Nr. 287 Zweites Blatt 158. Jahrgang Samstag 5. Dezember 1908 Erscheint tü-Nch mit Ausnahme de- EonmagA. Tte „Gtetzener $aralltcnbl8tter“ werden dem ,91n$etflcve oiermal wöchentlich beinelegt, das „Krehblatl für den Kreis Eichen" zweimal wöchenNich. Die ,.£anöa)irlfd}aftltd)cn Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Eeneral-Anzerger für Gderhesftn Rokanon-druck und Vertag der Ar übliche» UnurerluatS »Blich- und Stembrudectu 8L Lange. Eieben. Redaktion, Ervedition und Druckerei: Srf'ut« [trüge ?. Erpedckion und Verlag: e-rß- LI. Redaktion: l 12. Let.-Adr»AnzeigerGletzen. Lehrerbildung. — Kürzlich hielt in Der Tarmsicvcer Hochschule Studienrat Dr. Andrea vvn Kaiserslautern einen Borlrag über Lehrerbildung, der sehr gut besudst war. Der Vortragende ist scl»n mehrere Fal-rzelinte an Lci-reruckhung._austucken tätig, gilt au) diesem Gebiete ai5 einer der tudftigiKn 5aü),nunncr und inspiziert in den lebten Jahren im Auftrage der Kunigl. Bat-er.scheu Re- gterung ore pfälzischen und srünkischen Praparandcn-ckilstaltcn und Seminare. Dr. Andrea fbcljt eine veicl-e Erfahrung zur Üktfüguiig; er spridst den Lchr.cn kecneÄvcgs zu Gefallen, und manajeo auS feinem Vorträge dürste in feilen weitere iTrcqe inlereslieren: ^n den Zeiten der LreaLion suchte man in Prcußcn durch die Besi.nrrnung.n der iogciuui.ucn incguiü.tot btc Ausbildung der Lehrer und damit auch die Bildung des Vvlb.s gc- watlfam znrnckzuhaltcn. Dadurch luurde der Lchrerstand ver- anlubi. mehr als seitl)er für eine ridxige ixraiiuiDung seiner Glieder zu sorgctr. Einen Hauplmißsirno citaiuüni die Lehrer in dec mangel horsten Einrichtung in och geringen Leistungen der Seminarien toeule nach lassen diese Anstalten niandjcd zu wuu- sclxn übrig. ES ist ovllschnbig verkehrt, wenn di? zukünftigen Lehrer nicht bläh jnr die Sd>uic, joiioint auch für Bienen- und Obstbau, für den Äantvrcn- und Lrganistcndienst, für d.n Hanix acbetlsuniccricht, jur lh.u.og.|ckie Arueckcu u,iu. ausgebildet mer- den, und ivenn sie auf all diesen Gebieten Hccooriagmbcs lcisl.n satten. Das ist nia>t möglich. Die Lehrer sollen und nwlicn Lute Vielwisser werden. Sie sind mit ihrer Ausbildung keims Uxud zufiiUrcn, und eine Umgestaltung der Seminare ilmix ganz crm Platze. Die Acbeiislast ist eine allzuacoße, Rian nuißie auu, in tzcsicn die Seminarzeit von T m i n b c ft e ii 3 a u j -j 3 o bjr e verlange tu. Die Lchvcr sollen beim Eintritt in ihre Schule wie Beamte ansinten, sircd axr dafür iwch zu jung. Gei ade die Lehrer müssen bei ihrer Ausoildnng in die <öUo- uuuineu txS LebenS hineingi stellt werden. Man fall biß Sciui- uui ifcru auch aus bat bceatjchulcn, Gi^iniia,ien usw. uchuien. Du Vaui.tiJdx in ben Seminarien ist die Erlernung der Paiiagogil in Lchrvicc und Präzis. Biel Zeit geht eben m den Lehrer- bilduiigSanstallen durch den Musikun.ercia/i verloren. Rian braucht van den Lehrern die wenigsten zu Organisten, deshalb soll man auch nur die musilaliich ^ranmgtcn un Sigcljpiete auSoi.ven. Die S^lninarisUn müssen unbedingt in den grasten Konzerten und in den Ifratmi gute Musik hören. Die Fertigkeit al.ciii genügt lucht LX-sl-ulb eccirhtc man die Lehrerseminare nid>t an Leuten Oiien. Wv sind denn die audkren hoher«, Le hüt n statten, die Madchenp.njwnate usw.? 9iid>l in der Sotmnersrische, sondern in den Sstidten. Valistaxdig zu verweilen ist das Jnietiuilstebcn, das erinnert an das Küster und an die Kaserne. Ziuangserziehung taugt fuc die Lehrer nichts, iic geh. ren itis Volk, unlir ümh sie zu arbeiten habe tu Man soll den Lehrern die Möglichkeit geben, dast sie srd- auf der Hod-schule weiter bilden falls der Serris bas verlangt. Die Lehrerinnen erhielten ja auch diese Vergünstigung. Tie Professoren rühmen ja den austeroroentlichen Ficch und die guten Erfolge der Lehret a.S Studenten. DaS beicksust Volk uiad-t groste F-vrtsd-rrlte, Die sind aber auf Die Lauer nicht möglich ohne eine tüchtige, sstckid-e Erziehung. Dcslwlb braucht unsere Zeit eine gründliche R e f ot in bet L e h re r b 11 0 u n g. 21 u» 5taOt unO Lcnrö. Gießen, ö. Dezember 1908. ** Tage Skal ende r. Stadltheater: am Sonntag, 6. T<-z., naannittagd oVs. iihr Diaoame Sans Gene: abenb» 7Vs llhr: 2x2 — 5. jk o n z e r l v e r e i n. StammermufiMJlatiucc: Sonntag vor> mittag 11 Uhr in der Neuen Aula. Kolosseum: Täglich Boi siellung. K inernatograp Heu--Theater: Programmwechsel. Kaiser-Panorama: Progranun - Wechsel: Wanderung durch Acghvtcn. E v a ü g. Bund. Famitienabenh am Sonntag abend 81/» Uhr in Steins Garten (Vortrag von Professor Dr. Schi an: Der Friede zwischen Den Konsejsionen). Di i l i t ü r - 5co n z c r t in Steins (garten, eonntäg nady mittag 5 Uhr. Gieücncr Ktc,dttye^tcr. Der Paragiaphenschuftcr. Volks stück von X). bi a u u> e n c y q c c uno K. Dreher. Die für Gießen neue Posse von dem unklugen Para- graphcnschustcr, der mit den Gesehesparagraphen nur so herumtvirhelt und in allen schivereren Angelegenheiten in seiner Gemeinde als oberste Behörde angesehen ivtrb, ha.'tc gestern einen vollen Erfolg. ES lohnt sich nicht, über das Stück selbst viel Worte zu machen, denn trvh alt seiner derben Spaße und belustigenden Geschehnisse ist die mit Mühe und Musik auf vier Auszüge ausgedehnte Handlung kehr dürftig. Wenn es nicht zusällig in der oberbayrischen Mundart abgesagt wäre, sondern in hochdeutschem Schriftsprache, wäre es wohl unerträglich. — Die Darstellung aber bemühte sich nicht vergeblich um die Gunst der Zu- fd)tiuer. Besonders Xaver Terofül wurde ausgezeichnet und sein Spiel ist denn auch unter Berücksichtigung der in meiner gestrigen Besprechung llargelegtcn Spielweise dec Schliersccr ganz vorzüglich gewesen. Wie er sich gibt und wie er spricht, das allein schon sichert ihm den Er,olg und macht ihn zum umjubeltcn Heiden, und wenn er als Zigeu- neriu, als FeuertoehrCommandaut oder als Tschardasch tanzender Magnat deutsch-ungarisch quasselt, dann liegt er aus der ganzen Linie. Von den übrigen Mitwirkenden feien erwähnt: Georg Vogelsang, Rest Dero fal und Maria Erharht. Karl Neurath. Bücher für den Weihnachtstisch. L Deutschland beschenkt man sich im Lause dcS JahrcS oder zu b.'wnbecen Gelegenheiten nur sehr selten und nur fehc wenig mit Büchern. Man wählt dazu leider die billigen 11110 fuc leocu euttgecmasten geschmaüvollen Menschen unausstehlichen Gegenst nav o.c Der Kunstwact jüngst mit Der irtfienDen <»ej:idx nung „vansgreucl" bewertet hat. Es ist aber bennod) eine alte, Itcbv Gewohnheit, |id) wenigstens zur Wechnacht gegenseitig mit einem guten Buch zu erfreuen, und vielen, besonders den reg- amen Lindern, ist es nidst selten bad liebste Gesä-enk. Mit uu nn11^111 J*U9C11 und roten, glühenden Backen werden während >cc M-eihnachtsiecien all die avsonderlid/cn Gei„,.chten ucridilungcn, die uns liebe Lumde auf den geschiniäckten Tisck) gelegt haben. Aber auch vielen Erwack/fenen geht es ähnlich. In der Wah. entscheiden habet vor allem Bildung und Neigung, während ,ich die Zugcnd Haut7lsuck)>iid) vvn dem rein stofflichen reizen uno mandpnal auch blenden lästt. LieleS wirb ivohllos gekauft, nach dem Umfang ober den Bildern, meistens irnd) dem Eimand, und der Budthändler ist nur selten in der Lage, für den Gehalt des empfohlenen Buck-eS einzustehen. 9icigiuig und Bildung sücd, wie schon gesagt, hie bestimmenden Familien-Konzcrt im Nestaurant „Metropvl". tag abend 7 Uhr. Anlage-Musik am Sonntag vormittag in der Süd-Anlage. Spielplan: 1. Ouvectuce zur Oper Norma, von Bellini: 2. Schaukel-Walzer von ÖJlkmber; 3. Am staiserhose: B-adcb tanz, von Z-öcster; 4. Armee-., iarsch Nr. 145, von Lrause. • L U. Landesuniversität. Dem Assistenten am zoologischen und vergleichend anatomisck-eu Institut der Laudcsuniocrsität Tr. phil. Reinhard D e m 0 1 l aus Ken- zingeu (Baden) wurde die venia legendi bei der philosophi- scheu Fakultät für bas Fach der Zoologie erteilt. Seine Ha- bilitationSschrist ist bcti.ck: Ueber die Augen und die Augen- sticlreslcxe von Squilla mantiS. *♦ D i e Frequenz uu>crer Landeöuniversi- tat hat gegen das vorige Wintersemester abermals zuge- nomnien. Es sind nämlich 11JG Studierende eingeschrieben gegen 1150 im Wintersemester l‘JOi/08. Wenn man die zs Damen, die im lausenden Semester zum ersten A'^le immatrikuliert werden tonnten, in die Frequenz nicht ein- rechnet, sind immer noch 23 Studiecenoe mehr vvrhandin wie im lehtcu Wintersemester. Das Sommersemestcr weift hier immer einen ftärlerett Besuch auf wie das Wintersemester, lrohdem steht die Winter,rcquenz nur um 17 Studierende gegen das Svmmersemester 1ÜU8 zurück. * * He 1 | e n i m Reichsetat. Die lchte Diäte für das Postdienstgcbciude in Bensheim ist nut 142 uüü Mk. eingestellt. Fuc ein Postdienstgebäude beim Bahnhof m Dai in- stadt werden 215 000 Ml. angefordert. Das Postgebäude am Braud in Mainz soll mit einem Aufwand ouu luu Mark umgebaut werden. Das Postamt 1 soll in den Neubau verlegt iverben. Ja dem alten Gebäude veculeibt nur her Fernsprechbetrieb und die Paketannahme. Für den Piontec- tasernenbau in Mainz sind 335 00) Mk. und für Oie Gr richtung eines Garni,vnexerzterplahes, einen Kasernenneu. bau, für eine Waschanstalt und einen Fahrzeugschuppen und lür em Gebäude des B.zirksksmmandos m3juuj Mt. gesoc- oert Tie Schlustrate für die llebumjepldyC des Mainzer Pionierbataillons, das im I ihre l'Juu errichtet wird ist nm 202OvO Mk. anQC,cs t Für uie Er cihbauten i.< Kastel i,. em sechste Rate von 1 300üuü Mk. angesordert. * * Der Hessische R i ch t e ro e r e t n hält am 19. Dezember, nachmittags 31/2 liijr, in Darmstadt eine außerordentliche HanplversammliiNg ab. Aus der Tagesordnung steht u. a. 1. der Bericht über die Verhaiwlnngen betr. Gr.^t Dung eines Deutschen Richterbundes, und 2. die Bescqlußfasiung wegen Beitritts zu dicsem Bund. ** Stab Hl)ea t er. Es sei darauf hing»wiesen, daß die morgen, Sonntag nachmittag ‘/24 Uhr, bei kleinen Preisen italifuibeiibe Anffühiung von ,M adame Sans (Se ne" die legte des Sardouschen Weckes überhaupt ist. Gustav Wieds übermütige 5ioinöbie „2x2= 5“, die am Sonntag Abend — cbensaUS bet Heinen Preisen — gegeben wnd, dürste das niet|lgegcbenc Werk der dieSsährigcn Spielzeit in Deutschland sein. In Berlin z. B. stehl die Lomddie im „Kleinen Theater" fortwährend auf dem Repertoire und sieht bald der 300. Aufflihiung entgegen. • • Vortragsabend im Ortögewerbeverein. Tei erste Voitragtzabcnb im neuen Geiverbehaus vertief in an- regender Weife und ,var zahlreich befucht. KonnUerzierat He ii i; g en sta ed t eröffnete dre Monatsversaunnliliig mit herzlichen Worten beß Willkommens und machte die 'Dlil- glikder darauf aufmerksam, baß künftig an jedem einen Mitt- woch cinrö SDloiiatS im Winterhalbjahr eine solche Vecsamm- Sonn- | hing stattfinde, in her handivcrketcchiitiche, wie wirifchastliche Frag.» behandelt werden iollten. Aus eine rege Beteiligung glaube er nach der heutigen Versammlung schließen zu dürfen. 9iuinnehc erteilte er Ba»imemcr Traber daS Wort zum Vortrag über den (leinen Befähigungsnachweis, der ui Haier Weise hie seit 1. Oktober d. Z. in Straft getretenen Bcstnnmungen über die künftige Berechtigung z»ir Anleitung von Lehrlingen darl.gie uno um Schlüsse oie Ancragssorrnu- larc zur Erteilung der bez. Betechiigung an die aniuqeiioen Haiidwerler verteilte. E.ne lebha,te Diskussion über daS Le h r l i n g S tv e s e n, insbesondere über die lünftigen Gesell e n p r ü f u n g e n belebte in nubbringender Weise den Abend, und es ist gewiß ein jeoer besriedtgt und mit der Ueberzeugung geschienen, daß solche Abende nüblich und not- weiidig sind. Ter Lorichende dankte dein Vortragenden und machte vor Schluß Der Versammlung darauf au,merksam, daß alle Mitglieder des OrlsgetverbevereinS im Ge- werbehause Formulare für den Antrag zur Verleihung der Berechtigung zur Anleitung von Lehrlingen erhalten tonnen, woselbst auch jede Ausknuit hierüber erteilt werden wird. M Naturwissenschaftliche ^or träge. Den zweiten her allgemein verilänbllchcii nalurivisseiischasthchen Boiliäge, die von der obcihessischen Gesellschaft für Natur- und Heukuiide veranitallet weiden, ivirö Pcoi. Dr. Kassel am 12. Tezegibtr in der allen Aula der Universität über koloniale Bel’ire bungen uni medizinische Forsch- u n g halten. Einzelkartcn werden an der Abendkasse zu be* touuucn (rin. △ Klein-Linden, 4. Dez. Unser Crt hat in den kfiteh Jahren jtch in mandjer Bczjehuug sehr zu seinem Borieü urt* ändert. Wenn auch die Gemeiuoeuinlagen hoch >uid, 10 ist dveh nach unb nach viele) geichchcn. Ganz wesentlich hat nd) bie Frankmcterstraße verjclwnert: |ic hat G-ssurpstaircruug erhAteu, Da früher häßliche Straßengraben ivurbc beseit.gt und die Stcuße taiialiiierL Zn bteien Tugen Hut nun aud) noch bie Nceis- lUiibuiuenualtmio au| der einen Seite bet Straße, bem iujcil „Sommerweg eine Liubenultee burd) bas Ton angelegt. Wenn diese Buummcn er ft cui.ge Fuhre stehen, werden |ie in ihrem ireimblichen Grün das Dorsbitü wejentlid; sd/muder gestalten. Die Wevlarcrstraße hat aud) mancherlei Verheuerungen eriuhccu. Dazu tomml, daß die Gemeinde vor nicht langer Zeite eine Melirkinderjchule erbeute. Zn bem irad) Gießen zu gelegenen Dors teil „Bernhardtshausen" herrscht seit voriges Jahr eine rege Bautätigkeit. Lier würben bereits zwei neue Straßen angelegt. Tie Hauser finden rasd) Liebhaber unb Mieter, zumal |ic in einem schmucken Stil gel-alten sind. Es herrscht ein an- bauernder Zuzug. Auch bic Schulerzalst steigt fvrtgeseßt. Da cme der sün, itarlen Schulklassen schon UO Schuler zählt, so wird man bald zur Errichtung einer icchstcn Schulktane schreiten müssen. Dann heißt es aud) wieher bauen, ba alle Lehrsäte besetzt snU>. Nur brei Dinge fehlen uns iwch unb es iväre im Fiitereise her Gemeinde nur zu wünschen, baß sic bald kämen: bic elektrische Buhnverbiubung mit Gießen, e.ne Äasterleitung unb eine Straßeic- bcleudjtung. x Grnnberg, 4. Dez. Seit einigen Tagen hat sich hier und in der Umgebung em so ftarfec Ranhrelf gebildet, wie man ihn seit Fahren nicht sah. Infolge der Eis- mafien, ivoimt die Bäume belastet sind, haben bieie in Watd und Feld vielsach durch Einbruch der dleste großen Schaden erlitten. Die Telephondrähte sind auch so schwer nut EiS belastet, daß das eiserne Gestänge auf bem hiesigen allen AnitsgerichtSgebäude, das fast die gesamten Drähte von der Post nach der Stadt zu tragen hat, infolge der Last sich uingelcgt hat. Tcc Truck war so stack, daß die Verankerung deS Geiiänqes, bie an einem eichenen Dachsparren beseitigt -----t—■ iniiii 11------■■ r iimiiii irriirwiiiiiiiwi—m------ und entscheidenden Ralgeoer, aucr iimelchalb dieses Rahm.ns ist die AuSrvahl derart groß, st.ht bas minder.oerttge rasch vergessene iv aiimaßeiib neuen bc.n gediegenen vvn dauerndem Wert, baß dem Uiirunbigen kchr leicht Werke in bie £>aud geip.eck loerbcn, die er niemals gecausl h.üte, wenn er sie gekannt h^ttc. Zch will deshalb aus einige Bm^er htMveisen, bie in ben letzten Fahren ersdstencn sind unb allgemeines Interesse beansprnci-en büncii „Vor Jahr unb T a g", ein Roman von Wilhelm Hol- zarner. Wilhelm Lwlzamcr, her feine, innige Poet, den em grau- stges Gcschid nidjt zum inneren Frieden ko.umcn ließ, ein Dichter, bcssen ,^lcre Seele vor jedem rauhen Lus.zirge zufa.ini.iisa-rvk. d.it uns a.5 teueres Vermüdstnis feinen letzten und besten Iionian Ointerlaifcn, der kurz nach seinem öasd)cn Tode im „Tahemr erschienen ist. Im Frühiahr ist nun „Vor Jahr unb tag - auch un Bud) ha adel erschienen unb -war bei Flc ischel in ^Bertiu, ber aud) bie übrigen Er^h.ungen Holzam ro v-.rlcgt hat. — Bor ^ahr unb Tag! Ein mcrkivärvigcS Buch ist cs, bas bem toten Dickster viel neue Freunde weroeii wirb zu den altcu, ein Buch, bas uns mit her leisen öaub zarter Poesie uoer die Scc.> streicht, bas voll ist von Schönheit unb Gruße. W.e ein stiller, klarer Waldsee liegt volzamerS ganze Dichterkunst ba vor bem crstuimenbcn Freund, ber nun ent be5 bleichen scheuen Menschen, ber ha einsam schrieb unb iiit, ganz versteht. Eni Mensch, uns war L>olzanrer vor allem, ein ringender Pcomcihcus, und Nicnschen und zß-mpscr sind die, die uns in seinen Werken en:- gcgcntrelcn, vor allem in seinen L-imatroinanen. To ist w.rl- tia-es, pnliierendes Leben, nid-lS Zusamine.tgebachtcs unb Gemachtes, wie in seinen Fcaucnrvinanen, bie so v.cl Freund, aucr auch so viel Gegner gesunden haben. Echte Sx-imalfmii: ist nun nad) langem Zwischenraum uno nach den 1n.1hse.igen Wander- tahcen in „der fremden Ferne" and) Lolzarncrs neuestes Werk, an »dem er JdjDn in Paris gearbeitet halte, das er im vorletzten Frffhjahr beendete — als letz:S großes Werk, als Schlußstein seines Lebctts unb Wirkens. Unb bic;c5 letzte Werk stellt sich dem „Armen Lukas ben wir b.Shcr als sein rvick>stcs unb reifstes Buch zu betrachten hatten, vollgültig zur Seile. Ja, ich glaube, cs v-e Haupt en zn dürfen, als Erz.ihler ist er sogar ruxi) bedeutender, nod) ausgcglid-cuer und geiaiibeter. Es ist da eine Uralt unb ein Können, ein Füblen unb Bei sichen, wic es nur her kann, ber all des Lebens Lust und Leib bis zur letzten scl>alen Neige auggcßofL-t hat. Menschen, bic mü bem Leuen hart und herb 6'1 Krmpfen Ixiben, jino volzamers Lieblingsgi stallen von scau.n Cisi.-N epischen Versuchen (Aus staubigen Straßen) an bis zu icincm letzten Werke. Wie der arme Lukas Ibunien alle seine Menschen arm genannt werben: bas Leocn zerschlägt ihnen atliö unb jcbes. Und ist keine Üwfinuiig, kein wcgweisciioer Siern Aber sic werchcn doch nickst von ihrem Wi-ge, b.t'ie Menschen, fic erfüllen ifyr Leücir doch, sic wachsen an ihrer Not unb an ihrem Gesch"id und iverben großer ais ihr Verh.mgnis. Unb wenn sic l-art geworden sind unb fest unb stark, wenn alles weil zurualicgi .vaS bie Scknvalbe sang, bann Eiingt cs herauf ans ben Tiefen einer armen, gematteter. Mcnschcnseelc a s ber Fugenbzeit, aus der Zngenbzcit. Dann erzählen sic wohl hr Lcib, bieie Menschen, das ihr Leuen war, rhre Liebe unb ihr Glück, bie am Himmel blühten wie ein kühner Regenbogen tuib uijnc Spur oecg tilgen . . . nur das Leib blieb .... Der a.te Sialcnbcrmadjer Golberjahn! uraurnt eine Geschichte sür seinen iialcnber, aber was ihm seine Milarbcilcr g.schiut hauen, das ist ihm nicht scl-ön genug, und ba idiccibt er selbst eine Gesd/ichte; seine eigene. Wie er noch nuig mt, unb fdZtUchtern ton- ein scheues, verungstLrlcS Kino, wie Schnee tiei iiocr ber Eide lag, wie er tuglity sein halb eod-öppu-en Wein in ber sd>i-nen Ansi-cht trank, nur um bic Durch 6" schm, hie er so lieb hatte, wie er entsagt um bem starken, Itoljen Zörg-Abam nicht vvrzugreifen .... wie bie Lcibenschaft via. st in dein trotzigen, rheinischen Blut . . . unb sich auf- oäumt in siürmischer Ckivait unb alles mit sid) reißt . . . Vom Ärieg 1863, vvn Wingcrtcn unb Feldern, von dicken Blumen- Itoäuüni und langer Sehnsucht.... eine brausende Symphonie oc5 Lebens, das Wad-scn einer Liebe über Leben und Tod unb Fcck.st.rung h.iraus, ein stillcS Entsagen in wunschloscr, weher Einsamkeit. £lki5 soll ich mehr vom Inhalt erzählen: bie beste x>ul);riisangaue isi nicht^ber Ziihalt . . . Auch Holzam:r§ Sch:v. d)e, die in seinem g.oßcii F-rauenroman „Inge" am |d>aiflcn hervor- getreten i|t, liegt in seinem neuesten Buch: verborgen fast, aber iic ist bou) ba. Ter Schluß ist zwiespältig. Der markige, encr- g.sck-c Ingenieur paßt md). so reust in den Rahmen, der sich so schlicht uno einfach um bad rhcinhesftsche Törfchcn ipannl, unb and) her Bau der Hciiischen L.wwigs^abn ist gar breit behandelt. Aber trotze in, cs ist em prächtiges Buch, bad wie aus einer Itillen Fnsul, fern vvn Ackern irdiiuj-nieouigcn geschriebcn sdstint. ir’iii Buw für tiefe, reine Menschen, ocien Seele tutc ein blüh-onoer, ItiUcr Garten ist in goldigem, geruhigem S«nnensd)ein, in bem 01c Bienen idjnxiemen und säuseln, uno süße Lasten trageiu Em Buch für harmonische Menschen. FlM venvandt ist d.r junge schwäbische Arzt Ludwig Finkh, der nach einem schrv.ichlick)cn Gcbichtöanb: „Fraue du, bu süße", mit bec Gebrch.samnckung „Siojcn" unb bem seinen, zarten Roman „T e r N 0 s e n b 0 t 10 r" sich einen gca.d-.etcn Namen errungen bat. BcsonbeiS ber Lioscnbokior ist bcackstensivcn. Ein Buch voll tiefer, reiner Poesie, von erhebenbem S.elenzaubcr unb voll von einer jungen, schönen Liebe, biß über bie Herzen geht wie der Wind un August über bie blonden Saatenfelder. Von einem »ciutbuii erzählt baß Bud-, ber voll Hoffnungen ist unb Träumen uno Lcl-niuchr, vvn einem ilnaben ber ein Mann w:cb und ein ’^iKib findet, bas er mit all feiner Seele liebt ... unb auch sie mag ihn wo Ist leiben, bod) ihre Liebe zu seinem Freunde ist g.ugcr . . . Aber her Ftcunb ist krank, unb wenn er ihn nicht ;eilet, wenn er . . . Er käucpit einen farck-teriid-en Mampf unb die Liecht. l>.ngt iceinenb an seinem Hais uub bittet um bad X,ebcn seines . . . seines Freundes. Unb er überwindet sich unb eiitiagt, um fortan nur jeincu zcranken und seinen Rosen zu levcn. — davon erzckhck bas Buch unb von vielem anberen noch, was idion und gut unb heilig .ft auf Eiden . . . unb von bem Weibe "zohlt es, wie cs ber Dickster sieht und vvn anderen Meuidieir uiio Dingen die tfiUle. Tcr Roi'cnbollor ist gegen Schluß hin allerdings etwai ichwulitig, bas „Lob ber Frau ' ist nämlich zu süßlich, aber dennoch ijt cs nn feincs, kluges Buch, das woßi tu um jemaitb ohne ii- ic Frcuhe aus ber Hand legen wirb. 9hui ist nach hrei-ahrtger Pause ein neues Buch des jungeq, Verbände bcüreten, wenn nicht, dann solle er gehen. vcrnrischtes Bodens, ohne daß des nm un» an» Dichters erschienen, das ebenfalls als Heimatroman bezeichnet werden kann. Auch Rapunzel, das, wie die übrigen Bücher Finckl-s in der Deutschen Verlagsanstalt in Stuttgart erschienen ist, ist kein umwälzender Neuerungsroman, aber ein Buch voll Seele und voll Gemüt, das Weck eines Dichters. Rapunzel ist die Lebensgeschichte eines Bauernbuben, der in Reutlingen die oce Elastizität leidet in einem gewissen Sinne die Sicherheit des Ganges. Das erkennen wir daran, das; wie aus glatten Wegen iciüji greiten uns hm,allen, was selbst em durch eingeschlagene Nägel mit größter Dtciouiig versehener Stiefel nicht immer verhüten kann. Beschreiien wir dagegen einen solchen Weg nut einer Gumuuwhle, jo gehen wir en.sE'icvcn sicherer, uno die Uriodje .st mit ui dem Umiiano zu suäZcn, daß wir weniger fcjt au,ireien uno dadurch weniger avl>mgig von dem Boden sind. Der elastische Gang ist aua) sür den jLjipcc entschieden der veisere, der Siorpcr 'vollen, dann müssen Sie doch auch emeKonzessiou vonBayern haben." Da erividerie der alle Vautcicn im echten Alecnzer Deutsch: „ Te Herr Babba, den werrn m'r schon fange." — Erinnerungen. Ehr. Lauteren, der Baler — Die ncucntDcdie Goeiheoüste, die man dieser Tage, wie schon kurz gemeldet, in der Grsßhcrzoglichcn Kuust- war, diesen entzweibrach bezw. herauSgeristen hat. Durch diese Schäden ist fast die ganze Telephonleitung noch der Stadt seit zwei Tagen gestört. Auch die Leitungen nach den umliegenden Orten sind vielfach gestört. Tank dem jetzt eingetretenen Tauwetter und der mit Hochdruck betriebenen Ausbesserungen durch die Telegraphenbau-Abteilung dürften bis morgen die unliebsam empfundenen Störungen wieder beseitigt sein. -Lauter, 4. Dez. Bei der heutigen Beigeordneten wähl wurde Heinrich Pitz als Beigeordneter gewählt. Gerichrstzaaz. th. Butzbach, 4. Dez. Bor dem Schöffengericht hatte sich der Landwirt Winter von Hochweiscl wegen Beleidigung des Felddereimgungskommiisars, der Mitglieder der Voltt zugstommission und des Schiedsgerichts zu verantworten. W. glaubte bei der vor zwei Jahren beendeten Feldbereinigung benachteiligt zu sein, er machte deshalb eine Eingabe an das Ministerium, in der er die Beamten rc., die mit der F-eldbereinigung zu tun hatten, beschuldigte, sie hatten ihn willkürlich unter Mibachluilg der Gesetze geschädigt. Er bezeichnete das Verfahren, das man ihm gegenüber eingeschlagen hatte, als Lug uiid Trug, bezeichnete die Mitglieder der Konimissionen als Ignoranten schlilnmster Sorte und warf ihnen abfichiliclye Fälschungen vor re. Eine vom Ministerium gesühnc Untersuchung hat die Haltlosigkeit der An- . schuldigungen des W. ergeben. Es wurde zwar festgestellt, daß man über die Zweckmäßigkeit der Einteilung der Äecker rc. bei der Feldbereinigung streiten könne, aber die in Frage kommenden Beamten rc. nach Recht und bestem Wissen versahren sind. Die Angelegenheit hat s. Zt. sogar die hessische Kammer beschäftigt, die eine Kommission ernannte, die den Fall Winter untersucht bat und zum gleichen Resultat gekommen ist. W. hatte zu gleicher Zeit, als er die Behörden in Tätigkeit setzte, sich an die Staatsanwaltschaft gewendet und die Beamten und Mitglieder der Feldberei- nigungskommissionen wegen Betrugs, Untreue rc. angezeigt. Bor den Schöffen in Butzbach erstattete Kreisarzt Dr. Rebe ein Gutachten, worin er den Angeklagten W. als einen pathologisch belasteten Querulanten bezeichnete, der an einer krankhaften Störung • der Geistestätigkeit leide und daher seines Erachtens strafrechtlia> nicht verantwortlich zu mad>en sei. — Der Amtsanwalt und der Gerichtshof waren der Ansicht, — und diese stützte fiel) auf Uhrmacherei und Mechanik erlernt und sich zum klugen, unenl- belwlichen Gehilfen eines alten Uhrmachers durcl)arbeitet, der mich lebhaft an den „alten Goulden" in Erctmann-Ehatnans Rekrutengeschichte erinnert hat. So ist dem jungen Bauernbuben in der beschaulichen Enge der kleinen Werkstätte ein schönes, reines Glück erblüht, und das vermag auch die drohende Erblindung ihm nicht zu rauben. Und auch das „Lob der Frauen" klingt in mächtigen Akkorden durch das Buch und verdichtet sich in dem Verhältnis von Mutter und Kind zu einem schwungvollen, innigen Lobgesang auf die Mutter, der liefe, reine Saiten anschlägt und mit einem fast feierlichen Aufschwung in voller Schönheit aus- klingt. Der zweite Schwabe, den ich hier zu nennen habe, i|i Hermann Hesse, der rocinirolye Verfasser des lustigen Zechers Beter C a m e n z i n d und der wehmütigen, entsagungsvollen Geschichte Unterin R a d. — Hesse ist wie unser Landsmann Wilhelm Holzamer keine Bollnatur, lein genialischer Kraflmensch, sondern ein stiller, versonnener Träumer, der bedächtig und be- jinnlld) an blülyenden Feldern entlang seines Weges dahingehl und auf die seine Stimme seiner Seele lauscht. Und dann erzählt er von Geschehnissen, die vor Jahr und Lag schon vergangen waren, von Menschen, die sich mit dem Leben nicht so recht vertragen können und die langsam verkümmern, wenn sie nicht durch äußerliche Umstände gehindert und gehalten ivcroeu, wie bei Holzamer. So mutet auch sein neuer, bei Fischer in Berlin erschienener Band 'N a ch b a r n an. Zwar sind die einzelnen Novellen sehr ungleichwertig, die erste und die letzte sind wohl die besten, aber doch leuchtet aus jeder Zeile, aus jedem Wort der seelenvolle, innerliche Dichter lyeraus, der seine Gestalten mit der ganzen Zartlyeit eines keusch empfindenden Gemütes verklärt und verherrlicht. Aber kein Ziel ist das Buch, nur_ eine Rast aus dem Wege zu dem hohen Gipfel, den er freuoig ersteigt, um sich mit trunkenen Augen an der Schönheit seiner schwu- bischen Heimat zu weiden, denn wie Holzamer, so gibt auch ihm die Heimat fein bestes und schönstes unö irohmütig truumt er ter ihrem klaren Himmel seine herzvollen Geschichten, die mutig aus längst vergangenen Tagen herüber klingen. Karl Neurath. c-ic Ausdünstung d:s Fiiß's selbst leibet, da ja niay. der ganze Fuß, fcndein nur die Softie mit Gummi befleißt fein soll. Allerdings wird gegen die Gumniif:-hle Der Einloand erhooen, oatz sie weniger uaucihast sei a.s Luc Leoersoh.e: 00 das euer lOirkiiQ) zutr.isi, ist. rcuri jvag.ia) und wenigllcuS bei der Benutzung im öunmer kann eine yjunuu.iob.c vule Neonate vraum- uar bleiutu, weil hier auf Oer glatten ^wtzfmaye pnd den Boden- declen ihre Aouutzung sehr gering ist. Skildierenden vor dem Besuche Prags. Zliwiberhandelndk werden etwaige schädliche Folgen sich selbst zuzuschreiben haben. — In einer gestern abgehaltenen Studenten- Versammlung, bei der Geh. Rat Pros. Dr. Friedrich den Vorsitz führte, meldeten sich 45 Studenten zum Eintritt jn die Genossenschaft freiwilliger Krankenpfleger nu Kriege. = M anrrheiin, 4. Dcz. Am nadjmittag- des 2. Dezember wurde in der Einfahrt eines Hauses in dar Seclenheimerst caste hier das 16 Jahre uilc DienstmäoaM Anna 2 ähndorf durch Stiche in den 5)als ermordet. Der Mörder wurde heute mittag in der Person des 18 Jahre ai|en Lackergehiisen Herrn. Bergmeister verhaftet. ♦* 1 c ui e wc Heilungen ans Hessen und den Nachbarstaaten. Bürgermeister Braun von Oberau ist bis auf weiteres vou seinem Amt zurückgetreten. Als Stellvertreter ist der Grosth. Beigeordnete Meides bestellt worden. — In Wor m s wird h.nre eine st ä d k i s ch c A votheke eröffnet. — Gummisohlen. Samtalsrat Dr. Beerwald schreibt I :^le zu Weimar gefunden lynt, Rammt offenbar aus den ersten in den „Blättern für Bolksgesundheitspflege": In der Bcschuhung :akren for Weimarer Zeit und ist ein Werk von Martin Llauer. unserer Füge Haden wir uns mit einer gewissen Einseitigkeit daran I - - c Winterkälte abwarten. Tage der bittersten Not wechselten nur selten mit Tagen des UeberilufieS, an denen es gelang, einen Moschusochsen zu erlegen. Immer wieder mustten die drei Männer einen der Hunde verzehren, um sich vor Dem Hungertode zu retten; schließlich gaben sie alle Hoffnung auf und strebten nur, die Resultate ihrer Erforschungen bis zu einem der Depots zu briligen, wo sie spater eine Hilfs- expedition auffinden tonnte. Las erschütternde Tagebuch Bröuluuds, das nachher bei seiner Leiche gesunden luurbe und die einzige Quelle für das Schicksal von Mylius Erichsens ct Abteilung seit ihrer zweiten Trennung von Koch bildet, ent* Auf der rollt uns in seinen knappen Sätzen Bilder der Verzweiflung. kürzlich in Mainz verstorbenen Geb. Lommeizieuials, gründete einigen Freunden die Attlen-Gejeltscha't der eDenmiigcn hssstsclren LudwigSbahn, die erst Ende der 9uer Jahre in ua tlichcn Besitz überging iinD deren Kapital wie dar ü)L I. müteiil nizivischen von einig 1OU UOO Gulden zu einigen hundert Millioilen angeivachsen waren. Als Lautern mit noch einigen anderen Mamzeiu bei Grost- berjog Ludwig IIL. vorstellig ivurcc, damit ihnen o,e Lonzejston der ersten Bahnstrecke Mainz-rtudivlgshaieil beioiiiigi iverdc, criwicn piüniici) Die lunge Grostheizogm Alathilde, eme Tochter des Könige Max von Bayern wahrend der Audienz und 'otgte nut | .lege den Verhandlungen. Als fic erfuhr, i vor um es ich handelte. iagte sie zu den Herren: „Wenn Sie eine Bahn nach Ludivigshaieti bauen - - . - , Sie wurde von dem bekannten Maler Prof. Otto Rasch entdeckt, gewohnt, hauptsächlich das Leder zu benutzen, und nur zu ,pvct- re auj ^r Suche nach Gipsnwdellen für seine Zeichenkiasse uajen Zwecken oder im Rcstaurationsnttieoe bei den Kcllneni an Kunstschule unter allerlei verstaubten Kopsen in dem linden die Gummisohlen Verwendung. Es ist nicht ohne Be-1 ;)^sitorien fand. Nach den „L. N. N." stellt sich das Werk deutting für die Beurteilung der Ledcrsoh.c, daß man sich in den eisten Blick als Bildnis des jungen Goethe heraus, dem» es zwcifaäyer Hinsickrt ihrer lventgcr bedient, und wenn unr fragen, sich um ein gaii^ unvcrgleicksiich schönes Bildnis des weshalb der Spieler beim Säsiagball die Gummisohle bevorzugt, I Dickters: namenttick, ist cs viel feiner in Modulation und AuS- so erfahren wir, daß es nicht allein die Schonung der SManlage Orucf, als die erst kärz-kich in Bei mar Imfgcfunbcnc Büste von ist, sondern eben so sehr die größere Elastizität, welche beim ^^ucr Diese repräsentiert einen viel späteren Abguss, zeigt als Lausen und Springen diese Art der Bejchuhung gibt. Andere e^nsutat eine Draperie als Abschluß nach uiUcn und wird ungefähr Grunde hat der Ketiner. Nicht nur mit einer gewisicm erhöhten ,u glcUt),:c Zeit mit der sogenannten Trippelschen Büste entstandem Elastizität, sondern auch viel leichter kann er mit seinen Gummi-1 ,ein DaS eben ausgesnndene Werk zeiai dcuttidye Spuren letzter sohlen durch die Gaströiirne schreiten, sein Britt ist um vieles ^anb. Offenbar Hal der Meister den rriitl/cn Gipsabguß in allerlei weniger hart und die Ruhe, die yedes gine Restaurant auszeichnen Einheiten iiadygeorbeitct Die F-orschung weist bisher nichts Übesoll, wird dadurch wesentlich gciorbcrt. Die,e letztere Eugenschasl dieses 5^^ ^igeinartig ist bei diesem Funde auch, dast ein der Gummisohle lästt cd bei dem lärmenden geräuschvollen Leben T-uplikai-Aogust sa/on seit vielen Jahren in einem Zimmer des der Gegenwart als sehr wünschens.vert erscheinen,. baß ihr Ge- ehemaligen Hauses der Frau v. Stein den Ofen ziert, allem An- orauch atlgcmcinec werde und baß sic vor allem m Den Wohn- si.,cme nady aus dieser Zeit überkommen, uiid niemand ist auch Häusern zur Verwcnouug komme. Bei dem hohen Preis des h^r daraus versasicn. daß sichs h.cr um ein ganz selten schönes ^tadlgelluides wohnen m unseren Grostst.wten Die Mensayen ti» Bildnis (Äoetl>s lyandelt. Das reiche Haar ist um den Kops mit vier selbst fünf Etagen übereinander, der Beivohncr der unteren einun 1UXu> antiker Art geounven. Der Kops steht mit utage ist in seiner Ruhe sehr aoh^ngig von dem Beivohncr über I [urjem Halsanjatz unniittelbar auf dem Fuße der Büste. DoS ihm, uno vas lumilende Hane Treten mit festen eulylen und Ab- Werk wird den Sammlungen des Goeih->f)tLrional-MntjeumS cm» Iätzen kann sich vjt recht störend äußern. Jndefsen auch für die verleibt. Stiaste selbst hat die Gumrniiohte enischieoen Vorteile vor der! * or- „l, Ledeifohic. Die ’Jüuur lyat unicicn Fug auf oer -Irimlddye nut . ^ntcn^des Riaubritttrtun S mid der m 1 tte La it°irl üben einem Fettpolster versel^n, um den Gang elastisch und leicht zu äs ÄTKNackEb^stdZer^ uuiwen. S>k|C SOIi>al«yleit roirö durch Oie sd-rr- Lieder. Ucbutciu'cin^ aton ädVohei amreruno« . aufse^ben und mt? bem. .Ö4»u»a. | wird gegenwärng eine zwei Meter dicke flauer blostgelegt, an Die sich ein langer unterirdischer Gang anschliestt. Die ausgegraoenen Teile sind die Ueuerrcffc emes a.tcn LchiloisiS, dcsien 'Jiame und Bcht.mmung verschieden ausgelegt wird. Wihrend einige be* hauptcii, dast es zur Sperre d^S Pas,cS an der si'genannien Steig gedient habe, sind andere der Aniicht, cs sei ais Jagdschiost benutzt wviocn. Eine geivifse Bcst.iiigung dieser AnsickM konnte in den ausgegraoenen Sihii>ia^ucuiPnvaycn gefunden tvcrden. «Eiserne Pseck- ipiV.cn lassen Vermutungen über das Alter der Ruine zu. W.eder- ho.t ausg.g.abenc h. en stücke deuten auf c^ic Zerstörung ocs GevauixS durch Brand. 15 Heimluuren oer Kinder. ^kuS Ehristiania wird den „Leipz. N. N." gefcärieben:. In der norwegisck>en Hauptstaot hat man yctzi die iTiru-cngUtfen in Den Dicust der Kindererzieyung gc- stettt. So lästi eine Gemeinde jeden Abend um auj.t Uhr Die Glocken läuten, zum Zeichen, daß die Kinder, Die sich auj der Straße au,hatten, nach d?au|‘e gcijeii foilcn. Nun will die rnrcheu-' leituiig bic,e E.nnayaiug Uucc atte Kirchen Ehrsitianias auS- Dehnen. Nack Aus,agc des Poi'.:,eiin,prkeors Hai das Lriuten eine bessere Wirkung gchaot, ai» man vermutete. In der be» tcesjenden Gemeinde veryci-üvindel der größte LcU der Kinder, die geführte Beweisaufnahme — dast der Angeklagte vor v/s breiten, nncy Sudwesten verkaufenden Fsord, den er irrigev- bis 2 Jahren sich der Tragweite seines Tims sehr wohl bewußt nyeise für den Peary-Kanal hielt. Erst als er dessen Ende gewesen sei. Der Zustand des Winter sei höchstens berartig, erreid)t hatte, sah er [einen Irrtum ein und nannte den daß er nickt voll verantwortlich zu machen sei und deshalb müder neuen $-jOrb Danmarkfjord. Er hatte das Glück, hier 21 zu bestrafen sei. Das Urteil lautete auf eure Geldstrafe von Moschusochsen zu erlegen, so daß er mit einem reichlichen 2 00 Mark und Tragung der Stoßern „ Vorrat an frischem Fleisch versehen war. Bei Kap Riasdag FC. Frankfurt a. M , 3. Dez. Die Firma Wmn er zufällig wiedL mttKoch zusammen, dem er denZefehl in Gießen führte im vergangenen Jahre m -Ureuvurg tue Die , ^f das zum Winterquartier bestimmte Sckyifs zurückzu- Firma Krlipp in Esten ein Gebäude auf. Tie Leitung des ^hren, während er selbst sich daraus versteifte, noch westwärts Baues lag in den Händen des Diplomingenieurs Paul zum Kap Glacier vorzudringen. Mylius Erichsen hatte Biüller von Gießen, Parlier war Julius Dkehl von Oders- nur noch auf acht bis neun Tage Vorräte für sich und auf bad). Sämtliche Maurer, die an dem Gebäude beschäftigt elf Tage für feine Hunde, ferner einen kleinen Petroleum- roaren mit Ausnahme eines einzigen, waren organisiert. Vorrat jum Kvchen von etwa zwanzig Mahlzeiten. Aus d-m xfesss XÄÄ Ä auch dann nicht bei, als der Maittec Emü stench^oonli^ eine Bucht des Peary-Kanals hcrausstellte und Hagen- Odersbach ihm drohte, den Aufnahmeschem nut bem Hnuppel ßenannt ^urde, für Den Pearykanal selbst hielt und auszufüllen. Es kam darauf zu Berhanblungen zwischen den I ^uen großen Umweg machte. Doch stand er mit seinen Organisierten und bem Bauleiter unb Paitter wegen des beiden Beglcitemi, dem Topographen Hagen und dem Grön- I 'Jlid.)lDcrbänb(cr§. Auf Weisung Müllers sagte Aieyl dem Länder Brönlund, am 14. Juni an feinem Ziel, dem Kap . 'Dhuiter er möge währenb der Bauzeit hier wenigstens den, Glacier Pearys. Völlig erju)öpft traten sie mit 23 ausge- Verbände bcureten, wenn nicht, dann solle er fldjen. Ter hungerten Hunden die Rückreise an, aber fic märenden Än. Maurer ging iofott ohne Kündigung. Die Straflamnwr i-r-uguugen mcht mehr gcwachicn und dre von der «ommcr. üiinburg (W) sorach Müller und Mehl von der Anklage marure woltte n^t Der Beihilfe zum Weggehen aus § lo3 der Gewerbeordnung I — • —-j-r-».- rvei, Stiiich erhielt eine Woche Gefängnis. Gegen das Urteil Müllers und Mehls legte der Staatsanwalt Revision ein, Stench desgleichen gegen feine Verurteilung. Das hiesige Oberlanbesgencht verwarf bic Revisionen sämtlich. S n. ü. D 0 rtmu nd , 4. Dez. Vor dem Schwurgericht hatte sich der 30jährige Arbeiter Fischer wegen Mordes zu ueranhvorten. Vor etwa einem Jahre machte er in einem Lokale die Bekanntschaft eines Arbeiters Rüttler, der in seiner Gutmütigkeit für den Angeklagten verfchiedenes zum Beilen gab. Fischer machte seinen neuen Bekannten vorsätzlich betrunken, indem er ihn fortuoährcnd zum Trinken animierte, während er^selbn Suche ^nach 'einer^SchlchstcUe °warf^ bam^der^Ang'eklagt7 den! „Keine Nahrüna mehr! Unmöglich zu marschieren und wir Lüttccr nieder und schlachtete ihn in grausiger Weise ab. Die sind über 000 Kilometer vom Schisf enyernt, hecht, es am miid weniger ecsasiittett, was bcjonoeis für Die Frauen vortcll^rsi .st. Außerdem schützt die Guminisoh.e mehr a^s die Lcdersohle uot dcui Einfluß eines kalten uno feuuyleii BodcuS, x'""* n. Düdelshe 1 m i. O., 0. Dez. (Tel.) In verflossener Nacht hat der dem Trunk ergebene Landwirc Heinrich Karl Nanz von hier feine Frau erschaffen und sich dann selbst in seiner Scheuer erhängt. Heute früh fand man die Leiche der Frau mit Blut bedeckt in dem Zimmer vor, in dem die 12- beziv. 7jährigen Söhne schliefen. s. Darmstadt, 4. Dez. Hier hat sich mit Oberst A. von Hofmann als erster Lorsitzender cm Allgemeiner Verein für deutschen Gruß, Wohllätigkeitsverem I zum Besteii der Waisenhäuser der Neichsfecht,chule gegründet. Der Verein bezweckt das militärische Grüßen, da er das AbnehmeN der Hüte als mideutsch unb unbequem verwirft. — Heute abend warf sich in der Nähe des Orpheums der 22 Jahre alte ledige Alfred Cabey, im Rhönring wohnhaft, vor die herankommande Odenwaldbahn. Er wurde jo schwer verletzt, daß er schon nach wenigen Augenblicken starb. Tas Motiv zur Tat soll Kraulheit sein. [] Marburg, 4. Dez. Der Kurator bec Universität macht am schwarzen Brett folge,ibes bekannt: „Da m Prag das Standrecht pcollaiuiert ist, warne ich die Herren Barfchast des Toten, die aus ganzen 5 Pfennigen bestand, 7. August 1907. Ain 8. August geriet Mylius Erichsen mit nahm er mit sich. Die übrigen Sachen ließ er liegen. Gr stsinen Gefährten bei der Suche nach Moschusochsen auf eine wurde nach einigen Tagen verhaftet und stand bereit» im Juni ^atteisscholle und mußte sechzehn Tage lang auf dieser v. 2-. vor dem Schwurgericht. a,cr Angeklagte ^leugiute die .^ .^^rüren J.isel kampieren. ES waren noch 14 Hunde ; ber ^"^diger stuyte bei l^eni auf ^ c spr ch ^01 vorhanden, von oenen immer einer getötet wurde und für bredjerbraud)0 der Angeklagte" in der friiiidyen Seit sich nicht zwei Tage zu reichen hatte. Am 19. ^ttobfaßte Alylins durdi übermäßiges Geldausgcbcn vcr mcktig gemacht habe. Das Erichsen einen letzten verzweiselten, Entschluß. Er wollte mit wurde nun jetzt erHärlidy, da er nur 5 Pfennige bei dem Toten seinen beiden Begleitern, anstatt die Kusie entlang, quer über sand. Damals hielten aber die Geichworcnen den Jnbizicubeweis oas J.ilandcis z^vifchcn bem oberen Danmarkfjord und Lam- nicht für geschloffen und verncintcn die Schuldfrage. Der bertluiib in der Züchtung auf baS Schiff zurückgehen und geklagte will fpäter von Gcwissensbsifen geplagt.worden »ein, dadurch den Weg abkürzeu. Aber gerade dieser heroisch unter- wdaß er ein Geständnis ablegte, das er in der jetzigen lU)mmcne Ausweg war sein Verderben. Hätte er die ihm Ä ‘ÄÄ Dara?s'LttL XiS'Ä b-laimt- °«, so hü-t- er ^h^ech.M.g di° ^ugcklagie nahm das^Urtiil^ruhig entgegen. 1.^ bereits begonnen: nur noch vier elende Hunde, em Zelt •stvtuVtl ffir Knftbßft und abgenutzte Schlafsäcke, sowie geringe Nahrungsmittel .Tn n h P J («i, fiener9r nreiaers' waren vorhanden. Unbekannt mit den Wegen, am Rande ®ilje^qu””t: Vr. 2373®. I Stein b.-, F K 3.-, ihrer Kräfte machten dw drei Männer, denen das Schuh.verk Ccfononi Karl Euler 3.—, Wllhelui Löber, Reuliier 10.—, Km. in Fetzen von den yußen hmg, doch noch ur,agemarfche von 2 -, Fr. 91. 1.-, Gg. Sch. 5.-, W. 1-, Schule zu Königsberg 7.5 Kilometer. Es gelang den Unglücklichen noch, die große bei Buder 21.04, Evcmgcl. Ptarrei Eberstadl 20.—, 2. Rate ans offene Bucht nördlich vom Lnmlertland zu erreichen, aber Der GeineuiDe Beuern 8.öo. Zusammen Mk. 2453.21. hier in der 9iahe des Depots, das sie gerettet hätte, versagten —> —■ — ---------- - -—•— — — - Mylius Erichjen und Hagen die Kräfte ballig. Arn 15. 9ä>- Ueder dar Unhei! der Lrrchserlschen Expedition oember 1007 ftarb Hagen, Mylius Erichsen am 25. 9tt)- uH'rben im Globus einaebrnde Mittettunaen ver^fsentlicht I vernber. Brönlund schlch)pte sis.b Alvar noch, verhungernd Zunächst loaren von der in vier verschiedenen Abteilungen mit halbersrorenen Fußen bis M Depot aufbrechenden Expedition die beiden ersten Abteilungen unter ttch einige Tage von den Vorräten, -werauch> er Umg den Mylius Erichsen und Leutnant Koch zusarnrnen bis zum To des keim schon m srch, er war 3" 9 e s ch w acht u m noch! Nordostkap Gronlmids vorgedrungen. Da die BorräAe ^^^on iS« faniJ69unt^ um nach Norden den Mischtuß an Pearys Routen zu ge- Kartenauinahmen Ha9en^, so daß dank der Eiicrgie Bron luinnen. Er hatte nur iioch sür vierzehn Tage Lebensmittel lunds das rem Levgraphische Gccjebri^ be§ ..^(111^^110))^ und an den Hunden waren bedenkliche Zeichen von Schwäche f.chen Zuge-, gerettet M^s EciEns und ivahrzuuehmen. Der kühne Forscher kam bis zu einem Hagens tonnten ber den ungeheuren Schneemassen nicht ___ ,, „ gefunden werden. •ÖT? >K und auf ’f^teiL Lui uibem er S ML Als v1?' dein floh : hmit 23 ausge. : waren den L [J b“ Sommer 9cn- So mußte 'S®?1 und die wechselten ~“eiJ gelang, . ^eder mußten ■en'.um sich vor en !>e alle Hoss. erErjocjchungen spater eine hiljs- -lernde Tagebuch gesunden tvuibe Aylins Erichsens M bildet, ent, '?r VerMislung. Rieten und mir < heißt es am tius Erichsen mit usochsen auf eine lang aus dieser ti noch 14 Hunde :t wurde und sür der faßte Mylius >ß. Er wollte mit nllana, quer über rfijorb unb &m- ouriidgel)en unb heroisch unter» ätte er die ihm 1 rechtzeitig die er einem unbe» Sie Wiuternacht Hunde, ein ßelt lüahrungsmutel egen, am Aande t\\ das Lchuhwerk Tagemarsche von en noch, die große zu erreichen, aber iet hätte, verjagten allig Am lö. Sto» chsen am 25. Ao» noch, vechMrnd Depot wd nährte t auch er trug den schwächt, um noch tete kaltblütig den jserpcdition unter hohle in der W ichse sein Tagcbuü'. sche eingeschloilenen der Energie tirön» >s Mylius Erichsen- Ms Erichsens und Schneemassen nutzt ,gc, die man dieser $j&il oJo sür seine Zeuhenüaß "AlMs ^rr ---SS."- iS»»';, SgfcfS rcu^,n^in allerlei ocid / em Z-unde Oien .st arntz und n^uen schönt :in M । jfjpj md t i t uw den ullt T-- *8» w w * tounal'J 1 >,Ss*5 KSZS Utaure^ie , # Kilt« *5 *- Jy 8«i| VtzK iw* & i«t,äy ---««L --- rorrm bie Glocken 7.1 läuten beginnen, wirklich von der Straße. Erwachsene wie Kinder aewöhmm sich an die Bedeutung bcS Glockenläutens, und so werden die Erwachsenen <5 sich an gewönnen, Kinder, die noch länger auf der Straste bleiben, heim;uschicken. Auch kann ja behördlich angevrdnet werden, daß Kinder beim Abend- läulat die Wohnungen atifzn suchen haben. *DieBillards ft erben au 3. Aus Paris wirb der Freis. Ztst. berichtet: ES scheint, daß die Liebe zum edlen Billardspiel in Frankreich allmählich auSstirbt. Im Jahre 1894 gab es noch 95 000 Dillardtiscye, für die Steuern befahlt nntrben; im Jahre 1903 waren es nur nach 89 000 und die Zahlen für daS letzte Jahr weisen wiederum eine Verminderung um 10 000 Billards auf, so daß eS heute in Franireich nur noch 79 OCX) Btllardtische gibt Das Kartenspiel Ijut unter den Franzosen mehr an Beliebtheit gewonnen, und die gesunde und angenehme Bewegung, die man immer als einen besonderen Vorzug des Billards rühmte, übt feine so starke Anziehungskraft mehr aus. Auch der moderne Franzose hat sich allmählich an den Sport in freier Luit gewohnt, und er spielt lieber Tennis oder Krocket, als daß er auf dem grünen Tuch eine Karambolage macht Kleine Tageschronik. Graf GuidoHenckel oonToiiuersmark, der älteste Sohn des Fürsten von Tounersiuark, stürzte denn Rodeln bei Egern am Tegernsee. Er raume an eine Telegravhenstange und erlitt auüer einer Gehirnerschütterung eine schwere Verletzung am Fub. Ter Tirektor der Hamburger Elektrischen Droschken- Aktien-Gcsellscha't, Paul Hirsch berg, wurde unter dem Verdacht, U n i c r i d) l a fl u n fl c n verübt zu haben, verhaftet. Ter berühmte Augenarzt, Hofral Prof. Tr. Isidor S d) n a b e l in Wien ist am Sonntag im Aller von 66 Jahren gestorben. Von Sven H e d r n ist aus Kioto die 'Dhiieihmg emgc- gangen, baß er auf seiner Hemrrerse nicht vor Anfang Januar nach Moökan kommen werde. (Für Form und Inhalt aller unter bteier Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber [einerlei Verantwortung.) (Dießen, den 6. Dezember 1908 In vergangener Nacht heulte und bellte wieder mal ein Hund fast die gart# Ncuch, cd muß das in einem Hause der Dlcichstrastc gewesen sein. Dieselbe Störung kehrt so ost wieder, daß man sich nur wundern kann, wenn der ^tachnwlizist gegen diesen Unfug mitten in einer ringd bewohnten Gegend nicht cin)d>Tcitft. Meines Erachtens müssen die (Stgenlinncr durch die Hausglocke hervvrgerufen und außctixm bestraft werden. Hoffentlich genügen diese Zeilen mir sofortigen Abhilfe. Ein Nachbar. ©icfecncr tucticre-ici.it. VorauSstchtliche L-ittcrnug jür ücneu am Sonntag den 6. Dezember: Triib und genntier Regen. Temperatur wenig verändert. Westliche Winde. Handel. — Deutsche Vereins^auk Frankfurt a. Main. Zwischen dieser Lank und der feit über 100 Jahven befbeljcnöcn Bankfirma Ocbr. Schuster ist ein Ucbcrcinfommcn getroffen worden, wonach die Kontokorrentgeschäste der letzteren mit Wirkung vom 1. Januar 1909 ab auf die Deutsche BercinSoank übergeleitet werden sollen. Der Teilhaber der Firma Gebr. Schushr, Siomntersicnrat Robert de Leufville wird in den Aussichlsrat der Deutschen BereinSbank gewählt werden. — Aktieng es ell>chaitsürHoch--undTiefbanten Frankfurt a. M. Don der Gesellschaft wird mitgeteilt, baß sie sür das ablaufende Geschäftchaln nia'rt in der Lage sei, eine Dividende auszurichten, während sic in den letzten Jahren 5 */o Dividende ausrichtete. Die Urjadrc deS Rückganges liegt darin, haft einige Lauten der Tiefvauabieilnng Verluste in ÄuSsichk stellen, günstig verlaufende Bauten sind im Berichtsjahr nur wenige vollendet worden. (EL* i 5 i si a l« £ r »i b t m c u r« ijc h, Prag, 5. Dez. Hier herrscht andauernd Ruhe. Am Abend deS 7. ds. soll das Standrecht wieder aus gehoben werden. Ern lOjcihriges Mädchen, das bei den Exzeisen in der Vorstadt SÖcinberge „Nrcder mit Oesterreich, hoch Serbien" geschrien hatte, wurde wegen Hochverrats verhaftet. Wien, 5. Dez. Bei Besprechung der gestrigen Rede TittoniS konstatiert daS Reue Wiener Tageblatt, dost dre Rede sowie das Vo^um der ttalienijchen Slammer eine yoge Chance für die Erhaltung deseuropaiichen Friedens in einem so ernsten und wichtrgen Augenblick wie dem jetzigen eine n e u e r 11 d) e Bekräftigung desDreibundeS bedeute. Die anderen Blätter äufjern sich weniger oplimistiich. ParrS, b. Dez. Aus Oran meldet der Tlatin: Eine Schwadron deS 2. SpahiS-RegimcntS, die einen Kundschafter- ritt längs der Grenze auSiuhrte, »vurde von den Beni Gül angegriffen. G Spahrs wurden gerötet, ebenfoöi.'Ie verwuirdet. Ernzelheiten fehlen noch. ES scheint «ich jedoch nur um einen lokalen Zwischenfall zu handeln, da alte übrigen Grenzstämme sich ruhig verhalten. Paris, ö. Dez. Der Matin meldet auS Velgrad: Die serbischen GrcnzbeRr.en n.elicn täg.ick üuer umfai gr Ll-c Schanz- Anlagen, dre von den osterreichrichen Truppen an der Grenze errichtet werden. Gestern trafen in Sreberitza mehrere hundert Ätann österreichische Truppen sowie eine Batterie von 6 Schncll- seuer Geicksützen em. Paris, ö. Dez. Nach einer Meldung des Matin au» Tanger soll der Stamm der Zeutmur M u l e \> Muhamed z u m Sultan proklamiert haben. Zwifcksen diesem Stamme und den Truppen Muleh L>asidS fei e5 zu einem Kampf gekommen, der mit der Gefangennahme Muleh Muhanreds endete. Jedoch sei dieser spater wreder befreit worden. London, ö. Dez. Einer Meldung au» Newyork zufolge ist eS fraglos, datz der chinesische S o n d e r g e s a n d t e den Auftrag habe, ein engeres liebereinkommen zwischen China undden Union ft aalen anzubahnen. Präs ident Roosevelt sei jedem Schritt geneigt, der yar Verbesserung der Beziehungen beid?r Länder beitrage. Ein förmliches Vündniö sei jedoch nicht beabsichtigt: man solle sich aus ein Uebereinkommen beschränken. Krkenntmaüsllr.g. Betr.: Feldberci.^gting m der C::n..uang Garbenteich. I i der Zeit vom 8. Dezember bis einschließlich 16. De- rember L I ließt werktags auf dem Amtszimmer der Grostst. Bürgermeisterei Garbe nteich das Verzeichnis derjenigen Grurrdstucke, welche infolge der Feldbercinignitg an Stelle der oerpfäudeten allen Grundstücke getreten sind, nachdem dasselbe auf den Stand vom 80. Septbr. 1908 fortgeführt ist, znr Eilt sicht der Beteiligten offen. Einwendungen gegen die bei der Fortführung vorgenom- ntenen Acndcrungen, Löschungen oder 9ZcucnuTagungen sind bei Meldung des Ausschlus.es imterhald der oben angegebenen OiienleguilaS,rift fa-rtstlich b€i der Grasch. Bürger- meisterei Gvirbenteich vorztlbriitgen und zu begründen. Friedberg, den 29. November 1*.08. Der Grotzyerzogliche Feldbereinigungskommissär: it , r ii u , r g e r, ic.sdi.it.iuum. Bctr.: Borlräge uam mstrasse 30. Ü965 (a ’/„ WÄ u zu Akis ch.ir- inio (ancrnb Gieffen. 09917 die auf geloben werben. 6963 zu biQlniten Preisen. [6943 Myü WM W Einkauf iiir MM-Z! 09953 wegen Aufgabe dcS Ladengeschäftes. 09047 = Äeu! JSfcu! B1/., Das Kommando. I Novitütl Ä ovitiitl B»iu Lao Kommando. HeriWie üü 3 ä d s Meiner werten Kand&chah aud Qöu»«rn mit ge/L Kenutuu, das« ich in meinem MoMgoachlll »in La^er in erstkla^i^en Mollen eingerichtet habe und halte mich bei Bedarf beateiu eiupluhlen. Zur neuen Welt. Sonntag, den 6. Dezember 1903 Streicfii-K.onzrrt! Eintritt frei 09031 Eintritt frei 8 6 Anerkannt vornehme und soJde Sattlerwaren Anfertigung der meisten Artikel in eigener \\ erk Gesckw.stsriieuling 45 Weizeteinsti-aßo 45 Gröffte Auswahl in schachteln, Plaidhüilen, Reisedecken, Schirmfutterale, Rucksäcke etc. etc. Gieren, den 27. November IDOS. (niüßüei-3oniicueö ilrcibamt Giebeu. xS* itk; uez. Laugermauu. „ao X — b Saihrspiel in 4 Allen von ty u u a u Wied. Änsang 7*/e uuu Ende &*/« Uhr. Montag, den 7. Dezember, abends 87i Uhr, Zusammenkunft bet stamerab Kremer (Stadt Dlarburfl). Erledigung verschiedenerCorpS- angelegcnheitcn. Ljaolreiches Erscheinen erwünscht 'S finden Sie in hervor- T'\ ragend schön. Auswahl bei la1»/, R Müdigkeit und geistige Abspannung, Bleichmcht, Blutarmut Man trinke den echleu Wutir- Zigarren,Zigaretten,Tabaken,Pfeifen, Kognak, Rom, Arak, keinen, Likören, bamos, Portwein etc. etc. Bö“ teilweise unter Einkaufspreis SSI CarB Heuser, Kreus platz 5. Montag, de« 7. Dezember, avendS 87, Uhr, Mrouftsversauuttlung bei Kamerad Peter Berg. „L^iLtcitnngeu" betreffend: ^ciduan-tSfeicr. Speztakhüus in Pelzwaren == Signe Wrschnerein—--- ferner und mittlerer Genres in allen Pcharten Reparaturen und Umänderungen 3i.urli ans pa.GeschattshauS, als Il.Hnvo- thek Sofort gesucht, auf dem Hans ru 1)1 tein ^leiitauischilling mehr. Lchriitl. Sinncbuie unter OiWAS an die irved. d. Ohen. Anz. erb. angesehen und mit ihren Einwendungen gegen die Bildung der Wasiergenvffenschait spater nicht oiehr gehurt werden. Lieieiugen Grundeigentümer und WaiicrnuhungSbercchligtew welche ün der zu unterhaltenden Enlivaherung nicht unmittelbar bCiciUgi eridjeuicn, werden hiermit auige,ordert, eiwatgc Ein» sprachen gegen die Bil ung der Waiiergenosicnschast in der vor- eriuuyiuen Tagiahrl gellend zu machen, widrigen,allo die Einsprachen nach 'Abiau। der <^rn. nichl meor veructnchngl werden und nur noch prwairechtliche Entschädigungsansprüche geltend gcuiacht werden LülUUClU Taschentücher gefunden, liegen Zahl. der Jnieraten-lÄebührcn ab- zuholen. 09930 Süd-Anlage 7 H. Sonntag, den b. Dezember: Ucu- ÄLvcud Wer erteilt mir Sr'PULqti,)« weiter Unterricht in der spanischen Sprache? Schr'isil. Angebote - unter U9001 an die «Äeschaitssr des Gieff. Anz. UWichckllLliM: Kurbwareu Photographie- Rahmen Fülle, Belt-Vorlagen verkuulen wir die»eiben nut 20 % Rabatt. Günstige Gelege nheit für Geschenke. A. Salomon L 61s. E. &. m. u. H. Sonntag, den 13. Dezember, Nachmittags 3 Uhr findet 3. orbenlliche Gen c-rai Versammlung dem Iiothause statt, wozu alle SDhlyliebcc freundlichst ein- (’ö'iiri einpsiebll sich i. Bügeln 41 udii l Ul u duffer dein vnuie. Näh. Markt st r. 14, im Unhvn. 109019 Tages-Ordnu n^: 1. Festsetzung des Gehalts des Vorstandes. 2. Wahl des Vorstandes. 3. Verjchiedencs. Der AufsichtSratSvorsttzende W. Lappe r. jkiiorra KirchenpLatz V. 6928 Sechste hochinteressante Wanderung diirchAegypten Jeden Tag von 2—10 Uhr geöffn. HochaehtuiiguvoU L Schreiner, Schneidermeister zn Kieider, BEonsen üicti Kinderkicidcf darunter elegante Sachen ihr Kcniirmandsn-Kleitier passend, sehr billig, empfiehlt 5. Sammet Bahnhofstraße 8. (6985 Meine Knpilalicu zu 8"/, ZlnM-n werden für sichere Anlagen gesucht- lss*/lt Anfragen an Itdcher- revisot' 22otop,Berlin 27 Bille z\drv.b»e uuliereu. Montag, vcn 7. Dezember Metzelsupps, Morgens Wellfleisch mit Kraut, wozu ergebend einladet Gustav Laicbenger. Mei rat. Sfl. Kaufmann, eoaL 25 I. alt, t Leianntfchasl einer jg. Dame mit vermögen, mögt. vorn Vanöe, zwecks Heirat. — Lchnfll. Offerten mit Bild um. 09*.-29 an den Gies; Anz. erb. — Anonym zwecklos. === Pilsener :: Kronenbrauerei Dillenburg ===== Guten bürgerl. Mittagstisch. 69M Abendkarte. Neu: Sammimäzütol für Damen und Herren, vollständig wasserdicht. Gewicht 400 Gramm. Handgrosses Paket, bequem im Rucksack oder Tasche nachzutragen. Unentbehrlich lür Touristen und Jäger. Gummimäntel, etwas kräftiger, eleganter Strassenmantel ihr Damen und Herren ?juk. ^v.5V, werden billigst herocstellt. Donnerstag, den 17. Dczbr. 1908, nachnnliagS 3 Uhr, wird aus hiesigem Ortogcricht die vor dem Warnen des Conrad Michel und Ehefrau geb. Bocher siehende Parzelle der Gemarkung Gieijen: 1/42 — 386 qm Ho,reite in der Stephansinark öffentlich meiifbietenb auSein- anderschungshalber freiwillig ucviieinevt. l B*7“ Gieffen, den 27. November 1906. Er. OrtSgerichi (ilieueiu (Ä ro S. ‘x'herznosflaBchen Tn&rmos-Picknick Thermoo -KaiSse- u. Teekannen sehr beliebtes Weihnachtsgeschenk zu Original-Fabrikpreisen. */, Ltr.-Fl Mk. 9.— Betanntmacyung, Betreffend: Die Bildung einer össentlichcn Waiiergenoffenschasr zur Unlerhaltung der Entivässerung in den d-lurcn 26, 39 und 32 biß 39 der Gemarkung Eieben. Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntnis. (liegen, den 4. Dezember 1908. .Ärobher-ogUche Bürgermeisterei Gießen« 2. V.: K e l l e r. Hochfeine Neuheiten in Beiscartikeln B| «n «n Baoelkoffer fa D “ „ Bugelkoner für Damen und Herren, Damen- und tli _ m Herrenhutkoffer, Blusen - Karton, Rundreisekoffer, |l " *" c *c‘ Anzugkoffer, Reisetaschen, Kragen- u. Manschetten- U Wegen Raummangel Apsvklklllls -eines groben Teils meines Lagers und verkaufe Paletots, Japeis, Mäntel, Capes, Costüme, Costdoi rocke, Blousen, Gürtel, Kinder- Paletots n. -Kleider bchnlterkragen, gestrickte Westen, Tücher, Üaterröcke □.Schürzen,Corseis Pelze ,zu staunend billigen Preisen. Versäume daher niemand die günstige Ztaufgelegeuheit. S. Saniert Bahnhosstratze 8. cdso Damenhandtäschchen, Damengürtel, kunstgewerbliche r Lederschnittarbeiten (echt Hulbe), Zigarren-Etuis. j. Kuverttaschen, Tressor, Reise-u.Taschen-liepessairs' \ Leder-Albums. 69äi * Bekaniktmachnng. > Betreffend: wie oucn. 'JiacUbCHi zur Unterhaltung der Entwässerung in den Fluren 28, 29 und 32 bis 39 der Äema.lung Gicjzeu Anlrag aus Bildung einer öffentlichen Wassergenossenschafi nciteUi worden tit, und das Grogherzogliche Miniiierium des Innern, Abteilung illr Landwirt- schasl, Handel und bewerbe die Einleilung dcS Bcrsahrens zur Bildung einer öfscntlichen Wafsergenoiicnschast untcrm 9. November ü. IS. angeordnet hat, wird v'.erinil zur aUgeineinen ZtcnnilliS gebracht, dag die Vorarbeiten hierzu vom 17. Dezember 1906 bis ein- schließlich 30. Dezember 1906 auf dem Amtszimmer der Grogher- zoglichen tiüxgciniehterci Giegen zur Einsicht sämtlicher tSrund- eigentümer, deren Grundstücke beteiligt sind, offen liegen. (Aleichzeitisi werden diese Ärundeigemüiner zur Versammlung und Dejchlulziaffung, sowie zur Bi-ahl ihrer Vertreter für dav weitere verfahren auf Montag den 11. Januar 1900, uachm. 2'/, Uhr BonntAg. den 0. Dezember 1008 Grosses Konzert ausgeführt von der 69-10 Kapelle des Inf.-Regts. Kaiser Ailnelm (2. Gr. Hess.) Nr. 116 un er Lenung des Grossh. Musikdirektors C. 1