 751 [500] 812 18 1 44 235 864 493 596 610 25 869 1 45185 391 423 74 93 736 1 46100 411 872 911 147004 484 520 52 897 148105 333 523 600 1 40003 85 49 149 403 686 669 894 578 2 3 8080 185 410 520 52 704 82 [3000] 404 [500] 509 32 613 825 291 [3000] 468 581 603 19 936 2 4 1 022 24 2043 121 318 446 567 860 2 4 3227 546 613 [ 500 ] 738 875 983 2 0 0 055 214 [500] 31 72 7* 76 84 459 676 210318 454 «53 [500] 96 722 857 990 211291 683 833 1 0 4 524 6 5 664 7 7 709 10 838 [500] 926 61 10 5069 134 348 98 465 500 11 681 789 [ 3000] 371 01= 106018 333 532 [8000 ] 52 [1000] 755 805 51 75 95 107193 209 503 734 [500] 82 [500] 812 959 1 0 8045 151 517 716 1 000*2 66 217 74 470 668 [500 ] 705 81 847 900 21 2 0 0206 571 82 858 [1000] 907 85 2 01108 454 62 577 609 733 814 2O2056 181 *85 659 86 626 764 2 0 30=9 1. Ziehung 5. Kl. 218. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 6. Mai 1908. nachmittags. Nur die Gewinne Uber 240 Mark rind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. (Ohne Gew&hrJ (Nachdruck verboten.) 446 820 716 [500] 27 1063 SO 409 31 598 744 81 2333 318 1)39 3092 160 61 [500] 203 16 69 [1000] 302 [3000] 754 8«8 4009 197 [8000] 335 [500] 447 516 616 52 [3000] 817 5101 [500] 507 670 81 766 815 29 933 89 6 212 553 66 9« 769 =16 7046 56 81 439 58 819 933 8003 64 [1000] 294 0338 I5Ö0] *99 748 [500] 57 871 934 48 Heidelberg, 140011 544 674 884 1 4 1 200 [8000] 330 [ 3000] *42 95 1 42061 106 568 90 | 500] 858 93* 143110 316 765 1 4 4073 153 ! 500 ) 220 66 507 686 785 000 [500] 145077 152 72 796 968 146020 [500] 809 36 *78 658 [3000] 02 805 914 1 47600 1 48192 228 81 325 461 891 957 1 40540 54 780 847 [1000] 916 82 150003 130 629 723 808 1 51138 268 82 38* 515 70 enthaltend die Fahrzeiten der ans den Stationen Giehen, Frankfurt a.M. Lassei, Narburg, Friedberg Lollar, Londorf, Fronhausen Wetzlar, Loblenz, Köln, Fulda, Alsfeld 7 Grimberg, Gelnhausen, Nidda, Schotten Hungen, Laubach, Lich, Stockheim u. Gedern ankommenden und abgehenden Lisenbahnzüge, sowie die Fahrzeiten der viederthalbahn zum preise oon 20 Psg. in der Geschäftsstelle der Eiest. Anz vor- rätig, kann auch durch die Austräger bezogen werben. 70 516 664 [1000] 90 700 50141 370 410 51012 35 41 817 540 725 52373 829 4= 827 53023 [3000] 299 492 [3000] 635 [500] 54007 93 404 36 537 «22 [3000] 804 25 60 55348 [500] 66 750 86 [500] 821 914 *8 [3000] 56015 54 118 [1000] 516 82 [1000] 618 [500] 867 008 [10001 57142 20= 401 58 615 (500] 755 91 940 75 58151 209 75 511 20 61.3 5 0 495 501 [1000] 861 9-0 60117 421 27 6OS 601 97 [500 ] 714 84 [500] 61090 806 478 500 19 663 794 810 62162 607 21 30 859 63046 171 260 88! 403 610 55 64100 520 674 780 817 43 [1000] 986 M 65017 74 233 401 94 65= =14 912 [3000] 66000 153 207 55 313 [1000] 52 4=4 964 6 7310 571 673 716 965 98 6 8155 352 *33 608 939 [500] 60 253 395 834 45 [500] 78 960 73 70103 270 86 300 739 839 87 921 71149 359 469 70 968 72172 285 551 8=0 7 3002 203 314 74 [1000] 75 89 477 [1000] 566 [1000] 74003 63 100 94 [5001 3C7 693 858 75 7 5075 256 31.3 55 865 911 76161 393 513 68 609 75 818 38 928 91 77628 99 761 [1000] 984 7812S 36 218 27 316 38 92 149 75 625 31 6.3 710 884 901 [30tX'l 70154 518 710 972 92 8O00* 70 1=9 498 506 [3000] 631 919 81 81*80 82 611 706 857 13000] 82 103 540 85 616 21 60 703 2 4 7 6 905 59 83152 307 535 678 94 [5000] 84501 [1000] 84 [500] 601 84 760 948 85076 347 48 85 506 643 927 [500] 74 8 6005 115 230 446 527 (1000] 895 87087 169 603 40 724 [3000. 80 943 83012 16 79 410 39 93 [1000] 517 612 86 802 72 8 0018 93 zV-V'- 88 1 0 8065 210 818 87 *58 509 691 079 110022 94 118 814 852 936 260017 26213!) 809 n. Haas Hl Blctchstr. 8, Hinterhaus, Telefon 692 Malta-MHelii Pfund 12 Psg., Neue Matjes Heringe General-Versammlung Spar-- und Vorschußvereins Allendorf a. Lumda, m. u. H., statt. 802 546 667 237198 321 230'86 109 240138 358 682 782 960 2O4010 219 835 39 422 576 680 835 75 20 5195 241 877 568 821 2O 6303 83 58 [500] 63 963 99 20 7285 421 500 76 1 9-6 2 0 8004 146 51 [3000] 70 501 11 37 *9 76* 879 923 264035 163 [1000] 79 221 89 *97 713 860 77 927 78 265110 89 369 442 63 69 6S8 [500] 61 266090 [3000] 131 216 [5l)0] 39 [ 500] 43 535 [500] 650 805 9 8 2 6 7022 761 [15 000] 918 58 2 68157 458 549 92 979 2 6 0027 [500] 457 [506] 85 919 94 2701.>0 [3000] 376 662 962 2 7 1 094 477 52* 650 772 936 [500] 272036 45 139 [1000] 83 »0 216 319 538 628 87 70* 827 77 977 [3000] 273147 [WO] 65 248 403 505 24 63 94 608 46 743 79 801 924 93 2 7 4676 767 945 2 7 5126 859 727 825 2 7 6041 218 *61 72 797 2 7 71-63 *62 516 [500^ 23 63 911 32 2 78100 *12 87 737 912 2 7 0 013 [1000] 25 83 161 98 374 2 8 0314 831 28 1 026 210 51* 738 2 8 2 005 10 46 286 810 37 974 2 83141 857 58 617 57 2 8 4238 355 625 698 908 285148 21= 20 [1000] *22 [1000] 533 236896 [36061 60* 749 873 287110 356 *38 623 690 870 656 6 5 733 355'26 [500] 70 808 36370 606 93 734 [3000 ] 82 9=3 3 7116 255 824 5 7 460 528 635 725 904 [500] 6 22 38.323 420 80 85 668 978 3 0 005 4 2 444 517 8 45 965 956 10057 65 84 109 [500] 23 74 [1000 ] 462 20125 443 816 97 920 [3000] 21113 42 67 73 [1000] 901 22327 [1000] 73 «06 [1000] 87 94 922 23098 120 75 833 455 59* 845 [500] 24122 [500 ] 349 457 600 819 89 25032 7* 312 [500] 5Ä) _____ 856 934 2 6016 740 890 2 7053 75 19' 246 89 816 61 [500] 170055 305 26 686 742 917 [ 8000] 171818 *1 665 172013 33 [1000] 247 350 1 73139 *14 650 90 18000] 83 830 917 1 74187 309 514 92 600 799 1 75028 76 1500] 61 610 729 176224 62 825 [500] 4=8 774 17 7094 224 71 682 738 815 [1000] 178639 7*5 17 0088 176 8* 227 478 589 40’54 523 41050 121 550 [500] 42*31 [500] 532 649 " ------- 44295 752 866 71 20 2017 182 402 502 645 891 [600] 908 26 29 2 0 3071 180 486 605 [10000] 81 89 2 0 4354 415 800 088 2 0 5267 97 99 638 73* S02 --- 403 570 720 SOO 9 63 905 71 28101 63 247 306 70 98 [500] 490 519 693 707 [5000] 874 83 911 20011 35 91 298 399 470 769 =17 903 20 80 85 30015 [ 500] 169 4=8 618 837 31108 82 85 516 99 894 915 71 95 3 2011 52 356 [ 500] 533 714 82 838 3 3 2*4 334 476 839 940 99 3 4077 181 8.3 275 8.35 498 516 773 98 3 5248 50 302 4?2 508 775 9=2 36193 280 03 [500] 332 95 [500] 429 03 [5001 663 75 730 86 875 [ 3000 ] 37182 415 19 666 [500] 911 [500] 42 3 8 579 726 962 3 00 - 133 87 38 213 [500] 308 53 [1000] 768 819 962 76 [ 500] 40 075 1 09 415 519 713 859 [500] 950 41197 990 4 2004 22 [ 3000] 106 132 795 [1000] 99 43283 329 507 780 68 833 73 913 4 4018 [1000] 124 26« [500] 75 867 400 813 4 5 063 105 12 84 535 4 4 771 994 4 6 064 174 75 [1000] 495 553 854 943 4 7338 424 563 718 79 844 970 92 4 8 031 114 2 4 0339 75 446 561 844 63 241076 183 [8000] 633 847 936 7 7 2 4 2086 663 [10001 812 980 243015 392 568 60 2 4 4085 121 92 307 *55 95 2 4 5155 84 816 85 86 2 4 6040 [500 ] 286 *02 [500] 36 [1000] 52 855 917 2 4 7279 383 2 4 8065 66 130 97 343 654 67* 240043 [1000] 182 [1000 ] 889 704 90 808 38 944 46 [10001 764 855 76 941 89 I500J 130161 77 99 212 50 356 [1000] 479 822 989 [500] 720 8*5 929 SO 13 2009 1500] 118 263 344 *5 729 988 133154 829 430 79 603 [500] ,^2 ^s)4008 »3 «3 155 201 80 531 '500] 44 98 I1O00] 035 135071 801' 25 l&OOJ 91 439 696 604 701 42 57 068 136132 359 625 , 500] 784 91 961 137311 29 708 [ 500] 50 67 805 82 139201 84 625 80 93 1,6 [ 500 ] 969 [10000] 130067 [1000] 128 319 [500] 102071 [1000] 182 808 537 773 0.34 1 0 3207 [600] 880 73 409 555 68 [1000] 708 840 194633 54 723 1 9 5023 119 [3000] 899 656 [8000] 91 767 91 94 [5000] 98 877 | 500J 106043 [ 3000] 115 83 261 [600] Erstklass. 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HanS (Frontc & (Sp., Einbcct02.! 625 51 7$ 78 703 8O078 121 352 636 47 717 64 885 81082 [5001 408 83 841 954 8 2087 135 [3000] 79 816 56 8=5 937 36 [ 8000] 83111 21 45 260 972 94 8 4000 158 [500] 309 759 09 [500] 880 959 8 5 060 [1000] 194 393 636 [1000] 975 86170 660 737 931 8 7261 607 06 [10001 816 906 29 8 8242 501 80145 818 [500] 98 644 58 55 800 56 900 2 90314 51 522 31 81= 978 01123 465 80 504 617 [3000] 02185 834 452 684 9 0034 171 349 594 783 907 =27 94081 115 273 82 496 678 0 5 097 139 235 693 814 [1000] 48 75 96105 16 220 49 373 429 76 [500] 720 [500] 97140 596 676 79 [500] 840 51 960 66 9 8160 [500] 834 436 70 571 721 =39 9 0 089 291 511 7«5 81 83 917 100102 [ 500] 293 452 600 56 795 834 47 911 1O1077 553 877 91 99 911 81 71 102205 34 713 20 91 952 [500] 103128 31 331 46.3 680 665 854 928 1 04012 86 501 6=4 105076 196 473 527 611 775 863 943 106034 178 97 334 71 699 854 [500] 60 1 07083 143 95 96 4=5 545 68 908 69 18208U 479 521 48 808 1 83001 4b 91 109 [500] [1000] 801 439 562 ~ " *" ----- Mute Feinpfc erstklassiges Heil- und Tafel - Wasser per Vi Flasche 20 Psg. inkl. 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