M,! -Tage! i nde nnd ‘hecht, Rot. i. Muudcin. hballen lisch itUctviucg 83. OHb86 Ünge at Rauch, i W.45W ,30 'M b iu itfwaus MÄW M. «eu*<-**A gen s. Äi 1 »n-Fabrik. 1 iircuouuoierl.Fabü! glichst likkaunien m ÄiBß »betrieb» tittiui' ^ou. Svaltcn. Imie neb von ircldjnui Itti. Sichere WM. Htalchmen LÖeiueb. WVtolP.^ eibank. c Lchlveiuetlciich, ____ ’ r Pistolen ,cr' ^xstonil>1' '1 onwalt Slol)l in München. Viel inicrejanter war die felgende Mitteilung de- Präsidenten; sie betraf die Mandats - n i e d e r l e g u n g des A b g- Stöcker. Schon in den letzten Jahren ließ ihn fein zunehmendes Herzleiden nur selten int Reichstag erscheinen, und als er sich bei den letzten Wahlen in seinem angestammten Wahltrcise Stegen wieder als Kandidat ausstellen ließ, galt er allgemein als Platzhalter für seinen christlich-sozialen Freund, den jug n.l.chen Lizentiaten Mumm, dessen Verlobung mit einer Richte Stöckers dieser Tage stallgesunden hat. Da- Mandat dürste also iu der Familie bleiben. Die Fortsetzung der Justizdebatte ergab kein günstiges Prognostikum für die Vorlage der Regierung. Die abfällige Beurteilung, die der Entwirr, in der jurißischcn Wissenschaft und Praxis saft durchweg gefunden hat, hat, wie sich heute zeigte, auch int Reichstag eine entsprechende Vertretung. Rur die Konservativen, und auch sie gegen eine große Minderheit in ihrer Partei, erklärten sich mit den kleineren auf der rechten Seite des Hauses sitzenden Parteigruppen mit d.n Ern.dzügen und H.uptabiichten ber' Novelle einverstanden. Weit lr.tischcr zeigte sich bad Zentrum und vor allem mit beit Sozialdemokraten die linZfi» liberalen Parteien, wobei freilich auch hier eine Minderheit, vertreten durch den Geheimen Justizrat Dove, einen freundlicheren Standpunkt zum Ausdruck brachte. ES war nur zum Teil die Erhöhung der Wartegrenze für die Erweiterung der Zuständigkeit ber Amtsgerichte, wogegen sich die Bedenken richten, wenn auch ziemlich allgemein die Neigung besteht, sie niedriger zu stecken als auf 800 Mk. nach dem Vorschläge ber Regierung. Eine größere Angriffsfläche bietet die Beseitigung oe§ Anwaltszwanges. Fast alle Redner brachten die Besorgniise des AuwariSstanocS zum Ausdruck und die Annahme des Vertreters ber verbündeten Negierungen, baß im ganzen nur etwa 20 Anwälte in Berlin durch die geplante Regelung geschädigt würden, wird in der Kommission jedenfalls eine Nachprüfung erfahren. Wogegen man stch in der Hauptsache wandte, war daS Novelle.(mäßige dieser Reiorm, daS Heraus heben einzelner Teile aus dein revisionsbedürftigen Ganzen, und vor allem der FiSkaliSmuS, ber nach ber Ansicht besonders des freisinnigen Abg. Ablaß diesem Werke der Justizverwaltung seinen Stempel ausdrückte. Herr B e s e l e r erwiderte etwas zweideutig, ba& sein Ressort, die preußische Justizverwaltung, ein gutes (Xeroifien Labe. Die Beratung endete mit ber Verweisung an eine 28gliedrige Kommission. Morgen wirb daS Weingesetz beraten; auf die Juristen folgen die Puristen. Am Schlüsse der Sitzung ici.t: der Präsident des Reichstages, Graf Stolberg, mit, daß die Interpellation bett, das Kaiser-Interview auf die Tagesordnung der am Dienstag frattfinbenben Sitzung kommen wird. Die nach- A Arvip sind Sonntag, 8. Xovbr., nur von Klebenden ** v 1 Zi l C Iz Ihr ml i lag» bis IX i hr nachts für driny« nde Filii.' sicher ttnzulrtdleu : |DT/U Or. Richter, Frank(artor Str. 4 — Dr. SchUffer, Plocketr. 9. i>r. Stahl, Schor«»( : 7v, Sonntag, 8. Äov.. von naebm. I 4 Uhr bin 1) Uhr abends nur gröl f not: || ^861130011161(6. Glessen, den 7. Nov. IDOS. I tirossli. Polizelnmt. Reinhart B*h Lena, beide in Glichen. 81. Jakob Jung, Taglölmer, nut L'uiic i'iitt, beide in toicficn. November. 4. Avals Schild, Feldwebel, mit Elisabeth Grat, beide in (Äicücn. Gcdoreiie. Oktober. 26. Dem Fuhrmann August Kratz ein Sohn, August. 20. Tem Steinhaner flau Vielster em Lohn, Karl Vubivt i Rourab. 2V. Dein Hausierer Peier Orlnuitler ein Sohn, Willielin. 80. Dem Sergeanten Hermann 'Weibern ent oolm, Bernhard Gbriflovb Erich. 8o. T em '.’lrnieiianittJlefrcieiv Wilhelm Loh ein dolm, Walter Angnst, 8i. Tem Polsterer nnd Tapezteter Bildung Ossenbachet eine Tochter, Elsa Luise Karola November. 1. Tem Staummuu Angnst Wlargolf ent Sohn, Angnst Heinrich ^doli. 2. Dem Heizer Friedrich Etzneü cm Sohn, Georg Ernst. Gestorbene. Oktober. 81. Margarete Ueiivnuuib, 1 Jahr alt, Kavlaneigasse 7. November. I. Elise Arnold, geb. Krämer, 88 Jahre all, Vuöivin- straße 8. 8. (Sine Katharine Vöbcr, 2 'Dlouatc all, Sclteroiveg 32. b. 8(egiernng-tat Dr. Friedrich pofsmann, Kielvral, H3 Iahte alt, Lnd-Anlage 19. ö. Albrecht Helmut Wilhelm Schwobel, 1 Jahr all, Stenmtade 71. f>. Emil SchmaU, Kan'mann, bl Iahte all, i^tankintler Straße 7. 6. Philipp Weiler, Kanimann, 4ü Jahre alt, Marli plag 1. Kasseler Hafer-Kakao wird bei Blutarmut und Bleichsucht als KrHftig unmnnittvl tausend fach ärztlich empfohlen. Mut echt ui blauen Kartons flü 1 Mk., nimnals lose. Auszug a. 0. Stanöesamtsrcfliftcrn der Staöt Gietzen. 21u|geboie. November. 2. Friedrich (Mauterm, Kaufmann, mit Anita Beck, । beide tu vUctzen. 8. Eduard Weisel, flauimami, mit Käthchcit^Zediet/ beide in Dießen, ö. Mail Num, Bergmann, mit Alane Schmidt, beide in (Metzen. 6. (Shriftopl) Eduard Gondner, Kaniinaun, nm (Sli|c Seibert, beide m Hungen. 6. Adam Ritz, Postbote tu (Meßen, mit Elisabethe Rcyschmidt tu Vimtba. Lheschlietzungen. Oktober. 81. Gottlieb Montbetger, Sergeant, mit Johanna Jehl, beide in Gießen. 31. Peier Trech<>ler, Ziihtmann, nut Auguste I Miami, beide in Gießeii. 31. Heinrich Bernges, Knecht, mit Maria I Werkstätten lür llnndwerkskunst Georg Ehrhardt L Löhne Mö lel-Fabrik • ••■ Darmstadt Fddberffiitraüo 86 (hinter dem Hnuptbahnbof) Etablissement lür gediegene vornehme Wohnungseinrichtungen „i, ii , Beslohtluung der ......... ><« । l,et !••• Ausstellung furtlMor Muatorrttumo und dur mueterMUItlgen Fabrikatloneenlaue erbeten. Ruhiger Schlaf ist der größte Wohltäter. Wer ein Getränk haben will, das niemals den Schlaf stört, der genieße Kathreiners Malzkaffee ProspOkf kostenIo Lütticherstr. N° 8. Umsonst! erhalten Sie unsere Spreclim&Bclilnc „Chronophon“, wenn Sie auf eine bestimmte Anzahl echter Favorite- Platten monatl. 2 Stück abonnieren. Die echten Favorite - Platten kosten i. jed. Geschäft 51.3.—, nur bei uns bekommen ble einen Apparat ZW~ arntls. "WC DeutscheChronnplion-Gesellschaftm.b.ll., Darmstadt Die Apparate sind ohne Kaufzwang zu besichtigen In: Bösch's Musikhaus, Kirclieoplalz u. Liudenplalz. i ■ i Hb . i Spart Zeit, Arbeit, Geld ! 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Es baden aus der Stobt (Hieben aus dem Hose der alten ftaicrnc am Landgraf Plnlivv Platz zu erscheinen: 1. Oisizicrc, Sanitätsofsiziere u. Beamte der Reserve (SMeincr TicnitanAunk 2. Tie Mannsmasten der Reserve, sowie die zur Disposition der Truppenteile u. Ersatzbehördcn Entlassenen aller Waffen; 3. Diejenigen der Landwehr I. Ausgebots angehörigen Mannschaften, welchen ein besonderer Gestellungsbefehl zum Erscheinen bei der Herbstkontrollversammlung zugeht, und zwar: 12. November, 9 Uhr vormittags Jahrgänge 1901 und 1902 aller Waffen, sowie die unter 3 Aufgeführten «Landwehr I. Aufgebots), denen ein besonderer Gestellungsbefehl zum Erscheinen bei der Kontrollvcrsammlung zugeht. 12. November, 2 Uhr nachmittags Jahrgänge 1903 und 1904 aller Waffen, sowie die oben unter Nr. 1 Ausgeführten aller Jahrgänge und Waffen der Reserve lOsffziere uv.) 13. November, 9 Uhr vormittags Jahrgänge 1905 bis 1908 aller Waffen, sowie die zur Tispositton der Truppenteile und Er- fatzbehorden entlassenen Alannschaften aller Waffen. Die Ersatz-Reservisten haben bei der Herbstkoutrollver- jommluirg nicht zu erscheinen. Es wird folgendes erinnert: 1. Besrclungsgesuchc sind bis spätestens 8 Tage vor dem Appell durch den Bczirksseldwebet des Haupnneldeamts cinzureicheit und müssen durch die Bürgermeliterei be,;w. bei Beamten durch die vorgesetzte Behörde beglaubigt sein. Berücksichtigung kann nur in den dringendsten Jällen statt finden. 2. Jeder Uvntrollpflichtigc ersieht die Jahresklaffe, zu der er gehört, auf dem Deckel seines Militärpaffes. 3. Die Milttärpäfse mit eingeklebter roter Lkriegsbeorderung bezw. Paffnotiz und Jührungszeugms find unlzubringen. 4. Die Leute Haven tn bürgerlicher Kleidung zu erscheinen, Stöcke, Schirme, Pfeifen und Zigarren find vorher wegzulegen. ä Sämtliche Mannschaften stehen während des ganzen Äon- trolltages bis einschlievlich Mitternacht unter dem Mi- litärgcsetz. Demgemäß werden auch Unpütiktlichkett und Versäumnis der kontrollvcrsammlung beitraft. Gieffen, den 29. Oktober 1908. (BVn Großherzogliche Bürgermeisterei Gießeff. Mecum. Bekanntmachung. Es sind in der nächsten Zeit die Zinsen aus den nachverzeichneten Stiftungen zu vergeben. Meldungen dazu sind bis spätestens 20. d. Mts. bei dem Städtischen Armenamt, Neuenbäue 25, Zimmer Nr. 2 schriftlich oder mündlich einzureichen. I. 171.43 Mk. aus der Stiftung der Ludwig Theodor Felsiua Eheleute zu Gießen an 10 in Gteffen geborene, würdige Arme unb 3429Mk. an würdige Witwen in gleichen Teilen, am 7. Januar 1909. II. 67.20 Pik. aus der Friedrich Hetzer von Rosenjeld'schcn Stiftung an solche evangelische, würdige Stadtarme, die selbst und deren Eltern und Grogeltern in Gießen geboren sind und das Bürgerrecht besitzen oder besaßen, am 21. Dezember 1908. 111. 210 Mk. aus der Minna ileil-Bogt Stiftung zu gleichen Teilen an 3 in Gießen tvohnhafte, würdige und bedürftige selbständige Handwerker oder Witwen von solchen, evangelischer Konfession, zu Weihnachten 1908. IV. Etwa 140 Zentner Kohlen aus der Stiftung deS Gemeinde- ratmitglicdS Labrioffe und der Echtcrnach-Strotz Stiftung an arme Familien, einerlei welcher Konfession, tn der ersten Woche des Monats Januar 1909. V. 70 Pik. aus der LouiS Scheid Stiftung in Gaben nicht unter 20 PU. an Witwen und Waisen armer Kaufleute oder an arme Kaufleute selbst, sofern sie unverschuldet in Not geraten sind, ohne Unterschied der Konfession, am 11. Dezember 1908. VI. 238 Mk. aus der Elisabeth Schmidt Stiftung in Gaben von je 17 Mk. an vier unbescholtene ledige bedürsti geDienstmädchen im Alter über 50 Jahren und 10 arme Witwen in Gteffen, im Laufe des Monats Dezember 1908. Gießen, den 3. November 1908. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen __Keller._____________________ Bekanntmachung Betreffend: Handelskammerwahlen. Auf Grund des Gesetzes vom 1. Juli 1908 über die Aenderung des Gesetzes vom 6. August 1902, die Handelskammer betreffend haben am Ende dieses Jahres Neuwahlen für sämtliche Mitglieder der Handelskammer stattzusinden. Die Listen der Wahlberechtigten liegen 10 Tage vom 9. bis einschließlich 18. November zur Einsicht offen und zwar diejenigen für Gießen-Stadt und Gießen-Land auf dem Bureau der Großh. Handelskammer, Nord-Anlage 15, während der Amtsstunden (9—12 Uhr vormittags, 3 — 6 Uhr nachmittags) und die Listen für Lich und Grünberg auf den dortigen Bürgermeistereien während der üblichen Geschäftsstunden. Einwendungen gegen den Inhalt dec Listen sind innerhalb der erwähnten zehntägigen Frist bei der unterzeichneten Handelskammer schriftlich vorzubrmgen. Nach Slblauf dec zehntägigen Frist wird die Handelskainmec über die vorgebrachten Einwendungen entscheiden und die Listen der Wahlberechtigten nach Maßgabe dieser Entscheidung, soweit nötig, berichtigen lassen. Gegen diese Entscheidung ist innerhalb zweier Wochen Beschwerde an das Ministerium des Innern zulässig. Nur Diejenigen dürfen ihr Wahlrecht ausüben, welche m die festgeslclltcn Listen ausgenommen sind. Nach FeslsteUung der Wählerlisten ivird die unterzeichnete Handelstänimec den Tag und die für den Beginn und den Schluß der Wahl festgesetzte Stunde, sowie das Wahllokal öffentlich bekannt geben. Gießen, den 6. November 1908. b7/11 Die Großherzogliche Handelskammer: Der Vorsitzende: Ter Syndikus: Koch. Dr. Zeidler. Ernst Cballier (Rudolphs Nacht) Giessen. Spezial-Geschäft für Musikwaren aller Art. Grosse Auswahl, solide Preise. 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